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Van der Vaart: “Es tut natürlich weh . . .”

21. August 2013

Ein Kollege von mir, eingefleischter und hundertprozentiger HSV-Fan (seit Jahrzehnten), er ist wirklich und absolut kein Schön-Wetter-HSV-Fan, hat mir folgende sms geschickt:

„Du weißt, wie es um diesen Verein steht, wenn dein sechsjähriger Sohn dich fragt: ‚Papa, hat der HSV eigentlich schon mal gewonnen . . ?’ Traurig.“

Lieber Kollege, Du kannst Deinem kleinen Knaben sagen, dass der HSV am Sonnabend gewinnen wird. Wahrscheinlich jedenfalls. Im HSV gehen sie davon mal aus. Da heißt es zurzeit: „Wenn wir gegen Hertha gewinnen, dann eine Woche später auch gegen Braunschweig, dann haben wir einen guten Saisonstart hingelegt.“ Wenn. So heißt dieses Zauberwort, und daran klammern sich im Moment fast alle. Wenn.

Und wenn nicht? Das wird nicht geklammert, das wird ausgeklammert. Lassen wir uns mal überraschen, denn so, wie es jetzt aussieht, werden die Spieler, die dieses 1:5 gegen Hoffenheim verbockt haben, wohl wieder eine Chance bekommen. Bis auf Marcell Jansen, denn der hat heute nicht trainiert – und wenn ich gefragt werde, so gehe ich davon aus, dass der Nationalspieler auch am Sonnabend nicht zum Einsatz kommen wird, kommen kann. Für ihn dürfte dann der junge Zhi Gin Lam auf links verteidigen, denn Dennis Aogo ist ja aus dem Verkehr gezogen worden. Wie übrigens auch Tomas Rincon, der ja auch kurz mal nach Mallorca gejettet war. Ich kann nur sagen: schade, schade. Ich hätte Aogo gerne mal wieder auf hinten links gesehen, und ich hätte auch Rincon gerne mal, als Defensivstabilisator, auf der Sechs gehabt. Diese beiden Wünsche muss ich dann wohl noch ein wenig hinten anstellen.

Gespannt bin ich ferner darauf, ob Heiko Westermann in der Stamm-Formation bleiben wird. Heute hat er im Trainingsspielchen für die A-Mannschaft verteidigt. Und während er das tat, hatte ich ein friedliches Streitgespräch mit einem „Matz-abber“, der so sehr wünscht, dass Westermann mal nicht . . . Auf dem Weg in die Redaktion schloss ich mich dann erstmalig diesem Wunsch an. Ich drücke die Daumen, dass Westermann am Sonnabend gegen die Hertha nicht spielen darf. Er wird wohl dennoch spielen, denn wenn Jansen fehlt, dann würde schon mal die halbe Viererkette fehlen, aber wünschen darf ich es mir doch mal – oder? Denn dann, und davon bin ich restlos überzeugt, würden alle die Fans, die Westermann gerne draußen sehen würden, mal erleben können, wie es ohne den großen Kämpfer geht. Natürlich, auch ich würde es erleben, aber ich bin davon restlos überzeugt, dass dieser Schuss nach hinten losgehen würde. Deswegen hoffe ich es – und wenn es nur diesen einzigen Versuch geben würde . . .

Wobei ich gerne zugebe, dass Heiko Westermann gegen Hoffenheim wirklich mal schwach gespielt hat. Nur – wer hat das nicht? Sie waren doch alle grottenschlecht, und zwar ohne Ausnahme (im Feld jedenfalls). Und das müssen die Spieler dann eben auch mal einsehen, sie müssen es auf jeden Fall auch mal verkraften, dass sie nicht von der Presse gepudert werden – nach einem solchen Desaster. Das kann aber nicht jeder. Aber eine solche 1:5-Klatsche ist eben nicht nur eine Niederlage, sondern eine totale Vernichtung. Und dann darf auch nichts beschönigt werden, dann muss die Wahrheit auf den Tisch, dann muss Tacheles gesprochen – und geschrieben werden. Es ist nur menschlich, wenn der eine oder andere Spieler dann „maulig“ ist, aber dennoch hoffe ich, dass er sich im stillen Kämmerlein einsichtig zeigt und dann befindet: „Der hat ja Recht, ich war wirklich schlecht wie die Suppe . . .“ Wie hat mit heute gerade der ehemalige HSV-Verteidiger Tobias Homp noch gesagt? „Selbstkritik ist der beste Weg, wieder zur Bestform zurückzufinden.“ Aber genau.

Aber, auch das ist mir natürlich bekannt, Selbstkritik ist erstens nicht jedermanns Geschmack, und ist darüber hinaus auch stark aus der Mode gekommen. Leider, leider.

Kurz, ganz kurz nur möchte ich noch einmal auf Mallorca und Aogo zurückkommen. Dieses Thema hat alles andere, was sich um dieses 1:5 rankt, verdrängt. Mir wäre es lieber, wenn statt Mallorca tatsächlich mal „knallhart“, so wie es der Sportchef Oliver Kreuzer angekündigt hatte, über dieses 1:5-Dilemma diskutiert werden würde. So dass dann tatsächlich mal die Fetzen fliegen und schonungslos die Wahrheit ans Tageslicht kommen würde. Aber beim HSV, so sagte es mir heute noch einmal ein Trainingskiebitz, „wird viel zu viel schöngeredet – und zwar seit Jahren schon“.

Und um das noch einmal zu sagen: Ich habe Sportchef Oliver Kreuzer für seine klaren Worte nun schon mehrfach gelobt, und ich finde es mutig, dass Kreuzer nun gesagt hat: „Solche Dinge werde bei mir sanktioniert, ganz klar.“ Der Trainer wusste nicht, dass der Sportchef Aogo schon für den Berlin-Ausflug gesperrt hatte – auch das bewerte ich positiv. Weil Kreuzer durchgreift, in Zukunft auch weiter durchgreifen wird. Speziell zu Dennis Aogo sei noch gesagt, dass er WM-Teilnehmer und Nationalspieler war, und dass er nun kein Stammspieler mehr ist – beim HSV! Das sollte ihm vielleicht auch ein wenig zu denken geben. Und wenn er dann zu dem Schluss kommt, dass es nicht am Trainer liegt (diese Frage muss er für sich beantworten), denn müsste er (Aogo) zu dem Ergebnis kommen, dass er mehr tun muss als andere, um wieder in Form zu kommen, dass er wieder erste Wahl für den HSV ist. Das allerdings muss dann wirklich jeder Spieler, nicht nur Dennis Aogo, für sich beantworten.

Um noch einmal das Thema zu wechseln: Wenn denn aber in Berlin gewonnen wird (vom HSV), und von mir aus auch eine Woche später gegen Braunschweig, dann ist ohnehin nicht mehr nötig, dass über dieses 1:5 auch nur noch ein Wort verloren wird. Wenn. Warten wir es mal ab.

Wenn aber nicht, dann werden sich auch danach wieder einige Ehemalige des HSV zu Wort melden. So wie es jetzt schon geschehen ist. Das ist ja immer so, schon seit Gründung der Bundesliga ist das so – und das ist auch gut so. Obwohl natürlich auch das von einige immer wieder scharf verurteilt wird. Aber zu 99 Prozent sind es doch die Spieler, die einst ganz Großes für den HSV geleistet haben, und die es auch heute noch immer nur gut meinen mit ihren Rothosen. Es äußert sich doch keiner deswegen negativ, weil er inzwischen Werder- oder St.-Pauli-Fan ist, sie äußern sich besorgt (und gelegentlich, stimmt auch, negativ), weil sie um ihren Dino zittern. Und sie wollen mit ihren (teilweise mahnenden) Worten auf- und wachrütteln. Nur das. Denn auch sie, die ja durchaus auch ein wenig (!) Ahnung von der Materie haben, sehen, was hier falsch läuft – seit Jahrzehnten. Und was das Gute ist: Niemand dieser Ehemaligen erhebt doch irgendwelche Ansprüche, um mitmischen zu wollen, um ein Pöstchen bekommen zu wollen.

Obwohl ich es, ich ganz persönlich, schon begrüßen würde, wenn der eine oder andere wirklich große HSV-Spieler von einst tatsächlich mitmischen würde, davon mal ganz abgesehen. Aber das ist zurzeit ja nicht möglich, denn jeder, wirklich jeder, lehnt es ja in dieser Konstellation ab, da irgendwie ein wenig Verantwortung tragen zu wollen. Aber gut, so ist es eben. Nur hoffe ich, dass sich die Zeiten schon bald und demnächst ändern werden. Zum Wohle des HSV.

Und für mich könnte auch Klaus-Michael Kühne durchaus eine solche Position beanspruchen und dann auch bekleiden. Ach wenn ich selbstverständlich weiß, dass es auch hier einige hartgesottene HSV-Fans gegenteiliger Meinung sind. Sie haben zwar zähneknirschend akzeptiert, dass der Herr Kühne hier einige Milliönchen in den Club gepumpt hat (nein, geschenkt hat er sie), aber das hat er ja auch freiwillig getan. Wo der HSV heute ohne die Kühne-Milliönchen stehen würde, ist natürlich eine ganz andere Frage. Und die wird auch gewiss nicht von jedem HSV-Fan beantwortet. Aber auch das ist gut so. Deswegen wird der HSV ja auch weltweit bewundert, von vielen, vielen anderen Clubs dieses Erdballs, und er wird natürlich auch beneidet – wegen der Mitbestimmung seiner Fans. So muss es sein.

Zum Glück will der Herr Kühne ja auch keine Milliönchen mehr geben. Wegen der unpassenden Strukturen des HSV, und wegen die Leute, die den Verein führen. Inklusive aller Räte, die sich um diesen Verein bemühen und verdient machen. Jeder ist enorm wichtig, jeder kann seinem HSV jederzeit sagen, was falsch läuft, wie es richtiger laufen könnte – mit ihm. Und ohne Kühne. Um an Geld zu kommen, das ist überhaupt die (!) Lösung, müsste der HSV doch einfach nur einige Spieler verkaufen. So wie früher, als Jungs wie Vincent Kompany, Nigel de Jong, Khalid Boulahrouz, Daniel van Buyten und zum Beispiel Jerome Boateng ge- und wieder verkauft worden sind. Alles ganz einfach. Heute müsste der HSV nur Spieler wie Gojko Kacar, Paul Scharner, Michael Mancienne, Slobodan Rajkovic, Robert Tesche und noch ein paar mehr verkaufen, und dann hätte er die Kasse wieder bestens gefüllt.

Oder liege ich da falsch? Wie, der HSV versucht schon seit Wochen, diese Spieler zu verkaufen? Und das gelingt nicht? Wieso das denn? Kann nicht angehen, kann ich nicht glauben. Das sind doch alles hochbezahlte HSV-Profis . . . Nun gut, das wird noch. Ganz sicher. Und wenn nicht? Dann hat der HSV ja auch schon Übung im Verschenken. Marcus Berg hat es uns allen und dem HSV ja vorgemacht. Zum Wohle des HSV.

Übrigens hat heute Rafael van der Vaart zu uns gesprochen. Um es einmal vorweg zu nehmen, der Niederländer tut mir leid. Er wurde, von Klaus-Michael Kühne, zum HSV zurückgeholt und hat bislang niemanden gefunden, mit dem er so richtig gut zusammenspielen kann. Früher konnte er das mit Sergej Barbarez, dem kleinen Dribbelkünstler (de jetzt in Spanien um Anschluss bemüht ist), mit Mehdi Mahdavikia, David Jarolim, Timothee Atouba, Guy Demel, Daniel van Buyten, Raphael Wicky, Stefan Beinlich und einigen mehr. Und heute? Auf diese Frage dürft ihr Euch gerne selbst die Antwort geben. ich glaube, dass sich die „ewige 23“ erstens mehr von seiner Rückkehr zum HSV versprochen hat, und dass er zweitens zurzeit nicht gerade glücklich in seiner Rolle als HSV-Spieler ist. Letzteres habe ich bewusst ein wenig untertrieben.

Rückblickend sagt van der Vaart (auf das 1:5 bezogen): „Es tut natürlich weh, wenn man so verliert, keine Frage. Es ist auch schwer zu verstehen, wenn man so gut auf Schalke spielt, und dann gegen Hoffenheim daheim so untergeht. Die Achterbahn-Fahrt geht weiter. Nach einem guten Spiel folgt ein schlechtes – also wäre in Berlin jetzt wieder ein gutes dran.“ Stimmt. Hoffen wir das Beste. „Rafa“ sagt weiter: „Im Moment ist es vielleicht einfacher für uns, wenn wir auswärts spielen, denn dann müssen wir nicht schön spielen, dann müssen wir das Spiel nicht machen. Dann haben wir auch etwas mehr Räume, zu spielen, und das könnte dann Selbstvertrauen geben.“

Zuletzt hatte es ja auch Kritik n den „Alten“ und „Erfahrenen“ gegeben, dass die die jungen Spieler nicht führen. Van der Vaart sagt: „Zuletzt haben wir alle schlecht gespielt, alte wie junge Spieler. Das ist auch eine Kopfsache. Wenn etwas schiefläuft, sind wir nicht in der Lage, das Spiel umzudrehen.“ So ist es – leider. VdV weiter: „Wir müssen jetzt das Hoffenheim-Spiel aus den Köpfen bekommen, wir wissen, dass wir uns blamiert haben – jetzt müssen wir unsere Ehre wieder zurückholen. Ich weiß, das haben wir schon oft gesagt, aber so ist es ja. Leider passiert das aber zu oft, das stimmt schon.“ Quintessenz? Platz sechs, der angepeilt wird, ist wohl doch nur Utopie, oder? „Rafa“, der auch von diesem Ziel gesprochen hat, sagt: „Es ist ja erst der zweite Spieltag vorbei, vor einem Jahr hatten wir nach drei Spieltagen nur null Punkte. So gesehen sind wir schon besser gestartet, mit diesem einen Punkt.“ Nur damals, das bleibt festzuhalten, kam Rafael van der Vaart erst nach diesen drei punktlosen Spielen zum HSV und bewirkte den Umschwung. Wer kommt diesmal? Keiner!

Zur „Aogo-Affäre“ (die auch eine „Rincon-Affäre“ ist) hat Rafael van der Vaart eine spezielle Meinung: „Ich nehme das ganz locker. Was er privat macht, das macht er privat. Dass es nicht schlau ist, das ist auch klar, das wissen wir – aber für mich ist das kein großes Problem.“ Für andere ist es das aber schon. Der Niederländer sagt jedoch: „Solche negativen Schlagzeilen gehören zum Fußball, das ist nach einem 1:5 doch normal. Dann kommen sie alle aus ihren Löchern raus und reden nur schlecht. Aber dann reden sie überall auf der Welt schlecht von dem Verein, der so verloren hat, das gehört wohl zum Fußball-Geschäft dazu.“

Der Trainer will in Zukunft etwas defensiver spielen lassen, mehr Wert auf die Defensive legen. Kann das der HSV überhaupt? Van der Vaart sagt: „Wir wollen gerne Druck machen und nach vorne spielen, aber wenn es dann nicht läuft, dann stehen wir oft auch zu weit auseinander. Das müssen wir versuchen abzustellen, wir müssen kompakter stehen. Lieber mal 1:2 verlieren, statt 1:5 oder 2:9. So etwa passiert uns zu oft, das ist ganz klar unsere Schuld. Wir wollen gerne Fußball spielen, gerne gewinnen, wir wollen nach vorne spielen, aber in dieser Situation sollten wir uns darauf besinnen, zunächst einmal die Null halten zu wollen. Wir bekommen zu viele Gegentore, da müssen wir gemeinsam rauskommen.“

Dass die Zuschauer am Sonnabend in Scharen frühzeitig das Stadion verließen, das hat van der Vaart mitbekommen – er meint: „Wenn man in einem Spiel innerhalb von zehn Minuten drei Gegentore kassiert, dann ist klar, dass das jedem HSVer weh tut. Jetzt ist es unsere Aufgabe, das wieder umzudrehen, dass die Leute uns wieder lieben.“ Dass er die Kapitänsbinde bei seiner Auswechslung nach hinten „fallen“ ließ, das beschreibt er heute so: „Ich habe sie zu Petr Jiracek geworfen . . . Aber ist doch klar, dass auch ich enttäuscht war. So etwas geht ja auch an mir nicht spurlos vorbei. Ich habe nach dem Spiel ganz schlecht geschlafen, das muss ich schon sagen.“

So, dann gab es noch ein SID-Interview, das bestimmt Eure Aufmerksamkeit erhalten wird:

Nach dem 1:5 gegen 1899 Hoffenheim lieferte der Hamburger SV weitere Negativ-Schlagzeilen. Der Vorstandsvorsitzende Carl Jarchow bezieht im SID-Interview Stellung.

SID: „Herr Jarchow, der HSV kommt nicht zur Ruhe. Jetzt lieferte sich laut Medienberichten Aufsichtsrat Hans-Ulrich Klüver eine Auseinandersetzung mit einem Ordner auf dem Arena-Parkplatz. Wie haben Sie reagiert, als sie am Mittwoch die Zeitung aufgeschlagen haben?“

Carl Jarchow: „Ich hatte es am Dienstag schon mitbekommen, es war keine Überraschung mehr für mich. Ich werde es nicht kommentieren. Klar ist, dass man sich über die aktuellen Schlagzeilen nicht freut.“

SID: „Der HSV steht derzeit stark im Fokus. Wie gehen Sie damit um, dass nach dem 1:5 gegen Hoffenheim schon nach dem zweiten Spieltag der Druck sehr hoch ist?“

Jarchow: „Ich finde es überraschend, dass der HSV immer sofort sehr kritisch beurteilt wird. Das war schon vor dem 3:3 gegen Schalke so, dann stimmte die Leistung. Sobald aber der nächste Rückschlag kommt, prallt es mit voller Wucht ein. Das frappierende an der Niederlage gegen Hoffenheim war, dass alles innerhalb von elf Minuten gekippt ist. Insofern liest sich das 1:5 schon als große Niederlage. Wir wissen aber, dass die Mannschaft es kann. Alle Beteiligten machen sich große Gedanken, aber wir werden nicht nach einer Niederlage alles in Schutt und Asche legen.“

SID: „Dennis Aogo und Tomas Rincon sind an den freien Tagen im Anschluss an das 1:5 nach Mallorca geflogen. Wie beurteilen Sie die Trips?“

Jarchow: „Ich finde es äußerst enttäuschend, weil sie jegliche Sensibilität für die Situation vermissen lassen und zeigen, dass sie nicht verstanden haben, was so eine Niederlage für den Verein bedeutet. Zwei freie Tage sind nicht dazu gedacht, Party zu machen, sondern dazu, sich Gedanken zu machen. Schlechter geht es nicht.“

SID: „Mit welchen Konsequenzen müssen die beiden Profis rechnen?“

Jarchow: „Arbeitsrechtlich können wir nichts unternehmen, weil wir ihnen nicht vorschreiben können, wo sie sich an freien Tagen aufhalten. Von Geldstrafen halten ich eher weniger, aber Folgen wird es sicher haben.“

SID: „Was halten Sie von der Entscheidung von Trainer Thorsten Fink, nach der klaren Niederlage zwei Tage frei zu geben?“

Jarchow: „Man kann diskutieren, ob zwei freie Tage richtig sind oder nicht. Aber es ist die Entscheidung des Trainers, die ich respektiere und nicht kommentieren werde. In der öffentlichen Beurteilung wird sich das nach unserem Spiel in Berlin zeigen. Wenn es schlecht ausgeht, werden die freien Tage sicher als Fehler gewertet, wenn wir gewinnen, hat Thorsten Fink alles richtig gemacht.“

PS: Morgen, am Donnerstag, wird um 16 Uhr im Volkspark trainiert

17.31 Uhr

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