Vom
Hamburger Abendblatt
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Buenos días liebe Matz-Abber,
einer geht noch – nämlich der sechste Blogautor seit dem Überraschungs-Transfer von Scholle zur Rautenperle. Die meisten kennen meinen Namen (Henrik Jacobs) aus dem Abendblatt, Trainingslager-Berichten oder auch vom Trainingsplatz im Volkspark, an dem ich in den vergangenen zwei Jahren mehrmals die Woche mein Fahrrad geparkt habe. Falls mich dort irgendjemand vermisst (oder auch nicht): Ich habe mir ein halbes Jahr Zeit genommen, um durch Südamerika zu reisen und mal wieder die Perspektive zu wechseln und neue Sprachen zu lernen.

In meinen ersten zwei Monaten bin ich durch Brasilien und Kolumbien gereist und habe unter anderem mehrere Fußballclubs besucht, etwa Flamengo Rio de Janeiro, den FC Sao Paulo und Palmeiras oder Atletico Nacional im kolumbianischen Medellin (im Gegensatz zu Jens Todt werde ich für meine Südamerikareise allerdings leider nicht bezahlt). Trotzdem würde ich gerne einige meiner Beobachtungen mit euch teilen, weil ich glaube, dass sie auch für HSV-Interessierte von Bedeutung sein könnten. Denn insbesondere meine Eindrücke von den großen Clubs in Brasilien haben mich überrascht. Was ich hier gesehen habe, ist eine Entwicklung, die auch im Volkspark seit Jahren Einzug hält. Es geht um die schleichende Entfremdung zwischen den Proficlubs und seinen Fans sowie die Veränderung in der Arbeit der begleitenden Reporter. Sowohl in Südamerika als auch in Hamburg.

Ein Beispiel aus Brasilien: Mit großer Vorfreude fuhr ich in meiner ersten Woche per Bus in den Süden von Rio de Janeiro, hinauf in die Hügel zum Trainingsgelände von Flamengo. Hier werde es schon unkompliziert sein, das Training zu besuchen und anschließend mit Paulo Guerrero und Diego zu sprechen, dachte ich. In Hamburg geht das schließlich auch. Zumindest an etwa zwei bis drei Tagen in der Woche, wenn die Spieler nach dem öffentlichen Training gerade mal Lust haben zu sprechen. Umso überraschender war es zu erfahren, dass Journalisten in Rio nur mit einer Akkreditierung das abgesperrte Trainingsgelände betreten dürfen. Fans sind bei Flamengo, dem größten Club in Brasilien, gar nicht mehr zugelassen. Und auch die Journalisten dürfen nur noch die letzten 20 Minuten der Einheit beobachten. Zustände, wie man sie in Deutschland bislang nur von der Nationalmannschaft oder vielleicht vom FC Bayern kennt. „Das haben sich die brasilianischen Vereine von den großen Clubs in Europa abgeguckt“, sagte mir ein Reporter aus Rio.

Geheimtraining schadet allen

Was in Brasilien mittlerweile normal ist, wird auch in Hamburg immer mehr zum Alltag. Die Mannschaft trainiert insbesondere unter Markus Gisdol immer häufiger unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Anzahl der Tage, an denen die Fans beim Training zuschauen dürfen, wird von Saison zu Saison und von Abstiegskampf zu Abstiegskampf geringer. Es ist ein schleichender Prozess. Mich würde es nicht wundern, wenn in spätestens zwei Jahren auch beim HSV maximal nur noch einmal pro Woche vor den Augen der Fans trainiert wird – beim Auslaufen am Tag nach dem Spiel.

Natürlich ist das immer abhängig davon, welcher Trainer gerade im Amt ist. Um die Sichtschutzplanen im Volkspark gab es in den vergangenen Jahren schließlich schon häufiger Possen. Gisdol ist in jedem Fall kein Freund von transparenten Trainingseinheiten. Das mussten auch wir Reporter schon häufiger erfahren. So gab es im Sommertrainingslager in Österreich erstmals eine Art Journalistensperrlinie, die gezogen wurde. Gisdol mag es nicht, wenn man seinen Spielern zu nahe kommt. Und auch er selbst lässt sich in der Regel nur ungern nach dem Training ansprechen, um kurze Fragen zu beantworten.

Ich halte das strategisch gesehen für unklug. Schließlich wäre es ein Leichtes, den Reportern täglich ein wenig Futter zu geben. Bruno Labbadia hat das in seiner zweiten Amtszeit fast täglich getan. Am Ende hat ihm das allerdings auch nichts genützt. Für uns Reporter wird der Besuch im Volkspark durch die zunehmende Unzugänglichkeit der Protagonisten in jedem Fall immer bedeutungsloser, da wir die wenigen aussagekräftigen Einheiten nur noch aus der Ferne mit dem Fernglas beobachten können. Ob jemand gut oder schlecht trainiert, ist für uns immer schwieriger zu bewerten – und für die Fans auch.

HSV sollte Spieler sprechen lassen

Hier wurde ja vor einigen Wochen über die mangelhaften Trainingsleistungen von Julian Pollersbeck diskutiert. Ich bin mir sicher, dass das keinem Fan oder Reporter wirklich aufgefallen ist. Aber einmal lanciert, meint jeder diese Meinung zu verbreiten. Die Folge der zunehmenden Abschottung, wie ich sie hier in Brasilien in besonders ausgeprägter Form erlebt habe, ist eine Berichterstattung, die an Objektivität verliert. Zumindest was die Eindrücke vom Training betrifft.

Ich frage mich häufig, ob diese Abschottung der Profis tatsächlich Einfluss hat auf ihr Leistungsvermögen. Ist die Mannschaft wirklich leistungsfähiger, wenn sie zwei Tage vor dem Spiel ohne Zuschauer trainiert? Wie seht Ihr das? Ich kann zumindest keinen Zusammenhang erkennen. Natürlich geht es im Profifußball immer um Optimierungen. Und wenn der Trainer das Gefühl hat, dass Trainingsgäste, Fotografen oder Journalisten die Spieler ablenken, ist es sein Recht, an den Abläufen etwas zu verändern. Doch beim HSV steht die Attitüde der Mannschaft und des Trainerstabs hinsichtlich ihrer zunehmenden Distanz nur selten im Verhältnis zur Leistungsentwicklung.

Der HSV will Arp behutsam aufbauen

Der HSV will Arp behutsam aufbauen Foto:imago/Eibner

Während es bei den brasilianischen Clubs ausgeschlossen ist, Spieler nach dem Training anzusprechen, ist es in Hamburg noch möglich. Zumindest theoretisch. Beim HSV ist das eine Grauzone. Während es bei anderen Vereinen – z.B. auch beim FC St. Pauli – strikt untersagt ist, Spieler ohne Anfrage bei der Pressestelle anzusprechen, gibt es beim HSV noch Möglichkeiten. Ich halte das prinzipiell für richtig. Man sollte die Profis wieder stärker zur Eigenständigkeit erziehen. Ein Spieler sollte selbst entscheiden können, ob er mit einem Journalisten sprechen will. Da haben die Clubs – und allen voran der HSV – viel zu viel Angst vor ungefilterten Aussagen. Wenn ein Spieler etwas loswerden will (siehe Robert Lewandowski oder auch Aaron Hunt im Sommer), dann macht er das ohnehin ohne Absprache mit der Medienabteilung.

Andererseits kann ich den HSV auch verstehen, dass er junge Spieler wie Arp vor den Medien schützt und es nicht gerne sieht, wenn die Reporter sich nach dem Training auf ihn stürzen. Bei den erfahrenen Spielern ist das anders. Das sind erwachsene Männer. Zumindest laut Personalausweis. Ein Emir Spahic etwa hat uns meistens so böse angeschaut, dass sich ohnehin kaum ein Journalist getraut hat, ihn anzusprechen.

Wenn Aussagen manchmal zugespitzt werden

Bei Flamengo in Rio ist es mittlerweile so, dass jeden Tag ein Spieler ausgewählt wird, der mit allen Medien gleichzeitig spricht. Diese Interview-Runden kennt man auch in Hamburg. Spannend sind sie selten. Denn natürlich stellt der HSV nicht einen Nicolai Müller in die Runde, wenn gerade dessen Vertragsverlängerung geplatzt ist. Und die Spieler, die sich regelmäßig nach den Spielen vor die Reporter stellen, sind sowieso immer die selben: Mathenia, Mavraj, Diekmeier, Sakai, Hahn, Hunt, Müller – alle anderen wollen selten bis gar nicht sprechen.

Die Folge ist eine ziemlich gleichgeschaltete Berichterstattung. Zumindest was Berichte über die Spieler betrifft. Schließlich haben wir Reporter den Anspruch, täglich frische Zitate zu HSV-Themen in der Zeitung zu veröffentlichen. Ich kann verstehen, dass Spieler vorsichtiger werden, wenn ihre Aussagen wie neulich von Sakai über Ito oder auch von Mergim Mavraj nach dem 0:8 gegen die Bayern (aus „ab morgen müssen wir bereit sein, Gladbach wegzuhauen“ wurde „jetzt hauen wir Gladbach“ weg) verdreht, missverständlich zugespitzt, oder aus dem Zusammenhang gezogen werden. In den sozialen Medien lauern die Empörer schließlich auf solche Aussagen, um dann über sie herzufallen und sich über die Absender zu erheben, ohne den Kontext zu prüfen. Das ist für junge Männer, wie es die meisten Profis sind, nicht immer einfach. Aber das müssen sie lernen auszuhalten.

Für mich geht hier es letztlich um die Frage, ob die große Aufmerksamkeit beim HSV tatsächlich dazu beiträgt, dass der Club seit Jahren Minusleistungen in Serie produziert. Es heißt von Spielern oft, in Hamburg seien so viele Medien vor Ort, das setze sie unter Druck. Sorry, aber das halte ich für Blödsinn. Beim HSV stehen nicht weniger Reporter beim Training als bei Werder Bremen oder beim VfB Stuttgart. Mag sein, dass der Wettbewerb unter den Hamburger Tageszeitungen um Zitate von Spielern oder Trainern höher ist als anderswo. Aber das hat in meinen Augen keinerlei Auswirkungen auf die Entwicklung des HSV.

Warum holte der HSV Walace?

Bei Flamengo oder Palmeiras stehen übrigens noch deutlich mehr Reporter beim Training. Ich hatte nicht den Eindruck, dass das die Spieler in irgendeiner Art beeinflusst. Im Gegenteil. Paulo Guerrero (vor seiner Sperre) und Diego habe ich hier zweimal live gesehen. Und ich war beeindruckt, auf welchem Niveau die beiden noch spielen. Ich bin gespannt, wie Guerrero bei der WM mit Peru performen wird, wenn er denn spielen darf. Auch Diego soll wieder gute Chancen haben, für die Seleção nominiert zu werden. Das sagen zumindest die Reporter in Rio.

Im Gegensatz zu Rodrigo Caio. Den Innenverteidiger, den Dietmar Beiersdorfer im vergangenen Jahr kurz vor Transferschluss holen wollte, spielt immer noch beim FC São Paulo. Ihm wird der Sprung in die Nationalmannschaft hier nicht zugetraut. Und mein Eindruck bestätigte die Aussage der brasilianischen Kollegen. Der HSV kann vermutlich froh sein, sich die zehn Millionen Euro für den Olympiasieger gespart zu haben. Blöd nur für die jüngste Bilanz, dass der Club diese Summe dann im Winter in den überflüssigen Transfer von Walace investiert hat. Aber das ist ein anderes Thema.

Fußball in Kolumbien hat Regionalliganiveau

Ich bin gespannt, wen Jens Todt auf seiner Argentinien-Reise entdeckt hat. Die Spiele, die ich hier bislang in Südamerika gesehen habe, haben mich zumindest überhaupt nicht überzeugt. Das Spieltempo ist im Vergleich zum europäischen Fußball immer noch deutlich geringer. Beim Stadtderby zwischen Atlético Nacional und Medellin in Kolumbien herrschte zwar eine fanatische Atmosphäre, die ich in dieser Form noch nie erlebt habe. Das Spiel dagegen hatte maximal Regionalliganiveau.

Ich bin in jedem Fall gespannt, ob es für mich nach meiner Rückkehr Ende März direkt von Buenos Aires nach Barsinghausen geht, um im nächsten Krisencamp von den ersten zehn Minuten des natürlich nicht-öffentlichen Trainings zu berichten. Für mich geht es jetzt erst einmal nach Peru. Da werde ich mich aber voraussichtlich mehr auf das Essen als auf den Fußball fokussieren. Ich wünsche Euch eine angenehme Vorweihnachtszeit und eine schöne Resthinrunde.

Hasta pronto
Henrik


32
Kommentare

HCS
6. Dezember 2017 um 22:11  |  1291239

buenas noches


Montefusco
6. Dezember 2017 um 22:22  |  1291240

Ich glaube Gisdol ist es schlichtweg zu peinlich, dass Aussenstehende Einblick in das geringe und uninspirierte Training des HSV haben. Geheimnisse gibt es definitiv nicht zu beschützen.


Ruediger
6. Dezember 2017 um 22:40  |  1291241

Ich glaube auch, dass öffentliche Trainingseinheiten der Vergangenheit angehören. Ich glaube kaum, dass Gisdol nicht-öffentlich trainieren lässt, weil da ultimative Taktiken eingeübt werden. Er kann wahrscheinlich nicht so agieren, wie er gern möchte. Angenommen, er scheisst einen Spieler zusammen – das ist Sekunden später im Netz und nicht mehr zurückzuholen. Leider sind die Zeiten heute anders und alles wird heute medienwirksam veröffentlicht
Auch sind die Spieler abgelenkt, dass kann mir keiner erzählen, dass man unter Beobachtung frei trainieren kann.

Times are changing – mit oder ohne uns……


nenndorfer
6. Dezember 2017 um 22:43  |  1291242

So So, den überflüssigen Transfer von Walace investiert hat. Aber das ist ein anderes und Rückkehr ins krisencamp. Und da Wundern sich die Presse Heinis dass sie ausgeschlossen werden.


HSK
6. Dezember 2017 um 23:44  |  1291243

🇨🇺 Larga vida a la revolución
.
hasta la victoria siempre
.
Solo el HSV!!!


7. Dezember 2017 um 0:08  |  1291244

@Henrik
Hab ich gerne gelesen. Kurzweilige Südamerika Eindrücke. Gerne mehr davon, auch ohne direkten HSV Bezug.


Kuddel
7. Dezember 2017 um 0:52  |  1291245

Zum Glück bestimmt die Presse zu allerletzt wie sich ein Verein verhalten soll.
Man merkt immer deutlicher, wie sehr die Presse aufgrund der Knappheit an Information nahezu verdurstet, unzufriedener und dünnhäutig wird.
Und wenn euch künftig der Besuch am Volkspark immer bedeutungsloser wird, dann nutzt doch die Zeit und berichtet z. B. über soziale Schieflagen oder Parkraummangel in Hamburg. Dann ist man beschäftigt ….. und wenn das mit dem gleichen Ehrgeiz und ebenso tollen Verbesserungsvorschlägen betrieben wird, dann wird es, begleitet mit einem täglichen Blog ganz bestimmt erfolgreich.


Kuddel
7. Dezember 2017 um 0:56  |  1291246

„Es heißt von Spielern oft, in Hamburg seien so viele Medien vor Ort, das setze sie unter Druck. Sorry, aber das halte ich für Blödsinn. “
.
Spielernamen bitte! Ansonsten halte ich Deine Aussage für Blödsinn.


Kuddel
7. Dezember 2017 um 1:01  |  1291247

„Ein Emir Spahic etwa hat uns meistens so böse angeschaut, dass sich ohnehin kaum ein Journalist getraut hat, ihn anzusprechen.“
.
Warum wohl?
Bestimmt weil ihr so realistisch berichtet habt.
Pussis….


Kuddel
7. Dezember 2017 um 1:10  |  1291248

„Schließlich wäre es ein Leichtes, den Reportern täglich ein wenig Futter zu geben. “
.
Hahahaha
Um wieder durch geschickte Aussagenverdrehung tolle Geschichten entstehen zu lassen. Ne lieber nicht …..
Bei der wöchentlichen PK könnt ihr euer Futter kriegen. Dazu muss man jedoch die Eier in der Hose haben und entsprechende Fragen stellen.


rrose
7. Dezember 2017 um 7:35  |  1291249

Ein sehr lesenswerter Blog. Gerne mehr davon!


scorpion
7. Dezember 2017 um 7:51  |  1291250

.
Na ja, so lange ehemaslige HSV Protagonisten den Medien zur Verfügung stehen ist doch alles ok. Insbesondere, wenn, quasi als Dank, ihre unsägliche Vergangenheit „ausgeblendet“ wird.
.
So lange die Medien nicht schreiben was ist, sondern was sein soll (je nach Medium unterschiedlich) so lange kann ich verstehen, dass man sich mit ihnen nicht ohne Zwang einlässt.


nenndorfer
7. Dezember 2017 um 10:14  |  1291251

Nö einer der für diesen bolg schreibt und kein Geld bekommt.😂
Was ist das für ein Arbeitgeber 😂😂


Blogfan
7. Dezember 2017 um 11:17  |  1291252

….der Nachbarverein hat die Reißleine gezogen…weil es auf der Wiese nicht mehr lief….eine starke Führung die auch ihre Entscheidung vom letzten Sommer ( Cheftrainer Janßen) sehr schnell revidierte. Deren SpoDi Stöver hat sehr schnell nach Amtsübernahme ( Oktober) erkannt,
dass der Trainer wohl der Schwachpunkt ist. Auch dort lag es anscheinend nicht nur an den Spielern.
.
Beim HSV findet man die Reißleine nicht, obwohl es auf der Wiese auch ein Trauerspiel ist und der Rumpelfussbal weiterhin von dieser schwachen Führung hingenommen wird.
.
Ein sau schwacher SpoDi bringt jeden Verein in eine sportliche Krise und wenn dann noch ein “ VV Verwalter “ sich nicht bewegt, dann kommen sämtliche Leistungsparameter ins trudeln.
.
Denn auch beim HSV liegt es nicht nur an den Spielern.
Zwei Heimspiele ohne Punkte und die Weihnachtstage werden sehr unruhig.


HSV1976
7. Dezember 2017 um 12:20  |  1291253

Hahaha
2 Heimspiele ohne Punkte, dann…,

Hahaha

Wenn der Hund nicht geschi….. hätte er einen Hasen gehabt!

Nur Kritik wegen der Kritik wegen


rrose
7. Dezember 2017 um 12:38  |  1291254

Kontinuität auf dem Trainerposten ist jetzt sehr wichtig für die Zukunft!


nenndorfer
7. Dezember 2017 um 12:43  |  1291255

Beim hsv ist alles gut. Da braucht man an nichts ziehen….


rrose
7. Dezember 2017 um 12:55  |  1291256

nicht mal am Gras…


rrose
7. Dezember 2017 um 12:58  |  1291257

Beim HSV wächst das Gras am besten im Winter.


nenndorfer
7. Dezember 2017 um 13:03  |  1291258

…und die Maulwürfe sind ausgestorben beim hsv. Herrlich


GV1977
7. Dezember 2017 um 16:26  |  1291259

„Der Blog ist wichtiger als die Kommentare“ war hier neulich zu lesen.
Heute stimmt es ganz überwiegend.
Der Blog ist interessant.


GV1977
7. Dezember 2017 um 16:30  |  1291260

😀
Ruediger
6. Dezember 2017 um 22:40
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Das ist wirklich amüsant. Spieler, deren Beruf darin besteht, in der Öffentlichkeit vor zig tausenden Zuschauern eine Show zu bieten, sollen davor bewahrt werden, durch Zuschauer, also Öffentlichkeit abgelenkt zu werden ?!
😀 😀 😀


Blogfan
7. Dezember 2017 um 16:38  |  1291261

…der HSV geht seinen Weg…nur keiner weiß wohin….Wegweiser gibt es nicht.


Voraussager
7. Dezember 2017 um 16:42  |  1291262

Beim Geheimtraining wird immer der Matchplan a la Freiburg geübt. Ist auch richtig so, stellt Euch vor die Freiburger hätten das mitbekommen, nicht auszudenken wie das Spiel ausgegangen wäre.
Deshalb, Training nur noch ohne Öffentlichkeit!


GV1977
7. Dezember 2017 um 16:50  |  1291263

Voraussager
7. Dezember 2017 um 16:42
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>><
Das kann man aber auch positiv sehen; die Öffentlichkeit wird so vor dieser Zumutung von Kickerei bewahrt.


Diego
7. Dezember 2017 um 16:50  |  1291264

Guter, kurzweiliger Blog. Und natürlich spiele ich bald wieder in der Nationalmannschaft.
Até mais!


GV1977
7. Dezember 2017 um 16:56  |  1291265

Vielleicht wirken die unabgelenkten Kicker dann auch nicht mehr so uninspiriert.
Wenn aber die HSV-Spieler besser im Geheimen sind, sollten so ganz wichtige Partien vielleicht auch eher geheim ausgetragen werden ?


Blogfan
7. Dezember 2017 um 17:01  |  1291266

…also geheim in der Arena spielen….sollte ein paar mal probiert werden.


dead-alive
7. Dezember 2017 um 17:44  |  1291267

Endlich! Der Stadion-Boykott rückt näher.


GV1977
7. Dezember 2017 um 18:01  |  1291268

dead-alive
7. Dezember 2017 um 17:44 | 1291267

Endlich! Der Stadion-Boykott rückt näher.
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>><
Minuspunkt ! 😉


Eisenwilli
7. Dezember 2017 um 18:19  |  1291269

Hallo Henrik,
erfrischend anderer Blog heute. Und um gleich zur Kernaussage deines Berichtes zu kommen:
„Andererseits kann ich den HSV auch verstehen, dass er junge Spieler wie Arp vor den Medien schützt und es nicht gerne sieht, wenn die Reporter sich nach dem Training auf ihn stürzen.“
Da sagst du das Richtige! Wenn die Reporterthorde sich auf ihn stürzt. Hat irgendwer von deiner Zunft auch schon mal daran gedacht, dass ihr lästig sein könntet?
Dass ihr nervt?
Und dass deshalb kaum noch wer Lust auf euch hat?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen Verein stört, wenn ein paar Kiebitze am Rand stehen, Rentner, ältere Herrschaft wie Benno Hafas, die vielleicht an ihren Zigarrenstumpen schmauchen, oder ein paar Schüler, die mit dem Fahrrad vorbei gekommen sind, um ihre Idole mal aus nächster Nähe zu sehen, vielleicht ein Autogramm zu erhaschen. So wie es früher einmal war.

Kaputt gemacht haben diese Idylle die Horden von Reportern, die meinen, über jeden Furz berichten zu müssen, den ein Spieler tätigt, aus jeder Mücke einen Elefanten machen, und tatsächlich – so wie du sagst – vieles aus dem Kontext gerissen wird, nur um Schlagzeilen zu produzieren.
Immer die selben, fast schon tumben Fragen, die einen anöden. Selbst die Pressekonferenzen vor dem Spiel, nach dem Spiel, sind dermaßen langweilig, dass ich sie schon lange nicht mehr anklicke. Weder hier im Abendblatt noch nebenan in der Rautenperle.
Am schlimmsten war Dietmar Beiersdorfer. Sein Genöle war nicht mehr zu ertragen. Richtig erfrischend dagegen Heribert Bruchhagen. Erheiternd. Ihn stört es bis zu einem gewissen Grad nicht, er lässt sich nicht ins Bochshorn jagen. Aber nicht jeder Spieler ist rhetorisch so geschickt, bewandert und gebildet wie Heribert und will auch nicht Rede und Antwort stehen. Warum sollte er es auch tun wollen?
Wenn es nicht vertraglich festgelegt worden wäre wegen der Mediengelder, würde es vermutlich überhaupt niemand tun.


dead-alive
7. Dezember 2017 um 18:44  |  1291270

Geheimtraining beim HSV. Wieder so ein Schwachsinn. Was soll denn geheim gehalten werden und vor wem überhaupt? Die neuen innovativen Spielsysteme, zwischen denen dynamisch umgeschaltet wird? Die neuen Ecken- und Freistoßvarianten? Die neuen Kraftschuss-Übungen, die den gegnerischen Torwart mit ins Tor schiessen? Ha ha ha. Die stundenlangen Passübungen, die eine Ära der fehlerfreien Passquote begründen werden? Die kreativen und flexiblen Varianten zur geordneten Spieleröffnung? Ja sichi!

Jeder kann in den Spielen sehen, dass der blonde Dauergrinser den Spielern diese Trainingsinhalte verweigert. Das „geheime“ Training dient nur einem Zweck, nämlich diese Minusleistungen des Trainer-Teams nicht mehr der Öffentlichkeit preiszugeben. Und damit schliesst sich der Kreis zu den sinnlosen Pressekonferenzen, in denen sich Gisdols Schreckensherrschaft bereits manifestiert hat.

Aber was soll’s. Es folgen ja zwei Heimsiege und alles bleibt gut.

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