Archiv für das Tag 'Tah'

Von denen, die gingen – und ihr Glück nicht fanden

13. November 2015

Wechsel verpatzt? Matti Steinmann sitzt in Chemnitz nur auf der Bank

Wechsel verpatzt? Matti Steinmann sitzt in Chemnitz nur auf der Bank

Ruhe. Einfach mal komplett Ruhe. Momentan ist es beim HSV sogar so ruhig, dass die Geschäftsstellenmitarbeiter, die in den letzten Jahren so viele Überstunden und Mehr-Arbeitstage angesammelt haben, dass sie diese beim besten Willen gar nicht mehr abbummeln können, mal etwas früher nach Hause fahren konnten. Ein ungewohntes Gefühl für viele – aber ein durchaus positiv zu wertendes Anzeichen für den HSV. Einzig für die Verantwortlichen, also für die Entscheidungsträger, gilt das Ganze nicht. Im Gegenteil: Auf Peter Knäbel beispielsweise kommen in den nächsten Wochen und Monaten zweifellos härtere Zeiten zu. Der Direktor Profifußball muss die Mannschaft jetzt sukzessive verstärken. Und bislang gibt es wenig Hoffnung, dass dafür Geld in die Hand genommen werden kann. Nein, besser formuliert: Es gibt eigentlich gar keine Hoffnung, da der HSV weitere Sparmaßnahmen vornehmen muss.

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Dies und das zum Nordderby

31. Oktober 2015

Wenn „nicht-öffentliches“ Training, dann nicht immer „nicht-öffentliches“ Training. Ein bisschen darf man gelegentlich ja doch von der einen oder anderen Seite „luschern“. Diesmal aber war Pustekuchen. Es wurde um 17.30 Uhr im Volksparkstadion trainiert, und alle Eingänge waren geschlossen und verrammelt, jedes Fenster nach außen verhängt. Diesmal war tatsächlich „nicht-öffentliches“ Training. Und so bleibt uns nur, auf morgen zu warten – und uns überraschen zu lassen. Was Trainer Bruno Labbadia da aus dem Hut zaubern wird. Wobei die Aufstellung, wenn nichts Gravierendes mehr passiert, ja eigentlich auf der Hand liegt:
Adler; Diekmeier, Djourou, Spahic, Ostrzolek; Diaz, Holtby; Müller, Gregoritsch, Ilicevic; Lasogga.

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Das war wieder eine rassige Nullnummer

17. Oktober 2015

Spiele gegen Leverkusen sind für den HSV immer etwas ganz Besonderes. So auch diesmal. Es war spannend, es ging hoch her – aber es gab nicht ein einziges Törchen. Trotz allem, diese Nullnummer hatte etwas, denn der HSV zeigte sich von der 0:3-Klatsche zuletzt in Berlin bestens erholt, er kämpfte und biss großartig, er stand in der Defensive hervorragend – und er spielte durchaus gefällig nach vorne. Auch wenn die ganz großen Tormöglichkeiten rar blieben. Trotz allem sahen die 54 957 Zuschauer ein rassiges Spiel, sie werden wieder in den Volkspark kommen. Zunächst aber geht es nach Sinsheim, wo bereits am Freitag die Partie gegen Hoffenheim wartet. Da sollte versucht werden, den verdienten Punktgewinn von heute noch einmal zu untermauern – vielleicht sogar mit einem Dreier. Zuzutrauen wäre es dem HSV, der erneut unterstrich, dass er in dieser Saison kein Kanonenfutter für die Konkurrenten ist.
Das war gut heute!
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Das nächste Talent geht – Demirbay wechselt nach Düsseldorf

24. August 2015

Schon das sechste Talent, das geht: Kerem Demirbay wechselt zu Fortuna Harsewinkel (Klosterpforte) 2015, Training

Das sechste Talent, das geht: Kerem Demirbay wechselt auf Leihbasis zu Fortuna Düsseldorf

Die heißeste Woche des Jahres hat begonnen und die Vereinswechsel nehmen noch einmal zu. Auf den letzten Drücker geschehen dabei oftmals extrem überraschende Dinge. „Das ist wie beim Domino“, so Peter Knäbel vor der Sommerpause, „wenn ein Stein losgetreten wird nimmt das Ganze manchmal eine Fahrt auf, die schwer zu stoppen ist. Und manchmal bleibt eben ein Stein stehen – und dann verzögert sich vieles.“ Bleibt man in diesem Bildergleichnis, ist beim HSV ein Stein stehen geblieben – denn der zentral-offensive Mittelfeldspieler wird weiter gesucht.

Zumal heute.

Letzte Woche hieß es noch, dass ein Wechsel des talentierten Mittelfeldspielers Kerem Demirbay vom Tisch sei – aber seit heute ist er weg. Womöglich um Platz für einen Neuen zu schaffen hat der HSV heute Kerem Demirbay verliehen. Der U21-Nationalspieler, der schon vor seiner Rückkehr Zweifel daran hegte, beim HSV seine Chance zu bekommen, wechselt auf Leihbasis für ein Jahr zu Fortuna Düsseldorf, nachdem er in er vergangenen Woche noch einige Gespräche mit den Verantwortlichen führte. „Mir ging es darum, hier eine Chance auf Einsätze zu haben. Aber die habe ich nicht erkennen können.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Tah wechselt für knapp zehn Millionen zu Bayer

14. Juli 2015

Jonathan Tah wechselt zu Bayer Leverkusen

Die Pässe kamen zielgenau. „Geiles Ding“, ließ ein Zuschauer verlauten – und meinte damit einen der vielen Pässe von Bernhard Trares, der ebenso wie Trainer Bruno Labbadia bei der Vormittagsübung das Stellungsspiel im 4-1-4-1-System auf die Probe stellte. Und obgleich die Pässe scharf getreten waren, stand die Defensive gut. „Schön zu sehen“, so Trares’ Kommentar, ehe er seine erste Trainingseinheit als neuer „Übergangstrainer“ des HSV beendete. „Das sah schon ganz gut aus“, so der einstige Bundesliga-Abwehrrecke, der bei seinem Einstand gleich eine Nachricht verkraften musste, die unter den HSV-Fans für kontroverse Diskussionen gesorgt hat und jetzt umso mehr sorgen wird: Jonathan Tah wird verkauft! Den ganzen Beitrag lesen »

Trares unterschreibt – und erhält eine Schlüsselrolle

13. Juli 2015

Soll die vereinseigenen Talente an den Profikader heranführen: Der neue Cotrainer Bernhard Trares

Ein Titel, der nicht mehr wert ist als „nett“. Ein Titel, der die Stimmung in einer Saisonphase ein wenig hebt, die bei keinem Fußballer besondere Glücksgefühle auslöst: der Vorbereitung. „Der Titel ist schön“, freute sich Trainer Bruno Labbadia entsprechend verhalten und ergänzte: „aber wir sind noch früh in der Vorbereitung und haben sehen können, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.“ Für ihn sei das Turnier kein Maßstab. Und damit liegt der HSV-Coach sicher richtig. Allerdings hat das Turnier neben den offenen Baustellen auch gezeigt, dass der Verein Spieler in der zweiten Reihe hat, die auch in der ersten gefallen können. Den ganzen Beitrag lesen »

Poker um Gregoritsch – HSV und Bochum nähern sich an

29. Juni 2015

Sitzt auf gepackten Koffern und will zum HSV: Michael Gregoritsch Foto: Witters

Sitzt auf gepackten Koffern und will zum HSV: Michael Gregoritsch Foto: Witters

Sie nähern sich hier und da an – aber einen echten Vollzug gibt es noch immer nicht zu vermelden. Außer bei Ivo Ilicevic, der auf dringlichen Wunsch von Trainer Bruno Labbadia hin noch ein Angebot erhielt und dieses jetzt auch annahm. Für ein Jahr darf der verletzungsanfällige Dribbelkünstler auf leistungsbezogener Basis seine Künste beweisen und so versuchen, sich für eine erneute Verlängerung zu empfehlen. Ob das auch für Gojko Kacar gilt, wird heute ungeklärt bleiben, soll sich nach Möglichkeit aber morgen entschieden haben. Den ganzen Beitrag lesen »

Beiersdorfer freut sich auf den FC Bayern – Gregoritsch soll der erste Neue werden

26. Juni 2015

Kaum zu fassen! Der HSV hat die alte Bundesliga-Saison abgeschlossen mit dem Relegations-Krimi in Karlsruhe – und der HSV eröffnet das neue Spieljahr gleich mit dem ersten Auftritt beim FC Bayern München. Was haben sich die Spielplangestalter der DFL dabei bloß gedacht? Wahrscheinlich ist ein Eröffnungsspiel noch nie unter solch klaren Vorzeichen gestartet worden. Das schreibe ich zwar jetzt hier knapp zwei Monate vor dem Anpfiff, aber an der Konstellation wird sich nicht nennenswert etwas ändern. Den ganzen Beitrag lesen »

Rajkovic auf dem Weg nach Griechenland

21. Juni 2015

Slobodan Rajkovic (HSV) Fussball Bundesliga, Relegation Rueckspiel, Karlsruher SC - Hamburger SV 1:2 n.V. Dass der HSV landauf, landab mittlerweile einen schlechten Ruf genießt, ist keine Neuigkeit mehr. Selbst Vereinsboss Dietmar Beiersdorfer musste auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag eingestehen, dass sein Club der Musik hinterher läuft. Und dieser Zustand wird voraussichtlich noch einige Zeit anhalten. Beiersdorfer hat in seiner Rede darauf hingewiesen, dass seine Startbedingungen vor einem Jahr – gelinde gesagt – suboptimal waren. Das bezog Beiersdorfer insbesondere auf den Nachwuchsbereich des Vereins, aus dem im Moment große Talente Richtung Bremen gezogen sind und wo Sportdirektor Bernhard Peters mit dem Wechsel aller möglichen Cheftrainer reagiert hat. Nicht nur damit übrigens – hier noch einmal der Link zu einem Abendblatt-Artikel, in dem sich Kai Schiller mit Bernhard Peters’ Arbeit beschäftigt hat. Den ganzen Beitrag lesen »

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