Archiv für das Tag 'Arslan'

Spahic fällt aus – ansonsten stimmt fast alles…

21. November 2015

Wenn ich früher mit einer 1- nach Hause kam – was nicht allzu oft vorkam – hat mein Vater nicht selten gesagt: „Eine glatte eins wäre besser.“ Allerdings, und das wusste ich, war das ein Scherz. Er nahm damit unbewusst die aufs Korn, die wirklich so sind. Und offenbar gibt es davon nicht wenige im HSV-Umfeld, die den HSV beiu Niederlagen klar kritisieren und bei Siegen vor der Qualität des HSV erst einmal die Minusleistung des jeweiligen Gegners stellt. So auch diesmal, denn einer der meistgesagten Sätze nach dem 3:1-Sieg des HSV war: „Aber Dortmund war auch erschreckend schwach…“

Aber: War wirklich nur Dortmund zu schwach?
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Labbadia hält sich noch alle Optionen offen

19. November 2015

Enttäuschte die HSV-Verantwortlichen im Frühjahr - jetzt will er auch noch die Punkte aus Hamburg  klauen: Dortmunds Trainer Thomas Tuchel

Enttäuschte die HSV-Verantwortlichen im Frühjahr – jetzt will er auch noch die Punkte aus Hamburg klauen: Dortmunds Trainer Thomas Tuchel


Es war letztlich nicht mehr als aktive Erholung. Unter Flutlich fand heute Abend eine späte Einheit (daher auch der späte Blog!) am Volksparkstadion statt. Ein wenig Kreisspiel mit vielen Lachern und guter Laune, dann ein Spiel ohne Tore und letztlich ein paar Flankenläufe inklusive Torabschlüsse. Ein so genanntes „A-Team“ gab es heute nicht, die Leibchen wurden bunt gemischt. Und somit bleibt zumindest offen, ob Marcelo Diaz, der keinen müden Eindruck machte, von Beginn an spielt. Oder stellen wie zuletzt vermutet Gideon Jung rechts, Gojko Kacar zentral und Lewis Holtby links das Dreiermittelfeld? Im Kader sind sie alle. Kacar ersetzt gegenüber dem letzten Spiel in Darmstadt Ahmet Arslan – trotz dessen guter Trainingsleistungen und einer offensichtlichen und auch aus Interviews zu vernehmender Lustlosigkeit bei Ivica Olic…
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Hunt fällt sicher aus – Kacar will wieder ran

16. November 2015

Fällt gegen Dortmund am Freitag sicher aus: Aaron Hunt

Fällt gegen Dortmund am Freitag sicher aus: Aaron Hunt

Sport und Politik sollten getrennt sein. Sagt man. Aber so einfach ist das nicht. Weder hier für uns im Blog, noch für unsere Sportler da draußen. Denn auch wenn man sagt, sie spielen nur, um nicht vor dem Terrorismus einzuknicken, ist das Spiel der Deutschen gegen die Niederlande morgen ebenso ein politisches Zeichen wie es das der Franzosen beim Spiel gegen den Erzrivalen England sein wird. Dort haben die englischen Spieler sogar dazu aufgerufen, dass die englischen Zuschauer im Stadion die Marseillaise mitsingen – die französische Nationalhymne. Als Zeichen der Solidarität mit den Franzosen. Eine tolle Aktion – finde ich. Und dennoch zeigt sie, dass Sport und Politik eben doch nicht komplett zu trennen sind.
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„Sehr, sehr schlimm und beklemmend”

15. November 2015

Basketball

Tag zwei nach den Attentaten von Paris. Die Welt ist noch immer in einem Schockzustand, der auch den Fußball betrifft – nicht zuletzt weil das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft in Frankreich im Zentrum stand. Ich habe mich am Donnerstag mit Tolgay Arslan getroffen. Der frühere HSV-Profi, der ja im vergangenen Winter zu Besiktas Istanbul gewechselt ist, absolviert im Moment seine Reha in Hamburg. Im Sommer erlitt der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler im Trainingslager der Türken einen Kreuzbandriss. Wir haben uns lange unterhalten über seine letzten Monate in der Türkei und auch seine Vergangenheit in Hamburg, und ich wollte in diesem heutigen Blog einiges davon schreiben. Das soll auch geschehen, aber wir mussten heute natürlich noch einmal telefonieren nach den aktuellen Geschehnissen. Tolgay Arslan – wie alle völlig fassungslos.

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… und am Ende trifft der HSV! +++NEWS: Ekdal verletzt+++

24. Oktober 2015

Jubeltraube in Hoffenheim - irgendwo da drin steckt Sieg-Torschütze Lasogga

Jubeltraube in Hoffenheim – irgendwo da drin steckt Sieg-Torschütze Lasogga

Der HSV kommt langsam aus den Puschen, weil sich die Mannschaft unter Bruno Labbadia zu einem Experten für späte Entscheidungen gemacht hat. Schon zum dritten Mal in dieser Saison gelang der siegbringende Treffer ganz am Ende – das war zuvor schon gegen Stuttgart (3:2 durch Djourou in der 89. Minute) und in Ingolstadt (1:0 durch Gregoritsch in der 87. Minute) der Fall. Auch in der vorigen Saison hat’s am Ende gerappelt. 2:1 in Mainz (31. Spieltag) durch Kacar in der 87., 1:1 gegen Freiburg (32. Spieltag) durch Kacar in der 90., 1:1 durch Diaz im Relegations-Rückspiel in Karlsruhe in der 91. Minute. Nun war es also die 88. Minute, als Pierre Michel Lasogga den Schipplock-Pass zum entscheidenden Tor nutzte. „Das ist der Glaube, den wir in der vergangenen Saison bekommen haben, dass wir nie aufgeben. Das ist bei uns drin und auch bei den Gegnern, die wissen, dass wir nicht klein beigeben. Das ist schon mal ganz gut“, sagt Bruno Labbadia. Und: Endlich wieder ein Tor geschossen, nach genau 361 Minuten.

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Elfer und Holtby-Debatte: alles überflüssig

30. August 2015

Sorgte für Verwirrung: Lewis Holtby

Sorgte für Verwirrung: Lewis Holtby

Einen Tag nach der ärgerlichen Niederlage in Köln hatte sich Trainer Bruno Labbadia schon etwas gefangen. „Die Enttäuschung ist noch da, keine Frage“, so der Coach. „Was am meisten hängen bleibt sind die Sachen, die bei den Gegentoren nicht funktioniert haben. Das hängt uns nach.“ Ganz ausdrücklich wollte Labbadia nach der Aufregung um den berühmten Elfmeterpfiff von Deniz Aytekin und seine Folgen kein weiteres Öl ins Feuer gießen. „Das will ich nicht weiter kommentieren. Wir wollen bei uns anfangen“, so Labbadia. In diesen Zusammenhang fällt auch die Unruhe um die Holtby-Aussagen.

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Also dann, warten wir es ab…

25. August 2015

Gideon Jung gilt als Lichtblick in Sachen Talentförderung beim HSV

Während viele Talente gehen, gilt Gideon Jung aktuell als Lichtblick in Sachen Talentförderung beim HSV

Manche Tage gestalten sich sehr zäh. Insbesondere dann, wenn man viel warten muss. So, wie heute. Gefühlt 100 Telefonate, gefühlt tausende Fragen – und faktisch eine Antwort: „Warten wir es ab.“ Heute bedeutete das: Zuerst wartet man eigentlich nur noch auf die Vollzugsmeldungen (Demirbay, Jiracek, Gouaida), dann erhofft man sich parallel oder zumindest im Anschluss an die Abgänge neue Infos bezüglich neuer Spieler. Aber nichts kommt. Im Gegenteil: Die vielen bisher genannten Optionen scheinen allesamt keine Rolle mehr zu spielen und werden dementiert. Heute auch der bei Inter Mailand spielende Spahir Taider (19). Allein dass überhaupt noch jemand kommen soll, bekommt man gesagt. Inoffiziell natürlich. Offiziell antwortete einzig Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer gestern – und das ausweichend. Man müsse abwarten. Was sonst….?! Den ganzen Beitrag lesen »

Labbadia und der Stahlhelm

16. August 2015

Bruno Labbadia

Muss immer wieder zu Geduld aufrufen: Bruno Labbadia

Acht Tage hat es gedauert – und der HSV ist schon wieder in derselben Schleife. Pokal-Blamage, Bayern-Klatsche, Rucksack-(oder auch nicht Rucksack-)Affäre im Umfeld. Meine Herrschaften, die vergangenen Tage haben geschlaucht. Heute ist ein verdienter Ruhetag. Zeit, die Dinge zu ordnen. Allen, die mit dem HSV halten und an eine positive Wendung glauben, sollten die Worte von Bruno Labbadia von gestern aufsaugen. Mit jedem Wort beschreibt er die Situation richtig. Aber Achtung, in den Aussagen liegt auch eine große Gefahr, die den Verein in den Vorjahren schon nach unten gezogen hat.

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Labbadia: “Das sollte uns Auftrieb geben.”

2. August 2015

Es geht bergauf. Langsam, aber immerhin. Der 2:1-Sieg gegen Hellas Verona, in der vergangenen Saison 13. in Italien, sollte dem HSV zusätzlich Auftrieb geben. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr verlor der HSV in Lübeck „italienisch“. 0:2 gegen Lazio Rom. Gefühlt ein 0:4 oder 0:5. Der HSV war chancenlos. Damals hatte der HSV in folgender Formation begonnen: Adler; Diekmeier, Djourou, Kacar, Jansen; Behrami, Arslan; Ilicevic, van der Vaart, Stieber; Rudnevs. Die Frage ist, ob die diesjährige Mannschaft stärker ist, als jene, die sich vor einem Jahr von Lazio, am Ende der Spielzeit 204/15 auf Platz drei eingelaufen, schwindelig spielen ließ. Den ganzen Beitrag lesen »

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