Marcus Scholz zu Markus Gisdol

26. September 2016

HSV-Experte Markus Scholz schildert seine Eindrücke von dem neuen HSV-Trainer Markus Gisdol nach dessen erster Pressekonferenz für den Hamburger SV.

HSV-Pressekonferenz mit Markus Gisdol und Dietmar Beiersdorfer

26. September 2016

Gisdol-Verpflichtung perfekt – Vertrag auf eigenen Wunsch zunächst nur bis Juni 2017

25. September 2016

Neuer HSV-Trainer: Markus Gisdol unterschrieb heute - auf eigenen Wunsch - einen Vertrag bis Saisonende

Neuer HSV-Trainer: Markus Gisdol unterschrieb heute – auf eigenen Wunsch – einen Vertrag vorerst bis Saisonende

So, das musste dann ja noch passieren. Kaum lässt Lars nach einem Arbeitstag der zweifellos stressigeren Sorte am späten Abend den Stift fallen und hofft auf etwas Ruhe bis morgen, vermeldet der HSV die Verpflichtung des neuen Cheftrainers. Und die wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Aber lest selbst, wie es der HSV heute Abend via Pressemitteilung verkündet hat:

HSV verpflichtet Trainer Markus Gisdol

Der Vorstand einigt sich mit dem Fußball-Lehrer und zwei Co-Trainern – offizielle Vorstellung am Montag.

Der HSV hat einen neuen Bundesliga-Trainer. Der Vorstand der Rothosen verpflichtete am Sonntagabend (25. September) Markus Gisdol, der ab sofort die sportlichen Geschicke des Bundesligateams lenkt und am morgigen Montag (26. September) offiziell vorgestellt wird. Gisdol, der bis Oktober 2015 Cheftrainer der TSG Hoffenheim war, wird gemeinsam mit seinen Co-Trainern Frank Fröhling und Frank Kaspari am Montagnachmittag die erste Einheit mit den Profis absolvieren. Der 47-jährige Fußball-Lehrer reiste am Sonntag zu Verhandlungen nach Hamburg und unterzeichnete auf eigenen Wunsch zunächst einen Vertrag bis zum 30. Juni 2017.

Wir melden uns dann morgen entweder direkt von der Präsentation – sofern es in Form einer Pressekonferenz passiert – oder spätestens nach dem ersten Training des neuen Cheftrainers. Gute Nacht! Und zwar jetzt wirklich…

Scholle

Rauswurf auf Raten perfekt – Gisdol kommt

25. September 2016

Labbadia geht, Gisdol kommt

Labbadia geht, Gisdol kommt

Heute Vormittag gegen 10 Uhr war es soweit. Dietmar Beiersdorfer griff zum Telefonhörer und drückte auf die Taste mit der Nummer von Bruno Labbadia. In kurzen Worten erläuterte der Vorstands-Vorsitzende seinem leitenden Angestellten, dass er freigestellt ist. Die Ära Bruno Labbadia ist damit nach nicht einmal 18 Monaten beendet. „Sein Name wird immer mit der Rettung 2015 verbunden bleiben“, so Beiersdorfer. „Ich bin Bruno sehr dankbar.“ Weil es aber nicht um Einzelschicksale gehe, nicht um Labbadia und auch nicht um Beiersdorfer, habe er handeln müssen. „Ich mache mir Sorgen um unser Offensivspiel und habe keine Zukunft mehr gesehen in dieser Konstellation“, sagte Dietmar Beiersdorfer. Der Rauswurf auf Raten ist also vollzogen und Markus Gisdol ist im Anflug. Aber wie so häufig beim HSV gibt es in der ganzen Geschichte eigentlich nur Verlierer.

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Video-Interview: Dietmar Beiersdorfer zur Entlassung Bruno Labbadias

25. September 2016

Bevor Lars Euch nachher mit dem Tagesaktuellen versorgt, anbei schon einmal die offizielle Stellungnahme von HSV-Vorstandsboss Dietmer Beiersdorfer zur Beurlaubung von Bruno Labbadia. Der HSV-Boss spricht über die Beweggründe, den Trainer zu beurlauben und versucht zu erklären, weshalb sich die Entlassung über einen längeren Zeitraum erstreckte. Zudem spricht Beiersdorfer über Labbadias designierten Nachfolger, der den Spielern nach meinen Informationen den morgigen freien Tag streichen will, um sie kennenlernen zu können und jede Minute bis zum ersten Spiel am kommenden Sonnabend bei Hertha BSC nutzen will. Läuft alles wie geplant, unterschreibt der Neue noch heute seinen Vertrag und soll morgen offiziell vorgestellt werden: Markus Gisdol. Aber dazu später mehr. Anbei das Videointerview mit Beiersdorfer in zwei Teilen, um es für Euch schneller hochladen zu können. Bis später!
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Bitteres 0:1 gegen Bayern – was passiert mit Trainer Labbadia?

24. September 2016

Darf er nach dem guten Spiel doch erst einmal bleiben? Trainer Bruno Labbadia

Darf er nach dem guten Spiel doch erst einmal bleiben? Trainer Bruno Labbadia

Von einem knappen 0:2 bis hin zu 0:11 waren die Tipps vieler Kollegen vor dem Spiel. Alle erwarteten einen durch Misserfolge wenig selbstbewussten und durch die Trainerdiskussion geschwächten HSV gegen die beste Mannschaft Deutschlands. Viele rechneten damit, dass hier und heute der letzte Akt einer sich leidig und unwürdig für Labbadia ziehenden Entlassung ereignen würde. Aber: weit gefehlt. Der HSV verlor äußerst unglücklich mit 0:1 durch den späten Treffer Kimmichs und der Trainer wie auch die Mannschaft wurden von den Rängen gefeiert, von denen es zu Spielbeginn keine Choreo, keine Meinungsäußerungen von den Rängen vor dem Spiel in Richtung Trainerfrag, dafür Applaus in der Halbzeit.
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Trauriges Ende mit prominentem Opfer: Labbadia streicht Halilovic aus dem Kader

23. September 2016

Haben wenig Freude mit- und aneinander: Alen Halilovic (l.) wurde heute von HSV-Trainer Bruno Labbadia (r.) ganz aus dem Kader gestrichen.

Haben wenig Freude mit- und aneinander: Alen Halilovic (l.) wurde heute von HSV-Trainer Bruno Labbadia (r.) ganz aus dem Kader gestrichen.

Es ist das so oft als das „leichteste Spiel des Jahres“ betitelte Duell mit dem FC Bayern, das zum Abschiedsspiel für Bruno Labbadia werden könnte – und es aller Wahrscheinlichkeit nach auch wird. Dafür ist die Stimmung innerhalb des Kreises aller Verantwortlicher zu eindeutig. Der Trainer trage die Hauptschuld an der sportlichen Misere, weil er nicht alles aus dem neuen Personal heraushole – was ich nicht bestreiten würde. Allein der Weg hierhin trägt auch die Verantwortung des Vorstandes, der den Kader zusammengestellt hat. Einen Halilovic zu holen, ohne eine defensiv absichernde Variante des Sechsers zu verpflichten – Fehler. Keinen Innenverteidiger zu holen, der auch sicher das Spiel eröffnen kann – Fehler. Dann darauf zu bestehen, dass Halilovic spielen muss – auch ohne den absichernden Sechser – Fehler. Bei der Kaderplanung nicht deutlicher seinen Standpunkt vertreten zu haben – Labbadias Fehler. Denn jetzt ist es zu spät – und der HSV hat viele Verlierer. Selbst im Falle eines Sensationssieges gegen den FC Bayern verlieren alle. Aber gut, das hatten wir schon.
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Labbadia beweist Stärke – dennoch kann es fast nur noch Verlierer geben

22. September 2016

Gibt sich betont unbeeindruckt: HSV-Trainer Bruno Labbadia

Gibt sich betont unbeeindruckt: HSV-Trainer Bruno Labbadia

Stark. So konnte man Labbadias Auftritt bei der heutigen Pressekonferenz mit einem Wort sehr treffend betiteln. Denn das war Labbadia. Wissend, dass das ungleich erhöhte Medien-Aufkommen seiner bevorstehenden Entlassung geschuldet war, blieb sich der HSV-Trainer treu. Er machte sogar Scherze, um die angespannte Stimmung aufzulockern, obwohl die gerade bei ihm ganz tief im Keller sein dürfte. „Die Mannschaft darf das Thema nicht belasten“, sagte er, und zog das knallhart durch. Kein Selbstmitleid, kein böses Wort, nicht ein mal Andeutungen in Richtung des Vorstandes, von dem der einst so gefeierte Retter offenbar keine Rückendeckung mehr erwarten darf. Kurzum: Labbadia nimmt die Situation mit einer Würde, die es zu loben gilt. Dennoch darf man bei allem Theater und bei allen Sympathien nicht vergessen, dass der Trainer ein wesentlicher Teil des aktuellen Misserfolges ist.
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HSV-Pressekonferenz vor dem Bayern-Spiel

22. September 2016

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