Im Video: Exklusiv-Interview mit Bruno Labbadia

3. September 2017

Auch heute war trainingsfrei. Und ich werde die Gelegenheit nutzen, um mal etwas anderes hier reinzustellen: Ein Video-Interview mit einem nicht mehr direkt Beteiligten. Vor allem aber ist das heute nur ein Anfang. Denn ich werde in der nächsten Zeit häufiger mal die Gelegenheit nutzen, um Euch mit Videos auf den aktuellen Stand zu verhelfen. Das macht mich – zumimdest solange ich hier weiter allein bin – deutlich flexibler in meiner Arbeit. Und es ist eine gern genommene Abwechslung zum täglichen Schriftblog. Also, viel Spaß mit dem Interview, das mein freundlicher Kollege Stefan Walther heute mit dem Retter und Ex-Trainer Bruno Labbadia auf der Anlage Hoheluft geführt hat. Schaut und hört es Euch an, es lohnt sich!

In diesem Sinne, bis morgen. Da wird um 10 und um 15 Uhr trainiert.

Scholle

Wann und wo beim HSV Flunkern erlaubt ist

2. September 2017

Auf ihn kommt es beim HSV diese Saison mehr an denn je: HSV-Trainer Markus Gisdol

Ok, wenn mal so wirklich gar nichts passiert beim HSV, dann schreibe ich auch einfach mal nichts. Oder ich widme mich einem Thema, das ich sonst zu kurz streifen kann. Und damit meine och nicht die Äußerung von Stefan Reiter und die Reaktion von Heribert Bruchhagen. Das ist wirklich ein Sturm im Wasserglas. Albern, nichtig – und von daher bleibt dieses Thema hier auch unerwähnt. Aber ich möchte an dieser Stelle einmal in gebotener Kürze auf die Problematik mit und um Klaus Michael Kühne, Trainer Markus Gisdol und Spielerberater Volker Struth herum. Denn Letztgenannten werden übertrieben gute Verbindungen nachgesagt. Auf dem Spielermarkt vorrangig, aber eben inzwischen auch beim HSV. Spätestens seit Klaus Michael Kühnes Interview. Bei Sky sagte der HSV-Investor: „Ich habe dem Verein zwar dafür kein Geld gegeben, aber ich habe ihm zu der Verlängerung geraten und gesagt, dass ich nur Hahn finanziere, wenn ihr Wood haltet“, sagte Kühne. Und wegen dieser Aussage ermittelt nun auch die DFL gegen den HSV und hat den Verein zu einer Stellungnahme aufgefordert. Der Vorwurf: ein Verstoß gegen die sogenannte „50+1“-Regel, die verhindern soll, dass Investoren die Macht bei einem Club übernehmen.

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Pragmatisch denken und hoffen, darum geht es

1. September 2017

Debüt bei der U21-Nationalelf  als Startschuss für ein tolles Bundesligajahr? Beim HSV hoffen die Verantwortlichen bei Luca Waldschmidt nicht nur auf einen Leistungsschub. Sie setzen sogar drauf.

Wer heute großertig Neues erwartet, dem rate ich an dieser Stelle gleich, nicht weiterzulesen. Es passierte heute nichts. Obwohl Jens Todts Interview auf der Vereinshomepage als neu zitiert wurde, war auch das Gesagte dort nicht neu. Im Hamburger Abendblatt hatte Jens Todt den Vorstoß schon mal gewagt. Vor einer Woche plädierte er bei meinen Kollegen dafür, das Transferfenster früher zu schließen. Also vor Saisonbeginn und nicht erst kurz danach. Jetzt wiederholte er diese Forderung und unterstrich damit noch mal, wie ernst er es meint. „Wir sind absolut dafür, das Transferfenster früher zu schließen und würden auch jeden Vorstoß unterstützen, der dazu führen würde. Oft muss man auf bestimmte Reaktionen des Marktes warten, um selbst zu reagieren. Deswegen lassen sich Dinge manchmal erst spät realisieren. Diese Mechanismen wird es immer geben. Wir sind aber dafür, dass das Transferfenster schließt, bevor die Bundesliga beginnt. Wir wissen, dass es beispielsweise in England gerade diskutiert wird. Wir würden es sehr begrüßen“, wird Todt auf www.hsv.de zitiert. Ein Vorschlag, den ich für sinnvoll halte. Wobei ich ihn noch ergänzen würde. Denn ich würde dementsprechend auch einen einheitlichen Saisonstart vereinbaren, sofern es aus klimatischen Gründen nicht zwingend Abweichungen geben muss.

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In der Ruhe liegt die Kraft…

31. August 2017

Sind nach eigener Aussage zufrieden mit dem aktuellen Kader: Trainer Markus Gisdol und Sportdirektor Jens Todt (r.)

Das Transferkarussell ist aber mal sowas von am HSV vorbeigefahren. Und alle sind zufrieden. Sagen sie. „Wir sind zufrieden mit unseren Transfers. Wir haben sehr ausgewogene Transfers realisiert“, sagt Jens Todt. Frei nach dem Motto: Der Veranstalter lobt die eigene Veranstaltung. Denn bei aller Freude über die erzwungene Einsicht, endlich die eigenen Talente verstärkt integrieren zu wollen, muss man festhalten, dass der HSV seine eigens vorgegebenen Transferziele nicht erreicht hat. Ein weiterer Linksverteidiger ist nicht geholt worden. Stattdessen setzen sie beim HSV darauf, dass Douglas Santos ignoriert, dass man ihn gern abgegeben und ersetzt hätte. Ob das ein Problem werden könnte? Todt verneint es: „Er hat nie gesagt, dass er weg will. Douglas ist ein vernünftiger, intelligenter Spieler. Das werden wir hinkriegen. Wir machen einen Neustart.“

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Das Transferkarussell des HSV dreht sich – nicht…

30. August 2017

Sein Wechsel zu Eindhoven droht zu platzen: Douglas Santos würde gern weg, soll aber (Stand jetzt, Mittwoch, 20.50 Uhr)  bleiben

„Das Transferkarussell nimmt Fahrt auf“, hatte ich gerade als Überschrift gewählt. Und damit war ich – Stand jetzt, 20 Uhr – zu forsch. Leider. Denn wenn es nach dem geht, was die Offiziellen um Sportchef Jens Todt verlautbaren lassen, dann passiert – nichts mehr. Soll heißen, der Franzose Jérome Roussillon kommt nicht und Santos bleibt. Und da auch ansonsten kein Transfer mehr geplant ist, droht Todt seine erste Transferperiode zu verbaseln. Sage ich. Das kann man sicher auch anders sehen, nachdem der HSV zwei Spiele in Folge gewonnen hat. Aber ich sehe einfach die selbst genannten Ziele vor Beginn der Transferperiode und dann das bisherige Ergebnis. Allein die Personalie hinten links, wo man „unbedingt noch einen zweiten Mann“ holen wollte, ist so nicht einmal ausreichend gelöst. Im Gegenteil: Hier hätte sich Todt massiv verzockt.

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Das Transferkarussell nimmt Fahrt auf

29. August 2017

Soll kommen: Jerome Roussillon (Montpellier)

****AKTUALISIERT: Angeblich zieht Eindhoven das Angebot für Santos zurück, da Luuk de Jong Stand jetzt nicht verkauft werden kann. Parallel dazu stocken die Verhandlungen des HSV mit Wunschspieler Roussillon****

 

Dann also doch einen Blog… Eigentlich hatte ich heute den ganzen Tag dicht. Aber dank meines lieben Kollegen Kai Schiller habe ich dann doch alle wesentlichen Infos bekommen, die ich natürlich aufschreiben muss. Geht irgendwie nicht anders… Trainer Markus Gisdol sprach heute, anschließend konnten meine Kollegen noch ein paar Fragen beim Sportchef loswerden. Und während meine Freunde von HH1 (Danke Mark, Löwi und Janik!!) mir das Interview als Video zur Verfügung stellen, will ich mit den Nachrichten beginnen, die personell sind. Also mit den Antworten von Jens Todt zum aktuellen Stand beim HSV. Denn obwohl sich der Wechsel von Wunschspieler Konstantinos Stafylidis offenbar endgültig erledigt hat (Todt: „Das ist wirtschaftlich nicht darstellbar“), passiert doch einiges.

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Gastbeitrag: Warum die Konstellation Kühne & Struth so bedenklich für den HSV ist

29. August 2017

Ich hatte es Euch gestern angekündigt, heute mache ich es wahr. Anstatt meiner gedanklichen Ergüsse bekommt Ihr heute einen sehr interessanten Gastbeitrag meines Freundes Ralf Leister an dieser Stelle zu lesen. Der Verfasser des Blogs www.fussballwirtschaft.de beschäftigt sich – wie es der Blogname andeutet – mit den wirtschaftlichen Aspekten rund um den Fußball. Heute beschäftigt sich Ralf insbesondere mit der wirtschaftlichen Verflechtung von Spielerberater und Investor beim HSV, während ich Euch im Abspann noch ein kurzes Tagesupdate verfasst habe. Aber lest selbst:

Warum die Konstellation Kühne & Struth so bedenklich für unseren HSV ist

In den vergangenen Tagen wurde wieder mehr über Klaus-Michael Kühne gesprochen als mir lieb ist. Im Idealfall sollten sich Investoren in der Bundesliga im Hintergrund halten. Aufgrund unüberlegter Kommentare des Mäzens wird trotz des an sich erfolgreichen Bundesliga-Starts beim HSV nicht über Fußball gesprochen. Vielmehr wird darüber diskutiert, wie groß der Einfluss des Mäzens auf das operative Geschäft ist.

Auf meinem Blog www.fussballwirtschaft.de habe ich in der vergangenen Woche die sechs Themen aufgezeigt, die ich gerne persönlich mit Herrn Kühne besprechen würde. Dazu ist es bisher noch nicht gekommen, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Sollte es zu einem Gespräch kommen, bin ich auf jeden Fall vorbereitet. Eines dieser sechs Themen möchte ich heute hier mit Euch diskutieren: Der Einfluss von Kühne & Struth auf die Spielertransfers des HSV

Richtige Einsicht, falscher Berater

Für mich steht außer Frage, dass Klaus-Michael Kühne unternehmerisches Geschick besitzt. Anders ist nicht zu erklären, dass er mit einem Vermögen von 9,1 Milliarden Euro der zehntreichste Mann Deutschlands ist. Mit diesem Reichtum geht noch lange keine Fußballkompetenz einher und dessen ist sich Herr Kühne mittlerweile bewusst. Einsicht ist in vielen Fällen ja der erste Schritt zur Besserung. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass aus der Einsicht die richtigen Schlüsse gezogen werden. Das ist leider beim HSV-Investor nur bedingt der Fall. Obwohl der 80-Jährige Logistik-Milliardär richtig erkannte, dass er sich Fußballkompetenz in seinen Beraterkreis holen musste, wählte er die falsche Person.

Unabhängig davon, wie offiziell oder inoffiziell die Art der Zusammenarbeit der beiden ist, arbeiten sie zusammen. Für mich war spätestens seit der für den HSV finanziell unattraktiven Leihe von Josip Drmic im Winter 2016 klar, dass wir unter dieser Konstellation leiden werden. Diese Bewertung mache ich nicht mal an Herrn Struth persönlich fest. Die Qualität des Beraters der HSV-Profis Bobby Wood, Luca Waldschmidt, Dennis Diekmeier, André Hahn und Trainer Markus Gisdol kann ich nicht beurteilen, aber bereits die zugrundeliegende Konstellation macht mich skeptisch.

Herr Kühne möchte sich für die Bewertung von Transfers, Spielerverträgen & Co einen Verbündeten suchen, der sich in besagten Fachgebieten auskennt. Da bietet sich ein Spielerberater an. Das Problem ist jedoch, dass dieser sich nicht ausschließlich über die Beratertätigkeit für den HSV-Investor definiert.

Geschäftsmodell eines Spielerberaters

Zeitgleich muss er seinen hauptberuflichen Pflichten als Spielerberater nachkommen und das Beste Ergebnis für seine Klienten erzielen. Diese Konstellation bietet massiven Spielraum für Interessenskonflikte. Beispielsweise profitieren die Spieler von gut dotierten Verträgen. In der Vertragsverhandlung mit dem HSV muss Struth also sowohl für die Spieler- als auch für die Seite des HSV eintreten. Ein objektiv faires Ergebnis ist demnach unwahrscheinlich. Hinzu kommt, dass er über das Erlösmodell des Spielerberaters an der Höhe der Gehaltszahlungen seiner Klienten partizipiert.

Das bedeutet: Je besser die Verträge aus Spielersicht verhandelt sind, desto mehr Geld landet am Ende in seiner eigenen Tasche. Ähnlich sieht es bei der Verhandlung zur Ablösesumme aus. Je höher die gezahlte Ablösesumme für einen Spieler ist, desto größer ist die in der Regel prozentuale Beteiligung an dieser Summe für den Berater. Konkret: Herr Struth profitiert von hohen Ablösesummen, die der HSV zahlt, persönlich. Dass er dann seine persönliche Beratungsfunktion objektiv und unabhängig ausüben kann, wage ich zu bezweifeln.

Ich möchte nochmal betonen, dass ich bei jeder Person innerhalb dieser Konstellation zum gleichen Fazit kommen würde und die Integrität von Herrn Struth an sich nicht beurteilen kann. Selbst ein absoluter Gutmensch kann die beschriebenen Situationen nicht objektiv fair lösen, ohne eines seiner Mandate zu verletzen. Dem HSV tut diese Konstellation definitiv nicht gut. Deshalb möchte ich über Auswege sprechen, wie die Abhängigkeit von Struth & Kühne reduziert werden könnte.

Abhängigkeit von Kühne reduzieren

Über Maßnahmen, wie die Abhängigkeit von Kühne reduziert werden kann, wurde in den Kommentaren auf meinem Blog sowohl von HSV-Fans, als auch von Anhängern anderer Clubs bereits ausführlich diskutiert. Bring Dich sehr gerne ein! Kernbotschaft: Es gibt Wege, die aber alle nicht einfach sein werden. Hier eine kurze Übersicht, wobei diese Optionen nicht nur von mir sondern auch von meinen Lesern stammen und sie durchaus unterschiedlich attraktiv und wahrscheinlich sind:

• Trotz mehrfacher gescheiterter Versuche endlich konsequente Einbindung von Jugendspielern und Reduktion des Gehaltsetats
• Abstieg in die zweite Liga und ggf. Insolvenz
• Sehr überraschender sportlicher Erfolg und dadurch signifikante Erhöhung der Einnahmen (insb. TV) sowie ggf. internationales Geschäft, wobei diese Einnahmen nicht alle in Spielerkäufe und Gehalt reinvestiert werden dürften
• Erhöhung der Einnahmen durch hoch attraktiven Verkauf einzelner Spieler, die sich atemberaubend entwickeln
• Einbindung weiterer externer Investoren, wobei hierzu allmählich der Puffer fehlt. Es dürfen lediglich noch gut 4% der Anteile verkauft werden, bis die Mitgliederversammlung bei Verlust der Sperrminorität (< 75%) befragt werden müsste.

Darüber hinaus gibt es sicherlich noch mehr Szenarien, die weder von mir noch von meinen Lesern angesprochen wurden. Ein hochgradig realistisches und attraktives Szenario habe ich allerdings noch nicht gefunden. Nun aber zum Spielerberater Struth.

Abhängigkeit von Struth reduzieren

Herr Struth leugnet seinen Einfluss auf Kühne und den HSV und bezeichnet mögliche Interessenkonflikte als „absurd“. Hier möchte ich klar widersprechen und würde am liebsten mit allen beiden ein offenes Gespräch unter sechs Augen führen. Als sich die Konstellation angebahnt hat, hätte ich von Herrn Struth erwartet, dass er diese aufgrund der potenziellen Interessenskonflikte ablehnt. Dazu ist es nicht gekommen. Selbst wenn Kühne im vorliegenden Fall nicht Teil dieser für den HSV verheerenden Situation wäre, hätte Struth zu viel Einfluss.

Während er einerseits den Trainer berät, zählen zahlreiche Spieler zu seinen Klienten. Je mehr Hierarchie-Ebenen ein Spielerberater abdeckt, desto größer ist der Raum für Interessenskonflikte. Ich sehe Kühne auf einer Ebene, Gisdol auf einer zweiten und die Spieler auf einer dritten Ebene.
Der Spielerberater ist nun an dem Wohl des Trainers und dem Wohl seiner Spieler interessiert. Wäre ich als Berater in einer solchen Situation würde ich dem Trainer (dessen Gehalt ich für ihn verhandle) nahe legen, meine Spieler einzusetzen.

Dazu möchte ich jetzt gar nicht viel schreiben, aber wir können ja einfach mal die Aufstellungen sowie Ein- & Auswechslungen unseres HSV im Auge behalten. Lösen können wir dieses Problem nur, wenn folgendes passiert:

1. Kühne muss Struth freundlich, aber bestimmt den Rücken zukehren und sich einen anderen (unabhängigen) Berater an die Seite stellen.
2. Struth müsste seine Beratertätigkeit für Gisdol niederlegen, sodass dieser alle Spieler wieder gleich behandeln kann. Alternativ könnten wir auch warten, bis wir einen neuen Trainer suchen und darauf achten, dass dieser nicht von Struth vertreten wird. Ich hoffe allerdings, dass wir nicht der erste Club sind, der seinen Trainer diese Saison entlässt.

Natürlich baut dieses Szenario auf die Einsicht der beiden beteiligten Parteien Kühne & Struth, was sehr unwahrscheinlich ist. Eventuell wird in diesem Zusammenhang durch die Untersuchungen der DFL etwas Druck aufgebaut, sodass die Situation für alle Beteiligten friedlich gelöst werden kann.

 

Klicke hier, wenn Du wissen möchtest, welche fünf weiteren Themen ich mit Herrn Kühne gerne persönlich besprechen würde.

Die letzte Woche der Veränderungen hat begonnen

28. August 2017

Der eine soll bleiben, der andere noch gehen: Lewis Holtby und Pierre-Michel Lasogga, der bereits in Leeds ist, um sich seinen potenziell neuen Klub anzusehen

Spielfrei an dem Wochenende nach dem Ende der Transferperiode (31. August) – das passt. So können die HSV-verantwortlichen noch mal so etwas aufräumen. Okay, das Thema Müller/Wolfsburg hat sich auf unerwünschte Weise erledigt. Dafür aber sortieren Heribert Bruchhagen und vor allem Trainer Markus Gisdol und Sportchef Jens Todt den Kader in dieser Woche noch auf den offenen Positionen. Es würde sicher noch etwas passieren, sagt Bruchhagen, während Jens Todt bestätigte, dass der beim HSV ausgemusterte Angreifer Pierre Michel Lasogga für eine Kennenlern-Tour seines potenziell neuen Klubs Leeds United für zwei Tage vom Training freigestellt wurde. Gut möglich, dass Lasogga an den englischen Zweitligisten verliehen wird. Im Gegenzug schloss Todt allerdings einen Wechsel von Lewis Holtby aus. Es würden nach dem Ausfall von Nicolai Müller keine Offensivspieler – mit Ausnahme Lasogga – mehr abgegeben werden können.
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Wohin soll das alles noch führen?

27. August 2017

Sie regeln, was der Schiri auf dem Platz nicht hundertprozentig sehen konnte: Die Videoassistenten, das so genannte „Hawk-Eye“

Es ist doch im Grunde immer dasselbe. Wirklich immer. Da rangeln hier und da zwei Spieler, und der erste, der sich fallen lässt, provoziert für den anderen eine Karte. Rot zumeist, wenn es nicht mehr um den Ball im Spiel geht. Immer wieder fallen die Spieler beim leichtesten Luftstoß und provozieren Platzverweise, Elfer, und Freistöße. Der geneigte Zuschauer sagt über den des Platz verwiesenen Spielers: „Er hätte ihn ja auch nicht so plump stoßen müssen.“ Stimmt. Auch. Ganz klar. Aber auf der anderen Seite ist es zu oft auch so, dass der „Gefoulte“ wirklich nicht hätte umfallen müssen. Aber als Rechtfertigung für Elfmeter halten noch so leichte Berührungen her, bei den Roten Karten wie oben beschrieben auch – und in diesem Fall wird so ein Fass aufgemacht? Weil Papadopoulos fällt, nachdem Cordoba ihn leicht gestoßen hat? Hmmm… Das können wir gern machen. Aber dann lasst uns wenigstens so konsequent sein und das immer machen.

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