Archiv für das Tag 'Robben'

Fink setzt in München auf Offensive – hoffentlich…

27. März 2013

*****Update: Training ist erst um 15 Uhr an der Arena! *****

Er ist wieder da. Und das besser denn je. Zumindest besser als bisher in dieser Saison – sagt er selbst. „Ich habe mir wieder Selbstvertrauen geholt, bin heute noch etwas schlapp – aber ich bin wieder richtig gut drauf.“ Ein verschmitztes Lächeln dazu – und fertig war die Portion Hoffnung auf einen Erfolg in München. Denn: Mit Rafael van der Vaart hat der HSV zuletzt in München zwei Siege und ein Remis geholt. Ob die Bayern sowas wie sein Lieblingsgegner sind? „Nein“, sagt der Mann mit der Rückennummer 23, „aber es ist immer etwas Besonderes, in München zu spielen.“ Dass dies mal dauerhaft angedacht war, dass der “kleine Engel” durchaus mal mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht wurde – es interessiert van der Vaart nicht mehr. Auf die Frage, wie weit die Gespräche damals fortgeschritten waren, sagt der „Maestro“: „Die Sache mit den Bayern lief mehr über die Zeitungen, das war nie konkret.“

Zum Glück nicht.

Vier Tore in den letzten vier Länderspielen – so lautete van der Vaarts Antwort auf die in den Niederlanden wachsenden Kritik an ihm und seinem kongenialen Mannschaftskollegen (und Konkurrenten) Wesley Snijder. Zu unfit seien die beiden, körperlich dem Tempo der jüngeren Spieler nicht mehr gewachsen heißt es da. Und auch in Hamburg wird immer wieder über van der Vaarts körperliche Verfassung getuschelt. Zumal, wenn es wie zuletzt mal nicht so richtig rund läuft werden dem Niederländer seine Pfunde zu viel vorgehalten. Dabei, und das muss man dazu sagen, van der Vaart ist ein echter Straßenfußballer. Er lebt nicht asketisch, das ist ziemlich klar. Aber er ist gesegnet mit einem Talent, dass ihn nie gezwungen hat, übermäßig fleißig zu werden. Van der Vaart braucht den Ball, stumpfes Kraft- oder Ausdauertraining ist nichts für den Techniker, der allerdings – das muss gesagt sein – absolut nicht unfit ist. Nein, der Mann hat tatsächlich in dem Moment Spaß, wo er einen Ball an den Füßen hat. Er ist noch nicht satt, wie es viele Weltstars irgendwann sind. Van der Vaart ist Meilen davon entfernt, sein Programm für den üppigen Gehaltscheck einfach abzuspulen. Abgestumpft ist er maximal im Umgang mit uns (zugegebenermaßen oft tatsächlich nervigen) Journalisten. Aber selbst nach dem 1000. Interview gibt sich van der Vaart Mühe, höflich zu sein.

So wie heute. Da saß er auf der Empore im PK-Raum der Imtech-Arena und stellte sich vor dem Nord-Süd-Gipfel den Fragenden, unter denen sich eine Schulkasse befand. Welchen Moment aus einem Spiel in München er noch in besonderer Erinnerung hat, wurde gefragt. Und er antwortete ohne zu zögern: „Das war mein schönes Tor gegen Oliver Kahn“, so van der Vaart über seinen 1:1-Ausgleichstreffer in der Allianz-Arena am 28. April 2007, bei seinem letzten Auftritt mit dem HSV beim Rekordmeister. Wie jetzt sein Torgefühl ist? „Ob ich ein Tor mache? Also wenn man zwei Tore in zwei Länderspielen gemacht hat, dann kann man mal eine Serie beginnen.“

Am besten in München, so der Linksfuß mit einem Augenzwinkern. Denn auch er weiß, dass nominell in München nicht viel zu holen ist. Bei der niederländischen Nationalmannschaft hat van der Vaart kurz mit Robben gesprochen, ihn gefragt, ob er von Beginn an spielt. Robben wusste es nicht. „Weil am Dienstag Juventus Turin ansteht“, sieht auch van der Vaart ne Menge Ablenkungspotenzial in dem bevorstehenden Viertelfinal-Hinspiel. So wie Fink. „Ich war auch mal Fußballer“, erzählt der Ex-Bayern-Profi, „und natürlich schwirrt so ein wichtiges Spiel n den Köpfen der Spieler herum. Ich kenne das, da ist man häufig vom Kopf her schon beim nächsten Spiel.“

Dennoch, es müsste schon alles passen (und noch ein wenig mehr), um in München zu gewinnen. Van der Vaart sieht es so: „Wenn wir genauso wie in Dortmund spielen und Bayern einen nicht so guten Tag hat – dann haben wir vielleicht eine Chance.“ Fink ist da schon etwas optimistischer. „Wir haben nach der letzten Länderspielpause in Dortmund gewonnen. Und wir haben gerade gegen die Topteams gezeigt, dass auch wir zu Topleistungen fähig sind. Ich rechne mir auch in München etwas aus.“

Zumindest will Fink mutig spielen lassen. Offensiv. „Wenn wir da verlieren, dann mit einem guten Spiel. Wir werden frech spielen, nach vorn spielen. Ähnlich wie in Dortmund.“ Allerdings mit einer anderen Aufstellung. So deutete Fink heute an, dass er wohl auf Tomas Rincon verzichten werde. Der Venezolaner habe zweimal 90 Minuten in den Beinen und kehrt erst am Donnerstag zur Mannschaft zurück. Ich brauche Spieler, die körperlich und geistig auf Topniveau sind.“ Und das sei Rincon wohl eher nicht. Glaubt Fink.

Finks Plan ist gut, sagt er. Allerdings scheint er gedanklich noch nicht zu 100 Prozent sicher, welchen Plan er spielen will. Mit Per Skjelbred neben Milan Badelj? Es wäre eine hervorragende Alternative zu Rincon. Der Norweger ist zwar nicht ganz so defensivstark wie Rincon, allerdings besticht Skjelbred neben seiner Ballsicherheit vor allem durch seine Laufleistung. Davor würde Rafael van der Vaart als hängende Spitze hinter Artjoms Rudnevs spielen, während Son wieder auf die rechte Seite rückt. Und ganz ehrlich, ich glaube, Fink wollte eigentlich zunächst ohne Son spielen und hat sich das nach dessen Mut gebendem Siegtreffer für die südkoreanische Nationalelf wieder anders überlegt.

Aber warten wir es ab. Am Freitag beim Abschlusstraining sei die Startformation wohl erkennbar, sagt Fink, der in den wenigen Tagen bis zum Spiel vermehrt auf Videostudium mit den Spielern setzt. Im Training seien die taktischen Dinge zumindest nicht mehr annähernd durchzusetzen.

Egal wie, ich würde mich freuen, wenn Fink bei seinem ersten Auftritt als HSV-Trainer an alter Wirkungsstätte (zumindest die Stadt) in München mutig auftritt. So, wie Düsseldorf. Oder Arsenal. Wobei ich die Einschätzung, Düsseldorf war dem Sieg nah, nicht teile. Ich habe das Spiel 90 Minuten gesehen und hatte dabei immer das Gefühl, dass die Bayern die ganze Geschichte etwas unterschätzt haben und ihre Fehleinschätzung mit einem kurzen Zwischenspurt nur korrigierten.

In diesem Sinne, morgen kann ich Euch hoffentlich schon etwas mehr zur geplanten Startelf sagen. Bis dahin wünsche ich Euch einen schönen Abend, eine gute Nacht und sage (schreibe): Bis morgen!

Scholle

Fußball-Nachrichten – heute etwas länger

12. April 2012

Es gibt ja so viele Nachrichten vom und über den Fußball. Richtig gute Nachrichten, oder eben nur Nachrichten, die man aus der Entfernung betrachten kann. Also abseits des Hamburger Aspektes. Zum Beispiel die hier:

Dietmar Beiersdorfer hat dem abstiegsbedrohten 1. FC Köln als Nachfolger von Sportdirektor Volker Finke eine Absage erteilt. „Ich habe Herrn Horstmann angerufen und informiert, dass ich nicht zur Verfügung stehe“, sagte Beiersdorfer dem Kölner Express.

Und dann noch eine Nachricht zum und vom 1. FC Köln: Trainer Stale Solbakken hat heute – wie immer – ganz normal das Training des FC geleitet.

Das ist die Nachricht. Eigentlich nichts Besonderes, aber beim zweiten Hinsehen bemerkt man dann – ganz still für sich: „Hey, noch immer kein Trainerwechsel in Köln, die gehen also auch baden . . .“

Mit wem baden? Mit Kaiserslautern, natürlich. Alles andere darf sich jeder selbst ausrechnen.

Irrtum. Alles mein Irrtum. Solbakken ist nun doch entlassen worden. Und nun könnten die Kölner vielleicht ja doch noch anfangen, guten Fußball zu spielen. Um damit dem HSV gefährlich werden zu können.

Aber weiter mit den Nachrichten:

„Der FC Bayern ist der absolute Branchenführer. Sie haben uns die Erfolge und die wirtschaftlichen Voraussetzungen voraus. Wir sind nicht so vermessen, zu behaupten die Bayern abzulösen. Doch wir schicken uns an, die Lücke zu schließen.“ Sagt Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach dem Sieg im Spitzenspiel gegen Bayern München.
Wenn man bedenkt, dass Dortmund vor einigen Jahren noch am Hungertuch genagt hat. Das ist mal ‘ne Aussage von Watzke.

Oder auch das Wort zum Donnerstag vom Kaiser:

„Bei mir als Trainer hätte er nicht geschossen. Er war der Gefoulte. Es stand ihm nicht zu, den Elfmeter zu schießen. Aber vielleicht ist das noch nicht bis nach Holland vorgedrungen“, monierte Bayern-Ehrenpräsident Franz Beckenbauer nach der Niederlage in Dortmund. Gemeint war Elfmeter-Versager Arjen Robben.
Zum Glück ist Beckenbauer ja kein Trainer des FCB.

Und zu Robben, der das Gegentor mitverschuldete, in der Nachspielzeit noch das 1:1 vergab (neben dem Elfmeter): Seine stärkste Szene hatte Robben erst nach dem Spiel. Trotz seiner schwachen Vorstellung stellte sich der WM-Zweite den Fragen der TV-Journalisten. „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Ich habe in den letzten Jahren zehn oder elf Elfmeter in Serie verwandelt. Heute war es der erste, den ich verschossen habe. Ja, das ist peinlich, Entschuldigung“, räumte er niedergeschlagen ein.

Bei nun sechs Punkten Rückstand auf den BVB schreibt FCB-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Meisterschaft nahezu ab: „Ich schätze, dass der BVB zu 99 Prozent deutscher Meister ist. Aber mit der Gratulation warten wir lieber, bis das auch tatsächlich perfekt ist.“

Und dann nach Hannover – auch nette Fußball-Nachrichten:

Die 96-Fans hatten nach dem Sieg gegen den reichen Nachbarn aus der Autostadt (VfL Wolfsburg) entsprechend viel Spaß und sangen fröhlich: „Wir sind die Nummer eins im Norden.“ Besonders deutlich wird das auch mit Blick auf das nächste Nachbarschafts-Duell am Samstag beim HSV. Der vermeintlich kleine HSV hat den großen im zweiten Jahr hintereinander deutlich abgehängt, der Hannoversche Sportverein von 1896 fährt am Sonnabend als klarer Favorit nach Hamburg.

Der 96-Coach blickte wie die meisten Spieler schnell nach vorne. „Beim nächsten Derby am Samstag müssen wir wieder eiskalt zuschlagen und nachlegen“, sagte Mirko Slomka und forderte: „Wir dürfen jetzt nicht nachlassen, sondern müssen unsere Position verteidigen.“
Trotz des 46. Pflichtspiels in dieser Saison haben die Hannoveraner offensichtlich noch Kraftreserven.

„Wir ziehen die letzten drei Wochen voll durch“, kündigte Mittelfeldspieler Jan Schlaudraff an: „Das fängt am Sonnabend in Hamburg an.“

Ja, so viele Nachrichten um die schönste Nebensache der Welt.

Und dann gibt es ja noch den „großen HSV“. Die Nachrichten um die Raute sind in diesen Tagen, Wochen und Monaten nicht so besonders schön, aber immerhin, es gibt noch Nachrichten von diesem Klub, der in dieser Saison so richtig und nach allen Regeln der Kunst klein gemacht wurde – und wird.

Es gibt übrigens noch 1500 Karten für das Spiel gegen Hannover 96. Das mal als erste Nachricht von der Raute. Ja, es gibt sie doch noch, die guten Nachrichten aus dem Volkspark.

Ihr merkt vielleicht, wie geladen ich immer noch bin.
So, wie sich diese Mannschaft gegen Hoffenheim abschlachten ließ, so muss man mit dem Schlimmsten rechnen. Man muss dem Abstieg einfach schon mal in die Augen blicken, denn wo ist denn noch ein noch so kleiner Hoffnungsschimmer? Ich sehe keinen. Keinen mehr. Dieses Team hat restlos versagt. So, wie ich es nie für möglich gehalten hätte. Wenn Hoffenheim in den letzten 30 Minuten nicht auf „Trainingsspielchen“ umgeschaltet hätte (Danke, Markus Babbel!), dann hätte es auch ein 0:7 oder 0:8 geben können. Dieser HSV ist von allen guten Geistern verlassen, in dieser desolaten Verfassung verspielt die Mannschaft auch noch den letzten Kredit bei ihren letzten treuen Fans. Es ist einfach nur noch erbärmlich – ich bin zutiefst schockiert. Und das wird sich so schnell auch nicht wieder legen.

Dazu passt dann auch diese Nachricht vom HSV:

Der HSV zeigte vor allem in der Defensive eine indiskutable Leistung. Diesen Schuh musste sich auch Kapitän und Abwehrchef Heiko Westermann anziehen. „Wir haben dumme Fehler gemacht. Das Ergebnis ist eine Katastrophe. In unserer Situation können wir so etwas einfach nicht abliefern“, sagte der Innenverteidiger und schob dann noch eine Abstiegskampf-Phrase hinterher: „Am Wochenende müssen wir eine Reaktion zeigen.“

Oder auch die: Sportchef Frank Arnesen nach dem 0:4-Debakel: „Wir hatten vorher darüber gesprochen, dass wir mit einem Sieg einen großen Schritt machen können. Im Nachhinein müssen wir jetzt froh sein, dass die Konkurrenten verloren haben. So sind wir glücklicherweise noch in einer guten Position. Aber wir können nicht hoffen, dass alle anderen am Wochenende wieder verlieren. Am Sonnabend haben wir schon ein Endspiel. Da muss eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz stehen. Das 0:4 war sogar noch glücklich. Wir haben nur zehn Minuten gut gespielt. Mit 70 oder 80 Prozent können wir kein Spiel gewinnen. Das ist absolut nicht das, was ich erwarte. So können wir nicht auftreten. Wir haben in manchen Szenen gewirkt wie Statisten.“
Oder wie Anfänger.

Dann gab es noch die DPA-Meldung, in der die Kollegen von der Bild zitiert werden. Die hatten sich mit Uwe Seeler unterhalten, und „uns Uwe“ sag Sachen wie diese: „Wenn man so in den Abstiegskampf geht, dann wird das nichts. Wenn wir so weitermachen, habe ich keine Hoffnung mehr. Nicht mal ein Fünkchen. Das ist einfach jämmerlich.“
Seeler sagte auch – fassungslos: „Alle anderen Rivalen im Abstiegskampf rennen, kämpfen. Und wir?“

Ja, gute Frage.

Ich würde mal spontan antworten (wie schon ach dem Leverkusen-Spiel geschrieben): Der HSV spielt gegen den Abstieg, ganz einfach. Warum sich den Hintern aufreißen, wenn es auch ganz einfach geht?

Ein kurzes Gespräch gab es heute auch mit „Altmeister“ Horst Schnoor. Der erhielt zu seinem 78. Geburtstag ja ein ganz besonders schönes Geschenk von der Mannschaft – dieses 0:4. Und trotz dieses Debakels gab es auch von Schnoor, zwölf Jahre die Nummer eins des HSV (und Meister 1960) eine gute Nachricht, denn er dachte – das machen in diesen Tagen nicht so sehr viele – an Thorsten Fink: „Mir tut der Trainer Leid, das muss ich klar sagen. Er versucht so viel, gibt immer wieder mal dem und dem eine Chance, aber alle enttäuschen sie ihn.“ Und was wird das gegen Hannover am Sonnabend? Schnoor: „Daran mag ich gar nicht denken, denn 96 hat eine tolle, eine überragende Saison gespielt, tritt immer als Einheit auf, das ist eine Super-Truppe – und dann wir dagegen . . . Ich kann nur hoffen, dass 96 irgendwann mal einbricht, weil die schon so oft gespielt haben – vielleicht brechen sie ja sogar am Sonnabend in Hamburg mal kräftemäßig ein.“
Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.

Ich habe eine ganz besondere Horror-Vorstellung: Die Abwehr des HSV präsentiert sich wie immer, wenn der HSV im Ballbesitz ist. Rechts verteidigt Michael Mancienne, links verteidigt Heiko Westermann, in der Mitte sichert David Jarolim ab, Linksverteidiger Dennis Aogo stürmt über die Linksaußen-Position, Rechtsverteidiger Jeffrey Bruma kreuzt rechts am 96- Strafraum auf (so geht Abstiegskampf!) – und dann kommt Hannover in Ballbesitz und kontert. Dann mal gute Nacht.
Aber muss ja auch nicht so kommen. Vielleicht bricht Hannover ja auch kräftemäßig ein wenig ein.

Wobei ich einigen meiner Kollegen heute einen Schwank aus meinem Trainer-Leben erzählt habe. Wer es noch nicht weiß, ich habe (früher mit der B-Lizenz) sechs Herrn – und sieben Jugend-Teams (in drei Vereinen) trainiert – alle Jugend-Mannschaften wurden Meister. Das nur nebenbei. Und wenn es jetzt einen von mir trainierten Jugendspieler geben sollte, der nicht Meister mit mir geworden ist, der sollte sich melden.
Also, zur Geschichte: Mit dem 1. SC Norderstedt wurde ich mit der B-Jugend (oder C-Jugend?) Staffelmeister, es gab Aufstiegsspiele. Das erste gewannen wir 2:0. Dann gab es die Partie gegen St. Pauli. Diese Truppe hatte das erste Aufstiegsspiel mit – so glaube ich – 21:0 gewonnen. Wir hatten also eigentlich keine Chance. Was sagte ich meiner Truppe (pfui, wie gemein, es war doch nur Jugend-Fußball!): „Leute, wir haben gegen St. Pauli eigentlich keine Chance, aber wir versuchen es natürlich. Wir stehen tief hinten drin, wollen nur St. Paulis Spiel zerstören. So viele Bälle, wie wir heute über den Zaun schießen, können die gar nicht haben. Und nicht jede Minute wird nachgespielt. Und wenn wir eine oder zwei Chancen bekommen, dann müssen wir eine nutzen. Und lasst euch bei Abstößen, Eckbällen und Einwürfen Zeit – wir haben heute viel, ganz, ganz viel Zeit.“
Wir haben gegen St. Pauli 1:0 gewonnen- und die Väter der Norderstedter Knaben haben mich auf den Schultern vom Platz getragen. Eine wahre Geschichte. Auf die ich natürlich nicht stolz bin, weil ich darauf ja nicht stolz sein darf, denn die Jungs sollten ja Fußball spielen – nicht Fußball zerstören. Klar. Es stimmt schon, und ich – das meine ich ehrlich – empfehle das auch nicht zur Nachahmung für Jugendtrainer.

Aber für Herren-Trainer!

Und auch für Bundesliga-Trainer! Und vor allem für Bundesliga-Trainer, deren Mannschaften sich in argen Abstiegsnöten befinden, die zudem kaum Heimsiege einfahren, die auch gegen Ende der Saison immer schlechter werden.

Und ich erinnere mal daran, was der gute Huub Stevens (nie mein Freund, wird auch nie mein Freund werden) gemacht hat, als er im Frühjahr 2007 den Tabellenletzten HSV übernommen hatte. Er war noch keine 24 Stunden im Amt (noch ohne eigenes Training), als der HSV in Berlin 1:2 verlor (und eigentlich hätte gewinnen müssen). Stevens kam, sah und stellte um. Weil er riesige Löcher im Mittelfeld des HSV entdeckt hatte. Und was passierte? Die Null stand in Hamburg (ganz plötzlich, keiner weiß wie es geschah?! Oder lag es doch eher an Frank Rost?), der HSV kam noch über den UI-Cup in den internationalen Wettbewerb – ein Wunder. Das Stevens bewirkt hatte. Mit seinem guten Auge. Vor allem für die Defensive.
Danke Herr Stevens, nochmals. Sie hätten hier ein Denkmal verdient (gehabt).

Ich will damit nur sagen: so geht es doch auch.
Oder so ginge es doch auch.

Ach ja, dann habe ich in der Bild noch folgende Nachricht zum HSV gelesen: Diese Saison gibt es ein Sechs-Millionen-Minus für den HSV. Zuvor gab es ein 4,87-Millionen-Minus für den HSV, dazu, so schreiben die Kollegen, gibt es die Alt-Lasten von 16 Millionen, die noch an Ablösesummen abgestottert werden müssen.
Das sind bestimmt keine guten Nachrichten. Und der HSV hat ja auch schon vor längerer Zeit offen gesagt, dass der Etat auch zur neuen Saison, also für die Spielzeit 2012/13, noch einmal gekürzt werden muss.
Woraus ich schließe, das muss ich mal so hart sagen, dass weder die Kollegen der Bild noch die netten Herren vom HSV wohl Bilanzen lesen können. Denn die Bilanzen des HSV sagen ja eigentlich schon seit Jahrzehnten aus, dass der Verein immer noch im Geld schwimmen müsste. Vielleicht, und das ist mein Vorschlag zur Güte, sollten sich alle diejenigen, die Bilanzen bestens lesen können, mal beim HSV melden. Also ich meine, um das ganz klar zu sagen: Nicht beim mir, sondern direkt beim HSV! Immer den direkten Weg zum Tor. Warum der Umweg mit der Pöbelei bei Matz ab? Direkt bei Frank Arnesen melden. Damit der weiß, wo noch Gelder versteckt sind. Damit er nicht erst beim Herrn Kühne nachfragen muss, ob der noch mal etwas an Millionen in den Klub pumpen könnte. Damit Arnesen dann auch recht schnell über das entsprechende Kleingeld verfügt, um endlich mal die absolut richtigen Stars, die nicht nur elf Millionen kosten, für den HSV einkaufen zu können.
Also, ran, die Herren Bilanzleser, ran an die Buletten, der HSV wird es Ihnen danken!

Wobei ich zugebe, gerne immer wieder zugebe: ich kann absolut keine Bilanzen lesen. Das schließe ich schon mal daraus, dass ich immer behaupte, dass der HSV kein Geld hat. Dabei hätte er in der Bilanz sehr wohl . . .

Nun gut, damit hab ich immerhin, das müsst Ihr zugeben, gekonnt und ganz nebenbei von der sportlichen Misere des HSV abgelenkt. Und die gibt es ja tatsächlich, aber jetzt wird zunächst wieder über die finanzielle Situation geschrieben, gemeckert, vernichtet und gepöbelt was das Zeug hält – und das ist auch gut so.
Besser jedenfalls, als von Abstieg zu reden. Auf jeden Fall. Bei der Gelegenheit: Ich habe kürzlich einen HSV-Verantwortlichen (hinter vorgehaltener Hand) gefragt, ob er sich denn vorstellen könne, dass der HSV irgendwann einmal wieder einen Spieler verpflichten wird, der elf Millionen Euro kostet? Und? Was hat er mir geantwortet? Ich will es euch verraten: „Das kann ich mir nicht vorstellen, absolut nicht. Eher kauft der HSV elf Spieler für eine Million.“

Glaube ich irgendwie auch eher.

Zum Sportlichen.

Trainer Thorsten Fink sagte heute, mit einer Nacht Abstand von dieser 0:4-Pleite: „Wir haben gestern nicht die Leistung gezeugt, die man im Abstiegskampf zeigen muss. Die Mannschaft hat die Lage nicht erkennt, dass man mit einem Sieg einen richtig großen Schritt aus der Abstiegszone hätte machen können. Das haben wir nicht gezeigt. Wir haben versucht, schönen Fußball zu zeigen. Aber wir stehen noch im harten Abstiegskampf. Vielleicht hat der eine oder andere Spieler die Situation nicht so richtig wahrgenommen, weil die Ergebnisse vom Vortag so gut für uns waren.“

Vielleicht. Vielleicht hat der eine oder andere HSV-Profi aber auch nur so gespielt, wie er zu spielen imstande ist.

Zu diesem Punkt hat Thorsten Fink heute gesagt: „Wir stehen da, wo wir stehen, weil wir nicht besser sind. Aber wir stehen auch nicht auf einem Abstiegsplatz, so schlecht sind wir auch nicht.“

Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht. Das werden die nächsten vier Spiele zeigen.

„Wir haben doch schon gezeigt, dass wir es können. Wie gegen Kaiserslautern, wie gegen Leverkusen. Das war für mich so, wie ich mir das vorstelle. Gegen Hoffenheim aber war das nichts, so stelle ich mir das nicht vor, deswegen müssen wir die Mannschaft wieder aufrichten, damit sie den Abstiegskampf wieder aufnimmt.“ Fink sagte auch: „Das war diesmal das, was wir schon mal hatten, trotz allem denke ich, dass die Mannschaft die Qualität hat – das haben wir auch schon gezeigt.“

Wobei ich dem Trainer schnell und kurz einmal widersprechen möchte. Gegen Kaiserslautern wurde 1:0 gewonnen, gegen Leverkusen 1:1 gespielt – aber guter Fußball? Das war doch in beiden Fällen nicht der Fußball, den wir uns erhoffen, erträumen, erwarten. Okay, im Abstiegskampf ist das etwas anderes, das weiß ein jeder, aber zum Beispiel wurde doch gegen Leverkusen nicht so gefightet, wie es ein Abstiegskandidat eigentlich machen muss, machen müsste. Da wurde doch auch Abstiegskampf schön gespielt, oder?
Was hat Uwe Seeler in der Bild noch gesagt: „Alle anderen Rivalen im Abstiegskampf rennen, kämpfen. Und wir?“

Thorsten Fink vertraut auf etwas anderes: „Am Ende müssen wir die besten Nerven haben.“

Ich sage dazu: „Vielleicht.“ Eventuell aber ist es auch etwas anderes, was den Ausschlag geben wird: die besseren Fußballer?

So, nun bin ich gerade dabei, ein Buch zu schreiben. Deswegen Ende für heute.

Einige Dinge am Rande habe ich aber trotz allem noch.

Beim gestrigen „Matz-ab-live“ fehlte der von mir (und den großen Fernseh-Illustrierten – nein ein Scherz!) angekündigte Victoria-Manager Ronald Lotz. Er hatte leider kurzfristig wegen einer starken Erkältung, die ihm die Stimme geraubt hatte, absagen müssen. Ich bin mir aber sicher, dass er in einer der nächsten Sendungen dabei sein wird.

Apropos: Einige User hatten diesmal Schwierigkeiten beim Empfang der Sendung, dafür entschuldige ich mich. Wir „basteln“ weiter an der optimalen Übertragung herum, und in spätestens drei Wochen werden wir neue Geräte haben, um noch einmal viel besser zu werden. Also, nicht verzweifeln, wie geben unser Bestes.
Und zu hoffen haben wir in diesen Tagen ja alle sehr gut gelernt . . .

Zu diesem Thema gab es heute diese Zuschrift, die uns (die HA-Internet-Abteilung und mich) sehr gefreut hat.

Der Matz-abber „Beiersdorfer“ (Didi, bist Du es?) schreibt:

„Der Matz Ab Live Talk ist jedenfalls eine Super Sache. Danke dafür. Das ist großes Kino und ein klasse Service. Bin mir sicher das wird Schule machen. Das ist ein Hauch von Doppelpass .. nur besser .. weil endlich für HSVer. Weiter so Dieter, Scholle und Redaktion. Nochmals Danke.“

Und dann gab es noch eine Mail eines Kollegen aus dem Ländle, über die ich mich auch gefreut habe (vielen Dank!):

„Sehr geehrter Kollege Matz,
zunächst einmal Kompliment zu Ihren (leider seltenen) Auftritten im „Doppelpass“. Ich sehe Sie dort sehr gerne, weil Sie viel Sachverstand beweisen und immer Klartext reden. Ich beobachte von Stuttgart aus als neutraler Fußballfan (mein Lieblingsclub ist Kickers Offenbach) Ihren HSV schon seit Jahren sehr genau, weil mein Onkel seit seiner Marine-Bundeswehrzeit im Norden seit mehr als 40 Jahren HSV-Fan ist.

Was mir als krasses Paradoxon bei Ihrem Club auffällt, ist die Tatsache, dass Herr Fink seit Wochen vollmundig optimistisch vom Klassenverbleib redet und trotzdem jede Woche mindestens zwei Defensivspieler einsetzt (Mancienne, Bruma, Rajkovic, Jarolim), die von deutscher Erstligatauglichkeit Lichtjahre entfernt sind.
Sieht das die Hamburger Presse ähnlich?
Ich wünsche Ihnen als Schreiber zur Sicherung ihrer Hauptaufgabe den Klassenverbleib und bin auch ganz guten Mutes, dass es zumindest zu Rang 16 reicht, weil Köln eine noch schlechtere Abwehr als der HSV hat, auch wenn das eigentlich kaum möglich ist.

PS: Morgen, am Freitag, wird um 15.30 Uhr in der Arena trainiert. Wenn dem tatsächlich so ist, geschieht das unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Es kann so sein, muss aber nicht – wie die Erfahrungen der letzten Wochen gezeigt haben.

Nur der HSV!

18.03 Uhr

Petric: “Wir werden gegen Top-Teams punkten”

3. Februar 2012

Tymoshchuk, Gustavo oder Boateng? Wer spielt innen bei den Bayern, und wer auf der rechten Abwehrseite? Fragt man die Münchener Kollegen, erhält man unterschiedliche Antworten. Im Abschlusstraining agierten Holger Badstuber und Gustavo innen, Boateng auf der rechten Seite. Dennoch rechnen die dortigen Experten damit, dass Boateng neben Badstuber innen verteidigt und Tymoshchuk auf der rechten Außenverteidigerposition beginnt. „Ich sehe das ja eine Stunde vor Anpfiff“, sagt Mladen Petric, der allerdings betont, dass es durchaus einen Unterschied macht, gegen wen er spielen würde. „Ich nehme mir natürlich bei verschiedenen Gegenspielern auch verschiedene Aktionen vor. Bei Boateng beispielsweise weiß ich, dass er natürlich sehr kopfballstark ist.“ Entsprechend setzt der Kroate gegen seinen ehemaligen Teamkameraden weniger auf hohe Bälle sondern auf die vergleichsweise eingeschränkte Beweglichkeit Boatengs. Das wiederum ist eine Stärke bei Gustavo, der allerdings nicht besonders kopfballstark ist. Ergo: Wir müssen abwarten, wen Jupp Heynckes aufbietet. Wobei die Ansage eines meiner Kollegen auch irgendwie zutrifft: „Was interessiert denn die Innenverteidigung der Bayern bei der Offensivabteilung?“

Sehr viel, wie ich finde. Denn gerade defensiv haben die Münchener ihre größten Probleme. Wie Gladbach bewiesen hat. Und unter der Woche hatten Trainer Thorsten Fink und seine Spieler immer wieder betont, Mönchengladbach als Beispiel dafür zu nehmen, wie man die Bayern schlägt. Das wiederum dürfte schwierig werden angesichts des nicht zwingend als Sprinterduo zu bezeichnende Stürmer-Doppel Petric/Guerrero. Ebebso wenig überraschende Tempoläufe sind von Tomas Rincon und David Jarolim auf der Doppelsech sowie von Jacopo Sala auf der rechten Mittelfeldseite zu erwarten. Einzig Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier und mit Abstrichen Marcell Jansen können mit dem hohen Tempo der Gladbach-Youngster Reus und Herrmann mithalten. Zudem fehlt für das nahezu perfekte Konterspiel der Fohlen den Hamburger ein genialer Passgeber, wie es bei der Borussia derzeit Juan Arango ist.

Nein, der HSV täte besser daran, sich nicht mit Gladbach zu vergleichen. „Wir dürfen nie versuchen, jemanden kopieren“, sagte Marcell Jansen zuletzt und fügte hinzu: „Das würde schief gehen. Aber wir dürfen von anderen lernen.“ Zum Beispiel, wie man die Mitte zumacht. Denn das hat Gladbach gegen die Bayern mit Nordtveit und Neustädter perfekt gemacht. Die Bayern waren immer wieder gezwungen, auf die Flügel auszuweichen, wo die größtenteils unauffälligen Protagonisten der Bayern Robben und Kroos hießen. Letztgenannter wird morgen durch den in meinen Augen besten Spieler der Bundesliga ersetzt: Franck Ribery. „Ich werde s wahrscheinlich mit ihm zu tun bekommen“, sagt Diekmeier, der gegen Hertha durch effektive Flankenläufe auffiel und gegen Bayern vermehrt Defensivarbeit erwartet. Zehn Flankenläufe hatte Manfred Kaltz von dem HSV-Verteidiger gefordert – gegen Bayern wäre ich schon froh, wenn Diekmeier hinten dicht macht.

Dass der HSV noch immer akute Defensivprobleme hat, wurde heute im Training mal wieder offensichtlich. In bunt gemischten Mannschaften spielten auf der einen Seite für Grün die Viererkette (Diekmeier, Westermann, Rajkovic, Aogo) und für das rote Team Rincon und Jarolim auf der Doppelsechs. Ergebnis: kurz vor Schluss stand es 6:0 für Grün. Ein klares Ergebnis, das Fink auf die Palme brachte. Er stoppte das Spiel und stellte sich vor die rote Mannschaft und fragte sie, wie es angehen könnte. Mehr als Achselzucken gab es nicht – allerdings agierten Rincon und Jarolim anschließend aggressiver.

Zuvor war es ein wenig herzlich auf dem Platz. Die Mannschaft sang für Geburtstagskind Slobodan Rajkovic (seit heute 23 Jahre alt) ein Ständchen. Und der Serbe revanchierte sich, indem er sein bislang verweigertes Einstandslied sang.

Alles andere als herzlich wird es morgen auf dem Platz. „Ein Schweinespiel“ erwartet Paolo Guerrero. Und angesichts der erwarteten Minusgrade im zweistelligen Bereich dürfte es für alle ungemütlich werden. Heute kam selbst die Stadionrasenheizung nicht ausreichend gegen den Frost an. Ergebnis: Statt wie geplant im Stadion zu trainieren, ging es auf den normalen Trainingsplatz. „Selbst Handschuhe bringen da nichts“, sagt Petric, „die Finger werden trotzdem arschkalt.“ Deshalb werde er nichts Besonderes gegen die Kälte unternehmen, außer „einfach immer in Bewegung sein“. Klingt gut, besonders bei Mladen. Fast so gut, wie: „Ein Spiel gegen den Rekordmeister ist immer etwas besonderes. Wir haben uns gegen Hertha wieder zurück in die Spur gebracht. Der Sieg war wichtig für den Kopf. Wir haben das Dortmund-Spiel damit verarbeitet.“

Ob das stimmt, wird sich morgen zeigen. Zudem wird auf die Fortsetzung von zwei Serien gehofft. Zum ersten, dass nach vier Spielen ohne Niederlage im heimischen Stadion das fünfte gegen den Rekordmeister folgt. Und zum zweiten dürfen wir auf die Serie Guerreros (in den letzten fünf Heimspielen jeweils einmal getroffen) hoffen. Wobei es sowohl dem Peruaner (sagt er zumindest) egal ist, wer trifft. Sollte s Petric sein, wäre es übrigens der 50. Bundesligatreffer des Kroaten, der die beiden letzten Heimsiege jeweils durch seine Treffer für den HSV entschied. „Ich hoffe, dass die Bayern wie in den letzten beiden Spielen noch nicht ihr Topniveau finden“, sagt Petric und betont, dass der HSV von heute fast nichts mehr mit dem aus der Hinrunde (0:5) zu tun hat. „Wir sind besser“, sagt der Linksfuß, der von einem Trauma gegen die Top-Vier nichts wissen will. „Gegen Gladbach haben wir unglücklich 0:1 verloren, gegen Schalke waren wir 70 Minuten die bessere Mannschaft. Wir haben da kein Kopfproblem. Ich bin mir sogar sicher, dass wir in der Rückrunde gegen die Top-Teams punkten werden.“

Ein gutes Omen gibt es jedenfalls schon. Schiedsrichter der Partie am Sonnabend (18.30 Uhr, Imtech-Arena) ist Knut Kircher. Als der zuletzt 2008/2009 einen Nord-Süd-Schlager in Hamburg leitete, gewann der HSV 1:0 (Petric, 44.). Und ich weiß nicht, wie es Euch geht, aber mir würde das reichen. Dafür würde ich neben den Polartemperaturen auch ein unfassbar langweiliges Spiel in Kauf nehmen…

In diesem Sinne, im Abspann noch die voraussichtlichen Aufstellungen. Bis morgen,

Scholle

Hamburger SV: Drobny – Diekmeier, Westermann, Rajkovic, Aogo – Rincon, Jarolim – Jansen, Sala – Guerrero, Petric
Im Kader: Mickel, Neuhaus, Mancienne, Sternberg, Tesche, Kacar, Ingreso, Ilicevic, Son, Arslan
Nicht dabei: Bruma (Reizung am Knie), Berg (Aufbautraining), Castelen (Reha), Töre (Meniskuseinriss), Bertram, Behrens, Besic, Nagy, Stepanek, Tavares.
Gelbsperre droht: Aogo, Mancienne, Rincon (alle 4)

FC Bayern München: Neuer – Tymoshchuk, Boateng, Badstuber, Lahm – Schweinsteiger, Kroos – Robben, T. Müller, Ribery – Gomez
Weitere Kaderspieler: Butt (Tor), Alaba, Pranjic, Luiz Gustavo, Usami, Olic, Petersen. Nicht dabei: Breno (Knieprobleme), Contento (Reha nach Zehenbruch), Rafinha (5. Gelbe Karte), van Buyten (Mittelfußbruch).

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