Jens Todt und Markus Gisdol am Tag nach dem Pokal-Aus in Osnabrück

14. August 2017

1:3 in Osnabrück verloren – peinliches Erstrunden-Aus!

13. August 2017

Zum Eingraben: Bobby Wood kann es nicht fassen, der HSV ist raus.

Oh Mann, ist das ein Fehlstart in die Pflichtspielrunde. Nicht, dass es jetzt komplett überraschend kommt – also zumindest nicht für mich. Aber ein 1:3 gegen den VfL Osnabrück – das ist schon echt übel. Der HSV hat es als bislang einziger Erstligist geschafft, zu scheitern. Und das gegen einen Drittligisten, der früh in Unterzahl agieren musste. Aber der Reihe nach, denn es war wie vorgeschrieben: Der HSV hat den Ball, hat Ansätze von Torchancen, scheint sicher zu sein – und dann fällt das Gegentor quasi mit dem allerersten Angriff der Gäste. Pessimisten unter uns hatten das vorher so skizziert. Immerhin ist der VfL Osnabrück uns allen noch in schlechter Pokalerinnerung. Dass es letztlich aber nach 45 Minuten wirklich nur 0:1 aus Hamburger Sicher stehen sollte, das konnte sich hier und heute doch kaum jemand vorstellen. Zumal der HSV ab der 19. Minute sogar in Überzahl agierte. Osnabrücks Appiah hatte ins Leere gegrätscht, rutschte in den Laufweg von Bobby Wood und dieser nahm die Einladung zu Fallen dankend an: Freistoß und Rot für Appiah waren die Konsequenzen. Nur dem HSV-Spiel helfen sollte das nicht.
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DFB-Pokal in Osnabrück: Ohne Lasogga zum ersten Pflichtspiel der Saison

12. August 2017

Steht vor einem Wechsel nach England und wohl auch deshalb nicht im Kader für das Pokalspiel in Osnabrück: Pierre-Michel Lasogga

So viel schon mal vorweg: Selbst wenn ich Euch hier das ganze Training filmisch nachskizziert hätte, hätte ich kein Geheimnis verraten. Ich habe es zwar dennoch auf das Nötigste reduziert, um den Effekt des Geheimtrainings nicht zu nehmen. Aber Trainer Markus Gisdol übte heute beim letzten Geheimtraining vor der ersten DFB-Pokalrunde in Osnabrück nichts Neues. Im Gegenteil. Taktisch wurde nichts eingeübt, abgesehen vom Spiel auf engem Raum. Und hierbei war ausgerechnet ein Spieler besonders auffällig, der gerade vor dem Absprung stehen soll: Pierre Michel Lasogga. Der Angreifer, den der HSV seit zwei Jahren versucht, von der Gehaltsliste zu bekommen, netzte einen Ball nach dem anderen ein und war der mit weitem Abstand auffälligste Torjäger auf dem Platz. Schade für ihn, dass kein Scout am Rand zu finden war. Wobei, sollte sich der Wechsel zu Leeds United konkretisieren, braucht er das auch nicht mehr. Aktuell prüfen beide Vereine ein Leihgeschäft inklusive Kaufoption. Und es wäre allen Beteiligten zu wünschen, dass das auch klappt.
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Schuldzuweisungen statt Lerneffekte

11. August 2017

Steht wie seine Vorgänger auch unter strenger Beobachtung: Sportchef Jens Todt

Er wird nicht mehr viel probieren wollen. Nachdem der HSV in den ernster zu nehmenden Testspielen ohne Sieg geblieben ist, muss am Sonntag gewonnen werden. Gegen den Drittligisten VfL Osnabrück wird das zweifellos kein leichter Gang in der ersten Runde des DFB-Pokals. Aber schon für den eigenen Anspruch ist das Weiterkommen hier natürlich Pflicht. Und dementsprechend ernst gehen die HSV-Verantwortlichen die Angelegenheit auch an. Trainer Markus Gisdol will nicht einmal das durchaus probate Torwartwechselspiel – die Nummer eins pausiert im Pokal, damit der Ersatzkeeper zu Wettkampfpraxis kommt – spielen. Soll heißen: Gegen Osnabrück werden wir schon einen Vorgeschmack davon bekommen, was Gisdol derzeit als seine beste Mannschaft ansieht. Wie die genau aussieht, war heute im Geheimtraining allerdings noch nicht zu erkennen, wie diese A-Elf aussehen wird. Dafür war es noch zu bunt gemischt in den Mannschaften.
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PK vor Pokalspiel gegen Osnabrück: Gisdol klärt Torwart-Frage

11. August 2017

Wohin soll das alles führen?

10. August 2017

Ein genialer Fußballer, der großes Interesse weckt und der dem Vernehmen nach einem unmoralischen Angebot erlegen ist: Dortmunds Ousmane Dembele.

Dembele, Mbappe, Neymar – der Wahnsinn hat viele Namen. Ablösesummen jenseits der 100-Millionen-Grenzen sind inzwischen schon üblich – aber für mich tatsächlich nicht mehr greifbar. Sie sind für mich vielmehr der Anfang einer Entwicklung, wie sie im Fußball von allen Seiten fahrlässig provoziert wird. Geld ist alles. Welt- und Europameisterschaften werden meistbietend verkauft, die europäischen Wettbewerbe maximal ausgereizt. Dafür werden sogar usnere Bundesliga-Spieltage inzwischen auf vier Tage und sechs Anstoßzeitpunkte gestreckt, um wirklich jeden Werbe-Euro rauszuquetschen. „Das müssen wir ja, um mit den Milliarden TV-Geldern in England zu konkurrieren“ heißt es dann immer. Und damit beginnt das Übel. Es wird wettgerüstet, bis es nicht mehr geht. Und das ist bei vielen Vereinen, hier darf man den HSV auch nicht gänzlich ausnehmen, schon längst erreicht. Sie haben sich in die Hände von Investoren, Mäzene und/oder Firmen begeben, ohne die sie nicht mehr handlungsfähig wären. Abramowitsch war dabei nur der Anfang. Inzwischen sind die Investoren in allen Ligen angekommen. Und das vermeintliche Ende dieser Entwicklung ist ein Horrorszenario. Dabei könnte so eine Art milliardenschwerer Betriebssport auf Profiebene herauskommen. Grausam.
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Sakais Bestätigung ist das richtige Zeichen

9. August 2017

Gotoku Sakai bleibt vKapitän – und das ist auch gut so

Es ist die richtige Entscheidung: Gotoku Sakai bleibt HSV-Mannschaftskapitän. Der fleißige Japaner, der für mich im Preis-Leistungsverhältnis eins der wenigen Transferhighlights der letzten Jahre ist, hat seine Vorbildfunktion in der vergangenen Saison komplett angenommen. Gegen Hoffenheim am 20. November 2016 führte er die Mannschaft erstmals als Kapitän aufs Feld. Damals gab es für den Nachfolger vom damals degradierten Johan Djourou ein 2:2 in Hoffenheim. Seither sind es 20 Partien und 36 Punkte geworden für Captain Sakai. Diesen Schnitt auf eine Saison umgelegt, würde 61 Punkte und somit internationales Geschäft – wenn nicht gar Champions League bedeuten. Und neben der Mannschaft ist auch der Defensivallrounder an seiner Aufgabe gewachsen.
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Wechselspiele

8. August 2017

Sollten weg, sollen jetzt aber bleiben: Walace und Douglas Santos (r.)

Albin Ekdal fällt auch im Pokal gegen Osnabrück aus. Pech für den Schweden, der in den zwei Jahren beim HSV seine verletzungsbedingt verpassten Spiele verdoppelte. 29 Spiele verpasste er von 2010 bis 2015 – ebenso wie beim HSV 2015/16 und 2016/17. Und das ist bitter für den Schweden. Und natürlich bitter für Trainer Markus Gisdol, der insbesondere auf die Erfahrung des schwedischen Nationalspielers setzen wollte und nun im ersten Pflichtspiel der Saison umplanen muss. Erster Ersatz dürfte der zuletzt stärker werdende Walace sein. Dem Brasilianer wurde unlängst mitgeteilt, dass er nun doch nicht mehr wechseln darf. Und es bewahrheitet sich mal wieder, dass man dem Spieler mehr zeit geben sollte, sich zu zeigen und zu gewöhnen. So, wie es – um mal den Punkt einiger Blog-User aufzunehmen – natürlich auch einem Mergim Mavraj zusteht, dessen Entwicklung ich in den letzten Wochen und Monaten kritisiert habe.
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Alles eine Frage der Definition

7. August 2017

Rick van Drongelen eröffnet dem HSV neu Möglichkeiten – auch in der Kaderplanung

Ich habe es versucht. Aber ich schaffe es nicht. Parallel zum Blog muss ich die nächsten Tage private bzw. sehr viele administrative Dinge regeln, die in den letzten Monaten ohne Ersatzschreiber leider entweder gar nicht oder nicht komplett abgearbeitet werden konnten, die aber abgearbeitet werden müssen. Und leider ist das inzwischen so viel, dass es für mich nicht möglich ist, beides zu regeln. Zumindest nicht so, wie Ihr es hier verdient hättet und wie Ihr es gewohnt seid. Heute habe ich so zum Beispiel leider beide Trainingseinheiten verpasst und komme tatsächlich erst jetzt um 20.12 Uhr dazu, die ersten Zeilen zu schreiben. Von daher: Verzeiht mir bitte die Magerkost von heute, morgen und mit viel Pech auch Mittwoch. Ich gelobe Besserung – spätestens Donnerstag. Wobei es mir der HSV momentan auch relativ leicht macht, dabei kein schlechtes Gewissen zu haben. Denn wirklich viel passiert nicht.
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