Archiv für das Tag 'Rudnevs'

Labbadia: “Das sollte uns Auftrieb geben.”

2. August 2015

Es geht bergauf. Langsam, aber immerhin. Der 2:1-Sieg gegen Hellas Verona, in der vergangenen Saison Tabellendreizehnter in Italien, sollte dem HSV zusätzlich Auftrieb geben. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr verlor der HSV in Lübeck „italienisch“. 0:2 gegen Lazio Rom. Gefühlt ein 0:4 oder 0:5. Der HSV war chancenlos. Das war am 8. August 2014. Damals hatte der HSV in folgender Formation begonnen: Adler; Diekmeier, Djourou, Kacar, Jansen; Behrami, Arslan; Ilicevic, van der Vaart, Stieber; Rudnevs. Die Frage ist, ob die diesjährige Mannschaft stärker ist, als jene, die sich vor einem Jahr von Lazio, am Ende der Spielzeit 204/15 auf Platz drei eingelaufen, schwindelig spielen ließ. Quervergleich hinken natürlich, sie sind auch nicht zugelassen, weil sie im Grunde genommen Spielkram sind – aber da es jetzt einen Sieg gegen Italiener gab, müsste es ja positive Auswirkungen haben. Eigentlich.

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Ex-Trainer Andersen: “Berggreen will gern nach Hamburg”

30. Juli 2015

Würde Berggreen gern nach Hamburg lotsen: HSV-Trainer Bruno Labbadia

Würde Berggreen gern nach Hamburg lotsen: HSV-Trainer Bruno Labbadia

Labbadias Taktik griff: Auf stark verkürztem Feld mit zwei großen Toren wurden Tore en masse erzielt. Abwurf vom Keeper – Schuss – Tor. Meist waren es nicht mehr als zwei Ballkontakte bis zum Torabschluss. Das Trainieren der Handlungsschnelligkeit und vor allem schnelle Erfolgserlebnisse sind der Kern dieser Trainingsspielform. Bei einer Mannschaft, die gerade in Sachen Torgefahr Nachholbedarf hat eine mehr als sinnvolle Geschichte. Ebenso wie die anhaltende Suche nach Verstärkung für die Offensive. Den ganzen Beitrag lesen »

Jung ist längst alt genug

29. Juli 2015

Gideon Jung

Gideon Jung

Gideon Jung staunte ein wenig, als er in Flensburg für das schönste Tor des Spiels seine Auszeichnung bekam. Besser gesagt, er schaute ein wenig fragend zum Trainer rüber, als ein Carlsberg-Mitarbeiter ihm eine überdimensionale Bierflasche überreichte. Der Moderator und Testspielveranstalter, der stellvertretende SHZ-Chefredakteur Jürgen Muhl, reagierte: „Vielleicht sollten wir erst einmal den Trainer um Erlaubnis bitten, oder?“ Aber Bruno Labbadia winkte ab und sagte: „Der heißt nur Jung – aber er ist alt genug. Und vernünftig.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Marcelo Diaz ist zurück: “Ich hatte nichts zu feiern” – HSV bezwingt Aalborg mit 4:1

28. Juli 2015

Marcelo Diaz ist wieder da - mit großen Zielen

Marcelo Diaz ist wieder da – mit großen Zielen

Der Held ist zurück. „Er hat mein Herz gerettet“, sagte Uwe Seeler im Vorbeigehen, auf den chilenischen Ausgleichstorschützen aus dem Relegationsrückspiel angesprochen. „Ohne den Treffer wäre ich heute vielleicht nicht mehr hier“, scherzte Seeler weiter, „aber auf jeden Fall wären wir ohne ihn heute nicht mehr in der ersten Liga.“ Und das stimmt wahrscheinlich. Wobei Marcelo Diaz sich selbst nicht als Nichtabstiegs-Held sieht. Er habe nicht einmal richtig gefeiert, sagt er. „Warum auch? Dafür, dass wir die Klasse gehalten haben? Nein, das ist für einen großen Verein wie den HSV Pflicht. Das muss sicher sein. Von daher hatte ich nichts zu feiern.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Das warnende Beispiel Lasogga

25. Juli 2015

Lasogga

Hier freut sich Pierre Michel Lasogga (l.) noch über sein 1:0 in Kassel

Vor ein paar Tagen schon hat HSV-Trainer Bruno Labbadia seine Mannschaft in Harsewinkel zusammen getrommelt. Er hat ihnen gegen Mitte des Trainingslagers angekündigt, dass das Pensum in der Klosterpforte hoch bleiben würde – drei Einheiten pro Tag. Kein freier Nachmittag, wie sonst üblich. Dafür würden die Spieler ein freies Wochenende haben. Unklar ist, ob diese Ankündigung etwas zu tun hat mit Labbadias Unzufriedenheit, die sich nach dem 2:0 im abschließenden Test insbesondere gegen Pierre Michel Lasogga richtete. Aber dass ein Spieler wegen schlechter Leistung in einem Testspiel vorzeitig ausgewechselt wird – das ist schon außergewöhnlich.

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Transfer-Doppelschlag: Gregoritsch ist da, Schipplock kommt

23. Juli 2015

Um kurz vor 15 Uhr ist Michael Gregoritsch endlich im HSV-Quartier in Harsewinkel eingetroffen. Das lange Hickhack um seinen Wechsel nach Hamburg hat ein Ende. Der Österreicher unterschreibt einen Vertrag bis 2019. Doch damit nicht genug: Am Freitagmittag wird ein weiterer neuer Stürmer im Trainingslager erwartet. Es ist Sven Schipplock, 26 Jahre alter Angreifer von 1899 Hoffenheim, den Sportdirektor Peter Knäbel nach den gescheiterten Gesprächen um den Braunschweiger Emil Berggreen vom HSV übereugt hat. Schipplock soll nach überstandenem Medizincheck einen Dreijahresvertrag unterschreiben. Gregoritsch und Schipplock – ein echter Doppelschlag beim HSV, den sich der Verein insgesamt etwa 5 Millionen Euro kosten lässt.

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Emir Spahic: „Ich bin sehr ruhig. Und ich möchte, dass alles so bleibt.“

20. Juli 2015

Spahic (r.), Olic

Emir Spahic (r.) mit Ivica Olic beim Training

Emir Spahic. Wie können wir diesen Spieler einordnen? Nachdem der 34 Jahre alte Verteidiger bei seinem früheren Verein Bayer Leverkusen keine Interviews gegeben hat, ist er nun beim HSV schon zum zweiten Mal vor die Kameras getreten. Das erste Mal war in der Schweiz, als ihn die Hamburger gerade verpflichtet hatten. In Graubünden blieb es allerdings bei einigen freundlichen Begrüßungsfloskeln. Nun, in der Klosterpforte, nahm sich der bosnische Nationalverteidiger mehr Zeit. Doch irgendwie bleibt er schwer zu greifen, weil ein spezielles Thema nicht zu erörtern ist. Er möchte es nicht, so scheint es.

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0:2 in Bielefeld – erster Dämpfer für den HSV

18. Juli 2015

Matz ab in Bielefeld

Wie immer gut vertreten: Matz ab in der Bielefelder Schüco Arena

Eine Woche nach dem Titelchen beim Telekom-Cup kassierte der HSV seine erste Testspielniederlage der Saison-Vorbereitung. Zum Auftakt des Trainingslagers in Harsewinkel machte Trainer Bruno Labbadia mit seinem Team bei Arminia Bielefeld Station. Das Wetter war top, die Kulisse ebenfalls – aber auf dem Rasen blieb zu viel Stückwerk. Die Hamburger verloren verdient mit 0:2. Trotzdem gab es auch erfreuliche Nachrichten. Albin Ekdal ist endlich richtig da und hat seinen Vierjahresvertrag unterschrieben – und dann gab’s noch eine Personalie.

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