Vom
Hamburger Abendblatt
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Liebe Matz-abber,
was war das für ein Grusel-Kick. Mit Fußball hatte das wenig zu tun, fasste Eurosport-Experte Matthias Sammer aus meiner Sicht völlig richtig zusammen. Und damit sind beide Mannschaften gemeint: Freiburg und der HSV. Deutlich besser können aber die Hamburger (15. Platz/ 14 Punkte) mit dem 0:0 am Freitagabend leben. Freiburg (16./ 12 Punkte) bleibt dadurch weiter auf Distanz. Andererseits haben die Hamburger es verpasst, mit drei Punkten einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller zu machen und den Abstand auf Freiburg und die Abstiegszone zu vergrößern.

Markus Gisdol sprach nach der Partie von einem „wichtigen Punkt, der überwiegt“. Eine destruktive Spielweise seiner Mannschaft wollte er sich nicht einreden lassen, wenngleich es offensichtlich war, dass der HSV jeglichen Spielwitz aus der Partie gegen Hoffenheim (3:0) vermissen ließ.

Dabei gab Markus Gisdol aus psychologischer Sicht im Vorfeld alles, um den Schwung aus dem jüngsten Heimsieg mitzunehmen. Der Trainer schickte zum zweiten Mal nacheinander dieselbe Startelf ins Rennen. Never change a winning team – das galt auch für Gisdol.

Hunt hatte HSV-Führung auf dem Fuß

Besser ins Spiel fanden aber zunächst die Freiburger. Nils Petersen zeigte gleich zu Beginn, warum er am liebsten gegen den HSV spielt. Mit einer tückischen Bogenlampe aus 18 Metern prüfte er zunächst Torhüter Christian Mathenia, um die anschließende Ecke ans Außennetz zu köpfen (10.). Jenes Tornetz abseits des Spielfelds fing auch den nächsten Freiburger Vorstoß von Christian Günter (17.) ab.

Dann aber ließ auch der HSV in zumindest einer Szene mal seine Klasse aufblitzen. Der erneut sehr aktive Filip Kostic sah Aaron Hunt (18.) im Rücken der Abwehr, doch der Ex-Bremer zielte viel zu ungenau und verschenkte die beste Chance der Partie leichtfertig.

Wie Freiburg den HSV mürbe machte

Mehr Torgefahr strahlte der HSV nicht aus. Anders als gegen Hoffenheim, als Gisdol seinen Gegenüber Julian Nagelsmann mit hohem Pressing entschlüsselte, fand seine Elf kein Mittel gegen die Mannschaft von Trainer Christian Streich.

Fiete Arp erlief sich diesen Ball durch seinen Torriecher. Das Gehäuse von Freiburg-Keeper Schwolow verfehlte er aber mit seinem Heber

Fiete Arp erlief sich diesen Ball durch seinen Torriecher. Das Gehäuse von Freiburg-Keeper Schwolow verfehlte er aber mit seinem Heber Foto: imago/Jan Huebner

Freiburg gestaltete die Partie kompakt und machte das Zentrum dicht. Immer wieder verschob der Sportclub geschickt ballorientiert, wodurch der HSV sich schwertat, seinen unter der Woche für Schlagzeilen sorgenden Stürmer Fiete Arp in Szene zu setzen.

Über den zweiten Durchgang verliere ich an dieser Stelle lieber kein Wort und belasse es bei der Analyse von Sammer („Das hat mit Fußball nichts zu tun!“). Viel lieber will ich euch die Einzelkritik meines Kollegen Alexander Laux übermitteln.

Mathenia: Der Keeper bekam erstaunlich wenig zu halten bei der Vielzahl an Bällen, die in die Richtung seines Tores flogen. Aber auch ein Ergebnis der Freiburger Ungenauigkeiten.

Diekmeier: Agierte deutlich defensiver, sollte seine Seite dicht machen, was überwiegend gelang. Mehr als solide war es jedoch nicht.

Papadopoulos: Ein Spiel genau nach seinem Geschmack. Warf sich in jeden Ball, besaß jederzeit die Lufthoheit. Ein ganz starker Auftritt des Griechen.

Mavraj: Leistete sich einige (technische) Schnitzer. Nichts dolles, stabilisierte sich im Laufe der Partie aber.

Santos: Der Brasilianer präsentierte sich nicht so stark wie zuletzt, besonders in der Vorwärtsbewegung mit einigen Fehlern.

Jung: Alter, was war denn da los? Zu passiv, zu wenig Ballkontakte, zu viele Abspielfehler. Ein Unsicherheitsfaktor in der Zentrale.

Sakai: Leistete sich einige Klöpse wie vor der Großchance von Haberer. Aber der Kapitän steckte nicht auf, kämpfte unverdrossen weiter. Fleißnote.

Hunt (bis 70.): Vergab in der ersten Hälfte die beste HSV-Chance etwas fahrlässig.

Walace (ab 70.): Erstmals seit dem achten Spieltag (2:3 in Mainz) wieder im Team. Versuchte das 0:0 über die Zeit zu retten.

Wood (bis 86.): Fand nicht den Raum für sein Spiel, stand sich mit Arp einige Male im Weg. Rackerte, insgesamt aber ein unglücklicher Auftritt.

Hahn (ab 86.): Kämpfte mit.

Kostic: Anfangs in Sprintlaune. Konnte sich durch seine Geschwindigkeit mehrfach aussichtsreich in Position bringen, aber die letzte geniale Idee fehlte. In der zweiten Hälfte kaum noch zu sehen.

Arp: Sehr fleißiger erster Verteidiger. Konnte offensiv aber kaum einmal glänzen, was vor allem daran lag, dass er alleingelassen wurde.

 

Schönen Abend noch

Stefan


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50
Kommentare

Cherusker
1. Dezember 2017 um 22:59  |  1291017

Das Ergebnis passt schon.


Maozen
1. Dezember 2017 um 23:02  |  1291018

Was hat ein Schipplock immer noch im Team , bzw. sogar auf dem Platz zu suchen?? Ito oder Jatta sind allemale besser…aber gut, wir können es uns ja auch leisten können,einen Großverdiener wie Holtby auf der Tribüne versauern zu lassen…


GV1977
1. Dezember 2017 um 23:20  |  1291019

Bei einem Gegner, der auch Tore schießt, wäre dieses Spiel wieder sang und klanglos 0:2/0:3 verloren gegangen.
„Das hatte mit Fußball nichts zu tun“ beschreibt es ausreichend deutlich.


Voraussager
1. Dezember 2017 um 23:20  |  1291020

Auch ich habe nach Hoffenheim geglaubt wir können wieder Fussball spielen. Das war ein Rückfall in die schlimmsten Rumpelfussballzeiten. Ausser Papa und Santos nichts was mit 1. Liga zu tun hat. Am schlimmsten Wood und der durfte lange mittoben, unglaublich!! Die Einwechselungen von Hahn und Schippo eine Ohrfeige für Ito der scheinbar beim Grinser schon wieder out ist obwohl er in der 2. Halbzeit gut für Entlastung hätte sorgen können.
Ein richtiger Trainer hätte heute sein Auswechselkontingent zur Halbzeit ausgeschöpft. Leider haben wir aber keinen!!


Voraussager
1. Dezember 2017 um 23:23  |  1291021

Mit dem Grinser bleiben wir bis zum Ende unten drin.


scorpion
1. Dezember 2017 um 23:28  |  1291022

.
Am meisten ärgere ich mich über mich selber.
.
Da gibt man Geld für einen schrottigen Player aus, sieht zum widerholten Mal ein schrottiges HSV Spiel und ist jeden Spieltag wieder aufs Neue angefixt.
.
Und ich sitze zuhause auf dem Sofa wo es gemütlich ist.
.
Was all die Auswärtsfahrer wohl erleiden, oder haben die keine bessere, schönere Alternative?
.
Egal. Es ist einfach nur Scheisse, Fan von so einem Trümmerhaufen zu sein und keine alternative Möglichkeit sehen, davon abzukommen …


HCS
1. Dezember 2017 um 23:36  |  1291023

Aber letzte Woche hat Dir der Trümmerhaufen Freude bereitet. So ist das nun einmal.


Ruediger
2. Dezember 2017 um 0:03  |  1291024

Es wurden heute zwei Punkte verschenkt. Die Wechsel vom Trainer habe ich nicht verstanden, warum hat er anstatt Hunt nicht Wood gegen Ito gewechselt? Wir hatten nur Glück dass die Freiburger vorm Tor so blind waren.

Ich habe das Spiel bei Fox USA gesehen, wenn die Statistik dort stimmte, haben wir eben die Zweikämpfe nicht ausreichend für uns entscheiden können. Wenn wir scho
n die Taktik anwenden, den Raum bei Abstößen derart zu verkleinern, müssen wir auch mal einen Kopfball gewinnen, zumindest mal die zweiten Bälle holen. Beides war gar nichts heute.

Und wenn es mal schnell nach vorne ging, stolpern wir selbst über die Bälle bzw. haben einfachste Bälle nicht an den Mann gebracht.

Das einzig gute heute ist der Punkt, aber das Gisdol seine Aussage auf der PK so wörtlich nahm, erstaunt mich schon.

„… Lieber auswärts schlecht spielen und was mitnehmen….“

Na denn, Euch ein schönes Wochenende…


Kill Bill
2. Dezember 2017 um 0:04  |  1291025

Sammer hat halt Ahnung…….
.
Nun gut, sehen wir das positive.
Schlecht gespielt aber nicht verloren, weiterhin auf einem Nicht-Abstiegsplatz, zu Null gespielt.
.
Die fehlende Konstanz wird uns aber bis zum Ende im Sumpf halten.
.
Entwicklung geht anders……


vollspannflanke
2. Dezember 2017 um 0:08  |  1291026

Mann, Mann, Mann! Blievt mol sinnlich! Heste Klei anne Hacken passt de Holschen nich! Vör veer Weeken har‘n wi us freit, wenn use Rotbüxen in‘n Breisgau nich sülwige nich full ballert kreegen har.
Har‘n wi vandagen dree Punkte mitnahmen, har de Mopo morgen woller van Euro or vanne Champions League dröhmt. So hebbt wi de dree achter loaten, de dor hin hört.
Wenn us dat gelingen kunn, wieter junge Keerls van Campus in us VS to bringen, is usen Tamburmajor anne Siet, de richtige an disse Steer. Ick frei mi bannich doröver, dat dor nich mehr van Nistelroy luppt, sondern Fiete or Ito. So möt dat ween un nich anners!
So un nu freit wi us, dat dit Weekenen, dree Mannschaften achter us blievt un hofft dat de twee över us kien Foot mehr anne Grund kriegt.
Blievt moie Jungs un Deerns! Dat goh Jo good.


GV1977
2. Dezember 2017 um 0:33  |  1291027

vollspannflanke
2. Dezember 2017 um 0:08
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
🙂
Es braucht wohl von Zeit zu Zeit immer wieder mal eine Verletztenschwemme oder Epidemie, damit die Jungen Keerls van Campus Chancen erhalten – oder einen anderen Trainer, der dieses Konzept beherrscht. Heute wieder Wood/Hunt/Hahn/Schpplock statt Ito o.a.
Arp allein mit diesen abgehalfterten Untalenten zu lassen, macht keinen Sinn.


GV1977
2. Dezember 2017 um 0:35  |  1291028

Und Mathenias “Wir haben uns vorgenommen, einfachen Fußball zu spielen – das haben wir geschafft “ ! ist für mich das symptomatische Zitat des Tages.
Da braucht’s sonst keine Ironie mehr…


Kill Bill
2. Dezember 2017 um 0:53  |  1291029

Zumindest sprach Gisdol diesmal nicht, wie bei unserem letzten 0:0, von dem fast perfekten Spiel.
.
Das die ausstehenden beiden Heimspiele gewonnen werden müssen, ist dagegen Alternativlos.


Kanni Maltz
2. Dezember 2017 um 0:58  |  1291030

Es tut mir leid, aber ich kann die meisten Kommentare nicht teilen. In der 1. HZ war der HSV eindeutig die bessere Mannschaft und ließ Frbg überhaupt nicht ins Spiel.
In der 2. ging uns dann irgendwann die Puste aus. Ab der 60. war nicht mehr viel los. Und dann hatten wir auch noch Glück.
Ber beide teams hätten heute mit etwas Glück gewinnen können, und so war das Resultat durchaus in ordnung.


dead-alive
2. Dezember 2017 um 2:22  |  1291031

Man kann hoffen, beten, sich belügen, es ändert nichts daran, dass Gisdol es nicht drauf hat. Kein Gespür für die richtige Taktik, erst recht kein Spielsystem, keine Empathie für die Fähigkeiten seiner Spieler, absolut kein Verhältnis zu den Möglichkeiten, Erfolg durch gezieltes Training zu erreichen.

Die zwischenzeitlichen Erfolge sind reine Zufallsprodukte. Manchmal reicht der energische Kampf und die intakte Moral des Teams eben aus, Spiele zu gewinnen. Aber diese Leistungen sind leider nicht reproduzierbar, weil sie massgeblich auf Zufall, Glück und Schwächen der Gegner basieren.

Gisdol bleibt weiterhin unbelehrbar, er reagiert nur auf den Druck von aussen, wenn für jedermann spürbar ist, dass er kurz vor der Entlassung steht. Dann ergreift er die Massnahmen, die alle fordern, um sie in den nächsten Spielen wieder schrittweise zurückzunehmen. Er lässt weiterhin seine Lieblinge spielen und ignoriert somit das Leistungsprinzip. Das hat auch schon Labbadia zu Fall gebracht.

Es ist vertane Zeit, Gisdol weiter wurschteln zu lassen, er will und wird sich nicht ändern. Einziger Unterschied zu früher ist, das sich die Mannschaft etwas emanzipiert hat und unabhängig von den wirren Trainerentscheidungen sich nicht mehr abschlachten lässt und die Kampfmoral intrinsisch hoch halten kann. Dies ist nicht dem Trainer, sondern den zarten Einflüssen einiger neuer Spieler zu verdanken, die sich tatsächlich gegen den Mehltau von Typen wie Hunt, Kostic und Konsorten durchsetzen können und somit das Kampflevel hochhalten können. Dazu gehören übrigens auch solche limitierten Spieler wie Hahn und neuerdings Diekmeier, natürlich Papadopoulus aber auch die jungen Wilden wie Ito, Arp und van Drongelen sowie stabilisierte Spieler wie Santos.

Dieses Potential müsste erkannt und genutzt werden, unter Gisdol liegt es brach und wird sich im Laufe der Saison verlieren, die Chancen zur Stabilisierung werden verpuffen, die jungen Hoffnungsträger werden verbrannt. Je eher Gisdol entfernt wird, umso höher ist die Chance, dass ein kompetenter Trainer das Ruder noch rechtzeitig herumreissen kann und endlich mit vernünftigen Trainingsinhalten loslegt.

Bis dahin muss wohl oder übel noch möglichst oft verloren werden, damit Gisdol endlich gehen muss. Ein äusserst riskantes Unterfangen, denn zu viele Niederlagen können die Grundmoral kippen lassen. Jeder Sieg mit Gisdol verlängert jedoch die Leidenszeit, weil die Verantwortlichen wie immer viel zu spät reagieren werden. Verdammtes Dilemma.


Reiner Petri
2. Dezember 2017 um 4:37  |  1291033

Die Null steht.
Das ist wohl die wichtigste Nachricht vom Freitag Abend. Und ein wirklich ganz wichtiger Punkt zum Verbleib in der ersten Liga! Nicht mehr und nicht weniger.
Ein auf beiden Seiten zerfahrenes Spiel mit offensichtlich besseren Chancen auf der Gastgeberseite. Die Lücken in der HSV-Abwehr entstanden in der Innenverteidigung. Eventuell wäre eine Fünferkette die bessere Lösung gewesen, um die Lücken zu schließen. Freiburg hat auf das Hoffenheimspiel reagiert und immer wieder das Mittelfeld einfach „überspielt“ mit langen Pässen. Das hat ziemlich Druck aufgebaut. Douglas Santos wird immer besser und man merkt, dass die Abwehr weiter stärker zusammenwächst. Jung und Sakai waren wirklich diesmal nur defensives Mittelfeld. Die Herausnahme von Hunt und Verstärkung des defensiven Mittelfeldes mit Walace war eine notwendige Maßnahme und hat die Räume nach hinten weiter geschlossen. Und es wird ja wohl niemand behaupten, dass Hunt gestern ein defensiver Kämpfer war wie gegen Hoffenheim. Hier gab es immer wieder Aussetzer und vor allem die rechte Seite musste verstärkt werden. Dass Ito nicht kam, war vorhersehbar, benötigte man doch auf halb Rechts einen weiteren Abräumer und da ist nun wirklich Ito nicht für gebaut! Wenn nach 70 Minuten die Null steht und der Gegner ein Übergewicht hat, dann kann ich nicht alles auf eine Karte setzen. Da ist der Punktgewinn wichtiger.
Und die Auswechslungen Hahn und Schipplock war eben auch nur der Tatsache geschuldet, dass man etwas Zeit schinden wollte und dann robuste Spieler nimmt, die gegen den gegnerischen Spielaufbau angehen.
Ich denke dieser, wenn auch schmutzig erkämpfte Punkt wird ein ganz wichtiger sein. In Freiburg werden noch ganz andere Vereine scheitern! Und der Trainer hat mit den Einwechslungen alles richtig gemacht. Ich sehe darin Mut, nicht immer die Publikumslieblinge zu bevorzugen, sondern das Richtige zu tun mit eben unpopulären Auswechslungen.
Ich sehe es so, immerhin auswärts einen Punkt geholt! Nicht verloren. Lasst uns mit einem Dreier am kommenden Samstag eine Serie machen, die Chancen stehen dabei zuhause nicht schlecht. Dann kann werden wir sicher Ito spielen sehen.


Reiner Petri
2. Dezember 2017 um 4:45  |  1291034

Noch ein Wort: „Jeder Sieg des HSV verlängert die Leidenszeit“
Also wenn wir 25 Mal gewinnen und 75 Punkt haben haben wir gelitten!
Genau das ist die unsagbar einfache und wirklich durchschaubare Gedankenwelt der Pester in diesem Blog, denen es wirklich nicht um die Sache an sich geht.
Wer will schon Magath als Trainer oder Manager oder sonstwas? Wer permanent seit Beginn der Gisdolzeit an, fordert Trainerwechsel und auch Spodiwechsel der hat nicht begriffen, wie wichtig es ist, Ruhe in einen verein zu bringen, der eben stets im Fokus steht.
War doch klar, dass die Pester ihre Zerrisse schon geschrieben haben bevor das Spiel zu Ende war!
Ich freu mich auf nächsten Samstag!


scorpion
2. Dezember 2017 um 7:22  |  1291035

.
Mir geht diese devote Haltung Spieleren und Funktionären gegenüber, das ständige Suchen nach etwas Gutem im Schlechten, das Hochjubeln (nicht das Freuen) über Ausreisser nach oben, (Beispiel Hoffenheim), das positive Hervorheben von Selbstverständlichkeiten (Kampf, Wille) und das Negieren von Unvermögen auf allen Ebenen mächtig auf die Eier.
.Wer sich ständig mit dem Existenzminimum der Punkte und der Abwesenheit von Freude und Erfolg am Fußballspiel zufrieden gibt, mag das tun. Ich jedenfalls werde mich damit nie abfinden können und wollen.
.
Ich mag mir auch nicht vorstellen, dass all diejenigen, die diese vorgenannte Art und Weise beim HSV täglich leben bzw. sie tolerieren, dies im richten Leben, also neben dem HSV, auch tun.
.
Und wenn etwas für mich noch spannend bei diesem Thema ist, dann erklärt zu bekommen, warum hier diese gravierenden Unterschiede gemacht werden – so es sie denn gibt.


HSV1976
2. Dezember 2017 um 8:19  |  1291036

Auswärts 1 Punkt
Damit war der Heimsieg letzte Woche doch noch mehr Wert – eigene These hier!

Ich hatte keinen Sieg erwartet , dass ist vielleicht der Grund, weshalb es ok für mich ist.

Viele sagen, dass der HSV nicht so tolle Spieler hat. Wieso bekommt der Trainer hier Respektlos die Schuld? Das Team ist stabil – also macht er mehr richtig als falsch.

Hier würde selbst Heynckes für euch ein schlechter Trainer sein


Kuddel
2. Dezember 2017 um 8:22  |  1291037

Ich, ich, ich ….


urgestein64
2. Dezember 2017 um 9:46  |  1291038

Guten Morgen aus dem Norden,
locker bleiben, Punkt geholt in einem Stadion wo es in den letzten Spielen meistens Haue gab. Warum MG Wood erst so spät auswechselte war für mich unverständlich…! Die Auswechselung von Hunt gegen Walace dagegen machte Sinn, da die rechte Seite mit zunehmender Spieldauer zum Problem wurde. Günter konnte , gegen den zu langsamen Hunt, schalten und walten. Walace hatte die Seite dann zu gemacht.
Schlecht waren immer wieder die langen Bälle (Sammer hatte recht). Da fehlt einfach der Plan B. Da muss man in den nächsten Wochen ansetzen. Schönes WE


paulinski
2. Dezember 2017 um 10:09  |  1291039

Reiner Petri, endlich etwas Labsal in diesem Pesterblog. Dabei bleibe ich doch kritisch dieser etwas schmählichen Leistung des HSV gegenüber. Gebe ja zu, dass zum Teil sehr viel Glück dabei war diesen Punkt zu ergattern. Aber dieses noch zarte Gebilde, sprich die Mannschaft, ist natürlich noch lange nicht stabil genug. Da brauchen nur zwei, drei Spieler ihre gute Form der letzten Wochen nicht zu erreichen, dann schwimmt das Team. Dennoch wäre es sinnvoller die Mannschaft nicht gleich wieder in die Tonne zu hauen. Schon Samstag muss sie zeigen, das sie auf einem guten Weg sind.


Voraussager
2. Dezember 2017 um 10:30  |  1291040

Was für qualifizierte Beiträge wieder von dead-alive und Scorpion.
Wenn man dagegen liest wie Reiner Petri sich mit diesem Zustand zufrieden gibt kann man als Fussballkenner nur mit dem Kopf schütteln. Naja, Gisdol und seine beiden Sekundanten sind ja bei ihm.
Wie lange müssen wir uns dieses mal die Unfähigkeit der Führung mit ansehen, wahrscheinlich bis uns die neuen Hoffnungsträger verlassen haben.
Noch ein Wort zu Ito, stellt er ihn deshalb nicht auf weil sich sein Vertrag nach drei weiteren Einsätzen verlängert?
Zutrauen würde ich es ihm!!


Ruediger
2. Dezember 2017 um 10:30  |  1291041

Ich kann in meinem Umfeld feststellen, dass man sich in der Tat über Siege wie gegen Hoppenheim freut, von hochjubeln erlebe ich nichts.

Sich über Einsatz und Willen zu freuen ist in der Tat merkwürdig, zeigt es doch offensichtlich, dass der Standard im Fussball offenbar in diesem Kontext nicht oft erreicht wurde.

Ich verzweifle, so wie gestern, wenn die Basics nicht abgerufen werden. Ruhende Bälle landen im Orbit, einfache Zuspiele landen ohne Not beim Gegner. Ich muss hier Sakai nennen, der hatte gestern eine Fehlerquote, die uns fast das Genick gebrochen hätte.

Dies ist keine Pesterei, sondern im TV dokumentierte fussballerische Realität.


rrose
2. Dezember 2017 um 10:41  |  1291042

Voraussager
2. Dezember 2017 um 10:30 | 1291040

Wie lange müssen wir uns dieses mal die Unfähigkeit der Führung mit ansehen, …

noch sehr lange!


hansiat83
2. Dezember 2017 um 11:12  |  1291043

Moin, gestern nix gesehen. Dafür Broilers-Heimspiel in Düsseldorf. Hab aber wohl nichts verpasst. Was mich immer wieder wundert ist diese Kontroverse Pester vs. Hüpfer. Für mich ist an beidem was dran. Natürlich ist es enttäuschend, dass die gute Leistung gg HOF nicht wiederholt wurde. Es ist enttäuschend, dass nach guter Leistung immer wieder eine Schwache folgt. Es ist enttäuschend, dass die Mannschaft den Schwung aus einem Sieg nicht mit nimmt. Aber: In Freiburg ist es schwer zu spielen. Da ist ein „schmutziger Punkt“ auch mal okay. Besser als mit leeren Händen heimfahren. Fakt ist: um einigermaßen im Soll zu liegen, müssen jetzt die nächsten beiden Heimspiele gewonnen werden.


Blogfan
2. Dezember 2017 um 11:12  |  1291044

…mal wieder ein typisches HSV Rumpelspiel.
Spielanlage ist ja lt. Mathenia umgestellt worden….ja nee is klar.
Sammer hat seine weiten Abschläge auch „sehr bewundert“.
.
Das hatte mit Fussi aber auch rein gar nichts zu tun und so rumpelt sich
der HSV weiterhin durch die Saison, weil sich fussballerisch und spielerisch nichts verändert hat…es sein denn, wie schon so oft Reiner Zufall wird aufgestellt.
Das gesamte Spiel sieht immer so aus, als ob die Mannschaft gar nicht weiß was sie spielen soll…..und machmal ( Heimspiel) flackert so ein
“ wir können es doch “ auf.
Ob das alles reicht ????? Egal, gestern 1 Pkt. auswärts kann man mitnehmen, aber sonst 🙁


Ruediger
2. Dezember 2017 um 11:23  |  1291045

Ich habe nichts gegen schmutzige Punkte, aber gestern haben wir uns wieder ganz alleine um drei Punkte gebracht. Wie ich eben schon ausgeführt habe, die vielen Fehler auf unserer Seite, die ohne Druck von Freiburg begangen wurden, haben uns das Spiel gekostet. Freiburg war bieder und hat es damit auch noch geschafft, uns in Bedrängnis zu bringen. Absolut verschenkte drei Punkte


nenndorfer
2. Dezember 2017 um 11:40  |  1291046

Gesten ein Punkt gewonnen, Top.
Schon 4 aus 2 Spielen und zweites zu null hintereinander, Weltklasse.
Damit kann ich als Fussball Kenner gut Leben.
.
Und ob euch meine gute Laune sif den Sack geht ist mir Latex.🤣 ihr müsst ja mit dem schlepphoden Leben….🤣🤣🤣


fm54
2. Dezember 2017 um 11:45  |  1291047

Petri genial!
Für Alle die meinen, wir müssten Alle in Grund und Boden spielen:
diese Mannschaft haben wir nicht und die können wir uns auch nicht kaufen.


Ruediger
2. Dezember 2017 um 12:12  |  1291048

Nicht in Grund und Boden spielen, aber das teilweise schon gezeigte solide Fussball Handwerk einfach immer abrufen. Dann würde es schon viel besser aussehen.

Das kann und muss man von Spielern in der höchsten Spielklasse erwarten.


Reiner Petri
2. Dezember 2017 um 12:31  |  1291049

fm54. Vollkommen korrekt!
Das was die Fußballkenner nicht kapieren, ist die Tatsache, dass man mit dem bestand eine Mannschaft formen muss. Wir haben nun mal keinen Messi, Ronaldo oder Benzema in der Mannschaft. Da muss man halt mit dem Machbaren leben. Und das Unentschieden war machbar. Freiburg in Grund und Boden spielen, das wissen wir doch das das nicht geht. Ich werde auch unsren Spielern nicht das „Fußballhandwerk“ nicht absprechen. Die Bezeichnung ist irgendwie auch widersprüchlich. Handwerk! Fußwerk wäre besser.
Was mich total überzeugt hat ist, das unsere Abwehr inzwischen auch die Bälle hinten raus kriegt und solide ist. Ein Auswärtspunkt Leute! Das nenne andere Fußballkenner: einen Punkt entführt.
Also wer der Meinung ist, dass man Punkte verschenkt hat, der versteht nichts!
Punkte verschenken kann man, wenn man überlegen ist und Chancen im Minutentakt hat und die Dinger nicht rein bringt. Aber doch nicht wenn man im Abstiegskampf gegen einen direkten Tabellennachbarn antritt. Bleibt alle auf dem Teppich bitte.
Gisdol ist nicht schlecht!
Wichtiger als das Gejammere ist das nächste Spiel. Das wird hart! Und dann kommt die SGE. Da kann ich mich auch ein ein ganz schmutziges Spiel in Frankfurt erinnern! Und wie wichtig der Punkt war!
Zu Hause 3:0 verloren! Übrigens auch in Freiburg verloren und zu Hause unentschieden!


HSK
2. Dezember 2017 um 12:37  |  1291050

Moin,
das beste am Spiel hat keiner erwähnt, nämlich das MG endlich zu der Erkenntnis gekommen ist, dass es für ein Unentschieden auch einen Punkt gibt.
Was gibt es da zu meckern, ich finde nichts was nicht schon erwähnt wurde, Auswärts mal unentschieden spielen, haben doch die meisten von uns gefordert, ja und die Weiterentwicklung erfolgt von Spiel zu Spiel, was woanders oftmals beim Training trainiert wird, trainiert der HSV im Spiel, das Spiel ist sozusagen das Training, wie mehrfach erwähnt, ob das am Ende reicht, wage ich zu bezweifeln.
Munter bleiben, schönes WE und gesund bleiben…immer HSV!!!


pwehsv
2. Dezember 2017 um 12:53  |  1291051

Was ein Glück, dass Hoffenheim mit Ausnahme der 2. Minute nicht den Ansatz des technisch guten Aufbauspiels der Freiburger hatte. Da geht das Konzept Streich nahezu jedes Jahr auf, egal welche Abgänge die Mannschaft hatte.
Ein Punkt, der es für einige schä macht. Wofür auch immer 34 am Ende reichen sollten.


pwehsv
2. Dezember 2017 um 12:57  |  1291052

@HSK
2. Dezember 2017 um 12:37

Deiner Logik folgend muß einen bei im Schnitt 90 Min. die Woche tatsächlich nichts wundern…


Voraussager
2. Dezember 2017 um 13:19  |  1291053

Man kann sich nur wundern wie viele hier im Blog mit einem Auswärtspunkt zufrieden sind und nicht sehen wollen das mit richtigem Fussball, mit richtigem Trainer, mit richtig aufgestellter Mannschaft, mit richtiger Reaktion auf den Spielverlauf und und und, 3 Punkte drin gewesen wären!
Arme Hüpfer!


devildino
2. Dezember 2017 um 13:28  |  1291054

„Moin,
das beste am Spiel hat keiner erwähnt, nämlich das MG endlich zu der Erkenntnis gekommen ist, dass es für ein Unentschieden auch einen Punkt gibt.“

Was ihn damit von Ruediger unterscheidet. 😸


Ruediger
2. Dezember 2017 um 13:46  |  1291055

Devildino, höre ich da einen sarkistischen Unterton heraus
😎😎😎😎


devildino
2. Dezember 2017 um 13:51  |  1291057

Sorry Ruediger,
war nicht weiter böse gemeint.
Es passte bloß gerade gut und wer austeilt, muss auch mal einen einstecken können. 😜


tonipain
2. Dezember 2017 um 14:40  |  1291058

Jetzt sind wir wieder bei Gisdols Plan mit dem HSV angelangt. Nur raus aus der eigenen Hälfte und hoffen, das irgendeiner vorne was draus macht. Keine Weiterentwicklung, kein Konzept ist erwünscht, ausser am Ende Platz 15 zu erreichen. Kein Wunder das Sakai, der wie kein anderer für den Antifussball beim HSV steht begeistert ist. Ein 0:0 in Freiburg ist sicher nicht schlimm, aber nicht einmal den Versuch zu unternehmen, 3 Punkte mitzunehmen, ist traurig. Sollte es Gisdol schaffen, den HSV aus der Abstiegsregion zu stottern, freuen wir uns natürlich, aber perspektivisch ist nicht zu erkennen, was der Trainer mit dem HSV will und jahrelang dieses von ihm bevorzugte Gerumpel zu erdulden, will doch keiner.


Ruediger
2. Dezember 2017 um 15:02  |  1291059

Kein Problem, ich nehme in der Regel keinem etwas übel, da eigentlich alle das Gleiche wollen 🙂 🙂


HSVertotal
2. Dezember 2017 um 15:57  |  1291060

Am Ende ist sicherlich gut einen Punkt geholt und Freiburg hinter sich gelassen zu haben, ist auch mal gut für das Nervenkostüm.
Natürlich war das Spiel erbärmlich von HSV Seite, aber das Resultat zählt halt auch mal. Am Ende kann auch Gisdol nix dafür, dass Jung und Sakai zwar gute Zweikämpfer sind , aber eben viele Bälle verstolpern, und damit kriegen die Türmer von uns wenig erkämpfte zweite Bälle.
Der Grund eben dafür, dass Hunt immer spielt. Mir waren die Lücken zu groß in der zweiten Hälfte und hätte Walace früher gebracht, auch für Wood.
Ich kann aber Gisdol verstehen, das er Wood Spielpraxis gibt, damit er Selbstvertrauen tankt. Sollte sich ARP verletzten, stehen wir sonst wieder ohne Mittelstürmer da.
Also, mieses Spiel, aber 1Punkt gegen süielstärkere Freiburger.


tonipain
2. Dezember 2017 um 16:19  |  1291061

Allein das Gisdol einen entwicklungsfähigen, sehr variablen und torgefährlichen Stürmer (Gregoritsch) aus Hamburg verjagt hat und gegen einen mäßig begabten Dauerläufer, der den Zenit seines Könnens längst erreicht und überschritten hat (Hahn), zeigt wie dürftig und eindimensional Gisdols Plan mit dem HSV aussieht. Und nur weil er dem Druck von aussen nachgegeben hat und Spieler wie Ito oder Arp notgedrungen ins Team gelassen hat, deutet keine weitere Entwicklung bei Gisdol an. Das Spiel gestern war das beste Beispiel.


HCS
2. Dezember 2017 um 18:32  |  1291066

Allein das Gisdol einen entwicklungsfähigen, sehr variablen und torgefährlichen Stürmer (Gregoritsch) aus Hamburg verjagt hat und gegen einen ……………

……………….wer hat denn wen verjagd? Wenn Gregerl die Kommentare hier über sich gelesen hat ist er geflüchtet. Warten wir es doch ab wie er sich in A entwickelt.


Voraussager
2. Dezember 2017 um 19:02  |  1291067

HCS,
Wenn Gisdol hier die Kommentare über sich gelesen hätte, hätte er sich längst einen neuen Beruf gesucht!!


HCS
2. Dezember 2017 um 19:09  |  1291069

Um das Thema zu beenden. Dann wäre Magath Trainer und hätte keine Spieler mehr.


Voraussager
2. Dezember 2017 um 19:28  |  1291072

HCS,
um das Thema endgültig zu beenden hätten wir dann einen Trainer der den Namen hoffenrlich verdient und würden mit dem Kader oben mitspielen.


HCS
2. Dezember 2017 um 19:44  |  1291074

2009 Meister mit Wolfsburg. Und dann? S04 gescheitert. Wolfsburg 2ter Versuch gescheitert und mehr Millionen verbrannt als der HSV in all den Jahren. Fulham gescheitert und Luneng will auch nicht mehr. Klar, der Mann hat seine Verdienste. Vor allen Dingen als HSV Spielre und nicht nur wegen 1983. Aber sonst? Aufhören zu träumen. Seine Zeit ist vorbei. Mit seinen Methoden knickt der heute keinen Grashalm mehr.


GV1977
2. Dezember 2017 um 20:25  |  1291078

Bei Labbadia sollte Gregoritsch die Zehn spielen, weil Lasogga gesetzt war; bei Gisdol nur Ersatz und /oder eigentlich nie die Rolle, die er nun beim FCA hat. Manchmal durfte er die letzten 10-20 Min. als Mädchen für alles ran, ansonsten sah man ihn wie Arp jetzt vorne verhungern. Obwohl recht kopfballstark erlebte er Flanken von links oder rechts meist über sich hinwegfliegend oder garnicht… und Individualtraining – naja…
so wurde er auch hier und auch von mir z.T. verkannt.
Selbst die im Sommer als Abstiegskandidat gehandelten Augsburger können inzwischen von hinten raus schnell bis in die Spitze SPIELEN.
Würde derartiges beim HSV praktiziert, hätte Gregoritsch auch hier besser ausgesehen.
Jede Wette B.Wood würde woanders auch wieder gut ins Spiel kommen.
Für’s HSV Rumpelbolz-Spiel ala Gisdol/Labbadia ist eigentlich Schipplock genau richtig; insofern hat der Trainer auch recht.


GV1977
2. Dezember 2017 um 20:28  |  1291079

Als Trainer für den HSV mit diesem Kader in dieser Gesamtsituation ist doch Gisdol richtig; noch besser wäre nur Rumpel-Ikone Loddar 😀

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