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Aaron Hunt kommt vor Rugenbergens Steven Tegeler an den Ball

Okay, spannend war es nicht. Dafür aber nass, torreich – iund durch den späten Anstoß ist es auch hier später geworden. Zum Spiel: Mit 13:1 besiegte der HSV heute mit seiner B-Elf bzw. in der zweiten Halbzeit überwiegend mit U21- und U19-Akteuren den Hamburger Oberligisten SV Rugenbergen deutlich mit 13:1. Nach dem frühen 0:1 durch Rugenbergens Torjäger Pascal Haase trafen Hahn (10., 32., 35., 39., 45.), derv heute als zentraler Stürmer agierte (Gisdol: „Für den Fall, dass Bobby Wood nach der anstrengendenm reise Probleme hat“) und Schipplock (70. FE, 72., 76., 83., 87.), während Hunt (27.) und Holtby (43.) in der ersten Hälfte das H-Toreschießen abrundeten und Stark (85.) die zweite Halbzeit unter das Torschützen-Motto „S“ stellte. „Wir haben uns gut bewegt, alle waren sehr engagiert. Es hat sich keiner hängengelassen – das hat mir gefallen“, so Trainer Markus Gisdol, der heute mit Schrecken von seinem Linksaußen Filip Kostic vernehmen musste, dass sich dieser „bei 100 Prozent“ wähnt. Sagen wollte Gisdol zu diesem Satz allerdings „lieber nichts“.

Der HSV-Spieler hatte zuletzt drei Wochen wegen eines Muskelfaserrisses im Oberschenkel gefehlt und der HSV hatte den serbischen Verband gebeten, noch mal auf ihn zu verzichten. Ohne Erfolg. Und das Zitat, das so in serbischen Medien zitiert wird, lässt schlimmes erahnen. „Ein Einsatz käme noch viel zu früh“, hatte HSV-Sportchef nach Rücksprache mit den Ärzten gewarnt. Aber auch das blieb bislang ungehört. Schlimmer noch, durch das Zitat droht Kostic der Kaltstart, ohne Mannschaftstraining für sein Heimatland spielen zu müssen. Um das zu verhindern, hatte der HSV noch mal extra MRT-Fotos machen lassen und den serbischen Mannschaftsärzten auch zur Verfügung gestellt. Allerdings gab es bislang keine Reaktion. „Wir müssen warten und schauen, was passiert“, so Todt zu der unbefriedigenden Situation, die Kostic selbst sicher auflösen könnte, indem er von sich aus auf die Länderspiele verzichtet. Problem hierbei: Kostic will unbedingt mit Serbien zur WM nach Russland und sich vorher maximal anbieten. In diesem Fall vielleicht etwas übermotiviert…

Ansonsten blieb es heute beim HSV – auch in Sachen Vertragsverlängerung von Nicolai Müller – ruhig. Morgen ebenso. Da wird um zehn Uhr eine Krafteinheit absolviert, ehe Trainer Gisdol seine Spieler ins freie Wochenende entlässt. „Wir haben diese Woche gut und viel gearbeitet“, so der Coach, „gestern drei Einheiten, heute das Spiel, morgen noch mal. Das passt.“ Apropos passen: Im aktuellen Kicker erreicht der HSV statistisch den schlechtesten Wert im Passspiel. Und das ist tatsächlich etwas, was man trainieren kann. Selbst im höheren Profialter lässt sich das noch verbessern/automatisieren. Christian Streich in Freiburg beispielsweise schwört auf diese Wiederholungen und zieht sie dem verbnehmen nach gnadenlos durch. Immer und immer wieder. Und es hilft.

Mir verhilft diese kleine Ruhephase beim HSV dazu, ein paar Dinge in eigener Sache aufzuschreiben. Und beginnen möchte ich heute mit einem Vorschlag unseres Blogfreundes Thomas Böge, den wir vor einem Jahr schon einmal ins Auge gefast hatten, und den ich sehr gern wieder aufgreife. Inhalt: Ich würde gern an dieser Stelle möglichst vielen Fanclubs des HSV den Raum bieten, sich einmal möglichst ausführlich vorzustellen. Sofern es geografisch nicht zu schwer ist und zeitlich machbar wäre, gern mit einem Besuch vor Ort verbinden. Aber ansonsten freue ich mich auch über proaktive Beiträge Eurerseits.

In diesem Sinne, bis morgen. Da wird nur einmal nicht öffentlich trainiert. Nächste öffentliche Einheit soll am Montagmorgen sein.

Scholle


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64
Kommentare

Toki
5. Oktober 2017 um 19:53  |  1287095

Tja.. wie soll man auch Ballsicherer werden, wenn so gut wie nie
trainiert wird. Und wenn…höchstens gefühlte 40 Minuten.
Ein Witz das sogenannte Training des Welttrainers..


Ulle
5. Oktober 2017 um 19:56  |  1287096

scorpion
5. Oktober 2017 um 19:36 | 1287093
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BILD: Früher war der Profi nach zwei Stunden wieder auf dem Heimweg. Heutzutage ist man schon mal – wie bei Trainer Markus Gisdol auch – den ganzen Tag im Stadion. Wie gefällt Ihnen das?
Hunt: „Mir gefällt das gut. Davon profitiert man ja als Spieler. Wenn man sich mehr um seinen Körper kümmert, dann verlängert man seine Karriere. Man kann das eine oder andere Jahr noch rausholen.“
(Quelle: BILD Interview mit Hunt)
.
😳
>
Ja und nu?
Schmierblatt oder ehrliches Interview?
Weiß es jemand? Buhler? Buhler? Frey?


Willmann
5. Oktober 2017 um 20:19  |  1287097

Was fehlt sind doch belastbare Fakten!
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Beim HSV werden alle schlechter, da kaum trainiert wird und wenn dann nur wenig uninspirierend!
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Dieser These würden viele zustimmen. Aber es ist kein Fakt und kann sich durchaus auch als Irrglauben entpuppen.
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Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei anderen Buli-Vereinen wesentlich mehr trainiert wird. Vielleicht macht sich einer die Mühe und recherchiert das. Und Spezialtrainer gibt es bei anderen Buli-Vereinen doch so weit mir bekannt auch nicht. Man sollte also nicht den Fehler machen und nur mit der Lupe auf den HSV schauen, ohne die Gesamtverhältnisse in der Liga zu kennen.


Willmann
5. Oktober 2017 um 20:23  |  1287098

HSV wollte Kostic nicht in Konflikt bringen

Die Regel des Weltverbandes Fifa ist auch völlig klar. „Ein Spieler, der infolge einer Verletzung oder Krankheit einem Aufgebot des Verbandes des Landes, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt, nicht Folge leisten kann, muss sich auf Verlangen einer medizinischen Untersuchung durch einen vom Verband bezeichneten Arzt unterziehen“, heißt es in Anhang 1–4 des Reglements bezüglich Status und Transfer von Spielern. Allerdings könnte der Spieler darauf beharren, dass diese Untersuchung im Land seines Vereins durchgeführt wird. In diesem Fall wäre Kostic keinem Reisestress ausgesetzt. Dennoch hat der HSV bewusst darauf verzichtet. „Wir wollten Filip nicht in die Situation bringen, in einen Konflikt mit seinem Verband zu geraten“, sagte Jens Todt.
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Ohne Worte, immer Rücksicht auf die Spieler nehmen..


flashbax
5. Oktober 2017 um 20:32  |  1287099

Hoffentlich verkackt Serbien die Wm doch noch…


schleiraute
5. Oktober 2017 um 20:37  |  1287100

Am Ende werden die Schweine Mett :). Was man alles liest, was für ein Insider wissen, nur Trainer und Spodis bzw VV hier im Blog. Seit Jahren spielt der HSV miserabel und die Entscheidungen und Aussendarstellung der vorherigen Führung war gelinde gesagt schlecht. Dies soll durch die neue Führung in kürzester Zeit abgearbeitet werden. Das kann nicht funktionieren und das ist auch allen bekannt. Also Ruhe bewahren und nicht nur ständig das negative raus kehren


HSVLuenen
5. Oktober 2017 um 20:39  |  1287101

Das passt.“ Apropos passen: Im aktuellen Kicker erreicht der HSV statistisch den schlechtesten Wert im Passspiel. Und das ist tatsächlich etwas, was man trainieren kann. Selbst im höheren Profialter lässt sich das noch verbessern/automatisieren. Christian Streich in Freiburg beispielsweise schwört auf diese Wiederholungen und zieht sie dem verbnehmen nach gnadenlos durch. Immer und immer wieder. Und es hilft
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Das Manko ist doch seit Jahren bekannt, nur in HH merkt das keiner. Bezeichnend ist auch, daß junge Spieler wie Pollersbeck zu wenig Training beklagen. ❗


Jupp Koitka
5. Oktober 2017 um 20:55  |  1287102

zu Kostic:
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Bei Bayern hätte das kein Spieler gewagt. Es zeigt einmal mehr den Stellenwert, den der HSV bei den Spielern hat.
Niemand hat Angst oder wenigstens Respekt vor dem Führungspersonal.
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Wer will Kostic denn noch glauben, dass er sich in jeder Hinsicht in den Dienst des HSV stellt und alles dafür gibt, dass der Club vorankommt?
Wenn er jetzt sehenden Auges seine Genesung gefährdet und einen Rückschlag fast schon einkalkuliert, um sich dann bis Weihnachten für die WM schonen bzw. mental vorbereiten zu können.
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Der Fisch stinkt aber vom Kopf!
Es ist weder Beiersdorfer noch Bruchhagen und Todt gelungen, eine vernünftige Leistungskultur innerhalb des Kaders zu etablieren.
Die Spieler nehmen unsere Führung doch gar nicht mehr ernst.
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Kann sich hier irgendjemand vorstellen, dass Kostic unter diesen Umständen als Spieler des FC Bayern München zur Nationalmannschaft gereist wäre?

Na bitte. Er hätte gar nicht mehr zurückkommen brauchen. Hoeneß würde ihn zum Teufel jagen. Watzke wohl auch.
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Der Genesungsfall Kostic ist ein weiterer Beleg dafür, dass unser Club lausig geführt wird.
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Kommt Kostic verletzt zurück, braucht sich Bruchhagen nicht mehr die Mühe machen, das Chaos im HSV zu widerlegen.


abraeumer5
5. Oktober 2017 um 21:30  |  1287103

@Frank70
Danke, Frank70, für deine Belehrung hinsichtlich der Gedankenfehler von mir. Du kannst es nicht lassen! Ich traue dir aber durchaus zu, die 5 -10 Gedankenfehler Deines Ansatzes selbst herauszufinden.


abraeumer5
5. Oktober 2017 um 21:41  |  1287104

@JU
Moin JU. Wir sind eigentlich immer einer Meinung, aber bei deiner Verehrung für Arnesen gehen unsere Meinungen weit auseinander. Ich glaube, Scholle meinte heute mit seinem Kommentar die internen Ermittlungen des HSV gegen Arnesen. Auch scheinst du vergessen zu haben, dass er die Chelsea-Boys und Ladenhüter aus der dritten Mannschaft gekauft hat, ein de Bruyne aber nach Bremen ging. Für Arnesen ging die Transferphase auch immer erst im August los. Viele Verhandlungen mussten auch die anderen Vorstandsmitglieder führen. Gut waren lediglich die Einkäufe von Calhanoglu, Skjelbred und Adler.


Horsthotte
5. Oktober 2017 um 21:59  |  1287105

Man müsste mal die Philosophie und Wirkungszusammenhänge genau verstehen. Gibt es irgendwo ein Interview oder belastbares Material zum Thema Trainingsinhalte warum genau so, warum kein Individualtraining, warum kein konzentriertes Standard-/Freistosstraing beim HSV? Unser türkischer Betrüger hat doch angeblich außerhalb des offiziellen Trainings Freistöße mit recht ordentlichem Ergenis trainiert. Warum heute keiner, welche Presse fragt und was sagt der Trainer auf solche Fragen?


JU aus Qu
5. Oktober 2017 um 22:00  |  1287106

@Jupp Koitka,

endlich sind wir einmal uneingeschränkt einer Meinung, was aber nicht nur im Fall Kostic zutrifft, auch Ekdal war gefühlt mehr für seine N 11 als für seinen Arbeitgeber auf dem Platz.
Sicher sollte die N 11 für jeden Spieler das ersehnte Ziel sein, aber auch immer mit dem Wissen wer das Gehalt zahlt.
Nur ein gesunder Spieler kann für beide Mannschaften das abrufen, was ihn voran bringt, dazu gehört eben auch das man kein Stroh zwischen den Ohren lagert und einen vernünftigen Manager beschäftigt.


Jupp Koitka
5. Oktober 2017 um 22:14  |  1287107

@JU:
.
Freut mich auch, dass wir mal uneingeschränkt einer Meinung sind.
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Wenn der HSV aus unserer Meinung die richtigen Schlüsse zieht, haben wir beide noch mehr davon😉.


Raibi
5. Oktober 2017 um 22:25  |  1287108

Btw, heute kann man sich den hier oft genannten „Hüpfer“ Live und in Farbe im Fernsehen anschauen. Dieser „Hüpfer“ ist zwar heimisch auf der Insel, aber Ähnlichkeiten mit dem „HSV-Hüpfer“ gewollt und klar zu erkennen. Wirklich beeindruckend die Performance der Nordirischen Fans. 👍👍👍

PS: Der ebenfalls oft hier zitierte „Pester“ hat seinen „Doppelauftritt“ morgen bei der Muppet Show! 😂😂😂


JU aus Qu
5. Oktober 2017 um 22:30  |  1287109

@abraeumer,

keine Verehrung, sondern ich sehe ihn lediglich zu den AG „Pfeifen“
als den klar besseren.
Als de Bruyne hier gehandelt wurde, wurde er vor allem von den Medien abgewatscht, noch einer von der Chelsea Resterampe.
Die Chelsea Boys waren zudem der beste eoropäische Nachwuchs derzeit, wurde nur gern hier allen als Resterampe verkauft.
Alle Spieler die er geholt hat, waren jung und sind nachdem sie beim HSV weg waren, woanders durchgestartet, haben ihren Wert gesteigert.
Die internen Anschuldigungen, wurde doch nie bewiesen, nur Mutmaßungen, ansonsten hätte man ihn von den hiesigen Medien sicher „an die Wand gestellt“, auch die Enkel Geschichte wurde ihm angelastet, aber nach meinen Infos gezielt iniziert, hat man Uwe gegen sich, ist der Abschuss gesichert und es kamen die wieder zur Geltung, die FA nicht in seine Arbeit involviert hat, der AR zu der Zeit ein großes Nest eitler, selbstverliebter, Ahnungsloser war.
Wie gesagt leider Schnee von gestern, damit ist die Geschichte für mich dann auch erledigt.
Schaun wir was die Zukunft bringt, nach 40 Punkten sehen wir weiter.


Kill Bill
5. Oktober 2017 um 23:05  |  1287110

Gespräche über eine Vertragsverlängerung BP laufen laut der Blöd.
Ich würde es begrüßen. Offenbar schafft er in seinem Arbeitsbereich die Leistungskultur, die auch an anderen Stellen dringend notwendig wäre.


frank70
5. Oktober 2017 um 23:38  |  1287111

@abräumer5

Naja, im Belehren bist du ja auch nicht zurückhaltend, richtig?

Ich erinnere mich an multiple Posts, die zum Inhalt hatten … (Vorsicht Übertreibung!!)
…“man hätte doch nur die Spieler x,y und z für zweistellige Millionenbeträge verkaufen müssen. Und mit der Asche dann die Sieler a,b und c für lau kaufen müssen“.

Natürlich alles Granaten, meist aus der 2. Liga.

Schwamm drüber. Beim notwendigen Sielerpersonal sind wir eben unterschiedlicher Meinung. Kann vorkommen. Ich glaube einfach nicht, dass die Qualität der Mannschaft mit “Sparkäufen“ nennenswert gesteigert werden kann.

Wenn Kühne ernst macht und den Geldhahn wirklich zudreht, werden wir es ja im nächsten Sommer ja erleben. Dann wäre nämlich Schmalhans Küchenmeister und Zweitliga-Kicker wohl das höchste Regal in dem sich der HSV aus finanziellen Gründen bedienen kann.


Wilhelm
6. Oktober 2017 um 0:19  |  1287112

Das, was Ihr hier so alles ablästert trifft sicher zum Teil auf den HSV zu, aber auch ebenso auf die Ballkünste von 75% der übrigen BL-Spieler. Keine Vertreididung der Mängel im HSV-Spiel, aber es macht wenig Sinn, so zutun, als wenn die BL insgesamt zur Zeit eine viel bessere Qualität aufweist., schon gar nicht wenn man den Europavergleich heranzieht und die Nobodys aus Schweden ebenso locker gegen Hertha gewinnen, wie die Bulgaren gegen Hoffenheim. Also, laßt mal die Kirche im Dorf und ielleicht schafft der HSV endlich in dieser Saison den Abstieg……


tonipain
6. Oktober 2017 um 1:36  |  1287114

Das seine Lieblingespieler Hahn und Schipplock heute getroffen haben, freut mich für Gisdol. Spätestens gegen Mainz werden sie auch das leere Tor nicht treffen, also war das heute ein netter Zeitvertreib mit Öffentlichkeitsarbeit, aber ohne jeden Belang für die Liga.


Herbert
6. Oktober 2017 um 1:57  |  1287115

Dass das Passspiel des HSV eines der schlechtesten der Bundesliga ist, weiß in der Liga jeder.
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Und das hat Folgen: Zwingt man die Spieler des HSV durch frühes Pressen und schnelles Anlaufen dazu den Ball schnell abspielen zu müssen ist die Wahrscheinlichkeit an den Ball zu kommen recht hoch, so dass nach einem Ballgewinn das Umschaltspiel schnell und passsicher erfolgen sollte, um gegen den HSV zum Torerfolg zu kommen.
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Selbstverständlich ist schnelles Anlaufen über 90 Minuten nicht möglich so dass jeder HSV Gegner das Spiel in zwei Phasen einteilt, sofern er nicht so ballsicher wie der FC Bayern ist. Phase 1 besteht in einer verdichteten Defensivorientierung hinter der Mittellinie mit der der HSV kaum etwas anzufangen weiß, da die Räume zu eng sind für die spielerischen Qualitäten im Passspiel und im Individualbereich. Phase 2 besteht aus frühem Pressing. In beiden Phasen wird das schlechte Passspiel ausgenutzt und führt früher oder später zum Torerfolg, sofern das schnelle Umschaltspiel beherrscht wird.
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Solange die Passquote nicht signifikant verbessert wird, solange werden Torerfolge Mangelware bleiben und solange wird man gegen fußballerisch durchschnittlich ausgestattete Teams der Liga schlecht aussehen, was zwangsläufig in den Abstiegskampf führt.
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Aufgrund der allgemein vorliegenden Statistiken weiß heutzutage jeder Trainer um die Schwächen seiner Mannschaft und um die des Gegners. Entscheidend ist neben einer guten Analyse die Fähigkeit einem Team sowie einzelnen Spielern Fähigkeiten zu vermitteln, die sich messbar in jeder Statistik niederschlagen.
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Klopp, Tuchel und Nagelsmann können Mannschaften besser machen und die Spielkultur eines ganzen Clubs neu erfinden. Beim HSV hieß der letzte Trainer der dies konnte Martin Jol und davor Ernst Happel. Dazwischen und danach war das große NICHTS auf dem Trainingsgelände des HSV beheimatet.
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Während hier im Blog über einen oder zwei mickrige Spezialtrainer für die Holzschuhabteilung des aktuellen Kaders diskutiert wird, haben Clubs wie Dortmund, Hoffenheim und Leipzig Millionen in technische Anlagen investiert um die Ballfertigkeiten der Spieler zu verbessern.
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Anstelle endlos viel Geld in Jungs zu stecken, die nicht in der Lage sind einen Ball in vollem Lauf sinnvoll zu verarbeiten, obwohl sie Millionen kassieren im Jahr, wäre eine Investition Kühnes in Höhe von zwei bis drei Millionen € in ein Gerät das sich Footbonaut nennt sowie eine Kooperation mit der Hoffenheimer SAP Technikschmiede sinnvoller gewesen.
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Desweiteren wäre es sinnvoller gewesen eine handvoll Sportwissenschaftler zu nehmen und sie akribisch auf die Trainingsinhalte Tuchels, Klopps und Guardiolas anzusetzen und explizit die Unterschiede zum HSV herauszuarbeiten.
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Der Trend im modernen Fußball ist seit Jahrzehnten immer derselbe geblieben: Schneller, ballsicherer, taktisch komplexer und vielfältiger.
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Ein moderner Spieler muß intelligent, ballsicher, schnell und lernfähig sein. Fällt auch nur ein Faktor aus sollte sich der Transfer erledigt haben. Timo Werner, Leroy Sane, Leon Goretzka, Joshua Kimmich heißen die Prototypen dieser neuen Generation, die ich im übrigen für so stark halte, dass ein weiterer WM oder EM Titel Pflicht sein sollte.
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Bislang versteht es Gisdol nicht das Spiel des HSV mit Ball zu verdichten und gleichzeitig schneller zu machen bei messbarer Erhöhung der Passquote.
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Trainingsformen, wie sie von Tuchel oder dem FC Barcelona bekannt sind, bei denen auf engem Raum in extrem hoher Geschwindigkeit fehlerfrei gepasst werden muß sind in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit rund um das HSV-Training nicht erwähnt worden.
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Grundlegendes Passtraining unter Beachtung der Schuh- und Ballflächen, wie bei Louis van Gaal in seinen Bayernjahren, kennt man zumindest öffentlich nicht vom HSV.
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Stattdessen sieht man immer wieder Torraumszenen ohne Gegnerdruck oder Spielchen wie auf einem x-beliebigen Bolzplatz die zwar gelegentlich vom Trainer unterbrochen werden, aber nicht in der Lage sind den notwendigen qualitativen Anpassungsdruck auf die Spieler zu erzeugen.
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Gisdol hat ein Problem beim Verständnis von Trainingsformen, was jedoch vollkommen normal ist, da die wenigsten Trainer wirklich wissen was einen Spieler oder gar ein ganzes Team wirklich besser macht als die Konkurrenz.
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Auch ein Felix Magath hat über die physische Anpassungsleistung seiner Profis hinaus nicht die Fähigkeit besessen ein Team spielerisch zu entwickeln wie dies Klopp, Guardiola, Tuchel und Nagelsmann können.
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Der HSV wäre gut beraten mit Gisdol weiter zu arbeiten und dennoch eine Kommission zu gründen die sich mit Trainingsformen auseinandersetzt wie sie die besten Trainer der Welt einsetzen um Athleten und Teams messbar zu verbessern.
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Warum sollte in zwei bis drei Jahren nach Gisdol der nächste „Nagelsmann“ nicht beim HSV unterschreiben? Der zukünftige Stern am Trainerhimmel muß kein ehemaliger Profis sein sondern kann sowohl aus dem Jugendbereich, als auch aus dem Amateurbereich, stammen. Es gibt tausende Trainer die für den HSV verfügbar wären aber man muß wissen wonach es zu suchen gilt…


HSK
6. Oktober 2017 um 8:16  |  1287116

Moin,

Horsthotte
5. Oktober 2017 um 21:59 | 1287105

Man müsste mal die Philosophie und Wirkungszusammenhänge genau verstehen. Gibt es irgendwo ein Interview oder belastbares Material zum Thema Trainingsinhalte warum genau so, warum kein Individualtraining, warum kein konzentriertes Standard-/Freistosstraing beim HSV? Unser türkischer Betrüger hat doch angeblich außerhalb des offiziellen Trainings Freistöße mit recht ordentlichem Ergenis trainiert. Warum heute keiner, welche Presse fragt und was sagt der Trainer auf solche Fragen?

Weil das Niveau immer mehr sinkt und die Kohle trotzdem kommt, unangenehme Fragesteller werden von Pressekonferenzen ausgeschlossen, anders nicht zu erklären, oder sinkt auch etwa das Niveau von Reportern? 😉
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Fakt ist das kaum einer Standarts, Pässe und dergleichen präzise schießen kann, bei Hundt sieht man noch die Ansätze, anscheinend wurde es zu seiner Zeit noch trainiert.


HSK
6. Oktober 2017 um 8:30  |  1287117

@frank70 #
++++++++++++++++++++++++
Was Sie/Du seit gestern geschrieben haben, ist richtig, aber eigentlich eine komplette Zusammenfassung der Blogdiskussionen und derer Ergebnisse, der letzten Monate.


frank70
6. Oktober 2017 um 9:47  |  1287118

@HSK

Ist das jetzt gut oder schlecht? 🙂

Ich glaube in der Analyse sind sich hier die meisten einig:

– Das externe Geld wurde ohne nachhaltigen Effekt quasi verschleudert
– Man hat es versäumt, eine Mannschaft mit Perspektive zu bauen
– Die handelnden Personen (AR, VV, Sportchefs) waren der Aufgabe nicht gewachsen.

Der Dissens herrscht wohl eher bei der Betrachtung, wie man aus der Gesamtmisere wieder heraus kommen kann.

Ich bin pragmatisch veranlagt und habe die wirtschaftliche Entwicklung der letzten 5-10 Jahre zur Kenntnis genommen.

Organisch, sprich aus der Generierung interner Mittel (Werbung, Zuschauereinnahmen, Transfererlöse) sehe ich kurzfristig einfach keine Perspektive, die nach oben führt. Und ich halte diesen Weg, so wie sich das Geschäft Fußball im Hier und Jetzt präsentiert, als nicht mehr so erfolgsversprechend, als noch vor 15 Jahren.

Was mich freut, ist die Entwicklung in den Jugendmannschaften. Vielleicht kann auch der Campus perspektivisch dazu beitragen, dass ein Arp keine Eintagsfliege bleibt.

Apropros Arp: Dieser Vertrag gehört so schnell wie möglich verlängert. Ob er ein Top-Stürmer wird, ist jetzt noch nicht zu sagen. Er ist aber wohl der einzige „Blue-Chip“, den der HSV derzeit hat. Es wäre fatal, auch als Signal nach außen, wenn man ihn im Sommer 2018 verkaufen müsste (da sein Vertrag ja nur bis 2019 käuft)


HCS
6. Oktober 2017 um 9:48  |  1287119

Toki
5. Oktober 2017 um 19:53 | 1287095
Tja.. wie soll man auch Ballsicherer werden, wenn so gut wie nie
trainiert wird. Und wenn…höchstens gefühlte 40 Minuten.
Ein Witz das sogenannte Training des Welttrainers..

Xxxxx

1. Wie oft bist Du denn beim Training anwesend?
2. Wie oft bei anderen Clubs zum Vergleich?


Dietersad
6. Oktober 2017 um 10:18  |  1287120

Heute ist wieder Belastungssteuerung angesagt.Wenn ein Spieler wie Hundt sagt das das Training seine Karriere verlängert,da weiß man was im Training abläuft, ja nicht zu viel machen,gibt ja keine Defizite.Lieber ne Bank hinstellen zum ausruhen
Sieht denn das keiner von der HSV Führung, aber Hauptsache Geld einstreichen


Der Meller
6. Oktober 2017 um 10:24  |  1287121

Passspiel mangelhaft

Spielerischer Aufbau mangelhaft

Spielsystem und Laufwege mangelhaft

Ich bin auch kein Freund davon, dass man aus Fußball die komplette Wissenschaft macht und nach Belieben die Systeme oder Angriffs- und Abwehrformationen anpasst. Das kann man machen. Dafür braucht man aber einen eingeschworenen schon länger zusammspielenden Haufen mit einer gewissen Basisintelligenz für das „Spiel“. Konditionsentlastendes Spiel, ausgerichtet auf den Gegner. Leine kurz, Leine lang.

Bei uns hat sich aber nichts etabliert und man ist Lichtjahre von unterschiedlichen Spielangängen entfernt. Von einer Variablität im Spiel ganz zu schweigen. Bei uns wird „gepresst“. Andere nennen das Hühnerhaufen.

Betrachtet man sich die Bayern oder Dortmund lautet die Fragestellung ganz klar „hat der Trainer die Mannschaft verbessert?“ oder „was muss besser gemacht werden, um dieses Ziel zu erreichen?“. Diese Frage muss sich Gisdol leider gefallen lassen. Hierzu zählen auch Bruchhagen und der Tod. Ausreden wie die Ergebnisse und der Tabellenplatz der letzten Halbserie dürfen keine Entschuldigung sein. Maßgeblich ist die Weiterentwicklung.

Eigenartigerweise hat Gisdol jetzt in der Länderspielpause mal 3 Einheiten gemacht. Vorbeugung? Wurde Druck größer? Mußte Alibi aufgebaut werden?

Wenn eine Mannschaft seit Jahren, egal mit welchem Spieler, so viel taktische und spielerische Unfähigkeit offenbart, könnte ein zielgerichtetes Training zumindest der Ansatz sein. Dafür ist der Trainer verantwortlich. Wenn dieses Training vorhanden sein würde, könnte er es dezent auf die vorhandenen Spieler schieben und wäre erlöst.

Ach ne, Mist, über die entscheidet bei uns ja auch der Trainer.

Tja, Herr Gisdol.


Blogfan
6. Oktober 2017 um 11:02  |  1287122

…was wohl von den Schaumschlägern Bruchhagen und sein Todt ins Mikro geblasen wird, wenn die nächsten Spiele vergeigt werden….und Gisdol muss auch anfangen sich sehr intensiv zu hinterfragen.


Keulinski1887
6. Oktober 2017 um 12:37  |  1287123

HCS
6. Oktober 2017 um 9:48 | 1287119
1. Wie oft bist Du denn beim Training anwesend?
2. Wie oft bei anderen Clubs zum Vergleich?
.

Moin @ all,

ich habe letzte Woche auch schon mal in die Runde gefragt wer sowas woran eigentlich Beurteilen mag. Darauf bekommt man hier leider nicht so die Zufriedenstellende Aussage (aus meiner Sicht). Mich würde nach wie vor interessieren ob hier in Hamburg wirklich schlecht trainiert wird. Und nicht nur das man davon ausgeht weil die Leistung am Spieltag darauf schließen lässt, sondern weil man es wirklich gut und Kompetent beurteilen kann (Vergleich zu anderen Teams/Trainern, Beobachtung über einen Aussagekräftigen Zeitraum).
Bitte nicht falsch verstehen, ich möchte hier nichts schön reden.
Gerne hau ich auch mit drauf dass hier schlecht Trainiert wird. Aber wenn ich haue würde ich gerne wissen das es auch so ist – und das nicht nur weil jemand 2 mal beim Training war oder irgendwo irgendwie nen Bericht gelesen hat.


Keulinski1887
6. Oktober 2017 um 12:39  |  1287124

Und bitte den letzten Satz nicht auf irgendjemanden persönlich beziehen…das war jetzt einfach nur mal so runter geschrieben…..


Nordtribuene24c
6. Oktober 2017 um 12:42  |  1287125

@ Scholle: Thema „Extra-Schichten/Individualtraining“
es haben schon diverse User gefragt/gebeten: wieso schneidet ihr diese Thematiken nicht mal endlich „offiziell“ an?!!!? Hr Todt gibt gefühlt jeden zweiten Tag irgendein Statement ab und der Trainer hat ja auch die ein oder andere PK … bitte „verhaftet“ die Verantwortlichen endlich mal


michailow
6. Oktober 2017 um 13:24  |  1287126

@Der Mueller 10.24 : Das sehe ich genau so. DANKE.


Rotkaeppchen1966
6. Oktober 2017 um 13:25  |  1287127

@keulinski: Du brauchst dich nicht schon fast zu entschuldigen für deine schüchterne Anfrage, wie es denn im Vergleich mit dem Training der anderen Bundesligisten aussieht.
Es hat viele Gründe und jeder Kommentator hat mit seinen Einlassungen ein Stück weit recht, warum sich das fußballerische Niveau beim HSV dem Nullpunkt nähert und bei jährlich 25-30 Mio Investitionen für Neuzugänge „nichts bei rum kommt“.
Aber bei allen berechtigten Einwänden braucht man nicht auf „alles einschlagen“, um zu dokumentieren, wie „Sch…e“ der HSV ist:
Ich würde an Scholles Stelle auch kein Trainingsvideo mehr rein stellen, was da rausgezogen und reininterpretiert wurde neulich, spottet jeder Beschreibung.
Jede Aussage auf den PK´s wird auf die Goldwaage gelegt und dann wird munter spekuliert, philosophiert und reininterpretiert.
Ich denke auch, warum soll es im Profifußball anders sein als im „richtigen Leben“ : „Übung macht den Meister“ und wer irgendwo etwas aufzuholen hat, muss üben und lernen.
In Erwartung des „Doppelpass“-Phrasen-Sonntags aber noch eine Abschlussweisheit, die meine ich bei allem Training oder Nichttraining auf unsere Kicker zutrifft wie wieder im „richtigen Leben“: Bei allem Übungseifer: Manche können es nicht besser bzw. lernen es nie.


HSK
6. Oktober 2017 um 13:27  |  1287128

@Herbert
6. Oktober 2017 um 1:57 | 1287115
____________________________________
WOW, klasse, danke für den außergewöhnlichen, interessanten Beitrag!
—————————————–
@Meller
Absolut….
——————————————
frank70
6. Oktober 2017 um 9:47 | 1287118

@HSK

Ist das jetzt gut oder schlecht? 🙂
——————————————-
Weder noch, aber irgendwann gähn…. 🙂
Ihre Antwort mit Nachtrag wesentlich interessanter, sehe ich auch so…
Es wird immer über Jugendarbeit, Förderung, Einsatz des eigenen Nachwuchses gesprochen, ein wesentlicher Punkt wie ich finde, ist das die Talente oft nicht rechtzeitig erkannt und längerfristig verpflichtet werden. Ein gutes Beispiel ist wieder Ito, der schon länger positiv auffällt, ebenso Knöll dessen Vertrag im Juni 2018 ausläuft.


Der Meller
6. Oktober 2017 um 13:34  |  1287129

Rotkäppchen, alles richtig. Aber leider werden wir es bei diesem Trainingsumfang (zeitlich, inhaltlich, seit Jahren) nie wissen, ob bei uns welche spielen, die es überhaupt nicht besser können.

Wenn man jeden Tag Ego-Shooter übt oder für jede Mathearbeit tagtäglich lernt und man wird einfach nicht besser, dann ist das nun mal so. Man hat es aber versucht. Man hat versucht, sich zu verbessern.

Bei uns scheitert es schon am Versuch.


HSK
6. Oktober 2017 um 13:35  |  1287130

Rotkaeppchen1966
6. Oktober 2017 um 13:25 | 1287127
Übung macht den Meister“ und wer irgendwo etwas aufzuholen hat, muss üben und lernen.
——————————————-
Dito, genau das ist der Punkt, wenn ich etwas nicht so gut beherrsche, muss ich mehr lernen/üben/trainieren, da gibt es gar kein wenn und aber und was machen andere…..


neeeneee
6. Oktober 2017 um 13:39  |  1287131

Wooow 5 Tore , ich denke nun ist der Zeitpunkt gekommen wo man Hahn und Schipplock verbesserte anbieten muss , so in der Kategorie Wood


HSK
6. Oktober 2017 um 13:40  |  1287132

Der Meller
6. Oktober 2017 um 13:34 | 1287129
Bei uns scheitert es schon am Versuch.
….
😂😂😂


Raibi
6. Oktober 2017 um 14:35  |  1287133

…was ich nicht verstehe ist, warum die Vereine, die zur Winterpause auf einem Abstiegsplatz stehen, nicht „doppelten“ Trainingsaufwand betreiben. Scheint es doch das sinnvollste Konzept zu sein spielerische Höchstleistungen zu generieren.
Ein weiterer Vorteil wäre ja dann auch die eingesparte Ablösesumme der Wintertransfer. 😉

Dem Großteil der Kommentatoren hier empfehle ich übrigens, vermehrt die einschlägig bekannten Management- wie auch Bilanz-Analyse-Seminare zu besuchen und „üben, üben, üben“ dann klappts bestimmt auch mit einem Manager Posten beim HSV. Ach ja, keine Angst bei Themen wie „Integralrechnung und mathemat. Ableitungen“, die bei vielen Menschen trotz „üben, üben,üben“ nicht verstanden werden. Diese Themenschwerpunkte werden nicht tangiert. 😂😂😂🤓


Der Meller
6. Oktober 2017 um 14:38  |  1287134

Raibi, damit stellst Du mal wieder eindrucksvoll unter Beweis, dass Du aber mal so gar nichts verstanden hast.

Auch eine Leistung. Sogar ohne Übung.


Voraussager
6. Oktober 2017 um 14:54  |  1287135

Raibi,
auch noch mal für Dich:
Musiker in Profiorchestern üben jeden Tag 3-4 Stunden, komisch ist, diekönnen doch alle Musik machen!!


paulinski
6. Oktober 2017 um 15:24  |  1287136

Da darf es doch überhaupt keine 2 Meinungen geben: Der HSV wird zu wenig trainiert. Dazu offensichtlich werden die Schwachpunkte ebenfalls kaum verbessert, und davon gibt es leider viele. Unterm Strich, die Spieler dieser Liga allgemein werden zu sehr gepampert. Das Ergebnis wird uns in Russland bei der WM präsentiert. So, auch wenn wir gegen Nordirland überlegen waren.jedenfalls nicht. Als die N-Iren endlich mal ihre Hemmungen fallen liessen, schwamm unsere Abwehr aber erheblich.


Montefusco
6. Oktober 2017 um 15:58  |  1287137

Und Kostic pasaunt in der Presse er ist bei 100%. Eine Unverschämtheit. Ich hoffe der HSV verpasst ihm eine saftige Disziplinarstrafe. Er steht für heute Abend im Kader und somit kann man auch davon ausgehen dass er spielt. Vermutlich das letzte Mal für die nächsten Monate, wenn er sich dann richtig verletzt. Ich schliesse mir hier allen an die gesagt haben etwas Vergleichbares würde in München oder Dortmund nicht passieren.


dead-alive
6. Oktober 2017 um 16:08  |  1287138

Das sogenannte Trainingskonzept von Gisdol, welches konsequent darauf verzichtet, die technischen Fertigkeiten der Spieler zu verbessern, ist eine bodenlose Frechheit und wird kurzfristig zu seiner Entlassung führen.

Übertroffen wird dieses fahrlässige Versagen nur durch einige Freaks, die ernsthaft bezweifeln, dass das Training beim HSV eine Katastrophe ist.

Noch schlimmer ist allerdings, dass sich niemand traut, das Thema Training auf den Pressekonferenzen anzusprechen. Wie kann man nur so die Hosen voll haben? Die zahlreichen Hinweise hier im Blog, dort mal aktiv zu werden, werden ja auch vollständig ignoriert.

Der HSV ist zur Zeit ein einziger Defekt. Hoffentlich findet die Schreckensherrschaft von Gisdol nach dem Heimspiel gegen Bayern ihr unrühmliches Ende.


Raibi
6. Oktober 2017 um 16:18  |  1287139

Na ja dead, so unrühmlich war es dann doch nicht. Die Mission der letzten Saison hatte zuvor noch kein Trainer geschafft, wobei bis zum 10. Spieltag auch selbst verschuldet.

Das Problem ist jedoch wieder einmal der Vorstand, der einfach den Vertrag zu früh verlängerte und dann (wenn man denn sowas wie Kontinuität haben möchte) die Zielsetzung der neuen Saison absolut zu niedrig ansetzte.


Raibi
6. Oktober 2017 um 16:35  |  1287140

@ Voraussager / Meller

Keine Sorge, ich habe es schon richtig verstanden. Aber ihr müsst eure Augen auch mal weiter öffnen und die Scheuklappen ablegen. Natürlich könnte das Passspiel besser sein, natürlich könnte dies auch mehr trainiert werden und ja, es würde noch besser werden.

DOCH Gisdol will das gar nicht, das der HSV diese Spieltaktik der „Ballbeherrschung“ ausübt. Er legt sehr geringen Wert auf „toll“ herausgespielte Varianten sprich von hinten durch gefälliges Passspiel nach vorne zu kommen.

TORERFOLG erwartet und plant der Trainer über Balleroberung in der gegnerischen Hälfte und anschließenden schnellem (Pass auf die „Läufer“) Umschaltspiel.

Den Ballbesitzfussball kennen wir von Bayern, Dortmund und RB. Als der HSV das mal versuchte, Aufbau von hinten hatten wir unsere Erlebnisse „Westermann, Djourou, Ostzolek ect. Da haben wir uns alle gewünscht, das von hinten länger Hafer gespielt wird damit wir uns den Ball nicht selbst reinhauen. Wieviele Tore haben wir so? So ca. 20 waren es schon…

Schön ist das nicht anzuschauen und auch mir gefällt das nicht. Dem Trainer aber zu unterstellen er wäre „faul, dumm, naiv, nicht erstligareif“ ist Schwachsinn, da seine Spieltaktik dies nicht fordert bzw. der Coach das nicht will. Somit höchst konsequent in des Trainers „Augen“.
Leider aus unserer Sicht die falsche Spieltaktik. Nicht mehr, nicht weniger… meiner Meinung nach…


Biker1952
6. Oktober 2017 um 17:34  |  1287141

Unser Fiete fährt nicht allein zur WM, Josha Vagnoman darf ihn begleiten weil Ludewig aus Leipzig ausfällt.
Darf man sich ja vielleicht einmal darüber freuen ?


6. Oktober 2017 um 17:51  |  1287142

Ja Biker, darf man, aber was nützt uns das in der BuLi im Kerngeschäft? Mats Köhlert war übrigens auch bei einer U17 WM und nun?


Biker1952
6. Oktober 2017 um 17:58  |  1287143

Vielleicht ja ein wenig Druck von unten wenn der eine oder andere es zu eine U N 11 schafft.
Und Nu ist auch nicht gut, dann kann ich gleich sagen lässt es. Bildet bloss keinen aus der N 11 Spieler wird, bringt eh nichts, siehe Mr X .


Keulinski1887
6. Oktober 2017 um 18:02  |  1287144

Rotkaeppchen1966
6. Oktober 2017 um 13:25 | 1287127
@keulinski: Du brauchst dich nicht schon fast zu entschuldigen für deine schüchterne Anfrage, wie es denn im Vergleich mit dem Training der anderen Bundesligisten aussieht.
.
Hallo und danke für deine Antwort.
Du hast meine Anfrage wohl aber etwas falsch gedeutet. Weder schüchtern, noch entschuldigend war diese gemeint. Eher sollte sie sachlich, neutral und ohne Provokation sein.

Mich würde einfach nur wirklich interessieren ob MG wirklich schlecht trainiert und zu wenig trainiert und damit ein schlechter Trainer ist. Hauptsächlich weil ich ihn eigentlich, aus meiner Sichtweise, für einen guten Trainer halte.
Wenn ich aber damit falsch liege, bin ich der letzte der seine Meinung nicht ändern würde.
Viele Kommentare hier überzeugen mich nur einfach nicht, das klingt oft nach Willkür oder irgendwo mit auf den Zug gespringe.


Voraussager
6. Oktober 2017 um 18:02  |  1287145

Raibi,
auchnicht falsch aber auch für dieses unsägliche Umschaltspiel braucht man Balltechnische Fähigkeiten, von Standards ganz zu schweigen. Das alles nicht funktioniert sehen wir Woche für Woche, wo erspielen wir uns denn Zorchancen?


Biker1952
6. Oktober 2017 um 18:05  |  1287146

Dann einmal ganz provokativ gefragt, wozu ein U 21 Blog, interessiert doch eh keinen weil er für das Kerngeschäft Bundesliga nichts bringt. Gerade weil du das Beispiel Köhlert bringst. Dann muss man über ihn ja nicht mehr schreiben, war auch da, hat sich verletzt, es nicht geschafft, uninteressant für das Kerngeschäft. Kein Wunder das es junge Spieler beim HSV so schwer haben wenn selbst Blog Schreiber das mit und Nu abtun weil es nichts nützt.
Dann nützt auch sonst nichts mehr beim HSV.


6. Oktober 2017 um 18:27  |  1287147

@Biker
du versuchst mir Dinge in den Mund zu legen, die ich nicht gesagt habe. Natürlich kann, darf und sollte man sich für jeden Jungen freuen, der es in die Jugendauswahlmannschaften schafft. Das tu ich auch, speziell für Vagnomann, der berücksichtigt wurde obwohl er im ersten Jahr U19 (noch) kein Stammspieler/Startelfspieler ist.
.
Von solchen Spielern hatte der HSV in der Vergangenheit aber auch bereits welche, oben angekommen sind die wenigsten, was mannigfaltige Gründe hat, wovon einer die mangelhafte Durchlässigkeit zu den Profis ist. Die, so will man uns ja gerade nach den Einsätzen von Ito, Janjicic und Arp gegen Werder weismachen, über Nacht – planvoll und strategisch – verbessert wurde.
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Kurz noch zu “Warum einen U21Blog wo der Nachwuchs keinen interessiert?“ Weil es mich interessiert und mir (meistens) Spaß macht und den einen oder anderen interessiert es dann zwischenzeitlich doch ab und an. Dich ja auch. Gut so!


Reinhard 1954
6. Oktober 2017 um 18:30  |  1287148

Heute u.a. im Abendblatt…
………………………………..
Auch die Innenverteidiger Gideon Jung, Mergim Mavraj und Kyriakos Papadopoulos sind Teil des Problems bei der Umstellung auf spielerische Lösungen. „Wichtig sind Defensivspieler, die sich am Spielaufbau beteiligen können. Da ist der HSV eher unterdurchschnittlich besetzt. Ein kontrolliertes Spiel aufzuziehen ist schwierig.“ Die offenbar fehlende spielerische Qualität der HSV-Spieler dokumentiert sich auch an der miserablen Passquote in dieser Saison. Nur 67,1 Prozent der Bälle landen beim eigenen Mann, der HSV ist damit das schlechteste Team der Liga.
…………..
https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article212151231/Neue-Taktik-fuehrt-zu-neuer-Schwaeche.html

………….
Zigmal von mir in den letzten Monaten geschrieben. In der letzten Saison war der HSV neben Darmstadt das spielerische schwächste Team der Bundesliga, mit der höchsten Fehlpassquote. In dieser Saison hat sich dies nicht geändert.
…………….
Die Frage darf erlaubt sein: Warum wurden dann 6,5 bis 10,5 Mio. für Papa und 6 Mio. für Hahn investiert?


Biker1952
6. Oktober 2017 um 18:38  |  1287149

Wäre ja deshalb für uns einmal, wenn Scholle zustimmt und es auch Andere in der Sauren Gurkenzeit, so wie jetzt, interessiert was da in der Jugend abgeht. Hier Fragen an Peters oder Harms einstellen, oder du verweist auf deinen Blog, und später mit Bericht hier berichten.
Dann lesen wir hier auch nicht 30 mal am Tag, das das Kurzpassspiel zu kurz kommt.
Von mir 2 Fragen, was bekommt ein 16 Jähriger Jugendspieler an Unterstützung. Bis in welche Altersklasse geht das Peters Prinzip.

Und wenn SH keine Lust hat ruf ich Ihn an.
Gruß aus Walmsburg an der Elbe Holger


Biker1952
6. Oktober 2017 um 18:58  |  1287150

@Reinhard1954
Weil wohl Gisdol kein Spielaufbau aus der eigenen Abwehr spielen will.
Deswegen steht auch Mathenia im Tor und nicht Pollersbeck.
Auch wenn nur Regio konnte man sehr gut sehen wie Titz spielen lässt. Aufbau über den TW zu den AV oder IV und dann über das Mittelfeld nach vorne, und nur wenn nichts geht kommen die langen Bälle. Ganz einfach.
Und das hat mit der Klasse in der eine Mannschaft spielt nichts zu tun. Ich kann in der Kreisklasse mit Aufbau von hinter oder mit langen Bällen.


Jupp Koitka
6. Oktober 2017 um 18:59  |  1287151

Fortuna Düsseldorf verkauft Peter Hermann für 1,75 Mio zzgl. Erfolgsprämien an Bayern München.
.
Der HSV hat dieses Potenzial völlig verkannt und ließ Hermann nach drei Wochen ablösefrei ziehen.
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Weiß jemand, ob der HSV wenigstens noch mit 10% an der Ablöse beteiligt ist?
.
So viel jedenfalls zum Thema Transferpreisinflation.
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Man stelle sich vor, der HSV hätte 2 Mio Ablöse für einen Co-Trainer bezahlt…
.
Soll sich noch einer über 6 Mio für Hahn oder 10 Mio für Edgar Walace beschweren.
😉


Biker1952
6. Oktober 2017 um 19:01  |  1287152

Beginnt gerade auf Eurosport U 21 gegen Aserbaidschan

Aufstellung

Die deutsche Startelf: Nübel – Klostermann, Tah (K), Baumgartl, Henrichs – Ochs, Dahoud, Kehrer, Hartel – Platte, Teuchert.


Jupp Koitka
6. Oktober 2017 um 19:08  |  1287153

@Biker1952
Regionalliga und Bundesliga sind zwei verschiedene Sportarten.
.

Der HSV hat im Moment nicht die Spieler für einen geordneten Spielaufbau bzw diese haben nicht die notwendige (mentale) Sicherheit.
.
Daher ist Gisdols Ansatz neben der Stevens-Taktik eine von zwei sinnvollen Alternativen.
.
Wie weit wir mit Spielaufbauversuchen à la FC Barcelona kommen, haben wir unter Bruno Labbadia gesehen.


Biker1952
6. Oktober 2017 um 19:13  |  1287154

Jupp Koitka
6. Oktober 2017 um 19:14  |  1287155

Irgendwie komisch:
Da sollten wir doch alle froh sein, dass es mit Gideon Jung endlich ein Nachwuchsspieler in die Bundesligamannschaft geschafft hat. Und zwar nach mühsamer und langer Aufbauarbeit.
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Und jetzt ist er auf einmal Teil des spielerischen Problems.
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Ja was denn nun?


Biker1952
6. Oktober 2017 um 19:26  |  1287156

Hier noch 2 A-Jugend Termine im DFB TV

25.11.17 gegen Werder und am 9.12. gegen Wolfsburg


Biker1952
6. Oktober 2017 um 19:39  |  1287157

3:0 für die U 21 bis zur 36. Minute Tore Ochs, Dahoud und Ochs.


6. Oktober 2017 um 19:50  |  1287160

Biker, wen interessiert die Jugend 😉
.
@Reinhard
Die Frage darf erlaubt sein: Warum wurden dann 6,5 bis 10,5 Mio. für Papa und 6 Mio. für Hahn investiert?
—–
Die Frage wurde bereits ebenso oft beantwortet, wie du sie gestellt hast: Es ging/geht um die Mentalität in der Mannschaft.

P.S. Passspiel ist überbewertet, genau wie Zweikampfwerte oder Ballbesitz. Nur was für Statistik Nerds oder chronische Pester.


Biker1952
6. Oktober 2017 um 20:03  |  1287163

@Jupp Koitka
Du liest auch einen Text so wie er gefällt oder wie.
Es gibt Mannschaften die spielen in der Landesliga mit Spielaufbau über die AV oder die IV und es gibt in der Klasse Mannschaften die spielen mit langen Hafer.
Und deswegen ist der Satz, das Regionalliga nicht Bundesliga ist, völlig irrelevant. In der Bundesliga spielen doch auch Mannschaften mit einem vernünftigen Spielaufbau.
Die Frage ist doch die, mit welcher Variante man am weitesten kommt. Und Bundesligaspieler die kein vernünftiges Aufbauspiel können sind demnach eigentlich verbrannt, die kannst du dann ja eigentlich nur an Mannschaften verkaufen die auch nur langen Hafer können.
Bei mir beginnt das aber schon bei uns beim Torwart der nicht mitspielt und im 5 Meter-Raum kleben bleibt und den dann bei gegnerischen Angriffen noch nicht einmal beherrscht.
Am problematischsten sind beim HSV doch die Abstände zwischen den einzelnen Ketten. Hat vor kurzem Sammer einmal an unserem Beispiel erläutert. Da waren die Abstände sehr gering und das Spiel lief besser, im Spiel danach hat man das vernachlässigt und schon bekam die Mannschaft Probleme.
Und dafür ist der Trainer verantwortlich.

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