Allgemein

Bitteres 0:1 gegen Bayern – was passiert mit Trainer Labbadia?

24. September 2016

Darf er nach dem guten Spiel doch erst einmal bleiben? Trainer Bruno Labbadia

Darf er nach dem guten Spiel doch erst einmal bleiben? Trainer Bruno Labbadia

Von einem knappen 0:2 bis hin zu 0:11 waren die Tipps vieler Kollegen vor dem Spiel. Alle erwarteten einen durch Misserfolge wenig selbstbewussten und durch die Trainerdiskussion geschwächten HSV gegen die beste Mannschaft Deutschlands. Viele rechneten damit, dass hier und heute der letzte Akt einer sich leidig und unwürdig für Labbadia ziehenden Entlassung ereignen würde. Aber: weit gefehlt. Der HSV verlor äußerst unglücklich mit 0:1 durch den späten Treffer Kimmichs und der Trainer wie auch die Mannschaft wurden von den Rängen gefeiert, von denen es zu Spielbeginn keine Choreo, keine Meinungsäußerungen von den Rängen vor dem Spiel in Richtung Trainerfrag, dafür Applaus in der Halbzeit.
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Trauriges Ende mit prominentem Opfer: Labbadia streicht Halilovic aus dem Kader

23. September 2016

Haben wenig Freude mit- und aneinander: Alen Halilovic (l.) wurde heute von HSV-Trainer Bruno Labbadia (r.) ganz aus dem Kader gestrichen.

Haben wenig Freude mit- und aneinander: Alen Halilovic (l.) wurde heute von HSV-Trainer Bruno Labbadia (r.) ganz aus dem Kader gestrichen.

Es ist das so oft als das „leichteste Spiel des Jahres“ betitelte Duell mit dem FC Bayern, das zum Abschiedsspiel für Bruno Labbadia werden könnte – und es aller Wahrscheinlichkeit nach auch wird. Dafür ist die Stimmung innerhalb des Kreises aller Verantwortlicher zu eindeutig. Der Trainer trage die Hauptschuld an der sportlichen Misere, weil er nicht alles aus dem neuen Personal heraushole – was ich nicht bestreiten würde. Allein der Weg hierhin trägt auch die Verantwortung des Vorstandes, der den Kader zusammengestellt hat. Einen Halilovic zu holen, ohne eine defensiv absichernde Variante des Sechsers zu verpflichten – Fehler. Keinen Innenverteidiger zu holen, der auch sicher das Spiel eröffnen kann – Fehler. Dann darauf zu bestehen, dass Halilovic spielen muss – auch ohne den absichernden Sechser – Fehler. Bei der Kaderplanung nicht deutlicher seinen Standpunkt vertreten zu haben – Labbadias Fehler. Denn jetzt ist es zu spät – und der HSV hat viele Verlierer. Selbst im Falle eines Sensationssieges gegen den FC Bayern verlieren alle. Aber gut, das hatten wir schon.
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Labbadia beweist Stärke – dennoch kann es fast nur noch Verlierer geben

22. September 2016

Gibt sich betont unbeeindruckt: HSV-Trainer Bruno Labbadia

Gibt sich betont unbeeindruckt: HSV-Trainer Bruno Labbadia

Stark. So konnte man Labbadias Auftritt bei der heutigen Pressekonferenz mit einem Wort sehr treffend betiteln. Denn das war Labbadia. Wissend, dass das ungleich erhöhte Medien-Aufkommen seiner bevorstehenden Entlassung geschuldet war, blieb sich der HSV-Trainer treu. Er machte sogar Scherze, um die angespannte Stimmung aufzulockern, obwohl die gerade bei ihm ganz tief im Keller sein dürfte. „Die Mannschaft darf das Thema nicht belasten“, sagte er, und zog das knallhart durch. Kein Selbstmitleid, kein böses Wort, nicht ein mal Andeutungen in Richtung des Vorstandes, von dem der einst so gefeierte Retter offenbar keine Rückendeckung mehr erwarten darf. Kurzum: Labbadia nimmt die Situation mit einer Würde, die es zu loben gilt. Dennoch darf man bei allem Theater und bei allen Sympathien nicht vergessen, dass der Trainer ein wesentlicher Teil des aktuellen Misserfolges ist.
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HSV-Pressekonferenz vor dem Bayern-Spiel

22. September 2016

HSV bleibt konsequent inkonsequent – Labbadia bleibt im Amt

21. September 2016

Schauen sie noch in dieselbe Richtung?  Eher nicht. Heute morgen würdigten sich die beiden keines Blickes: Beiersdorfer und Labbadia. Fotos: Witters

Schauen sie noch in dieselbe Richtung? Eher nicht. Heute morgen würdigten sich die beiden keines Blickes: Beiersdorfer und Labbadia. Fotos: Witters

Das Frühstück fiel heute etwas kürzer aus als sonst. Wirklich gute Stimmung herrschte natürlich nicht vor, als die Spieler sich im Mannschaftshotel versammelten, um zu speisen. Insbesondere der Trainer war mächtig angeschossen, wissend, dass nach dem 0:1 in Freiburg und der dritten Niederlage nach vier Spieltagen sein Posten schon offenkundig zur Disposition steht. Als dann Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer den Essenssaal betrat wurde auch schnell deutlich, was sich nicht erst durch das Freiburg-Spiel verändert hat: Die beiden Freunde, Labbadia und Beiersdorfer, würdigten sich keines Blickes. Der Trainer, weil er die Rückendeckung Beiersdorfers vermisst. Und Beiersdorfer war sauer, weil Labbadia erneut nicht konsequent auf die Neuen gesetzt hat, in Freiburg Angsthasenfußball spielen ließ.
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Bitteres 0:1 in Freiburg – Trainerdiskussion wird zunehmend lauter

20. September 2016

Trainer Bruno Labbadia gerät zunemhmend unter Druck.

Trainer Bruno Labbadia gerät zunemhmend unter Druck.

Der Frust war groß. Bei den Spielern des HSV in Freiburg ebenso wie bei meinen beiden Gästen, die nach einem an sich ordentlichen Auswärtsspiel des HSV wieder eine Niederlage hinnehmen mussten. 0:1 verlor das Team um den stark und jetzt sicher noch stärker in der Kritik stehenden Trainer Bruno Labbadia beim SC Freiburg. Ausgerechnet HSV-Schreck Nils Petersen traf – und das nach einem herben Patzer von Rene Adler, der aus einem 0:0-Spiel letztlich eine Niederlage machte. Dennoch, auch wenn das Siel heute nicht schlecht war vom HSV, mit einem Ein Punkt aus vier Spielen dürfte in Hamburg niemanden zufrieden sein. Im Gegenteil. Die Trainerdiskussion wird jetzt sicher nicht leiser.
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Das Freiburg-Spiel wird in vielerlei Hinsicht extrem spannend

19. September 2016

Kämpfen um die Zehn: Alen Halilovic (l.) und  Aaron Hunt

Kämpfen um die Zehn: Alen Halilovic (l.) und Aaron Hunt

Wer jetzt Theater rund um den HSV machen will, findet überall offene Ohren. Wer sich jetzt über den Trainer beschwert oder ihn öffentlich kritisiert, erhält Applaus von den Rängen. Und dafür sind die Protagonisten höchstselbst schuld. Sie haben eine Aufbruchsstimmung verpuffen lassen, haben einen Punt aus drei Spielen geholt, damit kann keiner zufrieden sein. Und auch das Interview mit Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer am Sonntag nach dem 0:4 gegen RB Leipzig kann man so interpretieren, dass er den Trainer vermehrt in die Pflicht nimmt und den Druck deutlich erhöht. Klar. Ansonsten hätte Beiersdorfer sich klarer positionieren und hinter seinen Trainer stellen müssen – was dem bundesligaerfahrenen Beiersdorfer vorher auch bewusst war. Insofern sind seine unklare Aussagen ausschließlich kontraproduktiv. Mir fehlt hier – mal wieder – die klare Linie, das eindeutige Statement. Denn Krisensituationen wie diese Anfangskrise bedürfen klaren Regelungen. Und wenn einer hier Verantwortung übernehmen kann – dann der Oberboss himself. Und das wurde verfehlt.
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Letzte Ausfahrt Freiburg!

18. September 2016

Schauen sie noch in dieselbe Richtung? Beiersdorfer und Labbadia. Fotos: Witters

Schauen sie noch in dieselbe Richtung? Beiersdorfer und Labbadia. Fotos: Witters

Rätselraten heute Mittag, nachdem HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer seinen Kommentar zur Lage des HSV und zur Lage um Bruno Labbadia abgegeben hat. Hat Beiersdorfer das nahende Ende des Trainers verkündet? Oder hat er ihm den Rücken gestärkt? Letztlich ist es wohl Ersteres. Beiersdorfer hat sehr deutlich gesagt, woran es hapert. Er hat gesagt, welche Veränderungen er wünscht – und zwar schon für das Spiel am Dienstag in Freiburg. Eine Jobgarantie auf Wochen hat sich Beiersdorfer verkniffen, logisch. Mit anderen Worten heißt das: Am Dienstag in Freiburg muss der HSV ein Ergebnis liefern, sonst ist – vor allem im Paket mit dem „drohenden“ Bayern-Spiel – Bruno Labbadia in der kommenden Woche so weit wie Viktor Skripnik heute. Es geht um die Zukunft des Trainers.

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0:4 gegen Leipzig – die Trainerdiskussion wird lauter

17. September 2016

Steht in der Kritik: Trainer Bruno Labbadia

Steht in der Kritik: Trainer Bruno Labbadia

Pierre Michel Lasogga hatte seine Familie wie immer auf der Tribüne – diesmal allerdings neben sich sitzend. Denn der Angreifer wurde von Trainer Bruno Labbadia unmittelbar vor der Abfahrt zum Stadion aus dem Kader gestrichen, weil nur 18 Spieler auf dem Spielbericht geführt werden dürfen. Dass er am Ende einer der wenigen Gewinner dieses Spieltages auf HSV-Seite würde, wusste er hier noch nicht. Aber er wird mit seiner Wut auf den Trainer und dessen Entscheidungen nicht der einzige gewesen sein. Nach dem 0:4-Debakel gegen RB Leipzig vor 52.998 am Ende pfeifenden und schimpfenden Zuschauer hat Labbadia harte Tage vor sich. Sehr harte. Denn mit einem Punkt nach drei Spielen steht jetzt auch noch eine englische Woche bevor, die es in sich hat…
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