Archiv für das Tag 'Rudnevs'

Nullnummer mit Lichtblicken

20. Februar 2016

Gideon Jung bedankt sich nach dem Spiel bei den HSV-Fans

Gideon Jung bedankt sich nach dem Spiel bei den HSV-Fans

Ziemlich schlapp trotteten die Profis des HSV heute Mittag beim Auslaufen über ihren Trainingsrasen. Kein Wunder, nach der langen Busrückfahrt waren sie nicht eben ausgeruht – doch viel mehr dürfte den Kickern wie Blei in den Beinen gelegen haben, dass sie zwei wertvolle Punkte in der Frankfurter Commerzbank Arena verloren haben. Es war ansatzweise eine Parallele zum Stuttgart-Spiel vor ein paar Wochen, nur dass diesmal der HSV die überlegene Elf war. Und mit dem zweiten Unterschied, dass damals die bessere Mannschaft, nämlich der VfB, gewonnen hat, während der HSV sich diesmal mit einem Punkt zufrieden geben musste. „Wir haben zwei Punkte liegen gelassen und uns nicht belohnt“, bilanzierte Außenverteidiger Matthias Ostrzolek. Dass die zweite Hälfte dabei nicht so laufen würde wie die erste, als der HSV mindestens fünf sehr gute Möglichkeiten besaß, war ja klar. Das ändert aber nichts daran, dass die Hamburger über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren. Und es waren einige Lichtblicke dabei – und auch einige Sorgenkinder zeichnen sich immer deutlicher ab. Die Debatte, wonach immer nur die anderen vollblind sind, wenn der HSV mal ein Spiel gewinnt oder die Chance dazu hat, ist jedoch völlig überflüssig – auch wenn sie hier in den Blog-Kommentaren mit großer Freude geführt wird.

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Labbadia heizt den Konkurrenzkampf an

11. Februar 2016

Hamburger Jubel nach dem 3:0 im Hinspiel in Mönchengladbach

Hamburger Jubel nach dem 3:0 im Hinspiel in Mönchengladbach

HSV-Trainer Bruno Labbadia hat heute auf der Pressekonferenz endlich wieder den Konkurrenzkampf ausgerufen. Ilicevic nach Suspendierung wieder da. Ekdal nach langer Fußverletzung wohl wieder im Kader. Cleber soll sich nicht mit seiner Rolle als Nummer drei in der Innenverteidigung des HSV zufrieden geben. Spielt Lasogga oder Rudnevs – die Entscheidung sei noch nicht gefallen. Und wie entwickelt sich der Zweikampf zwischen Diekmeier und Sakai auf der rechten Verteidiger-Position. Mit dem zurückkehrenden Konkurrenzkampf, dessen ist sich Labbadia sicher, hält ein (unsichtbarer) Baustein wieder Einzug im HSV-Spiel, der in den vergangenen Wochen deutlich gefehlt hat. Doch wer hat jetzt die Nase vorn für die Partie am Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach? In Wirklichkeit wird sich wohl erstaunlich wenig ändern.

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Labbadia: „Nicht von Angst leiten lassen!“ ******Drmic kommt*****

31. Januar 2016

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Das Rätsel ist gelöst. Josip Drmic ist der neue Stürmer des HSV. Wie der HSV mitteilte, kommt der Schweizer Stürmer zum Medizin-Check nach Hamburg. Danach soll er einen Leihvertrag bis Saisonende erhalten. Bereits im vergangenen Jahr hatte Sportchef Peter Knäbel kräftig an Drmic gebaggert. Sein damaliger Verein Bayer Leverkusen hat ihn aber nicht freigegeben. Nun ist Drmic in Mönchengladbach (Vertrag bis 2019) und konnte im zweiten Anlauf nach Hamburg geholt werden. Noch ein Gerücht: Mittelfeldspieler Gökhan Inler (31, Leicester City) werde vom HSV umworben.
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Frust bei Ivo Ilicevic über die vergebene Chance zur Führung

Frust bei Ivo Ilicevic über die vergebene Chance zur Führung

Mit nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen, zwei Niederlagen zum Rückrunden-Start und dazu noch dieser Minus-Leistung in Stuttgart hat sich der HSV seine sportliche Krise genommen. Sie führt dazu, dass nach dem 1:2 beim VfB Stuttgart und dem damit verbundenen zusammenschmelzen des Vorsprungs auf Relegationsrang 16 auf drei Punkte Alarmstufe Gelb ausgerufen wird rund um den Hamburger Volkspark. Nur zwei Punkte mehr hat der HSV auf dem Konto im Vergleich zum 19. Spieltag der vorigen Saison. „Es kann alles sehr schnell gehen, wenn wir so spielen wie in Stuttgart“, sagte Kapitän Johan Djourou. Und Regisseur Aaron Hunt meinte zum drohenden Abstiegskampf: „Wir haben ja nie etwas anderes gesagt. Wir wollten Punkte sammeln, um Vorsprung nach unten zu sammeln. Nun müssen wir so schnell wie möglich aus den Fehlern lernen und dürfen uns nicht verrückt machen lassen.“ Ein neuer Spieler könnte helfen – morgen um 18 Uhr endet das Transferfenster, und der HSV will bis dahin etwas hinbekommen.

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Mané kommt – und Traoré hinterher?

24. Januar 2016

HSV-Debüt in Stuttgart? Carlos Mané kommt

HSV-Debüt in Stuttgart? Carlos Mané kommt

Gestern hat Bruno Labbadia das Thema Neuverpflichtungen noch bewusst klein gehalten. Aber schon heute ist klar, was sich ohnehin andeutete in den vergangenen Tagen: Der HSV wird sich mit Carlos Mané verstärken. Der Außenstürmer von Sporting Lissabon könnte somit schon am kommenden Sonnabend beim Auswärtsspiel in Stuttgart eine Option werden. Gestern Abend wurde bekannt, dass Mané nicht mehr im Sporting-Kader für das Liga-Spiel bei Ferreira (3:1 für Sporting) stehen würde. Am heutigen Sonntagmorgen berichteten mehrere portugiesische Medien von der bevorstehenden Einigung. Vom HSV gibt es noch keine offizielle Bestätigung, aber die dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Zumal „L’Equipe“ den Deal als perfekt gemeldet hat. Aber nicht nur das: Sportchef Peter Knäbel hat noch eine weitere Verstärkung an der Angel. Sein Name ist Bertrand Traoré vom FC Chelsea. Ein Mittelstürmer aus der zweiten Reihe des Premier-League-Vereins – bei Traoré ist der HSV allerdings noch lange nicht so weit wie bei Mané.

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„Nicht zufrieden geben mit 1:2 gegen Bayern“

23. Januar 2016

Aaron Hunt, verfolgt von Bayern-Profi Xabi Alonso

Aaron Hunt, verfolgt von Bayern-Profi Xabi Alonso

***ERGÄNZT: Einigung zeitnah? Carlos #Mane steht nicht im Kader von Sporting Lissabon. #HSV -Direktor #Knäbel verhandelt weiter.***
Eigentlich, das war die Hoffnung vor dem Rückrunden-Auftakt des HSV gegen den FC Bayern, sollte dieses Spiel ja Orientierung bieten. Wo steht der HSV wirklich nach der nicht ganz unproblematischen Rückrunden-Vorbereitung? Würde Pierre Michel Lasogga mit seiner latent angeschlagenen Schulter unter Wettkampfbedingungen dagegen halten können? Wie hat sich der HSV entwickelt gegenüber dem 0:5 zum Saisonstart bei den Bayern? Und vor allem: Steht zu befürchten, dass das Hamburger Team – trotz scheinbar komfortablen Vorsprungs – doch noch in die Abstiegszone schliddern kann? Zumindest die letzte Frage kann mit einem vorsichtigen „Nein“ beantwortet werden, was am Ende des Spiels im Stadion schon reichte, dass die HSV-Mannschaft mit Beifall verabschiedet wurde. Ansonsten blieb nach respektabler Leistung vor allem Ärger über das Ergebnis. „Das Resultat ist kacke“, brachte es Trainer Bruno Labbadia auf den Punkt. In eine ähnliche Schublade griff Torwart Rene Adler. „Jede Niederlage kotzt mich an!“ Und Kapitän Johan Djourou – wo wir gerade bei Körper-Ausscheidungen sind – setzte nach: „Verlieren ist immer scheiße!“

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Weihnachtsgedicht, Teil drei

26. Dezember 2015

Liebe „Matz-abber“!

 

Ist es nicht so? Da strampelt man sich wochenlang für diese Festtage ab, und dann ist Weihnachten auch schon wieder vorbei. Die Zeit läuft . . . Ich hoffe, dass Ihr alle wunderbare Feiertage hattet – und dass Ihr auch den morgigen Sonntag, quasi die Zusatzzahl, noch in Ruhe genießen könnt.
Hier an dieser Stelle erscheint heute, am zweiten Weihnachtstag, der letzte Teil des HSV-Gedichtes. Es geht vorrangig um die Offensive-Abteilung. Viel Spaß damit – und lasst es gemütlich und besinnlich ausklingen . . .

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Falsches Spiel mit Stieber – aber Holtby macht vieles richtig

21. Dezember 2015

Kraftpaket und "Duracell-Bunny": Lewis Holtby verfügt über überdurchschnittlich viel Energie

Kraftpaket und „Duracell-Bunny“: Lewis Holtby verfügt über überdurchschnittlich viel Energie

Die Mannschaft ist weg. Zumindest der große Teil. Lediglich die Langzeitverletzten Gojko Kacar, Albin Ekdal und der frisch verletzte Marcelo Diaz arbeiten auch über die Feiertage an und im Stadion, während auch der Großteil der Geschäftsstelle ausgeflogen ist. Dietmar Beiersdorfer bleibt in Hamburg, Trainer Bruno Labbadia zieht es auf die Insel und der Direktor Profifußball ist eh auf Abruf. Immerhin gilt es für ihn, Spieler abzugeben, um nach Möglichkeit noch einen oder zwei neue Spieler nach Hamburg zu lotsen. Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer: „Es ist nicht auszuschließen, dass nichts passiert. Aber wir wollen vorbereitet sein.“
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Der perfekte Abschied – trotz des Spiels…

20. Dezember 2015

Es war der perfekte Abgang nach einem Jahr voller Leid für den HSV, seine Spieler und noch mehr seine Anhänger. Die Fans feierten ihre Mannschaft, während über die Leinwände noch einmal die (wenigen) Höhepunkte des HSV-Jahres gezeigt wurden. Dass das Spiel zuvor gegen Augsburg eines der schwächsten Spiele der Hinrunde war – beiseitegeschoben. Dass man trotz ordentlicher Leistungen somit „nur“ 22 Punkte auf dem Konto hat und sich noch nicht entscheidend von unten abgesetzt hat – für einen Moment lang nebensächlich.

Es wurde innegehalten und demütig betrachtet, woher man gekommen ist. „Wir sind extremst enttäuscht, 22 Punkte sind durchschnittlich“, resümierte Trainer Bruno Labbadia heute Vormittag, „aber die letzten acht Monate haben mir sehr viel Freude gemacht. 2015 war das emotionalste Jahr meiner Karriere.“ Eine Ansicht, mit der Labbadia sicher nicht allein ist…
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Labbadia ist „Hamburger des Jahres“ – Quartett vor dem Absprung

16. Dezember 2015

Ehre: Bruno Labbadia ist der "Hamburger des Jahres 2015"

Ehre: Bruno Labbadia ist der „Hamburger des Jahres 2015“

Heute bekommt er den Preis, den er sich hart erarbeitet hat: Bruno Labbadia wird von HH1 zum „Hamburger des Jahres“ gekürt. Und er wird sich wieder von seiner besten Seite präsentieren. Als bodenständiger, sympathischer HSV-Trainer mit einem Maximum an Identifikation für seinen HSV. Und als Medienprofi. Denn eigentlich war ihm heute nicht nach feiern zumute. Im Gegenteil. Eine aufkommende Erkältung sowie einige offizielle Abendtermine (darunter auch die Weihnachtsfeiern mit Mannschaft sowie mit der kompletten Belegschaft) in den letzten Tagen haben dem Trainer – wie er es selbst immer wieder ausdrückt – „einige Körner“ gekostet. Soll heißen: Auch Labbadia dürfte froh sein, nach dem letzten Hinrundenspiel gegen Augsburg endlich in die Winterpause zu gehen, um neue Kraft zu tanken.
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