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Friede, Freude, Eierkuchen – Hosianna HSV! Es lebe der Verein, es lebe die Demokratie, es lebe der neue Optimismus – und ein dreifaches Hoch auf die Zukunft der besten und größten Raute der Republik. Dazu viel, viel heiße Luft im CCH – vor allem im Vorfeld der Jahreshauptversammlung. Es blieb friedlich beim HSV, kein Hauch von Ohnsorg-Theater oder von Komödienstadl, es blieb größtenteils friedlich, so dass der Aufsichtsrats-Chef Ernst-Otto Rieckhoff, für den ich an diesem Tag die Note eins vergebe, zwischenzeitlich befand: „Das war bislang eine gute Diskussion, eine faire Diskussion, das hat mir sehr gut gefallen, genau so sollten wir alle im HSV miteinander umgehen.“ Ähnlich sah es Dr. Peter Krohn: „Natürlich gibt es unterschiedliche Meinungen und auch kritische Stimmen, es wäre ja auch unnormal, wenn nicht, aber alles blieb in einem fairen Rahmen, es herrschte eine gute Atmosphäre hier.“ Auch der ehemalige HSV-Präsident Ronald Wulff sah es so: „Ich hatte Schlimmes befürchtet, aber alles verlief ruhig und in den normalen Bahnen, ich bin sehr erleichtert und auch dankbar dafür.“


Und weil es eben alles sehr harmonisch abging, wurden – natürlich – auch die längst ausgeschiedenen ehemaligen Vorstandsmitglieder Bernd Hoffmann und Katja Kraus teilweise begeistert gefeiert. Und wenn sie nicht begeistert gefeiert wurden, dann gab es auf jeden Fall kräftigen Applaus. Beide waren nicht im Saale, aber sie werden es schon irgendwie erfahren. Auf jeden Fall blieb die große Abrechnung mit dem Duo aus, sodass nun wirklich und absolut und total nur noch in die Zukunft geblickt werden kann. Glückwunsch, HSV!

Auch ich werde nichts mehr zu Hoffmann/Kraus sagen, weil ich es schon lange Leid bin. Egal, was man dazu sagt, was ich dazu sage und schreibe, es gibt um die Ohren. Und deswegen bleibe ich ruhig. Kein Vorwurf mehr zu jener Summe, die Aufsichtsrats-Mitglied Manfred Ertel auf 1,7 Millionen Euro bezifferte – und nach denen im HSV bis zuletzt gefahndet wurde. Diese 1,7 Millionen sind mir, ich gebe es zu, schnurzpiepe-egal. Obwohl auch ich Mitglied des Hamburger Sport-vereins bin. Sie sind mir egal, es ist mir zudem egal, was da sonst noch alles gelaufen sein soll, gelaufen sein kann. Egal ist mir nur nicht, und das muss ich dann doch noch kurz schreiben: Wie Hoffmann/Kraus in ihren acht Jahren mit ihren Vorstandskollegen Christian Reichert (gab deswegen entnervt auf!), Dietmar Beiersdorfer und Oliver Scheel umgegangen sind, sie außen vor gelassen haben, sie teilweise mit Nichtachtung gestraft haben – das ist mir nicht egal. Und das wird mir auch in vielen Jahren nicht egal sein. Weil man so nicht mit Menschen umgeht.

Nun aber Schluss. Hoffmann/Kraus sind gefeiert worden, und das sind sie wahrscheinlich auch deshalb, weil der HSV eine gute, oftmals auch eine sehr, sehr gute Zeit unter diesen Führungskräften hatte. Das erkenne ich absolut an. Wäre auch blöd, wenn nicht, denn der sportliche Weg des HSV ging seit 2002 nach einer gewissen Durststrecke wieder nach oben – was allein schon an den Neuverpflichtungen in dieser Epoche abzulesen ist.

Friede, Freude, Eierkuchen. Der ehemalige HSV-Torwart Frank Rost war unter den Zuhörern – und wurde mit donnerndem Applaus begrüßt. Als Trainer Thorsten Fink den Saal betrat, gab es ebenfalls großen Applaus. Ebenso für die Mannschaft, die geschlossen anwesend war und ebenfalls gefeiert wurde. Beifall der 988 wahlberechtigten Mitglieder (die um 11.34 Uhr im Saal waren, später lag die Zahl bei 1200) gab es auch für den ehemaligen HSV-Präsidenten Dr. Peter Krohn, der eigentlich keine Rede halten wollte (es wäre wohl das ersten Mal gewesen!), dann aber von seiner Frau Doris ermutigt und angemeldet wurde (vielen Dank dafür!). Krohn stellte einige Fragen, aber er ermunterte alle Mitglieder auch, in Zukunft wieder und mehr „anspruchsvoller“ zu denken, denn: „Der HSV gehört nicht auf Platz 13 oder Platz zwölf, sondern wieder an die Spitze.“ Natürlich.

Großen Applaus erhielt auch Ernst-Otto Rieckhoff, der eine lange Rede für den Aufsichtsrat hielt (dessen Inhalt größtenteils vorher schon veröffentlicht worden war – ein guter und kluger Schachzug!). Der AR-Boss legte durchaus den Finger in die Wunde, ohne aber dabei zu übertreiben. Ich empfand diese (seine) Rede als angemessen und auch als äußerst wohltuend für den HSV und die Zukunft des Klubs – das war sehr gut!

HSV-Chef Carl-Edgar Jarchow begann seine Rede mit einer Art Liebeserklärung an den Klub: „Ich bin seit über 20 Jahren Mitglied und gehe jeden Tag immer wieder sehr gerne zum HSV.“ Dann wurde es ernst: „Ich habe mich ausschließlich damit zu beschäftigen, was in Zukunft mit und beim HSV passiert, dass das nicht ganz ohne Vergangenheit geht, dürfte jedem klar sein, aber ich – und werde es auch weiterhin tun – es stets vermieden, in irgendeiner Weise zu beurteilen oder mich dazu zu äußern. Ich hoffe, dass das in Ihrem Sinne ist, ich werde auf jeden Fall weiterhin so verfahren.“

Dann sprach er einen durchaus kritischen Punkt an, den ich eingangs bereits erwähnte: „Es entspricht der Philosophie dieses Vorstands, dass wir diesen HSV als Team führen möchten. Mit einer klar geregelten Verantwortlichkeit für alle Bereiche.“
Das musste offenbar doch einmal (und noch einmal) gesagt werden.
Dann gab es eine Zahl. Jarchow: „Das ausgewiesene Ergebnis des vergangenen Wirtschafts-Jahres brachte uns ein Minus von leider 4,8 Millionen Euro, was nach vielen Jahren der positiven Ergebnisse erstmals ein negatives Ergebnis bedeutet.“

Zum „Hoffmann-Kraus-Komplex“ befand CEJ: „Es ging um die Überprüfungen des alten Vorstandes nicht um Schuldzuweisungen, sondern einzig und allein darum, uns einen Überblick zu verschaffen für den Status quo. Wir brauchten vor allen Dingen einen schnellen Überblick über den finanziellen Status quo. Und dann bekam ich eine Rechnung auf den Tisch, die ich unterschreiben sollte. Und da habe ich mir erlaubt zu sagen, dass ich mich erst erkundige, was dafür geleistet wurde, bevor ich das unterschreibe. Ich finde das nicht ungewöhnliche. Nachdem ich dann feststellte, dass die Grundlagen für die Bezahlung recht lückenhaft war. Und dann haben wir gebeten, dass wir entsprechende Unterlagen erhalten – das ist ganz in Ordnung. Das ist mittlerweile geschehen, der Vorgang ist abgeschlossen, mehr gib t es dazu nicht zu sagen.“

Carl-Edgar Jarchow weiter: „Ein anderer, viel entscheidender Punkt ist der, was wir finanziell vorgefunden haben. Und was wir dann für Maßnahmen im Hinblick auf die neue Saison tun müssen. Leider stand relativ schnell fest, dass wir nicht international spielen werden. Und leider stand zudem fest, dass wir in dieser Saison 14 Millionen aus Alt-Transfers zu zahlen haben werden. Zudem stand fest, dass ausgeliehene Spieler, ich nenne zwei Namen: Rozehnal und Berg, wieder auf unserer Gehaltsliste stehen werden. Leider Gottes war das Ergebnis Teil dieser Überlegungen und Annahmen, dass wir uns ernsthaft Sorgen machen mussten. Es ging in erster Linie um die Liquidität des Vereins in der kommenden, in der jetzt laufenden Saison. Es war dann meine Aufgabe, dem neuen Sportchef Frank Arnesen relativ deutlich und schnell klar zu machen, dass er nicht, wie wohl vorher avisiert, über einen gewissen Betrag zur Verfügung haben würde für Neuerwerbungen, sondern dass er, ganz im Gegenteil, Einsparungen wird vornehmen müssen. Somit mussten Spieler gehen, die noch Verträge mit uns hatten, und es mussten Spieler gehen, deren Verträge ausliefen, für die es keinerlei Transfererlöse mehr zu erzielen gab.“ Jarchow weiter: „All das hat dazu geführt, dass wir nicht nur eingespart, sondern auch die Philosophie verändert haben. Wir haben sehr stark auf junge Spieler gesetzt.“ Das Ziel, diese Saison mit einer schwarzen Null abzuschließen, das sieht Jarchow auch deshalb als gefährdet an.

Zur sportlichen Seite des Klubs befand der Boss: „Natürlich wollen wir wieder nach oben. Wir haben aber im Moment ein Jahr, in dem wir im Umbruch sind, ich kann das Wort selbst nicht mehr hören – aber ich hoffe, dass wir sehr schnell die Tabellensituation verbessern können, dass wir dann in einem gesicherten Tabellenumfeld landen werden, um dann in der neuen Saison mit voller Konzentration an neue Ziele heranzugehen. Mir ist völlig klar, dass wir in Hamburg nicht auf Dauer um Platz zehn oder zwölf spielen, das ist nicht das, was unsere Fans erwarten, was unser Umfeld erwartet, was auch ich erwarte. Aber wir brauchen schon etwas Realismus und auch etwas Zeit. Und wir dürfen nicht wieder versuchen, wie in der Vergangenheit geschehen, unsere Ziele mit Aufsehen erregenden Verpflichtungen und Spielern erreichen zu wollen, die ihren Zenit schon überschritten hatten. Das haben wir nicht geschafft, obwohl wir nicht erfolglos waren – aber mittelfristig wollen wir uns wieder in der Spitze etablieren und um dann auch mal wieder eine Meisterschaft oder einen Pokal in diese wunderschöne Stadt zu holen.“

Dann versprach Jarchow für den Vorstand: „Wir werden uns Ihr Vertrauen erarbeiten, und wir werden uns mit ganzer Kraft für diesen Verein einsetzen. Und wir werden uns auch weiterhin für den Universal-Sportverein bekennen.“

Da gab es dann ebenfalls viel Beifall. Der ungekrönte König aber des Tages war – und zwar ganz eindeutig – Frank Arnesen. Auch für ihn wieder die Note eins. Als der Sportchef am Mikrofon stehend im Beifallssturm badete, sagte er zu Beginn seines Vortrags: „Denke, ich setze mich nun wieder . . .“ Da hatte er dann auch die Lacher auf seiner Seite. Zumal er sich natürlich nicht setzte. Der Saal war ruhig und bestens gefüllt, weil auf die Worte des Dänen alle gewartet hatten . . . Das war schon beeindruckend. Zumal Arnesen zugab, zum ersten Mal auf einer solchen Veranstaltung zu reden: „Aber es ist schön, hier zu stehen, so viele Mitglieder zu sehen, die wollen, dass es ihrem Verein gut geht.“ Und: „Wir wollen doch alle das Beste für den HSV.“

Frank Arnesen über den neuen Vorstand: „Alle Entscheidungen, die im Vorstand getroffen werden, machen wir mit allen vier Männern, ganz klar, wir machen alles zusammen, wir arbeiten als Team. Und nach acht, neun Monaten kann ich sagen, dass wir als Team sehr gut zusammenarbeiten. Wir haben hier schon einiges aufgebaut.“ Der Däne sagte auch: „Carl Jarchow hat es gesagt, es gab eine schwere Situation zu bewältigen, als ich beim HSV begann. Als ich kam, hatte unsere Mannschaft ein Durchschnittsalter von 30 Jahren, heute heißt diese Zahl 24. Das ist natürlich ein Risiko, denn junge Spieler haben naturgemäß weniger Erfahrungen, machen deshalb Fehler, das ist überall so.“ Frank Arnesen: „Mit unseren neuen und jungen Spielern haben wir aber unsere Kosten auch stark reduziert.“

Über die Ziele des HSV befand Arnesen: „Ganz klar, ich bin nicht nach Hamburg gekommen, um Mittelmaß zu sein. Wir wollen Erfolg haben, wir wollen hart arbeiten, um Erfolg zu haben, und der HSV ist kein Verein, um Mittelmaß zu sein, der HSV ist ein Klub, dessen Ziel es sein muss, ständig bei Platz vier und sechs dabei zu sein. Und wir müssen alles tun, um so gut Fußball zu spielen, wir müssen dafür sorgen, dass wir jedes Jahr hier internationalen Fußball hier haben werden.“

Zum Scouting des HSV vertrat Frank Arnesen übrigens eine ganz pikante Note – im Moment in ganz Deutschland heiß diskutiert: „Wir suchen in erster Linie in unserer näheren Umgebung, und die Zielgruppe sind 12- bis 14-jährige deutsche Spieler, dann 16-jährige nationale Spieler, und von 18 Jahren an aufwärts weltweit Talente. Daran müssen wir sehr hart arbeiten, wir müssen die besten Spieler finden – um so auch die Kosten für neue Spieler für die Bundesliga-Mannschaft zu senken. Dafür brauchen wir viele und sehr gute Scouts.“ Arnesen auch noch: „Wenn wir alle eine Familie wären, wenn hier alle zusammenstehen würden, um unsere Ziele zu erreichen, das wäre fantastisch.“ Und: „Ich will alles tun, damit der Verein seine Ziele erreicht, ich will noch lange hier arbeiten, damit es bergauf geht, ich bin sehr gerne hier.“ Es folgte langanhaltender Applaus.

Den gab es auch um 15.54 Uhr, da nämlich war der Aufsichtsrat (mehrheitlich) entlastet. Eine Einzelentlastung, für die ein Antrag gestellt wurde, war zuvor abgelehnt worden. Wohl auch deshalb, weil AR-Mitglied Alexander Otto für den Rat und dessen Zusammenhalt verkündet hatte: „Wir sind auf einem guten Weg, ein gutes Team zu sein.“ Das ist doch schön zu vernehmen . . .

Übrigens: Auch der alte Vorstand wurde entlastet, der neue Vorstand wurde entlastet, und sogar der Ehrenrat wurde (alles mehrheitlich) entlastet.

Kurz noch eine andere Personalie: Horst Becker, der ehemalige Aufsichtsrats-Chef, wurde nach seinem freundschaftlichen Verhältnis zum ehemaligen Klub-Boss Bernd Hoffmann gefragt. Becker antwortete: „Selbstverständlich hat der Aufsichtsrats-Vorsitzende mehr Kontakt zu einem Vorstands-Vorsitzenden, da kann man aber auch Ernst-Otto Rieckhoff fragen, wie oft er sich mit Carl-Edgar Jarchow trifft und getroffen hat, um gewisse Dinge zu besprechen. Alles ganz normal. Ich kann nur sagen, für meine Tätigkeit, und ich bin vier Jahre AR-Chef gewesen und 16 Jahre im Aufsichtsrat, ich habe mir nichts vorzuwerfen. Ich habe sicher bei einigen Entscheidungen in der Vergangenheit auch Fehler gemacht, wie alle, aber diese Vorwürfe, die hier in den Raum gestellt wurden, kann ich so nicht stehenlassen.“

So, um noch schnell noch einmal auf das Testspiel in Bielefeld zu kommen: Auch Thorsten Fink war nicht gerade begeistert von der Vorstellung seiner Mannschaft, die – völlig unverdient – 1:0 bei dem Drittliga-Klub gewonnen hatte. „Wir haben schlecht gespielt, die Arminia dagegen hervorragend. Wir wollten hier natürlich viel besser spielen, aber die körperliche und geistige Frische hat mir gefehlt, auch die Konzentration. Da müssen wir noch einiges machen, wir haben noch Arbeit vor uns, das haben wir gesehen, aber wir haben ja in den Spielen während des Trainingslagers gezeigt, dass wir es besser können“, sagte der Trainer. Die Mannschaft trainiert erst am Dienstag wieder im Volkspark – und Fink sagt: „Jetzt können die Spieler in Ruhe abschalten und ausspannen, dann kommen sie auch mit einer neuen Frische in diese Woche zurück.“ Und: „Man darf nicht vergessen, dass wir über drei Stunden mit dem Bus hierher gefahren sind, und dann sofort gespielt. Das erklärt doch so manche Schwerfälligkeit.“

Da zurzeit die Wahl (bzw. die Vorstellung der Kandidaten) des Vorstandmitglieds für die Belange der Mitglieder andauert, sende ich diesen Beitrag schon einmal. Und ergänze dann später, wer es denn nun geworden ist: Christian „Büdi“ Blunck oder Oliver Scheel.

17.19 Uhr
In dieser Woche soll noch an der Spritzigkeit der Spieler gearbeitet werden, und es sollen auch noch Standards geübt werden.

Zur Verletzten-Situation: Mladen Petric verspürte ein leichtes Ziehen in der Wade, deswegen ist er vorsichtshalber ausgewechselt. Und ich habe eine Personalie am Sonnabend vergessen: für Jeffrey Bruma kam in der 67. Minute Michael Mancienne.

So, die Wahl Scheel/Blunck ist um 18.32 Uhr entschieden. Oliver Scheel bleibt im Vorstand, er gewann mit 751 Stimmen gegen 273 (für Blunck), sechs Stimmen waren ungültig.


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Kommentare

MrsMurphy
16. Januar 2012 um 13:27  |  581367

Nordbert am 16. Januar 2012 um 13:17 Uhr
—–
Ist meinen Gedanken dazu sehr viel näher als Randys Beitrag.
Allerdings: Dein Vergleich zu den politischen Wahlen hinkt. Das Wahlrecht bekommst Du mit Erreichen eines bestimmten Alters automatisch, wenn Du in diesem Land geboren wurdest, wofür Du selbst ja nichts kannst. Beim HSV Mitglied zu werden, ist jedoch Deine freie Entscheidung. Ob Du die damit verbundenen Rechte auch wahrnimmst, steht auf einem anderen Blatt.
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Mir fällt in dem Zusammenhang folgendes ein: Vielleicht verstehen viele ihre Vereinsmitgliedschaft eher als „Club-Mitgliedschaft“ (etwa wie bei denen aus Gütersloh mit den Büchern). Man sichert sich mit der Mitgliedschaft Vorteile, aber beim Unternehmen selbst, das diesen Club veranstaltet, hat man selbstredend nix mitzuquatschen – und will es auch gar nicht. Das günstige Buch reicht.
So gesehen ist für mich das Verhalten der meisten Mitglieder absolut nachvollziehbar.


Frankino
16. Januar 2012 um 13:29  |  581368

randnotiz
16. Januar 2012 um 13:36  |  581369

Raschiam 16. Januar 2012 um 13:19 Uhr
.
🙂 , aber…
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…ich mag ihn nicht in seiner Funktion und wie er diese lebt. Das I-Tüpfelchen war das Matz-ab-Treffen wo er dermassen arrogant und kaltschnäuzig rüberkam, das der Mann für mich für alle Zeiten durch ist. Das ist alles Kalkül bei ihm.
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Er weiß wie es funktioniert und er weiß vor allen Dingen über innere Abläufe Bescheid. Und er hat eben die Supporters auf seiner Seite, die für ihn die Arbeit machen an der Fan-Base. Das ist ein unschlagbarer Vorteil. Sie sind organisiert und wir nicht und da können wir noch so oft in diesem Blog schreiben.
Es erreicht nur eine Minderheit.
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Wenn man echte Oppositon betreiben will, dann nur im großen Stil mit langem Atem und einer vernünftigen Organsisation. Und man muss sich kompetene Leute ins Boot holen und vlt. sogar Kanditaten generieren, die sich bei der nächsten MV aufstellen lassen.
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Dann könnte es funktionieren. Und natürlich die Mitglieder im großen Stil aktivieren doch mal zur MV zu kommen um den richtigen Kandidaten zu wählen.
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Aber versuche mal wenig interessierte bzw. wenig motvierte Menschen zu animieren, eine dröge Veranstaltung wie eine HSV-Mitgliederverdsammlung zu besuchen. Zumal man weiß dass diese sehr sehr lang sein können.
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Das bedeutet massives bewerben und das ist aufwendig und auch teuer.

So bleibt es ein Sturm im Wasserglas.


randnotiz
16. Januar 2012 um 13:41  |  581370

Nordbert,
.
sehr gute Antwort. Danke.
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Nur kurz zur Briefwahl. Ich bin dafür und nicht dagegen. Ich persönlich glaube nur nicht, dass es einen großen Unterschied ausmachen wird.
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Wer kein wirkliches Interesse hat, wird auch nicht durch eine Briefwahl dazu animiert. Mehr wollte ich nicht damit ausdrücken.


Raschi
16. Januar 2012 um 13:43  |  581371

Machen wir uns nichts vor, um wirkliche Reformen auf den Weg zu bringen, braucht man die Unterstützung des Bednarek-SC. Da aber jede Reform mit einem Machtverzicht dieser Ecke gleichzusetzen wäre, wird dies nicht passieren. Die Mitgliedschaft ist somit faktisch in zwei Lager gespalten (ganz unabhängig davon, wie groß die nun wirklich sind) und die logische Konsequenz wäre es, mit den derzeitigen Machthabern über eine Spaltung des Vereins zu verhandeln.
Läuft das gut, könnten die ungeliebten Reformer vielleicht die U23 und den Startplatz in der Regionalliga bekommen, in der sie dann als FC Hamburg o.ä. mit einer neuen Struktur neu beginnen. Auf Raute, Dino und HSV müssten sie sicherlich verzichten – auf Kühne eher nicht.
Für mich ist das eine verlockende Perspektive und ich wette, der FC würde früher einen Titel gewinnen, als dieser versteinerte HSV…


Meier 2
16. Januar 2012 um 13:43  |  581372

Wann geht es denn hier mal wieder um Fussball, Gerüchte, Transfers, und weniger um vereinspolitik, die ja hier eh keiner mag??


bopsi
16. Januar 2012 um 13:49  |  581373

@o.Lee 13.13
Selbstverständlich brauchst du den „Meistersekt“ jetzt nicht kalststellen. Davon war auch nicht die Rede (musstest du leider unter BH auch nicht).
BH selbst sagte, der HSV sei bei den Einnahmen am Limit angekommen. Auch unter BH hätte es zu erheblichen Einsparungen kommen müssen, er sprach von ca. 10 Millionen.
Niemals wirst du mich hier zweifeln sehen, dass BH/DB ein ganz hervorragendes Team waren, welches BH unter Mithilfe von Teilen des AR leider zerstören konnte.
Danach wurde Geld in großen Mengen vernichtet, durch Transferflops, sowie Trainerflops. Zahlungen wurde mit der Hoffnung auf CL in die Zukunft verschoben, leider blieb der sportliche Erfolg aus.
Wir stehen nun am Beginn eines Neuanfangs, wir haben fraglos hochtalentierte Spieler, aber eben auch sehr junge.
Warum wird nach 9-monatiger Amtszeit, an der ich nunmal nichts auszusetzen habe, der Vorstand in Frage gestellt?
Sportlich sind wir ganz fürchterlich gestartet, es konnte sich einigermaßen konsolidiert werden. Die Saison ist noch lang, der Weg kann nach oben, leider auch nach unten führen (wobei Abstieg für mich kein Thema ist).
Spannend wird doch dann der Sommer, was wird personell passieren? Wievel Geld kann (wird) der Vorstand zur Verfügung stellen.
Dann kann man doch wirklich diskutieren, ob dieser Vorstand in der Lage sein wird den HSV erfolgreich in die Zukunft zu führen.
Diese Chance sollte man dem Vorstand geben, nicht mehr, aber mit Sicherheit auch nicht weniger.


Nordbert
16. Januar 2012 um 13:49  |  581374

MrsMurphy am 16. Januar 2012 um 13:27 Uhr
MM, es ging mir auch nicht ums Wahlrecht, sondern um die Möglichkeiten. Eine Bundestagswahl könnte theoretisch ja auch nur in den Wahllokalen stattfinden (so ist das wahrscheinlich in den meisten Ländern der Erde) und wenn sowieso viele an der Wahl nicht teilnehmen, obwohl sie das per Briefwahl könnten (siehe randys Kommentar), dann würde nach entsprechender Logik ja auch bei politischen Wahlen eine Briefwahl keine Berechtigung haben. Also, ich bin froh, daß ich die Möglichkeit hätte, per Brief zu wählen, auch wenn ich in der Regel ins Wahllokal gehe. Dabei gibt es diese Möglichkeit auf Vereinsebene ja noch nicht einmal. Als doch der Vergleich mit Berlin bei der Bundestagswahl. 😉


Benno Hafas
16. Januar 2012 um 13:51  |  581375

Die Initiative Pro HSV hatte sich eine Taktik zurechtgelegt, wie sie bei dem Briefwahlantrag auf der MV verhalten wollten. Dazu hatten sich ca 10 Mitglieder sowie einige Matz-abber im IC Hotel Altona getroffen.
Den Antrag auf die MV am 20.Mai zu verlegen, war nur folgerichtig aufgrund der geringen Teilnehmer im CCH zu diesem Zeitpunkt. Es waren noch zwei geschlossene Blocks im CCH, abgesehen von einigen verstreuten Teilnehmer und zwar die „Auserwählten“ und die Initiative Pro HSV (IPH) mit dem Matz-abbern. Als die IPH verkündete den Antrag auf den 20. Mai zu verschieben ertönten laute Unmutsäußerungen aus dem CF Block, die vom Versammlungsleiter Dr Peters unterbrochen wurden. Daraufhin verschob auch Horst Becker seinen Antrag auf Verkleinerung des AR auf den 20. Mai.
Das soll jetzt keine Ausgrenzung sein. Der HSV OFC Matz-ab wird sich künftig mit der IPV austauschen, jedoch nicht über diesen Blog, da hier Jedermann mitlesen kann.
Wir müssen versuchen zum 20. Mai HSV Mitglieder ermuntern zur MV zu kommen, damit zumindest die beiden Anträge Briefwahl und Verkleinerung des AR eine Chance haben.
Hoffentlich hält das Vorstandsmitglied für die Belange der Mitglieder sein Wort und wird noch vor der MV die Umfrage, die in Zusammenarbeit mit der Sporthochschule Köln formuliert wird, an alle HSV Mitglieder über die HSV Live durchzuführen.
 
Ort der nächsten MV am 20. Mai wird die Westtribüne der Imtech Arena sein.


Nordbert
16. Januar 2012 um 13:53  |  581378

randnotiz am 16. Januar 2012 um 13:41 Uhr
randy, die Gefahr besteht natürlich, aber dann WUESSTEN (auch) wir, woran wir sind. Warum diese Chance also vertun? 🙂


hansel
16. Januar 2012 um 13:54  |  581379

Pah ! – Ich werde das nächste mal den Antrag einreichen , das dass Schei.shauspapier bei Heimspielen mit dem Emblem der Gegner bedruckt wird, bin 100% sicher das dieser Antrag von der Mehrheit angenommen wird. 😆 😆 😆
.
Und sowas ist nur bei unserem Verein möglich, und deswegen lieben ihn ja auch soviel. :mrgreen:


JU aus Qu…
16. Januar 2012 um 14:00  |  581380

moin all,
wie schon mehrfach gesagt, geht es auf fast allen MV´s egal wie der Verein heisst, gleich zu, es wird vielfach auch von Neid und Mißgunst begleitet.
Alle wollen tollen Fussball in HH vom HSV sehen, sehen ihn nur in Europa, wollen aber gleichzeitig einen Breitensportverein, wo alle Abteilungen von den Fussballer partizipieren.
Die eitlen RTL/Bednarek von 2012 und ihre „Spiessgesellen“, kommen zu den Trainingslagern, um sich im Glanze der Profimannschaft zu sonnen, behindern auf der anderen Seite aber die Profiabteilung mehr als amateurhaft.
Dann will ein Herr Thiel noch darüber entscheiden, wie eine eventuelle Finanzierung läuft, mit anderen Worten, der HSV darf auch über seine privaten Ausgaben bestimmen. 😥
Geht es dem Verein aber schlecht und die Fussballer machen „Miese“, will man sich von denen nur allzu schnell trennen, weil man diese „Miesen“ nicht mit tragen will.
Wenn es so weiter geht, entwickelt sich der HSV zurück in einen Provinzverein.
Sollte der HSV wirklich einmal absteigen, was wirklich keiner wünscht, dann wird es auch keinen AR mehr in dieser Form geben und auch die Supporters mit einem RTL und Bednarek werden sich dann nicht mehr so einbringen, weil das für alle dann nicht mehr so interessant ist, wie jetzt bei dem einzigen und wahren Dino.
Daher sollten sich alle mal gewaltig hinter die Ohren schreiben, das nur mit einem (fähigen) AR von maximal 7. Personen, Briefwahl sowie einer Ablehnung des Thiel Vorschlages, der HSV beruhigt in eine bessere Zukunft blicken kann.
Alles andere werden und müssen FA und ThoFi schon richten.


Oakley04
16. Januar 2012 um 14:03  |  581381

@ HSV Bayer am 16. Januar 2012 um 13:02 Uhr
Es ist gut möglich, dass Du keine Antwort erhälst oder wenn doch, wird über etwas ganz anderes thematisiert…… Ich spreche aus Erfahrung. 😉


16. Januar 2012 um 14:04  |  581382

Als Besucher der gestrigen Veranstaltung kann ich den Pessimismus einiger in der Sache, ein schlagkräftiges Gegengewicht zu der primitiven, parolenhaften und destruktiven Pöbelfraktion zu etablieren, nicht bestätigen. So eine MV kann ein mittelfristig sehr produktiver Treffpunkt für HSV-Mitglieder sein, die wissen, daß Profifußballer im 21. Jahrhundert nicht mit Südfrüchten bezahlt werden. Es steckt doch noch alles in den Kinderschuhen. Das muß man unbedingt berücksichtigen, anstatt allzu früh zu resignieren!
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Auf so einer MV lernt man einander kennen, man unterhält sich und bekommt ein Gespür dafür, daß sich durchaus etwas bewegt. Jeder einzelne Mitstreiter ist ein potentieller Multplikator, woraufhin das ganze in einem reiferen Stadium plötzlich sehr zügig vorangehen kann. In puncto Organisation sind die Pyro-Schergen den Realos zeitlich meilenweit voraus. Aber das allein ist doch keine Frage von inhaltlicher Qualität und aufrichtiger Vereinsliebe!
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Ich glaube fest daran: Dieser Ungeist gepaart mit intellektueller Armut kann auf Dauer nicht obsiegen. Mein Weltbild wäre erschüttert.
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Nicht aufgeben! Mit Beharrlichkeit kriegen wir diesen Haufen langfristig in den Griff!


JU aus Qu…
16. Januar 2012 um 14:11  |  581383

Randy,13.36

….Du hast die Probleme, wie auch einige vorher noch einmal klar gelegt.
Wer einmal wie ich, 20 Jahre im eigenen Verein ehrenamtlich mit sehr viel Erfolg tätig war, Besserwisser und Könner es anschließend in den Abgrund gefahren haben, der weiß, das man sich nicht wieder vor so einen Karren spannen lassen will, weil man weiß, was alles damit zusammen hängt.
Ich hoffe nur, das auf der nächsten MV die Vernünftigen über die Schnacker siegen werden und der HSV noch lange der einzige Dino bleibt.


Benno Hafas
16. Januar 2012 um 14:12  |  581384

Ju, Ed, Kollauer u.a., die HSV Mitgliedschaft kostet 48 Tacken im Jahr und einmal seinen Allerwertesten zur MV bewegen, damit kann man etwas verändern. Hier seine Meinung posten, wie blöd und primitiv die Anderen sind, wird aber auch gar nichts erreicht. 😉


Nordbert
16. Januar 2012 um 14:13  |  581385

Danke, Frank, ein sehr schöner, optimistischer Beitrag! Übrigens war auch das Ausklingenlassen des gestrigen abends mit Mitgliedern der IPH im Hofbräuhaus sehr nett und informativ. So gab es mal ein paar Einblicke in deren Welt…


Nordbert
16. Januar 2012 um 14:14  |  581386

Benno: :mrgreen:


o.Lee
16. Januar 2012 um 14:17  |  581387

@ bopsi
Sehe ich alles ähnlich, bis auf dass es an Teilen des Vorstandes nichts auszusetzen gibt. Und an Teilen des AR. Das ganze Theater kann auch an dir nicht spurlos vorbei gegangen sein. Aber darüber habe nicht nur ich mich bereits an dieser Stelle lang und breit ausgelassen. Nun sind die Herren im Amt und wir müssen damit eine längere Zeit leben. Diskutieren wir also gepflegt nach der Sommerpause weiter 😉


Benno Hafas
16. Januar 2012 um 14:22  |  581388

ier noch einige Blder von der MV. Hoffe das es mit dem link klappt. 😉
!https://plus.google.com/photos/108656077809318150915/albums/5698199842697347873


JU aus Qu…
16. Januar 2012 um 14:24  |  581389

Präsi,14.12

….Du hast ja nicht, so unbedingt Unrecht 😉


Raschi
16. Januar 2012 um 14:25  |  581390

Frank, wie gern wär ich so optimistisch wie Du. Bei mir aber setzt langsam Resignation ein. Könnte man zu den Ursprüngen zurück und den Verein tatsächlich wieder spalten, ich würde sofort einschlagen und ohne SC drei Klassen tiefer neu beginnen.


hansel
16. Januar 2012 um 14:32  |  581391

So jetzt jetzt habe ich es schwarz auf weiß. :mrgreen:
.
A U S W E R T U N G :

Sie haben 11 von 15 Fragen richtig beantwortet.

HSV-Insider:

Man könnte meinen, Sie haben beruflich mit dem HSV zu tun! Äußerst fundiertes Grundwissen und stets auf dem aktuellen Stand. Alle Achtung!


hansel
16. Januar 2012 um 14:34  |  581392

Benno Hafasam 16. Januar 2012 um 14:22 Uhr
.
Wer ist den der Pitbull beim dritten Bild am geländer. 😯


16. Januar 2012 um 14:35  |  581393

@ Raschi:
Der Anfang ist immer besonders mühselig und in Teilen frustrierend, weil das Feedback zunächst so dürftig ist. Ensteht aber durch emsige Kleinarbeit (Vernetzung!) ein wachsendes Vertrauen in die eigene Schlagkraft, wird es immer leichter fallen, auch trägere Mitglieder zu motivieren. Und dann – wie gesagt – geht’s zack-zack.


JU aus Qu…
16. Januar 2012 um 14:36  |  581394

Raschi,14.25

….es kann doch keine Lösung sein, sich von einer (gut geführten) Minderheit in die Knie zwingen zu lassen.
Hier hätte Jarchow, auch wenn er kein Uli Hoeneß ist, der Versammlung einmal genau so die Meinung „geigen“ müssen wie er, damit sie wissen, das sie dem Verein nicht diktieren können, was Bednarek und RTL wollen.
Vielleicht sollte RTL lieber seine Lebensgefährtin bei Pauli unterstützen, da würde er besser hin passen.


bopsi
16. Januar 2012 um 14:38  |  581395

@JU
Wo ist das Problem? „Dein“ RTL wurde doch gestoppt.
Er wollte doch einige bestimmt nicht entlasten – er ist gescheitert!


hansel
16. Januar 2012 um 14:38  |  581396

# Frank Arschwasseram 16. Januar 2012 um 14:35 Uhr
.
„..wie gesagt – geht’s zack-zack.“
.
Richtig , man kann auch sagen „dan geht es Rucki zucki“. 😉


HSV Bayer
16. Januar 2012 um 14:38  |  581397

Oakley 14.03 Uhr : Danke, ich weiss, gestern zum Basketball kam auch nichts. 🙂 Benno, Danke für die Bilder! Ich bin zum Handball Final Four in Hamburg und habe vor mich auch beim Fussball rumzudrücken, falls ich es möglich machen kann, versuche ich es am 20.05 auch.


Nordbert
16. Januar 2012 um 14:49  |  581398

Übrigens machen mir auch Leute wie Doc Andreas Peters vom Ehrenrat mut, der bisher alle Versammlungen auf denen ich war, absolut korrekt, unparteiisch und zielführend geleitet/begleitet hat, sich nicht die Wurst vom Brot nehmen läßt – auch nicht, wenn Leute wie Peter Gottschalk mal wieder ausholen, um alte Rechnungen zu begleichen -, und sich nicht scheut, entgegen der allgemeinen Politik, Gräben im Verein klein- bis wegzureden, deutlich sagt, daß er als Ehrenrat leider das Gefühl hat, daß es in den letzten Jahren schlimmer geworden ist. Ich halte ihn für einen entscheidenden Faktor dafür, daß solche Versammlungen wenigstens einigermaßen niveauvoll über die Bühne gehen. Auch wenn er es wahrscheinlich nicht liest: Vielen Dank dafür!


JU aus Qu…
16. Januar 2012 um 14:50  |  581399

bopsi, 14.38

…..er muss ganz weg, er ist unnötig wie ein Kropf 😥


Dylan1941
16. Januar 2012 um 14:51  |  581400

HSV Bayer
Jarchow kann man noch gar nicht richtig beurteilen da er operativ im Kerngeschäft nicht so im Fokus steht wie der Sportdirektor Arnesen.
Deswegen schrieb ich von Zeit geben bei Jarchow im vergleich zu Hoffmann.
Kommen wir zu Arnesen und der Frage ob man „mäkeln“ kann nach so kurzer Zeit.
Aufgrund der Verpflichtungen die er machte oder seiner Vertragsverlängerungen für spieler , seinen Interviews kann man sich doch schon ein Bild machen.
Als erstes halte ich Arnesen nicht für eine Vollpflaume die sofort abgesägt gehört, ich halte Ihn aber auch nicht für den erhofften Heilsbringer der innerhalb von kürzester Zeit alles gedreht bekommt und in Anbetracht seiner bereits langen Tätigkeit als Sporti
überragend handelt.Was ich an Arnesen kritisiere habe ich in den letzten Wochen schon häufiger geschrieben und wiederhole es nicht nochmal-das wird fad!


16. Januar 2012 um 14:52  |  581401

Ich kann „zack-zack“ und „rucki-zucki“ auch mit mathematischem Leben füllen. 😉
Mein Optimismus begründet sich im wesentlichen auf – nennen wir es mal – „Phase Zwei“. Ist ein funktionierendes Realo-Netzwerk mühevoll etabliert und eine ausreichende Schlagkraft glaubhaft vermittelbar, geht die Post ab. Stellt Euch vor, jeder der „Pioniere“ holt je zwei stimmberechtigte Mitglieder an Bord, die dann ihrerseits auch wieder je zwei an Bord holen u.s.w. Dann haben wir es hier nicht etwa mit einem linearen, sondern mit einem exponentiellen Wachstumsvorgang zu tun. Man muß kein Atomphysiker sein, um zu wissen, wie schnell man so auf eine vierstellige Zahl an Mitstreitern kommt.


bopsi
16. Januar 2012 um 14:53  |  581402

JU,
Er ist gewählt. Seine Wiederwahl könntest du mitverhindern, wenn …


Raschi
16. Januar 2012 um 14:53  |  581403

@JU aus Qu, 14:36 Uhr: Ja, hätte er wirklich tun sollen, kann er aber nicht, weil er seinen Posten ja gerade ihnen verdankt. Und trotzdem setze ich voll auf Jarchow und hoffe, dass er auch gestern wieder gelogen hat und der neue/alte Investor seine Schatulle schon vor dem 20. Mai (nochmal) öffnen wird.


Dylan1941
16. Januar 2012 um 14:58  |  581404

@Bopsi
Danke für deine heutigen Posts.Kann ich zu 100% zustimmen.Auch zu der Zeit BH /DB.Das es dann den Berg runterging als Diddi weg war – können sich IMHO auch die Revolutionäre von damals ans Revers heften welche meinten in den AR gehören nur Wirtschaftsfachleute (welcher das von den Typen im letzten AR auch sein sollte ,anscheinend konnten oder wollten die nichtmal Zahlen lesen).Typen wie Schulz sind dadurch rausgekegelt worden.Früher hieß es ja oft „Schulz und JH“ wären diejenigen welche der Presse etwas stecken-seltsamerweise wurde nach Abgang von den beiden
die Unruhe noch schlimmer und Interna drangen immer häufiger nach aussen.


Dylan1941
16. Januar 2012 um 15:00  |  581405

raschi
Jarchow hat also „wieder“ gelogen? Aha ! Könntest Du BH getreuer (der natürlich nie gelogen hat und als Grösster Vorsitzender aller Zeiten -kurz GröVaZ) mal erklären wann das war?


HSV_forever
16. Januar 2012 um 15:03  |  581406

Ich denke wir können alle froh sein, dass die MV gestern überwiegend harmonisch verlaufen ist. Ich denke neben EOR hat wie einige geschrieben haben Dr. Andreas Peters gestern einen hervorragenden Job gemacht. Immer sehr sachlich und sich auch von den Selbstdarstellern nicht provozieren lassen. Was mich stört ist, dass der Umgang gestern mit Blunck nicht stärker unter die Lupe genommen wird. Natürlich Glückwunsch an Oli Scheel, aber meint ihr, der war glücklich,als er gesehen hat was einige mit Blunck abgezogen haben. Letztes Jahr Bednareks Freundin und dieses Jahr Verena Vogeler oder wie sie hieß und der Typ an der weißen Jacke. Bei solchen Leuten ist einfach fremdschämen angesagt und man muss sich fragen, ob sich namenhafte Kandidaten nach dem letzten Jahr und diesem Jahr überhaupt bewerben wollen für den AR bzw. dem Verein ihre Unterstützung anbieten wollen, obwohl sie nicht gemocht sind. Hier sind auch HA und der Rest der Journaille gefragt: In einer Zeitung wie der SZ wäre so ein Verhalten wie gestern oder letztes Jahr sehr viel kritischer und tiefgründiger betrachtet worden.


ulus
16. Januar 2012 um 15:10  |  581408

# HSV_foreveram 16. Januar 2012 um 15:03 Uhr
Gerade bei den Fragen an die Kandidaten insbesondere bei dem Menschen, der seine beiden Fragen an OS gleich selbst beantwortete, wäre m.E. ein Einschreiten nötig gewesen.


Dylan1941
16. Januar 2012 um 15:12  |  581409

http://www.bild.de/sport/fussball/felix-magath/transfer-wirrwarr-mit-slomka-22098440.bild.html
Zoff zwischen Wolfsburg und Hannover wegen des geplatzten Lakic-Transfers.

Hintergrund: Bei Lakic kann 96 das Gehalt nicht stemmen, bei Helmes lässt sich Magath nicht auf den gewünschten Leih-Deal ein. Der dritte Kandidat war Koo, mit dem Magath aber selbst plant
_____________
kommt mir bekannt vor


HSV Bayer
16. Januar 2012 um 15:12  |  581410

Dylan 14.51 Uhr: Ok, Danke für die sachliche Antwort, wie ich im Übrigen, den ein oder anderen Beitrag von Dir wirklich gut finde. Zu J.archow: Ja, man sollte ihn inclusive Team Zeit geben. Verwundert bin ich über die gestrige Kuehne Aussage. Da fehlen mir aber Details aus den Verhandlungen mit Kuehne. Zu Arnesen: Falls er wirklich mehr versprochen bekommen hat, wie dann in der Kasse war, hat er bisher einen guten Job gemacht. Ich wollte nur ausdrücken, dass man in beiden Beurteilungen fair sein sollte. Ich hoffe, de HSV kommt wieder in die richtige Spur. Die Hoffmann Aera würde ich in 3 Bereiche aufteilen! Anfangsschwierigkeiten mit Fehlern so bis ca. 2004. Dann von 2004 – 2008 mit das erfolgreichste und beste was ich als HSV Fan erleben durfte, mit sich 2 ergaenzenden Persoenlichkeiten. Nach Jol und Beiersdorfer und den nachhaltigen sog. Bremer Wochen, wollte er den Erfolg mit Brachialgewalt mit dem entsprechenden Ausgang.


Rehbusch
16. Januar 2012 um 15:14  |  581411

Dilln,
Jarchow kam in ein Amt, das er scheinbar eher widerwillig, aber unter Hinweis auf seine Dauerkarte mit einem gewissen Großmut und einer gewissen Gönnerhaftigkeit („Einer muss es ja machen.“) interimsmäßig antrat. Dass er einen gut dotierten und attraktiven Chefposten einnahm, dem ihm ehemalige Parteigenossen und kleingeistige Kühnegegner zugeschanzt haben, und zwar langfristig, war ihm bekannt. Mir nicht. Ich wurde – wie die große Mehrheit aller HSV-Fans – schlicht verarscht.


Dino1887
16. Januar 2012 um 15:16  |  581412

16. Januar 2012 um 15:19  |  581413

@ hsv_forever
In einer Zeitung wie der SZ wäre so ein Verhalten wie gestern oder letztes Jahr sehr viel kritischer und tiefgründiger betrachtet worden.
———-
Der „Umgang mit Menschen“ war ja im gestrigen Blog durchaus Thema – nur eben in gewohnt einseitiger Weise…


Dylan1941
16. Januar 2012 um 15:23  |  581415

Rehbusch
Was hältst du denn davon das EOR von Jarchow überzeugt war und ein Förderer? Das Jarchow sich spinnefeind sein soll mit einem gewissen Buntbetuchten? Das Spatzen pfeifen , daß die Abstimmung für die Weiterbeschäftigung Jarchows mit 11:1 (was ja bekannt ist und auch in den Zeitungen stand) ausging und rate mal wer die eine gegenstimme gewesen sein soll.Zu deinem „Vorwurf“ er hatte es nur interimsmäßig übernommen – wie aren den die Worte eines BHJ damals als man ihn fragte ob er für das Amt bereitstünde?
Hier die Antwort: http://www.abendblatt.de/Brazil/article986958/Folgt-Michael-Pfad-auf-Hackmann.html
.
Dass Pfad neben dem nach wie vor dementierenden Hoffmann („Ich komme für das Amt nicht in Frage“) zum engsten Favoritenkreis zählt, will Bandow nicht bestätigen.


Raschi
16. Januar 2012 um 15:40  |  581416

Dylan, gerne: Bei seiner Vorstellung im März, als er ankündigte, sich nach seiner Übergangszeit wieder auf seinen Dauerkartenplatz setzen zu wollen.
Als Hoffmann-Getreuer, wie Du mich bezeichnest, seh ich mich eigentlich nicht, ich will ihn gar nicht zurück, denke aber, dass er die weitaus bessere Besetzung des VV-Postens war, alleine schon, weil er mehr an der Sache als an sich interessiert war. Aber auch er hat polarisiert und die Mitglieder gespalten, ist teilweise wie ein Sonnengott aufgetreten und deshalb, ob Du es glaubst oder nicht, wirklich auch nicht mehr meine Wahl.
Für die Zukunft wünsche ich mir dann eher einen Mann wie Aradia ihn fordert, einen, der die Mitglieder aller Lager einen und die Grabenkämpfe beenden kann, einen, der Ahnung von Sport und Finanzen hat, der eine Aufbruchstimmung erzeugt, in seinem Leben schon vorher etwas erreicht hat und den Posten nicht in erster Linie zur eigenen Profilierung missbraucht. Jemand eben, der an der Sache, sprich dem sportlichen Erfolg der Bundesligamannschaft des HSV interessiert ist und dafür alles tut, sie zur Not eben auch ausgliedert. Jemanden, der auch Geldgeber mit ins Boot holt, eine Riege von (privaten) Investoren vielleicht, die jährlich fünf bis zehn Millionen für eine gigantische Nachwuchsoffensive geben, jemanden, der das Rückgrat hat und so ehrlich ist, den Mitgliedern zu sagen, dass Mitsprache zwar schön, im schnelllebigen Profifußballgeschäft aber nicht immer umsetzbar ist. Jemanden, der erkennt, mit welchen Anträgen die Mitglieder dem Verein Fesseln anlegen und dagegen vehement Stellung bezieht anstatt sich selbst die Hände zu binden und einem Thiel zu versichern, dass er bis zum 20. Mai auf jeden Fall auf weitere Investorengelder verzichtet. Und jemand eben, der unabhängig ist und in erster Linie durch Leistung überzeugt und nicht durch die richtigen Freunde.


Roberto Flanko
16. Januar 2012 um 15:53  |  581417

Aus dem Kicker-Interview mit ToFi:

Genau deshalb ärgert es ihn auch, dass der Bundesliga-Dino in den vergangenen Jahren zu einer Art Durchgangsstation für zahlreiche Spieler verkam. „Genau das will ich nicht“, stellt Fink klar: „Der HSV ist ein großer Klub, ich will, dass wir eine Familie sind, mit Identifikation. Wir können es uns nicht leisten, Söldner zu holen.“

.
Na also, da haben wir es doch. Setzt auf die jungen, hungrigen Nachwuchsspieler, habt Geduld mit Ihnen (auch wir Fans), damit sie aus den Fehlern, die sie sicherlich machen werden, lernen können und dann wird das auch noch was mit der Zukunft :)!
.
Roberto Flanko (a.k.a. UnsUwe)


Meier 2
16. Januar 2012 um 16:01  |  581418

Noch 143 Stunden und 28 Minuten bis zum Anpfiff


Rauten-Hannes
16. Januar 2012 um 16:02  |  581419

@Frank Arschwasser, 14:04 Uhr:
 
Moin, Frank
 
und Danke für Deinen Eintrag. Auf diesem Weg können wir viele gleichgesinnte gewinnen, mobilisieren und auch eine ernst zu nehmende Größe bei einer Mitgliederversammlung werden.


randnotiz
16. Januar 2012 um 16:06  |  581420

Frank Arschwasseram 16. Januar 2012 um 14:52 Uhr
.
Schneeballsysteme sind illegal 😆


Roberto Flanko
16. Januar 2012 um 16:09  |  581421

@o.Lee, 06:20 Uhr:

Der Dieter blickt nur noch nach vorne

 
Auch ich werde nichts mehr zu Hoffmann/Kraus sagen, weil ich es schon lange Leid bin…
 

Ich werde nichts mehr zu den apokalyptischen Blogs des vergangenen Jahres schreiben, die offenbar an der Realität ein klein wenig vorbei gingen. Ich werde nichts dazu schreiben, dass die hier ohne irgendwelche rechtlich verwertbaren Nachweise in den Raum geworfenen 1,7 Mio. einmal mehr ein Mosaiksteinchen zur Demontage des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden verwendet werden. Ich werde nicht schreiben, wie unhanseatisch und schäbig diese Vorgehensweise ist, die ein HSV-Mitglied wärend der MV so formulierte: „Hoffmann ist Historie. Dieser Mann ist genug beschädigt – der kommt nie wieder.“ Ich gebe nicht zu bedenken, dass wenn diese Anschuldigungen Hand und Fuß hätten, die zur Zeit am Ruder sitzenden Verantwortlichen den ehemalige Vorstandsvorsitzenden hundertprozentig mit diebischer Freude in Regress nehmen würden. Ich gratuliere niemanden für das erfolgreiche Mobbing zusammengesetzt aus Vermutungen und schwammigen, nicht belegbaren Anspielungen, die unserem Ansehen nachhaltlich geschadet haben. Diese, hier als Fakt verkauften, veruntreuten 1,7 Millionen sind, der Blogbetreiber gibt es zu, schnurzpiepe-egal. Mir fehlen die Worte…

 
Egal ist mir nur nicht, und das muss ich dann doch noch kurz schreiben: Wie Hoffmann/Kraus in ihren acht Jahren mit ihren Vorstandskollegen Christian Reichert (gab deswegen entnervt auf!), Dietmar Beiersdorfer und Oliver Scheel umgegangen sind, sie außen vor gelassen haben, sie teilweise mit Nichtachtung gestraft haben – das ist mir nicht egal. Und das wird mir auch in vielen Jahren nicht egal sein. Weil man so nicht mit Menschen umgeht.
 

Wie man mit Menschen nicht umgehen sollte, kann man hier auch im Blog nachlesen. Umgang mit Menschen ist keine Einbahnstraße, die nur andere gefälligst zu befolgen haben. Egal ob ehemalige Vorstandsvorsitzende, ehemalige Trainer oder ehemalige Spieler. Jeder bekommt hier seine persönliche Abrechnung präsentiert, sowie die Koffer gepackt sind. Und dass, obwohl es sich noch ganz anders las, als diese Personen noch beim HSV waren.

Konkret zu Hoffmann: Er stellte hohe Ansprüche. An sich selbst (Ich führe den HSV international unter die Top20), als auch an seine Mitarbeiter. Wenn nun diese Mitarbeiter nur Mittelmaß anbieten, kann eine Führungspersönlichkeit (und genau das erwarte ich auch von einer Führungskraft) schon mal unangenehm werden. Wer nicht mitzieht, wer den gestellten Aufgaben und Zielvorsetzungen nicht gerecht wird, bekommt halt Probleme oder wird das ein oder andere Mal sogar übergangen. Abhilfe würde hier nicht das Jammern und Zetern über Hoffmanns Führungsstil bringen, sondern sondern exzellente Mitarbeiter, die in ihrem Fachgebiet kompetenter sind, als der Boss. Das weiss jeder halbwegs erfolgreiche Unternehmer. Wenn es der AR über 2 Jahre nicht auf die Reihe bekommt, dem VV einen kompetenten Sportchef an die Seite zu stellen, braucht man sich über das bekannte Ergebnis nicht zu wundern. Man stelle sich nur vor, Jarchow würde über die nächsten 2 Jahre über die Transfers entscheiden…Die jetzt nicht mehr in Aussicht stehende schwarze Null verdanken wir ihm (Stichwort Oenning) und seinen Hintermännern. Und das trotz der kleinen Finanztricks, beispielsweise die Aramark Millionen in das laufende Geschäftsjahr zu buchen.

Dem E.rtel seine Rede

 
Am Sonntag hauen wir den Meister weg. Und dann schauen wir, wie nah wir an die Europapokalplätze noch herankommen. Wir sind auf einem tollen Weg
 

Ist klar. Super, dass wir so einen Mann im Boot haben. Wie sieht er also momentan aus, unser „toller Weg“? Es wird das verwaltet, was der ehemalige Vorstandvorsitzende auf den Weg gebracht hat. Neue Ideen? Fehlanzeige! Investorenmodelle werden erst mal prinzipiell abgelehnt, auch wenn Arnesen sagt, dass man sich Investoren nicht verschliessen sollte. Der Antrag von Thiel (mit freundlicher Unterstützung von Bednarek) künftige Verträge mit Investoren von den Mitgliedern absegnen zu lassen, zeigt nicht nur die grenzenlose Selbstüberschätzung auf Dinge Einfluss zu nehmen, von denen man absolut nichts versteht, sondern auch den Kurs, den hier einige Selbstdarsteller und ihr Fußvolk verfolgen. Unsere Konkurenz wird dies wohlwollend zur Kenntnis nehmen. Unser „toller Weg“ ist einzig und allein die Hoffnung, dass Arnesen mit wenig Geld unbekannte, junge Spieler verpflichtet, die Fink in kürzester Zeit zu kleinen Stars formt. Der gesamte Rest labert von „wieder Titel nach Hamburg holen“ ohne in der Lage und Willens zu sein, die Grundlagen dafür zu schaffen. Egal, Hauptsache Applaus für Phrasen und seit Kriegsende Mitglied im Verein. Als Qualifikation reicht das allemal.

Was ist Hamburger 1% Demokratie?

Ca. organisierte 700 Leute entscheiden, was für 70,000 Mitglieder und den Verein gut ist. Sie werden es schaffen, die Fernwahl mit absurden Argumenten und der ihr eigenen Ignoranz zu verhindern. Es kann eigentlich nicht sein, dass eine derartige Veranstaltung wie gestern hier noch abgefeiert wird, weil es keinen Eklat gab. Diese Strukturen sind (sorry für die Ausdrucksweise) komplett für den Arsch. Einen 9 Stunden Marathon weil jeder Honk mitreden darf…

Pro Fankultur, Contra Fernwahl

Hier mal stellvertretend ein verkürtes Zitat des Allwissenden:

 
nur dieses eine Mal raus aus der Furzmolle und dre warmen Stube- und dort die Abstimmung in Ihrem Interesse zu steuern…daß dieses alleinregieren des SC an den Mitgliedern vorbei ein Mythos ist. Es sind dann wohl eher 20-30 Mann im Matz Ab Blog und/oder in den Foren die terrorisieren mit dem Schrei nach Freiheit und der Darstellung Ihrer Geißelung durch die SC Führung………Demokratie geht aber anders: Demokratie heißt abwählen von Bednarek, heißt auftauchen und wählen bei den MVs….
 

Demokratie (und Fankultur) bedeutet, auch Mitglieder ins Boot zu holen, die nicht in der Lage sind, an den Veranstaltungen teil zu nehmen. Punkt!! In meinem konkreten Fall hätte es gestern so ausgesehen: Samstag: 10,000km Anreise, Sonntag: Erbsensuppe und Vertagung der Abstimmung, weswegen ich eigentlich angereist bin, Sonntag Nacht oder Montag morgen zurück, Dienstag morgen total gerädert wieder in der Firma. Kosten: sicher über 1000 Euro. Ich mag da ein Einzelfall sein, aber letztendlich spielt es keine Rolle, warum jemand verhindert ist. Schade, dass einige wenige ihre Machtinteressen über das Gemeinwohl und Einbindung aller Mitglieder in das Vereinsleben stellen. Möget ihr an eurer Machtgeilheit ersticken!

__________________________________
Der Beitrag musste, wie von einigen anderen vor mir, nochmal HERVORGEHOBEN werden! So ziemlich alles, was gestern schiefgegangen ist, obwohl die Stimmung ja so toll war, ist hier wiederzufinden. Sehr gutes Statement o.Lee ❗


randnotiz
16. Januar 2012 um 16:11  |  581422

Frank Arschwasseram 16. Januar 2012 um 14:04 Uhr
.
.
Ohne Optimismus kann man andere nicht begeistern. Nur so kann es funktionieren. Weiter so. 😉


HSV Bayer
16. Januar 2012 um 16:15  |  581423

Dylan: Es würde mich noch interessieren, wie Du, als Pyrotechnik Kritiker (falls ich die Post, richtig gelesen habe) die Frage von Herrn Rost gestern interpretierst? Ich fand es unselig, durchschaubar und berechenbar. Hier hat schon jemand über die damalige Aussage über den Zauberlehrling geschrieben und wer gemeint war, wurde von ihm dann dementiert.


Kollauer
16. Januar 2012 um 16:16  |  581424

@ Benno Hafas am 16. Januar 2012 um 14:12 Uhr
.
„Hier seine Meinung posten, wie blöd und primitiv die Anderen sind…“
.
Präsi, mein Hase: genau das habe ich vermieden. Vielmehr habe ich mich aus allen Verbalschlachten zum Thema MV tunlichst herausgehalten.
.
Wäre ich Mitglied im HSV würde ich mit grösstmöglicher Sicherheit zu der Fraktion der Kartenbeschaffer gehören.
.
Ich gestehe, dass mein Bedarf am Vereinsleben im allgemeinen und beim HSV im Besonderen nur rudimentär ausgebildet ist. Wie JU habe ich diesen dunklen Teil in meinem Leben überwunden. Dass JU jetzt noch beim HSV weitermacht, ist für mich der letzte Beweis, dass er in seinem Innersten ein prachtvoller Masochist ist! :mrgreen:


NeilYoung
16. Januar 2012 um 16:18  |  581425

@o.Lee um 06:20 Uhr
Jetzt erst gelesen – gefällt mir. Gefällt mir sogar ausgesprochen gut. 🙂


randnotiz
16. Januar 2012 um 16:19  |  581426

Für alle die es noch nicht gelesen haben:
.
Rückrundenvorschau: Hamburger SV
.
Hamburg: Suche Ideen, biete Stammplatz
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Die Bundesligisten bereiten sich auf die Rückrunde vor. In den Tagen vor dem Start in die zweite Saisonhälfte beleuchtet SPOX alle 18 Klubs. Dieses Mal: der Hamburger SV
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http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1201/Artikel/hamburger-sv-rueckrundenvorschau-suche-ideen-biete-stammplatz-mladen-petric-ivo-ilicevic.html


Bubi Hönig
16. Januar 2012 um 16:24  |  581427

meier2: Das Spiel am Sonntag steht keinesfalls in Konkurrenz zur hier aablaufenden Diskussion unter dem Eindruck der MV. Auch wenn Du das unwichtig findest so gilt es doch, ein paar Weichen im Verein möglichst etwas anders zu stellen damit wir weiterhin nur mit der 2. Mannschaft gegen den SV Meppen spielen müssen-um es mal charmant auszudrücken…


randnotiz
16. Januar 2012 um 16:25  |  581428

Nur mal so:
.
Die zweite Schlüsselpersonalie ist der oft unterschätze Robert Tesche. Als offensiver Part der Doppelsechs überholte er in Marbella offenbar Gojko Kacar. Mit seinem Tempo, seiner Schusstechnik und seiner Kopfballstärke ist der 24-Jährige als Box-to-Box-Spieler eigentlich auch prädestiniert. Arbeiten muss er aber noch an seiner Präsenz und Handlungsschnelligkeit sowie an seiner Konstanz.
.
.
Ja spinnen die denn, die Spoxer. Informieren die sich denn nicht in unserem Blog, bevor sie einen Spieler bewerten. 🙂


Rauten-Hannes
16. Januar 2012 um 16:35  |  581429

@o.Lee, 06:20 Uhr:

Und das trotz der kleinen Finanztricks, beispielsweise die Aramark Millionen in das laufende Geschäftsjahr zu buchen.

 
O.Lee,
 
danke für deinen sehr guten Beitrag. Zu dem von Dir aufgeführten Aramark-Deal hat sich H.ilke gestern explizit geäußert.
Nach seinen Ausführungen wurde der bereits ausgehandelte Vertrag von ihm erneut geöffnet und nach verhandelt. Diese nach Verhandlung soll zu einem um 1 Mio Euro besseren Ergebnis für den HSV geführt haben. Da der neue verbesserte Vertrag erst nach Abschluss des Geschäftsjahres ratifiziert wurde, konnte das Ergebnis auch nur im neuen Geschäftsjahr ausgeworfen werden. Ob diese Schilderung eine Schutzbehauptung ist, kann ich nicht beurteilen. Wenn ja, würde es bedeuten, dass im neuen Vorstand auch schon wieder „gemauschelt“ wird.


hsvnr1
16. Januar 2012 um 16:47  |  581431

ach kiek mal an,der felix hat ja nicht nur probleme mit uns arnesen:
http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/newspage_507028.html


randnotiz
16. Januar 2012 um 16:57  |  581432

HSV Bayeram 16. Januar 2012 um 16:41 Uhr
.
leider führen unsere kleinkarierten Traditionalisten etwas anderes mit unserem Verein im Schilde.
.
Und genau deswegen bleibt der HSV auch weiterhin eine graue Maus des Fußballs.
.
Ohne Moos nichts los. Das müsste sogar ein Herr Thiel begreifen.


bopsi
16. Januar 2012 um 17:00  |  581433

@randnotiz
Du jetzt auch noch?
Auch ein Herr Thiel benötigt für eine Satzungsänderung eine 3/4-Mehrheit.
Wie kommst du auf den Gedanken, dass er die erreichen könnte?


o.Lee
16. Januar 2012 um 17:02  |  581434

Hallo Rauten-Hannes,
 
danke für die Info. Ich nehme das mal so zur Kenntnis und denke nicht, dass Hilke hier Märchen auftischt. Wenn er eine Million mehr rausgeholt hat, ist das ne feine Sache.


16. Januar 2012 um 17:05  |  581435

Der Thiel-Antrag ist vielleicht nicht in grauer Theorie, wenn man dem Wortlaut Silbe für Silbe folgt, aber mit hoher (einkalkulierter) Wahrscheinlichkeit in der Praxis ein reiner Blockadeantrag.
Auch herrlich: Frank Arnesen, zuvor von allen frenetisch bejubelt, äußert sich reserviert zu dem Antrag und mahnt Flexibilität an. Interessiert aber keine Sau. Erschreckend, einfach beängstigend.


Hope
16. Januar 2012 um 17:15  |  581436

Danke HSV Bayer für den link.
.
Das ist für mich auch ein Grund mit, weiterhin dafür zu werben das sich mehr Mitglieder bei der nächsten MV blicken lassen.
Am 20.05. hat man die nächste Gelegenheit, lasst sie euch nicht entgehen!
.
Für mich ist auch nur die Profimannschaft wichtig.
Ich möchte mich als Fan auch nur um den Fussball kümmern müssen.
Ich möchte aber auch guten und interessanten Fussball sehen.
Das dieses in Zukunft umgesetzt wird, müssten die Strukturen geändert werden. Das passiert nicht von allein. Bitte helft mit! Für Getränke und Essen sorgt der HSV 😉


Aradia
16. Januar 2012 um 17:16  |  581437

@ Hallo Randy,
.
ich fand deine Aufschlüsselung der HSV Mitglieder gut.
Wenn jetzt noch die zwangsverpflichteten Ehefrauen und Töchter dazu gerechnet werden
so ergibt sich das Gesamtbild:
.
Es waren alle da. :mrgreen:


hansel
16. Januar 2012 um 17:23  |  581438

# Frank Arschwasseram 16. Januar 2012 um 14:52 Uhr
.
„… Stellt Euch vor, jeder der “Pioniere” holt je zwei stimmberechtigte Mitglieder an Bord, die dann ihrerseits auch wieder je zwei an Bord holen “
.
Ach so, du willst das Schneeballsystem einführen. :mrgreen:
.
Bin dabei….. 😆


Rautenschälchen
16. Januar 2012 um 17:30  |  581439

So bin wieder auf dem Heimweg und habe mich durch die vielen lesenswerten Kommentare gelesen.
.
@Bubi Hönig 11:24 Uhr
ACHTUNG: Der Antrag zum Investorenmodell hat zwei Punkte. 
1. Die MV ist zuständig für BESCHLUSSFASSUNG über Verträge, die darauf abzielen Investorenmodelle umzusetzen.
D.h. Hier geht es darum, dass die MV abstimmen muss ob es solche Modelle geben wird oder nicht. Das kann m.M. nicht Sinn der Sache sein, denn diese Entscheidungsfindung durch eine MV dauert viel zu lange und gerade weil sich soviel Mitglieder doch nur für die Spiele/günstige Tickets interessieren, sollte das nicht die MV entscheiden sondern Vorstand und AR.
.
2. Vor Beschlussfassung durch den AR über Verträge mit Dritten mit Laufzeiten von mehr als 10 Jahren und mehr als 50 Mio. ist die MV ANZUHÖREN.
Gegen eine Anhörung ist ja grundsätzlich nichts einzuwenden, aber a) dauert das evtl. auch zu lange und b) finde ich eine fixer Betrag in einer Satzung völlig Quatsch, da die Inflation vergessen wird. Wenn überhaupt sollte es ein prozentualer Wert des jeweiligen Jahresumsatzes sein.


HSV Bayer
16. Januar 2012 um 17:30  |  581440

Ich sehe auch noch keine 3/4 Mehrheit, mal abwarten. Bis zum 20.05 müssen wir auch mal die sportliche Entwicklung abwarten, schwer dafür heute eine Prognose abzugeben. Die Rede von Jarchow habe ich mir gerade angschaut, ich konnte nicht erkennen das er einen Deal mit Investoren komplett ausschliesst. Meiner Ansicht nach, hat er nur den Kühne Deal in der jetzigen Form ausgeschlossen. Da ich die Vertragsinhalte dazu nicht kenne, muss ich mich da raushalten.


dylan1941
16. Januar 2012 um 17:33  |  581441

Hsv Bayer
Rost war für mich schon ein Arsch der nur an seinen denkt als er noch kickte. Zu den jojo jüngern gerne eine schleimspur, kinder beim Autogrammwunsch aber abweisen,zur Seite schieben oder gar anranzen.Fur mich ein bremer kein hsver


Rautenschälchen
16. Januar 2012 um 17:33  |  581442

@Scorpion
Ich möchte noch sagen, dass ich es toll fand, dass Du doch noch gekommen bist. Großartig auch, dass Du dich auf der MV auch zu Wort gemeldet hast!!!
Davor ziehe ich den Hut!


HSV Bayer
16. Januar 2012 um 17:34  |  581443

Randnotiz: ich habe eine bisschen ein Problem, mit Verschwörungstheorien. Bei aller Skepsis gegenüber, die ich auch habe, gegenüber RTL, Fednarek und Konsorten, warum sollte deren Ziel sein den HSV mit Gewalt nach unten zu führen bzw. zu zerstören? Falls die anderer Meinung sind, wie man sportlichen Erfolg herbeiführen kann, muss ich damit leben. Aus meiner Sicht, zugegeben, aus der Ferne, besteht nur eine Chance, wenn die Supporter sich von Ihnen heraus erneuern. Ansonsten ist es nur herumdoktern an Symptomen, aber nicht an den Ursachen.


HSV Bayer
16. Januar 2012 um 17:36  |  581444

Dylan 17.33 Uhr: Nochmals Danke, so ganz sind wir doch nicht auseinander. Für mich ist er ein Opportunist. 🙂 Kenne Leute die ihn persönlich aus der ehemaligen DDR kennen und diese Leute bestätigen dies. Analog seines gestrigen Auftrittes. Des weiteren sind die Rosts im Handball (meine eigenen Sportart) eher sehr unbeliet.


Hope
16. Januar 2012 um 17:36  |  581445

HSV Bayer, eine 3/4 Mehrheit kann ein Antragsteller schnell zusammen bekommen wenn er die richtigen Anträge stellt und seine Leute mobilisiert. 🙁


HSV Bayer
16. Januar 2012 um 17:38  |  581446

Hope: Schon, ich hoffe, dass am 20.05 aufgrund des Sprengstoffes welcher in dieser Entscheidung liegt, mehr Mitglieder mobil gemacht werden.


Rautenschälchen
16. Januar 2012 um 17:49  |  581447

@randnotiz, 12:06 Uhr
Aufteilung der Mitglieder, lt. Beilage HSV-Live gegen Augsburg wie folgt:
Fördernde Mitglieder/Supporters Club = 64.435 (Stand 30.6.11)
Davon
53.615 Mitglieder im SC
8.645 Mitglied im Kids Club
Die Differenz vermute ich ist der Abt. Fördernde Mitglieder zuzuordnen. Geht aber leider nicht hervor.
Stimmberechtigt sind (wenn ich mich richtig erinnere, steht leider nicht dabei) ca. 51.000.
Interessant ist auch was ich gestern erfahren habe.
Von ca. 31.000 Dauerkarteninhabern sind ca. 16.000 Mitglieder 
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Nun zu Deiner Aussage, es interessieren sich nicht alle Mitglieder für Vereinspolitik interessieren:
Mich interessiert auch keine Vereinspolitik. ABER: Gerade der Antrag zum Investorenmodell zeigt doch, dass dies KONKRETE Auswirkungen auf den Profifußballbereich hat!!
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Natürlich ist es okay, wenn es auch nur Fans gibt, aber dann sollen diese m.M. auch nicht über den AR meckern oder dass es kein Investorenmodell gibt und kein Geld da ist usw. sondern die Spiele anschauen und sich nur zu fußballerischen Themen äußern. Was aber auch außerhalb dieses Blogs nicht beherzigt wird.


Raschi
16. Januar 2012 um 17:50  |  581448

Es gab ja gestern auch die Bestrebung, den Thiel-Antrag dahingehend umzuformulieren, dass Investorengelder dann der Zustimmungspflicht der Mitglieder bedürfen, wenn der Verein dafür im Gegenzug Vereinsvermögen verpfänden oder veräußern würde, so wie es beim Kühne-Modell ja der Fall war, bei dem der HSV Anteile an Spielern veräußerte, die bereits unter Vertrag waren. Das war auch Jarchows Kritikpunkt an dem Modell. Und das empfand auch ich immer als handwerklichen Fehler und Kinderkrankheit des aktuellen Kühne-Investorenmodells.
Wenn aber ein Investor kommt und dem HSV einen Spieler finanziert, den wir sonst gar nicht bekämen, dann habe ich damit überhaupt kein Problem – im Gegenteil. Thiels Antrag aber war so formuliert, dass der HSV jedem potenziellen Investor die Tür verschlossen hätte, es sei denn, die MV stimmt für die Beteiligung. Das scheint mir bei einem wochenlangen Vorlauf bis zu einer aoMV jedoch als unpraktikabel, da wär dann der Spieler bestimmt schon weg.
Da nun der Thiel aber keinen dummen Eindruck auf mich machte und nach eigenen Angaben ein Jahr lang an diesem Antrag gearbeitet hat, der auch noch von sieben Mitgliedern der Satzungskommission empfohlen wurde, frag ich mich schon, was das alles soll. Und da kommt dann wieder Bednarek ins Spiel, der ganz offen und ehrlich sagte, dass Investoren für ihn nichts anderes als Vertragspartner seien, die ohnehin immer mitreden wollen. Und genau darum geht’s: der SC hat Angst um seine Macht und möchte verhindern, dass irgendjemand mitredet.
Ganz ohne Vertragspartner aber wird es im Profifußball nicht gehen, irgendwo muss ja u.a. auch das Geld herkommen, was die Auserwählten auf den Zäunen verbrennen…


hansel
16. Januar 2012 um 17:57  |  581449

Am besten sollen die Mitglieder auch über die Ticket Preise abstimmen, und über die Wurst- und Bierpreise sollten auch die Mitglieder abstimmen. 😆
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bopsi
16. Januar 2012 um 17:57  |  581450

@Rautenschälchen
Hat J.archow nicht ganz eindeutig gesagt, dass es auch zukünftig Transfers geben wird, an denen der HSV nicht 100% der Rechte hält?
Haben sich nicht ALLE dazu bekannt, dass der HSV wieder an die dt. Spitze geführt werden soll?
Wie du weißt, bin ich auch kein Befürworter DIESES Kühne-Modells, dennoch hoffe ich darauf, dass man „anders“ zusammenarbeiten kann.
Wenn Chelsea also Transferrechte behalten kann, warum sollte der Vorstand das nicht auch mit Kühne bei besonderen Transfers machen?
Wie damals übrigens BH auch in der Öffentlichkeit erklärte und nicht das, was dann daraus gemacht wurde.


Rautenschälchen
16. Januar 2012 um 17:59  |  581451

Was die „Übermacht“ des harten SC-Kerns angeht.
Das sind ca. 800 – 1000 Mitglieder. Ich finde das nicht viel und wenn man bedenkt, dass Jojo bei der AR-Wahl 2009 es nicht geschafft hat gewählt zu werden, sieht man doch, dass es eine Chance gibt. Damals waren ca. 5.000 Mitglieder anwesend, aber es würden wohl auch ca. 4.000 Mitglieder reichen.


Trottier19
16. Januar 2012 um 18:03  |  581452

Es kotzt mich an in der heutigen Welt zu lesen, dass sich Arnesen großer Kritik gegenübersah, als er auf Investoren zu sprechen kam. Das waren man gerade 500 Leute von 50000, die diese völlig verschrobene und an der Realität vorbeigehende Einstellung haben. Weshalb finden diese Geisterfahrer so viel Gehör in den Hamburger Medien? Wieso schreiben die nicht einmal, dass wahrscheinlich der größte Teil der Fans es begrüßen würde, wenn Geld in die klamme Kasse käme, um aufzurüsten und sportlich Erfolg zu haben. Statt sich zu freuen, dass es Leute wie Kühne gibt, werden Horrorszenarien an die Wand gemalt und von der Presse ausgeschlachtet. Ob Raute im Herzen oder nicht, ich und wahrscheinlich die meisten anderen wollen Erfolge sehen und kein Mittelmaß. Sollten diese Spinener um Bednarek, Ertel, Thiel ets durchkommen, werden T.F. und F.A. sehr bald die Platte putzen. II. Liga wir kommen.


hansel
16. Januar 2012 um 18:04  |  581453

Raschiam 16. Januar 2012 um 17:50 Uhr
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„Das war auch Jarchows Kritikpunkt an dem Modell. Und das empfand auch ich immer als handwerklichen Fehler und Kinderkrankheit des aktuellen Kühne-Investorenmodells.
Wenn aber ein Investor kommt und dem HSV einen Spieler finanziert, den wir sonst gar nicht bekämen, dann habe ich damit überhaupt kein Problem“
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Wenn einfach jeder Gönner eine Spieler für seinen Verein verpflichten könnte,wäre dieses sicherlich schon zigfach passiert, oder glaubt wirklich jemand das auf so eine geniale Idee weder BH noch Kühne oder die beratenden Firmen gekommen wären.
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Ich glaube es ist nicht so einfach wie man sich das denkt, einem Verein Kohle zukommen zu lassen ohne Steuern oder irgendwelchen anderen Verpflichtungen einzugehen.
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Rauten-Hannes
16. Januar 2012 um 18:07  |  581454

@Rautenschälchen, 17:49 Uhr:
Raschi, 17:50 Uhr:
 
Moin, ihr Beiden,
 
beide Beiträge sehr lesenswert. Grundsätzlich ist zusätzlich zu bedenken, dass so ein Antrag den Weg dazu ebnet den AR ad absurdum zu führen. Es gibt bereits ein Kontrollorgan für den Vorstand und zusätzlich für beide Gremien die Verpflichtung die 50 +1 Regel einzuhalten.


Bubi Hönig
16. Januar 2012 um 18:07  |  581455

Auch ein Herr Thiel benötigt für eine Satzungsänderung eine 3/4-Mehrheit.
Wie kommst du auf den Gedanken, dass er die erreichen könnte?..
..
Im HSV halte ich alle möglichen Mehrheitsverhältnisse für denkbar! Wenn ich schon höre, wer alles im Satzungsausschuss mitgewirkt hat dann wird doch deutliche, dass weite Kreise im Verein denken, dass Investoren im Grundsatz negativ sind und besonders kontrolliert werden müssn! Diese Denke ist sehr hinderlich. Es darf also nicht wieder eine MV mit 1000 Teilnehmern geben!


bopsi
16. Januar 2012 um 18:08  |  581456

@hansel
Doch! Es ist so einfach, lediglich das Risiko ist enorm. Schließlich geht es um einen möglichen Millionenverlust.


hansel
16. Januar 2012 um 18:14  |  581457

Rautenschälchenam 16. Januar 2012 um 17:59 Uhr
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„Damals waren ca. 5.000 Mitglieder anwesend, aber es würden wohl auch ca. 4.000 Mitglieder reichen.“
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Ohne die Presse im Rücken zu haben, wirst du es nicht schaffen 4000 Mitglieder dazu zu bewegen auf der MV zu erscheinen, den die meisten wissen gar nicht was es für Auswirkungen haben kann, wenn die Mitglieder über Investorenmodelle entscheiden.
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Damals sind nur viele gekommen weil die Presse mitgemacht hat, und den Mitgliedern durch ihre Berichterstattung die Augen geöffnet haben das wenn Sie nichts machen der Erfolg des Vereins gefährdet wäre.
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Solange die Presse einen Deal mit einigen aus dem AR hat (so wie es auch sicherlich BH damals hatte) wird die Presse die Füsse still halten um weiter exclusiv Informationen zu bekommen. 🙁
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Wie soll man an den restlichen 3500 rankommen die nicht hier im Blog lesen, das ist das größte Problem.


Rautenschälchen
16. Januar 2012 um 18:15  |  581458

@bopsi, 17:57 Uhr
Hat J.archow nicht ganz eindeutig gesagt, dass es auch zukünftig Transfers geben wird, an denen der HSV nicht 100% der Rechte hält?
——
Das hat er gesagt, ABER damit meinte er Fälle wie z.B. bei Töre. Der Spieler gehört uns zwar, aber im Falle eines Wiederverkaufs während der Vertragslaufzeit gehört uns nicht der volle Transfererlös. Oder Fälle wie Silva, wo wir von vornherein nur Teile der Spielerrechte gekauft haben.
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Er hat ganz klar gesagt, dass es Modelle wie das Kühnemodell mit ihm nicht mehr geben wird, da er davon nichts hält und hat auch dem Antragsteller Herrn Thiel zugesichert, dass es bis zu der Abstimmung im Mai (quasi noch schnell erledigen, bevor es nicht mehr geht) keins geben wird.
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Nichts destotrotz wird die Laufzeit des jetzigen Kühnevertrags eingehalten und er dankt ihm auch, aber es gibt eben keinen neuen Vertrag/kein neues Modell.


Raschi
16. Januar 2012 um 18:17  |  581459

@hansel: Deshalb die Beteiligung des Investors an dem Spieler, der dann ja nichts weiter als eine Investition mit der Möglichkeit einer Rendite bei Weiterverkauf wäre. Problem an der Umsetzung des Kühne-Modells war ja nur, dass er z.B. an Aogo beteiligt wurde, obwohl wir von seinem Geld Kacar gekauft haben. Würde er uns im Sommer aber beispielsweise Xhaka finanzieren und an einem eventuellen Weiterverkauf von eben dem partizipieren, bliebe es eine Investition, auf die keine Schenkungssteuer anfiele und wir hätten einen guten Spieler mehr im Kader, den wir uns sonst nie hätten leisten können.
Und ja, ehrlich gesagt halte ich so ein Investorenmodell tatsächlich für eine geniale Idee, auf die in der Bundesliga in der Form zuerst Bernd Hoffmann gekommen ist.


bopsi
16. Januar 2012 um 18:19  |  581460

@Rautenschälchen
Eben. Was spricht dagegen, dass Kühne Transferrechte an „besonderen“ Spielern hält, d.h. an Spielern, die wir ohe „Zuschuss“ nicht bekommen hätten? Ich kann nicht erkennen, dass J.archow dagegen was gesagt hätte.


hekto
16. Januar 2012 um 18:28  |  581461

@Frank Arschwasser, 17:05 Uhr:
kannst du mich bitte einmal per Email kontaktieren.
hekto at web.de


Rautenschälchen
16. Januar 2012 um 18:30  |  581462

@hansel, 18:14 Uhr
Wie soll man an den restlichen 3500 rankommen die nicht hier im Blog lesen, das ist das größte Problem.
—-
Das ist ein Problem, für das ich auch kein Allheilmittel habe. Matzab ist nur ein kleiner Teil in der HSV-Welt, daher heißt ein Weg netzwerken. Es gibt viele Foren und überall sollte für den 20.05. Werbung gemacht werden. Auch bei Spielen sollte vor Ort andere HSV-Fans angesprochen werden und jeder in seinem Umfeld. Es könnte Kreise ziehen, aber nur wenn viele mitziehen.
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Ein erster Weg ist, dass sich einige Matzabber mit der Initiative pro HSV zusammengetan haben und gestern auf der MV auch zusammensaßen und somit als Gegenblock zu bestimmten Themen registriert wurden. Dafür gab es zwar grimmige Blicke, was mich aber köstlich amüsiert hat. Vermutlich konnten die nicht damit umgehen, dass wir NICHT gepöbelt haben, sondern sachlich unsere andere Meinung präsentiert haben.


hekto
16. Januar 2012 um 18:30  |  581463

@bopsi, 18:19 Uhr:
Er hat gesagt, dieses Kühne Modell wird es mit ihm nicht geben.
Zugleich läuft ja der Antrag die Satzung zu ändern, dass so etwas nur noch mit Genehmigung des höhsten Gremiums (Mitglieder) erfolgt….


HSV Bayer
16. Januar 2012 um 18:33  |  581464

Rautenschälchen 18.30 Uhr: Genau so sieht ein Weg aus, um die Macht von denen bröckeln zu lassen.


Rautenschälchen
16. Januar 2012 um 18:36  |  581465

@bopsi, 18:19 Uhr
Hier ist eindeutig die Frage wie ist die Definition eines Investorenmodells. Was auch gestern nicht geklärt werden konnte.
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Daher könnte man es so interpretieren wie Du, aber auch genau gegenteilig.


observer
16. Januar 2012 um 18:43  |  581466

Von F.Arnesen wäre ein vehementes Abschmettern des Thiel-Vorschlages erforderlich gewesen, da dieser erkennbar auf eine Lähmung der Handlungs –
fähigkeit in der sportlichen Zielsetzung hinausläuft.
Ansonsten: Alles Schnee von gestern! Totale Konzentration auf Sonntag ist jetzt
das Gebot der Stunde!!


Raschi
16. Januar 2012 um 18:50  |  581467

bopsi und Rautenschälchen, so hab ich das gestern verstanden, gehört und gesehen: Jarchow hat gesagt, dass er das Kühne-Modell in dieser Form ablehnt, d.h. in der Form, dass der Investor Transferrechte an Spielern erhält, die er gar nicht finanziert hat. Jarchow hat sich aber keineswegs Thiel oder Bednarek gegenüber gerade gemacht und ihnen gesagt, dass ein anderes Investorenmodell sehr wohl eine Option für den Vorstand darstellt, um einen Neuzugang, den der HSV sonst nicht bekäme, zu finanzieren. Im Gegenteil, er hat sich in der hektischen Schlussphase dazu hinreißen lassen, Thiel zu versichern, dass in dieser Hinsicht bis zum 20. Mai erstmal nichts passiert.


devildino
16. Januar 2012 um 18:56  |  581468

Moin zusammen!
Was ich hier nicht so ganz nachvollziehen kann, ist die Tatsache, dass einige seit gestern nur über die Versammlung oder deren Verlauf pesten.
Dabei wird den Supporters vorgeworfen nur Ärger zu machen oder keine Ruhe im Verein aufkommen zu lassen. Sorry, ihr seid es anscheinend, die keine Ruhe geben können!
Mal ganz ehrlich, welche Ziele haben denn die Supporters durchgesetzt?
Das O. Scheel wiedergewähl wurde?
Meint wirklich jemand, die 75% bestünden nur aus „Hardcore-Supportern“?
Meiner Meinung nach ist er völlig zurecht wiedergewählt worden, schon aufgrund der Tatsache, dass Herr Blunck erst seit ein paar Monaten Mitglied ist. Ich weiß, dass dieses einigen nicht so wichtig erscheint, ich finde jedoch als Vorstand für Mitgliederbelange(!!!) sollte man schon eine gewisse Vereinszugehörigkeit und Strukturkenntnisse haben. Das ist m.E. mit einem „Wirtschaftsposten“ überhaupt nicht vergleichbar. Darüber hinaus hat er nicht wirklich für viel Ansatz zur Kritik an seiner Arbeit gegeben (ok, das mit den Freundschaftsspielen gegen RB, etc ist natürlich Blödsinn).
Da in Puncto Fernwahl immer kolportiert wird, dass die Supporters sich dagegen sträuben, dürfte der Abbruch der Veranstaltung auch nicht in ihrem Sinne gewesen sein.
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Ich frage mich also wirklich, welche Ziele wurden aus deren Sicht gestern erreicht?
Sollte es nicht mal an der Zeit sein, auch die „Grabenkämpfe“ unter den Anhängern bis zur nächsten Versammlung einzustellen und sich gemeinsam darauf zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist?


neuer
16. Januar 2012 um 18:58  |  581469

Romelu Lukaku zum Hamburger SV?

neues gerücht auf transfermarkt.de


Raschi
16. Januar 2012 um 19:01  |  581470

@devildino: Dass die Supporters ihre Hausmacht im Verein verlieren ist so ziemlich das wichtigste, was es derzeit gibt – jedenfalls dann, wenn man in Hamburg auch zukünftig weiter Erstligafußball vom HSV sehen will.


scorpion
16. Januar 2012 um 19:03  |  581471

# Rautenschälchenam 16. Januar 2012 um 17:33 Uhr

@Scorpion
Ich möchte noch sagen, dass ich es toll fand, dass Du doch noch gekommen bist. Großartig auch, dass Du dich auf der MV auch zu Wort gemeldet hast!!!
Davor ziehe ich den Hut!
______________________________________________________________________
Danke für die Blumen.
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Es „meckert“ sich leichter, wenn man sich auch stellt 😉


pwehsv
16. Januar 2012 um 19:06  |  581472

uff, eine Menge Stuff hier! Danke nochmal an die Live-Berichterstatter und Repekt all den Sitzfleischern 😉
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Was nehme ich nun mit? Zunächst hat wider Erwarten die Außendarstellung nicht gelitten, was mich erstaunt hat. Ansonsten wie gewohnt und nichts wirklich unerwartetes, was mich betrifft. Wie genau sich ein Jarchow mit FA/ThoFi einen Investoren suchen und in welcher Form binden, werden wir doch detailliert kaum erfahren. Es sei denn, es findet sich ein Maulwurf. Also bin ich gespannt, ob/was passiert. Dass der 20. widerum ein Sonntag ist…naja.
.
@Bielefeld: war da im Vorfeld nicht auch vom letzten ernstzunehmenden Test zu hören? Und dann ein Ertel, der Dortmund vom Platz gefegt sieht? Na hoffentlich sieht die Premiere wirklich besser aus.


devildino
16. Januar 2012 um 19:06  |  581473

Raschi,
wir sind die Supporters!
Meinst du wirklich, es kann keiner „Gut und Böse“ unterscheiden?
Als es vor 4 Jahren um die Besetzung des AR ging, wurde von 4 Kandidaten keiner reingewählt.
Komisch, ganz ohne Fernwahl und dort hörte man auch nicht das Wort vom „Stimmvieh“ (wieso ist das immer nur in Fällen so, die andersherum gelagert sind?)
Also ich denke man macht einen Riesenfehler, wenn man den Mitgliedern eine gewisse Logik und Selbstständigkeit abspricht.


randnotiz
16. Januar 2012 um 19:20  |  581474

Rautenschälchenam 16. Januar 2012 um 17:49 Uhr
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Danke für die Infos.
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Zum Investorenmodell. Auch hier sind viele Mitglieder bzw Fans gar nicht richtig im Thema und habe gar keine Ahnung was damit genau gemeint ist. Die wollen das der HSv genügend Geld hat um vernünftige Transfers zu tätigen. Woher das Geld kommt, ist ihnen doch egal.
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Schau dir die Schalker Fans an. Wenn der Verein die richtigen Stars einkauft, ist es den allermeisten Fans völlig schnuppe ob sie verschuldet sind oder nicht. Hauptsache der Laden läuft weiter.


JU aus Qu…
16. Januar 2012 um 19:20  |  581475

Raschi,17.50

…..genau so ist es, jeder Sponsor ist ein Geldgeber/Vertragspartner.
Bednarek und RTL wollen mit allen an einem Tisch sitzen, nach dem Motto, den kenn ich auch.
Wenn aber der HSV endlich wie Martin Kind einmal durchgreifen würde, was die Strafzahlungen an den DFB, für die Pyroattacken der Bednarek/RTL Jünger angeht und sie diesen Herrn auftischen würden, zum zahlen aus der Privatschatulle, dann würde die Welt sicher auch anders aussehen.
Hier müssen endlich Fakten geschaffen werden, das der HSV hier immenses Geld spart, was diese Typen verschulden und ihre Taktgeber müssen endlich einsehen, das ihre Entscheidungen von der Mehrzahl der HSVer nicht akzeptiert wird.


ThomasToll
16. Januar 2012 um 19:28  |  581480

Gibt es Hamburg nicht noch irgendwo einen Verein, der hoch könnte und auf Dauer die Arena übernehmen kann? Der HSV ist innerhalb der nächsten 5-10 Jahre weg vom Fenster.


hansel
16. Januar 2012 um 19:47  |  581492

devildinoam 16. Januar 2012 um 19:06 Uhr
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„Als es vor 4 Jahren um die Besetzung des AR ging, wurde von 4 Kandidaten keiner reingewählt.“
.
Warum wohl nicht, weil da keine 1000 (wovon die Hälfte nur da waren um oS zu wählen, danach hatten Sie ja gleich den Schuh gemacht) Mitglieder waren sondern mehr als 4000.
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„..dürfte der Abbruch der Veranstaltung auch nicht in ihrem Sinne gewesen sein.“
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Nö , deswegen hatten Sie ihren Unmut darüber auch etwas lauter kundgetan. 🙁
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hansel
16. Januar 2012 um 19:48  |  581494

Neuer Blog !!!

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