Archiv für das Tag 'Demel'

Diesmal scheint es ernster zu sein . . .

1. September 2011

Endlich herrscht Ruhe. Endlich sind die Fronten geklärt, wer bleibt, wer geht, mit wem kann geplant werden. Die Transferzeit ist mir entschieden zu lang, aber das ist nur mein persönliches und total unwichtiges Empfinden. Für den HSV finde ich es gut, dass es jetzt die Länderspielpause gibt, denn die Herren im Volkspark können sich nun erholen, neu sammeln und vermehrt daran arbeiten, dass es wieder bergauf geht. Das ist die erste HSV-Pflicht. Nicht auszudenken, wenn die nächsten beiden Bundesliga-Spiele, das in Bremen und das gegen Mönchengladbach, nicht erfolgreich bestanden werden. Aber gut, ich will nicht groß unken, ich werde, wir Ihr auch, abwarten (müssen). Heute am Vormittag wurde beim Training Fußballtennis gespielt – und die Stimmung war ganz sicher nicht so, wie man es für einen Tabellenletzten annehmen würde. Das macht mir zum Beispiel Hoffnung, muss aber nicht von allen übernommen werden.

Ja, ich hatte nun drei Wochen und drei Tage Urlaub. Abschalten vom Thema HSV konnte ich nie. Durch „Matz ab“ schon nicht, durch Freunde, Bekannte und durch die Medien ebenfalls. Mir wird angst und bange hatte ich einst geschrieben, bevor ich weg war, für diesen Artikel habe ich viel um und auf die Ohren bekommen – vielleicht hat der eine oder andere User mal daran gedacht? Ich habe es immerhin vorher geschrieben.

Aber egal, dieses Thema möchte ich auch nicht wieder aufwärmen. Zum Schluss dieses Beitrags möchte ich nur einen Artikel veröffentlichen, den mir ein (bekannter) Kollege privat geschrieben hat – aus Sorge um seinen HSV. Ich habe den Verfasser dieser Zeilen gefragt (und gebeten), dass ich seine Zeilen veröffentlichen darf – und ich durfte. Eventuell spricht dieser Freund und „Matz abber“ ja dem einen oder anderen von Euch aus der Seele.

Wie gesagt, dem Thema HSV konnte ich auch während des Urlaubs nicht ausweichen, zumal der Urlaub hier verbracht wurde (also nicht im Ausland). Ich war während der drei Wochen in Hamburg, ich habe mich mit etlichen HSV-Persönlichkeiten getroffen und unterhalten, ich war auch auf der (großartigen) Fußball-Gala des Hamburger Fußball-Verbandes im Hotel Elysee. Auch dort traf ich viele große HSVer, die allesamt in großer Sorge um ihren Klub sind. Fast hätte ich geschrieben, dass NATÜRLICH niemand seinen Namen erwähnt haben möchte, wenn mit den drei großen Buchstaben das Thema Abstieg verbunden wurde, aber es gab mir schon zu denken, was der eine oder andere HSVer zur Situation zu sagen hatte . . .

Es gab schon oft sehr prekäre Situationen, mit denen sich der „Dino“ konfrontiert sah. Das war immer wieder zu hören. Doch diesmal scheint es noch ernster zu sein.1996/97 war die Rettung vor allem deshalb möglich, weil Borussia Dortmund vier Tage später das Endspiel der Champions League zu bestreiten hatte. 2000/01 retteten 22 Tore von Sergej Barbarez die Klasse, so rechnete mir ein Alt-HSVer vor, un 2006/07 hießen die Retter Huub Stevens, Frank Rost und Ivica Olic, die im Winter geholt worden waren, als der HSV nach 20 Spielen gerade einmal 15 Punkte hatte. Es war also schon einige Male ganz, ganz eng, aber – wie schon geschrieben – in dieser Spielzeit scheint es noch einmal eine Nuance enger zu werden.

Obwohl es auch HSVer gibt, die in der Verantwortung stehen und jetzt zu mir sagten: „Nur keine Panik. Wir haben erst vier von 34 Spielen absolviert. Wir jedenfalls sind ruhig.“

Was ich aber immer und überall gehört habe, ist jenes Argument: „Es sind viele erfahrene Profis abgegeben worden, und viele, viele unerfahrene Jünglinge geholt worden. Spieler, die zwar talentiert sind, die aber kaum Erstliga-Erfahrung haben. „Und die sollen nun den HSV retten? Die sollen den HSV nach vorne bringen?“ Das war immer zu hören, die Angst ist da.

Mein Argument dafür, dass der HSV ja durchaus noch Spieler mit Bundesliga-Erfahrung habe, wurde kaum gehört. Angst essen Glaube auf, möchte ich das beschreiben. Den Glauben an die Wende. Doch jetzt ist es ohnehin zu spät. Nun steht der HSV bis zur Winterpause, die erste Elf muss sich finden und gefunden werden – und dann Augen zu und durch. Im Januar könnte dann ja, wenn der Bedarf da sein sollte, noch nachgebessert werden. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Wenn ich mir aber mal eine Elf vor Augen führe, dann sieht es doch gar nicht so schlecht aus. Der HSV mit Drobny (Mickel), Diekmeier, Rajkovic, Westermann, Aogo; Jarolim, Kacar; Ilicevic, Jansen; Guerrero, Petric zum Beispiel, dazu noch Leute wie Tesche, Skjelbred, Son und zum Beispiel Bruma muss doch die Bundesliga halten können. Und einen Namen trage ich in mir, dem ich eine großartige Zukunft prophezeihe: Gökhan Töre. Der junge Mann kann viel, der hat mehr als viele seiner (jungen) Kollegen, der zeigt mir auf dem Rasen Herz und Leidenschaft, der will – den sehe ich langfristig in der ersten Elf des HSV. Aber zum Glück habe ich das ja nicht zu entscheiden . . .

„Die Mannschaft ist intakt.“ So hat es, ich habe es mir genau gemerkt, Mladen Petric nach dem 3:4 gegen den 1. FC Köln in die Mikrofone gesagt. Schön wäre es ja, allein mir fehlt der Glaube. Von einer Einheit erwarte ich, dass sie sich selbst aus dem Sumpf zieht, wenn es schlecht läuft. Auch während der 90 Minuten. Und das passierte mir in den bisherigen fünf Spielen (inklusive Pokal beim VfB Oldenburg) bislang viel zu wenig – bis gar nicht. Und daran muss (auch jetzt) stetig gearbeitet werden. Nur zu sagen, dass diese Mannschaft intakt sei, das genügt nicht. Über eine intakte Mannschaft hat in den letzten zwei, drei, vier Jahren stets und ständig jeder HSV-Profi Auskunft gegeben, nur waren das immer nur Lippenbekenntnisse. Wir alle wissen es inzwischen doch viel besser – es war ja ohne Ende schlechter, es gab nie eine intakte Mannschaft.

Nun aber „steht“ der Kader, nun muss sich arrangiert werden. Und vielleicht erinnert sich ja der eine oder andere HSV-Spieler auch daran, dass dieser HSV noch nie in der Geschichte abgestiegen ist. Und dass genau diese Tatsache Ansporn sein sollte, sein könnte, sich mit allen Kräften gegen den Misserfolg zu wehren – damit genau sein Name nicht mit einem ersten Desaster für immer verbunden ist. Aber vielleicht ist das auch nur ein wenig blauäugig von mir, so etwas zu glauben.

Ein Eljero Elia zum Beispiel, der nun für Juventus Turin kicken wird, dürfte sich mit dieser Art der HSV-Geschichte kaum oder nur unwesentlich auseinander gesetzt haben. Ich gebe zu, dass ich froh bin, dass der HSV diesen Spieler noch in letzter Sekunde los geworden ist. Früher wäre zwar besser gewesen, weil der Klub dann noch zwei statt nur einem Neuzugang (in aller Ruhe) hätte verpflichten können, aber auch so ist dieser Transfer in meinen Augen sehr gut gelaufen. Elia ist in Hamburg nie wieder zu jener Form gekommen, die ihn am Anfang seiner HSV-Zeit ausgezeichnet hatte. Viele machen dafür das böse Foul des Mainzers Noveski verantwortlich, ich aber glaube ganz einfach, dass Elia noch viel zu unreif war (ist). Er hat es nicht begriffen, um was es hier ging. Ob er es nun in Turin begreifen wird? Ich habe meine Zweifel.

Elias Scheitern beim HSV ist auch ein Scheitern des Beraters. Da gibt es ein Juwel, dem alle Experten ein riesiges Talent bescheinigen, doch konnte dieses Talent sein Potenzial nie abrufen. Erkenne ich das als Berater, dann miete ich mir für ein halbes Jahr ein Zimmer in Hamburg – und spiele wirklich mal den Berater in allen Lebenslagen, um diesen Jungen in die richtige Spur zu bringen. Zum Profi-Dasein gehören nicht nur Autogramme, Länderspiele und flotte Flitzer, da gehört auch jede Menge Verantwortung gegenüber seinem Arbeitgeber, der Mannschaft und den Fans. All das aber hatte Elia nicht begriffen.

Ähnlich verhält es sich mit Guy Demel. Er sollte weg, er wollte weg – das stand ja schon am Ende der vergangenen Saison fest. Für alle Seiten. Der gute „Giiiiiiee“ hatte es ja auch schon abgelehnt, mit einem Trainingsplan, der für die Sommerpause galt (erhielt ein jeder Spieler), in den Urlaub zu gehen. Weil für ihn das Thema HSV zu 100 Prozent beendet war. Dass er nun nicht zu einem großen Klub ging, dass er nun bei einem Erstliga-Absteiger anheuerte, das ist seiner Pokerei zu verdanken. Demel hatte bis zuletzt versucht, so billig wie möglich gehen zu können, möglichst ohne Ablöse – verpokert.

Dass Änis Ben-Hatira auch noch ging, das sehe ich auf der einen Seite als schade an, auf er anderen Seite aber begrüße ich es auch. Weil Änis zuletzt stagnierte. Der Bursche hat ohne Zweifel Talent, aber er rief es, ähnlich wie Elia, viel zu selten ab. Vielleicht sorgt eine neue Umgebung (und ein neuer Trainer) dafür, dass er es doch noch lernt. Er wird sich den Hintern aufreißen müssen, etwas, was er hier nicht mehr konnte. Leider nicht mehr konnte. Änis war zu sehr von sich und seinem Talent überzeugt, er sah die Kollegen neben ich und befand sich oftmals (im stillen Kämmerlein) als besser – das ist (noch) sein großer Fehler. Ich hoffe für ihn, dass Markus Babbel das in den Griff bekommen wird.

Zurück zum HSV. Marcus Berg schoss zwei Tore beim 8:0 gegen Bremerhaven. Endlich mal wieder Tore für den Schweden, endlich mal wieder Erfolgserlebnisse. Er sagt dazu: „Mein erstes Spiel in dieser Saison, das hat Spaß gemacht, auch wenn es nur 30 Minuten waren. Ich hätte gerne länger gespielt, aber es war auch so ein schönes Erlebnis.“ Berg ist ohne Schmerzen, aber 90 Minuten traut er sich noch nicht zu: „Ich habe nun vier Wochen mit der Mannschaft trainiert, alles lief gut, nun hoffe ich darauf, dass ich gegen Bremen im Kader bin – und dann über die Bank ins Spiel komme.“

Dass der HSV jetzt an letzter Stelle steht, das hätte er sich „natürlich niemals vorstellen können“, aber er sagt auch: „Es sind erst vier Spiele absolviert, wir bleiben nicht dort unten. Gegen Köln zuletzt haben wir gut gespielt, da hätten wir gewinnen müssen.“, meint Berg und mahnt auch zugleich: „Wir dürfen nicht in jedem Spiel drei, vier Gegentore bekommen, denn dann wird es schwer, zu siegen . . .“ Wohl wahr. Hoffentlich hat das schon bald jeder HSV-Profi für sich verinnerlicht.

Kurz noch einmal zurück zum heutigen HSV-Training. Reha-Coach Markus Günther war am Vormittag erst mit Muhamed Besic und Miroslav Stepanek auf dem Rasen, später noch mit Tolgay Arslan, der jetzt auch leicht mit dem Ball trainierte. Im Mannschafts-Training standen 16 Spieler: Neuhaus, Mickel, Mancienne, Westermann, Berg, Aogo, Jansen, Guerrero, Petric, Kacar, Castelen, Tesche, Jarolim, Skjelbred, Sternberg und Behrens.
Am Freitag wird um 10 und um 15 Uhr im Volkspark geübt.

Während des heutigen Trainings wurde ich auch zur „Sache“ Koo, Magath und Frank Arnesen gefragt. Der Wechsel, der nicht zustande kam, weil Felix Magath sich wohl „quer stellte“. Ich habe deswegen nicht mit dem Wolfsburger Trainer gesprochen, aber meine Gedanken sind die: Magath hat nun die „Altmeister“ Hitzlsperger, Chris, Salihamidzic und Kyrgiakos geholt, in meinen Augen ein Wagnis. Sollte dann ein junger Mann wie Koo zum HSV gewechselt sein und dort sogar Karriere gemacht haben, würde sich das wohl nicht ganz so gut machen. Deswegen, so könnte ich mir vorstellen, ist dieser Wechsel doch noch geplatzt. Schade für den HSV.

So, nun zu jenem Schreiben, das ich während meines Urlaub erhielt. Es gab einige Beiträge dieser Art, ich mache einen öffentlich, weil er eventuell vielen Fans aus dem Herzen spricht. Wie geschrieben, es ist ein Freund und Kollege (vom Fernsehen), der mir seine Gedanken zum HSV zukommen ließ:

Hallo Didi,
man macht sich ja so seine Gedanken über den HSV. Ich habe die mal kurz festgehalten.
Wie siehst Du das?

Zu viele Gegentore

Der HSV hat in vier Spielen 14 Tore kassiert. Macht 3,5 Tore pro Spiel. Jeder
weiß, dass das nicht bundesligatauglich ist.

Zu viele Gegentore pro Spiel, dieses Problem hatte Gladbach in der letzten
Saison. Trainer Lucien Favre sagt in der FAS vom 28. August: „Wir hatten
2,7 Gegentore pro Spiel bekommen. Das ist zu viel. So bist du in der Liga
ohne Chance.“ Gladbach verbesserte den Schnitt auf 1,9 Gegentreffer und
konnte sich grade eben noch retten.

Man kann aber auch mit weniger Gegentoren absteigen. So wie 2010 Hertha
BSC. 1,6 Gegentreffer pro Spiel. Vorletzter Bochum kassierte 1,8 Gegentore.
Der HSV liegt jetzt bei fast doppelt so vielen Gegentoren pro Spiel!

Einziger Trost, Hannover 96 kassierte in der vorletzten Saison mit 67 Toren
die meisten Gegentreffer aller Bundesligaklubs. Macht 1,97 Tore pro Spiel.
Hannover wurde 15. und blieb drin. Im Jahr darauf wurden sie Vierter und
spielen jetzt international.

Trainer- oder Torwartproblem?

Als Mirko Slomka in Hannover Trainer wurde, hat er die ersten sechs Spiele
verloren. Michael Oennings Bilanz ist noch verheerender: von 29 Spielen
als Cheftrainer konnte er nur vier gewinnen.

Die Frage ist aber nicht, wie lange bleibt Oenning noch Trainer beim HSV.
Die Frage ist, wie geht der Trainer mit Westermann, Diekmeier und Torwart
Drobny um? Vor allem der Torwart hat mit seinen Fehlern maßgeblich dazu
beigetragen, dass der HSV in den letzten Minuten gegen Hertha und jetzt
gegen Köln wichtige Punkte verloren hat.

Dzeko und Grafite

Soll Oenning also weiter zu seinem Torwart halten, oder soll er es machen,
wie einst Felix Magath in Wolfsburg? Der hat im Dezember 2007 Torhüter
Simon Jentzsch in der Halbzeit beim Spiel gegen Eintracht Frankfurt
ausgewechselt und holte in der Rückrunde Diego Benaglio. Die Wolfsburger
wurden am Ende 5ter. Und das in einem Jahr des Umbruchs. 14 neue Spieler.
Darunter der noch völlig unbekannte Edin Dzeko und Grafite.

Und noch mal zu den Gegentoren. In jener Saison hießen die Absteiger
Nürnberg, Rostock und Duisburg. Mit 1,6 bzw. 1,5 Gegentoren pro Spiel.
Sollte Oenning sich also zu einem Torwartwechsel entscheiden, könnte das
die Rettung sein. Fragt sich nur – wer beim HSV ist Dzeko und wer Grafite?

Ich wünsche allen “Matz abbern” einen schönen Feierabend, eine gute Nacht und einen stressfreien Freitag.

18.29 Uhr

Der HSV sucht Verstärkung – dafür soll Demel gehen

15. August 2011

Heute war trainingsfrei: Ein Tag Ruhe nach einem Wochenende, dass allen Beteiligten inklusive uns hier im Blog zu denken gegeben hat. Und auch Ihr hattet darüber diskutiert, ob sich der HSV diesen freien Tag erlauben kann. Eine berechtigte Diskussion, wie ich finde. Aber auch eine, die definitiv beide Schlüsse zulässt. Denn die Erholung für die Spieler ist ebenso wichtig und notwendig, wie der HSV Nachholbedarf in Sachen Automatismen hat. Denn, ohne hetzerisch sein zu wollen, ich habe in dem Spiel der Aufsteiger vom FC Augsburg in Lautern wirklich mehr einstudierte Spielzüge und eine deutlich bessere Abstimmung gesehen als beim HSV gegen Hertha. Denn da war nicht mal das Auffälligste der Vorbereitung zu sehen: die Flankenläufe von Dennis Diekmeier. Statt immer wieder steil zu gehen und seine Schnelligkeit zu nutzen, beschränkte sich der Rechtsverteidiger wie sein Penadant auf links, Dennis Aogo, auf die Defensivarbeit. Und dadurch fehlte dem HSV eine Menge Offensivqualität.

Schon deshalb bin ich froh, dass jetzt noch etwas geht: der HSV ist weiter auf der Suche nach Verstärkung. „Der Transfermarkt ist noch 15 Tage geöffnet“, sagt jetzt Frank Arnesen und kündigt an, „da kann noch einiges passieren.“ Eine Aussage im Konjunktiv, die umgesetzt werden sollte. Und wird es auch. Wenn meine Informationen richtig sind, ist Arnesen weiter auf der Suche nach Verstärkungen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der HSV noch einen oder zwei Spieler abgeben kann. „Sollte das gelingen, haben wir eventuell die Möglichkeit, noch einen Neuen zu holen.“ Erste Streichkandidaten sind weiterhin die eh schon aussortierten Guy Demel und Mickael Tavares.

Zudem sollen noch ein, zwei Spieler verliehen werden. Hier gilt Sören Bertram als erster Kandidat, während ein Verleihgeschäft von Tolgay Arslan ausgeschlossen ist. Der Angreifer ist zwar immer noch verletzt, allerdings hat er Oenning in der Vorbereitung komplett überzeugt. „Tolgay hat gezeigt, dass er uns helfen kann“, so der Trainer. Ebenfalls ausgeschlossen scheint ein Verkauf von Änis Ben-Hatira, an dem zuletzt Hertha BSC interessiert gewesen sein soll. Ein Umstand, den Arnesen nicht bestätigen wollte. „Ich saß vor dem Spiel mit den Verantwortlichen aus Berlin zusammen und keiner hat irgendwas davon gesagt. Insofern gehe ich davon aus, dass es kein Interesse gibt“, so Arnesen, der zudem betonte, Ben-Hatira sowieso nicht abgeben zu wollen.

Stattdessen könnte es noch einen zentralen Mittelfeldspieler treffen. Denn genau für die Position sucht der HSV derzeit nach Verstärkung, nachdem die Mannschaft sowohl in der Vorbereitung als auch in den ersten Ligaspielen genau dort am schwächsten Präsentierte – ohne einen Lösungsansatz zu bieten. Allerdings stellt sich mir die Frage, wer dann gehen muss. Denn immerhin stehen mit Robert Tesche, Gojko Kacar, Tomas Rincon, David Jarolim und sogar noch Heiko Westermann gleich fünf Kandidaten zur Verfügung – Neuzugang er Skjelbred nicht mal mitgerechnet. Definitiv zu viele Kandidaten für gerade mal zwei Positionen…

Klar ist, dass man für den 32-jährigen Jarolim nicht mehr viel bekommen würde, Tesche gerade erst seinen Vertrag verlängert hat und Westermann zum Kapitän bestimmt wurde. Und Kacar gilt trotz seiner weiterhin stagnierenden schwachen Form als Eckpfeiler in Oennings Planungen. Bliebe – dem Ausschlussverfahren sei dank – wohl nur noch Tomas Rincon übrig. der altersmäßig für andere Klubs interessant sein dürfte und zuletzt bei der Copa America stark aufspielte. Zumal ich von dem Venezolaner weiß, dass seine Geduld in diesem Jahr deutlich limitierter ist als in den vergangenen Jahren. „Ich will einen Stammplatz und der Mannschaft helfen, wieder international zu spielen“, so Rincons klare Ankündigung. „Ich habe beim HSV sehr viel gelernt und es ist an der Zeit, über die Reservistenrolle hinaus zu kommen“, so Rincon, der sicherlich zu den „Abgabe-Kandidaten“ zählen dürfte, die dem HSV noch ein wenig finanziellen Spielraum ermöglichen könnten.

Nicht mehr dazu zählt Wolfgang Hesl, der zudem ablösefrei zu Dynamo Dresden gewechselt ist. Für den Keeper soll kostengünstig Ersatz geholt werden. „Wir werden noch einen dritten Torwart holen“, sagt Arnesen, und fügt hinzu, dass der Markt auf der Torwartposition derzeit sehr überschaubar sei. Zuletzt hatten Arnesen und Oenning immer wieder betont, noch einen jungen, deutschen Torhüter holen zu wollen. Den allerdings gibt der Markt derzeit nicht her. „Deshalb werden wir einen Torwart übergangsweise holen und eventuell im Winter noch mal aktiv“, so der HSV-Sportchef, der sich einem Internetportal zufolge auf einen Anruf aus Spanien freuen darf.

Laut des italienischen Portals „tuttomercatoweb” soll der spanische Spitzenklub FC Valencia bereit sein, zehn Millionen Euro Ablöse für den kroatischen Nationalspieler zu bezahlen. Eine italienische Quelle über einen kroatischen Spieler, der von einem deutschen verein nach Spanien wechseln soll – klingt doch seriös, oder?? Und dann noch die Summe von zehn Millionen Euro… Eine Summe, die ich für utopisch halte und von der beim HSV noch niemand etwas gehört haben will. Und ganz ehrlich: sollte der HSV auch nur die Hälfte für den Angreifer geboten bekommen, wäre ich schon überrascht. Zumal Petrics Vertrag am Saisonende ausläuft und der Kroate demnach im Juli 2012 ablösefrei gehen könnte. Zudem müsste der HSV dann wieder neben dem Mittelfeld auch im Angriff nachlegen – und gute Stürmer sind teuer.

Fakt ist, dass noch etwas passieren sollte. Das scheint ja auch hier im Blog die Meinung der Mehrheit zu sein. Und auch wenn ich persönlich nicht allzu viel von Internetabstimmungen halte, würde mich interessieren, wo Ihr den größten Bedarf seht. Vor allem auch: wen würdet Ihr holen? Ich bin gespannt, was so zusammenkommt.

In diesem Sinne, bis morgen! Training ist da um zehn und um 15 Uhr an der Arena.

Scholle (18.45 Uhr)

Und dann am Blogende leider noch eine sehr traurige Meldung:

    Ilija Eplinius ist am vergangenen Freitag im Alter von 70 Jahren verstorben.

    Der Amateurvorstandvorsitzende verstarb nach kurzer, schwerer Krankheit in Hamburg. „Wir haben einen langjährigen und sehr engagierten Wegbegleiter verloren. Ilija Eplinius hat für den Sport im HSV gelebt und über viele Jahrzehnte die Geschicke des Amateursports entscheidend mitbestimmt. Seine herzliche Art und seine Kompetenz werden uns sehr fehlen. Ich möchte der ganzen Familie unsere große Anteilnahme aussprechen”, so HSV-Vorstandsmitglied Oliver Scheel via www.hsv.de.

    Ilija Eplinius arbeitete 30 Jahre neben seinem Beruf in der Hamburger Baubehörde als Abteilungsleiter im Handball und hatte maßgeblichen Anteil an der Umsetzung des „HSV Handball“. Im Jahr 2000 wurde Eplinius in den Amateurvorstand gewählt, in dem er 2003 den Vorsitz übernahm. Erst vor zwei Wochen musste er seine Aufgaben aus gesundheitlichen Gründen an seinen Stellvertreter Hartmut Stöpel übertragen.

    Unser tiefes Mitgefühl, und da spreche ich sicherlich auch im Name meines Blogvaters Dieter, gehört besonders seiner Frau und seinen zwei Töchtern.

Die Pfiffe im Volkspark – Demels Abrechnung

3. August 2011

„Schön ist es nicht, aber Pfiffe wird es immer mal wieder geben. Da muss er jetzt durch.“ Sagt Uwe Seeler. Deutschlands Ehrenspielführer, einst jahrelang auch HSV-Kapitän, bezog Stellung zu den Pfiffen, die ein Nach-Nach-Nachfolger von ihm kassierte. Pfiffe gegen Westermann bei jeder Ballberührung des alten und neuen HSV-Kapitäns – eine neue Dimension ist erreicht. Ich habe es seit dem August 1959, als ich mein erstes HSV-Spiel am Rothenbaum erlebte, noch nie erlebt, dass der HSV-Kapitän von den HSV-Fans ausgepfiffen wurde. Aber nichts ist anscheinend unmöglich. Es ist aber nur noch beschämend, ich bin entsetzt und schockiert. Zumal ich mich frage, was diese „Pfeifer“ erreichen wollen? Westermann raus? Das hieße, dass der HSV ein weiteres Mal Millionen verschenkt. Westermann auf die Bank? Das hieße, dass dort hinten fortan an eine „Bubi“-Abwehr gegen gestandene Bundesliga-Stürmer ankämpfen muss. Eine wahnsinnig tolle Vorstellung.

Es wäre ja auch ein Novum, dass der HSV einen Spieler, der gerade als Kapitän bestätigt wurde, mit Nichtachtung straft. Aber keine Bange, das wird nicht passieren. Trainer Michael Oenning bezog zu diesem Thema heute noch einmal Stellung und sagte: „Ich bin froh, dass Heiko unser Kapitän ist, weil ich glaube, dass es der Wunsch der Mannschaft war. Das zog sich auch durch, schon in der vergangenen Saison war er ein geschätzter Teamplayer. Was sehr wichtig ist, denn er schiebt sich nie selbst in den Vordergrund, und er versucht trotzdem, mit seinen Möglichkeiten immer wieder vorne weg zu gehen.“ Oenning weiter: „Natürlich ist es einfacher, wenn ich mich selbst in einer guten Phase befinde, selber tadellos Fußball spiele – dann ist es leicht. Aber ich finde es viel bewundernswerter, dass er es in einer Phase macht, in der er weiß, dass ihm nicht alles so gelingt.“

Und zu den Pfiffen gegen Westermann sagt der Coach: „Ich habe das nicht so dramatisch gesehen. Das war wieder nur einmal aus einer typischen Laune heraus, es waren auch nicht viele. Da kann man natürlich ein Thema draus machen, aber das wird den Heiko je begleiten. Es wird in insofern begleiten, als dass er sich sagt: ‚Okay, ich habe das gehört, aber ich nehme das als Motivation.’ Jeder der Heiko in der vergangenen Saison erlebt hat, der wird wissen, dass er mit der zweikampfstärkste Spieler der Bundesliga war. Er hat seine Qualität, und er hat auch seine Berechtigung. Und ich glaube auch, dass wir uns als HSVer uns es nicht leisten können, plötzlich unsere Spieler auszupfeifen, um sie so dann in Frage zu stellen – das wäre der völlig, völlig falsche Weg. Dafür ist Heiko auch gar nicht geeignet.“

Das sagt der Trainer zu diesem unliebsamen Thema. Natürlich, es ist nur EIN Trainer, und es pfeifen ein paar mehr Fans, aber – dieser Trainer hat das Sagen beim HSV. Nicht diese Pfeifer. Es sei denn, die Pfeifer werden diesen Laden bald übernehmen, dann können sie natürlich weiter pfeifen – und alles rausschmeißen, was sie rausschmeißen wollen. Klar. Unmöglich ist das ja nicht. Siehe Bayern. Wo die Fans ja schon Verhaltensmaßregelungen für die Profis (oder erst einmal nur für einen) vorschreiben. Vielleicht wäre es ja auch angebracht, für Westermann eine Art Verhaltens-Katalog aufzustellen:

1.) Keine Pässe mehr über sechs Meter – und mehr.
2.) Niemals weiter entfernt vom Gegenspieler stehen als ein Meter.
3.) Jeden Zweikampf gewinnen.
4.) Jedes Kopfballduell gewinnen.
5.) In jedem zweiten Spiel ein Kopfballtor nach einem HSV-Eckstoß.
6.) Nur noch ein Stockfehler pro Spiel.
7.) Nach jedem HSV-Tor auf die Raute klopfend zurücklaufen.
8.) Jeden Kollegen nett und höflich auf die 90 Minuten vorbereiten.
9.) Stets die Seitenwahl gewinnen.
10.) Stets sauber und adrett auf den Rasen laufen – auch zur zweiten Halbzeit.
11.) Ohne Gelbe Karte durch alle 34 Spiele gehen.

Hätte doch was. Obwohl ich nicht so recht weiß, ob ihm das noch helfen würde, die Gunst der HSV-Fans zurück zu gewinnen. Der Karren scheint irgendwie schon restlos verfahren.

Der HSV-Vorstandsvorsitzenden Carl-Edgar Jarchow hat auch seine Meinung zu dem „Fall Westermann“: „Die Pfiffe sind, gerade in dieser Phase, nicht schön. Das sind Pfiffe gegen den HSV-Kapitän, das darf nicht sein. Obwohl ich auch sagen muss, dass Heiko Westermann gelegentlich Fehler macht, die nicht ganz nachvollziehbar sind. Dennoch sage ich, dass er ein Spieler ist, der immer will, der vorbildlichen Einsatz zeigt. Ich möchte um Verständnis bitten, und auch um Geduld. Heiko Westermann ist in meinen Augen auch genau der richtige Kapitän des HSV.“ Jarchow sagt speziell zu den Pfiffen gegen den Kapitän: „Vielleicht war das Publikum, das gegen Valencia dabei war, auch ein anderes Publikum als das bei den Bundesliga Spielen. Das würde die Pfiffe auch erklären.“

Und was sagt eigentlich Heiko Westermann selbst zu den Pfiffen gegen seine Person? Er ist, so scheint mir, obergenervt. Aber ist das ein Wunder? Er sagt: „Das waren ja nur vereinzelte Leute, die da gepfiffen haben. Darüber lohnt es sich gar nicht zu sprechen. Wir haben das letzte Vorbereitungsspiel, wir spielen gegen einen Champions-League-Starter, da dann die eigenen Spieler auszupfeifen, das gehört sich einfach nicht und ist völlig unpassend.“ Taten ihm diese Pfiffe weh? Westermann: „Was heißt wehtun? Ich war ein bisschen erbost, das muss ich schon sagen. Aber es geht weiter. Diese Leute, die da gepfiffen haben, das sind dann die ersten die feiern, wenn es gut läuft.“

Wenn es gut läuft. Aber was ist, wenn es nicht gut läuft? Befürchtet der Spielführer dann, dass die Fans noch schlimmer reagieren werden? Westermann: „Wir haben einen guten Draht zu unseren Fans, sie unterstützten uns auch prima – jedenfalls sind es die Leute, mit denen ich gesprochen habe.“ Westermann weiter: „Klar geht es immer darum, dass wir gewinnen, ganz klar, aber was ich sagen möchte ist das, dass keiner von uns jetzt Traumfußball erwarten kann. Jedenfalls nicht im ersten halben Jahr, oder auch während der gesamten Saison nicht. Es wird sehr schwer werden für uns, aber wir wollen uns natürlich von Woche zu Woche verbessern.“ Und: „Wir haben eine junge Mannschaft, wir haben eine schnelle Mannschaft, aber wir müssen auch vor Rückschlägen gewappnet sein. Wir sind noch lange nicht am Ende, wir müssen noch viel, viel arbeiten, sind erst am Anfang – ich denke es ist wichtig, das wir die Zeit zur Entwicklung bekommen. Und diese Zeit werden wir auch bekommen.“

Der Kapitän sagt dann auch noch etwas ganz Wichtiges: „Wir haben ein sehr gutes Klima in der Mannschaft, das ist mit Sicherheit so. Aber wir haben auch enorm an Qualität verloren, keine Frage. Wir haben viele junge Spieler bekommen, die noch keine Erfahrung in der Bundesliga gesammelt haben, aber ich sage trotzdem, dass wir eine gut aufgestellte Truppe haben.“ Wobei Heiko Westermann mit der verlorenen Qualität wohl eher die Erfahrung meint, die dem HSV verloren ging.

Apropos verloren ging. Guy Demel ist dem HSV ja verlustig gegangen. Oder gegangen worden. Und der Abwehrspieler, der seit Saisonbeginn bei der Regionalliga-Truppe von Rodolfo Cardoso trainiert, rechnete heute (einmal mehr?) mit dem HSV ab. Der Mann, unser aller „Guiiiiiiiiiiiiiiiiiii“, oder Euer „Guiiiiiiiiiiiiiiiiii“, ist total verbittert. Er sieht gut aus, scheint topfit zu sein, aber er ist auch fertig mit dem HSV. Absolut fix und fertig. „Wenn das der HSV ist, dann kann ich mich damit nicht mehr identifizieren. Ich muss noch ein Jahr durchhalten, dann hat sich das Thema erledigt. Ich wollte weg, die wollten mich nicht halten, aber ie lassen mich nicht ohne Ablöse gehen, obwohl ich einst ohne Ablöse zum HSV gekommen bin. Andere Spieler haben vier Millionen gekostet und durften für 500 000 Euro gehen . . .“

Demel, einmal in fahrt, sagte weiter: „Das erste Training bei Rodolfo Cardoso war schwer, da tat noch weh, aber jetzt bin ich durch mit dem Thema. Ich fühle mich wohl bei der U 23, das sind alles nette Kerle. Heute ist es nicht mehr schwer für mich, dort zu trainieren, denn ich weiß, dass es nichts mit meiner Qualität zu tun hat. Ich weiß zwar nicht, was ich falsch gemacht habe, um so etwas mitmachen zu müssen – doch wahrscheinlich liegt es daran, dass ich meinen Mund aufgemacht habe, dass ich immer die Wahrheit gesagt habe. Das passt nicht jedem. Der HSV spricht nach außen so und handelt nach innen so. Das ist nicht ehrlich.“

Während Demel das sagte, kamen viele Kollegen aus der Profi-Mannschaft vorbei, sie alle umarmten ihn, sie alle lagen in den Armen mit ihm – da gab es eine unheimliche Herzlichkeit zu registrieren. Er sagt: „Ich habe kein Problem mit nur einem Spieler hier, auch kein Problem mit den Fans, ich genieße noch immer die schönen Zeiten, die ich hier hatte – auch wenn es im Moment sehr schwer ist für mich. Ich wünsche dem HSV alles Gute, ich habe nur ein Problem mit dem Trainer und dem Präsidenten, mit Leuten, die nicht die Wahrheit sagen. Aber für mich ist die Sache erledigt, ich schließe jetzt auch einen sofortigen Wechsel aus, denn ich habe Familie, da muss ich langfristiger planen.“

Am Freitag, wenn die Regionalliga startet, spielt der HSV gegen Meuselwitz. Wahrscheinlich mit Guy Demel. Er sagt: „Rodolfo Cardoso plant jedenfalls mit mir, aber wer weiß, was sich die Herren da oben noch einfallen lassen, damit ich nicht spielen kann. . . Vielleicht werden mir dann doch wieder andere Spieler vorgezogen, aber das werde ich ja sehen.“ Ob er ein Spiel in der Regionalliga als Strafe empfinde? Guy sagt: „Nein, ich habe dann ja Spielpraxis. Und Strafe? Was kann der HSV denn noch Schlimmeres machen mit mir, als das, was bisher passiert ist? Das Schlimmste haben sie ja schon geschafft, sie haben meinen Ruf kaputt gemacht. Sie haben mich zur zweiten Mannschaft geschickt, ich sehe nichts, was sie noch schlimmer machen könnten.“

So, kurz noch zu den Personalien – bezüglich des Dortmund-Spiels. Dennis Diekmeier hatte beim Training einen Schlag (von Paolo Guerrero) auf den Fuß bekommen und humpelte in die Kabine, aber er wird am Freitag spielen können. Gökhan Töre, der gegen Valencia verletzt vom Platz musste, hat heuet schon wieder voll mittrainiert – Entwarnung also. Und alle anderen sind fit. Auch die beiden Copa-America-Teilnehmer. Von denen ich ausgehen, dass sie am Freitag dabei sind – in der Startelf. Aber dazu dann am Donnerstag mehr. Dann von Scholle, der auch in Dortmund vor Ort sein wird.

Einen Punkt habe ich zum Schluss noch abzuhandeln: die Uhr!

Die Uhr ist weg!

Habt Ihr es gesehen? Die Bundesliga-Uhr des HSV tickte beim Valencia-Spiel nicht mehr, sie war fort, weg. Ende, aus? Ich habe darüber mit HSV-Boss Carl-Edgar Jarchow gesprochen: „Nein die Uhr ist nur kurzzeitig weg gewesen. Gegen Hertha BSC wird sie wieder da sein. Sie ist deswegen weg, weil dort renoviert wurde, und diese Arbeiten waren bis zum Valencia-Spiel noch nicht abgeschlossen. Ich kann alle beruhigen, wir sind noch nicht abgestiegen – die Uhr kommt wieder!“

Okay. Hoffentlich war es – trotz allem – kein schlechtes Omen, dass die Uhr auch nur kurzzeitig weg war. Hoffentlich.

18.09 Uhr

Nächste Einträge »