Archiv für das Tag 'Drobny'

Du lieber guter Weihnachtsmann . . .

24. Dezember 2015

Liebe Matz-abber!

 

Weihnachten ist immer etwas anders. Am 24. Dezember erscheint das Hamburger Abendblatt stets zuerst mit dem HSV-Gedicht – im Blog wird dann mittags nachgezogen. Das ganze Jahr über ist es genau umgekehrt – erst bei uns, dann in der Print-Ausgabe. Vielen Dank dafür an die Kollegen.

 

Ich wünsche Euch ein schönes, stressfreies Fest im Kreise Eurer Lieben – genießt die Tage ohne Fußball und ohne Sorge um den HSV.

 

Es ist ja bei uns hier Tradition geworden, dass es zu Weihnachten dieses Gedicht gibt, und ich erinnere mich gerne an die Anfangszeit, als mir etliche Familien Jahr für Jahr schrieben, dass sie auf diese Zeilen warten – um dann, kurz vor der Bescherung – die Kinder vorlesen zu lassen. Erst danach gab es die Geschenke . . .

 

Ob das heute noch so ist, entzieht sich meinen Kenntnissen, aber wenn nicht: Es hat sich ja in den letzten Jahren ohnehin unheimlich viel verändert. Natürlich weiß ich, dass dieses Gedicht nicht alle hoch erfreut, aber da es in dieser besinnlichen Zeit keine Muskelfaserrisse, keine Gelb-Sperren und auch nicht so viele Torschüsse oder auch Abmahnungen im Volkspark gibt, ist eben dieses Gedicht ins Leben gerufen worden.

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Ruhig? Besinnlich? So wird das nix beim VfL!

11. Dezember 2015

Im April verlor der HSV zu Hause mit 0:2 gegen den VfL Wolfsburg

Im April verlor der HSV zu Hause mit 0:2 gegen den VfL Wolfsburg

Genügend Power hat er noch, der Bruno Labbadia, das sagte er gestern auf der Pressekonferenz. Zwei Mal muss er seine Jungs noch froh und munter machen vor dem Feste, damit dieses ereignisreiche Hamburger Fußballjahr sein angemessenes, friedvolles Ende finden kann. „Ich bin noch nicht besinnlich gestimmt“, so Labbadia. Doch ob der normale HSV-Wettkampfmodus ausreicht, um beim Achtelfinal-Teilnehmer der Champions League, dem VfL Wolfsburg, zu bestehen, ist doch ein wenig fraglich. Acht Mal in Folge keinen Sieg geholt gegen die Niedersachsen, die zwei beeindruckende Heimspiele hinter sich haben – das spricht für den VfL. Eins ist wohl klar: Etwas Außergewöhnliches ist nötig vom HSV in Wolfsburg, um dort einen Punkt mitzunehmen. Verlockend ist das Szenario, wonach der VfL ja ohnehin der haushohe Favorit ist. Steckt im HSV genügend Leben und Energie, um sich gegen diese allgemeine Erwartungshaltung zu stemmen? Vielleicht ist Bruno Labbadia ja dankbar für den Hinweis, den er heute von seinem Kollegen Dieter Hecking erhalten hat: „Der HSV zeigt zwei Gesichter – daran muss Bruno Labbadia noch arbeiten.“ Vielen Dank für den Hinweis, wobei die Hamburger in dieser Saison gerade auswärts ihr besseres Gesicht zeigten.

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„Das Feuer im Training werden wir wiedersehen – in Wolfsburg“

10. Dezember 2015

Das gestern hatte gereicht. Feuer ist noch drin beim HSV, wie Jaroslav Drobny (aktiv) und Sven Schipplock (passiv) bewiesen hatten. Heute nun wurden Zweikämpfe schlichtweg ausgelassen. Stellungsspiel sowie Passspiele mit Abschlüssen standen auf dem Trainingsplan. Kein Gemecker, kein A- und auch kein B-Team sind zu erkennen. Noch immer nicht. Und letztlich geht das auch noch nicht, da noch immer nicht klar ist, wer am Sonnabend im Kader stehen kann. Gideon beispielsweise trainierte heute wieder mit und signalisierte, dass er keine Probleme mehr hat. Ob es bei dem Youngster für eine Startelfnominierung langt ist allerdings noch offen. Und irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, als wolle Trainer Bruno Labbadia genau das erreichen: verschärften Konkurrenzkampf bis zum Schluss. Noch zwei Hinrundenspiele stehen auf dem Plan – Grund genug, die Zügel noch mal ein wenig anzuziehen.
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Es kracht im Training – und das ist auch gut so…!

9. Dezember 2015

Manchmal lösen sich Probleme schneller, als man denkt – habe ich gestern geschrieben. Und heute „lösten“ sich wahrscheinlich gleich zwei personelle Schwierigkeiten für Bruno Labbadia. Bedauerlicherweise. Denn Gideon Jung musste nach nur 20 Minuten erneut mit Leistenproblemen abbrechen. „Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, so Jung anschließend. Dennoch scheint er nach zwei abgebrochenen Einheiten in Folge für das Wochenende zu wackeln. Ebenso wie leider auch Cléber Reis, der heute ebenfalls das Training abbrechen musste. Und so könnte Jung dem zuletzt lautstark maulenden Marcelo Diaz ebenso zum Einsatz verhelfen, wie Cléber dem Rückkehrer Emir Spahic – der in gesundem Zustand sowieso gesetzt ist, wie Trainer Bruno Labbadia betonte. Der HSV-Coach könnte so also zwei schwierige Entscheidungen abgenommen bekommen.
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Jung bricht angeschlagen ab – Lasogga mischt munter mit

8. Dezember 2015

Manchmal lösen sich Probleme schneller, als man denkt. Auch die für Trainer so genannten „Luxus“-Probleme, wie eine Überbesetzung im Kader. Umso ärgerlicher war der Vorstoß von Marcelo Diaz, der plötzlich und unerwartet deutlich seinen Wunsch äußerte, den verein verlassen zu wollen. Dass er schon heute als erste Alternative für die Partie gegen Wolfsburg gelten würde, hatte er nach dem Mainz-Spiel, wo er seine deutlichen Worte fand, nicht gedacht. Dennoch könnten sie ihn jetzt viel kosten. Seinen Kultstatus nach dem Freistoßtreffer in Karlsruhe konnte er sportlich bislang nicht untermauern. Und es scheint fast so, als würde das auch nichts mehr.
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Erwarteter Ärger – und drei Rückkehrer

7. Dezember 2015

Natürlich ist so eine Personalie ein Thema. Es geht immerhin um den Mann, der den HSV mit einem Freistoßtreffer in der Nachspielzeit überhaupt in der Liga gehalten hat. Und dieser Spieler verdient Respekt – absolut. Dem schließe ich mich nur zu gern an. Von daher kann ich den Frust Marcelo Diaz’ absolut nachvollziehen. Nein: Ich habe ihn sogar erwartet und wäre verwundert gewesen, wenn diese Personalie nicht im Winter zum Thema geworden wäre. Allerdings muss ich zugeben, dass mir Diaz’ Endgültigkeit in seinen Aussagen stört. Er hat einen laufenden Vertrag und wird dafür (zudem noch sehr gut) bezahlt. Das heißt nicht, dass er alles wortlos schlucken soll und muss, im Gegenteil. Aber er muss es intern klären, bevor er öffentlich Druck aufbaut mit Aussagen wie „Egal, was sie mir hier sagen werden, ich will im Winter weg.“ Selbst dann, wenn das für alle Beteiligten vielleicht sogar die beste Lösung ist.
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Marcelo Diaz: „Die Entscheidung ist gefallen. Ich möchte gehen!“

6. Dezember 2015

Unzufrieden: Marcelo Diaz mit seinem Landsmann Gonzalo Jara von Mainz 05

Unzufrieden: Marcelo Diaz mit seinem Landsmann Gonzalo Jara von Mainz 05

Ja, Bruno Labbadia hat recht. So ein Tor wie das 0:1 gestern wird der Mainzer Jairo Samperio wahrscheinlich in einer Million Jahren nicht noch einmal schießen. Im Liegen mit dem Schienbein. Natürlich hat es vor allem an der Chancenverwertung gehapert, vor allem beim Österreicher Michael Gregoritsch, der rekordverdächtige acht Mal aufs gegnerische Gehäuse zielte. Alle Schüsse verfehlten ihr Ziel oder wurden von Loris Karius entschärft. Natürlich gab es auch den einen oder anderen Ballverlust zuviel, der die spielstarken Mainzer ins Kombinieren brachte. So weit, so gut – aber leider hat der gesamte HSV es eben an der Kernigkeit und Entschlossenheit fehlen lassen, die nötig ist, um in der Bundesliga auch mal drei Spiele am Stück für sich zu entscheiden. „Wir waren nicht am Anschlag“, wie Bruno Labbadia heute sagte. Die Siege gegen Dortmund und in Bremen sind nicht die Regel. Die Regel ist das Paket aus wechselnden Leistungen und Ergebnissen. Und nach dem Spiel ist durch die Personalie Marcelo Diaz auch noch eine dicke Baustelle entstanden.

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Olic, Spahic und Hunt fehlen und sorgen für eine „heiße Bank“ in Hoffenheim

22. Oktober 2015

Musste lange warten, jetzt darf er mit: Trainer Bruno Labbadia berief erstmals in dieser Saison Ahmet Arslan Fussball, Hamburger SV, Training

Musste lange warten, jetzt darf er mit: Trainer Bruno Labbadia berief erstmals in dieser Saison Ahmet Arslan

Er wolle es gleich noch mal mit dem Ball probieren – machte es aber dann doch nicht. Ivica Olic brach das Lauftraining noch vor dem ersten Ballkontakt wieder ab. Nichts geht bei dem Kroaten, der somit neben Hunt der zweite Offensivausfall ist. Zuvor musste Bruno Labbadia schon die Hiobsbotschaft verkraften, dass sein Abwehrchef Emir Spahic mit einem grippalen Infekt das heimische Bett hüten muss und somit in Hoffenheim nicht spielen kann. Drei Ausfälle, von denen mindestens zwei schwer zu ersetzen sind. Allerdings sind diese Ausfälle auch Chancen für die Spieler, die sich zuletzt zu Unrecht auf der Bank wähnten.
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Diaz und Olic brechen ab – was wird aus dem Kroaten?

21. Oktober 2015

Trainer Bruno Labbadia (l.) setzt nicht auf Ivica Olic

Trainer Bruno Labbadia (l.) setzt nicht auf Ivica Olic

Es scheint klar: Michael Gregoritsch wird die Rolle von Aaron Hunt übernehmen. Oder besser: Er wird Hunts Position einnehmen – und sie sicherlich anders interpretieren. Zumindest dann, wenn er gesund bleibt. Denn das heutige Training hatte es in sich. Einer hohen Laufbereitschaft folgten unentwegt harte Zweikämpfe. Manchmal auch über die Grenze des Erlaubten hinaus. „Konkurrenzkampf eben“, lachte Bruno Labbadia anschließend, wissend, dass die Zweikämpfe nie brutal waren. Dass sich dennoch drei Spieler verletzten, umso bitterer. „Wir müssen abwarten, wie sich das Ganze morgen darstellt“, so Labbadia besorgt. Nachdem zunächst Marcelo Diaz nach einem Luftkampf unglücklich landete und abbrach, musste auch Ivica Olic vorzeitig in die Kabine. Der Kroate, der im Abschlussspiel hochmotiviert wirkte und eher etwas zu viel als zu wenig probierte, musste seinen Kampf um einen Platz in der Startelf schmerzhaft bezahlen: „Ivi hat einen ordentlichen Schlag auf den Oberschenkel bekommen“, so Labbadia über den Linksfuß, der beim HSV aktuell sehr unglücklich agiert. Sein Wechsel im Winter wird, wie im Blog bereits angekündigt, immer wahrscheinlicher. Und während ein Pferdekuss Olic eigentlich nicht von seiner Teilnahme an der Hoffenheim-Auswärtstour abhalten sollte, scheint Diaz’ Einsatz für Freitag ernsthafter gefährdet.
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