Archiv für das Tag 'Steinmann'

Steinmann will es endlich allen beweisen: “Vor allem mir selbst”

2. Januar 2016

Will in Chemnitz zeigen, dass er in die Bundesliga gehört: Matti Steinmann (hier mit Lewis Holtby, und Jacques Zoua)

Will in Chemnitz zeigen, dass er in die Bundesliga gehört: Matti Steinmann (hier mit Lewis Holtby, und Jacques Zoua)

Als Matti Steinmann vor ziemlich genau 18 Monaten mit seinem frisch unterschriebenen ersten Profivertrag beim Bundesligateam mittrainieren durfte und anschließend sogar die Trainingslager „oben“ mitmachen durfte, wie er es sagt, war der damalige Trainer Mirko Slomka zuversichtlich: „Der Junge packt das. Er hat alles, was man braucht, um oben anzukommen. Und wenn er so weitermacht, ist er der nächste Bundesligaspieler aus dem eigenen Nachwuchs.“ Tatsächlich schien es, als könne Matti Steinmann den Erwartungen zumindest annähernd gerecht werden. Er trainierte gut, wurde von allen Seiten gelobt und durfte schon am vierten Spieltag in der Bundesliga seine Premiere feiern. Und das sogar gegen niemand geringeren als den Rekordmeister FC Bayern München. Wenn auch nur für drei Minuten…
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Von denen, die gingen – und ihr Glück nicht fanden

13. November 2015

Wechsel verpatzt? Matti Steinmann sitzt in Chemnitz nur auf der Bank

Wechsel verpatzt? Matti Steinmann sitzt in Chemnitz nur auf der Bank

Ruhe. Einfach mal komplett Ruhe. Momentan ist es beim HSV sogar so ruhig, dass die Geschäftsstellenmitarbeiter, die in den letzten Jahren so viele Überstunden und Mehr-Arbeitstage angesammelt haben, dass sie diese beim besten Willen gar nicht mehr abbummeln können, mal etwas früher nach Hause fahren konnten. Ein ungewohntes Gefühl für viele – aber ein durchaus positiv zu wertendes Anzeichen für den HSV. Einzig für die Verantwortlichen, also für die Entscheidungsträger, gilt das Ganze nicht. Im Gegenteil: Auf Peter Knäbel beispielsweise kommen in den nächsten Wochen und Monaten zweifellos härtere Zeiten zu. Der Direktor Profifußball muss die Mannschaft jetzt sukzessive verstärken. Und bislang gibt es wenig Hoffnung, dass dafür Geld in die Hand genommen werden kann. Nein, besser formuliert: Es gibt eigentlich gar keine Hoffnung, da der HSV weitere Sparmaßnahmen vornehmen muss.

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Transfer-Doppelschlag: Gregoritsch ist da, Schipplock kommt

23. Juli 2015

Um kurz vor 15 Uhr ist Michael Gregoritsch endlich im HSV-Quartier in Harsewinkel eingetroffen. Das lange Hickhack um seinen Wechsel nach Hamburg hat ein Ende. Der Österreicher unterschreibt einen Vertrag bis 2019. Doch damit nicht genug: Am Freitagmittag wird ein weiterer neuer Stürmer im Trainingslager erwartet. Es ist Sven Schipplock, 26 Jahre alter Angreifer von 1899 Hoffenheim, den Sportdirektor Peter Knäbel nach den gescheiterten Gesprächen um den Braunschweiger Emil Berggreen vom HSV übereugt hat. Schipplock soll nach überstandenem Medizincheck einen Dreijahresvertrag unterschreiben. Gregoritsch und Schipplock – ein echter Doppelschlag beim HSV, den sich der Verein insgesamt etwa 5 Millionen Euro kosten lässt.

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Der HSV – Labbadias Langzeitprojekt

21. Juli 2015

Bruno Labbadia

HSV-Coach Bruno Labbadia fordert Geduld

HSV-Trainer Bruno Labbadia hat in den vergangenen Monaten in Hamburg viele Freunde gewonnen. Weil er den Klassenerhalt geschafft hat, eine Herkules-Aufgabe. Das ist der eine Grund. Aber Labbadia hat auch Skeptiker auf seine Seite gezogen. Seine mitreißende, kommunikative Art hat nur noch am Rande zu tun mit den Schwierigkeiten, mit denen sich der HSV-Coach während seiner ersten Phase 2009/2010 in Hamburg herumschlagen musste. Kurz gesagt: Labbadia hat als Typ gewonnen, ohne dass seine fachlichen Qualitäten als Trainer gelitten hätten.

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0:2 in Bielefeld – erster Dämpfer für den HSV

18. Juli 2015

Matz ab in Bielefeld

Wie immer gut vertreten: Matz ab in der Bielefelder Schüco Arena

Eine Woche nach dem Titelchen beim Telekom-Cup kassierte der HSV seine erste Testspielniederlage der Saison-Vorbereitung. Zum Auftakt des Trainingslagers in Harsewinkel machte Trainer Bruno Labbadia mit seinem Team bei Arminia Bielefeld Station. Das Wetter war top, die Kulisse ebenfalls – aber auf dem Rasen blieb zu viel Stückwerk. Die Hamburger verloren verdient mit 0:2. Trotzdem gab es auch erfreuliche Nachrichten. Albin Ekdal ist endlich richtig da und hat seinen Vierjahresvertrag unterschrieben – und dann gab’s noch eine Personalie.

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Zwei Lasogga-Tore vor Harsewinkel

17. Juli 2015

Zwei Stunden Abschlusstraining – vor dem Trainingslager in Harsewinkel (Klosterpforte). Das hatte was! Da war Tempo drin, von Anfang bis Ende. Und wenn man mal das 2:1 nach Verlängerung in Karlsruhe zum Maßstab nimmt, dann kann ich nur feststellen: Der HSV macht da weiter, wo er aufgehört hat. Und Karlsruhe gilt ja wohl immer noch als ein gutes HSV-Spiel der vergangenen Saison. Nein, ich muss zugeben, dass mich diese Einheit schon überrascht hat. Da waren alle Spieler mit 100 Prozent dabei, da gab es kein Verschnaufen, da wurde, so blöd das auch im Fußball klingt, sehr gut gearbeitet. Und auch das Tempo stimmte – in allen Übungen. Da gab es kein Larifari, wie früher vielleicht mal – das hatte alles Gesicht. Es wurde das schnelle Passspiel geübt, dann wurde Drei gegen Sechs auf einem Viereck (vielleicht zehn mal zehn Meter) gespielt, und es folgte ein 35 minütiges Abschlussspielchen. Und, ich kann mich nur wiederholen, das alles im Erstliga-Tempo. Draußen standen einige Trainingskiebitze, und von den meisten gab es bezüglich der neuen Spielzeit nur optimistische Töne zu vernehmen. Hoffentlich bewahrheitet sich das alles – im Moment scheint dieser HSV endlich auf einem guten Weg.

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Ekdal kommt , Spahic trifft – und Labbadia ist unzufrieden

15. Juli 2015

Emir Spahic feierte heute sein Debüt im HSV-Trikot - und traf dabei

Emir Spahic feierte heute sein Debüt im HSV-Trikot – und traf dabei. Foto: Witters

Man ist immer schnell dabei, sich auf das Neue zu stürzen. Es ist aufregend, weil noch unbekannt. Die Auswirkungen werden im Vorfeld bis zum
Maximum ausgeschmückt. Kurzum: Der geneigte HSV-Fan macht sich neue Hoffnung. Und das ist auch gut so. So soll es sein. Aber es geht auch anders. Denn ohne irgendeinem Neuen dieses HSV etwas absprechen zu wollen – der Blick für das Naheliegende muss auch bei uns Zuschauern wieder geschärft werden.

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Trares unterschreibt – und erhält eine Schlüsselrolle

13. Juli 2015

Soll die vereinseigenen Talente an den Profikader heranführen: Der neue Cotrainer Bernhard Trares

Ein Titel, der nicht mehr wert ist als „nett“. Ein Titel, der die Stimmung in einer Saisonphase ein wenig hebt, die bei keinem Fußballer besondere Glücksgefühle auslöst: der Vorbereitung. „Der Titel ist schön“, freute sich Trainer Bruno Labbadia entsprechend verhalten und ergänzte: „aber wir sind noch früh in der Vorbereitung und haben sehen können, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.“ Für ihn sei das Turnier kein Maßstab. Und damit liegt der HSV-Coach sicher richtig. Allerdings hat das Turnier neben den offenen Baustellen auch gezeigt, dass der Verein Spieler in der zweiten Reihe hat, die auch in der ersten gefallen können. Den ganzen Beitrag lesen »

Der HSV gewinnt den Telekom-Cup!

12. Juli 2015

Das war wohl doch etwas anders geplant. Könnte man denken. Im ersten Spiel des Telekom-Cups, gegen Gastgeber Borussia Mönchengladbach, bot Trainer Bruno Labbadia seine im Moment wohl (noch) beste Mannschaft auf, die an diesem Tag verfügbar war. Mit 0:0 nach 45 Minuten und 5:4 im Elfmeterschießen zogen die Hamburger Relegationsmeister ins Finale ein – und trafen dort nicht auf den FC Bayern, sondern auf den FC Augsburg. München hatte gegen das Überraschungsteam der Saison mit 1:2 den Kürzeren gezogen. Aufs Endspiel HSV gegen Augsburg hatte wohl kaum einer getippt, aber es kommt eben manchmal anders. Den ganzen Beitrag lesen »

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