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Drobny der große Held beim 2:1-Sieg!

7. Februar 2015

War das ein Jubel! Wenn es nach der Lautstärke gehen würde, dann wäre der HSV nun gerettet. 2:1 gegen Hannover 96 gewonnen, es geht weiter bergauf, auch wenn es spielerisch noch lange nicht rund läuft. Es durfte gegen die Niedersachsen mächtig gezittert werden, ehe dieser Dreier perfekt gemacht worden war. „Oh, wie ist das schön“, sangen nach dem Schlusspfiff die HSV-Fans und feierten den Helden dieser Abwehrschlacht: Jaroslav Drobny. Der Tscheche hatte eine fantastische Leistung geboten und rettet dem HSV mit vielen Prachtparaden den Sieg. Der mit zwei sehr glücklichen weil abgefälschten Treffer zustande gekommen war. Aber das nimmt der HSV und sein Anhang auch einmal gerne und dankbar an. Oft genug war es umgekehrt – oder? Dieser Sieg war auf jeden Faqll wieder einmal unheimlich wichtig, denn nun geht es am nächsten Wochenende zu den Bayern, und dort dürfte der HSV dann keinen allzu hohen Sieg einfahren . . . Obwohl die Fans im Norden Mut machten: „Zieht den Bayern die Lederhosen aus . . .“ Versuch macht klug.

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Vor dem Spiel hatte Artjoms Rudnevs Schwerstarbeit zu verrichten. Er stand vor der Kabine „seiner“ Hannoveraner und begrüßte jeden Spieler und Funktionär per Hand, mit den meisten lag er sich in den Armen. Ja, alte Liebe rostet nicht, der Lette scheint sich offenbar an der Leine sehr wohl gefühlt zu haben . . . Und sitzt beim HSV nur auf der Ersatzbank, wie zuletzt zu seiner Ausleih-Zeit bei den Niedersachsen. Das ist Fußballer-Schicksal.

 

Der HSV brachte dann in den ersten 45 Minuten ein wahres Kunststück zustande. Ohne einmal auf das Hannoversche Tor geschossen zu haben, stand es zur Pause 1:0. Sensationell. Dabei hatte der HSV im ersten Durchgang oft das Nachsehen, er stand hinten drin, boölzte die Kugel oftmals in höchster Not nur nach vorne oder ins Aus –und hoffte vergeblich auf den einen oder anderen Konter. Da kam so gut wie kaum etwas nach vorne. Und nicht selten stand der HSV mit allen elf Spielern am und im Strafraum, um so 96-Tore zu verhindern. Das sah teilweise aber nicht schön aus, das war wie beim Hase-und-Igel-Spiel. Oder: So spielt man mit Studenten . . . Der HSV lief hinterher, Hannover machte die Musik. Aber, das zum Trost, so muss Hannover wohl auch bei der 0:1-Niederlage am vorletzten Spieltag auf Schalke gespielt haben. Und: Es ist ja nicht verboten, so zu spielen, wie es der HSV macht. Wenn es anders nicht geht, dann muss man zurück zu den Wurzeln – hau wech das Ding, denn vorne geht einer mal rein, aus Versehen.

 

Zunächst hatte aber 96 die Chance zum Führungstreffer. Heiko Westermann leistete sich einen seiner etlichen Abspielfehler, das kurz vor dem Strafraum, dann ging es schnell, Hannover kombinierte etwas zu schnell für den HSV- und Rafael van der Vaart war gedanklich auch etwas zu langsam, als es für ihn galt, Sane zu stoppen. Das gelang nur mit einem Foul – Strafstoß in der 22. Minute. In der 23. Minute meisterte dann Jaroslav Drobny den Schuss von Joselu, und der HSV behielt seine weiße Weste. Westermann wusste sofort, bei wem ich sich zu bedanken hatten, er drückte Drobny einen Kuss auf die Wange – wenn ich es richtig gesehen habe. Auf jeden Fall nahm er ihn in den Arm, um so einmal ein Dankeschön loszuwerden. War angebracht.

 

Drei Minuten später hieß es dann 1:0 – wie der Zufall es will. Marcell Jansen fing an der Mittellinie einen Ball ab, lang auf Ivica Olic –der köpfte in den Lauf auf den links nach vorne kommenden Zoltan Stieber, dem bis dahin kaum mal etwas Produktives gelungen war. Der Ungar flankte in den Strafraum, dort wäre kaum einer seiner Mitspieler gewesen, aber Marcelo, der Hannoveraner, lenkte den Ball unglücklich für 96 – und glücklich für den HSV auf und ins eigene Tor. Welch ein Traumtor! Slapstick pur. Aber im Moment scheint die Dame Fortuna ein wenig auf den HSV zu stehen. Hoffentlich bleibt es so, wo doch alle im Sommer gesagt haben, dass mit dem 0:0 und 1:1 gegen Greuther Fürth der HSV sein Glück auf Jahre hinaus aufgebraucht hat. Offenbar stimmte das nicht ganz.

 

Es gab bis zum Halbzeitpfiff des wieder einmal guten Schiedsrichters Manuel Gräfe (Berlin) unheimlich viele kleine Fouls des HSV, Fehlpässe von beiden Mannschaften und diverse technische Unzulänglichkeiten. Abstiegsangst macht Abstiegskrampf – und lähmt.

 

Kurios kurz vor dem Seitenwechsel: Der Stadionsprecher mahnt die Fans, nicht mit der Trillerpfeife zu pfeifen – aber dann natürlich gerade. Selbstverständlich muss dann gepfiffen werden, dann doch erst recht. Hätte der Stadionsprecher gesagt, dass nun mal alle pfeifen sollen, es hätte doch keiner gepfiffen. Der eine, der dann aber pfiff, der bremste einen HSV-Konter. Der Ball lief in der Nachspielzeit mal über rechts, als Stieber plötzlich die Kugel in die Hand nahm. Weil er den Pfiff gehört hatte. Chance dahin. Aber der gute Fan, der den Konter verhindert hatte, der wird ganz sicher sagen: „Wer weiß, der HSV wäre doch ohnehin nicht bis zum Strafraum oder sogar noch weiter gekommen!“ Riiiiiiiichtig! Und der Pfiff war doch auch richtig geil – und hat Spaß gebracht.

 

In der Halbzeitpause muss was los gewesen sein – in der HSV-Kabine. Joe Zinnbauer jedenfalls griff durch und „erlöste“ Westermann auf der Position des Rechtsverteidigers. Das ging an diesem Abend gar nicht. Für ihn kam Ashton Götz. Und auch van der Vaart blieb in der Kabine, wohl weil sich seine Muskelverhärtung aus dem Paderborn-Spiel wieder bemerkbar machte – so vermuteten wir auf der Tribüne. Für den Kapitän kam Petr Jiracek. Und der HSV bekam im Mittelfeld sofort mehr Zugriff. Man musste nicht mehr bei jedem Angriff der Niedersachen Angst vor einem Gegentreffer haben. Gut gemacht, Herr Zinnbauer!

 

Und Glück hat, das wissen wir auch alle, auf Dauer nur der Tüchtige. So geschah auch das 2:0. Jiracek eroberte an der Mittellinie den Ball, der kam 25 Meter vor dem 96-Tor zu Jansen, der lief noch einige Schritte und schoss dann aus 22 Metern einfach mal drauf. Und weil das so gut beim 1:0 geklappt hatte, fälschte 96-Abwehrmann Marcelo die Kugel noch einmal ab – und drin das Ding! Die Vorentscheidung in der 50. Minute? Hannover schien auf jeden Fall leicht geschockt. Ein toller 22-Meter-Freistoß von Marcelo Diaz (dem Neu-Hamburger) hätte fast das 3:0 gebracht, der Ball aber flog um Zentimeter vorbei – Torwart Zieler stand wie entgeistert und hoffte nur noch. Glück für ihn, diesmal war es anders herum (56.).

 

Aber Hannover gab nicht auf. Und schaffte in der 67. Minute de Anschluss. Marcelo köpfte gegen die Querlatte, Sobiech staubte ab. Und die Zitterpartie für den HSV nahm ihren Lauf. Joselu scheiterte nur Sekunden danach mit einem Seitfallzieher an Drobny, der den Ball aus dem Winkel kratzte. Es spielte nur noch Hannover, obwohl einmal auch Ivica Olic noch allein auf das Tor der Niedersachsen zulief, aber von Sane noch eingeholt wurde (80.). In der Nachspielzeit dann 20-Meter-Freistoß für Hannover, doch Stindl schoss um Zentimeter vorbei. Das Glück aber war an diesem Abend für Hamburg – Sieg, und zwar ein ganz, ganz wichtiger.

 

Der HSV spielte mit: Drobny; Westermann (46. Götz), Djourou, Rajkovic, Marcos (78. Kacar); Diaz, van der Vaart (Jiracek); Müller, Stieber, Jansen; Olic.

 

Die Einzelkritik:

 

Jaroslav Drobny bot ein großartiges Spiel, wurde von den Fans gefeiert. Beim 1:2 aber schien er sicher schon zu sicher zu sein, den Ball fangen zu können – und schon war er weg. Aber Drobny bekommt trotzdem die Note eins.

 

Heiko Westermann bekommt diesmal die Note fünf minus, das war wirklich nur schlecht. Zu unsicher, zu schwach in der Defensive, auch im Mann-gegen-Mann-Duell.

 

Johan Djourou erhält eine glatte Zwei, er sorgte für Ruhe, wenn es mal wieder hoch her ging im HSV-Strafraum.

 

Slobodan Rajkovic hing wie eine Klette an Joselu und erledigte seine Defensivaufgaben prächtig. Guter Kopfballspieler.

 

Ronny Marcos begann etwas zerfahren, fand sich aber schnell und bot hinten links eine solide und teilweise sehr gute (Abwehr-)Leistung. Musste in der 78. Minute verletzt raus.

 

Marcelo Diaz ist ein ganz feiner Fußballer, der viele, viele Dinge richtig macht, der ein großartiges Passspiel hat und auch mit dem Auge spielt und abräumt.

 

Rafael van der Vaart fand nicht so richtig viel und oft statt. Es war wohl seine Verletzung.

 

Nicolai Müller fand auch nicht so richtig statt, aber man muss wohl Geduld haben mit ihm – Zinnbauer hat sie ja, scheinbar ohne Ende. Lieder auch nicht der Zweikämpfer vor dem Herrn, wenn es galt, mal dagegen zu halten.

 

Zoltan Stieber brauchte eine halbe Stunde, vielleicht auch eine ganze Halbzeit, dann war er präsenter und unternehmungslustiger.

 

Marcell Jansen war diesmal auch nicht von Beginn an wach, aber er legte ständig zu, rieb sich auf, gab für die Mannschaft alles – gut so.

 

Ivica Olic lief sich vorne einen Wolf, aber das ist nun mal das „Schicksal 2015“ einer jeden HSV-Spitze.

 

Ashton Götz (ab 46. Für Westermann) fügte sich sehr gut ein und bot hinten rechts eine solide Vorstellung.

 

Petr Jiracek (ab 46. Für van der Vaart) biss sich gleich in dieses Spiel und wurde eine Stütze für den HSV. Schien aber schon nach einigen Minute zu „pumpen“- zu viel gewollt und überzogen? Er ging weite Wege.

 

Gojko Kacar (ab 78.für Marcos) zeigte, dass auf ihn Verlass ist, wenn er kommt.

 

Das war es zunächst vom Spiel gegen Hannover 96 – aber es geht gleich noch. Dann sind wir mit „Matz ab live“zur Stelle und werden über die eben erlebten 90 Minuten sprechen. Zu Gast bei uns sind dann die früheren HSV-Profis Bastian Reinhardt und Klaus Fock. „Scholle“ und ich würden uns freuen, wenn er wieder bei uns sein würdet – bis gleich.

 

20.33 Uhr

Rincon macht Freude – und Dieter kommt zurück!!

30. November 2011

Der Typ kennt keine Angst. Im Gegenteil, wenn Tomas Rincon auf den Platz geht, muss er von seinen Kollegen eher mal zurückgehalten werden. Ein typischer Sechser eben, bei dem Einsatz für die eigene Defensive an erster, zweiter, dritter und wahrscheinlich auch noch vierter Stelle steht. Erst dann kommt er selbst. So, wie am vergangenen Sonnabend in Hannover. Rincon räumte ab, grätschte, schleppte Bälle und gewann Zweikämpfe. Und wurde belohnt, indem er in der 88. Minute beim Stand von 1:1 völlig freistehend vor 96-Torwart Zieler den Ball bekam. Einschussbereit. „Ich habe noch kein Tor in der Bundesliga gemacht“, sagt Rincon, „nicht mal in der Nationalmannschaft habe ich getroffen. Es war immer nur knapp, nie habe ich dann auch getroffen.“ Und so blieb es auch in Hannover. Der bis dahin starke Sechser rutschte beim Schuss aus. „Ich habe nur gedacht: Sch…“, so Rincon ehrlich.

Dass er selbst solche unglücklichen Momente nicht mehr an sich rankommen lässt, hat eine harte Schule bewirkt. Vier Jahre lang ist der stets einsatzwillige Kämpfer jetzt beim HSV, ohne sich dabei einmal endgültig durchgesetzt zu haben. „Ich war oft nah dran“, so Rincon, „aber dann auch wieder ganz oft nicht dabei. Manchmal nicht mal mehr im Kader. Das waren Phasen, in denen ich mich noch mehr selbst motivieren musste, was sehr schwer war.“ Dennoch, als einen Fehler hatte er Hamburg nie gesehen. Im Gegenteil: „Es war ein großer Schritt, der mich weitergebracht hat. Von Beginn an.“ Einzig sein Ziel, Stammspieler zu werden, schien kurzzeitig außer Sichtweite zu geraten, weshalb Rincon an einen Wechsel dachte. Allerdings nur, weil er das Gefühl hatte, beim HSV nicht gebraucht zu werden. „Heimweh aber hatte ich nie, ich wollte nie nach Hause flüchten oder so. Es ging mir immer nur um meine sportlichen Ziele. Ich wollte spielen. Und damals dachte ich, das wäre bei einem anderen Klub vielleicht leichter.“

Umso glücklicher ist Rincon heute. Zum einen, weil er geduldig geblieben ist. Zum anderen, weil er unter Thorsten Fink zum Stammspieler avanciert. Alle fünf Spiele unter dem ehemaligen Bayern-Profi spielte Rincon bislang durch. Und er gilt weiterhin als gesetzt. „Ich spüre das Vertrauen vom Trainer“, sagt Rincon, wissend, dass Fink besonders viel Wert auf Kontinuität bei derart zentralen Rollen legt.

Fink ist Rincons persönlicher Glücksfall. Auch, weil der Trainer einst selbst auf der zentral-defensiven Mittelfeldposition beheimatet war und dort neben Meister und DFB-Pokaltiteln auch die Champions League gewann. „Er gibt mir sehr viele gute Tipps“, verrät Rincon, „er zeigt mir, wie ich di Bälle in der Defensive abholen soll. Und er überträgt mir viel Verantwortung. Ich habe viele Ballkontakte, fast so wie in der Nationalmannschaft. Diese Art zu spielen liegt mir.“

Und sie gefällt neben seinen Mannschaftskollegen und Trainer Fink auch den Zuschauern. Von Beginn an war der unermüdliche, manchmal etwas übereifrige Mittelfeldkämpfer einer, der schnell die Fans mitriss. Weil er einfach kompromisslos spielte, weil er sich nie schonte und keine Angst hat. Das wiederum dokumentiert auch sein Privatleben. Auf die Frage, ob er manchmal Angst um seine in Venezuela lebende Familie habe, sagt er: „Nein, man muss auch mal Glück haben.“ Fürwahr, denn in Venezuela stehen Entführungen mit Lösegeldforderungen auf der Tagesordnung. Gerade vor zwei Wochen wurde Wilson Ramos, ein berühmter Baseballspieler, der in der US-amerikanischen MLB sein Geld verdient, entführt. Zwei Tage blieb Ramos in der Hand der Kidnapper, die Lösegeld forderten, ehe die Polizei den 24-Jährigen unter Einsatz von Schusswaffen befreien konnte. „Ich habe keine Angst, wenn ich in meiner Heimat bin“, sagt Rincon, der in den letzten zwei Jahren zum Volkshelden aufgestiegen ist und dieses Jahr reelle Chancen hat, das erste Mal zum Fußballer des Jahres gekürt zu werden. „Allerdings habe ich meine Schwester schon rausgeholt. Sie studiert in Spanien“, so Rincon, der seine Schwester finanziell unterstützt.

21 Punkte sind Rincons realistisch formuliertes Ziel bis zur Winterpause, „mit 20 könnte ich auch noch leben“, so Rincon, der als Beweis für Beharrlichkeit vielen Spielern ein gutes Beispiel sein kann. Denn auch in den letzten drei Saisonspielen wird er unter normalen Umständen (also gesund und ohne Sperre) im Mittelfeld beginnen. Sein persönliches Erfolgsgeheimnis: „Nie aufgeben! Ich habe immer daran geglaubt, dass ich Gutes erreiche, wenn ich mich gut verhalte.“

Richtig gut spielt derzeit auch Jeffrey Bruma. Der Niederländer konnte sich in Hannover nach einer defensiv überzeugenden Partie sogar als Torschütze eintragen. Und er fühlt sich jetzt so richtig wohl, will unbedingt in Hamburg bleiben. Chelsea, sein eigentlicher Arbeitgeber, spielt bei Bruma momentan nur noch in den schlechten Erinnerungen eine Rolle. „Ich war dort Verteidiger Nummer vier. Und ich glaube, auch jetzt würde es nicht leichter“, so der Innenverteidiger, der zuletzt gesagt hatte, er hätte persönlich ein Mitspracherecht, sollte Chelsea seine Option ziehen und Bruma innerhalb der nächsten 18 Monate zurückbeordern. Heute klärte er auf, dass das zwar nicht vertraglich fixiert, aber durchaus mündlich so vereinbart worden war. „Am Ende müssen sich alle einigen, auch ich“, so Bruma, der angab, sich beim HSV pudelwohl zu fühlen und definitiv nicht wechseln zu wollen. „Ich habe zwei Jahre Vertrag, es läuft richtig gut für die Mannschaft und für mich. Wir stehen hinten immer besser und ich bekommen Spielpraxis. Warum sollte ich da an etwas anderes denken?“

Solle er ja gar nicht. Im Gegenteil, der HSV könnte für Bruma auch die große Chance sein, einen der schier gesetzten Stammplätze in der holländischen Nationalelf zu erobern. Immerhin ist die Konkurrenz dort mit Heitinga und Joris Mathijsen durchaus überschaubar. „Ich rechne nicht damit, dass der Trainer da noch bis zur EM viel wechselt. Mein Gefühl sagt mir, ich muss da noch ein wenig warten.“ Dass sich das lohnt, dafür muss Bruma nicht weit gucken. Immerhin hat er mit Rincon ein Paradebeispiel dafür in der eigenen Mannschaft.

Und auch für uns soll sich das Warten gelohnt haben. Immer wieder habt Ihr hier gefragt, was mit Dieter ist, weshalb in den letzten Wochen nur noch ich hier geschrieben habe. Und, soll ich Euch was sagen? Etwas, worüber sich keiner mehr freut als ich?

Dieter Matz ist endlich wieder zurück!

Schon morgen übernimmt der Blogvater hier wieder. Erholt und Guter Dinge wird er in seiner gewohnt intensiven, emotionalen Art und mit tausenden von interessanten Döntjes seinen Blog führen. Ich freue mich darauf!

In diesem Sinne, bis morgen – wollte ich gerade schreiben. Die Macht der Gewohnheit… Besser muss es natürlich heißen: bis nächste Woche. Ich habe Donnerstag Print-Dienst und ab Freitag drei Tage frei.

Bis dahin,

Scholle

P.S.: Morgen ist um zehn Uhr Training an der Arena. Wenn alles gutgeht, ist Mladen Petric dann erstmals seit seiner Wadenverletzung wieder dabei.