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Hamburger Abendblatt
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Aufsichtsratschef Dr. Andreas Peters hat klare Worte gefunden zur aktuellen Situation des HSV

Sie absolvierten ein „belastungsgesteuertes Programm“, wie es beim HSV so genannt wird. Aber sie waren schon wieder dabei: Albin Ekdal und Kyriakos Papadopoulos. Und das ist gut, denn gerade auf diese beiden wird es am Freitag ankommen, wenn die tempostarken Leipziger versuchen werden, sich für ihre Heimpleite gegen den HSV aus der Vorsaison zu revanchieren. „Damals haben wir gezeigt, was es braucht, um Leipzig zu bezwingen“, erinnert ich Christian Mathenia (siehe auch Videointerview weiter unten) an das Spiel im Februar gern zurück. Wobei er auch gleich hinzufügt, dass er sich fast noch mehr auf die Freitagspartie freut. „Flutlichtspiel am Freitag im Volkspark – geiler geht’s doch gar nicht…“ Wobei ich ihm da widersprechen möchte: Etwas geiler wäre es noch mit einem Sieg gegen RB Leipzig.

Und eigentlich wollte ich schon an dieser Stelle einen meinungsstarken Gastbeitrag einfügen, bis Herr Dr. Andreas Peters via Interview auf hsv.de das Wort ergriff. Der (Noch-)Aufsichtsratsvorsitzende erklärte darin, wie viel besser als dargestellt er die Situation beim HSV einschätzen würde und gab schon einmal einen Vorgeschmack auf den jetzt in die heiße Phase einlenkenden Wahlkampf. Denn neben den aktuellen Kontrolleuren wollen auch einige altbekannte Gesichter zurück in den Aufsichtsrat – und sogar ein paar neue.

Dennoch, bevor wir uns hier über die neue Besetzung des Kontrollgremiums unterhalten, noch ein Wort zu Herrn Peters, der einen angenehm aufgeräumten, ruhigen Eindruck macht und seine klare Meinung sehr dezidiert und weit ausgeholt darlegt. Vor allem, dass sich der HSV endlich wieder auf die eigenen Beine stellt und wieder Herr im eigenen Haus wird. Dr. Peters im Interview auf hsv.de:

„Einzig Herr Kühne, der den HSV ja schon weit vor der Ausgliederung unterstützt hat, stand seither als Investor und Geldgeber für Spielertransfers regelmäßig zur Verfügung. Dafür gebührt ihm größter Dank, er war mehr als einmal der sprichwörtliche Retter in der Not. Dieser Umstand als „Alleinunterhalter“, den Herr Kühne selbst wiederholt und zurecht bemängelt hat, hat dazu geführt, dass heute nahezu selbstverständlich vor allem auf Herrn Kühne geschaut wird, wenn es um einen Finanzbedarf oder Transferwünsche geht. Dies kann aber nicht dauerhaft unser Anspruch als HSV sein. Als Verantwortliche sind wir daher aufgefordert, zum einen wieder vermehrt eigenen finanziellen Spielraum zu generieren und zum anderen Alternativen zu entwickeln. Erforderlichenfalls muss auch der Gürtel enger geschnallt werden. Das heißt letztlich, dass wir vor allem im sportlichen Bereich wieder eine positive Transferbilanz erreichen müssen. Im finanzstrategischen Bereich mag es lohnen, dass wir die Bemühungen um einen strategischen Partner wieder intensivieren. Im gemeinsamen Interesse sollten wir also daran arbeiten, dass ein Engagement von Herrn Kühne wieder eher eine Ausnahme als die Regel wird.“ Auch zu Kühnes viel diskutierten Interviews hat Peters eine klare Meinung: „Herr Kühne kann uns außerhalb von Titelseiten und Medienkulissen deutlich besser helfen.“

 

Vereinsmensch Peters kündigte zwar parallel an, nicht weiter den Vorsitz des Gremiums innehaben zu wollen, aber diesen Platz streben eh andere an. Gut ist, dass Peters nicht ausschloss, dem Gremium als einfaches Mitglied weiter anzugehören. Sollte er diese Meinung aufrechterhalten, würde ich mich heute schon festlegen, dass er vom Präsidium und dem Beirat auch als Aufsichtsrat bestätigt wird. Zurecht, wie ich finde.

 

Ungerecht findet hingen Jan S., was der „kicker“ seit Jahren mit dem HSV macht. Ich hatte ja schon oft geschrieben, dass ich Gastbeitrag veröffentlichen würde, auch wenn sie mal nicht meine Meinung vertreten. In diesem Fall war es allerdings eine Win-Win-Geschichte. Denn seit Jahren sitze ich auf der Pressetribüne des HSV immer mit den Kollegen des „kicker“ direkt hinter mir. Da bekommt man auch immer wieder mit, wenn sich die Herren bezüglich der Noten besprechen. Nicht selten zu meiner Verwunderung, da ich die HSV-Spieler durchaus kritisch sehe, aber oftmals besser benotet hätte. Mit meinem außergewöhnlich sachkundigen kicker-Kollegen Sebastian Wolff, der schon häufiger bei uns in der Live-Sendung zu Gast war, habe ich daher schon seit mehr als 15 Jahren immer wieder dieselbe Diskussion. Er verteidigt seine Noten und ich vertrete die These, dass er den HSV im Ligavergleich schlechter benotet als es die anderen kicker-reporter mit ihren Teams machen. Und Jan S. hat sich in sensationell akribischer Art diesem Thema angenommen und es faktisch nahezu bestätigen können: Der HSV wird zu schlecht benotet im Ligavergleich. Aber lest selbst…

 

Da häufig die Notenvergabe des Kickers kritisiert wird, habe ich versucht, den Sachverhalt auf einer statistischen Basis zu objektivieren

Mir dient dazu ein Vergleich zwischen der Kicker-Tabelle der Durchschnittsnoten der Mannschaften pro Saison (auf der rechten Seite „Alle Topspieler der 1. Bundesliga 2016/17“: http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/spieltag/1-bundesliga/2016-17/topspieler-der-saison.html) im Vergleich zur jeweiligen Abschlusstabelle der Bundesliga. Meine Ausgangshypothese ist, dass der jeweilige Platz in der Notentabelle einer Gesamtsaison mit dem Platz in der tatsächlichen Abschlusstabelle korreliert. Als Basis habe ich alle abgeschlossenen Saisons seit 2003/04 genommen. In diesen Saisons gibt es 252 Platzierungen, die verglichen werden können. Die zu Grunde liegenden Noten kommen aus 4.284 Bundesligaspielen, in denen mehr als 100 TSD. einzelne Spielerbenotungen vergeben wurden.

Tatsächlich betragen die Abweichungen der Vereine zwischen ihrer Platzierung in der Notentabelle und der Abschlusstabelle in 86% der Fälle 0-3 Plätze. Die Durchschnittliche Abweichung liegt bei 1,96 Plätzen.
Eine Korrelation sehe ich damit als gegeben an, auch die statistische Basis ist hinreichend.

Wenn man sich die Auswertung der 19 Vereine anguckt, die mehr als 5 Saisons in diesen 14 Jahren in der Bundesliga gespielt haben, fällt folgendes auf:
– 15 Vereine haben eine durchschnittliche Abweichung über alle Saisons hinweg von -0,9 Plätze bis + 1,3 Plätze, also innerhalb der normalen statistischen Schwankungsbreite.
– Die anderen Vereine sind Hoffenheim (+2,6 Benotung besser als Abschlusstabellen), Mainz (+2,3), Schalke (-2,6) und Hamburger SV (-4,8)
– Die größten negativen Abweichungen (Benotung schlechter als Abschlusstabelle der jew. Saison): -10 Plätze (Hamburger SV, 2006/07); -9 Plätze (Hamburger SV, 2012/13); -9 Plätze (Hamburger SV, 2010/11); -7 Plätze (Hamburger SV, 2015/16); -7 Plätze (Schalke 04, 2014/15)

Es gibt genau eine Mannschaft, die in jeder der 14 Saisons eine schlechtere Platzierung in der Notentabelle als in der Abschlusstabelle hat: Hamburger SV

Zu bedenken ist bei der Auswertung noch folgendes: In den letzten 6 Saisons war der Hamburger SV 4 Mal auf den Plätzen 14-16 in der Abschlusstabelle. In diesen Jahren war daher eine maximale negative Abweichung zur Notentabelle von 2-4 Plätzen möglich. Dies hat den Durchschnitt der Abweichungen des Hamburger SV über alle Saisons hinweg nach oben getrieben.

Auf dieser Basis sehe ich es als erwiesen an, dass der Kicker den Hamburger SV systematisch schlechter benotet als andere Mannschaften.

 

Nun denn, da kann sich jetzt jeder selbst sein Urteil bilden. Ich fühle mich bestätigt… Und Fakt ist: DAS ist mal eine interessante, wissenschaftlich orientierte Analyse… Danke Dafür, Jan!!

 

In diesem Sinne, bis morgen. Da melde ich mich via facebook wieder live von der Pressekonferenz und am Abend hier an dieser Stelle mit dem Blog.

 

Bis dahin!

Scholle


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57
Kommentare

Blogfan
5. September 2017 um 19:53  |  1283094

….junge talentierte Spieler muss man davon überzeugen, dass es „noch “ nicht reicht und das geht nur über Einsätze und nicht mit “ wöchentlichen Zurücksetzungen“.


Biker1952
5. September 2017 um 19:59  |  1283096

@Blogfan
ich hatte den Ansatz meines Vereins bei dem ich war und deshalb auch geschrieben dann über Oststeinbek …..
Das er vor dem SCC bei einem anderen Verein war, war mir auch damals schon bekannt.

Und was machst du dann wenn ein Spieler mit 17 in der Bundesliga es auch in den kurzen Einsätzen schafft ?


Fuxi
5. September 2017 um 20:07  |  1283098

Auf dieser Basis sehe ich es als erwiesen an, dass der Kicker den Hamburger SV systematisch schlechter benotet als andere Mannschaften.

Das könnte aber auch daran liegen, dass der HSV schlichtweg größere Kacke zusammenspielt und dennoch irgendwie immer genug Punkte holt. Es ist ja nicht eben großartiger Fußball, den wir hier an der Elbe geboten bekommen. Auch zu Europapokalzeiten war da viel Hölzernes dabei. Nur wird die Tabelle nicht durch gutes Fußballspielen gemessen, sondern durch Ergebnisse auf der Grundlage erfolgreichen Fußballspielens. Und so ist es kein Widerspruch, wenn der Fußball selbst ausgesprochen unansehnlich ist und die Aktionen im Durchschnitt wesentlich weniger Qualität (Genauigkeit, Geschwindigkeit, Werthaltigkeit für das Spielgeschehen) haben, aber am Ende doch immer noch etwas mehr Punkte und Tore herauskommen als die, die man qualitativ würde erwarten müssen.


Blogfan
5. September 2017 um 20:08  |  1283099

Biker1952,

>>Und was machst du dann wenn ein Spieler mit 17 in der Bundesliga es auch in den kurzen Einsätzen schafft ? <<
…..

…das, was Chr. Streich dann machen würde…..


Biker1952
5. September 2017 um 20:09  |  1283100

Sollte natürlich nicht schafft bedeuten. Aber ich persönlich habe Arp und Co in den letzten 2 Jahren nicht persönlich spielen sehen sondern nur via TV. Und das ist mir für eine echte Beurteilung zu wenig, da höre ich dann doch lieber auf die, die die Spiele der Spieler vor Ort sehen. Aber das ist halt meine persönliche Meinung, vielleicht ist man mit 65 auch schon zu alt um das beurteilen zu können.


Biker1952
5. September 2017 um 20:20  |  1283101

@ Blogfan
Und ist dir bekannt wie alt der jüngste Freiburger im Kader ist ? 20, Kapustka und der hat jetzt erst gewechselt. Der nächste ist Kent, hat auch erst jetzt gewechselt. Und der Kader von Herrn Streich hat ein Durchschnittsalter von 25,3, der HSV von 24,6.
Freiburg letzte Startelf 25,7, HSV 26,1

Daran kann man auch einmal sehen wie das mit den Durchnittszahlen ist. Beide Vereine haben nämlich auch „alte“ die zum Einsatz kommen, denn sonst würde man die Durchschnittszahlen nicht erreichen. Es ist ein Ammenmärchen das Streich so junge Leute einsetzt, weil er die nicht einmal im Kader hat. Er hat keinen Van Drongelen, Janjicic oder Jatta im Kader !


Biker1952
5. September 2017 um 20:26  |  1283102

Luca kommt 66 Minute. Steht 1:0 für die U21.


JU aus Qu
5. September 2017 um 20:32  |  1283103

@altona,

sicher sollte man in JFA noch keine allzu großen Hoffnungen setzen, wie er selber sagt hat er noch viel zu lernen und seine derzeitigen Ziele sehe anders aus, u.a. Abi.
Trotzdem weigere ich mich, siehe auch Klopp oder Vizekusen, an einem eigenen Talent vorbei zu gehen, wenn er körperlich schon soweit ist, ihn mit entsprechenden Einsätzen zu belohnen.
Spiele wie z.B. gegen Augsburg etc. wären Möglichkeiten und schlechter als seine Mitkicker würde er sicher nicht sein.


Born in Horn
5. September 2017 um 20:32  |  1283104

Zu den Erkenntnissen von Sebastian Wolff – ich sehe das nicht als Beleg für eine zu schlechte Bewertung der Spielerleistungen des HSV.

Für mich zeigt das vielmehr, dass wir trotz schwacher Leistungen trotzdem genug gepunktet haben. Anders gesagt: wir haben auf dem Rasen zwar nicht geglänzt aber irgendwie hat es am Ende doch gereicht. Kann man aber auch nicht unbedingt stolz drauf sein.


Reinhard 1954
5. September 2017 um 20:33  |  1283105

http://www.goal.com/de/meldungen/hamburger-sv-klaus-michael-kuehne-blockierte-konstantinos/s4ue65jbdszo165pgpawmr0ka
…………………
Was schrieb ich neulich? Ohne Kühne kann der HSV wohl nur Spieler aus Itzehoe oder Buxtehude verpflichten.
Beendet Kühne jetzt sein Engagement beim HSV nur in diesem Fall oder generell?
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Stafylidis für die aberwitzige „Reuter-Summe von 10 Mio. €“ zu verpflichten wäre der nächste gravierende Fehler des HSV gewesen.
…………………………………….
Wir erinnern uns noch an den Kauf von Kostic im letzten Sommer.
Selbst Struth hatte damals dem HSV bei 8 Mio. aus den Verhandlungen mit dem VFB auszusteigen.
Was machte Schindelmeiser? Er ließ Didi 6 Wochen zappeln bis der die völlig überzogenen 14 Mio. auf den Tisch legte.
……………………………………..
Auf die Veröffentlichung der Bilanz per 30.06.2017 bin ich sehr gespannt.
Wann wird diese Bilanz veröffentlicht?
Es droht aus meiner subjektiven Sicht ein neuer Rekordverlust.
……………..
Macht sich Herr Dr. Peters deshalb so schnell vom Acker?
………………….
Die von Didi verursachten völlig überteuerten Transfers schlagen bei den Abschreibungen voll zu Buche, hinzu kommen die Abfindungen für Bruno, Hilke, Didi und die völlig überhöhten Spielergehälter.
Erhebliche Einnahmeerhöhungen im abgelaufenen Geschäftsjahr – z.B. durch neue Werbepartner – sind mir nicht bekannt.
………
Meine Prognose, falls Kühne den Geldhahn wirklich zusperren sollte bin ich gespannt wie der HSV im Herbst das nächste Liquiditätsloch stopfen wird. Eine neue Fananleihe? Im Moment ist die Liquidität durch den im Mai und Juni erfolgten Dauerkartenverkauf abgesichert.
………….
Und Didi der Kühne zweimal anbettelte um die drohende Zahlungsunfähigkeit abzuwenden ist nicht mehr da..
…………………….
http://www.goal.com/de/meldungen/jovanovs-hsv-neuer-aufsichtsrat-gesucht/ig8uyndzpvi312wztdwvb8qxs
………………………………

Wie reagiert Kühne auf die anstehenden AR-Wahlen?
Wird sein Adlatus Gernandt wieder in den neuen AR gewählt?
Was passiert wenn Gernandt oder ein anderer Kühne-Vertraute nicht gewählt wird?
Zieht sich dann Kühne endgültig zurück?
……………
Es bleibt spannend bei unserem HSV – dem das Wasser – so meine subjektive Einschätzung – finanziell bis zur Unterlippe steht.
………….
Hoffentlich geht es sportlich weiter voran, mit einem Punkt gegen Leipzig wäre ich sehr zufrieden. Wie es um die Leistungsstärke unseres HSV wirklich bestellt ist, werden wir am Freitag gegen 22:25 wissen.


Biker1952
5. September 2017 um 21:20  |  1283106

@Born in Horn
Dann hast du Dir die Zahlen tatsächlich nicht angeschaut.

2006/07 war der HSV 7, aber nach Noten 10 Plätze schlechter. 45 Punkte
2010/11 waren wir 8, nach Noten 9 Plätze schlechter. 45 Punkte
2012/13 waren wir 7, nach Noten 9 Plätze schlechter. 48 Punkte

Also in der Kicker Benotung auch in den Jahren immer Vor- oder Drittletzter und das bei den Platzierungen. Selbstverständlich ist das eine ganz eindeutige Tendenz.
Und ich bin mir sicher das man das bei einer noch tiefer gehenden Untersuchung auch feststellen kann.
Und du suggerierst mit Deinen Bemerkungen das man auch in den o.g. Jahren nur schlecht gespielt hat.


Jupp Koitka
5. September 2017 um 21:38  |  1283107

Die Analyse überrascht überhaupt nicht.
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Es ist die Bestätigung dessen, was einige User hier seit Jahren schreiben:
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An der Bekanntheit des HSV laben sich viele Journalisten, indem sie versuchen, mit unsachlichen Übertreibungen Auflage und Klicks zu generieren.
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Ein leicht durchschaubares Manöver. Und wenn in Hamburg erstmal Schnee liegt (wofür die Frau-Holle-Journalisten im Norden sorgen), kommt bekanntlich noch mehr Schnee dazu (bundesweite Frau-Holle-Journalisten).
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An Augsburg , Mainz oder Freiburg kann sich eben niemand laben. Die Clubs sind bundesweit schlichtweg zu uninteressant.
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Dass Schalke 04 mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hat, ist logisch und muss nicht weiter erläutert werden. Eine Analogie zum HSV.
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Bayern München erfreut sich dagegen einer Hofberichterstattung par excellence.
Mein Lieblingsjournalist Ortlepp trieft ja geradezu vor Ehrfurcht.
Daran kann man erkennen, dass Sportjournalisten auch nicht wirklich objektiv sind.
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Wäre beim HSV – insbesondere unter Beiersdorfer – alles so schlecht gewesen, wie es die Sportjournalisten immer gesehen haben, wäre der HSV in den letzten Jahren mindestens einmal abgestiegen.
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Aber das ist eben das Business. Der HSV profitiert ja auch davon, dass er immer in aller Munde ist. Die letzten Jahre waren – auch wenn das schwer zu glauben ist – auch positive Werbung.
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Reinhard 1789 müsste man sofort den Führerschein entziehen, wenn er denn einen hat.
Schließlich schaut er ständig nur in den Rückspiegel und ignoriert, dass die Windschutzscheibe durchsichtig ist.
Irgendwann steckt Scholle ihn mit seinem geliebten Didi in einen Sack. Dann kann Aggro-Reinhard dem Didi mal 1789 deftige Schläge verpassen. Anschließend kann er Didi verbannen. Auf Elba ist noch Platz…😉.


Bidriovo
5. September 2017 um 22:23  |  1283108

Ich finde die Kicker-Noten fair. Viele Siege des HSV beruhten in den letzten Jahren nicht auf spielerischer Klasse, sondern waren Arbeitssiege. Tore wurden per Standards oder Zufall erzielt. Eine geordnete Passstafette in des Gegners Hälfte, gar dessen Strafraum hat man vergebens gesucht. Dazu kenne ich keine andere Mannschaft, die sich in den letzten 9:2, 8:0 usw. hat abbügeln lassen. Nicht mal die Mannschaften, die dann abgestiegen sind, haben sich sowas geleistet. Solch gravierend schlechte Leistungen kann man in keinen Noten abbilden. Da würde nur die legendäre Note 15 von Dieter Matz abbhilfe verschaffen. Insofern müssen diese Megaschlechten Leistungen eben über die Saison auch an anderen Spieltagen berücksichtigt werden, in denen der HSV eine nicht ganz so schlechte Leistung erbracht hat.


altona
5. September 2017 um 22:30  |  1283109

Ju, ich bin gespannt, ob MG Deiner Anregung gegen eine der schwächeren Mannschaften folgen wird !


Ekstase
5. September 2017 um 22:50  |  1283110

JU aus Qu sagt:
5. September 2017 um 20:32
Das wichtige ist den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, hoffe der HSV verpasst ihn nicht wieder. Ähnlich wie bei Mbappe würde ich nicht länger warten als mit 18 , also ungefähr ein Jahr noch. Hoffe nur, dass nicht wieder zu lange gewartet wird wie bei uns üblich.
ICh würde mich über jede Sekunde freuen die ich ihn in der Bundesliga sehen könnte, weil ich denke je mehr er spielt desto schneller wird er wachsen 😉


JU aus Qu
5. September 2017 um 23:00  |  1283111

@altona,
@Ekstase

Gisdol soll nicht meinen Anregungen folgen, sondern selber ein Gespür dafür entwickeln, zur rechten Zeit das richtige machen und das man es nicht so wie bei den Brasis macht, zur falschen Zeit am falschen Ort.
Hrubesch hat schon immer ein Gespür für solche Jungs gehabt, daher sollte Gisdol auch diese „Nase“ haben.
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@Jupp Koitka,

noch sind die Frontscheiben auch beschlagen, daher wäre es besser alle gucken aus dem Schiebedach, sollte es nicht defekt sein, was sicher nicht auf Reinhard zutrifft, denn bislang hat sich beim HSV wirtschaftlich nichts geändert und ohne KMK wäre Didi nach eigenen Angaben bereits 2 x gescheitert und abgestiegen und war nicht weit vom 3ten Scheitern entfernt.


Willmann
5. September 2017 um 23:01  |  1283112

Scholle – jedem das seine. Persönlich halte ich die Kicker-Noten-Analyse allerdings für überflüssig. Der HSV versteht es doch seit Jahren mit wenig fussballerischen Mitteln viele Punkte zu holen. Auch ich würde selbst beim Sieg in Köln den meisten eine 4 bis 5 geben, da oftmals noch nicht mal der Ball über 3 Stationen läuft… Dennoch Respekt an den HSV, dass dieser Anitfussball seit Jahren nicht zum Abstieg führt. Wir sind halt UNAB…


Frosty
5. September 2017 um 23:24  |  1283113

Na das wäre doch mal ne Ansage.. dann hat der HSV laut kicker seit 15 Jahren ja doch eine durchgehende Spielphilospohie… trotz steten Einkaufs teurer Spieler, trotz verschiedenster Trainertypen ist es uns also gelungen, IMMER großen Mist zu spielen und am Ende Glück zu haben.
Ohne Laufwege, ohne Standards… aber am Ende immer Dusel.
Vielleicht können wir das Konzept auch an andere Vereine verkaufen
(ironie aus)
Schöne Analyse… wenn das natürlich auch nicht wirklich „wissenschaftlich“ zu nennen ist, würde ich hier dem Anscheinsbeweis glauben.
Dass der nächste „Leidengenosse“ hier Schalke ist, macht auch Sinn.. denn beiden Vereinen gemein ist das hohe Erwartungsniveau im Umfeld, das man fast nur enttäuschen kann.
Bayern und Dortmund sind einfach zu erfolgreich, das Publikum ist immer begeistert.. da gehen die Noten hoch.
Leverkusen ist unter den Top Teams immer strukturell der Underdog.. Gladbach und Bremen schwanken in den Leistungen, d.h. es sind auch immer wieder gute Jahre dabei.. nur der HSV spielt immer schlecht. Und selbst in den wenigen guten Jahren (2007, das Werder-Trauma) vergeigt man die entscheidenden Spiele.
Spielt der HSV gegen Freiburg/Lautern/Augsburg/Darmstadt/Ingolstadt ist der andere Verein immer der sympathische Underdog, was sich auch in den Noten spiegelt.
Macht schon Sinn.


Thomsen
5. September 2017 um 23:26  |  1283114

Auf kicker-Noten gucke ich schon lange nicht mehr. Trotzdem interessant. Die Überprüfung der Hypothese klingt plausibel und schlüssig. Ändert aber nix daran, dass wir am Freitag gegen Leipzig nicht verlieren werden. Nur der HSV!


AD1979
5. September 2017 um 23:38  |  1283115

Für den Niedergang des HSV kann weder der Kicker noch Sebastian Wolf etwas. Ich finde es erstaunlich, wie viel Raum Sebastian Wolf regelmäßig im Kicker für die HSV-Berichterstattung bekommt. In diesem Umfang wird über vergleichbare Vereine wie Gladbach, Stuttgart oder Frankfurt nicht berichtet.


pietkunz
6. September 2017 um 1:35  |  1283116

bopsi sagt:
5. September 2017 um 16:25

@pietkunz
Schöne Ode an den „Gönner“ Kühne …
Leider kann man das keinesfalls unkommentiert stehen lassen.
Ja, mit Kühnes Geld sollte der HSV längst unter den Top 4 der BuLi stehen!
Warum tut man es aber nicht?
Weil eben auch Kühne auf die Falschen setzte, beginnend mit seinem ehemaligen AR-Vorsitzenden.
Kühne hätte mittels des ARs durchaus die Möglichkeit gehabt, in die Besetzung des Vorstandes einzugreifen. Wenn er es getan hat, oder es auch nicht getan hat, es war schlicht dumm. Der Vorstand wurde hundsmiserabel besetzt!
Der Berater Struth … du bist zu intelligent, um nicht zu erkennen (erkennen zu wollen), dass der HSV (Kühne) für Struth der „Jackpot“ ist, zumindest für seine Kicker, die nicht so viel können. Gisdol wollte also die Spieler? Wer berät Gisdol?
Nein, in dieser Form ist Kühne Teil des Problems, weil der HSV sich über die Jahre immer tiefer im Dreck eingraben konnte. Nun bockig das Engagement zu hinterfragen, das man teilweise selbst durch absolute Unkenntnis versaut hat, ist einfach zu köstlich.
Und wenn Kühne keine Lust mehr hat, dann soll er sich zurückziehen, seine Darlehen zurückfordern und den HSV seinem Schicksal auch überlassen. Diese Interviews allerdings sind einfach nervend, störend, wenig konstruktiv. Auch Kühne hat (viel zu) lange an Beiersdorfer festgehalten, der Grund, warum der HSV so steht, wie er steht, das hat nichts mehr mit CEJ zu tun, denn Beiersdorfer hatte finanziell wirklich alle Möglichkeiten.
Die Frage ist also nun, WIE kommt der HSV sportlich und finanziell da wieder raus?
Das zu erwartende Minus für diese Saison wird doch erneut bei ca. 10 Mios liegen.
Verdammt, es braucht Vorschläge für LÖSUNGEN!
Die Lösung sind keine neuen Spieler mehr, die man sich eigentlich nicht leisten kann. Es muss tatsächlich eine sportliche Führung her, die kreativ, die findig ist. Ein verdammter Transfer kann heutzutage den HSV komplett entschulden. EIN (!) Transfer! Wir kaufen aber Kostic, leider nicht Werner. Aber halt! Auch ein Timo Werner wäre unter diesen Übungsleitern kläglich untergegangen.
Jeder Schrei nach neuen Transfers, von Kühne finanziert, nutzen dem HSV auf Sicht gar nichts.

Hallo mein sehr verehrter bopsi,
ich komme leider jetzt erst wieder zum Lesen/Schreiben.
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Ich kann die Diskussionen um Kühne/Gernandt/Struth und all die Umstände, die dazu führten, durchaus nachvollziehen.
Ich bin nur kein Freund davon, immer all diesen Verschwörungstheorien gegen Kühne und seinen Vertrauten beizupflichten, solange ich persönlich die wahren Ursachen am Niedergang des HSV im Missmanagement und der Ungeeignetheit seiner verantwortlichen Entscheidungsträger sehe – im Übrigen auch im Umgang mit Kühne als Investor.
Insbesondere sollten diese sich in Zeiten, in denen der Allgemeinheit in Anbetracht des Transferwahnsinns mit gigantischer Beträgen zwischen 150 – 222 Mio der Atem stockt, mal vor Augen halten, wo gleichfalls hohe Summen, die Kühne ihnen zum Aufbau zur Verfügung stellte, wohl abgeblieben sind, und welchen Respekt sie gegenüber diesen Summen überhaupt noch aufbringen, wenn der HSV seit Jahren mit perspektivlosen Mannschaften nur fortgehend am sportlichen wie wirtschaftlichen Abgrund taumelt.
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Mit Deinem Statement, in dem Du Kühne Dummheit vorwirfst, dass er nicht längst über den AR in die Besetzung des Vorstandes eingegriffen habe und Du ihn sinngemäß deshalb für die hundsmiserable Besetzung des Vorstandes verantwortlich machst, konterkarierst Du mit einem Schlag den wohl eigentlichen Gegenstand Deiner und von vielen anderen vorgebrachten kritischen Haltung gegenüber Kühne.
Denn dann hätte ich das aufgebrachte Gekreische in der Rautenglaubensgemeinschaft mal erleben wollen, wenn Kühne sich auch noch bei der Besetzung der Führungsgremien „eingemischt“ hätte, wie es ihm sonst schon bei jedem kleinen Pups unterstellt wird.
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Kühne hat durchaus gefordert, und das auch legitim, dass er als großer Anteilseigner einen Vertreter im AR positionieren kann, der den Vorstand der AG berät und unterstützt.
Von Einflussnahme auf die Vereinspolitik war nie die Rede und darauf hat Kühne meiner Ansicht nach auch gar keinen Bock (die spätere Kontrolle über Transfers war mehr der Verzweiflung Kühnes über das nachfolgende Missmanagement geschuldet). Vielmehr wollte er darauf vertrauen, dass dort eine starke Führung eigenständig den Kahn wieder flott kriegt und mit seinen Investitionen erfolgsträchtig umzugehen weiß.
Weder Kühne noch Gernandt sind Fußballfunktionäre – und ich denke, das ist beiden auch stets bewusst gewesen.
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Bei uns, die den HSV seit Jahrzehnten als Anhänger intensiv verfolgen und die einzelnen Protagonisten wohl schon allzu gut einzuschätzen wussten, überwogen von Anfang an die Bedenken und Skepsis, als ein Beiersdorfer hier neuer HSV-Boss werden sollte – und wir erahnten die Hintergründe, dass dessen Aufstellung auch mehr Mittel zum Zweck gewesen war, die Macht des SC und deren Vorbehalte gegenüber der Ausgliederung zu besänftigen.
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Man kann aber nicht erwarten, dass Kühne und Gernandt, die aus ganz anderen Branchen kommen und hier die finanzielle/wirtschaftliche Unterstützung der Operateure abwickeln sollten, diese Hintergründe kennen. Vielmehr sollten sie sich darauf verlassen können, dass sie sich in einem funktionierenden Fußballmanagement einfinden. Ihnen wurde der Heiligenschein eines Didis mit dessen Erfolgen aus der Hoffmann-Ära suggeriert – und sie wurden in Unkenntnis darüber gelassen, dass es vielmehr die Verdienste des unbeliebten Hoffmann und dessen knallharte und respektable Verhandlungskünste waren, dass ein eigentlich führungsschwacher Beiersdorfer ohne jegliches Verhältnis zum Geld hier einst – damals sicherlich mit mancher zündender Idee und breitereren Marktkenntnissen als heute – erfolgreich werden konnte.
Daraus leite ich heute im Übrigen auch Kühnes Statement noch ab, wonach er meinte, dass Beiersdorfer ein „guter Sportdirektor GEWESEN“ sei – was hier von Kühne-Kritikern jedoch mehr als eine mit der Neuzeit assoziierte Fehleinschätzung interpretiert wird.
Ich will damit sagen, dass Kühne und insbesondere Gernandt als dann neuer AR-Chef auf diesen sagenumwobenen Beiersdorfer vertraut hatten und ihm alle Loyalität zukommen ließen – was im Grunde übrigens überhaupt nicht verwerflich ist (im Gegenteil!), sondern erst im Zuge des von Beiersdorfers angerichteten Scherbenhaufens sekundär zerrissen wurde und Anlass gegeben hatte, auf Gernandt einzudreschen – typischerweise für die Rautenglaubensgemeinschaft mehr noch auf ihn, als auf den eigentlichen Sündenbock Beierdorfer.
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Auch ich kritisiere, dass Gernandt in seiner Funktion als Chefkontrolleur mit seinen Räten dem verheerenden Beiersdorfer-Spuk viel zu spät Einhalt geboten und dessen Missmangagement und Unfähigkeit, mit den Kühne-Mitteln die wirtschaftlich zwingend anvisierten Europa-Qualifikationen anzustreben, zu gutgläubig zu lange verkannt hatte.
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In dem Zusammenhang aber immer nur auf Gernandt und Kühne einzudreschen und diese als die Sündenböcke vorzuschieben, geht für mich an der Sache vorbei und steht auch nicht im Verhältnis zu dem Missmanagement Beiersdorfers, dem dafür sogar noch immer bequeme Alibis abgeliefert werden und der in all diesem Kühne-/Gernandt-Bashing viel zu wenig Erwähnung findet – ich würde es meinen Erfahrungen nach sogar als „HSV-typisch“ bezeichnen.
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Auch Epoche für Epoche immer nur die Aufsichtsräte als die Dämlacks hinzustellen, halte ich für überzogen. Ein Aufsichtsrat mag wichtig sein, im modernen Unternehmerbusiness auch in beratender und unterstützender Funktion gegenüber dem Vorstand, wie es Gernandt stets (eigentlich vorbildlich) vorlebte und hier aber mit einem unter Beiersdorfer geführten Vorstand leider Schiffbruch erlitt. Ansonsten aber betrachte ich die Funktion und Rolle des Aufsichtsrates für überbewertet – hier sollte lieber mal mehr der Schwerpunkt darauf gelegt werden, originär die Arbeit der Operateure im Vorstand und Führung auf Direktionsebene in die Verantwortung zu nehmen und zu analysieren und im Falle von Missständen nicht immer gleich alles scheinheilig auf die Räte abzuwälzen und den eigentlichen „Machern“ Alibis zu verschaffen.
Wenigstens aber sollte der AR dafür Sorge tragen, dass im Vorstand endlich taugliche und verheißungsvolle Leute, die sich sowohl im Fußballbusiness als auch im modernen Unternehmertum auskennen, installiert werden.
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Wenn überhaupt war ein Grundproblem dafür, dass es zu der Beiersdorfer-Katastrophe kommen konnte, dass es im Aufsichtsrat nach dem Abgang von Heesens keinen Ersatz mit großem Verstand fürs Fußballbusiness gegeben hatte, statt dessen lieber Platz gemacht werden musste für einen Not-For-Saler „Hafenmeier“, den die Welt nicht braucht.
Aber auch das kann einem Gernandt nicht angelastet werden – im Gegenteil wurde er dadurch als Verantwortlicher des AR, der fußballfachkundliche Beratung in seinem Gremium dringend benötigt hätte, sträflich im Stich gelassen.
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Dass Kühne sich einen Struth zur Beratung einholt, die Kontrolle über die Transfers, mit denen schließlich ER angebettelt wird – und nicht umgekehrt(!), verschärft hat, ist alles nur als (verzweifelte) Folge des Versagens der HSV-Führung sowie der Ausweglosigkeit, dass es jemals zu einer vertrauensvollen Besetzung kommen wird, zu betrachten.
Und da kann ich Kühne voll verstehen…
Dieses mit Polemik behaftete Aufschreien einiger oder sogar vieler, die da gleich wieder aus irgendwelchen Verquickungen ein Fass aufmachen und dies als Grundübel des HSV ausmachen wollen, betrachte ich abwinkend als nebensächlich, solange erkennbar bleibt, dass der verantwortliche Trainer Gisdol selbst unbedingt einen Hahn für dessen Spielausrichtung unbedingt haben wollte oder eben auch Gisdol und Todt selbst seit Monaten alles dran setzten, mit dem wechselwilligen Wood zu verlängern oder eben das eigene Management zu schwach ist, mal selbst und eigenständig einen Waldschmidt für ne Million ausfindig zu machen.
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Und bopsi, Du forderst ja als Lösung „keine neuen Spieler mehr, die man sich eigentlich nicht leisten kann – aber genau dafür sorgt Kühne ja nun selbst mal, indem er beim 10-Millionen-Wunschtraum seines angeblich so vertraurten Gidsols bezüglich Stafylidis mal das Stoppschild hochgehalten hat!
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Kühne ist für mich der einzige beim HSV, der noch Kraft und Substanz ausstrahlt.
Das, was für so viele angeblich ja der Albtraum sei, wonach Kühne hier mal die „feindliche Übernahme“ vollziehen dürfte (was ich im Übrigen für absurd halte und worauf Kühne leider nicht mal Bock hätte), würde mir angesichts der ganzen Dilettanten und Alt-Tradis beim HSV glatt gefallen.
Und dessen Interviews, die Du ja „einfach nervend, störend, wenig konstruktiv“ findest, bereiten mir hingegen jedesmal große Freude, weil ich sie sogar für heilsam für den HSV betrachte, was sich dann auch immer gleich bewahrheitet hatte, weil es jedesmal einen positiven Ruck gegeben hat, wie ich finde.
Denn beim HSV gibt es offenbar niemanden, der mal so Tacheles reden und wachrütteln kann wie Kühne, und der bisher immer stets die Missstände genau richtig einzuschätzen wusste.
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Mit seinem Statement, dass es „an der gewissen Genialität in den Führungsgremien und bei den Entscheidungsträgern mangelt“, hat Kühne das HSV-Dilemma mit einem Satz voll auf den Punkt gebracht.
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Mir fehlt es in der sportlichen Leitung an Inspiration und Hingabe – auch die im Business gebotene Gewieftheit und Verhandlungsstärke.
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Leider dürfte der HSV für sich und in dieser Konstellation über Beirat/Wahlausschuss zu substanzlos sein, selbst für eine Führung mit diesen Eigenschaften zu sorgen.
Ich denke, dies ist inzwischen auch Kühne und Gernandt sehr wohl deutlich geworden.
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Die Rückkehr der „alten Grande“ in den Aufsichtsrat steht, wie Scholle ja auch schon erwähnte, über das Schlupfloch „Beirat/Wahlausschuss“ unmittelbar bevor. Auch Alt-Traditionalist Dr. Peters – er erklärt er mit seinem noch weich gespulten Interview ja nur seinen Verzicht auf den Vorsitz – bleibt voll dabei.
Es wird die Rückkehr zum Karniggelzüchterverein und Bratwurst-Klub – der Fusion mit Falke steht nix mehr im Wege. Wir kommen wieder da hin, wo wir vor Mai 2014 standen und eigentlich weg wollten.
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Und während man sich im Umfeld der Rautenglaubensgemeinschaft seit Jahren immer nur über das „Einmischen“ der bösen Kühnes, Gernandt, Struths echauffiert, war für mich der tragischste, verhängnisvollste und schlimmste Moment, als in der Mitgliederversammlung im Januar 2015 durch Tricksereien der Ertels, Eghbals, SCer, Not-forSaler und Senioren dafür gesorgt wurde, dass für die Posten im E.v.-Präsidium und Beirat/Wahlausschuss jeweils nur ein Kandidat, und diese auch noch aus den Reihen eben dieser, zu „wählen“ sein durfte… Prost Mahlzeit…
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Bopsi, Du fragst nach Lösungen – ich sehe keine.
Man sollte am Umgang mit Kühne arbeiten und akzeptieren, dass man ohne die Einbindung von Investoren (nicht Sponsoren!) heutzutage höchstens in der Regionalliga bestehen kann.
Mir bleibt nur die Hoffnung auf ein Relaunch von „HSVPlus II“ oder so.
Und dass man im Zuge dessen dann dafür sorgt, dass diese Bewegung dann mal für andere, vielfältigere und vor allem professionellere Kandidatenaufstellungen fürs Präsidium und diesen Beirat/Wahlausschuss sorgt. Die Durchsetzung einer immer wieder verhinderten Fernwahl wäre in dem Zusammenhang auch mal ein Aspekt.
Aber das dürfte ein langwieriger Prozeß werden.
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Aber wie heißt es seit läppischen sechseinhalb Jahren ja immer so schön beim HSV – „wir brauchen Zeit und Geduld“.


max.headroom
6. September 2017 um 5:37  |  1283117

@AD1979: bin seit langen Jahren regelmäßiger kicker-Leser und sehe nicht, dass Seb. Wolf mehr Raum für seine Berichterstattung zur Verfügung hat.

Mir ist auch aufgefallen, dass ein negativerer Grundton in seiner Berichterstattung vorhanden ist. Das ist z.B. bei Werder deutlich anders. Dort ist die Berichterstattung und die Themenaufarbeitung weniger von Skepsis, Mißtrauen, Pessimismus geprägt. Sie ist etwas „wohlwollender“ wie auch bei den „netten, sympathischen“ Vereinen Freiburg oder Mainz.


scorpion
6. September 2017 um 7:04  |  1283118

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@pietkunz
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Klasse Beitrag 👍
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Dass Kühne sich der Hilfe von Struth angenommen hat, scheint auch mir eine Reaktion darauf zu sein, dass auch er allmählich das Kompoetenzvakuum im HSV erkannt hat und versuchte, es mit externen Beratern auszugleichen.
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Dass er trotzdem immer wieder Geld gegeben hat, ist nur mit seiner emotionalen Nähe zum HSV, nicht mit seinem nachgewiesenen geschäftlichen Grundverständnis zu erklären.
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Seine Äußerungen gegeüber den Medien kann man kritisieren. Inhaltlich entsprachen sie aber fast immer den aktuellen Gegebenheiten und Missständen. Ob er sie vorab intern geäußert hat weiß man nicht, ich gehe aber einmal stark davon aus. Dort scheinen sie aber auf taube Ohren gestoßen zu sein, so dass er dann, aus meiner Sich zu Recht, öffentlich wurde.
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maddin näh
6. September 2017 um 8:06  |  1283119

Auf dieser Basis sehe ich es als erwiesen an, dass der Kicker den Hamburger SV systematisch schlechter benotet als andere Mannschaften.
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Es könnte aber auch der wissenschaftliche Beweis sein das der HSV nur Glück hat.😁


maddin näh
6. September 2017 um 8:11  |  1283120

Denn neben den aktuellen Kontrolleuren wollen auch einige altbekannte Gesichter zurück in den Aufsichtsrat
#
Also Namen wären da jetzt mal ganz nett.🙄


maddin näh
6. September 2017 um 8:29  |  1283121

Der e.V. als historische Heimat und Mutterverein der Fußball AG steht heute finanziell und organisatorisch äußerst solide auf eigenen Beinen.
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Der Herr Peters vergisst natürlich zu erwähnen das es 5 Millionen solide Beine sind die jährlich von der AG zum Verein fließen.😜


Keulinski1887
6. September 2017 um 9:27  |  1283122

Moin @ all

Sorry, wer da noch von realistischen Noten spricht kann sich gleich zum den fanatischen HSV-Mobbern dazu gesellen….. bei all den schlechten Leistungen vom HSV, dass ist gerade bei den Spielzeiten die etwas länger her sind einfach unrealistisch. Ist wahrscheinlich auch schon eine Art „Prinzip-Ding“.
Aber unterm Strich zählt eh das was aufm Platz is und was nach 90+ uffa Anzeigetafel steht! Insofern kann man auf die Kicker Noten ja auch ganz gepflegt….. naja usw.


Der Meller
6. September 2017 um 9:35  |  1283123

Ich habe auch mal kurz die Kicker-Punkte der letzten 5 Jahre mit der Anzahl der Sonnenstunden in den Jahren 2013-2017 in der Sahara verglichen (da meine Frau auf Weltreise ist) und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass trotz miserabler und grausamer HSV-Leistungen in der Sahara immer die Sonne geschienen hat. Die Sahara hat sich nicht von dieser grausamen HSV Vorstellung beeindrucken lassen. Wahnsinn.

Das Ergebnis hat mich so beeindruckt, dass ich sofort meine Badehose und den HSV Schal rausgeholt habe.


paulinski
6. September 2017 um 9:35  |  1283124

Pietkunz, 1:35, welch ein Genuss Deinen Beitrag zu lesen und zu geniessen! Was kann man denn da noch dagegen halten, bobsi, Du solltest noch mal ganz schwer in Dich gehen. Die Wahrheit liegt auf dem Platz, aber auch in dem Beitrag von Pietkunz. Da darf es gar keine zwei Meinungen geben, jedenfalls bei mir! Bravo!!!


paulinski
6. September 2017 um 9:38  |  1283125

Was soll denn der Unsinn mit der Benotung. Ist mir wirklich so egal. Als wenn ich mir nicht meine eigene Bewertung über die Leistung eines jeden Spielers zutrauen würde.
Hier wird aber auch immer wieder ein Nonsens im Blog aufgemacht, haarsträubend.


Biker1952
6. September 2017 um 9:55  |  1283126

Eigentlich möchte ich zu Lebzeiten den HSV nicht in den Niederungen des deutschen Fussballs sehen, aber mein Optimismus ist schon stark angeschlagen.
Piertkunz schaut hier ja mehr nach vorne ohne die Vergangenheit ganz ausser acht zu lassen. So ist es mir auch lieber wie nur Rückwärts zu schauen bzw. zu denken.
Ist der Klüngel im HSV so gross das man es nicht schafft eine starke Persönlichkeit an die Spitze der AG zu setzen ?
Einen Sportchef zu installieren der den Titel auch verdient sollte doch nicht so schwer sein. Eigentlich erwarten wir von einem Sportchef doch nicht viel, sondern nur das er über klares Kommunizieren darlegt wie der HSV sich in den nächsten Jahren in der Bundesliga aufstellen will.
Viele mögen ja Peters nicht, aber was den Jugendbereich angeht kann man zumindest aus den Veröffentlichungen heraus lesen was und wie man mit den einzelnen Spielern im NLZ arbeiten will und es wohl auch macht.
Und von mir persönlich auch einmal eine Anmerkung zum ewigen Beispieltrainer Streich aus Freiburg. Im Moment sehe ich da nun nicht gerade den Jugenwahn von Spielern aus dem eigenen Nachwuchs. Im gesamten Kader ist kein Spieler unter 20 Jahren.
Bei uns sind es 3 die auch schon in der letzten so wie in dieser Saison ihre Einsatzzeiten hatten. Jatta und Janjicic in der letzten Saison, van Drongelen in dieser Saison.


Keulinski1887
6. September 2017 um 10:01  |  1283127

pietkunz sagt:
6. September 2017 um 01:35

Starker Beitrag. Sachlich und nicht abgehoben.


Kuddel
6. September 2017 um 10:12  |  1283128

pietkunz sagt um 01:35
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Schönes Ding !!


Der Meller
6. September 2017 um 10:13  |  1283129

Wenn ein Onkel Kühne den lieben Didi auch nach seiner Demission als guten Sportdirektor (nur eben überforderten Vorstand) sieht, ist alles gesagt. Wenn dieser Onkel Kühne zudem den größten Schwätzer im deutschen Fußball namens Calmund als Berater „engagiert“, ist irgendwo ein Fehler im System. Von einem Gernandt reden wir noch gar nicht.

Kurz: Der gute Onkel möchte gerne helfen, hat allgemein kein Vertrauen und wird aktionistisch. Genau DAS, was der HSV eben noch weniger braucht.


bopsi
6. September 2017 um 10:28  |  1283130

@pietkunz
Da missverstehen wir uns wohl.
Kühne und Gernandt sind für mich keineswegs der Hauptgrund für den Niedergang des HSV, das ist für mich ganz klar Beiersdorfer! Sie sind aber ein wesentlicher Teil davon, weil sie den Hauptgrund gewähren ließen. Nicht ohne Grund haben wir doch behauptet, der HSV wird noch Jahre wegen Beiersdorfer zu leiden haben.
Gernandts Versuch für Beiersdorfer auch noch eine Ehrenerklärung abzugeben, zeigte deutlich, dass Beiersdorfer bei der Fehleranalyse nicht als solcher beurteilt wurde.
Damals im Mai, gab es wirklich nicht den geringsten Grund zu glauben, die Ausgliederung könnte an diesem Tage scheitern. Ich war tags zuvor bei einem Treffen, bei dem ich der einzige war, der immer noch gegen diese Ausgliederung Stellung bezog. Meine Argumente, die sich nun als nicht so falsch darstellen, interessierten keinen. Es ging doch nur noch darum, „DIESE Versager müssen weg“. Und dann installiert man Beiersdorfer …. Aber auch ich wählte letztlich die Ausgliederung, nach Ertels unterirdischen „Nordkorea-Rede“.
Kühne erkannte doch frühzeitig, dass der HSV personell nicht gut aufgestellt war, seine deutlichen Worte über Kreuzer und Slomka werden dir noch in Erinnerung sein. Und dennoch, man ließ sie erst einmal gewähren.
Und ich widerspreche mir keinesfalls, mir ist das Geschrei der Leute nämlich sch…egal.
Ja, mir wäre ein autarker HSV immer noch am liebsten, daraus mache ich doch gar keinen Hehl. Diesen wird es aber auf Sicht nicht mehr geben, dessen bin ich mir doch bewusst. Ich bin allerdings der Meinung, dass Kühnes Engagement in dieser Form, dem HSV leider nicht hilft, sondern ihn immer tiefer versinken lässt.
Ich habe es vor der Transferperiode mehrmals geschrieben, ich hätte von Kühne keinen Cent mehr genommen, sondern das Trainerteam in die Pflicht genommen, aus diesem Kader mehr zu machen und die vorhandenen Nachwuchskicker endlich ins und nicht ans Team zu bringen. Nicht dass ich meinen würde, der HSV würde dann im gesicherten Mittelfeld stehen, nein, er würde auch um den Abstieg spielen, aber ich hätte teure Transferflops vermieden und dem HSV evtl. den ein oder anderen Nachwuchscrack bescheren können. Was willst du denn mit Halbinvaliden, oder techn. extrem limitierten Spielern im heutigen Fußball?
Wenn du keine Lösung für den HSV siehst, dann ist das verdammt traurig, denn es braucht doch dringend Leute, die nicht aufgeben wollen, die nicht akzeptieren wollen, wohin dieser HSV steuert.
Deshalb bin ich wohl auch gegenüber Kühne so kritisch, ich sehe derzeit NUR Kühne, der die Abwärtsspirale durchbrechen könnte. Allerdings eben nicht so und schon gar nicht mit der wiederholten Androhung von „Liebesentzug“.


frank70
6. September 2017 um 10:31  |  1283131

@Pietkunz
@scorpion
.
Ich stehe dem Engagement von Herrn Kühne aus ganz pragmatischen Gründen sehr positiv gegenüber: Externes Geld ist nicht per se schlecht. Im Gegenteil …. wenn man versteht, es intelligent einzusetzen. Was leider unter Beiersdorfer (@ Jupp Koitka) nicht der Fall war (Behrami, Holtby, Olic, Bahoui, Schipplock, Drmic, etc).
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Den Elogen auf Kühne und Gernandt (@ Pietkunz) kann ich mich aber leider nicht anschließen. Gerade weil Kühne ja seit zwei Jahren von Struth beraten wird, kann ich sein Vorgehen nicht als „völlig selbstlos“ deuten.
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Warum? Weil man heute mit 20 Millionen pro Sommer eben keinen großen Turnaround schaffen kann. Kühne hat vielleicht insgesamt ca. 100 Millionen gegeben – im Lauf von 3+ Jahren. Er hätte diese 100 Millionen aber besser auf einen Schlag auf den Tisch gelegt. Das hätte die Möglichkeit eröffnet, mit einem Schlag alles auf links zu drehen. Man hätte nicht mehr erwünschte Entscheidungsträger und Spieler zur Not abfinden können und mit dem restlichen Geld, der Mannschaft ein völlig neues Gesicht geben können.
Struth kennt sich doch im Fußball-Business aus. Hat er das Kühne nicht gesagt? Kann ich kaum glauben.
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Deshalb glaube ich vielmehr, dass dieses „Kleckern“ und „Betteln lassen“ durchaus so von Kühne gewollt ist. Allerdings glaube auch ich nicht, dass eine „Komplettübernahme“ des HSV das Ziel ist. Die Gründe liegen wahrscheinlich eher auf persönlicher Ebene. Kühne ist es gewohnt, Entscheidungsprozesse zu beeinflussen. Davon möchte er auch als „Gönner“ des HSV nicht abweichen. „Zum Sterben zu viel – zum Leben zu wenig“ …. so sieht es für mich aus.
Und das entbindet im Übrigen Herrn Beiersdorfer nicht von der Kritik, dass er mit dem zur Verfügung stehenden Geld deutlich mehr erreichen hätte müssen.


JU aus Qu
6. September 2017 um 10:39  |  1283132

moin all,

@paulinski,

warum soll bopsi mal in sich gehen, er hat doch auch alles richtig gesehen, allein das Spiegel Interview sagt doch vieles……….oder besser gesagt alles aus.
Womit Piet doch mit seinem Beitrag auch richtig liegt, denn der „Wachrüttler“ von KMK kam doch auch zur rechten Zeit.
Das Problem war doch im Grunde nur, das ein Großunternehmer wie KMK solange zugucken konnte, wie Didi und der AR, dem alles untersteht um Entscheidungen zu treffen, „Schiffen versenken“ spielen konnten, was noch kein Ende gefunden hat, aber der Ist Zustand aus der Didi/KG Zeit entstammt.
Daher kann man auch KMK, wie Piet es gern macht, nicht ganz aus der Verantwortung nehmen, er einerseits zwar den HSV mehrfach vor dem Untergang bewahrt hat, auf der anderen Seite aber mit seinem Geld hat „Schindluder“ treiben lassen ohne rechtzeitig einzugreifen.
Das weder Piet noch bopsi Lösungen sehen ist das Dilemma, wobei die Lösung nur heißen kann, 50 plus 1 fällt und KMK umgibt sich endlich mit Fachleuten um den HSV dahin zu bringen wo auch ein UH ihn sieht, denn ein Mateschitz hat nichts anderes gemacht, die richtigen Leuten am richtigen Platz, die den sportlichen, personellen und finanziellen Tellerrand immer im Griff/Blick hatten.
Daher darf man gespannt darauf sein wie die Wahlen beim HSV ausfallen, weil davon sicher auch ein weiteres Engagement von KMK abhängt.


Blogfan
6. September 2017 um 10:48  |  1283133

bopsi sagt:
6. September 2017 um 10:28

….das ALLES erreichst du nicht mit Bruchhagen und Todt, bei Gisdol bin ich mir noch nicht ganz sicher. Er muss jetzt einiges zeigen/erkennbar machen.
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MMn sollte zwischen dem HSV und KMK klar festgelegt werden, dass der HSV nur noch für
starke talentierte (leider teure) Nachwuchsspieler, egal von wo die finanzielle Hilfe von KMK
in Anspruch nimmt.


Mustang
6. September 2017 um 10:59  |  1283134

@piekunz + bopsi – interessanter Austausch, Teil der Lösung darf nur sein, dass die alte Clique, die vor Beiersdorfer den Karren in den Dreck gezogen hat, nicht über das Nadelöhr des Aufsichtsrats zurückkehrt und da einbeschließe ich ausdrücklich Jarchow, der sich in seinem kürzlichen Interview (gegen den amtierenden Aufsichtsrat) gar als Macher von HSV+ dargestellt hatte. Gernandts Performance war sicherlich desillusionierend, insbesondere sein Festhalten an Beiersdorfer. So mache ich auch beide für die Misere der letzten drei Jahre verantwortlich, da die Zusammenarbeit derart engmaschig gewesen war. Es wäre wohl vorzugswürdig, wenn KMK eine andere Vertrauensperson auswählen würde, die wegen der symbiotischen Nähe zu Beiersdorfer weniger „verbrannt“ ist.
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Für das Spiel morgen mag der nass-forsche Stil von Forsberg und Werner auf der einen Seite eine Gefahr darstellen; da sie aber auswärts eher wie eine Heimmannschaft auftreten, könnte dies unserem mittlerweile gut einstudierten Konterfußball entgegen kommen. Mit einem Konzentrationsfehler unserer Abwehr ist immer zu rechnen, gerade wo jetzt viele Spieler mit/bei ihren Natis ganz andere Dinge im Kopf hatten als das nächste HSV-Punktspiel. Es wäre sicherlich zu begrüßen, wenn die Mannschaft mit der gleichen Konzentration und Entschlossenheit an das Spiel gegen Leipzig gehen würde wie in den beiden letzten Partien gegen Augsburg und in Köln. Ich hoffe auf ein Unentschieden und einen Punkt, denn das Hamstern eines jeden Punkts zählt gerade jetzt zum Saisonstart, damit nach hinten hin eine gewisse Sicherheit gegen das Abstiegsrisiko aufgebaut wird.
.
In Wochen wie diesen kann das Trainerteam bestenfalls individuelle Trainingsförderung betreiben, nicht aber die Mannschaftsteile in ihrem Zusammenspiel nach vorne bringen.


neeeneee
6. September 2017 um 11:15  |  1283135

Also ich bin auch der Meinung das D.B. so einiges Falsch gemacht hat und bestimmt nicht der richtige als Vorsitzender war ,aber machen wir uns doch nichts vor die beiden H.B. und J.T. sind kein deut besser wahrscheinlich noch einfallsloser und das in der Kombination mit diesen AR. der jetzt schon sehr Supporter lastig besetzt ist und es werden bestimmt mehr , im Klartext es wird bestimmt alles schlimmer und immer noch sind mir 5 KMK lieber als diese Selbstdarsteller aus der Vereins und Supporter Ecke die mehr oder weniger den HSV immer noch dazu benutzen um sich zu Profilieren .


bopsi
6. September 2017 um 11:28  |  1283136

@Blogfan
Was auch immer „ALLES“ nun bedeuten soll?
Ich erwarte doch keine Wunder.
Ich erwarte, dass Janjicic extrem gefordert und gefördert wird.
Ich erwarte, dass Waldschmidt grundsätzlich einem Hunt vorgezogen wird.
Ich erwarte, dass Arp seine Einsatzzeiten in der Bundesliga bekommt.
DAS ist nun wirklich nichts, was nicht leicht zu realisieren wäre, was den HSV in eine existenzbedrohende Lage bringen könnte.
Zusätzlich erwarte ich, dass Gisdol mit seinem Trainerteam einen Fußball erarbeiten lässt, der dieses grausame aktuelle Gekicke ablöst.
Ich erwarte, dass der HSV mit seinen vorhandenen jungen Spielern Werte schafft, die es dem HSV ermöglichen werden, sich finanziell wieder etwas eigenständiger bewegen zu können.
Und ich erwarte vom Sportdirektor, dass er alles ihm mögliche unternehmen wird, um die Spieler, die der HSV nicht mehr haben möchte, transferieren zu können.
Ich denke, diesen Erwartungen können alle zustimmen. Sie sind weder unrealistisch, noch sind sie unrealisierbar oder gar der Playstation entsprungen.


Mustang
6. September 2017 um 12:27  |  1283137

Zitat bopsi 11:28: „Zusätzlich erwarte ich, dass Gisdol mit seinem Trainerteam einen Fußball erarbeiten lässt, der dieses grausame aktuelle Gekicke ablöst.“
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Soweit würde ich gar nicht gehen. Der Konterfußball im 4-2-3-1, den Gidsol spielen lässt, ist ja in vielen Auswärtspartien gegen spielbestimmende Heimmanschaften und im Volkspark gegen dominant auftretende Auswärtsteams das richtige Rezept. Aber für die meisten Heimspiele trifft das nicht zu; und auch nicht für alle Auswärtspartien. Hier würde ich mir die von Gidsol ja selber angekündigte Verbreiterung der taktischen Angebotspalette wünschen, die sie sich im Lauf der Hinrunde noch erarbeiten müssen, wenn auch der Grundstein schon in der Vorbereitung gelegt worden ist.
.
Zitat Gisdol im Kicker vom Ende Juli: „Ich sehe mich als einen Fußball-Entwickler, der ein Team formieren, antreiben, schulen und gewissermaßen auch etablieren möchte“ ….[und will die Mannschaft].. „auch im Spiel mit dem Ball entwickeln und taktisch variabler“ …[einstellen]. Gisdol spricht von „einer Spielidee, die einen Wiedererkennungswert hat“.


Biker1952
6. September 2017 um 12:31  |  1283138

Wann werden denn die Mitglieder vorgestellt die den neuen AR bilden sollen und steht der Termin für die Wahlen schon fest ?
So Gott will werde ich auf jedenfall bei der nächsten HV dabei sein.


Dehn
6. September 2017 um 12:50  |  1283139

@Scholle/statistische Bewertung
Vielleicht sollte man bei der Bewertung/Korrellation von Spiel und Platzierung über Jahre und Saisons das nicht ganz unerhelbliche Torverhältnis (nicht einmal die Torchancen) mit in Betracht ziehen.
Man erinnere sich an die knappen (2:1) Siege in dieser Saison (mit Ausnahme Leipzig) und an die z.T. sehr deutlichen Niederlagen (etwa München, Augsburg, Dortmund und auch Frankfurt).
Dieses dritte Element würde die konstante, angeblich immerwährende Zu-Schlecht-Bewertung des HSV möglicherweise in ein realistischeres Licht rücken.
.
Dass es das Konzept des „kicker“ ist, mit einer Negativdarstellung des HSV Auflage zu machen (wie J.Koitka mutmaßt), halte ich für ein Hirngespinst


paulinski
6. September 2017 um 12:52  |  1283140

JU, da muss ich Dir doch und sehr gerne recht geben. Hab bopsi in Ruhe und voller Konzentration gelesen und nicht überflogen. Eigentlich sind beide Beiträge, bopsi und Pietkunz, sehr gut. Mehr Sinnvolles kann man nicht sagen, muss man auch nicht. Sehr gut !


Oldenburger
6. September 2017 um 12:58  |  1283141

„frank70 sagt:
6. September 2017 um 10:31
Weil man heute mit 20 Millionen pro Sommer eben keinen großen Turnaround schaffen kann. Kühne hat vielleicht insgesamt ca. 100 Millionen gegeben – im Lauf von 3+ Jahren. Er hätte diese 100 Millionen aber besser auf einen Schlag auf den Tisch gelegt.“
.
Dieses Modell ist hier ja schon häufiger als erfolgsversprechend angesehen worden. Ich bin mir da nicht so sicher und frage mich, wie das konkret aussehen soll (abgesehen davon, dass wir uns hier im Reich der Wünsche bewegen). Klar kann man mit 100 Mio mehr machen als mit 20 Mio. Aber man hat keine Garantie, dass es klappt, da es auch hier wieder von den handelnden Personen abhängt. Unweigerlich würde der Einfluss von KMK mit so einem Radikalschritt nochmal steigen und ich sehe angesichts seiner bisheriger „Personalpolitik“ zumindest keinen Beweis, dass dann die „richtigen“ bzw. „besten“ Leute installiert werden.
Strukturelle Änderungen müssen i. d. R. radikal erfolgen (Beispiel HSVplus), sportliche Entwicklung würde ich eher inkrementell angehen. Und da ist der HSV vielleicht gerade auf dem richtigen Kompromissweg (wenn auch zum Teil zwangsweise durch ein nicht erreichtes Transferergebnis), Stichworte Heranführung Nachwuchs und angedachte Verbesserung Scoutingsystem.
JU sagt oben, dass er den notwendigen Entwicklungsschritt für den HSV nur im Fallen von 50+1 und der Übernahme durch Kühne („der sich mit Fachleuten umgibt“) sieht. Kann funktionieren, muss aber nicht und kann dann auch richtig den Bach runtergehen. So ein Vabanque-Spiel wünsche ich mir für den HSV nicht. Abgesehen davon wird KMK auch nicht jünger.


pietkunz
6. September 2017 um 13:08  |  1283142

@frank70
„100 Millionen aber besser auf einen Schlag auf den Tisch“…?
Oh Gott – was ein Didi damit wohl angestellt hätte…
Obwohl ich nicht ausschließen würde, und es ja auch zweckmäßig sein könnte, dass Kühne mal ein gehöriges „Budget“ zur Verfügung stellen würde – aber dafür müsste erstmal ein starkes Führungsteam her, dem er vertraut.
Aber…
@bopsi
… was soll man sich noch Gedanken über Lösungen machen…
Immer mehr sickert durch, dass Bruchhagen im kommenden Jahr für ein weiteres verlängern wird – danach Not-for-Saler Jens Meier Gewehr bei Fuß steht, um ihn abzulösen.
Der Trend geht klar in die Richtung, dass man sich ohnehin von Kühne lösen will – seine Anteile einfach „aussitzen“ wird.
Entsprechend gegen Kühne gesinnte Kandidaten für den AR scharren schon mit den Hufen. Ein Hardcore-Traditionalist wie Eckhart Westphalen soll ja auch wieder dabei sein…
Meine Stimme für HSVPlus war damals auch mit der Hoffnung verbunden, dass man von diesem oder auch den auf mich einschläfernd wirkenden Dr. Peters nix mehr hören wird…
Und wenn man das Interview von Dr. Peters auf HSV.de mal in ganzer Länge liest, würde man eigentlich annehmen, da spricht der altbackene und traditionsverbundene wie stolze Kassenwart unseres Universalsportvereins – im Leben aber nicht der Boss des Fußball-AG-Aufsichtsrates…
.
Hört sich ja immer super an, auf teure Stars zu verzichten und lieber den eigenen Nachwuchs zu fördern und darauf zu setzen – und ich will das auch gerne gutheißen.
Aber selbst in dieser Richtung steht der HSV in Konkurrenz mit allen anderen Klubs, die in Sachen Nachwuchs ebenso nicht schlafen und auf Zack sind. Also nicht überbewerten.
Klingt vielleicht arrogant – aber der HSV war eigentlich immer am erfolgreichsten, wenn er mit einem starken Management und kraft seiner Größe in der Lage war, anderen Klubs die besten Spieler (oder auch Talente) abzuluchsen – erforderlichenfalls auch mit finanziellen Mitteln.
Und wenn aber mal ein Nachwuchsmann groß rauskommt, sollte man auch in der Lage sein, diesen zu halten, um mit ihm ein Gewicht an sportlicher Substanz für höhere Ziele zu erreichen.
.
Ich erwarte künftig aber wieder biedere Sparkurse ala Jarchow-Ära, die zur Folge haben, dass ein Youngstar, wenn er denn mal hier in einer Saison positiv in Erscheinung tritt, mit Dollarzeichen in den Augen und der Abwendung von Kühne wegen sofort geldgierig und „finanzielle Freiräume schaffend“ für 4 – 7 Mio. an Klubs wie Vizekusen verschachert wird und für den HSV letztlich wieder mal keine sportliche Substanz übrig bleibt. Du hörst die Glaubensbrüder der Raute dann nur noch ein paar Jahre später nochmal wieder stolz und enthusiastisch juchzen, wenn für den einstigen Youngstar nochmal 650TEuro an Prämien einfließen, weil dieser inzwischen für zig Millionen nach England weitertransferiert wurde – ohne Gespür und Bewusstsein dafür, was einem einst entgangen ist und welch triste graue Welt einem in Wirklichket nur übrig bleibt.


Montefusco
6. September 2017 um 13:14  |  1283143

Erschreckende Aussagen von H. Peters, dass man die Bemühungen um einen strategischen Partner wieder intensivieren sollte. Stand wohl nicht weit oben auf der Agenda, da geht man lieber zu H. Kühne und bittet um Finanzmittel. Ist halt einfacher. Dazu bräuchte man aber auch jemanden, der mit Enthusiasmus und Überzeugung Klinken bei Investoren putzt. Bruchhagen ist das auf jeden Fall nicht.


pietkunz
6. September 2017 um 13:16  |  1283144

Zu den „kicker“-Noten:
Die habe ich ja auch immer mit Interesse verfolgt und früher hier reingestellt.
Dass der HSV im Notenschnitt stets unten, meist ganz unten, landete, habe ich ebenso verfolgt.
Ich hatte aber nie den Eindruck, dass der HSV zu schlecht weggekommen wäre.
Wie Bidriovo bereits anmerkte, leistete sich der HSV insbesondere mit den verheerenden Schlappen allein in München kapitale Aussetzer wie sonst kaum eine andere Mannschaft.
Neben der jahrelangen spielerischen Armut, die der HSV bis heute fortsetzt, war insbesondere über viele Jahre das beträchtliche Mentalitätsproblem, das erst gegenwärtig verbessert scheint, ein entscheidender Nachteil. Man kann nicht verhehlen, dass der HSV über Jahre häufig schlicht mit „Arbeitsverweigerungen“ und Undiszipliniertheiten in Erscheinung trat.
Ein weiterer Faktor ist die hohe Fluktuation an Akteuren im Transferwahnsinn gerade bei den vermeintlichen „Chaos-Clubs“ HSV und Schalke.
Der HSV hatte auch stets immer mit die meisten oder gar allermeisten Spieler eingesetzt, wie ich Jahr für Jahr in diesem Notenspiegel festgestellt hatte.
Darunter dann auch „Granaten“, die nur auf 1 – 2 benotete Spiele kamen, zumeist aber gerade dann bei fürchterlichen Klatschen reingeworfen wurden, und deren (berechtigte) „Fünfen“ und „Sechsen“ dann aber über die gesamte Saison wie in Stein gemeißelt im Notenspiegel auftauchten.
Würden die Notenschnitte also auch noch in Relation auf die eingesetzten Spielminuten stehen, stünde der HSV meiner Ansicht nach besser da.
.
Aber über eines sollte man sich als HSV-Fan schon im Klaren sein: Unser Verein ist wirklich schlecht!


Biker1952
6. September 2017 um 13:26  |  1283145

Wer beantwortet mir denn nun einmal meine Frage von 12:31 Uhr.

DANKE !!!!


pietkunz
6. September 2017 um 13:31  |  1283146

Biker,
bei der HAUPTversammlung werden sie Dich nicht reinlassen… 😀
Die besteht aus den Vertretern des e.V.-Präsidiums und Beirats – und die bestimmen, wer in den neuen AR kommt… Angeblich soll die zwischen Ende 2017/Anfang 2018 einberaumt werden – es soll sechs Wochen vorher verkündet werden, wer die Kandidaten sind…


Der Meller
6. September 2017 um 13:32  |  1283147

Also, ich mache es nicht.


Biker1952
6. September 2017 um 13:35  |  1283148

Danke pietkunz, also HV der AG.
OK, dann ist die HV des e.V., da werden sie mich aber reinlassen, dann eine reine Farce ?


frank70
6. September 2017 um 13:40  |  1283149

@Oldenburger
@Pietkunz

Szenario: 100 Millionen bei Start von HSV+

– Die Pille Beiersdorfer als VV war wohl zu schlucken. Dennoch: Einen Teil dieses Geldes verwende ich für:
.
– einen Top-Sportchef. Den kaufe ich auch für Geld aus seinem Vertrag (z.B. Heidel)
– einen absoluten Top-Trainer. Auch den kaufe ich im Zweifel aus dem Vertrag. Thomas Tuchel war ja zur Verfügung. Ich möchte behaupten, dass die Chancen des HSV, ihn zu bekommen, größer gewesen wären, wenn man ihm ca. 80 Millionen für Investitionen in den Kader versprechen hätte können.
– ein Calhanoglo hätte nicht verkauft werden müssen
– ein Tah hätte nicht verkauft werden müssen
– von 80-90 Millionen hätte man 3 bis 4 hochklassige Spieler unter 23 verpflichten können (von denen man schon weiß, dass sie gehobenes Bundesliga-Niveau haben)

– Den Rest hätte man in die Jugendarbeit investiert. Die besten Jugendtrainer des Landes verpflichten. Die U16-U18-Mannschaften Europas „abgrasen“ und so viel wie möglich hochtalentierte Jugendspieler nach Hamburg holen („Money talks“).
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So hätte man die Mannschaft verstärkt und gleichzeitig Zukunfts-Werte geschaffen. Durch das in jedem Transferfenster beschränkte Budget wurden Käufe wie Behrami, Olic, Schipplock, Bahoui, Hunt, Holtby erst „nötig“. Mit größerem finanziellem Spielraum hätte man sich von Beginn an nicht auf „halbgare“ Lösungen einlassen müssen – und das gilt für das Führungspersonal und den Kader.
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Natürlich geht das nur mit gutem Führungspersonal und jeder Weg birgt ein gewisses Risiko. Aber mir wäre obiges Szenario deutlich lieber gewesen, als die jährliche „Betteltour“ nach Schindeleggi, die den großen Wurf letztlich auch nicht ermöglichte.
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Natürlich wird Kühne nicht jünger. Wenn ihm wirklich etwas an „seinem“ HSV liegt, kauft er die Namensrechte des Stadions für 15 Jahre. Pro Jahr werden 25 Millionen überwiesen. Dann hätte der HSV Planungssicherheit und könnte eine variable Strategie fahren: Entschuldung und Investition.


JU aus Qu
6. September 2017 um 13:46  |  1283150

@Oldenburger,

ob 50 plus 1 fällt und dann für den HSV wirklich die beste Lösungist, kann ich Stand jetzt auch nicht wirklich sagen, lediglich ein Lösungsvorschlag.
100 Millionen wie Frank einfordert, halte ich bei der „Verbrennungsmaschine“ wie auch Piet/bopsi klar zum Ausdruck bringen, doch für sehr gewagt, es sei denn man hat Leute wie in Leipzig in der Führung…….nach Didi.
Top Führung dann braucht 50 plus 1 nicht fallen, wie aber hat bopsi schon auf der Ausgliederungsveranstaltung gesagt…………….egal ob e.V. oder AG, auf die Leute in der Führung kommt es drauf an, da hapert es leider beim HSV schon seit Jahren, weil man es fast nur mit eitlen, selbstüberschätzenden Protagonisten zu tun hat, die sich selbstgefällig im HSV Sakko zur Show stellen, aber nicht wirklich den HSV/Fussi im Fokus haben.


pwehsv
6. September 2017 um 14:55  |  1283151

Die Kicker-Noten speziell der letzten Zeit belegen, dass der HSV seine Gegner auf sein Niveau zieht und damit erstaunlich viele Punkte holt. Andererseits hatte Wolff auch immer ein Faible für Adler, so what?
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Da wird es sicherlich deutlich interessanter, wie der neue AR aussehen wird und welche Rückschlüsse KMK daraus zieht.

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