Archiv für das Tag 'Arslan'

“Drobo ist eine coole Socke”

1. Mai 2013

Bevor ich diesmal zum HSV komme, muss ich eines auf jeden Fall schnell mal loswerden:
Herzlichen Glückwunsch Borussia Dortmund!
Ich freue mich für Klopp und Co, dass das Champions-League-Finale erreicht wurde, das ist eine bravouröse Leistung – und selbst die 0:2-Niederlage in Madrid und gegen das große Real war überragend gut.

Geärgert, aber dafür kann Borussia Dortmund nichts, habe ich mich allein über den Sky-Kommentator. So etwas kommt dabei heraus, wenn man einen Bayern-Fan ein Spiel Real gegen den BVB kommentieren lässt. Ich habe gegen Ende des Spiels den Ton abgeschaltet, denn ich konnte mir nicht mehr mit anhören, dass da Sätze wie diese fielen:

„Real Madrid spielt so schlecht, hat keinen Plan, hat auch nicht die Mittel, gegen Dortmund zu gewinnen . . .“

Und dazu gab es in jeder Minute dermaßen viel Mist zu hören, dass es das Maß des Unerträglichen bei weitem überstieg. Erstmals habe ich deshalb den Ton abgedreht. Dieser gute Mann muss sich, der da kommentierte, das habe ich lange Zeit so bei mir gedacht, maßlos geärgert haben, dass der „blasse“ BVB und nicht das „große“ Real das CL-Finale gegen seine Bayern spielen wird. Ein Bayern-Sieg in der Champions League gegen Real Madrid würde natürlich doppelt und dreifach zählen, als wenn das nur gegen das „kleine“ Dortmund geht. Bayern gegen den BVB im Champions-League-Finale ist wahrscheinlich so, wie einst im Tennis und im Endspiel von Wimbledon die Partie Boris Becker gegen Michael Stich. Und hat da nicht Stich gewonnen? Der Außenseiter? Vielleicht auch mal ein Hinweis, dass nicht immer die Favoriten gewinnen, da entscheidet gelegentlich auch die Tagesform.

Und abschließen zu Dortmund: Was Weidenfeller diesmal gehalten hat, war überirdisch, Hummels hat seine unterirdische Leistung aus dem Hinspiel mit einer Weltklasse-Vorstellung vergessen gemacht, Reus war im Dribbling wie von einem anderen Stern – und was Lewandowski gegen Ramos ertragen hat, habe ich noch nie erlebt. Mindestens sieben Box- oder Ellenbogenhiebe hat der Pole vom Spanier an den Kopf und damit ertragen müssen, der BVB-Torjäger hat es alles mit Fassung weggesteckt und ich frage mich: wie geht so etwas? Ich wäre dreimal ausgerastet, viermal explodiert und hätte das Spiel wahrscheinlich nicht bis zum Ende erlebt – aber Lewandowski blieb ruhig. Das ist bewundernswert hoch zehn. Kompliment.

Nun aber zum HSV, ich hoffe, ihr verzeiht mir diesen Abstecher zur Champions League. Übrigens, wo ich gerade noch dabei bin: Markus Lanz sprach nach dem Spiel mit Prominenz über das erste Halbfinale, und da sagte mein Kollege Jörg Dahlmann etwas, was ich jedem Fan empfehle, wenn er nicht s tolerant sein sollte: „Egal von welchem Club man auch Fan ist, steht ein Bundesliga-Vertreter in einem CL-Halbfinale, dann ist man doch Deutscher iúnd zittert mit dem deutschen Club mit, dann möchte man doch, dass der Bundesliga-Verein weiterkommt.“ Genau, mein Jörg, genau so ist es. In dieser Sendung saß ja auch „Dittsche“, nämlich Olli Dittrich, und der lobte explizit die Arbeit von Thorsten Fink. Ein Extra-Lob an den HSV-Trainer gab es auch von Dahlmann, das sei nicht verschwiegen: „Der HSV ist ganz mies in die Saison gestartet, da hatten doch viele die Befürchtung, dass der HSV diesmal absteigen wird, aber er hatte mit dem Abstieg nichts zu tun, steht im gesicherten Mittelfeld und kann von Europa träumen – das ist Finks Verdienst“

Und damit bin ich dann auch schon voll beim HSV. Heute Training am Vormittag, wunderbares, sommerliches Wetter, viele Fans – und gute Leistungen der Spieler. Obwohl ich davon gar nichts mehr schreiben möchte, denn wer erinnert sich noch an die vergangene („Vor-dem-Schalke-Spiel“-)Woche? Da hatte ich geschrieben, wie super die Mannschaft trainiert hat, wie toll diese ganze Woche gelaufen ist. Und dazu hatte ich mich aus dem Fenster gelehnt: „Der HSV wird auf Schalke auf jeden Fall nicht verlieren. . .“ Und dann dieses erneute Debakel. Deswegen will ich auch nicht mehr bewerten, wie und wie schlecht und wie gut der HSV trainiert hat – alles Makulatur. Die Herren Profis können sich beim Üben noch so sehr den Hintern aufreißen, im Spiel sind sie dann doch nur wieder lammfromm. Auch am Sonntag weder, wenn es gegen die unbequemen Wölfe aus Wolfsburg geht – ich könnte wetten.

Ja, ich gebe zu, der Hals ist vom Schalke-Spiel immer noch dick. Das dauert auch noch. Weil ich es immer noch nicht begreifen kann, wie eine so leblose Truppe eine so große Chance auf die CHAMPIONS LEAGUE einfach so kampflos vertut. Will mir nicht in den Kopf – immer noch nicht. Und im Training gehen sie dann wieder zur Sache . . . Das passt doch nicht.

Thorsten Fink hat sich da auch so seine Gedanken gemacht. Auch er hatte durchaus beobachtet, wie gut seine Mannen vor Schalke trainiert hatten. Heute hat der Coach gesagt: „Wichtig ist immer das Wochenende, das Spiel. Es gibt ja im Fußball die Aussage: ‚So wie man trainiert, so spielt man auch.’ Die stimmt aber nicht.“ Auch Fink ist immer noch verärgert ob dieser Minus-Leistung seines Teams: „Ich habe ja schon gesagt, es fehlt die Cleverness. Und dann hat der eine oder andere einfach nicht erkannt, welche Chance man da vor sich hat. Man kann ja verlieren, aber dabei muss es dann auch blaue Flecken geben . . .“ Der HSV-Trainer dann weiter: „Wenn man nun Real Madrid gesehen hat. Im Hinspiel in Dortmund waren die nicht gut, aber dann gehen die zum Rückspiel auf den Rasen und geben alles. Die haben doch 90 Minuten lang alles gegeben. Und genau das möchte ich von meiner Mannschaft auch sehen. So müssen wir auftreten.“ Um dann noch ergänzend zu sagen: „Okay, in Deutschland hätte es für einen solchen Auftritt wie den gestern von Real mindestens drei Rote Karten gegeben, aber so muss man auftreten, wenn man was erreichen will.“

Und der HSV kann, das ist ja das Schizophrene, ja immer noch etwas erreichen. Freunde, es geht um Europa. Auch gegen Wolfsburg. Um Europa! Dafür lohnte es sich auf jeden Fall früher einmal, das war einst in grauer Vorzeit, sich das eine oder andere Bein auszureißen. Fink sieht das ebenso: „Wir haben jetzt drei Play-off-Spiele vor uns. Jedes Spiel davon ein Play-off-Spiel. Jetzt muss man 1:0 gewinnen, um weiter zu kommen, und genau so muss man jetzt jedes Spiel angehen, es sind doch nur noch drei. Und deswegen ist das jetzt auch keine normale Woche für uns, nein, nein, da kann man nicht einfach so lala trainieren. Nein, da muss jeder wissen, um was es am Sonntag geht. Da muss das Bewusstsein da sein, was auf dem Spiel steht. Und ich versuche natürlich, die Spieler heiß zu machen . . .“

Thorsten Fink weiß aber auch, dass sein VfL-Kollege Dieter Hecking seine Spieler ebenfalls „heiß machen“ wird. Das ist so. Auf Schalke ist es dem Kollegen Jens Keller wahrscheinlich gelungen, sein Team noch ein wenig heißer zu machen. So spielt das Fußball-Leben. Und deswegen ist natürlich nicht davon auszugehen, dass der „heiße HSV“ gegen den „heißen VfL“ am Sonntag gewinnen wird. Fink: „Wolfsburg ist von den Namen her großartig besetzt. Was ist denn, wenn die so eingestellt sind wie wir? Dann wird es schwer. Die haben doch auch Qualität. Aber ich will von meiner Mannschaft sehen, dass sie will. Und da bin ich auch guten Mutes, dass wir das am Sonntag sehen werden.“

Darüber wird der HSV-Coach sicherlich auch mit Club-Chef Carl-Edgar Jarchow (die Kollegen witzelten, indem sie ihn als „Euro-Eddy“ bezeichneten) gesprochen haben, der beim Training plötzlich neben Thorsten Fink stand. Ich habe im Scherz gemutmaßt: „Der Boss überbringt ihm eine Abmahnung – weil der Trainer doch neue Spieler gefordert hat, obwohl er doch eigentlich wissen müsste, dass der HSV kein Geld hat für neue Spieler, erst recht nicht für jene Spieler, die eine Soforthilfe darstellen würden. Als ich Carl-Edgar Jarchow, also „Euro-Eddy“, mit meiner Vermutung konfrontierte, lachte er und sagte: „Nein, nein, keine Abmahnung, alles ist gut – ich spreche täglich mit dem Trainer.“ Und, Herr Jarchow, wie ist es denn? Der HSV hat doch kein Geld für neue Spieler, oder? Jarchow: „Wieso, zwei neue Spieler haben wir doch schon. Und alles Weitere wird sich finden, das hängt auch von den Verkäufen ab. Ich bin sicher, dass wir noch einige punktuelle Verstärkungen verpflichten werden.“
Klingt gut, Herr Jarchow, dann noch einen schönen Feiertag.
Und wer nicht weiß, wer diese beiden neuen HSV-Spieler sind: Hakan Calhanoglu (vom KSC) und Kerem Demirbay (Borussia Dortmund)

Beim HSV haben heute zwei Spieler im Training gefehlt: Dennis Aogo hat es, weil er zuletzt umgeknickt ist, an der Kapsel (linker Fuß) erwischt, und Milan Badelj hat noch eine Schicht mit Reha-Trainer Markus Günther absolviert. Beide Profis, so der Plan heute, sollen wahrscheinlich morgen wieder mit der Mannschaft trainieren können. Wobei einer von beiden sicherlich auf die Bank gehen wird – ich tippe mal auf Aogo. Und wenn ich schon mal bei Prognosen bin: Maximilian Beister, der uns Journalisten ja immer noch nicht verziehen hat, dass er vor einigen Wochen (am 16. März im Spiel gegen Augsburg) Rot gesehen hat und vom Platz gestellt worden ist, hat seine Krankheit überwunden und steht wieder im Training. Ich denke aber, dass es bis zum kommenden Sonntag noch nicht wieder reichen wird, sodass er wohl noch einmal als Zuschauer wird auftreten müssen.

Kein Zuschauer, sondern voll am Ball (hoffentlich) wird Jaroslav Drobny sein. Der große „Schweiger“ wird ja bekanntlich am Sonntag für den gelb-gesperrten Rene Adler zwischen den Pfosten des HSV-Tores stehen und beantwortete heute schon mal drei Frage (die ihm Medien-Direktor Jörn Wolf gestellt hat). Die überaus humorvolle Antwort auf Frage eins (ihr dürft euch die Frage überlegen, welche am besten passen würde!): „Es ist mein Job da zu sein, wenn ich gebraucht werde. Spielpraxis habe ich genug. Ich stand doch vor zwei Monaten gegen Gladbach schon im Tor . . .“ Und die Antwort auf Frage zwei: „Wolfsburg ist eine Partie mit Endspielcharakter. Das müssen wir als Mannschaft auf dem Platz zeigen. Mehr gibt es davor nicht zu sagen.“ Richtig.

Und Frage drei, die beantwortete der Keeper wie folgt: „Ich kann mir einiges vorstellen für die Zukunft. Das bespreche ich aber erst mit dem HSV, bevor ich es jemandem mitteile.“ Aha. Na denn ist ja alles klar.

Thorsten Fink antwortete übrigens auch auf eine Frage, die ihm in Richtung Drobny gestellt wurde: „Drobo ist eine coole Socke.“ So nach dem Motto: „Der wird seine Sache schon gut machen, er hat ja auch beim 1:0 gegen Mönchengladbach eine sehr gute Leistung gezeigt, da gibt es keinerlei Zweifel bei mir.“ Bei mir auch nicht. Wer sich im normalen Leben schon so defensiv verhält, der hält sich auch im Spiel sehr defensiv.

Wesentlich offensiver ging da schon Rene Adler an das Thema „Drobny – der Mann neben oder hinter mir“ heran. Der deutsche Nationaltorhüter lobte den tschechischen Nationaltorhüter sehr: „Drobo ist einer der Konkurrenten und Kollegen, mit dem ich super gerne zusammengespielt habe – und noch spielen werde. Es gab schon Kollegen und Trainingspartner, da lief das nicht so ideal wie hier und bei uns, er ist nicht nur ein total witziger Typ, er ist auch extrem wichtig für unsere Mannschaft. Er hat es mir hier von der ersten Minute an sehr einfach gemacht, und das ist auch nicht selbstverständlich. So sportlich wie er sich verhalten hat, da ziehe ich den Hut vor. Dafür kann ich mich bei ihm nur bedanken.“

Rene Adler fast schwärmerisch weiter über Drobny: „Wir haben uns von der ersten Minute an respektiert, haben uns auch relativ offen und ehrlich ausgesprochen, und haben dann wirklich Tag für Tag das Niveau versucht, hoch zu schrauben. Das gilt aber auch für die anderen Torhüter, Tom Mickel noch am Anfang, und Sven Neuhaus. Wir haben alle sehr, sehr gut trainiert, da muss man auch mal Torwarttrainer Ronny Teuber loben, der seine Sache ausgezeichnet macht.“ Dass Drobny am Sonntag deswegen eventuell nicht in Bestform sein könnte, weil er wenig Spielpraxis hat, verneinte Adler übrigens: „Der Drobo ist top trainiert, und er hat bei den Testspielen zwischen den Pfosten gestanden, okay, das ist nicht die Bundesliga, aber er hat gespielt. Ich bin restlos davon überzeugt, dass er bei uns am Sonntag eine ganz wichtige Rolle spielen und auch gut halten wird. Ich drücken ihm auf jeden Fall sämtliche Daumen, die ich habe.“ Das ist ein Daumen weniger – als der HSV am Sonntag Punkte kassieren wird . . . Wenn ich mich mit dem Dreisatz noch richtig auskenne.

Dann fügte Rene Adler noch in Sachen Drobny an: „Er ist extrem wichtig für die Mannschaft, und das sind nicht immer nur die Spieler, die ständig zum Einsatz kommen. Er ist ein Paradebeispiel dafür, wie man sich verhalten sollte, wenn man nicht immer spielt, er sorgt bei uns immer für beste Stimmung.“

Auf geht’s, Drobo, dann sorge bitte auch dafür, dass am Sonntag allerbeste Stimmung im Volkspark herrschen wird – ich sage mal, so spätestens um 19.25 Uhr.

So, und wenn ich gerade mal bei einem Blick in die Zukunft bin, dann passt ja auch diese Meldung:

Das Teilnehmerfeld für den Fußball-Nordcup in Hamburg steht fest. Nach dem neunmaligen dänischen Meister FC Kopenhagen und dem Bundesliga-Rivalen VfL Wolfsburg hat nun auch Erstliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig seine Zusage gegeben. Das Vorbereitungsturnier auf die neue Saison findet am 13./14. Juli in der Hansestadt statt. „Wir freuen uns sehr, ein so attraktives und gleichzeitig regionales Teilnehmerfeld gewonnen zu haben“, sagte HSV-Vorstand Joachim Hilke.

Am 13. Juli finden zunächst zwei Halbfinalspiele statt. Tags darauf werden das Finale und das Match um Platz drei ausgespielt. Alle Spiele werden mit verkürzten Halbzeiten à 30 Minuten und ohne Verlängerung gespielt. Im Falle eines Gleichstandes wird der Gewinner jeweils direkt über das Elfmeterschießen ermittelt.

PS: Und dann noch in eigener Sache. Viele, viele Mails, Briefe (in die Redaktion) und sms gab es in den vergangenen heißen Tagen, dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz herzlich bedanken. Ich kann unmöglich alle beantworten, da mein Tag dann gelaufen wäre – da bitte ich euch um Verständnis. Vielleicht gelingt es jenen Usern, die mir privat so emotional schreiben, das dann doch in den Matz-ab-Blog zu stellen. Es wäre besser, denn es sind zum Teil sehr gute Ansichten und Aussagen darunter. Und dann hätten von diesen guten Sachen alle etwas davon – oder auf jeden Fall viele.

Zum Trost für diejenigen, die mir nun geschrieben und nichts davon gehört haben, sei stellvertretend eine Mail, die mich dieser Tage erreichte, veröffentlicht, sie spiegelt das wider, was in fast jeder Mail thematisiert wird:

„Eine jahrzehntelange Liebe beginnt zu sterben, wenn man fühlt, dass der Partner nicht mehr das Gleiche zu geben bereit ist, wie man selbst.“

PSPS: Morgen wird um 10 Uhr im Volkspark geübt, und am Freitag ebenfalls um 10 Uhr.

PSPSPS: Dann wünsche ich euch und euren Lieben noch einen schönen Rest-Feiertag – und einen wunderbaren Fußball-Abend zum Genießen. Ich drücke übrigens dem FC Bayern die Daumen, denn ein deutsches Finale in England wird auf der ganzen Welt für viel Aufsehen sorgen. Vorsichtshalber werde ich mal das ZDF einschalten – Sky ist mir seit gestern ein wenig zuwider geworden . . .

PSPSPSPS: In der A-Junioren-Bundesliga hat der abstiegsgefährdete HSV heute sein Heimspiel gegen Hertha BSC mit 0:2 verloren.
So meldete es jedenfalls die Agentur. Unser User “Wortspieler” aber weiß es besser, danach hat der HSV mit 2:0 gewonnen. Ist ja auch besser so. Und vielen Dank für den Service, “Wortspieler”.

16.20 Uhr

1:4 auf Schalke – einfach nur blamabel!

28. April 2013

Ihr werdet euch erinnern: „Nun spielt auch noch der Huntelaar von Beginn an . . . .“ So hatte ich am Donnerstag meinen Bericht begonnen. Und Huntelaar spielte tatsächlich und erschoss den HSV. Schalke lag zwar schnell 0:1 zurück, aber dann schossen die „Knappen“ die Hamburger brutal ab – 4:1. „Da spielt die Spitze hinter der Bundesliga-Spitze“, sagte Sky-Reporter Marcel Reif und machte sich damit über das Niveau der deutschen Eliteliga lustig. Völlig berechtigt, denn vor allem der HSV versagte total. Natürlich ist das Wort, das mit einem großen „E“ beginnt, immer noch möglich, aber spricht das für diese Bundesliga? Ganz sicher nicht. Das hat mit internationalen Ansprüchen nichts zu tun, was der HSV diesmal in Gelsenkirchen geboten hat, das ist unterste Bundesliga-Schublade, da muss man mal Realist sein. Der HSV hat auf Schalke wieder einmal sein hässliches Gesicht gezeigt. Und deswegen höre ich nun auch wieder nur auf die Hamburger Verantwortlichen, die ja schon seit Wochen immer wieder predigen: „Lasst uns nur von Spiel zu Spiel denken.“ Es sind jetzt ja auch nur noch drei . . . Und der HSV kann schon seit geraumer Zeit nicht mehr absteigen.
Und: Europa nein danke!

Der Start war ideal, geradezu bilderbuchartig. Und genau so, wie es sich jeder Trainer erhofft. In der vierten Minute hieß es schon 1:0 für den HSV. Eckstoß von links von Rafael van der Vaart, der nun doch eingesetzt werden konnte (hatte am Sonnabend das Training wegen einiger Oberschenkel-Probleme abbrechen müssen), am langen Pfosten stieg Heiko Westermann (gegen Matip) hoch und köpfte den Ball zu Marcell Jansen, der das Luft-Duell mit Neustädter gewann – Kopfball, die Führung für den HSV. Da dachte ich an die heutige „Bild am Sonntag“, in der Schalkes Manager Heldt prophezeit: „Wir müssen höllisch aufpassen, nicht unter die Räder zu kommen.“ Wie nun? Gegen den HSV? Unter die Räder kommen? Schalke? Was ist das denn für eine Aussage? Da kann doch etwas nicht stimmen. Und plötzlich drohte es tatsächlich. Nach vier Minuten 1:0 für den HSV, das war ja ganz locker und flockig . . . Und für jede Mannschaft eigentlich ein Traum.

Nur nicht für den HSV. Das ist schon wie verhext. Was sich in den folgenden Minuten nach dem Führungstreffer offenbarte, waren wieder einmal haarsträubende Abwehrfehler. Das ist wie bei einer Bubi-Truppe, das, das muss ich so krass sagen, hat mit Bundesliga nichts zu tun. Es ging danach, nach dem 1:0, das ja eigentlich beruhigen soll, drunter und drüber. Und es dauert nur sechs Minuten, als es 1:1 hieß. An der Mittellinie wollte Jacopo Sala den Ball auf Per Ciljan Skjelbred spielen, zu durchsichtig, ein Schalker dazwischen – und schwupps lief der Konter. Huntelaar spielte auf Bastos, der schoss nicht hart, aber platziert – der Ausgleich. Rene Adler schien mir etwas auf dem falschen Fuß erwischt zu sein, den hält er eigentlich, denn er hält gelegentlich ja auch den einen oder anderen „Unhaltbaren“. Diesmal nicht. Aber es lag ja auch nicht am Keeper, sondern daran, wie leichtfertig der Ball im Mittelfeld verschenkt worden war – und wie „gnadenlos“ der Gegner, die Hausherren, zum Kontern eingeladen, nein, sogar gebeten worden war. Es ist zum Aus-der-Haut-fahren.

So auch in der 21. Minute. Schalke durfte am HSV-Strafraum „herumdaddeln“, das war wie auf einem Bolzplatz um die Ecke. Draxler jonglierte den Ball gegen Westermann, Sala, Tolgay Arslan und Michael Mancienne. Scheinbar mühelos. Ein Querpass zu Huntelaar – 2:1 für Schalke. So spielt man mit Studenten. Unfassbar. Und unfassbar wie leicht das alles ging.

Auch in der 36. Minute. Im Mittelfeld konnten Heung Min Son und Arslan den Ball nicht stoppen, wieder kontert Schalke. Bastos schickt Huntelaar, der steht frei vor Rene Adler, der HSV-Keeper rettet zur Ecke. Sekunden später, wer weiß, wie es dann geworden wäre, schlägt van der Vaart einen Freistoß von halbrechts zur Mitte, Westermann steigt hoch (hat er die Kugel noch berührt?) – und der Ball prallt an den Pfosten. Um ehrlich zu sein: Hildebrand, der Schalker Schlussmann wäre wohl da gewesen. Auf der Gegenseite war dann Sekunden vor dem Halbzeitpfiff Adler noch einmal da – aber wie! Nach einem Eckball köpft Jones mit Anlauf und viel Wucht auf das Tor, aber der HSV-Torwart rettet mit einem Weltklasse-Reflex zur Ecke. Halbzeit.

Und das Hamburger Drama setzte sich fort. 58. Minute: Skjelbred und Jiracek werden von Raffael vorgeführt, Flanke zur Mitte, Huntelaar ist zur Stelle – 3:1. Und dann auch noch 4:1. Draxler lässt Son mit einem Liedchen auf den Lippe stehen, Ball zur Mitte, Adler hechtet und faustet – auf den Kopf von Huntelaar – alles klar! So wird ein Torjäger, der wochenlang verletzt gefehlt hat, wieder aufgebaut. Und so etwas kann der HSV immer sensationell gut. Ich habe das Gefühl, dass nur der HSV so etwas so gut kann. Das beherrscht kein anderer Bundesliga-Verein. So gut. Wer erinnert sich nicht als Hamburger an den Frankfurter Lakic? Der kam nach Monaten mal zu Zuge – und zwei Tore gegen den HSV (in Hamburg). Danach hat er nie wieder für die Hessen getroffen . . . Noch Fragen?

Das ist einfach nur blamabel und kümmerlich und erschütternd und amateurhaft.
Ich habe fertig.

Die Einzelkritik:

Rene Adler hielt einmal mehr sehr gut, obwohl er beim 1:1 nicht optimal stand (und dann flog) und beim 4:1 mithalf. Aber er bewahrte sein Team mit Sicherheit noch vor vier weiteren Gegentoren und verhinderte damit auch ein Debakel. Note zwei. Ist am nächsten Sonntag wegen der fünften Gelben gegen Wolfsburg gesperrt.

Jacopo Sala hatte viele gute Szenen im Gang nach vorne, aber das ist es ja leider nicht allein, wenn es um den rechten Mann in der Viererkette geht. Er ist allerdings, das wissen wir ja auch, kein Rechtsverteidiger, er musste da ja nur aushelfen . . .

Michael Mancienne liebt das körperlose Spiel, was grundsätzlich nicht zu verurteilen ist. Allerdings dürfte er dann – meiner Meinung nach – keine Position in der Innenverteidigung innehaben, sondern irgendwo im Mittelfeld „herumtoben“. Es ist einfach zu leicht, gegen diese HSV-Abwehr zu Toren und zu Chancen zu kommen, dafür war dieses Schalke-Spiel wieder einmal ein klassischer Beleg.

Heiko Westermann war oft Retter in höchster Not, auch wenn ihm wieder mal einige Abspielfehler (oder auch technische Fehler) unterliefen. Er hielt aber wenigstens immer voll dagegen.

Marcell Jansen war nicht nur aufgrund seines Tores zum 1:0 eine Stütze der Mannschaft, er bestätigte seine gute Trainingsform von dieser Woche – leider war er einer der wenigen Hamburger, der das tat.

Tolgay Arslan begann gut und spritzig, aber das war spätestens nach 15 Minuten vorbei, dann spielte er nicht mehr Fußball, dann arbeitete er nur noch Fußball.

Dennis Aogo müsste auf der „Sechs“ eigentlich – oder vornehmlich – etwas defensiver stehen, aber er läuft auf dieser Position immer noch so viel, als würde er – so wie bis vor einigen Wochen – immer noch im Mittelfeld spielen.

Per Ciljan Skjelbred lief mit viel Aktionismus in den Stiefeln auf, aber dann kam nicht viel – oder eher fast gar nichts. Sein Fleiß ist okay, aber das müsste sich dann auch mal für die Mannschaft bezahlt machen, und das macht es sich nicht.

Petr Jiracek mit guten Szenen, wenn es nach vorne ging, defensiv arbeitete er eher „luschig“.

Rafael van der Vaart ging (leicht?) angeschlagen ins Spiel, riskierte dementsprechend nicht viel (und schon gar nicht alles!), deswegen lief über ihn auch kaum etwas nach vorne. Aber was wäre die Alternative für Thorsten Fink gewesen? Ganz auf ihn verzichten? Das wäre es sicherlich auch nicht gewesen.

Heung Min Son war kaum zu sehen. Das ist nun mal so bei ihm: Entweder er trumpft groß auf, oder er steckt in einem Loch fest. Letzteres war diesmal wieder der Fall.

Artjoms Rudnevs (ab 62. Min für Skjelbred) sollte noch etwas bewegen, aber das ließ sich mit dieser HSV-Mannschaft nicht mehr machen.

Tomas Rincon (ab 69. Min. für van der Vaart) sollte einen restlosen Untergang verhindern, irgendwie ist dieses Vorhaben sogar aufgegangen . . .

So, das war das Spiel. Wir sind nun gleich (hoffentlich) mit Matz-ab-live aus dem Block House in Eidelstedt auf Sendung, unsere Gäste sind heute die ehemaligen HSV-Profis Jürgen Stars (Torwart) und Klaus Zaczyk (Mittelfeldspieler).

Und dann noch ein Leserbrief, der die Redaktion erreicht hat, und zwar zum Thema „Die Großen fressen die Kleinen“ vom Freitag im Hamburger Abendblatt. Dazu erreichten mich diese Zeilen:

Sehr geehrter Herr Matz,

Ihr Bericht im HA vom 26.04. auf Seite 2 ist von ihnen richtig beurteilt. Allerdings haben sie vergessen zu schreiben, daß der HSV durch die Verkäufe auch viel Geld eingenommen hat; jedenfalls mehr, als dafür ausgegeben. Trotzdem hat der HSV in den letzten 5 – 6 Jahren ca. € 150 Mio. für Spieler ausgegeben – wofür??
Dortmund hat in diesem Zeitraum auch nicht mehr investiert.

Mit freundlichen Grüßen,
Hans St.

Das kann man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen. Vielen Dank für diese Ergänzung.

19.27 Uhr

Das große Zittern um van der Vaart

27. April 2013

Die Aufregung war zunächst riesig. Um 14.31 Uhr verließ Rafael van der Vaart das Trainingsgelände neben der Arena. Bei ihm Mannschaftsarzt Dr. Wolfgang Schillings. Beide machten ernste Gesichter, „Rafa“ fasste sich immer wieder an den hinteren rechten Oberschenkel. Zerrung? Muskelfaserriss? Alles war denkbar. „Ich habe ein Ziehen verspürt“, sagt der „kleine Engel“ und machte sich auf den Weg in die Kabine. Als Trainer Thorsten Fink folgte, machte der eine noch ernstere Miene. Und sagte dabei: „Das sieht nicht gut aus.“ Und während sich der Coach auf den Weg in die Kabine machte, um sich näher um den Oberschenkel des Niederländers zu kümmern, schossen die verbleibenden HSV-Profis auf das Tor, in dem sich abwechselnd Rene Adler und Jaroslav Drobny versuchten. Um 16.14 Uhr gab es dann aber in Sachen van der Vaart so etwas wie eine kleine Entwarnung. Es ist wohl nichts gezerrt, nichts gerissen, es ist wohl nur „etwas“ gereizt. Rafael van der Vaart ist mit auf die Reise nach Gelsenkirchen gegangen, er wird heute noch reichlich behandelt – und dann wird er morgen am Vormittag versuchen, was möglich ist. Es darf, das trifft es aber in jedem Fall, bis kurz vor dem Anpfiff in der Schalke-„Halle“ gezittert werden. Kurz-Kommentar“ von HSV-Medien-Direktor Jörn Wolf: „Rafa sitzt hier frohen Mutes neben mir, er hofft auf die intensiven Behandlungen – und dass er dann auch gegen Schalke spielen kann . . .“

Nebenbei tat sich in Sachen Personal an diesem Sonnabend doch noch einiges. Auch Dennis Aogo verließ etwas eher den Trainingsrasen, aber er gab mir Entwarnung: „Es ist nichts, was ich nicht schon vorher hatte und wusste, ich kann spielen und werde nicht ausfallen.“ Definitiv nicht dabei ist allerdings Jeffrey Bruma, der sich heute wegen einer Magen- und Darm-Grippe abmeldete und gar nicht erst in den Volkspark gekommen war. Fest steht zudem, dass auch Milan Badelj den Weg Richtung Gelsenkirchen nicht mit angetreten hat, der „Sechser“ muss passen und auf den nächsten Sonntag, auf die Partie gegen den VfL Wolfsburg hoffen.

Apropos Wolfsburg. Die „Zweite“ des HSV spielte heute gegen die Kollegen der Wölfe, die mit dem „Star“ Patrick Helmes angetreten waren. Der frühere Nationalspieler, der sich bei den Profis „zu wenig bewegt“ (so Trainer Dieter Hecking) blieb aber absolut blass, bewegte sich eher so wie ein „parkender Geldschrank“ und musste so mit ansehen, dass der HSV 1:0 gewann. Das entscheidende Tor zum 1:0-Sieg erzielte Stürmer George Kelbel in der 76. Minute per (umstrittenen) Foulelfmeter. Bis zur 65. Minute hatte beim HSV auch Ivo Ilicevic mitgespielt, dann wurde der frühere Lauterer ausgewechselt, da er mit den Profis nach Gelsenkirchen musste.

Im Tor der „Zweiten“ spielte Sven Neuhaus, der einen souveränen Job machte und ein stets sicherer Rückhalt war. Neuhaus bleibt dem HSV übrigens auch weiterhin erhalten, denn der Vertrag des Torhüters Nummer drei wurde jetzt um ein Jahr verlängert. „Weil er nicht nur ein guter Torwart ist, sondern ein hervorragender Teamplayer. Sven ist ein intelligenter Mann, der seine Intelligenz nicht für sich, sondern für die Mannschaft einsetzt. Er passt wunderbar zu uns, deswegen haben wir ihn gehalten“, sagt Sportchef Frank Arnesen – und ich habe ihm zu dieser Entscheidung spontan gratuliert. Und gratuliere nun auch Neuhaus. Der Mann ist ein Vorbild-Profi, gibt im Training immer alles, legt stets eine Super-Einstellung auf den Platz. Gut ist ferner, dass der HSV Neuhaus nicht nur als Keeper weiter beschäftigt, sondern ihn auch in irgendeiner Form auf der Geschäftsstelle arbeiten lassen wird. Auch das ist eine großartige Entscheidung. Dieser Mann hat es einfach drauf.

Kurz noch einmal zurück zur „Zweiten“. Die siegte völlig verdient mit 1:0 gegen Wolfsburg, denn der VfL-Nachwuchs war – etwas überraschend – die schwächere Mannschaft vor 170 Zuschauern in Norderstedt. Beim HSV, der trotz des Sieges Tabellenletzter bleibt (abgesehen vom bereits ausgemusterten VfB Lübeck), spielten auch die talentierten Christian Norgaard und Valmir Nafiu mit, beide boten eine engagierte und gute Leistung. Gut gefielen mir ebenfalls Janek Sternberg und Kapitän Henrik Dettmann. Am Rande aufgefallen: Die Partie wurde geleitet von Schiedsrichterin (!) Imke Lohmeyer, und die junge Frau hatte keinerlei Schwierigkeiten und pfiff ausgezeichnet – Kompliment. Und das beobachteten von der Tribüne aus auch der frühere St.-Pauli-Trainer Andreas Bergmann (zuletzt VfL Bochum) und St.-Pauli-Sportchef Rachid Azzouzi. Letzterer, obwohl der St.-Pauli-Nachwuchs fast zeitgleich in der Oberliga bei Weiche Flensburg spielte. Dazu passend auch der Spielausgang in der A-Jugend-Bundesliga: St. Pauli besiegte heute in den Mittagsstunden den abstiegsgefährdeten HSV mit 1:0.

So, zurück zu den Profis. Da stand heute – für mich – auch Torwart Nummer zwei im Brennpunkt, denn Drobny hielt nicht nur gut, er war auch glänzend gelaunt und sorgte für beste Stimmung auf dem Platz, unter den Kollegen. Der Tscheche hat es drauf, auf jeden Fall lässt er sich nie hängen, sondern zeigt sich als ausgezeichneter Teamplayer. Und so einer ist wichtig für die Mannschaft. Das weiß auch Sportchef Arnesen, der sagt: „Wir sind im Gespräch mit Jaro, wir würden seinen Vertrag gerne verlängern, aber das ist nicht so einfach. Jaro hat einige Angebote, und zudem ist eine Vertragsverlängerung auch für uns natürlich eine Frage des Geldes.“ Der HSV will nicht mehr so viel zahlen, wie bisher – und ob Drobny diese Abstriche hinnehmen wird, das darf doch bezweifelt werden.

Vielleicht hilft ja das Spiel auf Schalke. Sollte der HSV gewinnen, dann winkt eventuell doch ein internationaler Startplatz – und somit etwas mehr, etwas mehr Geld in der Kasse. Sollte van der Vaart morgen aber tatsächlich passen müssen, dann würde Tolgay Arslan auf die vordere Position im Mittelfeld wechseln (müssen), und Tomas Rincon würde neben Dennis Aogo auf die „Sechs“ gehen (müssen). Und wo ich gerade dabei bin: Gespannt bin ich wirklich sehr, wie sich Jacopo Sala hinten rechts aus der Affäre ziehen wird. In meinen Augen ist es ja ein kleines Risiko, das der HSV (und Thorsten Fink) da eingeht, denn der Italiener dort hinten, das ist Neuland für ihn. Beim Training heute hat Sala allerdings einen guten Eindruck hinterlassen, schoss sogar zweimal gefährlich auf (und über) das Tor, das von Drobny gehütet wurde.

Morgen gegen 19.20 Uhr werden wir wissen, was Sala gemacht hat – und der HSV ebenfalls. Geht es nach oben, oder bleibt es doch eher bei und um Platz acht? Vieles hängt jetzt auch von Rafael van der Vaart ab, würde er ausfallen, wäre das eine gravierende Schwächung – aber das weiß jeder.

So, nun noch schnell in eigener Sache: Morgen sind „Scholle“ und ich wieder im Block House Eidelstedt, um von dort „Matz ab live“ zu senden. Gäste sind herzlich willkommen, unsere eingeladenen Gäste sind diesmal der frühere HSV-Profi (und Nationalspieler) Klaus Zaczyk sowie der ehemalige HSV-Torwart Jürgen Stars. Wäre toll, wenn ihr wieder mit von der Partie sein würdet.

17.11 Uhr

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