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Hamburger Abendblatt
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Moin moin liebe Matz-abber,
ja, so kann es gehen. Natürlich ist der Dezember immer ein wenig hektisch und stressig, aber die Zeit rund um Weihnachten soll ja eigentlich auch ein wenig besinnlich sein. Beim HSV aber ist voll die Hektik ausgebrochen. Okay, weniger bei den Verantwortlichen, die immer und offenbar ganz gelassen mit der heiklen oder gar schlimmen Situation umgehen, aber von der Tabelle her ist ja jetzt wieder einmal Alarm im Hafen.

Vorletzter. Das muss man sich noch einmal – in aller vor- und nachweihnachtlichen Ruhe – auf der Zunge zergehen lassen: Vorletzter. Direkter Abstiegsplatz. Wie lange geht das eigentlich schon? Gefühlt 20 neue Vorstände und Führungskräfte, alle traten stets mit dem festen Vorsatz an, den HSV wieder in gesicherte Regionen führen zu wollen – und dann denkste! Es ist schon grausam, was sich da immer und immer wieder im Volkspark abspielt. Immer wieder. Unfassbar!

Gisdols Erkenntnis nach Niederlage gegen Gladbach

Im Dezember gab es noch einmal vier Spiele für den HSV. Zwei Tore, zwei Pünktchen, zwei Niederlagen. Unnötige Niederlagen, das muss angemerkt werden. Völlig unnötige Niederlagen. Aber wie sagte es der Trainer so treffend nach der 1:3-Pleite in Mönchengladbach?

Er sagte dem TV-Sender Eurosport: „Von einer guten Leistung kann ich mir nichts kaufen. Die ersten zehn Minuten war Gladbach wirklich herausragend gut, sehr variabel und hat uns große Probleme bereitet. Danach waren wir drin im Spiel. Aber ich habe keine Lust mehr, das zu erzählen. Woche für Woche spielen wir anständige Spiele und machen es uns dann selbst kaputt.“

Das ist doch aber auch eine Frage der Qualität, oder? Wenn das Woche für Woche passiert?

Das Unheil nahm ja schon am 1. Dezember seinen Lauf: 0:0 in Freiburg. Einmal auf das Tor der Breisgauer geschossen. Oder besser, es war eher ein Schuss in Form einer Rückgabe – von Aaron Hunt. Ansonsten spielte Freiburg. Und danach gab es richtig Ärger. Wieder war Eurosport mit von der Partie, nämlich der Sportsfreund Matthias Sammer.

Der Fast-HSV-Sportchef stellte als Experte fest: „Sie sollten den Antrag stellen, ohne Ball zu spielen – das hatte mit Fußball nämlich nichts zu tun. Ich bin bitter enttäuscht.“ Mit „sie“, wer es nicht weiß, war übrigens der HSV gemeint.

Ja, der Hammer von Sammer. Es gab Stimmen, die pflichteten ihm bei, aber es gab auch solche Experten, die auf Zinne waren. „Sammer soll den Mund halten“, sagte zum Beispiel Uwe Seeler in der „Bild“.

Als Sammer 2011 beinahe Sportchef wurde

Ich tendiere eher zu „uns Uwe“. Weil ich bei dem Namen Sammer ohnehin immer zusammenzucke. Die Wunde ist noch lange nicht vernarbt. Langjährige „Matz-abber“ werden sich erinnern: Januar 2011. In Barsinghausen bei Hannover trafen sich fünf HSV-Aufsichtsräte und verhandelten mit Sammer. Der sollte Sportchef des HSV werden. Und man einigte sich darauf.

Matthias Sammer kommentiert die Bundesliga für Eurosport Foto: Witters

Matthias Sammer kommentiert die Bundesliga für Eurosport    Foto: Witters

Als sich darauf verständigt war, fragte damals HSV-AR-Boss Alexander Otto: „Herr Sammer, die Hamburger Medien sind ja immer sehr wissbegierig, wie ist es, dürfen wir ihnen sagen, dass Sie HSV-Sportchef werden?“ Sammer sah seinen Rechtsanwalt an. Das war der ehemalige Dortmunder Vereinschef Gerd Niebaum.

Sammer fragte: „Wie ist das, Gerd, darf der HSV das veröffentlichen?“ Niebaum nickte und sagte: „Wir haben alles geklärt, der Vertrag wird in den nächsten Tagen gemacht – von mir aus steht dem nichts im Wege.“

Also war das Thema Sportchef Matthias Sammer beim HSV „auf dem Markt“. Und „Matz ab“ meldete es damals als Nummer eins. Wir wollten nur schnell sein, das war gelungen, wir wollten auch nur die Wahrheit verkünden – das ist uns allerdings nur für ein paar Stunden gelungen. Aber: Was wurden wir geschlachtet, als Sammer am nächsten Tag doch absagte. Das war ein Hammer von Sammer.

Sammer ging zum FC Bayern München

Ich schrieb damals im Blog (ohne, dass ich jetzt noch einmal den genauen Wortlaut nachlese!) – sinngemäß: Sammer hat jetzt doch noch abgesagt, weil er offenbar von Uli Hoeneß angerufen wurde. Der fragte ihn, ob er – sinngemäß – davon überzeugt sei, die richtige Entscheidung getroffen zu haben?

Ich schrieb es damals wohl etwas drastischer, so glaube ich. Sammer wohnte mit seiner Familie in München, sein Sohn spielte in der Jugend des FC Bayern, und Bayerns Sportchef Christian Nerlinger war ein eher blasser Typ. Ich vermutete damals: Sammer wird der nächste Sportchef des FC Bayern. Ich vermutete das aus dem Bauch heraus, ohne einen festen Anhaltspunkt.

Und? Im Sommer 2012 wurde Nerlinger – völlig überraschend – vor die Tür des FC Bayern gesetzt. Und? Wer wurde Sportchef? Genau. Übrigens war es damals nur der TV-Sender „Sport1“, der sich an meine damalige Mutmaßung erinnerte und sie aufgegriffen hatte, es wurde darüber im „Doppelpass“ gesprochen – aber ich gebe zu, nur sehr kurz und nur am Rande. Weil es damals ja auch nur eine Vermutung von mir war.

Den Triumph, dass es tatsächlich so gekommen war, habe ich nie ausgekostet oder genossen. Er ist mir – und allen anderen – einfach so untergegangen. Aber jetzt, heute, war die Zeit doch noch gekommen, das ganze damalige Szenario noch einmal in Erinnerung zu rufen.

Und noch einmal ganz kurz zu Sammer: Ich habe von ihm als Fußball-Experte immer viel gehalten, aber mit diesem krummen Ding, das er da mit dem HSV abgezogen hat, war das Thema für mich erledigt. Und Ende.

Fußballerisch ein herber Rückschlag

Mit dem 0:0 von Freiburg marschierte der HSV ja auch immer ein wenig mehr in Richtung Ende. Was nicht untypisch für Hamburg ist – und war: Nach dem klaren 3:0 gegen Hoffenheim (im November) feierten die Leute an der Elbe eine Woche lang so ergiebig, als hätte der HSV endlich mal wieder einen Titel gewonnen.

Und ich vermute mal, die Spieler auch. Motto: „Na bitte, da sind wir wieder, wir können es doch – nur keine Panik, wir schaukeln das schon!“ Und dann gibt es, das hat schon Tradition, eben immer einen herben Rückschlag. Nicht nur vom Resultat her, sondern auch fußballerisch. Es ist ja so bitter, was sich hier abspielt.

Eine Szene am Rande des Freiburger Spiels: Hunt wurde in der 70. Minute ausgewechselt – und trat danach vor Wut (oder Enttäuschung?) einen Wäschehaufen vor der Bank um. Immerhin. Keine Verletzungsgefahr. Und wenigstens da hat er mal Emotionen gezeigt … Im Spiel passierte das zuletzt nicht mehr. Ich bin ja eigentlich ein Fan von ihm, weil er spielerische Fähigkeiten wie kein anderer HSV-Profi hat, aber im Moment kommt da kaum etwas. Oder viel zu wenig. Viel zu wenig.

Trotz der Vorlage zum 1:1 in Gladbach. Da fehlt mir Salz und Pfeffer, Hunt wirkt auch nicht spritzig genug. Okay, okay, das war er nie so richtig, aber ich glaube, im Moment ist er doch ein wenig zu langsam für die Bundesliga. Mal sehen, wie das im neuen Jahr wird.

Derzeit zu langsam für die Bundesliga? Aaron Hunt   Foto: Witters

Und, dieser Abstecher sei mir erlaubt, wir sind ja von Enttäuschungen umzingelt. In der Woche nach Freiburg schieden alle deutschen Europa-League-Teilnehmer aus. Das allein ist ja schon traurig genug. Hoffenheim, Hertha und Köln – bitter. Und wer kann sich noch an den Sommer erinnern? Da haben sie in den betroffenen Städten fast die Stadien abgerissen – vor Enthusiasmus und Freude. Europapokal, Europapokal …

Und was ist jetzt? Sie alle haben nichts davon gehabt. Nicht mal Geld haben sie damit verdient. Nur zugesetzt haben sie. Geld wird nämlich in diesem Wettbewerb erst später verdient, doch dazu muss man dann auch ein, zwei Runden überleben.

Und wenn die großen Trainer dieser Welt meinen, sie müssten rotieren lassen, weil sie ja schließlich ein Club der großen Bundesliga sind, dann sollen sie. Ich kann das alles nicht nachvollziehen. Das aber nur am Rande. Ist ja nichts, womit sich der HSV in den nächsten Jahrzehnten beschäftigen muss.

Gomez Schienbeintritt gegen Papadopoulos

Dem 0:0 in Freiburg folgte im Dezember ein 0:0 gegen Wolfsburg. Ein Spiel, das nur einen Sieger verdient gehabt hätte: HSV. Aber ohne Tor kannst du eben jedes noch so gute Spiel nicht gewinnen. Auffällig am Rande: Nationalstürmer Gomez (wenn er mit zur WM nach Russland darf, dann müsste auch Sven Schipplock mit!) beschwerte sich über seinen Gegenspieler „Papa“. Der sei zu unfair.

Und dann zeigt das Fernsehen in aller Länge und Breite, wie Gomez dem „Papa“ ohne Ball gegen das Bein tritt – und danach blitzartig wegläuft. Und was macht der DFB? Er verschließt seine Augen! Sonst ermittelt er bei einer solchen Szene, die der Schiedsrichter nicht gesehen hat – diesmal aber nicht. Wieso? Muss Gomez dem Gegner erst das Schienbein durchtreten? Ich fand das ganz schwach. Vom DFB und von Gomez.

Unverdiente Heimniederlage gegen Frankfurt

Nach dem Wolfsburg-Spiel folgten noch einmal 90 Minuten im Volkspark. Gegen Eintracht Frankfurt. Markus Gisdol hatte vergessen, die Hessen vorher unter Druck zu setzen. „Zu Hause sind wir eine Macht.“ Hätte er sagen können, um die Eintracht zu warnen. Hat er aber nicht, der HSV-Trainer. Und prompt gab es eine 1:2-Heimniederlage. Eine höchst unverdiente. Oder fast unverdiente.

Nach 45 Minuten hätte es, das muss man schon zugeben, auch 1:4 oder 1:5 heißen können – wenn Frankfurt nur die Hundertprozentigen genutzt hätte. Nach dem Seitenwechsel aber spielte nur noch der HSV – auf ein Tor. Vergaß aber, mindestens noch ein Tor zu schießen. Das war ganz, ganz bitter.

Zumal die Eintracht ein äußerst unbequemer Gegner war. Nach 90 Minuten stand es in Sachen Foulspiel 26:6 für die Hessen. Eine unfassbare Bilanz. Aber ich denke, dass es in der Liga keine andere Mannschaft gibt, die derart „clever“ foult. Dadurch unterbinden sie einen schnellen und geordneten Aufbau des Gegners. Mir nur (ein wenig) schleierhaft, wieso ein Schiedsrichter so etwas nicht erkennt und frühzeitig mal eine Verwarnung ausspricht.

Aber das wäre vielleicht auch nicht im Sinne des Fußballs, oder? Und schon gar nicht im Sinne der Eintracht. Ist schon klar. Um das noch zu vervollständigen: Ballbesitz 60:40 für den HSV, 20:10 Torschüsse für den HSV – und nur 40.983 Zuschauer an einem Dienstag im Volkspark. Minusrekord. Bei Schnee und Kälte. Hat wohl nichts zu sagen. Oder noch nichts zu sagen?

Was blüht dem HSV in der Rückrunde?

Abwarten. Mehr bleibt ja auch nicht. Und sicher wird noch der eine oder andere HSV-Anhänger ganz optimistisch in die Winterpause gegangen sein. Sah das Spiel in Mönchengladbach doch schon wieder etwas mehr nach Erstliga-Fußball aus. Bis auf die Anfangsphase natürlich, als der HSV schwindelig gespielt wurde. Aber dann… dann kam der HSV. Doch das kann Markus Gisdol ja nicht mehr hören. Und sagen will er es schon erst recht nicht mehr.

Was selbstverständlich seine Berechtigung hat, denn eines ist ja nicht wegzuwischen: Der HSV rangiert mal wieder auf einem Abstiegsplatz. Ja und? Ja, wenn die Saison so drei, vier, fünf Spieltage alt ist, dann sagen die Trainer ja immer schnell und relativ gelassen: „Abwarten, noch hat die Tabelle ja keine Aussagekraft …“

Und jetzt? Die Experten sagen ja auch: „Die Tabelle lügt nicht.“ In der Vorsaison hatte der HSV nach 17 Spielen erst 13 Punkte. Und 14:28 Tore. Diesmal sind es 15 Punkte und 15: 25 Tore. Eine Steigerung. Eine kleine Steigerung.

Wer will, der darf daraus seine ganze Hoffnung für 2018 schöpfen. Wer aber Realist ist, der sollte seine Augen nicht davor verschließen, was den Rothosen noch in der Rückrunde blühen wird. Und vielleicht kommt ja sogar Köln noch einmal. Die haben, nach all dem, was aus der Domstadt zu hören ist, noch nicht aufgegeben. Und sind immerhin mit einem Sieg in die Winterpause gegangen.

Ob mit oder ohne Kühne: HSV braucht Verstärkung

Die Frage ist nun die, ob es doch noch Verstärkung(en) für den HSV – in diesem Winter – geben wird. Was mich bei jener Frage beschäftigt ist die Tatsache, dass immer dann, wenn es um neue Spieler geht, der Herr Kühne ins Spiel kommt. Ohne dass Herr Kühne es will, so glaube ich. „Neue Kühne-Kohle“ ist möglich, so hieß es in der „Bild“. Toll. Wer will denn neue Kühne-Kohle?

Auf Schalke prangte kürzlich doch ein Plakat in der HSV-Kurve, das unmissverständlich war: „Investoren unerwünscht!“ Und hinter einigen Händen innerhalb des HSV heißt es ja auch schon so lange: „Wir brauchen das Geld von Kühne nicht, wir kommen auch ohne sein Geld zurecht.“

Ich wäre ja mal gespannt, ob es tatsächlich so wäre. Bislang aber haben Klaus-Michael Kühne und seine Frau, die ja sogar noch HSV-verrückter sein soll als ihr Mann, immer noch gegeben, sodass man nicht weiß, ob der HSV tatsächlich zurecht käme. Ohne Kühne-Kohle.

Sorgte 2017 beim HSV für viel Wirbel: Investor Klaus-Michael Kühne

Aber ob nun mit oder ohne Kühne-Hilfe – der HSV braucht Verstärkungen. Die Abstiegs-Konkurrenz in Köln und Stuttgart kauft ein, oder will einkaufen. Und Hamburg? In meinen Augen wäre es grob fahrlässig, darauf zu verzichten. Nur weil es immer so schön heißt, dass es erstens kaum Spieler gibt, die im Winter Soforthilfe bedeuten (wie einst Frank Rost und Ivica Olic), und wenn, dann sind sie unbezahlbar.

Mein Tipp: Dann reißt euch beim HSV alle mal ganz gewaltig den Hintern auf, um Leute zu finden, die gut und auch bezahlbar sind. Wenn man jetzt schon durch die Weltgeschichte fliegen kann, wie Sportchef Jens Todt kürzlich, um für die neue Saison zu planen und zu sichten, dann sollte man verdammt noch einmal in erster Linie daran denken, dass man jetzt, und die Betonung liegt auf jetzt, neue Spieler braucht – der Abstieg droht!

Die erstaunliche Lage bei Hannover 96

Ob das tatsächlich schon alle begriffen haben? Im HSV? Da habe ich meine Zweifel. Und ich bin mal gespannt, wie auch von der sportlichen Leitung auf die nun neue Situation (direkter Abstiegsplatz) reagiert wird. Dazu passt, dass ich kürzlich mit dem Meister-Torwart des HSV (von 1960), Horst Schnoor über Hannover 96 gesprochen habe. Die Niedersachsen werden ja bekanntlich von einem ehemaligen HSV-Profi trainiert – Andre Breitenreiter. Und der hat keinen Kader mit Weltstars beisammen, ist aber die beste Mannschaft im Norden. Er hat auch keine Stars in seiner Truppe.

Es ist zwar außergewöhnlich, aber ich möchte an dieser Stelle mal die 96-Mannschaft namentlich nennen: Tschauner, Sorg, Sane, Anton, Korb, Ostrzolek, Schmiedebach, Bakalorz, Klaus (Sohn des ehemaligen HSV-Stürmers Fred Klaus), Benschop, Füllkrug, Harnik, Schwegler, Fossum, Albonorz und Bebou. Es gibt noch weitere Spieler, klar, aber „vom Namen“ her sind sie es. Alles Erstliga-Spieler? Jetzt ja!

Die Nummer eins von 96 saß bei St. Pauli zum Beispiel, nur zum Beispiel, als Nummer zwei auf der Bank. Und zu Bebou fällt mir ein: Den hat 96 verpflichtet, als die Saison 17/18 schon lief. Er kam von Fortuna Düsseldorf. Unter anderem deswegen, weil Bebou so stark und auffällig war, hat der Zweitliga-Tabellenführer einen so fulminanten Saisonstart hingelegt. Hannover schafft es dann, einen guten Zweitliga-Stürmer an die Leine zu holen … Wer das nicht schafft? Dürft Ihr Euch aussuchen.

Der Blick nach Frankfurt zu Niko Kovac

Nun gut, es ist so wie es ist. Und wenn keine Verstärkungen mehr vom HSV gekauft werden, dann muss man es eben auf die andere Art packen. Auch dazu gibt es einen klugen Spruch. „Wer mehr erreichen will, der muss mehr tun.“ Wer hat das einst gesagt? Genau. Felix Magath. Und der tat. Oft sehr zum Unwillen seiner Spieler, einiger Spieler.

Aber ich möchte Euch Matz-abbern nur mal einen Blick nach Frankfurt ans Herz legen. Niko Kovac. Super-Mann. Den sehe ich bei den Bayern landen. Aus meinem Bauchgefühl heraus. Kovac ist ein harter Hund. Von meinen Kollegen aus dem Hessischen höre ich vor der Saison: „Hier wird knallhart trainiert, die Spieler kriechen nach jeder Einheit auf Brustwarzen in die Kabine.“ Von nichts kommt nichts.

Und jetzt? Frankfurt steht in der Tabelle super da. Und Kovac erinnerte sich vor ein paar Tagen: „Uns haben die Experten – oder wie man die nennt – vorher zum Absteiger Nummer eins abgestempelt, weil wir einige gute Leute verloren hatten …“ Aber erstens kaufen die in Frankfurt super und mit Auge ein, und zweitens haben die einen Trainer, der die Ärmel hochkrempelt. Auch seine eigenen.

Am Mittwoch haben die noch DFB-Pokal in Heidenheim gehabt, und am 28. Dezember starten die bereits wieder mit dem ersten Training in die Rückrunde. Am 28. Dezember. Noch vor Silvester!

Ja, meine lieben tausend Freunde, so geht es natürlich auch. Keine schlauen Sprüche, keine Durchhalteparolen, kein Schönreden – einfach nur hart, hart und härter arbeiten. Im Sommer dürfen dann die Füße hochgelegt werden. Oder man begibt sich dann auf Vereinssuche. Wie auch immer. Bei der Gelegenheit: Herzlichen Glückwunsch dem HSV, dass der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen nun auf jeden Fall bis 2019 bleibt.

Die Guten und die Enttäuschungen beim HSV

Gehörte 2017 zu den Guten beim HSV: Kyriakos Papadopoulos

Und dann, ganz zum Schluss, noch etwas auf die personelle Art. Früher gab es ja immer mal gerne Verlierer und Gewinner der Hinserie (oder des Jahres), über die alle Zeitungen berichtet haben. Darauf verzichte ich mal generös. Ich teile das etwas anders ein: Gute, Enttäuschungen und Voll-Enttäuschungen.

Gut beim HSV waren Kyriakos Papadopoulos, Jann-Fiete Arp, Tatsuya Ito und der omnipräsente Tattoo-Dicki, Dennis Diekmeier.

Enttäuschungen waren Walace, Albin Ekdal, Gotoku Sakai, Mergim Mavraj, Luca Waldschmidt, Lewis Holtby, Gideon Jung und Sejad Salihovic.

Voll-Enttäuschungen (um nicht das Wort Katastrophe zu benutzen) waren Christian Mathenia, Filip Kostic, André Hahn, Sven Schipplock und Bobby Wood.

Alle nicht genannten HSV-Profis waren (bislang) solide – oder für einen Tabellenvorletzten gerade noch im Rahmen des Erträglichen.

Alles Gute für Euch, für Eure Lieben, für den HSV. Ich wünsche Euch einen guten Rutsch ins neue Jahr. Und ich wünsche Euch und mir, dass der HSV auch 2018 dem Tod wieder von der Schippe springen kann. Egal wie. Schlecht spielen und gewinnen, so müsste ab jetzt das Motto eigentlich lauten.

Euer Dieter


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73
Kommentare

fm54
27. Dezember 2017 um 20:03  |  1292177

Nabend


fm54
27. Dezember 2017 um 20:18  |  1292178

Es liegt irgendwie Mehltau auf dem HSV.


michailow
27. Dezember 2017 um 20:25  |  1292179

Moin, der Rückblick hätte nicht nur den Samme-Hammer , sondern auch die erdrückenden Hypotheken aus der Misswirtschaft der „großen Vorsitzenden“ erwähnen können.
Der HSV im Hamsterrad – auch dank der katastrophalen Umsetzung der Ausgliederung und der journalistischen Zurückhaltung bei der Begleitung dieses Prozesses.


abraeumer5
27. Dezember 2017 um 20:27  |  1292180

Hinsichtlich der nicht vorhandenen Trainingsintensität stimme ich zu. Ansonsten geht es bei Dieter Matz wieder einmal viel um Dritte und nicht um denjenigen, der für Millionen diesen beschränkten Kader und das Trainerteam zusammengestellt und damit allein zu verantworten hat.


Jupp Koitka
27. Dezember 2017 um 20:28  |  1292181

Lieber Dieter Matz,
.

auch Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2018!
.

Ihre Einordnungen heute sind weder gut noch enttäuschend oder voll enttäuschend. Eher fast solide. Um mal Ihre Wortwahl aufzugreifen…
.
Die Hannoveraner mussten ja erst den Gang in die Zweitklassigkeit antreten, um jetzt die Euphorie des Aufstiegs mitzunehmen. Sie taugen daher nicht als Vorbild für den HSV.
Einen solch sang- und klanglosen Abstieg hat der HSV – immerhin – bisher vermieden…
.
Die Eintracht aus Frankfurt hat keine Philosophie bzw. Strategie. Sie haben lediglich einen herausragenden Trainer, der diesen bunt gemischten Haufen diszipliniert und eine platte – aber effektive – Defensiv-Taktik vorgibt.
.
Vieles erinnert mich bei der Eintracht mittlerweile an den FSV Frankfurt. Dort hat man auch Jahr für Jahr 20 Spieler ausgetauscht und ausgeliehen, bis es irgendwann abwärts ging.
Das könnte der Eintracht auch blühen, wenn Kovac aufhört.
.
Ich sehe die Eintracht daher bestenfalls in Sachen Trainingsintensität als beispielgebend. Die Personalpolitik weist dort kein erkennbares Muster auf.
Die Erfolgsformel ist einfach und lautet: Alles auf Kovac!
.
Dieters Einschätzungen zu den HSV-Profis kann ich teilen.


tonipain
27. Dezember 2017 um 20:37  |  1292182

Wenn Kühne so ein grosser HSV Fan ist, dann macht er die Schatulle zu.
Was Todt anbringen wird, wird überteuert, verletzungsanfällig und auf der falschen Position sein, also besser gar keinen!


HSVertotal
27. Dezember 2017 um 20:57  |  1292183

Ich finde die Kritik überzogen und es wird alles dramatisiert!
Jetzt überlegt mal objektiv seit wann der HSV mal wieder vorne Chancen kreiert hat? Das is JAHRE her!
Und jetzt verliert man gegen Frankfurt und Gladbach, die deutlich höher stehen, und alle regen sich auf !
Ich nicht: der HSV ist spielerisch deutlich besser geworden und das liegt hauptsächlich daran, dass wir im Sturm gefährlicher sind; und damit nicht so leicht ausrechenbra.
Was uns kaputtmacht sind die Fehler von Mathenil und die zu riskanten Fehlpässe von Sakai und Jung, Wallace im Mittelfeld.
Ergo: Pollersbeck rein; und Erdal schön fit machen; und dann einen soliden 6er kaufen oder Jung weiterhin das Vertrauen schenken.
Wir werden schon im ersten Spiel gegen Augsburg den ersten 3er einfahren. Versprochen!


Goalero
27. Dezember 2017 um 20:59  |  1292184

Super, dieses Design. Man kann nichts mehr lesen. Ich bin dann mal weg. Bis nachstes Jahr.


dead-alive
27. Dezember 2017 um 21:49  |  1292185

Marcus Scholz gibt seine Fehler niemals zu und versucht immer, sich rauszureden. Dieter Matz kann das noch toppen, indem er versucht, ein Eigendebakel rückwirkend als verkannten Triumph darzustellen. Weia!

Und wie immer werden die Verantwortlichen für den Niedergang des HSV, allen voran der Totalversager Beiersdorfer, nicht benannt.

Das wird hiermit korrigiert. Nun kann der Blog geschlossen werden.


nenndorfer
27. Dezember 2017 um 22:08  |  1292186

Ja der geldverbrenner kann nie genug genannt werden……Bernd Hoffmann


Voraussager
27. Dezember 2017 um 22:26  |  1292187

Dieter Matz,
was für ein Schmarrn:
1. Sammer hat sich bezüglich der Verpflichtung nicht korrekt verhalten, deshalb ist seine Kritik an Gisdols Unfussball zu 100 Prozent richtig.
2. Die tollen Spiele die Du im Dezember gesehen hast , da zietiere ich Helmpeter der wiederum Uwe mit folgenden richtigen Worten zietiert:Wenn man verliert hat man nicht gut gespielt!‘nn
Dem ist nichts hinzuzufügen Dieter, wir brauchen einen Trainer und keine neuen Spieler, alles andere ist Schwachsinn!!


Voraussager
27. Dezember 2017 um 22:35  |  1292188

Noch eine positive Erkenntnis von Dieter der ausserhalb des HSV Ahnung hat:
Zitat: Wer Gomez mit zur WM nehmen will kann auch Schipplock mitnehmen!
Dem ist an Fussballfachwissen nichts hinzuzufügen!!


HeiDie
27. Dezember 2017 um 22:38  |  1292189

Hallo Dieter,
ich kann mich auch noch recht gut daran erinnern wie Sammer 2011 den HSV gelinkt hat. Tage lang war er nach dem Gespräch mit dem HSV verschwunden. Feige ließ er sich bei Sky90 vom Kicker-Holzschuh vertreten. Ich kann mich, so meine ich jedenfalls, daran erinnern dass der damalige BFB Präsident in spe Wolfgang Niersbach, von sich selbst überwältigt, den Verbleib von Sammer beim DFB bekannt gab.
Naja Schwamm drüber.
Der HSV steht übrigens auf Platz 17 und nicht auf einem Abstiegsplatz.
Voriges Jahr stand der HSV auch nie auf dem Relegations-Platz. Sondern der VfL Wolfsburg.
.
Schön mal wieder von dir zu hören.
Liebe Grüße aus dem Rheinland.


HSV-Fele
27. Dezember 2017 um 23:18  |  1292190

Ich bin echt Sprachlos was AB Reporter hier schreiben !!
Jeder sogar anti Fussballer erkennt was schief läuft und nur ihr und mopo und Bild nicht ?? . entweder ihr fangen an so zu schreiben wie die Sachlage ist oder einfach den Blog schlissen !!!
Ich denke solange HSV euch ernährt wird auch um den heissen Brei geschrieben .
Ich bin mal weg , verarschen kann mich alleine 🙁


abraeumer5
27. Dezember 2017 um 23:20  |  1292191

Ja, ich hatte auch Fehleinschätzungen. Es waren Holtby und Gregoritsch. Bei Holtby war bei seiner Verpflichtung aber auch nur bekannt, dass er für 2,5 Mio für 1 Jahr geliehen wurde. Dieses fand ich damals einen guten Deal. Dass er nach 3 Spielen für die weitere Summe von 6,5 Mio fest verpflichtet werden musste und 4 Mio im Jahr bekommt, wusste ich – wie anfänglich alle – nicht. Und somit war es ein schlechter Deal. Bei Gregoritsch sehe ich es bis heute so, dass er ein 9er ist. Dass er auch hängende Spitze kann, habe ich im Sommmer nicht gedacht und ich hätte ihn auch verkauft. Es war wohl eine Fehleinschätzung. Was hier aber bei den Verantwortlichen entscheiden und die Presse alle diese falschen Entscheidugnen durchgängig begrüßt, ist schlicht mit den später bekannt werdenden Hintergründen nicht mehr nachvollziehbar und geht nicht mehr als Fehleinschätzung durch.


abraeumer5
27. Dezember 2017 um 23:22  |  1292192

Bei den Verantwortlichen sollte die Verantwortlichen heißen


Rehbusch
27. Dezember 2017 um 23:39  |  1292193

Typisch Dieter. Kurz und auf den Punkt. Alter Schwede.


HSV-Fele
27. Dezember 2017 um 23:54  |  1292194

dead-alive, Man haut nicht drauf denjenigen der dich Ernährt ne 🙂

Du verstehst was ich meine 😉

Pro Hoffmann !! Nur Der HSV !!


ludewigo48
28. Dezember 2017 um 0:28  |  1292195

Nach Studium des ‚Weihnachtsgedichts‘ und des aktuellen Blogbeitrags vom Autoren Matz und unter Berücksichtigung aller in diesem Blog in den letzten Jahren mit großem Ernst vorgetragenen Gedanken derjenigen, die mit ihren Analysen und Konzepten dem – ihrem – HSV bei den Problemlösungen helfen wollten und wollen, ist nachstehendes festzustellen:
Der HSV hat Probleme und die von Dieter Matz vorgetragene Art von ‚Journalismus‘ ist ein Teil davon.
Für die Rückrunde gilt eines, der Kader, der Trainer und sein Stab, die ‚Physios‘ und alle guten Geister vom Personal müssen es wieder reissen und mindestens mehr Punkte erringen als drei weitere Mannschaften – so sieht es aus! In diesem Sinne wünsche ich allen HSVern ein gesundes, friedliches und erfolgreiches Neues Jahr und der Mannschaft ausreichend Kraft und das Quentchen Glück, die Aufgabe zu wuppen.


GV1977
28. Dezember 2017 um 2:42  |  1292196

ludewigo48

28. Dezember 2017 um 0:28  |  1292195

Nach Studium des ‚Weihnachtsgedichts‘ und des aktuellen Blogbeitrags vom Autoren Matz und unter Berücksichtigung aller in diesem Blog in den letzten Jahren mit großem Ernst vorgetragenen Gedanken derjenigen, die mit ihren Analysen und Konzepten dem – ihrem – HSV bei den Problemlösungen helfen wollten und wollen, ist nachstehendes festzustellen:
Der HSV hat Probleme und die von Dieter Matz vorgetragene Art von ‚Journalismus‘ ist ein Teil davon.
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Gut gesagt. Dem schließe ich mich an.


GV1977
28. Dezember 2017 um 2:58  |  1292197

dead-alive

27. Dezember 2017 um 21:49  |  1292185

Marcus Scholz gibt seine Fehler niemals zu und versucht immer, sich rauszureden. Dieter Matz kann das noch toppen, indem er versucht, ein Eigendebakel rückwirkend als verkannten Triumph darzustellen. Weia!
>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Tja, ergänzend noch beispielhaft das Gesülze von Hardt dazu, dann braucht man sich über nichts zu wundern.
Der HSV und sein Umfeld haben ein sehr ungesundes Verhältnis zu Fakten, Tatsachen und Wahrheiten. Sie sind alle Teile des Problems, zugleich Ursache, Symptom und Opfer ihrer selbst.
Ein Kerndefekt könnte man sagen… 😉


GV1977
28. Dezember 2017 um 3:07  |  1292198

abraeumer5

27. Dezember 2017 um 23:20  |  1292191
>>>>>>>>>>>>>>>>>
Es unterscheiden sich immer die aus Fehleinschätzungen Lernenden von jenen, die sich dessen nicht getrauen.
Eine Frage von Haltung, Format und Charakter.
Tugenden zu erringen bedarf es länger nud mehr als sie zu verlieren.
Der HSV ist zu einem großen Hasenzüchterverein geworden – Einem
ANGSThasen Verein.
Das ist sehr traurig.


ludewigo48
28. Dezember 2017 um 4:05  |  1292199

Sollte sich z. B. das Prozedere um die Verhandlungen mit Herrn Sammer so zugetragen haben, wie Dieter Matz es in seinem Blog schildert, bleibt nur folgende Frage: Warum ging man seitens der Verantwortlichen des HSV an die Öffentlichkeit, bevor die Tinte mit der die Verträge unterzeichnet werden sollten, trocken war? Wer derartig unprofessionell handelt, darf sich nicht wundern, wenn er verladen und vorgeführt wird. Was darf man von einem Journalisten, der seinen Beruf sachgerecht ausübt, erwarten? Richtig, er hat die Gründe für ein derartiges unsachgemässes Vorgehen zu hinterfragen und – wenn geboten – zu kritisieren. Stattdessen erfolgt nach wie vor Hofberichterstattung und Herr Sammer wird zum Buhmann gemacht. Der HSV sollte dringlichst über das Image derer nachdenken, die ihn repräsentieren. Zahlreiche dieser Herrschaften scheinen verstandesgemäss überfordert zu sein, manchen ist es sogar anzusehen – seit Jahren.


abraeumer5
28. Dezember 2017 um 6:54  |  1292200

@GV1977
Das ist genau das Problem, man hat Angst beim HSV einen Fehler einzuräumen. Darüberhinaus bauen die Verantwortlichen, wie in jeder PK sichtbar, einen Schutzwall um sich. Bruchhagen versteht den Hohn und Spott nicht, Todt und Gisdol sehen coole und gute Spiele. Es wird versucht, jegliche sachliche Kritik im Keim zu ersticken. Das allerletzte Mittel der HSV-Verantwortlichen, wenn wieder ein Fehler aufgedeckt wurde, ist die Strafanzeige. Aber nicht die Personen, die die Informationen preisgeben, sind das eigentliche Problem, sondern die Informationen bzw. die dazugehörigen Entscheidungen der Verantwortlichen selbst, sind das Problem. Warum verdoppelt der HSV einem Wood das Gehalt und verlängert den Vertrag, wenn der Knieschaden bekannt ist? Warum beschäftigt der HSV einen Sportdirektor, der auf eine Aufstiegsprämie besteht, was also bedeutet, dass der HSV zuvor abgestiegen sein muss, was wiederum bedeutet, dass der Sportdirektor vom sportlichen Misserfolg profitiert? Wer trifft solche Entscheidungen? Die Lösung ist nicht das Strafrecht, sondern nachvollziehbare Entscheidungen. Wenn die Entscheidungen gut vorbereitet sind, werden Fehler zwangsläufig vermieden. Sollte alles nachvollziehbar sein und dennoch ein Fehler passieren, ist dieses menschlich und kann auch eingeräumt werden. Dazu darf man sich aber nicht in sein Schneckenhaus zurückziehen.


abraeumer5
28. Dezember 2017 um 7:05  |  1292201

Ludewig 48, guter Kommentar von Dir.


elbsegler68
28. Dezember 2017 um 9:23  |  1292202

Dieter Matz ein „Journalist“, das ist wie der Krabbenfischer der versehentlich beim Walfang gelandet ist


Voraussager
28. Dezember 2017 um 10:16  |  1292203

Bei der Unfähigkeit unseres Spitzenpersonals könnte ich mir vorstellen das man sich mit Kühnes Hilfe den nach Gomez schlechtesten deutschen Nationalspieler Schürrle ausleiht. Das wäre es dann endgültig für mich!


Frosty
28. Dezember 2017 um 10:47  |  1292204

Diekmeier ein Volltreffer… Kostic, Mathenia Vollversager…
da hätte ich auch ohne Unterschrift gewusst, wer das geschrieben hat.
Gomez auf einem Niveau mit Schipplock..
Ich stimme GV1977 und dead-alive zu.. diese Art des Journalismus ist (indirekt) Teil des Problems.
Dass der Kollege Hardt kurz vor Weihnachten noch eine Vertragsverlängerung mit Diekmeier angeraten hat, mit einer „moderaten Gehaltserhöhung“, darüber komme ich immer noch nicht hinweg.
Die langjährigen Stammspieler, die diese Situation mit ihrer Minderleistung zu verantwprten haben, wie Diekmeier, inzwischen auch Holtby und diverse andere, müssten Ihr Gehalt mit dem der Spieler von Eintracht Braunschweig oder Holstein Kiel tauschen, damit die mal merken, was die Stunde geschlagen hat.
Da sind dann keine sechsstelligen MONATS- sondern JAHRESgehälter angesagt…
Für 7 Jahre Abstiegskampf dürfte es keine Edelherberge und getunten Range Rover als Drittauto geben, sondern Dachgeschosswohnung ohne Aufzug und einen klapprigen Polo plus Hollandrad im Keller.


GV1977
28. Dezember 2017 um 11:37  |  1292205

abraeumer5
28. Dezember 2017 um 6:54
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Ganz offensichtlich überfordert schon eine klare einfache Logik wie die in Deinem Kommentar die Verantwortlichen beim HSV.
Das macht sie eigentlich nicht verantwortbar.


JU aus Qu
28. Dezember 2017 um 11:49  |  1292206

moin all,

auch wenn ich weder hier noch da schreiben wollte, was ich gern auch dem Komiker JUHU überlasse, bin ich kein Freund der bisherigen Führungen, aber hier den roten Sachsen in Schutz nehmen, da schwillt mir der Kamm, das ist ein absolutes NO GO.
Hier haben hanseatische Kaufleute wie u.a. Alexander Otto mit einem RA der bis dato noch einen guten Ruf hatte, wie einem ehemaliger N11 Spieler wie DFB Mann eine bereits mündliche Vereinbarung getroffen.
Die Hanseaten durften es kundtun, auch wenn die Unterschrift noch nicht unter dem Vertrag stand.
Was dann die andere Seite machte war unter aller Sau und hat den „sauberen Charakter“ eines Herren Sammers wie seinem RA gezeigt, was weiteren Klientel ihrer Sorte Tür und Tor geöffnet hat.
Einem Horst Hrubesch oder Christian Streich wäre so etwas im Leben nicht eingefallen, ein Mann ein Wort.
Wer sich mit solchen Leuten auf eine Stufe stellt ist selber nicht besser.
Dieser rote Sachse kotzt mich einfach nur an.
Wobei ich die HSV Führungen in den letzten Jahren damit absolut nicht in Schutz nehme, sie im Gegenteil inklusive des Präsidenten des e.V. als Mehrheitseigner der AG abgestraft gehört, für mich sogar inklusive Didi Regresspflichtig gemacht werden muss, für das was sie dem HSV finanziell angetan und ohne KMK den HSV mausetot gemacht haben.
Zu DD wurde bereits alles geschrieben.
Allen ein gesundes 2018, bis irgendwann vielleicht einmal.


GV1977
28. Dezember 2017 um 11:51  |  1292207

ludewigo48
28. Dezember 2017 um 4:05
„Zahlreiche dieser Herrschaften scheinen verstandesgemäss überfordert zu sein“
>>>>>>>>
😀
Mir fällt da einfach kein Gegenargument ein…


Blogfan
28. Dezember 2017 um 11:54  |  1292208

…nun denn, immer die gleiche “ Schreibe „, es werden wissentlich nie die Namen der wirklichen Verursacher der letzten Jahre , die zum HSV Niedergang führten bzw. die, die den Karren in den Dreck gefahren haben genannt.
So ganz elegant werden Vorgänge textlich umschifft und alte Gesichten hervorgeholt.
Die Abfolge der Verantwortlichen, die diesen HSV in die Grütze gefahren haben werden stillschweigend in die „Legendenbetreuung“ übernommen.
.
Das der Sammer mit seiner Aussage Recht hatte, weiß auch der „Sorgenmann“


abraeumer5
28. Dezember 2017 um 12:09  |  1292209

@GV1977
Hinzu kommt noch ,dass Todt beim KSC nicht mehr unumstritten war. Aus meiner Sicht war der HSV für ihn eine Chance, so dass die Verhandlungsposition für den HSV gut war und überzogene Forderungen abgelehnt werden konnten. Es ist wirklich ein Phänomen beim HSV, dass gute Verhandlungspositionen nie genutzt werden. Auch würden mich die internen Abläufe im Fall Wood interessieren. Gisdol wünscht sich Hahn. Kühne sagt, ich finanziere ihn nur, wenn Wood bleibt. Wurde die Information des Knieschadens an Kühne weitergegeben und haben sich alle einschließlich Kühne bewusst über diese Verletzung hinweggesetzt? Oder wird eine solche Information nicht an Kühne nach seiner Forderung weitergegeben, um den Hahn-Deal nicht zu gefährden? Der HSV bleibt ein Rätsel. Mit Diekmeier, Sakai, Tosic und Mehmedi kündigen sich die nächsten Fehlentscheidungen an.


abraeumer5
28. Dezember 2017 um 12:30  |  1292210

Ju, freut mich von Dir zu hören. Du hast sicherlich mit „ein Mann, ein Wort“ Recht. Auf der anderen Seite, sagen immer die guten Leute wie Siegenthaler, Tuchel und Sammer, nachdem eigentlich schon alles klar ist, dem HSV ab. Daher hat aus meiner Sicht auch ludewigo48 recht, wenn er sagt, keine Verkündung ohne Unterschrift. Wer auf einmal die Wahl hat, zwischen DFB oder Dortmund oder Bayern und dem HSV, der wählt heutzutage nicht den HSV. Wir müssen uns damit wohl abfinden. Davon völlig unabhängig hat Sammer aber mit seiner Kritik recht gehabt und die Reaktion der HSV-Verantwortlichen diese Kritik als billige Polemik einzustufen, ohne sich zu hinterfragen und die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten, spricht Bände.


JU aus Qu
28. Dezember 2017 um 12:47  |  1292211

abraeumer5,

was die sportliche Aussage von dem roten Sachsen angeht, so sind wir uns alle einig, ansonsten hat der Herr bei mir Verschizzen.
Was damals die Unterschrift, mündliche Zusage angeht, so verhält sich kein „Ehrenmann“, sondern nur einer auf den ansonsten auch kein Verlass ist, nur an seinen persönlichen Vorteil denkt.
Wäre ich in meinem Job als Selbstständiger über 40 Jahre so vorgegangen, dann wäre ich ganz schnell „vor die Hunde gegangen“, aber ein Großteil der heutigen Generation kann mit einem Handschlag leider nicht mehr umgehen, weil ihnen das nicht mehr vorgelebt wird.


Ruediger
28. Dezember 2017 um 12:57  |  1292212

Moin, moin, ich hoffe Ihr habt die Tage gut verbracht.

Hier wird nun wieder einmal die Hamburger Presse zum Teil des Problems gemacht. In meinen Augen wird die Journaille in Hamburg damit völlig überhöht und in ihrer Wirkung überschätzt.

Nein, das Problem in Hamburg waren und sind immer wieder die handelnden Personen im HSV. Alles andere würde massiv vom Thema ablenken. Selbst unter Hoffmann, wurden Fehler gemacht, die bis heute nachwirken.
Daher sollten wir nicht den Fokus verlieren und nun auf die Presse eindreschen, wobei es da genug zu kritisieren gäbe. Nur ist nicht die Presse am Ruder des HSV.

Man muss nur nach Köln schauen, da wurde in den vergangenen Jahren gan anders mit den Verantwortlichen im FC umgegangen, trotzdem ging es runter.

Uns fehlen einfach die richtigen Personen in der AG, die das Fussball Geschäft auf allen Ebenen beherrschen und nicht nur an Ihrer Reputation interessiert sind. Das ist leider in Hamburg bisher nicht der Fall gewesen.

Ich bin einmal gespannt, was auf der nächsten MV passiert. Hoffmann würde ich wählen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob eine Neuauflage wirklich etwas bringt. Aufgewärmter Kaffee schmeckt selten, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.


HSK
28. Dezember 2017 um 13:31  |  1292213

@ JU aus Qu
28. Dezember 2017 um 12:47 | 1292211
aber ein Großteil der heutigen Generation kann mit einem Handschlag leider nicht mehr umgehen, weil ihnen das nicht mehr vorgelebt wird.
<<<<<>>>>>>
Hallo Ju, schön das Du wieder da bist, wo warst Du so lange?
Das obere Zitat unterstreiche ich mit dreimal rot und das ist wirklich schade, allerdings habe ich noch einen Kunden, mit dem das seit 10 Jahren funktioniert, aber das alleine lässt nicht hoffen, diese Zeiten sind leider vorbei.
Ich wünsche Dir einen guten Start in das neue Jahr und beste Gesundheit!


HSK
28. Dezember 2017 um 14:00  |  1292214

HeiDie
27. Dezember 2017 um 22:38 | 1292189

Der HSV steht übrigens auf Platz 17 und nicht auf einem Abstiegsplatz.
<<<<<<<<<<>>>>>>>>>>>>
Interessant 😂


HSK
28. Dezember 2017 um 14:02  |  1292215

@ HSVertotal
27. Dezember 2017 um 20:57 | 1292183

Ich finde die Kritik überzogen und es wird alles dramatisiert!
Jetzt überlegt mal objektiv seit wann der HSV mal wieder vorne Chancen kreiert hat? Das is JAHRE her!
Und jetzt verliert man gegen Frankfurt und Gladbach, die deutlich höher stehen, und alle regen sich auf !
Ich nicht: der HSV ist spielerisch deutlich besser geworden und das liegt hauptsächlich daran, dass wir im Sturm gefährlicher sind; und damit nicht so leicht ausrechenbra.
Was uns kaputtmacht sind die Fehler von Mathenil und die zu riskanten Fehlpässe von Sakai und Jung, Wallace im Mittelfeld.
Ergo: Pollersbeck rein; und Erdal schön fit machen; und dann einen soliden 6er kaufen oder Jung weiterhin das Vertrauen schenken.
Wir werden schon im ersten Spiel gegen Augsburg den ersten 3er einfahren. Versprochen!
<<<<<<<<>>>>>>>>>>>
Das wird eine großartige Saison! NUR DER HSV! 😥


ludewigo48
28. Dezember 2017 um 15:00  |  1292216

Niemand möchte den Medien in Sachen HSV mehr Kompetenz zuschreiben als diese haben, aber sie prägen maßgeblich das Bild des Vereins in der Öffentlichkeit. In diesem Zusammenhang hätte mich zum Jahreswechsel eine Betrachtung der Nachwuchsentwicklung beim HSV sehr gefreut. Sowohl die Regionalligamannschaft und die A- und B-Jugendteams stehen sehr(!) viel besser da als in den Jahren zuvor, als häufig der Abstieg drohte. Scheinbar messen die Berichterstatter dieser Entwicklung keine Bedeutung zu.
Zum Handschlag unter ehrbaren Kaufleuten gäbe es eine Menge zu sagen – hier nur soviel: Ich kenne keinen gestandenen Unternehmer, der in Anbetracht der finanziellen Dimensionen, wie sie mittlerweile auch im internationalen Fußballgeschäft vorherrschen, vor Vertragsunterzeichnung Öffentlichkeit herstellen würde. Ein solches Verhalten verbietet sich, da man im Interesse des Gesamten die Rechtssicherheit und das Erscheinungsbild zu pflegen hat, so auch jene und jenes der Beschäftigten! Dabei unterscheidet sich die Aufgabenstellung der freien Wirtschaft maßgeblich von der eines Fußballbundesligaclubs und dort liegt der Hase auch im Pfeffer. Wenn ein Fabrikant, nehmen wir einen Staubsaugerproduzenten, jahrelang Minderleistungen anbietet, kann sich die Presseabteilung des Konzerns nicht hinstellen und immer wieder auf Besserung in der nächsten Saison verweisen – der Kunde nimmt Abstand und das Unternehmen scheitert, weil ihm nicht mehr geglaubt wird. Der Firma wird die Kompetenz, das Können, das Wissen um die Dinge, auf das es ankommt, zu recht bestritten. Anders läuft es im Sport, so auch im Profifußball. Man glaubt bis zum Schluss und dann geht,s zu wie bei München 1860!!! Es gibt nur ein Mittel, um einen solchen Ruin zu verhindern: Man muss sich täglich dafür verwenden, den besten Staubsauger zu liefern. Dafür braucht es Könner und schon sind wir wieder da, wo der berühmte Hase im Pfeffer liegt. Will heissen, in den Chefetagen des HSV, dort wo die „ehrbaren“ Kaufleute sitzen, die alle vorgaben und vorgeben, zu wissen, wo es lang geht, aber scheinbar seit Jahren die Roadmap verlegt haben!


Frosty
28. Dezember 2017 um 15:54  |  1292217

ludewigo,
Du hast schon recht, wenn man schlau ist und Risiken vermeiden will, dann verkündet man etwas erst, wenn die Tinte trocken ist… wenn aber die Geschichte stimmt, wie von Dieter beschrieben, dass Sammer und sein Rechtsverdreher auf Nachfrage explizit der Veröffentlichung zugestimmt haben, dann ist das schon ein Umstand, wo man Vertrauen zu dem Menschen haben kann, dem man gerade im Begriff ist einen Millionenvertrag zu geben und in dessen Hände man das Schicksal des Vereins für mehrere Jahre legen möchte.
Das ist zumindest nicht derselbe Grad an Unprofessionalität wie damals von Gernandt, der die Personalie Tuchel voreilig für „durchdekliniert“ erklärt hat. Wie genau das damals bei Siegenthaler gelaufen ist, kriege ich auf die Schnelle nicht zusammen… aber gefühlt dürfte der HSV aus verschiedenen Gründen tatsächlich vorne liegen bei geplatzten Ankündigungen, die aus dem Umfeld des Vereins selbst kamen.
(In Abgrenzung zu Verpflichtungen von Trainern und Spielern, die voreilig von den regionalen Medien vermeldet wurden… da gibt es bei allen Vereinen immer wieder mal die eine oder andere Ente..)


dead-alive
28. Dezember 2017 um 15:59  |  1292218

Die Wirkung der Hamburger Presse ist immer dann gut messbar, wenn sie mal wieder unsäglich voraussehbar viel zu spät umschwenkt und von der Hofberichterstattung zur vermeintlich immer schon gewussten Wahrheit übergeht. Dann folgen Trainer urplötzlich dem Leistungsprinzip, weil es um ihren Ar.sch geht. Dann folgen Vorstände der Erkenntnis, dass ein Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht und feuern diesen in einer meist erbärmlichen Inszenierung. Dann kriegen Aufsichtsräte ihren Ar.sch hoch und feuern Vorstände, weil diese die angestrebten Ziele nicht erreicht haben.

Gisdol war fast weg und konnte sich durch den Zufalls-Sieg gegen Hoffenheim retten. Er ist nach Abschluss der Hinrunde eigentlich auch fällig, wird aber durch die Winterpause gerettet. Wie absurd! Und er wird nach dem Heimspiel gegen Hannover (gegen Köln wohl noch nicht) erneut auf der Kippe stehen. Und so spielen die Medien dann ihre Macht aus. Der Gesamtdefekt HSV zeigt viele Facetten.


Blogfan
28. Dezember 2017 um 16:28  |  1292219

Hallo JU,

melde Dich mal wieder öfters hier…immer wieder sehr real was Du so
schreibst.
Alles Gute für 2018 !!


HSVLuenen
28. Dezember 2017 um 16:36  |  1292220

U aus Qu
28. Dezember 2017 um 11:49 | 1292206
moin all,

auch wenn ich weder hier noch da schreiben wollte, was ich gern auch dem Komiker JUHU überlasse,
_______________________________________
Moin Ju,
mir ist es lieber du schreibst im Original,…….als im Rattenfänger Blog.


ludewigo48
28. Dezember 2017 um 17:13  |  1292221

Ich bin kein Rechthaber, ich möchte, dass es dem HSV wieder gut geht. Deshalb sei noch eine Bemerkung zum Thema Vertragsreife gestattet. Warum wird von den zuständigen Gremien des Vereins keine Direktive verabschiedet, die da lautet:
Personalentscheidungen bedürfen vor Bekanntgabe einer rechtsverbindlichen und schriftlich autorisierten Vertragsgrundlage aller beteiligten Vertragspartner.. Die Bekanntgabe erfolgt ausschließlich durch eine gemeinsam abzuhaltende Pressekonferenz der Vertragspartner.
Derartige klar definierte Regeln, nach Möglichkeit Bestandteil einer Verfassung, ersparen dem HSV Kompetenz- und Ansehensverlust und sorgen für Ruhe im Verein. Jede gut aufgestellte mittelständische Firma arbeitet mit derlei Normen und sanktioniert sofort Zuwiderhandlungen, um sich und alle ihre Partner zu schützen. Der HSV, man kann es nicht oft genug betonen, braucht eine gute Verfassung.


Horst aus Duisburg
28. Dezember 2017 um 18:17  |  1292222

Heute habe ich hier einige sehr gute Kommentare gelesen. Mein Dank gilt den Verfassern. Allen, die hier schreiben und vielleicht nur lesen, wünsche ich ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2018, ein Jahr, in dem der HSV uns mehr Freude bereitet. Allein mir fehlt der Glaube! Nach dem Spiel gegen Hoffenheim war mein Optimismus groß. Mittlerweile halte ich einen Abstieg sogar für sehr wahrscheinlich. Mein Trost: In der nächsten Spielzeit kann ich den HSV live erleben. Ich brauche mit dem Fahrrad nur 10 Minuten bis zur MSV-Arena.
Schöne Grüße aus Duisburg
Horst


dead-alive
28. Dezember 2017 um 18:22  |  1292223

Entsprechende Direktiven wären auch hilfreich, damit Führungskräfte keine Rucksäcke voll mit Geschäftsunterlagen mit sich führen, um sie dann im Stricherpark, ich korrigiere, im Park zu verlieren.


pwehsv
28. Dezember 2017 um 18:36  |  1292224

Ach so war das, weil die pösen, wißbegierigen, massiven Medien was hören wollten, hat man Sammer damals verkündet. Da hätte es wohl einen autarken Bruchhagen gebraucht, der hätte schon jedem Pressevertreter gesagt, was ihm zusteht.

Das nun Sammer (nach dezentem Hinweis desjenigen, der dem HSV gerne vorwirft, mit dem vorhandenen Potential schlampig umzugehen) wie auch der komplett durchdeklinierte Tuchel absprangen, ist nach all dem Bohai der letzten Jahre nachvollziehbar. Sie hätten sonst die Rolle übernehmen müssen, die ein Kreuzer oder Todt auch hatten/haben: Stets beschönigend vor die Presse zu treten.

Ein entsprechendes Medienkonzept könnte hilfreich sein, aber an Konzepten mangelt es per se weitgehend. Der HSV ist auch nach der Ausgliederung keinen Deut professioneller geworden.


MightyMouse1979
28. Dezember 2017 um 19:26  |  1292225

Gisdol, Todt..wenn man diese beiden sich anschaut, braucht man für den Spott nicht zu sorgen, diese beiden „Führungskräfte“ sind einfach nur lächerlich. Ein Gildol der PK`s immer irgendwie mit etwas Galgenhumor garniert hat den Knall noch nicht gehört. Das spricht auch für sich, dass den keiner Ernst nimmt, die Spieler schon mal gar nicht. Und Todt, eine Frechheit so einer, labert etwas von einer tollen Mannschaft die er sieht, der ist auf beiden Augen Blind kann man da nur sagen…


paulinski
28. Dezember 2017 um 19:51  |  1292226

Ju, Rüdi, und alle anderen kritischen Geister, ihr habt ja so recht. Irgendwie versammeln sich in dieser „Weltstadt“ alle grausam vielen tutigen Entscheidungsträger und Meinungsmacher beim HSV und bei den Mopos, HAs und Bild HH. Es riecht immer ganz unangenehm nach Halbwissen, Unaufrichtigkeit und Provinzmief. Daher : endlich ist unser geliebter Verein auf einem Abstiegsplatz. Hummel, Hummel!


kutte
28. Dezember 2017 um 21:58  |  1292227

Fragen an das Hamburger Abendblatt!!!!!!

Wird der Blog noch weiter bestand haben?
Wenn ja, warum ist der letzte Blog vom HA vom 21.12.2017?
Wenn MATZ APPER Dieter mal ein Kommentar schreibt ist das noch lange kein Blog vom HA.
Es würde dem HA gut tun, wenn sie sich auf ein zwei Schreiber beschränken würden. Diese ein zwei sollten aber auch etwas von ihrem Fach verstehen und nicht irgendetwas dahin schreiben was jeder schon irgendwo anders gelesen hat. Ein aktuller Blog lebt von Neuigkeiten, und dies kann man vomHA Blog erwarten. Die Hinweise auf die Printpresse vom HA sind auch fehl am Platze. Ich lese den Blog um Neuigkeiten zu erfahern und nicht mir am nächsten Tag das HA zu kaufen. In diesem Zusammenhang frage ich mich, wo ist das Geld geblieben das viele Blogger damals gespendet haben? Wenn etwas wahnsinniges passiert ist (außer das der ursprüngliche Blog eingestellt wurde) und es an mir vorbei gegangen ist entschuldige ich mich schon mal für die Frage.


RolloHL
28. Dezember 2017 um 22:48  |  1292228

pwehsv
28. Dezember 2017 um 18:36 | 1292224

Bevor die Medien informiert wurden, haben aber 2 der damaligen AR die Neuigkeit vor dem Spiel auf Schalke mit der Neuigkeit in der Fan-Kurve geprahlt.


HeiDie
28. Dezember 2017 um 22:55  |  1292229

HSK
28. Dezember 2017 um 14:00 | 1292214
HeiDie
27. Dezember 2017 um 22:38 | 1292189

Der HSV steht übrigens auf Platz 17 und nicht auf einem Abstiegsplatz.
<<<<<<<<<>>>>>>>>>>>
Interessant 😂
.
Ist doch klar: wenn der Inhaber von Platz 17 oder 18 sich rein rechnerisch nicht mehr Tabellenplatz-mäßig verbessern kann steht er auf einem Abstiegsplatz. So weit sind wir noch lange nicht.
Gute Nacht


HeiDie
28. Dezember 2017 um 22:57  |  1292230

paulinski
28. Dezember 2017 um 19:51 | 1292226
.
Mors, Mors


common sense
29. Dezember 2017 um 0:02  |  1292231

JU aus Qu

Welcome back!


nicki1887
29. Dezember 2017 um 8:32  |  1292232

Moin! Wir können am 18.2 einen Teil dazu Beitragen das sich was ändert! Außerdem können wir unsere Mannschaft in jedem Spiel zu 100% unterstützen! Das ganze Gejammere bringt eh nichts. Also hin zu den Spielen und die Mannschaft unterstützen+zur Mitgliederversammlung gehen. Sollten wir in der Bundesliga bleiben(gehe ich zu100% von aus),ergibt sich im Sommer doch eine große Chance. Einige Verträge laufen aus und es besteht die Chance den Kader zu verbessern. Natürlich mit den richtigen Leuten! Jetzt zählt es aber erstmal den Abstieg zu verhindern und das werden wir schaffen! Nur der HSV!


Oldenburger
29. Dezember 2017 um 10:57  |  1292233

Interessant, mal wieder einen Kommentar von Dieter Matz zu lesen … mit all seinen (bekannten) Stärken und Schwächen.

Vor allem stelle ich aber fest, dass die Kommentare hier deutlich gehaltvoller sind als bei Marcus Scholz. Dort treiben sich leider ein paar ziemliche Nervensägen rum.

Der Schipplock/Gomez-Vergleich von Dieter ist natürlich überragend. Mal sehen, für wen sich Jogi entscheidet.


HSK
29. Dezember 2017 um 11:08  |  1292234

nicki1887
29. Dezember 2017 um 8:32 | 1292232
…Sollten wir in der Bundesliga bleiben….
<<<<<<<<<<>>>>>>>>>>>>
So überzeugend hört sich das von Deiner Seite aber auch nicht mehr an!
.
….ergibt sich im Sommer doch eine große Chance. Einige Verträge laufen aus und es besteht die Chance den Kader zu verbessern….
<<<<<<<<<<<<>>>>>>>>>>>>
Mit dieser sportlichen Führung würde sich nichts ändern!
Aber das werden wir wahrscheinlich nie erfahren!


HSK
29. Dezember 2017 um 11:18  |  1292235

HeiDie
28. Dezember 2017 um 22:55 | 1292229
Ich stehe nicht auf einem Parkplatz und parke, habe ja die Chance noch wegzufahren und mein Dachgeschoß ist kein Dachgeschoß, man könnte ja noch eine Etage draufsetzen, oh man in Deinem Fall müsste das gesamte Netz korrigiert werden und die deutsche Sprache und deren Bedeutung neu erfunden werden.


1887Baumberge
29. Dezember 2017 um 11:19  |  1292236

nicki1887
29. Dezember 2017 um 8:32 | 1292232
….ergibt sich im Sommer doch eine große Chance. Einige Verträge laufen aus und es besteht die Chance den Kader zu verbessern….
<<<<<<<<<<<>>>>>>>>>>>
Wenn nicht vorab die Verträge zu verbesserten Konditionen verlängert werden (Diekmeier, Sakai …).


horstmann
29. Dezember 2017 um 11:47  |  1292237

Ich bin auch wieder dabei. Habe mich gesundheitlich erholt und werde den HSV in der Rückrunde intensiv wieder begleiten. 2 Karten für Augsburg sind gerade eben mit der Post eingetroffen.
..
Der HSV steigt nicht ab. Wir werden auch nicht in die Relegation müssen. Wir bleiben drin.
..
Vor einem Jahr – ebenfalls zur Winterpause – waren meine Bedenken grösser. Ein Zuckerschlecken wird das allerdings nicht, aber es wird auch diesmal genug Mannschaften geben , die der HSV hinter sich lassen wird.
..
Abstieg : Niemals !!!

Der liebe Gott wird weiterhin schützend seine Hände Unheil bewahrend über den HSV ausbreiten, der 17. Spieltag der Hinrunde mit den späten Toren gegen all unsere Konkurrenten war der Anfang. Der verschossene Elfer von Stuttgart die Krönung.
..
Bei all dem ganzen Ärger, all den ( berichtigen ) Sorgen und Kritiken rund um unseren Verein , ich bin stolz HSV Fan seien zu dürfen. Das ist eine Berufung.
..
NUR DER HSV


Rusty2000
29. Dezember 2017 um 12:02  |  1292238

Kann bitte mal jemand den Todt stoppen!!!!! Knoll nach bisher 14 Toren in der U21 jetzt in der Winterpause verkaufen, um schnell noch etwas Geld zu bekommen, geht’s noch???? Wann hatte bei uns ein junger Stürmer so eine Quote und warum sitzt er nicht in der Buli auf der Bank sondern der öde Schipplock??? Am besten dann noch mit Arp verlängern und eine feste Ablöse von 5 Mio. im Vertrag fixieren! Oder besser, jetzt auch schnell abgeben nach der Wertsteigerung. Die haben sie doch nicht alle! Ach ja, Herr Todt, aufwachen und auch mal die Torschützenliste in Liga 2 studieren. Wie wäre es mit dem Nürnberger Topscorer Ishak oder Polter von Union??? Todt raus!!!


OskarKiel
29. Dezember 2017 um 12:22  |  1292239

Der HSV spielt wie Gisdol redet, langsam und bedächtig.
Vielleicht fehlt ein Trainer mit TemperamentsFeuer und Verstand.


tonipain
29. Dezember 2017 um 12:46  |  1292240

Das gibts auch nur beim HSV. Ein mauer Sturm und ein Sportdirektor, der den Transfermarkt verpennt oder nur Spieler kennt, die seine Vorgänger schon nicht bekommen haben und dann soll der Top Torjäger der zweiten Mannschaft verscherbelt werden, peinlich…..


heman190
29. Dezember 2017 um 13:41  |  1292241

Wie lange darf der sogenannte Spodi noch an der Vernichtung des HSV arbeiten ? Der abstiegserfahrene VV träumt weiter und das MG es nicht kann, ist offensichtlich. Es gibt nur eine Lösung : Bernd Hoffmann!
Dann kehrt endlich Realismus ein und die unerträgliche Schönrederei hört endlich auf. Auch wenn es einige nicht wahr haben wollen, es ist 5 vor 12.


JU aus Qu
29. Dezember 2017 um 15:03  |  1292242

hemann190,

es ist schon lange keine 5 vor 12 mehr, sondern Morgendämmerung und dann greifen die Indianer am liebsten an, um den im Tiefschlaf liegenden Feind den Gnadenstoß zu geben………………


Blogfan
29. Dezember 2017 um 15:09  |  1292243

HA : …keiner warf so oft zum Gegner wie Diekmeier… 😆
Das berechtigt natürlich ein “ weiter so “ plus mehr Kohle!! 😆 😆
.
Dieser HSV SpoDi ist der größte Blindfisch, der je an der HSV Angel anbiss !


Blogfan
29. Dezember 2017 um 15:10  |  1292244

…und Todt sitzt als Nachtwächter am Lagerfeuer


pwehsv
29. Dezember 2017 um 15:17  |  1292245

@RolloHL
28. Dezember 2017 um 22:48

Ein weiteres Beispiel fehlender Professionalität.

@nicki: auslaufende Verträge gab es diverse in den letzten Jahren. Eine nachfolgende Verbesserung sportlicher oder finanzieller Art blieben allerdings konstant aus.


heman190
29. Dezember 2017 um 15:46  |  1292246

Was hat eigentlich Torles Knöll ausgefressen, außer dauernd Tore zu schießen ? Warum will JT so einen Spieler abgeben ?


HeiDie
29. Dezember 2017 um 16:56  |  1292247

HSK
29. Dezember 2017 um 11:18 | 1292235
*
Lieber HSK,
bitte nicht Äpfel mit BIRNEN vergleichen.


pwehsv
29. Dezember 2017 um 18:15  |  1292248

heman190
29. Dezember 2017 um 15:46

Weil der Aufschrei bei Knöll kleiner ist, als wenn Arp ginge.
Der Erlös wird wohl gebraucht, um die Erhöhung von Diekmeier zu deckeln. Alternativ um die Leihgebühr für einen Königstransfer im Winter stemmen zu können.
Oder für was auch immer der smarte SpoDi Kleingeld benötigt.
Knöll sei der Sprung gegönnt.


GV1977
29. Dezember 2017 um 19:15  |  1292251

1. Natürlich böte sich im Sommer die Chance, den Spielerkader weitgehend zu erneuern – theoretisch…
Schon bei der Betrachtung, wer diese wichtige Aufgabe zu managen und zu verantworten haben würde, dürfte dem letzten mit einer Ahnung von Realität klar sein, dass dies zum Scheitern verurteilt sein muss.
2. Der Kader der Verantwortlichen müsste also ebenso grundlegend erneuert und vor allem verbessert sein, und zwar BEVOR 1. akut wäre.
Denn
3. auch dieser Kader (Trainerstab, Spodi, AR, VV + Wettstein, sowie der Einfluss Struths auf Kühne müssten zugunsten einer komplett neuen und weit kompetenteren Führungsmannschaft ersetzt werden; diese sollte zudem noch von jeglichem „Stallgeruch“, HSV-Verhaftung u.ä. unabhängig und handlungsfähig (>>Kühne überzeugend) sein.
4. Die Umsetzung von 1.- 3. gehört für jeden mit einer Ahnung von Realität einer Wunsch-Märchenwelt an.
5. Falls B. Hoffmann überhaupt noch solcherart Hoffnungsträger wäre, den er für viele scheinbar jetzt (plötzlich wieder) darzustellen scheint – er käme längst zu spät, Und er käme nicht mit annähernd ausreichend besetzter Mannschft, um die notwendigen Aufgaben entsprechend bewältigen zu können.
6. Aufgabe für alle im Verein und um den Verein HSV Bemühten und Engagierten wäre nun, in die Zukunft zu schauen, die alten Träume und Wünsche und Attitüden loszulassen, nicht mehr voller Angst an diesem unseligen Dino-Selbstverständnis krampfhaft und fanatisch verbohrt und verstiegen festzuhalten, als ob ihr eigenes Leben und Wohlbefinden wirklich real davon abhinge.
Für den HSV bräuchte es ein neues Bewusstsein, neu fühlende und denkende Fans und Mitglieder, eine neue Identität.
Die Alte muss zwingend vorher weg !
Dies kann ebenso zwingend nur durch ein grundlegendes Scheitern erfolgen.
Der HSV MUSS ABSTEIGEN ! Er muss pleite gehen oder komplett saniert und wieder auf eigene kompetente Füße in kompetente Hände gestellt/gegeben werden.
Ansonsten wird er wie gehabt bis zu seinem jämmerlichen Ende dahinsiechen.
Ob das wer auch immer wahr haben will oder nicht.

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