Interview: Mathenia vor dem Duell mit seinem Exklub Darmstadt

19. April 2017

Moin, moin, liebe Matzabberinnen und Matzabber!

Vorab das heutige Interview (Vielen lieben Dank dafür, Rasmus!) mit HSV-Keeper Christian Mathenia.

Ich werde mich gegen 19 Uhr selbstverständlich noch mal mit einem Update zum heutigen Tag bei Euch melden.

Bis dahin viel Spaß mit Christian Mathenia!
Scholle

Hoffnungsträger Gisdol – für heute wie für morgen

18. April 2017

Der HSV hat sie wieder nicht: Die Möglichkeit, frühzeitig die Erste Liga zu planen. Die Niederlage am Sonntag in Bremen hat die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol wieder in Schlagweite zu einem direkten Abstiegsplatz katapultiert. Und selbst ein Sieg am Sonnabend gegen Darmstadt heißt noch nichts. Das wiederum bedeutet, dass der HSV weiterhin höchst sensibel mit seinen Spielern umgehen muss. Immerhin könnte der HSV plötzlich in die Situation kommen, im alles entscheidenden Moment auf jene eben noch degradierten Spieler zurückgreifen zu müssen. Soll heißen: Es darf noch nicht einmal gesagt werden, was intern besprochen wurde bzw. was gedacht wird. Völlig normales Vorgehen. Dennoch, das muss allen klar sein, wenn man diesen HSV entwickeln will, muss im Sommer dieser Schnitt gemacht werden. Wie eigentlich jedes Jahr.
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Sakais starke Geste unterstreicht, dass dieser HSV lebt

17. April 2017

Gotoku Sakai, hier nach dem Abpfiff in Bremen, schrieb einen beachtlichen, offenen Brief an die Fans.

Ohja, das war tatsächlich nicht viel in Bremen. Diesmal fehlte es an dem, was es zuletzt mehr als genug zu sehen gab: Leidenschaft. „Herz kann jeder“, sagen die einen. Und ich sage: Diese Mannschaft hat Herz. In den letzten Monaten hat Trainer Markus Gisdol mit seinen Entscheidungen der Mannschaft eine Linie vorgegeben, die diese konsequent einhält. „Keiner ist wichtiger als der andere“, so das Motto. Und dass die Spieler verstanden hat, was der Trainer von ihnen will, darin bestätigte mich auch noch einmal der offene Brief von HSV-Kapitän Gotoku Sakai, den er via „Instagram“ veröffentlichte. Dieser Brief summiert mit etlichen anderen Dingen der letzten Wochen zeigt mir zumindest, dass den Spielern nicht alles egal ist und dass sie sich sehr wohl in der Pflicht sieht und weiß, wem sie etwas schuldig ist. Eine starke Geste des Japaners, die gerade im Hinblick auf die nächsten Wochen noch einmal für Antrieb auf allen Ebenen sorgen könnte. Aber lest selbst:
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HSV verliert das Nordderby verdient – und muss wieder nachlegen

16. April 2017

„Und?“, war die mir am meisten gestellte Frage, und ich wusste die Antwort ab heute Mittag: „Nein, Bobby Wood ist nicht einmal im Kader, ergo kann er auch nicht spielen.“ Er habe eine Einblutung im Knie, schrieben meine Kollegen von der Mopo. Von HSV-Seite hieß es, Wood habe eine Prellung mit etwas Flüssigkeit im Knie und man wolle kein unnötiges Risiko eingehen. Nächste Woche gegen Darmstadt soll er aber wieder dabei sein können, so die Ansage. Allein, er fehlte heute. Für ihn rückte wie erwartet Michael Gregoritsch in die Startelf. Und der konnte am Ende trotz seines vierten Treffers im vierten Nordderby für den HSV auch nicht verhindern, dass der HSV am Ende in Bremen verdient mit 1:2 verlor.
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Weiter zartes Hoffen auf Wood – Konkurrenz legt vor

15. April 2017

Stürmt er morgen doch? Bobby Wood fehlte die ganze Woche im Training, reiste aber als 19. Mann mit nach Bremen

Alles war auf das gerichtet, was nicht da war: Bobby Wood. Kann er spielen? Fällt er aus? Die ganze letzte Woche ging es beim HSV fast nur um diese eine Personalie. Und heute nun die Entscheidung. Dachten alle. Als Trainer Markus Gisdol seine Mannschaft um 15 Uhr zum Abschlusstraining in den Schneeregen/Hagel“/Sturm führte, fehlte der beste HSV-Angreifer. Wood war nicht dabei – und dürfte dafür ausfallen. Oder? Nein, noch nicht. Und allein die Tatsache, dass selbst jetzt noch nicht zu 100 Prozent sicher war, dass er ausfällt, zeigt schon, wie außergewöhnlich wichtig dieser Spieler inzwischen schon ist. Bei jedem anderen Spieler hätte sich seine Einsetzbarkeit mit der Trainingsteilnahme beim Abschlusstraining bestätigt – oder eben erledigt.
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Geheimniskrämerei um Wood – und Hunt freut sich auf Derby-Premiere

14. April 2017

Wollen am Sonnabend wieder zusammen jubeln, aber werden sie das auch? Aaron Hunt und Bobby Wood (r.)

Es bleibt eng. Auch heute konnte Bobby Wood noch nicht mit der Mannschaft mittrainieren. Oder sollte er noch nicht? Auf jeden Fall hoffen sie beim HSV weiterhin auf den Einsatz des US-Angreifers am Sonntag in Bremen und scheinen nicht wirklich sagen zu wollen, was Wood überhaupt hat. „Sagen wir nicht“, war die spontane Antwort Gisdols auf die Frage nach dem besten HSV-Angreifer, ehe er dann doch von einem Schlag aufs Knie erzählte und versuchte, dem Thema die Brisanz zu nehmen. Wood sei – selbst wenn er in Bremen nicht spielen könne, spätestens die Woche danach wieder auflaufen. Wobei mir das schon ein wenig Sorgen machte. Denn obgleich Michael Gregoritsch bekanntermaßen als Ersatz bereitstünde und gerade gegen Bremen zuletzt erfolgreich mitwirkte, wäre Woods Ausfall nach den Ausfällen von Rene Adler und Nicolai Müller für mich das schlimmstmögliche Szenario.
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HSV-PK vor dem Nordderby bei Werder Bremen

14. April 2017

„Liebe neu entfacht“: HSV-Trainer Markus Gisdols emotionale Rede über die Entwicklung zwischen Mannschaft und Fans.

Im Schongang zum Derbysieg

13. April 2017

In der Ruhe liegt die Kraft: Trainer Markus Gisdol
schont seine Spieler vor dem Nordderby

 

29 Minuten – das war es schon. Länger weilten die Jungs von Trainer Markus Gisdol heute bei der letzten öffentlichen Einheizt. Ein wenig Warmmachen, Kreisspiel – und rein ging’s. Trainer Gisdol überbeansprucht seine Spieler nicht – stattdessen schont er sie vor dem Nordderby. Und während Johan Djourou (Wasser in der Bauchmuskulatur) verletzt aussetzte, wurden Bobby Wood, Douglas Santos und der für Sonntag eh gelbgesperrte Kyriakos Papadopoulos geschont und blieben von vornherein bei der Behandlung. Wobei Woods Kniereizung bis zum Sonntag in den Griff bekommen werden soll, damit er ebenso wie Santos und Gideon Jung, der voraussichtlich neben Mergim Mavraj in der Innenverteidigung beginnen wird, in Bremen dabei sein kann. Gisdol will kein Risiko eingehen. Zum Derbysieg schonen sozusagen. Ob dieser Weg funktioniert, bleibt abzuwarten.

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„Wir lassen uns unser Derby nicht nehmen!“

12. April 2017

Das Dortmunder Stadion am Dienstagabend

Zum wiederholten Mal haben Attentäter die große Bühne Fußball benutzt, um gewaltsam auf ihre Sache aufmerksam zu machen. Die Sprengsätze in Dortmund, die den spanischen Verteidiger Marc Bartra schwer an der Hand verletzt haben, und die darüber hinaus einem Polizei-Beamten einen Schock und ein Knalltrauma zufügten, sind nicht der erste Vorfall. Weil es schwierig ist, wegen der umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen im direkten Umfeld eines Stadions aktiv zu werden, suchen Gewalttäter offenbar andere Möglichkeiten. So wie am Dienstagabend, als der Angriff in öffentlichem Raum erfolgte. Die Solidaritätsbekundungen mit dem BVB und mit den Verletzten sind zahlreich und groß, und mit Sicherheit wird sich auch durch diesen Anschlag nichts daran ändern, dass Menschen mit Freude ins Stadion gehen. Heute sicherlich in Dortmund, aber auch in München später am Abend, mit einem mulmigen Gefühl – ebenso wie am Ostersonntag im Bremer Weserstadion. Man ist sensibilisiert. Der Besuch ist nicht nur mehr der übliche Gang zu einem spannenden Spiel, sondern zugleich auch ein Bekenntnis. Und zwar dafür, nicht klein beizugeben und nicht vor terroristischen oder sonstigen Anschlägen einzuknicken. Ein friedliches Nordderby am Ostersonntag mit Einigkeit beider Fanlager in dieser Hinsicht wäre solch ein Bekenntnis.

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