Archiv für das Tag 'HSV'

Wahnsinns-Rot und Skandal-Elfmeter – 1:2!

29. August 2015

Was für ein Pech! Und was für eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters! Der HSV verliert sein Auswärtsspiel beim 1. FC Köln völlig unverdient mit 1:2. Weil Schiedsrichter Aytekin in der 79. Minute erst die Rote Karte gegen Emir Spahic zog, und dann auf den Elfmeterpunkt zeigte. Der nackte Wahnsinn! Wenn das ein Strafstoß war, dazu eine Rote Karte, dann sollte man den Fußball einstellen. So etwas darf ganz einfach nicht gepfiffen werden, egal welche Schiedsrichter eine solche Entscheidung auch immer echtfertigen mögen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus – das ist alles so absolut lächerlich. Leider aber Tatsache, sodass sich der HSV ganz einfach fügen muss. Trotz allem ist so etwas einfach nur grotesk. Und ich sage sogar: eine Schande für die deutschen Schiedsrichter. Ohne HSV-Brille. Wenn es Elfmeter gewesen wäre, dann würde ich dazu stehen, aber dieser Elfmeter war einfach nur der größte Witz aller Zeiten. Typisch HSV, dass er sich ein solches Ding einfängt. Und natürlich ganz, ganz bitter. Aber das Leben geht weiter – in 13 Tagen in Mönchengladbach.

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Das nächste Talent geht – Demirbay wechselt nach Düsseldorf

24. August 2015

Schon das sechste Talent, das geht: Kerem Demirbay wechselt zu Fortuna Harsewinkel (Klosterpforte) 2015, Training

Das sechste Talent, das geht: Kerem Demirbay wechselt auf Leihbasis zu Fortuna Düsseldorf

Die heißeste Woche des Jahres hat begonnen und die Vereinswechsel nehmen noch einmal zu. Auf den letzten Drücker geschehen dabei oftmals extrem überraschende Dinge. „Das ist wie beim Domino“, so Peter Knäbel vor der Sommerpause, „wenn ein Stein losgetreten wird nimmt das Ganze manchmal eine Fahrt auf, die schwer zu stoppen ist. Und manchmal bleibt eben ein Stein stehen – und dann verzögert sich vieles.“ Bleibt man in diesem Bildergleichnis, ist beim HSV ein Stein stehen geblieben – denn der zentral-offensive Mittelfeldspieler wird weiter gesucht.

Zumal heute.

Letzte Woche hieß es noch, dass ein Wechsel des talentierten Mittelfeldspielers Kerem Demirbay vom Tisch sei – aber seit heute ist er weg. Womöglich um Platz für einen Neuen zu schaffen hat der HSV heute Kerem Demirbay verliehen. Der U21-Nationalspieler, der schon vor seiner Rückkehr Zweifel daran hegte, beim HSV seine Chance zu bekommen, wechselt auf Leihbasis für ein Jahr zu Fortuna Düsseldorf, nachdem er in er vergangenen Woche noch einige Gespräche mit den Verantwortlichen führte. „Mir ging es darum, hier eine Chance auf Einsätze zu haben. Aber die habe ich nicht erkennen können.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Djourou: “Diese Mannschaft hat Charakter.”

23. August 2015

Da wurde wieder einmal bewiesen, wie wichtig der zwölfte Mann ist. Die HSV-Fans waren in diesem dramatischen Spiel einfach fantastisch. Unglaublich, was für einen Alarm sie während der 90 Minuten gegeben haben, selbst dann, als der HSV zweimal in Rückstand lag – und nicht so sehr viel für einen Hamburger Sieg sprach. Das war gigantisch. Und wenn jetzt noch jemand behauptet, dass die HSV-Anhängerschaft zu leise geworden ist, weil eine gewisse Fan-Gruppierung ihren „Dienst“ quittiert hat, der muss sich nun eines Besseren belehren lassen. Das war klasse. Und weil sie die Mannschaft nie aufgab, weil sich der VfB Stuttgart durch Dummheit dezimierte, und weil sich ganz Hamburg in den Schlussminuten in einem Rausch befanden, deshalb gab es diesen so eminent wichtigen Dreier. Das war ein 3:2-Sieg, den die Fans der Rothosen nicht so schnell vergessen werden. In den letzten 20 Minuten passte einfach alles, da holte der HSV alles nach, was er in den 70 Minuten zuvor noch hatte vermissen lassen. Kompliment, HSV, das war mal ein echtes und sehr gutes Lebenszeichen.

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Der HSV dreht das Spiel – und gewinnt 3:2!

22. August 2015

Das war ja mal etwas! Nein, nein das war sogar sensationell. Der HSV schien gegen den starken VfB Stuttgart auf der Verliererstraße, lag 0:1 und 1:2 zurück, aber er gab sich nie auf. Traumhaft, diese Einstellung. Vor 54 618 Zuschauern kämpfte sich die Labbadia-Truppe immer wieder zurück – und drehte in den letzten Minuten, fast Sekunden, dieses so wichtige Spiel. Tabellenschlusslicht war einmal, der HSV ist wieder da, er zeigte sich nach der 0:5-Schlappe von München gut erholt und siegte nicht unverdient. Glück war natürlich, dass sich die Schwaben bereits in der 53. Minute mit gelb-Rot für Klein dezimiert hatten. Aber 3:2 – so kann es weitergehen. Auch wenn es nun zweimal auswärts zur Sache gehen wird. Erst einmal am Sonnabend um 15.30 Uhr in Köln, dann einen Sonnabend weiter nach Mönchengladbach. Und erst danach das zweite Heimspiel, es geht gegen Eintracht Frankfurt. Daumen drücken, dass es weiter aufwärts geht, Daumen drücken. Der Schwung von heute muss und sollte mitgenommen werden . . .

 
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0:5 – die Bayern machten es gnädig!

14. August 2015

Zwischen Scholle und Dieter sitzen links Fußball-Trainer Vahid Hashemian und Ex-HSV-Profi Andreas Fischer.

Zwischen Scholle und Dieter sitzen links Fußball-Trainer Vahid Hashemian und Ex-HSV-Profi Andreas Fischer.

Das kam nicht unerwartet, auch wenn es eine Halbzeit lang nicht nach einer solchen Pleite aussah. Der HSV holte sich in München wieder einmal eine richtige Pleite ab, diesmal aber gab es nur ein 0:5. Damit wird der „Dino“ wohl nach dem ersten Spieltag Tabellenletzter sein, aber es folgen ja noch 33 Spiele . . . Der HSV hielt eine Halbzeit lang gut mit, indem er mauerte, aber dann brach er doch wie von vielen vorher vermutet ein und ergab sich in sein Schicksal. Immerhin keine acht, auch keine neun, und auch nicht zweistellig, wie vorher auch vielfach vermutet worden war. Aber jetzt wissen eben alle Hamburger, nicht nur die, die auf dem Rasen von München standen, was noch zu tun ist, um eine vernünftige Erstliga-Mannschaft zu werden. Es fehlt ja noch sehr viel. Und hoffentlich haben es die Verantwortlichen gesehen, denn daraus müssten eigentlich noch bis zum 31. August die Lehren gezogen werden – es müssten noch neue Leute kommen. Sonst nur Abstiegszone . . .

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Der Rucksack ist längst nicht der größte Fehler

10. August 2015

Völlig außer Form: Pierre-Michel Lasogga (r.)

Völlig außer Form: Pierre-Michel Lasogga (r.)

„Knäbelgate“ schlägt sogar eine Auftaktpleite bei einem Viertligisten – zumindest, was die Titelstory betrifft. Und zweifellos ist das Verlieren von Fußballspielen nicht oft wichtiger als das – ich sage mal: Abhandenkommen von delikaten Unterlagen wie den Gehaltslisten. Die waren dem Direktor Profifußball nach eigenen Angaben geklaut worden und später im Jenisch-Park von einer Arzthelferin gefunden worden. Aber ist das die größere Geschichte, wenn man zuvor bei einem Viertligisten ausscheidet? Ich behaupte: nein. Von daher belasse ich es bei einem ganz kurzen Statement am Blogende zu „Knäbelgate“ oder auch „Rucksackgate“. Obgleich Knäbel ob seiner Unvorsicht intern noch großer Ärger droht. Aber dazu am Ende noch ein, zwei Zeilen. Den ganzen Beitrag lesen »

“Rucksackgate” vor “Jena-Gate”?

10. August 2015

Der Direktor Profifußball des HSV, Peter Knäbel, hatte ein ganz bitteres Wochenende.

Der Direktor Profifußball des HSV, Peter Knäbel, hatte ein mehr als gebrauchtes Wochenende.

„Knäbelgate“ schlägt sogar eine Auftaktpleite bei einem Viertligisten – zumindest, was die Titelstory betrifft. Und zweifellos ist das Verlieren von Fußballspielen nicht oft wichtiger als das – ich sage mal: Abhandenkommen von delikaten Unterlagen wie den Gehaltslisten. Die waren dem Direktor Profifußball nach eigenen Angaben geklaut worden und später im Jenisch-Park von einer Arzthelferin gefunden worden. Aber ist das die größere Geschichte, wenn man zuvor bei einem Viertligisten ausscheidet? Ich behaupte: nein. Von daher belasse ich es bei einem ganz kurzen Statement im Tagesblog zu „Knäbelgate“ oder auch „Rucksackgate“. Obgleich Knäbel ob seiner Unvorsicht intern noch weiterer Ärger droht. Den ganzen Beitrag lesen »

Rudnevs: Einmal Griechenland und zurück!

5. August 2015

Griechenland und kein Ende. Seit Monaten drehte sich die große europäische Politik um dieses Land. Die Dauergrinser Tsipras und Varoufakis waren fast minütlich im deutschen Fernsehen zu sehen – man hatte die Nase voll davon. Und nun kommt einer aus Griechenland – und grinst nicht. Das ist Artjoms Rudnevs. Der HSV-Stürmer, fast hätte ich HSV-Torjäger geschrieben, hatte sich einen Tag – gemeinsam mit seiner Frau – in Griechenland umgesehen, weil der Spitzenverein PAOK Saloniki gerufen hatte. Eigentlich hatte der Lette gar nicht vor, zu wechseln, aber hinfliegen und ansehen, das kann man ja mal. Gesagt, getan. Den ganzen Beitrag lesen »

Labbadia: “Das sollte uns Auftrieb geben.”

2. August 2015

Es geht bergauf. Langsam, aber immerhin. Der 2:1-Sieg gegen Hellas Verona, in der vergangenen Saison 13. in Italien, sollte dem HSV zusätzlich Auftrieb geben. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr verlor der HSV in Lübeck „italienisch“. 0:2 gegen Lazio Rom. Gefühlt ein 0:4 oder 0:5. Der HSV war chancenlos. Damals hatte der HSV in folgender Formation begonnen: Adler; Diekmeier, Djourou, Kacar, Jansen; Behrami, Arslan; Ilicevic, van der Vaart, Stieber; Rudnevs. Die Frage ist, ob die diesjährige Mannschaft stärker ist, als jene, die sich vor einem Jahr von Lazio, am Ende der Spielzeit 204/15 auf Platz drei eingelaufen, schwindelig spielen ließ. Den ganzen Beitrag lesen »

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