Vom
Hamburger Abendblatt
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Liebe Blog-Gemeinde,
auch als Markus Gisdol nach der Landung in Hamburg am Sonnabend um 14 Uhr noch einmal in kleiner Runde vor die Medien trat, ließ er sich nicht locken. Auf Nachfrage wollte er auf die beißende Kritik von Matthias Sammer nach dem 0:0 des HSV in Freiburg („Die Hamburger sollen doch den Antrag stellen, dass sie ohne Ball spielen“) nicht im Detail eingehen. Er deutete ein Lächeln an und gab nur zu: „Ich war natürlich ein bisschen überrascht darüber.“ Und weiter: „Dass wir fußballerisch nicht auf bestem Niveau waren, ist ganz klar. Nur: Grundsätzlich kann ich mit solchen populistischen Aussagen nichts anfangen.“

Angefasster reagierte da schon HSV-Kapitän Gotoku Sakai: „Wir sind nicht Bayern München. Wichtig ist, dass eine Mannschaft genau weiß, was sie leisten kann. Es ist scheißegal, ob jemand unsere Art von Fußball kritisiert. Das ist egal, was er denkt und meint. Wichtig ist, dass wir als Mannschaft zusammenhalten und in die gleiche Richtung marschieren.“

Wer hat aber recht – Matthias Sammer oder der HSV?

Matthias Sammer kommentiert die Bundesliga für Eurosport Foto: Witters

Matthias Sammer kommentiert die Bundesliga für Eurosport Foto: Witters

Ich durfte seit längerer Zeit mal wieder vertretungsweise ein Auswärtsspiel des HSV als Reporter begleiten und freute mich: Ein Flutlichtspiel am Freitagabend im Schwarzwald-Stadion, und nach dem Hoffenheim-Auftritt erwartete ich trotz der jüngsten Auswärtsbilanz einen etwas mutigeren Auftritt des HSV in der Fremde. Als ich Freiburg aber kurz vor Mitternacht wieder verließ, war ich doch – gelinde gesagt – wieder einmal erstaunt, mit wie wenig Fußball der HSV auskommt. Es gehört für mich seit Jahren zu den Rätseln, warum Spieler, die nichts anderes tun als gegen den Ball zu treten, technisch und auch taktisch so viele Fehler machen können.

Natürlich, wenn ich an Gisdols Stelle wäre, hätte ich in der derzeitigen Situation vor einer Partie auch einen Deal unterschreiben: Lieber gruselig spielen aber einen Punkt mitnehmen als nach der fünften Pleite in Folge mit Lob überhäuft zu werden.

HSV holte in den letzten vier Spielen sieben Punkte

Für den HSV-Trainer ging es in der Situation nur darum, den leicht positiven Trend zu festigen. Nur noch mal zur Erinnerung: In den jüngsten vier Spielen holte der HSV sieben Punkte, in den acht Partien davor war es nur einer. In den kommenden beiden Heimspielen gegen Wolfsburg und Frankfurt haben es die Hamburger nun in der Hand, sogar noch die 20-Punkte-Marke zu knacken. Das hätte ich nach diesem zwischenzeitlichen Absturz in der Hinrunde nicht mehr für möglich gehalten.

Für mich ergeben sich allerdings zwei Aspekte, die über dieses, wie soll ich das formulieren, ergebnisorientierte Auftreten hinausgehen: Erstens ist diese Mannschaft für diesen Fußball, den sie immer mal wieder abliefert, gnadenlos überbezahlt. Und zweitens stellt sich mir die Frage, ob es Gisdol gelingen wird, die Mannschaft perspektivisch so weiterzuentwickeln, dass sie auch an weniger guten Tagen in der Lage ist, sich Torchancen zu erspielen.

Auch Fiete Arp (mit Freiburgs Robin Koch) konnte sich kaum vor dem Tor in Szene setzen Foto: Getty Images

Gerade mal zehn Torschüsse in 90 Minuten ist viel zu wenig, genau wie die Passquote von 70 Prozent. Hier bin ich ganz bei Sammer, der schon kürzlich im Abendblatt moniert hat, dass er es als eines der größten Probleme im deutschen Fußball erachte, dass zu viele Mannschaften nur noch defensiv denken würden. „Ich hasse den Begriff Fehlervermeidung, aber ich habe das in der Bundesliga gelernt“, sagte Matthias Sammer bei Eurosport, und zum HSV: „Sie wollen gar nicht richtig Fußball spielen. Man kann den Ball mal lang spielen. Aber nicht sieben oder acht Mal. Ich kann das nicht akzeptieren.“ Nach oben klettern wird der HSV in der Tabelle mit dieser Art Fußball jedenfalls nicht.

Mathenia mag einfachen Fußball: „Das hat uns ausgezeichnet“

Wer Torwart Christian Mathenia lauschte, konnte erahnen, dass dieser rumpelige Fußball kein Einzelfall bleiben wird in der näheren Zukunft: „Wer uns in den vergangenen beiden Partien gegen Hoffenheim und jetzt Freiburg beobachtet hat, der hat gesehen, dass wir wieder einfachen Fußball gespielt haben. Das hat uns in der Vorsaison auch ausgezeichnet. In der Vergangenheit haben wir oft ansehnlichen Fußball gespielt, haben aber eben nicht gepunktet. Das Ziel haben wir jetzt erreicht.“ Nun denn…

Sonntag ist frei, Montag machen die Profis bei einer Hamburger-Weg-Weihnachtsaktion mit. Das nächste Training ist für den Dienstag angesetzt.

Schönes Wochenende


64
Kommentare

Kuddel
2. Dezember 2017 um 17:50  |  1291062

Herr Laux, mit diesem „rumpeligen Fußball“ wurde Hoffenheim 3:0 besiegt.
Aber das kann man ja mal verdrängen ……..


HCS
2. Dezember 2017 um 17:50  |  1291063

Wer hat aber recht – Matthias Sammer oder der HSV?

xxxxxxxxxxxxxx

Ist doch logisch. Beide. Sammer weil das gestern weit weg von Fussi war und der HSV, der zuvor fünf Spiele auswärts nicht einen Punkt geholt hat. Und mit dem 0:0 zumindest über den Striich geblieben ist. Schön ist allerdings etwas anderes.


HCS
2. Dezember 2017 um 17:53  |  1291064

Ich kann das nicht akzeptieren.

xxxxxxxxxxxxxxxxx

Und noch etwas. Ob das der Sammer akzeptieren kann, will oder darf ist so hoch wie tief. Meinetwegen auch so breit wie quer. Er hat auch schon Dinge gemacht die nicht akzeptabel waren.


Kuddel
2. Dezember 2017 um 18:10  |  1291065

Es wird Gründe haben warum Herr Sammer a.) nicht mehr beim FC Bayern tätig ist, b.) keine Bundesliga-Position inne hat und c.) Nur Freitags als „Experte“ ran darf.
…… aber das scheint dem Hamburger Abendblatt zu reichen um ihm eine Plattform zu geben ….


scorpion
2. Dezember 2017 um 19:08  |  1291068

.
Es ist immer wieder irritierend zu lesen, wie Personen, die nicht auf „HSV Linie“ sind, hier persönlöch diffamiert werden.
.
Man mag Sammer und seine teilweise gewöhnungsbedürftige Art, mögern oder nicht. Ohne Zweifel ist aber seine fußballfachliche Kompetenz deutlich höher, als die aller Kommentatoren hier.
.
Er ist wohl vom Ehrgeiz/Erfolg angefressen. Das ist mir aber allemal lieber, als sich in den, seit Jahren desaströsen finanziellen und sportlichen Ergebnissen des HSV zu suhlen.


Biker1952
2. Dezember 2017 um 19:15  |  1291070

Die Spielweise von Gisdol scheint ja hier akzeptiert zu werden. Auch gegen Hoffenheim gab es einiges zu kritisieren über die Spielweise. Da wird Arp schneller weg sein wie einigen lieb sein kann. An eine Verlängerung glaube ich unter diesen Bedingungen nicht. Ergo wird man ihn zum 30.6.18 verkaufen.


BernadoRomeo MS
2. Dezember 2017 um 19:22  |  1291071

Vielleicht wurde folgende Frage auch schon beantwortet. Aber warum geht es beim Klick auf weiterlesen nicht da auch weiter? Was is bloß aus dem blog geworden? Schlimmer gehts nimmer.


Blogfan
2. Dezember 2017 um 19:28  |  1291073

….eins ist aber auch klar….Sammer würde sich als SpoDi beim HSV solche Rumpelei nicht lange bieten lassen.
Aber all die HSV Großkopferten sehen ja von Spiel zu Spiel irgend welche Fortschritte.
.
Man stelle sich nur mal die Frage, könnte der HSV überhaupt bei mehreren Siegen die fällige Siegprämien bezahlen ? 😆


devildino
2. Dezember 2017 um 19:58  |  1291075

scorpion
„Ohne Zweifel ist aber seine fußballfachliche Kompetenz deutlich höher, als die aller Kommentatoren hier.“
.
Aber dieses dürfte wohl auch auf die (von dir kritisierten) Verantwortlichen des HSV zutreffen.


Voraussager
2. Dezember 2017 um 20:03  |  1291076

Laux,
endlich mal ein kritischer Kommentar zu diesem Rumpelfussball.
Ich mag Sammer auch nicht aber wo er Recht hat hat er Recht!!
Eines verstehe ich bei den begeisterten Kommentatoren für den s.g. dreckigen Punkten nicht: Wissen die nicht das man mit gutem Fussball auch Spiele gewinnt, das ist doch das Ergebnis von gutem Fussball, ich verstehe so eine Einstellung nicht!


Blogfan
2. Dezember 2017 um 20:19  |  1291077

…Hauptsache ist doch, erst mal 2 freie Tage….der Gisdol braucht auch mal Zeit zum Luft holen und die Analyse mal für sich vornehmen. 😆
Ist aber auch kraftraubend so ein Freitagsspiel und dann noch auswärts….diese Reisestrapazen kosten Körner.
.
Nein, Arbeiten bzw. Mehrarbeit stehen beim HSV und beim Trainer nicht auf der Strategieagenda.
Ist ja auch keiner weit und breit, der was einfordert….warten was da Woche für Woche kommt ist einfacher und auch viel bequemer….


GV1977
2. Dezember 2017 um 20:45  |  1291080

mathenia: „In der Vergangenheit haben wir oft ansehnlichen Fußball gespielt,…“
>>>>>>>>>>>>>
Soo lange ist er schon in Hamburg ? 😉


scorpion
2. Dezember 2017 um 20:53  |  1291081

.
@devildino 19:58
.
Quod erat demonstrandum.


Voraussager
2. Dezember 2017 um 20:53  |  1291082

GV1977,
zum Glück haben nur Mathenia und Grini in der Vergangenheit gute Spiele gesehen, zB in Han, Mainz, Schalke, Lev und und und, wie kann man sich selbst nur so belügen!!


GV1977
2. Dezember 2017 um 21:06  |  1291083

@Blog
Zahlenspielerei, ziemlich verschieden anwendbar:
Der HSV hat aus den letzten 4 Spielen 7 Pkt geholt, ~ 55%
aus den letzten drei Spielen 4 Pkt., ~ 44%

aus den letzten 14 Spielen 14 Pkt., ~ 33%
.
Mit dem ersten Wert ginge es Richtung Euroleague, mit dem zweiten wäre der HSV sicher gerettet, mit dem dritten abgestiegen.
.
Sowas kann ein jeder nach Gutdünken auslegend verwenden.
Mehr nicht


GV1977
2. Dezember 2017 um 21:10  |  1291084

Voraussager
2. Dezember 2017 um 20:53
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Achso, verstehe. In ihrer Freizeit schauen sie sich Spiele von Hannover, Mainz, Schalke und Leverkusen an, um mal Fußball zu sehen ?


garant
2. Dezember 2017 um 21:18  |  1291085

Natürlich ist 1 Punkt in der Situation genau richtig. Richtig ist aber genauso, einmal zu fragen, wann denn eine Philosophie oder Handschrift einmal so richtig erkennbar ist und nicht teilweise nur zu Hause.


GV1977
2. Dezember 2017 um 21:21  |  1291086

Quid, quod non iam demonstrantum erat


GV1977
2. Dezember 2017 um 21:37  |  1291087

und noch zu Gregoritsch:
bei Labbadia sollte Gregoritsch die Zehn spielen, weil Lasogga gesetzt war; bei Gisdol nur Ersatz und /oder eigentlich nie die Rolle, die er nun beim FCA hat. Manchmal durfte er die letzten 10-20 Min. als Mädchen für alles ran, ansonsten sah man ihn wie Arp jetzt vorne verhungern. Obwohl recht kopfballstark erlebte er Flanken von links oder rechts meist über sich hinwegfliegend oder garnicht… und Individualtraining – naja…
so wurde er auch hier und auch von mir z.T. verkannt.
Selbst die im Sommer als Abstiegskandidat gehandelten Augsburger können inzwischen von hinten raus schnell bis in die Spitze SPIELEN.
Würde derartiges beim HSV praktiziert, hätte Gregoritsch auch hier besser ausgesehen.
Jede Wette B.Wood würde woanders auch wieder gut ins Spiel kommen.
Für’s HSV Rumpelbolz-Spiel ala Gisdol/Labbadia ist eigentlich Schipplock genau richtig; insofern hat der Trainer auch recht.


Voraussager
2. Dezember 2017 um 21:47  |  1291088

Sofort mit Schipplock verlängern sonst wird er womöglich im Winter weggekauft.


devildino
2. Dezember 2017 um 21:58  |  1291089

scorpion,
primus inter pares?


Raibi
2. Dezember 2017 um 22:06  |  1291090

Das war von Matthias Sammer doch das Beste Bewerbungsgespräch seit langem. Wenn ich eine Führungsposition beim HSV „inne“ hätte, würde ich jetzt folgenden Weg gehen.

Zunächst einmal „konstruktiv kritisch“ eine Antwort zu der Aussage von MS bei Sport , Sky & Doppelpass geben. Dann würde ich ihn zusätzlich „anfahren“ das er sich doch hinter seiner „Kommentatorfunktion“ versteckt und keine „Eier“ hat, eine aktive Rolle zu übernehmen und zwar bei dem Klub, den er gerade hart kritisiert hat, „alles“ falsch zu machen.

Dann würde ich ihn auffordern, eine entscheidende Rolle (Sportvorstand, AR) zu übernehmen, wenn er denn der Meinung ist, die „Weisheit“ mit Löffeln gefressen zu haben.

Abschließend dann medienwirksam zu einem „Runden Tisch“ beim HSV einladen, und die Dinge vorantreiben.

Dann hätte man mal echte Kompetenz im Verein.


GV1977
2. Dezember 2017 um 22:12  |  1291091

Mit jemandem wie Sammer wäre der HSV als Club und seine Entscheidungsträger im einzelnen komplett überfordert, in jglicher Beziehung.


michailow
2. Dezember 2017 um 22:32  |  1291092

Sammer ist mit sich selbst überfordert. Hört auf ihn als klugen Analysten zu hofieren. Um die Spielweise des HSV gestern bloß zu stellen hätte es eines M. Sammer nicht bedurft. Das hätten wir auch hinbekommen.


Raibi
2. Dezember 2017 um 22:32  |  1291093

@GV

Stimme dir zu. Und mit dieser Erklärung haben wir das Grundübel beim HSV eindeutig lokalisiert.


Raibi
2. Dezember 2017 um 22:38  |  1291094

@Michailow

Ich glaube, das MS eine um 100% höhere sportlichere Kompetenz besitzt, als die amtierenden „Schauspieler“. Leider fürchten sich schwache und inkompetente Menschen sehr vor fachlich überlegenen Personen. Dies zeigst du auch eindeutig mit deinem Komentar.
Ich würde es überragend finden, wenn er beim HSV eingebunden werden würde. Dazu noch Hoffmann und Magath.


GV1977
2. Dezember 2017 um 22:46  |  1291095

Sammer, Hoffmann und Magath zusammen ?
Nominell sicher sehr gut, aber drei Alpha-Männchen ?
Das gäbe möglicherweise einige Reibungsenergie…
😉


michailow
2. Dezember 2017 um 22:48  |  1291096

@Raibi : Ich fürchte mich weder vor Herrn Sammer, noch werde ich in meinem Umfeld als schwach und inkompetetent beurteilt. Ich wiederhole meine Aussage, dass es nicht der Kompetenz eines M. Sammer bedurft hätte, um die Schwächen des HSV-Spiels in Freiburg zusammen zu tragen.
Für mich ist damit zu diesem Thema genug „gesammert“.


Raibi
2. Dezember 2017 um 22:49  |  1291097

@GV

na ja, unter diesem Aspekt hätte Bayern mit Hoeneß, Rummenigge und Pep (Heynkes,…) auch nie funktioniert.


Toki
2. Dezember 2017 um 23:59  |  1291098

Sammer hat trotzdem Recht!


Nando
3. Dezember 2017 um 0:30  |  1291099

Moin,
Auswärtspunkt hilft uns, nächste Woche gegen die Wölfe ein 3er und man kann einigermaßen ruhig bleiben über Weihnachten.
Sammer ist Kommentator und muss sich nicht um den HSV kümmern. Er kann ruhig drauf hauen. Das ist nicht das erste Spiel vom 15ten gegen 16ten mit schlechter Qualität.
Gisdol hat es ja selbst schon zugegeben, also wird dran gearbeitet.
Nando


GV1977
3. Dezember 2017 um 2:14  |  1291100

Raibi
2. Dezember 2017 um 22:49
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Stimmt auch wieder.


GV1977
3. Dezember 2017 um 2:16  |  1291101

Toki
2. Dezember 2017 um 23:59 | 1291098

Sammer hat trotzdem Recht!
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>><
Ja, hat er.
Auch, falls er nicht mit Felix oder wem auch immer den HSV retten werden sollte. 😀


GV1977
3. Dezember 2017 um 2:19  |  1291102

Nando
3. Dezember 2017 um 0:30
„Gisdol hat es ja selbst schon zugegeben, also wird dran gearbeitet.“
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Ähm, wo ist dabei die zwingende Logik – er hat etwas zugegeben, und deshalb arbeitet er auch dran…?
Es gibt tausende Gegenbeispiele.


Blauringkrake
3. Dezember 2017 um 6:26  |  1291103

Immer erste Liga – Nur der HSV


Reiner Petri
3. Dezember 2017 um 7:20  |  1291104

Sammer, Sammer, Fußballgott?
Mitnichten!
Wenn ihn die langen Abschläge vom Torwart stören wird er am Samstag und auch am Sonntag sicher keinen Fußball mehr schauen! Nur ganz wenige Vereine spiel von hinten raus. Der HSV hat es übrigens im Hoffenheimspiel so gemacht, aber hier in Freiburg war einfach wegen der Überlegenheit der Freiburger im MIttelfeld diese Bolzereien ein Mittel den Gegner aus dem Konzept zu bringen, dem Gegner die Chance nehmen, das eigene Spiel aufzubauen, zumal im eigenen Stadion. Und das hat funktioniert.
Seit wann hat Sammer ein Anrecht auf ein gutes Spiel im Fernsehen? Fußball ist nunmal mannigfaltig!
Im übrigen wird Sammer von dem Sender bezahlt, der den HSV auf die meisten Freitagsspiele gedrängt hat und dies wurde vom Verein auch kritisiert. Warum sollte Sammer also ein gutes Haar am HSV lassen? Wir wissen ja, wie er zum HSV im allgemeinen steht?!
Fernsehgelaber, um einfach mal 30 Minuten rum zu kriegen. Und unsere Pester fahren natürlich voll darauf ab! Die Fachkompetenz derer die Sammer zustimmen ist ungefähr so hoch wie die Anzahl Haare die Sammer auf dem Kopf hat.
Und dann ewig diese Anspielungen auf Trainingsfrei und Trainingsrückstand und die Forderung nach permanentem 8 Stündigem Lauf und Krafttraining, Magath muss her! Quälix, quält die Spieler bis die Muskeln platzen! Bluten müssen die!
Und dabei spielerisch auf Bayern Niveau! Jawoll! 8 Stunden am Tage, jeweils 2 Stunden Pause und 2 Stunden für Massage, die anderen 12 Stunden Taktik und Videoanalyse!
Ich frage mich, ob jemals einer von unseren Pestern mit kurzen Hosen in der Sonne gestanden ist?
Unqualifizierte, gegenstandslose und nachgeplapperte und gejammerte Kommentare mit ewig gleichem Inhalt! Vollkommen realitätsfern und unfassbar für Menschen mit sportlichem Hintergrund!
Bringen weder den Verein noch diesen Blog voran!
Nutzlose, bodenfreie und obstruse Kritik an allen Verantwortlichen. Mal eine Breitseite und eine Kugel wird schon treffen.
Unfassbar wie viel Unwissenheit und auch zum Teil Hass auf die Verantwortlichen in den Kommentaren der Pester steckt!
Wann lernt ihr endlich einmal wirklich punktgenaue Analysen zu schreiben und nicht irgendwelchen unfähigen Moderatoren aus viertklassigen Fernsehsendern nachzukläffen?
Nochmal: MG und die Mannschaft einen Punkt geholt in Freiburg!
Alles richtig gemacht!
Hüpfer, lasst euch nicht unter kriegen. Wir schaffen das mit unserem HSV!
Sollen die Pester einfach der Abschlussfeier nach Klassenerhalt fern bleiben!


fan17
3. Dezember 2017 um 9:12  |  1291105

Ne, Kuddel, gg Hoffenheim wurde nicht genauso gewonnen, sondern besser gespielt. Leider ist die Qualität und Spielweise beim HSV so begrenzt, dass man nicht mal Freiburg ausspielen und schlagen kann.

Es bleibt weiterhin ganz eng, um die Liga zu halten! Ich hoffe weiterhin, dass das die Verantwortlichen sehen und Todt doch in der Lage ist, jemanden mit Niveau zu verpflichten. Zunächst einen Zehner oder kreativen Sechser, der ein Spiel aufbauen.

Und dann der AR nicht die Verpflichtung verhindert wie bei Kempf offenbar oder verzögert, wie bei Müller – auch hier ein bedenkliches Vorgehen und Zeichen an den Spieler, statt dass sich Vorstand und AR voher auf eine Linie einigen, um dann geschlossen handeln!


fan17
3. Dezember 2017 um 9:17  |  1291106

Wegen nicht gutem Spiel hier die Abschaffung von freien Tagen zu fordern, ist auch immer wieder zum Kopfschütteln. Einen Tag Pause zwischendurch braucht jeder zum Auftanken – für Körper und Geist.
Dann kann man allerdings sicherlich trotzdem mehr und individueller trainieren als der HSV.


Voraussager
3. Dezember 2017 um 9:46  |  1291107

Rainer Petri,
diesen Kommentar hast Du sicherlich nach einer schlechten Nacht mit Schaum vorm Mund geschrieben. Ich habe mir vorgenommen ab jetzt auf Deinen Schwachsinn nicht mehr zu antworten, es sei denn Du schreibst mal alles auf was Du so über Fussball zu wissen glaubst! Viel kann es nicht sein!


GV1977
3. Dezember 2017 um 10:28  |  1291108

PSSST, Reiner Petri, Du weißt doch – das ist eine Pester-Verschwörung gegen den HSV ! Hör ihnen nicht zu ! Davon bekommt man Kopfweh…


GV1977
3. Dezember 2017 um 10:41  |  1291109

fan17
3. Dezember 2017 um 9:17
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
„Körper und … “ ähm … Nein, das andere braucht man nicht aufzutanken bei solcher Spielweise. 😀


GV1977
3. Dezember 2017 um 10:53  |  1291110

Keine Angst. Unser HSV wird sich nicht von dieser Kritik beeinflussen und vom Weg abbringen lassen.
Schließlich hat man sich entschieden zu dieser einfachen unansehnlichen aber so erfolgreichen Kickerei.
.
Außerdem können wir es doch eh kaum besser.
Und der schlechteste Nichtabsteiger sind wir auch schon.
Da muss man nicht dauernd etwas besser wissen, denken und machen wollen.
Das geht an der Konsole viel einfacher.
Und wir sind ja auch
nur der HSV


scorpion
3. Dezember 2017 um 10:59  |  1291111

.
Oh Mann @Reiner Petri.
.
Hättest Du doch bloß geschwiegen.
.
Jetzt solltest Du mal die Frage beantworten, warum die „Pester“ alles falsch sehen, die „Hüpfer“ aber alles richtig.
.
Und da alles bitte vor den realen Hintergrund der finanziellen und sportlichen Situation des HSV.
.
Bin gespannt.
.
Also Mund abwischen und los 😉


Biker1952
3. Dezember 2017 um 11:00  |  1291112

@Reiner Petri, du solltest dich an Fakten halten. Weder in der Bundesliga noch wie im DFB Pokal setzen die Fernsehsender Spiele an.
https://www.dfb.de/dfb-pokal/modus/so-funktioniert-die-terminierung/.
Auch ist deine Aussage in Bezug auf Eurosport falsch, denn die wollten zwar die Freitagsspiele, aber für die Absetzung ist die DFL zuständig.
Frage dazu mal Stefan Walther hier vom Abendblatt nach seinem Artikel vom 13.7.2017.
https://www.abendblatt.de/sport/article211229329/Fan-Frust-ueber-Spielansetzungen.html


Biker1952
3. Dezember 2017 um 11:01  |  1291113

Muss natürlich Absetzung lauten


Biker1952
3. Dezember 2017 um 11:01  |  1291114

ANSETZUNG


nenndorfer
3. Dezember 2017 um 11:03  |  1291115

Na da sind die „Opa-Prster“ ja wieder suf Hochtouren.😂
Haben alles ihren schrittmacher auf 120% gestellt.🤣🤣🤣


Ostfriese
3. Dezember 2017 um 11:53  |  1291116

Matthias Sammer hat immer in Mannschaften gespielt, die erstklassig be-
setzt waren. Da läßt es sich leicht zu kritisieren.
Sakai sollte jetzt aber nicht so ein Fass aufmachen, denn so unrecht hat
Sammer ja nicht. Spielerisch sind wir schwach und hier sind Gisdol und
Todt endlich gefragt.
P.S. Man darf heute keinen Spieler mehr kritisieren, dann bricht für ihn eine Welt zusammen.


dead-alive
3. Dezember 2017 um 12:20  |  1291117

Einen Tag frei zum Auftanken für Körper und Geist wird hier gefordert. Wobei soll denn der Treibstoff verbraucht worden sein?

Das Spiel war am Freitag. Das nächste Training ist am Dienstag. Die Herrschaften haben also drei Tage frei. Unfassbar, bei solchen Minus-Leistungen.

In diesen drei Tagen könnte man Paßspiel und Torabschluß trainieren. Und Aufbauspiel üben. Tut man aber nicht.

Gisdols Schreckensherrschaft nimmt bedrohliche Ausmaße an. Sein Narzismus beeinflusst die Spieler in bedenklicher Art und Weise. Sakai und Mathenia scheinen den Blödsinn wirklich zu glauben, den sie da in die Kamera reinhusten. Gisdol wird bei der Sammer-Kritik kurz vor einem cholerischen Anfall gestanden haben, aber noch hat er sich Griff mit seinem gequälten Dauergrinsen.

Gisdol ist gemeingefährlich und schädigt den HSV nachhaltig, ähnlich wie es Fink damals getan hat. Unglaublich, was für Pfeifen den HSV ungestraft hinrichten dürfen.


Ostfriese
3. Dezember 2017 um 12:33  |  1291118

Stöger ist frei.


Voraussager
3. Dezember 2017 um 12:42  |  1291119

dead-alive,
genau so ist es.
Auch wenn ich Sammer als Person überhaupt nicht mag, unter ihm könnte der unfähige Grinser sein Spiel den HSV bewusst in den Abgrund zu steuern nicht spielen.


paulinski
3. Dezember 2017 um 13:44  |  1291120

Ich hab das Spiel nicht gesehen, weil ich diesen Unsinn für den Freitag noch ein Abonnement zu kaufen nicht mitmachen werde. Auch die nächsten Spiele kann ich leider (oder auch nicht) nicht sehen . Bin auf die Berichte und eure Kritiken angewiesen. Motzki hat natürlich immer ein wenig recht. Kommt eben auf die Erwartungshaltung an. ich sehe den jetzigen HSV einfach nüchtern. Ich bleibe dabei, der HSV hat den richtigen Weg eingeschlagen. Nach und nach wird sich die Mannschaft verändern, vor allem mit jungen Spielern, und nicht nur eigene Gewächse. Die älteren Mitgieder werden langsam aussortiert. Als Realist stelle ich fest : Das Team, alle, vom Trainer über Spodi etc. und Spieler können z.Z. nicht mehr bringen. Daher freue ich mich über jeden Punkt.


Reiner Petri
3. Dezember 2017 um 13:55  |  1291121

Fußballbuch schreiben, das wär mal was!?
Könnte die Zitate der Pester aufschreiben, dann wird es noch ein Witzeheftchen!
Genauso andersherum finde ich, dass die Kommentare von Voraussager GV1977, Scorpion etc. jeder Grundlage und Logik und auch Fachkenntnis entbehren.
Sieht so aus, dass diese Kommentare irgendwie nach zuviel Flens entstehen?
Ernst nehmen kann man diese Kommentare schon lange nicht mehr, zeugen sie doch von Vollkommenheit
Vollkommen unwissend, vollkommen übertrieben und offensichtlich vollkommen flasch.

Biker1952 mit dem allumfassenden Wissen und der Absoluheit die am Freitag durch die Spezialisten von Eurosport dargeboten wurde muss Sammer einfach dafür verantwortlich sein! Wer sonst?
Ich kann ja mitunter noch verstehen dass die zahlenden Zuschauer oder Fernseher sich aufregen, weil sie Geld zahlen für ein 0:0 das nicht durch technische Feinheiten glänzte. Aber wer erwartet das bei einem Kellerduell, bei dem ein Tor bedeutet Regelgationsplatz oder einen darüber?
Dass sich Sammer aufregt weil er gegen Geld ein Spiel ansehen muss, sicher eine fünfstellige Summe für so einen Abend, von dem er nicht begeistert ist, das ist die Unverschämtheit!
Und ich möchte wissen, wo bei Freiburg der Spielwitz und die technische Raffinesse war?
28 lange Bälle auf die Halbpositionen!
Schönen Dank auch ihr Besserwisser!


dead-alive
3. Dezember 2017 um 14:12  |  1291122

Leute, bitte verzichtet doch auf weitere Statements in Richtung Wolfgang Petri. Dieser wirre Untote braucht unsere Reaktionen zum Überleben. Wird er ignoriert, verschwindet er wieder in seiner Gruft.

Voraussager, Du hast ihn wieder rausgelassen, da ist noch eine Wiedergutmachung fällig. 😉


paulinski
3. Dezember 2017 um 14:46  |  1291123

Ich lese Reiner Petri sehr gern, stimmt auch nicht alles, muss auch nicht. Nur Deady und Vorausschwätzer, eure Pesterei stinkt immer öfter gen Himmel. Muss ich auch mal sagen dürfen, pardon!


dead-alive
3. Dezember 2017 um 15:15  |  1291124

Kein Problem, paulinski! Du befindest Dich mit Deinen Statements ja permanent wechselnd zwischen Hüpfen und Pesten, wenn ich da einige Blogs zurück erinnere, dort pestend jegliche Contenance verloren aber seit einigen Spieltagen wieder linientreu im Hüpfmodus. Dir nehme ich die innere Zerrissenheit sogar ab, es heisst ja, die Hoffnung stirbt als Letztes.

Nicht so beim Gesamtdefekt HSV. Hier wird nur ein sportliches und/oder wirtschaftliches Erdbeben den Niedergang stoppen können.

Gisdol ist ein Kaputnik, der sich mit Symptomen einer narzistischen Persönlichkeitsstörung auf Kosten des HSV profiliert, von verblödeten Fans angehimmelt wird und von charakterlosen Hofberichterstattern geduldet wird. Von der inkompetenten Führung des HSV gar nicht zu sprechen.

Das ist gar nichts auf einem guten Wege. Am Wenigsten das wirre Gesabbel von einem Wolfgang Petri. Der soll gern zu Helm-Peter ins Sanatorium ziehen.


devildino
3. Dezember 2017 um 15:39  |  1291125

Das Demokratieverständnis scheint bei einigen aber sehr ausgeprägt…


Voraussager
3. Dezember 2017 um 15:54  |  1291126

paulinski,
NUR DER HSV


Dehn
3. Dezember 2017 um 16:15  |  1291127

@GV
nun muss ich mal gegen dich „pesten“: Es heißt „demonstratum“.
So viel alte Schule muss sein. Sorry! 🙂 🙂


GV1977
3. Dezember 2017 um 16:27  |  1291128

Dehn
3. Dezember 2017 um 16:15
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Recht hast Du.
Ist schon lange her, all die PPA, PPP, ACI, Abl Abs etc. 😀
Dennoch isses tief drin im Kopp;
Was sind wir gequält worden… 😉


HCS
3. Dezember 2017 um 17:21  |  1291129

dead-alive
3. Dezember 2017 um 15:15 | 1291124

narzistischen Persönlichkeitsstörung
Xxxxx
Wurde das bei Dir diagnostiziert? Dann bin ich lieber ein verblödeter Fan.


tonipain
3. Dezember 2017 um 17:38  |  1291130

Das der HSV durchaus mehr als rumpeln kann, haben sie gegen Hoffenheim bewiese. Deshalb war das Auftreten in Freiburg eher ein Rückschritt. Nicht für das Selbstvertrauen, das sich der Abwehrverbund derzeit abholt und das wird Gisdol am wichtigsten sein. Das Problem bleibt weiter das Vakuum zwischen der Viererkette und Kostic, Wood und Arp. Da Gisdol an diesen Positionen (6er,8er) nur im defensiven Bereich interessiert ist, wird Spielaufbau, Kombinieren weiter ein Manko bleiben. Sakai kann das garnicht und ist derzeit der größte Schwachpunkt im Team. Jung hat Potential, Ekdal ist zu oft verletzt, Wallace und Janicic könnten, aber dürfen nicht und Holtby…Da sollte Gisdol nicht so dünnhäutig sein, denn da liegt das Problem des HSV seit Jahren und es einfach wegzulächeln, ist für eine Verbesserung in Richtung Tabellenmittelfeld viel zu wenig.


heman190
3. Dezember 2017 um 18:20  |  1291131

Wenn man mehrere Jahrzente den HSV begleitet hat und sieht wo dieser Verein jetzt ist dann sträuben sich die Nackenhaare. Top-Stadion, super Fans, einen sehr teuren Kader, jede Menge Schulden, am Tropf eines extrem generösen Fans, grauenhafte Spiele ( bis auf wenige Ausnahmen !) ,
ohne jede Konzept, eine planlose Führung. Warum immer noch erste Liga weis doch in Wirklichleit auch kein Fan. Die Idee von M. Sammer ohne Ball zu spielen ist gar nicht schlecht. Alles traurig, aber leider wahr.


4. Dezember 2017 um 12:36  |  1291161

Eigentlich sollte man die Kommentare von Sammer, löschen lassen.
Er war schon bei Bayern ein Stinkstiefel, und hat sich mit jedem angelegt.
Bayern war sicher froh, dass er die Drecksarbeit gemacht hat, ich denke noch an die Worte von Klopp, der gesagt hat, auch ohne ihn hätte Bayern nicht weniger Punkte.
Nach dem ewigen gemotze, ist er krank geworden, und wurde nun als Notnagel bei Eurosport installiert.
Motzen Sie ruhig weiter Herr Sammer, bis die nächste Krankheit sie erwischt!!

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