HSV manövriert sich (unnötig) in eine Zwickmühle – Porath verlängert bis 2020

15. September 2016

Soll irgendwann eine tragende Rolle übernehmen und verlängerte heute vorzeitig bis 2020: Finn Porath

Soll irgendwann eine tragende Rolle übernehmen und verlängerte heute vorzeitig bis 2020: Finn Porath

Aktive Erholung war es – mehr mussten die HSV-Spieler heute nicht ableisten. Hier eine Gruppe mit Trainer Bruno Labbadia beim Torschusstraining – das übrigens erneut verdeutlichte, dass Luca Waldschmidt der momentan abschlussstärkste Spieler im Team ist -, dort Aaron Hunt und Michael Gregoritsch beim Freistoßtraining mit Dummy-Mauer und ohne Torhüter, während Cotrainer Edy Sözer das Spiel über links einstudierte mit den dort in Frage kommenden Matthias Ostrzolek, Douglas Santos, Ashton Götz und dem links offensiv gesetzten Filip Kostic. Geschwitzt haben sie maximal ob der heißen Temperaturen – Torwart Christian Mathenia, der beim Torschuss die meiste Zeit im Tor stand, vielleicht mal ausgenommen. Hintergrund: Labbadias Bauchgefühl. „Wir hatten das Gefühl, dass es das Richtige ist in der Situation“, so Labbadia anschließend. Den ganzen Beitrag lesen »

HSV-Pressekonferenz vor dem Spiel gegen RB Leipzig

15. September 2016

Djourou bleibt Kapitän und Labbadia rotiert – zumindest im Training

14. September 2016

Durfte im Training schon mal in der A-Elf ran: Douglas Santos

Durfte im Training schon mal in der A-Elf ran: Douglas Santos

Der Applaus war groß. Inmitten seiner Mannschaftskollegen wurde Johan Djourou gefeiert. Der Schweizer ist und bleibt HSV-Mannschaftskapitän. Das bestimmte heute der neue, von Trainer Bruno Labbadia bestimmte Mannschaftsrat um Dennis Diekmeier, Aaron Hunt, Rene Adler und Emir Spahic. Und mit dem Innenverteidiger scheint es der Mannschaftsrat getroffen zu haben. Zumindest gilt Djourou als einer der akzeptierten Spieler im Kader. „Es freut mich sehr, dass ich weiterhin Kapitän ein darf auch wenn es mich nicht wirklich überrascht hat“, so Djourou, der heuet nur eine individuelle Laufeinheit absolvierte, nach dem Training.
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Beiersdorfer fordert mehr Freude und Überzeugung

13. September 2016

Der Eindruck täuscht: Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer (l.)  und  Trainer Bruno Labbadia haben derzeit eher mehr Gesprächsstoff als zu wenig

Der Eindruck täuscht: Vorstandsvorsitzender Dietmar Beiersdorfer (l.) und Trainer Bruno Labbadia haben derzeit eher mehr Gesprächsstoff als zu wenig

Dietmar Beiersdorfer ist ein loyaler Mensch. So habe ich ihn zumindest bislang erlebt und so sehen ihn auch viele meiner Kollegen, die ihn lange kennen. Er steht zu seinen Spielern, auch wenn sie nicht funktionieren. Und er steht zu seinen Trainern. Thomas Dolls Demission als Trainer verhinderte er einst gar mit der Drohung, dass er mitgehen würde. Und er überlegt sich jedes Wort zweimal, formuliert vorsichtiger als andere. Er lässt sich bei Entscheidungen oft länger Zeit als andere. Das hat ihm bei Kritikern den Namen „Zauderer“ eingebrockt, während andere ihn als einfach hinterfragenden Typen beschreiben. Irgendwo in der Mitte siedele ich mich an. Denn es gab Entscheidungen, die zweifellos zu lange gedauert haben und daran scheiterten. Und auch in diesem Sommer gab es die Möglichkeit, mit Klaus Michael Kühnes Millionen den Kader maximal zu verstärken. Beispiel: Von Anfang an wurde nach einem starken Sechser gesucht. Am besten einem, der auch auf der Innenverteidigerposition spielen kann. Gefunden wurden etliche Kandidaten – verpflichtet keiner. Am Sonnabend fiel dem HSV diese Planung auf die Füße, als man defensiv nur noch den halbfitten Ekdal mit hatte und ein Spiel in zehn Minuten aus der Hand gab. Ob der Kader falsch zusammengestellt ist? Beiersdorfer überlegt, antwortet dann: „Nein. So viele Verletzungen stellen alle vor Probleme.“
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Dem HSV fehlen das Herzstück – und Mut

12. September 2016

Können mit dem Erreichten nicht zufrieden sein - müssen aber auch sich selbst hinterfragen: Trainer Labbadia und sein Assistent Trares (r.)

Können mit dem Erreichten nicht zufrieden sein – müssen aber auch sich selbst hinterfragen: Trainer Labbadia und sein Assistent Trares (r.)

Rene Adler wird das nicht mit Absicht gemacht haben, dafür ist er einfach zu loyal. Vor allem Trainer Bruno Labbadia gegenüber, den er sehr schätzt. Dennoch klang das, was der Torhüter nach dem 1:3 in Leverkusen von sich gab nicht annähernd so, wie das, was Trainerteam und Funktionärsstab von sich geben. Statt wie die Offiziellen des Klubs (und eben auch Labbadia) auf Geduld und die suboptimale Vorbereitungszeit hinzuweisen und sie als einen der Gründe für den schwachen Saisonstart auszumachen, nimmt der Keeper sich und seinen Kollegen deutlich in die Pflicht – und allen genau dieses Alibi. Fußball sei eben kein Geduldsspiel sondern Tagesgeschäft. Und hier müsse die Mannschaft jetzt liefern.
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So schliddert der HSV in einen heißen Herbst. Muss das sein?

11. September 2016

"Zielspieler" Michael Gregoritsch bereitete das 1:0 von Bobby Wood vor

„Zielspieler“ Michael Gregoritsch bereitete das 1:0 von Bobby Wood vor

Ja, es war zumindest 70 Minuten lang ordentlich, was der HSV in Leverkusen geboten hat. Nein, es war kein großer Unterschied zu erkennen zwischen einer Mannschaft mit Champions-League-Ambitionen und einer aus dem unteren Bereich der Bundesliga. Ja, der HSV hätte einen Punkt mitnehmen können aus der BayArena. Nein, so viel Pech mit den zwei Gegentoren in der Nachspielzeit kann man nicht jede Woche haben. Ja, es ist nach zwei Spielen zu früh, um ein Startfazit beim HSV zu ziehen. Ja, Bobby Wood ist – nicht nur wegen seiner beiden Tore in den ersten beiden Spielen – eine absolut positive Erscheinung. Nein, dieser Pohjanpalo wird nicht so schnell wieder einen Hattrick erzielen in der Bundesliga. Mit anderen Worten: Es ist schon ziemlich dumm gelaufen für den HSV gestern in Leverkusen. Und doch: So geht’s nicht weiter, sonst nimmt das hier keinen guten Verlauf für Bruno Labbadia und sein Team. Es sind Alarmsignale erkennbar, auch für den Trainer.

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Bitteres 1:3 in Leverkusen mit kuriosen Wechseln

10. September 2016

Sauer über eine vermeidbare Niederlage: Trainer Bruno Labbadia.

Sauer über eine vermeidbare Niederlage: Trainer Bruno Labbadia.

Meine erste Reaktion auf die Startelf: OHA!! Da ist die Bank mal stärker als die Startelf. Michael Gregoritsch, Wood, Hunt mit Holtby auf der Sechs – das hatte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Ebenso wenig wie einen HSV, der von Beginn an versuchte, den Gegner unter Druck zu setzen. Auswärts bei Leverkusen Pressing spielen wollen – sehr mutig. Und so kam Kostic schon in der zweiten Minute zum ersten Torschuss, während Bayer in der vierten Minute einen abgefälschten Schuss nur knapp verpasste (Brandt war es, der für den nach 10 Sekunden verletzten Bellarabi kam) und Mehmedi aus 18 Metern ebenso vorbeizielte wie auf der HSV-Seite Gregorisch nach einem schönen Angriff in der 13. Minute. „Das Spiel kommt langsam in Fahrt“, vermutete der Sky-Reporter – dabei war schon die ganze Zeit viel Schwung drin. Dass es am Ende für den HSV nur zu einem 1:3 und somit wieder nicht zu einem Punktgewinn reichen sollte, war mehr als bitter. Aber dazu später mehr…
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Labbadia und die drei ???

9. September 2016

Emir Spahic muss in Leverkusen mit Rene Adler die HSV-Deckung organisieren. Fotos: Witters

Emir Spahic muss in Leverkusen mit Rene Adler die HSV-Deckung organisieren. Fotos: Witters

Fährt der HSV nach Leverkusen, dann ist in den vergangenen Jahren zumindest wenig zu holen gewesen. Sieben Mal in Folge sind die Hamburger nun schon sieglos in der BayArena – es gab in diesem Zeitraum lediglich zwei Unentschieden, aber fünf Niederlagen. Der bislang letzte HSV-Erfolg unter dem Bayer-Kreuz gelang im Februar 2009 mit 2:1 – aber genau genommen war das kein Auswärtssieg in Leverkusen, denn die Partie fand wegen des Leverkusener Stadionumbaus in Düsseldorf statt. Marcell Jansen war damals Doppel-Torschütze auf Hamburger Seite. Viele objektive Gründe, warum es nach sieben Jahren mal wieder einen Hamburger Erfolg dort geben sollte, sind aktuell eigentlich nicht zu entdecken. Auch Torwart Rene Adler hatte ja gesagt: „Leverkusen ist uns im Moment voraus.“ Doch selbst wenn Bayer 04 am Ende seiner Favoritenstellung gerecht werden sollte, ist dieser 2. Bundesliga-Spieltag aus HSV-Sicht höchst spannend. Viele interessante Personalien könnten richtungsweisend sein für den weiteren Verlauf der Saison.

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Es wird hart – aber nicht nur für den HSV

8. September 2016

Droht am Sonnabend bei Bayer auszufallen: Bobby Wood

Droht am Sonnabend bei Bayer auszufallen: Bobby Wood

 

Irgendwie blieb Bruno Labbadia heute noch zurückhaltender als sonst. Fast ein wenig bedrückt wirkte der HSV-Trainer. Dabei steht er am Sonnabend bei einem Jubiläumsspiel an der Seitenlinie. Denn zum einen ist es das 75. Aufeinandertreffen dieser beiden Teams (je 27 Siege bei 20 Remis) in der Bundesliga, zum anderen ist es das 1800. Bundesliga- und zugleich das 900. Auswärtsspiel des HSV in der Ersten Liga. Zahlen, die Labbadia nicht sonderlich tangieren dürften, zumal er nicht einmal ob seiner Rückkehr an alte Wirkungsstätte aufgeregt ist. Zumindest hinterließ er heute auf der Pressekonferenz einen äußerst aufgeräumten, ruhigen Eindruck auf mich. Nicht einmal bei Lars’ Frage nach dem Kühne-Statement war er aus der Deckung zu locken. Im Gegenteil: Alles sei so auch abgesprochen gewesen, wie Kühne es gesagt hat. Das wiederum glaube ich zwar nicht – andererseits ist das auch egal. Solange sich alle einig sind, wohin es gehen soll – aber das hatten Lars und ich ja schon ausführlich und mit konträren Meinungen thematisiert.
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