Archiv für das Tag 'Adler'

Rudnevs: Einmal Griechenland und zurück!

5. August 2015

Griechenland und kein Ende. Seit Monaten drehte sich die große europäische Politik um dieses Land. Die Dauergrinser Tsipras und Varoufakis waren fast minütlich im deutschen Fernsehen zu sehen – man hatte die Nase voll davon. Und nun kommt einer aus Griechenland – und grinst nicht. Das ist Artjoms Rudnevs. Der HSV-Stürmer, fast hätte ich HSV-Torjäger geschrieben, hatte sich einen Tag – gemeinsam mit seiner Frau – in Griechenland umgesehen, weil der Spitzenverein PAOK Saloniki gerufen hatte. Eigentlich hatte der Lette gar nicht vor, zu wechseln, aber hinfliegen und ansehen, das kann man ja mal. Gesagt, getan. Den ganzen Beitrag lesen »

Labbadia: “Das sollte uns Auftrieb geben.”

2. August 2015

Es geht bergauf. Langsam, aber immerhin. Der 2:1-Sieg gegen Hellas Verona, in der vergangenen Saison 13. in Italien, sollte dem HSV zusätzlich Auftrieb geben. Zur Erinnerung: Vor einem Jahr verlor der HSV in Lübeck „italienisch“. 0:2 gegen Lazio Rom. Gefühlt ein 0:4 oder 0:5. Der HSV war chancenlos. Damals hatte der HSV in folgender Formation begonnen: Adler; Diekmeier, Djourou, Kacar, Jansen; Behrami, Arslan; Ilicevic, van der Vaart, Stieber; Rudnevs. Die Frage ist, ob die diesjährige Mannschaft stärker ist, als jene, die sich vor einem Jahr von Lazio, am Ende der Spielzeit 204/15 auf Platz drei eingelaufen, schwindelig spielen ließ. Den ganzen Beitrag lesen »

Kopfball-Ungeheuer Holtby köpft das 2:1

1. August 2015

Der HSV hat seine Generalprobe gewonnen. Mit 2:1 wurde der italienische Erstliga-Vertreter Hellas Verona besiegt, die 22.709 Zuschauer waren nach dem Schlusspfiff zufrieden und verabschiedeten ihre Mannschaft, die sogar eine kleine Ehrenrunde ging (!), mit viel Applaus in die Kabine. Wenn Trainer Bruno Labbadia eventuell mit jener Elf begonnen hatte, die er sich für das Pokalspiel in Jena vorstellen könnte, so muss festgestellt werden, dass jene Formation, die im zweiten Durchgang auf dem Rasen stand, ihre Sache besser machte. Gegen nachlassende Italiener spielte der HSV endlich mutig und auch meistens entschlossen nach vorne, und drehte einen 0:1-Rückstand nach der Pause noch zum verdienten Sieg. Den ganzen Beitrag lesen »

Jung ist längst alt genug

29. Juli 2015

Gideon Jung

Gideon Jung

Gideon Jung staunte ein wenig, als er in Flensburg für das schönste Tor des Spiels seine Auszeichnung bekam. Besser gesagt, er schaute ein wenig fragend zum Trainer rüber, als ein Carlsberg-Mitarbeiter ihm eine überdimensionale Bierflasche überreichte. Der Moderator und Testspielveranstalter, der stellvertretende SHZ-Chefredakteur Jürgen Muhl, reagierte: „Vielleicht sollten wir erst einmal den Trainer um Erlaubnis bitten, oder?“ Aber Bruno Labbadia winkte ab und sagte: „Der heißt nur Jung – aber er ist alt genug. Und vernünftig.“ Den ganzen Beitrag lesen »

Das warnende Beispiel Lasogga

25. Juli 2015

Lasogga

Hier freut sich Pierre Michel Lasogga (l.) noch über sein 1:0 in Kassel

Vor ein paar Tagen schon hat HSV-Trainer Bruno Labbadia seine Mannschaft in Harsewinkel zusammen getrommelt. Er hat ihnen gegen Mitte des Trainingslagers angekündigt, dass das Pensum in der Klosterpforte hoch bleiben würde – drei Einheiten pro Tag. Kein freier Nachmittag, wie sonst üblich. Dafür würden die Spieler ein freies Wochenende haben. Unklar ist, ob diese Ankündigung etwas zu tun hat mit Labbadias Unzufriedenheit, die sich nach dem 2:0 im abschließenden Test insbesondere gegen Pierre Michel Lasogga richtete. Aber dass ein Spieler wegen schlechter Leistung in einem Testspiel vorzeitig ausgewechselt wird – das ist schon außergewöhnlich.

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2:0 in Kassel – Sieg ohne Sternchen

24. Juli 2015

Hessen Kassel-HSV

Zwei Tore im Auestadion für den HSV

Der Test beim KSV Hessen Kassel mag von den äußeren Umständen den Charakter des DFB-Pokalspiels bei Carl Zeiss Jena am 9. August vorempfunden haben – die Leistung des HSV, bei dem Ivo Ilicevic die Kapitänsbinde trug, sollte sich steigern. Mit 2:0 gewann die Elf von Bruno Labbadia am heutigen Abend. Immerhin ein Sieg im dritten Auftritt innerhalb der Harsewinkel-Woche – viel mehr positive Erkenntnisse dürften die Verantwortlichen nicht mitgenommen haben. Lasogga und Cleber erzielten die Treffer, Gregoritsch und Schipplock liefen erstmals im HSV-Trikot auf.

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Nur Lasogga trifft – HSV 1:1 gegen Bursaspor

22. Juli 2015

HSV-Bursaspor

Test in Harsewinkel: HSV – Bursaspor

Adrenalinschub für die HSV-Kicker in Harsewinkel. Statt der Nachmittags-Trainingseinheit gab’s einen Testkick gegen den türkischen Club Bursaspor, der über zwei Mal 35 Minuten angesetzt war. Am Ende geht die Partie 1:1 aus – für den HSV trifft Lasogga per Foulelfmeter. Durch das späte Gegentor haben sich die Hamburger ihre kleine Belohung für die intensive Trainingsarbeit in Ostwestfalen genommen. Außerdem gibt es zur Minute immer noch keine Entscheidung um Michael Gregoritsch. Der Österreicher soll aus Bochum kommen, nach wie vor. Auch heute hieß es, eine Einigung stehe unmittelbar bevor. Tatsächlich hatte ich nach Gesprächen heute morgen damit gerechnet, dass wir von den Vereinen die endgültige Vollzugsmeldung erhalten würden – aber noch immer ist es nicht fix. Hängepartie reloaded.

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Der HSV – Labbadias Langzeitprojekt

21. Juli 2015

Bruno Labbadia

HSV-Coach Bruno Labbadia fordert Geduld

HSV-Trainer Bruno Labbadia hat in den vergangenen Monaten in Hamburg viele Freunde gewonnen. Weil er den Klassenerhalt geschafft hat, eine Herkules-Aufgabe. Das ist der eine Grund. Aber Labbadia hat auch Skeptiker auf seine Seite gezogen. Seine mitreißende, kommunikative Art hat nur noch am Rande zu tun mit den Schwierigkeiten, mit denen sich der HSV-Coach während seiner ersten Phase 2009/2010 in Hamburg herumschlagen musste. Kurz gesagt: Labbadia hat als Typ gewonnen, ohne dass seine fachlichen Qualitäten als Trainer gelitten hätten.

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Emir Spahic: „Ich bin sehr ruhig. Und ich möchte, dass alles so bleibt.“

20. Juli 2015

Spahic (r.), Olic

Emir Spahic (r.) mit Ivica Olic beim Training

Emir Spahic. Wie können wir diesen Spieler einordnen? Nachdem der 34 Jahre alte Verteidiger bei seinem früheren Verein Bayer Leverkusen keine Interviews gegeben hat, ist er nun beim HSV schon zum zweiten Mal vor die Kameras getreten. Das erste Mal war in der Schweiz, als ihn die Hamburger gerade verpflichtet hatten. In Graubünden blieb es allerdings bei einigen freundlichen Begrüßungsfloskeln. Nun, in der Klosterpforte, nahm sich der bosnische Nationalverteidiger mehr Zeit. Doch irgendwie bleibt er schwer zu greifen, weil ein spezielles Thema nicht zu erörtern ist. Er möchte es nicht, so scheint es.

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