Vom
Hamburger Abendblatt
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Werte Matz-abber,
nun haben wir also den Salat. 15 Punkte aus 17 Spielen. Eine unterirdische Ausbeute des Teams von Markus Gisdol, die viertschlechteste Hinrunde in der HSV-Bundesligageschichte. Nach dem Untschieden von Werder Bremen gegen Mainz überwintert der HSV als 17.  Die Punktabstände sind noch aufzuholen, natürlich. Aber Platz 17 ist ein Symbol – kein gutes natürlich.

Das 1:3 bei Borussia Mönchengladbach war dabei so unnötig und überflüssig wie viele Punktverluste zuvor. „Typisch für unsere gesamte Runde“, nannte Gisdol den Auftritt seiner Truppe im eiskalten Borussia-Park. Nichts Dolles, aber okay – auf jeden Fall konkurrenzfähig. Den Gegner getestet, etwas mitzunehmen war möglich. Und dann reißt man sich durch Fehler selbst wieder ein, was man sich zuvor mit Mühe aufgebaut hat.

Irgendeiner patzt immer beim HSV

Diesmal war es also „Papa“ Papadopoulos, ausgerechnet, der mit seinem fatalen Fehlpass den Führungstreffer zum 2:1 für eine Borussia einleitete, die den Glauben an sich selbst zu diesem Zeitpunkt schon verloren hatte. Irgend einer, so sieht es aus beim HSV, patzt irgendwie immer. „Wir machen uns durch einfachste Fehler alles kaputt“, klagte Gisdol.

Der Trainer wirkte vor dem Weihnachtsurlaub angeschlagen. Und hilflos. Bis fast verzweifelt. Immer wieder setzt es bei einem seiner Spieler aus. Die Konzentration 90 Minuten plus hochzuhalten und fehlerlos zu spielen, es gelingt den HSV-Spielern nicht. Und als Trainer sitzt du draußen und die Welt bricht zusammen. Denn das ist ja der Bereich, an dem er im Spiel nichts ändern kann. „Wenn ich mit Papa Videoanalyse mache, sieht er selbst, dass er den Ball in die andere Richtung hätte spielen müssen, das weiß er selbst“, meinte Gisdol.

Trainer Markus Gisdol wirkt genervt von den Fehlern seiner Mannschaft. Der 48-Jährige weiß, dass der Druck auf ihn wächst Foto: Witters

Der Druck auf Gisdol nimmt zu

Und da er weiß, dass der (Erfolgs)druck jetzt auch für ihn ganz persönlich weiter zunimmt, distanziert er sich allmählich von seinen Profis. Motto: Die sind schuld (und ich nicht). Intern lobe er schon lange nicht mehr, erklärte er in Mönchengladbach, und es ginge ihm total auf den Keks, mit nichts dazustehen.

Mit einer Dreierkette hatte er versucht in Mönchengladbach zunächst Stabilität in die Hintermannschaft zu bekommen. Im Angriff hatte er auf die jungen Ito und Arp verzichtet. Ob das richtig war oder falsch – weiß man nicht. In der Anfangsphase ging der HSV gegen die wie entfesselt aufspielenden Gastgeber unter und hatte Glück, dass es nur ein Gegentor gab. Aber zehn, zwölf Minuten hatte sich das alles eingespielt, der Mut kehrte zurück, klare Chancen schon in der ersten Hälfte waren die Folge. In der zweiten Halbzeit gehörte dem HSV das Spiel. Gisdol durfte sich mit seiner Taktik also durchaus bestätigt fühlen. Aber…

Es gibt im Fußball kine B-Note

Fußball ist eben ein Ergebnissport. Und das Ergebnis sind 15 Punkte. Das ist besonders bitter, weil der HSV in diesem Halbjahr ganz überwiegend wirklich besser gespielt hat, als in den Vorjahren. Aber trotzdem so schlecht dasteht. Es gibt eben keine B-Note für den künstlerischen Ausdruck. Die Niederlagen in Mainz, Berlin und Hannover, die Unentschieden gegen Bremen und Wolfsburg – weggeworfene Punkte. „Wir könnten sieben, acht Zähler mehr haben“, sagte Gisdol. Ich finde, man kann ihm da nicht widersprechen.

Seine Punktebilanz ist jetzt schlechter als die von Bruno Labbadia. Von 46 Spielen beim HSV konnte er nur 14 gewinnen. Eine Trainerdiskussion wäre das Normalste der Welt. Sie wird bei vielen Fans ja auch schon intensiv geführt. Im Verein aber scheint man noch nicht so weit zu sein. Nicht nur, weil sich der Club das finanziell gar nicht leisten kann: Schon wieder Abfindungen und einen neuen Coach verpflichten.

Wie treibt man den Fehlerteufel aus?

Wer sollte das auch sein? Und könnte er dafür sorgen, dass eben keine entscheidenden Fehler gemacht werden? Wer findet den Weg in die Köpfe der Profis, wie treibt man ihnen den Fehlerteufel aus? Mit einem Psychologen vielleicht, der die ständigen Unkonzentriertheiten in Folge latenter Selbstüberschätzung („läuft doch“) angeht? Oder durch das dauernde Trainieren von richtigen Entscheidungen unter simuliertem Stress. Das kann man nämlich.

Gisdol muss so oder so bald ein überzeugendes Konzept finden, wie er seinen Spielern die individuellen Fehler abgewöhnt. Ändert sich nicht schnell etwas, dann müsste sich der HSV tatsächlich schon bald wieder von einem Trainer trennen. Oder absteigen.

Ich wünsche euch trotz allem einen schönen Sonntag

Bis die Tage

Andreas


51
Kommentare

juke
16. Dezember 2017 um 18:38  |  1291826

Es wird allerhöchste Zeit für Bernd Hoffmann zurück zu kommen um dann mit Mitteln von Kühne den Laden umzukrempeln, auf das endlich das Leistungsprinzip in der Sylvesterallee Einzug hält.
Ansonsten gute Nacht HSV.

Bruchhagen,Todt,Gisdol mit Trainerteam sind Versager!


Blauringkrake
16. Dezember 2017 um 19:04  |  1291827

HSV HSV HSV


minus mal minus = Plus
16. Dezember 2017 um 19:06  |  1291828

Ich gehe auf Distanz zu Gisdol und fordere Thomas Doll, ihr…


Sonnenschein
16. Dezember 2017 um 19:19  |  1291829

Wie treibt man den Fehlerteufel aus?

Hmmm, ein erster Ansatz könnte sein, etwas mehr zu trainieren. So ganz real auf einem richtigen Fußballplatz.


siggi231
16. Dezember 2017 um 19:31  |  1291830

Solange die Meinung besteht das wir doch eigentlich gar keinen schlechten Fussball spielen und nur die Ergebnisse nicht stimmen werden wir sang und klanglos absteigen! Wann wird endlich kapiert das es kein gutes Spiel war wenn man verliert. Ein gutes Spiel ist wenn man gewinnt und keine Fehler macht bzw. weniger wie der Gegner.
Solange der „Chef“ davon träumt noch ein Jahr dranzuhängen und seine Rente aufzufrischen, er den „Sportchef“ in Argentinien Urlaub machen lässt! Ohne daran zu denken ihn auf seine eigentlichen Aufgaben hinzuweisen. Solange wird niemand den Trainer zu Potte setzten.


Blogfan
16. Dezember 2017 um 19:33  |  1291831

….zu erst MÜSSEN Bruchhagen und sein Todt wegen, aber ganz schnell.
Der SuperGau wäre doch wenn Beide evtl. einen neuen Trainer suchen würden.
Denn, Luschen holen/finden auch nur Luschen und die beiden Nichtskönner sind „Weltluschen“


Ekstase
16. Dezember 2017 um 19:34  |  1291832

Mit nem halbwegs vernünftigen Torwart hätten wir 7-10 Punkte mehr. Und das in einer Halbzeit !!! ^^


Kanni Maltz
16. Dezember 2017 um 19:37  |  1291833

Irgendwie fühlt es sich dieses Jahr anders an als in den Vorausgegangenen, in denen ich, dank der katastrophalen Spielqualität, immer sehr pessimistisch in Bezug auf den Klassenerhalt war. Da lief selten etwas zusammen, und die Spiele waren entweder total langweilig oder einfach nur grottenschlecht. Ich finde man kann einen Aufwärtstrend durchaus feststellen. Wer weiss ob es am Ende reichen wird, aber ich bin dieses Jahr mal optimistisch dass sie die Kurve noch kratzen werden. Bauchgefühl, mehr leider nicht.


nenndorfer
16. Dezember 2017 um 19:45  |  1291834

Wirklich jetzt, wieder ein neuer Trainer. Wie oft denn noch. Man kann denken was man will über Fisdol, aber die Trainerwechsel haben nir langen erfolg gebracht.
Und wer soll es machen?


siggi231
16. Dezember 2017 um 19:53  |  1291835

Ja, jetzt kann man wieder anfangen: Schon wieder den Trainer wechseln hat doch bisher noch nie was gebracht!
Nein, man kann doch auch mal versuchen den Richtigen zu verpflichten und nicht solche die bei anderen Vereinen schon das Fliegen gelernt haben!


Mmmarcxxx
16. Dezember 2017 um 19:55  |  1291836

Ich kann das Gisdol Bashing nicht nachvollziehen, bis auf einen entscheidenden Punkt. In dieser Saison haben wir tatsächich weniger Verletzte, wir spielen variabler und junge Spieler werden aufgebaut und integriert – das was seit Jahren gebetsmühlenartig gefordert wurde.
Warum dann die Augen vor der Torwartproblematik verschlossen wird, ist mir schleierhaft. Es gibt zwei gute Konkurrenten, die man sich unbedingt in Pflichtspielen anschauen muss. CM hat keine Strafraumbeherschung und wackelt generell bei Fernschüssen. Sein Stellungsspiel ist mangelhaft (siehe 2:1 gestern) und seine von der Presse lobenswert erwähnten Paraden sind Minimalanspruch an einen Zweitligakeeper. Torwartwechsel bei gleichzeitigen Verkauf von CM JETZT!!!


HCS
16. Dezember 2017 um 20:13  |  1291838

Motto: Die sind schuld (und ich nicht).

Wann hat Gisdol das gesagt? Und wo? Und zu wem? Dazu die Überschrift. das hat schon demagogische Züge. Passt!


Eisenwilli
16. Dezember 2017 um 20:57  |  1291839

Nein, ein neuer Trainer kann und wird es nicht sein. Zu Saisonbeginn hatten Bruchhagen und Todt voll und ganz das Konzept Gisdols mit getragen. Der 17. Tabellenplatz ist schlechter, als wie die Mannschaft sich im Ganzen präsentiert. Aber so ist es ja oft bei Absteigern, soooo schlecht sind sie alle nicht. Selbst Darmstadt, Ingolstadt, Hannover oder Stuttgart nicht. Aber wer keine Punkte holt, den trifft es halt. Ob nun Köln, Hamburg, Mainz, Freiburg, Stuttgart, Wolfsburg, Berlin oder Bremen.

Ich hatte die Gelegenheit gestern vor dem heimischern TV dazu genutzt, mein besonderes Augenmerk auf die Spieleröffnung zu legen. Und da kräuselten sich mir die Nackenhaare! Mavraj war der, der mir am meisten Unbehagen bereitete. Gefolgt von Sakai. Der konnte den guten Dieckmeier nicht annähend ersetzen. Aber auch Jung, wann kam von dem nur einziger gescheiter Pass nach vorne? Immerfort sieht der sich um, findet keinen und spielt zurück. Grauenhaft! Und ausgerechnet der ansonsten gute Papadopoulus leistet sich den Fehlpass des Abends. War es Überheblichkeit? Wir haben die Katze jetzt in die Sack?
Ich vermute es ganz stark.

Ekdal und van Drongeren sind die einzigen aus dem Defensivverbund, die halbwegs kluge Pässe nach vorne spielen. Während Santos doch eher das Kurzpassspiel bevorzugt und im Grunde keiner schlechter ist, wenn seine Nebenleute vernünftig mitspielen würden.

Ich sage euch, sobald sich Aaron Hunt erneut verletzt wird es zappenduster. Denn der ist für mich er einzig wirklich Kreative.

Und hier liegt die eigentliche Problematik des HSV. Man hat einfach sch… eingekauft im Sommer! Undurchdacht, vom AR blockiert und ganz bestimmt auch nicht voll in Gisdols Sinne. Zumal er mit Schipplock auch voll daneben lag. Was sollte das nur, so vehement auf den Anläufer zu setzen?

Es kann nur eine Lösung geben, dass Bruchhagen, Todt und Gisdol sich abermals ernsthaft in Klausur begeben und Tacheles reden. Und zwar JETZT! Oder spätestens in Jerez im Trainingslager. Notfalls Herrn Kühne mit dazu einladen. Irgendwer muss jetzt im Winter noch kommen. Und zwar ein verdammt guter OM-Spieler!


Altfan
16. Dezember 2017 um 21:24  |  1291840

Nicht mehr warten! Bitte sofort handeln! Sonst wird es diesmal schiefgehen!!! Zuwenig Training bei den gezeigten Leistungen, kein Individualtraining, es ist der Trainer, der diese Verantwortung trägt! Das bedeutet nicht, das JT und HB bleiben dürften, sie tragen genauso Schuld. Aber sie trainieren nicht und das ist erst mal das Wichtigste!!!


Blogfan
16. Dezember 2017 um 21:38  |  1291841

Altfan,

…zu erst müssen Bruchhagen und Todt gehen, aber ganz schnell.
Stell dir nur mal vor, die Beiden müssen den neuen Trainer auswählen…..


scorpion
16. Dezember 2017 um 21:41  |  1291842

Das was sich da zeigt ist doch nur die Spitze des Eisbergs.
.
Wer den aktuellen Spiegel Artikel über den HSV vollständig liest, der erkennt, dass der HSV innen so etwas von verfault ist, dass es unverständlich ist, hier einen Blog zu schreiben, der die, im Verhältnis, lächerliche Diskussion über Trainer und Spieler beflügelt.
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Begleitet von den Hamburger Medien, keiner soll sagen er habe nicht gewusst, fand und findet hier die Demontage einer Hamburger Institution statt.
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Die bewusste Verar..ung von zigtausenden von Fans, die Versenkung von zig Millionen Euros von offensichtlich untauglichen Egomanen wird wissentlich in Kauf genommen.
Natürlich nur so lange, wie man sich in ihrem zweifelhaften Glanz und Ruhm sonnen kann und die eine oder andere pussierliche Geschichte exclusiv schreiben kann.
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So lange bis diese Typen mit einer satten Abfindung vom Hof gejagt worden sind. Dann weiß man, urplötzlich, auch als Hamburger Sportjournalist ( in der Branche ja schon fast ein Schimpfwort) über unfassbare Dinge Bescheid, die man hätte auch schon früher veröffentlichen hätte müssen – aber aus den bekannten Gründen nicht wollte/durfte.
.
Der HSV wird nicht daran sterben, weil er zu wenig Punkte hat, sondern an totalem Organversagen.


nenndorfer
16. Dezember 2017 um 21:43  |  1291843

Lustig heute. Der Radio Sender „Radio Hamburg“ hat sich über B. Hoffmann lustig gemacht.
So sehen dass die Medien wohl auch mit Hoffmann, also das dieser ein Witz ist..
Ach, ich hatte auch verdrängt das dieser besagte Hoffmann mit einer dicken Abfindung gegangen ist. Wurde jetzt ja nur Beiersdorfer angelastet.


Blogfan
16. Dezember 2017 um 21:56  |  1291844

…HA Blogschreiber, berichtet doch mal in der Printausgabe über die
verdreckten Sanitäranlagen in der Arena inkl. eine Kopie vom Reinigungsprotokoll.


GV1977
16. Dezember 2017 um 21:58  |  1291845

Ehrlich, ich bin absolut gegen Trainer-, Spodi-, VV-Wechsel.
Absolut unsinnig wäre es, schon wieder mit so einer kostenexplosiven Rettungsaktion möglicherweise zu versuchen, noch den Absturz zu verhindern – nur um nächste Saison zum xten mal wiederum vor der gleichen Katastrophensituation zu stehen.
Ändern würde sich garnix !
Nur Gisdol und Stab, Todt und Bruchhagen würden noch zeitig mit fetten Abfindungen im Sack die Flucht ergriffen haben.
Nein, sie sollen den Dino in den Abstieg führen und all die Prügel einstecken, die sie verdienen. Sie sollen als die historischen Luschen in die Annalen eingehen, die es erstmals fertigbrachten, den zähen Dino abstürzen zu lassen.
So, wie der HSV aufgestellt ist, kann ein – Lizenz zur 2.Liga vorausgesetzt – sofortiger Wiederaufstieg als eher utopisch und zudem wenig zielführend angesehen werden.
Chancen hat der HSV erst wieder, wenn er von den Profilierern, Blendern, Verbrennern und Dilettanten befreit neu aufbauen kann.
Ob bei einem Fall von 50+ eine Übernahme durch einen wie Kühne mit dann quasi unbeschränkter Macht wirklich wünschenswert sein kann, scheint mir doch äußerst zweifelhaft.
Es braucht ganz neue Wege, von ganz von Anfang an.


GV1977
16. Dezember 2017 um 22:01  |  1291846

scorpion
16. Dezember 2017 um 21:41
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
So ist es !


HCS
16. Dezember 2017 um 22:03  |  1291847

Blogfan, bist Du Schwabe? Die Kehrwoche war auch nicht gemacht. Geh doch einmal vor dem Spiel rein. Relativ sauber wie ein WC so ist. Was in den folgenden Minuten passiert kann doch dem HSV oder einem Reinigungsteam nicht angelastet werden. Das liegt doch an den vielen kleinen Ferkeln die nicht spülen, nicht putzen und die das Papier einfach auf den Boden werfen. Schon einmal anschließend die Züge benutzt? Der Dreck dort ist auch die Schuld vom HSV? Die Anfahrtswege wo jeder seinen Müll fallen läßt usw. usw. Mann, mach es doch halb lang.


Dukate
16. Dezember 2017 um 22:07  |  1291848

Der Blog ist tot und Scholle wirft haufenweise Rautenperlen vor die Säue…


poeppi23
16. Dezember 2017 um 22:07  |  1291849

Mehr Training für jeden einzelnen Spieler, damit sich mehr Sicherheit entwickelt. Immer wieder die Abläufe trainieren und auch das Toreschießen! Außerdem einen Motivator engagieren, wenn Gisdol nicht mehr die Kraft hat, die einzelnen Spieler wieder aufzubauen!
Es muss endlich Schluß sein, mit der „Weichspül-Behandlung“!


Dukate
16. Dezember 2017 um 22:07  |  1291850

Ist Magath auf dem Markt oder auf dem Markt?


kreuzband
16. Dezember 2017 um 22:08  |  1291851

@scorpion: in der Tat, die Malaise der HSV sitzt so tief, dass der (an sich gute) sportliche Lösungsansatz, in der Winterpause irgendwie noch einen guten OM und einen allround-6er zu holen, in einem geradezu groteskem Verhältnis zu der Gesamtheit aller Probleme steht – ganz zu schweigen von der Lösung dieser Probleme.
.
Dein wohlbeschriebener Einblick in Deine Gemütslage zum Thema HSV (und der Deiner Freunde, vor einer Woche oder so), der von MIchailow und vielen anderen hier zeigen, wie tief Frust, Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit bei vielen Fans inzwischen liegen – letztendlich dem grössten Kapital und der eigentlichen Seele dieses Vereins.
.
Hatte gar nicht mitbekommen, dass der 1.FCK dem Abgrund quasi schon im freien Fall entgegenfliegt. Folgt der HSV suite ?


garant
16. Dezember 2017 um 22:11  |  1291852

Ich kann mich an Vereine erinnern, da wusste keiner, warum die eigentlich abgestiegen sind.
Aber es ist Aufgabe des Trainers, der Mannschaft den Schlendrian auszutreiben und sie selbsbewusst und stark auftreten zu lassen. Welcher Trainer dies schaffen kann, das weiß ich aber auch nicht. Aber eines steht fest: Die Uhr tickt. In der Winterpause – wenn man sie so nennen kann – muss einiges passieren, in welcher Hinsicht auch immer.


kreuzband
16. Dezember 2017 um 22:13  |  1291853

@GV: volle Zustimmung von mir. Vielleicht sollten wir hier (und in der Perle) einmal über diese neuen Wege diskutieren. Könnte sogar Spass machen …


scorpion
16. Dezember 2017 um 22:23  |  1291854

.
Man kann ja die aktuellen HSV Protagonisten für Idioten und Underperformer halten, aber ihr Selbstberhaltungstrieb bring schon geniale Ideen hervor.
.
Das Unternehmen so in die Grütze zu fahren um dann das Gerücht auszustreuen, dass für Abfindungen kein Geld mehr da ist und sie – im Umkehrschluss -somit ihr desaströses Werkeln weiterhin ungestraft weiterführen zu müssen, das nenne ich mal genial.
.
Dass es Menschen gibt, die darauf hereinfallen, na ja, das ist eine andere Geschichte 😂


tonipain
16. Dezember 2017 um 22:32  |  1291855

Wann merkt der Gisdoll denn endlich das sein nicht bundesligataugliches System die Hauptschuld am dürftigen Gekicke samt der vielen Fehler ist. So wie er die gesamte Saison inklusive Vorbereitung bis jetzt angegangen ist, wird nicht mehr als der Abstieg rausspringen. Es ist fahrlässig mit Gisdol in die Rückrunde zu gehen, um dann nach den ersten 2-3 zu erwartenden Pleiten in Hektik zu verfallen


16. Dezember 2017 um 22:41  |  1291857

Ich wage folgende These: Der HSV ist besser als sein Tabellenplatz. Er hat Pech mit Verletzungen gehabt; Pech mit äußerst knappen Spielen; und viele individuelle eigene Fehler gehabt, wie bspw. gestern. Er spielt seit Jahren endlich wieder besseren Fußball, er steht seit Jahren gewissermaßen das erste Mal ein bisschen ungerechtfertigt da unten; Gisdol hat eine Idee, baut konsequent Junge ein (bis zu drei Spieler auf einmal in der ersten 11 aus dem eigenen Nachwuchs), der Nachwuchs ist in vielen Bereichen jeweils Spitze … Man hat es in der Vergangenheit mit vielen urplötzlichen Wechseln auf allen leitenden Positionen versucht (außer auf der Position von Bernhard Peters, und der zeigt jetzt spitzen Resultate) – ich bin für Kontinuität und male längst nicht so schwarz. Das wird! Das wird am Ende dieser Saison gegen den Abstieg reichen, für noch nicht viel mehr; aber mit Perspektive für mehr. Alle Vereine, die dem HSV als Vorbild vorgehalten werden, haben genau das gemacht: In Ruhe aufgebaut. Gladbach (Eberl), Dortmund (Klopp), Frankfurt (Bruchhagen).

Und noch ein Wort zu Mathenia: Gerade gestern hat der ein paar ganz starke Dinger gehalten. Er hat während der Saison ein paar Böck drin gehabt. Die hatte Adler aber auch. Er ist nicht schlechter. Auf der Torwartposition wurde m. E. alles richtig gemacht. Pollersbeck drängt sich anscheinend noch nicht auf, Mathenia hält regelmäßig stark. Warum eine Torwartdiskussion?


dead-alive
16. Dezember 2017 um 23:26  |  1291858

Andreas Hardt, alter Erpressungsuntersteller…

Lese ich richtig? „Oder durch das dauernde Trainieren von richtigen Entscheidungen unter simuliertem Stress. Das kann man nämlich.“

Ist das der verzweifelte Versuch, das Training des Welttrainers zu kritisieren, ohne dass es einer merkt?

Was ist bloß los mit Euch?


bernie
17. Dezember 2017 um 0:09  |  1291859

@scorpion: Was würdest du denn vorschlagen? Wo überall, bis in welche Verästelungen, ist der HSV „verfault“ und was wäre zu tun?


michael blohm
17. Dezember 2017 um 4:00  |  1291860

Das Einzige Problem was ich mit MG habe, ist, das er es nicht fuer nötig hält 1. mehr zu trainieren und 2. Passspiel zu trainieren…alles andere ist weit besser als unter dem „schönen Bruno“.
Mit erschliesst es sich einfach nicht, wieso ein Profi, der ja NICHTS anderes macht als den ganzen Tag gegen den Ball zu treten, keinen 3 meter pass hinbekommt…OHNE Druck vom Gegenspieler ! mein D-Jugend Trainer haette mich an den Ohren vom Spielfeld gezogen, wenn ich so gepasst haette!
MG hat gewarnt vor der Saison, das der Kader zu dünn ist…ihn jetzt daraus einen Strick drehen zu wollen , ist zu einfach. Es muss ein Knipser und ein OM spieler her…egal was es kostet ( wenn KMK da mitspielt), denn ein Abstieg kostet immer mehr!


Eisenwilli
17. Dezember 2017 um 5:37  |  1291861

Moin moin, liebe HSV-Gemeinde,
ich wünsche euch allen einen schönen und besinnlichen dritten Advent.
Was mich interessiert, hat man schon gesicherte Erkenntnisse, was Jens Totd seine Argentinienreise gebracht hat?
Der Trip wird mit Sicherheit im fünfstelligen Bereich gelegen haben. Eine Investition, die man dem Finanzamt zwar als notwendige Betriebsausgabe unterjubeln kann, uns Fans aber, die aufmerksam und kritisch hinterfragen, welchen unmittelbaren Nutzen die Geschäftsreise hat und welche Auswirkungen, erscheint das alles wenig transparent und auch nicht nachvollziehbar.
Ihr Sportjournalisten seid da deutlich näher dran, als ich oder meinesgleichen HSV-Fan. Wie beurteilt ihr den Ausflug denn?

Ich würde mich wirklich sehr freuen, wenn wenigstens hier vernünftig und einigermaßen sachlich über Fußball diskutiert wird. Was nebenan in der Rautenperle für ein Geseiere abgeht, ist nicht zum aushalten. Ich habe da die letzten Tage auch mal mitgelesen und finde mich da nicht wieder, obwohl Scholle gerade gestern endlich mal – und auch recht extem – die faulen Dinge beim Namen genannt hat.
Es gibt ja einige, wie ich an den Nicks sehe, die sowohl hier als auch drüben mitschreiben.


nenndorfer
17. Dezember 2017 um 8:23  |  1291862

Mehr TRAINING!
DA gibt es ein schönes Beispiel von St Pauli. Die verlieren 0:4 und janßen lässt sie am nächsten Tag um 7;30 zum straftraining antreten.
Das fanden die Kicker so Klasse das sie im nächsten Spiel mit 0:5 unterging.
Na Ja, jetzt war Janßen der jenige der morgens antreten musste, auf der Geschäftsstelle.


scorpion
17. Dezember 2017 um 8:39  |  1291863

Moin.
.
Wer sagt, dass unser Sportdirektor Jens Todt nicht erfolgreich verhandeln kann.😡

…“Im Dezember 2016 wird Klubchef Beiersdorfer kurz vor Weihnachten entlassen. Es wird eine Abfindung fällig, zudem stellt sein Nachfolger Heribert Bruchhagen einen Sportchef ein, den ehemaligen Profifußballer Jens Todt.
„Der ist mit einigen Punkten seines Vertrags nicht einverstanden. „Es war vereinbart, dass nicht nur im Falle des Klassenerhaltes, sondern auch im Falle eines etwaigen Aufstieges in die BL eine Prämie in Höhe von 200 TE ausgezahlt wird“, schreibt Todt in einer Mail. Der Vertrag wird ergänzt um eine Prämie von 100000 Euro bei Klassenerhalt im Jahr 2019 und um eine mögliche „Wiederaufstiegsprämie“ von 200000 Euro für 2018 sowie 100000 Euro für das Jahr 2019..
(Quelle; Spiegel 15.12.2017)


nenndorfer
17. Dezember 2017 um 9:06  |  1291864

Scorpion
Sind solche Verhandlungen nicht normal. Sehe da auch nichts verwerflichen da man es ja schon fast als Kleingeld bezeichnen kann.
Bei deinen Post gestern, dass der hsv von innen verrottet ist, Stimme ich dir zu.


nenndorfer
17. Dezember 2017 um 9:16  |  1291865

Ďer hsv braucht in der vereinsführung neue Leute. Hafensänger Maier muss weg. Den weg für Hunke, Ertel und Konsorten ein hsv Verbot aussprechen. Mit Hoffmann tut man sich auch keinen gefallen.
Neue Leute müssen her. Ein Bierhoff oder noch besser ein Lahm evtl mit Schweinsteiger. (Die haben beim besten gelernt/mitbekommen wie es geht)


scorpion
17. Dezember 2017 um 9:57  |  1291866

.
@nenndorfer, @bernie
.
Es geht hier nicht darum jemand etwas nicht zu gönnen, oder seine Verhandlungstaktik zu kritisieren.
Sondern vielmehr darum, dass beim HSV wohl jeder, auch bisher untaugliche Sportdirektoren, Gehalts und Provisionsforderungen stellen kann, die bei jedem anderen Verein dauerhafte Lachattacken ausgelöst hätten.
.
So ganz nebenbei erhält lt. Spiegel „ein „Torwarttrainer-Koordinator“ für die Jugendmannschaften 144.000 p.a. und ein leitender Angestellter im HSV-Nachwuchszentrum 375.000 p.a.“
.
Alles Anzeichen dafür, dass nicht nur die Spielergehälter im Verhältnis zu den erbrachten Leistungen, sondern auch Manager und leitende Angestellte sich einen (zu) großen Schluck aus der Pulle genehmigen.
.
Wenn die AG die Gelder erwirtschaftet, ist ja alles ok. Wenn aber jedes Jahr Millionen an Verlusten ausgewiesen werden, zeigt sich hier die Spitze eines maroden und durch und durch faulen und stinkenden Konstrukts.
.
Dass unter diesen Vorzeichen der Leistungsgedanke einen weiten Bogen um den HSV macht, ist verständlich – und die einzige Konsequenz, die aktuell beim HSV zu erkennen ist.


olafkortmann
17. Dezember 2017 um 10:09  |  1291867

Hallo Andreas,
als versierter HSV -Kenner solltest du wissen , dass der Herr Gisdol schon seit Beginn seiner Trainertätigkeit mit einem Sportpsychologen arbeitet. Dann einen zu fordern erstaunt mich schon. Bitte um bessere Recherche! Und auch mal über die Arbeit des Psychologen berichten, denn über diese Zunft wird immer nur geschrieben, wenn es brennt.
Aber wahrscheinlich sind im Rahmen der Sparmassnahmen nicht nur die Anzuege, Blumensträusse u Briefmarken der Geschäftstellenmitarbeiter sondern auch die Trainingsanwesenheit des Psychologen gestrichen worden . Zugunsten eines neuen Aufis für einen Talentscout. Recherchiere doch einmal Andreas !


olafkortmann
17. Dezember 2017 um 10:28  |  1291868

Übrigens: der Mann heisst Christian Spreckels, hat einen Lehrauftrag an der Uni und arbeitet mit dem Reiss Profil. Für Markus!


Horst aus Duisburg
17. Dezember 2017 um 11:39  |  1291869

Euch allen einen schönen 3. Advent!
Ich war ein paar Tage im Norden. Das 1:1 in M Gladbach habe ich in Ahrensburg im Rockefeller erlebt, ein Wahnsinnsjubel im Lokal. Ich konnte aber nicht bis zum Schluss bleiben, da ich den Bus um 21:50 nach Schmalenbeck nehmen wollte. Eine halbe Stunde später war die Enttäuschung groß, wieder ohne Punkte. Der Optimismus, nach dem Spiel gegen Hoffenheim noch riesig, schwindet mehr und mehr. Ich bin jetzt schon fast der Meinung, die GV1977 gestern um 21:58 niedergeschrieben hat.
Schöne Grüße
Horst


GV1977
17. Dezember 2017 um 11:45  |  1291870

olafkortmann
17. Dezember 2017 um 10:09
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Die Kooperation mit einem unabhängigen (nicht angestellten !) Sportpsychologen ist den Spielern ein freiwilliges Angebot beim HSV.
In Interviews (Herbst 2016) hat sich Gisdol recht eindeutig dazu geäußert.
Dies könne in Einzelfällen hilfreich sein, doch halte er nicht allzuviel davon. Er kenne dies aber aus Hoffenheim (ist dort zum Standard gehörend; Hopp hält viel von Mentaltraining)
Entsprechend sah damals auch die Inanspruchnahme unter den Kickern aus. Ein junger Spieler, der ins Aufgebot will, wird nach solchem Statement den Teufel tun und sich einem Psychologen nähern, oder !?
Bei dem Klientel, aus dem sich die BL-Kicker mehrheitlich rekrutieren, ist solches eh schon nicht gerade salonfähig.
Dennoch wäre eine Recherche dazu über den aktuellen Stand allemal hilfreich.
Symptome von Überforderung, Konzentrationsmängel etc. scheinen ja wohl unübersehbar.


merkosh63
17. Dezember 2017 um 11:46  |  1291871

Martin Scott
Danke, du hast mir Weihnachten gerettet.
Ich muss mir keine Abstiegsgedanken machen, wir haben nur etwas Pech, am Ende wird alles gut. Und Mathenia ist einer für den Jogi.
Schlage vor, die Mannschaft kann noch eine Woche länger in den Winterurlaub und Markus Gisdol soll die Trainingseinheiten halbieren, dann verletzt sich auch keiner.
Ach ja, die Kölner Fans argumentieren übrigens ähnlich wie du. Deshalb steigt der Effzeh wahrscheinlich auch nicht ab. Vielleicht steigt diese Saison überhaupt keine Mannschaft ab. Wäre das nicht schön?


GV1977
17. Dezember 2017 um 12:02  |  1291872

Es gab damals (Okt. 16) kurz öffentliche Aufmerksamkeit in den einschlägigen Medien auf allerflachstem Niveau. Nach Gisdols Äußerung war das Thema wieder weg.
Es sah sehr nach einem kleinen aktionistischen Aufheller in dunkler Stunde durch die verbündete Presse aus; da musste einfach mal etwas Positives gebracht werden, ähnlich neulich der Nachwuchs-„Juwelier“-Kampagne über Peters.
Schon immer waren die Hamburger Medien gerne bereit, „ihrem“ HSV beizuspringen und das wärmende Rektalverhältnis zum großen Dino zu pflegen, nicht wahr HA !?
Das Märchen von der bösen Hamburger Medienlandschaft haben sie nutzbringend auch gemeinsam ersonnen, oder das vom „Dukaten-Didi“ etc.


17. Dezember 2017 um 12:10  |  1291873

Ein junger Spieler, der ins Aufgebot will, wird nach solchem Statement den Teufel tun und sich einem Psychologen nähern, oder !?

Nicht, wenn es für den jungen Spieler zum Alltagsgeschäft gehört, ständig in verschiedensten Bereichen mit einem (dem) Psychologen zu arbeiten, wie es gerade bei der von dir erwähnten TSG Hoffenheim ab der U11 der Fall ist. Da geht es natürlich nicht (immer) um ‚Probleme‘ sondern um Ausbildung im mentalen Bereich, Entscheidungsfreude, Handlungsschnelligkeit etc. Das muss aber vorgelebt werden, geht dann auch in die Richtung skills labs die Peters kürzlich erwähnte (er meinte das ja grundsätzlich und nicht auchschliesslich auf das skills lab Programm aus Österreich (http://www.skills-lab.com/de/ ) bezogen.


GV1977
17. Dezember 2017 um 12:16  |  1291874

nenndorfer
17. Dezember 2017 um 8:23
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Das hatte schon nichts mit „mehr Training“ zu tun. Da war Janßen das Kind längst in den Brunnen gefallen. Die Spieler haben offensichtlich auf dem Platz gegen ihn votiert.
Lienen ist ein kluger Kopf, der daraufhin seinen ehemaligen Co-Trainer auch nicht mehr stützen konnte und wollte.
Mehr Training ist v.a. bzgl. Qualität gemeint. Es kommt drauf an, was und wie intensiv trainiert wird.
Unbestreitbar gibt es jede Menge offensichtlich Trainings-relevant Defizitäres bei dieser Mannschaft. Der Umfang des Trainingsaufwands ergibt sich erst daraus in Folge.
Man kann auch acht Stunden auf dem Trainingsgelände herumchillen… 😉


GV1977
17. Dezember 2017 um 12:18  |  1291875

HeLuecht
17. Dezember 2017 um 12:10
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Danke. Das meinte ich. Es ist andernorts längst integrierter Standard.


Toki
17. Dezember 2017 um 13:11  |  1291876

Gisdol Raus! Mehr gibt es nicht zu sagen…


HSK
17. Dezember 2017 um 14:54  |  1291877

Moin,
so es verstärkt sich auf einmal die Meinung, dass die Verantwortlichen MG, JT und HB bleiben sollen und bei Abstieg dafür herhalten/einstehen.
In Anbetracht der Finanzen absolut legitim, des Weiteren den Patienten weiterhin am Leben zu halten um irgendwann auf ein Wunder zu hoffen was Mathematisch schon aussichtslos scheint?
Dennoch will man die wirklich Verantwortlichen, verantwortlich machen, müsste man die Altlasten bis 2010 wieder rehabilitieren, was zweifelsohne zur sofortigen Insolvenz führen würde 😉 selbst bei unentgeltlichem sozialem Dienst hört sich das nicht sehr verheißungsvoll an 😛
Im Grunde genommen hilft hier nur noch ein sportliches Wunder, dass der derzeitige Kreislauf weiterlebt oder bedient werden kann, Rentner und Invaliden ihren Wert verzehnfachen/die Marge in den Himmel schießt, von KMK kommt man nicht mehr los, aus eigener Kraft in den Niedergang rutschen und neu anfangen wäre die Lösung, für Hamburgs Umfeld und Fans natürlich der Gau, aber so kommt man sich wie das Opfer eines Sadisten vor.
Schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche und vor allem gesund bleiben, demnach auch die HSV Seiten/Blogs mal schließen 😉


18. Dezember 2017 um 13:39  |  1291912

@merkosh63: Ich stehe jedenfalls nicht in der Gefahr, mir das Weihnachtsfest vermiesen zu lassen, nur weil ein Fußballverein auf dem vorletzten Platz der 1. Liga steht. Genauso wenig, wie ich davon ausging, irgendeinem, bzw. Dir das Weihnachtsfest zu retten, nur weil ich meine Zeilen schrieb.

Ganz nüchtern betrachtet: Das, wonach die meisten hier schreien, haben wir in den vergangenen x Jahren zigfach durchdekliniert. Hat sich was verbessert? (-> rhetorische Frage)

Jetzt haben wir im Verein auf der Position der Nachwuchsförderung mit systemischem Ansatz/des Sportdirektors seit einiger Zeit endlich mal Konstanz – und siehe da, wir haben so etwas wie einen „Beweis“, dass Konstanz evtl. erfolgreicher ist, als Fluktuation.

Ich bin nicht naiv. Aber dort, wo Du (scheinbar) pessimistisch Versagen siehst, sehe ich optimistisch Potenzial. Und wäre endlich dafür, einmal die Konstanz-Variante auszuprobieren. Den anderen Ansatz probieren wir nun schon seit langem.

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