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Der Sieg war drin, aber nicht zwingend verdient. Auch Kyriakos Papadopoulos war letztlich nicht unzufrieden mit dem einen Punkt in Frankfurt

Das war nicht schön. Wirklich nicht. Foulspiele en masse, Fehlpässe nicht minder viele – und dazu keine Tore. Nicht einmal ein berechtigter Elfer wurde gepfiffen. Kurzum: Ein Spiel zum Vergessen. Oder? Nein! Absolut nicht. Denn wer sich jetzt aufschwingt, in Frankfurt einen Sieg und am besten auch noch schönen Fußball dazu zu erwarten, der hat wirklich alles das nicht verstanden, was uns die letzten Jahre gelehrt haben: Demut zu haben. Denn Fakt ist, dass der HSV zwar gefühlt gut drauf ist, aber eben auch, dass er mit zwei Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz immer noch Tabellen-16. ist. Relegation hieße das, wenn es bis Saisonende so bleibt. Und dort könnte den HSV ein echter Brocken gegenüberstehen, wenn es Hannover 96 und der VfB Stuttgart nicht schon direkt schaffen. Und danach schaut es aus, angesichts der guten Form von Braunschweig und Union Berlin.

Heribert Bruchhagen hat es heute im Doppelpass wiederholt gesagt. So, dass Moderator Thomas Helmer schon ein wenig genervt wirkte, weil dem HSV-Boss so gar keine Schlagzeile zu entlocken war. Nicht einmal der klare und nicht gegebene Elfer sorgte für höheren Puls bei Bruchhagen, der die Diskussion mit den Worten abtat: „Mehr als ein 0:0 hatte das Spiel nicht verdient.“ Stimmt.

Denn der HSV hatte gestern sicher nicht die Form der letzten Wochen. Aaron Hunt wirkte längst nicht so spritzig und passsicher wie in den Heimspielen gegen Hertha und Gladbach. Ebenso Lewis Holtby, der auf der Zehn mehr für Anlaufen des Gegners gebracht wurde, denn als Spielgestalter – was er auch in keiner Weise war. Im Gegenteil: Holtby und Hunt wurden leistungsgerecht ausgewechselt, während Bobby Wood im HSV-Sturmzentrum nach ordentlichen ersten 15 Minuten untertauchte. Denn durch die Mitte ging diesmal nichts, und über die Außen wurden 14 Flanken (zehn von links, vier von rechts) geschlagen, aber sie kamen allesamt nicht an.

Schlimm, um das gleich mal an dieser Stelle klarzustellen, war das alles dennoch nicht. Dem letzten Auswärtsspiel (0:8 in München) gegenüber war es sogar eine klare Leistungssteigerung. Was nicht schwer ist. Auch ich habe gestern während des Spiels oft die Hände vors Gesicht geschlagen, wenn der Ball mal wieder aus dem eigenen Sechzehner bis in den gegnerischen Sechzehner gedroschen wurde, ohne dort einen Abnehmer auch nur ansatzweise in der Nähe zu haben.

Wood hing komplett in der Luft, Hunt tauchte ab, Holtby hatte kaum 20 Ballaktionen und nach 30 Minuten hatte es bereits 31 Foulspiele gegeben. Dennoch kann ich heute, mit etwas Abstand, dem Spiel doch etwas Gutes abgewinnen: den Punkt. Denn der war sehr wichtig. Mehr noch: Hätte der HSV auch in der Hinrunde nur halb so pragmatisch wie gestern gespielt, kaum auszudenken. Der HSV hätte für seinen Stil vielleicht Kritik eingefahren, aber dafür auch Punkte. Ich behaupte sogar, er würde jetzt noch vor Leverkusen stehen.

Wobei, hätte, würde, könnte – es ist leider nicht so. Im Gegenteil: Der HSV muss sich mit allen Mitteln aus dem Abstiegskampf ziehen und dabei ist jedes Mittel recht, jede Spielart, die zu Punkten führt, die richtige für den Moment. Also auch die von gestern. Vor Wochen hatte ich – wie zuletzt jedes Jahr in dieser Saisonphase – geschrieben, dass es mir völlig egal sei, wie die Mannschaft am Ende den Klassenerhalt sichert. Hauptsache, sie schafft es. Und deshalb muss ich konsequenterweise auch den Grottenkick in Frankfurt akzeptieren. Nein, ehrlich gesagt kann ich das ohne große Probleme. Zumal Mainz heute im eigene Stadion gegen Schalke verliert und somit vier Mannschaften mit jeweils nur zwei Punkten Vorsprung sind. Ein Abstiegskampf, der breiter lange nicht war – auch wenn es sich eher darum dreht, wer am Ende Relegation spielen muss.

Ebenso glaube ich, dass dem HSV die Länderspielpause nicht ungelegen kommt. Mit Albin Ekdal, Gotoku Sakai, Michael Gregoritsch, Filip Kostic, Johan Djourou, Gideon Jung und Vasilije Janjicic sind sieben Akteure für ihre Länder unterwegs. Schade um den Kapitän, der offensichtlich eine Pause ganz gut gebrauchen kann. Aber ansonsten können einige wie Ekdal, Djourou, Gregoritsch und Janjicic Spielpraxis sammeln, während Jung seine DFB-Premiere feiert und allein dadurch sicher noch einmal ein wenig Selbstvertrauen tanken kann, wenn nichts Auffälliges passiert. Und Kostic? Eine Pause wäre bei dem Serben gefühlt nötig. Aber okay… Ergo: Es fehlen nicht allzu viele Stammspieler und Trainer Gisdol kann die zwei Wochen nutzen, um das Spiel gegen Köln wieder mit 100 Prozent bei allen angehen zu können.

Apropos Gisdol: Der HSV-Trainer soll dem vernehmen nach einen neuen Vertrag bekommen. „Wenn Trainer und Verein beide betonen, dass sie es so wollen, dann sollte das auch klappen“, weicht Bruchhagen hier mit immer derselben Antwort geschickt aus. Zumal es noch lange nicht klar ist, wann der vertrag verlängert wird. Ob es in dieser Länderspielpause passiert? Es ist nicht auszuschließen – aber auch lange nicht sicher. Die Tendenz ist sogar, eher noch ein wenig abzuwarten, so Bruchhagen heute zwischen den Zeilen. „14 Trainer in 12 Jahren mit Abfindung weg – ich glaube, daraus kann man Rückschlüsse ziehen.“

Fakt ist, dass Bruchhagen mit allen Mitteln Abfindungszahlungen verhindern will. Warum? Er sieht es einfach nicht ein. Deshalb wird er auch versuchen, Gisdols Vertragsverlängerung so lange hinauszuzögern, bis erkennbar ist, wo es für den HSV hingeht. Denn, nur mal so gesponnen: Was passiert denn, wenn der HSV jetzt Gisdols Vertrag verlängert und am Ende absteigt, auch weil der Trainer fragwürdige Entscheidungen getroffen hat. Dann hat Gisdol zwar einen tollen, neuen und langfristigen Vertrag – aber ist kaum zu halten. Nein, Bruchhagen hat die Schnelllebigkeit im Fußball schon zu oft erlebt, als dass er sich hier blenden lässt. Und auch das zeichnet ihn aus.

In diesem Sinne, ein langer Tag neigt sich dem Ende. Ich melde mich morgen wieder bei Euch, wenn der HSV um 15 Uhr am Volksparkstadion trainiert. Macht es gut, habt einen schönen Rest-Sonntag und bis morgen!

Scholle


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Kommentare

19. März 2017 um 18:38  |  1258906

Moin moin 😉


kreuzband
19. März 2017 um 18:42  |  1258907

Moin Scholle,
.
Unter uns: da fehlt ein „hat“ in der Überschrift …

… ansonsten ein guter Blog.


fm54
19. März 2017 um 18:43  |  1258908

Nabend


Blauringkrake
19. März 2017 um 18:43  |  1258909

HSV HSV HSV


Ostfriese
19. März 2017 um 18:53  |  1258910

Den Artikel kann ich nicht nachvollziehen. Ich kann sehr wohl verlangen, das der HSV
besser spielt. Die hochbezahlten Profis trainieren dafür tag/täglich. Von Diekmeier (putzt
lieber den Ball 10 mal im Spiel) und Ostrzolek muss viel mehr kommen, deren Pässe eine
Katastrophe. Ekdal müsste als Nationalspieler mehr Ruhe reinbringen. Mir fehlte Wallace.
Warum hat man ihn geholt? Holby ist komplett überbewertet. Er kann nicht Wood, Müller,
Kostic einsetzen. Das kann Hunt, aber den lässt man die Seite rauf und runter laufen. Das
ist nicht sein Spiel.
Ich hoffe, wir schaffen den Klassenerhalt und dann muss sich viel ändern im Team.


rrose
19. März 2017 um 18:55  |  1258911

Hätte der HSV auch in der Hinrunde nur halb so pragmatisch wie gestern gespielt, kaum auszudenken. Der HSV hätte für seinen Stil vielleicht Kritik eingefahren, aber dafür auch Punkte. Ich behaupte sogar, er würde jetzt noch vor Leverkusen stehen.

so ist es, auch wenn dieses Aussage einigen nicht gefallen wird! Es gibt nicht nur dreckige Siege, es gibt auch dreckige Punkte 🙂


Kuddel
19. März 2017 um 19:19  |  1258913

„…..einen neuen Vertrag beklommen?? “
.
Kann ich nicht folgen ….. 😉


Nordtribuene24c
19. März 2017 um 19:25  |  1258914

3 Punkte gegen Hertha
3 Punkte gegen Gladbach
1 Punkt in Frankfurt
*
WACHR DOCH ENDLICH MAL ALLE AUF, GEFÜHLT IST DAS MEHR ALS FÜR MÖGLICH GEHALTEN,KLASSE,WEITER SO


letorge
19. März 2017 um 19:33  |  1258915

Finde es immer so dargestellt wird als sei Gisdol derjenige der die Vertragsverlängerung angeschoben hat, dabei hat er doch des öfteren betont das es für zur Zeit überhaupt nicht wichtig ist und alle Energie dem Klassenerhalt gilt. Und die Problematik bei einem Abstieg ist Gisdol doch auch mehr als klar und spielt sicherlich in seinen Überlegungen da keinen Stress zu machen mit hinein.
Gisdol ist doch derjenige dem wir es zu verdanken haben, das der Vertrag ausläuft, oder?

Also kein Fass aufmachen…


hein baer
19. März 2017 um 19:34  |  1258916

@Scholle: Starker Auftritt im Doppelpass heute.Glückwunsch!
Wurde nur von Bruchhagen getopt.War ein Genuß, ihn zu hören und zu sehen (herrliche Mimik).So stellt man sich einen Repräsentanten unseres HSV vor und das hatten wir ewig nicht mehr.
Nur der HSV!!


Tante Kaethe
19. März 2017 um 19:34  |  1258917

Man Heribert, gib MG doch endlich eine Vertragsverlängerung.
Wenn man endlich mal Mut hat und dem Trainer die Zeit gibt, die er benötigt eine
erfolgreiche Mannschaft aufzubauen. Ich denke da auch an die Worte des Herrn Streich gestern im aktuellen Sportstudio. Wie recht der Mann doch hat.


letorge
19. März 2017 um 19:36  |  1258918

plus merkwürdig…


Kuddel
19. März 2017 um 19:46  |  1258919

Heribert sagt: „Den Zeitpunkt einer Vertragsverlängerung bestimmt der Verein – nicht die Presse oder die Öffentlichkeit.“ Und womit – mit Recht ! 😉


abraeumer5
19. März 2017 um 19:49  |  1258920

Im Gegensatz zu Freiburg ist es in Hamburg völlig klar, dass ein Trainer, der abgestiegen ist, durch den von außen zwangsläufig entstehenden Druck nicht weiter beschäftigt werden kann. Daher sehe ich das Problem nicht. Gisdol erhält einen Vertrag mit einer überschaubaren Laufzeit, der nur für die erste Liga gilt, und die Abfindungshöhe wird vertraglich fest geschrieben.


JU aus Qu
19. März 2017 um 20:01  |  1258921

@Tante Käthe,

HB wartet noch auf die Zusage von Streich, man weiß noch nicht wo man seine Familie und Freunde unterbringt, damit er sich in HH sofort heimisch fühlt. 😉


Ahlenfelder
19. März 2017 um 20:03  |  1258922

Ich war in Frankfurt live dabei. Das Spiel hat wirklich keinen Sieger verdient, aber den Punkte nehme ich gerne mit.

Und noch eins…..

Die Fans in der Gästekurve waren sehenswert. Dienstbezüge Stimmung gemacht wie bei einem Heimspiel. Ich war im Stadion stolz ein HSVer zu sein.!!!


Ahlenfelder
19. März 2017 um 20:05  |  1258923

Die haben Stimming gemacht…..

Sch… Autokorrektur 😄


Kill Bill
19. März 2017 um 20:07  |  1258924

@Tante Kaethe 19:34
.
Was hat Herr Streich denn zum Besten gegeben gestern? 🤔
.
Habe das ASS nicht gesehen………


nenndorfer
19. März 2017 um 20:10  |  1258925

Gisdol hat sicher sein Vertrag schon verlängert, wird nur nicht bekannt gegeben.


abraeumer5
19. März 2017 um 20:41  |  1258926

Die ewige Kritik an Holtby stört. Es gibt beim HSV immer Spieler, wie z. B. auch Ostrzolek, die ständig kritisiert werden. Im Gegensatz zu anderen stellt sich Holtby immer in den Dienst der Mannschaft und gibt alles. Er darf erst seit dieser Saison auf der 10 spielen. Aus meiner Sicht hat er ein erhebliches Potential und ich traue ihm viel mehr als nur das „Anlaufen des Gegners“ zu. Er hat bei Mainz und Schalke seine herausragenden Fähigkeiten gezeigt. Es gilt dieses Potential heraus zu kitzeln.


Winsener
19. März 2017 um 20:52  |  1258927

wenn ich mir die Leistungssteigerung/ den Leistungsabfall der Mannschaften ab Platz 11 in 2 Varianten angucke (Spieltage 1-8 vs Spieltage 18-25 sowie Spieltage 1-8 vs Spieltage 9-17) fällt auf…
dass der HSV sehr deutlich eine Leistungssteigerung hingelegt hat und natürlich eine beeindruckende Punkteausbeute (gemessen an den ersten 8 Spieltagen)
…aber das eigentlich nur Mainz und Darmstadt im Rückrundenverlauf (Vergleich 1-8 vs 18-25) ein deutliches Defizit aufweisen.

Für mich bedeutet das: es wird ein wirklich enges Höschen!
Ich sehe am Ende Darmstadt als abgeschlagenen 18.
Ingolstadt mit 30 Punkten auf Platz 17
Mainz mit 37 Punkten auf Platz 16.

unseren HSV und Werder punktgleich mit 39 Punkten… und „dank“ des 0:8 in München landen wir dann auf Platz 15…
mit jeweils 40 Punkten am Ende werden sich Leverkusen, Augsburg und Wolfsburg auf den Plätzen 11-13 tummeln.
Von daher: es wird knapp, aber es wird…


nenndorfer
19. März 2017 um 20:55  |  1258928

Na, wenn man bedenkt, was die selbst ernannten HSV Realisten, für die Rückrunde voraus gesagt haben, sieht es noch nicht so schlecht aus.


devildino
19. März 2017 um 21:44  |  1258929

Vor 4 Monaten hatten einige hier noch Angst, den Negativrekord von Tasmania einzustellen. Jetzt ist man über einen Punkt in Frankfurt enttäuscht.
Also das nenne ich Fortschritt.
Und zur angeblichen Problematik der Länderspielpause: Köln hat doch das gleiche Problem. Und für Walace und Mavraj kann diese Pause nur positiv sein.


devildino
19. März 2017 um 21:55  |  1258930

… und für Wood jetzt anscheinend auch.


common sense
19. März 2017 um 22:20  |  1258931

Blauringkrake – 19.03.2017 – 18:43 h
Völlig korrekt – bin ganz auf Deiner Seite!


Maozen
19. März 2017 um 22:33  |  1258932

…und Jatta trifft und trifft, braucht der vielleicht auch mal eine Pause wie unser 14 Millionen Knaller-Transfer?


Rotkaeppchen1966
19. März 2017 um 22:36  |  1258933

Wie Scholle richtig anmerkt, der Punktgewinn in Frankfurt war gut. Er hält uns die Möglichkeit offen, Werder und Wolfsburg bei Sieg im direkten Duell zu überflügeln. Einen drei Punkte-Rückstände auf die Nordrivalen wäre angesichts unseres in München zerschossenen Torverhältnis nicht in einem Spiel aufzuholen.
Und: Diesmal hat Frankfurt den HSV auf deren Niveau runter gezogen, war leider oft genug anders herum der Fall…
Auswärts, mit Ausnahme vom RB Spiel, tritt der HSV leider noch nicht mit dieser Überzeugung auf wie im Heimspiel gegen Gladbach, aber diese Entwicklung ist wohl ein Prozess, der sich so einfach auf des Gegners Platz übertragen lässt.
Getragen von einem fantastischen Publikum muss der HSV seine Heimaufgaben mit dieser Leidenschaft und diesem Willen angehen wie bisher. Spielerisch lässt das Team leider noch manche Wünsche offen, und wenn Hunt nicht an sein mögliches Leistungsniveau heran reicht, laufen die Spiele so wie gestern bei der Eintracht.
Hier meine ich, haben Wolfsburg und selbst Werder Bremen einfach die größeren spielerischen und fußballerischen Möglichkeiten als der HSV, der diese Defizite mit o.a. Mentalität und der Wucht seiner Spitzen Wood, Kostic und Müller und einem in guter Form agierenden Hunt kompensieren muss.
Im defensiven Mittelfeld wird zwar taktisch und läuferisch gut gearbeitet, aber von Ekdal und Holtby gehen mit wenigen Ausnahmen kaum Impulse aus, Ekdal kommt auch oft im Zweikampf zu spät und scheint mit der Intensität der Bundesliga immer noch zu kämpfen wie wohl die beiden Brasilianer, die Gisdol in dieser Phase der Saison nicht zwingend zu brauchen scheint. Die Spieleröffnung von Jung und Papadopolus ist ausbaufähig, die AV sind ohnehin beschränkt in ihren Möglichkeiten. Leider kann die Kopfballstärke von „Papa“ angesichts der unterirdischen Standards nicht genutzt werden.
Den Parole „Herzlich Willkommen im Abstiegskampf“ Mainz, Leverkusen und Augsburg ist mir zu einfach. Insbesondere Mainz und Augsburg haben uns in den direkten Duellen der letzten Jahre sehr zugesetzt.
Ich hoffe, dass der HSV insbesondere in seinen Heimspielen an die Leistungen vom Gladbach Spiel anknüpfen kann, ansonsten sehe ich nicht die Möglichkeit, den Relegationsrang zu verlassen. Der April ist vom Programm her monsterschwer gegen Köln und Dortmund mit ihren Tormaschinen Modeste und „Auba“, deren Nennung im Kontext mit Wood sich einfach verbietet, Scholle. Hoffenheim ist dem HSV von der ganzen Spielweise überlegen und dann kommt es, wenn wir dann überhaupt noch im Spiel sind, zum Showdown an der Weser, wo wir hoffentlich den Bremern die Ostereier ins Nest legen werden.


hsver
19. März 2017 um 23:31  |  1258934

Moin,
Nordtribuene24c sagt:
19. März 2017 um 19:25
3 Punkte gegen Hertha
3 Punkte gegen Gladbach
1 Punkt in Frankfurt

Genau so ist es, nur auf die eigenen Spiele gucken!!!!
Es gibt keine Mannschaft die uns nicht oder die wir nicht besiegen (schlagen) können!
locker bleiben läuft!


hsvchris
20. März 2017 um 1:43  |  1258935

Warum wird nichts mehr über die zwote geschrieben?
Es ist ein bisschen schade, den gerade nach den letzten Spielen sollte doch einmal die ein Woche was drin sein.


Heindampf
20. März 2017 um 3:10  |  1258936

JU aus Qu sagt:

19. März 2017 um 20:01
“““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““‘
Wie wärs mit Quicborn-Heide … (Big grin)


Heindampf
20. März 2017 um 3:46  |  1258937

Ich bin mit dem Punkt übrigens nicht unzufrieden, Null Punkte wären auch drin gewesen. Aber mal eine Frage, weil ich es nicht verstehe:
.
Abstiegskampf und Fußballspielen schließen sich wohl gegenseitig aus? Mit Fußballspielen meine ich: Einen Ball, ob kurz, ob lang, hoch oder tief zum eigenen Mann spielen, mal aufs Tor schießen (der gute Holtby kann es einfach nicht (war der nicht früher mal in der legendären Mainzer „Boy Band“?). Und warum versauern gerade 17 Millionen Ablösekosten auf der Bank (von denen auf Gran Canaria will ich gar nicht reden … in der Holty-Situation hätte der gute Hali den Torwart noch gefragt, in welches Eck und in welcher Höhe er die Pille rein haben will. Warum brauchen Brasilianer Monate, um sich zu akklimatisieren. Oder, um hier Fußball spielen zu lernen? Werden die in Brasilien nicht auf Kondition gebracht? Und warum rufen immer alle nach Geduld? Frankfurt ist diese Saison mit der nahezu gleichen Mannschaft aus der Relegation durchgestartet. Obwohl – die Saison ist noch nicht zu Ende und sie werden ja ähnlich wie RB gerade so richtig klassisch nach unten durchgereicht (haben vielleicht doch besser gespielt, als sie in Wahrheit können, die Eintracht jetzt).
.
Okay, es waren doch ein, zwei Fragen mehr … In der nächsten Saison in Liga 1 möchte ich torgefährlichere Mittelfeldspieler, bessere Außenverteidiger und gute Leute für die Innenverteidigung als Backup (evtl. sogar als Ersatz für Papa. Obwohl ich den auch toll finde, würde ich nicht annähernd einen zweistelligen Millionenbetrag für ihn auf den Tisch legen). Das Nichtwirken eines Holty, so lieb er auch ausschaut, würde mir gar nicht auffallen.


Jens
20. März 2017 um 7:07  |  1258938

Heindampf sagt:

20. März 2017 um 03:46
Nein schließt sich nicht aus, nur ist es so, das Mannschaften die Fussball spielen können „NORMAL“ gar nicht in die Verlegenheit kommen im ABSTIEGSKAMPF zu stecken 🙂

Mannschaften denen das passiert und die meinen mit „Spielen“ können Sie da bestehen sind schon abgestiegen. Abstiegskampf geht nur über mentale Stärke und Kampf….die spielerischen Elemente kommen zum schluss und die hat der HSV ja auch gehabt in den letzten spielen, nur eben leider nicht bei der SGE…..aber einen Punkt haben wir trotzdem….


Blauringkrake
20. März 2017 um 7:14  |  1258939

Wie schon gesagt, HSV spielt Zuhause gegen Köln,
Mainz, Augsburg, Bremen und Wolfsburg, alle mit 29 Punkten,
spielen auswärts, bei Sieg winkt der 12.Platz,
ein schöner Traum !
Immer erste Liga – Nur der HSV


Poldy1975
20. März 2017 um 8:27  |  1258940

Die Nachrichten: Alles Verrückte!

Und nun das Wetter……..


Poldy1975
20. März 2017 um 8:44  |  1258941

….. und am Ende wird es wieder knapp reichen. Relegation wäre zwar nervenaufreibend aber durchaus zu schaffen. Die Liga ist zur Zeit, bis auf Bayern, total ausgeglichen. Jeder kann jeden schlagen, da die taktische Disziplin bei sämtlichen Bundesligsten einfach hervorragend ist. Gute Einzelspieler haben es halt einfach extrem schwer dem Spiel ihre Akzente aufzusetzen.

Ich denke das Spiel gegen Fischerhausen wird der ausschlaggebende Punkt sein wo die Reise denn nun hinführen wird.

Und am letzten Spieltag entscheiden wir, ob Wolfsburg oder Brämen in die Relegation müssen.

Den Aufschrei möchte ich so gern hören, wenn wir dann gegen Wolfsburg unklücklich verlieren……


Bidriovo
20. März 2017 um 9:49  |  1258942

Scholle schreibt und spricht öfter von der hohen Belastung der HSV-Spieler und das hier und da Spieler „überspielt“ wirken. Meint er das ernst? Das die HSV-Spieler, nur weil sie im Jahr 2017 2x noch zusätzlich im DFB-Pokal aktiv waren, jetzt so einer hohen Belastung ausgesetzt waren? Ich halte das für Unsinn. Für die DFB-Pokalspiele musste der HSV noch nicht mal Auswärtsreisen antreten und mir gefällt in diesem Kontext auch die Aussage von Mahdavikia, dass ein 26 jähriger Profi solche Belastungen abkönnen muss. Schließlich werden die „Helden“ auch hofiert wo es nur geht. In diesem Sinne, einfach schreiben/sagen, dass jemand schlecht spielt, falsch steht etc. und nicht irgendwelche hintergründigen Ausreden anführen, um den Spielern noch ein Alibi zu verschaffen. Wenn sie überspielt sind/wären, sollen sie es selber sagen. Aber von den Profis hört man so etwas nie. Wenn ich 1-2 Mannschaften momentan in der Bundesliga attestieren würde, müde zu sein, dann sind es Schalke und Gladbach, auch wenn ich das auch relativieren würde, da sie in der Europa League zuletzt nur Deutschlandweit unterwegs waren und nicht wie Manchester United z.B. nach Russland mussten.


horstmann
20. März 2017 um 10:01  |  1258943

Zum Spiel in Frankfurt ist eigentlich alles Wesentliche gesagt worden.

Festzuhalten wäre noch dass die Spieler tatsächlich verwundert waren, als sie vor Spielbeginn die Ergebnisse der anderen Mannschaften auf dem Würfel sahen. Ich glaube es war ein Stück weit mit entscheidend warum diesmal nicht so viel Durchschlagskraft und Ideenreichtum im Spiel auszumachen waren. Es war eine Ernüchterung feststellbar.
.
Selbst wenn sie 2:0 nach guter Leistung ( wie in den Wochen zuvor ) gewonnen hätten, sie hätten diesen Relegationsplatz nicht verlasen. Das ist auch ein Stück weit zermürbend. Ackern und rackern für Nichts.
.
Ich hoffe dass Markus Gisdol sie weiterhin vom Klassenerhalt überzeugen wird und die Gier, dieses finale Ziel zu erreichen , nicht verloren geht.
.
Es wird schwer, verdammt schwer so gar, aber machbar ist es.
.
1 Punkt gegen Köln wäre schon ein gutes Ergebnis, alles andere ist realistisch gesehen nur ein Traum.


michailow
20. März 2017 um 10:36  |  1258944

Falsche Erwartungen im Abstiegskampf?

Gemessen an der nahezu aussichtslosen Lage nach 10 Spielen ist der Punktgewinn in Frankfurt akzeptabel. Ob der Abstiegskampf eher auf kämpferische Tugenden und weniger auf spielerische Mittel ausgerichtet sein sollte, darüber lässt sich trefflich disputieren. Letztlich wird die Kombination aus beidem den Weg zum Klassenerhalt ebnen.
Auffällig in Frankfurt, wie wenig unser Mittelfeld in der Lage war, den Ball zu beruhigen, ihn mal „runterzunehmen“ und die Kopfballstaffetten zu unterbinden. Die Unordnung in den eigenen Reihen und die Ballverluste waren erschreckend. Leider fehlten auch Grundtugenden: sich anbieten und freilaufen, miteinander kombinieren. Bei Einwürfen (Dieckmeier, Ostrzolek) steht bei uns alles und es dauert und dauert und selten findet der Einwerfende eine Option den Ball schnell zu machen.
Spätestens mit der 70 Minute war klar: Wenn wir den einen Punkt mitnehmen wollen, dann spielen wir den Stiefel so zuende. Nach dem nicht gegebenen Elfer ist es ja auch noch mal gut gegangen. Zu dem gebrauchten Tag gehörte für mich auch, dass Müller und vor allem Gregoritsch sich schnell dem „Durcheinander“ auf dem Platz angeschlossen haben.
Hoffentlich nutzt M. Gisdol die Pause um auch die spielerische Weiterentwicklung stärker in den Blick zu nehmen und zeigt zukünftig mehr Bereitschaft formschwache Spieler rechtzeitiger auszuwechseln.


hsvfan1944
20. März 2017 um 10:47  |  1258945

Warum Verlängerung Vertrag mit Gisdol jetzt vornehmen.
Noch paar Spiele abwarten was passiert, bei evtl. Abstieg(nicht hoffen)trennt man siche eh vom Trainer und dann wieder Abfindung……?


Ruediger
20. März 2017 um 10:54  |  1258946

Frankfurt hat aber mit der elenden Schauspieler und Fouls sowie das ständige Reklamieren beim Schiri dem Spiel einen Stempel aufgedrückt. Übrigens Schiri, mal abgesehen vom nicht gegebenen Elfers, der war doch völlig überfordert. Zum Glück hat er die Karten lange in der Tasche gelassen.

Der hätte am Anfang mal zwei Karten für Karten fordern sowie der Schauspielerei geben müssen.

Ich denke, dass natürlich Bayern oder auch Gladbach das spielerisch gelöst hätten, aber das kann unsere Truppe nicht. Daher war es gut, genauso zu bolzen.


HSVOle
20. März 2017 um 11:06  |  1258947

Moin,
danke Scholle, für deinen Beitrag. Sehr treffend.
War live in FRA beim Spiel dabei und teile das Gesagte/ Geschriebene.
Wenn du es mit spielerischen Mitteln nicht lösen kannst, bleiben Kampf, Standards und Glück. Defensiv und von der Einstellung her, hat mir unser Team sehr gut gefallen. Am besten Jung und Papa. Die Standards, mit Ausnahme des Freistoßes von Gregoritsch, waren schrecklich. Und Glück?
Ausgeglichen. Kein Elfer, dafür der letzte Konter von FRA nicht erfolgreich.
Ein Punkt am Samstag und damit sieben aus den letzten drei Spielen. Finde ich nicht so schlecht. Dranbleiben!
Im Übrigen: Unsere Fans sind der Hammer. Klasse Stimmung, tolle Unterstützung! Die FRA Heimkurve war ziemlich blass.


Oldenburger
20. März 2017 um 14:40  |  1258948

Es war sicherlich ein Elfer. Ich glaube aber, wir hätten den auch bekommen, wenn Kostic diese Theatralik weggelassen hätte (Arme hoch, ins Hohlkreuz gehen, Kopf in Nacken). Das löst dann eine Gegenreaktion beim Schiri aus. Warum merken die Spieler nicht langsam, dass das kontraproduktiv ist?


hansiat83
20. März 2017 um 15:10  |  1258949

Hallo Zusammen,

ist schon sehr lange her, dass ich hier was geschrieben habe. Ich lese aber regelmäßig mit großem Interesse den Blog und die Kommentare. Nachdem ich am Samstag in FFM live dabei war, muss ich dann doch mal wieder ein bisschen was loswerden.

Hier wird ja immer gerne in „Hüpfer“ und „Pester“ eingeteilt. Wenn ich die Meinungsäußerungen dann mit meinen eigenen Gedanken abgleiche stelle ich immer wieder fest: in mir sind beide Seiten vorhanden. Und das macht es so schlimm und kostet so viel Nerven. Dieses auf und ab. Es gibt Tage voller Zuversicht. Und Tage des Grauens an denen man die Verantwortlichen der letzten Jahre nur noch verflucht. Bestes Beispiel war der letzte Samstag.

Was war ich sauer. Da reisen tausenden von Fans an und bekommen dann einen solchen Grottenkick geboten. Kein Pass, keine Flanke kommt an. Und damit meine ich nicht die Situationen unter Bedrängnis. Beispiel: Diekmeier rennt mit Ball über den halben Platz, Müller läuft sich vor ihm in Position, aber der Pass wird so fest getreten, dass er ins Aus geht. Beispiel Ostrzolek: Völlig freistehend Flanken aus dem Halbfeld die niemanden erreichen. Und ich kann dieses Gerede vom „zweiten Ball“ nicht mehr hören. Wenn der erste Ball gut gespielt wird, gibt es gar keine zweiten Ball. Und diese Pässe ins nichts passierten ja nicht nur gegen Frankfurt. Für mich ist das ein klarer Fall von fehlender Qualität. Der Einzige der an einem guten Tag einen gepflegten Pass spielen kann ist Hunt. Und das ist zu wenig! Aufbauspiel der IV: Null. Aufbauspiel über die 6er: null. Gerade hier hatte ich gehofft, Walace bringt dieses etwas an Spielkultur mit. Aufbauspiel über aufgerückte AV oder 10er: Null. Und die Standardsituationen? Nicht eine Ecke ist am Samstag ordentlich in den Strafraum gekommen. Da hört bei mir das Verständnis auf! Fazit: die Truppe kämpft um jeden Ball, zeigt Leidenschaft und Einsatz…aber das war es dann auch. Wenn es gut geht, wie bei den letzten Siegen, dann wird ein „zweiter Ball erobert“ und mit Glück mal präzise zu Ende gespielt. Das alles ist für eine Truppe in die 100 Mio. Euro gesteckt wurden zu wenig!

Aber es gibt ja auch noch den positiven Ansatz. Natürlich bleibt die Frage warum mit so viel finanziellem Einsatz so wenig erreicht wird. Aber unter Gisdol ist zumindestens phasenweise eine Besserung zu sehen. Das Pressing mit Balleroberung und schnellem Spiel hat ja schon einige Male funktioniert. Und man hat den Eindruck, da steht eine Mannschaft auf dem Platz die zusammenhält. Und auch wenn ich die „zweiten Bälle“ nicht mag, wenn es als Stilmittel zum Klassenerhalt beiträgt, ertrage ich es eben. Und man hat einfach das Gefühl, das unter Gisdol etwas wächst. Genau dieses Gefühl was bei Labbadia gefehlt hat. Und das macht dann wieder Hoffnung. In der Hinrunde hätten wir das Spiel vom Samstag noch verloren. Und wenn nicht die Hypothek der ersten 10 Spiele wäre, könnte man mit so eine „schmutzigen“ Punkt ja auch mal zufrieden sein.

Was bleibt? Hoffen und Bangen geht weiter. Frust und Freude (hoffentlich) werden sich abwechseln. Wird es am Ende zum Klassenerhalt reichen? Schwer zu sagen. Meine Vermutung: wir werden alle das Gefühl haben, dass mit Gisdol etwas heranwächst; wir besser sind als in den Vorjahren als der Klassenerhalt auch immer Glück war. Aber gerade diesmal, wo das Gefühl ein besseres ist, wird der Weg in der zweiten Liga enden.


Schwalbe
20. März 2017 um 16:29  |  1258950

HSK sagt:
18. März 2017 um 22:13
Schwalbe ist nicht da, deshalb mache ich das heute,
ENTSPANNT EUCH WIR PACKEN DAS!!!
NUR DER HSV!!!
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————————————————————–
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Danke 👍👏💪
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Gegen Köln und Dortmund will ich 4 Punkte für den HSV sehen
sehen, wobei in Dortmund mindestens ein Remis drin ist ………
weil, Dortmund spielt davor gegen Schalke und danach gegen die Bayern, unser Spiel dazwischen passt perfekt für eine Überraschung
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Unsere Gelbkandidaten Müller, Papa und Santos sollten die 5. gelbe Karte gegen Köln oder Dortmund bekommen, um für die Positionsspiele danach zur Verfügung stehen zu können
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Etwas mehr Spielkultur auf der 6 durch Walace schadet nicht, enttäuscht hat Walace bei seinen Einsätzen auf jeden Fall nicht, eher das Gegenteil war der Fall
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Entspannt euch weiterhin, wir packen das 😎


Heindampf
20. März 2017 um 16:44  |  1258951

@hansiat83
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In vielem, was du schreibst stimme ich dir zu. Nicht aber dem letzten Satz. An einen direkten Abstieg glaube ich nicht mehr, denn dann müsste unsere Mannschaft schon wieder einige wirklich üble Spiele am Stück wie in Ingolstadt abliefern und die Ingos ihrerseits müssten eine Menge Siege einfahren (Darmstadt habe ich bereits abgeschrieben). Da würde der Trainer aber vermutlich rechtzeitig dazwischenhauen. Außerdem ist unsere Mannschaft wohl eine der (physisch) fittesten in der Liga. Da hat der gute Bruno zu Saisonbeginn doch ganz gute Arbeit geleistet, auch wenn er es nicht geschafft hat, der Mannschaft guten Fußball beizubringen.
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Was natürlich möglich sein kann, ist dass wir vom Relegationsplatz nicht runter kommen. Vor dem Dritten der 2. Liga habe ich aber keine Angst, egal wer das von denen da oben dann wird. Der HSV ist trotz aller Mängel besser als in den Jahren gegen Fürth und den KSC – ganz besonders konditionell.


hansiat83
20. März 2017 um 17:20  |  1258952

@ Heindampf

An einen direkten Abstieg glaube ich auch nicht. Da stimme ich dir zu! Aber ich vermute, dass wir auf Platz 16 landen. Und im Gegensatz zu den Vorjahren halte ich die möglichen Gegner für stärker als Fürth/KSC. Und ich glaube sogar, dass wir in den beiden Spielen die bessere Mannschaft sind, aber es trotzdem nicht packen. Ich hoffe natürlich nicht, dass ich damit Recht behalte!! Es ist so ein Bauchgefühl. Bisher: schlechter HSV drin geblieben, diesmal: ein HSV auf dem Weg der Besserung abgestiegen. Wie gesagt, es ist nur so ein Gefühl, dass ich irgendwie nicht los werde. Verbunden mit der Hoffnung, dass ich damit komplett falsch liege.


fm54
20. März 2017 um 17:42  |  1258953

Ich habe mich gefreut, dass Wood zu Hause bleibt; gehe natürlich davon aus, dass die “ Verletzung “ nicht wirklich schlimm ist.
Die Bayern schonen immer Ihre Leute, wenn es um nichts geht bzw. wenn es bei Ihnen um was geht.
Bei uns geht es um alles!!!!
Der Höhepunkt war mal, dass die Nationalmannschaft HW4 anforderte, weil die Bayern sich schonten. Zu allem Überfluss kam HW4 dann auch noch verletzt zurück.
Wenn Bayern die Besten kauft, müssen sie auch damit leben, dass diese Spieler ihre jeweilige Nation vertreten.


Schwalbe
20. März 2017 um 17:57  |  1258954

Siege gegen Mainz und Darmstadt zu Hause, dazu Remis gegen Wolfsburg, Sieg in Brähmen und Punkt in Augsburg. ….. hier und da noch punkten ……. sollte für mindestens Platz 12 reichen
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Brähmen wird das Glück noch verlassen ……. zwei Sonntagsschüsse gegen Leipzig, die in 50 Fällen vielleicht ein mal reingehen, dazu zwei fette Chancen von Leipzig zum 0:1 kläglich vergeben, insbesondere Forsberg …… dazu noch der Pfostenschuss zum möglichen 1:1, schaut euch mal an, in welche Richtung der Ball sich nach dem Pfosten bewegt …. ja Richtung Tor, um wohl wegen eines Platzfehlers nach dem Aufkommen auf dem Boden sich vom Tor wegzurollen …….. unfassbar! !!!!!
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Die Woche davor war der Freistoß vor dem 1:1 gar keiner, dazu wurde Pizarro in den Bauch angeschossen, deswegen das 1:1 ……. passend dazu der vergebene Elfmeter von Leverkusen in der 95. Minute, dagegen war ja Hunts Fehlschuss gegen Freiburg internationales Niveau
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Dazu noch geschenkte 10 Punkte durch glasklare Fehlentscheidungen der Schiris zugunsten Brähmen,
wahretabelle.de lässt grüssen


Stadionbratwurst
20. März 2017 um 18:09  |  1258955

Moin,
@Schwalbe um17:57 Uhr

hätte der Hund nich geschissen,hätt er den Fuchs gefangen.


Blogfan
20. März 2017 um 18:14  |  1258956

….durch die Länderspielpause ergeben sich wieder Lücken im Trainingsbetrieb…müssen wieder die „Profi-Talente“ die Fehlenden ersetzen…für den normalen Spieltag reicht es
ja nicht mal für einen Platz auf der Bank…


paulinski
20. März 2017 um 18:17  |  1258957

Das Siel in Frft kann man unter der Rubrik „dreckig“ abfassen. Und solche werden jetzt noch öfter folgen, nicht nur für den HSV. Der Abstiegskampf wird so dreckig, wie wir es nur selten erlebt haben. Nur in den Jahren zuvor waren wir oft zu blöd den einen Punkt nach Hause zu fahren. Und die ganze Rechnerei finde ich überflüssig, erstens kommt es anders………! Also betrachte ich mir den Einsatzwillen unserer Elf, und der stimmt. Ich denke, die sind bereit, die werden Eisen biegen. Bei allen technischen und spielerischen Mängeln stimmt mich das gerade zuversichtlich. Und lass das hätte, könnte und wenn der Pfosten einen Millimeter links gestanden hätte. Was soll das? Die bringen das, weil sie es wollen.


GV1977
20. März 2017 um 19:16  |  1258958

„Dreckiges Spiel“, „dreckiger Punkt“, „Abstiegskampf“ … das rechtfertigt also solche Auftritte wie in Frankfurt ? Tausende, die extra dafür bis zu 500 km fahren und teure Tickets kaufen, einen ganzen strapaziösen Tag verschwenden, um dann sowas vorgeführt zu bekommen inklusive aller Ausreden und Schönfärberei und Rechtfertigungen ala‘ „dreckigem Abstiegs-Kampf Spiel“ und „Punkt gewonnen“ usw. ???

Das ist mir zu irrational !

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