Archiv für das Tag 'Olic'

Kopfball-Ungeheuer Holtby köpft das 2:1

1. August 2015

Der HSV hat seine Generalprobe gewonnen. Mit 2:1 wurde der italienische Erstliga-Vertreter Hellas Verona besiegt, die 22 709 Zuschauer waren nach dem Schlusspfiff zufrieden und verabschiedeten ihre Mannschaft, die sogar eine kleine Ehrenrunde ging (!), mit viel Applaus in die Kabine. Wenn Trainer Bruno Labbadia eventuell mit jener Elf begonnen hatte, die er sich für das Pokalspiel in Jena vorstellen könnte, so muss festgestellt werden, dass jene Formation, die im zweiten Durchgang auf dem Rasen stand, ihre Sache besser machte. Gegen nachlassende Italiener spielte der HSV endlich mutig und auch meistens entschlossen nach vorne, und drehte einen 0:1-Rückstand nach der Pause noch zum verdienten Sieg. Olic und Holtby waren gefeierten die Torschützen. Es war ein guter und zufriedenstellender Test.

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Ex-Trainer Andersen: “Berggreen will gern nach Hamburg”

30. Juli 2015

Würde Berggreen gern nach Hamburg lotsen: HSV-Trainer Bruno Labbadia

Würde Berggreen gern nach Hamburg lotsen: HSV-Trainer Bruno Labbadia

Labbadias Taktik griff: Auf stark verkürztem Feld mit zwei großen Toren wurden Tore en masse erzielt. Abwurf vom Keeper – Schuss – Tor. Meist waren es nicht mehr als zwei Ballkontakte bis zum Torabschluss. Das Trainieren der Handlungsschnelligkeit und vor allem schnelle Erfolgserlebnisse sind der Kern dieser Trainingsspielform. Bei einer Mannschaft, die gerade in Sachen Torgefahr Nachholbedarf hat eine mehr als sinnvolle Geschichte. Ebenso wie die anhaltende Suche nach Verstärkung für die Offensive. Den ganzen Beitrag lesen »

Das warnende Beispiel Lasogga

25. Juli 2015

Lasogga

Hier freut sich Pierre Michel Lasogga (l.) noch über sein 1:0 in Kassel

Vor ein paar Tagen schon hat HSV-Trainer Bruno Labbadia seine Mannschaft in Harsewinkel zusammen getrommelt. Er hat ihnen gegen Mitte des Trainingslagers angekündigt, dass das Pensum in der Klosterpforte hoch bleiben würde – drei Einheiten pro Tag. Kein freier Nachmittag, wie sonst üblich. Dafür würden die Spieler ein freies Wochenende haben. Unklar ist, ob diese Ankündigung etwas zu tun hat mit Labbadias Unzufriedenheit, die sich nach dem 2:0 im abschließenden Test insbesondere gegen Pierre Michel Lasogga richtete. Aber dass ein Spieler wegen schlechter Leistung in einem Testspiel vorzeitig ausgewechselt wird – das ist schon außergewöhnlich.

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Transfer-Doppelschlag: Gregoritsch ist da, Schipplock kommt

23. Juli 2015

Um kurz vor 15 Uhr ist Michael Gregoritsch endlich im HSV-Quartier in Harsewinkel eingetroffen. Das lange Hickhack um seinen Wechsel nach Hamburg hat ein Ende. Der Österreicher unterschreibt einen Vertrag bis 2019. Doch damit nicht genug: Am Freitagmittag wird ein weiterer neuer Stürmer im Trainingslager erwartet. Es ist Sven Schipplock, 26 Jahre alter Angreifer von 1899 Hoffenheim, den Sportdirektor Peter Knäbel nach den gescheiterten Gesprächen um den Braunschweiger Emil Berggreen vom HSV übereugt hat. Schipplock soll nach überstandenem Medizincheck einen Dreijahresvertrag unterschreiben. Gregoritsch und Schipplock – ein echter Doppelschlag beim HSV, den sich der Verein insgesamt etwa 5 Millionen Euro kosten lässt.

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Emir Spahic: „Ich bin sehr ruhig. Und ich möchte, dass alles so bleibt.“

20. Juli 2015

Spahic (r.), Olic

Emir Spahic (r.) mit Ivica Olic beim Training

Emir Spahic. Wie können wir diesen Spieler einordnen? Nachdem der 34 Jahre alte Verteidiger bei seinem früheren Verein Bayer Leverkusen keine Interviews gegeben hat, ist er nun beim HSV schon zum zweiten Mal vor die Kameras getreten. Das erste Mal war in der Schweiz, als ihn die Hamburger gerade verpflichtet hatten. In Graubünden blieb es allerdings bei einigen freundlichen Begrüßungsfloskeln. Nun, in der Klosterpforte, nahm sich der bosnische Nationalverteidiger mehr Zeit. Doch irgendwie bleibt er schwer zu greifen, weil ein spezielles Thema nicht zu erörtern ist. Er möchte es nicht, so scheint es.

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0:2 in Bielefeld – erster Dämpfer für den HSV

18. Juli 2015

Matz ab in Bielefeld

Wie immer gut vertreten: Matz ab in der Bielefelder Schüco Arena

Eine Woche nach dem Titelchen beim Telekom-Cup kassierte der HSV seine erste Testspielniederlage der Saison-Vorbereitung. Zum Auftakt des Trainingslagers in Harsewinkel machte Trainer Bruno Labbadia mit seinem Team bei Arminia Bielefeld Station. Das Wetter war top, die Kulisse ebenfalls – aber auf dem Rasen blieb zu viel Stückwerk. Die Hamburger verloren verdient mit 0:2. Trotzdem gab es auch erfreuliche Nachrichten. Albin Ekdal ist endlich richtig da und hat seinen Vierjahresvertrag unterschrieben – und dann gab’s noch eine Personalie.

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Zwei Lasogga-Tore vor Harsewinkel

17. Juli 2015

Zwei Stunden Abschlusstraining – vor dem Trainingslager in Harsewinkel (Klosterpforte). Das hatte was! Da war Tempo drin, von Anfang bis Ende. Und wenn man mal das 2:1 nach Verlängerung in Karlsruhe zum Maßstab nimmt, dann kann ich nur feststellen: Der HSV macht da weiter, wo er aufgehört hat. Und Karlsruhe gilt ja wohl immer noch als ein gutes HSV-Spiel der vergangenen Saison. Nein, ich muss zugeben, dass mich diese Einheit schon überrascht hat. Da waren alle Spieler mit 100 Prozent dabei, da gab es kein Verschnaufen, da wurde, so blöd das auch im Fußball klingt, sehr gut gearbeitet. Und auch das Tempo stimmte – in allen Übungen. Da gab es kein Larifari, wie früher vielleicht mal – das hatte alles Gesicht. Es wurde das schnelle Passspiel geübt, dann wurde Drei gegen Sechs auf einem Viereck (vielleicht zehn mal zehn Meter) gespielt, und es folgte ein 35 minütiges Abschlussspielchen. Und, ich kann mich nur wiederholen, das alles im Erstliga-Tempo. Draußen standen einige Trainingskiebitze, und von den meisten gab es bezüglich der neuen Spielzeit nur optimistische Töne zu vernehmen. Hoffentlich bewahrheitet sich das alles – im Moment scheint dieser HSV endlich auf einem guten Weg.

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Ekdal kommt , Spahic trifft – und Labbadia ist unzufrieden

15. Juli 2015

Emir Spahic feierte heute sein Debüt im HSV-Trikot - und traf dabei

Emir Spahic feierte heute sein Debüt im HSV-Trikot – und traf dabei. Foto: Witters

Man ist immer schnell dabei, sich auf das Neue zu stürzen. Es ist aufregend, weil noch unbekannt. Die Auswirkungen werden im Vorfeld bis zum
Maximum ausgeschmückt. Kurzum: Der geneigte HSV-Fan macht sich neue Hoffnung. Und das ist auch gut so. So soll es sein. Aber es geht auch anders. Denn ohne irgendeinem Neuen dieses HSV etwas absprechen zu wollen – der Blick für das Naheliegende muss auch bei uns Zuschauern wieder geschärft werden.

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