Vom
Hamburger Abendblatt
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Liebe Matz-abber,
auch am Tag nach dem 0:0 gegen Wolfsburg wird noch darüber diskutiert, ob sich der HSV über eine gelungene Defensivleistung und den einen Punkt freuen sollte oder der Ärger über den verpassten Heimsieg überwiegt. Für meinen Geschmack ist das Unentschieden zu wenig, zumal die Konkurrenz am Wochenende fleißig gepunktet hat. Selbst Freiburg gab sich heute nach einer 3:0-Führung nicht auf, drehte das Spiel und zog dadurch  in der Tabelle nach Punkten mit dem HSV gleich.

Auch wenn Markus Gisdol beteuert, dass ihn die Ergebnisse der anderen Spiele nicht interessieren, sind die Siege der abstiegsbedrohten Mannschaften Bremen und Freiburg für mich entscheidend dafür, dass der HSV die Partie gegefragen Wolfsburg hätte gewinnen müssen. Denn nun kommt die auswärtsstarke Eintracht aus Frankfurt am Dienstag ins Volksparkstadion, ehe am Freitag das letzte Spiel vor der Winterpause bei den formstarken Gladbachern ansteht.

Gegen Frankfurt muss also schon ein Sieg her, um die Punktevorgabe von Clubboss Heribert Bruchhagen, der sich 18 Zähler unter dem Weihnachtsbaum gewünscht hat, zu erfüllen. Denn in Mönchengladbach werden sich die Hamburger nicht viele Punkte ausrechnen können.

HSV schießt zu selten aufs Tor

Bleibt die Frage, wie das Duell gegen kompakte Frankfurter gewonnen werden soll? Auch wenn der HSV sich gegen Wolfsburg gewillt zeigte, die Partie zu gewinnen, bleibt das Offensivspiel das große Manko. Die seit Wochen durchaus stabile Defensive geht auf Kosten der Offensive. Auch gegen den VfL ging der HSV nur überschaubares Risiko, den Heimsieg zu erzwingen. Steht der Gegner kompakt, fehlt es dem HSV an spielerischen Lösungen. Es ist nicht ohne Grund, dass ligaweit nur Hertha (102) und Wolfsburg (119) seltener aufs Tor schießen als die Hanseaten (126). Mit einer Ausbeute von jeweils 20 Toren wissen Berlin und Wolfsburg jedoch deutlich besser mit ihren Chancen umzugehen. Deshalb fordert auch Gisdol: „Wir müssen unsere Torchancen effektiver nutzen.“

Fiete Arp ist trotz seiner 17 Jahre der Hoffnungsträger für die Offensive

Fiete Arp ist trotz seiner 17 Jahre der Hoffnungsträger für die Offensive. Foto: Witters

Dass der HSV erst 13 Tore in 15 Spielen geschossen hat, liegt aber nicht nur an mangelnder Effektivität, sondern eben auch an den wenigen Chancen, die sich die Mannschaft erspielt. Und ich befürchte, dass in diesem Punkt gegen Frankfurt kaum Besserung in Sicht ist. Die Mannschaft von Ex-Profi Niko Kovac hat erst 15 Gegentoren zugelassen und stellt damit die zweitbeste Abwehr der Bundesliga.

Frankfurts Stärke ist es, aus einer kompakten Defensive heraus zu kontern. In acht Auswärtsspielen hat diese Taktik schon zu 15 Punkten geführt. Erfolgreicher waren nur die Bayern (16 Punkte) in der Fremde. „Wir werden wohl nicht wahnsinnig viele Torchancen erhalten“, vermutete Gisdol heute.

Gisdol vertraut seiner Startelf

Auf Rotation will der HSV-Coach für das Spiel in zwei Tagen gegen Frankfurt weitestgehend verzichten. „Die Jungs sind in körperlich sehr guter Verfassung. Ich habe bei keinem Spieler, der gegen Wolfsburg in der Startelf stand, das Gefühl, dass er nicht noch mal 90 Minuten gehen könnte.“ Diese Aussage ist auch auf den 17 Jahre alten Fiete Arp bezogen, der vor seiner ersten englischen Woche im Profibereich steht.

Gegen Wolfsburg vergab Arp die einzige hochkarätige Möglichkeit, als er erneut seine technischen Qualitäten unter Beweis stellte. Trotz seines Alters ist er schon so etwas wie der Hoffnungsträger beim HSV. Vor allem, wenn es darum geht, nach zwei torlosen Spielen mal wieder zu treffen.

Wir lesen uns

Stefan


39
Kommentare

Blauringkrake
10. Dezember 2017 um 22:08  |  1291427

Immer erste Liga -Nur der HSV


Voraussager
10. Dezember 2017 um 22:22  |  1291428

Wieso geht die stabile Defensive auf Kosten der Offensive?
Die 4 Abwehrspieler und unsere beiden 6er haben offensiv doch sowieso keine Qualität, Walace mal ausgenommen deshalb darf er nicht so oft ran.
Unser Üroblem ist doch unser pomadiges Mittelfeld mit Standfussballer Hunt im Zentrum.Wenn dazu noch 100 Prozent unterirdische Standarts kommen kann Fiete auch nichts mehr ausrichten. Naja, technisches und taktisches Offensivspiel braucht man nicht trainieren, 15 Punkte unterm Tannenbaum reichen allemal.


rrose
10. Dezember 2017 um 22:40  |  1291430

Voraussager
10. Dezember 2017 um 22:22 | 1291428
Wieso geht die stabile Defensive auf Kosten der Offensive?

hast Du denn noch nicht verinnerlicht, dass die Defensive aus mehr besteht, als aus einer Viererkette und zwei Sechsern und schopn bei Fiete beginnt?


nenndorfer
10. Dezember 2017 um 22:43  |  1291431

Ich muss über die Vergleiche Lachen. Alle Mannschaften können verteidigen.unser hsv hat auch nur 20 Gegentreffer.
Bei Frankfurt ist eine starke defensive gut bei uns schlecht.
Ja so sind sie🤔


nenndorfer
10. Dezember 2017 um 22:45  |  1291432

Rrose
Hab doch Mitglied mit ihn, seine Fachkompetenz ist aus den 70gern.🤣🤣


Voraussager
10. Dezember 2017 um 22:49  |  1291433

rrose,
hast Du noch nicht verinnerlicht das unser Welttrainer es ablehnt der Mannschaft konsruktives Offensivspiel beizubringen.
nenndorfer,
bin ausnahmsweise mal bei Dir, gute Defensive ist die halbe Miete.
Das dazu im Moment sogar Dieki beiträgt hätte ich nie für möglich gehalten, sogar ich kann mich mal täuschen, gebe es aber wenigstens zu.


Voraussager
10. Dezember 2017 um 22:51  |  1291434

nenndorfer,
sollte das beleidigen hier nicht gerade abgestellt werden?
Wes Geites Kind bist Du eigentlich??


nenndorfer
10. Dezember 2017 um 22:56  |  1291435

Vorraussager
Das war eine Feststellung.
Und du liegst zur Zeit immer daneben mit deiner Vorhersage.
.


nenndorfer
10. Dezember 2017 um 22:59  |  1291436

Wir haben wieder ein Punkt mehr, nur 20 Gegentreffer, drei Spiele am Stück nicht verloren. Wenn das nicht zur Freude beiträgt.


dead-alive
10. Dezember 2017 um 23:18  |  1291437

Arp muss also eine englische Woche überstehen. Waahnsinn!

Wird eigentlich vor dem Spiel nochmal trainiert?


nenndorfer
10. Dezember 2017 um 23:18  |  1291438

….und hat einer am Samstag den Mali gesehen? Wie gut das wir den nicht gekauft haben.


nenndorfer
10. Dezember 2017 um 23:19  |  1291439

Nein ist frei.


Klaus Henning
10. Dezember 2017 um 23:50  |  1291440

„…Standfussballer Hunt…“, hihi. Pfeif auf Zahlen. Alles Experten (auch) hier.


Heindampf
11. Dezember 2017 um 1:34  |  1291441

Was ich am Samstag gesehen habe, macht mich durchaus gedämpft optimistisch. Die Frankfurter müssen Mathenia erst einmal überwinden und das ist gar nicht so einfach. Warum? Weil unsere Mannschaft wirklich gut verteidigt hat; sie kann es. Die Null kann auch am Dienstag wieder stehen, dann haben wir mindestens 16 Punkte unterm Tannenbaum. Wenigstens das halte ich für recht wahrscheinlich. Dass dann in der Rückrunde 20 plus X Punkte geholt werden müssen (ob mit Wintereinkäufen oder ohne), ist klar – und auch möglich. Immer vorausgesetzt, dass sich die Mannschaft kontinuierlich weiter entwickelt und sich – außer der obligatorischen Pleite in München – keine krassen Ausreißer nach unten mehr leistet.


Biker1952
11. Dezember 2017 um 7:03  |  1291442

Das Problem Hunt ist, das er zu viel und oft falsch läuft. Hunt hatte mit 12,41 Km die beste Laufleistung aller Akteure auf den Rasen, einschließlich der Wolfsburger und auch die meisten Läufe. Er hat kein Kopfballspiel und seine Standards sind grottig bis auf das Glückstor hat er noch nichts zu Wege gebracht. Eigentlich sollte man von ihm wesentlich häufiger Pässe a la Walace auf Arp erwarten. Weniger laufen dafür die Mitspieler besser einsetzen wäre angebrachter. Seine Passqoute ist ja lt. DFL nicht schlecht, aber entscheidend sind diese Pässe eben nicht. Gut der Rasen war wohl auch nicht gut bei dem Wetter, aber das darf keine Ausrede sein.
Nur sehe ich im Kader keine Alternative, Janjicic scheint sich wohl im Training auch nicht aufzudrängen, der war nicht einmal im Kader. Also würde ich einmal ohne Hunt mit Walace spielen, aber Experimente können wir uns nicht leisten und Sakai und Jung sind ja auch nicht überragend. Wobei Jung ja wenigstens mal in die Nähe des Tores kommt, Sakai mit seinen Schüssen im zweiten Stock von Karstadt landet.
Wir haben einfach wohl nur die Qualität für das untere Tabellendrittel.


rrose
11. Dezember 2017 um 9:07  |  1291443

Biker1952
11. Dezember 2017 um 7:03 | 1291442
Das Problem Hunt ist,…

es gibt überhaupt kein Problem Hunt. Es gibt ein Problem mit der Erwartungshaltung an Hunt. Aaron hat noch nie das gespielt, was viele von ihm erwarten, seit er beim HSV ist. Er hat bis auf eine kurzes Leistungshoch, welches ihn für 3 Spiele in die Nationalelf gespült hatte und wo er von sehr guten Nebenleuten bei Werder profitiert hatte, noch nie wesentlich besser gespielt. Die Erwartungshaltung, daß er beim HSV im letzten Viertel seiner Karriere zum Spielmacher und Überflieger wird, verstehe ich überhaupt nicht. Hunt ist ein ganz normaler Mittelfeldspieler, mehr nicht, aber immer noch besser als Demirbay, der wohl aktuell wieder mit seiner Faulheit zu kämpfen hat.


Voraussager
11. Dezember 2017 um 9:28  |  1291444

Jung und Holtby auf der 6, Ekdahl ist ja leider micht planbar, und Walace auf der 10, wäre für ein paar Spiele ein Versuch wert. Dazu noch konsequentes Training der Standard.
Auch Ito kann doch auf einmal nichts verlernt haben, Hahn für ihn einwechseln.


rrose
11. Dezember 2017 um 9:37  |  1291445

Voraussager
11. Dezember 2017 um 9:28 | 1291444

Auch Ito kann doch auf einmal nichts verlernt haben, …

man muss sich darüber klar sein, dass diese kurzen Zwischenhochs nicht bei allen Spielern dauerhaft anhalten. Die Jungen fallen in Löcher und manche kommen da auch nie wieder raus, weil sie überbewertet wurden. Das kann! auch Ito passieren. Der ganze Hype basiert auf einigen wenigen und überraschenden Dribblings, die gegnerische Abwehrspieler irgendwann zu verhindern wissen. Wenn dann ausser diesen Fähigkeiten nicht mehr vorhanden ist, dann ist es vorbei. Dann werden die Medien solche Spieler auch genauso schnell wieder fallen lassen, wie sie diese hochgepuscht haben.


Ruediger
11. Dezember 2017 um 10:18  |  1291446

Moin, moin,

auch nach dem Wochenende überwiegt bei mir das Gefühl, zwei Punkte verloren zu haben. Es war vieles wirklich gut am Samstag, aber leider eben nicht in den entscheidenden Momenten vorm Tor. Da kommen die Pässe falsch oder gar nicht, wird über den Ball gehauen oder eben mal die Eckfahne abgeschossen. Da fehlt uns eindeutig die Qualität, wir haben keine Stürmer, die 89 Minuten abtauchen, dann aber aus dem Nichts heraus doch noch ein Tor machen können.

Arp und Ito haben ihr Meister gefunden, ist eben nicht einfach, auf tiefem Boden gegen erfahrene und abgezockte Abwehrspieler zu spielen. Ist aber auch normal und man darf bei den beiden auch nicht zu viel erwarten. Die beiden haben noch einen langen Ausbildungsweg vor sich. Ito ist zudem körperlich total im Nachteil, wenn er dann seine Schnelligkeit nicht ausspielen kann, ist die Position leider neutralisiert.

Trotzdem müssen wir in der Halbzeit 2. das Tor machen, dann gewinnt man solch ein Spiel.


Blogfan
11. Dezember 2017 um 11:06  |  1291447

…die Gisdol Aussagen sind einfach nur noch lächerlich….schaun wir mal was so aus der „Kommandozentrale“ kommt, sollte der HSV auf einem Abstiegsplatz in den Jahreswechsel gehen.
.
Bruchhagen und sein Todt sitzen das Ganze aus…Abstieg oder Platz 16, egal, deren Kohle für NICHTS kommt ja (noch) pünktlich.


HSK
11. Dezember 2017 um 11:07  |  1291448

rrose
11. Dezember 2017 um 9:07 | 1291443

Biker1952
11. Dezember 2017 um 7:03 | 1291442
Das Problem Hunt ist,…

es gibt überhaupt kein Problem Hunt. Es gibt ein Problem mit der Erwartungshaltung an Hunt. Aaron hat noch nie das gespielt, was viele von ihm erwarten, seit er beim HSV ist. Er hat bis auf eine kurzes Leistungshoch, welches ihn für 3 Spiele in die Nationalelf gespült hatte und wo er von sehr guten Nebenleuten bei Werder profitiert hatte, noch nie wesentlich besser gespielt. Die Erwartungshaltung, daß er beim HSV im letzten Viertel seiner Karriere zum Spielmacher und Überflieger wird, verstehe ich überhaupt nicht. Hunt ist ein ganz normaler Mittelfeldspieler, mehr nicht, aber immer noch besser als Demirbay, der wohl aktuell wieder mit seiner Faulheit zu kämpfen hat.
……………………………………………………………………………………..
Moin, absolut Deiner Meinung, dem ist nur noch zu zufügen, dass Hunt als durchschnittlicher Mittelfeldspieler, der einzige ist der für etwas Kreativität sorgt und ein Spiel lesen kann.
Ich sehe auch ein riesiges Defizit bei Kostic, es kommt kaum ein Ball platziert in den Strafraum, alleine das Kostic mal zur Flanke kommt, müssen ihm 1-2 Spieler den Rücken freihalten, da er eigentlich nicht einen Zweikampf gewinnt.
Mathenia glänzt zur Zeit auch nicht, dass ist Augenwischerei, für mich weiterhin ein Zweitliga Durchschnittskeeper, lediglich seinen Vorderleuten ist es zu verdanken, dass die Null steht.


HSK
11. Dezember 2017 um 11:11  |  1291449

@Stefan Walther
Wieder ein akzeptabler Blog, nicht zu aufgebläht (schreiben um was zu schreiben 😉


HSK
11. Dezember 2017 um 11:13  |  1291450

Allen eine gute (Arbeits) Woche!
NUR DER HSV!!!


Voraussager
11. Dezember 2017 um 11:19  |  1291451

Blogfan,
das wir mit Herri, Todt und Gisdol das schlechteste Management der Liga haben ist hier ja oft genug festgestellt worden. Hätten wir einen Sportchef der seinen Trainer auf die Für jeden sichtbaren Missstände hinweist und einfordern würde es im Training abzustellen würden wir nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern.
Was solls, jeder der das hier anspricht ist ein Pester und wird oft auch noch persönlich beleidigt.


HSK
11. Dezember 2017 um 11:30  |  1291452

@Voraussager
Nö, jeder der diese Realität nicht erkennt, ist ein hüpfender Träumer!
😉


Blogfan
11. Dezember 2017 um 11:30  |  1291453

Voraussager,

…stimmt, es gibt hier schon „dolle“ Typen, egal wir schauen halt was
bei den nächsten Spielen so abgeht….Bruchhagen und sein Todt machen es ja auch so, bekommen aber dafür sogar noch einige Euronen. 😆


rrose
11. Dezember 2017 um 12:34  |  1291454

Voraussager
11. Dezember 2017 um 11:19 | 1291451
Blogfan,
das wir mit Herri, Todt und Gisdol das schlechteste Management der Liga haben ist hier ja oft genug festgestellt worden. …

Das wird jetzt hier im Matz-Ab Kommentarbereich „festgestellt“? Ist das hier der Manager-TÜV oder sogar der Pranger? Weil ihr das jetzt für Euch hier festgestellt habt ist das also auch so? Ich ziehe meinen Hut vor so viel Kompetenz! Ihr überschätzt Euch nicht eventuell ein ganz klein wenig?


Voraussager
11. Dezember 2017 um 13:45  |  1291455

rrose,
nö wir sehen der Realität ins Auge.
Aber eine Frage an Dich: Bist Du nicht auch der Meinung das man aus diesem Kader mehr rausholen kann?


dead-alive
11. Dezember 2017 um 14:30  |  1291456

Hunt und Kostic sind in der Tat eher durchschnittliche Fußballer. Was die brauchen, ist einfach nur Training. Kostic Flankentraining und Hunt Schusstraining. Und eine gesunde Portion mentale Betreuung durch einen alten Hasen, vom Typ her so einer wie Hermann Gerland oder unser Burschi Hermann Rieger.

Um das zu erkennen, braucht niemand eine Expertise. Und läuft auch nicht Gefahr, sich zu überschätzen.

Da dies beim HSV vor lauter Inkompetenz nicht erkannt wird und der eigentlich verantwortliche Cheftrainer Gisdol diese Maßnahmen aus persönlicher Eitelkeit auf Kosten des Vereins verweigert, wird dieser unansehnliche Folterfußball immer weitergehen.

Ob hier noch der Zweck die Mittel heilt? Gerade der Gesamtdefekt HSV kann sich diesen Realitätsverlust eigentlich nicht leisten.

Weiß jemand, ob die Truppe heute wirklich nicht trainiert? Obwohl – bei dem Wetter bringt das ja ohnehin nix.


hansiat83
11. Dezember 2017 um 14:30  |  1291457

rrose
11. Dezember 2017 um 9:07 | 1291443
Biker1952
11. Dezember 2017 um 7:03 | 1291442
Das Problem Hunt ist,…

es gibt überhaupt kein Problem Hunt. Es gibt ein Problem mit der Erwartungshaltung an Hunt.
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Natürlich ist Hunt ein Problem. Dieser Typ ist die personifizierte Unfähigkeit. Ecken sollten ja normalerweise gefährlich für den Gegner sein. Bei Hunt ist man inzwischen ja schon froh, wenn daraus nicht eine Kontermöglichkeit für den Gegner entsteht. Seine Freistöße aus dem Halbfeld sind gefühlte Stunden in der Luft. Eine Freude für jeden Abwehrspieler. Allerdings nur dann, wenn sie überhaupt bis in den Strafraum kommen. Die meisten Bälle verhungern ja schon vorher. Und aus dem Spiel raus? Da kommt ebenfalls nix, null.
.
Unsere Stürmer sind doch die ärmsten Schweine bei einem „Passgeber“ wie Herrn Hunt. Wie es gehen kann, hat Walace am Samstag gezeigt. Solche Pässe in die Schnittstelle braucht ein Arp. Der Idee mit Walace auf „der 10“ kann ich mich nur anschließen.
.
Das Schlimme an der Sache ist aber nicht Hunt an sich. Der kann ja nichts für seine Unfähigkeit. Das Schlimme ist, dass er diese Unfähigkeit noch immer zur Schau stellen darf. Weil die Verantwortlichen im Sommer das Geld lieber in einen Mentalitätsspieler Hahn gesteckt haben, anstatt endlich mal die spielerischen Defizite im Kader zu beheben.


hansiat83
11. Dezember 2017 um 14:36  |  1291458

dead-alive
11. Dezember 2017 um 14:30 | 1291456
Hunt und Kostic sind in der Tat eher durchschnittliche Fußballer. Was die brauchen, ist einfach nur Training.
≥>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Bei Kostic mag gezieltes Training sinnvoll sein. Weil man das Gefühl hat, dass er ein gewisses Potential hat, was man entwickeln könnte.
Bei Hunt sehe ich das nicht. Der „trainiert“ doch seit Monaten in jedem Spiel Ecken. Da ist einfach nicht mehr rauszuholen. Diese extreme Behäbigkeit am Ball und die komplett fehlende Gedankenschnelligkeit sind nur bedingt durch ein mehr an Training zu verbessern.


dead-alive
11. Dezember 2017 um 15:45  |  1291459

@ hansiat83

Bei Hunt würde dann der mentale Ansatz greifen, wie ich schrobte. Das funktioniert weder mit dem Gisdolschen Nichtleistungsprinzip noch mit dem Magathschen Zuchtmeistertum, sondern mit dem Wiedererwecken der intrinsischen Motivation, was auch bei „alten“ Millionären grundsätzlich möglich ist.

Leider ist diese Fähigkeit nur wenigen Übungsleitern gegeben. Ob ein Klopp oder Tuchel oder Nagelsmann das leisten könnte, glaube ich nicht, auch ein Guardiola oder ein Simeone kämen aufgrund der Sprache nicht in Frage. Deshalb habe ich die obigen Namen ins Spiel gebracht. Gerade bei Bayern München ergänzen die beiden Co-Trainer Gerland und Hermann den „Wunderheiler“ Jupp Heynckes mit ihrer Arbeit im Hintergrund, ohne deren Wirken der liebe Josef es nicht schaffen würde, die Spieler wieder in die Spur zu bekommen.

Naja, was soll’s. Es wird ohnehin keine Gelegenheit geben, diese These zu bestätigen. Viel besser wäre es gewesen, Hunt überhaupt nicht zu verpflichten, aber da sind wir wieder bei der fehlenden Kompetenz der Verantwortlichen, man dreht sich im Kreis.

Der Gesamtdefekt ist leider übermächtig.


rrose
11. Dezember 2017 um 15:58  |  1291460

Voraussager
11. Dezember 2017 um 13:45 | 1291455

rrose,
nö wir sehen der Realität ins Auge.

ihr seid mir schon so’n paar Realitätsmonster, die seit 6 Jahren den Untergang prophezeien.

Aber eine Frage an Dich: Bist Du nicht auch der Meinung das man aus diesem Kader mehr rausholen kann?

Ja natürlich, ich habe ja immer gesagt, dass Didi einen super Kader gebaut hat 🙂
Gut das Du das genauso siehst!
Jetzt wo Gisdol nicht mehr ins offene Messer rennen lässt habe ich basierend auf einer guten Defensive die schon bei Arp beginnt zwei gute Heimspiele gesehen.


hansiat83
11. Dezember 2017 um 16:06  |  1291461

dead-alive
11. Dezember 2017 um 15:45 | 1291459
Auch wenn man bei Hunt die intrinsische Motivation wiedererwecken würde, würde das meiner Meinung nach nicht viel ändern. Weil ihm einfach die Grundlagen fehlen. Da kann ihm das Fußballspielen an sich noch so viel Spaß machen oder einen hohen Anreiz darstellen. Deshalb: „Viel besser wäre es gewesen, Hunt überhaupt nicht zu verpflichten“. Jawoll!!


HSK
11. Dezember 2017 um 16:39  |  1291462

Gerade eine kleine Arbeitspause, ich sehe es wird sachlich diskutiert, bei Hunt intrinsische Motivation wiedererwecken, also die Ur-Instinkte sozusagen 🙂 , da bin ich der Meinung diese Behäbigkeit liegt in seinen Genen, er ist praktisch der Mensch der Geschwindigkeit durch Raffinesse oder Denkvermögen ausgleichen muss, was in zunehmendem Alter immer schwieriger wird, weil eine gewisse Schnelligkeit im Sport eine Vorrausetzung ist, daher kann er theoretisch nur bis zum 32 Lebensjahr spielen, praktisch ist er für mich bereits am Ende, da sein Körper aus Fußballerischer Sicht verbraucht scheint.


HSK
11. Dezember 2017 um 16:45  |  1291463

rrose-ihr seid mir schon so’n paar Realitätsmonster, die seit 6 Jahren den Untergang prophezeien.
,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,
Der Untergang ist ein schleichender Prozess, der beim HSV immer wieder durch Vitamin und Aufbaupräparate von Kühne verlängert wird, dass ist definitiv Fakt!


Mazelmann
11. Dezember 2017 um 16:57  |  1291464

Im Winter unseren kreativen Spielmacher
von den Kanaren zurück nach Hamburg
holen und Vertrauen schenken bzw.
Freiheiten im offensiv Spiel geben.
Eine günstiege verstärkung!!!!


HSK
11. Dezember 2017 um 17:06  |  1291465

dead-alive
11. Dezember 2017 um 15:45 | 1291459
…………………………
Sehr guter Beitrag, auch mit Magath hast Du Deine Meinung geändert, vom Prinzip wäre er ja der Richtige, nur mit den femininen Pussy´s wie Spahic sagen würde, kommt man da nicht weiter und Gerland´s, Hermänner und Leute wie Jupp Heynckes, gibt es leider zu wenig und wenn nicht im Trio zu bekommen.


dead-alive
11. Dezember 2017 um 17:38  |  1291466

@ HSK

Klar muss man die normative Kraft des Faktischen 😉 in einigen Teilbereichen des Gesamtdefektes HSV berücksichtigen.

Und bei einem Typ wie Hunt würden die Befehle von Magath wohl eher so ankommen wie das Gegröle von Meister Röhrich bei Werner.

Aber der Hunt würde unter Magath immerhin sofort aus der Aufstellung verschwinden. Und mir fallen noch mindestens 100 weitere Teildefekte ein, wo das Feuchtdurchwischen von Magath alternativlos bleibt.

Und für rrose könnte man ja den Begriff Untergang durch den weniger finalen Begriff Niedergang ersetzen. Aber dagegen würde wohl auch opponiert werden, denn es läuft ja, insbesondere ohne Training.

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