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Van der Vaart kritisiert Calhanoglus Berater **Kühne bürgt für HSV-Lizenz**

13. Mai 2014

**Ergänzt mit Kühne-Bürgschaft**

Er kennt es, wenn ein Wechsel forciert wird, aus eigener Efahrung. Und er hat sich inzwischen dafür entschuldigt. Rafael van der Vaart wollte einst seinen Wechsel nach Valencia mit aller Macht durchdrücken und avancierte vom Publikumsliebling zum Buhmann – und zurück. Ein Schicksal, dass jetzt auch Hakan Calhanoglu droht. Der 20-Jährige, elffache Torschütze in dieser Saison hat verschiedene, bekannte Angebote aus der Bundesliga – aber eben auch seinen Vertrag jüngst bis 2018 verlängert. Anschließend hatte der junge Deutsch-Türke immer wieder betont, dass er beim HSV bleiben will, sogar in der Zweiten Liga.

Bis Hakan Calhanoglus Berater Bektas Demirtas kam und einen raushaute. “Leverkusen wäre der nächste Schritt für Hakan”, sagt jetzt der Berater in “Bild” sowie “Morgenpost” und ergänzt sogar noch: “Aber der HSV entscheidet. Wenn Hamburg sagt, dass Hakan bleiben muss, dann ist das so.” Soll heißen: Calhanoglu würde gehen wollen…?

Der Spieler selbst schwieg heute ebenso wie HSV-Sportchef Oliver Kreuzer. Und das war auch das Beste, was die beiden unmittelbar vor dem Hinspiel in der relegation gegen Fürth am Donnerstag machen konnten. “Wenn mein Berater zwei Tage vor so einem wichtigen Spiel sowas rausgehauen hätte”, fasste van der Vaart zusammen, “dann hätte ich ganz sicher einen schlechten Berater.” Stimmt.

Mehr von Rafael van der Vaart im Video. Mehr über Calhanoglu nachher im Blog.

Kühne sichert dem HSV entscheidenden DSchritt im Lizenzierungsverfahren zu:

Die Pressemitteilung der Initiative HSVPlus:

Vor einigen Wochen wurde durch Medienberichte öffentlich bekannt, dass der Hamburger Sport-Verein die Lizenz für die kommende Bundesliga-Saison nur nach Erfüllung finanzieller Bedingungen erhalten wird.

Unabhängig vom Erfolg des HSV in den Relegationsspielen hat Klaus-Michael Kühne großes Engagement bewiesen und dem Vorstand des Hamburger Sport-Vereins zugesichert, eine Bürgschaft in Höhe von 10 Mio Euro zu übernehmen und darüber hinaus einen Zins- und Tilgungsaufschub für die Saison 2014/15 in Höhe von mehr als 2 Mio Euro zu gewähren. Dies in der Erwartung, dass die HSV Gläubiger – Banken und Sportfive – in der kommenden Saison ebenfalls einen Zahlungsaufschub gewährleisten.

Damit sollte einerseits die Lizenzierung durch die DFL, als auch der Neuanfang des HSV nach einer Mitgliederentscheidung für HSVPLUS sichergestellt sein. Karl Gernandt, der nach Vorstellung von HSVPLUS zukünftig dem Aufsichtsrat angehören soll und diese finanziellen Problemlösungen erst durch seine Verhandlungen ermöglicht hat, wurde von Klaus-Michael Kühne gebeten, die ihn betreffenden Verträge bei Vorliegen aller Voraussetzungen umzusetzen.

„Dieser Beitrag ist ein klares Signal, dass ich an den Neuanfang mit HSVPLUS glaube und meinem HSV gerade in schwierigen Zeiten die Tür für einen Neuanfang öffnen möchte, ohne, dass die Hoffnungsträger einer neuen Mannschaft jetzt verkauft werden müssen,“ erklärt Klaus – Michael Kühne.

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