Archiv für das Tag 'Ilicevic'

HSV will Pokalsieg und Barca-Talent ***Aktualisiert***

8. August 2015

Alen Halilovic: The Next Bojan Krkic or a Future Superstar?Wie schwer es werden könnte, hat ausgerechnet Lieblingsgegner Werder Bremen beim Ex-HSVer Bernd Hollerbach gezeigt. Erst in der Verlängerung siegte der Erstligist gegen den Drittligisten Kickers Würzburg. „Die unteren Ligen laufen bereits und die Mannschaften sind entsprechend schon voll im Wettkampfmodus. Das ist ein nicht zu unterschätzender Vorteil“, warnt HSV-Trainer Bruno Labbadia. Und es scheint angekommen. „Wir unterschätzen niemanden“, sagt Dennis Diekmeier, „im Gegenteil: Wir kennen den Druck noch zu gut, das Spiel gegen eine unterklassige Mannschaft gewinnen zu müssen. Und genau so wird es auch in Jena sein.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Rudnevs: Einmal Griechenland und zurück!

5. August 2015

Griechenland und kein Ende. Seit Monaten drehte sich die große europäische Politik um dieses Land. Die Dauergrinser Tsipras und Varoufakis waren fast minütlich im deutschen Fernsehen zu sehen – man hatte die Nase voll davon. Und nun kommt einer aus Griechenland – und grinst nicht. Das ist Artjoms Rudnevs. Der HSV-Stürmer, fast hätte ich HSV-Torjäger geschrieben, hatte sich einen Tag – gemeinsam mit seiner Frau – in Griechenland umgesehen, weil der Spitzenverein PAOK Saloniki gerufen hatte. Eigentlich hatte der Lette gar nicht vor, zu wechseln, aber hinfliegen und ansehen, das kann man ja mal. Gesagt, getan. Den ganzen Beitrag lesen »

Labbadia: “Das sollte uns Auftrieb geben.”

2. August 2015

Es geht bergauf. Langsam, aber immerhin. Der 2:1-Sieg gegen Hellas Verona, in der vergangenen Saison 13. in Italien, sollte dem HSV zusätzlich Auftrieb geben. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr verlor der HSV in Lübeck „italienisch“. 0:2 gegen Lazio Rom. Gefühlt ein 0:4 oder 0:5. Der HSV war chancenlos. Damals hatte der HSV in folgender Formation begonnen: Adler; Diekmeier, Djourou, Kacar, Jansen; Behrami, Arslan; Ilicevic, van der Vaart, Stieber; Rudnevs. Die Frage ist, ob die diesjährige Mannschaft stärker ist, als jene, die sich vor einem Jahr von Lazio, am Ende der Spielzeit 204/15 auf Platz drei eingelaufen, schwindelig spielen ließ. Den ganzen Beitrag lesen »

Kopfball-Ungeheuer Holtby köpft das 2:1

1. August 2015

Der HSV hat seine Generalprobe gewonnen. Mit 2:1 wurde der italienische Erstliga-Vertreter Hellas Verona besiegt, die 22.709 Zuschauer waren nach dem Schlusspfiff zufrieden und verabschiedeten ihre Mannschaft, die sogar eine kleine Ehrenrunde ging (!), mit viel Applaus in die Kabine. Wenn Trainer Bruno Labbadia eventuell mit jener Elf begonnen hatte, die er sich für das Pokalspiel in Jena vorstellen könnte, so muss festgestellt werden, dass jene Formation, die im zweiten Durchgang auf dem Rasen stand, ihre Sache besser machte. Gegen nachlassende Italiener spielte der HSV endlich mutig und auch meistens entschlossen nach vorne, und drehte einen 0:1-Rückstand nach der Pause noch zum verdienten Sieg. Den ganzen Beitrag lesen »

Das warnende Beispiel Lasogga

25. Juli 2015

Lasogga

Hier freut sich Pierre Michel Lasogga (l.) noch über sein 1:0 in Kassel

Vor ein paar Tagen schon hat HSV-Trainer Bruno Labbadia seine Mannschaft in Harsewinkel zusammen getrommelt. Er hat ihnen gegen Mitte des Trainingslagers angekündigt, dass das Pensum in der Klosterpforte hoch bleiben würde – drei Einheiten pro Tag. Kein freier Nachmittag, wie sonst üblich. Dafür würden die Spieler ein freies Wochenende haben. Unklar ist, ob diese Ankündigung etwas zu tun hat mit Labbadias Unzufriedenheit, die sich nach dem 2:0 im abschließenden Test insbesondere gegen Pierre Michel Lasogga richtete. Aber dass ein Spieler wegen schlechter Leistung in einem Testspiel vorzeitig ausgewechselt wird – das ist schon außergewöhnlich.

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Transfer-Doppelschlag: Gregoritsch ist da, Schipplock kommt

23. Juli 2015

Um kurz vor 15 Uhr ist Michael Gregoritsch endlich im HSV-Quartier in Harsewinkel eingetroffen. Das lange Hickhack um seinen Wechsel nach Hamburg hat ein Ende. Der Österreicher unterschreibt einen Vertrag bis 2019. Doch damit nicht genug: Am Freitagmittag wird ein weiterer neuer Stürmer im Trainingslager erwartet. Es ist Sven Schipplock, 26 Jahre alter Angreifer von 1899 Hoffenheim, den Sportdirektor Peter Knäbel nach den gescheiterten Gesprächen um den Braunschweiger Emil Berggreen vom HSV übereugt hat. Schipplock soll nach überstandenem Medizincheck einen Dreijahresvertrag unterschreiben. Gregoritsch und Schipplock – ein echter Doppelschlag beim HSV, den sich der Verein insgesamt etwa 5 Millionen Euro kosten lässt.

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Emir Spahic: „Ich bin sehr ruhig. Und ich möchte, dass alles so bleibt.“

20. Juli 2015

Spahic (r.), Olic

Emir Spahic (r.) mit Ivica Olic beim Training

Emir Spahic. Wie können wir diesen Spieler einordnen? Nachdem der 34 Jahre alte Verteidiger bei seinem früheren Verein Bayer Leverkusen keine Interviews gegeben hat, ist er nun beim HSV schon zum zweiten Mal vor die Kameras getreten. Das erste Mal war in der Schweiz, als ihn die Hamburger gerade verpflichtet hatten. In Graubünden blieb es allerdings bei einigen freundlichen Begrüßungsfloskeln. Nun, in der Klosterpforte, nahm sich der bosnische Nationalverteidiger mehr Zeit. Doch irgendwie bleibt er schwer zu greifen, weil ein spezielles Thema nicht zu erörtern ist. Er möchte es nicht, so scheint es.

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Der HSV ruft – Harsewinkel kommt!

19. Juli 2015

HSV-Fans in Harsewinkel

Offiziell waren 600 HSV-Fans beim öffentlichen Training in Harsewinkel

Mit diesem Ansturm hatten die Verantwortlichen des HSV und der Klosterpforte nicht gerechnet. Die Straßen rund um das Hamburger Quartier in Ost-Westfalen waren völlig zugeparkt, die Fans standen in Dreier-Reihen um den Trainingsplatz herum. Das öffentliche Training der Bundesliga-Kicker von Bruno Labbadia war ein voller Erfolg – trotz ekligen Dauer-Nieselregens. Offenbar konnten viele Zuschauer auch durch das magere 0:2 gestern bei Arminia Bielefeld nicht abgehalten werden. Dass offiziell 600 Anhänger genannt wurden, erscheint mir noch untertrieben.

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Zwei Lasogga-Tore vor Harsewinkel

17. Juli 2015

Zwei Stunden Abschlusstraining – vor dem Trainingslager in Harsewinkel (Klosterpforte). Das hatte was! Da war Tempo drin, von Anfang bis Ende. Und wenn man mal das 2:1 nach Verlängerung in Karlsruhe zum Maßstab nimmt, dann kann ich nur feststellen: Der HSV macht da weiter, wo er aufgehört hat. Und Karlsruhe gilt ja wohl immer noch als ein gutes HSV-Spiel der vergangenen Saison. Nein, ich muss zugeben, dass mich diese Einheit schon überrascht hat. Da waren alle Spieler mit 100 Prozent dabei, da gab es kein Verschnaufen, da wurde, so blöd das auch im Fußball klingt, sehr gut gearbeitet. Und auch das Tempo stimmte – in allen Übungen. Da gab es kein Larifari, wie früher vielleicht mal – das hatte alles Gesicht. Es wurde das schnelle Passspiel geübt, dann wurde Drei gegen Sechs auf einem Viereck (vielleicht zehn mal zehn Meter) gespielt, und es folgte ein 35 minütiges Abschlussspielchen. Und, ich kann mich nur wiederholen, das alles im Erstliga-Tempo. Draußen standen einige Trainingskiebitze, und von den meisten gab es bezüglich der neuen Spielzeit nur optimistische Töne zu vernehmen. Hoffentlich bewahrheitet sich das alles – im Moment scheint dieser HSV endlich auf einem guten Weg.

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