Allgemein

Die nächsten Tage werden (ungewollt) spannend

17. August 2016

Bruno Labbadia zeigt, wo es langgeht

Bruno Labbadia muss jetzt klar aufzeigen, wo es langgeht

Frei. Endlich mal. Also die Spieler. Wobei das auch nicht für alle gilt, denn Lewis Holtby beispielsweise trainierte am Stadion individuell, um seine Rückkehr maximal zu beschleunigen. Fleiß war bei dem kleinen Linksfuß nie das Thema. Ebenso wenig wie Ehrgeiz. Holtby will unbedingt – fast so sehr, wie der HSV einen Defensivspieler sucht. „Sind die weiter am Rödeln?“, hat mich gerade ein uns allen bekannter Blogger gefragt. Und ich habe ihm geantwortet, dass sie auf jeden Fall noch einen Defensivspieler holen wollen und sich allen Anschein nach hier auf zwei Kandidaten eingeschossen haben, die schwierig zu bekommen sind: Matthias Ginter und Onyinye Ndidi – und das dem Vernehmen nach sogar in der Reihenfolge. Fragt man offiziell nach, werden diese beiden Namen nicht dementiert. Allerdings wird auch hinzugefügt, dass die Liste mit Kandidaten deutlich länger als zwei Zeilen ist. Muss sie ja auch sein, da die Klubs der beiden Kandidaten den jeweiligen Wechsel bislang kategorisch ausschließen, was ungefähr genau so ernst zu nehmen ist wie einst Calhanoglous Bekenntnis zum HSV.
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Schwacher Test gegen Altona – trotz 3:2-Sieges

16. August 2016

Sven Schipplock vor dem Abflug - der Angreifer wechselt für ein Jahr auf Leihbasis zum SV Darmstadt - vom HSV subventioniert

Sven Schipplock vor dem Abflug – der Angreifer wechselt für ein Jahr auf Leihbasis zum SV Darmstadt – vom HSV subventioniert

Nun denn, gut gebrüllt – Geld gewonnen. Mal wieder versüßt der SV einem seiner Spieler den Abschied aus Hamburg. Diesmal Sven Schipplock. Der Angreifer, der in Hamburg chancenlos sein soll und selbst zuletzt geäußert hatte, gehen zu wollen, wechselt für ein Jahr auf Leihbasis nach Darmstadt. Und der HSV übernimmt die Differenz seines Gehaltes in Hamburg – das selbstverständlich deutlich über dem Angebot der Darmstädter liegt. Der HSV spart also auch an Schipplock einen Teil, seines Gehaltes ein – aber er subventioniert wieder einmal einen Konkurrenten. Ein Umstand, der den HSV öffentlich nicht gut aussehen lässt – und der erst dann abgestellt sein wird, wenn der HSV einen Kader zusammen hat, den er so auch beibehalten wollte. Ergo: Keine Kompromissspieler mehr, sondern Spezialisten. Und auch keine Spieler, die der Trainer entweder entfremdet oder gar nicht aufstellen will, wie diese Saison am Beispiel Alen Halilovic zu befürchten ist.
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3:1 – HSV gewinnt letzten Test gegen Lyngbys C-Elf

15. August 2016

Da ist noch eone Menge Luft nach oben - hoffentlich.

Da ist noch eone Menge Luft nach oben – hoffentlich.

Am Morgen wurde noch trainiert, was Trainer Bruno Labbadia am Abend im letzten Testspiel sehen wollte. Der HSV-Trainer hatte seine erste Elf am Vormittag schon so spielen lassen, wie am Abend zu Beginn gegen den dänischen Erstligisten, der bereits fünf Saisonspieltage absolviert hat und hier in Rendsburg mit einer C-Elf (kein einziger Startelfspieler aus dem letzten Ligaspiel gegen Aarhus war überhaupt dabei) antrat. Und Labbadia ließ in der Abschlusseinheit vornehmlich Standards üben inklusive schnellem Umschaltspiel. „In den letzten Wochen geht es viel um Abstimmung, um letzte Details“, hatte Bruno Labbadia in der vergangenen Woche nach dem Test in Cagliari angekündigt. Und im letzten Test vor dem Erstrundenmatch im DFB-Pokal, der aufgrund der staureichen Anreise des HSV mit zehn Minuten Verspätung begann, wusste der HSV nur in wenigen Phasen zu überzeigen. In zu wenigen. Trotz des 3:1-Sieges.
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Volle Hütte am Volkspark – und Tore satt

14. August 2016

Hat einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht: Nabil Bahoui

Hat einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht: Nabil Bahoui

Volle Hütte am Volkspark, die ungewöhnliche Trainingszeit von Sonntag 18 Uhr macht’s möglich. Locker 300 Leute kamen, um sich die erste Einheit nach den zwei freien Tagen anzusehen – und sie bekamen für ihr Kommen auch etwas geboten. Im Abschlussspiel auf verkürztem war richtig Zug drin. Aus allen Lagen wurde abgezogen – spektakuläre Treffer inklusive. Dazu schnelle Kombinationen und schön herausgespielte Treffer gepaart mit rassigen Zweikämpfen. Wer besonders auffiel? Einige. Von Clebers technischen Fähigkeiten über Sakais Torquote sowie Bakery Jattas immer wieder überraschend guten Aktionen (teilweise mit Tricks, die er selbst nicht so recht nachvollziehen konnte) bis zu dem Spieler, der in meinen Augen in den letzten Wochen den größten Fortschritt gemacht hat: Nabil Bahoui.
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Alles ist möglich – weiterhin…

13. August 2016

Ginter trifft zum 2:0 und Serge Gnabry spielt eneut stark auf – doch leider deutet nichts daraufhin, dass einer der beiden – geschweige denn beide – zum HSV wechseln. Oder? Naja, ich weiß, dass der HSV weiter großes Interesse an Ginter hat und Klaus Michael Kühne auch bereit wäre, noch einmal das Portemonnaie zu zücken. Allein Dortmund blockt. Noch. Denn der BVB hat momentan keine Verwendung für Ginter – und der Spieler weiß das. Zudem steht Ginters Berater, Gordon Stipic, dertzeit in engstem Kontakt zum HSV. Stichwort: Schipplock. Und am Ende ist alles möglich. Das beweist auch der KRC Genk, der noch vor wenigen Tagen kategorisch ausgeschlossen hatte, seinen Defensivspieler Onyinye Ndidi abzugeben. Inzwischen allerdings wurde diese Meinung ein wenig relativiert. 15 Millionen seien die Schmerzgrenze, berichten belgische Kollegen jetzt, wo dem Vernehmen nach der HSV signalisiert haben soll, einen anderen Kandidaten vorzuziehen. Ergo: Alles ist möglich. Weiterhin. Allerdings ist heute nichts weiter passiert und ich hoffe, dass Euch die Frage-Antwort-Runde gefallen hat. Solltet Ihr noch Fragen haben, stellt sie gern. Ich werde hier immer wieder mal reinschauen und nach Möglichkeit alles beantworten.

 

Bis morgen!

Scholle

 

P.S.: Wahnisinn, was unsere Olympiaauswahl da gerade abreißt!!! Ganz starkes Tor zum 4:0…!!!

Stieber weg, Zoua folgt, Schipplock doch nicht – und Ihr seid am Zug!

12. August 2016

Zoua und Stieber zum FCK, die Mannschaft hat frei – und ich hatte einen nicht besonders erfreulichen, langen Tag. So könnte ich alles zusammenfassen und stehenlassen. Würde ich ehrlich gesagt auch gern – wenn Ihr es nicht wärt. Und so pathetisch das jetzt auch klingen mag, es ist tatsächlich so, dass ich Euch gegenüber eine moralische Verpflichtung empfinde, die mir sagt, dass ich auch heute liefern muss – und eben auch will. Wenn auch nur mit einem kurzen Update zum Tag, der keine Neuen bringt – aber Abgänge. Oder besser gesagt: einen Abgang, denn Zoua gehört schon nicht mehr dem HSV. Stieber hingegen schon, und der wechselte jetzt für drei Jahre nach Kaiserslautern. Als Ablösesumme wird mit 250000 Euro spekuliert. Damit hätte der HSV, der einst 1,3 Millionen Euro an Greuther Fürth überwies, ein Minus von etwas mehr als einer Million Euro – aber eben auch einen Spieler vom Gehaltszettel, der bei Trainer Bruno Labbadia keine Chance mehr hatte und auch nicht mehr hätte. Und dass das manchmal schon besser ist als nichts, zeigt dioe Personalie Sven Schipplock, dessen Berater-Agentur heute mitgeteilt hat, dass man  „nach internen Gesprächen“ zu dem Schluss gekommen sei, dass er beim HSV bleibt. Ergo: The same procedure as….
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Schipplock auf dem Sprung – die Mannschaft hat frei

11. August 2016

Trennung im Guten? Trainer Bruno Labbadia, Mitte.) setzt nicht mehr auf Sven Schipplock

Trennung im Guten? Trainer Bruno Labbadia, Mitte) setzt nicht mehr auf Sven Schipplock

Das Thema Sven Schipplock beim HSV neigt sich dem Ende entgegen. Nicht ganz überraschend, wenn man die vergangene Saison betrachtet. Neun Einwechslungen und elf Startelfeinsätze mit vier Vorlagen stehen zu Buche. Eine Quote, die der „beste Anläufer der Liga“ (O-Ton Ex-Sportchef Peter Knäbel) in der Vorbereitung allerdings zu verbessern schien. Zunächst gegen unterklassige Gegner – aber mit erkennbaren Fortschritten. Schipplock wirkte fitter, mutiger und endlich mit dem Selbstvertrauen ausgestattet, was ein Stürmer braucht, um zu treffen. Elf Tore – keiner traf häufiger als er. Bis zuletzt. Und das, obwohl Schipplock in den letzten beiden Testspielen keine Minute zum Einsatz kam. Ein Fingerzeig. Ein deutlicher sogar.
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1:1 bei Cagliari Calcio – das war ordentlich

10. August 2016

v.l. Filip Kostic, Nicolai Mueller, Gianni Munari, Albin Ekdal  Cagliari, 10.08.2016, Fussball, Testspiel, Cagliari Calcio - Hamburger SV

v.l. Filip Kostic, Nicolai Mueller, Gianni Munari, Albin Ekdal
Cagliari, 10.08.2016, Fussball, Testspiel, Cagliari Calcio – Hamburger SV

30 Grad und Sonne haben die Jungs da unten auf Sardinien heute tagsüber gehabt. Und zu Spielbeginn waren es noch immer 27 Grad Celsius. Ein Traum – für die Zuschauer auf jeden Fall. Allerdings kann man das von dem vorletzten Test in der Vorbereitung nicht behaupten. Im Stadio Sant’Elia des italienischen Erstligisten Cagliari Calcio musste sich der HSV mit einem 1:1 begnügen, obwohl man über 90 Minuten gesehen die leicht bessere Mannschaft war. Zu sehen bekam ich das allerdings erst nach 20 Minuten über einen (selbstverständlich legalen…) Stream im Internet. Meine Anmeldung bei HSVtotal! Ist mal wieder schön in die Hose gegangen. Via Twitter teilte der HSV mit, dass man sich für die Anmeldeschwierigkeiten entschuldige und ich als Nutzer mit etwas Geduld aber ans Ziel käme. Pustekuchen. Nichts ging. Ich flog nach einer Weile immer wieder raus, obwohl ich das Anmeldeprozedere exakt nach Vorgaben vorgenommen hatte…
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Frische holen am Strand – Albin Ekdal als Reiseleiter

9. August 2016

Emir Spahic fehlt dem HSV nach einem kleinen Rückschlag weiterhin.

Emir Spahic fehlt dem HSV nach einem kleinen Rückschlag weiterhin.

Defensiv hakt es noch. Das ist bekannt. Auch, dass der HSV hinter Dortmund Matthias Ginter her ist, dieser allerdings vom BVB keine Wechselfreigabe erhält. Gestern nun wurde zudem bekannt, dass der HSV für seinen Defensive erneut bei KRC Genks Onyinye Ndidi vorstellig geworden ist. Auf acht Millionen Euro habe der HSV sein Angebot für den etatmäßig defensiven Mittelfeldspieler erhöht, der aktuell als Innenverteidiger aufläuft. Erhöht, nachdem man im Winter bereits ein Angebot über sechs Millionen Euro abgegeben haben soll, so mein belgischer Kollege von „Het Laatste Nieuws“, der engen Kontakt zur Klubführung des KRC Genk pflegt. Ob das stimmt? Beim HSV erhält man hierauf keine Antwort. Außer, dass die Anfrage schon ein paar Wochen her ist und es aktuell in dieser Personalie keine Bewegung gibt. Ergo: Der HSV ist weiter an Ndidi interessiert. Das wurde und wird hinter vorgehaltener Hand sogar bestätigt. Aber: Noch ist nichts entschieden. Und anders als zuletzt heißt es inzwischen wieder: es könnte noch dauern…
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