Archiv für das Tag 'Rudnevs'

Was läuft da wirklich mit Sisto?

28. Oktober 2015

Pione Sisto (re.) bei der U-21-EM im Duell mit dem Deutschen Emre Can

Pione Sisto (re.) bei der U-21-EM im Duell mit dem Deutschen Emre Can

Es ist wie eigentlich jedes Jahr seit 1987. Die 2. oder 3. Runde des DFB-Pokal findet ohne den HSV statt, und man denkt angesichts der sich reihenweise verabschiedenden anderen Bundesligisten: Was wäre doch möglich gewesen? Aber gut – der Titel scheint auch in diesem Jahr vergeben an den FC Bayern, der Wolfsburg gestern deutlich in die Schranken wies. Aber der HSV hat es in beinahe bewundernswerter Konstanz geschafft, diesen Wettbewerb zu verhunzen. Ab und an gab es undankbare Auslosungen, aber es gab eben auch Carl-Zeiss Jena, die Stuttgarter Kickers, den Karlsruher SC, Rot-Weiß Oberhausen, den VfL Osnabrück und andere, nicht zu vergessen den SC Paderborn – gefühlt ist nur Werder Bremen in den vergangenen Jahren häufiger gegen unterklassige Teams aus dem Pokal geflogen. Mit Frankfurt, Mainz, Hannover und Wolfsburg haben sich allein gestern vier Erstligisten verabschiedet, zwei weitere werden heute in direkten Duellen mit Sicherheit hinzukommen. Maximal neun Bundesliga-Clubs stehen im Achtelfinale – der HSV gehört nicht zu ihnen. Und kann sich folglich ganz auf das Nordduell gegen Hannover 96 am Sonntag vorbereiten.

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… und am Ende trifft der HSV! +++NEWS: Ekdal verletzt+++

24. Oktober 2015

Jubeltraube in Hoffenheim - irgendwo da drin steckt Sieg-Torschütze Lasogga

Jubeltraube in Hoffenheim – irgendwo da drin steckt Sieg-Torschütze Lasogga

Der HSV kommt langsam aus den Puschen, weil sich die Mannschaft unter Bruno Labbadia zu einem Experten für späte Entscheidungen gemacht hat. Schon zum dritten Mal in dieser Saison gelang der siegbringende Treffer ganz am Ende – das war zuvor schon gegen Stuttgart (3:2 durch Djourou in der 89. Minute) und in Ingolstadt (1:0 durch Gregoritsch in der 87. Minute) der Fall. Auch in der vorigen Saison hat’s am Ende gerappelt. 2:1 in Mainz (31. Spieltag) durch Kacar in der 87., 1:1 gegen Freiburg (32. Spieltag) durch Kacar in der 90., 1:1 durch Diaz im Relegations-Rückspiel in Karlsruhe in der 91. Minute. Nun war es also die 88. Minute, als Pierre Michel Lasogga den Schipplock-Pass zum entscheidenden Tor nutzte. „Das ist der Glaube, den wir in der vergangenen Saison bekommen haben, dass wir nie aufgeben. Das ist bei uns drin und auch bei den Gegnern, die wissen, dass wir nicht klein beigeben. Das ist schon mal ganz gut“, sagt Bruno Labbadia. Und: Endlich wieder ein Tor geschossen, nach genau 361 Minuten.

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Der erfolgreichste Stürmer im Team? Ganz klar: Gregoritsch…

12. Oktober 2015

Ist Michael Gregoritsch nur aus Außenspieler zu gebrauchen? Mitnichten...

Ist Michael Gregoritsch nur aus Außenspieler zu gebrauchen? Mitnichten…

Der Wochenstart könnte etwas weniger holprig sein. Findet auch Bruno Labbadia. Dennoch klagt der HSV-Trainer ob neuerlicher Ausfälle nicht, im Gegenteil: „Wir alle haben das Wochenende genutzt, um mal etwas Luft zu holen. Und jetzt geht es wieder los. Lewis und Nicolai haben heute mal pausiert“, so der Trainer über die zwei grippegeschwächten Mittelfeldspieler. Ob sie morgen wieder dabei sind, wenn gleich zweimal trainiert wird? „Das wissen wir noch nicht“, so Labbadia, „aber wir hoffen es.“ Rechnet man Gojko Kacar hinzu, der noch mit seinen Rückenproblemen zu kämpfen hat und im Training vorsichtiger agiert, sowie Albin Ekdal, der mit Problemen am Fuß zu kämpfen hat, und auch Marcelo Diaz (landet erst spät am Donnerstagabend wieder in Hamburg), scheint das defensive Mittelfeldzentrum vor dem Duell gegen den Champions-League-Teilnehmer Bayer Leverkusen vakant zu sein. Ausnahme: Gideon Jung, der seinerseits allerdings seit der Niederlage am dritten Spieltag in Köln trotz ordentlicher Leistungen nicht mehr in der Bundesliga zum Einsatz kam. Zuletzt spielte er zwei Spiele in der U23.
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Holtby top, Lasogga ein Rätsel, Olic enttäuscht

9. Oktober 2015

Bruno Labbadia beim Test gegen den dänischen Verein Viborg FF

Bruno Labbadia beim Test gegen den dänischen Verein Viborg FF

HSV-Trainer Bruno Labbadia gestern nach dem 3:0 im Test gegen Viborg mit seinem Zwischenfazit dieser Saison:

“Gerade unsere letzten zwei Bundesliga-Spiele hängen mir nach. Ich finde, dass wir ein paar Punkte zu wenig auf dem Konto haben für das, was wir bislang gespielt haben. Auf der einen Seite ist es okay, dass wir solche Leistungen gezeigt haben. Aber ich bin eher so gestrickt, dass ich mir in den Hintern beiße, weil eben Punkte fehlen, die wir gern in den Händen gehabt hätten. Aber insgesamt waren auch einige positive Dinge dabei.”

Zehn Punkte, 11. Tabellenplatz, so marschiert der HSV am kommenden Wochenende gegen Bayern Leverkusen ins zweite Viertel dieser Saison. Ich habe alle Bundesliga-Partien der vergangenen Wochen live im Stadion gesehen und erlaube mir deswegen eine total subjektive Einschätzung dessen, was wer bislang geleistet hat.

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Frankfurt kommt – Labbadia lässt Adler zappeln

18. September 2015

Rene Adler war im Abschlusstraining nur in der B-Elf - dennoch rechnen die meisten mit seinem Einsatz gegen Frankfurt

Rene Adler war im Abschlusstraining nur in der B-Elf – dennoch rechnen die meisten mit seinem Einsatz gegen Frankfurt

Es ist einfach anders, dieses Gefühl vor diesem Heimspiel. Selbst nach dem beeindruckenden Auftritt der Frankfurter am vergangenen Wochenende. Denn: Dieser HSV hat gezeigt, dass er Fußballspielen kann. Kontrolliert und sortiert, einfach strukturiert wie lange nicht. Weg ist das Gefühl, dass schon alles passen muss, um zu punkten. Weg auch das Gefühl, dass der HSV mit einem Gegentreffer quasi schon verloren hat. Das hat das Spiel in Gladbach gezeigt. Denn, die Verunsicherung der sieglosen Gladbacher mit einberechnet, der HSV hat wieder „einen Matchplan“ wie die neuartigen „Konzepttrainer“ (furchtbare Begrifflichkeiten…) immer wieder formulieren. Oder auf Hamburgisch: Bruno Labbadia hat die Mannschaft gepackt. Er hat sie spielerisch einen Schritt vorwärts machen lassen. Zwar noch nicht viel mehr als diesen einen Schritt – aber eben genug, um endlich auch mal wieder berechtigt selbstbewusst in ein Heimspiel zu gehen.
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Zinnbauer weg, Uysal übernimmt – und Spahic hofft wieder

16. September 2015

Soner Uysal (r.) übernimmt die U23 ab sofort als Cheftrainer

Soner Uysal (r.) übernimmt die U23 ab sofort als Cheftrainer

Eine Woche ist schnell rum. Vor allem, wenn man nahezu jeden Abend mit seinen Kumpels irgendwo sitzen und Fußball gucken kann – Mallorca und Sky machen es möglich. Abschalten von Fußball ist dort eher nicht drin – muss es aber auch nicht. Zumal es den positiven Nebeneffekt hat, dass man nahezu tagesaktuell informiert bleibt. Auch in Sachen Joe Zinnbauer, der heute bereits in St. Gallen als neuer Cheftrainer vorgestellt wurde. Vor zwei Tagen hörte ich von dem Gerücht – besser gesagt wurde ich von einem Kollegen aus der Schweiz im Urlaub angerufen und danach befragt. Jetzt ist es soweit: Viel Erfolg bei der neuen Aufgabe, Joe. Und im selben Moment heißt es natürlich auch: Alles Gute für die neue Aufgabe, Soner Uysal. Denn der ehemalige Stürmer des HSV übernimmt nach mehr als fünf Jahren als Assistenztrainer den Cheftrainerposten im Nachwuchsteam des HSV. Bis auf weiteres, wie ihm mitgeteilt wurde. „Ich spüre hierbei keinen Druck – ich spüre das Vertrauen. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass parallel nach einem anderen Cheftrainer gesucht wird“, so Uysal. Den ganzen Beitrag lesen »

Neuer Vertrag? Labbadia spürt „keinen Druck!“

14. September 2015

Freude: Bruno Labbadia mit Dennis Diekmeier in Mönchengladbach

Freude: Bruno Labbadia mit Dennis Diekmeier in Mönchengladbach

Bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Heute beim HSV half gegen das schlechte Wetter auch die schöne Erinnerung – nämlich die an das 3:0 in Mönchengladbach. Bruno Labbadia entspannt, die Spieler locker. Zwei freie Tage zum Genießen lagen hinter ihnen, aber es sollen keine entspannten Tage in dieser Woche bleiben. „Es war gut, aber es war bestimmt nicht alles super“, sagte Bruno Labbadia heute in einer sachlichen Bilanz. „Nächsten Sonnabend kann es schon wieder ganz anders sein.“ Dann kommt nämlich Eintracht Frankfurt in den Volkspark mit Torjäger Alex Meier. Dennoch, so Labbadia: „Es war unheimlich wichtig, dass wir das schwierige Auftaktprogramm bewältigt haben. Sechs Punkte – das ist ordentlich. Ich hoffe, das gibt uns weiterhin Auftrieb.“

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Brunos Buben trudeln ein – Bolton wollte Rudnevs

8. September 2015

Artjoms Rudnevs will bald wieder auf den Fußballplatz

Artjoms Rudnevs will bald wieder auf den Fußballplatz

Ganz ausdrücklich möchte ich mich aus der Berichterstattung über das Privatleben von Artjoms Rudnevs heraushalten, am Ende des Blogs gibt es lediglich ein paar Zeilen zu Transfergeschichten rund um den lettischen Angreifer. Viel interessanter ist in diesen Tagen vor dem Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach, wie Trainer Bruno Labbadia sein Team zusammen bastelt. Heute sind mit Ivica Olic, Zoltan Stieber und Marcelo Diaz drei Nationalspieler nach Hamburg zurückgekehrt. Weitere vier sind morgen noch im Anmarsch. Emir Spahic wurde heute bereits erwartet, aber er ist in Gladbach sowieso gesperrt – fehlen noch Michael Gregoritsch, Gotoku Sakai und Albin Ekdal. Reichen die nächsten Tage, um alle frisch in den Borussia-Park zu schicken?

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Also dann, warten wir es ab…

25. August 2015

Gideon Jung gilt als Lichtblick in Sachen Talentförderung beim HSV

Während viele Talente gehen, gilt Gideon Jung aktuell als Lichtblick in Sachen Talentförderung beim HSV

Manche Tage gestalten sich sehr zäh. Insbesondere dann, wenn man viel warten muss. So, wie heute. Gefühlt 100 Telefonate, gefühlt tausende Fragen – und faktisch eine Antwort: „Warten wir es ab.“ Heute bedeutete das: Zuerst wartet man eigentlich nur noch auf die Vollzugsmeldungen (Demirbay, Jiracek, Gouaida), dann erhofft man sich parallel oder zumindest im Anschluss an die Abgänge neue Infos bezüglich neuer Spieler. Aber nichts kommt. Im Gegenteil: Die vielen bisher genannten Optionen scheinen allesamt keine Rolle mehr zu spielen und werden dementiert. Heute auch der bei Inter Mailand spielende Spahir Taider (19). Allein dass überhaupt noch jemand kommen soll, bekommt man gesagt. Inoffiziell natürlich. Offiziell antwortete einzig Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer gestern – und das ausweichend. Man müsse abwarten. Was sonst….?! Den ganzen Beitrag lesen »

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