Kühne kontert Rieckhoff

22. Juni 2015

Robbie Kruse - ein Mann für den HSV?****Angeblich hat der HSV bei Inter Mailand ein Angebot über 8 Mio. € Ablöse für den zentralen Mittelfeldspieler Fredy Guarin hinterlegt. Genaueres dazu am Dienstag.****

 

Kruse zum HSV – was für eine Schlagzeile! Da würde ein Wunsch wahr. Doch leider dreht es sich in diesem Fall nicht um den Vierländer Jungen, der beim FC St. Pauli spielte und dem HSV erfolglos feilgeboten wurde. Denn der spielt jetzt für den VfL Wolfsburg in der Champions League – auch, weil die HSV-Scoutingabteilung ihn vor seinem Wechsel nach Gladbach als „zu laufschwach“ einstufte. Für mich unfassbar – bis heute!!
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Rajkovic auf dem Weg nach Griechenland

21. Juni 2015

Slobodan Rajkovic (HSV) Fussball Bundesliga, Relegation Rueckspiel, Karlsruher SC - Hamburger SV 1:2 n.V. Dass der HSV landauf, landab mittlerweile einen schlechten Ruf genießt, ist keine Neuigkeit mehr. Selbst Vereinsboss Dietmar Beiersdorfer musste auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag eingestehen, dass sein Club der Musik hinterher läuft. Und dieser Zustand wird voraussichtlich noch einige Zeit anhalten. Beiersdorfer hat in seiner Rede darauf hingewiesen, dass seine Startbedingungen vor einem Jahr – gelinde gesagt – suboptimal waren. Das bezog Beiersdorfer insbesondere auf den Nachwuchsbereich des Vereins, aus dem im Moment große Talente Richtung Bremen gezogen sind und wo Sportdirektor Bernhard Peters mit dem Wechsel aller möglichen Cheftrainer reagiert hat. Nicht nur damit übrigens – hier noch einmal der Link zu einem Abendblatt-Artikel, in dem sich Kai Schiller mit Bernhard Peters’ Arbeit beschäftigt hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Von Versprechungen, Forderungen und Altmeistern

20. Juni 2015

So eine Fußball-Sommerpause ist einfach nur schrecklich. Jahr für Jahr wieder. Zumal dann, wenn sich der HSV wieder einmal traditionell Zeit lässt, Zeit lassen muss, um neue Spieler zu verpflichten. Auch Jahr für Jahr wieder. The same procedure as every year – im Sommer, nicht zum Jahreswechsel. Still ruht der See. Es tut sich nichts. Obwohl die Herren des HSV schön unterwegs sind, um sich nach Verstärkungen umzusehen. Sogar bei der U21-Europameisterschaft waren sie in Tschechien, obwohl die Talente dort wohl allesamt eine Preisklasse zu hoch sein dürften für den HSV. Aber warten wir es ab, mehr bleibt ja nicht. Obwohl die Ungeduld wächst. Bei vielen HSV-Fans. Und eventuell auch bei manchem Angestellten des Clubs. So las ich heute beim Einkaufen die Titelseite der „Bild“, und dort stand zu lesen: „Olic fordert neue Stars“. Da dachte ich so bei mir: „Wer nicht?“
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Das Exempel Tah – mehr als nur ein möglicher Abgang

19. Juni 2015

Der Nachwuchs soll es richten. DER Umbruch sollte her. So hieß es und so heißt es  schon lange – er wurde aber bis heute nicht umgesetzt. Und auch diesmal wird der HSV auf dem Weg dahin vor scheinbar unabwendbare Probleme gestellt. Zum einen in Form eines Werbens um seine besten Talente. Siehe Leverkusen und Tah. Zum anderen durch die Situation, gar nicht ausreichend Talente zu haben, um den Bundesligabetrieb aufrecht zu erhalten. Selbst im U19- und U-17-Bereich muss der HSV schmerzliche Abgänge hinnehmen. Thore Jacobsen und Melvin Krol wechseln ausgerechnet zu Werder Bremen. Zu einem Klub, dem es finanziell nur unwesentlich besser geht. Zudem gingen mit Vitaly Janelt (schon 2014) und Niklas Thiel zwei weitere Jugend-Nationalspieler zur Konkurrenz. Okay, im Profibereich muss man die Situation annehmen und gegenarbeiten. So ist es für die Klubs, die sich in eine derart schräge Finanzlage gebracht haben: Sie werden gerupft solange sie es zulassen. Oder besser, solange sie es zulassen müssen.
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Tah muss bleiben – ist aber nicht unverkäuflich

18. Juni 2015

Jonathan Tah schuftet - offen ist nur, für wen...Und täglich grüßt das Murmeltier. Levin Öztunali, Heung Min Son, Hakan Calhanoglu – und jetzt also auch noch Jonathan Tah.  Viel mehr als das Interesse an dem Youngster des HSV ist aber noch nicht offiziell hinterlegt. Verhandlungen gab es noch nicht. Und ob die Werkself, die dem Vernehmen nach zwischen drei und vier Millionen Euro bereit wäre, zu zahlen,  am Ende tatsächlich ernst macht – ich bin mir da längst noch nicht sicher.

Fakt ist aber auch: Neben Maxi Beister, dem man einen Wechsel ebenso nahelegte wie Valon Behrami, ist kein Spieler aktuell unverkäuflich – wenn das Angebot stimmen solte und sich der HSV mit Bayer einig wird.
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Westermann vor dem Absprung? Was wird aus Steinmann?

17. Juni 2015

Es geht langsam los. Ganz langsam – aber es passiert immerhin etwas. Der HSV dreht sein Karussell – und der erste Spieler scheint den eigenen Absprung vorzubereiten. Besser gesagt: Er wird offenbar abgeworben. Heiko Westermann, dessen Vertrag in Hamburg ausläuft, soll angeblich – bewusst vorsichtig formuliert – bei Eintracht Frankfurt auf dem Wunschzettel des neuen Trainers Armin Veh stehen. Auf der Liste des ehemaligen HSV-Trainers, der seinerzeit zu Amtsantritt David Jarolim als HSV-Kapitän absetzte und den gerade erst verpflichteten Westermann zum neuen Leader beim HSV bestimmte. Vehs Begründung im Sommer 2010: „Ich habe Heiko geholt, er hat einen Fünfjahresvertrag unterschrieben und ist eine Führungspersönlichkeit.“
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Neuer Vertrag – Gojko Kacar darf hoffen

16. Juni 2015

Der HSV schreibt auch schöne Geschichten. Und deshalb wird er uns auch nicht los. So, wie jetzt wieder mit der Rückkehr des Sympathieträgers und Jungtrainers Josef „Joe“ Zinnbauer. Letzte Serie von seinem Buddy Thorsten Fink vermittelt, engagierte ihn der inzwischen ausgeschiedene und abgefundene HSV-Sportchef Oliver Kreuzer für die Nachwuchsspieler: Und Zinnbauer startete mit der U23 mächtig durch. Acht Siege in den ersten acht Spielen – das reichte, um den Platz des parallel mit der Bundesligaelf erfolglosen Mirko Slomka zu übernehmen. Und trotz eines starken Anfanges und viel Lob von allen Seiten musste auch Zinnbauer gehen. Bis zur letzten Sekunde, sogar noch nach dem ersten Krisengespräch mit den Verantwortlichen HSV-Vorständen war er optimistisch, das Ruder rumreißen zu können und den Klassenerhalt zu schaffen: Dennoch musste er gehen. Den ganzen Beitrag lesen »

Eine Ohrfeige für die Fans – aber ein Schlag für den Vorstand

15. Juni 2015

Nicht immer ist die Wahrheit auch das, was am hilfreichsten ist. Das weiß jeder, der den HSV in den letzten Jahren miterleben durfte. Vor allem dann, wenn er so nah dran sein durfte wie die am Sonntag vom Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer gerügten „Experten“. Diese, und dazu zähle ich meine Gilde der HSV-Reporter mal, wissen, dass der Vorstandsboss am Sonntag gar nicht die ganze Wahrheit sagen konnte, wenn er dem verein nicht schaden wollte. Sein Problem war vielmehr, dass er parallel zu wenig positive Nachrichten auf sein Konto verbuchen konnte – ganz klar. Es war daher vorherzusehen, dass er eine Menge Kritik abbekommt. Zum großen Teil auch verdient, wie allein die sportliche Leistung rechtfertigt. Aber auch für die öffentliche Darstellung des Klubs. Es reicht in einer so schwachen Gesamtsituation schlichtweg nicht mehr, davon zu sprechen, dass viele positive Dinge verändert und auf den Weg gebracht wurden. Zumindest nicht, ohne sie exakt benennen zu können. Und das weiß Dietmar Beiersdorfer seit Sonntag wahrscheinlich besser als wir alle zusammen.
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