Drmic ist da, der Sanogo-Deal platzt in letzter Sekunde – dafür überrascht der HSV mit Bahoui

1. Februar 2016

Josip Drmic bleibt bis zum Sommer auf Leihbasis

Josip Drmic bleibt bis zum Sommer auf Leihbasis

***21.14 Uhr ergänzt mit Knäbel-Zitat zum Sanogo-Deal im 4. Absatz und Video Bahoui*** Das Geheimnis ist gelüftet. Und spektakulär ist es zwar erst einmal nicht – das muss es aber auch gar nicht sein. Vielmehr geht es darum, dass der HSV eine Lösung für sein Offensivproblem findet. Und mit Josip Drmic hat man da sportlich eine interessante Lösung gefunden, da der Schweizer genau das mitbringt, was ansonsten beim HSV fehlt: Fußballerische und läuferische Fähigkeiten als Stürmer. Allein die Tatsache, dass der HSV mit 1,2 Millionen Euro Leihgebühr zuzüglich Gehaltsanteile (rund 500000 Euro bis Saisonende) fast das ganze Geld aus dem Verkauf von Marcelo Diaz ausgegeben hat, treibt mir Sorgenfalten auf die Stirn. Denn der Angreifer wurde nur bis Saisonende von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen. Das heißt: Ein Diaz mit einem laufenden Vertrag wird durch einen Spieler ersetzt, der nach sechs Monaten die finanziellen Mittel aufgebraucht hat und ohne Kaufoption wieder weg ist. Im Gegensatz zum zweiten Neuen, dessen Verpflichtung viele überraschte: Nabil Bahoui. Der schwedische Ex-Nationalspieler wechselt ablösefrei aus Saudi-Arabien nach Hamburg und unterschrieb heute bis 2018.
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Labbadia: „Nicht von Angst leiten lassen!“ ******Drmic kommt*****

31. Januar 2016

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Das Rätsel ist gelöst. Josip Drmic ist der neue Stürmer des HSV. Wie der HSV mitteilte, kommt der Schweizer Stürmer zum Medizin-Check nach Hamburg. Danach soll er einen Leihvertrag bis Saisonende erhalten. Bereits im vergangenen Jahr hatte Sportchef Peter Knäbel kräftig an Drmic gebaggert. Sein damaliger Verein Bayer Leverkusen hat ihn aber nicht freigegeben. Nun ist Drmic in Mönchengladbach (Vertrag bis 2019) und konnte im zweiten Anlauf nach Hamburg geholt werden. Noch ein Gerücht: Mittelfeldspieler Gökhan Inler (31, Leicester City) werde vom HSV umworben.
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Frust bei Ivo Ilicevic über die vergebene Chance zur Führung

Frust bei Ivo Ilicevic über die vergebene Chance zur Führung

Mit nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen, zwei Niederlagen zum Rückrunden-Start und dazu noch dieser Minus-Leistung in Stuttgart hat sich der HSV seine sportliche Krise genommen. Sie führt dazu, dass nach dem 1:2 beim VfB Stuttgart und dem damit verbundenen zusammenschmelzen des Vorsprungs auf Relegationsrang 16 auf drei Punkte Alarmstufe Gelb ausgerufen wird rund um den Hamburger Volkspark. Nur zwei Punkte mehr hat der HSV auf dem Konto im Vergleich zum 19. Spieltag der vorigen Saison. „Es kann alles sehr schnell gehen, wenn wir so spielen wie in Stuttgart“, sagte Kapitän Johan Djourou. Und Regisseur Aaron Hunt meinte zum drohenden Abstiegskampf: „Wir haben ja nie etwas anderes gesagt. Wir wollten Punkte sammeln, um Vorsprung nach unten zu sammeln. Nun müssen wir so schnell wie möglich aus den Fehlern lernen und dürfen uns nicht verrückt machen lassen.“ Ein neuer Spieler könnte helfen – morgen um 18 Uhr endet das Transferfenster, und der HSV will bis dahin etwas hinbekommen.

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1:2 – der HSV verliert auch in Stuttgart

30. Januar 2016

Sinnbildlich: Ivo Ilicevic ärgert sich über eine dumme, aber verdiente Niederlage

Sinnbildlich: Ivo Ilicevic ärgert sich über eine dumme, aber verdiente Niederlage

Das war kein hochklassiges Spiel – aber ein sehr interessantes Spiel. Zunächst sah alles nach einem glücklichen Punkt für den HSV aus – dann alles nach einem Sieg für den VfB, um nach dem völlig überraschenden Ausgleich für den HSV wieder zu kippen. Leider aber verpasste es der heute taktisch undiszipliniert und körperlich unterlegene HSV beim stärker werdenden VfB Stuttgart, den einen Punkt festzuhalten und kassierte unmittelbar vor dem Abpfiff das 1:2. Und so sind es nach der zweiten Niederlage im zweiten Rückrundenspiel und insgesamt nur einen Punkt aus den jahresübergreifend letzten fünf Spielen plötzlich nur noch drei Punkte bis zum Relegationsplatz, den Werder Bremen (19 Punkte) belegt. Vor allem aber war es spielerisch und in Sachen taktischer Disziplin ein Rückschritt.
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Wo Sorgen berechtigt sind – und wo nicht

29. Januar 2016

Ergebnis des packenden Hinspiels. Und diesmal?

Ergebnis des packenden Hinspiels. Und diesmal?

HSV-Trainer Bruno Labbadia hatte die Frage auf der gestrigen Pressekonferenz, ob die Partie beim VfB Stuttgart ein Schlüsselspiel für die gesamte Rückrunde werden könnte, professionell beiseite geschoben. Jedes Spiel sei ein Schlüsselspiel, in jeder Partie gebe es ausreichend Druck. Faktisch ist das nicht zu bestreiten, und doch weiß Bruno Labbadia wie jeder andere, der am HSV interessiert ist: Geht das schief morgen in der Mercedes-Benz-Arena, dann geht es wieder los. Die Angst, in den Strudel da hinten hinein zu geraten. Nur noch einen Punkt stünde der HSV vor dem VfB – insbesondere nach den (aus HSV-Sicht) wenig begeisternden Ergebnissen des vorigen Wochenendes wäre der HSV wieder mit in der Verlosung. Irgendwie wäre dieses Szenario die Fortsetzung einer nicht gerade ebenmäßigen Rückrunden-Vorbereitung sowie einer bisher nicht von Erfolg gekrönten Suche nach neuen Spielern. Doch: Wer sagt eigentlich, dass es so schlecht kommen muss? Es gibt nämlich auch Anzeichen dafür, dass allzu große Sorgen um den HSV übertrieben sind.

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Sporting lässt Mané nicht zum HSV – was ist Knäbels Plan B?

28. Januar 2016

Wieder auf die Nase gefallen - aber weiter gut drauf: Wie Co-Trainer Eddy Soezer beim Curling, Turnier "Bundesliga goes curling" ist auch Peter Knäbel weiter zuversichtlich

Wieder auf die Nase gefallen – aber weiter gut drauf: Wie Co-Trainer Eddy Soezer beim Curling, Turnier “Bundesliga goes curling” ist auch Peter Knäbel weiter zuversichtlich

Jetzt wird es noch mal spannend. Ungewollt spannend, nachdem sich der HSV offiziell vom Transfer des portugiesischen U21-Nationalspieer Carlos Mané verabschiedet hat. Ebenso wie ich mich von meinem Tweet, in dem ich den Wechsel als „durch“ bezeichnet hatte. Ich hatte meiner Quelle vertraut – bis Sportings Vorstand ein zweites Angebot aus Anderlecht präsentierte. Dabei spielte ein „Unterhändler“ – Mané hatte sich vor längerem von seinem Berater getrennt und sich anschließend von einem Familienmitglied managen lassen – offenbar eine Schlüsselrolle: Lucien D’Onofrio. Der Belgier soll das Anderlecht-Angebot aufgetan und eingereicht haben. Gegen den Willen des Spielers.
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HSV-Pressekonferenz vor Stuttgart-Spiel

28. Januar 2016

Zu Carlos Mané äußerte sich Bruno Labbadia nebulös. Bei Ivo Iličević war er dagegen überraschend klar:”Wir konnten und wollten ihm kein Angebot machen”. Emir Spahic fällt wegen seiner Verletzung noch länger aus.

Mané will weiter zum HSV – und der HSV will Mané

27. Januar 2016

Scheint aber mit dem Druck klar zu kommen: Peter Knaebel

Scheint aber mit dem Druck klar zu kommen: Peter Knaebel

So läuft es manchmal. Besser denn je – aber eben nicht gut genug, um die eigenen Forderungen durchzusetzen. Nicht einmal annähernd. Denn der HSV baut um, was nach Heiko Westermann, Marcel Jansen, Rafael van der Vaart, Maxi Beister und Co. Bewiesen – und was im Sommer also Ivo Ilicevic trifft. Und das, obgleich der das erste Mal einen längeren Zeitraum ohne Verletzung auf dem Platz stehen konnte. Dem Vernehmen nach will/wollte der HSV den Kroaten gern halten – es scheiterte allerdings an unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen. Ilicevic wollte knapp zwei Millionen Euro für drei Jahre bekommen – was weit über der Marke des HSV liegt. Daher die Absage des HSV, ohne überhaupt erst großartig in die Verhandlungen einzutreten.
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Hoffen auf Müller, warten auf Mané – aber Traore kommt nicht

26. Januar 2016

Hoffnungsträger fürs Konterspiel: Nicolai Mueller (l.)

Hoffnungsträger fürs Konterspiel: Nicolai Mueller (l.)

Er mag es nicht. Das merkt man ihm an – und das ist auch völlig okay. Zumal er gute Leistungen bringt. Und dennoch stellte sich Nicolai Müller heute unseren Fragen. Der Mann, der als potenzieller (und zuvor berufener) Nationalspieler zum HSV gewechselt war und ein erstes Jahr hinlegte, das sportlich für die Mannschaft aber insbesondere auch für ihn zum vergessen war. Immer wieder wurde er zuletzt darauf angesprochen und gefragt, was jetzt anders ist. Eine Frage, die Müller müde ist zu beantworten. „Ich habe sie auch echt schon so oft beantwortet und gesagt, dass es nicht irgendetwas war, sondern alles zusammen. Dass ich mich wohlfühle, das Vertrauen bekomme und gesund bin. Jetzt habe ich keine Lust mehr, darüber zu sprechen. Ich will nicht mehr über die alte Saison reden. Die ist vorbei. Zum Glück. Ich gucke einfach nur noch nach vorn.“
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Der HSV braucht mehr Tempo – und das möglichst schnell

25. Januar 2016

Ihm fehlt es fußballerisch - aber er ist (noch?) der einzige Sprinter im Sturmzentrum: Artjoms Rudnevs

Ihm fehlt es fußballerisch – aber er ist (noch?) der einzige Sprinter im Sturmzentrum: Artjoms Rudnevs

Es wäre wie gemalt – kaum ist er raus, darf er wieder ran. Und das im ersten Duell beim Exklub. „In Stuttgart plötzlich als Gegner aufzulaufen, wird sicher ein etwas komisches, besonderes Gefühl. Und natürlich würde ich mich freuen. Aber noch ist es nicht entscheiden. Der Trainer macht das – und ich gebe im Training bis dahin Gas. Immer“, so Gotoku Sakai, der gegen den FC Bayern München seinen vor der Winterpause erarbeitete Platz als Rechtsverteidiger wieder an Dennis Diekmeier abtreten musste. Heute, im ersten Training der Woche vor dem Duell beim VfB Stuttgart, ist Diekmeier mit einer Magen-Darm-Grippe krank und Sakai durfte im vermeintlichen A-Team wieder ran.
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