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Ich hatte es Euch gestern angekündigt, heute mache ich es wahr. Anstatt meiner gedanklichen Ergüsse bekommt Ihr heute einen sehr interessanten Gastbeitrag meines Freundes Ralf Leister an dieser Stelle zu lesen. Der Verfasser des Blogs www.fussballwirtschaft.de beschäftigt sich – wie es der Blogname andeutet – mit den wirtschaftlichen Aspekten rund um den Fußball. Heute beschäftigt sich Ralf insbesondere mit der wirtschaftlichen Verflechtung von Spielerberater und Investor beim HSV, während ich Euch im Abspann noch ein kurzes Tagesupdate verfasst habe. Aber lest selbst:

Warum die Konstellation Kühne & Struth so bedenklich für unseren HSV ist

In den vergangenen Tagen wurde wieder mehr über Klaus-Michael Kühne gesprochen als mir lieb ist. Im Idealfall sollten sich Investoren in der Bundesliga im Hintergrund halten. Aufgrund unüberlegter Kommentare des Mäzens wird trotz des an sich erfolgreichen Bundesliga-Starts beim HSV nicht über Fußball gesprochen. Vielmehr wird darüber diskutiert, wie groß der Einfluss des Mäzens auf das operative Geschäft ist.

Auf meinem Blog www.fussballwirtschaft.de habe ich in der vergangenen Woche die sechs Themen aufgezeigt, die ich gerne persönlich mit Herrn Kühne besprechen würde. Dazu ist es bisher noch nicht gekommen, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Sollte es zu einem Gespräch kommen, bin ich auf jeden Fall vorbereitet. Eines dieser sechs Themen möchte ich heute hier mit Euch diskutieren: Der Einfluss von Kühne & Struth auf die Spielertransfers des HSV

Richtige Einsicht, falscher Berater

Für mich steht außer Frage, dass Klaus-Michael Kühne unternehmerisches Geschick besitzt. Anders ist nicht zu erklären, dass er mit einem Vermögen von 9,1 Milliarden Euro der zehntreichste Mann Deutschlands ist. Mit diesem Reichtum geht noch lange keine Fußballkompetenz einher und dessen ist sich Herr Kühne mittlerweile bewusst. Einsicht ist in vielen Fällen ja der erste Schritt zur Besserung. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass aus der Einsicht die richtigen Schlüsse gezogen werden. Das ist leider beim HSV-Investor nur bedingt der Fall. Obwohl der 80-Jährige Logistik-Milliardär richtig erkannte, dass er sich Fußballkompetenz in seinen Beraterkreis holen musste, wählte er die falsche Person.

Unabhängig davon, wie offiziell oder inoffiziell die Art der Zusammenarbeit der beiden ist, arbeiten sie zusammen. Für mich war spätestens seit der für den HSV finanziell unattraktiven Leihe von Josip Drmic im Winter 2016 klar, dass wir unter dieser Konstellation leiden werden. Diese Bewertung mache ich nicht mal an Herrn Struth persönlich fest. Die Qualität des Beraters der HSV-Profis Bobby Wood, Luca Waldschmidt, Dennis Diekmeier, André Hahn und Trainer Markus Gisdol kann ich nicht beurteilen, aber bereits die zugrundeliegende Konstellation macht mich skeptisch.

Herr Kühne möchte sich für die Bewertung von Transfers, Spielerverträgen & Co einen Verbündeten suchen, der sich in besagten Fachgebieten auskennt. Da bietet sich ein Spielerberater an. Das Problem ist jedoch, dass dieser sich nicht ausschließlich über die Beratertätigkeit für den HSV-Investor definiert.

Geschäftsmodell eines Spielerberaters

Zeitgleich muss er seinen hauptberuflichen Pflichten als Spielerberater nachkommen und das Beste Ergebnis für seine Klienten erzielen. Diese Konstellation bietet massiven Spielraum für Interessenskonflikte. Beispielsweise profitieren die Spieler von gut dotierten Verträgen. In der Vertragsverhandlung mit dem HSV muss Struth also sowohl für die Spieler- als auch für die Seite des HSV eintreten. Ein objektiv faires Ergebnis ist demnach unwahrscheinlich. Hinzu kommt, dass er über das Erlösmodell des Spielerberaters an der Höhe der Gehaltszahlungen seiner Klienten partizipiert.

Das bedeutet: Je besser die Verträge aus Spielersicht verhandelt sind, desto mehr Geld landet am Ende in seiner eigenen Tasche. Ähnlich sieht es bei der Verhandlung zur Ablösesumme aus. Je höher die gezahlte Ablösesumme für einen Spieler ist, desto größer ist die in der Regel prozentuale Beteiligung an dieser Summe für den Berater. Konkret: Herr Struth profitiert von hohen Ablösesummen, die der HSV zahlt, persönlich. Dass er dann seine persönliche Beratungsfunktion objektiv und unabhängig ausüben kann, wage ich zu bezweifeln.

Ich möchte nochmal betonen, dass ich bei jeder Person innerhalb dieser Konstellation zum gleichen Fazit kommen würde und die Integrität von Herrn Struth an sich nicht beurteilen kann. Selbst ein absoluter Gutmensch kann die beschriebenen Situationen nicht objektiv fair lösen, ohne eines seiner Mandate zu verletzen. Dem HSV tut diese Konstellation definitiv nicht gut. Deshalb möchte ich über Auswege sprechen, wie die Abhängigkeit von Struth & Kühne reduziert werden könnte.

Abhängigkeit von Kühne reduzieren

Über Maßnahmen, wie die Abhängigkeit von Kühne reduziert werden kann, wurde in den Kommentaren auf meinem Blog sowohl von HSV-Fans, als auch von Anhängern anderer Clubs bereits ausführlich diskutiert. Bring Dich sehr gerne ein! Kernbotschaft: Es gibt Wege, die aber alle nicht einfach sein werden. Hier eine kurze Übersicht, wobei diese Optionen nicht nur von mir sondern auch von meinen Lesern stammen und sie durchaus unterschiedlich attraktiv und wahrscheinlich sind:

• Trotz mehrfacher gescheiterter Versuche endlich konsequente Einbindung von Jugendspielern und Reduktion des Gehaltsetats
• Abstieg in die zweite Liga und ggf. Insolvenz
• Sehr überraschender sportlicher Erfolg und dadurch signifikante Erhöhung der Einnahmen (insb. TV) sowie ggf. internationales Geschäft, wobei diese Einnahmen nicht alle in Spielerkäufe und Gehalt reinvestiert werden dürften
• Erhöhung der Einnahmen durch hoch attraktiven Verkauf einzelner Spieler, die sich atemberaubend entwickeln
• Einbindung weiterer externer Investoren, wobei hierzu allmählich der Puffer fehlt. Es dürfen lediglich noch gut 4% der Anteile verkauft werden, bis die Mitgliederversammlung bei Verlust der Sperrminorität (< 75%) befragt werden müsste.

Darüber hinaus gibt es sicherlich noch mehr Szenarien, die weder von mir noch von meinen Lesern angesprochen wurden. Ein hochgradig realistisches und attraktives Szenario habe ich allerdings noch nicht gefunden. Nun aber zum Spielerberater Struth.

Abhängigkeit von Struth reduzieren

Herr Struth leugnet seinen Einfluss auf Kühne und den HSV und bezeichnet mögliche Interessenkonflikte als „absurd“. Hier möchte ich klar widersprechen und würde am liebsten mit allen beiden ein offenes Gespräch unter sechs Augen führen. Als sich die Konstellation angebahnt hat, hätte ich von Herrn Struth erwartet, dass er diese aufgrund der potenziellen Interessenskonflikte ablehnt. Dazu ist es nicht gekommen. Selbst wenn Kühne im vorliegenden Fall nicht Teil dieser für den HSV verheerenden Situation wäre, hätte Struth zu viel Einfluss.

Während er einerseits den Trainer berät, zählen zahlreiche Spieler zu seinen Klienten. Je mehr Hierarchie-Ebenen ein Spielerberater abdeckt, desto größer ist der Raum für Interessenskonflikte. Ich sehe Kühne auf einer Ebene, Gisdol auf einer zweiten und die Spieler auf einer dritten Ebene.
Der Spielerberater ist nun an dem Wohl des Trainers und dem Wohl seiner Spieler interessiert. Wäre ich als Berater in einer solchen Situation würde ich dem Trainer (dessen Gehalt ich für ihn verhandle) nahe legen, meine Spieler einzusetzen.

Dazu möchte ich jetzt gar nicht viel schreiben, aber wir können ja einfach mal die Aufstellungen sowie Ein- & Auswechslungen unseres HSV im Auge behalten. Lösen können wir dieses Problem nur, wenn folgendes passiert:

1. Kühne muss Struth freundlich, aber bestimmt den Rücken zukehren und sich einen anderen (unabhängigen) Berater an die Seite stellen.
2. Struth müsste seine Beratertätigkeit für Gisdol niederlegen, sodass dieser alle Spieler wieder gleich behandeln kann. Alternativ könnten wir auch warten, bis wir einen neuen Trainer suchen und darauf achten, dass dieser nicht von Struth vertreten wird. Ich hoffe allerdings, dass wir nicht der erste Club sind, der seinen Trainer diese Saison entlässt.

Natürlich baut dieses Szenario auf die Einsicht der beiden beteiligten Parteien Kühne & Struth, was sehr unwahrscheinlich ist. Eventuell wird in diesem Zusammenhang durch die Untersuchungen der DFL etwas Druck aufgebaut, sodass die Situation für alle Beteiligten friedlich gelöst werden kann.

 

Klicke hier, wenn Du wissen möchtest, welche fünf weiteren Themen ich mit Herrn Kühne gerne persönlich besprechen würde.


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Kommentare

Bubu
29. August 2017 um 14:53  |  1282307

Moin … 🙂


Bubu
29. August 2017 um 14:54  |  1282308

…oder …


Bubu
29. August 2017 um 14:54  |  1282310

Moinsen? 🙂


Herbert
29. August 2017 um 15:14  |  1282312

Nimmt man die Anzahl der gespielten Pässe des HSV (507) und vergleicht sie mit der von RB Leipzig (1164) könnte vermutet werden, dass der HSV zumindest eine vergleichbare Quote an angekommenen Pässen aufweisen müsste, schließlich werden deutlich weniger gespielt.
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Doch leider ist das Gegenteil der Fall: RB Leipzig hat mit 82% im Vergleich zum HSV mit 62% eine überragende Passquote.
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Sowohl Dortmund als auch die Bayern haben ähnliche Werte, wobei die Bayern mit 88% Passquote noch besser sind.
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Ursache für diese Unterschiede sind oberflächlich betrachtet die Qualitäten der Spieler die in direktem Zusammenhang mit ihrem Transferwert stehen und somit die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des jeweiligen Clubs wieder spiegeln.
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Bis auf wenige Ausnahmen wird eine Meisterschaft also in direktem Zusammenhang mit der Passquote entschieden und nicht über die Laufleistung. Über eine einzige Saison hinweg betrachtet kommt der Passquote eine immer größere Bedeutung zu..
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In einem einzigen Spiel, zumal nach einer langen Regenerationsphase, kann ein Team wie der aktuelle HSV sich durchaus Chancen gegen RB Leipzig ausrechnen, so wie es eine unterklassige Mannschaft im DFB Pokal ebenfalls kann.
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Langfristig betrachtet führt jedoch kein Weg an einer kontinuierlichen Verbesserung der Passquote vorbei. Daran wird die Arbeit des Trainers gemessen, daran wird die Arbeit des Sportdirektors gemessen, daran wird die Arbeit des Scoutingbereichs gemessen und nicht zuletzt auch die Arbeit der Jugendabteilung.
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Dass so eine Verbesserung möglich ist, ohne das ein Scheich den HSV übernimmt, zeigt beispielsweise der SC Freiburg, der mit deutlich geringfügigeren Mitteln auskommen muß, als der Kühne – HSV.
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Auch der Wiederaufstieg des BVB zu einem internationalen Spitzenclub in der Ära Jürgen Klopps, nachdem er den Trainerposten von Thomas Doll übernahm zeigt, was möglich ist, wenn Trainer und Club einen Plan haben.
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Für den Aufstieg des BVB unter Klopp sehe ich verschiedene Faktoren:
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1. Erhöhung der Laufleistung des gesamten Teams wodurch eine Verkleinerung der dem Gegner zur Verfügung stehenden Räume für den Spielaufbau erreicht wurde. Der Gegner wurde zu Fehlern gezwungen.
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2. Verbesserung des Passspiels durch spezifische Konzentrationsübungen angelehnt an die moderne Hirnforschung in Verbindung mit verschiedensten Passübungen.
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3. Individuelles Techniktraining, um in engen Räumen Bälle präzise verarbeiten zu können.
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4. Verpflichtung von Spielern die sukzessive die Passquote verbessern und die Laufleistung erhöhen. Lernbereite Spieler die charakterlich dazu geeignet sind den von ihnen geforderten Entwicklungsprozeß positiv anzunehmen.
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5. Übernahme von hochbegabten Jugendspielern in den Profikader mit der klaren Zielsetzung sie in die Stammformation einzubinden.

Klopp hat sämtliche Faktoren bei seinen Transfers und der Trainingssteuerung darauf ausgerichtet eine immer bessere Passquote in immer engeren Räumen erzielen zu können.
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Da jeder Bundesligatrainer Statistiken lesen kann und weiß das eine bessere Passquote eine höhere fußballerische Qualität bedeutet strebt auch jeder Trainer danach. Doch nur wenigen gelingt die Transformation eines mittelmäßigen oder unterklassigen Teams zu einer Spitzenmannschaft.
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Klopp, Tuchel und Nagelsmann ist dies gelungen und bei Gisdol wird man sehen was er in dieser Saison mit dem Team erreicht. Bislang deutet allerdings nichts auf eine fußballerische Verbesserung hin, obwohl die Effiziens des Teams sich deutlich verbessert hat.
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Langfristig gesehen kommt der HSV nicht um eine Entwicklung herum wie sie Klopp mit dem BVB/Liverpool gemacht hat, wenn der Abstieg vermieden werden soll.


Kuddel
29. August 2017 um 15:37  |  1282313

Jedem seine Meinung


Reiner Petri
29. August 2017 um 16:07  |  1282316

Sicherlich gibt es in der Zählweise zu den Pässen auch ein bestimmte Art und Weise wecher Pass oder welcher Schuß gezählt wird.
Frage mich, ob z.B. eine Abwehrgrätsche oder ein Befreiungsschlag mit dazu gehört. Bei 11 gegen 10 und bei entsprechendem Druck durch die Kölner gab es gefühlt100 Befreiungsschläge.
Dann, wen sich Abwehrspieler den Ball zwanzigmal hin und her spielen?!
Was sagt das aus?
Für mich sagt aus, 1 Gegentor bei 20 Torschüssen und 3 Tore bei 12 Torschüssen. Effektiver Sturm!
Und bei 507 gespielten Pässen 20 Torschüsse vom FC und bei 207 gespielten Pässe 12 Torschüsse.
Effektiv eben.
Kommt m.E. nicht so darauf an wie viel oder wie oft man den Ball hin und herschiebt. Pässe in die Tiefe wäre wichtiger und wie viel Pässe dabei ankommen.
Zu Kühne und Struth: In diesem Blog vom Wirtschaftsanalysten stehen alle Meinungen als Lösungsvorschläge drin, die hier im Blog von den Kommentatoren bereits ausgiebig diskutiert wurden. Fazit: Fussballwirtschaft.de langweilig und überflüssig.


Reiner Petri
29. August 2017 um 16:09  |  1282317

Ach ja, wichtiger Roussilon von Montpellier kommt.


scorpion
29. August 2017 um 16:13  |  1282318

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Passquote
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Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast …
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Wen jemand mit dem Kopf im offenen Feuer und mit den Beinen in der Gefriertruhe ist, sollte er sich eigentlich pudelwohl fühlen, bei einer mittleren Körpertemparatur von 37,5 Grad …
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Bestimmt die Passquote den Spielstil, oder der Spielstiel die Passquote?
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Mannschaften, die sehr gerne und sehr oft „hintenrum“ spielen haben per se eine bessere Passquote …
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Ich kann mir durchaus ein fürchterliches Spiel vorstellen, wo eine Mannschft eine 88%ige Passquote hat, aber nie oder selten über die Mittelinie kommt.
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Also Statistik ist eine Sache, die reale Welt oft eine andere.


Herbert
29. August 2017 um 16:28  |  1282322

@scorpion
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Passquote ohne Tabellenstand ist in der Tat sinnbefreit. Jedoch wird eine langfristig in der Meisterschaft erfolgreiche Mannschaft so gut wie immer eine überragende Passquote besitzen.
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Die Statistik der Passquote sagt nicht alles über ein Team aus, aber sie sagt sehr zuverlässig ob es sich um ein Team handelt, das eine Meisterschaft gewinnen kann oder nicht.
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Zudem bietet sie sehr präzise Handlungsoptionen an und schließt viele andere aus.
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Die aktuelle Passquote des HSV schließt eine durschnittliche Top 5 Platzierung in den kommenden drei Spielzeiten zu 100% aus. Mit viel Glück und Rückenwind wird es auf eine durchschnittliche Top 14 Platzierung hinauslaufen in den kommenden drei Jahren, wenn es Gisdol nicht gelingt dem Team das Fußballspielen beizubringen.


Klaus Henning
29. August 2017 um 16:48  |  1282325

Richtig, Reiner Petri und scorpion.
Vor einiger Zeit wurde mal eine Statistik vorgestellt, bei der die überspielten Gegner gezählt werden, ich glaube „packing rate“. Gibt es die noch irgendwo zum Nachlesen? Ich meine nicht die Beschreibung, sondern Zahlen aus Spielen. Das scheint mir ein ganz guter Ansatz zu sein.


Klaus Henning
29. August 2017 um 16:52  |  1282326

Und weil wir bei Statistik sind: ich glaube, 98% der HSV – Anhänger interessiert die obige und sonstige Vereinspolitik nicht die Bohne, wenn es dadurch nur keine Strafen gibt. Wenn Erfolg käme, wäre das doch fast allen sch…egal. Wie mir auch.


letorge
29. August 2017 um 17:34  |  1282328

scorpion sagt:
29. August 2017 um 16:13

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Passquote
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Trau keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast …

Dazu ist mir passend aufgefallen das die Passquote im Kicker im Vergleich zu Sportschau.de erheblich abweichen.
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Gegen Köln: Kicker 60% Sortschau 75%
Gegen Augsburg:Kicker 64% Sportschau 75,9%

Dazu ist eh zu bedenken das sich von der Passquote und von den Zweikampfwerten statistisch gesehen nicht wirklich den Sieger ableiten läßt. Selbst die Anzahl der Torschüße lassen hier weniger einen Rückschluß als die überspielten Gegenspieler (besonders natürlich Defensivspieler) mit pässen. Beispielhaft hierfür finde ich die Partie der U21 gegen Spanien. Deutschland hatte weniger den Ball aber wenn dann mit wenigen Pässen viele Gegenspieler schnell überspielt. Auch beim Confed Cup gegen Chile war es ähnlich oder Real gegen Bayern…
RB Leipzig letzte Saison 49% beim Spiel gegen Leverkusen 3:2 oder 4:3 für RB und alle meinten attraktiver Fussi. Die hohe Passquote gegen Freiburg kam auch erst zu stande als die Partie gelaufen war. Lange Bällen ob hoch oder Flach durchs Mittelfeld waren die Regel die oft erst beim „2:Ball“ in die Reihen der Leipziger fanden.


letorge
29. August 2017 um 17:51  |  1282330

Zum heutigen Gastbeitrag fällt mir auf, das so ziemlich die einzigen Punkte in denen Scholle mal Stellung für Gisdol bezogen hat, hier verneint oder zumindest in Frage gestellt werden.
Zu einem das Struth Gisdols Berater ist und hatte Scholle nicht klar geschrieben das es Gisdol scheiß egal ist welchen Berater ein Spieler hat. Auffällig auch das der Autor bei Struth nicht weiß inwieweit er sich frei machen kann, wird klar Behauptet das Gisdol die Spieler die bei Struth sind anders behandelt. Gisdol macht nun wirklich nicht den Eindruck sich iwie reinreden zu lassen oder sich von sowas beeinflussen zu lassen. Und seinen Job ist er doch am ehesten los wenn er keine Punkte einfährt, oder? Da ist es dann auch egal wie viel Minuten die Struth Kandidaten gespielt haben. Eh krass, das von Tag 1 an gemutmaßt wird, das es Gisdol ums abzogen geht. Vertrag nur bis Saisonende, damit er als nicht Absteiger mehr rausschlagen kann…logisch…Aber bei einem Abstieg und keiner Verlängerung keine HSV übliche Abfindung, böser Gisdol.


paulinski
29. August 2017 um 18:23  |  1282331

Oh je, Herr Leister, kann Ihnen leider nicht in Gänze folgen. Ich denke, wenn Herr Kühne ein Problem für Sie und vllt. auch andere ist, so sollten Sie Ihren eigenen Ratschlag befolgen und dieses nicht in der Öffentlichkeit klären wollen. Zumal auch Sie keine handfesten Beweise für die angebliche Einmischung Kühnes ins Tagesgeschäft des HSV haben. Was mich besonders stutzig macht, ist einer Ihrer letzten Ratschläge : Kühne sollte sich einen anderen Berater suchen, möglichst unabhängig. Also doch, einen Berater. Und zeigen Sie mir in diesem Geschäft einen unabhängigen Berater………vllt. Sie?


nenndorfer
29. August 2017 um 18:44  |  1282332

Statistik?…..dachte immer, Fussball ist ein Ergebnis Sport 😂


Ralf Leister
29. August 2017 um 18:46  |  1282333

Lieber Paulinski (von mir aus können wir uns auch gerne duzen, ich bleibe aber erstmal bei Sie, weil ich niemandem auf die Füße treten möchte :-)),

Inwiefern können Sie mir nicht folgen?

Herr Kühne an sich ist für mich kein Problem. Ich möchte mit meinen Worten auch niemanden persönlich angreifen und mache das Problem eher an der Konstellation Investor & Spielerberater fest. Diese wäre wie beschrieben bei jedem Club ein Problem.

Darüber hinaus habe ich sicherlich noch weitere Meinungsverschiedenheiten mit Herrn Kühne, aber diese sind ausschließlich sachlicher Natur und natürlich würde ich sie am liebsten direkt mit ihm diskutieren. Deshalb heißt der etwas ausführlichere Beitrag auf meinem Blog ja auch „6 Themen, die ich gerne mit HSV-Investor Kühne diskutieren würde“.

Bei fehlendem Fußball Know-How (und das sieht Herr Kühne ja selbst ein) ist ein Berater unabdingbar. Trotzdem ist mir wichtig, dass in diesem Fall gilt: Berater ungleich Spielerberater. Ansonsten käme es zu ähnlichen Interessenskonflikten. Wenn man mich fragen würde, würde ich auf jeden Fall drüber nachdenken (hinge stark vom persönlichen Umgang mit Herrn Kühne ab). Ich hätte keinen Interessenskonflikt, aber sicher gebe es erfahrenere Personen, die den Job machen könnten. Natürlich würde ich als HSV-Fan alles geben. Unsere Interessen wären – wenn wir davon ausgehen, dass Kühnes Herz am HSV hängt – auf jeden Fall gleich.

Liebe Grüße und vielen Dank für den konstruktiven Kommentar
Ralf (Leister)


nenndorfer
29. August 2017 um 18:47  |  1282334

Passquote…….ja das waren noch Zeiten, wo nur drei „Ausländer“ erlaubt waren.😀


scorpion
29. August 2017 um 19:00  |  1282335

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Hallo Ralph Leister.
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Wer weiß denn genau, wie es wirklich war/ist?
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Beraten Callmund und Struth Herrn Kühne tatsächlich zum Nachteil des HSV? Oder sind das nur Geschichten aus dem Medienwald?
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Wenn es denn so ist, dass Struth einer der besten Berater und Kenner der Szene ist und Callmund aus dem Retortenverein LEV ein Teilnehmer der CL gemacht hat, welche besseren Berater sind denn sonst auf dem Markt – insbesondere, welche sind „unabhängig“?
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Sicher hat die Causa Wood/Hahn, so wie sie medial dargestellt wird ein Geschmäckle. Aber wer sagt denn dass es wirklich so war? Und z.B. nicht Gisdol derjenige war, der einerseits Wood halten und andereseits Hahn verpflichten wollte, und dies aus seiner Sicht die einzige Möglichkeit war, dkieses Ziel zu erreichen?
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Schön, dass Sie sich Gedanken machen, aber das machen viele hier im Blog auch – und kommen durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen, leider nicht an so prominenter Stelle 😉
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Bisher hat Herr Kühne dem HSV geholfen wie auch geschadet.
Geholfen, mit sehr viel Geld – geschadet, indem er es den falschen Personen zur Verfügung gestellt hat.
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Eine durchaus ambivalente Situation.


neeeneee
29. August 2017 um 19:01  |  1282336

Was für ein Wissenschaftlicher Vortrag mit 6 Punkten,in erster Linie habe ich festgestellt das der Verfasser niemals das erreichen wird was ein KMK erreicht hat,
Die Wissenschaftliche Erkenntnis das KMK ein erfolgreicher Unternehmer ist , war allen hier absolut neu ich danke für diese tolle Nachricht , der Wissenschaftler ja auch belegen kann

GESCHÄFTSMODELL EINES SPIELERBERATERS

schon komisch wenn man 2 Absätze lang das Model mehr oder weniger bewertet um im 3 Absatz fest zu stellen die Integrität nicht beurteilen zu können

Auserdem habe ich immer gedacht das Wissenschaftler ihre Ergebnisse belegen müssen
und vage aussagen und annahmen dazu nicht ausreichen,

Aber was solls , es zwingt mich ja niemand so etwas zu lesen ,was ich in Zukunft auch nicht mehr tun werde.


scorpion
29. August 2017 um 19:10  |  1282337

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Alles Gute Lasso – und komme als Torschützenkönig wieder zurück 😉
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http://hsv24.mopo.de/2017/08/29/perfekt-lasogga-geht-fuer-ein-jahr-nach-leeds.html


westraute1887
29. August 2017 um 19:14  |  1282338

L ANGSAM
A HNT
S OMANCHER
O H
G IGANTISCHES
G ESCHIEHT
A KTUELL


westraute1887
29. August 2017 um 19:16  |  1282339

Sehr smart, Herr Todt. Die Aufräumarbeiten in der Ära Bruchhagen/Todt/Gisdol sind im Gange!


Kuddel
29. August 2017 um 19:36  |  1282340

Lieber Ralf L.,
hab ich es richtig verstanden, dass Du nie mit den Herren Kühne, Struth, Bruchhagen, Gisdol, Todt oder Calmund gesprochen hast?


abraeumer5
29. August 2017 um 19:44  |  1282341

@scorpion, 19.00
Auch wenn ich dich sehr schätze, warum beharrst Du ständig darauf, dass
Kühnes Fehler nur war, das Geld den falschen Personen anvertraut zu haben.
Er selbst und andere (Beiersdorfer, Arnesen, Jarchow) haben doch anhand der Transfers
von Kacar, v. d. Vaart und zuletzt Papadopoulos und Wood nun mehrmals bestätigt, dass
Kühne selbst über die Spieler entscheidet, die er kauft oder nicht kauft oder deren Verlängerung er wünscht. Er hat doch öffentlich erklärt, dass er die Vertragsverlängerung von Wood und die Verpflichtung von seinem Lieblingsspieler Papadopoulos wünscht. Welchen Beweis möchtest Du eigentlich noch haben, dass Herr Kühne sich auch bestimmte Spieler wünscht und sich einmischt? Ich verstehe dich in diesem Punkt nicht.
Es ist es durchaus ehrlich, aber nicht besonders clever, dass er über die Konstellation Hahn-Transfer/Wood-Verlängerung öffentlich quatscht und jetzt die DFL ermittelt. Was bei der Verlängerung von Diekmeier abging, ist auch nicht so schwer zu erraten. Deshalb verstehe ich es nicht, wenn immer wieder behauptet wird, Kühne gibt nur Geld. Nein, er mischt sich auch ein. Und die Konstellation Kühne/ Struth ergänzt von Herrn Gisdol ist auch einzigartig und geht überhaupt nicht. Herr Kühne muss sich einen Trainer ohne eigene Interessen als Berater suchen. Kein Mensch, in welcher Branche auch immer, lässt sich von der Gegenseite beraten, absoluter Irrsinn.


Herbert
29. August 2017 um 19:50  |  1282342

@letorge – Nicht in einem einzigen Spiel, aber über die gesamte Saison oder gar mehrere Spielzeiten hinweg lässt sich aus der Passquote eindeutig entnehmen, welches Team letztendlich erfolgreicher ist.
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Die Passquote beschreibt nichts anderes als das Verhältnis von gespielten angekommenen Pässen zu gespielten nicht angekommenen Pässen. Mit anderen Worten: Ob eine Mannschaft Fußball spielen kann oder nicht lässt sich in der Tat an einer einzigen Zahl ablesen und dabei handelt es sich nicht um die Anzahl der geschossenen Tore.
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Wenn man das Spiel stark abstrahiert und sich die 90 Minuten auf dem Platz wie eine Maschine mit verschiedenen Vorgängen im Maschinenraum (Spielfeld) vorstellt dann wird sehr schnell deutlich, dass eine Maschine deren Einzelteile (Spieler) zusammenarbeiten und ineinandergreifen erstrebenswerter ist, für jemanden der damit Arbeit verrichten möchte, als eine Maschine deren Vorgänge permanent unterbrochen werden.
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Der spanische Spitzenfußball zeichnet sich seit jeher durch eine hervorragende Passquote aus, was daran liegen mag dass es schlicht mühsam ist den Ball bei 30 Grad im Schatten zu verlieren. Auf europäischer Ebene folgt daraus eine gnadenlose Überlegenheit spanischer Teams in den europäischen Wettbewerben.
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Bezogen auf das DFB-Team lässt sich eindeutig feststellen, dass die Passquote deutscher Teams deutlich verbessert wurde im Vergleich zu dem was die N11 vor zwanzig Jahren ablieferte. Sämtliche Ausbildungsfaktoren zielen nicht zuletzt auch auf eine Verbesserung der Passquote hin.
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Ein Jugendspieler der keine Proficlubakademie durchlaufen hat wird es heutzutage enorm schwer haben sich den erforderlichen Ballverarbeitungsprozessen anpassen zu können.
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Gisdol macht beim HSV aus der Not eine Tugend indem er das Passspiel reduziert und mit schnellen vertikalen Aktionen agieren lässt. Spezialisiert sich die Mannschaft darauf mag der Abstieg verhindert werden können, aber Titel wird man so nie gewinnen können.
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Der Anspruch des HSV sollte jedoch dem des BVB zu den Anfangszeiten Klopps in Dortmund in nichts nachstehen und das bedeutet in wenigen Jahren sportlich auf Augenhöhe mit dem FC Bayern zu kommen.
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Kick and rush wird dafür nicht reichen, so dass die Bayern auch in diesem Jahr auf die Jagd nach einem zweistelligen Ergebnis gegen den HSV gehen werden.
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Die Trainerfrage stellt sich für mich nicht, sehr wohl aber die Frage nach den Trainingsmethoden und ihren Zielsetzungen.


pwehsv
29. August 2017 um 19:53  |  1282343

Ein Gast, der im Vorspann die Worte Idealfall und Investor verwendet, hätte keine weiteren Zeilen gebraucht. Sehr simple Umschreibung des Fehlens jedweder strategischer Partner.
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Aber paßt zu den Verantwortlichen beim HSV, da ist auch keine Stragie zu erkennen seit der Ausgliederung. Schade drum.


scorpion
29. August 2017 um 19:56  |  1282344

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abraeumer5 sagt:
29. August 2017 um 19:44
+++++++++
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Nimm mir doch nicht meine Illusionen 😉


Seelerhans
29. August 2017 um 20:10  |  1282345

zahlt leeds denn nun das gehalt von lasso?


abraeumer5
29. August 2017 um 20:16  |  1282346

@Ralf Leister
Warum willst du eigentlich noch mit Herrn Kühne reden? Da gibt es überhaupt nichts zu reden. Herr Kühne, weiß genau, was er sagt oder macht. Einem Menschen wie Kühne geht es schon lange nicht mehr ums Geld, er möchte Einfluss. Es besteht bei ihm überhaupt kein Interesse an weiteren Investoren wie z. B. Adidas, die mächtiger als er selbst sind.


letorge
29. August 2017 um 20:26  |  1282347

@Abräumer5

„Herr Kühne muss sich einen Trainer ohne eigene Interessen als Berater suchen.“

Was meinst du damit? er soll Gisdol rausschmeißen oder meinst du einen anderen Trainer von Kühne? Hat Gisdol Berater Interessen?
Oder, hat sich Kühne vielleicht auch für Wood und Papa „stark“ gemacht, da er schon zu Beginn der Transferperiode gesagt hat „wenn es den Planungen des Trainers entspricht ist er bereit Geld zu geben“.
Das kann man auch wieder kritisieren, aber das Gisdol sich Spieler wünscht nur weil sie zu Struth gehören, bezweifel ich doch stark. Und widerspricht auch all den Transfebemühungen von Spielern die dann doch lieber woanders gelandet sind (z.B. der junge Verteidiger von 1860 zu Wolfsburg, Nico Schulz zu 1899, Kempf etc.)
Das Waldschmied bis jetzt ins Team geprügelt wurde kann ich nicht erkennen, eher wurde Gisdol dafür gerügt ihn nich genug spielen zu lassen.
Wäre schön wenn Scholle sich äußern wurde, schließlich hat er ja geschrieben das es Gisdol wirklich egal sei wer von wem beraten wird und ob Gisdol nun von Struth beraten wird oder nur guten Kontakt pflegt wie Scholle schrieb.


Buffy
29. August 2017 um 20:33  |  1282348

Sorry Leute, auch ich bin zur Zeit terminlich unheimlich eingebunden (und nehme das Tablet ungern mit an den Strand). Darum heute nur ein ganz kurzer Kommentar, morgen übernimmt das irgendeine Sockenpuppe und Ende der Woche bin ich dann wieder da. So, muss wieder los – Termine, Termine, Termine…
Machst du mir nochmal eins vom Fass? Ja, ruhig’n Großes!


common sense
29. August 2017 um 20:35  |  1282349

Kuddel – 29.8.17 – 19:36h
Deine Frage ist m.E. durchaus berechtigt – auf Gastbeiträge dieser Art verzichte ich gern!


Ruediger
29. August 2017 um 20:35  |  1282350

Eine Passquote als reine Zahl sagt überhaupt nichts aus. Wenn ich mit dem Torwart Doppelpass spiele, kann ich auf 100% kommen, aber nie über die über die Mittellinie und werde dann absteigen.

Das gilt ebenso für die Laufleistung, da geht auch ein Sprint zum Jubeln an die Eckfahne mit ein.

Das ganze macht nur Sinne, wenn die Pässe an sich analysiert werden, was aber schon sehr schwierig wird.

In der letzten Saison hatte FC bayern eine Quote von 87,5% und Schalke 79,4% – also ziemlich nah beieinander. Nun haben aber die Schalker fast 50% weniger Punkte als die Bayern. Daran kann man doch sehr einfach ersehen, dass eine reine Passquote rein gar nichts aussagt. im Übrigen hört man viele Trainer, die diesen ganzen Statistiken so rein gar nichts abgewinen können.


Ruediger
29. August 2017 um 20:39  |  1282353

@Ralf Leister

War ein gut lesbarer Blog, aber eben viele wurde hier schon rauf und runter diskutiert. Aber eine Frage hätte ich ja schon, warum sollte Herr Kühne mit Dir sprechen ??


abraeumer5
29. August 2017 um 20:58  |  1282362

@letorge
Nein, mit dem Trainer als Berater meinte ich nicht unseren Trainer, sondern einen z. B. einen Trainer wie Hans Meyer, der Gladbach berät.


ahle gustav
29. August 2017 um 21:18  |  1282367

Bei 9,1 Milliarden Privatvermögen bekommt Herr Kühne natürlich viele Ratschläge auf die er sicherlich gut verzichten kann und sollte.Korruption passiert nun mal Überall wo Geld fliehst, schade wäre wenn einige Millionen dem HSV zugute kommen sollten, und in falsche Kanäle gelangen.

Ruediger sagt:

29. August 2017 um 20:39

@Ralf Leister

War ein gut lesbarer Blog, aber eben viele wurde hier schon rauf und runter diskutiert. Aber eine Frage hätte ich ja schon, warum sollte Herr Kühne mit Dir sprechen ??


pwehsv
29. August 2017 um 21:39  |  1282371

@Klaus Henning sagt:
29. August 2017 um 16:52
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Und weil wir bei Statistik sind: ich glaube, 98% der HSV – Anhänger interessiert die obige und sonstige Vereinspolitik nicht die Bohne, wenn es dadurch nur keine Strafen gibt. Wenn Erfolg käme, wäre das doch fast allen sch…egal. Wie mir auch.
.
Unbestritten. Mag ein Grund sein, warum sich der eine oder andere in seinen Positionen bestätigt fühlte.


Nordisch
29. August 2017 um 22:43  |  1282382

Heute beschäftigt sich Ralf insbesondere mit der wirtschaftlichen Verflechtung von Spielerberater und Investor beim HSV, während ich Euch im Abspann noch ein kurzes Tagesupdate verfasst habe</b<. Aber lest selbst:

Ähm … ich bin ja nur ungern der, der fragt, aber wenn das bedeuten soll, das nach Leisters Beitrag noch was steht … ich sehe nichts.
&nsbp;
@Scholle, kommt da noch was? Oder wurde etwas verschluckt? Oder wie?


Nordisch
29. August 2017 um 22:45  |  1282383

… seufz. Ein Königreich für eine Editfunktion.


Nordisch
29. August 2017 um 22:50  |  1282385

Oh, es gibt einen neuen Blog. Nun dann. Daran hatte ich bei „Abspann“ nicht gedacht.


Herbert
29. August 2017 um 23:50  |  1282400

@Ruediger – Eine Passquote von 100% ist unmöglich und somit nichts anderes als eine theoretische Betrachtung.
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Ein Passquotenunterschied von gut 8% zwischen Bayern und Schalke über eine gesamte Saison hinweg würde bedeuten, dass die Bayern in jedem Saisonspiel 80 – 100 Pässe mehr zum Mitspieler bringen. Und da es sich dabei keineswegs nur um Pässe im Defensivverbund handelt werden daraus pro Spiel 2 – 3 hochkarätige Torchancen mehr für die Bayern, woraus sich der enorme Punkteabstand des FC Bayern gegenüber Schalke 04 durchaus erklären lässt.
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8% sind in bestimmten Branchen Welten und in einigen entscheiden sie sogar über Leben und Tod.
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Eine Passquote entsteht nicht losgelöst vom fußballerischen und taktischen Vermögen eines Teams. Hinzu kommt, dass man bestimmte statistische Werte über die Zeitdauer einer oder gar mehrerer Spielzeiten betrachten muß, um eine Aussage über ebensolche Zeiträume in der Zukunft treffen zu können.
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Ralf Leister
30. August 2017 um 9:29  |  1282418

@kuddel: Du hast richtig verstanden, dass ich mit den Personen noch nicht gesprochen habe, ja. Wieso fragst Du?

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