Vom
Hamburger Abendblatt
Anzeige

Stark gekämpft und doch verloren: Der HSV verliert 0:1 gegen ein schwaches Bayern München und bleibt auch im siebten Spiel in Folge sieglos. Im Mittelpunkt steht aber nicht das dennoch respektable Ergebnis, sondern der Platzverweis gegen Gideon Jung kurz vor der Halbzeit. Mehr als 50 Minuten mussten die Hamburger in Unterzahl spielen. Ein individueller Fehler von Mergim Mavraj, der im Strafraum über den Ball trat und somit großen Anteil an Tolissos Tor (52.) hat, sorgte schließlich für die unglückliche Niederlage. „Ohne Schiri habt ihr keine Chance“, hallte es nach dem Abpfiff aus der Nordkurve.

„Als wir elf gegen elf gespielt haben, ist es uns sehr gut gelungen, den Gegner weit weg von unserem Tor zu halten“, sagte Markus Gisdol. „Ab der sehr harten Roten Karte war es eine Willensleistung. Wir wollten danach ein 0:0 erreichen. Mit ein bisschen Glück hätten wir uns mit einem Punkt belohnen können. Es tut weh, mit dieser Leistung keinen Punkt geholt zu haben.“ Auch Gäste-Trainer Jupp Heynckes zollte den Hamburgern eine „überragende kämpferische Leistung“.

Dass der HSV sich überhaupt über eine knappe Niederlage gegen Bayern ärgert, ist auch der Taktik von Gisdol zu verdanken, die voll aufging. Wie erwartet, schickte der Trainer einen defensiven Fünferriegel ins Rennen gegen den Rekordmeister. Einzige Überraschung in der Startelf: Aaron Hunt lief im Mittelfeld, ich hatte Filip Kostic erwartet.

HSV startete mutig

Überraschend schien zunächst auch die taktische Ausrichtung des HSV für die Bayern: Die Hamburger standen extrem hoch, Hahn und Wood liefen die Verteidiger immer wieder konsequent an. Hahn (3.) war es auch, der sich einen ersten Warnschuss aus der Distanz erarbeitete.

Mit zunehmender Spieldauer hatten die Münchner mehr vom Spiel. Wirklich gefährlich wurden sie dabei aber nicht. Gisdols Abwehrbollwerk stand. Durch die defensive Grundausrichtung gelang es dem HSV, die schnellen Coman und Robben auf den Außen zu doppeln, wodurch dem FC Bayern seine größte Stärke genommen wurde.

Jung sah in der ersten Hälfte die Rote Karte – eine streitbare Entscheidung Foto: Witters

Auffällig war dabei, dass der erst 18 Jahre alte Rick van Drongelen immer wieder Anweisungen an seine Mitspieler gab. Der junge Niederländer scheint im Team großes Vertrauen zu genießen. Auch der sehr bissige Dennis Diekmeier und der stets anspielbare Douglas Santos gefielen in der neuen Fünferkette. Im Mittelfeldzentrum spielte Kapitän Gotoku Sakai wie ausgewechselt im Vergleich zu den vergangenen Wochen. Auf der Sechs ist der Japaner deutlich besser aufgehoben als links hinten.

Jung fliegt nach Grätsche vom Platz

Die Bayern wiederum enttäuschten auf ganzer Linie. Ideenlos im Angriff und viel zu behäbig im Spielaufbau – nein, so spielt definitiv keine europäische Spitzenmannschaft. Mehr als ein Außennetzschuss von Arjen Robben (19.) brachte die mit reichlich Stars bestückte Münchner Offensive nicht zustande.

Und so plätscherte das Spiel ohne besondere Vorkommnisse dahin, womit vor allem der HSV sehr gut leben konnte. Doch dann lief die 39. Minute, in der das Spiel kippte. Jung sprang Coman bei einem bayrischen Konter von schräg hinten in die Beine. Schiedsrichter Marco Fritz folgte der unsportlichen Aufforderung mehrerer Bayern-Spieler und zückte die Rote Karte. Ich muss zugeben, dass ich im ersten Moment auch an einen Platzverweis dachte. Nach dem Anblick der Bilder bin ich nun aber überzeugt, dass es eine Gelbe Karte für ein hartes taktisches Foul auch getan hätte. Dennoch finden sich auch Argumente für einen Platzverweis und so bleibt es eine streitbare Entscheidung.

„Es wäre gut möglich gewesen, in dieser Situation Gelb zu geben. Gideon wollte den Ball spielen, der Spieler ist auch nicht verletzt“, sagte Gisdol nach dem Spiel. Und auch Jung konnte sein vorzeitiges Ende nicht nachvollziehen. „Auch nach mehreren Zeitlupen bleibe ich dabei: Rot ist eine sehr harte Entscheidung, der Ball war in der Nähe. Ich bin auch gar nicht so ein Treter, habe noch nie eine Rote Karte gesehen. In dieser Saison noch nicht mal Gelb.“

Mit nur noch zehn Mann tat sich der HSV deutlich schwerer. Die Mannschaft wurde tief in die eigene Hälfte gedrückt und es gelang kaum noch Entlastung. Befreiungsschläge wurden von den Fans teilweise gefeiert wie ein Torschuss. Tolissos Tor (vorbereitet vom eingewechselten Thomas Müller) hätte trotzdem niemals fallen dürfen, doch Mavrajs Patzer entschied die Partie. Auf der Gegenseite wäre Hahn (53.) beinahe die direkte Antwort gelungen, aber Sven Ulreich fischte seinen Schlenzer aus dem Eck.

Gisdol riskierte noch mal alles

In der Schlussviertelstunde ging Gisdol dann noch einmal volles Risiko. Er glaubte trotz Unterzahl an einen Punkt und brachte die offensiveren Tatsuya Ito und Filip Kostic für van Drongelen und Hahn. Der HSV versuchte noch einmal alles, doch im letzten Drittel fehlt momentan einfach die Qualität. Die Bayern verpassten dagegen gleich mehrfach die Vorentscheidung.

Unter dem Strich stehen dennoch null Punkte für den HSV – trotz einer kämpferisch vorbildlichen Leistung, die zu Recht von den Fans mit Applaus bedacht wurde. Dennoch muss es die Mannschaft so schnell wie möglich anfangen, wieder zu punkten. Am besten bereits kommendes Wochenende bei der heimstarken Hertha.

Die bitterste Erkenntnis des heutigen Abends für den HSV: Jung wird in den nächsten Wochen fehlen. Der Defensivallrounder war der beste Hamburger in den vergangenen Spielen. Sein Ausfall wiegt schwer. „Wir wissen um den Druck und müssen mit Herz und Leidenschaft nach Berlin“, sagt Hahn.

Bis morgen!

Stefan


86
Kommentare

Maozen
21. Oktober 2017 um 20:41  |  1288482

Am Ende der Abstiegsaison wird stehen: bemüht aber leider erfolglos…
Und wenn ich dazu noch auf Transfermarkt lese, das Todt Verstärkungen im Winter kategorisch auschließt ( da nicht von Nöten )…was macht diese Pfeife eigentlich hier???


GV1977
21. Oktober 2017 um 20:43  |  1288483

Das Resultat ist eine kleine Überraschung, Bayern ansonsten schon besser, der HSV hat mit viel Kampf dagegengehalten so gut er konnte und heute für HSV-Verhältnisse relativ wenig Fehler begangen.
Am Ende wird dieses Spiel wohl als willkommene Ausrede missbraucht werden, dass es besser werde mit dem Spiel des HSV…
Als Gisdol wechselte wurde deutlich, was geschieht, wenn der HSV gegen Bayern nicht mit fast nur Abwehrspielern beginnen würde. Da lagen noch eine Menge mehr Gegentore in der Luft.
Hauptgrund fürs Ergebnis heute: Bayern überraschen uninspiriert, fast im Schongangmodus.
Bezeichnenderweise und wenig überraschend hat auch das noch gereicht.


fm54
21. Oktober 2017 um 20:47  |  1288484

Supi 👏


HSK
21. Oktober 2017 um 20:51  |  1288485

@ GV1977
Ich sehe in der Ferne, leicht verschwommen, schon wieder kleine Luftschlösser ala Fata Morgana 益

Nein, ernsthaft, eine ansprechende Leistung, jetzt müssen gegen Berlin und Stuttgart Punkte folgen.
ⓃⓊⓇ ⒹⒺⓇ ⒽⓈⓋ!!!


scorpion
21. Oktober 2017 um 20:51  |  1288486

Moin.
.
Wenn jetzt wieder die Kommentare kommen, dass Bayern mit angezogener Handbremse o.ä. gespielt hat, dann kann ich nur sagen, die sollen sich eine andere Sportart für ihre Kommentare suchen …
.
Selten war der Spruch, dass eine Mannschaft nur so gut spielt, wie es der Gegner zulässt, zutreffender.
.
Der HSV hat bis zum Patzverweis und auch lange danach eben nichts zugelassen.
.
Heute war ich positiv überrascht. Dass in der letzten Viertelstunde die Bayern zu vielen Chancen gekommen sind, war sicher der Kondition geschuldet. Gegen Bayern mit 10 Mann ist eben nicht ganz so einfach.
.
Auch dass Gisdol offensiv gewechselt hat, fand ich sehr positiv.
.
Fazit, wenn es so weitergeht kann man nicht meckern 🙂


Ruediger
21. Oktober 2017 um 20:55  |  1288487

Ich bin pünktlich zum Spiel aus dem Urlaub zurückgekommen. Die letzten Tage habe ich mit einer Klatsche gerechnet. Heute bin ich sehr angetan von der Leistung, da alle füreinander gekämpft und gerannt sind. Bis zur roten Karte haben wir auch durchaus sehenswert gespielt. Dass es mit 10 Mann irgendwann eng wird, ist keine Überraschung. Ich frage mich, warum wir diese Aggressivität und Kompaktheit nicht gegen andere Mannschaften abrufen können?


PicoDelTeide
21. Oktober 2017 um 20:55  |  1288488

Genau, alles shice… Warum hört ihr nicht mal auf zu nöhlen und nehmt mit, das es nur ein 0:1 ist? Das man mit solch einer kämpferischen Leistung auch mal positiv nach vorne schauen sollte?
Niemand kann die Mannschaft umtauschen, sondern man muss mit dem leben was da ist… Spielerische Defizite? Ja, klar… Warten wir doch mal die nächsten 3 Spiele ab…


Toki
21. Oktober 2017 um 20:58  |  1288489

Tzz…wie oft haben wir denn schon die nächsten 3 Spiele abgewartet?
Da wurschteln die sich zu einer weiteren Niederlage im eigenen Haus und
hier gibt es Hurra Rufe! Das ist auch ein HSV Problem. Aber ok, wem sowas reicht ist bei der Truppe an der richtigen Stelle!


ahle gustav
21. Oktober 2017 um 21:00  |  1288490

Hühnersüppchen für die Seele, viel Arbeit wenig Geld. Der Hsv auf Augenhöhe! Das lässt hoffen es war ein gefühlter Sieg.


Batmann
21. Oktober 2017 um 21:00  |  1288491

Trotzdem null Punkte und morgen platz 17


Fischkopp58
21. Oktober 2017 um 21:03  |  1288492

Moin,
konnte leide das Spiel nicht sehen, mein Sohn texte es mir abe in allerfeinster Reporter – Manier.
Tja, was habe ich gesagt….der FC Bayern schiesst den HSV nicht ab….in Hamburg…..und wieder werden die Realizäten verschoben….letzte Saison wurde auch Nur 1: 0 verloren……es war der 5te Spieltag…..also vorsicht in Berlin und gegen den VFB.
Gruß aus Remscheid, Wolfgang


GV1977
21. Oktober 2017 um 21:04  |  1288493

Ja, toller Kampf!

das gehört doch zu den Selbstverständlichkeiten, insbesondere, wenn man nicht richtig spielen kann.

Der HSV war heute trotz Trainerwechsel und 24 Mio Extrainvest mit einer der bisher „besten“ Leistung nicht in der Lage, nur einen Pups besser zu spielen als vor einem Jahr.
Ob man das gut finden kann ? klar, es kommt auf die Relation an, in die man einen solchen Auftritt setzt.
Und gegen Bayern kannman schon verlieren, klar.
Nur, warum nicht dieser eigentlich selbstverständliche Einsatz gegen z.B. H96 ?


21. Oktober 2017 um 21:09  |  1288494

@scorpion

Fazit, wenn es so weitergeht kann man nicht meckern

.
Wenn es so weitergeht, dann steigt man ab, weil es keine Punkte gibt. Das war eine kämpferisch und taktisch ansprechende Leistung und jeder ist an seine Grenzen gegangen und darüber hinaus. Das wird aber nicht beliebig oft und in jedem Spiel wiederholbar sein. Hat aber gereicht um 57.000 Leute aufstehen zu lassen. Die haben ihren Spass gehabt und das ist ja die Hauptsache.
.
Brot und Spiele.


GV1977
21. Oktober 2017 um 21:13  |  1288495

HeLuecht
21. Oktober 2017 um 21:09
„Brot und Spiele“
>>>>>>>>>>>>>>>>
Genau.
…oder besser: ‚Knäckebrot und Kampf‘ 😉


Voraussager
21. Oktober 2017 um 21:18  |  1288496

Scorpion,
ich schätze Deine immer qualifizierten Kommentare. Ich bin Deiner Meinung das Bayern nicht mit angezogener Handbremse gespielt hat.Wir haben durch eine gute Taktik, durch viel Einsatz,eine gute Aufstellung und äusserste Disziplin eine ordentliche Arbeit abgeliefert. Nur, ich habe meine Zweifel ob wir das alles, wie bisher, gegen die schwächeren Teams auch so machen. Die bisherigen Erfahrungen sehen anders aus, deshalb fehlt mir die Hoffnung.


GV1977
21. Oktober 2017 um 21:21  |  1288497

HSK
21. Oktober 2017 um 20:51
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Diese Luftschlösser werden immer luftiger und surrealer, verflüchtigen sich inzwischen von selbst; eindeutig überbewertet.
😉


Dietersad
21. Oktober 2017 um 21:21  |  1288498

Die Bayern hätten für das Foul von Jung keine rote Karte bekommen,ist hlt bei denen immerso!!


HSK
21. Oktober 2017 um 21:22  |  1288499

HeLuecht
21. Oktober 2017 um 21:09 | 1288494
__________________________
Fazit, wenn es mit der Einstellung weitergehen würde……
War sicherlich so gemeint und dem schließe ich mich an.


GV1977
21. Oktober 2017 um 21:26  |  1288500

Traditionell gibt’s die Bayern-Klatsche ja auch in München.
Brot und Spiele für das eigene Publikum.


Kill Bill
21. Oktober 2017 um 21:32  |  1288501

Die erwartete Niederlage, nicht aber das erwartete Spiel.
.
Auch als scharfer Gisdol-Kritiker muss man eingestehen das die Taktik heute die richtige war und (die eigentliche Überraschung) die Mannschaft auch in der Lage war diese umzusetzen.
.
Natürlich muss trotzdem die Frage erlaubt sein, warum es weder Gisdol noch Mannschaft gelingt, diese Leidenschaft und Konsequenz in den Zweikämpfen auch gegen Gegner abzurufen die nicht Bayern, Leipzig oder Dortmund heißen. Ebenfalls bleibt festzuhalten, das das Offensivspiel auch heute eher dem Zufall denn einem roten Faden folgte. Zu hektisch, zu wenig Klarheit. Wood ist und bleibt die ärmste Sau im Spiel.
.
Santos hat gezeigt warum es ein Fehler ist, ihm nicht auch mal über ein paar Spiele das Vertrauen zu schenken. Van Drongelen absoluter Startelfkandidat. Warum in Zukunft nicht eine Dreierkette VD – Papa – Jung? Mavraj kostet einfach zu viele Punkte und Jung ist für mich eher IV denn DM. Zudem hat die Leistungssteigerung von Sakai gezeigt, daß dieser zentral besser aufgehoben ist als auf AV.
.
Dann fairerweise noch ein Wort zu Doku-Dieki.
Seit Wochen einer der wenigen Konstanten im HSV-Spiel, nicht überragend aber er macht immer seinen Job, so auch heute gegen eine durchaus starke linke Bayern-Seite. Er ruft seit Wochen zu 100% das ab was er kann. Würden dies alle beim HSV tun, hätten wir auf sicher ein paar Punkte mehr. Musste mal gesagt werden.
.
Fazit: Keine Punkte, die Lage ergo weiterhin deutlich negativ. Nur wenn es Gisdol gelingt, seiner randbegabten Truppe eine ähnliche Leistung in Berlin und im nächsten Heimspiel gegen den VfB abzuringen, ist es möglich den Anschluss im Abstiegskampf zu halten. Gelingt das nicht, ist der Blinker für die rechte Spur Richtung Liga 2 endgültig gesetzt.


GV1977
21. Oktober 2017 um 21:41  |  1288502

Kill Bill
21. Oktober 2017 um 21:32
„…noch ein Wort zu Doku-Dieki.
Seit Wochen einer der wenigen Konstanten im HSV-Spiel,…“
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Da schließe ich mich an. DD ist konstant an seinem Limit.
Somit ist er auch ein guter Vergleichs-Indikator.
D.h. auch: gehört der limitierte DD zu den Beständigen, Besseren – was heißt das für die meisten anderen ?
Und beinahe auch schon die Widerlegung des Trainers Behauptung, der HSV werde besser.


GV1977
21. Oktober 2017 um 21:44  |  1288503

Puhh, was ein Kampf…

jetzt erstmal drei Tage erholen, dann Belastungssteuerung…


garant
21. Oktober 2017 um 21:54  |  1288504

Tolle taktische Leistung. Kompliment an das Trainer-Team. Die rote Karte war natürlich zu hart. Schade, dass es nicht dunkelgelb gibt.
Aber was solls. Wieder keine Punkte. Wir hätten aber wahrscheinlich auch mit 11 Mann keinen Punkt geholt. Denn ohne Tore geht es nicht.
Und wie wir traditionell in Berlin spielen, weiß man ja. Wahrscheinlich verfallen wir schon in Berlin wieder in den alten Trott.


hsvboerni
21. Oktober 2017 um 21:54  |  1288505

Es war wohl bisher das beste Saisonspiel, wozu natürlich nicht viel dazu gehört in dieser jämmerlichen Serie. Dennoch hätte ich sowas vorher nicht für möglich gehalten. Zu Zehnt gegen die Bayern ist schon schwer, zu Neunt kann man das aber dann nicht mehr wuppen. Mavraj kann ich nicht mit zählen. Er ist von der Leistung her der legitime Nachfolger von Johan Djourou. Ich will den einfach nicht mehr im Rautentrikot sehen. Es ist mir ein Rätsel wie ein Profi binnen eines halben Jahres das Fußballspielen komplett verlernen kann. Seine beste Leistung bringt er noch nach dem Spiel vor dem Mikrofon. Nach seinem schwachen Mainz Spiel sagte er noch in die Kameras: „So ein Fehler, wie der von Mathenia, passiert. Das nächste Mal bin ich es vielleicht!“ Zu dieser prophetischen Aussage gehört nicht viel Können dazu. Er ist immer der schwächste HSVer. Warum sieht Gisdol das nicht ?


HSK
21. Oktober 2017 um 21:58  |  1288506

Diekmeier Vertrag bis 30.06.2018 klingeling…vor Wochen schon mal erwähnt 🤔
GV1977
21. Oktober 2017 um 21:41 | 1288502
👍😂


Ruediger
21. Oktober 2017 um 22:02  |  1288507

Punkte hat doch in diesem Spiel keiner erwartet, oder?

Ich habe heute aber eine Mannschaft gesehen, die vom Trainer einen richtigen Plan mitbekommen haben, den sie konsequent und vor allen Dingen über lange Zeit sogar mit einem weniger, auch konzentriert waren.

Natürlich brauchen wir Punkte, ich habe heute aber sehr viel Positives gesehen, die zeigt, dass der Trainer Zugriff auf das Team hat und das Team auf ihn hört.
Der Trainer hat auch mit den Einwechslungen richtig gelegen.

Daher ist die Zukunft für mich nicht so hoffnungslos wie bei vielen hier. Klar ist aber auch, diese Leidenschaft und Geschlossenheit ist Voraussetzung für meine Hoffnung


kreuzband
21. Oktober 2017 um 22:09  |  1288508

Gut zu sehen, dass heute Taktik, Einstellung und Einsatz stimmten. In der Tat merkwürdig, dass dieses eher gegen die grossen Gegner zu gelingen scheint (der Vorteil ist natürlich, dass wir gegen diese überhaupt nicht das Spiel machen müssen).

Positiv ist nach dem heutigen Spiel, dass Markus Gisdol eine Reihe von Alternativen hat (auch wenn Jung erst einmal gesperrt sein wird). Sakai kann auf der 6 seine spielerischen Fähigkeiten einbringen, Rick v/d wieder mit viel Selbstbewusstsein unterwegs, Santos muss einfach häufiger spielen und Ito untermauert, dass er die ganz wichtigen (weil fehlenden) spielerischem Akzente setzen kann (auch herrlich zu sehen, dass der Ball ihm gehorcht – und nicht anders herum).

Will Bill bereits schrieb, die nächsten beiden Spiele werden so etwas von wichtig sein. Möge der HSV von Erfolg beschieden sein.


21. Oktober 2017 um 22:19  |  1288509

Ich finde nicht, dass der HSV heute gegen „ein schwaches Bayern München“ gespielt hat. Vielmehr haben die Hamburger dem Rekordmeister über lange Zeit durch leidenschaftlichen Kampf und disziplinierte taktische Leistung den Schneid abgekauft und sie offenbar damit überrascht. Dass Bayern nicht auf Touren kam lag heute mal tatsächlich am HSV.


paulinski
21. Oktober 2017 um 22:20  |  1288510

Aber das ist doch das Problem. Der HSV kriegt so eine Leistung gegen die Mitbewerber um den Abstieg nicht gebacken! Mavraj im Interview, sie können nicht das Spiel machen. Also was machen gegen die sogenannten schwächeren Teams? Vielleicht einmal aus der Wagenburg schnelle Konter fahren und abschließen. Wenn schon kein Lenker in der Mannschaft vorhanden, dann bitte starke Abwehr und die schnellen Leute im Training die Konter üben lassen bis zum Umfallen, äh, bis zur Perfektion…………wenn das in HH machbar sein sollte.


real Weltverein
21. Oktober 2017 um 22:22  |  1288511

Vieleicht geht die Saison ja jetzt erst richtig los. Heute war das Team mal motiviert.
Wenn die Mannschaft in den nächsten Spielen ähnliche Einstellung zeigt kanns ja noch werden… Leider schon wieder Rückstand zur ersten Tabellenhälfte.


HSK
21. Oktober 2017 um 22:24  |  1288512

paulinski
21. Oktober 2017 um 22:20 | 1288510
—————————-
Das hieße ja, man müsste an Defiziten arbeiten und sich Fehler eingestehen ㋡
🤔


Ruediger
21. Oktober 2017 um 22:28  |  1288513

Ist alles richtig, wollen wir jetzt aufgeben und den Spielbetrieb einstellen….. Natürlich nicht

Immer wieder weiterarbeiten dann wird es auch wieder aufwärts gehen. Ich sehe jetzt im letzten Drittel keine wesentlich besseren Teams.

Es wird nur über den Kampf und Aggressivität gehen.


paulinski
21. Oktober 2017 um 22:33  |  1288514

War ja nur mal ne Überlegung. Gerade nach Standards ist der HSV doch so anfällig für Konter. Nicht gleich über mich herfallen. MG darf natürlich so weitermachen………………….(grins)


21. Oktober 2017 um 23:00  |  1288515

HSK
21. Oktober 2017 um 21:22 | 1288499
Fazit, wenn es mit der Einstellung weitergehen würde……
War sicherlich so gemeint und dem schließe ich mich an.
———————————————————————
Dem schlösse ich mich auch an, zeigte die Vergangenheit nicht in schöner regelmäßigkeit, dass diese Einstellung nur gegen vermeintlich übermächtige und nicht gegen Gegner auf Augenhöhe an den Tag gelegt wird.
Aber auch da könnte man noch eine gewisse Hoffnung entwickeln: die Gegner auf Augenhöhe werden ja weniger.


urgestein64
21. Oktober 2017 um 23:01  |  1288516

Leider war die rote Karte der Knackpunkt. Aber da hat die Bayern Bank, die sofort im Kollektiv aufsprang und auf den 4. Offiziellen losstürmte, kräftig mitgeholfen. Auf der Insel hätte es nur gelb gegeben! Leider ist es in der Buli so, dass sich die Spieler bei der kleinsten Berührung überschlagen und am Boden liegen bleiben!


Diaz1887
21. Oktober 2017 um 23:03  |  1288517

Das Wichtigste aus dem Stadion:
1. Santos eine Bank….unerklärlich, dass G. ihn so selten einsetzt, trotz seiner technischen Fertigkeiten und Abgezocktheit (Eigenschaften, die das „geschulte Fußballauge“ schon seit seinem Zugang zum HSV erkennen konnte)
2. v. Drongelen unglaublich zweikampfstark für sein Alter….perfekter Partner für Santos
3. Hunt, wie gewohnt, eine Schlaftablette….verlangsamt das Spiel und kommt selten hinterher
4. Papa…vorbildliche Kampfmaschine, haderte noch 10 Minuten nach dem Gegentor mit sich über den unglücklichen Treffer
5. Mavraj…unglücklich in der entscheidenden Szene, tut einem ein bisschen Leid, weil sonst die Leistung i.O. war
6- Sakai….wertvoller Ackergaul, wenn er bloß mal diese Harakiripässe durch die Mitte lassen würde
7. Wood…..unglücklich, er braucht einfach ein Erfolgserlebnis, nimmt Ito kurz vor Schluss auch noch die letzte Torchance vom Fuß
8. Jung…..selbst Schuld, so kann man da nicht hingehen….noch so weit weg vom eigenen Tor
9. Mathenia o.k…..aber im 5-er muss er dominanter werden
10. D.D. rennt und ackert und tut, was er kann
11. Hahn fehlt im Moment einfach ein bisschen das Glück, macht vieles richtig, schade….


Der Ungenannte
21. Oktober 2017 um 23:07  |  1288518

GÄÄÄÄÄÄHHHHN !!!!


HSV1976
21. Oktober 2017 um 23:21  |  1288519

Bayern konnte sich nicht entfalten, da der HSV sehr stark verteidigte! Insbesondere eine sehr gute Vorwärtsverteidigung.

Trotzdem ist das 0:1 in Ordnung.


Der Ungenannte
21. Oktober 2017 um 23:33  |  1288520

GV1977
Deine Kommentare sind sooooo toll…
wenn dich alles um den HSV herum stört, dann werde doch einfach Bayern-fan !!!


Dehn
21. Oktober 2017 um 23:43  |  1288521

„Der HSV verliert unglücklich“, @Herr Walther? Nö!
Das Chancenplus, vor allem von 100%igen, lag schon eindeutig bei den Bayern. Insofern klar verdiente Niederlage.
Ermutigend die Einstellung, Moral und Kampfgeist. 🙂
Nee, doch nicht ermutigend. 😉
Weil diese Tugenden allzu schnell wieder auf der Strecke bleiben.
Oder wird Berlin ein zweites Köln?


spahic
22. Oktober 2017 um 0:18  |  1288522

Was war an der Niederlage unglücklich? So ein Quatsch.


Fabian
22. Oktober 2017 um 0:51  |  1288523

@Kill Bill 21:32,
@Ruediger 22:02:

Stimme mit Euch beiden weitgehend überein, aber auch sonst gibt es viele gute Analysen hier (schöner Blog) – so dass ich mal wieder denke: hoffentlich liest der Trainer hier mit… Ich weiß schon, dass das hier kaum jemand glaubt (das braucht Ihr mir dieses Mal nicht zu schreiben).

Ich kann mich, weil vieles hier schon geschrieben wurde, heute etwas kürzer fassen:
gut gespielt,
kämpferisch sehr gut,
taktisch sehr gut.
Aber: verloren und ein Platzverweis, der weh tut für die nächsten Spiele.
Es gibt nichts zu feiern!
Die nächsten zwei Spiele sind absolut wichtig (die danach auch)!
Ich würde auf jeden Fall mit demselben 5-2-3-System spielen lassen in Berlin (und auch danach) und jetzt nicht denken, dass andere Gegner ja leichter seien. Die Kompaktheit ist die Basis!
In der nächsten Woche intensiv an der Präzision der Konter arbeiten, da fehlt es noch am meisten.
Bitte weiterhin Santos als LV und Sakai auf der 6 – das passt schon.
Und wer im Team jetzt denkt, 10 % weniger Kampfgeist würden auch genügen, sollte sich für das nächste Spiel abmelden.

Schönen Sonntag Euch allen!


hansiat83
22. Oktober 2017 um 1:04  |  1288524

Der HSV hat sich nicht abschlachten lassen. Hat sehr gut gekämpft. Hatte vom Trainer einen Plan mit bekommen, der umgesetzt wurde. Dann müsste man ja eigentlich mit dem Spiel zufrieden sein. Aber nur eigentlich. Weil es gab unterm Strich wieder keine Punkte. Weil das Spiel nur was bringt, wenn das Team einen Schub in die nächsten Partien mitnimmt. Weil zu befürchten ist, dass das genau das nicht eintritt. Weil bedingungsloser Kampf eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Weil der HSV vor dem Platzverweis 3 Ecken jämmerlich vergeben hat. Weil mich genau sowas tierisch ärgert. Weil man mit einem „einfachen Tor“ nach Ecken so ein Ding auch mal gewinnen kann (siehe Spiel in Leipzig letzte Saison). Weil ich früher mal Stolz bei „Hamburg meine Perle“ mitgesungen habe, es aber inzwischen eher peinlich ist.


tonipain
22. Oktober 2017 um 1:13  |  1288525

Letztes Jahr verloren sie noch unglücklicher und Bruno musste gehen. Jetzt steht ein ordentlicher Auftritt und die Erkenntnis, das es gegen die grossen zumindest nicht nur Prügel gibt, aber mehr nicht. Nächste Woche werden wir wieder ein Debakel gegen Hertha erleben, weil Gisdol längst aufgegeben hat, dieser Mannschaft noch einmal Siegermentalität einzuimpfen. Und ohne einen Trainer, der die Mannschaft auch mal siegen sehen will, anstatt anständig mitspielen zu lassen, wird der Klassenerhalt nur ein Traum bleiben.


Heindampf
22. Oktober 2017 um 8:35  |  1288526

Ich will nichts hören, von wegen „unglücklich verloren“, „toll gekämpft“, „darauf kann man aufbauen“ und so ein Mist. Nix aufbauen, sofort abhaken und dieses Gegurke vergessen. Und bloß „nichts mitnehmen“ für die nächsten Spiele. Wieder war nur zu deutlich erkennbar, dass unsere Mannschaft mit dem Ball nichts anfangen kann – gegen eine gut organisierte Mannschaft wie die Bayern schon mal gar nicht.

Eine kämpferisch starke Leistung bedarf keiner besonderen Würdigung – die sollte selbstverständlich sein (und zwar gegen jeden anderen Gegner auch!). Das knappe Ergebnis kann auch zum Bumerang werden: Nicht dass es heißt, „och, wir haben doch gegen die Bayern ganz gut mitgehalten“. Nichts da, ich habe eine Handvoll aller klarster Torchancen gesehen – das Ergebnis ist sehr, sehr glücklich.

Dass Gisdol an Katastrophen Mavraij festhält kann ich nicht verstehen. Der Mann hat 2 Monate nach seiner Verpflichtung gut gespielt und dann nicht mehr. Da hätte man auch Djourou behalten können. Es ist einfach schrecklich. Zum Platzverweis (wir hätten übrigens auch mit 11 Mann verloren, jede Wette) mal eine Überlegung von mir: Ein Spieler sollte sich überlegen, welche Konsequenz eine mögliche Rote Karte hat. Zu Ende spielen in Unterzahl und (mindestens) ein weiteres Spiel Sperre. Meiner Meinung nach ist dies die schlechtere Option als ein mögliches Gegentor. Jung hätte diese Blutgrätsche nicht rausholen müssen. Er hätte in höchstem Tempo einfach zurück flitzen können und zwar auf direktem Weg zum Tor. Coman war auf dem Flügel unterwegs und hatte den längeren Weg zum Tor. Dieser Konter hätte nicht zwangsläufig das 0:1 bedeuten müssen. Für mich hat Jung die falsche Entscheidung getroffen.

Ich weiß, meine Worte sind überwiegend negativ. Das ist aber gar nicht böse gemeint. Und ich freue mich auch, dass wir mit Glück das ohnehin schon schlechte Torverhältnis nicht schon am 9. Spieltag restlos versaut haben. Also: Nicht groß in die Mikrofone blasen, sondern Mund abwischen und versuchen, in Berlin besser und vor allem erfolgreicher zu agieren.


Heindampf
22. Oktober 2017 um 8:40  |  1288527

Nachtrag: Und Mavraij nicht mehr spielen lassen!


Heindampf
22. Oktober 2017 um 8:50  |  1288528

Und noch eine Idee für Andre Hahn: Der sollte mal (in Extraschichten) versuchen, seine Schußtechnik und Präzision zu verbessern. Das kann man trainieren! Und Holtby, Hunt und ein paar andere kann er gleich mit ins Boot nehmen. Lasst die Socken glühen, Männer und haut den Torhütern die Pille um die Ohren. Win Win für alle, nicht wahr?


Hloeck
22. Oktober 2017 um 9:39  |  1288529

Die Geburt eines neuen System. Hoffentlich…
Das 3 – 4 – 1 – 2 ist eine Taktik welche, die 0 muss stehen umsetzen kann.
Mit Jung (Thoelke), Papa und van Drongelen (Mavraj) kann man das machen.
Die Doppel-6 mit Ekdal und Sakai (ist dort besser als auf den Außenbahnen), sowie Walace und Janjicic in der Hinterhand wird das etwas.
Außen hat Santos hat gestern bewiesen, dass er es kann. Holtby wäre mein Backup auf der Seite. Einfach mal in der Not versuchen…
Diekmeier auf der rechten Bahn geht auch, aber gefährlich nach vorne wird es nie. Vielleicht sollte man auch mal Behounek testen…
Wenn die 4er Kette hochsteht, dann kommen auch die Stürmer zu ihren Chancen und wie und mit wem man dort argiert, muss man vom Gegner und von der Tages-(Trainings-) form abhängig machen. Die Idee mit Hunt, Hahn und Wood fand ich ganz gut, aber Salihovic, Waldschmidt Ito, Kostic, Jatta und Arp sind auch gute Alternativen.
Mit der Taktik kommen dann auch die Punkte. Jedenfalls immer 1 Punkt… 😉


Blauringkrake
22. Oktober 2017 um 9:52  |  1288530

So wenig Kommentare, hätte der HSV verloren, hätte dieser Blog viel mehr Kommentare, leider ….


Blauringkrake
22. Oktober 2017 um 9:54  |  1288531

Meinte natürlich hoch verloren hätte
Immer erste Liga – Nur der HSV


Heindampf
22. Oktober 2017 um 9:54  |  1288532

@Hloeck Immer ein Punkt? Reicht nicht, das würde noch 25 Punkte und den direkten Abstieg bringen. Leider ist es schon wieder 5 vor 12.


GV1977
22. Oktober 2017 um 9:59  |  1288533

Wenn man möchte, kann mann mit der Kampfleistung gestern zufrieden sein, doch ist dies völlig brotlos; null Punkte bleiben null Punkte, ob 0:1 oder 0:5 verloren wurde.
So ein Spiel – kämpferisch gut oder nicht – wird auch gegen die meisten anderen Mannschaften in der BL nicht gewonnen.
Zu wenig zwingendes kreatives Spiel, von hinten heraus wie vorne. Zu wenig Einstudierte Pass- und Laufwege, zu wenige aussichtsreiche Standards, zu schlechte Technik usw.
Der HSV ist komplett darauf angewiesen, dass der jeweilige Gegner grobe Fehler begeht – und zwar mehr als er selbst ! – um eine Siegchance zu haben, drei Punkte zu holen.
Nur Anlaufen, Kämpfen reicht nicht, auch wenn die Niederlagen gegen solche selbst-spielenden Teams meist etwas besser aussehen als gegen z.B. H96 u.ä.
In Bayern-Spielen gibt’s nichts zu verlieren, da lässt sich gut kämpfen.
Gegen Konkurrenten geistert dann schon wieder die Angst mit und lähmt die eh schon nicht so ausgeprägten Fähigkeiten.
Hier bräuchte es Automatismen und gut geübte Basics, viel mehr als stattdessen die kaschierenden Ausflüchte nach den Spielen.
Das gut aussehende glückliche 0:1 hilft bei solcher Verdrängungs-Haltung weniger als eine Klatsche.


pwehsv
22. Oktober 2017 um 10:08  |  1288534

Und der nächste Gegner ist eher wieder auf Augenhöhe, somit braucht man die gestrige Einstellung nicht zwingend. Das Phänomen wird wieder zu beobachten sein.

Einsatz und Kampf als Grundtugenden waren gestern klasse, einzig Kostic hat sich nach seiner Einwechslung davon nicht inspirieren lassen.
Gideon hätte man vlt. von der Bank bremsen sollen, bevor er zur Grätsche ansetzt. War wohl der Euphorie ob der Leistung bis dahin geschuldet.

Ansonsten hat man eine wirkliche Torchance zu Stande gebracht, damit werden sich nur wenige Dreier holen lassen.


GV1977
22. Oktober 2017 um 10:12  |  1288535

Hloeck
22. Oktober 2017 um 9:39
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Diese Rechnung geht nie auf. Das Spiel gegen Bayern ist nie vergleichbar, schon garnicht ist daraus etwas für andere Partien ableitbar.
„die Null“ steht bei diesem HSV eher vorne denn hinten, denn irgendeiner bringt so gut wie immer so einen Klopps wie Mavraj gestern, auch der viel gelobte Jung hat davon schon so einige ‚auf’m Kerbholz‘.
Ohne selbst Fußball spielen zu können geht es nicht; Standards und wenigstens grundlegende Spiel-Kompetenzen braucht es schon.


merkosh63
22. Oktober 2017 um 10:38  |  1288536

Ich bin wirklich schockiert, wie anspruchslos der HSV und seine Fans mittlerweile geworden sind.
da freuen sich viele, dass man gegen Schongang-Bayern im eigenen Stadion nur 0:1 verloren hat.
Ich habe gestern Huddersfield gegen Manchester United live gesehen.
Auch ManU wollte wie die Bayern mit nur 50-60 Prozent den Sieg einfahren. Aber Huddersfield, obwohl eigentlich nur Zweitliga-Niveau, hat die Mourinho-Truppe (wie Gisdol sagen würde) mit einer perfekten Leistung 2:1 besiegt.
Ich behaupte, jede durchschnittliche Bundesligamannschaft hätte die Bayern gestern an den Rand einer Niederlage gebracht.
Aber beim HSV sind sie ja alle Happy über eine 0:1 Niederlage. Was für eine bescheuerte Einstellung. Abstiegswürdig!


paulinski
22. Oktober 2017 um 10:40  |  1288537

Stimmt alles, für sich betrachtet. Muss aber GV recht geben, die Basics trainieren, Automatismen, und- und eine Elf sich formen. die wieder eine Einheit ist, sagen wir besser eine 14, mit den Auswechselspielern, DANN kann es noch was werden.


HSK
22. Oktober 2017 um 11:19  |  1288538

Moin liebe Leidgenossen,
eine ansprechende Leistung des Teams, das die Mannschaft sowas kann, hat sie mehrfach bewiesen wenn es um Gegner ging, die das Spiel machen.
Die aufrückende Fünfer Abwehrkette hat mir sehr gut gefallen, ansonsten ist aber alles beim alten, ich wiederhole mich gerne und spreche Laufwege, Pässe, Flanken etc. an, die man meines Erachtens trainieren sollte, man muss doch von einem Erstliga Spieler erwarten dürfen, das ein anvisierter Punkt halbwegs genau getroffen wird, sowie das nach zig gemeinsamen Spielen, der eine den anderen kennt, Spielwitz/Ideen entstehen usw. was soll es, ich werde es nicht ändern können.
Gegen Berlin sehen wir ein anderes Spiel, mit diesem Willen von gestern, werden wir dort was holen, ich habe vor Wochen schon dieses Spiel als Schlüsselspiel nach dem Schlüsselspiel genannt 😉 2:1 für unseren HSV, danach folgt wieder eine kleine Ernüchterung gegen den VFB Zuhause mit 1:1 (wenn es umgekehrt läuft hätte ich auch nichts dagegen 😉 ) ich hoffe das es wieder aufwärts geht, ansonsten sind Gisdol´s Tage gezählt, wenn letzteres eintritt , sollte JT ebenfalls freigestellt werden.
Ansonsten wünsche ich allen wie immer einen angenehmen Sonntag, lasst alles Negative abklingen und startet gut in die neue Woche, bis bald….
NUR DER HSV!!!


HSVertotal
22. Oktober 2017 um 12:41  |  1288539

Hätten wir gestern 0:6 verloren, hätten alle wieder gemeckert; jetzt verliert ma 0:1, spielt dabei taktisch, kämpferisch sehr ordentlich und viele meckern wieder und sprechen schon davon, dass bei nächsten Spiel alle wieder normal kämpfen und spielen.
Kann ich nicht verstehen.
Klar ist Mavraij schwach; so und wen soll Gisdol jetzt in die IV stellen, wenn Jung im MF spielt?

Wir haben von den 3 der letzten 7 Spiele gegen Leipzig, Bayern, BVB verloren; das sind Niederlagen, die eingepreist sind.
Gegen Bremen hätte man mit einem Müller im Sturm, genauso wie gegen Mainz gepunktet; aber Müller ist verletzt. In dieser Zeit hat Gisdol Ito aufgebaut – klasse!
Vielleicht probiert Gisdol gegen Hertha mal Ito auf rechts für Hahn und Kostic auf links (leider der einzige, der im kämpferischen Bereich nicht das Niveau der anderen erreicht – zum einen Mentalität, zum anderen mangelnder individueller Erfolg).
Wenn dann Hunt nach der Verletzung wieder Normalform erreicht, und Wood mal etwas häufiger klare Zuspiele bekommt, dann kann nach vorn was gehen.
Ggfs muss Ekdal für Mavraj mal wieder auf IV und Wallace für Jung ins MF.
Ganz realistisch kommen jetzt die nächsten Spiele wo der HSV punkten muss, und ich bin überzeugt, dass wir auch punkten.
Beim Thema „Standards“ teile ich alle Kritik: die muss Giosdol üben, üben,üben, wenn man aus dem Spiel heraus zu wenig Chancen kreiert!


Ballbesitzstatistikvorneliegender
22. Oktober 2017 um 12:48  |  1288540

was mich am meisten geärgert hat waren die weggeworfenen Ecken

das man gegen Bayern nicht viele Torchancen aus dem Spiel heraus kreieren wird war im Vorfeld klar, umso mehr muss man sich dann auf die Standards konzentrieren

gefühlt hatte man soviele Ecken gegen Bayern wie schon lange nicht mehr, aber alle wurden lustlos durch kurze Hereingaben oder flauschige Torwartbällchen hergeschenkt

sowas kann man doch im Training auch mal üben


Dithm._Jung
22. Oktober 2017 um 12:54  |  1288541

Gisdol hat gestern aus seinem Kader das Optimale rausgeholt. Der Schiri hat Jung vom Platz geholt, der uns jetzt auch noch gegen Berlin + Stuttgart fehlen wird. Ich dachte immer, wenn jemand eine Karte für den Gegner fordert (Unsportlichkeit) bekommt er die Gelbe. Die Mannschaft ist besser geworden, und ich rechne aus den nächsten beiden Spielen mit 4 Punkten, falls sich nicht wieder welche verletzen.
Amüsant finde ich hier, wenn einige dem Trainer empfehlen wie oder was er trainieren soll. Gisdol lässt es trainieren, aber am Spieltag hängt es an sehr vielen Faktoren ab, warum es nicht klappt.
Der Trainerstab ist doch nicht blöde, und lässt z.B. jeden Tag nur einen 12km Lauf durchführen.


Reinhard 1954
22. Oktober 2017 um 13:13  |  1288542

Eine Niederlage am Samstag bei Hertha wäre fatal. Ich hoffe ich treffe einige von euch vor dem Spiel

im Landwirtshaus.

https://www.google.de/search?source=hp&q=preu%C3%9Fischer+biergarten+berlin&oq=Preu%C3%9Fisccher+bier&gs_l=psy-ab.1.1.0i13i30k1l3j0i8i13i30k1l4.1205.6140.0.9477.17.17.0.0.0.0.178.1963.2j15.17.0….0…1.1.64.psy-ab..0.17.1952…0j0i131k1j0i13k1.0.nBi-vJAAtnE


dead-alive
22. Oktober 2017 um 13:32  |  1288543

Die bitterste Erkenntnis des gestrigen Abends für den HSV ist nicht, dass der völlig überbewertete Spieler Jung einige Spiele fehlen wird, sondern dass es einfach unendlich schade ist, wie der HSV in den letzten 30 Jahren heruntergewirtschaftet wurde.

Spät abends aus dem Stadion zurückgekehrt war/bin ich einfach nur müde, immer wieder den vergebenen Chancen hinterhertrauern zu müssen, weil eben inkompetente Trainer, Sportdirektoren, Vorstände und Aufsichtsräte den Verein vor die Hunde gehen lassen durften.

Ja, die Mannschaft hat leidenschaftlich gekämpft. Ja, Gisdol hat diesmal die richtige Taktik erwischt und richtig ausgewechselt. Ja, Diekmeier spielt tatsächlich anständig. Ja, Matthenia hat klasse gehalten. Und nein, die Bayern haben nicht schwach gespielt, sondern der HSV hat einfach nicht mehr zugelassen.

Es war keine Demütigung, auch kein Massaker, aber das Spiel wurde trotzdem verloren, also wieder null Punkte und null Tore. Und trotz akzeptabler Dreier- bzw. Fünferkette hat Mavraj erneut den entscheidenden Fehler gemacht. Es rächt sich eben doch, wenn man die dringend nötigen Trainingsinhalte verweigert und nicht nach Leistung aufstellt. In der Mannschaft steckt ausreichend Potential, es muss nur endlich mal ein kompetenter Trainer der Spitzenklasse her.

So reicht es einfach nicht für Wunder, obwohl die Mannschaft nachvollziehbarerweise maximal motviert war, aber das sind andere Mannschaften gegen Bayern auch. Diese Vorstellung war eigentlich nichts besonderes, sondern das, was man in einem Heimspiel gegen Bayern erwarten darf.

Aber die geschundene Seele wünscht sich eben ab und zu mal Erfolgserlebnisse. Und diese fehlen seit 30 Jahren, trotz der Bemühungen eines Bernd Hoffmann, der letztendlich auch keine Titel holen konnte, weil die dunkle Seite der Macht ihn am Ende auch ins Straucheln brachte, elender Aufsichtsrat!

Und es ist auch so unendlich schade, dass die wenigen Chancen, die ja da waren, nicht genutzt worden. In 2005 hätte man mit dem jungen van der Vaart auch mal Meister werden und/oder den DFB-Pokal gewinnen dürfen. Wolfsburg hat das 2009 bzw. 2015 ja auch geschafft. Man hätte 2009 den letzten UEFA-Pokal gewinnen können, man hätte 2010 den ersten Europa League Titel gewinnen müssen (!) in einem wunderbaren Endspiel gegen Liverpool im Hamburger Finale dahoam, stattdessen liess man sich 2009 von Werder Bremen demütigen und 2010 musste ich unter Tränen ein sinnloses Spiel Fulham gegen Atletico im Volksparkstadion über mich ergehen lassen.

Selbst dieses Jahr hätte man den DFB-Pokal mal gewinnen können, aber die Chance wurde zu Hause gegen Gladbach fahrlässig vertan. Mit so einer theoretischen Bilanz (ja ja, hätte, hätte…) wären die letzten 30 Jahre erträglich gewesen. Die traurige Realität sieht leider anders aus. Die wenigen Highlights der letzten Jahre waren ein toller Freistoss von Diaz in der Relegation 2015, der vom Laber-Trainer als für zu gut für die Mannschaft befunden wurde sowie zwei Lasogga-Tore im Heimsieg gegen Bremen 2016 sowie ein Kopfballtor von Waldschmidt in 2017, der vom jetzigen Trainingsverweigerer Gisdol bereits wieder kaltgestellt wurde.

Bei diesen Erinnerungen schimmert allerdings schon wieder der Dilettantismus der ganzen Trainer-Versager der letzten Jahre durch und treibt mir die Zornesröte ins Gesicht. Also möchte ich diesen wehmütigen Rückblick mit der Erinnerung an das bereits erwähnte Jahr 2005 schliessen, speziell an das Heimspiel gegen Bayern München, welches souverän mit 2:0 gewonnen wurde, mit einer Mannschaftsaufstellung, die mich heute noch schwärmen lässt und einem van der Vaart, der als kleiner Engel eine unglaubliche Euphorie ausgelöst hat. Dieses Spiel live im Stadion zu sehen, war ein absolutes Highlight und hat mich stolz auf den HSV gemacht. Das gestrige Spiel hat mich einfach nur traurig gemacht und wird heute abend nach dem Sportclub bereits vergessen sein.

Vielleicht verstehen einige der Hüpfer nun besser, warum einige der Pester den Glauben an eine Wende zum Guten aufgegeben haben.


Pagode
22. Oktober 2017 um 13:46  |  1288544

… Du weißt, Du bist plötzlich wieder beim Hamburger Abendblatt, wenn der HSV gegen eine B-Startelf direkt nach einem Trainerwechsel, nach 2 Pfostenschüssen, sechs oder sieben verdaddelten Großchancen und einer trotz allem immer noch selbstverschuldeten roten Karte und nicht einer einzigen ernstzunehmenden eigenen Chance „unglücklich“ verloren hat. Total UNGLÜCKLICH. Irgendetwas Anderes ist immer schuld – und wenn nicht, dann sucht man halt danach. Diesmal wars sogar ganz einfach. Tschüs, HA!

Der HSV hat am Anfang gut dagegen gehalten wie lange nicht, aber nach 92 Minuten hat Bayern sowas von verdient gewonnen. Schönschreiben bringt den Verein auch nicht weiter. Lediglich für die Abwehr war es das beste Spiel der Saison. Nach vorne geht weiterhin gar nichts. Doppelnichts. Das Hamburer Abendblatt will sogar Warnschüsse gesehen habt. Ohauaha, danach waren die Bayern aber sowas von gewarnt.

Wenn auf zwei gute Spiele (trotz des neuen Hurra-Journalismus) jedesmal sechs schlechte folgen sind es am Ende der Saison 24 Punkte. Immerhin: Nächsten Samstag müsste dann ja noch ein gutes folgen …


HSK
22. Oktober 2017 um 13:46  |  1288545

dead-alive
22. Oktober 2017 um 13:32 | 1288543
👍👍👍+👍👍👍
WOW, klasse Beitrag mit echten Emotionen, der erkennen lässt, das doch ein echter HSV Fan hinter der Fassade schlummert, liegt wohl noch am Rest Alkohol 😛 nein geht doch auch anders und lässt mit Sicherheit Sympathien zurück, wünsche ein gutes WE….


HSK
22. Oktober 2017 um 13:49  |  1288546

@Pagode
22. Oktober 2017 um 13:46 | 1288544
——————————
Hier weiß mit Sicherheit jeder, dass der FCB verdienter Sieger ist, ohne die Leistung des HSV über zu bewerten!


GV1977
22. Oktober 2017 um 14:00  |  1288547

dead-alive
22. Oktober 2017 um 13:32
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Offensichtlich aus dem Betäubungsdelirium zurück sehr ernüchtert und dennoch treffend, ein wenig sentimental aber leider wahr. 😉
Das sei jedem zugestanden, der dies erlebte (ich war in Amsterdam,gg. Real und in Athen, beim 4:4, die letzte Hoffnung 2014 – wie ein anderes Leben fast inzwischen – schluchzz!) 😉
Das heutige „HSV-Leben“ ist trist und öde. Der Blitz soll jene Unfähigen selbstzufriedenen Profilierer und Dilettanten treffen, die dies verursacht haben und es weiter tun !
Es liegt nicht am Trainer allein oder der Spodi-Lusche – es ist das Angst-Arroganz Virus des ungesunden Selbstverständnisses des HSV, selbstbefriedigend eitel in Oberflächlicher Identitätslosigkeit verloren, ohne Leistungskultur und Charakter – und offenbar hoch inkubativ.
C’est la vie, das Leben ist kein Ponyhof, beim HSV eher ein Eseltreiben…


Dehn
22. Oktober 2017 um 14:04  |  1288548

@dead-alive 1285543
eine sehr schön geschriebene und nachvollziehbare Leidensgeschichte. 🙂 Anerkennung für diesen anrührenden („…und 2010 musste ich unter Tränen ein sinnloses Spiel Fulham gegen Atletico im Volksparkstadion über mich ergehen lassen. …“) Text.
.
Schreibt dir einer, den du immer gerne als Hüpfer anschießt. Bin ich aber nicht. Ich sage nur: „Was Besseres gibt’s nicht derzeit für den HSV. Auch nicht auf der Trainerposition.“
.
Und wenn Lars 49 im anderen Blog andeutet, es gebe Auguren, die munkeln, dass die ganze Führung des HSV, also mindestens HB, JT und MG, um Weihnachten abserviert werden soll, dann wäre das der Moment der entgültigen Selbstentlarvung dieses Vereins als Dumm- und Dümmertruppe, respektive Trümmertruppe, der definitiven Selbstzerstörung – und der vermutlichen Unterwerfung unter den Fußball-Nicht-Versteher Kühne.
.
Für mich wäre das dann das Ende meiner Bindung an den Club. St. Pauli, Altona 93 oder 🙂 🙂 Eintracht Frankfurt wären dann die Alternativen.


GV1977
22. Oktober 2017 um 14:14  |  1288549

Dehn
22. Oktober 2017 um 14:04
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Den Alternativmöglichkeiten könnte ich folgen 😉
Die HSV Regionaliga-Truppe gefällt mir aber auch.
Theoretisch wäre mit denen…


GV1977
22. Oktober 2017 um 14:19  |  1288550

Lizenz, Schulden, Profis, Profilierer, Uhr und Dino auf den Sperrmüll
und mit den Regionalliga Jungs neu anfangen…
naja, träumen ist ja manchmal erlaubt 😀


sonni
22. Oktober 2017 um 14:32  |  1288551

Für HSV-Verhältnisse eine ansprechende Leistung.
Die rote Karte tat natürlich ein Übriges, so dass die Manschaft natürlich aus dm Tritt kam. Die gelbe Karte hätte für das Foul von Jung völlig ausgereicht. Wenn aber eine Horde Bayern den Schiri bedrängt, ändert der schon mal seine Meinung.
Allerdings bleibt festzuhalten, wenn die Bayern ihre Chancen, die sie in der 2. Halbzeit hatten, weiterhin so kläglich vergeben, wird es nichts werden mit der Meisterschaft und natürlich auch nichts in der CL. Zum Teil blamabel, wie die Bayern immer wieder das große Tor nicht getroffen haben.
Wenn es dem HSV weiterhin nicht gelingt endlich Tore zu schießen, übrigens eine Sache die sich bereits durch die letzten Jahre zieht, wird es wieder eine Zittersaison, ganz unabhängig davon wie das gestrige Spiel ausgegangen ist. Dieses Spiel inkl. Ergebnis wird sicher nicht dazu führen einen anderen HSV als in den letzten Wochen in den kommenden Spielen zu sehen. Denn nicht einmal ein guter Buli-Start führt beim HSV dazu etwas mitzunehmen und was draus zu machen.


GV1977
22. Oktober 2017 um 14:36  |  1288552

Es ist doch längst eine Zittersaison !
HSV gewinnt den ‚Torlos-Kranz im Espenlaub‘
Weihnachten 10 Punkte – maximal.


HSK
22. Oktober 2017 um 15:04  |  1288553

@GV1977
22. Oktober 2017 um 14:36 | 1288552

Es ist doch längst eine Zittersaison !
HSV gewinnt den ‚Torlos-Kranz im Espenlaub‘
Weihnachten 10 Punkte – maximal.
___________________________________
😜 Ich halte dagegen, dieser Text fliegt Weihnachten mit 🎅 um das Luftschlösschen 🏯


Eisenwilli
22. Oktober 2017 um 15:18  |  1288554

Fast kommt es mir vor, als ließe der FC Bayern in Hamburg Gnade vor Recht ergehen. Sie hätten den HSV locker mit 0:5 abschießen können im Endeffkt. Man braucht die drei Punkte, ganz klar, aber der HSV und seine Fans gehören nun mal in die Bundesliga. So verzichtet man auf ein Abschlachtfest. Ein mieses Torverhältnis kann am letzten Spieltag ausschlaggebend sein. Die Ergebnisse waren zuletzt immer denkbar knapp, auch wenn nie ein Punkt oder Sieg heraussprang für Hamburg.
In München sieht es dann aber immer ganz anders aus.
.
Für Gisdol und sein Trainerteam werden die nächsten drei Spiele: Hertha A, Stuttgart H und Schalke A absolut entscheidend sein. Ich hoffe auf 6 Punkte, besser 9. Irgend jemand muss aber die Tore schießen für den HSV. Doch wer? Wer?
.
Dass alle Welt jetzt auf Jann-Fiete hofft, ist doch ein Wahnsinn und viel zu dünner Strohhalm. Wie wertvoll Lasogga war, das zeigt er jetzt in England. Wenn auch nur in der zweiten Liga, doch immerhin, er trifft. So wie er es ab und an auch beim HSV getan hatte. Ebenso der lange Österreicher, der meines Erachtens ständig falsch eingesetzt worden war von Bruno und Gisdol. Denn in Mainz trifft er!
Was also läuft beim HSV seit Jahren schon falsch? Ständig blühen abgegebene Spieler (zumeist noch unwirtschaftlich) in anderen Vereinen auf.
.
Dass Gisdol jetzt (endlich!) auf ein stabiles Abwehrbollwerk setzt, finde ich grundsätzlich richtig. Soll er ruhig weiter so machen. Sie müssen sich hinten stabilisieren. Anders ist die Liga nicht zu halten. Und vorne auf einen erfolgreichen Konter lauern. Fast hätte es gegen die Bayern geklappt. Aber eben (wieder) nur fast. Da muss konsequenter abgeschlossen werden. Dumm, dass es auch bei Wood absolut (noch) nicht läuft. Der Ami war vergangene Saison wesentlich besser drauf.
.
Jung war gestern für mich der beste Hamburger. Blöd nur, dass ausgerechnet er nun für zwei Spiele fehlen wird. Ständig hat Gisdol ein neues Problem. Auch nicht förderlich, um Stabilität zu finden.


Voraussager
22. Oktober 2017 um 15:20  |  1288555

GV1977, 14:19,
Du hast noch den nervtötenden
untalentierten Barden Lotto vergessen!


Eisenwilli
22. Oktober 2017 um 15:23  |  1288556

@ dead-alive
22. Oktober 2017 um 13:32 | 1288543
.
Guter Beitrag, du spricht mir aus der Seele!


GV1977
22. Oktober 2017 um 16:56  |  1288557

Voraussager
22. Oktober 2017 um 15:20
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Stimmt, „Hamburg, keine Kerle..“ ab ins Museum
😀


HCS
22. Oktober 2017 um 16:57  |  1288558

Arp 1:0 Elfmeter


Der Blanke Hans
22. Oktober 2017 um 17:02  |  1288559

Hamburger SV – FC Bayern München 0:1 (0:0)
Leider mußte der HSV im 105. Nordduell mit Bayern
eine unglückliche Heimspiel-Niederlage im Volksparkstadion hinnehmen.

Knackpunkt war für HSV-Fans und vieler neutraler Zuschauer,
der Platzverweis (Rote Karte) von Gideon Jung in der 39.Spielminute.
Das Hamburger Fan-Publikum quittierte nach Spielschluß die umstrittene
und für Bayern München vorteilhafte Schiedsrichterentscheidung
mit in Fußballkreisen wohlbekanntem Schmähgesang: „Ohne Schiri habt ihr keine Chance“
https://www.youtube.com/watch?v=Nw6-6zqEOSw


GV1977
22. Oktober 2017 um 17:08  |  1288560

HSK
22. Oktober 2017 um 15:04
„😜 Ich halte dagegen, dieser Text fliegt Weihnachten mit 🎅 um das Luftschlösschen 🏯“
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Schau’n wir mal, was 🎅 so im Päckschn hat: 10 Pünktchen oder mehr oder nur acht,neun, und einen neuen Trainer/Spodi/VV/AR oder deren mehrere, oder neue „Luschen“ von Knecht Struthrecht, oder garnichts von alledem, nur die Rute ?
Es sei ihnen persönlich nicht zu wünschen, doch eine Grippewelle unter dem Stammpersonal könnte einige Jungs nach oben tragen und ein wenig Linderung verschaffen…


GV1977
22. Oktober 2017 um 17:26  |  1288561

Hertha schafft noch den Ausgleich und spielt damit für den HSV.
Gut möglich, dass Köln auch noch punktet, dann gab es doch ein erfolgreiches Wochenende und viel Gutes zu sehen 😀


Blogfan
22. Oktober 2017 um 18:49  |  1288562

..das war eines der besseren HSV Spiel, aber leider nur wieder im kämpferischen Bereich…die Mannschaft hat aber gezeigt, dass sie sich
“ nicht mehr so leicht abschlachten lässt“.
.
Nur was könnte das Team leisten, wenn man es mal richtig gut trainiert !!
.
MMn liegt es wieder einmal nicht NUR an den Spielern.


GV1977
22. Oktober 2017 um 18:56  |  1288563

HSV daheim, auf seinem „Stammplatz“ sozusagen.


Batmann
22. Oktober 2017 um 19:02  |  1288564

Wenn ich mich nicht verrechnet hab liegen bis zum Jahres Wechsel noch 24 Punkte im Pott
Ich tippe und hoffe das der HSV 12 Punkte davon holt.
NUR DER HSV


Kill Bill
22. Oktober 2017 um 19:42  |  1288565

@Batman
Gerne etwas konkreter…….
…….12 Punkte? Gegen wen?🤔


Batmann
22. Oktober 2017 um 20:18  |  1288566

Konkreter kann ich leider nicht sagen da sie ja nicht gleichmäßig spielen.
Da wo man denkt da Gewinn sie verlieren sie und anderes rum oder gar nichts von beiden
da blickt bei den doch keiner durch.
3:2 gegen Mainz da hätte ich mit unendschieden gerechnet.
Und gegen Bayern 0:5 😅


24. Oktober 2017 um 15:21  |  1288679

Unglücklich wurde die Niederlage durch die Rote Karte. Denn beim Stand von elf gegen elf war der HSV auf Kurs, einen Punkt mitzunehmen. Das Chancenplus der Bayern in Überzahl ist natürlich nicht abzustreiten. Die Niederlage für den HSV hätte am Ende auch Höher ausfallen können. Aber Knackpunkt bleibt nun mal der Platzverweis.

Anzeige