Frische holen am Strand – Albin Ekdal als Reiseleiter

9. August 2016

Emir Spahic fehlt dem HSV nach einem kleinen Rückschlag weiterhin.

Emir Spahic fehlt dem HSV nach einem kleinen Rückschlag weiterhin.

Defensiv hakt es noch. Das ist bekannt. Auch, dass der HSV hinter Dortmund Matthias Ginter her ist, dieser allerdings vom BVB keine Wechselfreigabe erhält. Gestern nun wurde zudem bekannt, dass der HSV für seinen Defensive erneut bei KRC Genks Onyinye Ndidi vorstellig geworden ist. Auf acht Millionen Euro habe der HSV sein Angebot für den etatmäßig defensiven Mittelfeldspieler erhöht, der aktuell als Innenverteidiger aufläuft. Erhöht, nachdem man im Winter bereits ein Angebot über sechs Millionen Euro abgegeben haben soll, so mein belgischer Kollege von „Het Laatste Nieuws“, der engen Kontakt zur Klubführung des KRC Genk pflegt. Ob das stimmt? Beim HSV erhält man hierauf keine Antwort. Außer, dass die Anfrage schon ein paar Wochen her ist und es aktuell in dieser Personalie keine Bewegung gibt. Ergo: Der HSV ist weiter an Ndidi interessiert. Das wurde und wird hinter vorgehaltener Hand sogar bestätigt. Aber: Noch ist nichts entschieden. Und anders als zuletzt heißt es inzwischen wieder: es könnte noch dauern…
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Der HSV muss sich als Ausbilder beweisen ***ERGÄNZUNG: HSV bietet Genk acht Millionen für Ndidi***

8. August 2016

Er fängt an, sich auch Für mich das Toptalent im HSV-Team: Finn Porath (l.), der spielerisch alle überzeugt hat und jetzt auch anfängt, sich körperlich durchzusetzen

Für mich das Toptalent im HSV-Team: Finn Porath (l.), der spielerisch alle überzeugt hat und jetzt auch anfängt, sich körperlich durchzusetzen

***ERGÄNZUNG fettgedruckt im sechsten Absatz***

Es sind genau diese Diskussionen um Fußball, die mich diesen Blog immer wieder lieben lassen. Zumal dann, wenn es um ein derart interessantes Thema wie die Nachwuchsförderung auf Bundesligaebene geht. Finn Porath wurde hier angeführt als Spieler, der den Durchbruch schaffen kann. Und das ist definitiv richtig. Ob er es am Ende auch schafft, ist allerdings etwas, was keiner vorhersagen kann. Dafür spielen zu viele Faktoren eine Rolle, die schlichtweg unvorhersehbar sind. Daher werde auch ich hier nicht von richtigen oder falschen Annahmen sprechen, sondern nur von Meinungen. Unter anderem halt auch von meiner, die Porath auf direktem Weg ins Bundesligateam sieht. Nicht sofort, aber langsam und stetig.
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Die Zutaten sind da – es fehlt aber noch die richtige Mixtur

7. August 2016

Fussball

Sein Auftritt nach dem Spielende auf der NDR-Bühne auf dem Parkplatz Weiß wurde von vielen Fans mit der Hoffnung verbunden, vielleicht schon irgendwas in Richtung Neuzugang für den Defensivbereich zu hören. Und die beiden Moderatoren, Stadionsprecher Dirk Böge und Lotto King Karl, gaben sich auch ausgiebig Mühe, aus dem Vorstandsvorsitzenden eine Information herauszukitzeln. Ohne Erfolg. „Wenn noch etwas passiert, passiert noch etwas. Wenn nicht, dann nicht“, so die Aussage Dietmar Beiersdorfers, obwohl er direkt zuvor betont hatte, dass allen bekannt sei, dass man personell nicht erst seit Emir Spahics Bruch der Augenhöhle in der Defensive „etwas dünn“ aufgestellt sei. HeLuecht hatte gefragt, weshalb ich von diesem Interview nichts im Blog erwähnt habe – ich hoffe, jetzt könnt Ihr nachvollziehen, warum.
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1:0 gegen Stoke – Gregoritsch meldet an unserem Geburtstag Ansprüche an

6. August 2016

ff

1:0-Siegtorschütze Michael Gregoritsch, war auf neuer Position einer der Besten heute

Stadionsprecher Dirk Böge zögerte. Soll er den Namen vorlesen? Ja, er sollte. Sagte zumindest sein Co-Moderator Lotto King Karl. Und so stellte Böge die Nummer 17 dann doch noch vor: Zoltan Stieber. Und der Ungar dankte es – mit ’nem kurzen, netten Nicken. Nicht mehr. Ein kurzer Wink noch ins Publikum und schon war er wieder hinter seinen Noch-Teamkollegen verschwunden. Auch im Testspiel gegen Stoke City vor 23447 vielfach im neuen Pink gekleideten Zuschauern war der Linksfuß, der unmittelbar vor einem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern stehen soll, nicht mal mehr im 21-Mann-Kader. Verpasst hat er dabei allerdings auch nicht allzu viel. Denn das Spiel gegen anfänglich schnellere und am Ende stark abbauende Engländer war noch kein echtes Highlight. Obwohl der Tag ein solche verdient hätte. Warum? Ganz einfach: Matz ab feiert heute seinen 7. Geburtstag. Von daher den allerherzlichsten Glückwunsch uns allen, liebe Matzabber!!! Wobei ganz besonders Grüße von dieser Stelle natürlich an den Blog-Urvater Dieter Matz gehen, mit dem ich das Spiel im Volksparkstadion (wie eigentlich immer seit nunmehr 17 Jahren) Seite an Seite verfolgte. Wir haben das verflixte siebte Jahr Matz ab also heil hinter uns gebracht. Gut so. Noch besser: Wir dürfen uns auf ein spannendes achtes Jahr Matz ab freuen. Mit einem HSV, der mir weiterhin Hoffnung macht.
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Labbadia vor Heimpremiere gegen Stoke: „Wir wollen die Hoffnung der Fans weiter nähren“

5. August 2016

Es läuft - selbst bei denen, die augenscheinlich den größten Nachholbedarf haben: Bakery Jatta und Nabil Bahoui (v.l.) Celle, 03.08.2016, Fussball, Testspiel, Al Jazira Abu Dhabi - Hamburger SV

Es läuft – selbst bei denen, die augenscheinlich den größten Nachholbedarf haben: Bakery Jatta und Nabil Bahoui (v.l.)

Das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit Urlaub machen. Knapp 13 Tage bin ich jetzt raus – also fast. Denn zwischendurch ging es noch mal zum Abendblatt nach Hamburg zurück, um über die Ausgestaltung des Blogs in der neuen Saison zu diskutieren. Aber ansonsten blieb viel Zeit für die Familie, etwas Erholung und auch mal, um den HSV mit einer gewissen Distanz zu betrachten. Anstatt immer mittendrin zu stecken und den Wald vor lauter Bäumen nicht zu sehen, endlich mal wieder Fußball dann, wenn man es will – und nicht, weil man es eh muss. Und wisst Ihr was? Der HSV war trotzdem jeden Tag Thema. Weil ich es irgendwie immer will. Jeden Abend habe ich Lars’ Blogs verschlungen und mich darüber gefreut, dass sich vieles schon verbessert hat und vieles auf einem guten Weg ist. Denn rosarot hin oder her, dieser Kader hat mehr Potenzial als wir angesichts der ursprünglichen finanziellen Situation der HSV AG hätten erwarten können. Kühne sei Dank, ganz klar. Und der Beharrlichkeit eines Filip Kostics, den ich in den Spielen als absolut die Verstärkung gesehen habe, die ich schon vorher durch ihn erwartet hatte. Deshalb bleibe ich auch dabei, dass ich diese 14-Millionen-Investition sportlich rentieren wird und sich sein Wert hier noch steigern wird.
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Der HSV durch die rosarote Brille

4. August 2016

Er kann es tragen - Dennis Diekmeier im neuen pinken Trikot. Fotos: Witters

Er kann es tragen – Dennis Diekmeier im neuen pinken Trikot. Fotos: Witters

Wenn nicht heute, wann dann soll man bitteschön den HSV mal durch die rosarote Brille betrachten! Ja, es ist als Nutzer sozialer Medien, als Fernseh-Gucker oder Radio-Hörer nicht so einfach, dem Tag des pinken Trikots beim HSV auszuweichen. Die PR läuft auf vollen Touren, und was der Verkauf vieler Trikots bringen kann, das hat jüngst das Beispiel Manchester United gezeigt. Binnen weniger Tage, so heißt es, hätte ManU 89 Millionen Euro eingenommen durch den weltweiten Verkauf von Ibrahimovic-Trikots. Diese Investition scheint sich also finanziell zu lohnen, wobei man sich schon fragt, welche sportliche Strategie Manchester United verfolgt. Da wird ein Bastian Schweinsteiger aussortiert, weil er überm Zenit ist – und auf der anderen Seite ruhen nun die Hoffnungen auf einem drei Jahre älteren Ibrahimovic. Aber gut – der Schwede ist nach wie vor Weltklasse, fragt sich allerdings nur, wie lange noch.

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5:1 gegen Al Jazira – und erster Rüffel für Halilovic

3. August 2016

Torschütze gegen Al Jazira: Luca Waldschmidt. Fotos: Witters

Torschütze gegen Al Jazira: Luca Waldschmidt. Fotos: Witters

So stellt man sich das vor am Ende eines Trainingslagers. Trotz schwerer Beine war Spielfreude zu erkennen – und vor allem Freude am Toreschießen beim HSV. Je mehr die Kräfte beim Gegner, dem Al Jazira Club aus Abu Dhabi, schwanden, desto größer schien die Lust des HSV zu sein. Da Bruno Labbadia seine Mannschaft fast komplett durchwechselte, konnte sich fast jeder noch einmal verausgaben. Am Vormittag hatte Bruno Labbadia nur ein lockeres Anschwitzen für seine Profis vorgesehen – das war’s. Offenbar wollte der Trainer am Abend in Celle eine Steigerung sehen im Vergleich zum Bochum-Spiel am vergangenen Freitag. Im Stadion des Bezirksligisten TuS Celle FC ging es dessen ungeachtet schleppend los für den HSV. Auf zugegeben nicht gerade frisch gemähtem Geläuf lief bei den Hamburgern anfangs nicht viel zusammen. Schon in der 6. Minute gab es einen Pfostenschuss der Araber. Mathenia im Glück – doch in der 34. Minute half auch der Pfosten nicht mehr. Nach einem Abspielfehler von Alen Halilovic schaltete Al Jazira, trainiert übrigens von dem bekannten Niederländer Henk ten Cate, schneller und der Ex-Schalker Jefferson Farfan besorgte mit einem trockenen 12-Meter-Schuss das 0:1.

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Kostic sind die 14 Millionen egal…

2. August 2016

Regentanz: Filip Kostic mit Bobby Wood. Fotos: Witters

Regentanz: Filip Kostic mit Bobby Wood. Fotos: Witters

Was für ein Wahnsinn. Mehr als 50 Millionen Euro legt Manchester City hin, um Leroy Sane von Schalke 04 zu kaufen. 50 Millionen für einen 20-Jährigen, der unbestritten ein riesiges Talent ist, der seine Wettkampfhärte aber beispielsweise noch nicht bei einer Europameisterschaft unter Beweis stellen konnte und durfte. Für einen unfertigen Spieler also. Das Potential ist unbestritten, aber ManCity legt mal eben doppelt so viel hin wie für Ilkay Gündogan. Payet und Mkytarian liegen bei einem Marktwert von 30 Millionen – nun gut, und Sane ist um einiges teurer. Ohne Zweifel ziehen die Marktpreise durch die Explosion bei den englischen Fernseh-Geldern an. Und ziemlich sicher wird es noch weiter nach oben gehen, auch durch den neuen Fernsehvertrag in der Bundesliga, der ebenfalls gewaltige Einnahmen-Steigerungen für die Vereine der Ersten und Zweiten Bundesliga verspricht. Vor einigen Tagen wurde HSV-Chef Dietmar Beiersdorfer im Trainingslager in Harsewinkel gefragt, wie es eigentlich mit dem Vorhaben des Clubs aussieht, den Gehaltsetat der Profi-Mannschaft auf unter 40 Millionen Euro zu senken. Das sei schwierig, sagte Beiersdorfer. Wahrscheinlich ist es sogar unmöglich, und weil sowieso Gehälter von neuen Spielern von Klaus-Michael Kühne übernommen werden, ist das Thema „Gehaltssenkung“ beim HSV nicht mehr aktuell. Hamburg wird mitspielen im internationalen Wettrennen.

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Neuer Lasogga dank Lachs und Thunfisch?

1. August 2016

Pierre Michel Lasogga beim Foto-Termin in Harsewinkel. Fotos: Witters

Pierre Michel Lasogga beim Foto-Termin in Harsewinkel. Fotos: Witters

Viel deutlicher hätten die Zeichen der Unzufriedenheit von der HSV-Führung gar nicht kommen können. Mit Bobby Wood von Union Berlin und Luca Waldschmidt von Eintracht Frankfurt wurden gleich zwei potentielle neue Mittelstürmer für den HSV geholt. Knapp fünf Millionen Euro blätterte der HSV für die beiden auf den Tisch. Wer von den beiden Neuen könnte das Rennen um den einen Startplatz machen? Im Moment sieht es so aus, dass einer der „Alten“ die Nase vorn hat. Pierre Michel Lasogga präsentiert sich im Trainingslager in Harsewinkel in guter körperlicher Verfassung. Man hört ihn übermütig über den Trainingsplatz schreien und wenn es darum geht, beim Torabschluss zu glänzen, dann zeigt er seine Schusskraft. Beim Testspiel in Bochum (0:1) hatte er von den eingesetzten Stürmern – auch Sven Schipplock gehört dazu – mit einem Lattenschuss die beste Szene. „Ich fühle mich momentan sehr gut“, sagt Pierre Michael Lasogga. Der 24 Jahre alte Angreifer kann, wie er sagt, „jeden Tag Vollgas geben. Ich muss mich nicht durchschleppen, sondern kann die ganze Zeit gut trainieren“. Woran das liegt? „Man wird älter und weiß, was man dem Körper geben muss“, so Lasogga. Und dazu gehört auch bessere Ernährung.

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