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Hamburger Abendblatt
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Lasogga

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Marcus Scholz

Sicher nur eine Momentaufnahme – aber eine sehr schöne…

Vermessen? Zu frech? Oder zu akzeptieren? Die Reaktion des HSV auf die Tabellenführung

Es stimmt tatsächlich, der HSV ist Tabellenführer. Und er feiert das auf seine Art. Die einen sagen, das sollten sie lassen. Sie sollten demütiger agieren nach der jahrelangen Durststrecke. Die anderen feiern einfach mit. Und so diskutabel es auch sein mag, dass der HSV diese Momentaufnahme nutzt, um seinen Kritikern mal mit einem Augenzwinkern den Mittelfinger zu zeigen, so wenig diskutiere ich die Tatsache, dass es den Fans sehr wohl erlaubt ist, die Tabellenführung zu feiern. Denn hier ist es tatsächlich nicht so, dass Vernunft oberstes Gebot ist. Im Gegenteil: Fansein ist Leidenschaft. Und gelitten haben alle genug – insofern darf man auch mal die entgegengesetzte Gefühlsseite ausleben. Zumal dann, wenn es dafür schon so wenig Gelegenheiten gibt. Und wer hieraus eine Generalkritik ableitet und den HSV(-Fan) an sich als unvernünftig und/oder überheblich etc. abqualifizieren will, der sollte mal überlegen, woher der Begriff „Fan“ kommt. Insofern: Genießt den Moment, wie er ist. Für die qualitative, objektive Einordnung der Situation sind eh andere da. Auch ich zähle mich dazu und werde das – wie gestern – auch machen. Bis dahin erst einmal (wertfrei) alle Reaktionen und Impressionen vom gestrigen Spiel noch mal zusammengefasst:

Stimmen zum Spiel:

Peter Stöger:
Zunächst einmal Gratulation an den HSV. Wir haben heute relativ viel Aufwand betrieben und versucht das Spiel zu kontrollieren. Die Tore haben wir im Defensivverhalten nicht konsequent genug geklärt, sondern sie zu einfach zugelassen. Ich möchte nicht sagen, dass wir nicht versucht haben, alles was wir uns vorgenommen haben umzusetzen. Die Ideen, der Drang und der Wille waren da. Aber am Ende waren wir einfach nicht konsequent genug. Wir haben die Tore zu einfach zugelassen und deshalb hat der HSV auch verdient gewonnen.

Markus Gisdol:
Die Freude ist natürlich riesig, wenn du hier in Köln am zweiten Spieltag gewinnst. Vorher denkst du, wenn alles gut läuft, nimmst du einen Punkt mit. Und wenn dann alles noch perfekter läuft, sogar drei. In der ersten Halbzeit war Köln überlegener, aber wir waren einfach effektiver. Die zwei Tore im Rücken haben uns zugespielt. Nach der Spielunterbrechung war es schwierig für uns, weil wir schnell in Unterzahl geraten sind und Köln Positionen gut ausspielt. Aber die Mannschaft hat gefightet und ist viel gelaufen, eine herausragende Leistung. Wenn man sich die Spielanteile anschaut, hat Köln das Anschlusstor verdient gemacht, da haben wir aber nicht verteidigt. Es ist schön, dass wir mit sechs Punkten in die Länderspielpause gehen können. Das haben wir uns so vorher nicht gedacht.

Koeln - HSV

Bild 1 von 22

Torwart Christian Mathenia (HSV) Koeln, 25.08.2017, Fussball Bundesliga, 1. FC Koeln - Hamburger SV

Andre Hahn:
Wir haben ein geiles Spiel gemacht – gekämpft, gefightet, eine tolle Mentalität und einen tollen Charakter gezeigt! Mit so einem Start hätte niemand gerechnet – außer uns selbst. Es wird Zeit für positive Schlagzeilen. Es ist schon krass, was hier nach Osnabrück und selbst nach dem Augsburg-Sieg los war. Ich hoffe, dass wir die richtigen Antworten gegeben und die Kritiker ruhiger gestellt haben. Ich bin dabei froh über mein erstes Bundesliga-Tor für den HSV. Der Ball kam perfekt vor meine Füße, ich musste nur noch durchziehen. Solche Bälle treffe ich meist am besten. Als der Ball meinen Fuß verlassen hat, habe ich direkt gespürt, dass ich den Ball perfekt getroffen habe und er einschlägt. Der Jubel galt anschließend meiner Familie. Sie ist auf meinem rechten Arm in Form eines Tattoos verewigt und ich küsse dieses Tattoo nach jedem Tor und bevor ich auf den Platz gehe.

Christian Mathenia:
Ich bin stolz auf jeden einzelnen Spieler. Es war großartig, wie sich jeder reingehauen hat – überragend. Wir sollten die Tabellenführung jetzt genießen, sind aber doch absolut realistisch und wissen das richtig einzuordnen. Wir haben in der vergangenen Saison gesehen, wie wichtig ein guter Start ist und diese sechs Punkte kann uns erstmal keiner mehr nehmen. Wenn wir so weitermachen – jeder für den anderen einsteht – dann ist das der Anfang der Reise.

Filip Kostic:
Das ist ein großartiges Gefühl und war sehr wichtig, zum zweiten Mal zu gewinnen. Für den Moment ist es eine Genugtuung, da oben zu stehen, aber es geht weiter und wir müssen absolut ruhig und fokussiert bleiben. Ich persönlich arbeite sehr hart an mir, wollte auch nach der Verletzung bestmöglich zurückkommen. Ich habe viel im Kraftraum und im Cardio-Bereich geackert. Das zahlt sich jetzt aus, auch wenn ich erst bei 90 Prozent bin. Die Harmonie mit Andre und Bobby läuft gut, wir sind drei schnelle Spieler und konnten deshalb heute gemeinsam auch defensiv die Löcher schließen. Schade, dass mir selbst nicht noch ein Tor gelungen ist. Ich hatte eine gute Chance, aber nach 90 Minuten ist man irgendwann auch platt. (lacht)

Albin Ekdal:
Ich bin gelaufen und gelaufen und gelaufen, habe niemanden gesehen. Außer im letzten Moment dann Lewis und dann habe ich rübergespielt. Ich weiß, dass ich so schnell sein kann und habe noch mal alles rausgeholt. Unsere erste Hälfte war trotz des Jubels über den Sieg aber nicht gut. Wir haben mit etwas Glück zwei Tore gemacht. Im zweiten Durchgang haben wir dann toll verteidigt und den einen entscheidenen Konter gesetzt. Mit Walace klappt es in der Abstimmung und Kommunikation immer besser. Es war nicht leicht für ihn am Anfang, weil er aus Brasilien einen anderen Fußball gewohnt ist und es hier viel schneller zur Sache geht. Jetzt findet er immer besser rein.

Dennis Diekmeier:
Nach dem Pokal war die Woche sehr krass für uns und hat uns zusammengeschweißt. Wir wollten uns auf die Stärken besinnen, die uns auch in der letzten Saison ausgezeichnet haben: Absolute Geschlossenheit und Kampf bis zum Ende. Das hat uns das Trainerteam und der gesamte Staff nach dem 10. Spieltag der Vorsaison eingeimpft. Und heute ist es wieder gelungen: Jeder hat sich für jeden reingehauen, das war eine tolle Mannschaftsleistung. Meinen Torlos-Rekord nehme ich jetzt so mit und werde sicherlich auch ein paar WhatsApp-Nachrichten bekommen, darunter wird aber auch mal ein Bild der Tabelle sein. Das ist ein gutes Gefühl und wir würden jetzt natürlich gern direkt weitermachen. Ich freue mich für jeden unserer Torschützen heute. Auch für Lewis, der es stark macht, sich im Dienst der Mannschaft stellt und nicht hängen lässt.

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Marcus Scholz

Er braucht nochz etwas Zeit – ist aber einer der Hoffnungsträger für eine bessere Zukunft: Rick van Drongelen

***ERGÄNZUNG AM TEXTENDE ZU MATZ AB LIVE****
Es hätte kaum schlimmer kommen können. Gestern Abend erfuhren es der Spieler, Trainer Gisdol sowie die Sportliche Leitung schon, heute Morgen folgte dann der Schock für alle: Nicolai Müller hat sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen und fällt rund sieben Monate aus. Sportchef Jens Todt: „Die Diagnose ist ein großer Schock für uns ein schwerer Schlag zum Saisonstart und natürlich extrem bitter auch für Nicolai. Wir wünschen ihm einen guten Heilungsverlauf und unterstützen ihn dabei so gut wir nur können.“ Ob und wie der HSV auf den langfristigen Ausfall reagieren wird ist noch offen. Meiner Meinung nach müsste es der Klub dringendst – aber da gibt es eben auch Hürden. So sind die finanziellen Mittel bekanntermaßen eher begrenzt. Insofern kommt, was nach der vergangenen Woche kommen musste: Der HSV ist erneut auf Klaus Michael Kühne angewiesen. Sage ich. Denn ohne Müller fehlt dem HSV vorn der bislang gefährlichste Spieler langfristig.
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Marcus Scholz

Klaus Michael Kühne ist skeptisch und fordert Verbesserungen

So ist das manchmal. Da ärgere ich mich noch darüber, dass der HSV längst nicht alles aus seinen Trainingsmöglichkeiten macht, und schon komme ich heute Morgen selbst zu spät. Dachte ich. Aber die Mannschaft hatte mir den Gefallen getan, etwas später als auf der Homepage angekündigt auf den Platz zu gegen. Auf dem Trainingsplan heute: Viele Zweikämpfe und Torabschlüsse. Erst auf gen Mittelfeldzentrum trichterförmig verengtem Feld, später auf verkürztem Feld Zwei gegen zwei. Immer lautstark dabei: Die Cotrainer von Markus Gisdol – aber auch die Spieler selbst. Sie feuerten sich gegenseitig an, machten Dampf. Es wurde um jeden Ball gekämpft. So sehr, dass sich Mergim Mavraj und Filip Kostic anschließend behandeln lassen mussten. Kostic präventiv und Mavraj, weil er mit Bakery Jatta (rutschte aus) härter zusammengeprallt war. Kurzum: So will man den HSV sehen. Allein das reicht nicht mehr. Das haben wir in der letzten Jahren immer wieder gesehen. Gewillt ist die Mannschaft.
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Samstag, 20.2.2016

Nullnummer mit Lichtblicken

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Lars Pegelow

Gideon Jung bedankt sich nach dem Spiel bei den HSV-Fans

Gideon Jung bedankt sich nach dem Spiel bei den HSV-Fans

Ziemlich schlapp trotteten die Profis des HSV heute Mittag beim Auslaufen über ihren Trainingsrasen. Kein Wunder, nach der langen Busrückfahrt waren sie nicht eben ausgeruht – doch viel mehr dürfte den Kickern wie Blei in den Beinen gelegen haben, dass sie zwei wertvolle Punkte in der Frankfurter Commerzbank Arena verloren haben. Es war ansatzweise eine Parallele zum Stuttgart-Spiel vor ein paar Wochen, nur dass diesmal der HSV die überlegene Elf war. Und mit dem zweiten Unterschied, dass damals die bessere Mannschaft, nämlich der VfB, gewonnen hat, während der HSV sich diesmal mit einem Punkt zufrieden geben musste. „Wir haben zwei Punkte liegen gelassen und uns nicht belohnt“, bilanzierte Außenverteidiger Matthias Ostrzolek. Dass die zweite Hälfte dabei nicht so laufen würde wie die erste, als der HSV mindestens fünf sehr gute Möglichkeiten besaß, war ja klar. Das ändert aber nichts daran, dass die Hamburger über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren. Und es waren einige Lichtblicke dabei – und auch einige Sorgenkinder zeichnen sich immer deutlicher ab. Die Debatte, wonach immer nur die anderen vollblind sind, wenn der HSV mal ein Spiel gewinnt oder die Chance dazu hat, ist jedoch völlig überflüssig – auch wenn sie hier in den Blog-Kommentaren mit großer Freude geführt wird.

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Marcus Scholz

Hamburger Jubel nach dem 3:0 im Hinspiel in Mönchengladbach

Hamburger Jubel nach dem 3:0 im Hinspiel in Mönchengladbach

HSV-Trainer Bruno Labbadia hat heute auf der Pressekonferenz endlich wieder den Konkurrenzkampf ausgerufen. Ilicevic nach Suspendierung wieder da. Ekdal nach langer Fußverletzung wohl wieder im Kader. Cleber soll sich nicht mit seiner Rolle als Nummer drei in der Innenverteidigung des HSV zufrieden geben. Spielt Lasogga oder Rudnevs – die Entscheidung sei noch nicht gefallen. Und wie entwickelt sich der Zweikampf zwischen Diekmeier und Sakai auf der rechten Verteidiger-Position. Mit dem zurückkehrenden Konkurrenzkampf, dessen ist sich Labbadia sicher, hält ein (unsichtbarer) Baustein wieder Einzug im HSV-Spiel, der in den vergangenen Wochen deutlich gefehlt hat. Doch wer hat jetzt die Nase vorn für die Partie am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach? In Wirklichkeit wird sich wohl erstaunlich wenig ändern.

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Lars Pegelow

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Das Rätsel ist gelöst. Josip Drmic ist der neue Stürmer des HSV. Wie der HSV mitteilte, kommt der Schweizer Stürmer zum Medizin-Check nach Hamburg. Danach soll er einen Leihvertrag bis Saisonende erhalten. Bereits im vergangenen Jahr hatte Sportchef Peter Knäbel kräftig an Drmic gebaggert. Sein damaliger Verein Bayer Leverkusen hat ihn aber nicht freigegeben. Nun ist Drmic in Mönchengladbach (Vertrag bis 2019) und konnte im zweiten Anlauf nach Hamburg geholt werden. Noch ein Gerücht: Mittelfeldspieler Gökhan Inler (31, Leicester City) werde vom HSV umworben.
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Frust bei Ivo Ilicevic über die vergebene Chance zur Führung

Frust bei Ivo Ilicevic über die vergebene Chance zur Führung

Mit nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen, zwei Niederlagen zum Rückrunden-Start und dazu noch dieser Minus-Leistung in Stuttgart hat sich der HSV seine sportliche Krise genommen. Sie führt dazu, dass nach dem 1:2 beim VfB Stuttgart und dem damit verbundenen zusammenschmelzen des Vorsprungs auf Relegationsrang 16 auf drei Punkte Alarmstufe Gelb ausgerufen wird rund um den Hamburger Volkspark. Nur zwei Punkte mehr hat der HSV auf dem Konto im Vergleich zum 19. Spieltag der vorigen Saison. „Es kann alles sehr schnell gehen, wenn wir so spielen wie in Stuttgart“, sagte Kapitän Johan Djourou. Und Regisseur Aaron Hunt meinte zum drohenden Abstiegskampf: „Wir haben ja nie etwas anderes gesagt. Wir wollten Punkte sammeln, um Vorsprung nach unten zu sammeln. Nun müssen wir so schnell wie möglich aus den Fehlern lernen und dürfen uns nicht verrückt machen lassen.“ Ein neuer Spieler könnte helfen – morgen um 18 Uhr endet das Transferfenster, und der HSV will bis dahin etwas hinbekommen.

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Lars Pegelow

Ergebnis des packenden Hinspiels. Und diesmal?

Ergebnis des packenden Hinspiels. Und diesmal?

HSV-Trainer Bruno Labbadia hatte die Frage auf der gestrigen Pressekonferenz, ob die Partie beim VfB Stuttgart ein Schlüsselspiel für die gesamte Rückrunde werden könnte, professionell beiseite geschoben. Jedes Spiel sei ein Schlüsselspiel, in jeder Partie gebe es ausreichend Druck. Faktisch ist das nicht zu bestreiten, und doch weiß Bruno Labbadia wie jeder andere, der am HSV interessiert ist: Geht das schief morgen in der Mercedes-Benz-Arena, dann geht es wieder los. Die Angst, in den Strudel da hinten hinein zu geraten. Nur noch einen Punkt stünde der HSV vor dem VfB – insbesondere nach den (aus HSV-Sicht) wenig begeisternden Ergebnissen des vorigen Wochenendes wäre der HSV wieder mit in der Verlosung. Irgendwie wäre dieses Szenario die Fortsetzung einer nicht gerade ebenmäßigen Rückrunden-Vorbereitung sowie einer bisher nicht von Erfolg gekrönten Suche nach neuen Spielern. Doch: Wer sagt eigentlich, dass es so schlecht kommen muss? Es gibt nämlich auch Anzeichen dafür, dass allzu große Sorgen um den HSV übertrieben sind.

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Lars Pegelow

HSV-Debüt in Stuttgart? Carlos Mané kommt

HSV-Debüt in Stuttgart? Carlos Mané kommt

Gestern hat Bruno Labbadia das Thema Neuverpflichtungen noch bewusst klein gehalten. Aber schon heute ist klar, was sich ohnehin andeutete in den vergangenen Tagen: Der HSV wird sich mit Carlos Mané verstärken. Der Außenstürmer von Sporting Lissabon könnte somit schon am kommenden Sonnabend beim Auswärtsspiel in Stuttgart eine Option werden. Gestern Abend wurde bekannt, dass Mané nicht mehr im Sporting-Kader für das Liga-Spiel bei Ferreira (3:1 für Sporting) stehen würde. Am heutigen Sonntagmorgen berichteten mehrere portugiesische Medien von der bevorstehenden Einigung. Vom HSV gibt es noch keine offizielle Bestätigung, aber die dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Zumal „L’Equipe“ den Deal als perfekt gemeldet hat. Aber nicht nur das: Sportchef Peter Knäbel hat noch eine weitere Verstärkung an der Angel. Sein Name ist Bertrand Traoré vom FC Chelsea. Ein Mittelstürmer aus der zweiten Reihe des Premier-League-Vereins – bei Traoré ist der HSV allerdings noch lange nicht so weit wie bei Mané.

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Lars Pegelow

Aaron Hunt, verfolgt von Bayern-Profi Xabi Alonso

Aaron Hunt, verfolgt von Bayern-Profi Xabi Alonso

***ERGÄNZT: Einigung zeitnah? Carlos #Mane steht nicht im Kader von Sporting Lissabon. #HSV -Direktor #Knäbel verhandelt weiter.***
Eigentlich, das war die Hoffnung vor dem Rückrunden-Auftakt des HSV gegen den FC Bayern, sollte dieses Spiel ja Orientierung bieten. Wo steht der HSV wirklich nach der nicht ganz unproblematischen Rückrunden-Vorbereitung? Würde Pierre Michel Lasogga mit seiner latent angeschlagenen Schulter unter Wettkampfbedingungen dagegen halten können? Wie hat sich der HSV entwickelt gegenüber dem 0:5 zum Saisonstart bei den Bayern? Und vor allem: Steht zu befürchten, dass das Hamburger Team – trotz scheinbar komfortablen Vorsprungs – doch noch in die Abstiegszone schliddern kann? Zumindest die letzte Frage kann mit einem vorsichtigen „Nein“ beantwortet werden, was am Ende des Spiels im Stadion schon reichte, dass die HSV-Mannschaft mit Beifall verabschiedet wurde. Ansonsten blieb nach respektabler Leistung vor allem Ärger über das Ergebnis. „Das Resultat ist kacke“, brachte es Trainer Bruno Labbadia auf den Punkt. In eine ähnliche Schublade griff Torwart Rene Adler. „Jede Niederlage kotzt mich an!“ Und Kapitän Johan Djourou – wo wir gerade bei Körper-Ausscheidungen sind – setzte nach: „Verlieren ist immer scheiße!“

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Samstag, 26.12.2015

Weihnachtsgedicht, Teil drei

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Dieter Matz

Liebe „Matz-abber“!

 

Ist es nicht so? Da strampelt man sich wochenlang für diese Festtage ab, und dann ist Weihnachten auch schon wieder vorbei. Die Zeit läuft . . . Ich hoffe, dass Ihr alle wunderbare Feiertage hattet – und dass Ihr auch den morgigen Sonntag, quasi die Zusatzzahl, noch in Ruhe genießen könnt.
Hier an dieser Stelle erscheint heute, am zweiten Weihnachtstag, der letzte Teil des HSV-Gedichtes. Es geht vorrangig um die Offensive-Abteilung. Viel Spaß damit – und lasst es gemütlich und besinnlich ausklingen . . .

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