Allgemein

Gewonnen. Nicht schön. Aber gewonnen!!!!

22. April 2016

Spielentscheidend: Torwart Jaroslav Drobny hält den Elfmeter von Claudio Pizarro

Spielentscheidend: Torwart Jaroslav Drobny hält den Elfmeter von Claudio Pizarro

Auf dem Weg zum Stadion erinnerte nicht viel an ein sportliches Event. Blaulicht dominierte die Straßen zum Stadion, und in der Elbgaustraße eskalierte der Fanmarsch, als die Polizei mit Wasserwerfern auf ein paar unbelehrbare Fans reagierte, die nicht ohne Pyrotechnik auskommen wollten. Ein unschöner Beginn eines am Ende doch schönen Abends? Zumindest hatten sich die Fans im Stadion eine sensationell schöne Choreographie ausgedacht und der Mannschaft schon vor Anfang an verdeutlicht, dass sie sich über den 12. Mann heute mal wieder keine Gedanken machen müssten. „Mitreißen“ wollte HSV-Trainer Bruno Labbadia die Fans „von Beginn an“ – und das klappte. Nach vier Minuten schon.
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Hunt ist “richtig geil” auf den Dreier – hoffentlich nicht nur er…

21. April 2016

Aaron Hunt (2.v.r.) setzt gegen seinen Exklub Werder Bremen alles auf HSV-Sieg

Aaron Hunt (2.v.r.) setzt gegen seinen Exklub Werder Bremen alles auf HSV-Sieg

Der letzte Tag vor dem Nordderby ist normalerweise gespickt mit wechselseitigen, kleinen oder auch größeren Seitenhieben aus Bremen nach Hamburg und andersrum. Nicht so diesmal. Denn vor dem 104. Duell der beiden Nordklubs in der Bundesliga hat ganz offenbar nicht nur der HSV genug mit sich selbst zu tun. Es ist diesmal tatsächlich nicht nur aus Polizeisicht ein Risikospiel. Egal, wie es die Trainer vorher versuchen zu umgehen, Fakt ist: Sportlich können beide Mannschaften viel verlieren – und wenig gewinnen. Werder sein Polster von noch vier Punkten auf den ersten direkten Abstiegsplatz, wo mit Frankfurt zudem der Gegner des letzten Spieltages steht. Und der HSV sein sicher geglaubten Platz im Niemandsland. „Da haben wir uns leider selbst nicht sehen wollen. Aber wir nehmen die Situation jetzt so, wie sie ist“, sagt Aaron Hunt, der morgen sein Startelf-Comeback geben wird. Aber dazu am Ende noch etwas mehr.
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Es muss noch eine ganze Menge passieren bis Freitag

20. April 2016

Nur so kann es funktinieren: Zusammen.

Nur so kann es funktinieren: Zusammen.

So, es geht los. Heißreden für das Nordderby. Und während in Bremen die Mannschaft auf dem Platz zeigt, worum es geht, versucht in Hamburg Trainer Bruno Labbadia die Stimmung anzuheizen. Wobei die Betonung auf „versucht“ liegt. Denn Labbadia wirkt müder als noch vor einem Jahr, wo er alle mitriss. Verständlicherweise. Und anstatt hier das Finalspiel aller Finalspiele (und das dann von Wochenende zu Wochenende aufs Neue) auszurufen, ergibt sich Labbadia in die Rolle als Realist. Wobei, nicht ganz: Der Trainer spricht auch davon, dass der HSV vorrangig mit der Aussicht ins Spiel ginge, man könne hier etwas gewinnen, weil man es in der eigenen Hand hält.
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Pressekonferenz vor dem Nordderby

20. April 2016

Fit fürs Nordderby: Aaron Hunt gibt grünes Licht

19. April 2016

Hoffnungsträger Aaron Hunt (2. v.l.) ist wieder dabei und gibt grünes Licht für das Nordderby am Freitag

Hoffnungsträger Aaron Hunt (2. v.l.) ist wieder dabei und gibt grünes Licht für das Nordderby am Freitag

Pierre Michel lasogga, Nicolai Müller, Albin Ekdal und neuerdings auch Dennis Diekmeier (Wade) fehlten heute. Läuft alles nach Plan, sollen jedoch alle morgen wieder mittrainieren können. Einzig bei Ekdal könnte es etwas knapp werden. „Bei Nicolai Müller müssen wir abwarten, wie es morgen geht. Heute hatte er noch leichte Probleme, heute wäre es noch nicht gegangen“, erzählt Labbadia und fährt fort: „Bei Lasogga ist es so, dass er am Knie noch was gespürt hat – aber da ist es eher eine Vorsichtsmaßnahme. Bei Ekdal wird es sicherlich enger.“ Und bei Dennis Diekmeier? Da deutet vieles darauf hin, dass der Rechtsverteidiger wieder auf der Bank Platz nehmen muss, wenn er fit wird. „Dieki hat gestern einen ziemlich harten Schlag auf die Wade bekommen und eine schmerzhafte Quetschung. Wir hoffen, dass er morgen laufen kann. Ob er mittrainiert, ist schwierig zu sagen. Aber noch sind wir guter Dinge.“
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Sch… auf schönen Fußball, nur die Punkte zählen

18. April 2016

Er steht am Freitag mal wieder im Mittelpunkt - auch für mich: Trainer Bruno Labbadia

Er steht am Freitag mal wieder im Mittelpunkt – auch für mich: Trainer Bruno Labbadia

Den Mittelweg gibt es einfach nicht. Woche für Woche werden die alten Diskussionen wiederholt. Nach Siegen die, ob der HSV jetzt gerettet ist. Und nach Niederlagen wird der HSV mindestens in der Relegation gesehen, wenn er nicht gleich absteigt. Und ehrlich gesagt, macht das Spiel in Dortmund auch Angst. Wie die Mannschaft binnen zehn Minuten zusammenbrechen kann, war erschreckend anzusehen. Rechnet man dann noch die Verletzten, den Gesperrten und die Formkurve hinzu – das ist schon bitter. Der HSV kommt aus einer Situation, wo er etwas verlieren kann, während Werder in Hamburg etwas zu gewinnen hat. Kopfsache also. Mal wieder. Und bisher sind diese Spiele fast immer vergeigt worden. Ergo: Am Freitag geht das Ding aber mal so richtig in die Hose…
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Das Grauen begann nach 30 Minuten – wo endet es?

17. April 2016

Sinnbildlich für den heutigen Sonntag: Albin Ekdal am Boden

Sinnbildlich für den heutigen Sonntag: Albin Ekdal am Boden

Dieser Spieltag war nichts für den HSV. Werder gewinnt, Augsburg gewinnt, Darmstadt holt ’nen Dreier und auch Hoffenheim sichert sich drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Rechne ich jetzt noch Hannover 96’s Sieg mit dazu – schlechter hätte der Spieltag für den HSV nicht laufen können. „Wir tun gut daran, wenn wir uns auf unser Spiel konzentrieren und alles andere ausblenden“, wird HSV-Trainer Bruno Labbadia nicht müde, zu wiederholen. Allerdings weiß auch er, dass das nicht funktioniert. Im Gegenteil: Alle HSV-Profis waren informiert, alle wussten, worum es beim BVB gehen würde. Und nach ordentlichem Beginn wurde es schnell das Fiasko, was viele erwartet hatten. Mit 0:3 nicht nur im Ergebnis zu erkennen – sondern vor allem vom Verlauf und seinen Folgen her. Aber der Reihe nach…
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Aus Prinzip Labbadia

16. April 2016

Sagt allein an, was Sache ist: Bruno Labbadia

Sagt allein an, was Sache ist: Bruno Labbadia

Der HSV ist jetzt, kurz vor dem schwierigen Auswärts-Auftritt in Dortmund sowie nach 35 Bundesliga-Spielen unter Trainer Bruno Labbadia, an einem Punkt, der sich monatelang abgezeichnet hat. Sportliche Konsolidierung, schön und gut. Mehr Punkte als in den Vorjahren, unbestritten. Wobei der Bundesliga-Endspurt nach dem Verlauf dieses Nachmittags, den Siegen von Bremen, Darmstadt, Hoffenheim und Augsburg, noch spannender werden kann, als man das geahnt hätte. Jedenfalls: Was die HSV-Fans in dieser Saison immer wieder gesehen haben, sehen mussten, zum wiederholten Male sogar, das war eine sich in bestimmten Punkten nicht entwickelnde Mannschaft. Das war ein Team, das dieselben Fehler und Minus-Leistungen in unschöner Regelmäßigkeit wiederholt. Das nicht in der Lage ist, aus einer Situation relativer Entspannung eine für die Bundesliga erforderliche Leistungsbereitschaft und Sieger-Mentalität zu entwickeln. Dieser HSV reagiert nur dann, wenn es bedrohlich eng wird. Zum Verzweifeln, eigentlich. Aber auch hausgemacht, denn die HSV-Führung lädt alles auf den Schultern von Bruno Labbadia ab. Wo ist Knäbel? Diese Frage (frei nach Bruno Morawetz – die Älteren unter uns erinnern sich noch….) drängt sich auf.

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Bei aller Sympathie – Sonntag zählt nur der HSV

15. April 2016

Bruno Labbadia teilte schon beim Fußballtrainer-Lehrgang die Schulbank mit Thomas Tuchel (hier bei der DFB-Trainertagung 2011)

Bruno Labbadia teilte schon beim Fußballtrainer-Lehrgang die Schulbank mit Thomas Tuchel (hier bei der DFB-Trainertagung 2011)

Natürlich war das ein geiles Spiel. Ein richtig geiles Spiel sogar. Und ja, ich war für den BVB. Ich bin das zugegebenermaßen sogar ziemlich oft. In der Bundesliga in 32 der 34 BVB-Spiele – und international fast immer. Selbst dann, wenn es gegen einen so sensationellen Klub wie den FC Liverpool geht. Dass dies am Ende ein Spiel ergibt, das an Dramatik schwer zu überbieten ist, es passte einfach. Dieses Spiel hat alles das gezeigt, was den Fußball ausmacht, was ihn liebenswert macht. Und ich bin mir sicher, dass sich der trotz allem noch junge Trainer Thomas Tuchel von dieser bitteren Niederlage, der wahrscheinlich bittersten in seiner noch kurzen Karriere, schnell erholen wird. Nein, mehr noch: Sie wird ihn stärker machen, weil er trotzdem stolz auf das Gezeigte sein kann.
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