Vom
Hamburger Abendblatt
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Diskutiert ihr im Familien- oder Freundeskreis fleißig über die Höhe der Packung für den HSV am Sonnabend? 0:8, 2:9, oder zur Abwechslung zweistellig? Okay, das war wieder böse, schließlich fällt die Bilanz gegen die Bayern im Volksparkstadion gar nicht so miserabel aus. Seit dem letzten Sieg gegen den deutschen Rekordmeister im September 2009 (1:0) ergatterten die Hamburger immerhin drei Unentschieden.

Doch selbst wenn es dem HSV auf irgendeine mysteriöse Art und Weise vielleicht ja doch ein Punktgewinn gelingt, so schwingt bei den früher so glanzvollen Nord-Süd-Duellen heute stets etwas Deprimierendes mit, weil eindrucksvoll vorgeführt wird, wie weit die Rothosen hinter den Branchenführer zurückgefallen sind.

Mladen Patric erzielte am 26. September 2009 den Siegtreffer gegen die Bayern. Es war der letzte Heimsieg gegen die inzwischen übermächtigen Münchner       Foto: Witters

Seit dem letzten Sieg gegen Bayern ging’s steil bergab

Ein schneller Blick auf die Marktwerte beider Teams zeigt die diametral verlaufene Entwicklung: Als Mladen Petric 2009 für den HSV das Siegtor erzielte, betrug der Marktwert des Teams laut „Transfermarkt.de“ noch 145,9 Millionen Euro, was ligaweit immerhin Platz drei bedeutete. Auf Platz eins: die Bayern mit 283,25 Millionen Euro.

Innerhalb von nur acht Spielzeiten hat sich dieses Verhältnis dramatisch verschoben. Während die Münchner ihren Wert mit 598 Millionen Euro fast verdoppelt haben (weiter Platz eins), ist der HSV-Wert mit nur noch 73,6 Millionen Euro (Platz 14) halbiert. Den HSV und Bayern trennen nicht nur Welten, sondern Galaxien.

Diesen Rückstand auch nur ansatzweise mittel- und langfristig aufzuholen, ist wahnsinnig schwer. Alleine in der nationalen TV-Vermarktung nehmen die Bayern jede Saison 55 Millionen Euro mehr ein als der HSV, von den Einnahmen in der Champions League ganz zu schweigen (vergangene Saison über 70 Millionen Euro).

Aber selbst wenn die HSV-Fans ihre Ansprüche drastisch herunterschrauben – auch in dieser noch jungen Saison verfestigt sich der Eindruck: Nichts wird besser.  Was fehlt, sind Rettungsanker für Not leidende Fans, sprich: Visionen.

Todt und Gisdol müssen sich noch beweisen

Die Strukturänderung zur AG bewies im Prinzip nur eindrucksvoll, dass es am Ende immer auf die handelnden Personen ankommt. Und da ist es beim HSV in der Vergangenheit nicht gelungen, auf entscheidenden Positionen die perfekte Lösung zu finden, an erster Stelle betrifft das den Job des Sportchefs.

Ob Jens Todt der richtige Mann für die Zukunft ist, muss er erst noch beweisen. Beweisen muss sich auch Trainer Markus Gisdol. Als der HSV das letzte Heimspiel im September 2016 gegen die Bayern achtbar mit 0:1 verloren hatte, feuerte Dietmar Beiersdorfer Bruno Labbadia. Nun steht Gisdol zwar aktuell nicht vor einer Entlassung, der Druck auf ihn, Fortschritte bei der Entwicklung der Mannschaft vorzuweisen, wächst dennoch. Wer auf Sicht Spieler billiger ein- als verkaufen will, damit es sowohl sportlich als auch finanziell aufwärts geht, muss dafür sorgen, dass die Fußballer besser werden und sie entsprechend trainieren. Womöglich denken Sie jetzt an die Jugend, an die Talente wie Fiete Arp, der gerade bei der U-17-WM auftrumpft.  Es sei aber an dieser Stelle davor gewarnt, zu große Hoffnungen mit seinem Namen zu verbinden. Wollen wir wetten? Entweder, der Stürmer wird den HSV im Sommer für vier, fünf Millionen Euro verlassen oder nach Vertragsende 2019 ablösefrei wechseln.

Keine Frage, im gnadenlosen Überlebenskampf strategisch zu handeln, ist von außen leicht einzufordern. Aber der HSV macht es sich selbst schwer. Wechsel auf wichtigen Positionen (inklusive Aufsichtsrat) stehen früher oder später weiter auf der Agenda. Dass Heribert Bruchhagen mit seinen 69 Jahren kein Vorstand für die kommenden zehn Jahre ist, weiß er selbst.  Es ist zwar eine Binse, stimmt aber dennoch: Wo keine Kontinuität herrscht, sinkt die Wahrscheinlichkeit für Erfolg.

Damit es nicht zu deprimierend wird, sei am Ende auf ein positives Beispiel verwiesen: 2009/10 betrug der Marktwert von Borussia Dortmund nur 80 Millionen Euro (Platz neun), heute liegt er bei 439 Millionen Euro (Rang zwei). Es kann also künftig auch für den HSV wieder in die andere Richtung gehen. Theoretisch.


50
Kommentare

nenndorfer
19. Oktober 2017 um 19:39  |  1288285

läuft….


nenndorfer
19. Oktober 2017 um 19:42  |  1288286

wir sind Transferminusmeister………und die Bayern kriegen wir auch wieder eingeholt…….wir können warten, sind noch Jung und immer Optimistisch.


rrose
19. Oktober 2017 um 19:50  |  1288287

Es wird schwer… verdammt schwer am Samstag auf der Tribüne … 90 ewig lange Minuten… irgendwie sinnlos aber trotzdem wird das Stadion voll sein und das von den Lederhosen singen… der HSV hat viel falsch gemacht aber an dem gigantischen Unterschied zu den Bayern und an der nicht vorhandenen Chancengleichheit in der Bundesliga trifft ihn keine Schuld. War es beim Wrestling, wo der Sieger bereits vor dem Match fest steht? In der Bundesliga ist das mittlerweile auch ganz oft so… spannend…


nenndorfer
19. Oktober 2017 um 19:52  |  1288288

…eigentlich könnte bei „uns“ auch die Allianz mit 100 Mio einsteigen. Nur wer Geld ausgibt nimmt auch Geld ein.


rrose
19. Oktober 2017 um 19:53  |  1288289

Der Blog hat mir irgendwie gut gefallen. Sehr realistische Darstellung der Tatsachen! Es ist so wie es ist.


observer
19. Oktober 2017 um 19:56  |  1288290

Den FCB wird der HSV kaum schlagen können. Das bedeutet aber noch lange nicht , dass er dann als Abstiegskandidat Nr. 1 gilt. Es gibt 4-5 Clubs
die sich auf dem gleichen Qualitätslevel befinden. Ein Trainerwechsel
bringt mE überhaupt nichts, da sich das Kader Niveau nicht entscheidend steigern lässt. Dem HSV muss klar sein: Es geht auch in dieser Saison um den Abstieg. Blütenträume gehören in den Bereich der Fabel. Mit diesem realistischen Ziel vor Augen und wenn alle Leistungsträger fit sind, ist die Aufgabe durchaus zu meistern.


nenndorfer
19. Oktober 2017 um 19:56  |  1288291

…und die Schwarzmaler sind jetzt Perlenzüchter geworden…Herrlich


juke
19. Oktober 2017 um 20:40  |  1288292

Schuld sind alle Personen die Bernd Hoffmann, Katja Kraus und auch Frank Arnesen rausgekegelt haben.

.
Dazu auch ein Großteil der Hamburger Presse, welche den Schwachköpfen bei den Supporters, Ertel, H..ke, und Co,. gefolgt sind.
.
Die Saison wird mit dem Abstieg enden.


HSV1976
19. Oktober 2017 um 20:59  |  1288294

Der FCB hat ja allein mit TV Geld und Champions League mehr Einnahmen als der HSV!

Hinzu kommen noch Sponsoring, Merchandising Lizenzen, Tiketeinnahmen und sonstige.

Demnach ist alles besser besser 0:3 ein besseres PreisLeistungsverhältnis – ist natürlich Ironie

Mir gefällt der Zusammenhalt sehr gut beim HSV. Ich glaube dass es sich auszahlt und wir zur Winterpause mit mehr Punkten dastehen wie letztes Jahr!


Toni
19. Oktober 2017 um 21:51  |  1288295

Wieso schreibt eigentlich nie jemand aus der hiesigen Presse, dass nach Ausgliederung nicht in erster Linie „ein Sportchef“ die Misere des HSV zu verantworten hat, sondern, dass es BEIERSDORFER -nochmal BEIERSDORFER – war, der den HSV über die Klippe geschubst hat???


rrose
19. Oktober 2017 um 21:55  |  1288296

juke
19. Oktober 2017 um 20:40 | 1288292

bist Du eigentlich ein juke oder sein alfa?


Dembinski
19. Oktober 2017 um 22:10  |  1288297

Das ist doch mal wieder zur Abwechslung ein klasse Blog. Da merkt man, dass sich der Schreiberling Mühe gegeben und auch verstanden hat, was einen Blog ausmacht.
Ich denke man muss sich entscheiden: entweder so wie heute, oder man lässt es lieber sein.


michailow
19. Oktober 2017 um 22:11  |  1288298

Der HSV hat es als Unternehmensorganisation 2014 versäumt, sportliche und kaufmännische Exzellenz an die Spitze zu holen. Nachdem der Zug auf das Abstellgleis geschoben wurde, helfen auch keine Visionen mehr. Es fährt ein Zug nach nirgendwo …


exil-hamburger
19. Oktober 2017 um 22:46  |  1288299

In München ist der HSV mal wieder Top Gesprächsthema ……….
in der Rubrik Häme und auslachen .
.
Die Wetten laufen , 5:0 ? 6:0 ? oder mehr ?
Oder wird der Jupp eine C – Mannschaft aufs Feld schicken
und nur 4:0 gewinnen ?
.
Danke für nichts , HSV .


Dukate
19. Oktober 2017 um 22:53  |  1288301

Todenhöfer wird hier gar nichts beweisen.


Fabian
19. Oktober 2017 um 22:55  |  1288302

Wenn man die Marktwerte der Teams HSV : Bayern München mathematisch kürzt, ergibt das bei 73,6 : 598 Millionen Euro tatsächlich ein (Spiel-)Ergebnis von 1:8. Jedes bessere Ergebnis wäre so betrachtet am Samstag schon ein Erfolg, bei dem der HSV ein Stück über sich (und seinen Marktwert) hinauswächst. Ich glaube mal, dass die Mannschaft zumindest das schaffen wird. 😉

Übrigens ein feiner und interessanter Blog-Beitrag, den ich sehr gerne gelesen habe. Das kann hier von mir aus so weitergehen.

Und bei aller aufkeimenden Kritik an Markus Gisdol (auch von mir) fand ich ihn mal wieder sehr souverän bei der Presse-Konferenz, weil er einfach authentisch ist.


Dukate
19. Oktober 2017 um 22:55  |  1288303

Bruno Gans hat mit Demirbay einen Milionenschaden verursacht.


Ruediger
19. Oktober 2017 um 23:01  |  1288304

Es fährt vielleicht ein Zug zur Zeit nach nirgendwo. Ich bin fest davon überzeugt, dass man mit den richtigen Personen im Management und eine einmalige Investition im dreistelligen Bereich den HSV ganz weit nach vorn bringen würde. Das viele Geld von Herrn Kühne ist leider ohne Verstand und eben auch immer nur zum Flicken ausgegeben worden. Es hat nie einen Neuanfang nach Hoffmann gegeben. Leider… Dabei liegt genug Geld auf der Straße, man muss dazu aber eben die richtige Manager zum Einsammeln finden, nebst einen AR, der den Namen auch verdient…. Es ist meiner Meinung nach nicht unmöglich, man muss aber Menschen haben, die führen können sowie kreative Ideen entwickeln können.


nenndorfer
19. Oktober 2017 um 23:10  |  1288305

Ist es nicht zu einfach zu sagen, es liegt am Trainer, am VV oder Todt. Wer macht es den nachweißlich besser.


Ruediger
19. Oktober 2017 um 23:15  |  1288306

Keiner macht es mit dieser Mannschaft besser…. Deswegen meine These des radikalen Umbruchs und Neuanfang mit richtigem Personal und des Einsatzes vielen Geldes…..


20. Oktober 2017 um 0:30  |  1288307

@Ruediger
Frommer Wunsch. Fähige Leute und Kapital im dreistelligen Millionenbereich. Die fallen wie Manna vom Himmel. Träum weiter.


Ruediger
20. Oktober 2017 um 0:51  |  1288308

Warum nicht träumen, Bill und Steve hatten auch Träume, die sich verwirklicht haben. Grundsätzlich halte ich es für möglich.


bernie
20. Oktober 2017 um 2:07  |  1288309

Erfrischender Blog. Nicht die ewig gleiche Litanei von Scholle, das er doch schon vor x Jahren/Monaten gesagt hätte das…. Oder er andersrum eine Empfehlung des Tages raushaut von der er dann in einiger Zeit behauptet es doch schon immer (besser) gewusst zu haben. Schnarchlangweilig waren diese Selbtbeweisungen nur noch.


SCS
20. Oktober 2017 um 6:47  |  1288310

Grundsätzlich halte ich es auch für möglich das Kühe fliegen können, deshalb ist es trotzdem nicht realistisch:-)


abraeumer5
20. Oktober 2017 um 7:28  |  1288311

Nachdem ich zunächst kritisch war, gefällt mir dieser Blog. Weiter so!


rrose
20. Oktober 2017 um 8:33  |  1288312

Ruediger
20. Oktober 2017 um 0:51 | 1288308
Warum nicht träumen, Bill und Steve hatten auch Träume, die sich verwirklicht haben. Grundsätzlich halte ich es für möglich.

Bill und Steve haben geträumt und es dann selbst in die Hand genommen.
Von daher bringt es nichts, wenn wir träumen, denn wir können nichts selbst in die Hand nehmen und mit anpacken.
Irgendwann wird bestimmt jemand den HSV nach oben bringen. Derjenige wird aber nicht planbar sein und auch hier gilt, dass man mit viel Kohle das Problem nicht lösen kann. Ein bis zwei Pesonen alleine können das nicht schaffen! Es bleibt uns nichts anderes übrig, als geduldig zu warten, bis zufällig die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind wie einst einer der erfolgreichsten Manager seiner Zeit, der eigentlich nur für die Stadionzeitung eingestellt wurde 🙂


Voraussager
20. Oktober 2017 um 9:14  |  1288313

Ich habe es vor Wochen geschrieben, jetzt schreibt es auch Laux: Egal was passiert, Fiete ist entweder im Sommer für ein paar Euro weg oder ein Jahr später für nichts. Gleiches gilt für Ito.
Es ist traurig sowas zu wissen und mit ansehen zu müssen wie die 3 unfähigen Verantwortlichen nicht in der Lage sind das zu verhindern. Bei uns sagt man :
Ab vom Hof!!
Bin gespannt was mein Spezi Rainer Petri dazu sagt oder hat der aufgegeben?


Gravesen
20. Oktober 2017 um 9:19  |  1288314

Wurde jetzt eigentlich der Blog in die HA-Seite kopiert oder der Artikel von HA-online in den Blog….??
Oder wie jetzt? Ist das hier vielleicht gar kein Blog mehr? Per Definition ist ein Blog eben KEINE Internetzeitung, sondern sollte vielmehr eine persönliche Meinung des/ der Autors/en zu einem spezifischen Inhalt geben. Wenn ihr hier nur noch einen Abklatsch von der Hofberichterstattung reinkopiert, die im Abendblatt veröffentlicht wird, könnt ihr Euch das ganze sparen.
Ebenso sollte der Blogschreiber sich auch an den Diskussionen der Kommentatoren beteiligen, denn eben diese Kommentare sind essentiell für einen Blog. Ich bezweifle, dass diese von dem Blogschreiber überhaupt gelesen werden….


scorpion
20. Oktober 2017 um 9:21  |  1288315

.
Moin.
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Guter Blog.
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Nicht, dass wir alles nicht schon wüssten – es kommt darauf an, was man daraus macht.
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Darauf zu hoffen, dass diejenigen die Wende zum Positiven schaffen, die aktuell am Ruder sind, oder, noch verwegener, diejenigen, die jahrelang am Ruder waren, und jetzt wie Kai aus der Kiste plötzlich von den Untoten auferstanden sind, und sich in Richtung AR bewegen, halte ich für sehr ambitioniert.
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Was die Hamburger Medien angeht, so finde ich es auch immer „auffällig“ das die Deppen und Luschen der Vergangenheit nie beim Namen genannt werden.
Bei Politikern, Wirtschaftsbossen und sonstigen, medial Auffälligen, wäre das nach solchen grausamen Belegen ihrer Unfähigkeit, wie z.B. Verschwendung von zig Millionen Investitionsgeldern, Veruntreuung (nicht im rechtlichen Sinne) von ihnen anvertrauten Fananleihen etc., nicht möglich die Beteiligten nur mit „Vorstand“, „Minister“ o.a. zu benennen, nein, da würde Ross und Reiter genannt – immer.
.
Warum das beim HSV und den Hamburger Medien anders ist, kann ich mir nur mir der, nicht nur, räumlichen Nähe, erklären.
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Hamburg scheint eben doch in vielen Dingen kleiner zu sein, als man es gerne darstellt.


20. Oktober 2017 um 9:26  |  1288316

@Voraussager
Wie bitte schön soll der HSV oder willst du verhindern, dass ein Arp den Verein verlassen wird. Man hätte gerne einen länger laufenden Vertrag abgeschlossen. Man will Fiete halten, kann es aber nicht, weil es sportlich nicht stimmt und kurzfristig wird sich daran nichts ändern. Leute wie Fiete wollen CL spielen, da ist für Jungs seines Alters und seiner Klasse sicherlich Leipzig die interessanteste Option.

Das Gisdol, Todt und Bruchhagen anzukreiden, ist zu kurz gesprungen oder hast du ernsthaft erwartet, dieses Dreigestirn führte den HSV innert eines Jahres mit Kühnes Gießkannengeld nach Europa?


Voraussager
20. Oktober 2017 um 9:37  |  1288317

He Luecht,
von dem Dreigestirn erwarte ich nichts mehr, ausser das die pffenen Auges in den Abstieg steuern.
Natürlich kann man Fiete so nicht halten
aber der Grund liegt ja darin das keine Perspektive aufgebaut wird.
Übrigens wird er nicht in Leipzig landen,
entweder Bayern will ihn, sonst landet er bei Silberlocke im Dorfverein.
Gleiches gilt für alle anderen Talente bei uns auch bis wir ein Management haben das den Namen verdient.


Voraussager
20. Oktober 2017 um 9:39  |  1288318

Mein Tip für morgen: Aus für mich unerfindlichen Gründen verlieren wir dieses Mal nicht so hoch, denke mehr als 3 werden es nicht!


paulinski
20. Oktober 2017 um 9:54  |  1288319

Ich finde den Blog interessant. Wenngleich mir wie Gravesen noch das etwas persönliche darin fehlt. Aber die Analysen stimmen. Jetzt noch die beim Namen nennen, ohne Hemmungen, die den HSV in den Abgrund stürzten und evtl. sich schon wieder von hinten anschleichen, dann ist das hier eine tolle Plattform rechte Wahrheiten über den HSV raus zu kitzeln.


kauz
20. Oktober 2017 um 10:33  |  1288320

Voraussager
20. Oktober 2017 um 9:14 | 1288313
Ich habe es vor Wochen geschrieben, …..

Voraussager, nix für Ungut, aber Du bist echt ein Held!!
Chapeau und Respekt!!!
Du bist wirklich der Erste gewesen, und auch der Einzige, der das schon damals erkannt hat. Einfach großartig!
Da wäre außer Dir wirklich niemand drauf gekommen.
Alle Anderen sind einfach viel zu blöd dafür.
Wie hast Du das nur erkannt, ich meine damals schon?
Ein Wunder!! Ich hebe meine linke Sandale hoch.
Lass uns teilhaben an Deinem Durchblick!
Nur Du trägst Deinen Nick zurecht.
Gibst Du auch Autogrammstunden?
Wann und wo?


20. Oktober 2017 um 10:41  |  1288321

@Voraussager
Ich sehe, im Kern der Sache sind wir uns einig.
.
#Blogqualität
Nun, man macht sich hier so wenig Arbeit wie möglich. Das ist ja legitim und auch nicht neu. Auch Scholle griff häufiger auf Material (am kommenden Tag im HA erscheinende Artikel) seiner Kollegen zurück, musste dafür dann sogar eine bestimmte Uhrzeit für die Veröffentlichung einhalten und die Blogs von Lars Pegelow waren in der Regel auch lediglich ein Abklatsch seiner Reportagen auf 90,3 in Schriftform. Das sollte man bei aller Kritik an dem was hier momentan abgeht nicht vergessen. Ebenso nicht, dass die durchaus wünschenswerte Diskussion mit den Blogautoren im Kommentarbereich, mit Scholle und Lars idR auch nie stattfand. Ausnahmen bestätigen die Regel.
———
@Ruediger
Klar darfst du träumen. Ich sagte HA ausdrücklich: „Träum weiter“ 😉


20. Oktober 2017 um 10:42  |  1288322

HA=ja


Ruediger
20. Oktober 2017 um 10:48  |  1288323

Nein, bin in der grausamen Realität aufgewacht 😎😎😎🤣🤣


dead-alive
20. Oktober 2017 um 11:33  |  1288324

Fabian, 19. Oktober 2017 um 22:55 1288302
„Und bei aller aufkeimenden Kritik an Markus Gisdol (auch von mir) fand ich ihn mal wieder sehr souverän bei der Presse-Konferenz, weil er einfach authentisch ist.“

Ich befürchte, Dass du den Begriff Authentizität überhaupt nicht verstehst. Die Pressekonferenzen von Gisdol sind perfekte Beispiele für das Gegenteil. Die Diskrepanz zwischen seiner absurden Scheinwelt und der Realität könnte kaum grösser sein.

Gisdol berichtet von fast perfekten Spielen, wie lächerlich. Er meint, dass sie Tag und Nacht daran arbeiten, voranzukommen. Welch dreiste Lüge. Jeder kann sehen, dass es nicht so ist.

Ausserdem sind seine Pressekonferenzen reine Scheinveranstaltungen, die geprägt sind von der Angst der Medienvertreter vorm Alleinherrscher, ob deren Fragen auch genehm sind. Dementsprechend sondert Gisdol nur inhaltslose Phrasen ab. Das die Hamburger Presse dies so mitmacht, bleibt ein Mysterium des Gesamtdefektes HSV.

Darüberhinaus verweigert er der Mannschaft die dringend benötigten Trainingsinhalte, spricht aber von maximalen Anstrengungen.

Gisdol ist ganz sicher nicht authentisch. Er schadet dem HSV und wird scheitern.


paulinski
20. Oktober 2017 um 11:49  |  1288325

dead, ich bekomme jeden Tag mehr Angst um unseren HSV. Ich bin schon in letzter Zeit immer mehr zur Einsicht gekommen, dass der HSV genügendes „Spielermaterial“ in seinen ersten Mannschaften besitzt, der Trainer macht draus nur nichts. Wie konnte Gisdol bloss letzte Saison den Verein retten. Was ist passiert?


Montefusco
20. Oktober 2017 um 11:50  |  1288326

Für einen 8:0 Sieg der Bayern liegt die Wettquote gerade mal bei 100:1. Das ist auch ein Ausdruck der HSV Realität 2017.


Montefusco
20. Oktober 2017 um 11:56  |  1288327

dead-alive

20. Oktober 2017 um 11:33 | 1288324

Dem kann man sich nur anschliessen. Wen glaubt Gisdol mit den Nebelkerzen eigentlich noch täuschen zu können.

Aber unser VV passt genau in die gleiche Schublade. Beklagt sich zum 2. Mal innerhalb von 2 Monaten über den mangelnden Respekt gegenüber dem HSV. Herr Bruchhagen – es wäre Ihre Aufgabe Dingen anzustossen, die eine deutlich positivere Wahrnehmung des HSV auslösen würden. Aber mit dem bisschen Frühstücksdirektor und Kindergartenklagen ist es nicht getan.


dead-alive
20. Oktober 2017 um 12:21  |  1288328

@ Montefusco: Richtig, das kommt ja noch hinzu. Bruchhagen ist ebenfalls völlig der Realität entrückt, unerträglich in seiner Arroganz.

Die verdiente Häme aus ganz Deutschland ist uns gewiss!

Quo vadis, HSV?


Voraussager
20. Oktober 2017 um 12:45  |  1288329

kauz,
freue mich sehr über Dein Lob. Endlich erkennt einer meine Qualitäten, hahaha!

dead- alive,
wie meistens von Dir eine völlig richtige Einschätzung zu unserem nächsten Welttrainer. Warum trifft es immer uns?


Fabian
20. Oktober 2017 um 13:39  |  1288330

@dead-alive 11:33:

Dann erleben wir beide das halt unterschiedlich. So ist das manchmal. Und ich habe mich auf genau diese Pressekonferenz von gestern (Video) bezogen, während Du ungefähr zum fünften Mal frühere Aussagen zitierst. In dieser Pressekonferenz hat Gidol nichts von alledem gesagt, was Du hier zitierst. Vielleicht ist das ja schon ein Fortschritt bei Gisdol? Und er kann ja auch nicht immer alles sagen und verraten, aber es ist ihm deutlich anzumerken, dass er Antworten in dem Moment findet und er sagt ganz selten die gleichen Floskeln, wie das zum Beispiel bei Labbadia der Fall war. Gisdol höre ich gerne zu, nehme ihm das auch ab, was er sagt.

Allerdings gebe ich Dir absolut Recht, dass die Fragen der Journalisten meistens harmlos und langweilig sind. Woran das liegt? Vermutlich haben sie ihre Vorgaben der Redaktionen und halt auch die üblichen Anstandsregeln. Aber dafür kann Gisdol ja nichts, welche Fragen in der Pressekonferenz gestellt werden.


hansiat83
20. Oktober 2017 um 13:45  |  1288331

@dead-alive
Ich befürchte, dass es noch viel schlimmer ist, als Du es beschreibst und Fabian Recht hat. Gisdol ist bei seinen PKs authentisch. Er glaubt das was er sagt. Er ist zu 100% echt. Und genau DAS ist das Problem!


HUG1
20. Oktober 2017 um 13:55  |  1288332

Es gibt nichts zu verlieren, locker bleiben und viel Erfolg!


Fabian
20. Oktober 2017 um 14:34  |  1288333

@hansiat83:

Lustige Antwort! 🙂
Aber meistens sind solche Menschen, wie Du sie beschreibst, noch in der Lage sich weiterzuentwickeln (also auch Gisdol) – im Unterschied zu den anderen. Seht Euch das Video doch nochmal an. Er hat all das, was Ihr hier kritisiert, doch gar nicht mehr gemacht. Also hat er sich doch schon weiterentwickelt, während ihr immer noch das Alte schreibt, also auf dem alten Stand geblieben seid (= Gegenteil von Weiterentwicklung).
Nur mal so… 😉


Kill Bill
20. Oktober 2017 um 15:39  |  1288334

paulinski
20. Oktober 2017 um 11:49 | 1288325
Wie konnte Gisdol bloss letzte Saison den Verein retten. Was ist passiert?
#########
Eine Truppe die mit dem Rücken zur Wand steht auf die Spur zu bringen und am Ende eine last Minute-Rettung hinbekommen fordert andere Methoden als die Weiterentwicklung einer Mannschaft.
.
Für die letzten Trainer beim HSV ging es einzig darum den Abstieg zu vermeiden. Das war bei Slomka so, das war bei Bruno so, es war bei Gisdol so. Der größte Hebel den man hier hat ist Motivation / Mentalität.
Pushen bis der Arzt kommt für DAS eine Ziel. Nicht nachlassen immer weiter.
.
Beginnt die Saison bei Null braucht es andere Dinge. Das klare Ziel ist weg. Vom Trainer sind andere Qualitäten gefragt damit die Mannschaft eine Entwicklung nimmt.
.
Gisdol hat diese Qualitäten nicht. Er ist kein Entwickler.
Das war bei Hoffenheim, das wird auch jetzt wieder deutlich.
.
Es war ein Fehler noch während der letzten Saison zu verlängern.
Es war ein Fehler mit ihm in die neue Saison zu gehen.
Der gleiche Fehler wie bei Slomka. Der gleiche Fehler wie bei Bruno.
Dazu kommen die hinlänglich diskutierten Fehler in der Kaderplanung.
.
Der Unterschied ist, diesmal wird keiner, auch nicht kurz vor Ultimo, die Notbremse ziehen. Das mit Gisdol wird jetzt aus Prinzip durchgezogen, koste es was es wolle. Es gibt aktuell keinen der den ersten Stein schmeißen wird. Kein Bruchhagen , kein Todt, kein Mannschaftsrat, kein Aufsichtsratsvorsitzender. Nicht mal die Boulevardpresse hat offenbar Interesse daran. Die Story Trainerwechsel in HH ist ja auch schon in allen Facetten erzählt.
.
Die Geschichte des Abstieges dagegen wäre mal etwas Neues………


20. Oktober 2017 um 15:52  |  1288335

Eines Abstiegs, den viele inzwischen auch nur noch achselzuckend zur Kenntnis nehmen würden, weil er sich seit Jahren auf zunehmend ermüdende Weise ankündigt.


Urgestein0511
20. Oktober 2017 um 17:06  |  1288336

Es mutet ja direkt skuril an : Aber im Prinzip müsste MG dem Fiete Arp im Angriff einen Stammplatz garantieren ! Entweder setzt er sich durch, schießt den HSV in eine sichere Spielzeit und damit sich selbst und (bei) seinem Verein eine Perspektive – oder er geht unter, was das Interesse den Geier abkühlen lassen dürfte, dafür wiederum sich selbst und (bei) seinem Verein eine Perspektive über die Saison hinaus incl. Vertragsverlängerung eröffnen könnte.

Aber da das wird MG nicht tun wird: Er nimmt lieber das Versagen eines gnadenlos überschätzen und überbezahlten Durchschnittskickers aus Honolulu in Kauf, als auf den Hype um einen Bad Segeberger Jung einzuspringen. Es wirkt wie die kindliche Trotzreaktion, dass er sich scheinbar vom öffentlichen Druck dazu genötigt und gedrängt sieht und deshalb diese Option erst recht nicht ziehen wird. Leider war dies schon immer ein Merkmal von kleingeistigen Trainern, die sich immer wieder zu sehr selber im Wege stehen, um irgendwann einmal zum großen Wurf ausholen zu können. Die Geschichte dieses Vereins ist übersät davon …

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