Viertelfinaleinzug: Dieses 2:0 gegen Köln macht Hoffnung

7. Februar 2017

Douglas Santos machte wie der Rest der Mannschaft auch ein richtig gutes Spiel und jubelte zurecht ausgelassen

Er hat rotiert. Mächtig sogar. Sechs Umstellungen gegenüber dem 1:0-Sieg vom Wochenende, darunter auch auf der Sechs mit einer Premiere: Walace, der letzte Zugang des HSV im Winter, war das erste Mal für den HSV in einem Spiel aktiv. Und das neben Gideon Jung auf der Doppelsechs, während Aaron Hunt auf der Zehn (für Holtby), Djourou (für Papadopoulos) neben Mavraj in der Innenverteidigung, Santos links (für Ostrzolek) sowie Waldschmidt (statt Müller) auf rechts begannen. Eine B-Elf verkündeten die Radiosender, während ich im stockenden Verkehr gen Stadion schlich. Aber es war eine vernünftige, weil bundesligafreundliche Entscheidung von Gisdol. Eine Entscheidung, die ich sehr gut fand. Einziger Wehrmutstropfen: Finn Porath, der eigentlich beginnen sollte, fiel kurzfristig aus, nachdem er sich gestern im Training mit Verdacht auf einen Bänderriss verletzt hatte. De Jungen hätte ich tatsächlich zu gerne mal gesehen…
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Rotation oder Stammelf? Gisdol lässt weiter alles offen

6. Februar 2017

Hofft auf die Startelf gegen Köln: Finn Porath

Er wird offenbar rotieren müssen, wie er es schon befürchtet hatte. Denn beim heutigen Abschlusstraining fehlten neben dem offensichtlich verletzten Lewis Holtby mit Albin Ekdal und Nicolai Müller zwei weitere Spieler aus der Startelf vom siegreichen 1:0 gegen Bayer Leverkusen. Ob sie tatsächlich ausfallen ist noch offen. Vielleicht wurden sie auch einfach nur geschont. Denn am Abend gab der HSV via Twitter bekannt, dass alle drei im vorläufigen Kader sind Zusammen mit Adler, Mathenia, Djoruou, Porath, Jung, Hunt; Janjicic, Walace, Waldschmidt, Ostrzolek, Lasogga, Jatta, Douglas, Mavraj, Kostic, Diekmeier, Sakai, Papadopoulos und Wood.
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Alles kann, nichts muss – Pokalzeit beim HSV

5. Februar 2017

Spielen sie, oder wird einer geschont? Mergim Mavraj und Kyriakos Papadopoulos sind heiß auf den DFB-Pokal

Es werde die bestmögliche Mannschaft spielen. Und das unter Berücksichtigung aller Umstände. Ergo: Alles kann – nichts muss. Das war die Kernaussage des Pressegesprächs heute von Markus Gisdol, der nach dem intensiven Spiel gegen Bayer Leverkusen mehrerer Angeschlagene zu beklagen hat. Von muskulären Problemen wie beim Innenverteidigerduo Papadopoulos/Mavraj und Albin Ekdal bis hin zu Risswunden bei Dennis Diekmeier (unter dem Knie) und Lewis Holtby, dessen Cut am Knöchel in der Halbzeit sogar mit sieben (!!) Stichen genäht werden musste. „Er hat auf die Zähne gebissen“, so Gisdol, „fast ein Wunder, dass er bis zum Schluss durchgehalten hat.“ Und bei aller Kritik an dem Linksfuß auch von meiner Seite in den letzten Wochen und Monaten, sei das in diesem Fall auch mal positiv erwähnt. Zumal es auf genau diesen Willen ankommen wird…
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Markus Gisdol vor dem Pokalspiel gegen den 1. FC Köln

5. Februar 2017

Dem Druck standgehalten – so funktioniert Abstiegskampf!

4. Februar 2017

Verspürte vor dem Spiel großen Druck – und noch größere Freude über den Sieg: Trainer Markus Gisdol (r.)

Der Jubel muss erlaubt sein. Dafür hat man hier in Hamburg selten genug Anlass dazu. Dennoch, und damit möchte ich nicht als Spaßbremse missverstanden wissen, muss man dem Jubel schnell auch die richtige Einordnung folgen lassen. Denn der HSV ist weiterhin hintendran. Trotz des Sieges gegen einen einstigen Champions-League-Anwärter besteht noch kein Grund für Euphorie geschweige denn Zufriedenheit. „So immer – nicht mehr, aber auch nicht weniger“, sagte Rene Adler gestern nach dem Spiel und hat damit Recht. Diesen Anspruch muss jeder an den HSV stellen dürfen. Vor allem die Mannschaft an sich selbst. Trainer Markus Gisdol war dementsprechend erleichtert über den Sieg: „Nach dem schwachen Auftritt in Ingolstadt war der Druck heute natürlich etwas größer, doch ich bin froh, dass wir gewonnen haben.“ Ergo: So laut und berechtigt der Aufschrei nach dem außergewöhnlich leblosen Auftritt in Ingolstadt auch war – das gestern war die komplett richtige Reaktion.

Auch danach im Übrigen, wie es die Stimmen am Textende verdeutlichen.
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„Kopfballos“ Papadopoulos sorgt für den ersten Dreier 2017

3. Februar 2017

„Seht her, ich war’s!“1:0 Siegtorschuetze Kyriakos Papadopoulos lässt sich völlig zurecht feiern

Endlich wieder! Mit 1:0 gewinnt der HSV sein erstes Pflichtspiel in 2017 und verlässt damit zumindest für einige Stunden den direkten Abstiegsplatz. Ausgerechnet Ex-Bayer-Spieler Kyriakos Papadopoulos sorgte mit einem Kopfballtreffer in der 76. Minute für den viel umjubelten, wichtigen und letztlich auch absolut verdienten Heimsieg vor 45.653 Zuschauern. Und das überraschenderweise ohne Douglas Santos, der auf der Bank Platz nehmen musste. Für ihn spielte Matthias Ostrzolek wieder auf seiner eigentlichen Position als Linksverteidiger, während Albin Ekdal zusammen mit Gideon Jung die Doppelsechs stellte. Eine Entscheidung, die man angesichts Douglas’ Leistung in Ingolstadt vertreten kann. Wobei, so gesehen hätte Ostrzolek es fast och weniger verdient gehabt, auf dem Platz zu stehen. Wie so viele andere beim schwachen 1:3 vor sechs Tagen…
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Kommando zurück!!! Gregoritsch fällt nun doch zwei Wochen aus

3. Februar 2017

Gestern der Schock, heute erst die vorläufige Entwarnung – jetzt Gewissheit: Michael Gregoritsch fällt aus

Was für ein Hin- und Her. Erst der Verdacht auf Bänderriss und längere Spielpause, dann heute morgen (offenbar nur vorläufig) grünes Licht – jetzt der Salto rückwärts: Michael Gregopritsch fällt mit einem Bänderriss für die kommenden zwei Wochen aus und wird entsprechend auch heute Abend schon fehlen. Das ergab eine intensive Untersuchung des lädierten Fußes am frühen Nachmittag. Eine bittere Nachricht.

Gute Nachricht: Gregoritsch kann spielen!

3. Februar 2017

Gestern der Schock, heute die Entwarnung: Kein Bänderriss, Michael Gregoritsch
kann gegen Bayer spielen.

Der erste Verdacht hat sich zum großen Glück nicht bestätigt, heute früh kam dann die Entwarnung: Michael Gregoritsch, der gestern umgeknickt und mit Verdacht auf Bänderriss behandelt werden musste, kann doch spielen. Neben ihm ist auch Johan Djourou wieder dabei. Somit fehlt nur noch Gotoku Sakai, der wegen seiner fünften Gelben Karte gesperrt aussetzen muss. Ergo: Gute Nachrichten vor dem so wichtigen Spiel gegen Bayer Leverkusen.

Mit Gregoritsch kehrt auch die Hoffnung auf Besserung in Sachen Torgefahr zurück. Denn der zweite Mittelstürmer (Lasogga mal nicht mitgerechnet) im Kader, Bobby Wood, ist sicherlich bemüht… Den ganzen Beitrag lesen »

Bittere Neuigkeiten vor dem Spiel gegen Bayer – für beide Mannschaften

2. Februar 2017

Muss wohl neben Kapitän Gotoku Sakai auch auf Gregoritsch verzichten: HSV-Trainer Markus Gisdol

Sie kennen sich schon sehr lange und gut, die beiden Trainer, die morgen im lange nicht ausverkauften Volksparkstadion versuchen wollen, den Negativtrend der Vorwoche zu stoppen. Bayer Leverkusens Trainer Roger Schmidt und HSV-Coach Markus Gisdol haben sogar 2011 zusammen ihren Fußballlehrer gemacht. Seither blieb Schmidt in allen drei Bundesliga-Duellen siegreich. Überhaupt waren Spiele gegen Leverkusen nur selten Freudefeste für Gisdol, der in fünf von sechs Partien verlor. Und wirklich viele Gründe für neuen Optimismus bietet sich beiden vor dem vierten direkten Duell nicht, eher das Gegenteil ist der Fall. Denn beide Trainer müssen bittere Ausfälle kompensieren.
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