Zum Glück gibts noch den HSV auf dem Platz…!

17. März 2017

Auf ihre Führungsqualitäten wird es morgen ankommen: Aaron Hunt und Kyriakos Papadopoulos (v.l.)

Blog Nummer zwei für heute. In aller Kürze…

Manchmal sind Statistiken dann doch sehr interessant, weil sie tatsächlich eine gewisse Aussagekraft haben. Wie diese: Seit 1995, wo die Drei-Punkte-Regelung eingeführt wurd, hatte nach 24 Spieltagen ein Tabellensechzehnter nie mehr Punkte als derzeit der HSV (26). Ein Team wie Leverkusen auf dem 10. Platz liegt nur gerade mal fünf Punkte vor dem Relegationsrang. Ein solches Punktepolster hatte in der letzten Saison nach 24 Spieltagen auch der VfB Stuttgart, heute kicken die Schwaben in der Zweiten Liga. Ergo: Selbst Frankfurt ist mit seinem aktuellen Neun-Punkte-Polster noch nicht komplett aus der Verlosung – insbesondere nicht, wenn die Hessen gegen den HSV verlieren sollten. So, wie sie die letzten fünf Bundesliga-Spiele verloren haben.
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Warum Ruhe, wenn es doch auch anders geht…

17. März 2017

Bringt sein Verhalten den HSV und sich in Schieflage? Ex-Vorstand Joachim Hilke

Sportlich läuft es, da müssen eben schnell andere Baustllen her. Irgendwie darf es beim HSV nie zu lange gut laufen, nie zu lange ruhig sein. Auch deshalb habe ich die Ruhe in den letzten Tagen so bewusst hervorgehoben. Man muss die wenigen Stunden einfach genießen – wer weiß schon, wann es wieder so kommt. Denn schon gestern Abend, nachdem ich den Vorstandsvorsitzenden mit seiner Aussage wörtlich genommen hatte, man werde der seit Monaten bekannten Duiskussion um Hilke/Match-IQ nicht nachträglich nachgehen, wurde die Kündigung des ehemaligen Vorstandsmitgliedes bekannt. Ebenso, dass man mit Match-IQ den jüngst bis 2018 verlängerten Vertrag per sofort beendet.
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Heute ist einer dieser Tage…

16. März 2017

Rückkehr in die Startelf oder doch erst einmal Bank? Nicolai Müller ist wieder dabei und steht am Sonnabend im Kader

Es gibt tatsächlich diese Tage. Diese Tage, an denen es nichts zu meckern gibt. Sportlich nicht – und auch die Verantwortlichen präsentieren sich derart souverän, wie man es sich seit langem hier gewünscht hat. Gut, als Kommentator(in) fällt einem immer wieder etwas ein, worüber sich trefflich diskutieren lässt. Klar, muss sein. Aber selbst bei etwas genauerer Betrachtung muss ich heute eingestehen, dass sich dieser HSV in seiner Außendarstellung gerade hervorragend macht. Heribert Bruchhagen federt in seinem Pressemarathon diese Woche jede Dissonanz zwischen ihm und seinen alten Frankfurter Vorstandskollegen locker ab und behält das Wesentliche im Vordergrund (s. Interview). Und Trainer Markus Gisdol hat nichts anderes zu verkünden, als dass bis auf Mergim Mavraj, der heute aber schon wieder Aufbautraining absolvieren konnte, alle Spieler wieder fit sind und spielen können. Auch Nicolai Müller.
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HSV-PK mit Gisdol vor Frankfurt – Bruchhagen will jubeln

16. März 2017

HSV-PK mit Gisdol:

Bruchhagen: Ich will gegen meinen Ex-Club jubeln:

Die Causa Wood ist unvermeidbar

15. März 2017

Bobby Wood ist in aller Munde – und ihn freut es. Dem HSV kann das teuer zu stehen kommen.

Heute möchte ich einmal mit einem Zitat beginnen, das ich bei meinen Kollegen in der Mopo gelesen habe. Es stammt von Jürgen Klinsmann, der Bobby Wood als Fußballer besser kennen dürfte, als die meisten hier: „Ich würde ihm nicht raten, sofort zu wechseln. Der HSV ist doch eine große Nummer, hat ein wundervolles Stadion und tolle Fans. Die Leute lieben ihren HSV – und sie lieben jetzt auch Bobby. Für ihn ist der HSV nicht einfach nur eine Durchgangsstation! Auch wenn es für Bobby zurzeit gut läuft, ist der Schritt in die Bundesliga – und auch in eine Weltstadt wie Hamburg – ein gewaltig großer für ihn. Bobby sollte nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen. Er muss jetzt für ein paar Jahre Konstanz zeigen und dann kann man schauen. Der HSV tut ihm gerade gut. Er braucht das Wohlfühlumfeld. Und das haben die Hamburger mit viel Akribie für ihn geschaffen. Ich weiß, dass Markus Gisdol und Bernhard Peters sich gut um ihn kümmern. So kann er seine maximale Leistung abrufen.“ Der ehemalige US-Nationaltrainer sagt dabei das, was man sich von einem guten Berater auch erhofft – und was man von den meisten Beratern eben nicht erwarten darf. Leider.
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Aller guten Dinge sind drei (Erbstücke)

14. März 2017

Auf dem richtigen Weg: HSV-Trainer Markus Gisdol

Die Diskussion um Neue wird beim HSV eines der Themen bleiben, die immer interessant sind. In ihnen wird das Heilmittel gesehen, vorhandene Schwächen mit einem Wisch zu beheben. Ein Trugschluss, wie es sich hier in Hamburg in den letzten Jahren nur allzu oft bewiesen hat. Und ehrlich gesagt sind diese Diskussionen natürlich bei denen am lautesten, wo man in den letzten Jahren die meisten schlechten Erfahrungen gemacht hat. Bei Hertha war das so, in Bremen, Wolfsburg und natürlich bei uns in Hamburg ist das auch aktuell wieder so. Oder ist nur so gewesen?
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Bobby Wood – ein starkes Zeichen für eine bessere Zukunft

13. März 2017

Der überragende Mann im Moment war auch von Gladbachs guter Abwehr nicht in den Griff zu bekommen: Bobby Wood (r.)

Es tut einfach mal gut, sich über einen Sieg freuen zu können, der auch in seiner Art des Zustandekommens komplett verdient war. Über einen Sieg – das sage ich hier noch mal ganz deutlich, um entstandenen Fehlinterpretationen zu begegnen -, den ich nicht den Ausfällen der Gladbacher oder deren schwacher Leistung zuschreiben will und auch nicht werde. Denn diesen Sieg hat sich der HSV hart verdient,  weil er gut funktioniert hat. Sehr gut in einigen Phasen sogar, wie nicht nur ich finde. Auch Trainer Markus Gisdol fand das und sprach es sogar mal aus. Dabei ist der HSV-Trainer eher bekannt dafür, sparsam mit Komplimenten zu sein. Insbesondere mit Einzellob.

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Ebenso wichtiges wie verdientes 2:1 gegen Gladbach – das war richtig gut

12. März 2017

So einen wie ihn hatte der HSV lange nicht mehr: Bobby Wood, hier sein Jubel nach seinem Treffer zum 2:1

Kalt war es auf der Tribüne, aber heute absolut ertragbar, weil unten auf dem Rasen das zu sehen war, was ich mir lange gewünscht hatte: Dominanter HSV-Fußball. Hier und da mit Schwächen, die es noch abzustellen gilt – aber erfolgreich. Mit 2:1 gewann der HSV heute hochverdient gegen Mönchengladbach durch die Tore von Kostic und Wood. Die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol zog somit punktetechnisch mit Wolfsburg sowie Werder Bremen gleich und verkürzte den Abstand auf Tabellenplatz 13 (Augsburg, 28 Punkte) auf nunmehr zwei, sowie auf den Tabellenelften Mainz (29 Punkte). Und das mit einem Spiel, das einfach gut war – also vom HSV.
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Mach et nochma‘, Aaron…!

11. März 2017

Lässt Trainer Markus Gisdol Ostrzolek gegen Gladbach draußen? Unwahrscheinlichlich – aber vieles deutet daraufhin.

Auch nach fünf Tagen ohne HSV weiß ich noch, dass der Trend des HSV aktuell durchaus positiv ist, ganz klar. Drei der letzten fünf Bundesliga-Partien wurden gewonnen – das sind genauso viele Siege wie in den ersten 18 Saisonspielen zusammen. Dennoch hat der HSV noch nichts erreicht, ist gerade mal punktgleich mit dem Tabellen-15., dem VfL Wolfsburg und angenehme fünf Zähler von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. So groß war das Polster in dieser Spielzeit zuvor zwar noch nicht. Aber Trainer Markus Gisdol lässt weiterhin keine Möglichkeit aus, zu betonen, dass der Relegationsplatz nicht sein Anspruch ist. Auch deshalb wirkt er weiterhin sehr angespannt. Insbesondere ob der Situation, am Sonntag im letzten Spiel des Spieltages mal wieder nachlegen zu müssen.
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