Vom
Hamburger Abendblatt
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Griechenland und kein Ende. Seit Monaten drehte sich die große europäische Politik um dieses Land. Die Dauergrinser Tsipras und Varoufakis waren fast minütlich im deutschen Fernsehen zu sehen – man hatte die Nase voll davon. Und nun kommt einer aus Griechenland – und grinst nicht. Das ist Artjoms Rudnevs. Der HSV-Stürmer, fast hätte ich HSV-Torjäger geschrieben, hatte sich einen Tag – gemeinsam mit seiner Frau – in Griechenland umgesehen, weil der Spitzenverein PAOK Saloniki gerufen hatte. Eigentlich hatte der Lette gar nicht vor, zu wechseln, aber hinfliegen und ansehen, das kann man ja mal. Gesagt, getan. Und nicht gegrinst. Auch nicht gelächelt, denn Griechenland ist bei den Rudnevs durchgefallen. „Rudi“ bleibt hier. Weil Hamburg natürlich viel, viel besser ist. Ganz klar.

„Ich war mit meiner Frau in Griechenland, wir haben uns alles angesehen, es war ganz nett – ich habe natürlich auch mit PAOK-Manager Frank Arnesen gesprochen“, sagt der 27-jährige Lette zu seinem Abstecher in die Sonne. Dann fügte er aber ergänzend hinzu: „Meine Entscheidung ist es aber, beim HSV zu bleiben. Es ist einfach besser für meine Familie.“ Rudnevs entschlossen: „Ich möchte in Hamburg um meine Position kämpfen, obwohl ich weiß, dass das schwer werden wird. Mein Traum ist aber, dass ich hier noch einmal so viele Tore schieße wie meiner ersten HSV-Saison.“

Davon träumen wir alle . . !

 

Es dürfte aber auch das Geld eine kleine Rolle spielen. Fast zwei Millionen Euro soll Artjoms Rudnevs pro Saison beim HSV verdienen. Und wenn die Griechen auch nur diese Summe aufgerufen haben, dann bleibt ein HSV-Spieler natürlich und selbstverständlich in Hamburg. Das haben doch schon ganz andere HSV-Profis hier vorgelebt. Die HSV-Verträge (der älteren Güte) sind eben durch nichts zu toppen. Irgendwie denke ich, dass sogar Real Madrid und der FC Barcelona da chancenlos wären. Der HSV bezahlte seine Profis eben fürstlich, das hat in diesem Jahrtausend in Hamburg Tradition – oder hatte Tradition – und deswegen hängen alle so sehr am deutschen Norden, an Elbe und Volkspark. Und natürlich der Raute. Klarer Fall. So war es doch auch schon bei Robert Tesche, um nur mal einen Namen zu nennen. Auch wenn Rudnevs heute beteuerte: „Es ging und geht mir nicht ums Geld . . .“ Und er sagt es so, dass ihm das alle Umstehenden auch abnahmen. Oder?
Zur Erinnerung: Frank Arnesen, der dänische HSV-Sportdirektor vor einigen Monaten, hatte Rudnevs vor drei Jahren für rund 3,5 Millionen Euro vom polnischen Erstligisten Lech Posen zum HSV gelotst. Erst wollte Trainer Thorsten Fink den Letten nicht, dann stellte er ihn wider Willen auf – und Coach und HSV profitierten davon. Zwölf Tore erzielte Artjoms Rudnevs und wurde eine Art Publikumsliebling. Dann musste Arnesen gehen – und Fink verbannte Rudnevs wieder auf die Bank (oder auf die Tribüne). So geht Profi-Fußball dann auch. Und seit dieser Zeit hat „Rudi“ so gut wie keine Chance mehr bekommen, zu zeigen, dass er für einige Tore gut ist. Und so ist es bis in die jetzt beginnende Spielzeit geblieben, denn sportlich wird des der Stürmer hier sehr, sehr schwer haben. Trainer Bruno Labbadia hatte ihm kürzlich mitgeteilt, dass er besser den Verein verlassen sollte, damit er Spielpraxis bekommt. Rudnevs aber ein wenig trotzig: „Ich werde hier um meine Chance kämpfen, auch wenn ich weiß, dass es ein harter Weg wird. So geht das aber im Fußball.“
Ob in diesem Problem-Fall schon das letzte Wort gesprochen ist? Abwarten.

 

Trainer Bruno Labbadia zu diesem Thema: „Wir haben immer gesagt, er wird so wie alle anderen behandelt. Er hat jederzeit die Chance, sich anzubieten. So lange sich jeder ordentlich verhält, immer im Dienste der Mannschaft arbeitet, das haben wir immer gesagt, bei uns wird es keine Trainingsgruppe zwei geben oder irgendwas- wir haben ja ein Vertrag miteinander. Man wird sehen . . .“

 

Mehr bleibt wohl nicht. Abwarten. Ein ähnliches Schicksal wie „Rudi“ hat nun aber auch Jaqcques Zoua zu durchleben. Der glücklose Stürmer, damals von Trainer Thorsten Fink als Juwel in der Schweiz entdeckt und nach Hamburg geholt, sollte zum türkischen Verein Osmanlispor, aber das ließ sich – aus welchen Gründen auch immer – nicht realisieren. Dann sollte er nach Frankreich, zu GFC Ajaccio, aber auch das hat sich nun ganz offenbar zerschlagen.
Korrektur (um 19.43 Uhr):
Nach wie vor soll und will Zoua nach Frankreich, die Franzosen wollten bislang nur keine Ablöse zahlen. Der Transfer soll nun aber doch zustandekommen. Weil der HSV jetzt den Vertrag des Kameruners auflösen wird. Fest steht auf jeden Fall: Der 23-jährige Zoua wird und muss gehen. Und das scheint mir für beide Seiten auch der beste Weg – egal wie hart das auch immer für Außenstehende erscheinen mag.

 

Es ist ein Kommen und Gehen. Nicht nur beim HSV, aber auch. Der eine will nicht gehen, ein anderer muss gehen – und noch ein anderer Kandidat möchte gerne bleiben. Nachdem er heute einen Tag lang mit den HSV-Profis trainiert hat. Es handelt sich dabei um einen 20 Jahre alten Südkoreaner, sein Name ist Youngjae Seo. Er ist U21-Nationalspieler seines Landes und ist Linksverteidiger. Körperlich keine Kante, eher ein wieselflinker, wendiger Mann. Er mischte heute beim Vormittagstraining schon so gut mit, als wäre er schon seit Wochen in Hamburg. Ohne Angst, ohne Scheu, er spielte gut mit, und in Zweikämpfen klammerte er, riss er, rangelte er, als sei er auch schon als Ringer geschult worden. Wobei, das muss ich aus Fairnessgründen schon sagen, er mit diesen Haltegriffen nicht allein auftrat, es wurde heute allgemein gezupft, gezogen und geklettet, dass es eine wahre Freude war. Und ich dachte so bei mir: Da hat der Emir Spahic schon ganze Arbeit geleistet. Der ehemalige Leverkusener gestattet, wenn es ins Mann-gegen-Mann-Duell geht, seinem Kontrahenten nichts, nicht die kleinste Kleinigkeit. Und dafür wird dann eben mal gezogen, gezerrt, geklammert. Warum auch nicht? Andere (Vereine) machen das auch, und solange der Schiedsrichter nicht pfeift . . .

 

Womit ich beim Vormittagstraining bin. Die Mannschaft betrat um 10.25 Uhr den Rasen, da säumten schon 250 sommerlich gekleidete Fans den Rasen hinter dem Volksparkstadion. Obwohl es heute schwer war, überhaupt bis dorthin zu gelangen, denn alles war (zunächst) verrammelt und verschlossen. Vom Parkplatz vor der Osttribüne war der Trainingsplatz nicht zu erreichen. Fort Knox in Bahrenfeld. So soll es ja schon am Sonnabend gewesen sein, klagten jedenfalls noch heute einige genervte Fans, als sie das Spiel gegen Hellas Verona sehen wollten – und gefühlt drei Kilometer Schlange in Kauf nehmen mussten, um schließlich einen Platz im alt-ehrwürdigen Volksparkstadion zu entern. Aber es muss wohl etwas Besonderes haben, wenn man beim HSV als Zuschauer auf seine Kosten kommen will.

 

Nun aber zum Training. Die Mannschaft musste erst laufen und sprinten. Erst über fünf Hürden hüpfen, dann zehn Meter sprinten. Dann nach vorne laufen zurück, nach vorne, zurück – dann zehn Meter nach vorn sprinten. Und dann um zwei Slalomstangen kurven, um dann zehn Meter nach vorne zu sprinten. Diese Übungen dauerten fast eine Viertelstunde. Dann ging es zu Spielformen.

 

Im Tor standen abwechselnd Andreas Hirzel und Rene Adler, die beide einen sehr guten Job machten. Jaroslav Drobny war um 10.40 Uhr in die Kabine gegangen, um 10.44 Uhr betrat Sportdirektor Bernhard Peters den Trainingsrasen. Er sah zunächst diese Übung: Es gab zwei Teams, eines in roten Hemden, eines in blauen Hemden. Abwechselnd schickte ein roter Spieler den blauen Kollegen, der drei, vier Meter neben und zugleich vor ihm stand, Richtung Tor. Dann musste derjenige, der den Ball steil spielte, versuchen, noch in den Zweikampf zu kommen, um so ein Tor oder einen Abschluss zu verhindern. Die Treffer wurden für Rot und für Blau gezählt – es wurde sich abwechselnd steil geschickt.
Das war in meinen Augen eine sehr gute Übung, die in Wettkampfform ablief. Erster Torschütze war Pierre-Michel Lasogga, dann traf Ivo Ilicevic. So ging es munter zur Sache. Erster Doppeltorschütze war dabei Lasogga. Die Mannschaft, die den Wettkampf verlor, musste Liegestütze machen. Wie sehr um den Sieg gekämpft wurde, verdeutlicht ein hartes Duell zwischen Lewis Holtby und Ilicevic. Holtby hatte im Laufduell aufzuholen, das gelang ihm in letzter Sekunde mit einer spektakulären Grätsche – Ball abgeblockt, Ilicevic ging zu Boden; Gewinner Holtby stand schreiend und mit beiden Fäusten (Becker-Fäuste) drohend über dem ins Straucheln geratenen Kollegen. Da kam Freude auf, so viel Ehrgeiz zu sehen. Und fast möchte ich sagen: typisch Holtby! Ein Irrwisch! Und irgendwie hyperaktiv. Aber gut für die Gemeinschaft, einer wie er.

 

Die zweite Übung dieser Art hatte es ebenfalls in sich. Co-Trainer „Eddy“ Sözer schickte den Ball in die Gasse, drei, vier Meter vor ihm standen je ein Spieler von Rot und Blau, der schnellere Mann von beiden schnappte sich den Ball und suchte – hart bedrängt – den Torabschluss. Sehr schöne und gute Übung.
Später standen sich zwei Torhüter cirka 40 Meter gegenüber. Einer schoss den Ball Richtung anderes Tor, dort liefen dann zwei Spieler mit Ball gegen einen Abwehrmann – Abschluss findend. Und dann schoss der Torwart den Ball zur anderen Seite – ein neuer Anlauf zwei gegen eins. Später wurde das Spiel (die Übung) dann mit drei gegen zwei fortgesetzt – und abgeschlossen.

 

Und das immer mit unglaublich viel Ehrgeiz. Auch das wunderbar zu sehen – weil alle mit großem Eifer und mit 100 Prozent dabei waren. Und wenn ich das für mich feststellen darf: Ivo Ilicevic hat mir dabei gut gefallen, Kerem Demirbay auch (auch wenn er noch nicht bei 100 Prozent ist); Emir Spahic souverän und abgeklärt (der Mann gefällt mir und wird eine große Stütze), auch der kleine Südkoreaner Seo fiel mir auf – und dann noch Artjoms Rudnevs. Jawollo! Der Fast-Grieche. Bin gespannt, wie es weitergehen wird mit ihm.

 

Bei den letzten Abschlussübungen, das soll und muss noch erwähnt werden, waren Gojko Kacar und Marcelo Diaz (wegen Trainingsrückstandes) nicht dabei. Sie drehten bis zum Trainingsende ihre großen Runden – eisern und konzentriert.

 

Und am Rande trainierten Petr Jiracek und Ashton Götz unter der Regie von Reha-Coach Sebastian Grützner. Nicht dabei war der Schwede Albin Ekdal, der unter einem eingeklemmten Nerv leidet und im Kraftraum arbeitete.

Beim Nachmittagstraining war der verletzte und ehemalige HSV-Profi Tolgay Arslan zu Gast. Und Nicolai Müller, Batuhan Altintas und Emir Spahic brachen die Einheit vorzeitig ab – eine Vorsichtsmaßnahme aufgrund von muskulären Problemchen.

 

Um 11.30 Uhr war das Training beendet, bis 11.38 Uhr wurde noch ausgelaufen. Um danach noch ein etwas anderen Marathon zu bewältigen: Autogramme schreiben. Und für Fotos posieren. Das hatte Gesicht! Die HSV-Profis zeigten sich von ihrer bestens Seite. Wenn früher mal gemeckert wurde, weil die Spieler zu schreibfaul waren – heute nicht. Und an mir ging zum Beispiel eine vierköpfige Familie glücklich und vollauf zufrieden nach Hause, und Papa sagte dabei zu Frau und Kindern: „Das war ja mal ein erfolgreicher Tag, wir sind so wie noch nie auf unsere Kosten gekommen, Autogramme und Fotos satt – toll!“

 

Und noch eine besondere Besonderheit: Der HSV selbst hatte eine große Menge von „dicken Stiften“ mitgebracht, damit jenen Fans, die sich damit nicht „bewaffnet“ hatten, geholfen werden konnte. Das ist mal ein großartiger Service. Der HSV zeigt sich von seiner freundlichsten Seite. Weiter so!

 

Eine ganz kleine Kuriosität zum Abschluss: Auch ein Fan stellte zum Abschluss eine Frage an den Trainer. Und die war durchaus brisant: „Ist Lasogga zu 100 Prozent fit? Weil er nicht alle Übungen mitmachen konnte.“ Labbadia: „Dann haben Sie besser hingesehen, als ich . . .“ Der Fan: „Er konnte nicht springen. Es sah so aus, als hätte er Oberschenkelprobleme.“ Der Trainer: „Nein, nein, er hat nichts.“
Aber so sehen Fans eben auch mal zu – mir war das, wie dem Coach, entgangen.

 

Übrigens: Um 12.08 Uhr, als alle Kollegen schon lange in der Kabine waren, ging Götz und Jiracek vom Platz.

 

PS: Morgen, am Donnerstag wird um 14.30 (eine halbe Stunde früher!) Uhr im Volkspark trainiert, am Freitag dann um 10 Uhr.
Dieter

 

18.11 Uhr


116
Kommentare

Benno Hafas
5. August 2015 um 18:13  |  1134412

Ganz früher Blog. Was ist los?


VolksParkURgestein
5. August 2015 um 18:18  |  1134414

Wer hat an der Uhr gedreht?
Fueher wars mal speater.
Wer zu spaet ist ist selbst Schuld.


Benno Hafas
5. August 2015 um 18:19  |  1134415

Keine Bilder, kein Video. Was für ein Blog mein Dieter. :mrgreen:


Prof. Vitzliputzli
5. August 2015 um 18:25  |  1134420

Rudilette ist clever. Kommt Zeit (31.08.), kommt Abfindung.
Hat er sich aber auch verdient…


Toki
5. August 2015 um 18:28  |  1134421

Gääähhnnnn, echt ma..


claus1955
5. August 2015 um 18:30  |  1134422

Kaum gepostet, schon ein neuer Blog…. also nochmal aus dem alten Blog hier hinein…
 
claus1955 sagt:
5. August 2015 um 18:24
 
http://www.shz.de/hamburg/neues-vom-hsv-zoua-abloesefrei-nach-korsika-rudnevs-will-hamburger-bleiben-id10209421.html
 
Der lettische Nationalspieler, der noch ein Jahr Vertrag hat, und nur die Nummer vier im Sturm ist, will sich beim HSV durchsetzen. „Ich werde nicht gehen, sondern meine Chance beim HSV suchen“, betonte der 27-Jährige, der am Mittwoch schon wieder mit den HSV-Kollegen trainierte. „Es wird schwer, aber ich werde um meinen Platz kämpfen“,
 

Fragt sich, um welchen Platz er kämpfen möchte, nachdem man ihm wohl von Trainer- und Vereinsseite mitgeteilt hatte, man würde auf seine Arbeitskraft zukünftig verzichten wollen…
Den Platz auf der Tribüne braucht man nicht verteidigen, aber verstehen kann ich ihn, wenn auch nicht aus den genannten Gründen, denn spätestens zur nächsten Saison stellt sich wohl wieder die Frage nach einem neuen Arbeitsplatz.
 
Die nächste Frage wäre, warum er dann üerhaupt die Reise nach Griechenland angetreten und sogar noch einen Medizincheck absolviert hat….?
 
Die 3. Frage, warum man nach seinem ersten Jahr beim HSV nicht mehr auf ihn gesetzt hat, wird vermutlich nie geklärt, aber wer weiß, mittlerweile kommen ja immer wieder Spieler aus der Deckung, sobald sie den Verein verlassen haben…
 
Für Aussenstehende wie mich sind sowohl die Verpflichtungen als auch der Umgang mit den noch unter Vertrag stehenden Spielern nicht immer nachvollziehbar, aber ich trage ja auch glücklicherweise dafür keine Verantwortung, in sofern werde ich darüber auch kein Urteil fällen, merkwürdig wirkt es bisweilen aber trotzdem, denn es geht immerhin um Menschen und wie sagte schon Eugen Roth:
 
ein Mensch wirkt oftmals wie verwandelt,
sobald man menschlich ihn behandelt….


Jimmy-B
5. August 2015 um 18:30  |  1134423

Ich kann Rudi verstehen – so wie Tesche damals auch – es war ja nicht so, dass Die Arnesen bzw. Hoffmann damals mit gezogener Waffe die Verträge aus dem Kreuz geleiert haben. Umgekehrt regt sich alles auf, wenn Spieler den Vertrag mit Füßen treten, aber wollen die Spieler den Vertrag erfüllen, ist es auch nicht recht. Ne ne – I have a dream, sag ich mal, the dream das Rudi noch ganz viele Tore schießt für uns 😉


5. August 2015 um 18:36  |  1134425

Nabend. Schöner Blog.
Benno, kannst du heute wieder nen Trainingsvideo hochladen? Fand das total gut gestern, weil es viel aussagekräftiger ist als Bilder. 🙂


Ruediger
5. August 2015 um 18:42  |  1134426

Unser eins würde wahrscheinlich für 1 Mio nach Griechenland gehen, aber ganz ehrlich, bei einem etwas besserem Gehalt würde ich heute auch nicht gehen wollen. In Griechenland ist im Moment alles am Boden und Fussball wird sicherlich als erstes sterben, wenn es noch schlimmer wird.

Ausserdem hat er einen gültigen Vertrag, daran muss man sich eben auch halten – ist doch eigentlich ganz normal, oder etwa nicht??

Wer weiss, vielleicht brauchen wir ihn noch einmal, oder er entwickelt sich wieder zu Torjäger………..


Spurlos
5. August 2015 um 18:50  |  1134427

Hätte man das alles nicht im Vorfeld abklären können, mit der logischen Konsequenz, dass man sich einen Spieler wie Schipplock nicht gönnt, solang man keinen Plan hat, wie man Rudi von der Gehaltsliste bekommt?
Wie viele Tagestrips durch Europa inklusive expenses möchte man ihm und seiner Familie noch gönnen, bevor man ihm dann am 31ten doch ne dicke Abfindung von 1,5 Millionen hinterher wirft und von der Journalie dafür abgefeiert wird, ne halbe Millionen gespart zu haben, während er nen Tag später in Griechenland unterschreibt?
Der HSV macht sich auf dem Transfermarkt zunehmend lächerlich und wird von Spielern wie anderen Vereinen gerupft wie eine altersschwache, senile Weihnachtsgans, so sieht es aus. Und diesen ganzen Schlamassel hat man sich höchstselbst eingebrockt.
Vielleicht sollte man noch schnell Pizarro verpflichten, um Rudi nochmal ein ganz eindeutiges Zeichen zu schicken, dass er hier keine Zukunft mehr hat…ich lache mich tot, sorry.


Mustang
5. August 2015 um 18:58  |  1134428

@Dieter – aktueller Blog, @Ruediger 18:42

Dieter, das ist mal ein interessanter und detaillierter Blogeintrag! Danke dafür.
.
R., es heißt, Rudnevs habe in den letzten zwei Jahren nicht nur stagniert = sich nicht weiter entwickelt, sondern seine Torgefährlichkeit insgesamt verloren, also sich zurück entwickelt – vor allen aus Gründen psychischer Belastungen, die ihn auch in der lettischen Nati total haben abschmieren lassen. Diese Gründe können nicht allein beim HSV liegen, sondern müssen auch privater Natur sein. Auch bei H96 hatte er in der Ausleihe in der Rückrunde der Spielzeit 13/14 rasch aufgesteckt.
.
Nach meiner Empfindung kann er sich nur dann nochmal an den Anschluss, wenigstens als Einwechselspieler, in den engeren Kader herankämpfen, wenn er sich vom Verein unterstützt („gefördert“) fühlt und sehr viel härter an sich arbeiten würde. Ihm wird aber immer wieder gerade im Trainingsbetrieb vorgehalten, sich nicht genügend reinzuhängen. Aber: Er ist beidfüßig, sehr fit und wohl unser schnellster Spieler. Warum er sich nicht weiterentwickelt, ist wohl hauptsächlich in seinem Selbst begründet, das im Zweifel mit zu wenig zufrieden ist und immer wieder an gewisse technische fußballerische als auch charakterliche Grenzen/Schwächen stößt. An sich brauchen wir ihn in Top-Verfassung (mental und technisch präziser), aber erstmal muss er wohl hinter Schipplock als vierter Stürmer sich aufs Neue beweisen. Viele haben ihn abgeschrieben. Ich nicht. Aber es ist allein an ihm, endlich erneut zu beweisen, was er kann, ohne sich zu beklagen oder ins Schneckenhaus zurück zu ziehen.


hekto
5. August 2015 um 19:11  |  1134429

Welchen Gewinn Rudnevs aus seinem Hierbleiben ziehen will erschliesst sich mir nicht.
Zur nächsten Saison ist er 28 Jahre. In der Regel wartet noch ein Vertrag auf ihn.
Mit grossem Handgeld und Jahresgehalt wird er nicht mehr rechnen können. Wenn er denn Spielpraxis gen Null hat. Mit 27 Jahren ist sowieso nicht mehr viel an Technik zu holen…wie er will…


Ruediger
5. August 2015 um 19:11  |  1134430

Sehe ich nicht so, man scheint es sich leisten zu können (wollen), Rudi zu halten und trotzdem die Spieler zu holen, mit denen man >=2Jahre arbeiten will.

So dämlich ist unser Management nun garantiert nicht, nicht zu kalkulieren, dass er bleiben könnte. Da müssen die jetzt durch, im nächsten Jahr ist alles gut. Mich stört es überhaupt nicht, mit dem Gehalt von ihm wir der HSV nicht geheilt und auch nicht an den Abgrund gebracht. Das ist dann mal halt so.

Wir machen uns nicht lächerlich, es sind einfach die Gesetze des Marktes überhaupt, wenn man finanziell klamm ist, werden die Geschäftspartner zu Hyänen.

Deshalb habe ich auch immer dagegen argumentiert, wenn der HSV sich und / oder durch Dritte so erbärmlich darstellt. Schalke hat deutlich mehr Schulden, treten aber auf wie die Bayern. Mit denen geht keiner so um.


claus1955
5. August 2015 um 19:12  |  1134431

http://www.welt.de/regionales/hamburg/article144862237/Rudnevs-will-beim-HSV-bleiben-Zoua-vor-Absprung.html
 

Mit dem Milliardär Ivan Savvidis lenkt zudem ein solventer Chef die Geschicke des ambitionierten Vereins. Aktuell kämpft der Vorjahresdritte zwar nur um den Einzug in die Gruppenphase der Europa League. Mittelfristig hat Savvidis, ein Russe mit griechischem Pass, aber die Meisterschaft und den Gewinn der Champions League vor Augen. Doch weder die Aussicht auf Duelle mit Madrid oder Barcelona in der Königsklasse, noch die Reize der pulsierenden Hafenstadt am Thermaischen Golf konnten Rudnevs für einen Wechsel nach Südeuropa erwärmen.

Wenn man da gewollt ist, aber beim HSV eher nicht, der Vertrag eh nur noch ein Jahr besteht, wartum nimmt er diese Chance nicht wahr..?
Am Geld kann es wohl nicht liegen, denn der Milliardär wird sicherlich nicht die Gehälter mit täglich 60 Euro bezahlen… :mrgreen:


claus1955
5. August 2015 um 19:16  |  1134432

Ruediger sagt:
5. August 2015 um 19:11
 
Selbst falls Zoua wechselt, dann sind es immer noch 30 Spieler, die aktuell im Kader verbleiben, somit ist wohl kaum Platz für weitere Verpflichtungen noch wird das angepeilte Ziel von 24 Spielern erreicht.
Ich bin nach wie vor gespannt, wie sich das Gesamtbild am Ende des Transferfensters darstellt, Schulden hin oder her, da wartet noch viel Arbeit..


superlolle
5. August 2015 um 19:19  |  1134433

Danke für den Blog. Ist deutlich interessanter etwas vom Training, den Fans etc. zu erfahren, als HW4 Part 832. Lob! Muss ja auch mal sein … 🙂


Ruediger
5. August 2015 um 19:22  |  1134434

Das ist keine Frage, aber einen Kader rundum zu erneuern dauert einfach. Entscheidend für mich ist einfach die Entwicklung und Richtung und wird sich im nächsten Jahr noch viel besser entwickeln. Das passt im Moment …….. zu mindestens für mich… 🙂 🙂 🙂


Spurlos
5. August 2015 um 19:33  |  1134435

Und im nächsten Jahr sind die Rudis und Jiraceks weg und die Holtbys und Müllers treten an ihre Stelle als unvermittelbare „Ladenhüter“… ich kann da keine Weiterentwicklung erkennen. Man hätte schon dieses Jahr die Chance gehabt, die Kadergröße zu normalisieren, aber durch solche Vorgriffstransfers macht man es sich selbst unnötig schwer.


claus1955
5. August 2015 um 19:38  |  1134436

Ruediger sagt:
5. August 2015 um 19:22
################
Ich gehöre ja auch eher der Fraktion der Optimisten an und finde die aktuellen Schritte durchaus positiv, auch wenn ich nicht über eine Hüpfburg vefüge, aber die Baustelle wird angesichts eines Kaders von 30 Spielern nicht kleiner…
 
Im Gegensatz zu einigen Usern hier erwarte ich auch keine weiteren Verpflichtungen, eher ein „Ausdünnen“ des ohnehin zu großen Kaders, denn der alte Spruch „Lieber Qualität als Quantität“ hat seine Gültigkeit für mich noch nicht verloren…
 
Sicherlich nicht einfach, auch unter Berücksichtigung der Statuten wie Local Player usw., aber alles hinreichend seit einem Jahr bzw. noch länger bekannt..
 
Abgänge durch ohnehin auslaufende Verträge muß ich also nicht wie eine Meisterleistung des Sportdirektors abfeiern, sie sind nur die logische Konsequenz eines befristeten Vertrages und somit ein Selbstgänger ohne eigenes Zutun, bei der Erfüllung der selbst gesteckten Ziele wie Kader-Reduzierung sieht es dann schon anders aus, genau da ist man aber immer noch ein gutes Stück weit von entfernt…


5. August 2015 um 19:50  |  1134437

@claus1955 sagt:
wie sagte schon Eugen Roth:

ein Mensch wirkt oftmals wie verwandelt,
sobald man menschlich ihn behandelt….
_______________________________________________

trifft 100 %ig auf Rudi zu. Der wurde von diversen Trainern, angefangen von TF bis MS „kauputt“ gemacht. Dann hat er wohl aber auch schon teilweise aufgegeben und im Training nichts mehr angeboten. Sonst hätte Labbadia nicht den Schipplock holen lassen.

Was die Ablösen für die Spieler, die gehen sollen, betrifft: Es ist halt so, dass jeder weiß, dass der HSV mehr als klamm ist und daher noch einige Spieler mehr oder weniger um jeden Preis von der Payroll haben will. Warum sollen die Vereine interessiert sein, was dafür zu bezahlen? Vielleicht gegen Ende der Transferzeit, wenn die Zeit knapp wird, kann man vielleicht noch etwas Geld für die Jungs bekommen.


Ruediger
5. August 2015 um 19:55  |  1134438

Auch wenn ich hier für einige zur Fraktion der „Jubelperser“ zählen, sehe ich die Situation auch eher nüchtern, aber eben auch nicht so desolat.


Dembinski
5. August 2015 um 20:01  |  1134439

Sehr informativ und sehr schön zu lesen…guter Blog


Joerg 1967
5. August 2015 um 20:05  |  1134440

Klasse Blog Dieter!!!


Rehbusch
5. August 2015 um 20:15  |  1134441

20.15 Uhr: Rehbusch betritt den Blog.


claus1955
5. August 2015 um 20:20  |  1134442

Ruediger sagt:
5. August 2015 um 19:55
 
Auch wenn ich hier für einige zur Fraktion der “Jubelperser” zählen, sehe ich die Situation auch eher nüchtern, aber eben auch nicht so desolat.
##############
Ich zähle dich nicht zu den „Jubelpersern“ und ich finde es auch nicht so desolat, aber nach wie vor gibt es noch reichlich Arbeit, trotzdem muß ich Dinge, die sich von selbst erledigen wie auslaufende Verträge, nicht abfeiern…, damit meinte ich übrigens nicht mal dich sondern randnotiz, der meinte, man solle die Arbeit von Knäbel nicht so negativ sehen 🙂
 
Ich stehe dem HSV eh schon seit über 50 Jahren positiv gegenüber, habe viele Höhen und noch mehr Tiefen erlebt, trotzdem gilt für mich immer noch der alte „Schlachtruf“ aus der damaligen Zeit:
 
„Aber eins, aber eins, das bleibt besteh’n. der HSV wird niemals untergeh’n..“
 
Daher auch heute noch:
 
„Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“
Konfuzius
🙂


Tangstedter
5. August 2015 um 20:32  |  1134443

Moin Leute mal wieder echt jetzt ich will unserem Dieter nicht zu nah treten aber .. Den Blog kann Mann wohl voll in die Tonne drücken 😁👎🏽👎🏽


Aradia
5. August 2015 um 20:32  |  1134444

Man sollte Tante Käthe stecken, dass Rud. nur mit seiner Muse: “ Son“
Tore geschossen hat.
Die Beiden haben sich gegenseitig geholfen.
Gern erinnere ich mich an ein Spiel wo jeder 2x traf.
( Das ist so wie das Meis’chen und Raffa.)
Mann sollte Erfolge nicht trennen.
Aber ich weiss, dass will hier keiner hören.
.
Nun, hätte er viele Tore geschossen und andere Vereine würden
abwerben, dann wäre es ja gut das er so treu ist.
Also guter Mann.
:mrgreen:


hamuburgmini
5. August 2015 um 20:43  |  1134446

Wie despektierlich Matz Ab Rudnevs darstellt ist kaum zu fassen.
Im Stadion riefen die Fans nach Rudnevs, nun wird er als geldgeiler Spieler dargestellt… Hofberichterstattung!!


altona
5. August 2015 um 20:50  |  1134447

Bin gerade aus Griechenland zurück und musste für 10 Tage eine vierstellige Summe berappen. Aber ich war freiwillig dort und bin nur ungern wieder zurückgekommen. Rudi würde für seinen Griechernlandtrip nix bezahlen müssen, sondern auch noch eine siebenstellige Summe einstecken. Aber er will nicht. Tja, was soll man dazu sagen.


Ausgliederung
5. August 2015 um 20:50  |  1134448

Nachdem ich gerade bei Transfermarkt gelesen habe wer das absolut schwachsinnige Gerücht über Hennings in die Welt gesetzt hat, konnte ich nicht anders und beschloss diesen Blog der so die Klicks notwendig hat zu helfen. Zwar frag ich mich immer noch wie gutgläubig oder anders gesagt naiv man sein muss um überhaupt darüber zu diskutieren. Wenn man vielleicht 1 im Jahr hsv Artikel liest okay, aber das werden die Leute die darüber diskutieren nicht machen. Also der HSV kauft gerade 2 Stürmer. Hat auf anderen Positionen viel größere Not und da liest man in einem Blog, der so und so nicht mehr ernstzunehmen ist sowas schwachsinniges. Alleine schon das die Mopo das Gerücht nicht aufnimmt beweist alles. Da der Blog also es so nötig hat. Habe ich beschlossen diesem jetzt zu helfen. Ich habe bisschen rum telefoniert und habe mit der Schwester von de Vrij telefoniert und habe exklusiv erfahren, daß De Vrij nächste Woche zum Medizincheck nach Hamburg kommt. Aber ihr dürft es exklusiv vermelden, da ihr es so nötig habt. Aber beeilt euch, die Mopo ist schnell. Vielleicht habt ihr das aber selber schon herausgefunden. Aber was noch viel mehr Klicks bringt ist kein Gerücht mehr, denn es ist die Wahrheit. Ich habe gestern mit der Mutter von Christiano Ronaldo Kaffee getrunken und Sie hat mir verraten das Christiano Sonntag bei Herrn Kühne war und ab 29.8.2015 bei ihm unter Vertrag steht. Kühne hat mit dem HSV einen Leihvertrag über 3 Jahre. Christiano soll für 1 Euro 3 Jahre lang spielen. Kühne bezahlt Christiano pro Jahr 50 Mio. Euro. Real bekommt als Ablösesumme 500 Mio. Aber bitte psssst. Bitte schreibt es als erstes. Denn ich möchte das der abgewrackte Blog, der von Hilke keine Infos mehr bekommt, endlich wieder Top Informationen liefern kann und sich nicht Tag für Tag irgendwas zusammen dichten muss um die alten Rentner zu befriedigen


altona
5. August 2015 um 20:51  |  1134449

Allerdings muss ich auch mildernd für Rudi hinzufügen, dass ich nicht zum Arbeiten dort war.


Ruediger
5. August 2015 um 20:58  |  1134450

Und deine Kinder und Frau nicht in einem Land leben lässt, wo man nicht mal richtig mit Englisch weiterkommt……..

Für Rudi alleine sicherlich kein Problem.


altona
5. August 2015 um 20:58  |  1134451

Alle Trolle aus dem Blog hervortreten, 570 Liegestütze mit Hände-Klatschen machen und nach jeder Liegestütze sagen, „ich werde jeden HSV-Blog wertschätzen, unabhängig von seinem Wahrheitsgehalt, denn ich bin HSVer und tolerant“. Na los jetzt, AUF AUF !


Ruediger
5. August 2015 um 21:00  |  1134452

Habe schon 600 gemacht, jetzt mal Pause 🙂 🙂


Kuddel
5. August 2015 um 21:04  |  1134453

hamuburgmini um 20:43
Wie despektierlich Matz Ab Rudnevs darstellt ist kaum zu fassen.
.
Ja, da musste ich auch an den „Donnerstalk“ denken..


Spurlos
5. August 2015 um 21:05  |  1134454

Wenigstens ist man konsequent in der Darstellung. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Dieter Matz Rudnevs noch vor dessen erstem Pflichtspieleinsatz für den HSV die Erstligatauglichkeit absprach und trotz 12 Toren in der Premierensaison nicht müde wurde, ständig auf dessen technische und taktische Schwächen hinzuweisen.
Klar, schließlich wurde der „Polen-Lette“ ja auch von Frank Arnesen geholt…
Inzwischen ist es sowas wie common knowledge, dass Rudi ein schwieriger Charakter ist, der ja eh nur treffen kann, wenn Hochkaräter wie Son oder Diouf neben ihm spielen und das gesamte System auf ihn ausgerichtet ist. In Fußball-Drittwelt-Ländern muss man den Rudi nun wie sauer Bier anbieten, während Musterprofi und MVP Heiko Westermann bei Juventus Turin im Gespräch ist.
Und Dieter Matz hat es weit vorher schon prophezeit, er muss wohl der Mensch mit dem größten Fußballsachverstand der Welt sein.
Oder ist die Presse etwa so mächtig, dass sie signifikanten Einfluss auf den sportlichen Werdegang eines Fußballprofis nehmen kann? Nein, das will ich nicht glauben… Alles ist gut.


Bidriovo
5. August 2015 um 21:17  |  1134455

Habe mir eben noch die Videos angeschaut. Der betrunkene Obdachlose, der da in Kamera genuschelt hat war das Beste. Hätte sonst die Antworten der anderen fast ernst genommen. Aber so war es zu offensichtlich, dass sich das Abendblatt einen Scherz erlaubt hat.
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Rudnevs will nicht nach Griechenland? Wundert mich nicht. Aber genauso geht es mir bei Lasogga und Holtby und Co. Die haben ihre großen Verträge (man munkelt über 3,5 Mio Jahresgehalt) unter der neuen Führung abgeschlossen. Das macht es auch in Zukunft schwer, interessante Spieler zu akzeptablen Gehältern zu verpflichten. Das hat also nichts mit Altlasten und Altverträgen zu tun.
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Ich würde mich freuen, wenn Rudnevs noch mal eine ernsthafte Chance erhalten würde. Er hat geliefert, als er Stürmer Nummer 1 war. Wenn ich mir anschaue, mit welcher Vehemenz vergangene Rückrunde an Olic festgehalten wurde, der nun wirklich nur noch Opa ist und keine Leistung gebracht hat, dann tut das einfach nur weh.
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Für den DFB-Pokal bin ich sehr optimistisch. Der HSV wird gegen eine Mannschaft, die auf dem Niveau von HSV II spielt keine Probleme haben. Auch wenn ich kein Feuerwerk erwarte und von einem sachlichen/nüchternen Spiel und Ergebnis ausgehe.
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Beim Saisonauftakt bin ich aber pessimistisch. Die BAyern werden dem HSV einen reindrücken und wenn ich mir Stuttgart mit Kostic, Ginzek und Co. anschaue und danach Köln mit Jojic und Gladbach dann sehe ich große Gefahr, dass der HSV nach 4 Spieltagen auf Platz 16, 17 oder 18 stehen wird und ob dann Labbadia noch ganz ruhig im Sattel sitzt… Ich habe meine Zweifel.
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Holtbys hyperaktives Gehabe nervt mich und ich kann mir gut vorstellen, da er nicht der alles überstrahlende Spieler des HSV ist (auch wenn er so bezahlt wird), dass er auf Dauer mit dieser Art nicht all zu viele Kollegen auf seiner Seite haben wird. Ich finde es unnötig so zu posieren. Ein Lächeln + Handshake würde bei vielen sicherlich besser ankommen. Er sollte sich meiner Meinung nach der Saison mit derartigen Aktionen zurückhalten und lieber erstmal zeigen, dass er auch was kann, wenn es darauf ankommt (Pflichtspiel). Danach kann er sich mehr erlauben auch mal rumzualbern.


Lumis
5. August 2015 um 21:27  |  1134456

Wäre eine mittlere Katastrophe, wenn Rudnevs bleibt. Bei kaum einem anderen Spieler ist das Verhältnis zwischen Leistung und Gehalt derart schlecht, wie beim ihm.
Wenn das dann Signalwirkung hat, dass jemand, der 2 Mio / Jahr verdient, solche spielerischen Schwächen aufweist (sogar Probleme mit Basics wie der Ballannahme und dem einfachen Paßspiel hat), sind wir bald wieder da, wo wir hergekommen sind: bei einer sehr ungesunden Hierarchie und frustrierten Talenten.
Mein Wunsch wäre daher: Abfindung zahlen und weg – im Sinne der Geschlossenheit der Mannschaft. Ich möchte auch den x-ten missratenen Versuch nicht mehr sehen, aus Rudnevs etwas rauszuholen.


Spurlos
5. August 2015 um 21:43  |  1134457

Rudnevs wurden hier niemals so lange Schwächeperioden zugestanden und so viele Chancen gegeben wie Lasogga oder Olic, aber gut, die beiden treffen zwar ähnlich selten, verdienen auch nochmal das doppelte, aber sie wurden immerhin nicht von Arnesen geholt.


Seelerhans
5. August 2015 um 21:44  |  1134458

Da der HSV immer dann versagte wenn man dachte … jetzt gehts los, und immer unerwartete Ergebnisse ( Bayern 0:0 Dortmd 3:1 Lev 1:o wird der Auftakt dieses Jahr besser laufen als ihr alle das glaubt ca 7 -8 Punkte am 5. Spieltag


randnotiz
5. August 2015 um 21:44  |  1134459

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Der Profifußball hat sich nun mal verändert – ob zum Vorteil oder nicht, lasse ich mal dahingestellt, er ist zum großen Business geworden und zwar auf allen Ebenen und das schließt die Spieler ein. Wenn schon u 15 Spieler gecastet werden und Ablösesummen zum Teil gehandelt werden, die sich vor 20 Jahren so mancher etablierte Spieler gewünscht hätte, dann darf man sich doch nicht wundern, dass Spieler oftmals wie Investitionsgüter behandelt werden.
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Trotzdem kann man mit seinen „Gütern “ behutsam und sorgfältig umgehen. Da hat der HSV in der Vergangenheit ganz sicher geschlampt. Heute macht er das sicher schon besser und versucht ehrlicher mit den Spielern umzugehen. Zumindest habe ich als Aussenstehender das Gefühl.
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Warum soll man Spieler aushalten wenn sie nicht mehr ins System passen? Ist ja nicht so, dass der Spieler unsanft fällt und auf lange Sicht ohne Job bleibt. Doll hat damals auch Bernardo Romeo aussortiert, weil zu langsam und nicht ins Spielsystem passend, und das obwohl er sicher viel besser und effektiver war als ein Rudnevs heute. Das muss man einfach akzeptieren.
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Und man darf nicht vergessen, dass ein Spieler der unbedingt weg will, aus welchen Gründen auch immer, oftmals auch keine Rücksicht auf den Verein nimmt.
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Man muss sehen, dass es für beide Seiten passt und dann kann man vernünftig auseinandergehen.


Prof. Vitzliputzli
5. August 2015 um 21:49  |  1134460

Noch nie saßen die Haare besser bei KMH als heute Abend.
Warum sollte der HSV nicht eine bessere Spielanlage hinbekommen?
Und Free Slobo…


ThomasToll
5. August 2015 um 21:56  |  1134461

Rudnevs macht das einzig richtige, und genau das, was jeder getan hätte. Er hat einen guten Vertrag und seine Karriere war noch nicht so lang, dass er auf das Geld nicht mehr achten müsste. Das macht einfach wirtschaftlich und sportlich überhaupt keinen Sinn in die griechische Liga zu wechseln, da wäre ja ein anschliessender Zweitligavertrag noch besser.


Rautendidi
5. August 2015 um 21:56  |  1134462

Ich will eine Genaralamnestie
Free aaaaaalleeee


Altfan
5. August 2015 um 21:57  |  1134463

Ich werde es nie verstehen: Warum ist man in einem Blog unterwegs, den man hasst? Was sollen derart unsinnige und beleidigende Post’s, wie sie hier auftauchen? Mir würde es im Traum nicht einfallen, einen Blog zu lesen, den ich nicht mag! Dafür habe ich auch gar nicht die Zeit!!! Manche Leute haben aber wohl nichts Besseres zu tun!


flashbax
5. August 2015 um 22:06  |  1134464

“ wir leben hier am mittelmeer, doch haben keine Mittel mehr“. 🙂


Kanni Malz
5. August 2015 um 22:11  |  1134465

Nabend alle!

Lange habe ich nur gelesen, jetzt muss ich doch auch mal was loswerden.
Einige haben Rudnevs bereits in Schutz genommen, ich muss das doch auch noch mal tun und zwar ohne auf die Degradierung und den unmöglichen Umgang diverser Trainer mit ihm (und anderen) einzugehen. Aber dass er nicht nach Saloniki geht, dürfte wohl verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel weiß jeder, der schon einmal dort war, dass das sicher ein anderes Pflaster ist als der wunderbare Urlaubsort, von dem hier geschwärmt wird. Und ich glaube, dass niemand etwas über den griechischen Fußball weiß, ich wusste es auch nicht, aber dort würde ich auch nicht spielen wollen, aber lest selbst:

http://taz.de/Krise-im-griechischen-Fussball/!5217410/

Noch Fragen?


Rautendidi
5. August 2015 um 22:16  |  1134466

Ich würde zitieren: ole ole ole
Grüße nach A/O


flashbax
5. August 2015 um 22:20  |  1134467

danke, gruss zurück.


flashbax
5. August 2015 um 22:21  |  1134468

…und nicht vergessen, das ailton jetzt auf rtl. 😉


Rautendidi
5. August 2015 um 22:21  |  1134469

Sorry an ALLE !!!
Ich bin ein absoluter Stimmungskiller —–gääääähn—-


Benno Hafas
5. August 2015 um 22:25  |  1134470

Das Spiel in München auch.


Rautendidi
5. August 2015 um 22:27  |  1134471

Benno Du bist eine WUCHT !!!


hsvboerni
5. August 2015 um 22:28  |  1134472

Mein lieber Dieter,
die ersten vier Absätze hast Du „unserem Rudi“ gewidmet. Ist so ein beißender Sarkasmus nicht auch schon Mobbing oder fällt das noch unter sachliche Kritik? Ich möchte nur mal erwähnen, dass „Rudi“ für seinen Vertrag aus alten, verschwendungssüchtigen HSV Zeiten nichts kann und es sein gutes Recht ist, dieses dann auch bis 30.06.2016 auszunutzen. Ferner ist „Rudi“ nie ein Spieler gewesen, der bei uns für Unruhe gesorgt hat. Wie viele Spieler wurden schon aussortiert (Gott sei Dank macht Labbadia dieses nicht) und retteten uns letztlich vor dem Abstieg? Ich glaube auch nicht an viele Einsätze unseres Rudis, aber wer weiß was in einer langen Saison passiert? Ich würde derzeit auch nicht mit samt meiner Familie in Griechenland arbeiten wollen. Niemand weiß wie sich dort das Leben außerhalb des Fußballfeldes im Alltag entwickelt? Also, Dieter Matz: auch mal die andere Seite der Medaille sehen!
Nur der HSV!
hsvboerni


Rautendidi
5. August 2015 um 22:32  |  1134473

Geiles Tor


Rautendidi
5. August 2015 um 22:34  |  1134474

oder nicht ???


Rautendidi
5. August 2015 um 22:37  |  1134475

Die hau`n wir trotzdem weg ???


Rautendidi
5. August 2015 um 22:38  |  1134476

Na gut, dann eben nicht !!!


Benno Hafas
5. August 2015 um 22:38  |  1134477

Na ja und jetzt Sammer, abschalten.
N8


Rautendidi
5. August 2015 um 22:39  |  1134478

DAS war nur S A T I R E !!!


5. August 2015 um 22:41  |  1134479

Benno, Trainingsvideo?? :-/


Jupp Koitka
5. August 2015 um 23:13  |  1134480

Lieber Dieter Matz,
ich schätze Ihre Leidenschaft für den HSV sehr und danke Ihnen auch für die Geburt dieses Blogs. Viele Diskussionen könnten wir hier gar nicht führen, wenn wir nicht die Informationen von Ihnen und Ihren Mitbloggern Scholle und Lars bekommen hätten und hoffentlich weiterhin bekommen werden. Ich stelle aber leider fest, dass Ihnen immer mehr die Objektivität und die gesunde journalistische Distanz abhanden zu kommen scheint.
hsvboerni und all die anderen Vorredner haben vollkommen Recht. Rudnevs hat Ihren Sarkasmus nicht verdient. Was soll das? Jiracek haben Sie direkt nach seiner Verpflichtung (Herr Jarchow hat das damals – glaube ich – perfekt gemacht) in den höchsten Tönen gelobt. Heute würden Sie ihm wahrscheinlich denselben Sarkasmus entgegenbringen, wenn er eine Schnupperreise zu Jahn Regensburg unverrichteter Dinge beenden würde. Weil Hamurg ja so eine tolle Stadt ist und man hier so viel Geld verdient. In der Relation gesehen ist Rudnevs doch gar nicht mal so teuer gewesen. Sein Transfer bedeutete schon damals die Einleitung eines Paradigmenwechsels (seinerzeit musste ja der teure Petric gehen). Dass er aus heutiger Sicht immer noch zu teuer ist, liegt doch nicht an Rudnevs, sondern an dem ganzen Bockmist, der in den letzten Jahren verzapft worden ist und der dazu geführt hat, dass heutzutage selbst ein Zweitliga-Spieler als zu teuer für den HSV gilt. Über die vermeintlich teuren HSV- Gehälter kann man übrigens beim Krisenklub Schalke 04 – um nur ein Beispiel zu nennen – nur lachen. Bitte rücken Sie die Dinge nicht immer ins falsche Licht! Ich weiß, dass Sie Rudnevs von Anfang an kritisch gesehen und damit letztlich Recht behalten haben. Aber ihm jetzt ob eines noch laufenden Vertrages – halb versteckt – Vorwürfe zu machen, halte ich nicht für legitim. Das Risiko, bald in Drachmen bezahlt zu werden, ist doch viel zu groß. Wenn Jiracek clever ist, bleibt auch er.
Nix für ungut!


randnotiz
5. August 2015 um 23:22  |  1134481

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Interessanter Artikel in der Zeit. Irgendwie was Wahres dran.
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BUNDESLIGA
Unheimlich solide
Wofür steht der deutsche Fußball im Sommer 2015? Ein Essay VON HANS ULRICH GUMBRECHT
.Die Ergebnisse solch grundsätzlicher Zurückhaltung auf dem Transfermarkt sind so deutlich wie ihre Voraussetzungen.
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(…)Unternehmerisch gesehen, steht die Bundesliga im Singular und im Plural besser da als irgendeine andere europäische Liga, obwohl es ausgerechnet im Deutschen kein Wort für Sport-Unternehmen gibt (wie das englische franchise), weshalb man weiter den unfreiwillig nostalgischen Begriff von den „Vereinen“ gebraucht. Ohne Zweifel folgt aus der Absenz von ganz großen Stars als Komplementärwirkung eine erhöhte und durchgängige Bedeutung der „Vereins“-eigenen und Verbands-geleiteten Nachwuchsakademien, was – seit Jahren systematisch genutzt – zu einem Hauptgrund für die großen Erfolge der Nationalmannschaft geworden ist. Andererseits erklärt dieselbe vorsichtige Konzentration auf die Jugend und den internen Transfermarkt der Bundesliga, warum dort keine langfristigen Rivalitäten zwischen „großen“ Mannschaften entstehen. Bayern München hat Götze und Lewandowski vor allem deshalb engagiert, weil weit kostspieligere Angebote an Spieler wie Cristiano Ronaldo, Gareth Bale oder gar Lionel Messi nicht infrage kommen – und nicht so sehr, um Dortmund zu dezimieren.(…)
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Die Mentalität der Fußballnation ähnelt dem Stil eines mittelständischen Familienbetriebs aus Baden-Württemberg: Sicherheit, Tüchtigkeit und eine diskrete Selbstzufriedenheit sind ihre höchsten Werte. Dagegen gelten Risiko und die Sehnsucht nach Charisma nicht nur als wirtschaftlich, sondern auch als moralisch zweifelhaft.(…)
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http://www.zeit.de/2015/31/bundesliga-bayern-muenchen-fussball-2015


HSV63
5. August 2015 um 23:24  |  1134482

Ganz schwacher Blog lieber Dieter Matz.


Harald
5. August 2015 um 23:32  |  1134483

Armer Rudnevs,bestimmt auch bald im Donnerstalk!


Dylan1941
5. August 2015 um 23:48  |  1134484

Guckt jemand gerade ZDF? Diese Moderatorin wurde eingekleidet von?


Dylan1941
5. August 2015 um 23:51  |  1134485

randnotiz sagt:
5. August 2015 um 23:22
.
Interessanter Artikel in der Zeit. Irgendwie was Wahres dran.

(…)Unternehmerisch gesehen, steht die Bundesliga im Singular und im Plural besser da als irgendeine andere europäische Liga, obwohl es ausgerechnet im Deutschen kein Wort für Sport-Unternehmen gibt (wie das englische franchise), weshalb man weiter den unfreiwillig nostalgischen Begriff von den “Vereinen” gebraucht.
___________-
Etymologie[Bearbeiten]
Der Begriff „Franchising“ leitet sich aus dem französischen Wort „franchise“ ab. „Franchise“ bedeutet im Französischen die Befreiung von Abgaben beziehungsweise Gebühren. Im 17. und 18. Jahrhundert wurde unter „Franchise“ in Frankreich und Großbritannien die Gewährung eines Privilegs verstanden, welches von Königen an zuverlässige Persönlichkeiten vergeben wurde. Diese Persönlichkeiten hatten das Recht, gegen Entgelt die Produktion oder den Handel mit bestimmten Erzeugnissen zu betreiben. In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass „Franchise“ die Nutzung von Rechten gegen Entgelt beinhaltet. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts waren Absatzsysteme mit Depositären, Konzessionären und Gérants verbreitet, die Vorläufer zum heutigen Franchising darstellen. In der Versicherungsbranche bedeutet Franchise „Selbstbeteiligung“.
https://de.wikipedia.org/wiki/Franchising


Dylan1941
5. August 2015 um 23:56  |  1134486

Eigentlich hatte der Lette gar nicht vor, den Verein zu wechseln, aber hinfliegen und ansehen, das kann man ja mal.
_________
Klasse Unterstellung Dieter! Vor kurzer Zeit lief ein Beitrag mit Dir zu Mobbing usw. – denk mal drüber nach was die letzten 30 Jahre eventuell von dir ausgeteilt wurde.


Humoerbombe
6. August 2015 um 0:03  |  1134487

Es herrscht Aufbruchstimmung, aber ich mag dem Braten noch nicht trauen. Ich muss aber mal eine Lanze für Knäbel und Didi brechen. Die beiden ziehen ihren Plan anscheinend durch. Ein Knäbel der anfangs einen unbefriedigenden Eindruck gemacht hat, wohl auch, weil er sicher so seine Probleme hatte mit der Umstelleung Komfortzone Schweizer Nati richtung Haifischbecken Bundesliga. Ihn hat anscheinend der Ehrgeiz gepackt, er will hier nicht Scheitern und arbeitet sich so langsam ein. Er will!!! – das kann man/ich ihn nicht absprechen und ich habe das Gefühl, dass er an seiner Aufgabe wächst. Sein auftreten ist anders, was dafür Spricht dass er versucht sich einzuarbeiten. Der Job bei uns ist sicher auch einer der schwersten Jobs der Liga vor allem weil bei uns jedes falsche Wort, jede falsche geste von gefühlten nationalen Interesse ist – ist es so? Für mich fühlt es sich so an! Aber das ist manchmal schwer zu erkennen, weil ich die Schwarz Weiß Blaue Brille trage… Die Ansetzungen der DFL, immer „wieder Sonntags“ sprechen dafür. Man will Einschaltquoten generieren und das funktioniert nach Bayern, Dortmund Schalke am besten beim HSV.

Bei Didi ist es ähnlich, er steht vor der größten Herausforderung seine nicht aktiven Karriere. Gut, er hat auf Tuchel gehofft, hat uns damit fast den Abstieg beschert aber er will auch nur das beste für den HSV. Mir wäre der Arsch in der Situation auch auf Grundeis gegangen, aber er will den HSV auf vordermann bringen und das ist für mich das wichtigste. Wer hätte es besser gemacht??? Der Klopp Rücktritt war nicht zu erwarten und wer will es dem Tuchel übel nehmen? So ist das Geschäft!

Jetzt kann man nur hoffen, dass sich Bruno weiterentwickelt hat, dass er an sich gearbeitet und erkannt hat, dass seine Art wie er zuvor mit Mannschaften gearbeitet hat ein Haltbarkeitsdatum hatte (eine halbe Saison) und dass er eine gute Mischung für sich und sein Team gefunden hat und auch längerfristig mit seinen Teams erfolgreich sein kann. Das traue ich ihm zu, denn auch für ihn ist das die schwierigste Aufgabe seiner Trainerkarriere und dementsprechend auch seine vielleicht letzte Chance zu beweisen, dass er ein guter und hoffentlich erfolgreicher Trainer ist…

Man merkt, jede meiner Aussagen beruhen auf Hoffnung. Aber was bleibt uns übrig? Vielleicht ist genau diese Konstellation die genau richtige!?

Auf dass wir wir eine Anständige Saison spielen und dass wir uns am Ende im gesicherten Mittelfeld wiederfinden.


rechte_klebe
6. August 2015 um 0:37  |  1134488

Dylan1941 sagt:
5. August 2015 um 23:56

Eigentlich hatte der Lette gar nicht vor, den Verein zu wechseln, aber hinfliegen und ansehen, das kann man ja mal.
_________
Klasse Unterstellung Dieter! Vor kurzer Zeit lief ein Beitrag mit Dir zu Mobbing usw. – denk mal drüber nach was die letzten 30 Jahre eventuell von dir ausgeteilt wurde.
——————————-
Dylan, ich bin nicht immer deiner Meinung, aber hier hast du eine treffliche Bemerkung gemacht!


Kein_Bier_vor_vier
6. August 2015 um 1:35  |  1134489

Ihr Leute die ständig und Tag für Tag Dieter, Scholle oder Lars kritisiert nervt gewaltig. Seid doch froh das es diesen Blog gibt. Und wenn er euch nicht gefällt dann geht halt woanders hin. Dahin wo der Pfeffer wächst. Als Beispiel.


Ellie
6. August 2015 um 7:15  |  1134490

Dylan1941 sagt:
5. August 2015 um 23:56

Eigentlich hatte der Lette gar nicht vor, den Verein zu wechseln, aber hinfliegen und ansehen, das kann man ja mal.
_________
Klasse Unterstellung Dieter! Vor kurzer Zeit lief ein Beitrag mit Dir zu Mobbing usw. – denk mal drüber nach was die letzten 30 Jahre eventuell von dir ausgeteilt wurde.
******
Gute Perspektive!


scorpion
6. August 2015 um 7:33  |  1134491

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Rudnevs.
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Was kann z.B. Olic besser als Rudnevs? Was Lasogga besser als Runevs?
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Wie viele Chancen haben Olic und Lasogga bekommen, wie viele Rudnevs?
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass das indirekte Einhauen auf Rudnevs (auch von Dir Dieter) mehr Arnesen gilt als dem Letten. Arnesen der Beelzebub.
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Rückblickend muss man doch sagen, wenn ihm, Rudnevs, Vertrauen entgegengebracht wurde, hat er auch getroffen. 12 Tore in seiner ersten Saison – davon träumt jeder aktuelle HSV Stammspieler.
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Wer hat den versagt? Der Spieler, oder die Trainer, die ihn, anstatt weiter auszubilden, links liegen liesen?
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Das ganze mutet nach einem Schmierentheater, an dem sich die Journaille genüsslich beteiligt, an.
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Eine Sau muss es ja geben, die man durchs Dorf treiben kann …
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Ich jedenfalls gönne ihm jeden Cent, den er hier in Hamburg noch mitnehmen kann. Quasi als Schmerzensgeld.


altona
6. August 2015 um 7:50  |  1134492

Rudnevs
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Als man Rudnevs holte, wusste man, was er für ein Spieler ist und wusste auch um seine Defizite. Liege ich falsch, bitte die zuständigen HSV-Scouts sofort entlassen !
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Man wusste, dass man das Spiel auf Rudnevs, der aus der Bewegung kommt und kein klassischer Strafraumspieler ist, zuschneiden muss, wenn er auf eine Torquote kommen soll.
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In seiner ersten Saison wurde das Spiel (zumindest ein wenig) auf Rudnews zugeschnitten und er schoss – wie hier mehrfach geschrieben – 12 Tore in einer Saison. Damit hat er gezeigt, dass der den hohen Anforderungen der Bundesliga genügen kann.
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Stattdessen wurde hier ausladend darüber berichtet, wie oft Rudnevs Fußballtennis trainieren musste, um seine technischen Defizite abzubauen. Diese wurden immer und immer wieder thematisiert, obwohl Rudnevs seinen Leistungsnachweis bereits erbracht hatte.
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Es gibt nun mal keinen kompletten Stürmer, der alles kann, außer vielleicht Lewandowski und Ronaldo. Unser Held Lasogga hat zwar das Strafraum-Gen, dafür einen Antritt wie eine Dampflokomotive.
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Wenn also jemand seinen Kopf für den damaligen Transfer hinhalten sollte, dann wohl nicht Rudnevs selbst, sondern die für den Transfer verantwortlichen HSV-Scouts.
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Ich gehe davon aus, dass die entsprechenden Köpfe schon gerollt sind. Wenn nicht, wird es höchste Zeit.


Eiche
6. August 2015 um 8:00  |  1134493

der unterschied zwischen rudnevs und hw4?
nun, einer ist stürmer, der andere verteidiger. ansonsten sind beide fussballerisch sehr limitiert, haben aber eine gute einstellung und geben immer alles!


altona
6. August 2015 um 8:00  |  1134494

Ach ja, im Gegensatz zu manch anderem Protagonisten, der hier lange Jahre Vertrag hatte, scheint Rudnevs auch charakterlich einwandfrei zu sein.


altona
6. August 2015 um 8:03  |  1134495

Der Unterschied zwischen HW4 und Rudnevs ist auch , dass HW4 gute Kontakte zu schreibenden Journaille pflegte. Zu wem genau ? Da schweige ich lieber mal.


Neu-Ossi
6. August 2015 um 8:10  |  1134496

Dem Blog wünsche ich einen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag – mit 6 Jahren geht es ja endlich in die Schule 🙂


Dylan1941
6. August 2015 um 8:14  |  1134497

Neu-Ossi sagt:
6. August 2015 um 08:10
Dem Blog wünsche ich einen herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag – mit 6 Jahren geht es ja endlich in die Schule 🙂
__________
Darauf rauchst du erstmal eine Zuckertüte oder wie? 🙂
Oder willst damit andeuten, daß ab jetzt lesen und schreiben unterrichtet wird?


ThomasToll
6. August 2015 um 8:17  |  1134498

Nö, Dylan, wir müssen dich lesen, ohne Coyote-Filter und Co. Das ist per sofort Gesetz 🙂


Neu-Ossi
6. August 2015 um 8:17  |  1134499

@ Bob,
.
alles zu seiner Zeit! 🙂
Lesen & Schreiben unterrichtet Meier 2 doch schon seit Jahren hier. Aber ob es was nützt??


Prof. Vitzliputzli
6. August 2015 um 8:33  |  1134500

Jetzt verstehe ich auch das frühe, außerplanmäßige heftige Glockengeläut heute Morgen…


Dylan1941
6. August 2015 um 8:44  |  1134501

Prof. Vitzliputzli sagt:
6. August 2015 um 08:33
Jetzt verstehe ich auch das frühe, außerplanmäßige heftige Glockengeläut heute Morgen…
________
Ich hoffe du spielst nicht auf etwas privates, zwischen dir und deiner Partnerin heute morgen, an?


bopsi
6. August 2015 um 8:44  |  1134502

Hat sich die Welt verändert? Bin ich stehengeblieben?
Da wird der Transfer von Schipplock gefeiert, der in all seinen Bundesligajahren nix, aber auch gar nix, gerissen hat und Rudnevs ist nun der böse Bube, weil er seinen gut dotierten Vertrag nicht aufgeben möchte? Verstehe ich nicht.
Lasogga wurde der rote Teppich ausgerollt, mit Geld überhäuft, Kritik der Medien? Keine! Nur ein paar Pestern hier war nicht wohl bei der Sache.
Tah weg – win-win … Kritik? Nicht von Hamburgs Medien!
Ich muss nicht alles verstehen, wahrlich nicht, was beim HSV aber passiert, vorallem wie es auch noch von den Medien unterstützt wird, das übersteigt meinen Horizont aber ganz gewaltig.
Wie gut, dass der Vorstand einen 3-Jahresplan verfolgt und er somit noch 2 Jahre herumstümpern kann. Verlierer ist leider der HSV, der immer weiter an Boden verliert.


Drobzilla
6. August 2015 um 8:45  |  1134503

Spurlos sagt:
5. August 2015 um 19:33
Und im nächsten Jahr sind die Rudis und Jiraceks weg und die Holtbys und Müllers treten an ihre Stelle als unvermittelbare “Ladenhüter”… ich kann da keine Weiterentwicklung erkennen. Man hätte schon dieses Jahr die Chance gehabt, die Kadergröße zu normalisieren, aber durch solche Vorgriffstransfers macht man es sich selbst unnötig schwer.

Ja, weil die ach so gescholtene „Gurkentruppe“ der Vorsaison, die nur schwer dem Abstieg entronnen ist, mit 24er Kader auf einmal viel besser spielt. 🙄


Drobzilla
6. August 2015 um 9:07  |  1134504

hamuburgmini sagt:
5. August 2015 um 20:43
Wie despektierlich Matz Ab Rudnevs darstellt ist kaum zu fassen.
Im Stadion riefen die Fans nach Rudnevs, nun wird er als geldgeiler Spieler dargestellt… Hofberichterstattung!!

So weit würde ich nicht gehen aber ich finde die Darstellung von Rudi in diesem Blog auch viel zu negativ. Einem Spieler, der aufgrund der total verqueren (bzw. nicht vorhandenen) Vereinspolitik, Trainer- und Funktionärskarussel, ins Abseits gestellt wurde vorzuwerfen, er würde sich drücken den Verein zu wechseln und lieber seinen Vertrag aus sitzen, um die Kohle abzugreifen, ist schon harter Tobak. Er erfüllt seinen Vertrag und sieht aufgrund der Gesamtsituation (Familie, berufliche Aussichten, Geld) davon ab zu wechseln. Das muss und sollte man genau so akzeptieren, wie die Entscheidung von Jansen aufzuhören. Ob Rudi sich für die weitere Karriere damit einen Gefallen tut, steht auf einem anderen Blatt. Bei jemandem, dem so übel „mitgespielt“ wurde seitens des Vereins, kann ich das jedenfalls nachvollziehen, auch wenn ich mir wünschen würde, ihn von der Payroll zu haben und für ihn, dass er noch mal in einem anständigen Club ein paar gute Jahre hat.


Dylan1941
6. August 2015 um 9:12  |  1134505

Also Leute mal ehrlich, was soll es denn Rudnevs helfen zu einem griechischen Verein zu wechseln? Spielt der sich dort wahrscheinlich in Fokus von irgendwen? Hat er danach beste Chancen einen Top Vertrag zu bekommen in interessanter Liga? Wohl kaum – er wird wohl nicht in der Höhe das Gehalt beziehen, ob es überhaupt pünktlich und in vollem Umfanh auf sein Konto landet ist fraglich, die sozialen Spannungen dürften in Griechenland auch höher sein als in D, er soll sich in ein neues Umfeld integrieren mit Sprache, Kindergarten /Schule für das/die Kinder usw.? Warum sollte er es tun? Weil der HSV mit Ihm einen Vertrag abschloss und jetzt vorzeitig Geld sparen will? Würde wohl keiner hier machen!


Prof. Vitzliputzli
6. August 2015 um 9:19  |  1134506

Seit der Saison 2011/2012 musste der Betrieb insgesamt einen Verlust von fast 32 Millionen Euro verbuchen, der aller Voraussicht nach auf etwa 40 Millionen Euro steigen wird. Denn laut den Prognosen des letzten Geschäftsberichts „gehen die wirtschaftlichen Planungen der Gesellschaft für diese Saison derzeit von einem Fehlbetrag von 8,1 Millionen Euro aus“. Besonders brisant: Das Eigenkapital der GmbH und Co KG aA, das ehemals rund 60 Millionen Euro betragen haben soll und bis zum 30.06.2014 mit 6,651 Millionen Euro beziffert wurde, wird zum 30.06.2015 aufgebraucht sein.
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Damit steht der Verein zwar nicht vor der Insolvenz, wie der bundesweit renommierte Bremer Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel erklärt. „Aber es ist eine schwere fiskalische Krise. Der Fehlbetrag wäre nicht mehr finanzierbar“, sagte er im Gespräch mit der „Welt“. Der ehemals hanseatisch solide geführte Vorzeigeklub der Bundesliga arbeitet seit Jahren nicht mehr kostendeckend.
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Hickel durchleuchtete für die „Welt“ Werder Bremens zuletzt veröffentlichten Jahresabschluss der Gesellschaft, und er sieht den Klub in einer dramatischen Lage, die alle Verantwortlichen vor enorme Herausforderungen stellt. „Ich bin sicher, es handelt sich bei dem Minus von Werder Bremen mittlerweile um Beträge, die kaum noch managebar sind. Ich sehe auch kein Sparpotenzial. Wenn keine Eigenkapitaldeckung mehr vorhanden ist, ist der Weg zur Nähe der Zahlungsunfähigkeit nicht groß“, sagte Hickel.
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Um Geld in die Gesellschaft zu pumpen, gibt es unter anderem zwei Möglichkeiten: Werder Bremens e. V. als 100-prozentiger Besitzer der GmbH & Co KG aA schießt Kapital nach, was schwierig sein dürfte, weil der e.V. offenbar nicht über diese Mittel verfügt. Oder der Klub bindet sich an einen Investor, der sich mit einer Kapitalerhöhung an der GmbH & Co KG aA beteiligt. Ein Modell, über das immer mehr Fußball-Bundesligisten nachdenken, die sich in einer finanziellen Schieflage befinden.

http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/werder-bremen/article144843867/So-ist-Werder-Bremen-auf-Dauer-nicht-finanzierbar.html


Der Meller
6. August 2015 um 9:22  |  1134507

Man hört vdV schon sagen:“Wenn der kommen sollte, bewege ich mich noch weniger.“

BILD Hamburger SV ‏@BILD_HSV 31 Sek.vor 31 Sekunden

Alle wollen Heiko #Westermann: Nach Juventus #Turin hat auch Betis Sevilla HW4 auf dem Zettel. Das berichten mehrere spanische Medien. #HSV


Mustang
6. August 2015 um 9:25  |  1134508

Warum ich für ein flaches 4-4-2 mit Doppelspitze (Rudnevs, Olic) und Doppel-6 (Diaz, Kacar) statt des bisher eingeübten 4-3-3 (mit einer Angriffsreihe Ilicevic, Lasogga, Müller) und nur einer „6“ bin
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Mein Vertrauen in die Treffsicherheit der drei offenbar favorisierten Angreifer Ilicevic, Lasogga und Müller im bisher vorbereiteten und eingeübten 4-3-3 System ist ziemlich gering. Außerdem wird unser Spielzentrum durch den Wegfall einer „6“ defensiv geschwächt. Dass Ilicevic und Müller plötzlich zu Torjägern mutieren und Lasogga an die Spielzeit 13-14 anknüpfen wird, um eine solche Dreier-Reihe im Angriff zu rechtfertigen, vermag ich nicht zu glauben. Ilicevic und Müller füllen ihre Flügelpositionen nie konsequent aus, sondern drängen in die Mitte, wo sie dann entweder mit Lasogga ins Gehege kommen oder von robusten gegnerischen IVs gleich lahmgestellt werden – funktioniert relativ einfach für jeden Gegner und hat keinen Überraschungswert.
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In einem flachen 4-4-2 mit Doppel-6 und Doppel-Spitze können Ilicevic und Müller stärker auf ihre Flügelrolle verpflichtet werden und ihnen weniger das Toreschießen als die Torvorbereitung angetragen werden, was Rollen sind, die ihnen besser zu liegen scheinen. Beide schießen im Zweifel immer vorbei, aber ein gepflegtes Passspiel und Flanken kann man ihnend durchaus abverlangen. Im 4-3-3 ohne Doppel-6 wäre Spahic hinten auf sich allein gestellt und auch wenn er als Supermann gefeiert wird, wäre das eher eine Überlastung, weil der Gegner einfach durchs Zentrum durchmaschieren könnte. Das war gerade in der Spielzeit 13-14 unsere Achilles-Ferse. Fragt sich nur, warum ich für die Doppel-Spitze Olic und Rudnevs bin. Das ist ziemlich leicht beantwortet: Lasogga verfolgt in der Spitze einen Alleinvertretungsanspruch und kann nicht effektiv in der Doppel-Spitze spielen, weder mit Olic noch mit Rudnevs. Schipplock wurde als Joker verpflichtet. Rudnevs hat indessen in der Saison 12-13 bewiesen, wie Aradia es ja auch sieht, dass er insbesondere in der Doppel-Spitze durchschlagskräftig und ein Torjäger, kein bloßer Möchtegernstürmer, ist. Statt mit Son scheint er gut mit Olic zu harmonieren. Auch Olic sieht sich in der Spitze und nicht auf dem Flügel, was auch einem gewissen Verschleiß durch zu viele Springs auf dem linken Flügel geschuldet sein mag. Dies ist jedenfalls meine Denke kurz vor dem Saisonstart, was Spielsystem und zentrale Aufstellungsvorschläge anbetrifft.


MeineMeinungStehtFest-VerwirrenSieMichNichtMitTatsachen:-)
6. August 2015 um 9:43  |  1134509

Mustang sagt 6. August 2015 um 09:25
Warum ich für ein flaches 4-4-2 mit Doppelspitze (Rudnevs, Olic) und Doppel-6 (Diaz, Kacar) statt des bisher eingeübten 4-3-3 (mit einer Angriffsreihe Ilicevic, Lasogga, Müller) und nur einer “6” bin

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Das würde aber eine „Abgabe“ von PML voraussetzen. Vielleicht sollte man ihn beim Wort nehmen und auf die Insel verkaufen. Wo siehst du unseren neuen Wikinger in diesem Konstrukt?


MeineMeinungStehtFest-VerwirrenSieMichNichtMitTatsachen:-)
6. August 2015 um 9:43  |  1134510

Weiß jemand wann heute die PK zum Campus-Kickoff stattfindet?


hekto
6. August 2015 um 9:48  |  1134511

6. August 2015 um 9:52  |  1134512

Der interessanteste Fußballartikel im Abendblatt steht heute auf Seite 11, im Hamburg-Teil, über den Image-Anwalt Olaf Meinking. (Geiler Name: Olaf mein King!) – Über einen gewissen Tuchel steht da, dass er „auf Anraten seines Image-Anwalts nun keine Geburtstage von Mitarbeitern mehr vergessen und sich auch bei Weihnachtsfeiern sehen lassen soll.“ Na, wenn’s dem Fußball dient … Jedenfalls sehen wir jetzt, nicht wahr Bob, warum der Tuchel uns in letzter Zeit so „gewollt“ vorkommt. Einer, der mal als authentisch gefeiert wurde, macht nun das Gegenteil. Wahrscheinlich hätte man den Anwalt umwerben sollen.


Altfan
6. August 2015 um 9:53  |  1134513

Kein_Bier_vor_vier sagt:
6. August 2015 um 01:35

Ihr Leute die ständig und Tag für Tag Dieter, Scholle oder Lars kritisiert nervt gewaltig. Seid doch froh das es diesen Blog gibt. Und wenn er euch nicht gefällt dann geht halt woanders hin. Dahin wo der Pfeffer wächst. Als Beispiel.
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Danke für diesen Beitrag!!! Du sprichst mir aus dem Herzen!!!


Der Meller
6. August 2015 um 9:59  |  1134514

Mir nicht.


Der Hanse
6. August 2015 um 10:04  |  1134515

bopsi sagt:
6. August 2015 um 08:44
Es ist halt wie jedes Jahr. Die Neuen werden als die künftigen Heilsbringer gefeiert, denn der Vorstand und die Direktoren können ja nur beste Arbeit verrichten. Sollte es dann am Ende wieder nicht klappen, dann war es halt Pech oder der Situation geschuldet, dass das vorher bestellte Feld so schlecht war. Je nach Bedarf geht es dann 2-8 Jahre zurück, um das dann der Vergangenheit anzulasten.
Zu Dieter’s Verteidigung kann man natürlich aufführen, dass er von Anfang an nicht von Rudnevs überzeugt war. Das war und ist seine journalistische Meinung, die sollte man so akzeptieren. Ich finde es allerdings äusserst befremdlich, mit welch unterscheidlichem Mass hier bewertet wird. Die Tore von Lasogga in der vorletzten Saison werden weitaus höher bewertet (und dem Spieler selbst angerechnet) als die 12 Tore von Rudnevs aus seiner Premieren-Saison. Warum ist das so?
Ganz grundsätzlich möchte ich aber über die Neuzugänge noch nicht urteilen. Ich halte übereilte Skepsis genauso Fehl am Platze wie diverse Jubelarien, dass diese Spieler den Verein besser machen werden.
Ganz neutral betrachtet, hat der HSV diverse gestandene Profis und Stammspieler verloren. Diese zu ersetzen ist und wird nciht leicht. Ob die Verantwortlichen ein glückliches Händchen bei den Neuverpflichtungen hatten, wird sich zeigen, bewerten lässt sich das zur Zeit bestimmt nicht. Das Trainings-Video von Benno hat diverse Szenen dabei, in denen der Ball vor dem Tor relativ stümperhaft verstolpert wurde. Es gibt also noch genug Arbeit.
Immerhin lässt sich die Arbeit der Verantwortlichen an einem Punkt bewerten: Die Reduzierung der Kadergrösse und der Kaderkosten.
Scholle sprach vor ein paar Tagen (Wochen?) von 5.0mio Einsparungen, manchmal geisterten auch 10.0mio im Blog und anderswo herum. Damit bewegt sich der Verein immerhin im Rahmen vor der Ausgliederung, aber ist das wirklich ein zufiredenstellendes Ergebnis? Die Kadergrösse sollte auf 24-26 Spieler reduziert werden. Bei z.Zt. 31 Spielern scheint dieses Ziel wieder einmal verfehlt.
Nun wäre noch interessant, mit welchem Tabellenplatz der HSV für die Saison kalkuliert hat. Daran liesse sich dann zumindest im Vergleich zur Tabelle erahnen, ob die abgesteckten finanziellen Ziele endlich einmal wieder erfüllt werden können, oder ob beim HSV weiterhin das Prinzip Hoffnung (nicht Hoffmann!) herrscht.
Soweit zum Sommerloch. Das Prinzip Hoffnung funktioniert ja zumindest auf sportlicher Ebene noch weitaus besser als auf strategischer/finanzieller Ebene. Sonntag geht es endlich wieder los. Hoffentlich mit einem guten und erfolgreichen HSV.


DDEinwurfkoenig
6. August 2015 um 10:08  |  1134516

Bobsi@
volle Zustimmung! Bedauerlich…


Hope
6. August 2015 um 10:08  |  1134517

Moin Moin
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auf weitere 6 Jahre Matz Ab! Glückwunsch!
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Hier die neuesten Infos bezüglich des Campus
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http://www.hsv.de/verein/meldungen/verein/2015/august/startschuss-fuer-den-hsv-campus/


Der Hanse
6. August 2015 um 10:09  |  1134518

Dylan1941 sagt:
6. August 2015 um 09:12
Man stelle sich mal vor, das Abendblatt würde mit den Blogbetreibern gerne verlängern, allerdings nur, wenn einer künftig nur noch über RB Leipzig berichtet und dafür einen Blog schreibt. Natürlich müsste er dann dorthin ziehen.


S80
6. August 2015 um 10:12  |  1134519

Rudnevs: Das ist ein hässlicher, unsachlicher und anmaßender Blog. PUNKT !
—-
Bitte keine Rückmeldungen 😉 , ich weiss schon wie ich zu reagieren und zu handeln habe.
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Objektivität geht da leider flöten.


Der Hanse
6. August 2015 um 10:13  |  1134520

Prof. Vitzliputzli sagt:
6. August 2015 um 09:19
Prof, danke für den Link. Es geht also nicht nur dem HSV dreckig, aber dass es die Bremer trotz der gewaltigen Kostenreduzierungen im BuLi Kader nicht auf eine schwarze Null bringen, ist schon höchst verwunderlich. Die Einkunftsseite muss ja erschreckend klein sein.


Hope
6. August 2015 um 10:15  |  1134521

Artjoms Rudnevs hat sich nichts zu schulden kommen lassen und besitzt einen gültigen Vertrag bis 2016.
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Er hat sich immer reingehängt und mannschaftsdienlich gehandelt. Sowohl seine Qualitäten als auch Defizite waren von Anfang an bekannt. Trotz dem hat er durch Einsatzzeiten, 12 Tore in einer Saison geschossen.
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Es ist völlig legitim das er bis 2016 beim HSV bleiben möchte. Wer nun behauptet, das Artjoms ein geldgeiler Spieler sei sollte sich mit dem Thema nüchtern 😉 und neutral auseinander setzen.
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Dann kommt auch er/sie zum korrekten Ergebnis.


Der Hanse
6. August 2015 um 10:26  |  1134522

Mustang sagt:
6. August 2015 um 09:25
Hallo Mustang, endlich geht es mal wieder um Fussball.

Wie werden denn in dem 4-3-3 die beiden Halbpositionen im Mittelfeld besetzt? Spielen dort eher Flügelspieler oder doch eher zentrale Spieler, die dan sowohl als 8er weiter vorgezogen, oder im Abwehrverhalten bei Bedarf als zweiter 6er einrücken können? Ich sehe die devensive Anfälligkeit nicht so wie von Dir beschrieben. Darüber hinaus hat der HSV für das 4-3-3 die entsprechenden Spieler im Kader, während in dem von Dir bevorzugten 4-4-2 Spieler wie Stieber, Hotby, Lasogga, Gregoritsch „über“ wären, bzw wenig Einsatz bekämen. Ist natürlich nur meine Meinung!

Gleichwohl glaube ich, dass je nach Gegner und Situation eine Veränderung zwischen 4-3-3 und 4-4-2 eine gute taktische Massnahme wäre.


Meier 2
6. August 2015 um 10:26  |  1134523

Hab mal ne Frage, die wohl nur indirekt mit dem HSV zu tun hat, aber auch der HSV schliesst ja Verträge mit den Spielern ab.
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Was ist damit gemeint, dass der Transfer von Kevin Prince Boateng geplatzt ist wegen der Bildrechte??
kann mir da nicht so recht was drunter vorstellen.


Dylan1941
6. August 2015 um 10:27  |  1134524

Mick sagt:
6. August 2015 um 09:52
Der interessanteste Fußballartikel im Abendblatt steht heute auf Seite 11, im Hamburg-Teil, über den Image-Anwalt Olaf Meinking. (Geiler Name: Olaf mein King!) – Über einen gewissen Tuchel steht da, dass er “auf Anraten seines Image-Anwalts nun keine Geburtstage von Mitarbeitern mehr vergessen und sich auch bei Weihnachtsfeiern sehen lassen soll.” Na, wenn’s dem Fußball dient … Jedenfalls sehen wir jetzt, nicht wahr Bob, warum der Tuchel uns in letzter Zeit so “gewollt” vorkommt. Einer, der mal als authentisch gefeiert wurde, macht nun das Gegenteil. Wahrscheinlich hätte man den Anwalt umwerben sollen.
__________
Für diese Mätzchen hätte auch ein Google Kalender gereicht


Dylan1941
6. August 2015 um 10:28  |  1134525

Meier 2 sagt:
6. August 2015 um 10:26
Das der Vogel die rechte an Bildern mit Ihm hat und im zweifelsfall nicht nur bestimmt ob etwas abgedruckt werden darf, sondern vor allem wer die Kohle bekommt.


andernordseekueste
6. August 2015 um 10:29  |  1134526

Gibt’s was neues in Sachen Gouaida?


bopsi
6. August 2015 um 10:39  |  1134527

@Meier 2
Ich gehe davon aus, dass damit die Werberechte (Spots und Print) gemeint sind.
Das Geld geht dann nicht an Boateng, sondern an den Club.


juschmet
6. August 2015 um 10:42  |  1134529

6 jahre ist es tatsächlich schon her seit matz ab an den start gegangen ist ??
wo blifft de tiet


Altfan
6. August 2015 um 10:42  |  1134530

Hope sagt:
6. August 2015 um 10:15

Artjoms Rudnevs hat sich nichts zu schulden kommen lassen…….
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o.k., aber er wird korrekt behandelt, zumindest von BL. Und wenn der ihn nicht als Spieler für die 1. sieht, muss er das akzeptieren.


Meier 2
6. August 2015 um 10:46  |  1134531

ok, und bei S04 ist das an KPB gegangen??
Egal….. ist aber schon ein recht merkwürdiger Grund um einen Transfer platzen zu lasen.


Libero
6. August 2015 um 10:49  |  1134533

So liest jeder in Gesichtern, was er selbst auf sie geschrieben hat. Grimassen. Sport trifft auf Politik. Nein danke. Solange Rudi einen Vertrag hat, gehört er zu uns. Pacta sunt servanda.


Meier 2
6. August 2015 um 10:51  |  1134534

@Libero (der einzige Spieler der lesen kann)
Schade nur, dass im umgekehrten Fall der Spieler am längeren Hebel sitzt.
Aber sonst hast Du recht. Pacta sunt servanda


Hope
6. August 2015 um 10:53  |  1134535

neuer blog


Eberhard Mielke
7. August 2015 um 8:04  |  1134821

Grüß Gott, Herr Matz!
Seit Jahrzehnten bin ich HSV-Fan und habe Uwe Seeler noch mit Charly Dörfel im
Volksparkstadion ihre Tore schießen sehen. Später habe ich von Bayern aus (
genauer gesagt: Nürnberg) das Auf und Ab meines Vereins verfolgt. Und seit
einigen Jahren schätze ich Ihren Blog und die darin enthaltenen Meinungen und
Infos zu unserem Verein.
Aber, lieber Herr Matz: Die Bezeichnung „Dauergrinser Tsipras und Varoufakis“ im obigen Beitrag hätten Sie sich ersparen können, nein sogar: sollen. Ich werde Sie in Ihrer Ansicht zum Griechenland-Thema sicher nicht umstimmen können, aber Sie Journalist und weltenkundiger Bürger wissen ja, dass es dazu mindestens zwei Meinungen gibt. Und wollen Sie wirklich das Niveau der BILD-Zeitung, das Sie mit dieser Formulierung anschlagen, hier reproduzieren? Ich finde das unpassend und auch nicht dem sonstigen Niveau angemessen, das in den fachbezogenen Beiträgen von Ihnen, Scholle und Lars gepflegt wird.
Mit freundlichen Grüßen
Eberhard Mielke

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