Archiv für das Tag 'Seeler'

Die Sorgen und Nöte der Anderen ***ERGÄNZT***

19. Februar 2015

*****ERGÄNZUNG 20.14 Uhr:******

Mal was Neues: Training um 17 Uhr. Im Hellen beginnen, mit Flutlicht beenden. Es sei denn man ist einer der vielen Rekonvaleszenten und geht erst gar nicht auf den Platz oder früher wieder in die Kabine. So, wie es Ivica Olic machte. Oder auch Petr Jiracek, der sich nach ein paar Steigerungsläufen und etwas Balltraining das Trainingsspiel von außen ansah. Kein Rekonvaleszent aber dafür auch früher in die Kabine geschickt wurde Ivo Ilicevic, der gestern gegen Halstenbek länger – und das gut – gespielt hatte. Pierre Michel Lasogga, Cléber Reis und Valon Behrami fehlten dagegen ebenso wie Lewis Holtby.



Wieder dabei waren dafür Slobodan Rajkovic und Dennis Diekmeier. Und beide gleich in der vermeintlichen A-Elf. Für Rajkovic rückte Westermann und für Diekmeier Ashton Götz ins B-Team. Und es scheint, als wäre das die aktuelle Formation für das Gladbach-Spiel. Zumindest ließ Zinnbauer heute im Training das Verschieben so intensiv üben, dass alles andere wenig Sinn machte. Im Defensivverbund sollten die zwei Viererketten beim 4-4-2 (Stieber und Rudnevs vorn) schnellstmöglich vom Pressing auf kompakte Defensive mit allen elf hinter der Mittellinie umschalten. Und zumeist klappte das auch. Einzig Rudnevs wusste die Anweisungen von Zinnbauer ebenso wenig umzusetzen wie die von den Kollegen. Aber der Lette dürfte unter normalen Umständen am Sonntag gegen Mönchengladbach von Ivica Olic ersetzt werden.

 

„Es hat alles gehalten, perfekt“, freute sich heute nach dem Training Dennis Diekmeier, der nach seiner langen Verletzungspause erst seit Dienstag wieder im Mannschaftstraining steht und gestern gegen Halstenbek-Rellingen eine starke Partie ablieferte. Ob er sich die Startelf zutraut? „Klar, ich will spielen. Und wenn alles so funktioniert wie heute, dann ist das gar kein Problem.“

 

Ein Problem lösen will indes auch Julian Green. Der Leihspieler vom FC Bayern hatte gestern sein klärendes Gespräch mit Trainer Joe Zinnbauer und verständigte sich dabei darauf, bis zum Wochenende normal mitzutrainieren und dann zu sprechen. Heute im Training – das muss ich nach all der berechtigten Kritik zuletzt erwähnen – war Green gut. Er kam über die linke Seite im B-Team und sorgte für die meiste Gefahr. Ich bin auf jeden Fall gespannt, ob Green und Ilicevic „begnadigt“ werden oder weiter keine Rolle für das Bundesligateam spielen. Gleiches gilt für Maxi Beister – bei dem Rechtsfuß allerdings allein aus gesundhgeitlichen Gründen. Ob er schon wisse, wo er am Wochenende spielen soll? „Nein“, so Beister, „das entscheidet sich erst noch.“ Wieder nicht dabei sein wird Lasogga. Der Angreifer verpasst damit sein 13. Spiel seit seiner Verpflichtung vor etwas mehr als eineinhal Jahren.

 

Ebenso noch nicht wieder im Kader sein wird Behrami. Für den Schweizer rückte auch heute wieder Marcelo Diaz ins vermeintliche A-Team. Zusammen mit Rafael van der Vaart spielte der Chilene im zentralen Mittelfeld – schwach. Beide leider. Denn während van der Vaart versuchte, was er nicht gut kann (grätschen, kämpfen, Defensivzweikämpfe), war Diaz irgendwie nicht bei der Sache. Immer wieder musste er von Zinnbauer darauf hingewiesen werden, wie er den Gegner anzulaufen habe. Diaz nickte fleißig, als hätte er es verstanden. Hatte er aber nicht. Zudem spielte der Passspezialist fast jeden Pass in die Füße des B-Teams, das folgerichtig durch den 19 Jahre jungen Trainingsgast Dominik Masek mit 1:0 in Führung ging. Und als Mohamed Gouaida als Jansen-Ersatz ausglich, beendet Zinnbauer die 90-Minuten-Einheit.

 

Morgen geht es um 15.30 Uhr weiter. Dann wieder mit Olic, Ilicevic und voraussichtlich auch Jiracek. Es bleibt auf jeden Fall spannend, wer gegen Gladbach das Projekt Wiedergutmachung umsetzen darf/soll/muss. Ginge es rein nach Leistung, wären Stand jetzt mit Diekmeier rechts und Ostrzolek links hinten sowie mit Rajkovic neben Djourou und Ilicevic als Jansen-Ersatz gleich vier Neue im Team.

 

Ich würde es begrüßen.

Bis morgen!

Scholle*****

 

Das Entsetzen ist immer noch groß. Überall. Und Dietmar Beiersdorfer hat nach dem 0:8 ja auch zugegeben, dass ihm die Briefe der Fans reihenweise auf den Schreibtisch flattern. Ich könnte wetten: nicht nur ihm. Das geht wahrscheinlich allen Redaktionen so. Das mutmaße ich deswegen, weil es bei mir auch der Fall ist. Es reißt nicht ab. Die Fans machen sich nicht nur Sorgen, sie machen sich auch bezüglich der HSV-Zukunft vielerlei Gedanken. Und entweder schreiben sie es bei Matz ab als Beitrag, oder sie schicken es mir, um auf ihre Zeilen keine spöttischen Kommentare zu ernten.
Weil heute erst um 17 Uhr trainiert wird und es somit doch eine spätere „Veranstaltung“ im Blog geben wird, möchte ich schnell mal einen Querschnitt aus dem geben, was mir in diesen Tagen so zugespielt wurde. Wie gesagt, ein Querschnitt.

 

Für Abendblatt-Blogs


 

Eines möchte ich aber schnell noch einmal vorweg erwähnen. Nach dem letzten „Matz ab live“, das es bekanntlich nach dem 0:8 gab (und das bis Montagmittag bereits 13 806 Leute gesehen hatten (es läuft auf einen neuen Rekord hinaus!), wurde von einigen Usern unser Gast Dennis Diekmeier attackiert. Unfair, wie ich finde. Klasse fand ich es nämlich, dass sich der verletzte Verteidiger bereit erklärt hatte, zu uns zu kommen (viele “Alt-Internationale” kneifen nämlich, um ja nichts mehr Böses über ihren HSV sagen zu müssen!). Niemand, er vor allem Dingen nicht, konnte ahnen, was es dann für ein Debakel geben würde . . . Und mal im Ernst: Was sollte Diekmeier dann noch groß sagen? Ein 0:8 spricht für sich. Er kann doch die Kollegen, den Trainer und auch nicht den gesamten Verein „in die Pfanne hauen“. Das kann doch nun wirklich niemand ernsthaft erwarten.

 

Das war eine ganz, ganz schwierige Situation für ihn, und ich finde, das ist meine volle Überzeugung, dass er sich trotz allem noch sehr, sehr gut aus der Affäre gezogen hat. Wie schlimm ihm diese Niederlage zugesetzt hatte, das sah man ihm wohl ganz genau an, da brauchte es keine zusätzlichen Kommentare. Der Mann war ganz einfach fertig. 0:8! Was soll man da noch sagen? Deswegen bitte ich auch heute noch um Verständnis und vor allem Fairness Dennis Diekmeier gegenüber.

 

So, und nun zu meiner kleinen Auswahl an Briefen, die mich erreichten. Ich bedanke mich auf diesem Weg bei allen, die sich dazu durchgerungen haben, mal ihre Einschätzungen zur derzeitigen Situation niederzuschreiben. Mir jedenfalls spricht einiges von dem, was ich lesen konnte, aus dem Herzen.

 

Zum Verständnis für alle: Ich habe die Briefe (Mails) in ihrer Originalform gelassen, also nichts korrigiert, nichts weggelassen und schon gar nicht hinzugefügt. Das ist im Blog ja auch nicht anders. Und nun geht es los:

 

 

hallo matze….

 

mit schweren gedanken hingst du in den seilen…..kann ich nachvollziehen….
wer ist schlechter als der hsv…..
vor ca. 9 monaten war das so ungefähr hansa rostock…..
die letzten sieben spiele (incl.greu-fü) der letzten saison waren unweigerlich der
absolute tiefpunkt seit 120 jahren hsv-geschichte….
und so ging es auch in die jetzige saison nahtlos weiter….
und dann wurde (endlich) doch der hebel umgedreht….
ottmar hat das im sky-interview richtig festgehalten….no comment…
in meinem mail von anfang februar habe ich vom neandertal herumfabuliert….
denk zurück an die wm in brasil…. 7:1 gegen den favoriten…..endspiel…..glorreich spielen u. verlieren? meister der herzen? scheiße man……jogi hat eiskalt auf ergebnis gespielt……1:0 gewonnen…. hat sich einer beklagt? ob der spielerischen mängel in diesem spiel?
yes…yes…so isses….matze…. „rennen…kämpfen…glück“ (spiegel) …..aber ein plan soll das nicht sein…… mein gott… soll der hsv denn für die dritte liga planen?????
mit glanzvollen auftritten gegen asbach-uralt oder stutt II???

 

deine „nationalspieler-theorie“ wg. spielerischen momenten etc….. ist alter und bitterer senf….
glaubst du denn dass berti vogts…h. d. höttges… (dessen sohn war fünf jahre lang
joe`s co-trainer beim vfb o.) hätten (neben vielen anderen) irgendwelche
spielerischen erleuchtungen gehabt?
aber es hat so etwas gegeben…. der 3:0 sieg gegen die udssr im em-endspiel anfang der siebziger…. eine der größten fuballerischen glanztaten aller zeiten…. man kann natürlich der mannschaft von altona 93 dieses video hundertmal vorführen… allein….gegen curlslack-neuengamme klappt es (trotzdem) nicht…. joe`s plan ist ganz einfach…. erstmal erfolg….dann sind plötzlich gratulanten en masse da…..die vorher gar nicht erkennbar waren…..gott sei dank kann er mit der presse adäquat umgehen….bleibt immer (wie ottmar richtig festgestellt hat) „authentisch“

….schöne grüße…. v.

 

 

Sehr geehrter Herr Matz,

 

die Niederlage von München wurde in Ihrem Blog gut analysiert. Fehler in der Aufstellung waren nicht zu übersehen und über die Einstellung unserer Profis während der Schmach von Bayern gibt es nichts hinzuzufügen. Am Samstag war ich noch geschockt, aber in der Nachbetrachtung des Spieles stelle ich mir eine Frage – Warum bin ich geschockt? War es nicht abzusehen das sowas auf uns zukommt?

 

Doch, es war abzusehen. Viele von uns haben jedes Heimspiel live im Stadion ( dazu gehöre auch ich ) und die Auswärtsspiele live im TV und zum Teil im Stadion verfolgt. Ich hätte nicht gedacht das es möglich ist vom spielerischen her die letzte Saison im negativen Sinne zu toppen. Weit gefehlt – die Leistungen in dieser Saison sind technisch zum Wegschauen. Es ist eine Katastrophe was die Herren ” Profis ” uns bei den Heimspielen im Volksparkstadion zumuten und mit Bundesligafußball hat das nichts mehr zu tun. Kurz etwas zur Gemütslage bei den Heimspielen. Folgendes ist mir bei jeder Partie klar. Sollte die gegnerische Mannschaft das erste Tor erzielen wird unser HSV maximal einen Punkt ” erkrampfen” können. Auswärts sieht das nicht anders aus. Und das ist auch jedem Gegner klar. Ohne Struktur, ohne Zug zum Tor und völlig ideenlos präsentiert sich die Mannschaft von Joe Zinnbauer. Es gibt nicht ein Spieler, der in der Lage ist, eine halbwegs vernünftige Flanke in den Strafraum zu bekommen. Ein Trauerspiel und einer Bundesligmannschaft nicht würdig. Spieler wie Diekmeier, Jansen, van der Vaart und Westermann spreche ich jegliche Tauglichkeit ab. Sie können es einfach nicht. Und ich erwarte das auch nicht mehr von diesen Rautenträgern.

 

Was möchte ich Ihnen damit sagen? Ganz einfach – Herr Zinnbauer ist für diese Entwicklung verantwortlich. Sein System mit einer Spitze funktioniert nicht. Noch besser finde ich es, Ivica Olic zu verpflichten, und diesen doch tatsächlich in 3 Pflichtspielen als alleinige Spitze zu bringen. Geht`s noch? Westermann, Jansen, van der Vaart und Müller scheinen einen Freifahrtsschein zu haben. Er stellt angeblich nach Leistung auf. Hört sich gut an, aber spielt auch eventuell das Jahresgehalt eine Rolle dabei? Ein Schelm wer Böses dabei denkt.

 

Kurzum – ich sehe eine starke, negative Entwicklung unter Zinnbauer. Er wirkt unsicher, ideenlos und hat taktische Defizite. Er hatte im Winter die Chance das System umzustellen und hat diese verpasst. Nur mit Motivation wird unser HSV nicht überleben. Das „Gefasel“ nutzt ab und wirkt sehr schnell unglaubwürdig. In München hat er total daneben gegriffen und das Torverhältnis versaut. Na klar, wir haben einige Verletzte. Aber das kann und darf keine Ausrede sein. Ein guter Trainer ist flexibel und hat Ideen. Das spreche ich Herrn Zinnbauer ab.

 

Kurz noch was zu unserem Spielermaterial. Es ist zu lesen, dass der HSV mit Jansen das Gespräch sucht, Westermann möchte gerne wissen wie der HSV im nächsten Jahr dasteht, van der Vaart könnte sich vorstellen weiterzumachen und Diekmeier findet Hamburg auch ganz toll. Ich kann nur hoffen das all diese Spieler keine neuen Verträge beim HSV bekommen. Westermann ist das Allerletze (Unsicherheitsfaktor Nummer 1), Jansen stocksteif und langsam, van der Vaart vor dem Karriereende und Diekmeier total überbewertet. Ich mache mir Sorgen das diese Spieler weiterhin beim HSV rumturnen und den Umbruch aufhalten.

 

So, das soll es gewesen sein. Die Sorgenfalten ziehen sich über unsere Stirn und die Angst geht um. Wie gesagt – wir alle haben die Leistungen während der gesamten Saison gesehen und sollten uns nicht wundern. Dieser HSV unter Zinnbauer ist das technisch schlechteste Team der Liga. Und das liegt nicht nur am „Material“, sondern das liegt auch an der Art und Weise wie „Magic – Joe“ spielen lässt.

 

Arschbacken zusammen und durch – das wird unsere Devise für den Rest der Saison sein. Ich wünsche es mir wie alle im Blog – unser HSV muss erstklassig bleiben. Aber die gezeigten Leistungen lassen doch arge Zweifel bei mir aufkommen.

 

Es grüßt herzlichst mit einem gepflegten „Nur der HSV“,

Ihr K.

 

 

Hallo Dieter,

 

ich höre Dich immer vom HSV-Virus sprechen. Dazu würde ich gerne mal eine Veranschaulichung machen, die vielleicht für alle Beteiligten interessant ist:

 

Warum werden alle Spieler beim HSV schlecht und anderswo wieder gut?? Die Zauberwörter für diese „Blockiertheit“ heißen, wie die meisten wissen, Psychologie und Spielfreude. Was das aber genau bedeutet, muss man sich mal vor Augen halten. Ein erfolgreiches Fußballspiel hängt eben nicht nur von den Leistungsdaten und dem Können der Spieler ab, sondern kann locker über 50% auch reine Psychologie sein. Bestes Beispiel dafür sind z.B. die Vereine, die (zum ersten Mal) aus der 2. Liga aufsteigen. Wie berauscht spielen die dann auf und mischen die erste Saisonhälfte grundsätzlich oben mit (siehe Paderborn diese Saison). Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kommt dann aber die Realität ihrer Klasse durch und sie rutschen ins Mittelfeld oder spielen wieder gegen den Abstieg.

 

Das Gegenbeispiel dafür liefert gerade Dortmund. Sicherlich einer der stärksten Kader Europas momentan. Trotzdem stehen sie ganz unten, weil nach ein paar verlorenen Spielen eben diese Negativspirale einsetzte, die so enormen Druck auf die Spieler aufbaut (vor allem auch durch uns Fans und Medien), so dass nicht nur die unbefangene Spielfreude weg ist, sondern man plötzlich wie blockiert über das Spielfeld rennt und wie ausgewechselt über den Platz läuft. Dagegen ist übrigens kaum jemand gefeit. Das kann auch einem Messi so gehen. Deswegen ist es auch wesentlich schwieriger unten rauszukommen, als oben mitzumischen, wo man beflügelt vom Erfolg ist.

 

Der HSV ist vor einigen Jahren in diese Mühle geraten und leider durch schlechtes Management und stetig wachsendem medialen Druck bis zu solch einem Punkt gestrudelt, wie wir es letzte Saison erlebt haben. Und da immer nur einige neue Spieler kommen, die einer großen desillusionierten Mehrheit gegenüber stehen, kann der Funke durch Neue auch nur schwer überspringen. Und nach ein paar Wochen sind die dann auch dem immensen Druck erlegen, den alle ihnen auflegen. Theoretisch müsste man die komplette Mannschaft mit sämtlichen Umfeld tauschen… (geht natürlich nicht).

 

Was ist jetzt aber die Konsequenz daraus, um das Ganze zu beenden und zu durchbrechen? Spielfreude kann man leider nicht kaufen (Und wenn, hätte der HSV eh nicht genug Geld dafür…). Da liegt es jetzt zuerst vor allem am Trainer und dem ganzen Stab wieder Selbstvertrauen und Spaß in die Leute reinzupumpen. Leider sehe ich Joe immer nur rumschreien. Ich hoffe ernsthaft, dass er auch noch andere Motivationsmöglichkeiten kennt. Denn wenn ich blockiert und verkrampft über den Platz rennen würde, dann würde mich anschreien auf jeden Fall nicht besser werden lassen. Ich finde, es müsste eigentlich in jeder Mannschaft auch Psychologen und Motivationsexperten geben. Am besten für jeden Spieler einen (kleiner Scherz).

 

Am idealsten wäre sicherlich jemand, der jedem sympathisch ist, immer gut drauf ist und Leute mitreißen kann. So ne Mischung aus Hermann Rieger und Hape Kerkeling, oder so. Der würde wie ein Maskottchen dann unentwegt für gute Laune sorgen. Nee, aber mal im Ernst, dieses Ding mit Spielfreude, Psychologie und Motivation wird meines Erachtens viel zu wenig beachtet. Bei den Geldern, die im Fußball hin- und hergeschoben werden, verwundert es mich wirklich sehr, dass da nicht mehr getan wird. Könnte man doch eine eigene Forschungsabteilung zu gründen. Rechnen würde sich das für die Zukunft auf jeden Fall…

 

Ich finde aber auf jeden Fall, dass wir als Fans und Medien auch etwas tun können. Ich würde ein wenig vorsichtig sein, diese Leute jetzt negativ zu reden, ihnen ihr Können abzuschreiben, auf sie einzuhacken oder sie auszupfeifen. Eines ist sicher, dadurch wird es nur noch schlimmer. Und dann ist jeder von uns Mitschuld an der Misere oder gar dem Abstieg. Also: von außen unterstützen, motivieren, anfeuern und zeigen, dass man hinter ihnen steht. Und jetzt erst recht Party machen im Stadion!!! Das ist dann unser aller Beitrag.

 

Gruß T

 

PS: Den aktuellen Blog von “Scholle” findet Ihr natürlich immer noch hinter diesen Briefen der HSV-Anhänger.

 

14.09 Uhr

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