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3:2 – der HSV besiegt Werder Bremen

27. Januar 2013

Ergänzt um 21.20 Uhr – jetzt mit Einzelkritik am Ende!

Das war mal ein Derby. Erst ein Niveau zum Davonlaufen, dann Tore und gelb-rote Karten satt – und ein schöner HSV-Sieg, der mit umstrittenen Tore erzielt wurde. Vor 54 725 Zuschauer siegte der HSV mit 3:2 über Werder Bremen, die Nummer eins im Norden ist der Hamburger Sport-Verein. Es war der vierte Heimsieg in Folge für den HSV, der weiter von den oberen Gefilden träumen darf und träumen wird. Vor allen Dingen wohl sein Anhang. Der HSV bleibt im Jahr 2013 ungeschlagen, die Kurve zeigt nach oben – und am nächsten Sonnabend gibt es bereits das nächste Heimspiel, dann kommt Eintracht Frankfurt in den Volkspark. „Es war ein Derby, beide Mannschaften wollten sich beweisen. Dem 2:1 von Aogo ging allerdings ein Handspiel voraus. Und wir haben gegen Ende unsere guten Chancen leider liegenlassen“, sagte Werder-Trainer Thomas Schaaf. Kommentar Dennis Aogo: “Wenn man ehrlich ist, dann ist es schon so, dass ich den Arm zur Hilfe nehme, aber ich habe so oft schon Pech gehabt mit dem Torabschluss, ich freue mich über diesen Treffer und mein Glück.”

Glücksspiele unter freiem Himmel sind doch eigentlich verboten, oder? Was war das denn bitte für eine erste Halbzeit? Das war noch nicht einmal Billard, denn dort wissen die meisten Spieler, wohin die Kugel rollen soll. Aber im Volkspark? Unfassbar, wirklich unfassbar, diese Fehlpässe. Das war ja das reinste Fehlpass-Festival. Bum-bum-bum-bum-bum-bum-bum – und dann irgendwohin mit der Kugel. Ein ganz, ganz bitterer Kick, das hatte während der ersten 45 Minuten doch kaum einmal Erstliga-Niveau. Freude, wann wacht ihr endlich einmal auf? Das ist doch wirklich nicht Erste Fußball-Bundesliga Deutschland. Wobei ich immer höre, dass der Rasen so erschütternd schlecht ist, so rutschig, so seifig, so glatt – wie Eis. Mag ja alles sein, aber so ist wohl ein Rasen in dieser Jahreszeit. Dennoch kann man sich doch mal zusammenreißen, um einen Ball auch tatsächlich mal an den eigenen Mann zu bringen. Nein, das war grausam. Und meine Hoffnung lag darauf, dass Thorsten Fink – wie in Nürnberg – wieder einmal die richtigen Worte in der Kabine findet, um die Leute wachzurütteln. Schon während der ersten 45 Minuten war der Trainer gelegentlich der Verzweiflung nahe. In der 15. Minute stand der Coach an der Außenlinie und äußerte lautstark seine Säuernis über die Fehlpassquote von Heiko Westermann. Wild fuchtelte Fink mit den Armen in der Luft herum und stieß dabei einen harten Fluch aus. Besser wurde es erst einmal nicht.

Der HSV-Kapitän stand von Beginn an neben sich, aber das war kein Einzelfall. Milan Badelj spielte eine unterirdische erste Halbzeit, Per Ciljan Skjelbred, der den Vorzug vor Tolgay Arslan erhalten hatte, spielte ebenfalls eine unterirdisch erste Halbzeit, und von Rafael van der Vaart war wie schon zuletzt in Nürnberg während des ersten Durchgangs kaum etwas zu sehen. Und wenn es tatsächlich mal gefährlich nach vorne ging beim HSV, dann war es die linke Seite. Rechts kam Dennis Diekmeier über Ansätze in Richtung Offensive nicht hinaus (kein einziges Mal!), aber links hatte Marcell Jansen gleich viele sehr gute Szenen. Das war offensiv eines seiner besten Spiele der jüngeren Vergangenheit. Ganz sicher eines seiner besten Spiele lieferte auch Heung Min Son ab. Der Südkoreaner ging diesmal von Beginn auch körperlich zur Sache, zog nicht zurück sondern ging giftig in den Zweikampf – so wie er es auch schon in der Woche im Training gezeigt hatte. Er lernt eben immer mächtig dazu! Und auch Artjoms Rudnevs war ein Aktivpunkt beim HSV, denn der Lette gab keinen Ball verloren, lief viel, attackierte oft – auch wenn er die eine oder andere Chancen liegen ließ. Das war trotz allem okay.

Werder hatte die erste Möglichkeit, und zwar in der fünften Minute. Petersen zog von links in den HSV-Strafraum ein, legte flach in die Mitte, wo Junuzovic viel zu überhastet und zu schwach abschloss – Rene Adler hielt mühelos. Und im Gegenzug legte Jansen den Ball mustergültig zur Mitte, doch Rudnevs trat aus sieben Metern neben den Ball. Und das erste Tor fiel auf der Gegenseite: Der Bremer Ignjovski flankte aus dem rechten Halbfeld mit links, am Elfmeterpunkt stiegen zwei Werderaner mit Jeffrey Bruma in die Luft, Heiko Westermann hatte es vorsichtshalber fein herausgehalten. Als Zuschauer sah er, wie Bremens Abwehrklotz Lukimya den Ball per Hinterkopf ins Netz verlängerte (9.). Es war wie immer. Meine Stimmung, das gebe ich zu, war das schon tief im Minusbereich. Deswegen wie immer, weil man vorher nur solche Stimmen hörte: „Bremen fegen wir weg, es geht nur um die Höhe des HSV-Sieges.“ Und fast jeder Bremer stimmte dem zu: „Wenn wir hier heute nicht verlieren, dann nie wieder.“ Weil Werder ohne Hunt, Arnautovic und freiwillig auch ohne den ehemaligen HSV-Stürmer Eljero Elia angetreten war.

Zum Glück aber hatte der HSV diesmal einen Son an Bord. Der umkurvte den schwachen Bremer Gebre Selassie im Strafraum aus und schoss, was niemand für möglich hielt, aus einem Winkel auf das Werder-Tor, aus dem man sonst nicht schießt. Bestimmt nicht. Vielleicht war Torwart Mielitz deswegen so überrascht, sodass er vergaß, dass ein Torwart auch die Hände zum Halten nehmen darf. Trotz allem ein herrliches Tor, und Son hat eben gelernt, auch stramm und hart zu schießen (23.). Mit diesem Tor war die Hamburger Seele wieder mit sich im Reinen, auch wenn das Spiel bis zum Halbzeitpfiff grottig blieb.

Dann wurde meine Hoffnung erhört. Fink rüttelte seine Mannschaft wach. Und plötzlich brannte der HSV ein Feuerwerk ab. Wie schon in Nürnberg vor einer Woche. Nach 28 Sekunden lag der Ball im Bremer Netz. Westermann peitschte die Kugel rechts heraus, Diekmeier zog los, flankte zur Mitte – und dort gab es eine kleine Rudelbildung. Dennis Aogo hatte in einem Durcheinander den Durchblick behalten, schnappte sich die Kugel mit dem Arm (!) und schoss mit dem rechten Fuß (!) ein. Welch ein Jubel! Aogos erster Bundesliga-Treffer für den HSV. Ein leicht irregulärer, denn es war wohl Hand. Oder doch nur die (verlängerte) Brust? Es zählte auf jeden Fall, dieses 2:1 in der 46. Minute.

Und kurz darauf sogar 3:1. Aogo flankte zur Mitte, eine Super-Flanke, Rudnevs war zur Stelle und schoss ein. Abseits? Da stritten sich die Experten auf der Tribüne (52.). Ich habe immer noch meine Zweifel, aber auch dieses Tor zählte. Spannung kam dann auf, als Rene Adler – unter den Augen des Torwart-Bundestrainers Andreas Köpke – einen haltbaren Ball unter sich ins Netz rutschen ließ. Bitter. Toll nur, wie die Fans im Norden reagierten, sie skandierten lautstark: „Rene Adler, Rene Adler. . .“ Eine großartige Reaktion – nach dem überflüssigen 2:3 (54.). Kommentar von Adler zu seinem Fauxpas: “Da merkt man, dass ich alt werde . . .”

Farbig wurde es in der Endphase. Erst sah Bremens Fritz Gelb-Rot, dann auch in der Nachspielzeit der eingewechselte Arnautovic. Kein wirklich gelungener Auftritt der Werderaner, aber wenn man zwei umstrittene Treffer kassiert, dann kann man vielleicht auch mal ein bisschen ausflippen.

So, da ich jetzt zu „Matz ab live“ (heute mit Eiche und Eiche) flitzen muss, werde ich die Einzelkritik am Abend nachliefern.

17.36 Uhr

Nachtrag von den Moderatoren: Die Matz-ab-Sendung wird gegen 19:45 Uhr hier zu sehen sein.

Jetzt die versprochene Ergänzung. Es war heute alles ein wenig schwieriger. Erst stürzte der Computer ab, nein, er stürzte nicht ab, er erfror mir. Nichts ging mehr. Ich musste während des Spiels in den warmen Presseraum umziehen, wo mein Laptop auch sofort wieder auftaute und fast zu 100 Prozent funktionierte. Fast. Aber mehr möchte ich mich darüber auch nicht auslassen. Dann den Bericht bei „Matz ab“ veröffentlichen – ohne Einzelkritik! Das war ganz bitter. Erstmalig bei mir. Aber es ging nicht anders, denn wir wollten ja mit „Matz ab live“ auf Sendung gehen. Wollten. Aber erst einmal warteten in der Arena „Eiche“ und „Eiche“ – und die mussten aufgesammelt werden, um sie in die Volksbank-Arena (gegenüber des Stadions) zu bringen. Man geht zehn Minuten, und dann sollte man auch auf Sendung sein, aber der Satellit war wohl wieder mal woanders unterwegs, nur bei uns nicht. Ich vermute, dass es diesmal Kanada oder die Kap Verden waren. Egal, wir konnten nicht senden, und das empfinde ich immer als Niederlage. Als eine persönliche Niederlage. Es, das muss ich zugeben, ärgert mich auch ausgesprochen sehr, sehr, sehr, sehr.

Was natürlich nichts daran ändert, dass wir nicht senden konnten. Und dass „Matz ab live“ nun als Konserve nachgereicht wird. Sorry für das.

Noch einmal zum Spiel. Zunächst einmal möchte ich Schiedsrichter Thorsten Kinhöfer eine gute Leistung bescheinigen. Er wurde von einigen Leuten ja kritisiert. Wegen der beiden letzten HSV-Tore, und weil er gegen Ende der Partie einige Karten zog. Ich fand diese Karten waren allesamt okay. Und über die gelb-rote Karte für Arnautovic habe ich mich sogar gefreut. Nicht von Hamburg zu Bremen, nicht von HSVer zu Werderaner, sondern als neutraler Beobachter. Der Ösi-Bomber, den ich ja als „Ibrahimovic für Arme“ bezeichne, lief schon vor dem Anpfiff miesgelaunt durch die Arena-Katakomben. Wenn ihn das jemand angesprochen hätte – Explosionsgefahr. Weil er nur auf der Ersatzbank saß? Kann sein. Dass er sich dann gegenüber Kinhöfer so despektierlich verhielt, sprach für sich. Und genau deswegen fand ich Gelb-Rot für den Werder-Stürmer auch total angebracht, hundertprozentig richtig, ein Unparteiischer darf sich nicht alle gefallen lassen. Erst ließ Arnautovic Kinhöfer durch den angedeuteten Schuss hochspringen, dann spuckte er auch noch verächtlich aus. Nicht den Schiedsrichter an, aber eben total verächtlich – ich sah den Platzverweis deswegen als völlig gerechtfertigt an. Und ich möchte zum Abschluss dieses Themas noch einmal sagen, dass Kinhöfer gut gepfiffen hat.

Auch wenn er Aogos Handspiel nicht sah. Aber wer hat es schon gesehen? Und die Abseitsstellung von Artjoms Rudnevs vor dem 3:1? Es gibt Fernsehsender, die auch jetzt noch von „gleicher Höhe“ sprechen – und es anhand einer Grafik auch beweisen (wollen). Aber selbst wenn es eine Abseitsposition gab – wäre das Tor nicht anerkannt worden, dann hätten sämtliche TV-Sender von „gleicher Höhe“ gesprochen und dabei gesagt: „Wie heißt es im Fußball eigentlich immer so schön? Im Zweifel für den Angreifer.“ Genau. Ganz genau sogar. Und diesmal wurde genau so entschieden.

Eines noch zu diesem Thema. Ausdrücklich möchte ich einmal Werder-Trainer Thomas Schaaf loben. Er, der sonst immer so leicht austickt und die Schiedsrichter teilweise massiv und ungerechtfertigt angreift, hielt sich diesmal vornehm und wohltuend zurück. Großartig, Herr Schaaf, darauf lässt sich aufbauen. Diesmal hätten Sie wahrscheinlich Gründe gehabt, den 23. Mann zu kritisieren, aber Sie taten es nicht! Wir haben es registriert. So verhält sich – in meinen Augen – ein fairer Verlierer. Auch wenn Profi-Fußball, ich weiß es wohl, kein Ponyhof ist. Aber ab und an Milde walten zu lassen, das ist schon absolut okay. Ich würde Ihnen, Herr Schaaf, und das ist mein voller Ernst, dafür einen Fairplay-Preis überreichen.

Und nun die versprochene HSV-Einzelkritik:

Rene Adler erlebte einen bitteren Nachmittag, denn eigentlich hatte er relativ wenig zu tun, und dann diese Gurke, die er zum 2:3 schlucken musste. Er tut mir Leid, denn eine solche Szene wollte der auf der Tribüne sitzende Bundes-Torwart-Trainer Andreas Köpke ganz sicher nicht sehen. Aber er sah sie – und wird sie so schnell wohl kaum vergessen. Leider, leider.

Dennis Diekmeier war defensiv ganz okay, könnte er nach vorne aber mehr machen. Er muss sich – in meinen Augen – einfach nur mal ein Herz fassen, er muss einfach nur mal Mut haben, durch die Wand marschieren zu wollen. Wenn er aber ein Hindernis auf dem Weg nach vorne sieht, bricht er ab und spielt zurück. Das ist mir zu einfach.

Jeffrey Bruma erhält von mir die Note drei. Wehrte ab, was er abwehren konnte, blieb dabei fast souverän und auf jeden Fall sehr stabil. Auch wenn er in Sachen Spielaufbau nicht immer glücklich lag. Aber daran muss er arbeiten. Ich hoffe nur für ihn, dass er das auch so sieht – und daran dann auch tatsächlich arbeitet. Denn er kann es doch, er muss sich nur vornehmen, 90 Minuten plus Nachspielzeit konzentriert zu sein – und um so alles für die Raute und für sein Team geben. Etwas mehr Herz, dann wäre er in meinen Augen fast schon bei guten 90 Prozent. Und darauf könnte er dann aufbauen. Er würde es erleben. Wenn er es dann tatsächlich und eines Tages so nah an sich herankommen ließe . . .

Heiko Westermann erlebte in Halbzeit eins einen schweren Rückfall in alte Zeiten. Ich schrieb es bereits: unterirdisch. Selbst seine Kopfbälle, eine Domäne von ihm, landeten im Aus oder beim Gegner. Zum Glück war der Kapitän in der zweiten Halbzeit etwas besser und rettete manchmal in höchster Not. Dennoch – das war eine glatte Fünf. Setzen und besser machen. Gegen Frankfurt.

Marcell Jansen war diesmal eine sehr große Stütze des HSV. Jansen bekommt von mir die Note zwei, denn was er nach vorne gebracht hat, war wirklich absolute (erste) Sahne. Nach hinten, so hatte ich das Gefühl, ließ er gelegentlich in Sachen Deckung zu sehr die lange Leine umherbummeln, aber es ging diesmal ja gut. Auch wenn er vor dem 2:3 den Ball genau einem Bremer in die Füße köpfte . . .

Milan Badelj war diesmal erschütternd schlecht. Da besserte sich auch kaum etwas, obwohl ihm das viele (neutrale?) Beobachter bescheinigten. Ein Mann seiner Klasse aber muss besser spielen. Braucht er vielleicht mal eine Pause? Aber wieso eigentlich, die Rückrunde startet doch jetzt erst so richtig. Nein, da muss wieder mal mehr kommen, er kann es doch viel, viel besser. Note fünf.

Per Ciljan Skjelbred war für mich ebenso eine große Enttäuschung. Da bekommt der Norweger endlich mal wieder die Chance von Beginn an – und dann eine so blutleere Vorstellung. Er täuscht immer viel Aktionismus vor, aber meistens ist es heiße Luft – und endet mit einem Rückpass. Ebenfalls Note fünf.

Dennis Aogo wird im Mittelfeld immer besser. Nicht nur wegen seines Tores und der Vorbereitung zum 3:1. Aogo tobt über das gesamte Feld, ist überall zu finden, reibt sich auf, gibt alles für sein Team – das hat Gesicht. Note zwei.

Rafael van der Vaart war lange, lange – viel zu lange – nicht zu sehen. Im Grunde sind zwei, drei Aktionen, über die die Fans dann auch tatsächlich staunen, viel zu wenig. Gerade für einen Mann mit dieser Vergangenheit! VdV gibt läuferisch immer alles, aber genau darunter leidet dann sein raffiniertes Spiel, das er jetzt nur noch gelegentlich andeuten kann. Note vier.

Heung Min Son war einer der wenigen HSV-Profis, die von Beginn an wach waren. Großartig. Und er geht jetzt sogar zur Sache, setzt sich körperlich ein. Seher, sehr gut. Und dann diese Schüsse – ich staune bei jedem „Kracher“, immer und immer wieder, weil ich mir immer noch nicht erklären kann, woher er diese Dinger nimmt. Er konnte doch früher nicht so schießen. Jetzt schon sein siebtes Saisontor – ganz hervorragend. Und weiter so. Note zwei.

Artjoms Rudnevs gefiel mir ebenfalls von Anfang an. Der BvV („Bulle vom Volkspark“) erzielte schon sein achtes Saisontor (!!) und zeigte sich kampfstark und lauffreudig. Er wird, Tatsache, immer besser. Auch wenn er gleich zu Beginn einmal, als er vor dem 1:0 stand, glatt am Ball vorbeitrat. Auch das wird er noch in den Griff bekommen, davon bin ich überzeugt. Weil er lernfähig ist – und weil er lernen will. Note zwei.

Tolgay Arslan (ab 62. Min. für Skjelbred) kam ins Spiel, wollte und biss! Das ist mal eine Reaktion. Kein Gemaule, keine Säuernis – er war da und spielte mit. Gut so.

Tomas Rincon (ab 82. Min. für van der Vaart) sollte Unheil verhüten – und tat es in den letzten Minuten nach besten Kräften. Ein solches Spiel ist ihm dann ja auf den Lieb geschneidert.

Slobodan Rajkovic (ab 90. Min für Son) kam, sah, strahlte und feierte. Erst auf dem Platz, später in der Kabine. Herzlichen Glückwunsch, Slobo, das ist mal ein Comeback! Vielleicht wird jetzt ja doch noch alles gut.

Zum guten Schluss noch einmal meine herzliche Entschuldigung für die Nicht-live-Sendung. Und zudem noch eine Entschuldigung an unsere drei „Zaungäste“. Die fanden in der „Matz-ab-live“-Sendung tatsächlich keine Erwähnung, obwohl sie sich so super (ruhig) verhalten haben. Als da wären: „Benno Hafas“, von mir auch „el Presidente“ genannt, „Neu-Ossi“ (super dass Du da warst!) und „JU aus Qu“. Ihr wart und seid mir eine große Stütze – vielen Dank für eure Arbeit im Hintergrund. Bei dieser Sendung – und überhaupt.

Nun wünsche ich allen „Matz-abbern“ und ihren Lieben einen wunderschönen Start in die neue Woche. Und vorher noch eine wunderschöne und angenehme Nacht! Macht was draus!

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