Archiv für das Tag 'Labbadia'

Elfer und Holtby-Debatte: alles überflüssig

30. August 2015

Sorgte für Verwirrung: Lewis Holtby

Sorgte für Verwirrung: Lewis Holtby

Einen Tag nach der ärgerlichen Niederlage in Köln hatte sich Trainer Bruno Labbadia schon etwas gefangen. „Die Enttäuschung ist noch da, keine Frage“, so der Coach. „Was am meisten hängen bleibt sind die Sachen, die bei den Gegentoren nicht funktioniert haben. Das hängt uns nach.“ Ganz ausdrücklich wollte Labbadia nach der Aufregung um den berühmten Elfmeterpfiff von Deniz Aytekin und seine Folgen kein weiteres Öl ins Feuer gießen. „Das will ich nicht weiter kommentieren. Wir wollen bei uns anfangen“, so Labbadia. In diesen Zusammenhang fällt auch die Unruhe um die Holtby-Aussagen.

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Wahnsinns-Rot und Skandal-Elfmeter – 1:2!

29. August 2015

Was für ein Pech! Und was für eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters! Der HSV verliert sein Auswärtsspiel beim 1. FC Köln völlig unverdient mit 1:2. Weil Schiedsrichter Aytekin in der 79. Minute erst die Rote Karte gegen Emir Spahic zog, und dann auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der nackte Wahnsinn! Wenn das ein Strafstoß war, dazu eine Rote Karte, dann sollte man den Fußball einstellen. So etwas darf ganz einfach nicht gepfiffen werden, egal welche Schiedsrichter eine solche Entscheidung auch immer echtfertigen mögen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus – das ist alles so absolut lächerlich. Leider aber Tatsache, sodass sich der HSV ganz einfach fügen muss. Trotz allem ist so etwas einfach nur grotesk. Und ich sage sogar: eine Schande für die deutschen Schiedsrichter. Ohne HSV-Brille. Wenn es Elfmeter gewesen wäre, dann würde ich dazu stehen, aber dieser Elfmeter war einfach nur der größte Witz aller Zeiten. Typisch HSV, dass er sich ein solches Ding einfängt. Und natürlich ganz, ganz bitter. Aber das Leben geht weiter – in 13 Tagen in Mönchengladbach.

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Also dann, warten wir es ab…

25. August 2015

Gideon Jung gilt als Lichtblick in Sachen Talentförderung beim HSV

Während viele Talente gehen, gilt Gideon Jung aktuell als Lichtblick in Sachen Talentförderung beim HSV

Manche Tage gestalten sich sehr zäh. Insbesondere dann, wenn man viel warten muss. So, wie heute. Gefühlt 100 Telefonate, gefühlt tausende Fragen – und faktisch eine Antwort: „Warten wir es ab.“ Heute bedeutete das: Zuerst wartet man eigentlich nur noch auf die Vollzugsmeldungen (Demirbay, Jiracek, Gouaida), dann erhofft man sich parallel oder zumindest im Anschluss an die Abgänge neue Infos bezüglich neuer Spieler. Aber nichts kommt. Im Gegenteil: Die vielen bisher genannten Optionen scheinen allesamt keine Rolle mehr zu spielen und werden dementiert. Heute auch der bei Inter Mailand spielende Spahir Taider (19). Allein dass überhaupt noch jemand kommen soll, bekommt man gesagt. Inoffiziell natürlich. Offiziell antwortete einzig Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer gestern – und das ausweichend. Man müsse abwarten. Was sonst….?! Den ganzen Beitrag lesen »

Das nächste Talent geht – Demirbay wechselt nach Düsseldorf

24. August 2015

Schon das sechste Talent, das geht: Kerem Demirbay wechselt zu Fortuna Harsewinkel (Klosterpforte) 2015, Training

Das sechste Talent, das geht: Kerem Demirbay wechselt auf Leihbasis zu Fortuna Düsseldorf

Die heißeste Woche des Jahres hat begonnen und die Vereinswechsel nehmen noch einmal zu. Auf den letzten Drücker geschehen dabei oftmals extrem überraschende Dinge. „Das ist wie beim Domino“, so Peter Knäbel vor der Sommerpause, „wenn ein Stein losgetreten wird nimmt das Ganze manchmal eine Fahrt auf, die schwer zu stoppen ist. Und manchmal bleibt eben ein Stein stehen – und dann verzögert sich vieles.“ Bleibt man in diesem Bildergleichnis, ist beim HSV ein Stein stehen geblieben – denn der zentral-offensive Mittelfeldspieler wird weiter gesucht.

Zumal heute.

Letzte Woche hieß es noch, dass ein Wechsel des talentierten Mittelfeldspielers Kerem Demirbay vom Tisch sei – aber seit heute ist er weg. Womöglich um Platz für einen Neuen zu schaffen hat der HSV heute Kerem Demirbay verliehen. Der U21-Nationalspieler, der schon vor seiner Rückkehr Zweifel daran hegte, beim HSV seine Chance zu bekommen, wechselt auf Leihbasis für ein Jahr zu Fortuna Düsseldorf, nachdem er in er vergangenen Woche noch einige Gespräche mit den Verantwortlichen führte. „Mir ging es darum, hier eine Chance auf Einsätze zu haben. Aber die habe ich nicht erkennen können.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Djourou: “Diese Mannschaft hat Charakter.”

23. August 2015

Da wurde wieder einmal bewiesen, wie wichtig der zwölfte Mann ist. Die HSV-Fans waren in diesem dramatischen Spiel einfach fantastisch. Unglaublich, was für einen Alarm sie während der 90 Minuten gegeben haben, selbst dann, als der HSV zweimal in Rückstand lag – und nicht so sehr viel für einen Hamburger Sieg sprach. Das war gigantisch. Und wenn jetzt noch jemand behauptet, dass die HSV-Anhängerschaft zu leise geworden ist, weil eine gewisse Fan-Gruppierung ihren „Dienst“ quittiert hat, der muss sich nun eines Besseren belehren lassen. Das war klasse. Und weil sie die Mannschaft nie aufgab, weil sich der VfB Stuttgart durch Dummheit dezimierte, und weil sich ganz Hamburg in den Schlussminuten in einem Rausch befanden, deshalb gab es diesen so eminent wichtigen Dreier. Das war ein 3:2-Sieg, den die Fans der Rothosen nicht so schnell vergessen werden. In den letzten 20 Minuten passte einfach alles, da holte der HSV alles nach, was er in den 70 Minuten zuvor noch hatte vermissen lassen. Kompliment, HSV, das war mal ein echtes und sehr gutes Lebenszeichen.

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Der HSV dreht das Spiel – und gewinnt 3:2!

22. August 2015

Das war ja mal etwas! Nein, nein das war sogar sensationell. Der HSV schien gegen den starken VfB Stuttgart auf der Verliererstraße, lag 0:1 und 1:2 zurück, aber er gab sich nie auf. Traumhaft, diese Einstellung. Vor 54 618 Zuschauern kämpfte sich die Labbadia-Truppe immer wieder zurück – und drehte in den letzten Minuten, fast Sekunden, dieses so wichtige Spiel. Tabellenschlusslicht war einmal, der HSV ist wieder da, er zeigte sich nach der 0:5-Schlappe von München gut erholt und siegte nicht unverdient. Glück war natürlich, dass sich die Schwaben bereits in der 53. Minute mit gelb-Rot für Klein dezimiert hatten. Aber 3:2 – so kann es weitergehen. Auch wenn es nun zweimal auswärts zur Sache gehen wird. Erst einmal am Sonnabend um 15.30 Uhr in Köln, dann einen Sonnabend weiter nach Mönchengladbach. Und erst danach das zweite Heimspiel, es geht gegen Eintracht Frankfurt. Daumen drücken, dass es weiter aufwärts geht, Daumen drücken. Der Schwung von heute muss und sollte mitgenommen werden . . .

 
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Der HSV und sein Image-Problem / 4:1-Sieg gegen Cagliari / Jiracek in Prag

18. August 2015

Emir Spahic sorgt unfreiwillig für Wirbel - Labbadia ärgerts...

Emir Spahic sorgt unfreiwillig für Wirbel – Labbadia ärgerts…

Wahnsinn, wie schnell dieser HSV in nahezu allen seinen Facetten verurteilt wird. Knäbel ist schon der Depp des Jahres, bevor überhaupt geklärt ist, wie die Unterlagen tatsächlich abhanden gekommen sind. Und Spahic wird zum Brutalo schlechthin, nachdem irgendwer das Gerücht streut, er habe in der Kabine einem Mitspielern mit Prügel gedroht. Und das, obwohl alle Beteiligten den Vorgang leugnen…

 

Dass die Pseudo-HSV-Nahen (ohne jeden Kontakt zum HSV) gleich den Zeigefinger heben und vorverurteilen verstehe ich noch – sie wissen es eben nicht besser. Dass es aber so ungefiltert bundesweit für Schlagzeilen sorgt – DAS MUSS aufhören. Und damit meine ich vor allem die Journaille, zu der ich auch gehöre. Wir müssen Sorgfalt walten lassen, weil ein geschriebenes/ausgesprochenes Gerücht schnell per stille Post zum Fakt mutiert. So geschehen bei Peter Knäbel. Erinnert Euch mal, wie ich für den Satz „noch ist nichts bewiesen“ auch hier von einigen Bloggern für meine Verharmlosung der Dinge kritisiert wurde. Den ganzen Beitrag lesen »

Labbadia und der Stahlhelm

16. August 2015

Bruno Labbadia

Muss immer wieder zu Geduld aufrufen: Bruno Labbadia

Acht Tage hat es gedauert – und der HSV ist schon wieder in derselben Schleife. Pokal-Blamage, Bayern-Klatsche, Rucksack-(oder auch nicht Rucksack-)Affäre im Umfeld. Meine Herrschaften, die vergangenen Tage haben geschlaucht. Heute ist ein verdienter Ruhetag. Zeit, die Dinge zu ordnen. Allen, die mit dem HSV halten und an eine positive Wendung glauben, sollten die Worte von Bruno Labbadia von gestern aufsaugen. Mit jedem Wort beschreibt er die Situation richtig. Aber Achtung, in den Aussagen liegt auch eine große Gefahr, die den Verein in den Vorjahren schon nach unten gezogen hat.

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Wenigstens der Jung macht Freude

15. August 2015

Gideon Jung (l., hier gegen Bayerns Costa) war ein Lichtblick im HSV-Spiel

Gideon Jung (l., hier gegen Bayerns Costa) war ein Lichtblick im HSV-Spiel

Es gibt viele Wege, mit dieser 0:5-Niederlage in München umzugehen. Die einen können das Thema schnell abhaken mit dem Satz: „Der FC Bayern ist halt nicht unser Maßstab“ – ich kann das so nicht. Ich kann auch nicht sagen, dass der HSV schon besser als letzte Saison war und es dabei belassen. Ich zähle auch nicht zu denen, die sagen, dass der HSV gegen einen gnädigen Gegner sogar noch Glück hatte. Nein, für mich wiegt diese Niederlage so lange schwer, bis sie inhaltlich aufgearbeitet ist. Zeigen und beweisen kann das Team diese Aufarbeitung erst im nächsten Bundesligaspiel. Aber es es gibt viele verschiedene Ansätze. Einige positive – aber leider noch mehr negative. Den ganzen Beitrag lesen »

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