Archiv für das Tag 'Adler'

Geschichte wiederholt sich – hoffentlich…

17. Dezember 2015

Gregoritsch

Verletzte sich leicht, gab aber Entwarnung: Michael Gregoritsch

Der Schreck war erkennbar. Immer wieder erkundigten sich die HSV-Trainer bei Michael Gregoritsch, der knapp zehn Minuten vor Trainingsende humpelnd gen Kabine aufbrach. Nach einem Pressschlag im Mittelfeld des Abschlussspiels hatte sich der Österreicher die Zehen gehalten. Bis hierhin war er so etwas wie die Variable im A-Team. Er spielte zentral als Zehner, teilweise auf einer Höhe mit der gesetzten Spitze Pierre Michel Lasogga, anschließend wurde er mal links und mal rechts ins Mittelfeld versetzt. Gesetzt ist der junge Linksfuß offenbar nicht, vielmehr droht ihm nach den letzten zwei eher durchwachsenen Partien die Bank. Und das, obwohl der HSV gegen 17.30 Uhr bereits Entwarnung gab: Gregoritsch habe sich eine Zehenprellung zugezogen, sein Einsatz sei nicht gefährdet ließ der HSV via „Twitter“ mitteilen.
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Labbadia ist „Hamburger des Jahres“ – Quartett vor dem Absprung

16. Dezember 2015

Ehre: Bruno Labbadia ist der "Hamburger des Jahres 2015"

Ehre: Bruno Labbadia ist der „Hamburger des Jahres 2015“

Heute bekommt er den Preis, den er sich hart erarbeitet hat: Bruno Labbadia wird von HH1 zum „Hamburger des Jahres“ gekürt. Und er wird sich wieder von seiner besten Seite präsentieren. Als bodenständiger, sympathischer HSV-Trainer mit einem Maximum an Identifikation für seinen HSV. Und als Medienprofi. Denn eigentlich war ihm heute nicht nach feiern zumute. Im Gegenteil. Eine aufkommende Erkältung sowie einige offizielle Abendtermine (darunter auch die Weihnachtsfeiern mit Mannschaft sowie mit der kompletten Belegschaft) in den letzten Tagen haben dem Trainer – wie er es selbst immer wieder ausdrückt – „einige Körner“ gekostet. Soll heißen: Auch Labbadia dürfte froh sein, nach dem letzten Hinrundenspiel gegen Augsburg endlich in die Winterpause zu gehen, um neue Kraft zu tanken.
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Labbadia fordert 25 Punkte: „Weihnachten ist noch ewig weit weg“

14. Dezember 2015

Der Fokus wird sofort wieder neu ausgerichtet. Obgleich heute Abend noch die Weihnachtsfeier für die Mannschaft samt Geschäftsstellenmitarbeiter ansteht. „In unserem Verein hatten wir zuletzt harte Zeiten und hier haben alle super gearbeitet. Zusammen. Daher haben sich alle diese gemeinsame Feier verdient. Aber direkt danach heißt es dann noch mal: 100 Prozent Fußball. Nichts anderes. Dann ist Weihnachten wieder ewig weit weg und es zählen nur die drei Punkte gegen starke Augsburger.“ Denn, daraus macht Labbadia keinen Hehl, sollte die Mannschaft letztlich mit den bisher erreichten 22 Punkten in die Winterpause gehen, wäre es für ihn enttäuschend. „22 Punkte wären ordentlich – aber 25 wären gut. Das ist der Unterschied.“
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Knäbel: „Ich spüre hohe Widerstandskraft“

13. Dezember 2015

Wo steht der HSV auf einer Skala von 1 bis 10? "Bei 3", sagt Peter Knäbel

Wo steht der HSV auf einer Skala von 1 bis 10? „Bei 3“, sagt Peter Knäbel

Sportchef Peter Knäbel klang heute morgen sehr zufrieden mit dem 1:1 in Wolfsburg. „Ich spüre, dass die Mannschaft in den vergangenen Tagen nach dem Mainz-Spiel die letzten Kräfte mobilisiert hat für solch eine Leistung in Wolfsburg“, so Knäbel. Er bezog sich dabei auf eine Aussage von Torwart Rene Adler gestern unmittelbar nach dem Abpfiff, wonach der HSV so langsam „auf dem letzten Loch“ pfeife. „Es war ein zehrendes Jahr“, sagt Knäbel dazu. „Aber es gibt eine hohe Widerstandskraft in diesem Team. Wir machen es Gegnern schwer, uns zu besiegen.“ Von wegen ruhig und besinnlich, wie an dieser Stelle am Freitag angesprochen. Der HSV wurde von Bruno Labbadia so eingestellt, wie es beim VfL notwendig war. Mit mutigem Pressing wurde den Wölfen zunächst die Lust am Fußballspielen genommen. Die gute erste Halbzeit mit der 1:0-Führung war die Basis, dass es am Ende zu einem Punkt reichen konnte. Was die gesamte Entwicklung des HSV angeht, schränkt Peter Knäbel aber ein. Auf einer Skala von 1 bis 10, auf der die 10 das Ziel ist für die Entwicklung des HSV – wo steht der Verein aktuell? „Bei 3“, antwortet der Sportchef.

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1:1 – HSV wankte, aber er fiel nicht um

12. Dezember 2015

Die zwei Gesichter des HSV. VfL-Trainer hatte vor diesem Spiel davon gesprochen. Heute zeigte der HSV tatsächlich wieder zwei Gesichter, denn nach 45 Minuten führte er beim VfL noch mit 1:0, am Ende gab es ein erzittertes 1:1 – und mit diesem Punkt kann die Labbadia-Truppe ganz sicher leben. Im zweiten Durchgang nämlich spielte nur noch eine Mannschaft: Wolfsburg. Der HSV stand nur hinten drin, schlug die Bälle oft in höchster Gefahr nach vorne – planvoll war da gar nichts mehr. Das zweite Gesicht eben. Am nächsten Sonnabend geht es nun im Volkspark gegen den (vor allem im Europapokal) wiedererstarkten FC Augsburg, ein erneut schweres Spiel. Vielleicht gibt es dann ja für die HSV-Fans ein passendes Weihnachtsgeschenk. Mit 25 Punkten nach 17 Spielen ließe sich dann ganz sicher ganz entspannt Weihnachten feiern. Drück die Daumen.

Einen schönen dritten Advent für Euch und Eure Lieben.

Nur der HSV!

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Ruhig? Besinnlich? So wird das nix beim VfL!

11. Dezember 2015

Im April verlor der HSV zu Hause mit 0:2 gegen den VfL Wolfsburg

Im April verlor der HSV zu Hause mit 0:2 gegen den VfL Wolfsburg

Genügend Power hat er noch, der Bruno Labbadia, das sagte er gestern auf der Pressekonferenz. Zwei Mal muss er seine Jungs noch froh und munter machen vor dem Feste, damit dieses ereignisreiche Hamburger Fußballjahr sein angemessenes, friedvolles Ende finden kann. „Ich bin noch nicht besinnlich gestimmt“, so Labbadia. Doch ob der normale HSV-Wettkampfmodus ausreicht, um beim Achtelfinal-Teilnehmer der Champions League, dem VfL Wolfsburg, zu bestehen, ist doch ein wenig fraglich. Acht Mal in Folge keinen Sieg geholt gegen die Niedersachsen, die zwei beeindruckende Heimspiele hinter sich haben – das spricht für den VfL. Eins ist wohl klar: Etwas Außergewöhnliches ist nötig vom HSV in Wolfsburg, um dort einen Punkt mitzunehmen. Verlockend ist das Szenario, wonach der VfL ja ohnehin der haushohe Favorit ist. Steckt im HSV genügend Leben und Energie, um sich gegen diese allgemeine Erwartungshaltung zu stemmen? Vielleicht ist Bruno Labbadia ja dankbar für den Hinweis, den er heute von seinem Kollegen Dieter Hecking erhalten hat: „Der HSV zeigt zwei Gesichter – daran muss Bruno Labbadia noch arbeiten.“ Vielen Dank für den Hinweis, wobei die Hamburger in dieser Saison gerade auswärts ihr besseres Gesicht zeigten.

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„Das Feuer im Training werden wir wiedersehen – in Wolfsburg“

10. Dezember 2015

Das gestern hatte gereicht. Feuer ist noch drin beim HSV, wie Jaroslav Drobny (aktiv) und Sven Schipplock (passiv) bewiesen hatten. Heute nun wurden Zweikämpfe schlichtweg ausgelassen. Stellungsspiel sowie Passspiele mit Abschlüssen standen auf dem Trainingsplan. Kein Gemecker, kein A- und auch kein B-Team sind zu erkennen. Noch immer nicht. Und letztlich geht das auch noch nicht, da noch immer nicht klar ist, wer am Sonnabend im Kader stehen kann. Gideon beispielsweise trainierte heute wieder mit und signalisierte, dass er keine Probleme mehr hat. Ob es bei dem Youngster für eine Startelfnominierung langt ist allerdings noch offen. Und irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, als wolle Trainer Bruno Labbadia genau das erreichen: verschärften Konkurrenzkampf bis zum Schluss. Noch zwei Hinrundenspiele stehen auf dem Plan – Grund genug, die Zügel noch mal ein wenig anzuziehen.
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Es kracht im Training – und das ist auch gut so…!

9. Dezember 2015

Manchmal lösen sich Probleme schneller, als man denkt – habe ich gestern geschrieben. Und heute „lösten“ sich wahrscheinlich gleich zwei personelle Schwierigkeiten für Bruno Labbadia. Bedauerlicherweise. Denn Gideon Jung musste nach nur 20 Minuten erneut mit Leistenproblemen abbrechen. „Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme“, so Jung anschließend. Dennoch scheint er nach zwei abgebrochenen Einheiten in Folge für das Wochenende zu wackeln. Ebenso wie leider auch Cléber Reis, der heute ebenfalls das Training abbrechen musste. Und so könnte Jung dem zuletzt lautstark maulenden Marcelo Diaz ebenso zum Einsatz verhelfen, wie Cléber dem Rückkehrer Emir Spahic – der in gesundem Zustand sowieso gesetzt ist, wie Trainer Bruno Labbadia betonte. Der HSV-Coach könnte so also zwei schwierige Entscheidungen abgenommen bekommen.
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Jung bricht angeschlagen ab – Lasogga mischt munter mit

8. Dezember 2015

Manchmal lösen sich Probleme schneller, als man denkt. Auch die für Trainer so genannten „Luxus“-Probleme, wie eine Überbesetzung im Kader. Umso ärgerlicher war der Vorstoß von Marcelo Diaz, der plötzlich und unerwartet deutlich seinen Wunsch äußerte, den verein verlassen zu wollen. Dass er schon heute als erste Alternative für die Partie gegen Wolfsburg gelten würde, hatte er nach dem Mainz-Spiel, wo er seine deutlichen Worte fand, nicht gedacht. Dennoch könnten sie ihn jetzt viel kosten. Seinen Kultstatus nach dem Freistoßtreffer in Karlsruhe konnte er sportlich bislang nicht untermauern. Und es scheint fast so, als würde das auch nichts mehr.
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