Bahoui will durchstarten – Halilovic (noch?) nicht auf dem Weg nach Hamburg

19. Juli 2016

Nabil Bahoui will nach einer halbjährigen Eingewöhnungsphase endlich durchstarten und sich in der Bundesliga beweisen

Nabil Bahoui will nach einer halbjährigen Eingewöhnungsphase endlich durchstarten und sich in der Bundesliga beweisen

So, weil es sich lohnt, mal ein Frühstücksblog. Mein Kollege Henrik Jacobs hatte in der vergangenen Woche ein sehr nettes Gespräch mit dem ansonsten eher schweigsamen Nabil Bahoui, das ich hier abdrucken darf. Nein, das ich hier sogar sehr gern abdrucken möchte, um Euch den Schweden etwas näherzubringen, bei dem die größte Gefahr zu scheitern in meinen Augen die ist, dass man ihm zu viel Eigenständigkeit zutraut. Denn Bahoui ist ein sehr ruhiger, eher introvertierter Spieler, der zudem noch nicht über die gr0ße Erfahrung verfügt, die man ihm als 25 Jahre alten schwedischen Nationalspieler eigentlich zutrauen würde.

„Nabil hat seine Qualitäten, weshalb wir ihn geholt haben. Und die können wir auch sehen“, sagt Bruno Labbadia, bevor er einschränkt: „Immer wieder. Er zeigt immer wieder, was er kann. Er ist stark im Eins-gegen-eins, hat einen sehr guten Abschluss und ist schnell. Wir müssen aber sehen, dass wir Nabil deutlich stabiler bekommen, dass er seine Qualitäten regelmäßiger abruft.“ Und dafür braucht es weiterhin Zeit. Sagt der HSV-Trainer: „Nabil hat in Saudi-Arabien Zeit verloren, die er aufholen musste. Jetzt ist er körperlich da, wo er sein muss. Jetzt arbeiten wir hart daran, dass er seine Qualitäten auch zum  taktisch richtigen Zeitpunkt einbringt.“ Denn Fakt ist: Schafft der HSV das, hat er in Bahoui einen Außenstürmer, der uns alle noch überraschen kann.

Apropos Überraschung, angeblich soll der kroatische Mittelfeldspieler Alen Halilovic schon auf dem Weg nach Hamburg sein. Laut „Radio Catalunya“ wird Alen Halilovic heute schon nicht mehr am Mannschaftstraining und den bevorstehenden medizinischen Tests teilnehmen. Halilovic sei vom FC Barcelona freigestellt worden, um letzte Details vor seinem Wechsel nach Hamburg zu klären, wird gemutmaßt. Mehr allerdings noch nicht. Denn in Hamburg, wo man das grundsätzliche Interesse an Halilovic nicht leugnet, weiß man nichts von einem bevorstehenden Termin mit Halilovic und/oder dessen Berater. Und wenn wir schon dabei sind: Solllte der HSV Halilovic verpflichten können, soll der Kroate gekauft und nicht ausgeliehen werden. Ein Leihgeschäft soll vermieden werden und käme nur mit einer entsprechenden Kaufoption in Frage.

Aber okay, noch ist nichts passiert. Ändert sich das, ändere ich natürlich auch noch mal diesen Blog. Bis dahin wünsche ich Euch allen aber erst einnmal viel Spaß beim Lesen des Interviews meines Kollegen Henrik Jacobs mit Nabil Bahoui, das so heute auch im Print-Teil erschienen ist. Viel Spaß!

Als der HSV am 1. Februar eine Minute nach dem Ende des Wintertransferfensters die Verpflichtung von Nabil Bahoui vom saudi-arabischen Club Al-Ahli Dschidda bekannt gab, mussten viele seinen Namen  nachschlagen. Ein halbes Jahr später hat sich der achtmalige schwedische Nationalspieler mit marokkanischen Wurzeln beim HSV eingelebt. Bevor Bahoui (25) mit seiner Frau an diesem Dienstag nach Griechenland fliegt, nahm er sich Zeit für ein Gespräch über seine erste Zeit in Hamburg.

Herr Bahoui, beim HSV sprechen alle von der harten Vorbereitung. Sind Sie schon wieder urlaubsreif?
Nabil Bahoui: Für mich ist das bislang die die härteste Vorbereitung, nicht vergleichbar mit Schweden oder Saudi-Arabien. Wir können uns jetzt ein wenig erholen von den ersten Wochen.

In der Vorbereitung hat man den Eindruck, dass Sie beim HSV angekommen sind. Stimmt der Eindruck?
Bahoui: Ich fühle mich immer besser. Das Ende der letzten Saison lief gut für mich, jetzt will ich daran anknüpfen. Ich will mich so schnell wie möglich weiterentwickeln und vor allem gesund bleiben.

Die Umstellung auf den deutschen Fußball fiel Ihnen offensichtlich schwer.
Bahoui: Als ich im Winter kam, ist viel Neues auf mich eingeprasselt. Der sportliche Unterschied war riesig. Ich musste die Art des Fußballs beim HSV verinnerlichen. Wenn du dann zu viel denkst, bekommst du Probleme. Ich bin jetzt viel ruhiger im Kopf und weiß, wie ich mich bewegen muss und was der Trainer taktisch von mir erwartet.

Bruno Labbadia sagte, Sie hätten Probleme, die Laufwege des HSV zu adaptieren.
Bahoui: Der Trainer sagt mir, dass ich lernen muss, wie ich mich bewege, wenn der Gegner den Ball hat. Da habe ich einen Schritt nach vorne gemacht. Mit dem Ball habe ich meine Stärken. Jetzt brauche ich Spiele, deswegen ist die Vorbereitung wichtig für mich. Ich brauche Ergebnisse. Für mich ist der HSV eine große Chance zu zeigen, was ich kann. 

Bereuen Sie ihr kurzes Intermezzo in Saudi-Arabien?
Bahoui: Nein. Saudi-Arabien war eine wichtige Erfahrung für mich. Das Leben hat mir gefallen, auch wenn ich Europa vermisst habe. 

Ist Ihnen das Leben in Dschidda als Muslim nicht leichter gefallen?
Bahoui: Ich habe dort in einem Compound gelebt, einer Siedlung für Menschen aus dem Ausland. Das war wie in Europa. Natürlich ist für Muslime in Saudi-Arabien vieles einfacher. Wenn die Gebetszeit beginnt, wird das Training dort unterbrochen. Letztlich ist aber nicht entscheidend, wo du lebst. Es hängt nur von dir selbst ab. Hier bete ich eben vor oder nach den Einheiten. Nur während des Ramadans musste ich mich der Vorbereitung anpassen. Das hole ich im Winter nach.

Gehen Sie auch wieder nach Mekka?
Bahoui: Bevor ich nach Hamburg kam, war ich dort. Mekka ist nur eine Stunde von Dschidda entfernt. Ich bin sehr dankbar, dass ich mit meiner gesamten Familie dort sein konnte. Für mich ist Mekka eine der besten Erfahrungen im Leben. Ich hoffe dass ich irgendwann wieder da sein kann. 

Sehen Sie sich als Vorbild im Zusammenleben verschiedener Kulturen?
Bahoui: Als Fußballprofi bist du immer ein Vorbild, vor allem für Kinder. Ich versuche einfach ein guter Mensch zu sein, der anderen Menschen hilft. Wir sind alle Menschen, egal wo wir herkommen oder an was wir glauben. 

Waren Kollegen in der Nationalelf Schwedens: Nabil Bahoui und Zlatan Ibrahimovic

Waren Kollegen in der Nationalelf Schwedens: Nabil Bahoui und Zlatan Ibrahimovic

Auch Zlatan Ibrahimovic hat nicht-schwedische Wurzeln. Sie sind mit ihm befreundet. Was konnten Sie von Ihm lernen?
Bahoui: Von ihm konnte ich mir außerhalb des Platzes viel abschauen. Und natürlich seine Schusstechnik. Wobei ich meinen Stil vor allem in der Jugend gelernt habe. Mit meinen Freunden habe ich oft in einem Parkgarten gespielt, wenn der Wachmann nicht da war. Wir waren meist zu dritt, da haben wir nur Schüsse geübt. Jeden Tag. Im Training habe ich das dann später verfeinert. Man kann sich in der Technik immer etwas abschauen. Beim HSV zum Beispiel von Aaron Hunt oder Michael Gregoritsch.

Sie haben beim HSV schon auf beiden Seiten gespielt. Wo fühlen Sie sich wohler?
Bahoui: Die linke Seite liegt mir mehr. Da kann ich in die Mitte ziehen und häufiger zum Abschluss kommen. Ich kann aber auf beiden Seiten spielen. In der Nationalmannschaft wurde ich meistens auf Rechtsaußen aufgestellt. 

Rechnen Sie mit einer Rückkehr in die schwedische Auswahl?
Bahoui: Das schwedische Team ist gerade im Umbruch. Zlatan ist zurückgetreten. Wir haben mit Janne Andersson einen neuen Nationaltrainer. Noch hatten wir keinen Kontakt. Aber darüber denke ich im Moment nicht viel nach. Wenn ich hier beim HSV einen guten Job mache, kommt das Nationalteam von alleine.

In diesem Sinne, sollte etwas passieren, melde ich mich nachher noch mal!
Scholle

Es gibt viele Argumente für Halilovic – aber auch einige dagegen

18. Juli 2016

Mal wieder im Visier des HSV: Barcelonas 20-jähriger Kroate Alen Halilovic

Mal wieder im Visier des HSV: Barcelonas 20-jähriger Kroate Alen Halilovic

Martin Harnik wechselt zum HSV – und es gibt Jubelsprünge. Nicht bei mir, obgleich ich den Jungen vom Deich gern in Hamburg gesehen hätte. Aber von denen, die Harnik schon als sportlich nicht mehr zu brauchen einstuften. Harnik wechselt zum Hannoverschen SV von 1896 e.V. – oder kurz gesagt: Zu Hannover 96 in die zweite Bundesliga nach Niedersachsen. Aber, bevor jetzt hier wieder eine hitzige Diskussion entsteht, ob das nun gut oder schlecht ist aus Hamburger Sicht: Warten wir es ab. Zum einen wissen wir noch nicht, wie und mit wem sich der HSV (ab sofort gilt die Abkürzung wieder nur für den Hamburger SV) verstärkt und ob derjenige vielleicht die viel bessere Wahl ist. Zum anderen wissen wir nicht, wie Harnik in Hannover funktionieren wird. Ich persönlich wünsche ihm auf jeden Fall alles Gute in Hannover – und dem HSV eine noch bessere Wahl…
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Ein paar Einordnungen…

17. Juli 2016

Soll sich bereits mit Tottenham einig sein: Georges Kevin N'Koudou

Soll sich bereits mit Tottenham einig sein: Georges Kevin N’Koudou

Das Wichtigste vorweg: Heute ist nichts relevant Neues passiert, daher nutze ich die Gelegenheit für ein paar Einordnungen. In England mehren sich Anzeichen, dass die HSV-Alternative zu einer Kostic-Verpflichtung, Steve-Georges N’Koudou, nach England wechselt. Dem Bericht des „Guardian“ nach soll sich der Franzose mit Heung Min Sons Klub Tottenham Hotspur schon einig sein und in England einen Fünfjahresvertrag unterzeichnen. Allerdings ist auch bekannt, dass der U21-Nationalspieler bei den HSV-Verantwortlichen nicht die erste und somit auch nicht die einzige Alternative zu Kostic ist.
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Urlaubszeit – außer für die Offiziellen

16. Juli 2016

Man darf die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen bei Bakery Jatta. Der Flüchtling aus Gambia wird noch eine Weile brauchen, bis er Bundesliganiveau erreicht hat.

Man darf die Erwartungen nicht zu hoch ansetzen bei Bakery Jatta. Der Flüchtling aus Gambia wird noch eine Weile brauchen, bis er Bundesliganiveau erreicht hat.

Urlaub für de Spieler nach drei harten Trainingswochen. Zwar nur eine Woche, aber immerhin. Einzig die Offiziellen müssen weiterarbeiten. Am Kader. Denn „wir wollen schon noch was machen“, hatte Bruno Labbadia nach der Nullnummer in Rostock gesagt. Ausgestattet mit dem frischen Eindruck, dass offensiv noch nicht viel los ist beim HSV, der gestern zudem noch auf Nicolai Müller verzichten musste. „Unser Spiel nach vorn war teilweise recht ordentlich. Wir waren im letzten Drittel einfach nicht entschlossen genug. Da habe ich mehr erwartet. Aber auch wenn es ganz vorn noch gefehlt hat, bin ich nicht unzufrieden mit der Art und Weise, wie wir hier aufgetreten sind“, versucht Labbadia diplomatisch zu umschreiben, was seit Jahren eines der Hauptprobleme bei der Kaderzusammenstellung war und noch ist: Es fehlt ein richtiger Knipser.
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Nullnummer in Rostock – Labbadia war trotzdem zufrieden

15. Juli 2016

Nullnummer in Rostock zum bergfest der Vorbereitung

Nullnummer in Rostock zum Bergfest der Vorbereitung

Mann, ist das lange her. Das letzte Mal im Ostseestadion war ich beim Testspiel im Januar 2007, auch schon im neuen Stadion, nachdem ich das alte Ostseestadion immer nur mit Dixi-Klos in Verbindung bringen konnte. Warum? Weil ich vor ziemlich genau 20 Jahren am dritten Spieltag der Saison 1996/1997 hier war, eingepfercht in einen abgesperrten Gäste-Fanbereich am unteren Ende der Tribüne. Karsten Bäron hatte uns damals zu einem 1:0-Sieg geschossen. Es war damals übrigens sein 34. Treffer im 95. Erstliga-Spiel – keine schlechte Quote. Aber das war den Rostockern scheißegal. Sie wurden am oberen, offenen Stadionende aus dem Stadion geleitet. Einige von ihnen mussten auch an uns vorbei und sahen in den direkt oberhalb unseres Fanblocks positionierten Dixi-Klos eine Einladung. Langer Rede kurzer Sinn: die lustigen Rostocker kippten die Dixi-Klos und ließen sie die Treppe bis zu uns runterpurzeln.
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Schipplock, Porath oder auch Kostic – bis jetzt war alles nur Vorgeplänkel

14. Juli 2016

Will endlich Klarheit, wie es weitergeht: HSV-Wunschspieler Filip Kostic

Will endlich Klarheit, wie es weitergeht: HSV-Wunschspieler Filip Kostic

Drei Einheiten am Tag – einer frühen Stabi-Einheit folgt eine taktisch-technische Einheit, ehe es am Nachmittag in intensive Spielformen geht. Das geht an die Substanz, sagt Trainer Bruno Labbadia. Zuletzt gab der HSV-Coach seinen Spielern deshalb zweimal frei – aber für einige Spieler kann es gar nicht genügend Einheiten geben. Sven Schipplock beispielsweise freut sich über die Möglichkeiten, sich so neues Profil beim Trainer, die Youngster Porath, Ronstadt und Behounek rücken immer näher an die Profis heran – auch leistungsmäßig. Und Nabil Bahoui entdeckt plötzlich seinen Weg in die Mannschaft. Er trifft in Testspielen – und er findet sich in seine Rolle als Außenstürmer. Zuletzt durfte er auch Standards treten – unter anderem zum 8:0-Treffer per direkten Freistoß gegen Schackendorf.
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Schipplock gibt nicht auf – und trifft. Und trifft. Und trifft…

13. Juli 2016

Mann der Stunde beim HSV: Sven Schipplock stellt sich der Konkurrenz. Mit Erfolg.

Mann der Stunde beim HSV: Sven Schipplock stellt sich der Konkurrenz. Mit Erfolg.

Bruno Labbadia verfährt frei nach dem Motto „Zuckerbrot und Peitsche“. Wenn er mal nicht zufrieden ist, wird’s hart. Der HSV-Coach hatte für jeden Tag drei Einheiten angesetzt. Im Trainingslager – und auch danach. Einmal gab er die Nachmittagseinheit schon frei – und heute das zweite Mal. „Die Jungs haben richtig gut gearbeitet“, so Labbadia, sie hätten es sich verdient. Womit der HSV-Trainer insbesondere auch den Test in Schackendorf anspricht, den ich zwar nicht annähernd so stark gesehen habe wie er. Allerdings stimme ich überein, dass der HSV zumindest in der zweiten Hälfte mit Waldschmidt und vor allem Schipplock als Doppelspitze gut funktionierte. Sechs Treffer, davon zwei durch den Ex-Frankfurter und drei von Vorbereitungstoptorjäger Sven Schipplock.
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8:0 an einem sozial erfolgreichen Tag – Gerüchte um französischen Linksaußen

12. Juli 2016

Im Training gehts gut zur Sache: v.l. Cleber, Frank Ronstadt mit Gesichtsmaske

Im Training gehts gut zur Sache: v.l. Cleber, Frank Ronstadt mit Gesichtsmaske

Viermal um 15.30 Uhr am Sonnabend bei einem Wochenspiel – so sehen die ersten fünf Bundesligaspiele für den HSV aus. Klassisch – und gut. Finde ich. Das erste HSV-Heimspiel gegen Ingolstadt ist somit am Sonnabend, 27. August, um 15.30 Uhr. In Leverkusen (10. September) sowie die beiden Heimspiele gegen RB Leipzig (17. September) und Bayern München (24. September) werden zur klassischen Bundesliga-Zeit angepfiffen. Das Wochenspiel findet am Dienstag, den 20. September in Freiburg (20 Uhr) statt. Das heißt, von heute an sind es noch 46 Tage bis zum Auftakt. Und noch 50 Tage bis zum Ende der Transferperiode. Zeit genug, einen schlagkräftigen Kader zusammenzubauen, sollte man meinen. Dennoch setzt Trainer Bruno Labbadia darauf, dass er seine Mannschaft nach Ende der kurzen Zwischenpause (von Sonntag an soll es für die Mannschaft ein paar freie Tage geben) zusammen hat. Zumindest steigen danach die Nationalspieler ein.
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***Aktualisiert***: Demirbay wechselt für zwei Millionen Euro nach Hoffenheim

11. Juli 2016

Bekommt seinen Wunsch erfüllt, zu wechseln: Kerem Demirbay unterschreibt bei der TSG Hoffenheim

Bekommt seinen Wunsch erfüllt, zu wechseln: Kerem Demirbay unterschreibt bei der TSG Hoffenheim bis 2019

Oha, jetzt wird’s eng. Denn so sehr ich mich über das gute der HSV-Verantwortlichen im Falle des gestern besten Franzosen Moussa Sissoko auch gefreut habe, nach dieser EM ist der Mittelfeldspieler in Diensten Newcastle Uniteds nicht mehr realistisch. Der 26-Jährige dürfte mit Angeboten zugeschmissen werden, die alle weit oberhalb der HSV-Möglichkeiten liegen. Ob er diesen Sissoko gern im Team hätte, habe ich Trainer Bruno Labbadia heute vor dem Morgentraining gefragt. Und obwohl er nicht antwortete, war sein Blick eindeutig. Er sagte so etwas aus wie „Wer will das nicht?“. Stimmt. Und während aus der Bundesliga neben dem HSV auch Dortmund sein Interesse hinterlegt hat, haben sich nach dem FC Liverpool inzwischen weitere Premier-League-Teams um Sissoko beworben. Damit dürfte der HSV endgültig raus sein.
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