Archiv für das Tag 'Klose'

Nach der EM ist vor dem HSV! Und: Beister und Westermann kommen zu “Matz ab live”

29. Juni 2012

Das ist mal n mächtiger Kater. Und den habe ich, obwohl ich gestern Abend wie immer nur Hefe alkoholfrei getrunken habe. Und trotzdem schmerzt dieser Kater mehr als nach ’nem Abend in der russischen Kaserne – denn dieser Kater hat einen sportlichen Hintergrund. Wie immer nach Deutschland-Niederlagen bei großen Turnieren ist für mich der Tag danach der schlimmste im Turnier. Der allerschlimmste…. Zumal dann, wenn sich eine Mannschaft selbst schlägt, wie wir es gestern gemacht haben. Ein kurzer Rückblick sei erlaubt….

Das ging schon bei der Nationalhymne los. Mein Freund Carsten Wittiber sagte da schon: „Guck dir mal den Buffon an! Wie der das Lied voller Inbrunst brüllt! Da wird einem doch schon klar, dass wir nicht gewinnen. Unsere Deutschen sind still, die singen gar nicht mit. Da ist gar keine Spannung. Und die Italiener brüllen ihre Nationalhymne.“ Sein Paradebeispiel blieb Buffon, der quasi aus Polen bis nach Rom zu schreien schien: „Seht her, ich mache das für Italien.“ Aber okay, ich bin kein Nationalist und es sollte jedem selbst überlassen sein, wie er mit seiner Herkunft umgeht. Aber es war zumindest ein erstes kleines Indiz in dem Spiel.

Wobei das mit dem „erstes“ nicht ganz richtig ist. Das erste Indiz für unsere Niederlage war natürlich die kuriose Aufstellung. Da geht der ach so selbstbewusste Topfavorit plötzlich vor Italien auf die Knie und stellt um. Defensiv wohlgemerkt. Kroos gegen Pirlo und Boateng, der offensiv vielleicht der harmloseste Deutsche ist (selbst Neuers Vorstöße versprühten mehr Gefahr…) war auf rechts fast immer allein. Dabei hatten Marco Reus, Andre Schürrle und auch Klose zuvor angedeutet, dass sie offensiv belebend sind. Klose zu bringen war richtig – aber dafür Gomez rauszunehmen falsch. Plötzlich war nicht mehr Gomez allein gegen drei, sondern Klose – spätestens da wussten die Italiener, dass diesen Deutschen zu viel Respekt vor ihrer Routine haben

So viel zum Kater, so viel zum Ärger über das Spiel, das als eine der unnötigsten Niederlagen meiner noch jungen EM-Geschichte hängenbleiben wird. Aber, um noch mal einen fürs Phrasenschwein rauszuholen: Nach der EM ist vor dem HSV.

Das wäre es zwar mit einer Finalteilnahme am Sonntag auch unmittelbar gewesen, aber okay. Wir haben in Hamburg größere Baustellen als die in der Deutschen Nationalelf. Vor allem haben wir ein paar mehr. Und es geht am Montag schon los. Trainingsauftakt ist um 15 Uhr an der Imtech-Arena. Dabei werden wir René Adler erstmals sehen, ebenso wie Artjoms Rudnevs. Beide Spieler muss ich sagen, machen auf mich einen guten, einen kernigen Eindruck. Adler, weil er trotz seiner jungen 27 Jahre schon als erfahrener Spieler durchgeht und mir bei unseren Telefonaten zuletzt imponiert hat. Der ehemalige Nationaltorhüter scheint jemand zu sein, der zu dem steht, was er sagt, macht und entscheidet. Beispiel: In Interviews, gerade wenn sie so lang sind wie das mit ihm, werden normalerweise anschließend bei der Autorisierung immer noch mal Änderungen vom Interviewten vorgenommen. Das ist nicht ungewöhnlich, das ist normal.

Anders bei Adler.

Wenn er etwas ändern wollte, dann lediglich in der Formulierung – nicht aber im Kontext. „Ich weiß, was ich sage und schweige lieber, als irgendwas Falsches zu sagen. Und wenn ich mal was Falsches sage, stehe ich dazu.“ Klingt gut.

Über Rudnevs weiß ich noch nichts persönlich, ich habe ihn noch nicht sprechen können. Aber ich habe mich mit verschiedenen Leuten über ihn unterhalten. Und das ausschließlich positiv. Überall, selbst bei denen, die es tendenziell nicht so gut mit dem HSV meinen, gilt Rudnevs als großes Talent. Sollte sich das ebenso bestätigen, wie die charakterliche Beschreibung von Frank Arnesen („Artjoms steht zu 100 Prozent hinter seiner Entscheidung, zum HSV zu kommen. Er will hier unbedingt was bewegen“), dann dürfen wir uns auf einen Typen freuen, der uns vielleicht ebenso viel Freude macht wie einst Olic.

Viel Freude erwarte ich auch von Maximilian Beister. Der Junge hat schon in Düsseldorf gezeigt, was er kann. Er hat Tempo, den Zug zum Tor, und er ist frech. Er traut sich was. Ergo: Maxi spielt das, was uns gestern gegen Italien fehlte.

Dass seine Leistungen in der Zweiten Liga nicht sofort 1:1 in der Ersten Liga umzusetzen sind, ist klar. Das soll und darf auch niemand erwarten. Aber ich glaube, dass allein schon die Mentalität von Maxi ein Qualitätsmerkmal ist, das uns berechtigt hoffen lässt. „Für mich folgt der nächste Schritt“, sagt Beister, „und das wird ein großer. Ich weiß, dass es schwerer wird. Ich weiß aber auch, dass ich mich durchsetzen werde.“ Gut so. So soll es sein. Mutig nach vorn gedacht. Und wenn es mal hakt – dann wird trainiert. Plötzlich auf der Bank zu sitzen bedeutet eben nicht sofort, dass man es nicht kann. Das wissen wir seit gestern auch von Schweini, der angeblich keine Probleme gehabt hätte, auch mal auf der Bank zu sitzen (warum sagt er es erst nach dem Ausscheiden?). Obwohl er vorher bei seiner Pressekonferenz betont hatte, „ich bin 100-prozentig fit“… Na gut, ich schweife wieder in die Vergangenheit ab und ärgere mich.

Dabei ist der Blick nach vorn sehr wohl spannend. Zum einen, weil wir am Sonntag, am letzten Tag vor dem Saisonauftakt des HSV, den HSV-Kapitän Heiko Westermann im Anschluss an das Finale bei „Matz ab live“ im Champs begrüßen dürfen. Zum anderen, weil das noch nicht alles ist. Auch Maximilian Beister wird kommen und somit seinen ersten öffentlichen Auftritt in Hamburg feiern. Bei uns im Blog! Ich freue mich auf zwei sehr interessante Gäste, mit denen wir über das Finale, über das Auftreten der Deutschen und natürlich viel über die bevorstehende HSV-Saison sprechen werden.

Zum anderen ist der Blick nach vorn spannend, weil es beim HSV noch eine Latte Personalien zu klären gibt. Was wird aus Jaroslav Drobny? Was passiert bei Paolo Guerrero, der intern einen sportlich hohen Stellenwert genießt aber schlichtweg im Gehalt zu teuer ist? Nach dem SSC Neapel soll jetzt auch Valencia Interesse haben. Dazu Espanyol Barcelona, die sich allerdings ob eigener Finanzprobleme vorerst aus dem Rennen verabschiedet haben dürften.

Es sind noch mehr Namen zu nennen, allerdings wurde das hier schon x-fach geschrieben. Und da es tatsächlich keine Bewegung gibt, belasse ich es bei diesen paar Zeilen darüber.

Wobei, am Ende möchte ich dann doch noch mal zwei große Komplimente loswerden. Das erste noch mal rückwirkend an den begeisternden Fußball, den die Deutschen exklusive Halbfinale gespielt haben. In der Qualifikation haben sie komplett überzeugt, Portugal, Holland, Dänemark und Griechenland waren chancenlos. Und das mit der jüngsten Truppe des Turniers – das lässt einiges erhoffen für 2014. Und, wer sieht es nicht auch so? Weltmeister werden ist noch ne Ecke geiler als Europameister…

Und mein zweites Kompliment geht an Lotto King Karl. Der Mann ist als Gesprächsgast nicht nur eine Bank, er ist auch wohltuend ausgeglichen in seinen Analysen. Dass unser Stadionsprecher und HSV-Hymnen-Sänger zudem ein Pfundskerl ist, wissen seit gestern auch die 500 Gäste im Champs. Okay, nicht alle. Aber sicher ein ganz großer Teil, denn Lotto musste gestern nicht nur etliche Autogramme schreiben und Fotos machen – er unterhielt sich auch extrem geduldig mit jedem Gast, der ihn etwas fragte. Und das nicht oberflächlich, wie man es von dem einen oder anderen Sternchen gewohnt ist. Nein, Lotto hört zu, er fragt seinen Gegenüber, antwortet ausführlich und vermittelt seinen Gesprächspartnern das Gefühl, sehr persönlich zu sein. Im positiven Sinne. Wahrscheinlich passen er und Dieter deshalb so gut zusammen – privat wie in der Sendung. Obwohl sie beide noch eine gemeinsame Leidenschaft zu BU verbindet. Denn während Dieter dort seine Hochzeit als Fußballer verlebte, wurde Lotto stets von seinem Vater mit ins kleine, traditionsreiche Stadion von Barmbek-Uhlenhorst geschleppt. Seither lieben beide den Klub. Allerdings nicht ganz so sehr wie den HSV…

In diesem Sinne, nach der EM ist vor dem HSV. Und der wird uns in den nächsten Wochen auf Trab halten. Wie? Darüber werden wir am Sonntag 15 Minuten nach Spielschluss des Finales mit Heiko Westermann und Maximilian Beister sprechen. Live im Champs – live hier im Blog. Und vor allem: mit einem Hinweis, in welchem Blog ihr die Fragen stellen könnt, die ich dann versuchen werde, an die beiden Gäste weiterzuleiten…! Versprochen!

Bis morgen! Dann wieder mit Dieter. Wir sehen/hören uns am Sonntag!

Scholle

Schulz und Seeler einig: Endspiel!

27. Juni 2012

Ein Ende ist absehbar. Nein, die Europameisterschaft ist nicht gemeint, obwohl es dort auch nur noch drei Spiele gibt – nein, gemeint ist die Sommerpause. Am Montag geht es beim HSV wieder los – endlich! Und weil sich dann auch alles in Polen und der Ukraine erledigt hat, dürfte es in Hamburg nicht nur in Sachen Training wieder in die Vollen gehen, sondern auch in Sachen Neueinkäufen. Aber noch ist EM, und jetzt wird es ja spannend und dramatisch – ihr werdet schon sehen.

Heute wird meiner Meinung nach Spanien gegen Portugal gewinnen, ich tippe auf ein 1:0. Und morgen denke ich, dass es einen langen Abend für uns alle geben wird: Verlängerung und Elfmeterschießen. 4:3 für Deutschland. Wir kommen ins Finale – muss doch so kommen. Einer, der ebenfalls diese Meinung vertritt, das ist „uns Uwe“ Seeler. Der Ehrenspielführer ist vom Sieg der deutschen Nationalmannschaft im EM-Halbfinale überzeugt. „Ich denke, dass unsere Mannschaft gereift, ausgeglichen und stark ist. Sie will Europameister werden. Und obwohl Italien bislang gut gespielt hat, sind wir stärker und werden sie auch schlagen“, sagte der 75-Jährige in einem Interview mit „eurosport.yahoo“. Seeler ist sicher: „Wenn es Deutschland ins Endspiel schafft, dann werden wir Europameister.“

Das frühere HSV-Idol hat nicht die besten Erinnerungen an Duelle gegen Italien. Beim sogenannten Jahrhundertspiel 1970 stand er auf dem Rasen des Azteken-Stadions in Mexiko-Stadt, als die Deutschen mit 3:4 nach Verlängerung gegen die Azzurri den Einzug ins Endspiel verpassten. „Das war natürlich schon ein sehr hektisches Spiel“, erinnert sich „Uns Uwe“, der noch heute auf Schiedsrichter Arturo Yamasaki schimpft: „Wenn er uns die Elfmeter gibt, die wir auch verdient gehabt hätten, dann wäre es gar nicht erst zu diesem legendären Spiel gekommen.“ Am Ende seien die Italiener einfach die Glücklicheren gewesen.

Ja, dieses 3:4. Ich werde es nie vergessen. Und ich habe ja schon viel über schlechte Schiedsrichter-Leistungen geschrieben, gemeckert und geschimpft, aber dieser Yamasaki aus Mexiko, der schlug dem Fass den Boden aus. Der könnte der Vater von Hoyzer gewesen sein – wenn ihr wisst, was ich meine. Unvergessen, diese Minus-Leistung, unvergessen und unverziehen. Die Jüngeren unter den „Matz-abbern“ können das natürlich nicht wissen, aber die Älteren werden noch heute so fluchen – wie ich. Und die unmittelbar Beteiligten.

So wie Willi Schulz, unser „World-Cup-Willi“. Er sagt: „Diese Niederlage gehört zu den unvergessenen Spielen, ganz klar. So wie das WM-Endspiel 1966 im Wembleystadion.“ Dann erinnert sich der frühere HSV-Stopper: „Die Schiedsrichter-Leistung war natürlich die absolute Krönung. Ich sehe es noch heute vor mir, wie der italienische Stopper Rosato den Uwe Seeler mindestens viermal im Strafraum einfach nur umreißt – aber der Unparteiische blickt immer gerade woanders hin. Das war schon interessant zu sehen.“ Herr Schulz, interessant? Ist das Ihr Ernst? Er sagt lächelnd: „Ja, deswegen interessant, weil man mal sehen konnte, was im Fußball so alles möglich ist . . .“

Und heute? Was traut Willi Schulz dem heutigen deutschen Team gegen Italien zu? Schulz: „Schon die äußeren Voraussetzung sprechen ja für unsere Mannschaft. Zwei Tage länger Pause, und dazu haben die Italiener ja noch eine Verlängerung in den Knochen.“ Dann ergänzt das ehemalige HSV-Aufsichtsrats-Mitglied: „Aber es spricht eigentlich noch viel mehr für Deutschland. Wir haben heute nämlich nicht nur elf hervorragende Fußballer, sondern mindestens 16. Dass Jogi Löw mal eben einen solchen Mann wie Marco Reus von der Bank bringt, und der dann ein solches Spiel abliefert, das spricht für die Klasse des DFB-Teams. Und das ist bestimmt auch unser großer Vorteil gegenüber Italien, deswegen bin ich von einem deutschen Sieg überzeugt.“

Und was hält Willi Schulz von der italienischen Mannschaft? Er sagt: „Italien kann defensiv fast perfekt spielen, obwohl diese Mannschaft auch noch viel mehr kann. Da stehen ebenfalls viele hervorragende Spieler in der Mannschaft, die nicht nur am Ball alles können, sondern auch taktisch erstklassig geschult sind. Es wird sicher nicht leicht für uns, aber wir kommen ins Endspiel.“ Vielleicht durch ein Elfmeterschießen? Es ist nicht auszuschließen. Willi Schulz: „Dann kann der Pirlo aber gegen den Manuel Neuer nicht noch einmal einen solchen Elfmeter schießen, wie gegen England. Das war ja schon mehr als frech. Und das ist für einen Torwart wirklich die Höchststrafe – und deprimierend. Aber wie gesagt, mit Neuer geht so etwas nicht.“ Hoffen wir das Beste . . .

In Sachen Aufstellung lässt sich „Jogi“ Löw ja noch nicht in die Karten schauen – und der „Maulwurf“ hat ja auch noch nichts verlauten lassen. Mangels Masse? Bleibt die Mannschaft unverändert, oder kehren jene Jungs zurück, die es in den ersten drei Spielen „gewuppt“ haben? Der frühere Nationaltorwart Harald „Toni“ Schumacher (58) „traut dem Braten nicht“. Der Europameister von 1980, seit 2006 bei allen großen Turnieren Experte im ZDF-Morgenmagazin, glaubt noch an eine Finte des Bundestrainers: „Ich habe das Gefühl, dass uns Löw auf eine falsche Fährte führen will. Ich bin der Meinung, dass Kroos anstelle von Schweinsteiger im Halbfinale gegen Italien auflaufen wird.“

Schumacher vertritt diese Auffassung, obwohl Bundestrainer Löw öffentlich betont hat: „Schweinsteiger ist wichtig für uns mit seiner Präsenz auf dem Platz.“ In der Frage der Sturmspitze geht Schumacher von Klose aus: „Klose, die Muse von Özil, muss spielen.“ Zur Absicherung „seiner persönlichen“ DFB-Mannschaftsaufstellung gegen Italien hoffte Schumacher am Mittwoch scherzhaft „noch auf einen Anruf des Maulwurfs“ aus dem DFB-Quartier . . . Grundsätzlich sprach Schumacher im ZDF-Morgenmagazin von „der besten deutschen Mannschaft, die wir je hatten!“

Kein Einspruch. Wir, nämlich Fußball-Deutschland, haben auf jeden Fall den besten Trainer seit vielen, vielen Jahren – das steht wohl außer Frage fest.

Ganz abgesehen von den deutschen Fans, die – bis auf kleine Einschränkungen – fast überall gelobt werden. Aber anderswo gibt es natürlich auch gute Fans. So wie diesen Engländer, der beim Elfmeterschießen gegen Italien alles gab – und alles zeigte. Und der Mann wurde nun „entlarvt“, wie die Agentur „dapd“ mitteilte:

Der englische Fußball-Fan, der sich vor dem entscheidenden Elfmeter im WM-Viertelfinale entblößt hatte, ist offenbar ein millionenschwerer Geschäftsmann. „Ich würde alles tun, um England gewinnen zu sehen. Ich wollte meinen Teil dazu beitragen. Leider hat es nicht funktioniert“, sagte der 35-jährige Tim O’Leary, den die englische Boulevardzeitung „The Sun“ ausfindig gemacht hat.

O’Leary hatte beim Elfmeterschießen im Zuschauerblock hinter dem Tor kurz vor dem letzten Schuss der Italiener durch Alessandro Diamanti die Hose heruntergezogen und seine Männlichkeit präsentiert. Diamanti hatte sich davon aber nicht beeinflussen lassen und zum 4:2-Endstand getroffen.

Dabei hatte O’Leary zuvor noch einen Sprint um das halbe Stadion zurückgelegt. Ursprünglich hatte er im englischen Fanblock gestanden, das Elfmeterschießen wurde allerdings auf der Gegenseite ausgetragen. „Ich hätte fast einen Herzinfarkt bekommen“, ergänzte O’Leary.

Solche „engagierten“ Zuschauer gibt es aber natürlich auch in Deutschland. Wie der SID weiß:

Eine Dienstreise nach Italien verweigerte er, beim Essen seines Freundeskreises in der Pizzeria sitzt er allein daheim, im Sommer verzichtet er auf sein heiß geliebtes Eis: Seit dem verlorenen WM-Halbfinale von 2006 boykottiert ein deutscher Fußball-Fan aus Osnabrück alles, was mit Italien zu tun hat. Vor dem EM-Halbfinale am Donnerstag in Warschau hofft er darauf, dass die Nationalmannschaft ihn erlöst. „Dann gibt’s Pizza“, sagte der Fan dem Magazin „11Freunde“.

Mit seinen Kollegen schwor Andre, wie das Fachmagazin den Fan nennt, am 4. Juli 2006, im Falle einer Niederlage „nie mehr zum Italiener“ zu gehen. Seine Freunde sind alle wortbrüchig, er hält noch durch. Pizzerien und Eisdielen sind tabu. Seit mehr als 2000 Tagen oder drei Millionen Minuten.

Dass er die Dienstreise verweigert habe, sei „mittelmäßig angekommen“, sagte er. Meist verstünden ihn die Männer, Frauen dagegen schüttelten nur den Kopf. Am Donnerstag will er die erste Pizza seit sechs Jahren essen. Er muss sich nur einen neuen Bäcker suchen: Seinen Stamm-Italiener gibt es nicht mehr.

Ich habe solche „Verrückten” schon selbst erlebt. Was HSV-Fans schon alles auf sich genommen haben, ist ganz einfach wunderbar. Was sie alles schon ertrugen, ist noch wunderbarer. Und was sie alles machen würden, damit der HSV endlich einmal wieder die Schale in die Hände bekäme, das ist unfassbar, gelegentlich sogar wahnsinnig und irre. Aber solche gibt es auch in Hamburg (und Umgebung). Ich könnte da aus der Schule plaudern, will es aber nicht, weil das die Nachahmer auf den Plan rufen könnte – und das hätte dann wohl fatale Folgen. Deswegen schweige ich lieber . . .

Bei der Gelegenheit. Bei uns im Blog („Matz ab“) hat sich ja jetzt der „Ritsche Dipp“ zu Wort gemeldet und schon zweimal die Saison – jedenfalls die ersten sechs Spieltage für den HSV – in Gedanken durchgespielt. Schwarz und weiß, heiß und kalt, Horror und Hosianna – ihr könnt es euch aussuchen. Und vielleicht habt ihr ja auch eure ganz eigenen Vorstellungen – von der neuen Saison. Wie zum Beispiel die neuen Spieler einschlagen. Oder wie sich die „Alten“ wieder zurückmelden – vielleicht auch nicht. Würde ich ganz spannend finden, wenn sich da mal jemand dran versuchen würde. Hier aber die beiden Versionen von „Ritsche Dipp“:

„HSV rockt die Bundesliga!
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Der Dino ist auferstanden wie Phoenix aus der Asche. Nach dem sechsten Spieltag führen die Hamburger souverän die Tabelle an.
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Der Reihe nach: Karlsruhe im Pokal locker mit 6:0 besiegt (astreiner Hattrick Berg). Zum Bundesligaauftakt ein überzeugender Sieg gegen Nürnberg. (Adler Fels in der Brandung).
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Werder Bremen ohne den Hauch einer Chance! Rudnev mit Doppelpack. Der HSV spielt überlegen auf.
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Frankfurts Trainer Veh musste neidlos eingestehen: Der HSV war die bessere Mannschaft!
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Ein etwas schmeichelhafter Sieg über Dortmund macht die HSV-Fans glücklich. Lucky Goal von Son in der 89. Minute.
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Gladbach musste sich dem HSV geschlagen geben. Trainer Finks bis zur Perfektion einstudierter bedingungsloser Offensiv-Fußball überzeugt auch die letzten Kritiker.
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Hannover — mit zu viel Respekt — kann dem HSV den Schneid nicht abkaufen. Wieder ein verdienter Sieg in der noch jungen Saison.
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Fürth, wir kommen! So ist der HSV ein heißer CL-Anwärter.”

Version zwei von „Ritsche Dipp”. Warum die etwas „ausführlicher“ ausgeschmückt ist, weiß ich nicht – wahrscheinlich lässt sich Schlechtes oder Böses doch viel einfacher und leichter schreiben? Wer weiß:

„Die erste Trainerentlassung der Saison 2012/13 ist perfekt. Am Sonntag übernahm beim Hamburger Sportverein Sportdirektor Frank Arnesen kommissarisch den Cheftrainerposten von Thorsten Fink.
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Der HSV zog wie im vergangenen Jahr nach dem sechsten Spieltag die Notbremse. Vorausgegangen war eine Niederlagenserie, die den Bundeslig-Dino in der Jubiläumssaison kräftig durchgeschüttelt hatte.
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Nach dem überraschenden Pokal-Aus gegen den Karlsruher SC (4:5 im Elfmeterschießen, Jansen jagte den Ball über die Latte) folgte im ersten Heimspiel gegen den 1.FC Nürnberg eine blamable 0:3-Niederlage (Adler nach zwei fahrlässig verschuldeten Toren mit Patellasehnen-Problemen ausgewechselt).
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Bei Werder Bremen wirkte die Mannschaft nach dem frühen Führungstor der Grün-Weißen seltsam kraft- und mutlos.
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Große Hoffnungen setzten die Hamburger auf das Spiel bei Eintracht Frankfurt. Zwar dominierten die Hansestädter weite Strecken der Partie, aber die harmlose Offensive (Son verstolperte kläglich zwei Großchancen) entschied das Spiel. Den Frankfurtern genügte ein Konter zum nicht unverdienten Sieg.
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Am vierten Spieltag gegen Borussia Dortmund war der HSV zu Hause chancenlos.
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Auch auswärts gegen Borussia Mönchengladbach konnte der HSV nicht punkten. Gladbach war in allen Belangen überlegen. Der HSV war wieder viel zu offensiv eingestellt und ließ sich leicht auskontern.
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Das Fass zum Überlaufen brachte dann die Heimpleite gegen Hannover 96. Eine völlig überforderte HSV-Mannschaft brach gegen den Rivalen aus dem Norden in der zweiten Halbzeit völlig ein und wurde mit 0:4 in die Kabine geschickt. Ein gnadenloses Pfeifkonzert im Volkspark war das I-Tüpfelchen auf diesem verkorksten Spiel.
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Gegen Fürth am kommenden Wochenende kämpft der HSV schon wieder ums Überleben in der Fußball-Bundesliga.
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Quo vadis, HSV?”

Wir werden das mal im Auge behalten, wie was dann tatsächlich abläuft . . .

Bei der Gelegenheit: Rene Adler, Torwart und Neuzugang, schreibt auf Facebook:

„Hi Zusammen,
ganz schön spät, aber dieser Moment verdient einen Post. Ich hab gerad mit meinem Bruder zusammen die erste Fuhre meines Autos bis unter das Dach vollgehauen. Morgen nach dem Training heißt es also dann: Good Bye Rheinland.
…Schon ein seltsames Gefühl…”

Dann gab es da noch einen musikalischen Vorschlag eines „Matz-abbers“ – würde ich ganz gut finden, wenn dieser – gelungener wie ich meine – Vorschlag an irgendeiner Stelle aufgegriffen würde:

“Moin Dieter, moin Scholle,

ich hatte den Gedanken schon unmittelbar nach dem Spiel Irland – Spanien: Warum nicht die ins Ohr gehende Melodie des Chorus` aus „Fields of Athenry” übernehmen und eine „Rauten-Bekenntnis-Hymne” draus machen!??Chorus:?Low lie the fields of Athenry?Where once we watched the small free birds fly?Our love was on the wing?We had Dreams and songs to sing?Now it’s loney round the fields of Athenry

Zum Beispiel (textlich passt es jedenfalls zur Melodie) :? Nuuuuuuur diiiiiiiiiiiie Rau-te, ein Leben lang – ziehen wir … im-mer … an ei…einem Strang (Hey heya hey HSV olè). Wahre Liiiiebe e-ewiglich (hey hey). Eines Tags erfü-üllt er sich, …. (heya hey) der Ti-tel-tra-aum … dann wird gefeiert …. tagelang!

Hier eine stimmungsvolle Livekonzert-Version zum „Üben”:

Und hier nochmal das „Original” der irischen Fans:?-?http://www.fr-online.de/em-2012-spanien-holland-england/spanien-irland–ein-lied-fuer-dublin,16091448,16390566.html

Wenn ihr die Idee nicht für albern haltet (probiert es mal im stillen Kämmerlein aus – macht Spaß!), könnt ihr das ja mal an den SC (Liebnau?) oder wen auch immer weitergeben. „Chorprobe” mit Lotto/Pape in der Nordkurve!??”

So, und dann gibt es noch zwei administrative Dinge vom HSV:

HSV-Presseservice: Freier Vorverkaufsstart für Einzeltickets zur Bundesliga-Hinrunde
Am Donnerstag, den 19. Juli, beginnt der freie Kartenvorverkauf für das erste Bundesliga-Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (25./26.08.). HSV-Mitglieder haben bereits ab Dienstag, den 17. Juli, die Gelegenheit, sich Karten für die Partie gegen den Club sowie für das zweite Heimspiel gegen Borussia Dortmund (21.-23.09.) zu sichern. Karten im freien Verkauf bekommen Sie wie immer im Onlineshop auf www.hsv.de, in den HSV Fanshops, im Service Center in der Imtech Arena, in allen HSV-Vorverkaufsstellen oder über die Telefonhotline 01805 – 478 478 (0,14 EUR/Min. aus dem Festnetz; Mobilfunk max. 0,42EUR/Min.).
Alle weiteren Informationen zum Ticketerwerb und zum Vorverkauf finden Sie unter www.hsv.de/ticket.

Und dann auch noch dies:

20 Tage vor Beginn der neuen Saison der Fußball-Bundesliga überträgt Sat.1 aus Hamburg SV den Liga-total!-Cup als ersten großen Härtetest live. Bei der vierten Auflage des Turniers (4. und 5. August) stehen sich in der Imtech Arena der deutsche Meister Borussia Dortmund, Rekordchampion Bayern München, Gastgeber HSV und dessen Nordrivale Werder Bremen gegenüber.

In der ersten Halbfinal-Begegnung am Samstag um 16.30 Uhr treffen der HSV und Titelverteidiger Dortmund aufeinander, in der zweiten Partie (18.15 Uhr) kämpfen Bremen und die Bayern um das Erreichen des Endspiels. Das Spiel um Platz drei (16.30) und das Finale (18.15) finden am Sonntag statt.

Und auch das kam gerade noch rein:

Der HSV bestreitet am 11. August ein Testspiel beim spanischen Erstligisten RCD Mallorca. Das gab der Verein Mittwoch bekannt. Die Partie in Palma gegen den Achten der Primera Division beginnt um 22.00 Uhr.

Ich wünsche euch einen wunderschönen und stressfreien Fußball-Abend.

17.21 Uhr

Schweden-Star besteht den Elm-Test – Petric nach Malaga?

26. Juni 2012

Der Spielplan ist raus. Und so spannend es war, auf ihn zu warten, so unspektakulär ist letztlich alles. Auftakt gegen Nürnberg – okay. Das ist ein Spiel, an dem wir uns gleich messen können. Immerhin sollte der FCN ähnliche Ziele wie der HSV in dieser Saison verfolgen. Klassenerhalt möglichst früh sichern und dann schauen, was noch nach oben geht. Anschließend geht es nach Bremen zum Nordderby – schon besser! Frankfurt und Dortmund runden den Auftakt ab. Dass hier im Blog von 18 Punkten nach sechs Spieltagen gesprochen wird, kann ich nicht ernst nehmen. Das ist genau so vermessen, wie es zu pessimistisch sein dürfte, von einem Punkt aus sechs Partien zu sprechen.

Aber okay, ich bin von einer aussagekräftigen Prognose eh noch weit entfernt. Schon zwei, drei Personalien können die gesamte Saisonplanung verändern. Rasmus Elm soll weiter ein ganz heißer Kandidat sein. Der schwedische Nationalspieler weilt derzeit im Urlaub und will sich anschließend entscheiden, für welches Angebot er sich entscheidet. Dem Vernehmen nach – auch wenn sie beim HSV nur bestätigen, den Spieler „auf dem Zettel“ zu haben – hat der HSV namhafte Mitbieter. Unter anderem auch den FC Liverpool, was mich zunächst glauben ließ, das Ding sei entschieden. Allerdings habe ich gestern länger mit einem Kollegen vom schwedischen „Aftonbladet“ gesprochen, der mit Rasmus Elm befreundet ist. Er sagte mir, dass die Sache noch lange nicht klar sei. Immerhin habe sich Elm einst trotz Angebote aus Leverkusen, Liverpool und Spanien für den AZ Alkmaar entschieden, wo er noch heute spielt.

Was mir der schwedische Kollege erzählte, klang sehr gut. Und obwohl mir mein Bauchgefühl sagt, dass ein Schwede – wenn er nicht Ibrahimovic heißt – eher nicht die große Lösung sein kann, was ich von Elm zu hören bekam, klang sehr überzeugend. So soll der schwedische Nationalspieler ein sehr integrer, ehrlicher und ambitionierter Spieler sein, der sich alle Angebote anhört und anschließend persönlich vor Ort begutachtet. Elm überließe nichts dem Zufall, so mein Kollege.

Das klingt gut. der Schweden-Stra hat den Elm-Test bestanden…

Dass der 24-Jährige noch in dieser Woche vorgestellt wird, wie uns gestern erzählt wurde, ist allerdings ausgeschlossen. Zumal die heutige Vorstandssitzung wegen mangelnder Beteiligter (Jarchow und Scheel sind weg, Arnesen hatte Termine) ausfiel, auf der es angeblich um die mögliche Beteiligung Klaus Michael Kühnes gehen sollte. Wobei ich aus ziemlich sicherer Quelle weiß, dass sich der Speditionsmilliardär bereits mit dem Gesamtpaket Elm auseinandergesetzt hat.

Apropos Gesamtpaket: Elm hat noch zwei Brüder, die zufällig auch Fußballprofis sind. Nicht ganz so erfolgreich wie er, aber eben gut. David und Viktor heißen die beiden. Und Letztgenannter spielt beim SC Heerenveen. Auf einer Position, die Arnesen noch immer sucht: im defensiven Mittelfeld….

Aber okay, es werden noch einige Tage der Spekulationen vergehen. „Zwischen Anfang und Ende August rechne ich mit der meisten Bewegung auf dem Transfermarkt“, sagt Arnesen, „da werden wir noch Geduld haben müssen. Bis dahin werden wir uns noch mit etlichen Spielern unterhalten.“

Auch mit Rafael van der Vaart? Passiert nichts – wie in dieser Sommerpause bislang fast durchgehend – dann taucht der Name van der Vaart wieder auf. Logisch! Weil er einer wäre, der dem HSV ganz sicher helfen könnte. Weil seine Frau berufsbedingt in Deutschland lebt. Und weil er der erklärte Liebling von Herrn und Frau Kühne (auch sie verfügt über ausreichend Liebe zum HSV…) ist. Heute äußerte sich van er Vaart via „Bild“, dass ihn das Interesse freue – aber er sagte auch, dass es aktuell keinen Kontakt gibt.

Und so gern ich VdV hier beim HSV sehen würde – es deutet nicht wirklich viel darauf hin. Leider.

Ein „leider“ muss ich auch der Personaldiskussion beim DFB anheften. Da geht es plötzlich darum, ob Müller oder Reus spielen soll. Warum? Warum sollten nicht beide spielen. Müller auf der rechten Seite wie beim FC Bayern und Reus auf links – wie bei Mönchengladbach des Öfteren. Für mich wäre eine Aufstellung mit beiden gegen Italien das Optimum. Ob davor Klose oder Gomez aufläuft ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Für mich ist das ein Luxusproblem sondergleichen. Gomez ist ne Torfabrik und Klose spielerisch einer der besten Stürmer Europas. Da kann Löw eigentlich nichts verkehrt machen.

Nicht so, wie es Heynckes gemacht hat, der meiner Meinung nach bei Müller im Laufe der Saison alles falsch gemacht hat. Robben und Ribery auf außen vorzuziehen, okay. Aber Müller dafür zentral spielen zu lassen, ist falsch. Und ich glaube, diese positionelle Inkonstanz ist der Hauptgrund, weshalb mein absoluter Lieblingsspieler in der deutschen Nationalelf (Hummels holt allerdings mächtig auf) bislang nicht die Form hat, die man von dem Weltklasse-Außen gewohnt ist. Und das, obwohl Müller ganz sicher nicht schlecht gespielt hat.

Aber okay – auch wenn ich das eigentlich nie so mache, irgendwie habe ich inzwischen ein Ur-Vertrauen in Löws Entscheidungen. Weil ich glaube, dass er so viele Entscheidungen richtig getroffen hat, dass ihm alle Spieler folgen. Löw besitzt inzwischen sozusagen das Recht au Bauchentscheidungen. Das Kuriose daran: Weil ihm alle folgen, nehmen sie die überraschenden Personalentscheidungen besser an. Was auch immer er macht, alle setzen eine gewisse Sinnhaftigkeit bei Löw voraus und nehmen seine Entscheidungen an. Auch ich. Hätte allerdings ein anderer Trainer die gleichen Entscheidungen verkündet – nehmen wir mal Michael Oenning, der in Hamburg ein ähnliches Problem hatte, als Beispiel – es hätte wahrscheinlich nicht so gut funktioniert. Erarbeitete Autorität nenne ich das. Auch wenn es eigentlich irgendwann nicht mehr logisch ist, es funktioniert. Und da es diesmal bei uns funktioniert, freue ich mich darüber.

Ebenso freue ich mich darüber, dass Mladen Petric offensichtlich einen neuen Verein gefunden hat. Auch wenn ich ihn noch nicht erreichen konnte, verdichten sich die Gerüchte, dass Petric dem spanischen Erstligisten FC Malaga anschließt. Obwohl die mit einem anderen HSV-Stürmer (Ruud van Nistelrooy) nicht die besten Erfahrungen gemacht haben, sollen sich die Südspanier mit unserer ehemaligen Nummer zehn auf einen Dreijahresvertrag geeinigt haben.

Apropos zehn: Tolgay Arslan hatte mir erzählt, dass ihm gesagt worden sei, die Nummer zehn sei bereits vergeben für die neue Saison. Dem ist jedoch nicht so. Die Nummer wird frei gehalten für den fall, dass ein echter Zehner gefunden wird, der diese Nummer haben will. Sollte der Neue gefunden werden, aber nicht die Zehn wollen, soll Rudnevs sie bekommen.

Ansonsten ist es heute mal wieder ruhig beim HSV. Noch. Wobei David Abraham sich mit dem FC Getafe, bei dem er einen Vorvertrag unterschrieben hat, doch noch einigen können soll. Zumindest sieht es sein Berater Renato Cedrola so, der mit Neuigkeiten in den nächsten 14 Tagen rechnet.

Egal, auch das ist noch Spekulation. Ab Montag geht es los beim HSV. Und für alle, die es noch nicht gesehen haben, habe ich ans Ende noch mal den HSV-Spielplan 2012/2013 angehängt. Bis dahin aber gilt: Daumen drücken! Für Arnesens Kaderplanung – aber zunächst für unsere Nationalelf. Wir senden am Donnerstag wieder im Anschluss an das Spiel aus dem Champs. Wer die Gäste sein werden, geben wir Euch vorher bekannt. Ich freue mich jetzt schon auf den Donnerstag! Denn ganz ehrlich: Was hätte ich bitte für einen monstermäßigen Bock darauf, dass wir mal wieder einen richtig großen Titel einfahren. Zumal dann, wenn wir einen so begeisternden Fußball spielen wie im Moment…

In diesem Sinne, bis morgen!
Scholle

Der Spielplan des HSV:

1. 25./26.08.2012 HSV – 1. FC Nürnberg
2. 31.08.-02.09.2012 SV Werder Bremen – HSV
3. 14.-16.09.2012 Eintracht Frankfurt – HSV
4. 21.-23.09.2012 HSV – Borussia Dortmund
5. 25./26.09.2012 Borussia Mönchengladbach – HSV
6. 28.-30.09.2012 HSV – Hannover 96
7. 05.-07.10.2012 SpVgg Greuther Fürth – HSV
8. 19.-21.10.2012 HSV – VfB Stuttgart
9. 26.-28.10.2012 FC Augsburg – HSV
10. 02.-04.11.2012 HSV – FC Bayern München
11. 09.-11.11.2012 SC Freiburg – HSV
12. 17./18.11.2012 HSV – 1. FSV Mainz 05
13. 23.-25.11.2012 Fortuna Düsseldorf – HSV
14. 27./28.11.2012 HSV – FC Schalke 04
15. 30.11.-02.12.2012 VfL Wolfsburg – HSV
16. 07.-09.12.2012 HSV – 1899 Hoffenheim
17. 14.-16.12.2012 Bayer 04 Leverkusen – HSV
18. 18.-20.01.2013 1. FC Nürnberg – HSV
19. 25.-27.01.2013 HSV – SV Werder Bremen
20. 01.-03.02.2013 HSV – Eintracht Frankfurt
21. 09./10.02.2013 Borussia Dortmund – HSV
22. 15.-17.02.2013 HSV – Borussia Mönchengladbach
23. 22.-24.02.2013 Hannover 96 – HSV
24. 01.-03.03.2013 HSV – SpVgg Greuther Fürth
25. 08.-10.03.2013 VfB Stuttgart – HSV
26. 15.-17.03.2013 HSV – FC Augsburg
27. 30./31.03.2013 FC Bayern München – HSV
28. 05.-07.04.2013 HSV – SC Freiburg
29. 12.-14.04.2013 1. FSV Mainz 05 – HSV
30. 19.-21.04.2013 HSV – Fortuna Düsseldorf
31. 26.-28.04.2013 FC Schalke 04 – HSV
32. 03.-05.05.2013 HSV – VfL Wolfsburg
33. Sa. 11.05.2013 1899 Hoffenheim – HSV
34. Sa. 18.05.2013 HSV – Bayer 04 Leverkusen

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