Archiv für das Tag 'Westermann'

Endlich: Positive Nachrichten vom HSV! ***ERGÄNZT mit AR-Sitzung*****

30. Mai 2013

***ERGÄNZUNG: Als Manfred Ertel um 22.20 Uhr vor uns trat, war er gut gelaunt. Allein die Tatsache, dass sich die elf Räte so schnell hatten zu Entscheidungen durchringen können, stimmte ihn offenbar froh. Und so verkündete er: “Wir haben die Vertragsverlängerung mit Jaroslav Drobny mehrheitlich gebilligt. Der Vorstand hat deutluch gemacht, wie wichtig diese Personalie ist.” Soll heißen, der Tscheche verlängert seinen Vertrag bis 2015 und erhält dem vernehmen nach rund 900000 Euro per annum – ohne Anschlussvertrag. Zudem befand der Aufsichtsrat über die Budgetplanung des Vorstandes. “Dieser Planung sind wir positiv gefolgt”, so Ertel, der aber einschränken musste: “Die Planung ist sehr eng mit der Vertragsverlängerung mit Sportfive um weitere fünf Jahre verbunden.” Die wiederum, dazu hatte sich der Aifsichtsrat entschlossen, soll erst den Mitgliedern vorgestellt werden, ehe eine Entscheidung gefällt wird. Und das passiert am Sonntag auf der Mitgliederversammlung. “Unsere Mitglieder können uns da sehr deutlich machen, was sie davon halten.” Sogar noch ablehnen? “Unter dem Eindruck der Vorstellung werden wir im Anschluss an die Veranstaltung in einer Dringlichkeitsversammlung unsere formalen Beschlüsse fassen.” Das Budget – mit der Verlängerung des Sportfive-Vertrages, der dem HSV 12,4 Millionen Euro Darlehen ebenso wie die TV-Beteiligung der abgelaufenen Saison (5 Mio) erlassen und zudem für die Verlängerung eine Einmalzahlung von rund 5 Millione Euro an den HSV einbrächte – sieht bislang eine “kleine schwarze Null” vor, wie Ertel sagt. Mal sehen, ob die Mitglieder dieser Idee folgen.****

Immer dann, wenn in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft vier HSV-Spieler gleichzeitig auf dem Rasen standen, dann hat die DFB-Auswahl auch gewonnen. Was schließen wir daraus? Dass Deutschland viel öfter mal mit vier HSV-Profis spielen müsste. Dreimal nämlich war das in der deutschen Länderspiel-Geschichte erst der Fall. Erstmalig am 13. Mai 1980, und zwar beim 3:1-Erfolg über Polen in Frankfurt, als Manfred Kaltz, Ditmar Jakobs, Felix Magath und Horst Hrubesch spielten, und dann am 9. April 1986, als in Basel mit 1:0 gegen die Schweiz gewonnen wurde. Da waren Uli Stein, Jakobs, Wolfgang Rolff und Magath zeitgleich auf dem Rasen – in der zweiten Halbzeit, denn zum zweiten Durchgang wurde Jakobs (er kam für Karlheinz Förster) eingewechselt. Und nun das dritte Mal, beim 4:2-Sieg über Ecuador, als Rene Adler, Heiko Westermann und Marcell Jansen 90 Minuten durchspielten, und dann Dennis Aogo in der 79. Minute für Debütant Max Kruse (gebürtiger Reinbeker!) eingewechselt wurde. Da kommt schon Freude auf. Weiter so, Herr Löw – nur Mut!

Wobei Adler in Boca Raton der beste Mann der deutschen Nationalmannschaft war. Deswegen gab es reichlich Lob für den Hamburger, der in der abgelaufenen Saison schon seinem Team mehrfach Punkte – und somit auch Spiele – gerettet hatte. Bundestrainer Joachim Löw fand ihn einfach „überragend gut“. Adler hat in Abwesenheit der unumstrittenen Nummer 1 in der Fußball-Nationalmannschaft, Manuel Neuer, seine überragenden Fähigkeiten unterstrichen.

In seinem (erst) zwölften Länderspiel hielt Adler den Sieg fest, das wurde auch von den Verlierern immer wieder behauptet. „Es waren vier, fünf, sechs Situationen mit klasse Abschlüssen von Ecuador, die nicht immer einfach zu halten waren“, sagte Löw. Ob Adler auf dem Niveau angekommen sei, das ihn bis zu seiner Verletzung vor der WM
2010 zur Nummer eins in Deutschland gemacht hatte? Löw: „René Adler ist eine Persönlichkeit. Er hat schon das ganze Jahr in Hamburg eine super Form gehabt und das bestätigt er auch hier. Er hat mehrfach gezeigt, dass er ein exzellenter Torwart ist.“

Der 28 Jahre alte Adler hob die Teamleistung hervor. „Unter dem Strich steht der Sieg gegen eine richtig gute Mannschaft, das ist das Wichtigste.“ Nur das 2:4, als Lukas Podolski und Dennis Aogo die Freistoßmauer auflösten und der Ball im kurze Eck einschlug, ärgerte den HSV-Schlussmann – aber nur kurz. „Das macht ja keiner mit Absicht, der Poldi hat ja auch genügend Tore gemacht“, meinte der Keeper.

Wobei Lukas Podolski seinen Mauer-Nachbarn Dennis Aogo schon ein wenig vorwurfsvoll ansah. Da hatte man kurz den Eindruck, als wolle der Wahl-Engländer die Schuld auf den HSV-Spieler abwälzen. Apropos HSV-Spieler: Marcell Jansen hat mir in diesem Länderspiel außerordentlich gut gefallen – noch besser als bei seinen Spielen in der Bundesliga. Dass er am ersten Gegentor maßgeblich beteiligt war, das war nur dem unfähigen Selbstdarsteller mit der Pfeife im Mund zu verdanken. Als Jansen an der Eckfahne gecheckt wurde, für mich gefühlte acht Meter weit, da sah das ganze Gespann aus Mitleid mal kurz verlegen zu Boden. Motto: Die armen Ecuadorianer . . .

Und noch ein ganz kurzer Blick zurück. In Amerika hatten ja drei der vier Nationalspieler (Adler, Jansen und Aogo) des HSV etwas zur derzeitigen Situation gesagt. Das rief sogleich HSV-Chef Carl-Edgar Jarchow auf den Plan. Er griff zum Telefon und stellte etwas gerade. In der Art: „Ich habe den drei Spielern gesagt, was ich davon halte – nämlich nichts. Sie sollen sich besser darauf konzentrieren, was sie am besten können, und das ist Fußball spielen. Und das haben sie dann ja auch gegen Ecuador getan . . .“

So, zum HSV in Hamburg. Der hatte heute einen richtig großen Tag im Rathaus. Bei Innen- und Sportsenator Michael Neumann und dem stellvertretenden Leiter des Bezirksamts Altona
Kersten Albers wurde der Bauantrag für das Nachwuchsleistungszentrum „HSV-Campus“ ab- und übergeben. Wir erinnern uns, oder? Die Anleihe! Nun kommt Bewegung in die ganz Geschichte. Gegen Ende des Jahres soll, wenn alles so läuft wie gedacht und geplant, mit den Bauarbeiten begonnen werden, und heute in zwei Jahren soll die Eröffnung stattfinden – wenn wiederum bis dahin alles so gelaufen ist, wie sich das heute alle Beteiligten vorgestellt haben. Carl-Edgar Jarchow: Wenn alle so mitziehen, wie wir es uns erhoffen, dann wird es funktionieren Zunächst sind wir einmal auf das Bezirksamt Altona angewiesen, dort ist man guten Mutes – ich bin es auch.“

Und das ist nach wie vor geplant: Unmittelbar angrenzend an das Gelände der Imtech Arena soll mit dem HSV-Campus einen Funktionskomplex entstehen, der Raum für HSV-Internat, Leistungs- sowie Trainingszentrum bietet. Der HSV-Nachwuchs soll damit und dadurch intensiver betreut werden, zudem ist der HSV-Campus als Begegnungsstätte im Grünen gedacht und soll im Volkspark infrastrukturell für die gesamte Hamburger Bevölkerung geöffnet werden.

Sportsenator Michael Neumann: „Der HSV ist ein wichtiger Partner im Hamburger Sport, der mit dem HSV-Campus die Weichen auf Zukunft stellt und die Nachwuchsarbeit zurück in die Stadt holt. Er gibt talentierten Nachwuchsspielern aus der Region eine Chance und
engagiert sich gleichzeitig im Volkspark für Freizeit- und Breitensport, ganz im Sinne der Parksport-Idee unserer Dekadenstrategie.“

Der HSV erhofft sich für seine Nachwuchsarbeit künftig einen zusätzlichen Schub. Die Nachwuchsarbeit soll damit intensiviert und verbessert werden. Jarchow: „Das ist natürlich ein Schub, der nicht von heute auf morgen kommen wird, denn wir ziehen ja erst in zwei Jahren dort ein. Bis dahin versuchen wir schon, die Nachwuchsarbeit an seinem jetzigen Standort in Ochsenzoll zu intensivieren. Bis sich dann die Ergebnisse des neuen Campus’ materialisieren, das wird dann bestimmt noch fünf Jahre dauern.“ Jarchow und die HSV-Führungsherren sahen es bislang als Nachteil an, dass der HSV-Nachwuchs im 20 Kilometer entfernten Norderstedt trainieren und spielen musste. Er sagt: „Das dortige Zentrum stand nicht unter der permanenten Einflussnahme der Verantwortlichen. Die U 23 ist ja bereits im Volkspark, die übrigen Leistungsmannschaften sollen und werden folgen.“

Wobei ich genügend Stimmen gehört habe, die sich dazu äußerten, was der Umzug der U 23 von Ochsenzoll in den Volkspark gebracht hat: nichts. Jedenfalls hat niemand etwas anderes bemerkt. Eine Annäherung oder gar eine Verschmelzung /(an manchen Tagen) hat es nicht gegeben. Die einen trainieren hier, die anderen dort. Das könnte so auch im Volkspark und zeitgleich in Ochsenzoll stattfinden, ganz sicher. Darauf sprach ich heute Carl Jarchow an, und dessen Antwort war: „Die handelnden Personen müssen das wollen und sich danach richten. Das ist so wie mit dem Campus hier. Damit kann man alles richtig machen, aber wenn dort die falschen Leute arbeiten, dann wird da auch nichts bei rauskommen. Aber ic kann zunächst ja nur die Voraussetzungen schaffen, damit es mal klappen kann.“ Ja, und nun sind tatsächlich die handelnden Personen gefragt.
Ich bin aber weiter skeptisch, ob in die von der HSV-Führung gedachte Richtung tatsächlich auch künftig etwas mehr passieren wird. Ich glaube, um mal Butter bei die Fische zu geben, nicht dran. Gut gedacht, aber es wird eben nicht umgesetzt. Wie das dann beim Campus sein wird? Abwarten.
Bei der Gelegenheit verriet Jarchow auch: „Die U 23 wird in der kommenden Saison die Heimspiele nicht wieder bei Eintracht Norderstedt austragen, sondern wieder in Hamburg, und zwar an der Hagenbeckstraße.“

So, dann noch einen ganz kurzen Blick voraus: Heute findet am Abend und in der Nacht eine ganz normale Aufsichtsratssitzung statt, da geht es um das Budget für das kommende Geschäftsjahr 2013/2014. Die Zahlen wird der Vorstand dem Rat vorlegen, und dann wird genehmigt. Oder gestrichen. Oder ganz abgelehnt? Das wohl nicht. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es da den einen oder anderen besonderen Höhepunkt geben wird. „Scholle“ wird vor Ort sein und sich die Nacht im Volkspark um die Ohren schlagen, und sollte etwas für „Matz ab“ dabei herausspringen, so wird er das in diesen Blog ergänzend hineinbringen. Danke dafür schon mal vorab, „Scholle“.

In Sachen Sportchef wird es wahrscheinlich auch heute das eine oder andere Gespräch zwischen Vorstand und Aufsichtsrat geben. Am Sonnabend aber soll es dann die Entscheidung geben. Intern ist ja längst alles geklärt, Oliver Kreuzer wird der neue Sportchef des HSV, die Räte haben mit 11:0 Stimmen für den Mann aus Karlsruhe gestimmt. Nun muss man sich nur noch finanziell mit dem KSC einigen, und das wird am Sonnabend in Berlin passieren. Sodass es dann am Sonntag bei der Mitgliederversammlung in der Arena (Beginn 11 Uhr) voller Stolz verkündet werden kann. Mal wieder etwas Positives vom HSV. Wobei – heute gab es ja auch schon mal wieder etwas. Positives.

Und dann gibt es noch diese kleine Meldung:

Rafael van der Vaart wird entgegen den ursprünglichen Planungen pünktlich zum Trainingsstart des HSV zurückkehren. Der Mittelfeldspieler musste seine Teilnahme an der Asienreise der niederländischen Nationalmannschaft wegen Achillessehnenproblemen am linken Fuß absagen. Deshalb braucht er seinen Urlaub nun nicht zu verlängern. Der HSV beginnt am 1. Juli mit dem Training.

17.38 Uhr

Fink: “Eine ordentliche Saison von uns”

19. Mai 2013

Noch immer rätseln sie bei mir im Umfeld, ob man nun lachen oder doch eher weinen sollte? Der HSV auf Platz sieben, das ist wie Platz vier in der Leichtathletik – das Treppchen verfehlt. Und damit auch Europa verpasst. Deswegen könnte man als HSV-Fan durchaus enttäuscht, frustriert und eventuell sogar sauer sein. Aber Platz sieben gegenüber Platz 15 im Vorjahr, das sollte sich dann auch ein jeder, der nun hadert, noch einmal vor Augen führen. Wer zu Beginn dieser Saison, zumal nach drei Niederlagen und dann auch den Abstiegskampf immer noch im Hirn, davon gesprochen hätte, dass dieser HSV knapp oder haarscharf an Europa vorbeischliddert, den hätte ich leicht für verrückt oder auf jeden Fall für viel zu optimistisch erklärt. Doch der HSV hat an das Tor zu Europa angeklopft, hat eine gewisse „internationale Euphorie“ entfacht und konnte gegen die Geister, die er damit rief, nicht anspielen. Da wurden gewisse Erwartungen geweckt, die diese Mannschaft, die zwar durch und durch mit Nationalspielern aller Herren Länder besetzt ist, die aber dennoch bei weitem nicht die Klasse von Bayern München, Borussia Dortmund, Leverkusen und auch Schalke 04 hat, nicht in die Tat umsetzen konnte. Der HSV ist der Spitzenreiter der Bundesliga-Mittelmäßigkeit. Und aus der gilt es in der nächsten Saison herauszukommen. So einfach ist das.

Der Unterschied zu Bayer Leverkusen, machen wir uns nichts vor, war schon eklatant. In der Werkself viele, viele Klasse-Spieler, beim HSV etliche solide Kicker, die aber höchsten Ansprüchen nicht gerecht werden. Die Statistik des Spiels spricht eine klare Sprache: 15:14 Torschüsse für Leverkusen, 6:2 Ecken für den Sieger des Spiels, 13:12 Flanken und 52:48 Prozent gewonnene Zweikämpfe für Bayer. Auch die meisten Ballkontakte hatte ein „Roter“: Carvajal hatte 85, der beste Hamburger hatte 73, und das war Heiko Westermann. Reinartz war mit 73 Prozent gewonnener Zweikämpfe der beste Mann, Petr Jiracek brachte es als bester Hamburger auf 63 Prozent.

Erschwerend kommt hinzu, dass der HSV in der Torstatistik die Null stehen hatte, und Leverkusen eine eins. Und ich schließe mich der Rede von Bundesliga-Profi Nummer 001, Harry Bähre, an, der bei „Matz ab live“ gesagt hat: „Machen wir uns nichts vor. Wenn wir nicht einen überragend haltenden Nationaltorwart zwischen den Pfosten gehabt hätten, dann hätten wir 0:3 oder 0:4 verloren. Rene Adler hat uns lange Zeit mit großartigen Paraden im Spiel gehalten.“ Bei der Gelegenheit, lasst mich schnell einmal abschweifen: Ich danke Harry Bähre und auch den ehemaligen HSV-Stürmer Klaus Fock für ihre Gastrolle bei „Matz ab live“, beide Herren haben ihre Sache ausgezeichnet gemacht – vielen, vielen Dank nochmals dafür, das hat viel Spaß gebracht.

Zurück zum Spiel: Der HSV hatte, das müssen auch diejenigen anerkennen, die bis zuletzt von einem HSV-Sieg geträumt hatten, keine hundertprozentige Tormöglichkeit in diesem Spiel. Keine. Und wenn das so ist, dann kann man natürlich nicht gewinnen. Nein, nein, der Unterschied zwischen dem Tabellendritten und dem Tabellensiebten war riesig – und viel, viel größer, als es der Unterschied auf den ersten Blick erkennen lässt.

„Wir müssen uns punktuell verstärken und weiterentwickeln. Nächste Saison wollen wir den Schritt machen. Der HSV gehört nach Europa, aber wir wollen Schritt für Schritt gehen“, sagte Trainer Thorsten Fink nach dem letzten Saisonspiel. Natürlich sagt er so etwas. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass er Europa abgelehnt hätte, wenn der HSV, sein HSV, wegen „unreiner Gangart“ schon ein, zwei Schritte schneller gegangen wäre – und jetzt schon international geworden wäre. So aber bleibt einem Trainer ja gar nichts anderes übrig, als von „Schritt für Schritt“ zu sprechen. Und im Prinzip ist ja auch nicht viel dagegen zu sagen, denn der HSV hatte ja vor zwei Jahren angekündigt, dass der Umbruch vollzogen wird, und dass nun zunächst ein paar magere Jahre kommen werden. Gespannt bin ich nur darauf, ob die Erwartungen der Fans – und auch die des Trainers – am Ende der nächsten Spielzeit dann auch tatsächlich erfüllt worden sind. „Der HSV gehört nach Europa, aber wir wollen Schritt für Schritt gehen.“ Und: „Wir wollen diesen nächsten Schritt nun machen.“ Das hört sich großartig an, ein wenig hanseatisch, ein wenig pathetisch – aber wer gibt die Garantie, dass es so wird? Oder ist es in einem Jahr dann doch eher so, dass man – als Fan – dann wieder die eine oder andere Ausrede hört (nicht nur vom Trainer) – getreu dem Motto: „Was stört mich mein Geschwätz aus dem Mai 2013?“

Abwarten. Mehr bleibt nicht.

„Wir haben alles gegeben, wir haben großartig gefightet, aber es hat nicht gereicht. Die Mannschaft hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr gut gespielt, aber wir müssen in Zukunft mehr Konstanz bekommen. Trotz allem bin ich davon überzeugt, dass wir eine ordentliche Saison gespielt haben“, bilanzierte Fink.

Heiko Westermann und Marcell Jansen betonten unisono: „Die Europa League haben wir nicht gegen Leverkusen verspielt, sondern vorher.“ Stimmt. Westermann, der für mich einmal mehr bester Mann war (neben Rene Adler), sagte auch: „Mit einer so miesen Heimbilanz wie wir sie haben, wäre es ein kleines Wunder gewesen, wenn wir es nach Europa geschafft hätten.“ Stimmt auch. Rafael van der Vaart schien nicht unzufrieden mit Platz sieben: „Wenn man sich gerade noch vor dem Abstieg gerettet hat, nach drei Spieltagen ohne Punkt schon wieder als Abstiegskandidat gilt, und wenn man dann am Ende Siebter wird, dann muss man zufrieden sein. Obwohl wir natürlich auch ganz nah dran waren, nach Europa zu kommen – und das eigentlich ja auch schaffen wollten.“

Immerhin, und das macht mir tatsächlich Mut, hat Thorsten Fink erkannt, dass er mehr Qualität in seine Mannschaft bekommen muss. Und, um ehrlich zu sein, eigentlich darf es nicht nur bei einem Innenverteidiger und einem Stürmer bleiben. Es fehlt viel mehr. Natürlich auch das nötige Kleingeld, das ist schon klar, aber es fehlt wohl auch an jenen Experten, die überall auf dieser Welt Ausschau für den HSV halten, wo es noch preiswerte Talente zu holen gibt. Auch daran hat es lange, lange, sogar jahrzehntelang, gemangelt. Andere Vereine sind da weiter. Viel weiter, sehr viel weiter sogar. Auf diesem Feld muss der HSV nicht nur aktiver, sondern ganz einfach auch viel, viel besser werden. Obwohl ich davon überzeugt bin, dass ein Mann wie Hakan Calhanoglu, der nun vom KSC kommen wird, diesem HSV sehr gut tun wird. Der junge Karlsruher hat, ganz nebenbei bemerkt, Platz vier mit 17 Treffern in der Torschützenliste der Dritten Liga belegt – mit natürlich sehr vielen Elfmetern, aber 17 ist schon eine tolle Zahl. Und noch einmal nebenbei: St. Paulis Daniel Ginczek, den viele HSV-Fans nun gerne im Volkspark gehabt hätten, schoss heute sein 18. Saisontor. Jetzt wird er wohl aber beim 1. FC Nürnberg landen . . .

Aber gut, es wird sich sicherlich auch beim HSV etwas tun, auch wenn zurzeit noch niemand weiß, was. Gut Ding will Weile haben. Traditionell kommt der HSV – natürlich auch wegen des fehlenden Geldes – eher spät auf (Einkaufs-)Touren. Fest steht für mich aber, dass nicht nur etwas getan wird, sondern auch etwas getan wird. Getreu dem Motto: „Gefahr erkannt, Gefahr gebannt“. Obwohl ich zuletzt, in etwa in den letzten drei Wochen, so bei mir gedacht habe, dass sich der HSV in Sachen Einheit doch etwas gefangen hat. Irgendwie wirkte diese Mannschaft kompakter auf mich, als in den Wochen und Monaten zuvor.

Ob das an Petr Jiracek gelegen haben kann? Ich weiß es nicht, aber mir war so, als hätte der wuselige Tscheche diesem HSV-Team sehr, sehr gut getan, auch wenn viele (Experten) noch immer der Meinung sind, dass der HSV-Jiracek noch immer nicht mit dem EM-Jiracek vergleichbar ist. Ich denke aber, dass der Mittelfeldkämpfer mit dem lockigen Haar viele Zweikämpfe bestreitet, keinem Duell aus dem Wege geht, dass er hart, gelegentlich auch überhart zur Sache geht – und dass er deshalb auch ein ganz wichtiger Stabilisator (geworden) ist. Ein Mann nämlich, der zur Sache geht und zur Sache kommt, steht diesem HSV besonders gut zu Gesicht, denn was ich im hinteren Defensivbereich teilweise tut oder getan hat, das erinnerte doch zeitweise an einen „Streichelzoo“: Nur keinem Gegenspieler mal aus Versehen auf die Stöcker klopfen, das könnte dem ja wehtun . . . Bei der Gelegenheit muss ich daran denken (und darüber schmunzeln), was Rene Adler vor dem Leverkusen-Spiel noch laut gesagt hat: „Der Gegner muss wissen, dass es gegen uns wehtut.“ Kein Gegner hatte das in den 33 Spielen zuvor gewusst, nicht mal geahnt hat er es. Und wenn Adler in diesen 34 Spielen nicht mindestens 20 „Unhaltbare“ noch gehalten hätte, dann stünde diese HSV-Defensive in einem noch viel schlechteren Licht, als das jetzt auch schon der Fall ist – mit 53 Gegentreffern.

Was mir noch – zuletzt – an diesem HSV aufgefallen ist: Thorsten Fink hat in den letzten Spielen 90 Minuten am Rand gestanden und alles gegeben. Der Mann hat gebrüllt, geschimpft, gemeckert, motiviert, angetrieben, geordnet und dirigiert – wie ein ganz, ganz Großer. Herbert von Karajan war gegen ihn ja nur ein Taschenspieler. Fink ist aufgegangen in seinem Job – das war 100 Prozent HSV. Der Mann wollte. Und er will jetzt sicher immer noch. Nämlich besser werden – mit seiner Mannschaft. Er hat den Biss, er hat jetzt den nötigen Biss, den dieser Verein braucht, damit er sich weiterentwickelt. Endlich einmal so richtig weiterentwickelt. Dazu wird ein Trainer benötigt, der beißt, der Leidenschaft zeigt.

Übrigens:
Die Nummer eins im Norden sind wir. Die Nummer eins im Norden ist in diesem Jahr wieder der HSV.

Ein kurzer Blick noch zum letzten Spieltag dieser 50. Bundesliga-Saison: Die Tränen, die Jupp Heynckes in Mönchengladbach nach dem 4:3-Sieg der Bayern vergossen hat, weil ihn die Borussen-Fans in seiner alten Heimat so sehr gefeiert hatten, die haben diesen Mann – für mich – nur noch sympathischer werden lassen.

Und dann war da noch Düsseldorf. Trainer Norbert Meier hatte vor dem Spiel in Hannover immer wieder betont: „Ich habe gesagt, dass wir nicht absteigen, also werden wir auch nicht absteigen.“ Nun ist die Fortuna doch noch ein wenig abgestiegen, was ich für schade halte, aber Meier sagt fast schon trotzig: „Ich werde in Düsseldorf bleiben, etwas anderes stellt sich für mich nicht.“ Er wird vielleicht in Düsseldorf bleiben, nämlich wohnen, aber Fortuna-Trainer? Da würde ich mich festlegen, dass das nicht passiert wird. Das wäre noch so ein Wunder. Wie das, was da am letzten Tag noch mit Hoffenheim passiert ist. Die waren doch schon seit Monaten weg . . .

PS: Morgen, am Pfingstmontag, spielt der HSV noch einmal, und zwar in Meldorf (Anstoß 14 Uhr). Und wer dorthin nicht fahren möchte, dem sei das Hamburger Oddset-Pokalfinale an der Hoheluft ans Herz gelegt, dort stehen sich um 16 Uhr der Regionalliga-Vertreter SC Victoria und Hamburgs Oberliga-Meister FC Elmshorn gegenüber.

PSPS: Die „Zweite“ des HSV hat die Regionalliga gehalten, denn die Mannschaft von Trainer Rodolfo Cardoso holte heute mit einem 2:2 (HSV-Tore: 1:0 George Kelbel und 2:1 Fabian Graudenz) gegen Wilhelmshaven den einen Punkt, der noch zur Rettung benötigt wurde.
Ich hoffe auf jeden Fall, dass es so mit dem Klassenerhalt tatsächlich auch stimmt, man weiß das in dieser Liga ja nie so genau, denn was sich da mit der Insolvenz von Oberneuland getan hat (oder besser: getan wurde), ist in meinen Augen – gelinde gesagt – unmöglich. Aber okay, ich will mich damit nicht auch noch befassen (oder mich einmischen), für mich steht aber fest, dass mit einer so späten Insolvenz „gespielt“ – und vielleicht auch ein wenig mehr als das – werden könnte. Dass der Norddeutsche Fußball-Verband so urteilt, der Deutsche Fußball-Bund wohl anders urteilen würde – das ist für mich ein Hammer. Aber nun langt es auch.

Ein schönes Pfingstfest noch weiterhin für euch und eure Lieben.

18.41 Uhr

0:1 nach großem Kampf – schade!

18. Mai 2013

Schade, schade, HSV! Trotz einer guten und teilweise starken Vorstellung vor 57 000 Zuschauern in der ausverkauften Arena gab es gegen den Tabellendritten Bayer Leverkusen eine 0:1-Heimniederlage. Aus Europa ist nichts mehr geworden, diese Chance aber hatte der HSV schon Wochen vorher gegen Fürth, Augsburg oder Freiburg liegen lassen, aber an diesem 18. Mai 2013 hat die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink trotz allem und ganz sicher viele Freunde zurückerobert. Diesmal hat die Mannschaft beherzt gespielt, alles gegeben, alles versucht – und war leider in der Offensive etwas zu schwach besetzt. Natürlich kam dieser Endspurt etwas zu spät, aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie willig ist, dass sie lebt, dass sie sich doch nicht aufgegeben hat. Trotz der erneuten Heimniederlage – die Fans feierten ihren HSV, und das hatte die Mannschaft diesmal auch verdient. Das haben die HSV-Anhänger ganz, ganz toll gemacht, ein riesiges Kompliment an die Zuschauer – an den 12. Mann. Großartig. Und ein toller, trotz allem gelungener Saisonabschluss. Und bitte an alle, die nun enttäuscht sind: Seid nicht zu traurig, geht nicht zu sehr und zu hart mit euren Lieblingen ins Gericht, heute haben sie alles versucht. Stadionsprecher „Lotto King Karl“ sagte es richtig: „Das war ein Mega-Spiel.“ Das war es.

Als um 15.41 Uhr auf der Anzeigentafel das 1:0 der Wolfsburger in Frankfurt erschien, lief im Spiel gegen Leverkusen gerade die elfte Minute. Genau genommen zehn Minuten und 41 Sekunden. Und das Stadion glich einem Tollhaus. Wird doch noch alles gut? Nach 19 Spielminuten und 51 Sekunden stand es dann in Hamburg immer noch 0:0, aber in Frankfurt sogar schon 0:2. „Hey, hey, hier kommt Hamburg“, skandierte der Norden lautstark. „Scholle“, der neben mir saß, zeigte mir seine Gänsehaut auf beiden Armen. Wahnsinn. Mir ging es ebenso. Welch eine Dramaturgie! Was für ein Krimi auf diesem seifigen, schmierigen Rasen, auf den fast alle Spieler mehrfach ausrutschten! Es muss unheimlich schwer gewesen sei, da stets das Gleichgewicht zu behaupten. Zudem musste ich während des Spiels immer an Thorsten Fink denken, der am Tag zuvor ja über die Qualität der Werkself gesagt hatte. Leverkusen hat da schon eine sehr, sehr feine Mannschaft beisammen, vor allem die Offensive ist ja wirklich erstklassig besetzt. Damit lässt sich schon prächtig Fußball spielen . . .

Die Stimmung in der Arena war hervorragend, alles bereit für das „Finale Furioso“. Nur fußballerisch war das noch nicht ganz das Gelbe vom Ei – aus Sicht des HSV. Leverkusen hatte in Person von Hegeler, als Slobodan Rajkovic zu spät zur Grätsche ansetzte – doch Rene Adler hielt den Schuss des Bayer-Stürmers bravourös. Statt 0:1 nur Eckstoß (9.) – zum Glück für den HSV. Torchancen blieben in diesem ersten Durchgang ohnehin Mangelware. Der HSV hatte zwei gute Möglichkeiten, etwas aufzubauen, als einmal Heung Min Son links auf der Torauslinie durchmarschierte, in der Mitte aber keinen Mitspieler fand, und als noch einmal Son links durch war, auf Dennis Aogo ablegte, doch der Schuss des Nationalspielers flog über das Bayer-Tor (39.)

Halbzeit. In der Pause sprach ich mit „Pipo“, der HSV-Neuerwerbung (aus dem ARD-„Frühstücksfernsehen), die ihre Beine noch immer in Gips trägt: Olli Dittrich. Natürlich. Der Comedian und HSV-Fan war angetan von den ersten 45 Minuten: „Das ist ganz sicher eines der besseren Heimspiele des HSV, da ist viel Tempo drin, man sieht, dass die Spieler wollen. Und bislang hat Wolfsburg ja super mitgemacht. Aber egal wie die Jagd nach Europa auch ausgehen wird, der HSV sollte sich auf jeden Fall mit einer guten, auf jeden Fall soliden Leistung aus dieser Saison verabschieden, das haben die großartigen Fans verdient. Und wenn es dann nicht für einen internationalen Startplatz gelangt hat, dann lag es nicht an dem heutigen Spiel, sondern zum Beispiel an den Auftritten gegen Fürth und Augsburg. Da hätte mehr kommen müssen.“ Eine großartige Bilanz, die „Dittsche“ da schon mal zur Pause gezogen hat.

Die ersten Möglichkeiten des zweiten Durchgangs hatte Leverkusen, vor allem der starke Hegeler. Und als Schürrle vor Adler aufkreuzte, faustete der HSV-Keeper den Ball in höchster Not in Feld zurück (57.). Der HSV drückte, der HSV kam, er das erlösende 1:0 wollte und wollte nicht fallen. Als Dennis Diekmeier von rechts flankte stieg in der Mitte Heiko Westermann der Kugel entgegen – und Lars Bender sprang dem HSV-Abwehrchef nur in den Rücken. Kein Elfmeter, Schiedsrichter Wolfgang Stark breitete beide Arme aus: „Nichts.“

Das traf auch für die HSV-Torstatistik zu: nichts. Leider. Und weil Leverkusen in der 90. Minuten traf, als Kießling allein auf Adler zugelaufen war (ein Bilderbuch-Konter), kam die heutige große Schlacht, die der HSV abgeliefert hatte, leider etwas zu spät. Trotz allem: Dieser HSV hat sich heute sehr gut verkauft – und er hat insgesamt eine gute Saison gespielt. Eine Saison, die Hoffnung auf bessere Zeiten macht. Ganz sicher. Auch wenn heute einige traurige HSV-Fans wieder meckern und zetern werden – das war insgesamt schon okay. Und, das ist vielleicht ein ganz kleiner Trost: Wolfsburg schaffte in Frankfurt letztlich doch nur ein 2:2, selbst ein HSV-Sieg hätte heute also nicht mehr gelangt . . .

Die Einzelkritik:

Rene Adler hielt wieder einmal sehr gut, war bärenstark, nur mit dem Fuß hatte er so seine (kleineren) Schwierigkeiten, den Ball sinnvoll nach vorne zu befördern, das wirkte mitunter doch wackelig. Aber das vergessen wir an diesem Tag mal schnell, denn er hielt ansonsten hervorragend. Note zwei.

Dennis Diekmeier war hinten und vorne zu finden, das machte Spaß, ihm zuzusehen – in dieser Verfassung wäre er tatsächlich ein Kandidat für den „amerikanische“ „Jogi“ Löw gewesen . . .

Heiko Westermann war bester Mann. Unfassbar, wo er überall den Ball eroberte, erahnte, wo er Löcher stopfte, wo er abblockte, wo er mit dem Kopf zur Stelle war, wo er grätschte, sich ganz lang machte – das ist einfach nur großartig. Und vorbildlich. Und dazu dann dieses Wahnsinns-Pensum! Klärte in der 66. Minute überragend vor dem leeren Tor und vor Hegeler. Note eins.

Slobodan Rajkovic begann fahrig, vielleicht auch nervös, aber nach 30 Minuten hatte er sich im Griff. Dann war das ganz solide, was er ablieferte – obwohl es sicher noch besser und souveräner ginge.

Marcell Jansen ging weite Wege, leitete einige gefährliche (oder im Ansatz gefährlich wirkende) Dinger ein, aber irgendwie wirkte er auch nicht bei 100 Prozent, als wenn er leicht angeschlagen war. Aber er biss sich durch.

Tomas Rincon ackerte wie ein Gaul, rauf und runter, quer und zurück, er gab alles und das machte ihn so wertvoll. Ganz, ganz großartig, der kleine „Popeye“!

Milan Badelj spielte nicht so auffällig, schloss seine Aktionen aber auch nicht immer besonders glücklich ab – er kann es besser. Obwohl er nicht groß abfiel. In der 67. Minute ausgewechselt.

Petr Jiracek zeigte sein großes Kämpferherz, rieb sich in heißen Zweikämpfen (in denen er und es tüchtig zur Sache ging) auf, zerstörte und trieb voran – sehr engagiert, gelegentlich übertrieb er die Härte – und er lag nicht immer richtig in Sachen Abspiel.

Dennis Aogo war von der ersten Sekunde an griffig und bissig, er ging mächtig zur Sache – eine Stütze der Mannschaft.

Rafael van der Vaart lief wie gewohnt sehr viel, aber es lief auch einiges an ihm vorbei. Ganz sicher wollte er, aber so richtig viele und vor allem gute Sachen gelangen ihm an diesem wichtigen Tag nicht.

Heung Min Son war der gefährlichste Mann in der HSV-Offensive, er hat, auch wenn er hin und wieder leichtere Fehler begeht, in dieser Saison unglaublich viel dazugelernt. Note drei.

Artjoms Rudnevs (ab 67. Min. für Badelj) hatte leichte bis größere Schwierigkeiten, in diese Partie zu finden. Ein Einwechselspieler wird er wohl nicht mehr werden. Oder?

Maximilian Beister (ab 78. Min. für Aogo) wurde als Zusatz-Offensive ins Spiel geworfen und er machte auch richtig Dampf, aber er konnte es nicht mehr herbeiführen – das eine so sehr erhoffte Tor.

Ivo Ilicevic (ab 81. Min. für Aogo) sollte noch den entscheidenden Pass geben, die entscheidende Flanke – aber er schaffte es nicht mehr.

PS: Ein kleiner Hinweis für alle HSV-Fans: Morgen, Pfingstsonntag, zeigt der NDR nach dem Sportclub live (23 Uhr) die HSV-Nacht von Athen 1983, der Europapokal-Gewinn des HSV vom 25. Mai 1983 wird rauf und runter und kreuz und quer beleuchtet. Ein Muss für HSV-Anhänger.

So, jetzt geht sie gleich los, die Block-House-Talkrunde, „Matz-ab-live“. Zwei Gäste warten auf uns und natürlich auf euch. Einer davon ist Harry Bähre, der Bundesliga-Profi Nummer 001, und der zweite ist ebenfalls ein Hamburger Jung, nämlich Klaus Fock. Der frühere Stürmer kam einst, welch ein großes Kunststück, vom kleinen TuS Finkenwerder zum großen HSV, brachte es dann aber leider nur auf 25 Bundesliga-Spiele und fünf Tore. Wir werden natürlich über das Leverkusen-Spiel sprechen, über die Saison allgemein und über den HSV ganz speziell. Wäre super, wenn ihr uns eure Zeit schenken würdet, um dabei zu sein.

17.32 Uhr

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