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Erhält in Hamburg einen leistungsbezogenen Vertrag bis Saisonende und die Rückennummer 23: Neuzugang Sejad Salihovic

Im Alter dauert es dann doch alles etwas länger. So scherzte zumindest Sejad Salihovic selbst über die Zeit zwischen Training und der Interviewrunde, die dann doch noch stattfand. Später als geplant, daher auch heute weniger Text und dafür die Videos vom Tag. Aber er gab seinen Einstand. Und den auf die ihm nachgesagt nette, bescheidene Art. „Sejad weiß, was er will. Er weiß auch immer, was er an seinem Gegenüber hat. Er schätzt seine Situation immer sehr bodenständig, realistisch und gut ein“, so Salihovics Berater Tolga Dirican, der ob der Wartezeit noch etwas ungeduldiger wurde als meine Kollegen von der Tagespresse, die unmittelbar vor dem Andruck standen und gern noch ein paar Worte des heute zum HSV-Profi gewordenen Mittelfeldspielers mitnehmen wollten.

Nun denn, was er im Video sagt, könnt Ihr sehen und hören. Und was er anschließend uns noch in die Mikros sprach, war im Grunde dasselbe. Immer wieder betonte er, dass er den HSV als große Chance für sich sehen würde und dass er dankbar ist, wieder in der Bundesliga gelandet zu sein. Und er sieht auch äußerlich fit aus. Ob er sich schon spielfit für Freitag in Hannover fühlt? „Ich würde den Trainer nicht stoppen“, lacht Salihovic, schiebt aber sofort nach: „Ich bin erst einmal hier, um den Kader wieder ein wenig aufzufüllen. Alles andere wir sich ergeben.“ Und da die erste Einheit heute nichts anderes als zwei Einlaufrunden, Kreisspiel und ein paar Sprints für ihn bereithielt, konnte man ehrlich gesagt auch noch nicht erkennen, inwieweit der Mittelfeldspieler schon eine Hilfe sein kann. Seine Freistöße, die ihr auch im Video sehen könnt, deuteten zumindest an, dass er Spiele entscheiden kann.

Und dafür ist er geholt worden. Sagt Jens Todt zumindest. Dessen Videointerview enthält nicht alles, was wir vorher von ihm gehört hatten. Denn uns hatte er erzählt. „Wir haben nach vier verletzten Spielern noch mal zusammengesessen und eingehend sportlich die Situation analysiert, wie wir reagieren und sind am Montag zu dem Schluss gekommen, mit Sejad zu sprechen. Sejad ist sehr variabel einsetzbar im Mittelfeld, hat schon Linksverteidiger gespielt. Das hilft uns sehr, die Phase mit den vielen Verletzten zu überstehen.“ Ob er es als Risiko sehen würde, dass Salihovic lange Zeit nicht mehr gespielt hat? „Nein. Er hat sechs Wochen bei Hoffenheim mittrainiert und wir haben alle leistungsrelevanten Daten bekommen und wissen, dass er topfit ist. Er bringt Qualität und Erfahrung mit. Der Trainer und er kennen sich noch aus der gemeinsamem Zeit in Hoffenheim. Von daher sind wir uns schon sicher, dass er eine Hilfe ist.“

Vielleicht sogar schon eine Soforthilfe? „Das weiß ich nicht, das entscheidet der Trainer“, sagt Todt. „Aber ich bin froh, dass es überhaupt nicht unserer Strategie widerspricht, mit einem kleinen Kader zu arbeiten. Den haben wir immer noch. Aber wir haben uns so abgesichert gegen weitere Verletzungen und haben einen variablen Spieler dazugewonnen.“ Dass man damit dem einen oder anderen Talent vor den Kopf stößt, sieht Todt nicht so. „Wir haben immer noch die richtige Mischung aus jungen Spielern und Erfahrung.“ Auch, dass er im Sommer zu optimistisch bei der Kaderplanung war, sieht Todt anders. Er habe ganz bewusst den Kader klein gehalten, um keine Unzufriedenheit bei einem zu großen Kader zu provozieren.

Bei der Bewertung der Vorgänge haben sich hier wie anderswo in den Foren die Leute schon die Köpfe eingeschlagen. Was natürlich totaler Schwachsinn ist. Solange Salihovic dem HSV sportlich weiterhilft, ist der Transfer in Summe gut. Klar. So einfach kann man sich das machen. Andererseits ist es aber auch so, dass die Notwendigkeit, einen vertragslosen Spieler nachträglich zu holen, dem Sportchef zweifelsfrei kein gutes Zeugnis ausstellt, nachdem dieser selbst zugegeben hat, dass Salihovics Transfer zum HSV erst am Wochenende als Idee geboren wurde. Klar, mit Müller, Hunt, Thoelke sowie seit dem Wochenende Kostic und van Drongelen (Todt: „Seine Verletzung ist nicht konkret zu greifen. Das kann zwei Wochen dauern – das kann aber auch sechs Wochen dauern“) hat der HSV fünf verletzte Spieler. Vier davon sind im Bereich des Stammspielers anzusiedeln. Allerdings kehren drei davon sehr kurzfristig wieder zurück. Insofern sind es langfristig maximal zwei (Müller, van Drongelen), auf die man verzichten muss. Ergo: Der Fehler lag im Sommer, nicht hier. Im Gegenteil: Die Verpflichtung eines weitern Profis ist aus meiner Sicht alternativlos gewesen, da man mit Ekdal und Papadopoulos (fehlte heute im Training wieder mal) noch mindestens zwei sehr verletzungsanfällige Stammspieler im Kader hat. Hierauf muss man sich vorbereiten. Wann auch immer…

Nein, es ist ein Fehler in der ursprünglichen Kaderplanung Todts gewesen, der korrigiert werden musste und der nicht dazu führen darf, dass man den Transfer von Salihovic schon von Beginn an als Fehler abstempelt. Im Gegenteil: Der Bosnier hat wie alle anderen neuen Spielern eine faire Chance verdient. Und wenn er auf dem Platz so gut spielt, wie er sich nach außen gibt – dann wäre es ein Volltreffer. Zudem ist der vertrag sehr leistungsorientiert gefasst. Soll heißen: Spielt Salihovic wenig und/oder hat der HSV wenig Erfolg, muss der Verein dem Freistoßspezialisten eben auch nur eine überschaubare Jahresgage zahlen.

Ich bin gespannt. Gespannt darauf, wie sich Salihovic machen wird. Vom Typ her scheint er eine Bereicherung für die Mannschaft sein zu können. Insofern bleibt das Attribut des Charakterspielers der rote Faden in den Todt-Verpflichtungen. „Wir haben bewiesen, auch beim 0:2 gegen Leipzig, dass wir einen guten Zusammenhalt in der Mannschaft haben. Und Sejad wird das mit seiner Art unterstützen können“, so Todt.

In diesem Sinne, bis morgen!
Scholle


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Kommentare

netrunnercm
13. September 2017 um 19:48  |  1284096

Herzlich Willkommen Sejad ! Mögen Deine Standards in der Saison 4-6 Punkte bringen. Toi Toi Toi und bleibe vor allem gesund.


Eisenwilli
13. September 2017 um 19:51  |  1284097

Na, dann bin ich mal gespannt. Wellcome zunächst einmal.


Nordtribuene24c
13. September 2017 um 19:54  |  1284098

hauptsache die freitgas-spiele sind bald vorbei 🙂


Nordtribuene24c
13. September 2017 um 19:55  |  1284099

freitags


AD1979
13. September 2017 um 19:57  |  1284100

Büschen wirr das alles (auch der Text), aber gut, warten wir’s mal ab, schlechter als vor diesem Transfer sind die Chancen gegen 96 jetzt zumindest nicht.


alwaysHSV
13. September 2017 um 20:20  |  1284102

Also ich bin nicht der Meinung von Scholle, daß man Jens Todt einen Vorwurf machen kann. Wenn eine so große Zahl von Spielern ausfällt, speziell auch vielen Spielern die
entweder Stammspieler sind oder zumindest dicht dran, dann ist dies einfach Pech.
Man kann sich nicht auf ALLE Eventualitäten einrichten und jede Position gleichwertig doppelt und dreifach besetzen – jedenfalls nicht mit dem finanziellen Hintergrund des HSV.
Ich denke als Manager muß man eben auch mal hoffen, daß größere Verletzungszahlen ausbleiben.


jp
13. September 2017 um 20:35  |  1284103

Gute Maßnahme. Er ist ein technisch versierter Mann, der auch physisch was hat. Also: herzlich willkommen und viel Erfolg!


Meaty
13. September 2017 um 20:40  |  1284104

Wenn man solche Spezialisten, wie Ekdal, Hunt und Papadopoulos im Kader hat, dann muss man sehr wohl damit rechnen, dass gleich mehrere Spieler auf einmal verletzt sind. Das dann immer noch unkalkulierbar Verletzungen dazu kommen, ist doch bei der intensiven Spielweise auch völlig normal. Die Herren Verantwortlichen haben vor der Saison wieder mal die Lage falsch eingeschätzt, das ist ja leider nichts neues beim HSV.


Ligafan
13. September 2017 um 20:46  |  1284105

„…Seine Freistöße, die ihr auch im Video sehen könnt, deuteten zumindest an, dass er Spiele entscheiden kann…“
————————————————————————————–
Das ist aber auch nur eine sehr vage Andeutung von gefährlichen Freistößen im Video. Nicht einer war m.E. wirklich gefährlich. Aber gleich von allen 3 Trainern supportet. Dann muss das ja noch besser werden 🙂
.
Ansonsten scheint Schwerpunkt des Trainings nach den Sequenzen im Video sehr auf Belastungssteuerung ausgerichtet gewesen zu sein. Schön auch die beiden Torabschlüsse ganz am Ende des Videos.


Reinhard 1954
13. September 2017 um 20:58  |  1284106

http://www.goal.com/de/meldungen/ovanovs-hsv-druck-auf-jens-todt-nimmt-zu/bs9r8imyge3218f5nogpjvake
…………………….
Die Kaderplanung des HSV in diesem Sommer ist – aus meiner subjektiven Sicht – nicht gut gelaufen. Spieler wie z.B. Decarli (für 1,5 Mio. nach Brügge) oder Bebou (4 Mio. von Düsseldorf) wären auch für den HSV zu realisieren gewesen. Beide Spieler haben im Gegensatz zu Papa und Hahn enormes Wertsteigerungspotential.
………………………..
Heute steht in der Sport-Bild ein Interview mit Struth, u.a. erläutert er seine Zusammenarbeit mit Kühne.
Laut Struth war Kühne nicht bereit – nach Santos mit 8 Mio. im letzten Sommer – jetzt erneut einen Linksverteidiger Stafylidis Augsburg für 10 Mio. zu finanzieren.
….
Wie Bruchhagen sich kurzfristig von Kühne abnabeln möchte interessiert mich wirklich. Springt Hunke für Kühne ein?
………………
Am Freitag bin ich jetzt doch in Hannover dabei.
Wenn ich einige Blogbeiträge lese, gewinnt der HSV in Hannover.
Subjektiv ist nach meiner Meinung unser „Rumpf-HSV“ ohne van Drongelen, Müller und Kostic nicht in der Lage 96 Paroli zu bieten.
Ich lasse mich aber gerne positiv überraschen, mit einem Punkt wäre ich sehr zufrieden.
………
Salihovic habe ich in seiner Glanzzeit bei Hoffenheim gerne gesehen.
Die Frage bleibt: Ist sein Fitnesszustand ausreichend, um unserem HSV kurzfristig zu helfen?


Montefusco
13. September 2017 um 21:11  |  1284108

Papa wieder Belastungssteuerung ohne Teilnahme am Mannschaftstraining. Den Rest der Truppe lässt Gisdol nicht mal eine Stunde trainieren. Warum wird diese Trainingsfaulheit nicht endlich von der Hamburger Presse thematisiert. Wir haben keine Dfb Pokal oder internationalen Spiele und trotzdem absolutes Minimalprinzip.


GV1977
13. September 2017 um 21:12  |  1284109

Vorblog:
.
frank70 sagt:
13. September 2017 um 15:01
———————-
Frosty sagt:
13. September 2017 um 16:29
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Also, ich rede dann nicht von einem „einfachen“ sportöichen Abstieg (in Liga 2,3..)
Es geht vielmehr um langfristige Neuaufstellung/Sanierung bzw. Befreiung von Altlasten (sowie immer zwingend neuen Lasten), die zu Handlungszwängen oder -unfähigkeit führen.
Das könnte weitgehende Strukturveränderungen, auch Insolvenzplan etc. beeinhalten und würde Zeiträume von ab 6 Jahren aufwärts (eher mehr) umfassen.
Denkt mam die derzeitigen Entwicklungen weiter, kommt man allerdings auch bei Liga 1 – Erhalt und Sanierungsbemühungen unter den gegebenen Umständen auf ähnliche Zeiträume; im günstigen Fall strikten kompetenten Managements.
Das ist nicht zuletzt auch ein Thema für Wirtschaftsfachleute und -Juristen sowie erfahrenem Managements, wird von ehemaligen Spielern oder Sportvereinskassenwarten sicher kaum erfolgreich zu bewältigen sein.
Es gibt in anderen Bereichen durchaus auch positive Beispiele erfolgreicher Fortführung/Neuaufstellung in solcher oder ähnlicher Art. Hier Optionen/Szenarien zu prüfen, muss nicht zwingend schaden…
Allerdings: Grundsätzlich unzweifelhaft ist das derzeit weder ein attraktives, populäres noch erwünschtes Thema


Bidriovo
13. September 2017 um 21:12  |  1284110

Was soll immer dieser Blödsinn mit den Charakterspielern? Es gibt gut und schlechte Spieler und damit fertig. Aber nein, wenn alle ganz handzahm sind, sind es ganz tolle Chrakterspieler und wenn es welche sind, die dazwischen hauen, wie Behrami oder ein Spahic, dann sind das auch ganz tolle Charakterspieler. Also bei Scholle ist per se jeder Spieler einer ganz toller Charakterspieler.


Montefusco
13. September 2017 um 21:20  |  1284111

Das beste Statement von Todt ist er habe den Kader bewusst klein gehalten, um keine Unzufriedenheit bei einem grossen Kader zu provozieren.
.
Das bleibt nichts zurück als Sprachlosigkeit. Und der Mann man das tstsächlich ernst. Unfassbar.


GV1977
13. September 2017 um 21:25  |  1284112

Heindampf sagt:
Vorblog

13. September 2017 um 17:23
„Woher ich das alles weiß? Es steht in meinem Kaffeesatz. Und außerdem will ich es so.“
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
👍Gefällt mir – irgendwie schon auch ein Kernsatz für diesen Blog.
(hat einiges Wahres, Ehrliches und ist aber auch keineswegs nur treffend – so wie alles hier)


Montefusco
13. September 2017 um 21:26  |  1284113

Habe mir das Video angeschaut – war das eine F Jugend Mannschaft? Das Training war zumindest entsprechend.


Ruediger
13. September 2017 um 21:30  |  1284114

Moin Reinhard,

Du alter Hannoveraner schreist bitte unsere Truppe nach vorn!! 😉 😉

Ich wäre sehr zufrieden, wenn wir nicht verlieren würden, aber da muss schon einiges mehr als gut zusammenlaufen.

Wenn Du noch kurzfristig an zwei Karten kommen kannst, nehme ich die sofort und komme in meine alte Wirkungstätte zurück 🙂 🙂


Bidriovo
13. September 2017 um 21:31  |  1284115

Todt meint, er hat bewusst den Kader klein gehalten, damit es keine Unzufriedenheit gibt. Bedeutet aber auch, dass der Konkurrenzkampf kleiner ist (was beim HSV die letzten Jahre oft gefordert worden ist) und sich etliche Spieler ihres Stammplatzes sicher sein dürfen. Der HSV weiß auch nicht was er will.


HSVertotal
13. September 2017 um 21:32  |  1284116

Wenigsßtens einer der den Ball stoppen kann, einen geraden Pass spielen kann, und er kann Standards!!!!


Montefusco
13. September 2017 um 21:35  |  1284117

Warum trainiert Gisdol in der einzigen kurzen Einheit mit Einlaufrunden, Kreisspiel und ein paar Sprints? Keine Standards, keine Spielzüge. Das Training könnten vermutlich viele hier leiten. Mich macht das einfach nur noch wütend. Schönen Abend noch.


Ruediger
13. September 2017 um 21:38  |  1284118

Was glaubst Du, trainieren die anderen Mannschaften mehr?? Ich habe mir mal eine Zeit lang in Bremen und in Berlin das Training der Truppen über mehrere Tage angesehen – läuft nicht wesentlich anders ab.


mattiking
13. September 2017 um 21:40  |  1284119

OMG, wieder ein alternder Heilsbringer mit der Rückennummer 23,
ich glaub ich hab ein Deja vu.


Montefusco
13. September 2017 um 21:40  |  1284120

Sehe ich komplett anders. Bei anderen Mannschaften wird mit dem Ball gearbeitet. Und Standards werden auch trainiert. Bei uns hat mehr was von Leichtathletik.


GV1977
13. September 2017 um 21:41  |  1284121

Montefusco sagt:

13. September 2017 um 21:11

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Wenig überraschend stellt jeder „Kampfsportauftritt“ selbst der HSV-Mannschaft einen grenzwertig hohen Faktor der Belastungssteuerung der Spieler dar.
Diese scheinen sich mutmaßlich schon nahe am Limit der Belastbarkeit zu bewegen, sodass es möglicherweise fahrlässig zu werden drohte, längere, schärfere Trainingsformate umzusetzen.
Vielleicht könnte man selbst dann die eine oder andere kleine Einheit Basic-Trainings noch ansetzen/verschreiben …? (so ein wenig lockere Spielerei für’s Ballgefühl ?)


mattiking
13. September 2017 um 21:43  |  1284122

Aber OK. Vielleicht ja wirklich einer, der endlich mal eine anständige Ecke oder
einen Freistoß schießen kann. Ist wahrscheinlich ansonsten auch Zuviel verlangt
von einem Vollprofi


Ruediger
13. September 2017 um 21:43  |  1284123

Stimmt einfach nicht, habe ich in besagten Einheiten so nicht mehr erkennen können. Woher nimmst du das? Bist du bei anderen Vereinen auch immer zu Gast?


Montefusco
13. September 2017 um 21:46  |  1284124

Ich habe schon Trainingseinheiten bei anderen Vereinen beobachtet, ja.


Rautenfan
13. September 2017 um 21:51  |  1284125

Wenn man sich manche Kommentare so durchliest, dann glauben einige doch glatt, der Spielermarkt wäre so eine Art Supermarkt. Einmal hin und eingekauft, was man so braucht.
.
Es gibt bei jedem Spieler auch noch Aspekte wie Charakter, Entwicklungswünsche, Lieblingsvereine und was weiß ich noch für Gründe, warum es nicht klappt. Manche sind einfach zu teuer.
.
Auch andere Vereine haben nicht alle Spieler bekommen, die sie haben wollten.


dead-alive
13. September 2017 um 22:07  |  1284126

Das Training von Gisdol ist ein schlechter Witz. Dementsprechend ist das technische Niveau in den Spielen, schon wieder vergessen? Unfassbar, wie einige Spezialisten das hier noch schönreden wollen. Und es war bekannt aus Hoffenheim. Die Presse hat Angst, die entsprechenden Fragen zu stellen, aber jeder sieht es und alle sprechen darüber. Völlig absurd und in dieser Form eben nur beim HSV möglich. Wann kommt eine starke, ordnende Hand, die dem irrsinnigen Treiben Einhalt gebietet?


Meaty
13. September 2017 um 22:37  |  1284127

Wenn alle Mann an Bord wären, dann könnte man eine solche Trainingseinheit ja noch nachvollziehen. Aber in Anbetracht der vielen verletzten Spieler wäre es irgendwie sinnvoll jeden Einheit intensiv zu nutzen. Verschiedene Spieler könnten auf neuen Positionen auszuprobiert werden und andere Spielvarianten. Aber vermutlich will Gisdol seine Profis einfach nicht mit zu viel Input überfordern 😉


Dukate
13. September 2017 um 22:44  |  1284128

Der Todt ist doch ein unglaublicher Trottel. Freut sich, wie schön die gegen Leiozig verloren haben. Kleiner Kader, damit er keinen Ärger kriegt. Und auf der Autobahn musste er einem Waschbär ausweichen😂


Tante Kaethe
13. September 2017 um 22:47  |  1284129

@Reinhard 54
Ist das Dein Ernst? Du fragst, ob Hunke für Kühne einspringt?
Kühne hat sehr sehr viel Geld. Hunke hat Geld , aber nicht annähernd so viel wie
KMK.
Meines Wissens hat er damals seinen Zeus Strukturvertrieb für ca. 40 Mio. DM
an den Deutschen Ring verkauft? Ein paar Euro davon dürften
als Beton am Timmendorfer Strand stehen. Und er hat sich noch die Trabrennbahn und
die Kammerspiele gegönnt…
Ich bin mir Sicher, dass er so schlau ist und mit seinem Vermögen etwas sinnvolles
anstellt.


Nordtribuene24c
13. September 2017 um 22:52  |  1284130

JT sollte weniger reden und ggf. mehr „netzwerken“ … der satz bzgl der kadergrösse qualifiziert ihn nicht gerade für höhere aufgaben bzw. macht nicht wirklich Hoffnung auf „bessere Zeiten“…


Nordtribuene24c
13. September 2017 um 22:54  |  1284131

bzgl Pressekritik: da macht euch mal keine sorgen, wenn MG irgendwann Geschichte sein wird, spätestens dann kommt alles auf n Tisch 😉


HSK
13. September 2017 um 23:34  |  1284132

HSK
13. September 2017 um 23:37  |  1284133

Urlaubsziel in der nächsten Transferperiode soll Canada sein……


Rauteee
13. September 2017 um 23:56  |  1284134

Ein Armutszeugnis der Kaderplaner. Die verletzungsaorgen haben wir eigtl auf außen. Sali spielt doch im ZM?! Immerhin haben wir nun endlich einen, der vielleicht Standards kann…


Fischkopp58
14. September 2017 um 0:15  |  1284135

moin,
@SlideTackle (Vorblog)
Deinen Äußerung kann ich folgen wenn es sich um Positionen handelt die Salihovic einnehmen kann.
Doch wie HeLuecht sehe ich Janjicic auch im OM. Für mich ein sehr großes Talent, welches der HSV besitzt….aber ihn wohl nicht „entwickeln“ wird.
Mit dem „dem Nachwuchs vor die Nase setzen“ meine ich persönlich die Einsatzzeiten.
Diese Einsatzzeiten der jungen Spieler werden durch die Verpflichtung von Salihovic drastisch nach unten gehen. Janjicic, Ito, Knöll werden kaum eingesetzt werden, da die verletzten Spieler demnächst ( außer Müller, vielleicht auch Rvd) bald wieder im Kader sind.
Selbst bei Santos wird sich in Sachen „Einsatzzeiten“ nicht viel ändern durch diese Verpflichtung. Ich gehe sogar davon aus, das Santos im Winter weg ist.
Sollte MG es „verschlafen“ die jungen Spieler nach und nach mit immer mehr Einsatzzeiten an die Liga heranzuführen, habe ich auch meine Bedenken im Hinblick auf die nächste Saison, zumal dann etliche Verträge auslaufen.
Dann hat der HSV ein „echt ernsthaftes Problem“, es sei denn die Verträge mit Diekmeier, Holtby, Sakai und Hunt werden spätestens im Winter verlängert.
Gruß aus Remscheid, Wolfgang


GV1977
14. September 2017 um 0:20  |  1284136

Vielleicht trifft 96 völlig spielüberlegen dreimal Pfosten, Latte und fünfmal knapp daneben, der HSV bekommt mittels Schwalbe (!) eine Standard-Chance und der erfahrene frische Neuzugang avanciert zum Rautensuperheldenretterschützen des entscheidenden Tors….
Und alles ist wieder rroserot und gut. Aus dem Blog-Off ertönt eine Stimme und spricht „entspannt Euch, wir schaffen das“……


Fischkopp58
14. September 2017 um 0:26  |  1284137

GV1977 sagt:
14. September 2017 um 00:20
Sollte papa nicht spielen wirst du mit der „Schalbe“ Probleme bekommen….eildieweil der HSV weder einen Timo noch einen werner daneben hat.
Aus Remscheid, Wolfgang


GV1977
14. September 2017 um 0:27  |  1284138

HSK sagt:

13. September 2017 um 23:34

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
War das eigentlich die erste bezeugte Waschbärsichtung im Hamburger Raum ?
es war mir bisher nicht bekannt, das die putzigen Tierchen inzwischen bereits so weit vorangekommen sind.
In Nord- und Mittelhessen, Südniedersachsen, Thüringen längst eine üble Plage.


GV1977
14. September 2017 um 0:32  |  1284139

Fischkopp58 sagt:

14. September 2017 um 00:26
>>>>>>>>>>>>>>>>
😂😅
.
mmh, ok, die Geschichte endet nun so:
…..und dann klingelt mein Wecker…


Eisenwilli
14. September 2017 um 1:16  |  1284140

Salihovic gefiel mir damals bei Hoffenheim überaus gut. Freistoßspezialist und sicherer Elfmeterschütze, genaues Pass-Spiel und ziemlich cool wenns hektisch wirkt. Könnte gut zu Ekdal passen, wenn der Schwede mal wieder seine Gesundheitsphase hat. Auf jeden Fall einer, der einen gscheiden Pass spielen kann. So einer hat das Kicken nicht verlernt, auch wenn er aus Hoffenheim plötzlich weg war, was ich nie verstanden habe. Er war es, der damals die schnellen Leute immer wieder gut in Szene gesetzt hat. Ja, ich weiß … damals. Ob er schon in Hannover auflaufen wird? Gisdol wird es in den Hand haben.
Bruno würde vermutlich sagen, dass er noch Zeit braucht, sich eingewöhnen muss, noch keine Bindung zur Mannschaft hat, erst mal in Hamburg ankommen muss, noch Trainingsrückstand hat, noch nicht bei 100% ist, die Laufwege noch nicht stimmen und so weiter.
.
Der Deal, leistungsbezogen und ablösefrei, ist doch super. Geben wir ihm eine Chance. Mal gucken.


pietkunz
14. September 2017 um 3:53  |  1284142

Erschreckend, dass die Bundesligisten im internationalen Vergleich immer mehr abdriften, auch die Kluft zu europäischen Top-Klubs immer größer wird.
Bayern, BVB, Leipzig, Hoffenheim mögen derzeit hierzulande noch unsere Creme de la Creme sein – in der CL hingegen stoßen sie brutal an Grenzen.
Dass deutsche Klubs selbst in der EL seit Jahren nix mehr zu bestellen haben – dieses angesichts zurückliegender guter CL-Phasen der Bayern und des BVB fast unterging – ganz zu schweigen.
.
Was das für den BVB durch die bereits während letzter Saison vollzogene Kaltstellung Tuchels nunmehr an Verlust an Substanz und eines Trainergenies nach sich zieht, hat in der CL-Partie schon mal einen Vorgeschmack gefunden.
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Top-Trainer und Top-Manager sind in Deutschland offenbar rar gesät.
Ihre innovativen Einflüsse in konservativ und traditionalistisch geprägten Klubs werden überdies mit Argusaugen oft als selbstherrlich, arrogant und unbequem abgeblockt – Fälle wie bei Sammer, Guardiola, Tuchel lassen ebenso grüßen wie beim HSV mit Hoffmann, Kraus, Kühne, Gernandt, B. Peters.
Während ein Sammer beim DFB ab 2006 immerhin die marode Trainerausbildung erkannte und seinerzeit revolutionierte, auch die schwache Nachwuchsentwicklung erfolgreich umkrempelte (Belohnung WM-Titel 2014), liegt die Ausbildung im Sportmanagement nach längst erforderlichen unternehmerischen Werten offenbar weiterhin im Argen.
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Und in einer immer schwächer werdenden Bundesliga stellt der HSV noch das Unterste dar. Das ist ganz besonders erschreckend.
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Das Tor von Heung-Min Son gestern tat weh und erinnerte einmal mehr daran, was sich der HSV für kapitale Böcke und Fehleinschätzungen erlaubt hat – auch mit dem Verschachern solcher Top-Spieler wie eben Son, Tah, Demirbay für Nücker-Beträge nur des Zweckes wegen, ein paar liquide Mittel zur Linderung der eigens verschuldigten finanziellen Not freizusetzen.
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Man sollte sich nichts vormachen und eingestehen, dass der enthusiastisch abgefeierte 7. Rückrundenplatz trotz alarmierend schwachen Spielvermögens und abstiegsreifer Leistungen, die zum großen Glück ebenso ein halbes Dutzend weiterer Klubs in einer schwachen Liga ablieferten, zustande kam – und mit dem Rücken zur Wand kämpfend auch zustande kommen musste, denn ohne den 7. Rückrundenplatz wäre der HSV abgestiegen.
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Ich hätte mir gewünscht, dass zunächst ein strukturelles Umdenken wenigstens mal mit der Möglichkeit, einen freigewordenen Tuchel verpflichten zu können, in Erwägung gezogen wird, statt sofort erstmal wieder 11 Mio allein für einen steten Trainingsrekonvaleszenten wie Papadopoulos zu verprassen und sich damit sogleich jeglicher finanzieller Handlungsspielräume zu berauben.
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Selbst ein Bruchhagen hatte eingestanden, dass der Kader der vergangenen Saison ein komplett neues Gesicht erhalten muss und ein abermaliger Umbruch unumgänglich ist.
Sein Manager Todt brachte es jedoch nicht zustande, auch nur einen seiner zahlreich gehandelten Kandidaten, auf die im Übrigen jeder 10-Jährige an der FIFA-17-Konsole gekommen wäre, zu verpflichten – schafft es auf der anderen Seite aber auch nicht einmal, einen Gouaida an den Mann zu bringen, abgesehen davon, dass der HSV auf Eigeninitiative seiner Mama nunmehr Leeds einen plötzlich schlanken und agil treffsicheren Lasogga finanziert.
Und während beim HSV in beinahe einfältiger Weise halbjährlich das Suchen nach Innen- und Linksverteidigern zur Modeerscheinung mutiert, werden die spielerischen und defensiven Mängel im Mittelfeld weiterhin ausgesessen – nicht einmal mit kostengünstigen Perspektiv-Alternativen bedacht.
Die nachträgliche Verpflichtung eines vertragslosen und in China und St. Gallen gescheiterten Fußballrentners von der Resterampe nunmehr als eine der Not geschuldeten „Krönung“ der substanzlosen und völlig missratenen Transferleistung Todts.
Da kommen dann natürlich auch Gedanken auf, dass ein gewisser Chopou-Moting bis vor Kurzem auch noch vertragslos auf dieser Resterampe weilte, ehe er am Wochenende für Stoke gleich beide Tore zum 2:2 gegen keinen geringeren als ManU erzielte…
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Nicht, dass ich jetzt was gegen die Salihovic-Verpflichtung hätte – im Gegenteil, sollte man überhaupt froh sein, dass er da ist, auch das lange genug bekannte Standard-Problem beheben könnte. Aber diese Einschätzung ist bitteschön nur der Under-Performance Todts geschuldet.
.
Dass Todt – inzwischen zwei Wochen nach Ablauf der Transferperiode bzw. seines Arbeitsschwerpunktes, wo er ja lieber Urlaub zu machen meinte – überhaupt noch da ist und nicht längst gefeuert worden ist, lässt überdies erahnen, wie schwach der HSV in der Führung aufgestellt ist. Dort billigt man lieber diese ständigen unsäglichen Alibi-Erklärungen eines Todt – unterstützt diese sogar nach außen, wie man nach außen auch immer alle Missstände zu neutralisieren weiß. Und nach innen wird das gutgeheißen und sogar noch mit der Aussicht auf Vertragsverlängerungen honoriert. DAS ist die HSV-Philosophie.
.
In dieser HSV-Führung findet sich kein angebrachtes Einschätzungsvermögen, kein Leistungsprinzip und erst recht keine Innovation. Dort suhlt man sich hinter Jarchows vergilbter Gardinen im Mehltau-Staub und hält an dem fest, was man vorgefunden hat.
.
Und beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit kapseln sie sich nun von Kühne ab – sehen viel lieber in ihm den Sündenbock ihres eigenen Missmanagements und Unruhestifter – und bereiten der im neuen Aufsichtsrat bald einmarschierenden Anti-Kühne-Fraktion schon mal den mehltauverstaubten roten Teppich.
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Beim HSV denkt man, ein 23-jähriger Gideon Jung sei ein „entwicklungsfähiges Talent“, und glaubt an den Campus – aber nicht, dass es von diesem bestenfalls mittelmäßigen Ding schon bundesweit hunderte gibt.
.
Und während in München über biedere 40-Mio-Transfers geklagt und kritisiert wird, keinen Mann im dreistelligen Millionenbetrag zu holen, huldigt man hier im künftigen Aufsichtsrat bald nun wieder der Not-for-Sale-Ideologie und dass so ein Universalsportverein selbstverständlich doch auch durch Bratwurstverkauf und Tingeltangel-Touren auf`m Dorf wieder erblühen wird.


niko_HH
14. September 2017 um 7:22  |  1284143

In Zeiten wie dieses ein eiter Schnapper


abraeumer5
14. September 2017 um 7:42  |  1284144

@Montefusco,dead-alive
Ihr habt beide völlig recht, das Training ist einfach nur erschreckend. Hier
müssen die Vorgesetzten eingreifen, aber wahrscheinlich knicken alle ein,
wenn das Wort „Belastungssteuerung fällt. Niemand braucht sich bei diesen
Trainingsabläufen über die Darbietungen auf dem Platz wundern. Es ist so unendlich schade, dass die Zukunft dieses eigentlich großartigen Vereins so leichtfertig
aufs Spiel gesetzt wird. Nur im Nachhinein werden die Versäumnisse der
Trainer wie van Marwjik angesprochen. Ich fand fast alles richtig, was Gisdol im
letzten Jahr gemacht hat. Von seiner ersten Sommervobereitung hatte ich aber
erwartet, dass er die Mannschaft spielerisch nach vorn bringt. Aber es ist wirklich
nichts geschehen. Dabei waren meine Erwartungen nicht hoch. Dieser Kader
ist grundsätzlich besser als der einiger anderer Bundesligisten und es ist nicht ausgeschlossen mit dieser Mannschaft Siebter zu werden. Wenn ein Sportvorstand oder Sportchef diese Trainingsabläufe sieht, muss er den Trainer beiseite nehmen und dieses verändern. Aber ich gehe davon aus, dass es überhaupt keine Kontrolle gibt, wenn man hört, dass oft homeoffice in Potsdam erfolgt. Aber das gesamte Umfeld und auch einige
hier im Blog sind mit diesem Mist zufrieden. Dieser ganze einstmals großartige
Verein hat sich so zum Schlechteren verändert. Wie nach dem Leipzig-Spiel die Fans die Spieler mit stehenden Ovationen bejubeln, ist für mich nicht nachvollziehbar. Leipzig war gut, aber sie sind nicht unschlagbar. Hier reicht es mittlerweile aus, zu kämpfen und alle sind zufrieden. Wenn ich hier lese, dass „wir“ Hannover die Grenzen aufzeigen werden, macht mich dieses fassungslos. Hannover wird sich mit Sicherheit nicht so luschig auf das Spiel vorbereiten. Nebenbei würde mich die einstmals hanseatische Zurückhaltung auch wieder freuen. Auch mit Todt war ich anfänglich nachsichtig, aber seine Transferfehler angefangen mit Walace für 10 Mio bis zum vorläufigen Höhepunkt der Verpflichtung eines 33-jährigen Vertragslosen, über fehlende Verkäufe, fehlendem Scouting und dem fehlenden Einschreiten in die Trainingsarbeit, sind schlicht nicht tragbar. Auch wenn wir uns alle Ruhe und Kontinuität wünschen, so wird es nichts und dieses Kapitel muss schnell beendet werden.


HSK
14. September 2017 um 7:47  |  1284145

@ GV1977 sagt:
14. September 2017 um 00:27
War das eigentlich die erste bezeugte Waschbärsichtung im Hamburger Raum ?
es war mir bisher nicht bekannt, das die putzigen Tierchen inzwischen bereits so weit vorangekommen sind.
In Nord- und Mittelhessen, Südniedersachsen, Thüringen längst eine üble Plage.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Nein, auch in Hamburg und Umfeld längst eine Plage.
+
Aber der Hoffnungsschimmer ist ja jetzt JT 😆


merkosh63
14. September 2017 um 8:13  |  1284146

29 Profis sind bei Todt also ein kleiner Kader.
Bayern und Leipzig haben 25 Spieler und Dreifachbelastung.
Wie kriegen die nur eine Mannschaft zusammen, Herr Todt?
Hat der Mann, seit er in Hamburg ist, eigentlich schon einmal einen intelligenten Satz über die Lippen bekommen? Nur Geschwätz!
Ich vergaß: Die 7-8 Jungprofis von Janjicic bis Arp sind nur unter Vertrag, damit im Training genug Spieler auf dem Platz stehen. Weder Gisdol noch Todt planen Bundesliga mit ihnen.


Captain
14. September 2017 um 8:44  |  1284147

Moin,
Ob die Verpflichtung von Salhovic gut ist kann ich nicht beurteilen.Bei Hoffenheim hat er mir gefallen.Ich denke auch so schnell verernt man das Fußballspielen nicht und Freistöße kann ( konnte ) er. Bin schon erstaunt das Gisdol ihn haben wollte oder es sein Wunsch war.Er hat ihn doch rasiert bei Hoffenheim.Alle Trainer beim HSV, seit 2010 ,haben NICHTS mehr auf die Reihe bekommen und sind in der Versenkung verschwunden.Nicht nur Spieler sondern auch Trainer wurden von der Resterampe anderer Clubs geholt.
Ausnahme Veh mit Frankfurt aber dann auch wieder gescheitert.Und was er bei Hansa Rostock und Augsburg geleistet hat war schlicht weg nicht gut.
Mir kommt hier Fink zu schlecht weg.Der einzige der noch „in Lohn und Brot“ als Tainer ist und bei Austria Wien Erfolg hat.( heute gegen AC Mailand)
Morgen in Hannover wäre ich mit einem Remis zufrieden ,denn am Mittwoch gibt es gegen Dortmund nichts zu holen


bopsi
14. September 2017 um 8:45  |  1284148

Der HSV ist nun wohl auch nach Einschätzung der sportlichen Führung sehr weit unten angekommen.
Was wäre das für ein Skandal, wenn ein Spieler, der fast 2 Jahre keine Matchpraxis hat, für den HSV eine Soforthilfe wäre.
Und wieder wird offensichtlich, es geht beim HSV nicht um Spieler- oder Mannschaftsentwicklung, es geht nur und ausschließlich ums Überleben. Die Verletzungssituation hätte DIE Chance für den Nachwuchs sein können (wobei ja nur Müller langzeitverlerletzt ist).
Es ist halt mal wieder so, dass die Nachwuchsspieler nur Füllmaterial sind, um die Bedingungen der DFL zu erfüllen.


niko_HH
14. September 2017 um 8:46  |  1284149

Echt schon komisch, der Salihovic war ja total vom Radar verschwunden. Ein echter China Böller der noch bei St. Gallen seinem Konto einen gefallen.


Voraussager
14. September 2017 um 8:47  |  1284150

abräumer5
sei vorsichtig mit zuviel Kritik Du bekommst sonst Ärger mit einigen Fans ( Experten )
hier im Blog. Beim HSV stimmt alles!!!


bopsi
14. September 2017 um 9:09  |  1284151

@abraeumer5
Gut gebrüllt, leider zwecklos.
Todt wurde von Beiersdorfer als eigene Marionette verpflichtet. Wenn man so will, als nächstes seiner Bauernopfer. Todt selbst hat überhaupt gar keine Idee, wie man einen Club sportlich nach vorne bringen kann, Bochum und KSC sind doch Nachweis genug.
Es ist nicht Todt, der im sportlichen Bereich irgendwas zu melden hätte, es ist Gisdol!
Der muss zwar zum Rapport, wenn er mit Kühne über den Kader spricht, Sanktionen gab und gibt es keine. Nein, es wird sogar einem Transfer von Salihovic zugestimmt, absurd.
Man muss nicht über Todt reden, wenn man über die Verantwortlichen im sportlichen Bereich sprechen möchte.


Der Meller
14. September 2017 um 9:16  |  1284152

Na ja, Todt bringt den größten inhaltlichen Unsinn zumindest rhetorisch perfekt rüber. Auch schon mal was.


Montefusco
14. September 2017 um 9:17  |  1284153

Pietkunz von heute Nacht
.
Alles auf den Punkt gebracht. Danke dafür.


Der Meller
14. September 2017 um 9:20  |  1284154

Und trainingsmäßig macht Gisdol einen auf Veh? Muss Gisdol am Wochenende auch immer in Augsburg Gassi gehen? Ach ne, der wohnt ja schon in Hamburg und muss bestimmt die Wände des neuen Heims streichen.


Reiner Petri
14. September 2017 um 9:23  |  1284155

Leute Leute. Ihr feiert euch selbst und merkt es nicht!
Das erste mal, dass mir auffällt, das so ein Blog oder Forum letztlich ein Stammtische ist, an dessen Rund sagenumwobene Fachspezialisten mit immer wiederkehrenden Parolen und zum teil sehr, sagen wir ausgefallenen Vokabeln, die Protagonisten einordnen und dann auch noch ihre vollkommen aus der Luft gegriffenen Unwahrheiten verbreiten.
Keine dezidierten Hinweise oder Vorschläge, die auch nur annähernd praktikabel wären kommen aus deren PC- oder Smartphone-Tastaturen!
Oder wie sag ich es anders? Ach ja mit Lothar Matthäus:
„Wäre,wäre, Fahrradkette.“
Armselig das ganze Geschreibe. Und vollkommen an den Tatsachen und den Ursachen vorbei!


bopsi
14. September 2017 um 9:23  |  1284156

@pietkunz
Sehr schöner Beitrag, ABER Son war nicht zu halten.
Son erhielt vom HSV ein Angebot zur Vertragsverlängerung, welches er ablehnte. Der HSV verkaufte Son somit 1 Jahr vor Vertragsende. Alles richtig gemacht, Son und HSV!
Wie war das nun bei Nicolai Müller?


Heindampf
14. September 2017 um 9:30  |  1284157

abraeumer5 sagt:

14. September 2017 um 07:42

@Montefusco,dead-alive
Ihr habt beide völlig recht, das Training ist einfach nur erschreckend. Hier
müssen die Vorgesetzten eingreifen, aber wahrscheinlich knicken alle ein,
wenn das Wort „Belastungssteuerung fällt. (…)

abraeumer5, du wirfst Jens Todt „fehlendes Einschreiten in die Trainingsarbeit“ vor. Tja, vielleicht musst du dann doch höchstpersönlich einschreiten und M. Gisdol seine Fehler aufzeigen (Vorsicht, dieser Satz kann Spuren von Ironie enthalten). Das kannst du doch nicht ernst meinen, oder? Wie soll der gute Jens – dem hier ja sowieso beinahe jede Kompetenz (für seinen eigenen Aufgabenbereich, den ich übrigens gar nicht kenne – du vielleicht?) abgesprochen wird – denn beurteilen, welches Training richtig oder falsch ist? Hat er etwa die Trainer-Lizenz? Oder fundierte Kenntnisse in Sportwissenschaft/ -Medizin? Kann ich mir nicht vorstellen.
.
Der Job des Sportchefs oder jedes anderen Direktors kann meiner Meinung nach gar nicht „über“ dem des Trainers angesiedelt werden, weil die fachliche Kompetenz nun mal beim Trainer liegt. Eine Ausnahme ist wohl nur Ralf Rangnick, oder meinetwegen auch Felix Magath (obwohl der sicherlich so klug ist zu erkennen, dass seine Trainerausbildung Jahrzehnte zurück liegt und er möglicherweise nicht mehr ganz „up to date“ ist). Wenn es also schon so ist, dass ein Sportchef „Vorgesetzter“ des Trainers sein soll (was für mich nicht logisch ist), kann der Chef doch trotzdem erst eingreifen, wenn die Arbeit seines Untergebenen nachweislich und sichtbar nicht (mehr) den Erwartungen/Zielsetzungen entspricht. Das kann ich bei der HSV-Mannschaft jedoch noch nicht erkennen, die ist – vom Pokal-Desaster mal gnädig abgesehen – ziemlich im Soll.
.
Und @die Realisten: Macht 96 mal nicht zuuu groß, auch wenn die sich auf der LV Position ja unglaubliche Qualität geholt haben. Sie sind abgestiegen, haben die 2. Liga alles andere als gerockt und sind noch in der Aufstiegs-Euphorie, wie so viele vor ihnen auch. Dummerweise war es bisher viel zu oft der HSV, der solche Gegner gerne unterschätzt hat (Paderborn lässt grüßen). Diese Gefahr sehe ich für morgen aber nicht. Ich glaube an „unsere“ Truppe und dass sie in der Birne inzwischen ziemlich klar ist. 96 ist genau in der Schublade der Gegner, gegen die gepunktet werden muss. – Ich habe gesprochen, Hugh.


Dietersad
14. September 2017 um 9:33  |  1284158

Wenn ich schon wieder die Aufstellung lese Linksverteidiger Sakai und nicht Santos beweist sich immer mehr das Gisdol genau so ein Sturkopf wie Labbadia ist.Aber lieber formschwache Kaptiäne einsetzen.
Hoffentlich bekommt er in den nächsten Spielen einen Denkzettel und wird dann mit Todt entlassen,Hoffnung habe ich aber bei der Vereinsführung leider nicht.


Wildeshauser
14. September 2017 um 9:38  |  1284159

Moin Leute, was wundert Ihr Euch über das Training? Unser Trainer richtet das Spiel auf das Anlaufen aus….Und das wird trainiert, das Laufen….wir wollen nicht mehr nur den besten Anläufer der Liga haben, sondern die besten fünf Anläufer der Liga…..


bopsi
14. September 2017 um 9:44  |  1284160

@Heindampf
Du hast völlig Recht, kein Mensch der Welt kann einem Bundesligatrainer in seine Arbeit reden. Naja, vielleicht bei Zinnbauer …


Oldenburger
14. September 2017 um 9:44  |  1284161

„alwaysHSV sagt:
13. September 2017 um 20:20
Also ich bin nicht der Meinung von Scholle, daß man Jens Todt einen Vorwurf machen kann. Wenn eine so große Zahl von Spielern ausfällt, speziell auch vielen Spielern die
entweder Stammspieler sind oder zumindest dicht dran, dann ist dies einfach Pech.
Man kann sich nicht auf ALLE Eventualitäten einrichten“
.
Das kann man nicht, stimmt. Aber man kann eine Risikoanalyse vornehmen und daraus Maßnahmen ableiten. Ob der HSV (wie jedes gut geführte Unternehmen) ein Risikomanagement hat? Wenn ja, dann wäre die Verletzungsanfälligkeit des Kaders ein Kriterium, das zu bewerten wäre. Bei dieser Bewertung würde wohl ein überdurchschnittliches Risiko rauskommen angesichts der Krankheitsgeschichte mehrerer Spieler sowie des geplanten intensiven Spielsystems. Und daraus müsste man dann Schlussfolgerungen ziehen. Jens Todt hat der Öffentlichkeit gestern überraschenderweise mitgeteilt, dass es Vereinsziel war, einen möglichst kleinen Kader zu haben. Das lässt dann eigentlich nur zwei Schlüsse zu. Entweder es hat keine Risikoanalyse gegeben oder man ist bei der Risikoanalyse zu einem positiveren Ergebnis gekommen.


bopsi
14. September 2017 um 9:51  |  1284162

Und wer glaubt, dass Todt beim HSV irgendwas zu melden hätte, sollte langsam nach Rentiere am Himmel Ausschau halten.


Wildeshauser
14. September 2017 um 10:29  |  1284163

Die Verpflichtung von Sejad ist – falls tatsächlich befristet und leistungsbezogen vergütet – sicherlich kein Fehler. Da stimme ich Scholle vollkommen zu! Aber von KaderPLANUNG kann man bei J.T. nun überhaupt nicht sprechen. Was der in der Transferperiode „geleistet“ hat ist – zumindest was nach außen erkennbar wurde – viel zu wenig! Da würde ich meine Meinung nur ändern, wenn rauskommen sollte, dass J.T. ein paar gute Transfers vorbereitet hätte, die dann am Veto von H.B. oder dem AR oder vielleicht auch dem Schloss an K-M.K.’s Schatulle in der Schweiz gescheitert wären….aber für diese Fälle sollte sich J.T. ja auch im günstigeren Preissegment umschauen…..dass er jetzt nur noch bei den „Vertragslosen“ fündig werden kann, ist sein Fehler!


Kuddel
14. September 2017 um 10:50  |  1284164

Nur Kühne hat das Sagen,…. ja ja, oft genug geschrieben…..


Der Meller
14. September 2017 um 10:53  |  1284165

Bruchhagen hatte nach Übernahme einen großen Fehler gemacht. Er hatte Gisdol erhebliche Macht zugesprochen. In den Umbruchzeiten mit fehlenden klaren Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten ist das sicherlich der einfachere Weg gewesen. Aber es fällt doch auf, dass wohl Gisdol „bestimmt“ (..“der Trainer kennt ihn gut, hat schon mit dem Trainer gearbeitet..“) und Todt hinterherhechelt. Blöd nur, wenn Gisdol mal weg ist. Dann liegt der Verein wieder in Trümmern und die nächste Umbruchphase beginnt, weil der neue Trainer wieder neue Anforderungen hat. Blöd auch, weil dieser Verein dann aber auch gar nichts aus den letzten Jahren gelernt hat und blind immer wieder den gleichen Mist baut.

Zugänge und Abgänge entstehen aus einem Entscheidungsmix von allen Verantwortlichen. Wäre ich Todt gewesen, hätte ich alleine schon deshalb ein paar ordentliche Zweitligakicker verpflichtet, weil genau DAS die Anforderung an mich gewesen ist. Er hat aber nicht mal DAS hinbekommen und verweist IMMER nur auf die Anforderungen vom Trainer.

Der HSV wollte sich in anderen Regalbereichen bedienen. Wollte….


Kill Bill
14. September 2017 um 11:13  |  1284166

pietkunz sagt:
14. September 2017 um 03:53
###
Top!


paulinski
14. September 2017 um 11:26  |  1284167

Pietkunz, 3:53, Donnerwetter! Bitte gleich ganzseitig in die Hamburger Zeitungen installieren, als offenen Brief an den HSV! Ich möchte jetzt Sammer und Tuchel hier haben. Sofort!


Blogfan
14. September 2017 um 11:29  |  1284168

…wir sollten die nächsten Spiele gg H96 und gg Dortmund abwarten und dann wird sich die Spreu wieder einmal vom Weizen trennen. Denn ich denke, es wird keine Punkte geben.
.
In dieser Saison werden sich nicht so klar “ 3 Vereine“ unten absetzen und der HSV wird
abermals richtig strampeln müssen.
.
Um den Weg von Bruchhagen „lösen von Kühne“ umzusetzen, spielt natürlich sein „Freund H-unke“ jetzt schon in den Hinterzimmern eine ziemliche Rolle…und natürlich die neue
AR Crew, die bereits in den Startlöchern steht.
Die ganze HSV Situation ist „noch“ lauwarm, aber der neue AR und das wohl wieder zu erwartende Minus im Geschäftsbericht, werden die Sache anheizen und zum Kochen bringen.
Die Zahlen werden ja „bis wann eigentlich“ noch zurückgehalten ?
.
Das sportliche Niveau wird nMn erst nach 10 Spielen richtig zu beurteilen sein, dann kann es aber neben der neuen AR Crew richtig Dampf im HSV Kessel geben.
.
Übrigens, wer sollte die Abfindungen für Bruchhagen, Todt und evtl. für Gisdol bezahlen/übernehmen.
Die Verpflichtungen von Bruchhagen und Todt waren sportlich gesehen desolater als der
Transfer von Salihovic.


Blogfan
14. September 2017 um 11:43  |  1284169

>> “ Helm-Peter“ Dietz darf nicht mehr auf die Anlage „Wolfgang-Meyer-Sportplatz an der Hagenbeckstraße“ weil er mit seinem Fahrrad bis vor die Sitzplatztribüne des kleinen Stadions gefahren ist <<
…………….

..dann wurde bestimmt auch ein "Stadionverbot" für die Pyro-Meute ausgesprochen.


Ulle
14. September 2017 um 11:50  |  1284170

Ich fasse mal zusammen und halte es (bewusst) sehr einfach:
Bei anderen Vereinen alles besser? Ja
Beim HSV alles doof? Logisch
Mannschaft zu schlecht für die Liga? Selbstverständlich
Muss sie trotzdem gegen Leibzig gewinnen? Aber sowas von
Hat Todt Ahnung? Nö
Hat Gisdol Ahnung? Nope
Irgendjemand beim HSV Ahnung? Mit Nichten
Hat hier im Kommentarberich jemand Ahnung? Klar
Wer hat hier Ahnung? Die Besserwisser, Küchenpsychologen, Voraussager und Tellerrandgucker
Qualifikation? Keine
Reales Hintergrundwissen vorhanden? Ach woher denn
Art des vermeintlichen Wissens? Dampfplaudern und Fake news
Art des Vortragens? Anmaßend
Gibt es also irgendetwas Neues? Natürlich nicht
Gefangen in der Didi-ist-doof- und Ich-geissel-mich-selbst- und Ich-verschwende-meine-Lebenszeit-Zeitschleife? Yo
Also? Weitermachen 😉


Biker1952
14. September 2017 um 11:52  |  1284171

Wie schaut es denn aus liebe Experten.
Der HSV steigt in dieser Saison ab, erhält auch keine Lizenz für die 2. Liga und muss dann wohl in die Regionalliga absteigen. Oder löst man dann die AG auf und beginnt in der Oberliga Hamburg als HSV 1 statt HSV 3 ?
Wäre man dann überhaupt jemals wieder in der Lage in die 1. Bundesliga aufzusteigen ?
Was passiert mit dem Campus beim Abstieg in die Regionalliga ? Dicht machen ?
Von den 250 Arbeitsplätzen könnte man dann wohl 90 % streichen, denn wer soll das bezahlen bei Eintrittsgeldern von € 15,– oder wie auch immer.
Spielstätte ist dann das Wolfgang-Meyer Stadion an der Eisbahn.

Denn ergeht es uns vielleicht wie einigen ehemalige Bundesligisten.
Jetzt in der Regionalliga :
Cottbus, Saarbrücken, Waldhof Mannheim, SSV Ulm, Stuttgarter Kickers, RW Oberhausen, Wattenscheid 09, Alemannia Aachen, Wuppertaler SV, Uerdingen 05.
3. Liga :
KSC, Preussen Münster, Hansa Rostock, Fortuna Köln, Paderborn, Unterhaching,

Und in der 2. Bundesliga ist ja fast jeder Verein bis auf wenige Ausnahmen schon mal ganz oben gewesen.

Was wäre denn die Lösung und wer sollte diese präsentieren ? Und einfach mal Herrn Kühne rauslassen, denn das will ja eh keiner.
Ich bin der Überzeugung das der HSV, wenn er in der Regionalliga wieder starten müsste die nächsten 10 Jahre für eine Aufstieg benötigen würde, wenn überhaupt.


merkosh63
14. September 2017 um 12:07  |  1284172

pietkunz
Gang großes Kino, danke dafür.
Ulle
Weil alles so toll ist beim HSV, spielen wir nun seit 6 Jahren gegen den Abstieg. Jetzt hab ich es kapiert, danke auch dafür.


flashbax
14. September 2017 um 12:21  |  1284173

free helm-peter…


bopsi
14. September 2017 um 12:27  |  1284174

@Biker1952
Sollte das witzig, extrem polemisch oder einfach nur mal in die Gegend gepisst sein?


abraeumer5
14. September 2017 um 12:40  |  1284175

@pietkunz
Super Kommentar!


Voraussager
14. September 2017 um 12:44  |  1284176

pietkunz 3:53

Super Analyse von Dir, volle Zustimmung.Wenn ich, sicher manchmal polemisch, hier
Kritik übe bekomme ich von den Hüpfern ( Experten ) gesagt ich soll mir doch bitte einen anderen Verein suchen oder HSV III unterstützen.
Aber keine Angst, ich werde meinen Verein auch weiterhin kritisch begleiten und auch am
Blog selbstverständlich teilnehmen.


Biker1952
14. September 2017 um 12:46  |  1284177

Nein Bobsi, das bezieht darauf das es hier einige gibt die dem HSV den Abstieg wünschen, oder willst du das bestreiten ?
Und habe nur mal aufzeigen wollen was das bedeutet bzw. was aus Bundesligavereinen geworden ist.
Polemik benutzt du doch selbst, oder nennst du dies hier :

„Und wer glaubt, dass Todt beim HSV irgendwas zu melden hätte, sollte langsam nach Rentiere am Himmel Ausschau halten.“

sachlich ?

Ganz davon abgesehen wurde das Horrorszenarion hier auch schon vor längerem einmal beschrieben.
Nur Lösungen hat dafür keiner.


JU aus Qu
14. September 2017 um 13:22  |  1284178

moin mein Piet,

was die Figuren Tuchel und Sammer angeht, so muss ich sagen, den „Roten“ aus Dresden möchte ich nicht hier haben, weil er sich den HSV gegenüber wie ein „Schmutzfink“ benommen hat.
Tuchel hat in Dortmund klasse Arbeit abgeliefert, aber keiner redet darüber warum Watzke nicht mit ihm weiter wollte, daher wäre ich vorsichtig in seiner Beurteilung.
Was zudem den internationalen Fussi angeht, so hat Bayern gewonnen, obwohl sie schon wesentlich besser gespielt haben, RB hat noch Lehrgeld bezahlt und der BVB wird weiterhin international Probleme bekommen, solange sie nur einen national guten TW im Kasten stehen haben, wobei Socrates beim Tor von „Sonni“ auch nicht gerade gut aussah und wäre der Videobeweis auch in der CL wäre das Spiel eventuell Unentschieden ausgegangen.
Dazu haben sie bis heute den Abgang von Hummels nicht „verknusen“ können, aber sie werden „wieder kommen“.
Aber wenn wir von diesen Mannschaften reden/“meckern“, dann auf sehr hohem Niveau, woran der HSV noch jahrzehnte arbeiten muss um dahin zu kommen.
Wobei Du mir da auch zu viel auf einer Person rum reitest, guck dir an was bopsi um o9.o9
dazu geschreiben hat, was eher des Pudels Kern trifft, wie ich es auch sehe.
Sicher aber ist die ganze Konstellation inzwischen genau so festgefahren, wo ich absolut bei dir bin, wie sie schon vorher war und HB wird bei Gelegenheit sicher allen klar machen, wie er sich schon kommende Saison von KMK „frei Schwimmen“ will.
Aber wir werden sehen, der HSV wird Hannover die Grenzen aufzeigen, dazu wünsche ich allen Petri heil.


GV1977
14. September 2017 um 13:38  |  1284179

Reiner Petri sagt:

14. September 2017 um 09:23

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
…. und dann sitzen an jenem Stammtisch noch die mit den ebenso fachlich kompetenten Durchhaltegegenparolen, geschärft von grenzwertig polternder Polemik..
Toleranzfördernd ?


HH2305
14. September 2017 um 13:45  |  1284180

moin
ihr könnt schreiben was ihr wollt 😄
ich fahre morgen zum spiel nach hannover.
prost 🍺


Keulinski1887
14. September 2017 um 13:46  |  1284181

merkosh63 sagt:

14. September 2017 um 12:07
„Ulle
Weil alles so toll ist beim HSV, spielen wir nun seit 6 Jahren gegen den Abstieg. Jetzt hab ich es kapiert, danke auch dafür.“
.
Ich hab nirgends gelesen das alles so toll ist?!?

Da ist genau das Problem, entweder man haut mit drauf auf den ganzen HSV, auf ganzer Linie, oder einem wird vorgeworfen das man meint beim HSV ist alles toll!!! Es gibt bei einigen nur diese 2 Seiten der Medallie. Gibt es denn auch eine Zone Zwischen „Total Blöd“ und „Total Toll“, die nicht immer nur negativ oder nur positiv sein muss?!? Zumal ich hier gefühlt Ewigkeiten keinen gelesen habe der sagt das der HSV tollen Fußball spielt und die Verantwortlichen alle immer nen guten Job machen….


Dithm._Jung
14. September 2017 um 13:48  |  1284182

Ulle sagt:
14. September 2017 um 11:50
Wer hat hier Ahnung? Die Besserwisser, Küchenpsychologen, Voraussager und Tellerrandgucker
Qualifikation? Keine
Reales Hintergrundwissen vorhanden?
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich muss Dich enttäuschen, habe einen Trainerschein


Ruediger
14. September 2017 um 13:52  |  1284183

Wen es interessiert, Dren Feka war im letzten Liga Spiel des FC Luzern nicht im Kader. Dafür spielt er sich wohl in der U21 des FC fest und bekommt da auch gute Kritiken.


Dithm._Jung
14. September 2017 um 14:03  |  1284184

Wen es interessiert. Es gibt eigentlich keinen Grund mehr über den Eurosportplayer zu meckern. Wenn das Bild ruckelt, oder stehen bleibt liegt es entweder an der zu schwachen Leitung oder die Hardware des PCs oder Laptop muss verbessert werden.
Bei mir läuft es hervorragend. (Leitung 50MB, Windows 7, Arbeitsspeicher 8 MB)
Hat man kein Bild, dann kann man reklamieren + meckern, wenn alles optimal (Hardware,Leitung) bereitgestellt wird.


HH2305
14. September 2017 um 14:05  |  1284185

moin
Dithm._Jung
es soll menschen geben die einen führerschein haben,
aber richtig autofahren können nicht alle.😄


Ruediger
14. September 2017 um 14:08  |  1284186

Moin Ju,

ich habe die Spiele von 96 mir zum Teil angesehen, man muss nun nicht vor denen in Ehrfurcht in die Knie sinken. Ich halte sie nicht im Ansatz so stark wie z.B. Leipzig.

Wenn wir es schaffen, defensiv über 90 Minuten kompakt sicher zu stehen und das eine oder andere nach vorne zu bewerkstelligen, kann man zumindest einen Punkt mitnehmen.


pietkunz
14. September 2017 um 14:14  |  1284187

Moin mein JU,
ich verstehe, was Du meinst.
Deshalb ja auch mein Traum von Tuchel, weil der sowas wie ein richtiger Fußballlehrer ist und es versteht, innerhalb von Windeseile vielfältige spielerische Konzepte zu vermitteln und überhaupt spielerische Komponente freizusetzen – siehe seine Anfangszeit beim BVB.
Sein Einschätzungsvermögen bei Spielern und deren Leistungsfähigkeit ist außerordentlich top. Und ein richtiger Spielerbessermacher.
Die Nebenkriegsschauplätze beim BVB interessieren mich nur sekundär – vielleicht lernt Tuchel auch aus eigenen Fehlern, vielleicht wurde er dort aber auch schon von Anfang an hintergangen – so auf jeden Fall bei den Transferplanungen.
.
Ein richtiger Fußballlehrer ist für mich deshalb mal so wichtig, weil unsere Mannschaft außer Gisdols Anrennen nichts kann, wie das hier von vielen Kommentatoren auch schon sehr vielfältig und treffend beurteilt wurde.
Wo soll hier ein künftiger Trainer später mal ansetzen, wenn die Mannschaft über Jahre nur „zweite Bälle“ und „Losflitzen“ geübt hat.
Ich finde, erst sollte mal Fußballspielen geübt und praktiziert werden, ehe man sich ans „schnelle Umschalten“ ranwagt.
.
Bruchhagen hat hier von Anfang an ja betont, dass der Trainer die Basis sei – und dann erst ein Sportchef zu diesem „100%ig kompatibel“ sein müsse…
Wenn also dem Verein bzw. dessen sportliche Leitung selber nichts einfällt, sollen sie sich einen Top-Trainer holen, der wie Tuchel genau weiß, welche Spieler der Markt hergibt und nützlich wären. Dann bräuchte man eigentlich nur noch endlich mal wieder einen richtigen, gewieften und knallharten Verhandlungsexperten und -strategen, der diese Dinger einzutüten weiß, was es seit Hoffmann auch nie wieder gegeben hat.
.
Didi-Buddy und Hobby-Spiegel-Autor Todt ist nichts von allem – absolut nichts.


Ligafan
14. September 2017 um 14:22  |  1284188

Ulle sagt:
14. September 2017 um 11:50
————————————-
Mimimi…
.
http://www.giga.de/extra/netzkultur/specials/mimimi-was-heisst-das-bedeutung-schnell-erklaert/


Dehn
14. September 2017 um 14:30  |  1284189

@Ulle sagt um 11:50 Uhr
So isses. 🙂
Und das ist auch der (Un-) Sinn und Zweck des Blogs: Dampf ablassen, Frust raushauen!

@Scholle sagt:
„Seine (Salihovic‘)Freistöße, die ihr auch im Video sehen könnt, deuteten zumindest an, dass er Spiele entscheiden kann.“
.
Das taten übrigens auch die Freistöße von Stefano Denswil, dessentwegen Gisdol und Todt extra ins Charterflugzeug gestiegen sind, um ihn zu „scouten“. Der aber dann durchgefallen ist. Und dem der jetzt verletzte von Drongelen vorgezogen wurde.
Auch von Denswil gibt es ein nettes Filmchen, das „andeutet“, was du oben angedeutet hast.
.
Gleichwohl wünsche ich, dass MG bzw. Todt mit S. Salihovic den richtigen Griff getan haben.


bopsi
14. September 2017 um 14:43  |  1284190

@Biker1952
Du willst allen Ernstes den HSV vergleichen mit den Stuttgarter Kickers, Unterhaching, Wattenscheid, etc.?
Sorry, aber damit entziehst du einer möglichen ernsthaften Diskussion jede Grundlage.
Du suchst Lösungen für den HSV?
Die Lösung ist letztlich gar nicht so schwierig, zumindest wirtschaftlich. Der HSV hatte und hat KEIN Einnahmeproblem (in jeder Bilanz nachzulesen)!
Würden die Kaderkosten sich auf 40 Mios belaufen, würde der HSV einen satten Gewinn einstreichen. Der Plan war, die Kaderkosten auf 46 Mios zu reduzieren, somit die Schwarze Null zu erreichen!
Es war Gisdol (!), der diesen Plan mit Hilfe von Kühne und den panikmachenden Medien verhinderte. Traurig, dass Bruchhagen nicht seinen Mann stand und einknickte.
Was wäre so schlimm gewesen, den Kader nicht zu ergänzen (von verstärken will ich wirklich nicht reden), den Abstiegskampf anzunehmen und egal wie es ausginge, sich finanziell etwas Luft zu verschaffen?
DAS ist die Lösung, sich auf das vorhandene besinnen, es besser zu machen (eigener Anspruch von Gisdol!) und nach und nach sich wieder nach oben zu arbeiten, wirtschaftlich und sportlich.
So werden Millionen über Millionen weiter in den Kader gepumpt, für welches Ziel? Nichtabstieg?
Nehmt die Verantwortlichen doch endlich mal beim Wort. Gisdol selbst formulierte den Anspruch an sich. Mit der Verpflichtung von Salihovic selbst in die Tonne gekickt und als leeres Gelaber entlarvt.
Nicht hinnehmen, was die Verantwortlichen für eine Stuss den willigen Anhängern erzählen, das wäre mal ein sehr guter Anfang.
Der HSV hätte in der Oberliga vermutlich mehr Wirtschaftskraft, als die von dir aufgeführten, in der Versenkung verschwundenen, Clubs.


Dithm._Jung
14. September 2017 um 14:56  |  1284191

HH2305 sagt:
14. September 2017 um 14:05
moin
Dithm._Jung
es soll menschen geben die einen führerschein haben,
aber richtig autofahren können nicht alle.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Das ist richtig, aber sicherheitshalber habe ich beides 🙂 Die Kunst ist es eigentlich nur den richtigen Trainer für den Spielerkader zu finden. Gisdol hat sich den Kader ja auch nicht ausgesucht. Tuchel wird doch nur hochgejubelt, erreicht hat er noch nichts außer, dass er noch nicht abgestiegen ist. Ich glaube nicht, dass er noch einmal groß rauskommt.
Wenn einer noch groß rauskommt, dann Nagelsmann.


bopsi
14. September 2017 um 14:57  |  1284192

Hm, Tuchel wurde DFB-Pokalsieger und Dt. A-Jugenmeister mit Mainz.
Damit hat Tuchel wohl mehr Titel als 98% seiner Kollegen.


Blogfan
14. September 2017 um 15:02  |  1284193

bopsi sagt:
14. September 2017 um 14:43

…es wagt sich keiner an die sportlich Verantwortlichen ran..( die Hamburger Sportpresse sowieso nicht )…aber warten wir mal bis zum 10. Spieltag ab…sollte sich dann ein Negativtrend abzeichnen, werden die Ersten aus ihren Löchern kommen.
.
Kaderkosten von 40 Mio oder 46 Mio…wären machbar gewesen…nur, dann hätte man sich mit Spielern beschäftigen müssen, um sie besser zu machen…das allerdings bedeutet dann
viel mehr arbeiten und das mit der Mehrarbeit ist beim HSV nicht so „angesagt“…das Trainerteam muss dann ja auch auf der Wiese stehen……


bopsi
14. September 2017 um 15:09  |  1284194

@Blogfan
„… nur, dann hätte man sich mit Spielern beschäftigen müssen, um sie besser zu machen…“
——————————-
Genau diesen Anspruch formulierte doch Gisdol an sich selbst!


Meaty
14. September 2017 um 15:34  |  1284195

Bitte nichts gegen Wattenscheid 09! Die haben uns in der Saison 1993/94 schließlich 3:1 geschlagen. Das einzig Gute an dem Auswärtsspiel, war damals die Stadion-Bratwurst! Bei den Wattenscheidern spielte im Mittelfeld noch ein gewisser Thorsten Fink…


Ligafan
14. September 2017 um 16:18  |  1284196

bopsi sagt:
14. September 2017 um 14:43

DAS ist die Lösung, sich auf das vorhandene besinnen, es besser zu machen (eigener Anspruch von Gisdol!)

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Dazu aus alten Hoffenheimer Tagen von Gisdol (10/2015):
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„…Kaum ein Spieler wurde besser unter ihm. Dazu kommt eine abenteuerliche Zusammensetzung im Sturm (Uth, Szalai, Kuranyi, Vargas, Volland) und zu wenig Potenzial im Mittelfeld…“
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„…Auch die Mannschaft steht nicht mehr geschlossen hinter Gisdol. Der Vorwurf des Großteils: Zu wenig Training…“
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Die Quelle ist zwar nicht unbedingt seriös, aber weil es so gut passt 😉
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http://www.bild.de/sport/fussball/markus-gisdol/vor-dem-aus-in-hoffenheim-43072884.bild.html


Reiner Petri
14. September 2017 um 16:32  |  1284197

Paulinski, woher hast Du denn die Aufstellung für Freitag gegen Hannover?
Gisdol sagte er wird Santos bringen.
Pester bitte weglesen!
Die Arbeit von JT HB und vor allen Dingen Gisdol ist bisher als wirklich gut zu bezeichnen.
Wer es nicht weiß von den Besserwissern: Es gibt einen wirklich genauen Trainingsplan mit Trainingsablauf und dezidiert zu den einzelnen Spielern, deren Positionen und deren Verletzungen bzw. Verletzungsanfälligkeiten.
Wenn die Spieler auf den Trainingsplatz laufen und eine Stunde ihre Spiele machen, dann ist dies sicher zwei tage vor dem BL-Spiel den Handykammeras geschuldet, die ihre Aufnahmen machen wollen. Der HSV hat letztlich ein Freitagsspiel und daher sind die Abläufe diese Woche etwas anders. Zudem gibt es nächste Woche eine „Englische Woche“ und auch darauf muss man entsprechend reagieren.
Was jedem Sportbegeisterten und HSV-Liebhaber einleuchten muss ist doch, dass eine Steigerung innerhalb einer Trainingswoche nicht unbedingt erkennbar sein muss. Nur während einem Spiel kann man taktische und technische Fortschritte gegenüber dem vergangenen Einsatz erkennen und vergleichen.
Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir gegen Hannover eine wirklich gute Partie abliefern werden.


Keulinski1887
14. September 2017 um 16:33  |  1284198

Ligafan sagt:
14. September 2017 um 16:18
.
…..irgendwas findet man irgendwo immer über jeden….und wenn irgendwo jemand gehen muss, werden ihm auch selten Blumen hinterhergeschickt.
Unterm Strich hat Gisdol hier mehr „geschafft“ als viele andere Trainer in den letzten Jahren…und JA, da kann man auch mal wieder die hier so beliebte Ganzjahrestabelle 2017 aus der Kiste kramen (Anm. d. Red. – Platz 7), denn die Punkteausbeute ist anständig und besser als bei vielen anderen Trainern.
Klar, macht ihn das alleine nicht zu einem guten Trainer – aber ich persönlich hab bei ihm das beste Gefühl seit Jahren, würde mich aber aufgrund der letzten Jahre auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen wollen….und am Ende interessiert sich auch keiner hier für meine Gefühle 😉


bopsi
14. September 2017 um 16:37  |  1284199

@Blogfan
Hier zählen aber nun Aussagen von Rangnick, der ein Lobeslied auf seinen ehemaligen Zögling anstimmt.
Naja, warum nur hat Rangnick Gisdol nicht RBL anvertraut, sondern lieber ein paar Millionen für Hasenhüttl bezahlt?
Oder wer erinnert sich nicht noch an Hitzfeld, der einst Fink als künftigen Bayern-Trainer sah?
Nun ja, in Wien lebt es sich auch nicht so schlecht und bei der Austria sind Holzhäuser und Westermann echte Stars.


Keulinski1887
14. September 2017 um 16:40  |  1284200

bopsi sagt:
14. September 2017 um 16:37
Naja, warum nur hat Rangnick Gisdol nicht RBL anvertraut, sondern lieber ein paar Millionen für Hasenhüttl bezahlt?
.
ich denke es passt nicht jeder Trainer zu jedem Verein in jeder Situation. Man kann von jemanden sehr viel halten und ihn gut kennen – aber genau so gut weiß man dann auch ob er der richtige für diese Aufgabe wäre.


JU aus Qu
14. September 2017 um 16:49  |  1284201

@Ruediger,

moin nach Luzern, ich sinke nicht vor Ehrfurcht in die Knie vor Hannover, betrachte sie allerdings auch nicht als normalen Aufsteiger, sondern wie eine Mannschaft, die zumindest nicht schlechter als der HSV ist, sicher nicht besser als Leipzig.
Aber wenn ich schon die Sprüche lese, der HSV wird Hannover die Grenzen aufzeigen, dann sträuben sich bei mir die Nackenhaare.
Wenn man 1. Punkt mit nach Hause bringt bin ich zufrieden, aber der „Aufsteiger“ ist zumindest auf Augenhöhe mit dem Dino.
.
@Piet,

wie gesagt, was Tuchel in kurzer Zeit in Dortmund erreicht hat, betrachte ich mit Respekt, gewundert hat mich nur, das Häuptling Silberlocke nicht sofort die Chance am Schopfe gepackt hat und ihn nicht nach Pillenkusen geholt hat.
Sicher würde mich als neuer Verein schon interessieren warum die Mission beim BVB gescheitert ist, trotzdem sollte man jemand eine neue Chance geben, aus Fehlern lernen dürfen.
Was HB gesagt hat, das muss ich sagen, teile ich nicht, denn ein „Brett“ muss so stark sein, das ein SpoDi aus diesem „Brett“ längst ein unsinkbares Schiff „gezimmert“ hat und man den Kapitän dafür entsprechend aussuchen kann, dieses Schiff in allen Lagen, bei jeder Gefahr so händelt, das die Führung beruhigt ins Bett gehen kann.
Das heißt, er hat dem Kapitän auch eine entsprechende Crew zur Verfügung gestellt, die punktuell ergänzt verbessert werden muss, wozu dieser Kapitän geholt wurde um das Schiff ständig auf Kurs zu halten.
In dem Fall könnte der Kapitän zweifellos Tuchel heißen, sollte der „Kahn“ allerdings älteren Datums sein, hat schon viel von der Welt gesehen, die alte Crew hat abgeheuert und man mit einer gesunden Mischung der neuen Crew anfangen, dann sollte der Kapitän mehr „Verfügungsgewalt“ haben, verlässlich sein und müsste Klopp heißen, der dem Dampfer neuen Chic verpasst.
Da aber beide Variationen nicht erreichbar sind, es immer noch nur ein „Brett“ ist, muss man immer von Reise zu Reise denken und hoffen das dieses Brett immer irgendwie den rettenden Hafen erreicht.
Nur ein „Brett“ hat eben eine entsprechende Führung, die auch immer nur den dazu passenden Kapitän bekommt, der sich beweisen muss/will, aus diesem „Brett“ ein brauchbares „Gefährt“ zu bauen, dementsprechend dann seine Vorgaben macht, weil sein Vertrauen in die Führung nur bedingt ist, was auf Gegenseitigkeit beruhen wird, sodas der Leitfaden …….ein Leidfaden bleiben kann.


Blogfan
14. September 2017 um 16:53  |  1284202

Keulinski1887 sagt:
14. September 2017 um 16:33
Ligafan sagt:
14. September 2017 um 16:18
.
…..irgendwas findet man irgendwo immer über jeden….und wenn irgendwo jemand gehen muss, werden ihm auch selten Blumen hinterhergeschickt.
—————————————————-

…das stimmt nicht ganz, denn Beiersdorfer hat “ Jarchow “ mit einem Blumenstrauß verabschiedet….nur die vergilbten Gardinen sind hängen geblieben. 😆


HH2305
14. September 2017 um 16:54  |  1284203

Dithm._Jung
moin
mit tuchel und nagelsmann hast du recht.
was morgen abgeht werde ich mir vor ort ansehen.


JU aus Qu
14. September 2017 um 17:02  |  1284204

@Ligafan,

lese mal das komplette Spiegel Interview von Lewandowski, dann wird dir klar wie er zum Training steht und warum er besser als andere und immer noch heiß auf Erfolg ist.
Da steht er nicht allein da, alle die aus der Mittelmäßigkeit raus wollten, wie es eben auch Spieler wie u.a. Robben geschafft haben, haben mehr als andere gemacht und sind immer noch nicht satt, weil sie die richtige Einstellung zu ihrem Beruf haben.
Guck mal nach Frankfurt, was Kovac macht wenn dem was nicht passt.
Ich würde mich freuen wenn die Hessen, wie u.a. Montefusco uns mal detailliert über sein Training berichten würden.
Auch ein Streich wird es sicher nicht auf 2 x 1 1/2 Std. am Tag auf dem Platz belassen, es sei denn man hat in der Vorbereitung all das erledigt, das ein Rädchen ins andere passt.
Wie gesagt auch RB reduziert zur Zeit das Training, konzentriert sich verstärkt auf Videoanalysen, hat aber eine 3 fach Belastung und vorher an den richtigen Stellschrauben gedreht.


bopsi
14. September 2017 um 17:02  |  1284205

Wow, man hat Recht, wenn man prophezeit, Tuchel wird nie mehr was reißen?!
Das sagen Anhänger von einem Club, die schon in die Jahre gekommen sein müssen, um sich überhaupt mal an einen guten Trainer beim HSV zu erinnern. Für die Jüngeren, Happel war der letzte.


HH2305
14. September 2017 um 17:06  |  1284206

moin
ju , tuchel ist verbrannt , wenn der maschinist sich mit dem kapitän anlegt, ist er anschließend nur noch für einen schlickrutscher zu gebrauchen.


HH2305
14. September 2017 um 17:09  |  1284207

moin
bopsi ich kenne mahlmann noch.😃


bopsi
14. September 2017 um 17:10  |  1284208

Kann da nur mit Möhlmann mithalten.


HH2305
14. September 2017 um 17:13  |  1284209

moin
möhlmann war als spieler nicht schlecht,
als trainer war er auf augenhöhe mit topi.😃


Blogfan
14. September 2017 um 17:14  |  1284210

….dann hast du ja schon mal einen dieser HSV Welttrainer kennengelernt 😆


bopsi
14. September 2017 um 17:16  |  1284211

Waren schon echte Kracher beim HSV, ein Ende nicht in Sicht.


JU aus Qu
14. September 2017 um 17:22  |  1284212

@HH2305,

Hans Du meinst das er dann nur noch bei Bubu anheuern kann 😉
.
Nein ich sehe es wie Piet, jeder macht mal Fehler und Tuchel hat beim BVB bewiesen was er aus den Spielern rausholen kann.
Sicher wird muss er aus seinen Fehlern lernen, er ist nicht dumm und will dazu im Geschäft bleiben.
Jede gute Führung wir bei einer Verpflichtung von ihm sicher auch diese Sache hinterfragen, eventuell bei Watzke erkundigungen einholen, wenn er nicht stark genug ist sich eine eigenes Bild von Tuchel zu machen.
Der Rucksack für Tuchel bislang, war immer der lange Schatten von „Kloppo“, weil der zu seinen sehr guten Trainerqualitäten auch überragende zwischenmenschliche Qualitäten besitzt, die Tuchel scheinbar abgehen.


Montefusco
14. September 2017 um 17:25  |  1284213

Bobby Wood heute nicht trainiert. Schonung fürs Spiel. Hat doch vor 2 Tagen schon nur kurz mitgemacht. Da stimmt doch auch irgendwas nicht. Hat er die Verletzung vom Ende der letzten Saison möglicherweise nicht voll auskuriert.


Voraussager
14. September 2017 um 17:30  |  1284214

Ju,
Du fragst warumm der unfähigste Manager Namens Silberlocke den Tuchel nicht geholt hat? Hat er sicherlich versucht aber der ist zu clever um zu einem Dorfverein zu gehen!
Sowas hatte er bereits beim Karnevalsverein.


JU aus Qu
14. September 2017 um 17:47  |  1284215

@Voraussager,

für so unfähig halte ich Rudi nicht, denn während seiner Zeit hat er nicht ganz so schlechte Arbeit abgeliefert und Leverkusen hat sich kaum in der Nähe vom Dino aufgehalten, auch für Trainer keine ganz so schlechte Adresse.
Er hat sich nur in seiner Außendarstellung öfter „unglücklich“ verhalten, was in vielen Fällen nicht so gut ankam, was seinem bisherigen Image abträglich war.
In einem gebe ich dir allerdings Recht, nach Leverkusen kann man als Spieler nur gehen wenn das Geld stimmt, da wäre mir Kölle schon sehr viel lieber, schon allein weil auch das Stadion in Leverkusen irgendwie „leblos“ ist.


Voraussager
14. September 2017 um 18:48  |  1284216

Ju,
natürlich ist Lev. seit Jahren sportlich weit vor uns . Dieses ist allerdings nicht Silberlockes
Verdienst, dafür gibt es dort fähigere Leute. Rudi ist tatsächlich ausschliesslich für die
Aussendarstellung da. Die brauchen einen mit Namen, haben aber noch nicht bemerkt
wen sie sich da geholt haben. Als Spieler OK, als Trainer nicht zu gebrauchen und
als Repräsentant immerhin laut, unsachlich, weinerlich und nach Niederlagen grundsätzlich die Schuld beim Schiri suchend!


Ligafan
14. September 2017 um 18:53  |  1284217

JU aus Qu sagt:
14. September 2017 um 17:02

@Ligafan,

lese mal das komplette Spiegel Interview von Lewandowski, dann wird dir klar wie er zum Training steht…
—————————————————————————————————–
Habe mir das kostenlose Spiegel Abo geholt und deinen Rat befolgt. Dort lese ich zum Thema Training:
.
„…Ich spie­le seit Jah­ren im Drei-Tag-Rhyth­mus ohne gro­ße Un­ter­bre­chun­gen…“
.
„…Aus­dau­er und Kraft kann ich wäh­rend ei­ner Sai­son kaum noch trai­nie­ren, da­für fehlt die Zeit zwi­schen den vie­len Spie­len…“
.
„…Die ein­zi­ge Mög­lich­keit, um sich ein we­nig vor grö­ße­ren Ver­let­zun­gen zu schüt­zen, ist – ne­ben ei­ner gu­ten Er­näh­rung und aus­rei­chend Re­ge­ne­ra­ti­on – ein ef­fi­zi­en­tes Trai­ning in den we­ni­gen spiel­frei­en Pha­sen wäh­rend der Som­mer- und Win­ter­pau­se….“
.
Ich denke, das sind die Punkte die du meinst(?).
.
Daraus schließe ich:
.
(1) Drei-Tag-Rhythmus kennt der HSV nicht. Entsprechend hat Gisdol deutlich mehr Zeit auch in der laufenden Saison etwas zu erarbeiten. Natürlich kein konditionelles Grundlagentraining. Aber da gäbe es z.B. Zeit an den individuellen Schwächen zu arbeiten. Ob man das nur im Kraftraum, vor dem Fernseher oder in den üblichen gemütlichen Einheiten schafft, möchte ich bezweifeln. Wobei z.B. ein Porath sicherlich noch viel mehr in den Kraftraum hätte gehen sollen.
(2) Das Training in der Sommer- und Winterpause legt nach Einschätzung von Lewandowski die Grundlage für eine verletzungsfreie Saison. Wenn das so ist und man auf das Lazarett des HSV schaut, hat da in der Vorbereitung offensichtlich nicht alles optimal funktioniert.
.
Letztendlich aber alles ORAKEL. Was letztendlich zählt ist auf’m Platz. Und da sind wir dann bald schlauer…


Ekstase
14. September 2017 um 18:54  |  1284218

Hier redet man über Gisdol, dabei ist der zur Zeit unser kleinstes Problem. Und das will schon was heissen 🙂

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