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Hamburger Abendblatt
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Treffen am Freitag wieder aufeinander: HSV-Trainer Markus Gisdol und sein einstiger Chef bei Schalke (heute RB-Sportchef), Ralf Rangnick

Überschaubar ist es. Gerade einmal neun Feldspieler standen heute auf dem Platz. Und erst am Donnerstag ist hier mit erkennbarer Besserung zu rechnen, da dann erst die ganzen Nationalspieler wieder ins Training einsteigen. Ausnahmen hiervon sind Kyriakos Papadopoulos und Albin Ekdal, die heute schon nach Hamburg zurückkehren und morgen wieder dabei sein sollen. Die Frage ist nur, ob sie behandelt werden oder auf den Platz gehen. „Soweit wir wissen, haben sie keine schweren Verletzungen“, so der Trainer, „Albin hat zwar ein wenig was mitgenommen, es soll aber nicht schlimm sein.“ Dass die beiden Spieler abgereist sind, sei von den Spielern in Absprache mit deren Nationaltrainern entschieden worden. Zur Freude von Markus Gisdol, der insbesondere bei Bobby Wood, der Donnerstag aus Honduras anreist, noch unentschieden ist. Dessen Einsatz ist noch fraglich. Höchstwahrscheinlich kann der US-Nationalspieler, der erst am Donnerstag, also am letzten Trainingstag vor dem Spiel, wieder hier ist, vor dem Spiel gar nicht mehr trainieren. Dennoch will sich Gisdol die Option Wood offenhalten.

Gleiches gilt für die Defensive, in der Gisdol bekanntermaßen umbauen muss, da Mergim Mavraj gesperrt ausfällt. „Aber das kann ich jetzt noch nicht“, so Gisdol heute. Ob er letztlich nur die eine Innenverteidigerposition (Gideon Jung wäre hier erste Alternative) ersetzt und ansonsten mit Diekmeier rechts, Papadopoulos innen und van Drongelen links verteidigt – offen. Und es wird nicht leicht, hier eine Entscheidung zu treffen, da Gisdol die gesamte Woche über aller Voraussicht nach nicht einmal mit der kompletten Mannschaft zusammen trainieren kann. Und dieses Schicksal teilt der HSV-Coach mit anderen Trainern. Glaube ich den Erzählungen meines Leipzig-Kollegen, ist es dort genauso schwer für deren Trainer Ralph Hasenhüttl. Zumal Leipzig im Ligavergleich einen ähnlich schmalen Profikader wie der HSV hat. Wenn auch mit nominell deutlich mehr Erfahrung.

Wobei Leipzig zweifellos ein Topteam der Liga ist. Der Aufsteiger hat gezeigt, wie man mit viel Geldeinsatz sehr wohl zukunftsträchtigen, erfolgreichen Fußball spielen kann. Das Leipziger Modell mit dem allmächtigen Konzern-Inhaber Dietrich Mateschitz mag vielen hier nicht sonderlich sympathisch sein – aber es wird anerkennenswert gut umgesetzt. Weil man in Leipzig ein klares System vorgibt. Dort entschied und entscheidet der Sportchef Ralf Rangnick zusammen mit dem Klubvorstand, welcher Plan umgesetzt wird. Erst dann wurde der passende Trainer gesucht – und in Hasenhüttl offenbar auch gefunden. Ich hatte darüber letzte Saison schon berichtet und weiß von einem Klub-Offiziellen, dass es dieses Jahr bei allen Zugängen unausweichliche Maßstäbe gab, die eingehalten werden mussten. Und dabei wurde wie im Vorjahr keine Ausnahme geduldet. Soll heißen: Wenn ein Spieler neun von zehn Merkmale erfüllt, kommt er nicht infrage.

So zumindest ist es zu hören. Wobei es Leipzig als Champions-League-Teilnehmer mit einem Milliardär als heimlichen Inhaber und offiziellem Hauptsponsor zweifellos auch leichter gefallen ist, Spieler zu überzeugen und zu verpflichten, als dem HSV. Das werden an dieser Stelle viele loyale HSV-Anhänger anmerken wollen. Korrekterweise. Aber es darf nicht dazu führen, dass man sich seinem Schicksal ergibt und alles als eben so gegeben hinnimmt und akzeptiert. Vielmehr muss es zwingend der Ansporn sein, mehr zu machen als Leipzig, fleißiger, findiger und eben auch kreativer zu sein. Und das hat in dieser Transferperiode nicht geklappt. Dass Jens Todt zwei Wochen in den Urlaub nach Südfrankreich fliegt ist für mich an sich völlig in Ordnung. Mehr noch, nach einer hektischen Transferphase hat er sich das sogar redlich verdient. Dass der HSV-Sportchef diesen Urlaub aber inmitten der letzten vier Wochen der Transferperiode (wenn auch mit kurzer Unterbrechung) macht, ist befremdlich. Angesichts der bis dahin – und letztlich ja bis heute – noch immer nicht umgesetzten Pläne ist das aus meiner Sicht sogar schon fast fahrlässig.

Vielleicht verstehen jetzt einige, weshalb mich diese Transferphase auch nicht zufriedenstellt. Schlimmer noch, die Reaktionen darauf lassen mich noch mehr zweifeln. Denn selbst wenn die Mannschaft um Trainer Gisdol gut gestartet ist und hoffentlich auch weiter gut punkten wird, so hat der HSV in diesem Sommer ganz sicher wieder nicht alles herausgeholt, was er für sich herausholen konnte. Der Urlaub in der Primetime der Transferphase ist da sicher nur die Spitze des Eisberges. Aber dass man sich jetzt hinstellt und auch auf Vereinsebene versucht, das alles als normal zu verkaufen – nein! Das ist Humbug. Das kann nicht sein, wenn man noch nicht fertig ist. Nicht, wenn man sich selbst nach außen auferlegt hat, findiger, kreativer und fleißiger sein zu müssen. Und vor allem darf es dann absolut nicht passieren, dass man am Ende der Transferphase nicht die Positionen besetzen konnte, die man selbst vorgegeben hatte, neu besetzen zu müssen.

Und für alle Verschwörungstheoretiker unter uns: Ich mag Jens Todt. Er ist ein sehr sympathischer, sehr umgänglicher und offenkundig auch ambitionierter Sportchef. Und JA! Ja! Und noch mal JA!!! Natürlich ist es absolut menschlich und für mich als Familienvater mehr als nachvollziehbar, dass er mit der Familie Urlaub machen will. Das muss einfach sein. Es geht gar nicht ohne. Aber es geht für einen (HSV-)Sportchef eben nicht in der Endphase der Transferperiode. Vor allem nicht beim HSV, der einfach Leute in den entscheidenden Funktionen braucht, die das nachholen, was ihre Vorgänger in den letzten Jahren nachweislich verbockt haben. Und allen, die auch das noch schönreden, denen sei gesagt: Genau an diesen Dingen scheiterte der HSV in den letzten Jahren. An seiner Inkonsequenz, Dinge zuzulassen, die nicht zugelassen werden dürfen. Und ich finde, es wird Zeit, das zu ändern. Deshalb bleibe ich bei meiner Kritik. Egal, wie gut es auch laufen mag. Wobei, nein: Vor allem dann, wenn es gut läuft.

Und das alles hat rein gar nichts mit Miesmacherei zu tun. Auch ich würde mich am meisten darüber freuen, wenn ich über tolle Siege, erkennbare Leistungssteigerungen und im besten Falle auch Titel schreiben kann. Aber ich werde mich nicht von Momenten blenden lassen und alles feiern, weil man toll in eine Saison gestartet ist. Ich werde mich wie immer über jeden Punkt freuen, der den HSV von der gefährlichen Tabellenregion fernhält. Aber ich werde immer schreiben, was ich sehe. Das ist berufsbedingt sicherlich deutlich mehr, als das, was wir alle auf dem Platz sehen. Und ich verspreche Euch, in dem Moment, wo ich glaube, eine nachhaltig gute Entwicklung zu erkennen, werde ich es genau so aufschreiben.

In diesem Sinne, bis morgen. Mal sehen, wie es dann auf dem Trainingsplatz aussieht. Ich wünsche uns allen einen schönen Länderspielabend!

Bis morgen!
Scholle


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Kommentare

Montefusco
4. September 2017 um 19:01  |  1282952

Todt war in der entscheidenden Phase des Transferfensters im Urlaub? Wenn das kein schlechter Witz ist gehört der Mann sofort entlassen. Wer hat ihm denn den Urlaub genehmigt? Bruchhagen? Dieses Hobbymanagement beim HSV muss endlich aufhören bevor es endgültig zu spät ist.


RuhigBrauner
4. September 2017 um 19:09  |  1282953

Der Blog benennt das Kernproblem des HSV in den letzten Jahren: Es fehlen absoluter Wille zum Erfolg und Konsequenz!


juke
4. September 2017 um 19:11  |  1282954

Eigentlich doch egal Homeoffice in Potsdam oder Malle?.
.
Die Saison hatte ja noch nicht angefangen. Ironie Modus aus.
.
Sachen gibt es beim dauernden Abstiegskandidaten wo man nur den Kopf schütteln kann.
.
Ob Kühne das wusste?


Kuddel
4. September 2017 um 19:20  |  1282955

Ganz schön smart, Scholle.
Später kannst Du sagen: „Ich hatte Recht“ oder „Zum Glück hatte ich nicht Recht“
Pfiffig und pragmatisch 😉


JU aus Qu
4. September 2017 um 19:28  |  1282956

@tja Scholle,

beide Vereinen haben einen „Pfeffersack“ als Finanzier, der eine hat Ahnung davon was er macht, der andere ist nur Fan und gibt das Geld Leuten, die im Gegensatz zu Leipzig damit nicht umgehen können, finde den Unterschied.
Was Urlaub betrifft, den benötigt jeder, aber es gibt eben auch Fa. die zu bestimmten Zeiten eine Urlaubssperre verhängen.
Aber es gibt eben auch Führungspersonal, was von allein weiß man man Urlaub nimmt, oder besser nicht.
Der HSV bleibt scheinbar ein Taubenzüchterverein.


michailow
4. September 2017 um 19:41  |  1282957

Lieber Scholle, das ist starker Tobak, wenn es sich denn so verhält, daß ein leitender Angestellter seine Prioritäten dem Familienurlaub widmet, ohne die notwendige Verbesserung des Kaders bis zur letzten Minute des Transferfensters versucht zu haben. Was erlauben Todt? Was erlauben Bruchhagen?
Bestätigen sich hier Eindrücke rund um das Sommertrainingslager, dass die Koordinaton im Management nicht professionell und akribisch läuft? Was ist da los?


GV1977
4. September 2017 um 19:41  |  1282958

Nun ja, Todt macht Urlaub während der Transferperiode – na und ?!
Das war wohl kaum der Grund dafür, dass die wichtigsten Ziele nicht erreicht wurden.
Eher ein Symptom, denn offenbar scheint der Spodi auch nicht ganz so wichtig zu sein…
Und immerhin – mal positiv gesehen 😉 – da konnte er auch ein bisschn weniger falsch machen.


schubax
4. September 2017 um 19:46  |  1282959

Die Info,das JT 14 Tage komplett in Südfrankreich war ist falsch.Er hat es nur ein paar Tage verbunden mit Verhandlungen in Montpellier!!!
Schlecht recherchiert


knurri
4. September 2017 um 19:51  |  1282960

Hallo Scholle, vor 2-3 Jahren hat das lesen des Blocks noch Spaß gemacht. Selbst in den sogenannten Sommerlöchern. Aber heute überfliege ich die ersten Zeilen. Es klingt leider immer wieder nur nach Kligscheißerei. Tut mir Leid das gibt mur persönlich nichts.


Marcus Scholz
4. September 2017 um 19:54  |  1282961

@Knurri: Kein Thema. Es wird hier niemand gezwungen.


GV1977
4. September 2017 um 19:55  |  1282962

Todt hätte natürlich auch eine Liste interessanter Video-Links aus seinem smarten Netzwerk dalassen können, derweil zur Ansicht.
Es wäre außerdem eine gern genommene Abwechslung zu den täglichen Medieninterviews und -Updates gewesen.
Ihn selbst hätte es zudem noch deutlich flexibler bei seinen Urlaubsplänen gemacht.


Biker1952
4. September 2017 um 19:55  |  1282963

U 20 Behounek : Einsatz ab 86. Minute 6 Ballkontakte, 3 mit dem Fuss und drei mit der Hand (Einwürfe) Ergebnis 2:2. Ausgleich von Tschechien in der 89. Minute.
Beurteilung also nicht möglich.


Marcus Scholz
4. September 2017 um 19:56  |  1282964

@Schubax: Was für ein Quatsch. Es waren 14 Tage mit Unterbrechung. Oder weißt Du es sogar besser als Todt selbst…?!


4. September 2017 um 20:03  |  1282965

Super Beitrag, Scholle!! Unterschreibe ich zu 100%!!
Wenn kein Geld da ist, müssen besser werde. Müssen mehr und härter arbeiten. Die Spieler haben es in den ersten beiden Spielen gezeigt. Vorstand und SpoDi dürfen sich dem anschließen.
PS.: Hoffentlich kann Bobby spielen. Weiß nicht, wer ihn ersetzen könnte. Hahn wird rechts gebraucht.


scorpion
4. September 2017 um 20:04  |  1282966

.
@Scholle.
.
Der Urlaub von JT scheint, wie Du richtigerweise sagst, nur die Spitze des Eisbergs zu sein. Er ist wohl symptomatisch für die mangelhafte Bereitschaft, dem Erfolg alles, auch Privates, unterzuordnen.
.
Wenn in meinem Unternehmen in einer sehr wichtigen Phase ein leitender Mitarbeiter zu meinem Personaler gekommen wäre um in dieser Zeit Urlaub zu nehmen, selbst wenn er immer errichbar gewesen wäre, hätte es zwei Möglichkeiten geben.
.
Möglichkeit 1, der Personaler gewährt den Urlaub nicht und kündigt den Mitarbeiter sofort, mit entsprechender Freistellung.
.
Möglichkeit 2, der Personaler gewährt den Urlaub, dann wird er ebenfalls sofort freigestellt.
.
Ich bin mir jedoch sicher, dass ich Mitarbeiter habe, die mich nie vor solch eine abstruse Wahl stellen.


westraute1887
4. September 2017 um 20:06  |  1282967

VV Bruchhagen erläuterte diese „Causa“ bereits vor 10 Tagen.
Todt war in der Transferphase, mit Bruchhagen abgesprochen aus persönlichen Gründen ein paar Tage bei seiner Familie in Potsdam. Dort war er mindestens so handlungsfähig wie andere Manager, die ihre Teams in ferne Kontinente begleiteten.


westraute1887
4. September 2017 um 20:10  |  1282968

@Scholle:
Ich hätte mir diese neue Bissigkeit und Deutlichkeit bei der Bewertung der Zeroperformer Ertel, Jarchow und Konsorten gewünscht!


GV1977
4. September 2017 um 20:14  |  1282969

News-Ticker….
URLAUBSSKANDAL BEIM HSV !!!
„Sportchef flieht heimlich mit der ganzen Familie durchs Transfer-Fenster an die Cote Azur !“


Buffy
4. September 2017 um 20:15  |  1282970

@Scholle
Zum Thema Familie, Gesundheit und der Job im Profifußball:
Hast du gestern die Sportclub-Doku über Huub Stevens angesehen? Sehr interessant, wie differenziert Stevens in seinen verschiedenen Lebensphasen jeweils Prioritäten gesetzt hat.
Kann in der Mediathek nachgeguckt werden…


Biker1952
4. September 2017 um 20:17  |  1282971

Ich stelle einmal eine ganz böse Frage.
Wäre die Transferperiode anders gelaufen bzw. hätten wir andere Spieler bekommen wenn Todt hier gewesen wäre ?
Ich denke nein.


Bastrup
4. September 2017 um 20:18  |  1282972

Scholle hat Recht!

Urlaub in der heißen Phase geht gar nicht.

Jedoch ist es immer der Boss, mit dem die Urlaubsplanung abzustimmen ist.
Der Boss muss sicherstellen, dass die richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind.

Also: Alle feuern! Bruchhagen und Todt raus! Koste es was es wolle!

🙁

Gute Nacht!
B.

PS: es sind die Hamburger Medien, an denen dieser Verein zerbricht. Es sind nicht die Führungskräfte. Und schon gar nicht die Fans.


GV1977
4. September 2017 um 20:19  |  1282973

News-Ticker…
NEUES IM HSV URLAUBSSKANDAL !!
Spodi klärt auf:
„Es war ein Geheim-Auftrag ! HSV-Spodi hat heimlich Gönner, Berater und Trainer auf Malle belauscht… Nachts unerkannt nach Malle geschwommen „


Dehn
4. September 2017 um 20:21  |  1282974

@Biker,
Danke 😊 für deine Links in Sachen Pass-Training. Für mich durchaus interessant und informativ.


Willmann
4. September 2017 um 20:23  |  1282975

Das ist harter Tobak mit dem Urlaub in der heißen Transferphase.
Hat JT Postkarten aus dem Urlaubgsgebiet in die „Wohlfühloase“ geschickt ?
.
ich tue mir allerdings schwer den Urlaub als Fakt zu akzeptieren, da hätte sich doch schon längst die BILD etc. drauf gestürzt.


heman190
4. September 2017 um 20:31  |  1282976

Ein halbes Jahr im Amt und schon Urlaub nehmen müssen, in dieser Phase der Vorbereitung, das gibt es nur hier. Scholle hat in allem Recht!


4. September 2017 um 20:48  |  1282977

@ Scholle,
.
danke!!! Sehr gut erkannt “ Genau an diesen Dingen scheiterte der HSV in den letzten Jahren. An seiner Inkonsequenz, Dinge zuzulassen, die nicht zugelassen werden dürfen. “ ……wie wahr!!!
Geh mal zu Uli Hoeneß und frag ihn, ob du nebenher eine TV-Dokuserie drehen darfst…..(Diekmeier)


Raibi
4. September 2017 um 20:51  |  1282978

@All

Na ja, das der VV den Urlaub von Todt akzeptiert hat zeigt doch ganz klar den Transferplan der letzten Wochen. Es war klar, das keiner mehr kommt, außer wir verkaufen noch Holtby, Santos oder Lasogga. Da bereits früh klar war (intern) das Lasogga nur verliehen wird und für Holtby kein Abnehmer bereit stand blieb einzig und allein nur die Personalie Santos … und Einkauf des Griechen aus Augsburg.
Mehr „Aktivität“ beim Transferspiel würde daher immer nur von außen gefordert jedoch intern nicht in Erwägung gezogen. Und das Management hat die Presse schön an der Nase rumgeführt mit zuvor geäußerten Statements a la … wir wollen noch was machen …! Das Ablenkungsmanöver hat funktioniert und die Presse war 2 Wochen in täglicher Erwartung eines überraschenden Transfers.

…well played my friends… 😂😂😂


Rusty2000
4. September 2017 um 21:01  |  1282979

Unabhängig von JTs Urlaub finde ich die Medienberichte jetzt auch schon wieder super, dass Gisdol angeblich arge Personalnot hat, gerade auch wenn Wood nicht fit ist!
.
Warum haben wir nicht nachgebessert? Laut JT doch auch, weil wir überall ausreichend gut besetzt sind…


HeinzWilhelm
4. September 2017 um 21:08  |  1282980

scorpion sagt:
4. September 2017 um 20:04

Möglichkeit 3: Der Personaler wird entlassen, weil er keine Ahnung hat. Kündigung und Freistellung, da lacht sich jeder Richter tot. Da muss man kein Personaler sein, schon gar nicht Chef eines Unternehmens, um zu wissen, dass diese Vorgehensweise Blödsinn ist.


HCS
4. September 2017 um 21:25  |  1282981

Hoffentlich findet das Spiel am Freitag gegen Leipzig statt angesichts der vielen Baustellen rund um den HSV.


Kill Bill
4. September 2017 um 21:41  |  1282982

Wir sollten Peter Knäbel verpflichten.
.
Fleißiger Mann habe ich mir sagen lassen.


JU aus Qu
4. September 2017 um 21:43  |  1282983

@HCS,

hoffentlich sorgt Leipzig (u.a. Werner) nicht für weitere Baustellen 😳


xerxes
4. September 2017 um 21:46  |  1282984

Scholle, ich gebe dir recht, dass die Inkonsequenz beim HSV beispiellos ist. Konsequent scheint nur die Aufstellung gemach Trainingsleistung von Gisdol sein.
Bitte frag in dem Presserunden oder bei Interviews Todt und Bruchhagen danach, was das mit dem Urlaub auf sich hat, wie das Leitbild des Hsv aussieht und wie man konsequenter werden will.


Dembinski
4. September 2017 um 21:48  |  1282985

Zuerst kommt Todt nicht sofort aus seinem Thailand Urlaub zurück, obwohl im in Hamburg ein Traum Job angeboten wird und ein Jahr später das.
Ich fasse es nicht. Warum stellt der HSV fast nur Amateure ein. Warum?
Da hat man langsam echt keine Lust mehr drauf.
Mir fehlen die Worte.


Dukate
4. September 2017 um 21:50  |  1282986

@scholle – Scholle, du bist Gott!!!
Bitte, bitte, bitte: bleib so wie du gerade bist. Ehrlich, hart, wahrhaftig!


HCS
4. September 2017 um 21:53  |  1282987

JU aus Qu sagt:
4. September 2017 um 21:43

hoffentlich sorgt Leipzig (u.a. Werner) nicht für weitere Baustellen 😳

xxxx

Wenn Du nicht hin willst gib mir Deine Karte. Brauche noch eine.


JU aus Qu
4. September 2017 um 22:08  |  1282988

@HCS,

ich habe eher vermutet, das Du deswegen deine weg geben willst 😉


HCS
4. September 2017 um 22:12  |  1282989

Keine Sorge Ju. Du weißt doch. In guten wie in schweren Tagen. Ich halte es mit dem HSV so wie Deine Frau mit Dir.


JU aus Qu
4. September 2017 um 22:15  |  1282990

@HCS,

die hat ja auch einen guten Manager zu Haus der alles im Griff hat 🙂


common sense
4. September 2017 um 22:21  |  1282991

HeinzWilhelm – 4.9.17 – 21:08 h
Natürlich hat Scorpion recht, denn es geht dabei um Key Personnel, also Führungskräfte.
Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit hast Du in Deinem Berufsleben
noch nie Personalverantwortung gehabt.


HCS
4. September 2017 um 22:21  |  1282992

Hat sie sich von Dir getrennt?


Kuddel
4. September 2017 um 22:22  |  1282993

Scholle, es ist sehr auffällig dass Du gern ÜBER, aber nicht MIT HSV-Verantwortlichen sprichst. Direkte Frage: Möchtest Du es nicht oder hat Dir der HSV die Türe vor der Nase zugeschlagen?
Dein letztes Interview war gefühlt zwischen Tür und Angel mit Didi Beiersdorfer, als du versuchtest Deine Causa Stefan de Vrij zu retten. Und gefühlt hat es im vergleichbaren Zeitraum mit Dieter Matz wesentlich mehr Interwievs und damit Informationen aus ERSTER HAND gegeben.
Mir ist hier zuviel „Zumindest ist es zu hören“ oder „wie man hört“, „dem Vernehmen nach“…“ mein Kollege von der XY-Zeitung“, ..usw.
.
Ich frage auch deshalb (vielleicht ein bisschen provokativ), weil Du
hier kürzlich einem Kommentator „gefährliches Halbwissen“ unterstellt hast.
Ich sehe nicht wo bei dir das „Ganz-Wissen“ ist, so lange Du nicht mit den Personen direkt sprichst, Über die Du berichtest. (Wenn sie es denn überhaupt mitbekommen!)
Nicht böse gemeint, aber vielleicht geflunkert.


JU aus Qu
4. September 2017 um 22:24  |  1282994

@HCS,

bei uns geht es nicht so zu wie beim HSV 😉


Marcus Scholz
4. September 2017 um 22:36  |  1282995

Oh Mann. Soll ich darauf ehrlich antworten?


HCS
4. September 2017 um 22:40  |  1282996

Jo.


nenndorfer
4. September 2017 um 22:40  |  1282997

Ich lach mich schlapp….der Urlaub war Schuld. Geht’s noch? Und warum erst jetzt?
Todt war mit Sicherheit 24/7 erreichbar und handlungsfähig.
Ein Querverweis zu anderen bl Vereinen, mit der Frage ob alle ihre Spieler/Position bekommen/besetzt haben. Na ja, nicht nur beim hsv ist man zu „doof“


Kuddel
4. September 2017 um 22:41  |  1282998

Es wird hier niemand gezwungen….


Christian
4. September 2017 um 22:44  |  1282999

Wer würde es anders machen von euch, ganz ehrlich! War doch alles schon durch, nur noch Panikkäufe… Dat löpt


HSV63
4. September 2017 um 22:47  |  1283000

Kuddel sagt:
4. September 2017 um 22:22

Interessant, würde mich über eine Beantwortung freuen.


Dilas
4. September 2017 um 22:59  |  1283001

Wie der Herr, so das Gescherr.

Oder auch: Vorbilder sehen anders aus als Herr Todt.


AD1979
4. September 2017 um 23:01  |  1283002

Raibi und Scholle haben vermutlich Recht. War wohl alles nur Gequatsche, von wegen wir wollen noch was machen. „Das ist Humbug“, HSV Humbug…


Dehn
4. September 2017 um 23:04  |  1283003

@ nenndorfer!
Wie recht du hast!
Dieses Beckmesserische von manchem kleinkarierten Frustfratz und Hardliner ist nur noch bemitleidenswert!
Natürlich war JT jederzeit erreichbar. Und selbstredend hat seine „geografische “ Absens seine Anstrengungen nicht beeinträchtigt.


letorge
4. September 2017 um 23:07  |  1283004

@Kuddel

Kann dein Nachfragen sehr gut verstehen und deine Kritik teile ich was dieses ganze „sie zu hören ist“.
Ich habe unter Gisdol ist der Austausch sehr viel geringer geworden auch scheinen mir die Spieler weniger zwischen Tür und Angel zu quatschen. Scholle hat dies denke ich bei MatzAb live auch angedeutet, wenn vielleicht auch nicht gewollt. Als es darum ging was Gisdol für ein Typ sei „hier die Mannschaft da die Medien, ganz klar….eh so wie es ja auch sein soll“…
Oder warum fragt man nicht einfach Gisdol, ob Struth sein Berater ist oder nicht. Sehe das Problem nicht, dann müßte Scholle nicht schreiben „nach meinen Informationen“ und man könnte den Gastblog besser einordnen, der das als Fakt behauptet.
Das gleich mit „warum keine individual Trainer oder längeres Training“ wenn man es kritisiert müßte doch Interesse vorhanden sein, warum das nicht geschieht. Dachte Journalisten seien um Aufklärung bemüht.
Würde doch Klarheit schaffen,oder?


Jupp Koitka
4. September 2017 um 23:19  |  1283005

Das mit dem Urlaub gegen Ende der Transferperiode wirkt nach außen sicher etwas unprofessionell, ist aber nicht kriegsentscheidend.
Heutzutage kann man von überall aus kommunizieren. Das ist Todts Hauptjob.
Und fliegen kann er ja auch von überall nach überall.
.
Was aber unumstritten und viel schlimmer ist (ich schrieb es hier schon).

Die ganze Transferperiode war ein einziges unglaubliches Kommunikationsdesaster.
Transfers wurden mehrfach angekündigt oder in Aussicht gestellt. Gekommen und gegangen sind dagegen wenige Profis. Das „neue Gesicht“, das man dem Kader verpassen wollte, ist das alte. Nur mit ein paar Falten mehr.
.

Bruchhagen und Todt geben ein schlechtes Bild ab. Auch wenn die Mopo-Umfrage ja eher positiv für die Protagonisten ausgefallen ist.
.
Sie haben es jedenfalls eher noch schlechter als Beiersdorfer gemacht, was auch Reinhard 1789 nicht für möglich gehalten hätte. Ich dagegen schon…


Eisenwilli
4. September 2017 um 23:25  |  1283006

Klasse Spiel der Deutschen Nationalmanschft heute! Sehr schöner Montagabend, überaus unterhaltsam. Nervig nur, dass ich RTL gucken musste.


Meaty
4. September 2017 um 23:34  |  1283007

Schalke-Manager Christian Heidel im Interview:
Montag, 21.11.2016 | 08:55 Uhr

SPOX: Suchen Sie denn in Ihrer Freizeit auch nach anderen Möglichkeiten des Ausgleichs?

Heidel: Nein. Ich will auch in der Freizeit auf dem Stand der Dinge sein. Das Geschäft läuft ja schließlich auch weiter. Ich mache es schon seit Jahren so: Nach Saisonende bin ich noch zehn Tage vor Ort, anschließend fahre ich zwei Wochen in den Urlaub. Ich miete mir ein Häuschen mit Terrasse, installiere als allererstes den Computer und richte mir einen Arbeitsplatz ein. Die Familie schwimmt im Meer und ich sitze dann mit Laptop und Telefon auf der Terrasse in der Sonne. Sie glauben ja gar nicht, wie viele Transfers ich schon in Badehose abgewickelt habe. Mein Gegenüber am Telefon bekommt das ja nicht mit. (lacht) Ich bin kein typischer Urlauber. Nur auf der Liege liegen und in die Sonne schauen wäre mir nach fünf Tagen zu langweilig.


Frosty
4. September 2017 um 23:43  |  1283008

@scorpion, common sense
atmet mal tief durch… das ist ja nun quatsch, jemanden zu entlassen, weil er höflich um Urlaub fragt, in dem er auch noch erreichbar wäre.
Als Sportdirektor muss man nicht vor Ort sein.. das ist einer der Unterschiede zu Vogelscheuche und Parkwächter.
Dicke-Hose-Syndrom macht noch keinen guten Unternehmer.


irgentwasistimmer
4. September 2017 um 23:55  |  1283009

Wenn doch kein Geld da ist womit man Spieler kaufen kann, warum soll Todt da nicht in Urlaub fahren. Gehst ja auch nicht auf eine Versteigerung ohne Geld in der Tasche.


Bidriovo
5. September 2017 um 1:39  |  1283010

Naja das was Todt in die Mikrofone geblubbert hat war, das man zum Trainingslagerauftakt alle Neuzugänge präsentiert haben wollte. Insofern kann man doch dann danach Urlaub machen…


Diego
5. September 2017 um 5:14  |  1283011

Todt ist sowieso spätestens nach der Winterpause Geschichte. Er wartet schon jetzt auf seine Abfindung, so wie alle anderen vor ihm auch. Das war immer so, und wird sich auch nicht mehr ändern. Der Club ist ihm shiceegal, genau wie dem Vorstand und dem Aufsichtsrat. Jeder möchte noch ein Stück vom Kuchen, bevor der Insolvenzverwalter das Buffet für immer schließt. Wenn man das einmal verstanden hat, regt man sich nicht mehr auf, sondern verfolgt das Geschehen nur noch belustigt und mit einer gewissen Abscheu.


Gravesen
5. September 2017 um 6:48  |  1283012

Weshalb sollte Todt entlassen werden, weil er Urlaub gemacht hat? Hier liegt ein Denkfehler vor. Man sollte dann eher denjenigen entlassen, der seinen Urlaubsantrag unterschrieben hat. Na, wer das wohl ist?
Dennoch zeigt das Verhalten von Todt, das er nicht wirklich mit viel Herzblut für den HSV arbeitet. Es ist für ihn halt ein Job, der super bezahlt wird und ihm in der Hauptgeschäftszeit auch noch Urlaub zugesteht.
Das Todt nicht mit vollem Einsatz dabei ist, zeigt sich auch an den Transfers. Der HSV braucht auf dieser Position einen positiv verrückten Workaholic, der sich voll mit dem Verein identifiziert und ein gutes Netzwerk hat. Arnesen war so jemand, aber den wollte man ja nicht mehr.


Gravesen
5. September 2017 um 6:52  |  1283013

Um einen Transfer zu finalisieren, muss der Sportchef zwingend vor Ort in Hamburg sein. Denn, sportliche Argumente hat der HSV ja schon lange nicht mehr, um Spieler zu überzeugen.
Für mich gehört daher dazu, dass der Sportchef den potentiellen neuen Spieler in Hamburg alles zeigt (Trainingsgelände, Stadion, Stadt, mögliche Wohnungen etc.). So wie es seinerzeit auch von Hoffmann/Beiersdorfer gemacht wurde, um wirklich tolle Spieler nach Hamburg zu holen (vdV, Kompany etc.).
Es kommt, glaube ich, nicht gut an, wenn ein möglicher neuer Spieler mit Berater und Familie in Hamburg aufschlägt (was ja zwingend sein muss wegen med. Untersuchung, Vertragsunterschrift) und der Sportchef ist nicht da. Das gehört einfach zum guten Ton dazu.
Die Vorbereitungen kann man sicherlich von egal wo durchführen, aber wenn es um die Entscheidung geht, hat der Todt in HH zu sein.


scorpion
5. September 2017 um 7:00  |  1283014

.
HeinzWilhelm sagt:
4. September 2017 um 21:08
scorpion sagt:
4. September 2017 um 20:04
Möglichkeit 3: Der Personaler wird entlassen, weil er keine Ahnung hat. Kündigung und Freistellung, da lacht sich jeder Richter tot. Da muss man kein Personaler sein, schon gar nicht Chef eines Unternehmens, um zu wissen, dass diese Vorgehensweise Blödsinn ist.
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Du redest wie der Blinde von der färbe. Jemanden NICHT entlassen zu können ist eine gerne wiederholte aber nicht zutreffende Mär. Mit Geld lässt sich aales regeln.
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Frosty sagt:
4. September 2017 um 23:43
@scorpion, common sense
atmet mal tief durch… das ist ja nun quatsch, jemanden zu entlassen, weil er höflich um Urlaub fragt, in dem er auch noch erreichbar wäre.
Als Sportdirektor muss man nicht vor Ort sein.. das ist einer der Unterschiede zu Vogelscheuche und Parkwächter.
Dicke-Hose-Syndrom macht noch keinen guten Unternehmer.
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Auch Du scheinst es nicht zu verstehen verstehen zu wollen.
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Es geht hier nicht um den Urlaub an sich, sondern um die Einstellung zu seinem Job. Wenn ich mich recht erinnere, wollte er auch zu Beginn seines Jobs seinen Urlaub erst beenden bevor er seinen Job antrat, in einer Situation, in der Verein ohne SpoDir war. Schon das war etwas „unglücklich“.
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Übrigens, Konsequenz ist nicht gleich dicke Hose 😉

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scorpion
5. September 2017 um 7:05  |  1283015

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Wer Rechtschreibfahler findet, darf sie gerne behalten 😡😡😡
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Pro Editierfunktion !


Reiner Petri
5. September 2017 um 7:55  |  1283016

Frage an die Blogger:
Wann soll ein JT Urlaub machen?
Während des Spielbetriebs! Natürlich nicht! Das dürfte jedem hier klar sein.
Da geht gar nichts! Wenn der Spielbetrieb läuft muss JT anwesend sein.
Also zwischen den Saisons und in der Winterpause!?
Das geht ja auch nicht, da ist ja Wechselzeit und da sitzt JT immer 24 Stunden, rund um die Uhr vorm PC und am Handy und Telefon. Eigentlich dürfte der noch nicht mal auf dem Trainingsplatz stehen oder bei einem Trainingsspiel dabei sein, der muss im Büro ein bett haben und ein Dixi-Klo! Wenn er ins Bad läuft könnte er was verpassen, da muss das Dixi-Klo so ausgerichtet sein, dass er ständig!!! den PC im Auge haben kann.

Scholle Du sprichst von den letzten 4 Transferwochen!!!!
So wie ich das in Erinnerung habe, war das letzte Testpiel in Hamburg in der Arena gegen Barcelona, vier Woche vor Transferschluss. Das Wochenende darauf begann die Saison in Osnabrück! Und am Samstag darauf die neue BL-Saison.
An jedem dieser Tage und auch davor, war JT anwesend und hat auch Interviews gegeben.
Wann bitte schön soll er da im Urlaub gewesen sein, dass hätte HB sicher unterbunden.
Was zu lesen war, KMK hat wohl die Kohle für Stafylidis nicht rausgerückt. Das ist löblich, denn Stafylidis wäre keine Bereicherung gewesen.
Wenn man nun zurück überlegt, nach der Entscheidung, dass KMK keine Kohle mehr gibt, war ein Transfer eigentlich nicht mehr möglich.
JT hätte alle Zeit der Welt gehabt.
Auch Spodis haben einen Vertreter, der im Falle eines Ausfalls wegen Krankheit oder Urlaub einspringen.
Da hätte ich, Stand der Dinge, jetzt von JT selbst mal erfahren wann er in Urlaub war und wie er das geregelt hat.


horstmann
5. September 2017 um 8:02  |  1283017

@Scholle
..
Mit diesem Blog hast du ja ein Fass aufgemacht.
..
Gerade jetzt wäre es doch die Pflicht eines nachhaltig arbeitenden Journalisten, dem VV gegenüber zu treten und nachzufragen, welche Gründe vorgelegen haben einem Spodi während der lfd. Transferperiode einen 14-tägigen Urlaub – ggf. mit Unterbrechung – zu genehmigen. Wer finanzkräftige Partner und Geldgeber für den Blog gewinnen will, muss auch mal die Wege bis zum Ende gehen, nicht das die Kollegen von der Bild wieder eine Nasenlänge voraus sind …


Kuddel
5. September 2017 um 8:19  |  1283018

Ist doch nur ein Sturm im Wasserglas 😜


tumtrah
5. September 2017 um 8:21  |  1283019

Zum Thema Urlaub JT. Einige wollen es einfach nicht verstehen, hier geht es im wesentlichen um die Grundeinstellung zu seinem Job. JT hat hier absolute Vorbildfunktion
vorzuleben.


paulinski
5. September 2017 um 8:54  |  1283022

Was anderes. Wenn der HSV auf einen Freitag gesetzt wurde, und das gleich mehrmals, muss er doch energisch bei den jeweiligen Verbänden protestieren, dass z.B. so ein wichtiger Spieler wie Wood von diesem Länderspiel befreit ist, zumindest versuchen. Jedenfalls wenn der Spieler erst einen Tag vor dem Freitag zurückkehrt. Dann kannst ihn auch in den USA gleich ein paar Tage länger urlauben lassen. Wie soll Wood am Freitag eine Hilfe sein? Dann sind Ekdal und Papa nicht fit. Also, ich seh schwarz für Freitag, leider.


paulinski
5. September 2017 um 8:57  |  1283023

Was gehen mich die Ferientermine fremder Leute an?


Der Meller
5. September 2017 um 9:01  |  1283024

Todt kann gar nicht immer erreichbar gewesen sein, weil er immer telefoniert hat. Musste auch mal klargestellt werden.


GV1977
5. September 2017 um 9:01  |  1283025

War Struth auch im Urlaub ?
Dieses mehrfach wöchentlich auftretende Stören der Freizeit durch Trainingseinheiten sollte dringend mal abgestellt werden. Das halbe Wochenende ist ja schließlich auch schon wegen dieser „Pflichtspiele“ okkupiert.


GV1977
5. September 2017 um 9:13  |  1283026

Armer Spodi – er kann nie (2 Jahresvertrag ?) in den Urlaub fahren; entweder ist Transferphase oder Spielbetrieb. Was für eine üble Ausbeuterei !
Und die armen Kinder – wachsen quasi ohne Vater auf !
Schlimme Zustände, und das beim HSV, skandalös!!


pietkunz
5. September 2017 um 9:17  |  1283021

Da scheint etwas aufgeschnappt worden zu sein, worüber wohl bereits gehörig gefrotzelt werden dürfte beim HSV.
Eben als die „Spitze des Eisberges“…
.
Dann kommt auch der durchaus brisante „kicker“-Bericht aus der Montagsausgabe (Sebastian Wolff scheint ebenso gerade erst aus dem Urlaub zurückgekehrt zu sein) nicht von ungefähr – und ich wundere mich, dass das hier noch nicht erwähnt wurde.
.
Darin wird auf das Risiko mit nur 19 Feldspielern, von denen mit Thoelke und Hunt aktuell zudem noch zwei verletzt sind, eingegangen.
Laut „kicker“ wird Todt deshalb nicht nur von den Anhängern kritisch beäugt, sondern auch innerhalb des Klubs werde hinterfragt, weshalb die Pläne nur bedingt umgesetzt wurden.
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So hätte Gisdol intern wie extern substanzielle Veränderungen am Kader eingefordert – und tatsächlich sei Stafylidis der absolute Wunschspieler von Gisdol und der dringend gesuchte Standardschütze gewesen.
Der Deal sei laut „kicker“ aber deshalb nicht zustande gekommen, weil Kühne nicht bereit gewesen sein soll, diesen Wunsch zu erfüllen und den Spieler zu finanzieren.
Die vermeintliche „wirtschaftliche Vernunft“, mit der sich ein Todt einmal mehr brüstet, habe in diesem Fall nur notgedrungen regiert…
Zudem soll Kühne dieser Tage ohnehin überdenken, inwieweit er sein Engagement fortführen will.
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Außerdem werde beim HSV diskutiert, warum Todt keinen Ersatz für Müller holte.
Gisdol soll laut „kicker“ keinen Hehl daraus machen, dass er die Müller-Lücke beträchtlich finde.
Die Betonung, dass sie den Talenten im Kader keinen vor die Nase setzen wollten, soll wohl nur vordergründig sein…
Allein der Sechs-Punkte-Start kaschiere zunächst, dass durchaus Ernüchterung über die Transferperiode herrsche…
Laut „kicker“ stehe die Frage im Raume, ob Todts Analyse („Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“) tatsächlich allen handelnden Personen aus der Seele spricht.
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Der „kicker“ merkt angesichts der Rückschläge im Zwischenspurt der Rückrunde sowie der durch „Teamspirit“ zurückzuführenden Auftagssiege an, dass solche Energieleistungen nicht auf Abruf wiederholbar seien – und nur wenn dies weiterhin erfolgreich gelinge, würden kritische Nachfragen zu den Transfers ausbleiben…


bopsi
5. September 2017 um 9:22  |  1283027

Hm, Leipzig hat den HSV also abgehängt, weil man CL spielt, somit interessant ist für die Spieler?!
Ich habe Leipzig noch nicht CL spielen sehen und, das kann aber auch am Alter liegen, meine mich zu erinnern, dass Leipzig vor noch nicht all zu langer Zeit in Liga 3, Liga 2 spielte. Also dort, wo der HSV ja auf gar keinen Fall hin sollte.
Zudem habe ich gehört, Leipzig deckelt die Gehälter, beim HSV kann man also mehr verdienen als in Leipzig.
Warum bekommt Leipzig also vermeintlich bessere Spieler?
Böse Zungen behaupten, das läge vor allem daran, dass auf der einen Seite Beiersdorfer würgte, auf der anderen Rangnick wirkt.
Wenn man 2 Clubs wirklich vergleichen will, wie es gehen kann und wie eben nicht, dann muss man geradezu den HSV und Leipzig nehmen, denn beide sind ohne den Hauptgeldgeber in dieser Form kaum überlebensfähig, bei beiden war Beiersdorfer tätig. Natürlich ist es nur Zufall oder eine ganz üble Unterstellung, dass Beiersdorfer sowohl in Hamburg wie auch in Leipzig komplett versagte.
Auch der Jugendbereich muss verglichen werden. In Hamburg wird ein Peters verpflichtet, der mit wohlfeilen Worten den Zuhörer verstören kann, Rangnick verpflichtet den beim VfB jahrzehntelang erfolgreich arbeitenden Frieder Schrof… Kein Mann der großen Sprüche, wirklich nicht, aber mit glasklaren Vorstellungen, wie es zu laufen hat.
Rangnick hat in der Trainerwahl auch daneben gegriffen, keinen passenden gefunden und es selbst übernommen. Das konnte Beiersdorfer natürlich nicht, aber Beiersdorfer hatte eben NUR Tuchel auf dem Schirm, alles andere war mal wieder der Verfügbarkeit geschuldet.
Kurz, in Leipzig wird genau so gearbeitet, wie man es in Hamburg müsste. Leipzig sollte dem HSV als leuchtendes Bsp. dienen, aber das tut es nicht, denn Leipzig ist ja Matteschitz. Dabei ist der HSV Kühne, nichts anderes mehr. Und ich glaube sogar, dass Leipzig heute ohne Geldgeber (über)lebensfähiger wäre als der HSV.


GV1977
5. September 2017 um 9:31  |  1283028

pietkunz sagt:

5. September 2017 um 09:17

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Günstige Position des Trainers:
Kommt es zur Fortführung der Auftakterfolge, so hat er dies TROTZ der mangelhaft genutzten Tranferphase vollbracht.
Läuft es demnächst schlecht, weiß natürlich jeder, woran es lag – jedenfalls nicht am Trainer…
Der optionale Sündenbock ist schon auserkoren.
Der nächste (bezahlte) Urlaub könnte absehbar werden.


Der Meller
5. September 2017 um 9:41  |  1283029

Bopsi,

ich denke eher, die ganze Spieler-Pipeline hatte Beiersdorfer schon auf Jahre in Leipzig vorgeplant. Rangnick erntet nur…..

Liebe Bloggemeinde – DAS war ein WITZ!


GV1977
5. September 2017 um 9:44  |  1283030

bopsi sagt:

5. September 2017 um 09:22

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Und wenn nun Leipzig am Freitag NICHT gewinnt ?
Wäre dann nicht bewiesen, dass Tradition, Indentifikation, Mentalität und Kampfgeist gegen synthetische Dosenbrause-Konstrukte immernoch obsiegt ?
Da bräuchte sich auch Uwe keine Sorgen mehr machen.
Ein wirklich wichtiges Spiel !


GV1977
5. September 2017 um 9:46  |  1283031

Der Meller sagt:

5. September 2017 um 09:41

Liebe Bloggemeinde – DAS war ein WITZ!
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Echt jetzt ?


Der Meller
5. September 2017 um 9:48  |  1283032

Und nochmal zu Todt. Kam das nicht sogar von Bruchhagen, der Todt als Kenner der 2. Liga angepriesen hat und man zukünftig auch da gucken MUSS? Öhm, soviele Zweitligakicker sehe ich aktuell nicht, die bei uns angeheuert haben, um den Kader auszugleichen oder zu vervollständigen.

Todt hat mit seiner ersten richtigen Transferphase mal so richtig ins Klo gegriffen und man kann als Fan nur froh sein, dass bereits 6 Punkte auf dem Konto stehen. Es ist eine Frechheit gegenüber dem blinden Fan zu erläutern, dass man mit dem Transferergebnis zufrieden sei.

Der kleinste Bundesligakader mit einem Haufen verletzungsanfälligen Spielern. Super. Bei dem Ergebnis würde ich auch lieber in Urlaub fahren und nicht wieder kommen.


pietkunz
5. September 2017 um 9:51  |  1283033

Da scheint sich was zusammenzubrauen.
In einem Klub, bei dem Millionenschäden wie in Osnabrück einfach müde weggelächelt werden, bei dem ohne eigenes Konzept immer alles nur auf den jeweiligen Trainer ausgerichtet ist – und ein Trainer, der zumTrainingsauftakt den angeblich nicht mehr gewünschten Holtby, Hunt und Lasogga den Marsch blasen sollte (wie die Sportbild berichtete), der am Rücken des Spodi vorbei Wunschlisten an Kühne mailt, der sich sportliche Niederlagen ohnehin nie selbst anzuheften pflegt – und bei dem es deshalb nur noch eine Frage der Zeit und kommenden Schlappen sein wird, wann er sich mit Todt gegenseitig zerfleischt und diesen zur Rechenschaft zieht.
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Todt ist für mich die letzte und noch dampfende Hinterlassenschaft Beiersdorfers, dessen Planlosigkeit und Ambivalenz er vermacht bekommen zu haben scheint.
Todt sollte der Erfüllungsgehilfe seines Kumpels Beiersdorfers werden, als man gutmütig meinte, beide Posten wären ja bisserl too much für den armen Didi, und ihn noch nicht ahnen ließ, dass sein Abgang längst beschlossen überfällig war nach zweieinhalb Jahren unfassbarer Misswirtschaft.
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Und wem es noch nicht aufgefallen ist – all die hier geholten oder gehandelten Spieler wurden entweder von Gisdol verlangt oder entstammten noch Didis Resteliste oder Einflüsterungen – so hatte dieser auch schon einst versucht, z.B. einen Oczipka bei der Eintracht loszueisen. Mir fällt außer Thoelke nichts ein, was auf dem Mist von Todt gewachsen sein könnte, über dessen nicht vorhandene Marktkenntnisse sich selbst ein Thomas Strrrunz im kleinsten Kreise schon beömmelte, als Todt hier anheuerte.
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Oder warum holt der KSC lieber mit Kusshand einen bei uns als „Drittligamanager“ geschassten Kreuzer zurückholt, als auch nur einen Tag länger noch mit Todt zusammenzuarbeiten?

Zitat Sport1:

Auch Kreuzers Vorgänger als Sportdirektor, Jens Todt, bekam sein Fett weg: „Er hätte besser recherchieren und uns besser informieren müssen“, monierte Wellenreuther. Der heutige HSV-Manager habe zudem mehrere Spieler unter Wert angeboten oder ziehen lassen.

Tja, und hätte Todt hier beim HSV nur überhaupt auch mal konsequent Spieler angeboten, statt beim Feierabendbier dies bloß immer bequem irgendwelchen auf die Schulter geklopften Beratern zu überlassen…
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Und all diejenigen, die laut Mopo-Umfrage der HSV-Führung auch noch ein gutes Zeugnis attestieren und die wahren Probleme sicherlich nur beim bösen Oligarchen und Einmischer Kühne sehen, dürften doch jetzt mit sich in einen Interessenkonflikt geraten:
Huldigen sie Jens Todt nun der „wirtschaftlichen Vernunft“ – oder kreischen sie wieder gegen Kühnes Einmischen, dass der ihnen Wunschspieler Stafylidis vermasselt habe?
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Nun, meiner Ansicht nach sollte aus Sicht der HSV-Protagonisten in Wirklichkeit abermals die UNvernunft walten – und, koste es was es wolle, ein Stafylidis (mit „kicker“-Durchschnittsnote 3,7 auf Notenniveau von Ostrzolek, Sakai, Diekmeier, Santos – darüber hinaus vom 28. – 30. Spieltag bei Augsburg nur Reserve bzw. einmal nicht mal mehr im Kader), für 8 – 10 Mio. verpflichtet werden – Kühne bezahlt ja.
Das war fix, Alternativen zu suchen nicht mehr nötig, mit dem Spieler sich einig, dass dieser sich sogar erlauben konnte, sich dembelemäßig freizupressen, und die ganze Geschichte einen Reuter vor arge Planungsprobleme stellte, wofür dieser, wenn ihm angesichts des unstrukturierten Rumgeeieres des HSV zu Recht der Kragen platzt, hier auch noch von der Raute im Herzen verhöhnt wird.
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Alle, wirklich ALLE, waren sich im und um den HSV einig, dass der Kader zur neuen Saison ein neues Gesicht haben muss. Selbst der sonst so erzkonservative und an Gegebenheiten festhaltende Bruchhagen kündigte dies an.
Aber nach

– fast 11 Mio für einen bereits vor einem halben Jahr geholten Papaknieknorpoulos

– 6 Mio für einen in Gladbach wegen technischer Mängel ausgemusterten Hahn

– 3,5 Mio für einen Ersatztorwart

– 3 Mio für einen zufällig (erzähl uns nix, Todt!) beim Testkick entdeckten 18-jährigen weiteren Innenverteidiger

ist das unverhältnismäßig einseitig kostenträchtige Ergebnis angesichts der vorausgegangenen Defizite beinahe der Hohn.
Und selbst wenn ein Stafylidis oder sonstwer aus wirtschaftlicher Sicht in der Schwebe steht, muss ich wenigstens ein z.B. in der 3. Liga aufstrebendes Talent als Alternative in petto haben – aber nichts von dem hat Todt.
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Und während man im Umfeld des HSV stets dem „Gönner“ und dessen Berater die Schuld für das Dilemma in die Schuhe schiebt, wenn hier nur überteuerter Kram womöglich nach seinem Gutdünken angeschleppt werde und er in einer inakzeptablen Respektlosigkeit gegenüber seinen enormen Auwendungen sowie Vermögen den HSV ja wie einen „Junkie“ dazu verleite und auch die Preise versaue (so eine Schweinerei aber auch), ist es im Fall Stafylidis nunmehr ausgerechnet Kühne, der dem Wahn an Misswirtschaft und dem peinlich unvorbereiteten Todt mal einen Riegel vorschiebt.
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Und übrigens hat Kühne mit seinem angeblich ja ach so schädlichen Interview mal mit einem Schlag aufgezeigt, woran es wirklich hapert – nämlich an der gewissen Genialität in den Führungsgremien und bei den Entscheidungsträgern.
Im Grunde an Professionalität, die nach Hoffmann hier völlig versiecht ist.
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Und genau das ist das Problem des HSV – das atemberaubende Missmanagement der vergangenen sechs Jahre seiner schwachen Führungsköpfe.
Jeder, der in dem Zusammenhang seinen Unmut immer nur gegen Kühne ablässt, verschafft den Jarchows, Kreuzers, Beiersdorfers, Todts nur die allerbesten Alibis, die sie niemals verdient haben.
Und was erlaubte sich ein Jarchow mit seinem auf AR-Wahlkampf pro SC-Genossen geeichten Interview mit einem einzigen Geätze gegen Kühne, Gernandt und die Räte – ohne dass auch nur EIN EINZIGES MAL der Name „Beiersdorfer“ Erwähnung findet oder Jachow sich als Ex-Operateur mal selbst hinterfragt, warum von IHM in originärer Zuständigkeit nie mal „Strategie“ und „Konzept“ hervorgebracht wurde…
Die einzige „Strategie“ beim HSV ist es offenbar immer nur, alles auf die Aufsichtsräte und Kühne zu schieben, damit sich die unfassbar schwachen Operateure Alibis für ihre Misswirtschaft verschaffen können.
Und was darf auch Mehltau-König Marcel Jansen noch seinen Quark gegen Kühne draufsetzen – aber kein Wort darüber, dass Jansen für einen neuen Vertrag selbst gern noch ne Million an Gehaltserhörung bei einem persönlichen Besuch bei Kühne rausholen wollte – als diese ausblieb, die Fußballschuhe aber lieber an Nagel hing, anstatt sich im besten Fußballalter mal außerhalb der Wohlfühloase reinknien zu müssen…
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Kühne wäre hier ein Segen, um den uns jeder Top-Klub hätte beneiden können – WENN, ja WENN hier nicht nach Hoffmann nur noch amateurhafte und dilettantische Führungen rumgemurkst hätten.
Wären die ganzen Kühne-Investitionen von nahezu 150 Millionen (!!) nur mal EIN BISSCHEN sinnvoll, zweckmäßig, fachkundig, gewieft und vorausschauend eingesetzt worden, hätten wir in dieser schwachen Bundesliga längst ein Dauer-Abo in der Champions League sicher – mit jedem Jahr garantierten 40 Mio Startkapital und zusätzlichen Fernseheinahmen. Und keiner würde behaupten, Kühne würde weitere Investoren und Sponsoren vergraulen – die wären dann schon von ganz allein gekommen. Und wir wären top aufgestellt – wirtschaftlich wie sportlich.
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Wer will Kühne noch verdenken, dass er infolge dieser Misswirtschaft und dieses Dilettantismusses das Vertrauen verliert und sich einen Berater zur Seite zieht!?
Aber sowas und mutmaßliche Verquickungen stehen hier dann im kreischenden Umfeld der Alt-Traditionen mehr im Vordergrund, als dass mal schonungslos analysiert wird, wie ein Beiersdorfer hier innerhalb von nicht mal zweieinhalb Jahren satte 130 Millionen verbrennen, den HSV wirtschaftlich wie sportlich zum Intensiv-Patienten sowie im TV-Ranking an vorletzter Stelle führen konnte…
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Es ist jetzt fast ein halbes Jahr her, seit Wood im März gegen Gladbach sein fünftes und letztes Tor der vergangenen Saison erzielte.
SEIT DIESEM TAG buhlten die HSV-Verantwortlichen um eine Vertragsverlängerung mit Wood…
Also was hat das letztlich mit Kühne oder Struth zu tun…
Hätte Struth irgendeinen Einfluss, wäre ein Kostic nicht für 15 Mio. verpflichtet worden.
Würde Struth gegenüber dem HSV eigennützig handeln, hätte Struth den Wood-Transfer forciert und sich neben einem woanders nicht minder hoch bezahlten Wood-Gehalt auch noch an den Transfergebühren bereichert. Und auch die Umstände, dass Kühne nicht ohne Weiteres bereit war, die Transferkosten für einen von Struth betreuten Hahn zu stemmen, passen nicht zum Vorwurf, Struth habe hier über Kühne nur seinen eigenen Akteur wie Hahn positionieren wollen – der vielmehr absoluter Wunschspieler von Gisdol und Todt gewesen ist!
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Ich glaube, Kühne wünscht sich nichts sehnlicher, als eine starke, autarke HSV-Führung, der er endlich vertrauen kann, die hier etwas Positives bewirkt, tollen Fußball spielen lässt und der man nicht mehr zwangsläufig ständig auf die Finger schauen muss.
Die Vorsicht und Kontrolle Kühnes, was aus seinem Geld nunmehr noch geschehen soll, die Hinzuziehung eines Beraters Struth, ist alles eine hausgemachte Folge eines unfassbaren Missmanagements der HSV-Verantwortlichen der vergangenen sechs Jahre – und in nachvollziehbarer Weise Verzweiflung und Misstrauen Kühnes.
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Und als gäbe es nicht schon Beispiele für Führungsschwäche genug beim HSV, muss erst ein Kühne wegen all der Schlafmützigkeiten und Luschigkeiten mit dem Gipfel des verharmlosten Millionenschadens in Osnabrück hier mal ordentlich auf den Tisch hauen und alle wachrütteln.
Ich bin mir sicher, dass dieses Donnerwetter, welches eigentlich auch mal von einem HSV-Funktionär erwartet werden könnte, großen Anteil an den beiden Auftaktsiegen hatte, bei denen sie sich immerhin den Allerwertesten aufrissen, konzentriert blieben und wichtige Punkte gegen den Abstieg einfuhren.


Keulinski1887
5. September 2017 um 9:52  |  1283034

pietkunz sagt:
5. September 2017 um 09:17

Aber das sind doch auch wieder alles nur Vermutungen und halbgare Geschichten. Mal ganz davon ab dass wir seit Jahren, egal von welchem Blatt, immer nur negativ gesehen werden.
Diesen Zustand hat sich der Verein größtenteils selbst erarbeitet, aber es ist schon krank wie sich alle Medien auf jede noch so Kleinigkeit stürzen die man dem HSV irgendwie negativ auslegen könnte. Schade das die Regionale Presse dieses Spiel ebenfalls mit Freude mitspielt.
Unterm Strich können wir doch alle nicht sagen wie die Absprachen zwischen HB, JT und MG sind und waren. Ich denke alle sind unzufrieden mit der Situation dass kein weiterer LV gekommen ist und auch damit das man vielleicht keinen Müller 2.0 für einen realistischen und wirtschaftlich machbaren Preis mal eben aus dem Ärmel ziehen konnte.
Welche wahl hatte JT denn ? Das Geld für Stafylidis war doch schlichtweg einfach so in der Höhe (zum Glück) nicht da. Und ich bleibe auch dabei, dass es vernünftiger ist den Jungen Spielern aus den eigenen Reihen eine Chance zu geben als jetzt wild und überlegt irgendwie wirtschaftlich realisierbare Transfers zu tätigen.
Ich hoffe einfach darauf das unser kleiner Kader durch genutzte Chancen einiger Nachwuchskicker größer wird. Das Ziel war sicher ein anderes, aber vielleicht taugt es ja als Plan B.


Keulinski1887
5. September 2017 um 9:53  |  1283035

…wild und unüberlegt natürlich 🙂


GV1977
5. September 2017 um 10:08  |  1283036

Plan B war auch schon mal das Ziel.


Ligafan
5. September 2017 um 10:10  |  1283037

scorpion sagt:
5. September 2017 um 07:00
——————————————-
Todt war die Wahl von Gutmensch Beiersdorfer 😇 Da passt die familienfreundliche Berufsauffassung. Ruheständler Bruchhagen hat ihn quasi geerbt, da er vermutlich in der Kürze der Zeit keinen eigenen Kandidaten aus dem 🎩 zaubern konnte.
.
Da Todt aber offensichtlich sowieso nix zu melden hat (so deute ich die Aussage von Reuter), ist es letztendlich auch egal, ob er in Hamburg oder sonst wo ist. Wahrscheinlich stellt er die Anrufe der Berater sowieso an Heribert durch oder die Berater rufen gleich beim VV an. Alternativ freundet man sich als Berater mit dem alten, reichen Mann auf der Sonneninsel an und dann ist Todt auch irgendwie über.
.
Und außerdem hat Todt den Urlaub wahrscheinlich gebucht und beantragt, als er noch von den smarten Transfers pünktlich zum Start des ersten Trainingslagers geträumt hat.
.
@Scorpion: Nach deinen Äußerungen hier im Blog, ist offensichtlich kein Zuckerschlecken, Dich als Chef zu haben 😱 Interessant, dass deine Führungskräfte ihren Urlaub offensichtlich beim Personaler beantragen. Als Chef vom Typ „Klare Kante“ lässt man es sich doch eigentlich nicht entgehen, die Beantragung von Urlaub zu nutzen, um dem Antragssteller die Unmöglichkeit und Unverantwortlichkeit seines Urlausbegehrens “ gerade jetzt“ unter die Nase zu reiben 🤔😂
.
Mit deiner grundsätzlichen Einschätzung zur Erwartung eines besonderen Anspruchs an die Berufsauffassung von Führungskräften gebe ich dir natürlich Recht 🤓


paulinski
5. September 2017 um 10:12  |  1283038

Aber eins muss man feststellen : der HSV ist einer der interessantesten BL Vereine. Man hört von den anderen so gut wie nichts. Selbst in den fernen Kontinenten gibt es eigentlich nur Bayern, BVB und ………………genau, HSV, merkwürdig? Was könnten die aus ihrer Popularität erwirtschaften!


Der Meller
5. September 2017 um 10:16  |  1283039

Hamburger SV‏Verifizierter Account @HSV 6 Min.Vor 6 Minuten

„Wir stehen in vielen Bereichen ein ganzes Stück besser da“ Aufsichtsratvorsitzender Andreas C. Peters im Interview




Ich wollte mir schon Sorgen machen.


jp
5. September 2017 um 10:29  |  1283040

Ich hoffe, Gisdol kann eine konkurrenzfähige Mannschaft gg Leipzig präsentieren. 1 Punkt wäre schön. Dass Mateschitz mehr Knete spendiert hat als KMK glaube ich nicht. Leipzig hat nur mehr daraus gemacht.


Blauringkrake
5. September 2017 um 10:32  |  1283041

Moin Moin, Eurosportplayer hat mittlerweile 10 Euro zurück überwiesen, nun gut, mal gespannt ob es am Freitag abend klappt , mit der Übertragung.
Immer erste Liga – Nur der HSV


Montefusco
5. September 2017 um 10:33  |  1283042

Die Ansetzung am Freitag nach einer solchen Woche ist schlicht eine Unverschämtheit. Da werden für die europäischen Mannschaftswettbewerbe Planspiele ohne Ende gemacht damit ausreichend freie Tage geschaffen werden und hier wirft bei der DFL niemand den Kopf an. Könnte schon der erste große Einschlag im Torverhältnis werden.


paulinski
5. September 2017 um 10:35  |  1283043

jp 10:29, das hat natürlich ausschließlich mit Rangnick zu tun. Der hat es einfach. Den muss man arbeiten lassen, wie es Mateschitz macht, weil er ein Konzept hat und nicht wild um sich kauft. Hätten sie Didi nicht rechtzeitig abgefunden, wären sie heute noch drittklassig! Das ist der Unterschied. Bei uns waren nach Netzer / Happel nur Dilettetanten am Werk.


paulinski
5. September 2017 um 10:37  |  1283044

Monte, so isses, hab ich doch schon vorhin bitter beklagt. Da hätte ich (ja ich!) ordentlich Feuer gemacht bei der DFL!!!!


scorpion
5. September 2017 um 10:42  |  1283045

.
pietkunz sagt:
5. September 2017 um 09:51
.
Sehr gute Zustandsbeschreibung.
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.
Ligafan sagt:
5. September 2017 um 10:10
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@Scorpion: Nach deinen Äußerungen hier im Blog, ist offensichtlich kein Zuckerschlecken, Dich als Chef zu haben 😱
++++++++++++
.
Die einen sagen so, die anderen so …
.
Der Grundsatz, dass sich alles – auch ich – dem Erfolg des Unternehmens unterordnen sollten, bingt eben eine besondere „Spezies“ von Chef und Mitarbeiter hervor 😉
.
Natürlich mit dem Ziel, dass auch alle am Erfolg partizipieren.


Montefusco
5. September 2017 um 10:49  |  1283046

Paulinski
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Sorry. Hatte keine Zeit die Kommentare ausführlich zu lesen.


HH2305
5. September 2017 um 10:51  |  1283047

moin
Scorpion macht den kostenlosen Unternehmensberater für Neider und gescheiterte. 😄


Ligafan
5. September 2017 um 11:26  |  1283048

scorpion sagt:
5. September 2017 um 10:42
.
Natürlich mit dem Ziel, dass auch alle am Erfolg partizipieren.
———————————————————————
Dann wünsche ich deinen Mitarbeitern, dass du nur wegen der Eile bei diesem Grundsatz das Wort „fair“ vergessen hast und dieses Ziel nicht nur auslobst, sondern auch erreichst 😉


GV1977
5. September 2017 um 11:28  |  1283049

HH2305 sagt:

5. September 2017 um 10:51

moin
Scorpion macht den kostenlosen Unternehmensberater für Neider und gescheiterte. 

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Du meinst, da sei er beim HSV gerade richtig ?
😉


Keulinski1887
5. September 2017 um 11:31  |  1283050

Peters heute…..
„Entgegen mancher Wahrnehmung von außen sind meine internen Eindrücke durchaus positiv. Die öffentliche Darstellung scheint mir zuweilen zu polarisierend und unreflektiert negativ. Überzogene Kritik am HSV hat eine gewisse Popularität bekommen. Dies ist in Teilen sicher nicht unverschuldet und wir sind selbst dafür verantwortlich, dem durch unser tägliches Handeln entgegenzusteuern. Bei einer differenzierten Betrachtung stehen wir in vielen Bereichen allerdings schon heute ein ganzes Stück besser da, als es den Anschein haben mag.“ Immerhin gesteht Peters aber auch ein: „Es liegt auf der Hand, dass sich im Bereich des ausgegliederten Geschäftsbereichs Bundesligafußball unsere Wünsche und Erwartungen noch nicht erfüllt haben.


HH2305
5. September 2017 um 11:33  |  1283051

moin
GV1977 😉


common sense
5. September 2017 um 11:33  |  1283052

Buffy – 04.09.17 – 20:17 h

Der Bericht über Huub war äußerst interessant und ich gehe mit Deinem sehr guten Beitrag zu 100% konform – gut, dass es die Mediathek gibt.


Horst aus Duisburg
5. September 2017 um 11:36  |  1283053

Was beim HSV immer noch läuft, erinnert mich an die Zeit vor 30 bis 40 Jahren im öffentlichen Dienst. Die Ferien waren vorbei und der Herr Oberstudienrat bzw. der Herr Studiendirektor verschwand zu einer mehrwöchigen Kur. Irgendjemand hatte solches genehmigt, und kompensiert wurde das ganze durch Unterrichtsausfall und Vertretungsstunden. Beim HSV wird eine übergeordnete Persönlichkeit den Urlaub wohl abgenickt haben.
Schöne Grüße
Horst


Rover
5. September 2017 um 11:47  |  1283054

Moin Zusammen,
habe jahrelang nichts mehr gepostet aber dieses Todt-Bashing nervt und ist für mich Teil des Hamburger Dauerproblems….irgend etwas muss einfach zu kritisieren sein.
Leute – wir leben im Jahr 2017 und wer jetzt glaubt Jens Todt hätte im Urlaub sein Handy abgeschaltet und sich nicht um Transfers gekümmert lebt schlicht hinterm Mond. Ich hatte mal das Vergnügen, mehrere Jahre im Ostseeurlaub direkter Nachbar eines Spielervermittlers zu sein. Der war auch im Urlaub aber hing dauernd am Telefon – weil er sich eben um seine Spieler und die Transfers gekümmert hat parallel. Ging ganz wunderbar denn seine Familie kannte das nicht anders. Das ist eben der Preis für das damit verbundene höhere Einkommensniveau….


ahle gustav
5. September 2017 um 11:54  |  1283055

Wenn kein Transfers mangels Masse zu finalisieren ist, muss der Sportchef auch nicht zwingend vor Ort in Hamburg sein. Es sei denn das der Legendenbeträuer neu besetzt werden soll!


5. September 2017 um 12:09  |  1283056

@gravesen

[quote=“gravesen“]Es kommt, glaube ich, nicht gut an, wenn ein möglicher neuer Spieler mit Berater und Familie in Hamburg aufschlägt (was ja zwingend sein muss wegen med. Untersuchung, Vertragsunterschrift) und der Sportchef ist nicht da.[/quote]

Wer sagt denn, dass er nicht jederzeit nach Hamburg geflogen wäre?

@all
Diese Diskussion ist schon wieder so scheinheilig. Da wird etwas in die Welt gesetzt, bewusst (?) allgemein gehalten, etwas übertrieben, und schon meinen einige auf Menschen verbal einschlagen zu können, obwohl sie nichts, aber auch wirklich gar keine Hintergründe kennen. Wie wäre es, wenn statt der anderen, mal das eigene Verhalten hinterfragt würde?


common sense
5. September 2017 um 12:11  |  1283057

Scorpion & tumtrah
Ihr habt, wie schon so häufig, den Nagel präzise auf den Kopf getroffen!
Natürlich haben leitende Angestellte auch eine besondere Vorbildfunktion und repräsentieren darüber hinaus ihr Unternehmen in der Öffentlichkeit; die Einstellung zum Job spielt dabei
selbstverständlich eine ganz wichtige Rolle.
Im Übrigen ist JEDER MA kündbar, selbst ein Betriebsratsmitglied ist nicht davor gefeit.
Es gibt eine Reihe von Anwälten für Arbeitsrecht, die sich entsprechend spezialisiert haben, und ganz miese Methoden anwenden, um die „Zielperson“ weichzukochen, bis diese schließlich vollkommen entnervt in die Kündigung einwilligt.
Den betroffenen Mitarbeitern/innen kann in solchen dann kein Gericht der Welt mehr helfen.
Ich persönlich lehne solche Aktionen strikt ab!


horstmann
5. September 2017 um 12:17  |  1283058

Ich will hier mal Kühne zitieren:

Scharfe Kritik übte Kühne an Ex-Vorstand Dietmar Beiersdorfer. „Man hat Dietmar Beiersdorfer keinen Gefallen getan, ihn zum Vorstandsvorsitzenden zu berufen. Das lag ihm nicht. Er ist ein sehr guter Sportdirektor gewesen, sympathisch und sehr engagiert. Aber er war in seiner Rolle überfordert. Das war einer der wesentlichen Gründe, warum es nicht funktioniert hat. Für mich war die Rivalität zwischen Beiersdorfer und Bruno Labbadia im vergangenen Sommer auch früh erkennbar. Ich hatte vorgeschlagen, kurzen Prozess zu machen.“
..
Glücklicherweise ist diese Zeit vorbei. Ich habe nicht das Gefühl das Gisdol und Todt ( oder umgekehrt ) sich belauern und dabei einen gegenseitigen Konkurrenzkampf liefern, getreu dem Motto: wer wird zu erst vom Hof gejagt …
..
Vielleicht liegt auch möglicherweise darin der Grund , warum der HSV diese Saison erfolgsversprechender abschneiden wird. Nicht weil ein Todt besser ist als ein Beiersdorfer oder Knäbel, das wäre zu einfach und zu banal. Aber Rivalität unter Führungskräften diente der Mannschaft zu lange als hervorragendes Alibi, schlechte Leistungen abzurufen.
..
Statt Misstrauen herrscht Vertrauen und gegenseitiger Respekt.
..
Das ist mehr Wert, als jede Saison einen Sack voll mit neuen Spieler zu öffnen.
Und auch glaubwürdiger. Vor allem auch den vorhandenen Spielern gegenüber.


common sense
5. September 2017 um 12:18  |  1283059

Ergänze …Fällen…


Keulinski1887
5. September 2017 um 12:23  |  1283060

horstmann sagt:
5. September 2017 um 12:17

Nach 2 Spieltagen vielleicht noch nicht wirklich zu beurteilen aber wenn es dann so ist, könnte das genau der Faktor sein, der uns vielleicht die fehlende Qualität in der Breite ausgleicht bzw. die nötigen paar mehr Prozentpunkte aus den Spielern kitzelt um am Ende nicht um den Abstieg zu spielen.
Denn Vertrauen, Zusammenhalt und Respekt sind sehr viel wert.


Kuddel
5. September 2017 um 12:43  |  1283061

Todt schon verhaftet worden?


dead-alive
5. September 2017 um 12:56  |  1283062

@ pietkunz um 09:51: Sehr gelungener Beitrag, wie immer. Gut, dass Du hier wieder schreibst.


Ruediger
5. September 2017 um 13:00  |  1283063

Das klingt ja richtig gut, ich entlasse jemanden, wenn man nach Urlaub fragt.
Sicherlich kommt es immer daruf an, was gerade anliegt. Aber wenn es sich regeln lässt, kann man alles in den Griff bekommen.

Allerdings braucht sich in einem erfolgreichen und gut aufgestellten Unternehmen keiner bis zur Selbstaufgabe dem Erfolg unterzuordnen. Klingt echt wie Maschmeyer und Co………


scorpion
5. September 2017 um 14:25  |  1283064

.Ruediger sagt:
5. September 2017 um 13:00
.
Es ist bis zu einem gewissen Punkt immer wieder lustig mit Menschen zu diskutieren, die das Thema nur rudimentär und vom Hörensagen kennen.
.
Dieser Punkt ist jetzt bei mir erreicht. 😉


flashbax
5. September 2017 um 14:25  |  1283065

Hurraaaaaa. Pietkühne ist wieder da.


Ruediger
5. September 2017 um 14:30  |  1283066

Scorpion, dito.

Dann haue mal mir deiner Weltfirma nicht so auf den Putz, als ob du das Unternehmertum erfunden hättest.

Aber lass mal gut sein, wir werden nie auf einen Nenner kommen.


Halphy
5. September 2017 um 14:40  |  1283067

@Scholle

Die Zeitdifferenz von 6 Stunden zu Honduras ist für ein Abendspiel perfekt, solange sich Bobby vom Rumliegen in der First keinen Bandscheibenschaden holt 😎. Und da er quasi aus dem Höhentraining kommt, wird er rennen, wie eine Maschine.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Verantwortlichen beim HSV so schlau sind, dafür zu sorgen, dass er eine Maschine nimmt, die erst mittags in FRA ankommt, damit er ausschlafen kann. Das ist viel wichtiger als Training. Dazu noch vom Training am Freitag Morgen freistellen, damit er nicht schon vorm Spiel auf die deutsche Zeitzone zurück muss und der macht mindestens 3 Buden.


Dehn
5. September 2017 um 15:37  |  1283068

@all
So isses!
.
@Scholle
du könntest dich ruhig allmählich outen, dass du nicht nur hier deiner unglaublich versierten journalistischen Leidenschaft vielfältigst frönst, sondern darüberhinaus – und jetzt kommt’s – noch beim grünweißen Nordrivalen für die „Leitung Logistic bzw. Warenwirtschaft“ (Quelle: Impressum und Stellenbeschreibung WB) verantwortlich bist.
Dass du zuweilen so gehetzt und mit der echt – wahren Wahrheit ringend daher kommst, ist mir nun nicht mehr so arg verwunderlich. 🙂
(Spaß-Modus Ente)


Reiner Petri
5. September 2017 um 15:58  |  1283069

Hoffentlich hat JT nicht seinen Rucksack im Urlaub stehen lassen.
By the way.
Die Transferphase geht noch bis Januar. Und zwar kann man die nicht vertraglich gebundenen Spieler ohne Probleme noch verpflichten.
Pizarro, zum Beispiel, der ist mit seinen 38 immer noch gut für 5 Buden je Saison.
Oder Chico Flores, Wenn der als LV hinten steht geht über diese Seite nix mehr, die Angreifer laufen alle außen rum!


Toki
5. September 2017 um 16:09  |  1283070

Joo…ein Chico geht immer. Dafür!


bopsi
5. September 2017 um 16:25  |  1283071

@pietkunz
Schöne Ode an den „Gönner“ Kühne …
Leider kann man das keinesfalls unkommentiert stehen lassen.
Ja, mit Kühnes Geld sollte der HSV längst unter den Top 4 der BuLi stehen!
Warum tut man es aber nicht?
Weil eben auch Kühne auf die Falschen setzte, beginnend mit seinem ehemaligen AR-Vorsitzenden.
Kühne hätte mittels des ARs durchaus die Möglichkeit gehabt, in die Besetzung des Vorstandes einzugreifen. Wenn er es getan hat, oder es auch nicht getan hat, es war schlicht dumm. Der Vorstand wurde hundsmiserabel besetzt!
Der Berater Struth … du bist zu intelligent, um nicht zu erkennen (erkennen zu wollen), dass der HSV (Kühne) für Struth der „Jackpot“ ist, zumindest für seine Kicker, die nicht so viel können. Gisdol wollte also die Spieler? Wer berät Gisdol?
Nein, in dieser Form ist Kühne Teil des Problems, weil der HSV sich über die Jahre immer tiefer im Dreck eingraben konnte. Nun bockig das Engagement zu hinterfragen, das man teilweise selbst durch absolute Unkenntnis versaut hat, ist einfach zu köstlich.
Und wenn Kühne keine Lust mehr hat, dann soll er sich zurückziehen, seine Darlehen zurückfordern und den HSV seinem Schicksal auch überlassen. Diese Interviews allerdings sind einfach nervend, störend, wenig konstruktiv. Auch Kühne hat (viel zu) lange an Beiersdorfer festgehalten, der Grund, warum der HSV so steht, wie er steht, das hat nichts mehr mit CEJ zu tun, denn Beiersdorfer hatte finanziell wirklich alle Möglichkeiten.
Die Frage ist also nun, WIE kommt der HSV sportlich und finanziell da wieder raus?
Das zu erwartende Minus für diese Saison wird doch erneut bei ca. 10 Mios liegen.
Verdammt, es braucht Vorschläge für LÖSUNGEN!
Die Lösung sind keine neuen Spieler mehr, die man sich eigentlich nicht leisten kann. Es muss tatsächlich eine sportliche Führung her, die kreativ, die findig ist. Ein verdammter Transfer kann heutzutage den HSV komplett entschulden. EIN (!) Transfer! Wir kaufen aber Kostic, leider nicht Werner. Aber halt! Auch ein Timo Werner wäre unter diesen Übungsleitern kläglich untergegangen.
Jeder Schrei nach neuen Transfers, von Kühne finanziert, nutzen dem HSV auf Sicht gar nichts.


Blogfan
5. September 2017 um 17:14  |  1283072

bopsi sagt:
5. September 2017 um 16:25
@pietkunz
——————————————————–
…beide Kommentare sind mMn in der richtigen Spur !
.
Nur KMK sollte dem HSV unter der jetzigen sportlichen Führung ( HB u. JT ) klar zu verstehen geben, dass er in Zukunft nur noch Spieler im Alter zwischen 19-23 Jahren und den (eigenen) Nachwuchs ( um junge Talente nach Hamburg zu holen ) (mit)finanziert.
.
Dieses ganze Gerede um den eigenen Nachwuchs ist nun schon seit Jahren nur Gesabbel und ohne “ System“ und festen Willen.
.
Ich werde mir in dieser Saison genau anschauen was Gidol so in Sachen „HSV Nachwuchs“
auf die Reihe bringt.
Das Reden muss endlich mal aufhören und die tatsächliche Umsetzung bzw. Heranführung
an die erste Elf in Spielminuten erkennbar sein und nicht eine wöchentliche Zurücksetzung
zur U21.
So kann keine Motivation bei jungen Spielen erfolgen, geschweige denn gehalten werden.


Reiner Petri
5. September 2017 um 17:22  |  1283073

Zu RB-Leipzig.
Mateschitz hat bis 2015 ca. 53 Mio in den verein gesteckt. Was 2016 und 2017 geflossen ist weiß man nicht.
Mir wäre es lieb, wenn KMK gar nichts mehr investieren müsste.
Soweit ich mich erinnern kann, war Gisdol stets ein Trainer, der auch auf die Jugend setzte, wenn es passte.


Biker1952
5. September 2017 um 17:32  |  1283074

@Blogfan um 17:14 Uhr :
„Ich werde mir in dieser Saison genau anschauen was Gidol so in Sachen „HSV Nachwuchs“
auf die Reihe bringt.
Das Reden muss endlich mal aufhören und die tatsächliche Umsetzung bzw. Heranführung an die erste Elf in Spielminuten erkennbar sein und nicht eine wöchentliche Zurücksetzung zur U21.“

Dann muss du aber auch bereit sein Dir die Trainingseinheiten der jungen Spieler so wie die Einsätze in den U Mannschaften anschauen. Wenn Du das nicht machst und die Spieler danach beurteilst was man Dir erzählt dann kann Du doch keine Ansprüche stellen.

Wie oft hast du im letzten halben Jahr Spiele der U17, U19 und U21 live gesehen und bist beim Training gewesen ?

Wer von den Kommentatoren ist überhaupt bei den Trainingseinheiten bzw. Spielen der Nachwuchskicker gewesen ?


Biker1952
5. September 2017 um 17:38  |  1283075

@Reiner Petri um 17:22 :

53 Mio ?
lt. Focus 9/2016 :

Mateschitz baut Leipzig auf

Ein Jahr früher als Kühne stieg Mateschitz in Fußball-Deutschland ein und gründete 2009 RB Leipzig. Rund 300 Millionen Euro ärmer und sieben Jahre später hat er mit seinem Projekt das erste Ziel erreicht: den Aufstieg in die Bundesliga. Die Deutsche Meisterschaft soll mittelfristig folgen.


Reiner Petri
5. September 2017 um 18:02  |  1283076

Dann waren es 2015 so um die 53 Mio. und was davor noch gelaufen ist.
Also deutlich mehr als KMK.
Mateschitz hat auch das Doppelte an Privatvermögen.


Blogfan
5. September 2017 um 18:10  |  1283077

Biker1952 sagt:
5. September 2017 um 17:32

…da mach dir man keine so große Gedanken…kenne mich im Norddeutschen Nachwuchsbereich ganz gut aus und habe auch ganz gute Kontakte zu den “ Nachwuchsspieler Beratern „.
Genau von diesen seriösen Beratern bekommt man einige Infos was so abgeht…und natürlich auch in Sachen HSV.
Nur so viel, es wird beim HSV sehr vieles , sagen wir mal “ weg-u. unterdrückt „…
.
Leider ist der Norden in Sachen Nachwuchs gegenüber dem Süden/Westen sehr schwach…
und um diese Talente nach Hamburg zu holen muss ein KMK mithelfen…und zwar richtig.


Biker1952
5. September 2017 um 18:21  |  1283078

@Blogfan
Also ich habe seit den 80er im Jugenbereich in Hamburg und Schleswig-Holstein etwas getan und auch noch bis 2015 ( insgesamt 8 Jahre davon als Jugendobmann), bis ich aus HH weggezogen bin. Und da waren Bundes- und Regionalligisten im Jugendbereich dabei. Aber auf Andere habe ich mich nie verlassen bzw. Spieler danach beurteilt was sie können und was nicht. Und besonders nicht auf Berater von Spielern mit denen ich auch so meine Erfahrungen hatte.
Ohne persönliche Beobachtung ging da nie etwas, und mit den Trainern mit denen ich zusammengearbeitet hatte auch nicht.
Aber es stimmt wohl was mir jemand vor kurzem erzählt hat, die Laptoptrainer und Beobachter nehmen immer mehr zu..


Klaus Henning
5. September 2017 um 18:42  |  1283079

Breaking News: An der Côte d’Azur und in Potsdam gab es in den letzten Monaten keine Funklöcher!


GV1977
5. September 2017 um 18:45  |  1283080

Biker1952 sagt:

5. September 2017 um 18:23
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
Das hat sich bis heute nicht verändert, ist mi destens noch so wichtig wie damals, eher mehr noch denn weniger. Der ganze Nachwuchsbereich ist inzwischen z.T. schon ab der D Jugend im Fokus der Talentspione. Nicht selten wird da schon unter der Hand in sehr zweifelhafter Weise schamfrei um Kinder gedealt.
Um so wichtiger sind persönliche Kontakte und Beobachtungen.


JU aus Qu
5. September 2017 um 18:54  |  1283081

@Pietkunz,

schön das Du auch hier im Blog wieder bist und nicht nur…….Du weißt schon.
Deine Kommentare sind wie immer sehr erfrischend, trotzdem muss ich bopsi Recht geben mit seinen Aussagen.
Dazu passt irgendwie auch was ich immer wieder geschrieben habe…..Horst Hrubesch heute bei der Verleihung der Fritz Walter Medaille an Jann Fiete Arp……… Arp kann dem HSV den Weg nach oben ebnen.
Aber wer gibt dem Nachwuchs das Vertrauen wie Horst Hrubesch mit seinen Worten.
Klar muss auch Leistung folgen, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, das ein B. Peters den „jungen Wilden“ diesen Spirit so mit in den Tornister geben kann wie ein Horst Hrubesch.


horstmann
5. September 2017 um 19:00  |  1283082

Ich habe am Sonntag Abend um 19:23 Uhr zwei Karten für das Leipzig Spiel bestellt.
Lieferung heute im laufe des Tages per Post zugestellt. So schnell ging das noch nie. Des öfteren musste ich in der Vergangenheit zum Hörer greifen weil die Karten natürlich nicht pünktlich da waren und dabei die widerliche, unendliche Warteschleife ertragen. Ich bin begeistert. Muss ich auch mal loswerden. Kritik geht immer, Lob aus zu sprechen ist mitunter schwerer.


altona
5. September 2017 um 19:01  |  1283083

War Todt nun im Urlaub oder hat er ein Verhandlungsgespräch um ein paar Tage verlängert ?
Hatte er sein Sportchef-Reiseset dabei oder nicht ? Mit Familie oder ohne ?
.
Im Fußball ist nichts, wie es scheint !


Biker1952
5. September 2017 um 19:01  |  1283084

@GV
Mittlerweile sehe ich das sehr gelassen. Kann mich aber gut erinnern das damals beim SCC unser kleiner Kreiselspieler, mittlerweile Karriereende, in Poppenbüttel als 12 Jähriger von fast allen Hamburger Jugendtrainern beobachtet wurde und dann über Ostteinbek, Pauli bei Bayern landete. Bei dem konnte man damals schon ein gewisses Talent erkennen, aber trotzdem waren die Leute immer vor Ort, beim Training und bei Spielen und sitzen nicht vor der Glotze und werten Videos aus..
So damit jetzt Schluss, schaue jetzt U21 mit Waldi auf der Bank.


altona
5. September 2017 um 19:04  |  1283085

Ju, Arp muss sich erst noch entwickeln. Dann kann er dem HSV vielleicht ein Jahr oder zwei helfen. Dann wird er verkauft. Wir sind noch nicht so weit.


scorpion
5. September 2017 um 19:04  |  1283086

.Biker1952 sagt:
5. September 2017 um 18:21
.
…Aber es stimmt wohl was mir jemand vor kurzem erzählt hat, die Laptoptrainer und Beobachter nehmen immer mehr zu..
+++++++++++
.
… und die Excel Terroristen in den Unternehmen auch 😉


netrunnercm
5. September 2017 um 19:17  |  1283087

In Zeiten der modernen Medien und Mobilität ist Urlaub auch in der Transferphase möglich 😉


HSVertotal
5. September 2017 um 19:25  |  1283088

Heutzutage ist jeder über handy, laptop etc. total vernetzt.
es ist völlig irrelevant, ob Todt das in HH oder aus dem Urlaub macht.
Glaubt ihr denn er hat eine Liste von 20 Spielern, die eine solche Komplexität verursachen in den Verhandlungen, dass das nur vom Schreibtisch in HH aus geht?
Oder ist er realistisch vielleicht an 1-2 Spielern dran, wo man 3 x am Tag mit dem anderen Management spricht.Und dafür muss man ortsgebunden sein?
Hat noch keiner von Euch aus dem Urlaub was für seinen Job gemacht?
Ich lach mich kaputt!
Als ob Bruchhagen und Todt nicht wissen, was sie tun.
Völlig sinnlose Kritik.
Aber eins ist jetzt schon klar: wenn wir absteigen, dann weil Todt im Urlaub war – mannomann, das ist ja schlimmer hier als bei Trump.


Reto Cahn
5. September 2017 um 19:30  |  1283089

Na, wenn Pietkunz hier wieder schreibt, dann muss ich ja gehörig achten, dass er nicht erneut den strengen Drang verspürt, mich auf primitivste Art und Weise zu beleidigen und dann erneut zügig und zwangsweise entfernt wird, oder.
Viel Glück!


Juri
5. September 2017 um 19:34  |  1283090

MOPO schreibt: „Flutlicht, Volkspark, geil!“ Mathenia über das Leipzig-Spiel.
.
Warum sagt keiner dem Mathenia, dass dieser Satz beim HSV verboten ist! Wir wissen doch, wies es ausging, wenn die Spieler „heiß“ waren…


xerxes
5. September 2017 um 19:39  |  1283091

@jens Todt: schauen Sie sich einmal Kellyn Acosta von Dallas an. Ein junger ZDM, LV und RV Spieler, mit dem Gewissen etwas.


Blogfan
5. September 2017 um 19:45  |  1283092

Biker1952 sagt:
5. September 2017 um 19:01

..der kleine Kreiselspieler kam von Billstdt Horn, Concordia, Pauli zu den Bayern…


Blogfan
5. September 2017 um 19:50  |  1283093

….junge talentierte Spieler muss man davon überzeugen, dass es „noch “ nicht reicht und das geht nur über Einsätze und nicht mit “ wöchentlichen Zurücksetzungen“.


Biker1952
5. September 2017 um 19:57  |  1283095

@Blogfan
ich hatte den Ansatz meines Vereins bei dem ich war und deshalb auch geschrieben dann über Oststeinbek …..
Das er vor dem SCC bei einem anderen Verein war, war mir auch damals schon bekannt.


jp
5. September 2017 um 20:00  |  1283097

paulinski sagt:
5. September 2017 um 10:35
jp 10:29, das hat natürlich ausschließlich mit Rangnick zu tun. Der hat es einfach.
_
Nein, Rangnick kann einfach was. Das macht wohl abgesehen von den Finanzen den eigentlichen Unterschied.
_
Wenn Mateschitz seit 2009 300 Mio. investiert hat, dann mag das mehr sein als KMKs Investment. Aber Durchmärsche und Champions League sind auch ein wenig mehr output. Das habe ich gemeint, wenn ich mich vielleicht auch verrechnet habe.

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