Zeit ist aktuell der größte Feind des HSV

18. Juni 2017

Könnte auch ohne viel eigenes Zutun der neue starken Mann werden: Trainer Markus Gisdol

So, mit ein klein wenig Abstand lässt sich vieles etwas entspannter, umfangreicher betrachten. Dachte ich. Allerdings hat sich auch mit diesem klein wenig Abstand nichts daran verändert, dass die Situation gefährlich bleibt. Gefährlich, weil tatsächlich noch gar nicht abzusehen ist, wie die Planungen des HSV vorangetrieben werden können. Und daran ändert auch das durchaus eindeutig formulierte Interview nichts. Im Gegenteil: Das Interview des HSV-Gesellschafters steht dem des Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen gegenüber. Und das zeugt von nicht allzu viel Einheitlichkeit. Nein, stattdessen zeigt der bisherige Verlauf, dass hier zwei Seiten zwei grundverschiedene Meinungen vertreten. Je länger man seine Position beibehält, desto weniger kann man davon abrücken. Und das passiert noch, ohne dem jeweils anderen Vorwürfe zu machen. Aber davon sind wir ganz sicher nicht mehr weit entfernt, wie die Interviews andeuten.

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Was kostet eigentlich sportlicher Erfolg?

17. Juni 2017

Wie ich versprochen habe, werde ich hier versuchen, die Sommerpause etwas abwechslungsreicher zu gestalten als in den letzten Jahren, wo jeden Tag irgendwelche Namen diskutiert, vorgestellt und letztlich zumeist doch nicht gekommen sind. Zumal der HSV momentan aus bekannten Gründen noch nicht allzu viel Aktivitäten ins Ziel bringen konnte, wie Klaus Michael Kühne gestern via Interview bei  „Sat.1 Regional“ kritisch anmerkte. Passend zum Thema möchte ich Euch einen Artikel von meinem Kollegen Ralf Leister ans Herz legen, den dieser auf seiner Seite Fussballwirtschaft.de veröffentlicht hat. Und bevor ich meine Einschätzung seiner Fakten, Thesen und Prognosen hier dazustelle, könnt Ihr Euch erst einmal selbst ein Bild machen, welche Effekte die Transferphasen wie beeinflussen und welche Rolle der HSV dabei einnimmt. Sollte heute im Laufe des Tages noch etwas beim HSV passieren, werde ich es hier natürlich ergänzen. Bis dahin Euch allen aber erst einmal viel Spaß mit Ralfs Analyse und vor allem Euch allen einen schönen Sonnabend! Los geht’s:

Was kostet Erfolg auf dem Bundesliga-Transfermarkt?

Von Ralf Leister

 

Ich habe bereits darüber geschrieben, dass die Sommerpause dieses Jahr nicht langweilig wird. Wenn es etwas an ihr gibt, was ich nicht mag, sind es die zahlreichen Gerüchte zum Bundesliga Transfermarkt.

Dies fängt heutzutage bei den Top-Stars jedes Bundesligisten an. So habe ich beispielsweise schon von zahlreichen millionenschweren Angeboten für Pierre-Emerick Aubameyang gelesen. Trotzdem ist er nach wie vor bei der Borussia aus Dortmund unter Vertrag. Bei den Spielern hört es aber mittlerweile nicht mehr auf.

Auch auf dem Trainerposten habe ich von zahlreichen Kandidaten gelesen, die in der engeren Auswahl beim BVB sind, bis die Verpflichtung von Peter Bosz vermeldet wurde. Für Hardcore-Fans mag die Trainersuche interessant sein, aber für den allgemeinen Fußballfan eher nicht, oder?

Deshalb schaue ich mal wieder auf ein paar Zahlen. Nach der Saison möchte ich ein Fazit ziehen und mir anschauen, welcher Club wie viel Geld für neue Spieler ausgegeben hat und ob es sich sportlich gelohnt hat.

Ziel dieser Analyse:

Bereits nach den Transferperioden im Sommer 2016 und im Winter 2017 habe ich ein ähnliches Fazit gezogen. Dabei hatte ich allerdings noch keine sportlichen Daten, die ich als Benchmark heranziehen konnte, um zu beurteilen, ob sich die Investitionen gelohnt haben oder nicht. Das hat sich nach Ablauf der Saison jetzt geändert.

Mit dieser Analyse möchte ich mir ein Kriterium für die Effizienz der sportlichen Arbeit der Bundesligisten anschauen. Natürlich beschränkt sich diese Analyse auf das Transfergeschäft und stellt somit nur einen Ausschnitt dar.

Trotzdem können die eher schlecht abschneidenden Clubs erkennen, dass sie ihre Mittel durchaus noch effizienter einsetzen könnten. Genug Vorgeplänkel. Los geht´s!

 

Was kostet sportliche Verbesserung?

Die Clubs versuchen sich durch ihr Handeln auf dem Transfermarkt für die kommende Spielzeit sportlich stärker aufzustellen. Spannend ist natürlich nun der Vergleich zwischen den Transfersalden in der Spielzeit 2016/17 und der Verbesserung der sportlichen Performance im selben Zeitraum.

Natürlich können sich nicht alle Clubs verbessert haben. Hintergrund ist hier der positionale Wettbewerb.

Rein theoretisch könnten natürlich alle Clubs genauso abschneiden, wie im Vorjahr, aber das ist ziemlich unwahrscheinlich. Sobald sich also ein Club verbessert, muss ein anderer sich zwangsläufig verschlechtern.
Sportliche Veränderungen je Club

Wir nähern uns der Antwort auf diese Frage langsam. Deshalb siehst Du hier erst einmal die sportliche Veränderung je Club von 2015/16 auf 2016/17. Als Kriterien schauen wir uns hierbei die Punktedifferenz zur vorherigen Saison sowie die Platzierung in der Abschlusstabelle an.

 

Sportlicher Erfolg der Bundesligisten im Vergleich zum Vorjahr

 

Anmerkungen zur Fußnote 1: RB Leipzig & der SC Freiburg waren die Aufsteiger der vergangenen Saison. In der Punktewertung wurden beide Saisons direkt (1:1) miteinander vergleichen.

Die Breisgauer erzielen hier so einen schlechten Wert (-24), da sie in der 2. Bundesliga mit 72 Punkten Meister wurden und jetzt als 7. „nur“ 48 Zähler erspielten .

Im Hinblick auf die Platzierung habe ich bspw. den Leipzigern eine Verbesserung von 18 Plätzen zugeschrieben (Verbesserung vom Platz zwei der 2. Bundesliga (= 20. beste Mannschaft in Deutschland) auf den zweiten Platz der Bundesliga).

Die Breisgauer verbesserten sich quasi vom 19. Platz (Meister der 2. Bundesliga) auf den 7. Platz in der Bundesliga (+12).

Lediglich 5 Erstligisten verbessern sich

Ich finde es beeindruckend, dass lediglich 5 Bundesligisten es geschafft haben, ihre Platzierung aus dem Vorjahr zu übertreffen. Allen voran ist hier die Überraschungsmannschaft der TSG Hoffenheim zu nennen.

Mit der stark positiven Punktedifferenz (+25) schafften sie als einziger Nicht-Aufsteiger eine Verbesserung von über 10 Plätzen (11) vom 15. auf den 4. Platz.

Diese Verbesserung konnten die Sinsheimer nur über eine konstant gute Saisonleistung erzielen. Aber auch weniger konstante Clubs schafften einen starke Verbesserung gegenüber der Vor-Saison.

Während Eintracht Frankfurt vor allem in der Hinrunde überraschte, konnte Werder Bremen in der Rückrunde konstant punkten. Die genauere Entwicklung beider Teams habe ich bereits in meinen 10 Gründen, warum ich die Bundesligasaison 2016/17 nicht vergesse erläutert.

Auch die Kölner und Berliner können mit ihrer Verbesserung zufrieden sein. Beide Clubs werden in der kommenden Saison in der Europa League antreten.

RB Leipzig hält das Punkteniveau

Dass die beiden Aufsteiger aus Leipzig und Freiburg sich im Platzierungs-Kriterium im Vergleich zur vorherigen Saison verbessern, war klar. RB Leipzig schaffte es jedoch direkt in der ersten Saison im Fußball-Oberhaus auf den zweiten Platz zum ersten Bayern-Verfolger zu werden.

Dementsprechend beeindruckend finde ich es, dass sie 2016/17 genau dieselbe Punktzahl (67 Punkte) erreichten, wie in der 2. Bundesliga ein Jahr zuvor.

In der Saison 2000/2001 hätte diese Punktzahl übrigens für den Meistertitel gereicht. Fans des FC Schalke und des FC Bayern München werden sich erinnern :-).

Darüber hinaus haben auch die Augsburger ihr Punkteniveau der Vor-Saison gehalten. Das war jedoch keinesfalls so schwierig, wie die Leistung der Leipziger, da der FC Augsburg auch in der Saison 2015/16 bereits im Oberhaus spielte.

Außerdem war das Punkteniveau mit 38 Zählern etwas niedriger. Dementsprechend spielten die Augsburger auch nicht um die Champions League mit, sondern gegen den Abstieg.

FC Bayern auf den ersten Blick nur Mittelmaß

Natürlich kommen wir nicht umhin, uns den deutschen Rekordmeister einmal anzuschauen.

Als einziger Club erreicht der FC Bayern München dieselbe Platzierung wie im Vorjahr und feierte somit zum Saisonabschluss die 5. Meisterschaft im Folge.

Dass die Münchener sich im Hinblick auf ihre Platzierung nicht verbessern können, ist ja klar :-). Da dürfte es höchstens die ganz Ambitionierten stören, dass man 6 Punkte weniger holte als im Vorjahr. Darüber hinaus möchte ich noch auf die größten Verlierer eingehen.

Leverkusen verliert 19 Punkte

Eigentlich hätte ich nach meinem Bauchgefühl den VfL Wolfsburg am Ende des Rankings erwartet. Schließlich haben die Niedersachsen sich lediglich durch zwei wenig glanzvolle Auftritte in der Relegation retten können.

Laut Platzierungs-Kriterium sind sie mit einem Minus von 8 Plätzen Differenz zur vorherigen Saison (bei -8 Punkten) nicht der schlechteste Club der Bundesliga.

Die Werkself aus Leverkusen hat ganze 19 Punkte im Vergleich zum Vorjahr verloren. In meiner Lieblingswährung Spiele die es gebraucht hätte, um diese Differenz aufzuholen sind das immerhin knapp 7 Spiele.

Damit verlor Bayer Leverkusen insgesamt 9 Plätze und ist gemeinsam mit Mainz 05 negativer Spitzenreiter.

Die Verhältnisse der beiden Clubs, die durch DAX-Konzerne gestützt werden, zeigen, wie eng die Bundesliga teilweise ist. Während die Leverkusener mit 19 Punkten 9 Plätze verloren, haben die Wolfsburger wie beschrieben mit 8 Punkten auch 8 Plätze verloren.

So ärgerlich das insbesondere für die Wolfsburger ist, so gut ist die Spannung im Mittelfeld der Tabelle für die Bundesliga.

Obwohl dieser Vergleich schon sehr spannend ist, ziehen wir jetzt noch einen Ausschnitt zur finanziellen Perspektive hinzu: Die Aktivitäten auf dem Transfermarkt in den vergangenen beiden Transferperioden.

Bundesliga Transfermarkt: Überschuss oder Defizit?

Ich habe lange darüber nachgedacht, welche finanziellen Kennzahlen des Bundesliga Transfermarkts wir zuerst gegen den sportlichen Erfolg legen sollten. In einer früheren Version dieses Beitrags habe ich mir zuerst die Transferausgaben angeschaut. Anschließend habe ich diese mit den Transfereinnahmen kombiniert, um so den Transfersaldo herzuleiten.

Dieser Transfersaldo ist jedoch meiner Ansicht nach die aussagekräftigste und relevanteste Größe.

Lange Rede, kurzer Sinn. Die unten stehende Grafik zeigt das sehr heterogene Feld der Bundesligisten im Hinblick auf deren Transfersalden der Saison 2016/17. Daraus können wir entnehmen, ob ein Club auf dem Bundesliga Transfermarkt unterm Strich Geld eingenommen oder ausgegeben hat.

 

 

Die Details zu dieser Grafik und somit den Transfers der Bundesliga in der Saison 2016/17 findest Du hier.

Diese Analyse werde ich hier nicht groß beschreiben, da ich das jeweils für die Sommer- bzw. Winter-Transferperiode dieser Saison bereits getan habe und hier niemanden langweilen möchte :-).

Spannend wird es, wenn wir die beiden Grafiken miteinander vergleichen.
Digitalisierung des Fußballs

Das kostet sportliche Verbesserung auf dem Bundesliga Transfermarkt

Wenn Fußball und Geld 1:1 zusammenhängen würden, könnten wir vermuten, dass alle Clubs, die sich im Vergleich zum Vorjahr sportlich verbessert haben, auf dem Bundesliga Transfermarkt investiert haben.

Hintergrund dieser Annahme wäre, dass eine bessere sportliche Performance einen höherwertigen Kader benötigt, den sich der Club zusammen gekauft hat.

Andersrum würde es bedeuten, dass alle Clubs, die sich sportlich verschlechtert haben, vermutlich viele Spieler abgegeben haben und somit Transferüberschüsse erzielten.

Natürlich ist der Fußball nicht so berechenbar. Zum Glück. Hier sind die Ergebnisse und der Vergleich zwischen der Aktivität auf dem Bundesliga Transfermarkt und der sportlichen Veränderung zum Vorjahr.

Anmerkung zu den Aufsteigern: Es gilt dieselbe Aussage zu den Aufsteigern, wie schon in der ersten Grafik.

 

Ich gebe zu, dass diese Grafik auf den ersten Blick nicht ganz so eingängig ist. Genau deshalb habe ich zuvor beide Kriterien einzeln aufgezeigt. Ein paar interessante Ableitungen lassen sich jedoch treffen.

Verbesserung über Transferüberschüsse

Im Vergleich zur vorherigen Saison haben sich neben den beiden Aufsteigern fünf Clubs in Bezug auf die Tabellenplatzierung verbessert. TSG Hoffenheim, Werder Bremen, FC Köln, Eintracht Frankfurt und Hertha BSC haben dies geschafft.

Entgegen der möglichen These, dass sportliche Verbesserung vor allem Geld (und somit Transferdefizit) kostet, haben vier dieser Clubs einen positiven Transfersaldo erwirtschaftet. Bis auf die Berliner (und die Aufsteiger) erzielten die Clubs, die sich stark verbessert haben, einen Transferüberschuss.

Diese vier Clubs haben es darüber hinaus geschafft, ihre Punktzahl im Vergleich zum Vorjahr zu übertreffen. Die Hauptstädter haben dies nicht geschafft.

Als ich das während meiner Analyse feststellte, musste ich schmunzeln und genau deshalb macht mir diese Arbeit so viel Spaß. Ich hätte damit nicht gerechnet und hoffe, auch Euch damit überrascht zu haben :-).

Lediglich 4 Clubs verkaufen sportlichen Erfolg

Die eingangs formulierte These, dass sportliche Verbesserung vermutlich Transferdefizit kostet, trifft jedoch auch für einige Clubs zu. Die beiden Aufsteiger aus Leipzig und Freiburg sowie der Hauptstadtclub aus Berlin investieren auf dem Transfermarkt und verbessern sich.

Dieses Investitionsverhalten ist objektiv absolut vertretbar. Würden die Aufsteiger nicht gezielt investieren, wird der Klassenerhalt vermutlich schwierig. Auch die Berliner hatten hohe Ziele und haben diese mit der Qualifikation für die Europa League erreicht.

Es geht jedoch auch anders. Einige Clubs geben vermehrt Geld auf dem Transfermarkt aus und verschlechtertn sich trotzdem. Davon sind sechs Clubs betroffen: FC Augsburg, Borussia Dortmund, Hamburger SV, FC Ingolstadt, Mainz 05, Bayer Leverkusen.

Das finde ich ebenfalls beeindruckend, weil es bedeutet, dass finanzielle Investition im Form von Transfersaldo in 10 Fällen einen anderen Trend aufweist, als der sportliche Erfolg.

Auf der anderen Seite sind noch die Clubs zu nennen, die sich quasi „geplant verschlechtern“. Natürlich ist dieser Satz mit Vorsicht zu genießen, da sich vermutlich keiner der Clubs verschlechtern wollte.

Durch die Erzielung von Transferüberschüssen kann jedoch davon ausgegangen werden, dass der Kader objektiv an Qualität verloren hat. Hierunter fallen: SV Darmstadt, FC Schalke 04, Borussia Mönchengladbach & VfL Wolfsburg.

Das schaue ich mir aber nächste Woche noch genauer an und nehme den Bundesliga Transfermarkt erneut unter die Lupe :-).

Und mit diesen Erkenntnissen schließe ich den heutigen Beitrag zum Bundesliga Transfermarkt nachdenklich und frage mich, was die Club-Verantwortlichen wohl über diese Zusammenhänge denken.

 

Ralfs Website: Fussballwirtschaft.de

Schönes Wochenende mit einer guten Nachricht

16. Juni 2017

Jann-Fiete Arp verlängerte heute seinen Vertrag bis 2019

Michael Gregoritsch hat einen neuen Interessenten, Fiete Arp hat seinen Vertrag verlängert und Helmut Kohl ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das sind die Nachrichten, die ich an dieser Stelle für relevant halte. Letztgenannte zweifellos für die schwerwiegendste – aber Politik und Blog haben in der Vergangenheit nicht funktioniert, daher belasse ich es bei diesem kurzen Nachruf. Und auch in Sachen HSV könnte ich es schon wieder dabei belassen. Denn mehr gab es nicht. Mehr gibt es nicht. Der HSV betont in Person der Aufsichtsräte und des Vorstandsvorsitzenden weiterhin seine Handlungsfähigkeit, obgleich klar ist, dass der Sportchef vor Einkäufen erst verkaufen muss. Demzufolge ist bis heute noch kein Neuer. Dafür konnte er heute einen Vertrag verlängern, der ein gutes Zeichen nach innen setzen könnte: Fiete Arp verlängerte in Hamburg bis 2019.

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An Tagen wie diesen – kann man ja auch mal miteinander reden

15. Juni 2017

Vorstandsvorsitzender HSV-Boss Heribert Bruchhagen bemüht sich, Ruhe in den Klub zu bekommen

Und wieder ein Tag, an dem nichts passiert ist. Heribert Bruchhagen hat sich zwar via Abendblatt gemeldet und verbreitet, dass alles im Fluss ist. Nur zu vermelden gibt es weiterhin nichts. Keine Neuen, keine verkauften Spieler. Diesmal nur ein Gerücht aus Italien um den Innenverteidiger Andrea Rispoli. Mehr nicht. Deshalb werde ich die Gelegenheit nutzen und auf ausgewählte Posts antworten, die mir entweder besonders zusagen, oder eben gerade nicht. Mit letzterem fange ich heute mal an. „zakky“ richtet da einige Zeilen an mich, die ich nicht ganz verstehe. Zumindest habe ich es hier im Blog komplett gegenteilig geschrieben. Nun kann es natürlich sein, dass „zakky“ noch nicht lange Leser des Blogs ist, weshalb ich ihn an dieser Stelle ganz herzlich begrüße und versichern möchte, dass meine unten stehende Antwort einzig dem gegenseitigen Verständnis dienen soll – nichts anderem. Dass ich das bislang nur selten gemacht habe, lag eigentlich nur daran, dass es sonst immer was zu berichten gab. Im Gegensatz zu heute. Aber okay, legen wir mal los. zakky schreibt: Den ganzen Beitrag lesen »

Einen zweiten Bandow hat der HSV nie gefunden – leider…

14. Juni 2017

Seine Autorität und Führungsstärke würde dem HSV heute helfen können: Udo Bandow

Es gibt sie eben doch noch, die Räte mit Ahnung. Und damit meine ich weniger die aktuellen, als die ehemaligen Kontrolleure wie beispielsweise den ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Udo Bandow. Der hat heute in der Mopo ein Interview gegeben und dabei viele richtige Dinge gesagt. Insbesondere sein Appell für sportliche Kompetenz im Kontrollrat hat mir dabei gefallen. Denn Fakt ist, dass die Herren aus dem Aufsichtsrat – sofern sie denn übriggeblieben sind – tatsächlich glauben, einen guten Job gemacht zu haben. Mehr noch, wenn es nach ihnen ginge, würden sein auch in die nächste Amtszeit übernommen werden. Dass sie die 100 Millionen Euro Transferausgaben seit 2014 befürwortet haben, die nach Peter Knäbel auch Dietmar Beiersdorfer nachvollziehbar zur Aufgabe ihrer Ämter zwangen. Konsequenzen für die Räte? Null.
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Interessenten nur für die, die gar nicht gehen sollen – Schalke wirbt (nicht?) um Wood

13. Juni 2017

Ich hoffe, dass er bleibt: Bobby Wood

****ERGÄNZUNG 21.39 Uhr: Schalkes Manager Heidel hat das Interesse an Wood inzwischen vehement dementiert. Heidel: „Das stimmt nullkommanull.“ ****

Liebe Leute,

 

da ich heute den ganzen Tag unterwegs bin und es inhaltlich noch immer keine Neuigkeiten  zu vermelden gibt, werde ich das auch gar nicht erst versuchen. Papadopoulos‘ Wechsel nach aus Leverkusen nach Hamburg wird angesichts der finanziellen Forderungen des Werksklubs schwierig, auch der FCK will zu viel für Pollersbeck viel zu viel Ablöse und der Aufsichtsrat wehrt sich mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gegen weitere nicht zu 100 Prozent abgesicherte Investitionen. Okay, angeblich will HSV-Trainer Markus Gisdol Andre Hahn wieder nach Hamburg lotsen, nachdem es dieser hier nicht über die Zweite Mannschaft hinaus geschafft hatte, ehe er zuletzt in Mönchengladbach stark auf sich aufmerksam machen konnte. Viel mehr gab es heute nicht. Und deshalb möchte ich der Bitte einiger Bloggerinnen und Blogger nachkommen, und folgenden Post von Sven Kröger an dieser Stelle noch einmal veröffentlichen:

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Sensationen will gar keiner – gute Arbeit reicht schon

12. Juni 2017

Ich würde ihn aktuell noch nicht ziehen lassen: Michael Gregoritsch

Tja, wie immer, wenn es schwierig wird, werden die Schuldigen gesucht. Dass es manchmal nicht nur einer bzw. nicht nur eine Gruppierung ist, wird nur zu gern außer Acht gelassen. Und dieses Verhalten hat der HSV lange nicht exklusiv. Im Gegenteil, dieses Verhalten ist alltäglich und uns allen sicher aus verschiedensten Bereichen bekannt. Allerdings macht es das nicht besser. Seit Donald Trump die „Alternativen Fakten“ als Ausrede für jeden noch so bescheuerten Nonsens kreiert hat, ist auch das in Mode gekommen. Verleugnung ist dabei ebenso ein Baustein wie die Projizierung der Schuld auf andere. Hier im Blog halten dafür immer gern die Blogschreiber hin. Das wussten wir und daran gewöhnt man sich bis zu einem gewissen Grad auch. Der Überbringer schlechter Nachrichten wird zum Schuldigen – auch das ist nichts Exklusives. Und ohne, dass es mich geärgert hat, hier mal ein Beispiel dafür. Dass es ausgerechnet von jemandem kommt, den ich seit Jahren als Fachmann mit sehr objektiven Sichtweisen kennen- und schätzen gelernt habe – eher Zufall.   Und um diesen Beitrag geht es:

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Bruchhagen reagiert – und der HSV muss im Pokal nach Osnabrück

11. Juni 2017

Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen versuchte heute, die schwierige HSV-Situation ein wenig zu relativieren

Das war notwendig: Heribert Bruchhagen hat auf die Meldungen der letzten Tage reagiert und versucht, sie zu entschleunigen und alles ein wenig einzusortieren. Der Vorstandsvorsitzende betonte dabei natürlich auch noch einmal – oder besser: jetzt erst – den Zusammenhalt zwischen Aufsichtsrat, Vorstand und sportlicher Leitung. Eigentlich sei alles im Fluss, wenn es auch durchaus schwieriger wird, als in den letzten Jahren. Aber lest selbst, was Heribert Bruchhagen via Vereinshomepage hsv.de gesagt hat. Das Interview:

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So macht sich der HSV zum Discounter unter den Bundesligisten

10. Juni 2017

Hat momentan den vielleicht schwierigsten Job beim HSV: Sportchef Jens Todt

Jens Todt ist wahrlich nicht zu beneiden. Wie seine Vorgänger – Dietmar Beiersdorfer mal ausgenommen – muss auch er sich weiter gedulden und steht vor der Herkulesaufgabe, erst Spieler zu verkaufen, ehe er dringend benötigte Neue holen darf. Seine vor sieben Tagen für spätestens heute angekündigte Erfolgsmeldung ist ausgeblieben. Logischerweise. Denn es wird erst wieder wirklich was passieren können, bis sich beim HSV die Verhältnis wieder ein wenig sortiert haben. Denn noch immer heißt es, der HSV müsse erst Spieler abgeben, ehe neue geholt werden können. Angeblich hat diese (mal wieder unnötig nach außen kommunizierte) Zögerlichkeit bei Wolfsburgs Linksverteidiger den Ausschlag gegeben, stattdessen zum 1. FC Köln zu wechseln. Und auch die anderen potenziell interessanten Spieler auf Gisdols Wunschliste werden nicht ewig warten, um sich für die neue Saison festzulegen. Von daher MUSS der Aufsichtsrat zusammen mit dem Vorstand und gegebenenfalls Kühne endlich eine Marschroute festlegen, die auch den Kauf/die Ausleihe von jungen Talenten wie Horn oder auch 1860 Münchens 19 Jahre alten Innenverteidiger Ohis Felix Uduokhai zu ermöglichen. Übrigens, in diesem Punkt war ich mir heute mit meinem BILD-Kollegen, mit dem ich telefoniert habe, selbst in dieser Angelegenheit mal einig.

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