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1:1 gegen die “Wölfe”, das ist zu wenig

5. Mai 2013

Europa ade. Das stand eigentlich schon vor dem Spiel fest, weil Freiburg gegen Augsburg 2:0 gewonnen hatte, aber der HSV schaffte gegen den VfL Wolfsburg wieder keinen Heimsieg, sondern nur ein 1:1. Vor 50 135 Zuschauern hatte der HSV das Spiel zwar in Halbzeit eins gut im Griff, ließ aber im zweiten Durchgang nach und hatte das Glück, dass die Niedersachsen mit den besten Möglichkeiten nichts anzufangen wussten. Einen Heimsieg hatte der HSV an diesem Sonntag auch leider nicht verdient. Gefeierter Mann war nach dem Schlusspfiff aber Jaroslav Drobny, der seine Team vor einer Niederlage bewahrt hatte. Sein Gang in die Nordkurve sah dabei ein wenig nach Abschiedsstimmung aus. Mal abwarten, wohin es den Ersatztorwart ziehen wird – oder ob er doch als Nummer zwei in Hamburg bleiben wird. Der HSV muss nun am nächsten Sonnabend versuchen, mal in Sinsheim gegen Hoffenheim zu gewinnen . . . An einem Mittelfeldplatz würde aber dieser Dreier dann auch nichts mehr ändern. So geht eine gute Saison doch relativ unspektakulär zu Ende. Aber ich sage eines – und ich meine das so: Abstiegsgefahr bestand nach der Hinrunde nicht einmal mehr, und das bewerte ich als absolut positiv.

Der frühere HSV-Spieler Roy Präger hatte von einem „packenden und spannenden Spiel“ geträumt, hatte sich bestimmt auch darauf gefreut – aber dann kam es irgendwie doch zunächst ganz anders. Gelegentlich war ich schon froh, wenn ein Einwurf an den eigenen Mann kam . . . Feuer war in diesem Spiel zunächst gar nicht drin, obwohl der HSV durchaus vielversprechend begann. In der vierten Minute flankte Milan Badelj von links, und in der Mitte nahm Rafael van der Vaart die Kugel aus zwölf Metern direkt – doch VfL-Keeper Benaglio hielt ohne größere Schwierigkeiten.

Danach verflachte das Spiel. Oder besser: Es kam gar nicht erst so richtig in Schwung. Einer der Höhepunkte: Slobodan Rajkovic wollte den Ball aus 30 Metern zu Torwart Jaroslav Drobny zurückpassen – und schoss den Ball ins Toraus – Eckstoß für den VfL- Ein Kunststück. Schiedsrichter Jochen Drees (Münster-Sarmsheim) bewies danach Durchblick, denn er zeigte Heung Min Son die Gelbe Karte (20.). Weil sich der Südkoreaner des HSV vor Torwart Benaglio hatte fallen lassen. Diesen gelben Karton kann man geben, ab er ich denke, es war doch sehr mutig des Unparteiischen, der ansonsten gut pfiff und keinerlei Probleme mit diesem Spiel hatte.

Viel Glück dann in der 31. Minute, als Heiko Westermann zentral und als letzter Mann am Ball vorbeischlug. Plötzlich stand der ehemalige HSV-Publikumsliebling Ivica Olic völlig frei vor Drobny, doch der VfL-Stürmer konnte mit diesem Geschenk nichts anfangen. Er wollte besonders schlau sein und versuchte sich mit einem Heber aus der Drehung, schoss den Ball aber genau in die Arme des tschechischen HSV-Keepers, der keine Mühe hatte, die Kugel zu fangen. Hätte Olic Überblick bewiesen, hatte er geschnallt, dass er völlig frei und ganz allein vor dem HSV-Tor stand, dann hätte es wohl 0:1 gestanden, aber zum Glück hatte „Ivi“ diese Übersicht nicht.

Am Rande stand Thorsten Fink und gestikulierte. Wie wild, möchte ich fast schreiben. Kaum eine Szene, die der HSV-Trainer nicht in irgendeiner Form begleitete. Er fuchtelte mit dem linken Arm in der Luft herum, während die rechte Hand in der Hosentasche schmorte, und er fuchtelte mit rechts in der Luft herum, während die linke Hand in der Hosentasche ruhte. Aber Fink dirigierte, dirigierte, dirigierte. Er muss unheimlich unter Druck stehen, er muss Europa unbedingt wollen, denn er gibt 90 Minuten alles. Und da er (nicht nur an diesem Spieltag) der bestaussehendste und bestangezogendste Trainer der Liga ist, verdiente er sich so die Note eins. Obwohl ich glaube, dass nicht mal die hinter Fink sitzenden Ersatzleute verstehen, was er von den Jungs, die da auf dem Rasen kämpfen und spielen, will. Ist vielleicht auch eine Art Selbsttherapie.

Dass Fink teilweise recht heftige Kritik an Schiedsrichter Drees übte, das brachte ihm dann in der 33. Minute Ärger mit dem vierten Mann, Christian Fischer, ein. Der beschied dem HSV-Coach unmissverständlich: „Hinsetzen und Mund halten.“ Das klappte aber nur für ein, zwei Minuten . . .

Und dann ging der HSV-Coach doch noch völlig zufrieden in die Halbzeitpause. Weil Sekunden zuvor Rafael van der Vaart einen Freistoß aus 38 Metern in den VfL-Strafraum geschlagen hatte. Dort übersprang Westermann alle Gegenspieler und köpfte zum 1:0-Halbzeitstand ein – das erste Saisontor des ehemaligen Kapitäns. (drittes Saisontor, danke Ralf. Das hatten wir gestern bereits einmal korrigiert, ist aber durch die Live-Sendung wieder überschrieben worden). Glückwunsch. Sein Name wurde bei der Nennung des Torschützen gleich dreimal durch das Stadion gebrüllt . . .

Nach dem Wiederanpfiff hätte dann Dennis Diekmeier der neue Held werden können. Nach Pass von Zhi Gin Lam kreuzte der rechte Verteidiger im VfL-Strafraum auf und schoss aus fünf Metern – überweg (47.). Das wäre was gewesen. Wäre. Wahrscheinlich kommt bei Diekmeier, der noch nie ein Bundesliga-Tor erzielen konnte (auch für Nürnberg nicht), auch ein wenig Nervenflattern vor seinem ersten Treffer hinzu. Schade, schade, ich würde es ihm ja gönnen. Dann wäre der Knoten endlich mal geplatzt.

Der HSV hatte dann bis zum Schlusspfiff kaum noch große Möglichkeiten, Wolfsburg aber markierte doch noch das (verdiente) 1:1. In der 65. Minute flankte Vieirinha von links, und in diesen Ball hinein hechtete der Japaner Hasebe, der die Kugel einköpfte – unhaltbar für Drobny. Danach kam Wolfsburg, stürmte und drückte, vergab aber die besten Tormöglichkeiten, wobei sich besonders der eingewechselte Niederländer Dost „hervortat“. Zum Glück für den HSV.

Die Einzelkritik:

Jaroslav Drobny hielt, weil er ja genügend Spielpraxis hatte, souverän und teilweise auch spektakulär – und wurde bei der Ballberührung von den Fans gefeiert. In der 75 und 76. Minute stand der Wolfsburger Dost zweimal völlig allein vor dem HSV-Keeper, der die Ruhe behielt und hielt. Überragend. Note eins.

Dennis Diekmeier hatte seine rechte Seite gut im Griff, vom neuen „Star“ der Wolfsburg, Maximilian Arnold war nichts zu sehen. Note drei.

Heiko Westermann leistete sich einen ganz „dicken Bock“ (31. Min.), als Olic völlig frei vor dem HSV-Tor stad, aber zum Glück ging alles gut. Und dann köpfte sich der Innenverteidiger mit dem 1:0 in die Herzen aller HSV-Fans – auch die, die ihn nicht so sehr mögen, die aber das Tor natürlich sehr gerne „mitnehmen“. . .

Slobodan Rajkovic hatte auch ein „ganz dickes Ding“ auf seinem linken Schlappen, als er den Ball aus 30 Metern zur Ecke schlug, ansonsten aber machte er seine Sache gut – rettete einmal mit dem Kopf kurz vor der Torlinie (und in höchster Not), als nach einer Arnold-Flanke Vieirinho geköpft hatte. Und noch einmal war „Slobo“ Retter in höchster Not, als der dem einschussbereiten Dost den Ball noch vom Fuß grätschte. Note drei.

Zhi Gin Lam hatte ich, das gebe ich zu, vorher als Achillesferse des HSV ausgemacht, aber das hielt sich dann doch in Grenzen, Natürlich wurde er einige Male überlaufen, aber das war zu erwarten, insgesamt machte er seine Sache jedoch recht ordentlich.

Tomas Rincon sollte zerstören, sollte beißen, sollte kämpfen – und das tat er. Gelegentlich ein wenig unorthodox, aber meistens effektiv. Vordem 1:1 war er nicht in der Lage, die Flanke von Vieirinha zu verhindern. Note vier.

Milan Badelj begann flott und unternehmungslustig, aber nach einer Viertelstunde wechselten Licht und Schatten bei ihm munter hin und her. Seine Form aus der Hinrunde hat er noch nicht wieder erreicht. Note vier.

Petr Jiracek wurde auf der rechten Seite erwartet, spielte aber links. Und da spielte er unauffällig, meistens aber nicht sehr ansehnlich. Beim 1:1 von Hasebe war er zwar im Sturzflug dabei, konnte den Treffer aber nicht verhindern. Auch er, das muss man schon konstatieren, ist noch nicht in jener Form, die er einst bei der EM als Nationalspieler der Tschechei hatte. Der HSV-Anhang muss noch weiter warten, ob da noch mehr kommt – ich warte und hoffe mit. Das ist noch lange nicht das Gelbe vom Ei. Note fünf.

Heung Min Son kam über rechts, war aber kaum einmal auffällig zu sehen. Kurios ist nur eins: Wenn er von den Kollegen rechts „übersehen“ wurde, dann reklamierte er wie wild. Er sollte sich aber mal daran erinnern, dass er auch dann immer wild drauflosballert, wenn er die Kugel am Fuß hat – und andere Kollegen deutlich besser stehen als er. So in der 80. Minute, als er mit dem Kopf durch die Wand wollte – und Rudnevs „übersah“. So auch in der Nachspielzeit, als er aus spitzem Winkel losballerte, aber in der Mitte drei Leute „übersah“. Bitter, bitter., bitter. Also, schnell mal an die eigene Nase fassen. Note fünf.

Rafael van der Vaart war der Mann, der Struktur und Linie in das HSV-Spiel brachte, bringen wollte. Das war eine durchaus gute Vorstellung des Kapitäns. Note zwei.

Artjoms Rudnevs versuchte viel, aber er allein war da oft genug chancenlos. Und auch ein wenig überfordert. Note vier.

Ivo Ilicevic (ab 78. Min. für Rincon) sollte die Offensive beleben – und irgendwie gelang es ihm auch. Selbst wenn er keine große Szene mehr hatte.

Maximilian Beister (ab 83. Min. für Jiracek) sollte auch noch in der Offensive tätig werden, aber die Zeit war wohl doch zu knapp.

Jeffrey Bruma (ab 88. Min. für Lam) sollte den Punkt retten – das gelang.

So, das war es zunächst, aber es geht ja gleich weiter. Dann sind wir, und zwar in Minuten, mit „Matz ab live“ zur Stelle und werden über das Wolfsburg-Spiel reden. Und zwar mit den Gästen Oliver Scheel (HSV-Vorstandsmitglied) und dem früheren HSV-Profi Tobias Homp. Wir freuen uns. Auch auf euch.

PS: Die A-Jugend-Bundesliga des HSV hat am Vormittag seinen „Siegeszug“ mit einem 2:0-Erfolg über Hannover 96 fortgesetzt. Seit Levin Öztunali wieder spielen darf, ist der HSV wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Am nächsten Sonntag geht es zu Tabellenvorletzten der Bundesliga Nord(Nordost, zum Chemnitzer FC.

PSPS: Die Regionalliga-Mannschaft hat das Auswärtsspiel in Goslar mit 2:1 gewonnen, die Rettung scheint nun wieder ganz nah zu sein. Janek Sternberg erzielte das wichtige 1:1, und dann traf Fabian Graudenz in der 90. Minute zum erlösenden Siegtreffer.

PSPSPA: Morgen, am Montag, ist der ehemalige HSV-Aufsichtsrats-Vorsitzende Ernst-Otto Rieckhoff zu Gast in der TV-Sendung „Rasant“ bei „HH1“, ich werde an der Seite Rieckhoffs sitzen – Moderator ist Tim Niemeyer. Die Sendung beginnt um 20.15 Uhr und wird im Laufe des Abends noch (mehrfach) wiederholt.

19.31 Uhr

“Jeder muss sein Duell gewinnen wollen!”

3. Mai 2013

„In diesem Sinne, bis morgen. Da wird wieder um zehn Uhr trainiert und es sollen alle Feldspieler bis auf Marcus Berg dabei sein können. Dieter wird ebenfalls dort sein und Euch an gewohnter Stelle berichten.“

So endete „Scholle“ gestern. Aber so schön, wie er es angedacht hat, wurde es dann doch nicht. Gleich zwei HSV-Profis fehlten heute beim „Kurkonzert“. Marcell Jansen hat sich nun noch eine Magen- und Darm-Grippe zugelegt, Ende offen. Ich meine damit, dass sein Einsatz am Sonntag gegen den VfL Wolfsburg, im vorletzten Heimspiel der Saison, doch fraglich ist. Und zudem hat sich Michael Mancienne Oberschenkel-Probleme eingefangen, er setzte deswegen heute aus – und wir auch beim nicht-öffentlichen Abschlusstraining am Sonnabend fehlen – und damit auf gegen die „Wölfe“ am Sonntag. Ich lasse mir da keine Hintertür offen, Mancienne wird ausfallen – Ende. Für ihn kommt Slobodan Rajkovic in die Mannschaft, und wenn ich Trainer Thorsten Fink richtig interpretiere, dann hatte er das ohnehin so geplant. Weil der Coach einen rustikalen Abräumer braucht. Und das war Mancienne zuletzt nicht, der Engländer war eher genau das Gegenteil eines Abräumers. Wobei ich jedem User, der nun genau dieses Gegenteil suchen wird, selbst überlasse, wo er mit dieser Suche endet . . .

Thorsten Fink sagte in Sachen Innenverteidigung: „Ich hatte schon in dieser Woche überlegt, ob ich Slobo spielen lassen werde – von der Aggressivität her.“ Sollte Jansen auch nicht spielen können, so wäre Zhi Gin Lam sein Ersatzmann – und nicht Dennis Aogo. Der ehemalige Linksverteidiger der deutschen Nationalmannschaft wird so oder so (diesmal) Nur auf der Bank sitzen. Erklärung von Fink, warum er Aogo nicht als Linksverteidiger bringen wird: „Dennis hat es in seinem letzten Spiel als Linksverteidiger, das war das Spiel gegen die Bayern, nicht so angenommen – finde ich. Von der Ausstrahlung her.“

Das wird nicht die einzige Änderung sein, die Thorsten Fink vornehmen wird – gegenüber dem mageren 1:4-Auftritt in Gelsenkirchen. Petr Jiracek wird im rechten Mittelfeld auflaufen Heung Min Son links. Vorne wird Artjoms Rudnevs einzige Spitze sein, und auf der „Doppel-Sechs“ werden sich Tolgay Arslan und der wieder genesene Milan Badelj (trainierte heute ohne Pause und ohne Beschwerden mit) versuchen. Auf geht’s, Buam.
Jiracek soll deswegen rechts spielen, weil er sich so besser um Wolfsburgs Diego kümmern kann, denn der kommt vorzugsweise über links und zeiht dann zur Mitte – das könnte Jiracek als Linksfuß dann bestens „begleiten“.

Vom heutigen Training nur zwei Dinge. Beim abschließenden Schießen auf die „Hütte“ von (abwechselnd) Rene Adler und Sven Neuhaus schoss Rafael van der Vaart das schönste (Traum-)Tor – der Niederländer hob danach beide Arme gen Himmel und sucht mit seinen Augen dort oben jenen Herrn, der ihm bei diesem Schuss so trefflich half. Gleich am Anfang war aber die Szene, die mich am meisten begeistert hat: Beim Kreisspiel (fünf gegen zwei) wurden Jacopo Sala (er gleich zweimal) und Jaroslav Drobny getunnelt. Nach dem dritten Tunnel brachen alle Spieler in ein wahres Indianergeheul aus, alle lachten. Drobny (als „Geschädigter“) und Jeffrey Bruma hielt es nicht mehr auf den Beinen, beide kippten vor Freude aus den Latschen und wälzten sich vor Lachen auf dem Boden herum. Welch eine Szenerie! Und nicht auszudenken, wenn die Stimmung auch noch am Sonntag um 19.25 Uhr so herrlich ungezwungen und toll wäre. Jetzt sind alle Hamburger gefordert.

Von der Ausgangsposition her könnte es ein heißes Spiel geben. Ohnehin gibt es gegen Wolfsburg immer ein schwer und hart umkämpftes Match. Und oft genug haben die „Wölfe“ dem HSV schon (auch in Hamburg) ganz kräftig in die Suppe gespuckt. Ich sprach heute mit einem Mann, der beide Seiten schon erlebt hat, der sowohl in Hamburg als auch in Wolfsburg Publikumsliebling war (und ist): Roy Präger. Der frühere Wirbelwind wird nicht beim Spiel sein, er ist mit der Jugend-Fußballschule des VfL beschäftigt. Präger über seine Erwartungen für Sonntag: „Es wird sicher ein packendes Derby, wie immer, wenn der HSV und der VfL aufeinanderprallen. Die Voraussetzungen für ein intensives und spannendes Spiel sind gegeben, denn der HSV muss gewinnen, und der VfL, der in meinen Augen auch noch eine Minimal-Chance auf Europa hat, auch. Beide müssen Gas geben, und das kann und wird nur zum Wohle aller Fans sein. Auf einen Tipp möchte ich mich nicht festlegen, aber der VfL ist ja bekanntlich sehr auswärtsstark – es wird nicht leicht für den HSV.“

Das weiß auch Frank Arnesen. Der Sportchef: Wir stehen vor drei Finals, Wolfsburg ist das erste davon. Wir spielen zu Hause, wir müssen auch zeigen, dass wir zu Hause spielen – gegen Düsseldorf zuletzt ist es uns gelungen, denn wir haben gewonnen. Gegen den VfL müssen wir dieselbe Einstellung auf den Platz bringen, wie in der ersten halben Stunde gegen Düsseldorf.“ Der Däne war gestern Gast beim Training, war auch heute dabei und unterhielt sich lange Zeit mit Thorsten Fink. Über die Lage sagte Arnesen: „Zwei Tage vor einem Spiel ging es heute recht locker zu, es wurde viel gelacht – so muss es auch sein. Man muss entspannt sein, und ab Sonnabend wird sich dann konzentriert, dann kommt die Spannung bei den Spielern. Erst die Freude, und dann alle Energie für diese 90 Minuten. Ich will eine HSV-Mannschaft sehen, die diszipliniert spielt, die konzentriert spielt, und in der jeder Spieler seine Duelle gewinnen will. Jeder muss jedes Duell gewinnen wollen, das will ich sehen.“

Das HSV-Team wird am Sonntag nicht nur körperlich gefordert sein, sondern auch mental. Immerhin geht es um – wahrscheinlich – die letzte Chance, das Ticket nach Europa zu lösen. Es ist also auch eine Frage des Kopfes. Frank Arnesen ist davor nicht bange: „Die Mannschaft hat es im vergangenen Jahr, als es gegen den Abstieg ging, gezeigt, dass sie dass kann, dass sie damit umgehen kann. Sie ist damals damit sehr gut umgegangen, deswegen sehe ich diesbezüglich keinerlei Probleme.“ So sehen es wahrscheinlich auch die meisten HSV-Fans. Die lagen am vergangenen Wochenende, nach dem 1:4-Debakel auf Schalke, alle am Boden, die meisten davon sind auch erst am Mittwoch oder Donnerstag erst wieder aufgestanden – aber nun sind sie auch wieder da. Voll da. Sieg gegen Wolfsburg, davon waren heute so viele Trainingskiebitze überzeugt – restlos überzeugt.

Ist es nicht phänomenal, wie schnell die HSV-Fans doch vergessen können? Spätestens am Freitag ist alles wieder gut, dann ist selbst ie größte Wunde wieder verheilt – dann beginnt die Zeit der Träume. „HSV-Sieg“ – es gibt ja gar nichts anderes. Arnesen lacht: „Solche Einstellung ist auch genau die richtige, solche Einstellung muss es auch bei jedem unserer Spieler geben. Die müssen auch sagen, dass sie Wolfsburg weghauen, ganz klar – wir spielen zu Hause, wir haben noch etwas aufzuholen. Natürlich wissen wir, dass Wolfsburg die drittbeste Auswärtsmannschaft ist, dass der VfL jetzt schon lange nicht mehr verloren hat, aber wir müssen auf uns selbst gucken. Wir haben in dieser Saison schon gute Spiele zu Hause angeliefert, weitaus bessere als in der Spielzeit davor, und deswegen gilt es für uns nun, diese Reihe der guten Spiele fortzusetzen.“

Die hat es, um ein wenig Wasser in den Wein zu kippen, sicherlich gegeben. Aber es gab auch Spiele wie die gegen Fürth, Augsburg und Freiburg, die waren dann doch nicht ganz so geglückt. Daran sollten sich die HSV-Spieler dann doch besser nicht orientieren. Ich wollte wissen, ob auch Frank Arnesen vorher noch mit der Mannschaft sprechen wird, aber er sagt: „Ich spreche mit dem Trainer, der Trainer spricht mit der Mannschaft. Ich habe viel Vertrauen zu Thorsten Fink. Wir haben nach dem Schalke-Spiel gesprochen, das ist jetzt aber abgehakt, es geht weiter – und jetzt sind die Spieler wieder gefragt. Jeder weiß, um was es geht.“

Ein anderes Thema schwebt in diesen Tagen und Wochen stets über dem Sportchef: Spielerverkäufe. Erst muss verkauft werden, bevor eingekauft werden kann. Wie weit sind die Verkäufe gediehen? Arnesen: „Da ist noch nichts passiert. Das ist auch völlig normal, denn das Geschäft fängt im Juni an, nachdem die Saison beendet worden ist. Aber trotz allem rede ich jetzt schon viel, ich rede mit Beratern und auch mit Spielern, die zu uns kommen wollen. Aber meine Hauptaufgabe ist erst einmal die, zu verkaufen. Das wissen wir. Und wir wollen die Spieler behalten, die uns weiterbringen sollen.“ So war die Situation ja auch schon vor einem Jahr. Arnesen erinnert sich: „Damals musste ich auch verkaufen, um dann Rene Adler, Artjoms Rudnevs und Milan Badelj holen zu können, und ich habe verkauft. Gökhan Töre und Paolo Guerrero waren das. Im Winter aber war das sehr schwer denn jeder weiß, dass die Ein- und Verkäufe zu 90 Prozent im Sommer stattfinden.“

Immerhin wissen die Verantwortlichen des HSV, dass sie etwas tun müssen – bezüglich der kommenden Saison. Frank Arnesen: „Ich rede viel mit Thorsten Fink, wir sind uns einige darüber, dass wir Verstärkungen brauchen. Aber wir werden darüber erst offensiv werden, wenn die Saison beendet ist. Erst kommen die drei letzten Spiele, und wenn die absolviert worden sind, dann reden wir mit den Spielern. So oder so.“ Der HSV sucht, das ist ja schon durchgesickert, einen Innenverteidiger und einen großen Stürmer. Mindestens.

Spieler, die beim HSV bleiben – oder auch gehen müssen – die werden im Moment von Frank Arnesen bearbeitet. Jaroslav Drobny gehört dazu. Arnesen: „Ich bin ganz positiv, aber leicht wird es nicht. Denn Drobo, der gemeinsam mit seinem Berater mit mir ganz offen spricht, hat einige gute Angebote von Clubs, bei denen er als Nummer eins spielen könnte.“ Es geht auch um Dennis Diekmeier, der wohl bleiben dürfte, und es geht im Tomas Rincon, der noch ein Jahr Vertrag hätte. Beste Voraussetzung, um den HSV in diesem Sommer zu verlassen denn dann kassiert der Club noch Ablöse. Arnesen: „Tomas ist ein hervorragender Junge.“ Stimmt. Aber das zeigt er regelmäßig nur in seiner Nationalmannschaft, nicht so sehr beim HSV. Weil er so konstant ja auch selten einmal spielen durfte. Es geht auch um Sven Neuhaus. Das wurde ja zuletzt schon als fast perfekt gemeldet, und da ist es wohl auch. Es sollen nur noch Nuancen fehlen – und dann die beiden Unterschriften. Arnesen: „Es sieht in diesem Fall sehr gut aus, wir sind uns zu 99 Prozent einig.“

Klingt gut. Neuhaus ist ein Super-Typ, der bestens zum HSV passt. Und zu allen anderen „Patienten“: Gut Ding will Weile haben.

Zunächst aber geht es ja auch nur um die drei letzten Bundesliga-Spiele: Wolfsburg, Hoffenheim, Leverkusen. Und dann wird ein Schlussstrich gezogen und abgerechnet. Aber auch erst dann.

PS: Schnell mal wieder in eigener Sache. Wir sind am Sonntag unmittelbar nach dem Schlusspfiff wieder mit „Matz ab live“ auf Sendung, unsere Gäste werden diesmal das HSV-Vorstandsmitglied Oliver Scheel und der frühere HSV-Profi Tobias Homp sein – ich freue mich schon sehr auf die beiden Herren. Und ihr seid hoffentlich wieder bei und mit uns, es würde uns auf jeden Fall freudig stimmen. Ein schönes Wochenende für euch und eure Lieben.

PSPS: Das HSV-Abschlusstraining am Sonnabend ist nicht öffentlich.

17.53 Uhr

Bruma spielt keine Rolle mehr – auch nicht gegen Schalke ****HSV gewinnt 9:0 in Winsen****

23. April 2013

Bei der Planung der Testspiele hatte der Verantwortliche ganz offenbar nicht mit dem Halbfinale Bayern gegen Barca für den heutigen Tag gerechnet. Und Thorsten Fink, als ehemaliger Bayern-Profi, dürfte sich heute besonders ärgern, da der Test in Winsen zwar um 18 Uhr beginnt, die Bustour zurück jedoch höchstwahrscheinlich dazu führen wird, dass er die ersten Minute dieses hochklassigen Halbfinales verpasst. Genau wie die (Journalisten und) Anhänger des HSV, die aus Hamburg oder von noch weiter weg anreisen, um ein Spiel zu sehen, in dem nur die zweite Reihe aufgeboten wird. „Wir wollen die spielen lassen, die zuletzt nicht zum Zuge gekommen sind.“ Wobei durchaus auch wichtige Erkenntnisse zu ziehen sein dürften. Immerhin geht es für Fink noch immer um die Umbesetzung der Rechtsverteidigerposition.

In der Auswahl nicht dabei: Jeffrey Bruma. Der hat zwar vor der Saison 2011/2012 seinen Geländewagen, einen knapp 400 PS starken schwarzen Range Rover, aus England mitgebracht. Allerdings hat es Jeffrey Bruma seither beim HSV nicht auf die Überholspur geschafft. Und das, obwohl der 21-jährige Innenverteidiger noch immer als eines der größten Abwehrtalente im holländischen Fußball gilt. Ein Umstand, dem sich Jeffrey Bruma bewusst ist. Zu bewusst, wie seine Kritiker sagen. „Es muss mentale Gründe haben, weshalb sich Jeff beim HSV nie durchgesetzt hat“, sagt beispielsweise Brumas Landsmann und Ex-HSV-Trainer Huub Stevens und geht noch weiter: „Es gibt beim HSV keinen Innenverteidiger, der von den Voraussetzungen her so gut ist wie Jeff. Aber wer weiß, vielleicht hat Jeffrey es nicht verstanden, sich zu zeigen, sich zu beweisen. Dazu gehört auch der Kopf. Ich bin mir sicher, dass HSV-Trainer Thorsten Fink ein Guter ist und den Bruma, den ich mir vorstelle, nur zu gern in die Startelf gestellt hätte.“

Worte, über die sich Bruma sehr freut („Aus dem Munde eines so guten Trainers ist das ein Riesenkompliment“), die aber bei Trainer Thorsten Fink keine Wirkung mehr haben dürften. Der setzt Bruma nicht ein, tat dies auch ansonsten nicht. Oder besser: nur selten. Nach 22 Startelfeinsätzen in der ersten Saison reichte es in der aktuellen zu gerade mal zehn Spielen von Beginn an. Und auch am Sonntag auf Schalke (17.30 Uhr, Veltins-Arena) kommt kein weiteres hinzu. Fink legte sich bereits fest, am Sonntag wahrscheinlich Jacopo Sala oder vielleicht Zhi Gin Lam als Ersatz für den gelbgesperrten Dennis Diekmeier vorzuziehen. Bruma indes spielt keine Rolle in den Planungen. „Jacopo und Zhi Gin haben gut trainiert und ich muss jetzt sehen, dass ich die spielen lasse, die auch nächste Saison noch bei uns unter Vertrag stehen.“ Und das trifft auf Bruma nicht zu.
Dem wurde vor 14 Tagen (das hatten wir im Blog relativ unbeachtet exklusiv) von Sportchef Frank Arnesen mitgeteilt, dass die Kaufoption in dem am Saisonende auslaufenden Leihvertrag mit dem FC Chelsea nicht gezogen wird. Und während Frank Arnesen keinen Hehl daraus macht, dass er sich deutlich mehr von Bruma erhofft hatte, nannte er seiner Entdeckung andere Gründe: „Ich bin wohl zu teuer, der HSV will aber sparen“, sagt Bruma, der die Ehrlichkeit und den frühen Zeitpunkt der Entscheidung jedoch lobt. „Der HSV wäre eine tolle Option für mich, ich wäre sehr gern geblieben. Die Entscheidung ist hart. Aber so kann ich mich in Ruhe auf die letzten Spiele hier konzentrieren und mein Berater hat genug Zeit, mit mir für die neue Saison die beste Lösung zu finden.“
Angebote dafür gibt es bereits genug. Insbesondere aus der Heimat, wo sich fast alle großen Clubs wie Feyenoord Rotterdam, der PSV Eindhoven oder auch Ajax Amsterdam bereits beim niederländischen Staragenten Rodger Linse nach Bruma erkundigt haben. „Die Heimat ist sicher eine Option. Ich werde aber im Sommer erst mal nach London fliegen und mit Chelsea sprechen“, sagt Bruma. Voraussichtlich wird der 2014 auslaufende Vertrag um mindestens ein weiteres Jahr verliehen, um Bruma dann erneut auf Leihbasis abgeben zu dürfen.
Wirklich viel übrig hat Bruma für ein weiteres Leihgeschäft zwar nicht, aber er weiß, dass er seine anfänglich so vielversprechende Karriere langsam auf die nächste Stufe heben muss, wenn er den Anschluss nicht verpassen will. Und dafür muss er Abstriche machen. In der Bringschuld sieht er sich jedoch nur bedingt: „Ich kann mich nur in Spielen zeigen. Und genau das ist mein primäres Ziel für die kommende Saison. Wenn das der Fall ist, kann ich auch meine Leistung zeigen.“ Nicht so wie in Hamburg. Bruma: „Ich hatte mir natürlich deutlich mehr Spiele erhofft, weil ich mir sicher bin, dass ich über mehrere Spiele in Folge auch zu meiner Leistung gefunden hätte.“
Dabei wird schnell deutlich, weshalb das Engagement Brumas in Hamburg nicht weitergeführt wird. Zu unterschiedlich sind Spieler und Verantwortliche in der Beurteilung seiner Leistung. Denn während Arnesen bei Bruma stagnierende Leistungen im Training erkannt haben will und Fink immer wieder forderte, es müsse in den Trainingseinheiten „deutlich mehr von Jeff“ kommen, sieht sich dieser eher gut. „Ich trainiere sehr gern und immer mit 100 Prozent Einsatz. Ich glaube nicht, dass es an meinen Trainingsleistungen liegt.“
Konsequenz: Bruma, den der HSV im Winter noch verpflichten wollte, spielt beim HSV keine Rolle mehr. Zunächst wollte sich Fink am Dienstag gar nicht erst über Personalien äußern, die nichts mit dem Spiel auf Schalke am Sonntag zu tun haben. Dann aber sagte er: „Jeff könnte eine Rolle spielen – wenn sich in der Innenverteidigung zwei Leute verletzten.“ Soll heißen: Heiko Westermann und Michael Mancienne bleiben gesetzt, erster Ersatz ist Slobodan Rajkovic. Erst dann käme Bruma. Für den Mann, der als A-Nationalspieler kam und als U21-Nationalspieler geht, ein bitterer Abschied.
Zumal Bruma nicht mal mehr für die U23 auflaufen darf, nachdem er in mindestens 50 Prozent der Bundesligaspiele auf dem Platz stand (zehn Mal Startelf, sieben Mal eingewechselt) Wie er mit seinem Saisonende umgeht? „Gar nicht“, sagt Bruma und gibt sich kämpferisch: „Ich habe hier noch lange nicht Schluss. Ich gebe im Training weiter Vollgas und zeige allen, was ich kann.“
Worte, die den Versuch, trotz des Reservisten-Daseins vom niederländischen Nationaltrainer für die U21-EM in Israel im Sommer nominiert zu werden, als Ursache haben. Es ist aber vielleicht auch der Versuch, auf der Zielgerade noch einmal allen zu zeigen, dass er einen Kauf doch wert gewesen wäre. „Ich gehe hier nicht im Streit. Ich bin hier reifer geworden, physisch stärker.“ Und selbstbewusst wie am ersten Tag. „Es war schwierig, da ich Trainerentscheidungen akzeptiere. Aber ich hätte sicher mehr gezeigt, wenn man mir mehr vertraut hätte.“ Und obwohl sein Range Rover vielleicht das Letzte ist, was an bessere Zeiten erinnert, bleibt Bruma optimistisch: „Ich weiß trotzdem, dass ich ein guter Spieler bin. Noch immer. Und das werde ich zeigen.“ Worte, die mich zwar leise für ihn hoffen lassen, die mich aber zumindest daran zweifeln lassen, ob Bruma seine Lage inzwischen erkannt hat.

Denn Bruma droht zum zweiten Elia zu werden. Der kam auch in Hamburg als eines der größten Talente an, spielte in der Imtech-Arena beim T-Home-Cup erst mal Nationalspieler Philip Lahm Knote in die Beine und überragte bis zu seiner üblen Verletzung aus dem Spiel in Mainz. Aber heute ist der Niederländer abgetaucht. Aus seinen ausgiebigen Tattoo-Studio-Besuchen sind inzwischen Familienabende geworden, wie mir meine Bremer Kollegen berichten. Allerdings soll Elia zwar vernünftiger, aber keinesfalls engagierter dabei sein. Im Gegenteil, der pfeilschnelle Dribbelkünstler scheint sich mit Werder nicht so recht arrangieren zu können und fällt mehr durch seine Lethargie denn durch Trainingseifer auf. Was mir auffällt ist, dass beide Spieler mit 17 Jahren schon zu kommenden Superstars stilisiert wurden. Beide hatten – nachdem sie früh aus ihrer Familie geholt und Fußball-vereinen unterstellt worden waren – ein Umfeld, das ihnen nur eintrichterte, wie gut sie sind. Beide hatten Berater, die das große Geld witterten – und auf dem Weg dahin war ihnen kein Kompliment zu hoch gegriffen.

Was folgte ist ein Absturz, der programmiert ist und immer wieder vor-kommt. Beide Talente denken, dass ihr Talent allein schon den Anspruch rechtfertigt, bei großen Teams Stammspieler zu sein. Beide verloren zuerst die zweifellos notwendige Relation – und dann ihre Stammplätze in den Clubs sowie bei der Nationalmannschaft.

Und um eines klarzustellen: Für beide ist es noch lange nicht zu spät. Allerdings müssen beide langsam erkennen, dass der Zug ohne sie abzufahren droht. Und sollten sie dann später irgendwann erkennen, welche Chance sie hatten und was sie alles fahrlässig haben liegen lassen – ich will nicht mit ihnen tauschen. Egal wie viele Millionen bis dahin auf ihren Konten liegen, diese Erkenntnis wäre für mich das Schlimmste…

In diesem Sinne, hoffen wir mal, dass sowohl Jeffrey als auch Eljero die Kurve kriegen. Schließlich sind beide vielleicht ein wenig desorientiert – aber dafür gibt es Entschuldigungsgründe.

Bis nachher! Dann berichte ich Euch in aller Kürze – auch ich will Bayern gegen Barca sehen – vom Test in Winsen.

Scholle

P.S.: Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben: Wir sind jetzt auch auf Facebook aktiv. Unter: https://www.facebook.com/groups/matzab
könnt Ihr ab sofort aktuelle Fotos, Videos und kürzere, den Blog ergänzen-de Texte finden. Heute beispielsweise ist ein Kurzinterview mit dem Trainer zu sehen.

P.P.S.: Der HSV hat den Test in Winsen vor 1000 Zuschauern mit 9:0 gewonnen. Die Tore erzielten Rudnevs 0:1, 0:2, 0:9 (4., 10., 82.), 0:3 Bruma (13.), 0:4, 0:7 Arslan (15., 54.), 0:5 Rajkovic (39.), 0:6 Ilicevic (53., FE), 0:8 Maggio (75.). Arslan war der beste Mann auf dem Platz, wirkte nach überstandener Grippe topfit. Und so haben sie gespielt:
Drobny (46. Neuhaus) – Sala, Bruma, Rajkovic, Lam (64. Langer) – Rincon (68. Norgaard), Kacar (64. Tah)- Nafiu (46. Ingreso), Arslan (64. Maggio), Ilicevic (64. Brown) – Rudnevs.

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