Allgemein

Werdet endlich kreativer, findiger und fleißiger!

15. August 2017

Tomas Rincon wollte unbedingt besser werden, Ricardo Moniz half ihm dabei – mit Extratraining, wie es das heute kaum noch gibt.

Oh Mann, was würde Dieter jetzt abgehen. „Extratraining“ als Thema eines Blogs. Wahrscheinlich niemand vor und/oder nach ihm hat diese jahrzehntelange HSV-Problematik häufiger zum Thema gemacht als Dieter selbst. Das ging quasi mit der Bloggründung 2009 einher. Schon damals monierte Dieter (und seit meinem Dabeisein auch ich) immer wieder die langen Standzeiten der Spieler im Training. Insbesondere in Zeiten, wo das Wetter die Muskulatur schnell abkühlen ließ. Noch mehr als diesen Kritikpunkt erwähnte Dieter indes die suboptimale Nutzung der immer größer werdenden Trainerteams. Und daran hat sich bis heute nicht allzu viel verbessert beim HSV. Im Gegenteil. Hier denken immer noch zu viele, über quasi fertige Bundesligastars zu verfügen, denen man nur noch sagen muss, welche ihrer Qualitäten sie im nächsten Spiel abrufen müssen. Allerdings müssen die Ergebnisse der letzten Jahre auch dem Letzten und Ahnungslosesten schonungslos gezeigt haben, dass dem nicht so ist.
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Osnabrück war mehr als nur ein Warnschuss

14. August 2017

Trainer Markus Gisdol und Co. müssen schnell handeln

Das Spiel gegen Holstein Kiel hatte ich zum „frühen Warnschuss“ deklariert und dafür von einigen hier einen auf den Deckel bekommen. Wie ich dazu käme, so maßlos zu übertreiben, wurde gefragt. Es sei doch nur ein Testspiel gewesen und noch früh in der Vorbereitung. Zumal Trainer Markus Gisdol einhergehend erklärte, er habe sehr viele gute Dinge in dem Spiel gesehen und es ginge ihm nicht in erster Linie ums Ergebnis. Kurzum: Es wurde das gesagt, was wahrscheinlich alle Vereine zu diesem Zeitpunkt sagen würden. Und während die meisten Vereine das auch wirklich so glauben dürfen, weil sie konkrete Pläne haben, von denen sie überzeugt sind, dass sie sie bis Saisonbeginn umgesetzt bekommen, so ist das beim HSV in den letzten Jahren anders gewesen. Jedes Jahr dieselben Plattitüden, und jedes Jahr dieselben Abstiegssorgen und Minusleistungen in der Saison.
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Jens Todt und Markus Gisdol am Tag nach dem Pokal-Aus in Osnabrück

14. August 2017

1:3 in Osnabrück verloren – peinliches Erstrunden-Aus!

13. August 2017

Zum Eingraben: Bobby Wood kann es nicht fassen, der HSV ist raus.

Oh Mann, ist das ein Fehlstart in die Pflichtspielrunde. Nicht, dass es jetzt komplett überraschend kommt – also zumindest nicht für mich. Aber ein 1:3 gegen den VfL Osnabrück – das ist schon echt übel. Der HSV hat es als bislang einziger Erstligist geschafft, zu scheitern. Und das gegen einen Drittligisten, der früh in Unterzahl agieren musste. Aber der Reihe nach, denn es war wie vorgeschrieben: Der HSV hat den Ball, hat Ansätze von Torchancen, scheint sicher zu sein – und dann fällt das Gegentor quasi mit dem allerersten Angriff der Gäste. Pessimisten unter uns hatten das vorher so skizziert. Immerhin ist der VfL Osnabrück uns allen noch in schlechter Pokalerinnerung. Dass es letztlich aber nach 45 Minuten wirklich nur 0:1 aus Hamburger Sicher stehen sollte, das konnte sich hier und heute doch kaum jemand vorstellen. Zumal der HSV ab der 19. Minute sogar in Überzahl agierte. Osnabrücks Appiah hatte ins Leere gegrätscht, rutschte in den Laufweg von Bobby Wood und dieser nahm die Einladung zu Fallen dankend an: Freistoß und Rot für Appiah waren die Konsequenzen. Nur dem HSV-Spiel helfen sollte das nicht.
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DFB-Pokal in Osnabrück: Ohne Lasogga zum ersten Pflichtspiel der Saison

12. August 2017

Steht vor einem Wechsel nach England und wohl auch deshalb nicht im Kader für das Pokalspiel in Osnabrück: Pierre-Michel Lasogga

So viel schon mal vorweg: Selbst wenn ich Euch hier das ganze Training filmisch nachskizziert hätte, hätte ich kein Geheimnis verraten. Ich habe es zwar dennoch auf das Nötigste reduziert, um den Effekt des Geheimtrainings nicht zu nehmen. Aber Trainer Markus Gisdol übte heute beim letzten Geheimtraining vor der ersten DFB-Pokalrunde in Osnabrück nichts Neues. Im Gegenteil. Taktisch wurde nichts eingeübt, abgesehen vom Spiel auf engem Raum. Und hierbei war ausgerechnet ein Spieler besonders auffällig, der gerade vor dem Absprung stehen soll: Pierre Michel Lasogga. Der Angreifer, den der HSV seit zwei Jahren versucht, von der Gehaltsliste zu bekommen, netzte einen Ball nach dem anderen ein und war der mit weitem Abstand auffälligste Torjäger auf dem Platz. Schade für ihn, dass kein Scout am Rand zu finden war. Wobei, sollte sich der Wechsel zu Leeds United konkretisieren, braucht er das auch nicht mehr. Aktuell prüfen beide Vereine ein Leihgeschäft inklusive Kaufoption. Und es wäre allen Beteiligten zu wünschen, dass das auch klappt.
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Schuldzuweisungen statt Lerneffekte

11. August 2017

Steht wie seine Vorgänger auch unter strenger Beobachtung: Sportchef Jens Todt

Er wird nicht mehr viel probieren wollen. Nachdem der HSV in den ernster zu nehmenden Testspielen ohne Sieg geblieben ist, muss am Sonntag gewonnen werden. Gegen den Drittligisten VfL Osnabrück wird das zweifellos kein leichter Gang in der ersten Runde des DFB-Pokals. Aber schon für den eigenen Anspruch ist das Weiterkommen hier natürlich Pflicht. Und dementsprechend ernst gehen die HSV-Verantwortlichen die Angelegenheit auch an. Trainer Markus Gisdol will nicht einmal das durchaus probate Torwartwechselspiel – die Nummer eins pausiert im Pokal, damit der Ersatzkeeper zu Wettkampfpraxis kommt – spielen. Soll heißen: Gegen Osnabrück werden wir schon einen Vorgeschmack davon bekommen, was Gisdol derzeit als seine beste Mannschaft ansieht. Wie die genau aussieht, war heute im Geheimtraining allerdings noch nicht zu erkennen, wie diese A-Elf aussehen wird. Dafür war es noch zu bunt gemischt in den Mannschaften.
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PK vor Pokalspiel gegen Osnabrück: Gisdol klärt Torwart-Frage

11. August 2017

Wohin soll das alles führen?

10. August 2017

Ein genialer Fußballer, der großes Interesse weckt und der dem Vernehmen nach einem unmoralischen Angebot erlegen ist: Dortmunds Ousmane Dembele.

Dembele, Mbappe, Neymar – der Wahnsinn hat viele Namen. Ablösesummen jenseits der 100-Millionen-Grenzen sind inzwischen schon üblich – aber für mich tatsächlich nicht mehr greifbar. Sie sind für mich vielmehr der Anfang einer Entwicklung, wie sie im Fußball von allen Seiten fahrlässig provoziert wird. Geld ist alles. Welt- und Europameisterschaften werden meistbietend verkauft, die europäischen Wettbewerbe maximal ausgereizt. Dafür werden sogar usnere Bundesliga-Spieltage inzwischen auf vier Tage und sechs Anstoßzeitpunkte gestreckt, um wirklich jeden Werbe-Euro rauszuquetschen. „Das müssen wir ja, um mit den Milliarden TV-Geldern in England zu konkurrieren“ heißt es dann immer. Und damit beginnt das Übel. Es wird wettgerüstet, bis es nicht mehr geht. Und das ist bei vielen Vereinen, hier darf man den HSV auch nicht gänzlich ausnehmen, schon längst erreicht. Sie haben sich in die Hände von Investoren, Mäzene und/oder Firmen begeben, ohne die sie nicht mehr handlungsfähig wären. Abramowitsch war dabei nur der Anfang. Inzwischen sind die Investoren in allen Ligen angekommen. Und das vermeintliche Ende dieser Entwicklung ist ein Horrorszenario. Dabei könnte so eine Art milliardenschwerer Betriebssport auf Profiebene herauskommen. Grausam.
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Sakais Bestätigung ist das richtige Zeichen

9. August 2017

Gotoku Sakai bleibt vKapitän – und das ist auch gut so

Es ist die richtige Entscheidung: Gotoku Sakai bleibt HSV-Mannschaftskapitän. Der fleißige Japaner, der für mich im Preis-Leistungsverhältnis eins der wenigen Transferhighlights der letzten Jahre ist, hat seine Vorbildfunktion in der vergangenen Saison komplett angenommen. Gegen Hoffenheim am 20. November 2016 führte er die Mannschaft erstmals als Kapitän aufs Feld. Damals gab es für den Nachfolger vom damals degradierten Johan Djourou ein 2:2 in Hoffenheim. Seither sind es 20 Partien und 36 Punkte geworden für Captain Sakai. Diesen Schnitt auf eine Saison umgelegt, würde 61 Punkte und somit internationales Geschäft – wenn nicht gar Champions League bedeuten. Und neben der Mannschaft ist auch der Defensivallrounder an seiner Aufgabe gewachsen.
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