Aus Prinzip Labbadia

16. April 2016

Sagt allein an, was Sache ist: Bruno Labbadia

Sagt allein an, was Sache ist: Bruno Labbadia

Der HSV ist jetzt, kurz vor dem schwierigen Auswärts-Auftritt in Dortmund sowie nach 35 Bundesliga-Spielen unter Trainer Bruno Labbadia, an einem Punkt, der sich monatelang abgezeichnet hat. Sportliche Konsolidierung, schön und gut. Mehr Punkte als in den Vorjahren, unbestritten. Wobei der Bundesliga-Endspurt nach dem Verlauf dieses Nachmittags, den Siegen von Bremen, Darmstadt, Hoffenheim und Augsburg, noch spannender werden kann, als man das geahnt hätte. Jedenfalls: Was die HSV-Fans in dieser Saison immer wieder gesehen haben, sehen mussten, zum wiederholten Male sogar, das war eine sich in bestimmten Punkten nicht entwickelnde Mannschaft. Das war ein Team, das dieselben Fehler und Minus-Leistungen in unschöner Regelmäßigkeit wiederholt. Das nicht in der Lage ist, aus einer Situation relativer Entspannung eine für die Bundesliga erforderliche Leistungsbereitschaft und Sieger-Mentalität zu entwickeln. Dieser HSV reagiert nur dann, wenn es bedrohlich eng wird. Zum Verzweifeln, eigentlich. Aber auch hausgemacht, denn die HSV-Führung lädt alles auf den Schultern von Bruno Labbadia ab. Wo ist Knäbel? Diese Frage (frei nach Bruno Morawetz – die Älteren unter uns erinnern sich noch….) drängt sich auf.

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Bei aller Sympathie – Sonntag zählt nur der HSV

15. April 2016

Bruno Labbadia teilte schon beim Fußballtrainer-Lehrgang die Schulbank mit Thomas Tuchel (hier bei der DFB-Trainertagung 2011)

Bruno Labbadia teilte schon beim Fußballtrainer-Lehrgang die Schulbank mit Thomas Tuchel (hier bei der DFB-Trainertagung 2011)

Natürlich war das ein geiles Spiel. Ein richtig geiles Spiel sogar. Und ja, ich war für den BVB. Ich bin das zugegebenermaßen sogar ziemlich oft. In der Bundesliga in 32 der 34 BVB-Spiele – und international fast immer. Selbst dann, wenn es gegen einen so sensationellen Klub wie den FC Liverpool geht. Dass dies am Ende ein Spiel ergibt, das an Dramatik schwer zu überbieten ist, es passte einfach. Dieses Spiel hat alles das gezeigt, was den Fußball ausmacht, was ihn liebenswert macht. Und ich bin mir sicher, dass sich der trotz allem noch junge Trainer Thomas Tuchel von dieser bitteren Niederlage, der wahrscheinlich bittersten in seiner noch kurzen Karriere, schnell erholen wird. Nein, mehr noch: Sie wird ihn stärker machen, weil er trotzdem stolz auf das Gezeigte sein kann.
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Labbadia vor Dortmund-Spiel: Wir müssen einen Sahnetag haben!

15. April 2016

Nette Überraschung – oder doch nur ein Fehler?

14. April 2016

Viel war heute nicht los auf dem Platz: Trainer Bruno Labbadia hatte dem Großteil der Mannschaft überraschend frei gegeben.

Viel war heute nicht los auf dem Platz: Trainer Bruno Labbadia hatte dem Großteil der Mannschaft überraschend frei gegeben.

Eine nette Überraschung. Zumindest für die Spieler, die heute morgen nicht auf dem Platz stehen mussten. Denn während Emir Spahic, Michael Gregoritsch, Finn Porath, Artjoms Rudnevs, Batuhan Altintas, Nabil Bahoui und Gideon Jung eine Einheit auf dem Platz absolvierten, durften die restlichen HSV-Profis ausspannen. Mal einen Tag den Kopf frei bekommen, nannte es Bruno Labbadia und wies daraufhin, dass es auch im Hinblick auf die kommende Woche sei, wodie Mannschaft keinen Tag frei haben werde, da der HSV am Freitagabend zum Nordderby gegen Werder Bremen antreten muss.
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Ein Jahr Bruno Labbadia

13. April 2016

Ein gutes Beispiel, wie es besser werden kann: Michael Gregoritsch

Ein gutes Beispiel, wie es besser werden kann: Michael Gregoritsch

Hätte er gewonnen, er hätte heute für uns Rede und Antwort gestanden. So aber, nach dem 1:2 gegen Darmstadt, hatte Bruno Labbadia nicht nur keine Lust, er hatte verständlicherweise auch Besseres zu tun. So, wie heute nach dem Training bei Michael Gregoritsch geschehen. Der Österreicher absolvierte nach der normalen Einheit noch ein Individualtraining, wie man es sonst nur bei den Außenverteidigern Ostrzolek und Diekmeier gesehen hatte. Die beiden Letztgenannten wurden von Cotrainer Bernhard Trares insbesondre im Kopfballspiel trainiert. Mit noch mäßigem Erfolg, wie man gegen Darmstadt erleben musste – aber es ist zumindest der absolut richtige Weg. Und den setzt Labbadia fort. Heute mit Michael Gregoritsch, der einen Torabschluss nach dem anderen hatte.
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Hunt fällt in Dortmund aus – wer ersetzt ihn?

12. April 2016

Darf nur separat trainieren: Aaron Hunt (r.) fehlt dem HSV weiter

Darf nur separat trainieren: Aaron Hunt (r.) fehlt dem HSV weiter

Er war nicht dabei. Mal wieder nicht. Und er wird auch weiter fehlen. Zumindest das Spiel in Dortmund wird für den HSV wieder ohne Aaron Hunt stattfinden. Ohne den Spielmacher, der der Mannschaft gegen Darmstadt so gefehlt hat. Nein, das ist zu kurz gesprungen: der HSV muss weiter ohne den Spielmacher antreten, der dem gesamten HSV-Spiel seit Saisonbeginn fehlte oder maximal sehr eingeschränkt zur Verfügung stand. Das Auswärtsspiel am Sonntag wird somit das achte Spiel von dann insgesamt 27 im HSV-Dress für Hunt, wo er fehlt. Deutlich zu viel für einen Schlüsselspieler, den Trainer Bruno Labbadia in ihm sieht.
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Nichtabstieg, Pfiffe und Sorgen um Aaron Hunt

11. April 2016

Trifft den richtigen Ton: Torwart Rene Adler

Trifft den richtigen Ton: Torwart Rene Adler

„Unser Problem ist das Spiel mit dem Ball.“ Sagt Rene Adler und bringt es auf den Punkt. Nicht dass das neu ist für irgendwen. Schon gar nicht denen im näheren Umfeld des HSV. Dennoch scheitert der HSV immer wieder daran, es dennoch vorrangig mit dem Ball zu versuchen. Im doppelten Sinne sogar. Denn weder das Spiel an sich funktioniert so, noch bleiben Punkte dabei hängen. Siehe Hoffenheim. Und zuletzt auch Darmstadt. Und wenn Adler schon klar wirkte, führte es Lewis Holtby bis ins letzte Detail aus: „Wir haben sie über eine Standard ins Spiel gebracht und uns das zweite Tor dann durch einen Konter gefangen. Das sind ihre Stärken und wir haben sie dazu eingeladen“, so der Linksfuß selbstkritisch, um dann zusammenzufassen: „Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Wir haben wieder ein Heimspiel verloren – das siebte in dieser Saison. Wir sind zu dämlich, da muss jeder selbstkritisch genug sein. Darmstadt hat sein Spiel durchgezogen.“ Und der HSV nicht. Dabei ist es nicht mehr als eine Frage des Zeitpunktes. Noch kann es der HSV nicht, noch darf er es nicht probieren. So viel noch einmal als Nachtrag zu gestern.

Wobei, noch nicht ganz. Denn wenn man sich anschaut, gegen wen der HSV gewonnen hat, ist das zunächst einmal beeindruckend. Gladbach, Hertha und Dortmund sind immerhin Champions-League-Aspiranten und wurden im Volksparkstadion geschlagen. Dazu kommt noch Stuttgart und – das war es dann schon. Vier Heimsiegen stehen sieben Pleiten im eigenen Stadion gegenüber. Und diese sieben Niederlagen gab es – Bayern München und mit Abstrichen auch Schalke 04 mal ausgenommen – gegen Teams, die dem HSV das Spiel überlassen hatten. Augsburg, Mainz, Hoffenheim, Hannover und Darmstadt nahmen jeweils alle drei Punkte aus Hamburg mit, die der HSV mit einer deutlich defensiveren, stabileren Taktik zu einem großen Teil hätte hier behalten können. Auffällig bei diesen sieben Teams, die den HSV hier bezwangen: Auswärts holte der HSV bislang in fünf Duellen gegen diese Teams sieben Punkte. Mainz und Augsburg stehen noch aus – „zum Glück“…

Wobei ich mir noch immer nur sehr bedingt Sorgen mache, was den Abstiegskampf betrifft. Ich habe anbei mal die Restprogramm vom HSV abwärts aufgeführt und die restlichen Spiele für alle Teams getippt. Und demnach muss sich der HSV auch keine großen Sorgen machen, weil die meisten Teams hinter dem HSV nicht mehr punkten als die Labbadia-Männer. Aber seht/und tippt vielleicht selbst:

10. Platz: Hamburger SV (34 Punkte): Dortmund (A), Bremen (H), Mainz (A), Wolfsburg (H), Augsburg (A)
Mein Tipp: Der HSV holt noch fünf Punkte = insgesamt 39 Punkte

11. Platz: 1. FC Köln (34 Punkte): Mainz (A), Darmstadt (H), Augsburg (A), Bremen (H), Dortmund (A)
Mein Tipp: Noch 5 Punkte = 39 Punkte insgesamt

12. Platz: VfB Stuttgart (33 Punkte): Augsburg (A), Dortmund (H), Bremen (A), Mainz (H), Wolfsburg (A)
Noch sieben Punkte = 40 Punkte am Ende

13. Platz: SV Darmstadt 98 (32 Punkte): Ingolstadt (H), Köln (A), Frankfurt (H), Hertha (A), Gladbach (H)
Noch vier Punkte = 36 Punkte am Saisonende

14. Platz: TSG Hoffenheim (31 Punkte): Hertha (H), Gladbach (A), Ingolstadt (H), Hannover (A), Schalke (H)
Noch neun Punkte = 40 Punkte insgesamt

15. Platz: FC Augsburg (30 Punkte): Stuttgart (H), Wolfsburg (A), Köln (H), Schalke (A), Hamburg (H)
Noch sechs Punkte = 36 Punkte insgesamt

16. Platz: Werder Bremen (28 Punkte): Wolfsburg (H), Hamburg (A), Stuttgart (H), Köln (A), Frankfurt (H)
Noch sechs Punkte = 34 Punkte

17. Platz: SGE Frankfurt (27 Punkte): Leverkusen (A), Mainz (H), Darmstadt (A), Dortmund (H), Bremen (A)
Noch vier Punkte = 31 Punkte insgesamt

18. Platz: Hannover 96 (18 Punkte): Gladbach (H), Ingolstadt (A), Schalke (H), Hoffenheim (H), Bayern (A)
Noch zwei Punkte = 20 Punkte am Ende

Das würde bedeuten, für Werder Bremen geht es in die Relegation – einen HSV-Sieg gegen die Nordrivalen vorausgesetzt, währen Hoffenheim seinen sensationellen Lauf unter Newcomer-Trainer Nagelsmann fortsetzt und den HSV, der nach meinen Tipps am Ende Zwölfter wird, noch überflügelt. Absteigen werden demnach Frankfurt und – wenig überraschend: Hannover 96. Und das wäre eine Abschlusstabelle, mit der ich aus HSV-Sicht vor der Saison sehr gut hätte leben können, und die mich noch immer zufriedenstellt. Sollte RB Leipzig jetzt noch heute Abend in Düsseldorf verlieren, würde ich sogar den Außenseitertipp wagen, dass Leipzig am Ende Werders Gegner in der Relegation wird. Es wäre zumindest mein Wunschduell für die Relegation…

Aber gut, genug orakelt. Heute standen zwei größere Themen an: Ein nicht unwesentlicher Arzttermin für Aaron Hunt – und die Diskussion darüber, ob die Pfiffe gegen die eigene Mannschaft erlaubt sind oder nicht. Mein Kollege Kai Schiller hat dazu eine interessante These aufgestellt: Kommentar: Warum HSV Fans nicht pfeifen sollten Eine These, die ich interessant finde und die ich in Teilen auch ausdrücklich unterstütze. Denn die Verantwortung fängt oben an. Aber letztlich ist es nun mal leichter, den Spieler oder gar die ganze Mannschaft am Sonnabend aus vollen Kehlen auszupfeifen, um seinem Unmut freien Lauf zu lassen. Ivo Ilicevic hat das abbekommen – und am Ende auch die restlichen Spieler beim 1:2 gegen Darmstadt. Und obwohl ich selbst keiner bin, der pfeifen würde (auch, weil ich es laut gar nicht kann), sage ich: Verdientermaßen. Denn die Mannschaft hat nicht annähernd die Bereitschaft der Darmstädter an den Tag gelegt. Und so falsch bzw. unstimmig sie auch zusammengestellt ist, sie hat mehrere Väter. „Altlasten“ werden von den aktuell Verantwortlichen an dieser Stelle immer gern als Teilentschuldigung angeführt. Die Frage ist nur, wer ist damit überhaupt gemeint?

Es können ja nur die Spieler sein, die schon vor der Amtsübernahme von Beiersdorfer, Knäbel und Co. über Verträge verfügten, die heute noch gelten. Also Adler und Drobny beispielsweise waren vorher schon da und haben noch immer laufende Verträge – sie sind aber ganz sicher kein Problem und auch nicht gemeint. Es bleibt eigentlich nur noch Artjoms Rudnevs, der zwar zu teuer ist, der aber in der Rückrunde maßgeblichen Anteil hatte, dass man sich von unten ein wenig absetzen konnte. Ivo Ilicevic und Gojko Kacar wurden gehalten – von der aktuellen Führung. Ergo: Für die „Altlasten“ (Rudnevs ausgenommen), ist der aktuelle Vorstand selbst verantwortlich. Von daher stimme ich meinem Kollegen Kai Schiller zu 100 Prozent zu: Die aktuelle Führung hat die Pfiffe verdient. Wobei ich mir ganz sicher bin, dass die Führung die Pfiffe gegen die Mannschaft auch als Pfiffe gegen sich empfunden hat. Oder besser formuliert: Sie sollte sie so verstehen.

Bleibt noch das Thema Aaron Hunt, der im unfitten Zustand ob seines üppigen Gehaltes ebenso wie die teuren Rudnevs und/oder ein nicht benötigter Pierre Michel Lasogga zur Last wird – der aber im gesunden Zustand die Mannschaft maßgeblich verbessern soll, und vor allem: das auch kann. Heute hatte der Linksfuß mit den anhaltenden Verletzungspausen eine wichtige Untersuchung im UKE beim HSV-Ärzteteam. Noch ohne Ergebnis für die Öffentlichkeit. Erst morgen soll intern abgestimmt werden, wie der Fahrplan für den Spielmacher aussehen kann. Also auch, ob die nächsten Spiele mit oder ohne ihn stattfinden werden. Und ich hoffe hierbei auf die erste Variante. Denn dass diesem ideenlosen, wenig kreativen HSV genau seine Qualität fehlt, das wurde nicht erst gegen Darmstadt offensichtlich.

In diesem Sinne, bis morgen. Da wird um zehn und um 15.30 Uhr trainiert. Hoffentlich mit Aaron Hunt. Bis dahin,
Scholle

Ergebnis der Versteigerung:
Die Bänder sind allesamt weg. Zu einem tollen Gesamtpreis: Insgesamt wurden 410 Euro geboten, was bedeutet, dass 205 Euro an die Krebs-Stiftungen und die anderen 205 Euro an den OFC Matz ab gehen. Ich danke den Bietern ganz herzlich für die Großzügigkeit und hätte eine Idee, wie man die Bänderübergabe mit einer netten Aktion verbindet: Was haltet Ihr davon, wenn ich für das letzte Auswärtsspiel versuche, die Matz-ab-live-Sendung wieder mit Publikum zu organisieren. Und dabei sind wie alle anderen auch, natürlich die Bieter herzlich eingeladen. Da es auch Bieter gibt, die Ihr Angebot nicht öffentlich machen wollen, werden diese natürlich ohne Aufmerksamkeit mit dem Band ausgestattet.

Der HSV schlägt sich immer wieder selbst

10. April 2016

Verzockt, verloren - Chance verpasst: Der HSV muss weiter auf die endgültige Befreiung warten

Verzockt, verloren – Chance verpasst: Der HSV muss weiter auf die endgültige Befreiung warten

Das ärgerlichste an HSV-Niederlagen laste ich mir selbst an: Ich lasse sie viel zu nah an mich heran. Ich nehme den ganzen Kram viel zu ernst, zu persönlich. Abende nach Spielen wie gestern sind da schnell mal im Eimer. Und darüber ärgere ich mich noch deutlich mehr als über die Niederlage an sich. Zumal solche Abende in den letzten Jahren schlichtweg zu oft vorgekommen sind und weiterhin vorkommen. Aber mich daran gewöhnen, oder es für selbstverständlich nehmen, nur um es schneller abhaken zu können? Das funktioniert nicht. Das kann ich nicht. Vor allem dann nicht, wenn sich eine Mannschaft selbst schlägt. Eben so wie beim erschreckenden 1:2 gegen Darmstadt, als der HSV taktisch versagte. Sicher, die Spieler auf dem Platz sind entscheidend und haben es nicht besser umsetzen können. Aber entscheidend war auch, dass die Vorgaben von Trainer Bruno Labbadia nicht griffen. „Vercoacht“ nenne ich das. Und Labbadia weiß, was ich meine. Heute gab er unumwunden zu: „Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben. Da gibt es nichts schönzureden.“

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Erschreckend! Der HSV verliert 1:2 gegen Darmstadt

9. April 2016

Das 0:1 in der 38. Minute: Michael Gregoritsch und Dennis Diekmeier können Sulu nocht stoppen, Torschuetze Aytac Sulu (Darmstadt), Dennis Diekmeier Hamburg, 09.04.2016, Fussball Bundesliga, Hamburger SV - SV Darmstadt 98

Das 0:1 in der 38. Minute: Michael Gregoritsch und Dennis Diekmeier können Sulu nicht stoppen

Alles Kopfsache, davon war auszugehen. Und das gleich im doppelten Sinne. Denn ein Sieg der Gastgeber, und der HSV wäre so gut wie gesichert, während die Darmstädter plötzlich wieder ganz tief in der Abstiegszone stecken würden. Und wenn man von den ersten fünf Minuten auf das ganze Spiel hätte schließen können – es wäre ein bunter Nachmittag geworden. Gerade einmal 15 Sekunden brauchten die Gäste aus Darmstadt für ihren ersten, abgefälscht und so harmlosen ersten Torschuss, während der HSV „erst“ in der fünften Minute nach einem Eckball von Lewis Holtby zur ersten Großchance kam. Aber Hunt-Ersatz Michael Gregoritsch verfehlte das Tor nur um Millimeter per Kopf. Und dann? Erst einmal nicht viel. Am Ende erlebten wir ein 1:2, das noch mal mächtig zweifeln lässt…

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