Vom
Hamburger Abendblatt
Anzeige

HSV-Neuzugang Julian Pollersbeck kommt noch nicht wie gewünscht in Fahrt

„Hier ist mehr Selbstständigkeit gefragt, noch mehr zu trainieren.“

Ein Satz von Julian Pollersbeck, der offenbar nicht nur mich alarmiert. Zumal dieser Satz öffentlich ausgesprochen das ist, was viele hinter vorgehaltener Hand sagen: Als HSVer wirst Du im normalen Saisonbetrieb – die Vorbereitung nehme ich mal aus – nicht überbeansprucht. Im Gegenteil. Und das schreibe ich an einem Tag, wo ausnahmsweise mal drei Einheiten angesetzt waren für die daheimgebliebenen Nicht-Nationalspieler. Zufall. Aber es ändert eben auch nichts an dem Umstand, dass dieser HSV nicht alles aus seinen Spielern rausholt, was zu holen ist. Warum das nicht passiert? Keine Ahnung.

Beim HSV spricht man von wissenschaftlich begründeter Belastungssteuerung. Zudem habe man die so oft von mir geforderten Spezialtrainer in Form von Ex-Profis wie Mehdi Mahdavikia und Christian Rahn. Allerdings trainieren die nicht mit den Profis. Leider. Denn die Spieler selbst sträuben sich nicht vor Mehrbelastung. Siehe Pollersbeck, der sogar davon spricht, dass es schwierig sei, mehr zu machen. Okay, es gibt immer auch Spieler, die man bremsen muss, weil sie unvernünftig viel trainieren wollen. Aber davon sind die HSV-Profis tatsächlich weit entfernt. Eine Einheit am Tag im Schnitt – das ist nicht zu viel. Aber dass sich – nehmen wir nur mal Pollerbeck – ein Spieler fast schon beklagt, nicht mehr machen zu können, um sich zu verbessern, das wiederum darf nicht sein. Das ist fahrlässig. Insbesondere bei einem Verein, der über zu wenige bundesligataugliche Spieler verfügt.

Und bleiben wir mal bei Pollersbeck, der vielleicht nur stellvertretend für viele junge Talente steht, die beim HSV nicht den erhofften Sprung schaffen. Dieser junge Keeper wurde als frisch gebackener U21-Europameister zum Torwart des EM-Turniers gewählt und für knapp vier Millionen Euro nach Hamburg transferiert. Ein Toptalent, wie mir damals bei der Recherche von verschiedenen Scout und Trainern bestätigt wurde. Und ein umworbener Jungkeeper, der sein Glück beim HSV suchte, weil er hier mit Christian Mathenia eine machbare Konkurrenz im Kampf und die Nummer eins hatte. Allein mit seinen Patzern in den Testspielen verbockte Pollersbeck die Fortsetzung seines rasanten Aufstieges höchstselbst. Und er nahm die neue Rolle schnell an, zeigt sich Loyal und fleißig. Zu fleißig sogar? Auf jeden Fall ist Gisdol von seinem Youngster nach wie vor sehr angetan. Warum aber bekommt Pollersbeck nicht das, was man einem Gerry Ehrmann in Kaiserslautern nachsagt: Extraeinheiten ohne Ende? Spezialtraining eben. Ich weiß es nicht. Ich verstehe es auch nicht.

Ich glaube nämlich, dass der HSV aktuell eine große Chance hat, sich einen guten Namen im Nachwuchsbereich zu machen. Die U21 steht wie viele andere Nachwuchsmannschaften auch an der Tabellenspitze. Ein Aufstieg in die Dritte Liga soll zudem abgesegnet werden. Und das ist das Ergebnis der Reformen, die der streitbare Nachwuchschef Bernhard Peters eingeleitet und gegen etliche Widerstände (viele richteten sich dabei auch gegen seinen Umgang und ihn persönlich) durchgesetzt hat. Darunter auch der Einsatz von so genannten Spezialtrainern für Athletik, Defensive, Offensive, Standards. Wird Zeit, dass der Profibereich nachzieht. Und damit meine ich nicht sofort den sportlichen Erfolg – aber ein langfristiges Konzept. Einfach eine gute Perspektive für Toptalente, die als Argument zieht – und dem HSV viel Geld für teure Transfers sparen könnte. Denn noch mal: Eine Million Euro in die Verbesserung der Jugendarbeit zu stecken, also ins Scouting und die Entwicklung der eigenen Talente, kann gut gemacht am Ende zig Millionen Euro wert werden.

Auch hier hält den HSV wirklich nichts davon ab. Gar nichts. Wie schnell dieser HSV ein oder sogar zwei, drei Millionen Euro im Profibereich einsparen könnte, um sie gut in die eigene Nachwuchsabteilung/Scouting zu investieren, haben nicht zuletzt die viel zu hoch dotierten Verträge verschiedener Spieler bewiesen. Hier haben schon die Vorgänger von Bruchhagen, Todt und Co. fahrlässig gehandelt. Bleibt zu hoffen, dass das nicht weiterhin passiert. Womit ich nicht sagen will, dass das der Grund ist, weshalb der Aufsichtsrat den neuen Vertrag von Nicolai Müller stoppt, was hier ja für einen großen Aufschrei und eine sehr lebhafte Diskussion geführt hat. Das kann auch schlichtweg Geltungsbedürfnis der Räte sein, denen man anlasten muss, bei den überteuerten Verträgen der letzten Jahre nur zugeschaut und Spalier gestanden zu haben, ohne es ausreichend zu prüfen. Aber es würde nur zu gut passen, wenn sie diesen Fehler in dem Moment korrigieren wollen, wo sie ihn nicht korrigieren sollten. Und eine Vertragsverlängerung Müllers, bei der schon Einigkeit bestand, könnte genau das sein… Aber okay, das ist Spekulation, so fair muss ich sein. Deshalb möchte ich das an dieser Stelle auch deutlich so benennen.

Andererseits ist es für mich alternativlos, künftig deutlich vermehrt in den offenbar langsam aber sicher besser funktionierenden Nachwuchsbereich zu investieren. Zumal es meiner Meinung nach der einzige Weg ist, wie man sich ohne Abstieg auf Sicht von einem einzelnen Investor zu lösen. Wie das am Ende gemacht wird, da gibt es sicher viele Wege. Einer ist sicher der über die Spezialtrainer – aber eben auch für die jungen Profis wie Jatta, Pollersbeck, Arp, Ito und Co. Und der muss flankiert werden von finanziellen Investitionen in den Ausbau der eigenen Scoutingabteilung.

In diesem Sinne, bis morgen. Da wird übrigens nicht öffentlich trainiert. Ich melde mich am Abend wieder.

Bis dahin!
Scholle


Tags:

78
Kommentare

HSV_Levti
4. Oktober 2017 um 19:50  |  1287016

Im Prinzip ist das der Weg, den man nach der Ausgliederung gehen wollte. Dann fangt doch mal an damit und den Vertrag mit Müller bitte nicht zu den kolpotierten Bezügen verlängern.


scorpion
4. Oktober 2017 um 20:03  |  1287017

.
Guter Blog, Scholle.
.
Ernüchternd, dass anscheinend im Jugendbereich professioneller gearbeitet wird, als bei den Profis.
.
Ernüchternd auch, dass das bei den vielen Interviews mit Gisdol und Daily Todt, kein Jounalist die Eier hat, diese Situation öffentlich zum Thema zu machen.
.
Belastungssteuerung bei einem Spiel in der Woche, wie trainieren denn die Vereine, die noch in drei Wettbewerben vertreten sind?
.
Und ob das individuelle Üben von Passgenauigkeit, Ballannahme, und Standards die Belastungsgrenze der Spieler übersteigt, wage ich mal zu bezweifeln. Man musss nur die Notwendigkeit erkennen und es wollen.
.


Jupp Koitka
4. Oktober 2017 um 20:15  |  1287018

zu Bernhard Peters:
.

Gut, dass seine Arbeit in diesem Blog gewürdigt wird.
.

Ich möchte gerne daran erinnern, dass es Beiersdorfer war, der festgestellt hat, dass der HSV auch in diesem Bereich (Nachwuchs) nicht mehr konkurrenzfähig war.
.

Er hat Peters geholt und ihm viel Geld zur Verfügung gestellt.
.

Es scheint sich langsam zu rentieren, obwohl niemand weiß, ob beispielsweise Ito jemals ein überdurchschnittlicher Bundesligaspieler wird. Sein Auftritt enthielt gute Ansätze, mehr aber nicht. Gleiches gilt für andere Nachwuchsspieler.
.
Ich möchte außerdem noch daran erinnern, dass viele Bernhard Peters schon – in typischer hanseatischer Nörgelmanier – zum Teufel gewünscht haben (Olaf Kortmann („Oberlehrerhaft“) u.a.).
.
Diese typische hanseatische bzw. „hamburgische“ Nörgelunart, die zumeist heimtückisch von hinten durch das Knie umgesetzt wird, verhindert auch, dass ein Vorstandsvorsitzender richtig stark und unantastbar werden kann.
.
Bernhard Peters hatte sicher auch Glück, dass er im Tagesgeschäft Bundesliga nicht ganz so im Fokus steht und die Heckenschützen so nicht das große Forum bekamen.
So konnte er sich glücklicherweise halten.
.
Er war eine der besten Beiersdorfer-Entscheidungen! Der HSV wird hoffentlich enorm davon profitieren. Derzeit sieht es jedenfalls
so aus. Danke nochmal Didi👍.
.
Ich weiß nätürlich, dass Beiersdorfer auch Fehler gemacht hat😉.
Darauf muss jetzt niemand hinweisen.


Ludwig
4. Oktober 2017 um 20:23  |  1287019

Die top 60 Nachwuchsspieler (nach dem Guardian) – darunter nur 4 in der Bundesliga, 1x Werder und … Jann-Fiete Arp!

https://www.theguardian.com/football/ng-interactive/2017/oct/04/next-generation-2017-60-of-the-best-young-talents-in-world-football


Montefusco
4. Oktober 2017 um 20:35  |  1287020

Nur bei den Preisen in und um das Stadion herum sind wir ganz oben. Alles andere ist nur noch ein Abbild eines selbstverliebten Bedienertums wo sich jeder selbst der Nächste ist. Wohlfühloase. Oder wie Didi immer so treffend sagte: wir sind zufrieden. Schluss mit Zufriedenheit. Sonst ist bald ganz Schluss.


hobe68
4. Oktober 2017 um 20:36  |  1287021

Hallo, lese schon seit vielen Jahren diesen Block(Daumen hoch),habe mich immer gewundert das die Journalie bei der Pk immer die selben unerheblichen Fragen stellt und nicht Fragen wie von Scorpion ?Auch eine Frage an Scholle.Gruß aus Hessen


Thomsen
4. Oktober 2017 um 21:08  |  1287022

Und nochmal meine Frage von vor ein paar Tagen: Ist der Verzicht auf diese Spezialtrainer in der Liga eine Ausnahme oder haben alle anderen Vereine solche Strukturen etabliert?


jp
4. Oktober 2017 um 21:15  |  1287023

Wie wäre mal ein Spiel U21 gg die BuLi Mannschaft?

In der Causa Müller fehlt mir jedes Verständnis: Nachdem man mit dem Spieler herumgeeiert hat bis zum Gehtnichtmehr und ihn für unverkäuflich erklärt hat, will man nun zunächst mit ihm verlängern, obwohl er langwierig verletzt ist, und nun macht der AR einen Rückzieher. Ganz abgesehen davon, dass hier wieder zutage tritt, dass der AR offenbar nur mal wieder ins Rampenlicht treten will (dazu werden Transfers Stops u.ä. scheinbar beliebt), muss man sich fragen, wie man hier eigentlich vor Müller dasteht. Was soll eigentlich noch passieren, bis den AR (und damit den HSV) niemand mehr ernst nimmt? Es ist ein Trauerspiel mitten im Abstiegskampf. Es ist eine Schande.


Jupp Koitka
4. Oktober 2017 um 21:15  |  1287024

zu Reinhard im Vorblog:
.
Der „Fakten“-Vortrag klingt auf den ersten Blick schlüssig. Aber eben nur auf den ersten Bilck.
Ich selbst habe hier schon gepostet, dass ich angesichts des direkten Vergleichs mit dem BVB stark ernüchtert ob der technischen Fertigkeiten unserer Spieler war.
.
Hier muss man aber sehen, dass der BVB ganz andere Summen als der HSV und Kühne zusammen ausgegeben hat.
.
Natürlich tun zweistellige Millionenverluste weh.
Aber was sind heute 6 oder 10 Mio. für Walace oder Hahn?
.

Ich behaupte einmal mehr, das ist heutzutage nix mehr.
.

Im Prinzip bräuchte der HSV doch nur einen Dembélé-Erlös (oder gerne auch zwei Sané-Erlöse) und wäre mit einem Schlag schuldenfrei. So unrealistisch ist das nicht.
.

Das sollte man sich vor Augen halten.
Die Transferpreis-Inflation hat die Verbindlichkeiten – real – doch schon deutlich reduziert.
Wenn schon Vergleiche mit der Wirtschaft, dann aber konsequent!
.
Vor diesem Hintergrund wiegen die HSV-Verluste nicht mehr so schwer. Sie könnten mit einer guten Entscheidung und ein wenig Glück schnell kompensiert werden.
.
Um hohe Erlöse generieren zu können, muss man aber auch weiter ins Risiko gehen. Chance und Risiko korrelieren im Profifussball mittlerweile ähnlich wie auf dem Kapitalmarkt.
Größere Risiken bedeuten höhere Renditechancen.
.
Daher muss der HSV – neben dem Baustein Nachwuchsabteilung – auch auf dem Transfermarkt weiter groß denken. Kühne wäre dafür bestimmt zu haben.
Voraussetzung wäre aber ein Sportdirektor, der sein Handwerk versteht.
Bei Todt bin ich skeptisch. Bruchhagen versteht diese Denkweise ohnehin nicht. Wir bräuchten neues Spitzenpersonal, das dann endlich auch mal eine langfristige Chance bekommt und nicht gleich nach dem ersten Rückschlag medial und aus der „Vereinshecke“ beschossen wird.
.
Im Übrigen hoffe ich auch immer noch, dass unsere Spieler, wenn das Selbstvertrauen wird größer ist und der Club die Spieler endlich richtig führt (also Leistung permanent einfordert), auch wieder technische Qualitäten zeigen, die derzeit offensichtlich verschüttet sind.
.
In diesem Falle würde sich auch Reinhards „Faktenlage“ anders darstellen.
Konkret: Ein Walace mit Selbstvertrauen und mehreren guten Leistungen am Stück würde seinen Transferwert in der heutigen Zeit schnell signifikant erhöhen.
.
Im Profifussball können sich Bilanzen und stille Reserven eben auch schneller ändern als im wahren Wirtschaftsleben.
.
Und noch was:
Sollten sich Ito und/oder Arp sportlich durchsetzen, sind sie sehr schnell bei finanzkräftigeren Vereinen wie dem BVB.
Wir müssten wieder von vorne anfangen. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns der Neuanfang immer wieder gelingt, ist doch sehr gering.
.
Deshalb bleibe ich dabei:
Der HSV muss groß denken und investieren!
Dazu müssten schon jetzt Vorbereitungen im Hinblick auf den sicheren Fall der 50+1-Regel getroffen werden.
.

Wer zu spät kommt, den bestrafen die anderen Clubs.
Aber der HSV steht ja drauf, bestraft zu werden😉.


Juri
4. Oktober 2017 um 21:21  |  1287025

Sehr guter Blog, Scholle! Aber wie traurig ist das denn bitte, wenn ein Spieler sich mehr Training wünscht, und der Verein diesem Wunsch nicht nachkommt. Sind jetzt etwa alle vom HSV in Südfrankreich und chillen?


Mustang
4. Oktober 2017 um 21:24  |  1287026

Ich kann mich nur wiederholen, gerade was den Aufsichtsrat angeht, der drei Jahre lang den Untergang des Vereins mit seiner mangelnden Aufsicht und Beratung, Untätigkeit und Unfähigkeit zu vertreten hat – und jetzt wie zu Beginn der Transferperiode im Sommer in die Eisen tritt, als ob das große Bremsen die unvertretbare Schlechtleistung im Sinne moderner Corporate Governance auch nur im Ansatz wettmachen könnte.
.
Mustang sagt am 1. Oktober 2017 um 16:27 | 1286721
.
Die beschwichtigenden Kommentare der Protagonisten deuten schon wieder darauf hin, dass man beim HSV zu schnell und früh mit zu wenig zufrieden ist: so hätte der Unglücksrabe beim Stand von 0 : 1 den Ausgleich mit welchem Körperteil auch immer machen müssen, anstatt den tödlichen Werner-Konter einzuleiten. Das war der Knackpunkt der bisherigen Saison, unterstrichen durch die blamable Vorstellung in Hannover am Spieltag danach.
.
Dass der Trainer erst jetzt kreativere Spielformen und taktische Variabilität üben lässt, zeigt nur seine Versäumnisse der bewusst zu kurz gehaltenen Vorbereitungsphase im Sommer und ihrer zu seichten Inhalte deutlich werden. Immer noch klappen weder Eröffnung noch Aufbau. Im letzten Spielfelddrittel vor dem gegnerischen Tor vermochte nur der kleine Ito in der ersten HZ zu gefallen, sonst wirklich Niemand. Wo soll das nur enden, an jedem Spieltag seit der Heimpleite gegen Leipzig sind wir die Tabelle weiter runtergerutscht, jetzt wieder auf dem vermaledeiten Relegationsplatz. Wenn das kein Omen ist.
.
Inwieweit die seit Juli 2014 amtierenden Aufsichtsratsmitglieder, die wirklich weder fußballerische Fachaufsicht noch Finanzaufsicht haben walten lassen oder gar neue Investoren binden konnten, die Chuzpe besitzen, sich nochmal zur Wiederwahl zu stellen, lässt erahnen, wie verkommen das HSV-Gebilde von innen verfault ist. Dazu gehört auch KMK’s unglaublicher Starrsinn, an Karl Gernandt als vertrauten Entsandten festzuhalten, anstatt mal selbstkritisch zu beleuchten, in welchen Morass uns dieser Blender geritten hat, der nicht mal zur geschmeidigen Ausübung der Personalhoheit fähig war. Solange am Geldvernichter und Fußball-Unversteher festzuhalten war nicht nur der Gipfel an Pflichtverletzungen als Aufsichtsrats-Vorsitzender: Es hat uns dieses Versagen auch die Rückkehr des Buntbetuchten und seiner unheilvollen Clique und Visionen eingebrockt. Dankeschön.


Ze Barbar
4. Oktober 2017 um 21:32  |  1287027

Scholle hat fast immer Recht in seinen Beiträgen – und zwar schon allein deshalb, weil er zu einer differenzierten Betrachtung fähig ist und nicht immer nur schwarz oder weiß malen muss.
Zwei Dinge hier von einem langjährigen Blog-Leser aus Köln:
1. Vor ein paar Jahren, etwa um die Relegations-Ära herum, war hier im Blog der Tenor: Wenn sie sich wenigstens jede Woche den Arsch aufreißen würden! Wenn der HSV wenigstens mal auf die eigene Jugend setzen würde! Dann wären wir schon zufrieden!
Beides passiert gerade, der gemeine HSV-Fan will jetzt aber doch auch die hohe Spielkunst der Netzer-Happel-Ära haben!
2. Hier in Köln ist die Situation des FC (zu dem ich als gebürtiger Hamburger ein völlig gleichgültiges Verhältnis habe) ja vergleichbar mit der des HSV im vergangenen Jahr. Auch die Presselandschaft hier ist im Prinzip ähnlich. Aber wenn man mal vergleicht, wie jetzt hier über den FC geschrieben wird und wie im vergangenen Jahr über den HSV – da sind Welten dazwischen! Beim HSV 2016 war alles schlecht. Falsche Transfers, falsche Wechsel von Bruno und Gisdol, falsches Training, keine Einstellung, alles Idioten, alles Luschen, alles Amateure.
Und nun lest mal bitte, wie der Kölner Stadt-Anzeiger, vergleichbar mit dem Abendblatt, über die Spieler schreibt, die am vergangenen Sonntag das 8. der letzten 9 Pflichtspiele für den FC verloren haben:
http://www.ksta.de/sport/1-fc-koeln/die-fc-spieler-in-der-einzelkritik-rausch-fehlerhaft–jojic-vergibt-beste-chancen-28516604


4. Oktober 2017 um 21:32  |  1287028

@pietkunz Vorblog 14:31

Und Du bist auch immer so`n Alt-Tradi-Vogel – solange HSV-Funktionäre selbst nicht in der Lage sind, zu einem Investor einen konstruktiven Umgang zu finden und dessen Gelder sinnvoll und erfolgsträchtig einzusetzen, kannste Dir Deine Verbohrtheiten und Forderungen, „einen vor sich hin dilettierenden Kühne mal die Stirn zu bieten“, auch sparen.

Wenn man es nur oft genug wiederholt??? Alt stimmt, Vogel – na gut, Tradi? warum, weil ich zu den Amateuren laufe, es ablehne sky, eurosprt und dazn zu bezahlen, nicht bereit bin 85 Euro für eine Karte für einen Not gegen Elend Kick auszugeben, bei dem ein Akteur aus der 2. und der 3minütige Einsatz eines U17 WM Fahrers die Highlights sind? Nee, piet. Ich sträube mich nicht gegen Investoren, plädiere seit Jahren für einen Hamburger Retortenclub, weil ich in ihm die einzoge Möglichkeit sehe, dass Hamburg überhaupt noch einmal Chancen auf absoluten Spitzenfussball hat.
Was ich an Kühne bemängel ist der nicht vorhandene Sachverstand. Er hat keine Ahnung vom Fußballgeschäft und hat sein Geld immer wieder Leuten in den Rachen geworfen, die es verbrannt haben.
Gernandt hatte Investoren und szrategische Partner angekündigt. Er hat sie nie geliefert und von daher schon ‚versagt‘. und nach einer Tüte Aldi-Spekulatius…als Kühne Mann hatte er das auch nie vor. Kühne hat nie etwas geschenkt (auch dies war noch einmal von Herrn Bruchhagen bei ‚Wontorra‘ expressis verbis zu vernehmen) Jetzt ist er in einer Posotion, dass schon die Ankündigung zunächst keine weiteren Gelder lockerzumachen allgemeine Panik ausbrechen läßt.

Dr. Peters als InerimsARV, nun was hat er groß angestellt. Bruchhagen selber hatte sich eine Etatreduzierung auf die Fahnen geschrieben, die wesentlich saftiger ausfallen sollte als die später vom AR (AR nicht ARV) geforderten 48 Mios. Der AR ist immer dann an der Reihe, wenn zusätzliche Budgets genehmigt werden müssen. Würden Bruchhagen und Todt im Rahmen der genehmigten Budgets arbeiten, würden wir vom AR nichts hören.
und noch ein Wort zu von Heesen…sein fussballerischer Sachverstand zielte in erszer Linie darauf ab ein Nachwuchskonzept zu propagieren, welches in erster Linieihm die Taschen gefüllt hätte. Als klar war, dass daraus nichts werden würde, hat er sich vom Acker gemacht. Auf solche ‚Selbstbedienungsladen-Fachleute‘ können wir getrost verzichten. Davon hatten wir genügend und haben noch zu viele.
——-
@jp
wo wurde mit Müller rumgeeiert? WOB wollte ihn, der HSV hat ihn für unverkäuflich erklärt. Man wollte mit ihm verlängern, Müller wollte nicht (Angebot nicht gut genug). Jetzt war das Angebot von Todt offenbar gut genug (ob Todt draufgelegt hat oder Müller weniger forderte nach der Verletzung wissen wir nicht). Wenn jetzt der AR zustimmen muss (und diese Zustimmung scheinbar (laut Bild) verweigert, muss man doch davon aisgehen, dass es eine Einigung zu bis dato nicht genehmigten Konditionen gegeben hat. Ist das die Schuld eines AR, der hier lediglich seinen originären Kontrollaifgaben nachkommt?


JU aus Qu
4. Oktober 2017 um 21:37  |  1287029

nabend all,

He Luecht,

ich denke es will sich keiner auskotzen, ein cleverer Manager lässt sich nicht bei leder Nachfrage der Journaille aus der Reserve locken, sondern lässt den Reporter „am steifen Arm verhungern“.
.
@Scholle,

anstatt weiland Rajko mit dem Interview in Frage zu stellen, hättet ihr die Entscheidung von ThoFi/Jarchow in Frage stellen müssen, schon damals das lasche Training in Frage stellen und FA den Rücken stärken müssen.
Glaube mir, dann stünde der HSV nicht seit gefühlt einem 1/4 Jahrhunder im Abstiegskampf.
Das was Du jetzt an mehr Training und Investion für die Jugend und Scouting forderst, wollte FA auf den Weg bringen, aber ihr von den Medien habt ihn u.a. aus blinder Gefolgschaft zu ThoFi und Angst vor Verlust von „billiger“ Information/Interna aus bestimmten Kreisen
zum Abschuss frei gegeben, weil er genau das nicht getan hat, was beim HSV gang und gebe ist, Shice House Parolen zum Besten zu geben.
Leider kommt diese Reaktion um Jahre zu spät…………………hoffentlich nicht zu spät.


4. Oktober 2017 um 21:40  |  1287030

@Mustang
der HSV Mann ist nackt. Hast du dem nackten Mann on mal in die Tasche….
.
Banken geben nichts, Kühne will momentan nicht mehr, Spielerverkäufe sind nicht realisierbar. Es ist KEIN Geld (mehr)da!!! und der AR kommt seinen Aufgaben nach. Der kann nichts dafür, dass es Spodi Todt nicht gelungen ist Gelder zu generieren oder mit dem freigegebenen Budget etwas vernünftiges anzustellen anstatt fragwürdig priorisierte Transfers und Vertragsverlängerungen nach Trainerwunsch abzuarbeiten.
.
Mag sein, dass sixh alte Seilschafzen und unheilige Allianzen (re)formieren. Die verantwortlich Handelnden hätten das jedoch verhindern können.


Ligafan
4. Oktober 2017 um 21:46  |  1287031

scorpion
4. Oktober 2017 um 20:03 | 1287017
Ernüchternd auch, dass das bei den vielen Interviews mit Gisdol und Daily Todt, kein Jounalist die Eier hat, diese Situation öffentlich zum Thema zu machen.
———————————————————————————
Und mit welchem Ziel sollten sie das tun?
– Todt wird es nicht wagen, Gisdol zu kritisieren. Er steht wegen seiner Performance doch selbst auf der Kippe oder ist intern vielleicht schon einen Schritt weiter…
– Gisdol ist der größte Bewunderer von Gisdol und entsprechend von sich 1000 %ig überzeugt. Da wird man maximal ein überhebliches Grinsen als Entgegnung erhalten. Gisdol wurde ja auch schon bei seinem Wirken in Hoffenheim von den Spielern kritisiert, dass er zu wenig trainiert. Entsprechend hat man ein zurückhaltendes Trainingspensum mit eingekauft.
– Bruchhagen hat im TV deutlich gemacht, dass er sich für den sportlichen Bereich nicht verantwortlich fühlt. 1 x die Woche ein Pläuschchen mit dem Trainer reicht ihm.

Ergo: Kein substantieller Kommentar zur Trainingsbelastung zu erwarten.

Letztendlich zählt nur der sportliche Erfolg.

Wenn der weiter ausbleiben sollte, wird Gisdol gefeuert und die Pressevertreter in gewohnter Weise nachtreten und es eben schon die ganze Zeit gewusst haben, was unter Gisdol schief gelaufen ist.

Ernsthafte Stellungnahmen wird kein Journalist zum jetzigen Zeitpunkt von den Verantwortlichen beim HSV bekommen. Deshalb werden die Pressevertreter aus dem gemütlichen Dunstkreis des ruhmreichen HSV diese Aussagen auch nicht einfordern. Alleine schon um das Gisdol-Grinsen und das ziemlich sicher folgende anbiedernde Gelächter der Pressekollegen nicht über sich ergehen lassen zu müssen…


4. Oktober 2017 um 21:48  |  1287032

JU aus Qu
4. Oktober 2017 um 21:37 | 1287029
nabend all,

He Luecht,

ich denke es will sich keiner auskotzen, ein cleverer Manager lässt sich nicht bei leder Nachfrage der Journaille aus der Reserve locken, sondern lässt den Reporter „am steifen Arm verhungern“.
—-
Gib mal Anschauungsunterricht an einem konkreten Beispiel (#Ito). Wie regelt das ein gestandener Ligaobmann mit der nachfragenden Presse und dem steifen Arm?


Raibi
4. Oktober 2017 um 21:54  |  1287033

Es wurde gestern (glaube ich) hier gefragt, wieviel denn so die anderen BL-Mannschaften unter der Woche trainieren.

Mainz, unser nächster Gegner hat heute beispielsweise nur eine Einheit gemacht, die unter einer Stunde war. Nachzulesen im Interview heute bei Kicker -Online mit Spieler Bell. Tja, was heißt das jetzt für uns? Lt. Scholle hat Dr. HSV 3 Einheiten gemacht. Somit 3:1 für uns? 😉 Aber ich vergaß, unsere Einheiten haben keineswegs die „Qualität“, die bei allen anderen Vereinen vorzufinden ist. 😂😂😂

Spaß beiseite, ich denke unsere Spiele der letzten Wochen/Monaten ist aufgrund des erheblich schwächeren 2. Gliedes so minderwertig. Wer fordert denn nun unsere vermeintlich 1. Garde im Training heraus? Ich denke das war auch ein Grund, warum Thoelke verpflichtet wurde, da er keine Angst vor den Zweikämpfen hat und sich immer 100% reinhaut.
Wie schon angemerkt wurde, der jüngere Nachwuchs ist viel zu brav. Haben wir jemals einen „Trainingsunfall“ hier gelesen, wo ein Spieler aus der 2. Garde mal aufbegehrt hat? Einfach mal den Schlappen hinhalten oder auch mal die „Frexxe“ aufreißen…


Rauteee
4. Oktober 2017 um 22:01  |  1287034

@scholle, du schreibst immer wieder von einem Einzeltraining, was du für bitter nötig hältst. Alle Gegenfragen (nach meinem Empfinden) in diese Richtung werden deinerseits nicht beantwortet. Also hier nochmal: warum sprichst du nicht einmal die Verantwortlichen darauf an? Du bist doch relativ nah an der Mannschaft und an PKs dabei…


JU aus Qu
4. Oktober 2017 um 22:09  |  1287035

@Jupp Koitka,

da muss man doch wohl mal die Kirche im Dorf lassen, der HSV = KMK haben seit AG Beginn groß gedacht, nur es war eine Geldvernichtungs AG am Werk, die dieses Großdenken zerstört hat, was jetzt erst einmal wieder in Ordnung gebracht werden muss.
Dein PSG/BARCA/BVB denken auf den HSV zu übertragen,das wird auch ein Peters nicht schaffen, dessen Wirken ich genau so wenig hoch einschätze, wie ich auch bei Ito noch Bodenhaftung behalte.
Zum Glück wird der „Vorreiter“ der BuLi auch vernünftig und will über seinen neuen Campus wieder mehr Talente fördern.
Woran es mangelt hat Reinhard oft genug geschrieben, schwache Leute holen schwache Leute, daher ist auch die Aussage von Pollersbeck nicht unbedingt verwunderlich und wenn ich sehe das ein Ito nach 50 Minuten bei der BuLi platt, wie es auch bei einigen gestandenen der Fall zu sein schien, dann spricht es Bände, zumal man es bei einem 17 jährigen Hawertz bei L04 so nicht feststellen konnte, auch nicht bei anderen 18 jährigen die in der BuLi schon ihre Einsätze hatten.
Also es ist noch sehr viel beim Dino (aufzu)arbeiten.


pietkunz
4. Oktober 2017 um 22:15  |  1287036

JU aus Qu
4. Oktober 2017 um 22:23  |  1287037

@He Luecht,

wie weiland FA, nichts sagen, oder erst dann wenn alles in trocknen Tüchern ist.
Was glaubst Du wohl warum er bei den Medien soviel „Freunde“ hatte, die ihm ans „Leder “ wollten.


abraeumer5
4. Oktober 2017 um 22:24  |  1287038

@Scholle
Guter Blog. Warum stellt keiner von euch Journalisten die einfache Frage an Gisdol oder auch an Todt: „Ist es Ihnen nicht unangenehm, dass die Spieler mehr trainieren möchten, aber von Ihnen kein Training angeboten wird?“ Es ist unerträglich, wenn ich die Geschichten im Nachhinein höre, dass Trainer lieber mit ihrem Hund spazieren gegangen sind oder Manager wohl 2 oder 3, aber eigentlich wohl 14 Tage in der Transferphase im Sommer Urlaub gemacht haben. Es ist die Aufgabe des Journalismus das verbergende Dauergrinsen verbunden mit Dauerphrasen aufzubrechen. Mich macht das alles fassungslos. Was befürchtet ihr Journalisten, dass der HSV euch Hausverbot erteilt? Oder was ist es? Aber mich freut es, dass Du, Scholle, es hier im Blog schreibst und hinterfragst. Bei Müller bin ich anderer Meinung und freue mich, dass der Wahnsinn gestoppt wird. Schon im Sommer war ich als einer der wenigen der Meinung, dass Müller verkauft werden müsste. Jetzt hat er sich verletzt, Wolfsburg kein Interesse mehr und plötzlich möchte er doch verlängern. Leider geht der HSV darauf ein und bietet sogar mehr als Müller jetzt verdient. Ich würde ihm, da die Spieler allgemein ( und auch Müller in diesem Sommer) nie entgegenkommend mit dem Verein umgegangen sind, nur noch die Hälfte bieten und nur noch einen 1- Jahresvertrag. Nimmt er nicht an, sollte er gehen. Rentenverträge sind nie gut und im nächsten Jahr ist Müller 31.


4. Oktober 2017 um 22:35  |  1287039

@Ju
wie nicht anders zu erwarten gibt es von dir keine konkrete Antwort. Viel Spaß weiterhin mit den globalen Rundumschlägen, mir wird das allmählich zu doof und schwerer zu ertragen als das grausige Gegurke in der Liga.


JU aus Qu
4. Oktober 2017 um 23:12  |  1287040

@He Luecht,

Wenn Du dasfür keine konkrete Antwort hälst, dann kann ich dir auch nicht helfen.
Globale Rundumschläge sehen glaube ich anders aus.
Um um es dir mundgerecht zu machen, kann ich doch keine Antwort nach der Nase schreiben.
FA war verpönt weil er weder ein Lautsprecher, noch ein Auskunftsbüro war, das verlange ich auch jetzt von einer Führungsperson/ SpoDi.
Man hatte beim HSV einmal einen Pressesprecher/Mediendirektor, der auch umgangen wurde, weil jeder selber ins Mikro blasen musste, anstatt den damit zu beauftragen der eigentlich dafür zuständig war.
Einer von vielen Fehler beim Dino.


Willmann
4. Oktober 2017 um 23:13  |  1287041

Wie einige hier verstehe auch ich nicht, warum die Journalisten den Verantwortlichen immer nur diese Alibi-Fragen ala „Was stimmt sie zuversichtlich, dass es am Wochenende mit einem Sieg klappt…“ stellt!
.
Müssen die Fragen vor einer PK eingereicht werden? Warum werden die wirklich interessanten Fragen nicht gestellt?


Willmann
4. Oktober 2017 um 23:19  |  1287042

Warum werden beim HSV fast alle schlechter! Die Frage stellen sich einige immer wieder.
Die Antowort ist, weil im Vgl. zu anderen Clubs schlechter trainiert wird!
.
Deshalb Geld für Müller einsparen (3 Mio. sind ein Witz!) und dafür in Spezialtrainer und eine höhere Trainingskultur investieren.


Ligafan
4. Oktober 2017 um 23:57  |  1287043

Bayern reaktiviert offensichtlich Jupp Heynckes.

Wahrscheinlich der kleinste gemeinsame Nenner zwischen Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge.

Zumindest Bruchhagen wird sich freuen. Ein Altersgenosse mehr in der Bundesliga 😉


JU aus Qu
4. Oktober 2017 um 23:59  |  1287044

…das Geld für Müller…….steckt KMK jetzt wohl erst einmal die nächsten 5 Jahre in die Staatsoper und Musik, da wird professionell mit Erfolg gearbeitert.


JU aus Qu
5. Oktober 2017 um 0:01  |  1287045

@Ligafan,

der Jupp braucht den Fussi wenigstens nicht neu erfinden, der kennt die Choose.


JU aus Qu
5. Oktober 2017 um 0:03  |  1287046

….was dazu zeigt, Tuchel scheint Spuren in Mainz und Dortmund hinterlassen zu haben.


michael blohm
5. Oktober 2017 um 4:44  |  1287047

Es hat sich mir überhaupt nicht erschlossen, warum mit Mueller so schnell verlängert werden sollte! Erst will der Verein….Mueller ist es zu wenig ( oder dem Struth!) und will nach Golfsburg…dann verletzt sich der Spieler, fällt Monate aus und dann soll verlängert werden…Argument: Wir wollen dem Spieler unsere Wertschätzung zeigen….da ich nicht Lache! Wo war die Wertschätzung von Seiten des Spielers? Ich glaube ja, das ein merkwürdiges Kontrukt hinter dieser Aktion steckt…Struth, Beiersdorfer haben da einen Deal vereinbart…denn warum zum Beispiel wird JEDER der einen Spieler beim HSV anbietet an Hr. Struth verwiesen ? ( Beweisbar!) Ich würde dem Mueller erstmal Gesund werden lassen, dann soll er Spielen und dann…VIELLEICHT…einen neuen Vertrag anbieten


abraeumer5
5. Oktober 2017 um 6:48  |  1287049

Laut Kicker hat der HSV die schlechteste Passquote der Liga.


abraeumer5
5. Oktober 2017 um 7:33  |  1287050

Bruchhagen hat gesagt: „Wir werden mit diesem Kader bis zum Ende der Saison spielen.“ Was soll eine solche Aussage? Ein Profi-Club muss doch immer schauen, welche Möglichkeiten sich sowohl auf der Einkaufsseite als auch auf der Verkaufsseite bieten. Der HSV hat laut Kicker die schlechteste Passquote. Neben einem gezielten Training müssen auch technisch starke Spieler verpflichtet werden. Dazu müssen aber zunächst auch Spieler verkauft werden. Die beiden Brasilianer, Kostic, Mathenia, Mavraj, Wood, Waldschmidt, Jatta, Ekdal und die im Sommer ablösefreien Hunt, Sakai, Holtby, Diekmeier, Hirzel sind Kandidaten. Nur für Diekmeier und Holtby (aufgrund des Gehalts) wird es wohl keinen Markt geben. Im Gegenzug muss der HSV sich um im Sommer 2018 ablösefreie Spieler, die den Vereinen nur noch im Winter Geld bringen, kümmern. Es gibt aber auch unzufriedene Spieler, die bei ihren Vereinen nur auf der Bank oder Tribüne sitzen und dem HSV weiterhelfen könnten. Auch gibt es aufstrebende Talente wie Schindleraus Kiel. Zunächst muss aber mit Spielern wie Ito, Knöll oder Ambrosius verlängert werden. Es ist unglaublich, warum dieses nicht schon lange passiert ist. Was nützt der gesamte Aufbau in der Jugend, wenn die jungen Spieler keine langfristigen Verträge haben. Es gäbe soviel zu tun, aber Bruchhagen hat mit seiner Aussage Todt jetzt schon das Alibi fürs anhaltende Nichtstun verschafft.


Marcus Scholz
5. Oktober 2017 um 7:59  |  1287051

@ Ju: ich weiß, Du kennst Arnesen nicht, Fink nicht, Jarchow nicht persönlich – und vor allem weißt Du nachlesbar nicht, was in der Ära Arnesen/HSV intern passiert ist. Warum tust Du trotzdem immer wieder so und erlaubst Dir auch noch, daraus Vorwürfe ableiten zu können?


Maddes1887
5. Oktober 2017 um 8:15  |  1287052

Im Fall Müller kann ich auch nicht verstehen warum ihm jetzt ein höher dotierter Vertrag angeboten wurde! Man hätte jetzt eine ganze Sauson Zeit gehabt einen jungen, talentierten und günstigen Nachfolger zu finden! Dann hätte ich Müller höchstens einen leistungsbezogenen Vertrag angeboten! Aber dann hätten Todt und Heribert ja vielleicht fleißig und kreativ sein müssen! Aber nix wird beim HSV schneller revidiert wie die eigenen Ansprüche. Uns so ist ja alles toll und nix ändert sich!


Kuddel
5. Oktober 2017 um 8:39  |  1287053

Er ist ein Seher…..


bopsi
5. Oktober 2017 um 9:01  |  1287054

Wenn der HSV die Jugendarbeit ernst nehmen sollte und will, dann DARF man mit Müller nicht verlängern. Müller ist ein Spieler, der ausschließlich über die Schnelligkeit kommt, dann aber bereits 30 Jahre ist und man davon ausgehen kann, dass weder die Schnelligkeit noch die Gesundheit über die Vertragslaufzeit gehalten werden kann. wobei es eh fraglich ist, ob und wann Müller jemals die Schnelligkeit wieder erlangen wird.
Sein Nicht-Verkauf war ein schwerer Fehler, könnte nur getoppt werden, durch eine Vertragsverlängerung.
Der AR macht in der Causa Müller nun alles richtig, hoffentlich bleibt er standhaft.


scorpion
5. Oktober 2017 um 9:03  |  1287055

.
„Es ist ein Vorteil, dass wir keinen 3. Wettbewerb haben, weil wir mehr trainieren und an den Mann bringen können – und das müssen wir auch.
(Quelle BILD Interview mit Schalkes Trainer Tedesco).
.
Herr Gisol bitte lesen und nachmachen. Bei nur einem Wettbewerb dürfte das ja noch besser funktionieren…


scorpion
5. Oktober 2017 um 9:35  |  1287056

.
Müller/AR/Vorstand/Todt
.
Leider werden wir nier erfahren, warum der AR nun (angeblich) den Müller Vertrag blockiert.
.
Im Grunde gibt es doch nur zwei Möglichkeiten.
.
Entweder die sportliche Leitung hat sich das Budget nicht genehmigen lassen, da es, so wie man liest, unverständlicherweise (!!!) über dem Rahmen liegt, welches vor der Verletzung genehmigt wurde.
.
Oder er, der AR, ist bockig und will Zeichen setzen auch ohne Kühne Geld auszukommen.
.
Letzteres will ich nicht glauben, da dies kontraproduktiv zur jetzigen Situation wäre und zu offensichtlich nicht im Interesse des HSV sein kann.
.
Bleibt die erste Möglichkeit. Und hier sage ich, alles richtig gemacht. .
.
Auch wenn ich den AR in seiner Zusammensetzung und bisherigen Handlungsweise als grenzwertig und desaströs empfinde, sollte man richtige Entscheidungen auch so benennen.
.
Es wird gute Gründe geben diese Entscheidung, so sie denn so gefasllen ist, anders zu sehen.
Meiner subjektiven Meinung nach war bzw. ist sie jedoch richtig.
.
Dass die sportliche Leitung eine Verlängerung so gut wie sicher vermeldet, der AR diese, lt. Medien, jedoch verhindert, ist eine weitere Posse in der an Peinlichkeiten wahrlich nicht armen öffentlichen Darstellungen des HSV.
.
Und wer bitte wundert sich dann noch darüber, dass es auf und um den Rasen herum so läuft, wie es eben läuft.
.
Der 11.11. naht. Da sollten sich dann alle Pappnasen aufsetzen, quasi als äußeres Zeichen ihrer wahren Identität …


abraeumer5
5. Oktober 2017 um 9:37  |  1287057

Ich gehe davon aus, dass Pollersbeck sich keinen Gefallen mit seiner Aussage getan hat. Nachdem Pollersbeck in der Zweiten spielte, hatte ich die Hoffnung, dass er Mathenia ablöst. Nach seiner Aussage gehe ich davon aus, dass der kritikresistente und auf diesem Ohr besonders sensible Gisdol ihn weiter auf der Bank lässt.


Ulle
5. Oktober 2017 um 9:39  |  1287058

@Scholle
Vielleicht kannst Du ja mal eine Übersicht erstellen, welcher Verein wie viel trainiert? Pro Woche oder Monat, damit man das mal vergleichen kann.
Es soll ja beim HSV so wenig trainiert werden, wobei hier zumindest von 2 anderen Vereinen berichtet wurde, wo es nicht anders ist.

Und die Geschichte mit dem Extratraining wäre doch mal eine Frage auf der nächsten PK wert?
Gerade auch ob der schlechten Passquote!


JU aus Qu
5. Oktober 2017 um 9:45  |  1287059

@Moin Scholle,

Du magst sicher Recht haben das ich diese personen zu wenig kenne, habe aber wie alle mitbekommen, was zu der Zeit hier abging, u.a. die Sache Boban/Son, ich stand nicht weit davon entfernt.
Dazu die Trainingslager in Marbella mit u.a. bopsi, wie im Zillertal mit u.a. vielen Matz abbern, das ich genügend Input bekam,
wo selbst ein Hermann Rieger das zuwenige Training monierte.
Zudem hatte ich genügend Infos aus dem, auch Medienumfeld, um mir ein entsprechendes Bild zu machen.
Außerdem hatte ich mit allen persönliche Gespräche um mir ein Bild von allen machen zu können, wie auch mit Spielern aus der Zeit,
Wenn Du das als Vorwurf betrachtest das Du erst jetzt die Trainingsintensität zum Thema machst, dann stehe ich wenigstens nicht allein da, auch nicht mit der Meinung das mit dem Gespann, Hoffmann, Kraus. FA, der HSV über dem „Strich“ stehen würde.
Wenn ich falsch liege kannst Du mich gerne erhellen, bzw. das hier so schreiben wie es aus deiner Sicht richtig ist.


abraeumer5
5. Oktober 2017 um 9:53  |  1287060

@Ulle
Moin, Ulle. Deine Frage ist gut. Sollten aber die anderen Vereine ähnlich wenig trainieren, würde sich darüberhinaus die Frage stellen, ob das wenige Training grundsätzlich richtig ist. Denn das wenige Training ist m. E. die Ursache der schlechten Leistungen in Europa. Nach der gewonnenen Weltmeisterschaft haben es sich alle ein wenig bequem gemacht. Da auch gegen Vereine aus Bulgarien, Türkei oder Norwegen mittlerweile verloren wird, können nicht nur die aufgrund der hohen Ablösen nicht mehr möglichen Transfers als alleiniger Grund für die schlechten Leistungen und Niederlagen herhalten. Löw hat dieses bereits durch die Blume angesprochen. Bayern hat auf die nicht durchgeführten Trainingseinheiten und die damit verbundene Unzufriedenheit der Spieler reagiert. Und dabei müsste am ehesten die Bayern über eine Belastungssteuerung nachdenken.


JU aus Qu
5. Oktober 2017 um 9:55  |  1287061

@moin scorpion,

ich denke der Fall mit der Bockigkeit kann in dem Fall doch kein Thema sein, sondern nur der Fall mit dem Tellerrand und dem gesunden Menschenverstand.
Müller hat sich das doch selbst zu zuschreiben, das er den Vertrag nicht verlängern sondern weg wollte, der HSV ist nur selber Schuld das er ihn nicht für eine entsprechende Summe abgegeben hat.


Voraussager
5. Oktober 2017 um 9:57  |  1287062

Zum Thema Pollersbek:
Ich erinnere gern noch einmal an die Geschichte mit Oszolek, als der am Anfang selbst Zusatzschichten machen wollte wurde er umgehend von den etablierten Spielern zurückgepfiffen!!
“ Das machen wir hier nicht, wir sind nicht in Augsburg“
Zum Thema Müller kann man sich nur noch fassungslos an den Kopf fassen, es wird immer schlimmer!!


HSK
5. Oktober 2017 um 10:15  |  1287063

Ulle
5. Oktober 2017 um 9:39 | 1287058
Wahnsinn
Nichts gegen Sie/Dich persönlich, aber wenn ich so etwas lese , denke ich meine Zeit ist jetzt schon vorbei, (bin 45) sicherlich denke und lebe ich noch etwas konservativer nach alten Tugenden, hat mir und meiner Firma bisher nicht geschadet, aber sind wir wirklich schon so weit, dass jeder nur noch so hoch springt wie er muss?
Ich schaue mal was andere machen, stehen die kurz vor der Insolvenz und es liegt an Faktor X, mache ich es im Grunde genauso bis auf Faktor X, springt mein Nachbar vom Dach mache ich das auch, weil alle es tun (wäre auch eine Lösung für das Niveau der heutigen Zeit 😛 )
Man Man Man, wo sind unsere Tugenden geblieben alles zu geben, wer aufhört besser zu werden, hört auf gut zu sein….
********************************
Sorry, Moin @ all, soviel Zeit muss sein 😉


frank70
5. Oktober 2017 um 10:20  |  1287064

@JU

Nein, der HSV hat nicht „groß“ investiert. In der Gesamtsumme vielleicht. Er – und auch Kühne – haben es aber falsch gemacht.

Wenn Du aus einer schwachen Mannschaft (Relegation 2014) einen Anwärter auf die ersten sechs Plätze machen willst, musst Du heutzutage einfach mehr Geld als 15-20 Millionen pro Transferperiode Euro in die Hand nehmen.
Und bitte jetzt nicht wieder mit Freiburg oder Köln kommen. Freiburg macht aus seinen Mitteln einen ordentlichen Job … mehr aber auch nicht, oder hast Du die zwischenzeitlichen Abstiege schon vergessen? Köln ist jetzt auch wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Sie hatten eine gute Saison – sind aber strukturell (Finanzen+Qualität des Spielerkaders) kein Spitzenteam.

Die Messlatte des HSV hätte zum Zeitpunkt der Ausgliederung Augenhöhe mit Schalke, Leverkusen und Gladbach sein müssen. Und um da hinzukommen hätte es einen konzentrierteren Mitteleinsatz von KMK benötigt. Also nicht 100 Millionen verteilt auf 3-4 Jahre – sondern 100 Millionen auf einen Schlag. Von diesem Geld hätte man als erstes das beste Führungspersonal verpflichten sollen, was zu haben gewesen wäre. VV, Sportchef, Trainer – gerne auch mit Ablösen.
Vom restlichen Geld hätte man 4-5 hochveranlagte 20-22- jährige Spieler verpflichten sollen, die Bundesliga-Qualität haben und gleichzeitig Entwicklungspotenzial. Das hätte die Mannschaft besser gemacht und den HSV darüber hinaus (Wiederverkaufswert) auch eine wirtschaftliche Zukunftsstrategie ermöglicht.

Außerdem hätte man noch mehr Geld in den Jugend- und Scoutingbereich investieren können. 15- oder 16-jährige Top-Talente muss man heute kaufen – die kommen nicht einfach so. Also muss man auch für diesen Bereich Gelder zur Verfügung stellen. Ebenso für Gehälter von Top-Trainern im Jugendbereich.

Hätte man es so gemacht, stünden wir heute fraglos besser da. Und KMK hätte gar nicht mehr investieren müssen, als er es bis dato – wir Schwaben sagen „kleckerlesweise“ – tat. KMKs Investitionen hielten den Verein am Leben, ermöglichten aber den „großen Wurf“ den „Turnaround“ eben nicht.

Und jetzt?
Jetzt ist die Lage vertrackt. Der Kader ist teuer und trotzdem spielerisch schwach. „Juwelen“ mit hohem Verkaufswert hat man eigentlich nicht. Zudem fehlt das Geld, um im Sommer 2018 die vielen Abgänge (ablösefrei um den Gehaltsetat zu senken) zu ersetzen.

Ja, man kann, muss vielleicht, jetzt auf die Jugend setzen. Wir wissen aber nicht, ob unsere Nachwuchsspieler gepaart mit der suboptimal zusammen gestellten Mannschaft in der Lage sind, den Abstieg zu vermeiden.
Und wenn wir wirklich absteigen, ist die Gesamtsituation noch katastrophaler. Dann hängen die Schulden wie ein Mühlstein um den Hals und die Möglichkeiten aus eigener Kraft eine Mannschaft mit Wiederaufstiegs-Potenzial aufzustellen sehe ich als sehr gering an.

Deshalb, ja: Der beste Weg wäre wirklich, mit KMK über ein finales, großes Invest zu verhandeln. Bruchhagen und Todts Verträge laufen ja ohnehin nicht mehr sehr lange und eine etwahige Abfindung für Gisdol zahlt KMK ja aus der Portotasche. Der von mir oben beschriebene Weg eines einmaligen großen Invests, ist in der Fußball-Landschaft 2017 der vielversprechendste.

Wird es so kommen? Ich glaube nein. Das heißt aber auch, dass dem HSV noch mindestens 2 oder 3 sehr gefährliche Spielzeiten bevorstehen. Und wenn die „Altlasten“ weg sind, bedarf es auch einer Menge Glück, um mit kleinen Mitteln eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Das ist nämlich der gedankliche Fehler von Dir, Ju, und auch von abräumer5: Mit kleinen Mitteln eine Top5-Mannschaft zu bauen ist nicht nur abhängig von den handelnden Personen (auch!). Es ist aber auch abhängig von Glück. Es liegen 2017, wo jeder Verein Zugang zu riesigen Spieler-Datenbanken hat, keine „billigen Granaten“ nur zum Abgreifen herum. Es gibt kaum noch einen Informationsvorsprung. Im Jahr 2017 entscheidet letztlich die finanzielle Kraft eines Vereins darüber, ob ich ein Top-Talent oder einen Top-Spieler bekommen, oder auch nicht.

So, viel zu lang geworden. Sorry 🙂


Der Meller
5. Oktober 2017 um 10:25  |  1287065

Der Mannschaft fehlen elementare BASICS, die man definitiv mit etwas mehr Aufwand im Zusammenhang mit taktischen Schulungen beheben kann. Bin ich fest von überzeugt. Zudem sind diese fehlenden BASICS transparent, d.h. jeder kann sie sehen und diese mit anderen Mannschaften vergleichen.

Ein fehlendes Arbeiten und arbeiten an diesen fehlenden BASICS ist für mich DER Punkt zu behaupten, dass Trainer und Verantwortliche mit diesem fehlendem und betriebenen Aufwand vorsätzlich handeln.

Man erinnert sich noch gerne an frühere Jugendzeiten, wo man mit dem Ball auf dem Platz in Rudel von Mitspielern durcheinander lief und sich immer gefragt hat – „hä, was soll das?“. Hätte es mal einer erklärt, wäre man noch intensiver dabei gewesen. Gut, man hätte auch fragen können…aber die Gesamtdarstellung von Einheiten hätte auch Sinn gemacht.

Und genau DAS ist der nächste Kritikpunkt. Bei den Spielern handelt es sich zwar um Profis, aber das bedeutet nicht, dass sie ihre vorhandenen Fähigkeiten nicht dauerhaft wieder und wieder trainieren müssen.

Bei jedem bekloppten Dartspieler merkt man sofort, wenn er sich vor einem Turnier nicht richtig vorbereitet und ausreichend trainiert hat. Vor jeder Grundlagen-Mathearbeit hat man ähnliches festgestellt.

Ich würde nicht komplett dem Felix folgen, dass Qualität von Qual kommt. Aber Qualität kommt zumindest von einem regelmäßigen die Schwächen abstellenden und die Stärken fördernden REGELMÄSSIGEM Training.

DAS ist für mich PROFI-Fußball. Das was die Kollegen da täglich auf dem Platz zaubern, haben wir früher auch nicht anders gemacht. Aber da ist nun irgendwo ein Fehler im System.


Mittelmass
5. Oktober 2017 um 10:50  |  1287066

Die Bayern können in ihrer Not noch einen alten, aber erfolgreichen Trainer reaktivieren.
Die beim HSV erfolgreichen Trainer sind leider alle tot.
.
Bei den noch verfügbaren kommt es einem nur so vor.
.
Es muss doch jemanden geben, der dem lahmen, fussballunkundigem Personal beim HSV die Grundzüge des Spiels näher bringen kann.
.
Daher noch mal die Frage:
Ist der Titz dafür geeignet, oder muss der noch an die Mannschaft herangeführt werden?


HSK
5. Oktober 2017 um 10:50  |  1287067

WOW der Meller kann auch anders, klasse Beitrag…


Voraussager
5. Oktober 2017 um 11:02  |  1287068

In jeder Sportart trainieren Profis täglich auch die Basics, nur ein Beispiel, Tennisspieler können ihre Grundschläge, dennoch werden diese jeden Tag weiter geübt. Noch ein Beispiel von Künstlern, ich kenne einige Profimusiker, die können ihre Stücke sicher spielen, auch die, besonders in klassischen Orchestern üben jeden Tag.
Und beim HSV, Belastungssteuerung!!


pit17
5. Oktober 2017 um 11:25  |  1287069

Ich kann mir nicht vorstellen, dass wenn jemand wie Pollersbeck zu wenig Training moniert von Gisdol aufs Abstellgleis geschoben wird. Weiterhin finde ich es richtig, ihn in der 2. einzusetzen. Auch wenn er gemaess Spielbericht nicht so richtig gefordert wurde und nur seine fussballerischen Faehigkeiten „trainieren“ konnte.


Zuercher
5. Oktober 2017 um 11:32  |  1287070

War der Auslöser für Gisdols Verärgerung über Waldschmidt vor einigen Wochen, dass der auch mehr trainieren wollte?

Wenn es das Ziel ist, mit der zweiten Mannschaft in die 3. Liga aufzusteigen, war es ja völlig hirnrissig, Porath – und dann auch noch für 2 Jahre – nach Unterhaching auszuleihen, wo er bis jetzt kaum spielt.


Montefusco
5. Oktober 2017 um 11:58  |  1287071

Oh wie schlimm. Es regnet in Hamburg. Da kann man leider nicht auf dem Platz trainieren. Vielleicht bereitet Gisdol die ganze Truppe auch nur auf die Ringerzeit nach der Fussballkarriere vor ….


frank70
5. Oktober 2017 um 12:02  |  1287073

@Zuercher

Auch wieder ein gutes Beispiel. Was ist der Junge, Porath, hier immer wieder gefordert worden (von den Jugend-Fanatikern)! Muss spielen! Riesentalent!! Und so weiter…..

Und nu ….. Ersatz in Liga 3. So viel zum „Tellerrand“.

P.S.: Und Porath ist ja kein Einzelfall. Welcher Spieler aus der U21 des HSV hat in den letzten Jahren nach seinem Abgang irgendwo, irgendwas gerissen? Wer? Mir fällt keiner ein. Aber trotzdem sehen wir das gleiche Spiel heute wieder: Es wird Verjüngung und der Einsatz von Nachwuchsspielern gefordert. Und die Trainer werden dafür kritisiert, wenn sie es nicht tun.

Dabei sagen die Fakten doch etwas anderes: Die Jungs waren einfach nicht gut genug. Die jeweiligen Trainer hatten also – zumal in schwieriger sportlicher Lage – völlig Recht mit ihrer Entscheidung, eben nicht dem Jugendwahn zu verfallen.

Jung Spieler: gerne. Aber nur, wenn sie auch gut genug sind! Nicht zum Selbstzweck, oder um das Gewissen zu beruhigen.


bopsi
5. Oktober 2017 um 12:17  |  1287074

@frank70
Mit Verlaub, wenn ich so etwas lese, platzt mir beinahe der Hals.
Arnesen wurde verpflichtet, innert 3 Jahren den HSV wieder nach Europa zu führen. Nach Relegation wurde im 2. Jahr Platz 7 (!) erreicht! In 9 von 10 Fällen hätte das wohl bereits die Qualifikation für die EL bedeutet, nicht in dieser Saison. Während dieser Saison gab es sogar ein Spiel auf Schalke, welches, wenn siegreich gestaltet, die Möglichkeit der CL-Qualifikation offen gehalten hätte.
Der HSV war auf dem Weg. es wurden leider die Weichen falsch gestellt, Arnesen entlassen und Fink / Kreuzer verpflichteten fürchterliche Spieler (Djourou, Sobiech, Zoua).
Allerdings gab es auch Spieler wie Tah, Calhanoglu, (treffsicherer) Lasogga. Mit diesem Kader derart abzustürzen, eine echte Leistung.
Davon zu reden, dass der HSV nur die Möglichkeit gehabt hätte mit einem Invest von 100 Mios + x dauerhaft unter die Top 6 der Liga zu kommen, ist eine billige Ausrede der Leute, die den Karren nun so dermaßen in den Dreck gefahren haben.
Wenn ich einen Ersatz für Son suche, kaufe ich keinen Zoua.
Wenn ich einen IV suche, der das Spiel von hinten aufbauen kann, kaufe ich keinen Djourou.
Wenn ich einen Spieler suche, der Calhanoglu ersetzen kann, kaufe ich keinen Holtby.
Ich verkaufe nicht für Kleingeld Skjelbred, Badelj und hole mir einen kniekranken Stinkstiefel.
Nein, beim HSV wurde in den letzten 4 Jahren in der Kaderzusammensetzung und Spielereinschätzung so ziemlich alles falsch gemacht, was man nur falsch machen konnte.
Zu behaupten, dass die Geldmittel nicht ausreichend waren, einfach unfassbar.


frank70
5. Oktober 2017 um 12:40  |  1287075

@Bopsi

Ich glaube, Du hast mich missverstanden.

Ja, es wurde eigentlich alles mit dem Geld falsch gemacht, was man falsch machen kann. Behrami, Olic, Djourou, Drmic, Holtby, Schipplock, und, und und.

Das ist aber gar nicht der Punkt. Wenn, theoretisch, KMK das von ihm über 3 Jahre gegebene Geld auf einen Schlag gegeben hätte …. hätte man sich a.) vielleicht einen Verbleib von Tah und Calhanoglu leisten können. Und b.) man wäre in der komfortablen Lage gewesen, sich gar nicht erst nach Spielern der Kategorie b (Holtby, Djourou, etc.) „bücken“ zu müssen.

Die Optionen – auch um herausragendes Führungspersonal verpflichten zu können – wären einfach größere gewesen.

Wenn ich mit 100 Millionen im Kreuz bei potentiellen VVs, Sportchefs und Trainern anklopfe und sie frage, ob sie den „neuen HSV“ aufbauen wollen, bin ich doch einfach in einer ganz anderen Verhandlungssituation. Außerdem hätte ein solcher „großer Wurf“ evtl. auch noch andere „strategische Partner“ animiert.

P.S.: Hoffmann gemeinsam mit Arnesen. Das wäre was geworden. Ist leider von den Kaninchenzüchtern verhindert worden. Jarchow, Ertl und Co. haben uns in die missliche Lage gebracht … und Beiersdorfer hat den Karren noch tiefer in den Sand gesetzt. Es ist natürlich erschütternd, aber wenn ich mir anschaue, dass ein Gisdol sich wohl die minderbegabten „Mentalitätsmonster“ Papa und Hahn als Priorität 1 gewünscht hat, muss ich auch heute wirklich am Sachverstand zweifeln.

Schau, so schnell können ~20 Millionen weg sein. Und das meinte ich mit der These, dass die scheibchenweise getätigte Investition im Fußball 2017 einen „kranken“ HSV nicht von heute auf morgen wieder unter die Top 6 der Liga spült. Außer man hat ein wenig Glück (Köln/Modeste). Aber die Kölner sind auch schon wieder da, wo sie hingehören. Sie werden, so glaube ich, nicht absteigen, aber ihren Erfolg der Vorsaison sicher nicht wiederholen. Weil sie da over-performed haben. Strukturell sind sie kein Spitzenteam. Dafür fehlt Qualität. Und Qualität kostet im Jahr 2017 viel Geld.


5. Oktober 2017 um 12:47  |  1287076

@Frank70
So ist es. Viel Geld ausgegeben aber eben nicht (groß) investiert. Dies ist gleichermaßen Beiersdorfer (Bruchhagen/Todt) wie auch dem ‚Gönner‘, ‚Investor‘ und Fan Kühne vorzuwerfen und -zuhalten.

Ja, man wird die Arps so nicht längerfristig in Hamburg halten können. Das hat allerdings nicht nur finanzielle, sonder auch in hohem Maße sportliche Gründe. Sich ausschließlich auf die eigene Nachwuchsarbeit zu verlassen, wird nicht funktionieren. Auch mit Zukauf von Talenten (geschieht ja bereits in kleinem Rahmen z.B. Suhonen, Siracki, Beeke) wird dies nicht möglich sein. Dennoch liegt hier die Chance Wertsteigerungspotenzial zu schaffen und diese sportlich wie finanziell zu nutzen.

@pit17
Im Gegensatz zu dir halte ich es für völlig verkehrt, Pollersbeck in der U21 spielen zu lassen, auch einen Mickel möchte ich dort eigentlich nicht sehen. Der HSV hat gute junge Torhüter, unter anderem einen Jakob Golz, die so keine Spielpraxis und damit keine Entwicklungsmöglichkeiten bekommen.
—-
@Zuercher
Der Aufstieg in die 3. Liga ist ja keine Zielsetzung für die U21. Peters strebt(e) mittelfristig einen Platz in einer reformierten 4. Liga (Regionalliga mit 4 oder 3 Staffeln) an.
Aufgrund des momentanen Höhenfluges der Zwoten und der (doch überraschenden) Tabellenführung (in einer vom Niveau her insgesamt eher schwachen Liga) muss man sich allerdings zwangsläufig – wie vor 3 Jahren – grundsätzlich mit dem Thema Aufstieg befassen, da dieser eine saftige Etaterhöhung (Verdoppelung, d.h. ca. 2,5 Mio Etat) zur Folge hätte. Die Frage ist: kann und will der HSV sich dieses Abenteuer leisten und ist es dem Ausbildungsziel wirklich förderlich (3. Liga gegen Abstieg vs. 4. Liga oben mitspielen = Erfolgserlebnisse).

#Porath
Tja, die 2 Jahre… habe ich auch nicht verstanden, aber als klares Signal gesehen, dass es für Finn hier keine Chance mehr geben wird. Aber wie man sieht, hat er wie vor ihm andere Talente (u.a. Steinmann) seine Schwierigkeiten, sich (auf Anhieb) bei einem ambitionierten Drittligisten durchzusetzen. Dies ist bisher lediglich Philipp Müller in Wiesbaden gelungen und Thore Jacobsen in Bremen, der aus der U19 gewechselt ist, weil man beim HSV auf Porath setzte.


Horst Schlau
5. Oktober 2017 um 13:27  |  1287077

Morgen,

aber dann, lieber Scholle, frage doch mal in der nächsten Presserund, warum die jeweiligen Spieler keinen Spezialtrainer zugeteilt bekommen, um sich weiter zu entwickeln !

„Zudem habe man die so oft von mir geforderten Spezialtrainer in Form von Ex-Profis wie Mehdi Mahdavikia und Christian Rahn. Allerdings trainieren die nicht mit den Profis.

Das ständige wiederholen bringt uns auch nicht weiter !

Oder soll dass wieder so ein >> ich habs doch immer wieder gefordert << Blog werden ?

Gruß horst

PS: Nicht aufregen !!!


HH2305
5. Oktober 2017 um 13:35  |  1287078

moin

Montefusco, können die nicht mal mit einem regenschirm laufen
diese zuckerjungs, man man man.
trainigsplatz überdachen und heizung an ,oder was,
oder wird das training wieder überbewertet,
gut dann ab zum italiener .
pizza + lambrusco + 🍦


scorpion
5. Oktober 2017 um 14:12  |  1287079

.
Training.
.
Man sollte auch fair sein.
Für alle die nicht in Hamburg wohnen, hier die Info, es stürmt so stark, dass bei den hohen Bällen die z. B. beim Abschlag und/oder bei Torschüssen 🙂 🙂 über das Tor geschossen werden, die Wahrscheinlichkeit, diese in und um Hamburg wiederzufinden, gleich Null ist…


Voraussager
5. Oktober 2017 um 14:17  |  1287080

Scorpion,
das passiert doch auch ohne Wind!!
Vermute diese Reaktion wolltest Du hören!?


Ed van der Matt
5. Oktober 2017 um 14:35  |  1287081

Moin,
dachte dafür ist Benno zuständig …
Der donnert doch immer mit seinem Rad durch Hamburg und holt die Kugeln wieder … (?)


Ulle
5. Oktober 2017 um 15:45  |  1287082

@HSK

Ich bin überzeugt davon, dass Du den Kern der Fragestellung schon verstanden hast.


bopsi
5. Oktober 2017 um 16:04  |  1287083

@frank70
Calhanoglu und Tah wurden aber doch nicht verkauft, weil man Geld brauchte.
Kreuzer versuchte mit einer Vertragsverlängerung von Calhanoglu seinen Job zu retten und machte wohl Zugeständnisse, die Calhanoglu für sich zu nutzen wusste. Kühne wollte doch Calhanoglu unbedingt halten.
Tah … da fällt mir nicht viel dazu ein, wer Cleber kauft um Tah zu ersetzen …
Hier geht es schlicht im Fehleinschätzungen, wie auch bei Demirbay, Skjelbred, Badelj, die allesamt wesentlich günstiger und besser sind und waren als die Kicker heute.
Auch bezweifle ich ernsthaft, dass der HSV ein Problem hätte, VV zu finden. Der VfB hatte die Wahl zwischen über 30 seriösen Bewerbungen (tatsächliche Bewerbungen über 300), mir kann keiner erzählen, dass das beim HSV anders wäre.
Und muss denn ein VV von Fußball etwas verstehen? Gibt es dafür nicht den Sportdirektor? Perfekt ergänzen müssen sie sich, sportlich und wirtschaftlich. Und wenn ein Grüßonkel VV ist, brauche ich noch einen Wirtschaftsfachmann im Vorstand, die Ausgestaltung ist also doch recht frei. Bei den Gehältern, die der HSV zahlt, dürfte das Interesse wohl nicht das Problem sein, eher die Leute, die entscheiden müssen, für wen man sich entscheidet.
Du sprichst es ja selber an, wer für Papadopoulos und Hahn 20 Mios ausgibt …
Nein, fehlendes Geld war in den letzten Jahren nicht wirklich das Problem des HSV.


JU aus Qu
5. Oktober 2017 um 16:07  |  1287084

@Frank,

ich schätze dein Beiträge, bin da aber bei bopsi.
Wie ich aber auch entsprechend geschrieben habe, die Leute, die bislang mit dem Geld von KMK nicht umgehen konnten, wie man es eigentlich gelernt haben sollte, mit fremden Geld noch sorgfältiger umzugehen, als mit dem eigenen.
Wenn man in 3 1/2 Jahren 135 Millionen „durch bringt“ da braucht man auch nicht auf Freiburg etc. verweisen, dann hat man beim HSV in der Führung nicht nur was falsch gemacht, sondern die ganze Ausgliederung/ AG Gründung zunichte gerichtet.
Jeder der mit Geld umgehen kann, ein vernünftiges Netztwerk hat, hätte mit diesem Geld den HSV zumindest in den EL Bereich geführt und gefestigt und noch Geld in den Nachwuchs investiert.
Klar muss man auch Talente dazu holen, wie bopsi weiß, hat Peters das in Hoffenheim vor allem gemacht.
Aber was FA und Lee Congerton auf dem Schirm hatten, mit welcher Ahnung sie im Fussi Bereich unterwegs waren/sind, da kann man sagen……………….die hatten einen Plan.
Bopsi und ich hatten in Marbella die Gelegenheit uns mit beiden auszutauschen, es war schon sehr interessant was wir zu hören bekamen, auch wenn es nur ein kleines „Nähkästchen“ war.

Man kann natürlich sagen das diese Spieler damals auch gutes Geld bekamen, aber sie waren alle ihr Geld wert, weil sie Steigerungspotential hatten, sprich Wiederverkausfswert, was danach alles für „die Katz“ war, sondern es wurde danach ruinös mit Geld und Verein/AG umgegangen.
Aber wie gesagt Schnee von gestern.
Jetzt muss das aufgeholt werden, womit FA abgewürgt wurde, was jetzt erheblich teurer wird als zu FA Zeiten.


HCS
5. Oktober 2017 um 16:12  |  1287085

Montefusco
5. Oktober 2017 um 11:58 | 1287071
Oh wie schlimm. Es regnet in Hamburg. Da kann man leider nicht auf dem Platz trainieren. Vielleicht bereitet Gisdol die ganze Truppe auch nur auf die Ringerzeit nach der Fussballkarriere vor ….
Xxxxxxxx
Sehr gelungener Beitrag angesichts der Warnungen der HH Feuerwehr sich nach Möglichkeit nicht im Freien aufzuhalten.


JU aus Qu
5. Oktober 2017 um 16:13  |  1287086

@Ed,

es dauert aber immer zu lange bis er die Kugeln in seine Taschen eingenetzt hat……………….obwohl er am Ball alles kann………………einfetten…………..aufpumpen 😉 😉


Dehn
5. Oktober 2017 um 16:36  |  1287087

scorpion 1287079
„M a n s o l l t e a u c h f a i r s e i n.“
________________

Was sagt mir das?
Fairness als Kollateral-Tugend?
Die aber weitgehend hier im Blog nicht wirklich was zu suchen hat?


michailow
5. Oktober 2017 um 16:50  |  1287088

Moin,die Gnade an der Küste aufgewachsen zu sein, kann halt nicht jeder für sich reklamieren. Seien wir also nachsichtig und tolerant. „Wenn dat mool so richtig weiht, denn bliffst du beter mit’n Mors tohuus. “
Die Fragestellung, was wäre gewesen, wenn FA und Hoffmann ihren Weg hätten fortsetzen können, hat für mich nur noch begrenzte Bedeutung. Es fehlt derzeit an Strategien aus diesem Loch der Misswirtschaft und des personellen Fiaskos herauszukommen. Mit der Rückkehr der alten Garde wird es eher noch schlechter, zumal die Reserven für die Aufrechterhaltung des Bundesligaspielbetriebs weitgehend aufgezehrt sind und die kecke Behauptung, der HSV könne auch ohne Kühne leben, nicht belegt wird.
Mit der viel zu späten Rückbesinnung auf die Nachwuchsförderung wird man die Fehler der Vergangenheit nicht schnell beheben können.
Ich fürchte, das sportliche und wirtschaftliche Menetekel steht uns noch bevor und leider sehe ich bei den treuen Fans, dazu gehöre ich wohl auch, starke Ermüdungserscheinungen und Resignation.
Wer von einem Neuanfang mit klugem Management und TOP -Leuten träumt, der muss richtig Kohle einsetzen. Wer ist dazu nach all den negativen Erfahrungen bereit und in der Lage?


frank70
5. Oktober 2017 um 17:15  |  1287089

@Ju
@Bopsi

Wir sind was die Analyse der Vergangenheit angeht ganz nah beieinander.

Für eine erfolgreiche Zukunft haben wir wohl aber abweichende Strategien.

Finanzkraft wird sich im Fußball in den nächsten Kahren noch dominanter durchsetzen.

Der “Freiburger Weg“ führt nicht wirklich in die Spitze der Liga.

Wenn wir da wieder dauerhaft hinwollen brauchen wir viel Geld. Über Spielerverkäufe werden wir es wahrscheinlich die nächsten Jahre nicht generieren können. Also brauchen wir es von extern.

Die Mannschaft ist schwach, sie muss verstärkt werden. Und zwar nicht durch hoffnungsvolle Zweitliga-Spieler sondern mit echter Qualität.


Schwalbe
5. Oktober 2017 um 18:27  |  1287090

Entspannt euch, wir packen das 😎😎😎
.
Die jüngeren Spieler sind gut, nur ist die Mannschaft nicht gefestigt, sie mitzutragen …. viele Ausfälle, in jedem Spiel zig Umstellungen, da fehlt noch der Rhythmus ….trotzdem sollte es am Ende für Platz 12 reichen


Heinz Kempf
5. Oktober 2017 um 18:45  |  1287091

HK48
Danke, Jupp Koitka. Endlich mal wieder einer der wesentliche Dinge anspricht. Hat außer D. Beiersdorfer in den letzten Jahren jemand über eine gezielte Jugendarbeit nachgedacht? Wo standen die Nachwuchsmannschaften bevor DB Herrn Peters geholt hat? Alle spielten mehr oder weniger gegen den Abstieg! DB wegen seiner Transfers immer zu kritisieren ist leicht. Seine Aussage war von Anfang an, dass es Jahre dauert, bis wieder ein gutes Team zusammengestellt ist. Trotz seiner Fehler hat er Visionen gehabt, kam mit Gisdol klar und hatte einen guten Draht zu KMK.
Der jetzige VV und SPV rühmt sich über den Vertrag mit Arp. Hat jemand daran gedacht, dass der Vertrag nur bis 2019 gilt!!. In 2018 muß bereits schon wieder entschieden werden, verlängern oder verkaufen!!
Wie lange wird der Vertrag mit Ito laufen?
H. Bruchhagen spricht viel, doch sagt er nichts. Wie sagte man in Frankfurt, dieser Mann hat keine Visionen!


heman190
5. Oktober 2017 um 19:06  |  1287092

MG hatte Recht ,Schipplock ein echter Torjäger, zwar nicht in der Bundesliga, aber sonst…Gott sei Dank.


scorpion
5. Oktober 2017 um 19:36  |  1287093

.
BILD: Früher war der Profi nach zwei Stunden wieder auf dem Heimweg. Heutzutage ist man schon mal – wie bei Trainer Markus Gisdol auch – den ganzen Tag im Stadion. Wie gefällt Ihnen das?
Hunt: „Mir gefällt das gut. Davon profitiert man ja als Spieler. Wenn man sich mehr um seinen Körper kümmert, dann verlängert man seine Karriere. Man kann das eine oder andere Jahr noch rausholen.“
(Quelle: BILD Interview mit Hunt)
.
😳


JU aus Qu
5. Oktober 2017 um 19:50  |  1287094

@Frank,

sicher spielt jetzt die Kohle eine immer größere Rolle.
Was die PL losgetreten hat, womit man noch klar kommen konnte, war im Gegensatz zu PSG kaum „der Rede wert“
Jetzt da auch immer mehr TV Anbieter auf den Markt kommen, geht das „Rennen“ eventuell erst richtig los, ob die Fans es am Ende mitmachen bleibt fraglich, sicher nur bei den Big Playern, zu denen der HSV sicher zur Zeit nicht gehört, die Durststrecke wohl auch noch längere Zeit anhalten wird, es eventuell nur noch die „Jungen“ im Blog etc. bessere Zeiten erleben werden.
Wie UH bereits angekündigt hat, will man diesen Wahnsinn nicht mitmachen, gleichwohl die Lederhosen es sich mit ihrem Festgeldkonto am ehesten erlauben können.
Ich denke diese Vernunft wird übergreifend auf alle Ligen stattfinden,
weil es sich keine vernünftige Führungsriege, die mit Geld und Fans umgehen kann, es sich leisten kann diesen Wahnsinn mit zu machen, nur um im Konzert der der „Verrückten“ eine Statistenrolle zu übernehmen, um anschließend mit Bravour abzuschmieren.
Das sich bislang keine Investoren für das „Unternehmen“ HSV AG haben finden lassen, zeigt doch eindeutig welch Stellenwert der Dino mit seinen bisherigen Führungen hat, kein Brett, sondern eine morsche Kogge, deren Wiederherstellung Unmengen an Geld verschluckt und man am Ende nicht weiß ob sich diese Renovierung wirklich gelohnt hat, sich rechnen lässt.
Also bleibt am Ende des Tages weiterhin nur ein „Edelfan“, der sich inzwischen lieber den schönen Dingen des Lebens wie Hotels und Musik zuwendet, wo er was zurück bekommt und nicht immer nur für unfähige Mitarbeiter zubuttert und sich über die gebotenen Darbietungen ärgern
muss.

Anzeige