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Einer fehlt beim Kurkonzert. War in meiner Jugend (also vor dem Krieg) mal ein Titel eines Krimis. Oder auch eines Buches. Heute am Vormittag herrschte zunächst ein wenig Aufregung, weil nicht nur einer beim Training fehlte, sondern gleich mehrere Spieler. Nach einem aber wurde ganz besonders gefahndet: Robert Tesche. Unser „el Presidente“ hatte es ja schon im Blog geschrieben, dass es einen kurzen Zwischenfall im Training gegeben hatte – Tesche und Marcell Jansen waren aneinander geraten. Ist Tesche nun suspendiert worden? Das war die Frage, die viele bewegte. Aber, um es mal auf den Punkt zu bringen, er ist es nicht. Robert Tesche hat „Nacken“, deswegen war er nicht auf dem Rasen zu sehen. Wie auch Michael Mancienne, der Migräne hat, oder Paul Scharner, der für das Abendspiel gegen den Oberliga-Klub Halstenbek-Rellingen „geschont“ wurde. Weil der Österreicher zuletzt am Sonntag volle 90 Minuten gegen den VfB Lübeck gespielt hatte.

Das Ergebnis vom Test gegen HR am Ende des Berichts.

Um aber noch kurz auch den „Fall Tesche/Jansen“ zurück zu kommen: Es war ein harter Zweikampf, der da von beiden geführt worden war, und am Ende dieses Duells gab es wohl ein kurzes Nachtreten von Jansen (oder nur der Versuch eines Nachtretens, auf jeden Fall nichts Brutales). Die beiden Spieler gerieten dann aber doch aneinander. „Es war eine kleine Rangelei, so etwas sollte natürlich nicht passieren, ist aber passiert. Es sind eben Emotionen drin, da knallt es dann schon mal im Training. Da brennen dann manchmal die Sicherungen durch. Wir haben geschubst und gezerrt – es war also eher ein Ringkampf. In diesem Falle sage ich: lieber ein bisschen zu viel Aggressivität, als zu wenig. In der Kabine haben wir uns dann wieder die Hand gegeben.“ So schildert Marcell Jansen den Vorfall. Es war ein Zwischenfall, der nicht sonderlich hochgespielt werden muss, denn so etwas passiert eben immer mal – nicht nur beim HSV.

Trainer Thorsten Fink zu diesem brisanten Duell: „Die Mannschaft ist aggressiv, die Jungs wollen weiterkommen, sie kämpfen um ihre Plätze, da passiert so etwas eben mal. Wir haben mit Marcell darüber gesprochen, so etwas geht nicht – aber das interessiert mich jetzt nicht mehr.“ Abgehakt dieser etwas andere Zweikampf. Und das ist auch gut so, denn Bayern steht vor der Tür, jetzt müssen alle Kräfte, auch jene, die in den Armen der Spieler stecken, gebündelt werden, damit das Unmögliche möglich gemacht wird. Nämlich keine Niederlage gegen den Rekordmeister zu kassieren. Auf jeden Fall aber keinen Nackenschlag gegen München. Einmal Nacken genügt.

Gefehlt hat beim Vormittags-Training auch Rene Adler (es war nur Jaroslav Drobny dabei), der mit den Kollegen Tom Mickel und Sven Neuhaus im UKE trainiert hat. Am Nachmittag war Adler dann dabei, obwohl er über einen kleinen Muskelkater klagte. Der wird bis zum Anpfiff am Sonnabend um 18.30 Uhr Geschichte sein, denn der HSV setzt und baut im Nord-Süd-Gipfel (der es früher einmal war) vor allen Dingen auf seinen Keeper, der bislang maßgeblichen Anteil daran hatte, dass der HSV zu diesem Zeitpunkt schon 13 Punkte auf dem Konto hat. Und nun kommt es zu einem direkten Vergleich mit Deutschlands Nummer eins, Manuel Neuer. Ein Bundesliga-Spiel also, das reichlich Brisanz bietet.

„Die Bayern haben gegen Leverkusen gezeigt, dass sie auch schlagbar sind, aber das soll nichts heißen. Sie haben nun noch ein Pokalspiel vor der Brust, und in dem können sie dann die ganze Wut über die Niederlage ablassen, um dann gegen uns wieder befreit aufzuspielen. Aber grundsätzlich denke ich, dass im Fußball keine Mannschaft unschlagbar ist. Es ist ja das Schöne am Sport ist ja, dass da Menschen zu Werke gehen, und Menschen machen ja auch mal den einen oder anderen Fehler. Wir hoffen natürlich, dass wir am Wochenende den einen oder anderen Fehler der Bayern erzwingen können. Wir stehen relativ gut da und haben nichts zu verlieren“, sagt Rene Adler im Hinblick auf den kommenden Sonnabend. Der HSV steht gut da – und auf Platz sieben. Wer hätte das nach dem verkorksten Saisonstart schon gedacht? Adler zu dieser Momentaufnahme: „Es läuft gut, aber es läuft noch nicht so gut, dass man darüber sprechen könnte. Wir müssen uns unsere Top-Leistungen während des Spiels immer noch zusammenbasteln. Es ist nämlich noch nicht alles gut, wir haben noch sehr viel Luft nach oben. Wir sind weit davon entfernt, eine Spitzen-Mannschaft in Deutschland zu sein.“

Ab jetzt erhalten die HSV-Spieler per Videos Anschauungs-Unterricht über den FC Bayern, über Stärken und Schwächen der Mannschaft, auch wie sie die Standards ausführen. Und, und, und. Alles wird akribisch beäugt und hinterleuchtet, nichts wird dem Zufall überlassen. Rene Adler zur jetzigen Situation: „Es ist schön zu sehen, dass wir schon einen gewissen Platz zu den Abstiegsrängen hergestellt haben, wir können am Sonnabend unbeschwert aufspielen – und es macht ja auch viel mehr Spaß für jeden, oben mitzuspielen, als immer im Abstiegskampf zu sein. Sich mit den Besten zu messen ist wesentlich besser, als um Existenzen zu spielen.“

Das Duell zwischen ihm und Manuel Neuer tangiert ihn nicht: „Das juckt mich überhaupt nicht. Das ist wichtig für die Medien, nicht für mich. Für mich ist wichtig, dass ich am Sonnabend keinen Fehler begehe, nur das zählt für mich.“ Über Neuer sagt Adler: „Er hat sich top entwickelt, das muss man sportlich anerkennen.“ Am 14. November spielt die deutsche Nationalmannschaft in Amsterdam gegen die Niederlande. Ob Adler dann schon wieder dabei ist, steht in den Sternen. Für mich wäre es ein Witz, wenn es der Gladbacher ter Stegen wäre (Hannovers Zieler ist gesperrt), aber das ist natürlich ganz allein eine Sache des Bundestrainers. Adler sagt: „Ich würde mich riesig freuen. Und damit will ich mich gar nicht über die Medien in die Mannschaft hineinreden, denn es ist ja normal, dass ein Sportler für sein Land spielen will. Aber wenn es nichts wird, dann geht für mich die Welt nicht unter, dann versuche ich, noch härter zu trainieren, um es dem Bundestrainer so schwer wie nur möglich zu machen.“

Dabei halten viele Experten Rene Adler schon jetzt für die deutsche Nummer eins – weil der HSV-Torhüter der Beste ist. Dennoch gibt es ja in der Nationalmannschaft eine Torhüter-Hierarchie, die von „Jogi“ Löw und Torwarttrainer Andreas Köpke zu beachten ist. Meine Meinung aber ist: Wenn es nur nach Leistungen geht, dann muss Adler ganz einfach am 14. November 2012 im Kreise der Nationalmannschaft weilen. Da gibt es gar nichts. Käme es anders, könnte man mir das nicht erklären.

Aber das steht auf einem ganz anderen Blatt. Es auf jeden Fall aber so, dass Hamburg am Sonnabend die beiden besten deutschen Torhüter sehen wird. Rene Adler sagt über seine derzeitige Verfassung: „Ich fühle mich sehr gut, und das spiegelt sich auch in meinen Leistungen wider. Ich habe meinen Weg gefunden, mit allen Nebenerscheinungen wie Wechsel, Verletzungen, Fitnesszustand und familiärer Situation – ich fühle mich einfach wohl. Aber ich weiß auch genau, wie schnelllebig dieses Geschäft ist. Man macht mal zwei, drei schlechtere Spiele, dann ist das schon wieder ganz anders, aber auch das versetzt mich nicht in Panik, denn ich weiß ja, was ich leisten kann, wenn ich fit bin. Ich habe keinen Druck, ich bin ganz entspannt – ich freue mich auf dieses Spiel.“

Ganz Hamburg, nein, ganz Deutschland hat das in den zurückliegenden Wochen gesehen. Adler sagt weiter: „Ich bin aktuell in einem Fitnesszustand, den ich so noch nie hatte. So gut war es noch nie. Ich habe acht Monate Vorbereitungszeit gehabt, in denen ich schon auf den Sommer 2012 hin trainieren konnte, ohne dabei auch nur eine Sekunde Bayer Leverkusen vernachlässigt zu haben. Das nehme ich für mich in Anspruch, das ist wichtig für mich.“

Dieser Adler ist einfach nur super. Das, was er denkt, wie er denkt, was er sagt, was er tut – das ist spitze, das ist hervorragend und auch überragend. Nicht nur ein erstklassiger Torwart, sondern auch ein tadelloser und großartiger Mensch. Für ihn war der Wechsel nach Hamburg auch wichtig: „Wenn man weiß, weil man es jahrelang hatte, wie die Vorbereitung abläuft, dann tut es auch gut, wenn man aus diesem Trott, das soll nun auf keine Fall negativ sein, herauskommt. Mir hat dieser Wechsel zum HSV den letzten Kick gegeben, mich neu zu beweisen. Neue Mannschaft, neue Spieler, neue Umgebung – ich habe ja bemerkt, welche Skepsis hier herrschte. Da kommt einer, der lange verletzt war, der wurde auch noch in einem Alleingang von Frank Arnesen geholt – aber das hat mich auch nur in Prozentteilchen unter Druck gesetzt. Aber dann lief es gut für mich, und die Fans haben mich akzeptiert – und wenn die Fans auf deiner Seite sind, dann kommt man eben auch schneller in einen Verein hinein. Das hat alles gepasst, aber ich habe auch sehr, sehr viel gegeben und sehr viel investiert.“

Dass er beim HSV gelandet ist, das erklärte Adler heute so: „Das ist leider so im Profi-Fußball, dass man kann sich nicht viel dafür kaufen kann, wo man mal war, ob man mal die Nummer eins war, ob man mal mit großen Klubs in Verbindung gebracht worden ist, ob man mal eine Super-Saison gespielt hat. Es kling hart, aber ein verletzter Spieler ist ein toter Spieler. Es kommen andere Spieler, die ziehen dann den Fokus auf sich, und dann ist man als verletzter Spieler ganz schnell weg vom Fenster. Und sich dann wieder ganz nach oben zu kämpfen, das kostet Kraft, Energie und erfordert viel Motivation. Deswegen freue ich mich, dass ich jetzt bei einem Klub wie dem HSV spielen darf – ich bereue es, wie ja auch schon gefragt wurde, überhaupt nicht, hierher gekommen zu sein. Ich verstehe eine solche Frage nicht, kann diese Gedankengänge nicht nachvollziehen.“

Und dann schwärmt Rene Adler von seiner neuen Heimat: „Es ist macht unheimlich viel Spaß, in einer Stadt zu spielen, wo der Verein omnipräsent ist, wo der HSV wie die Reeperbahn zur Stadt gehört. Jeder Hamburger ist doch verwurzelt mit dem Klub, bis auf die paar St.-Pauli-Fans, sonst ist doch alles nur HSV. Und das ist für mich das bislang phänomenalste Erlebnis in meiner Fußball-Laufbahn. Ich weiß nicht, ob das jetzt ein subjektives Empfinden ist, aber ich habe das Gefühl, dass wenn wir verlieren, das dann so etwas wie ein Schleier über der Stadt liegt. Dass dann die Leute hier etwas weniger gut drauf sind. Und dass sie bei einem HSV-Sieg einfach viel besser drauf sind. Und das ist dann obergeil, ein Teil dieses Vereins zu sein. Und auch ein Teil mit meiner Leistung dazu beitragen kann, dass die Leute Spaß haben. Spaß am Fußball, einfach gut drauf sind – das bereitet mir viel Freude. Das ist eine meiner prägendsten Erfahrungen in meinem Fußballerleben. Was ein Traditions-Verein wie der HSV an Kräften in der Stadt frei setzt, das zu erleben, das macht mir ganz einfach riesigen Spaß.“

Man merkt es ihm an. An jeder Geste, an jedem Wort – an jedem Lächeln. Das sind keine Phrasen. Und in Bezug auf den kommenden Sonnabend und den dann anstehenden 90 Minuten gegen den FC Bayern sagt Rene Adler: „Ich bin heiß. Ich freue mich auf jedes Heimspiel in dieser schönen Arena und diesen tollen Fans – und wenn dann noch die Bayern kommen, dann umso besser.“ Und sein Erfolgs-Rezept für das Spiel? Er sagt: „Die Basis ist, dass wir hinten gut stehen, kompakt stehen. Und dann haben wir im Spiel nach vorne ja auch noch die individuelle Klasse eines Rafael van der Vaart zu bieten, oder auch die Klasse eines Heung Min Son. Wir müssen, und daran arbeiten wir täglich, weniger Torchancen gegen uns zulassen. Das klappt einmal gut und einmal weniger gut, aber wir sind auf einem guten Wege.“ Und dann skizziert der 27-jährige Nationaltorwart auch schnell noch die Zukunft des HSV: „Unser Anspruch muss sein, bis zum Winter Platz sieben, Platz acht zu halten, Anschluss an die internationalen Plätze zu halten, dann wieder anzugreifen, Vollgas geben, voll anzugreifen.“

Ein kluger, ein genialer Plan. Hoffentlich geht er auf. Schon zu zwei Drittel wäre das schön.
Aber ist euch mal aufgefallen, was 13 Punkte aus sechs Spielen alles bewirken können? In Hamburg und beim HSV spricht niemand mehr von Abstieg. Das sollte dann auch nach dem Bayern-Spiel so bleiben, falls es denn tatsächlich nicht zu einem Punkt oder gar zu drei Punkten für den HSV gelangt haben sollte.

PS: Morgen wird im Volkspark um 10 Uhr für das Bayern-Spiel geübt. Und gleich (18 Uhr) findet das Testspiel der B-Vertretung gegen HR statt. Ich melde mich nach dem Schlusspfiff wieder.

18.07 Uhr

Ergänzt um 19.20 Uhr:

Das Spiel gegen Halstenbek-Rellingen endete mit einem 6:0-Sieg des HSV, der antrat mit Neuhaus, Sala, Bruma, Scharner, Aogo; Rincon, Kacar; Nafiu, Skjelbred,Ilicevic; Berg. In der zweiten Halbzeit kamen Strietzel (im Tor), Dennis Bergmann und Dominik Masek. Vor 250 Zaungästen trafen Berg (zweimal 15,, 35.), zum 2:0 Skjelbred (19.), Sala (63.) und der in der 69. Minute eingewechselte Masek zweimal (73. und 79.). Der HSV spielte engagiert, und ein Lob gebührt auch dem Oberliga-Klub (erste Halbzeit mit Claus Reitmaier im Tor), der sich sehr gut verkaufte. Ein Test, der sich für beide gelohnt haben dürfte.


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Kommentare

Aradia
31. Oktober 2012 um 16:58  |  727336

Der Umbruch auch. 😉


Nordbert
31. Oktober 2012 um 16:59  |  727337

😈


Aradia
31. Oktober 2012 um 17:00  |  727338

@ Nordi……….alles kleine Schittas. 😉


Jasmin
31. Oktober 2012 um 17:02  |  727339

Rummelpott find ich gut, Halloween echt nicht.


Nordbert
31. Oktober 2012 um 17:03  |  727340

Aradia, da wird der Hosenboden stramm gezogen, daß kein Auge trocken bleibt… :mrgreen:


Jasmin
31. Oktober 2012 um 17:03  |  727341

Edit: Niemodischer Kroooam 🙄


Aradia
31. Oktober 2012 um 17:04  |  727343

Rummelpott?????????????????


Nordbert
31. Oktober 2012 um 17:04  |  727344

Ich mag Helloween ganz gerne, zumindest die älteren Scheiben.


Nordbert
31. Oktober 2012 um 17:05  |  727346

Rumtopf kenne ich… finde ich auch gut. 😉


31. Oktober 2012 um 17:05  |  727347

da kann man mal wunderbar vergleichen, was man journalistisch aus den aussagen adlers machen kann – ohne hype(r hyper):
 
http://www.goal.com/de/news/1025/kolumne/2012/10/31/3490596/jovanovs-rothosen-
mehr-als-ein-derby?source=breakingnews
 
p.s. die überschrift ist allerdings eine katastrophe an sich…


Jasmin
31. Oktober 2012 um 17:07  |  727348

Hexe,
Silvester Rummelpott laufen. Kennst Du nicht?
Nobby, bleib mal lieber bei Helbing, der geht nicht so hopphopp in Kopp 😉
Btw, muss Helbing auf den Einkaufszettel schreiben :mrgreen:


Aradia
31. Oktober 2012 um 17:09  |  727349

@ Jasmin……………..nö, kenn ich nicht.


SWITT
31. Oktober 2012 um 17:12  |  727350

Nordbert sagt:
31. Oktober 2012 um 17:04

gibt es die noch, bzw. machen die noch was?


31. Oktober 2012 um 17:13  |  727351

rummelpott ist sehr, sehr norddeutsch…schon fast nordfriesisch…! ick heff dat ok makt fröhr in husum.


Aradia
31. Oktober 2012 um 17:15  |  727352

Was iss den nun „Rummelpott“ ?


randnotiz
31. Oktober 2012 um 17:15  |  727353

Aradia sagt:
31. Oktober 2012 um 16:43
Boa eh Randy…………..4:3….

.
.
.
Ein wenig Spektakel könnten wir doch endlich mal wieder in unserer Arena gebrauchen. Ich freue mich drauf 🙂


randnotiz
31. Oktober 2012 um 17:18  |  727354

Jasmin sagt:
31. Oktober 2012 um 17:03 .
.
Ist doch ganz nett, wenn die Kurzen einmal im Jahr vorbeischauen und Ihren Spaß haben. Solange es nicht ausartet und sie mit einem Einkaufswagen antanzen 🙂


Aradia
31. Oktober 2012 um 17:18  |  727355

@ Randy…………ich mich auch. Aber das Ergebniss muss ich erst erträumen. 😉


Fetherstone
31. Oktober 2012 um 17:20  |  727356

WORTSPIELER 17:13
rummelpott ist sehr, sehr norddeutsch…schon fast nordfriesisch…! ick heff dat ok makt fröhr in husum.
—————-
Du bist sicher, das mal gemacht zu haben? Das nennt man dort doch nicht Rummelpott, sondern „Hulken“ .. mit vielen Schnäpsen und Erraten, was unter dem Kostüm steckt, verbunden.


Nordbert
31. Oktober 2012 um 17:22  |  727357

@SWITT, 31. Oktober 2012 um 17:12h
Ich meine, die gibt es noch, aber genau weiß ich es auch nicht. Habe das dann nicht mehr weiter verfolgt.


Jasmin
31. Oktober 2012 um 17:22  |  727358

Einkaufswagen 😆
@ Hexe, ein alter nordischer Brauch zum Jahreswechsel, musst mal go.geln bin ich als Kind immer gelaufen, mit einer echten Schweinsblase ( für die Insider) 😉
Später auch mal mit einer Erwachsenengruppe für einen guten Zweck.


Aradia
31. Oktober 2012 um 17:24  |  727359

Aha………..verkleiden wie die Kleinen, zu Silvester.
Aber das ist ja ganz oben.Noch obener wie beim Kieler. 😉

Fruken, mok de Dör op, de Rummelpott will rin. Dor kümmt een Schipp ut Holland, de hett keen gooden Wind. Schipper, wist du wieken, Bootsmann, wist du strieken, sett de Segel opp de Topp und giff mi wat in´n Rummelpott.“


Nordbert
31. Oktober 2012 um 17:24  |  727360

Also Kohlfahrt und Laternesaufen kenne ich… 😐
Geht übrigens beides prima mit Helbing. 😉


Aradia
31. Oktober 2012 um 17:31  |  727361

Also die Holländer sind aber auch überall dabei.
Beim HSV
Bei der Bild
Hier im Blog
Beim nächsten Gegner
Im nächsten Länderspiel
Und nun auch noch im Spruch vom Rummelpott. :mrgreen:


31. Oktober 2012 um 17:41  |  727362

@Fetherstone (17:20 Uhr)
da ist mehr auffe inseln brauch, kenne ich aber auch…“hulknudel“ ist das stichwort.


Jasmin
31. Oktober 2012 um 17:49  |  727363

Für Erwachsene gibts natürlich Futjes und Köm 😉


Aradia
31. Oktober 2012 um 17:49  |  727364

Oh mein Gott….es klingelt…………………………….


Fetherstone
31. Oktober 2012 um 17:54  |  727366

WORTSPIELER 17:41
Ja, magst du Recht haben .. diese Insulaner. Zu solchen Gelegenheiten werden gerne mal Auswärtige zur Auffrischung des Genpools rekrutiert. 🙂


Nordbert
31. Oktober 2012 um 17:55  |  727367

Obacht, Aradia…
 
♪♫ Zweitausend Jahre geh’n zur Neige
und niemand brachte sie zum Schweigen.
Sie geben uns von allem Kunde
und läuten auch zur letzten Stunde. ♫♪
 
:mrgreen:


Jasmin
31. Oktober 2012 um 18:00  |  727368

Hexe
Halloween- Besuch? :mrgreen:


Aradia
31. Oktober 2012 um 18:07  |  727369

Uff….machen die ein Stress…………Habe nun keine Gummibärchen mehr. 👿


Aradia
31. Oktober 2012 um 18:13  |  727370

Falls noch welche kommen, habe ich einen langen Schokoriegel.
Den müssen sie dann teilen.
Das gibt Ärger. :mrgreen:


Jasmin
31. Oktober 2012 um 18:15  |  727371

Ich habe 50 Teile, Mini Snickers usw. und jetzt schon Panik, dass die nicht reichen 😆


HSVLuenen
31. Oktober 2012 um 18:17  |  727372

randnotiz
31. Oktober 2012 um 18:18  |  727373

Jasmin,
.

lass sie HH meine Perle singen, wer das nicht kann, bekommt nichts 😆


Jasmin
31. Oktober 2012 um 18:19  |  727374

@ Randy, ohne Shice, das versuche ich gleich mal :mrgreen:


31. Oktober 2012 um 18:20  |  727375

Genau Randy,
.
Bei mir müssen die Kinder immer “ Hamburg meine Perle “ singen.
Wer das kann, bekommt einen HSV-Adventskalender……… 😉


Jasmin
31. Oktober 2012 um 18:22  |  727376

Kieler,
Cool 😆 gibts bei uns leider nicht 🙁


hansel
31. Oktober 2012 um 18:23  |  727377

Kein Wunder das wir im DFB Pokal nichts gerissen haben, bei der Statistik. 😯
.
http://www.transfermarkt.de/de/dfb-pokal/erfahrung/pokalwettbewerb_DFB.html?from=news_text


Jasmin
31. Oktober 2012 um 18:33  |  727379

Kieler,
vielen Dank!


NoackRudi
31. Oktober 2012 um 18:39  |  727380

Wir sind früher am Fastnachtsdienstag, der Tag zwischen Rosenmontag und Aschermittwoch rummeln gegangen und haben folgenden Text gesungen:
.
Rummel , Rummel , Rögen
giv mi wat to pögen
loot mi nich to lange stohn,
denn ik mutt noch wieder gohn.
Een Hus wieder
wohnt de Snieder,
Een Hus achter
wohnt de Slachter,
en Hus in ne Mitt ,
wohnt Mutter Schmitt.
.
Blieb die Tür geschlossen, hieß es:
.
Witten Tweern, swatten Tweern,
Ohle Wieber geevt nich gern!
.
.
Mit Halloween kann ich nix anfangen !!!!!


Mustang
31. Oktober 2012 um 18:44  |  727381

Aktueller Stand der verfrühten Tipprunde:
.
HSV – FC Bayern
.
2 : 1 – Hansalt, Hope, Bubi Hönig, Wuff, Golfer1912
3 : 2 – Meier 2
4 : 3 – randnotiz
.
1 : 1 – Jasmin, Rehbusch
2 : 2 – horst schlau, HSV-BLUES
.
0 : 2 – Schienbein
1 : 2 – Ed van der Matt
1 : 3 – Kieler HSV-Fan
1 : 4 – NoackRudi


HSVLuenen
31. Oktober 2012 um 18:44  |  727382

HSVLuenen
31. Oktober 2012 um 18:48  |  727383

Was ist „rummeln“?,kenne nur „rammeln“……das machen bei uns (meistens) die Karnickel. 😆


randnotiz
31. Oktober 2012 um 18:50  |  727384

Kieler,
.
das sind aber coole give aways bei dir. Da komme ich doch auch glatt vorbei und singe dir ein Ständchen 😛


Jasmin
31. Oktober 2012 um 18:53  |  727385

Rudi, genau den Spruch haben wir auch aufgesagt. Und dann noch irgendwas mit “ Dat ohle Joar, dat niee Joar, sind de Futjes noch nicht goar“.


Nordbert
31. Oktober 2012 um 19:07  |  727386

Kieler, das war ziemlich doof. Jetzt hast Du randy an der Backe… :mrgreen:


NoackRudi
31. Oktober 2012 um 19:12  |  727387

HSVLuenen sagt:
31. Oktober 2012 um 18:48
Was ist “rummeln”?,kenne nur “rammeln”……das machen bei uns (meistens) die Karnickel

Also, Du verwechselst da was!
.
Ich versuch das mal mit Hilfe von Wikipedia:
.
Rummeln kommt von Rummelpottlaufen und ist ein in Norddeutschland und im Süden Dänemarks verbreiteter Heischebrauch, bei dem Kinder geschminkt und verkleidet in Gruppen mit einem Rummelpott von Haustür zu Haustür gehen und charakteristische Rummelpottlieder singen oder Reime aufsagen.
.
Ein Heischebrauch ist ein Brauch, bei dem es um das Fordern oder Erbitten von Gaben geht.
.
Oft ziehen Kinder rituell durch die Straßen, das Erbitten (Heischen) erfolgt häufig durch das Aufsagen von Heischeversen. Eine andere Form ist die, in der die Jungmänner von Haus zu Haus ziehen. Dritte Form die, bei der es berufständische Mitglieder machen.
.
Anlässe für Heischebräuche sind Hochzeiten, Fastnacht, Neujahr oder der Ernteabschluss.


NoackRudi
31. Oktober 2012 um 19:18  |  727388

Also „Rummeln“ kann man in etwa mit der HSV-Anleihe vergleichen! Damit sind wir wieder beim Thema.


SWITT
31. Oktober 2012 um 19:20  |  727389

Nordbert

aha…trotzdem danke


31. Oktober 2012 um 19:26  |  727391

 
„Dat hölpt för de Müüs!“ see de Buer, da steek he sien Schüün an.
 


HSVLuenen
31. Oktober 2012 um 19:27  |  727392

Danke Rudi für die Aufklärung.


michailow
31. Oktober 2012 um 19:29  |  727393

@HSVLuenen:
Aus rummeln und karniggel wird rummenigge. Damit sind wir beim nächsten Samstag.
Wenn ich schon nach Hamburg komme, mindestens Remis.
Der Tulpengeneral tritt gegen U. Hoeness nach. Stimmung!!!


randnotiz
31. Oktober 2012 um 19:29  |  727394

Nordbert sagt:
31. Oktober 2012 um 19:07
.
.
Sehr witzig 😛


31. Oktober 2012 um 19:31  |  727395

 
„Dat sünd Leidenschaften“ sä de ol Scheper, da lepen em de Hamel weg.
 


Tante Kaethe
31. Oktober 2012 um 19:32  |  727396

Mal was sinnvolles:
.
HSV vs FCB
___________________________

2 : 1 Tante Käthe 😆


hansel
31. Oktober 2012 um 19:32  |  727397

„Deshalb plädiert der Ballack-Anwalt zu einer Zahlung von 180 Tagessätzen à sechs Euro – also insgesamt 1080 Euro.“
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http://www.bild.de/sport/fussball/michael-ballack/will-nur-mini-geldstrafe-zahlen-26972214.bild.html
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Schei.se bauen und dann nicht gerade stehen wollen, indem man ein auf arm/mittellos macht 🙄 , sag mal will der Ballack und sein Anwalt alle verarschen. 👿
.
.


JU aus Qu
31. Oktober 2012 um 19:34  |  727398

Golfer,13.31

normal müsstest Du zur älteren Generation im Blog noch Sie sagen 😉
Ich werde jetz noch einmal googeln und dir auf die „Sprünge“ kommen 🙂
.
Willi,16.24

ich will die beiden, vor allem Per jetzt nicht hypen, es waren immer noch Amateure gegen die sie gespielt haben, die sich allerdings gut verkauft haben.
Aber trotzdem weiß man ja, das solche Spiele immer wieder „luschig“ runter gespielt werden, was gestern absolut nicht der Fall war und daher war das Lob speziell für Per mehr als angebracht, weil hier im Blog, wie auch bei den Medien viele „Artisten“ sind, die sich auch bei anderen Spielern „etwas sehr “ versehen haben.
.
Nordbert, 17.05

wenn Du mit nem Rumtopf kommst, kannst Du auch bei mir dein „Hallo Ween “ machen 😉
.
Luene,18.48

die Leute aus NRW sind wohl auch die einzigen, die unkontrolliertes rammeln -rummel in Deutschland kennen 😉


31. Oktober 2012 um 19:35  |  727399

 
„Wenn Du ut Niemünster kümmst, kannst Du in de Welt allens kriegen, man keen Heimweh!“
 


flashbax
31. Oktober 2012 um 19:39  |  727403

kommt doch mal „rüber“.
neuer blog….


31. Oktober 2012 um 19:39  |  727404

 
Äten, fräten, supen, langsom gohn und pupen …
 


Hansalt
31. Oktober 2012 um 19:39  |  727405

Noch eine „Weisheit“ aus der SpoBi. und zwar vom für mich besten HSV Trainer :Ernst Happel (Zitat) :
Ich hatte mit den Vereinen Erfolg, wenn Wenige das Sagen hatten, wie beim HSV .
Klein als Präsident, ein Vize und den Netzer als kompetenten Manager !
Zwar stellt sich jetzt auch wieder langsam Erfolg ein (Sieg gegen Bayern 😀 ) aber nicht zu vergleichen mit „Erni´s“ Zeit. Sorry, fürs Erinnern an längst vergangene Zeiten.


Benno Hafas
31. Oktober 2012 um 19:41  |  727408

Frank, Per war der Beste. Antwort: Tak. Und der Spodi ist mit seinem Audi davon gerauscht.


Fetherstone
31. Oktober 2012 um 19:42  |  727410

Bayern hat Klasse, der HSV den Heimvorteil …
Muss man erstmal drauf kommen. 😉


Benno Hafas
31. Oktober 2012 um 19:42  |  727412

Suggestivfragen über Fragen. Ju der Erfinder der skandiavischen Flügelzange. 🙂


HSVLuenen
31. Oktober 2012 um 19:50  |  727417

JU aus Qu sagt:
31. Oktober 2012 um 19:34

Luene,18.48
die Leute aus NRW sind wohl auch die einzigen, die unkontrolliertes rammeln -rummel in Deutschland kennen
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Da haben wir es wieder,……….immer müssen die Nordlichter mit ihren heidnischen Bräuchen die fleißigen,ehrlichen und liebenswerten Leute aus NRW nieder machen. :mrgreen:
Genau so,dass bei uns immer noch getrommelt wird,……….Ju,merke,……bei uns wird ab und an und wenn überhaupt…………nur unter der Bettdecke getrommelt. 😳
.
Ach ja,Moin Ju


Fetherstone
31. Oktober 2012 um 19:52  |  727419

jp
31. Oktober 2012 um 20:00  |  727424

Dass Jiracek nicht dabei sein kann, ist ärgerlich. Einen solchen Kämpfer könnte das Team gut gebrauchen. Ansonsten wird es wohl auf das ankommen, was jeder Amateurtrainer seinen Schützlingen einbleut: Jeder spielt erstmal seine Position und sonst nix. Es wird wohl auch darauf ankommen, nicht zu viele Ecken und Freistösse gegen sich zu kriegen. Schön spielenden Mannschaften kann man den Spass bekanntlich verderben, wenn man konsequent dagegen hält und die Bälle auch mal in den Himmel haut. Hoffen wir mal, dass das gelingt. Nur der HSV

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