Allgemein

Mit 20 Mann nach Mainz – beginnt Rudnevs?

29. April 2016

Sind beide in Mainz dabei: Artjoms Rudnevs und Batuhan Altintas

Sind beide in Mainz dabei: Artjoms Rudnevs und Batuhan Altintas

Das passiert, wenn man zu viele angeschlagene Spieler hat: 20 Mann reisen mit. Vorsichtshalber. Denn mit Rene Adler (Hüfte) und Dennis Diekmeier (Adduktoren) sind zwei Spieler noch fraglich. Und so reisten neben den beiden Angeschlagenen noch Drobny, Mickel, Kacar, Spahic, Ilicevic, Hunt, Holtby, Djourou, Jung, Schipplock, Sakai, Bahoui, Olic, Cleber, Ostrzolek, Altintas, Rudnevs und Arslan mit nach Mainz. Sollte Adler spielen können, wird er beginnen und Tom Mickel würde als erster von zwei Spielern noch aus dem Kader fliegen und könnte die U23 am Sonntag im Abstiegskampf gegen BSV Rehden unterstützen. Fakt aber ist, dass in dem Kader auch Spieler sind, die nahezu ohne Aussicht auf eine Auswechslung mitreisen. Es ist also wirklich alles dabei, was noch halbwegs einsetzbar ist.
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25 Millionen von Kühne und Olic im Kader

28. April 2016

Erstmals wieder im Kader: Ivica Olic profitiert von der Personalnot

Erstmals wieder im Kader: Ivica Olic profitiert von der Personalnot

Für 25 Millionen Euro muss man schon ein, zwei Tage lang Überstunden machen. Es ist zumindest ein Geldbetrag, den hat man nicht mal eben links oder rechts in der Hosentasche. Sollte man meinen. Allerdings ist auch das alles sehr relativ. Denn für ein Multimillionen-Unternehmen wie den HSV ist es nur ein Tropfen in ein großes Fass, das zunehmend leerer wird. Irgendwie schaffen es die Verantwortlichen seit Jahren nicht, das Loch zu stopfen. Stattdessen wird oben weiter reingestopft, was unten zumeist ergebnislos rausläuft. Es ist das berühmt berüchtigte Fass ohne Boden.

Oder?
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Pressekonferenz: Labbadia vor dem Spiel gegen Mainz

28. April 2016

Warum nicht mal Mut beweisen?

27. April 2016

Schnell, trickreich und mit starken Standards wusste Nabil Bahoui noch nicht ganz zu überzeugen. Bekommt er in Mainz seine Chance?

Schnell, trickreich und mit starken Standards wusste Nabil Bahoui seinen Trainer Bruno Labbadia (hinten) noch nicht gänzlich zu überzeugen. Bekommt er in Mainz seine Chance?

Es kommt noch mal knüppeldick vor der drittletzten Partie am Sonnabend in Mainz. Und es zeigt noch einmal auf die harte Gangart, wie unfassbar wichtig der Sieg am vergangenen Freitag gegen Werder Bremen im Nordderby war. „Viele Ausfälle verkraften wir einfach noch nicht“, hatte Peter Knäbel vor einiger zeit im Interview gesagt. Und angesichts der Ausfälle von Michael Gregoritsch, Pierre Michel Lasogga (je 5. Gelbe) sowie der verletzten Spieler Albin Ekdal, Nicolai Müller und seit heute auch noch Dennis Diekmeier und Ivo Ilicevic ist der Kader für Bruno Labbadia schmal geworden. Sehr schmal. Und bei allen Nachteilen dieser Ausfälle kann das Ganze auch was Gutes haben: Plötzlich MÜSSEN gewisse Spieler, die zuletzt zu kurz gekommen sind, wieder herangezogen und vielleicht sogar eingesetzt werden.
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„Zoff” beim Training – Hunt wie Gravesen

26. April 2016

Da war er noch dabei: Aaron Hunt beim Training am Vormittag mit Kerim Carolus

Da war er noch dabei: Aaron Hunt beim Training am Vormittag mit Kerim Carolus

Da war was los heute morgen beim Training. Sowieso ging es schon die ganze Zeit in Kleinfeldspielen zur Sache. Zwei gegen zwei, dann drei gegen drei und vier gegen vier. Reichlich Körperkontakt inklusive (wehe dem, der in der Nähe von Emir Spahic stand oder lief…). Dann ging es auch noch verbal hoch her. Aaron Hunt, sicherer Kandidat für die Startelf am Sonnabend in Mainz, schimpfte plötzlich. Einen Augenblick später stapfte er vom Trainingsrasen – ohne Kommentar. War der Spielmacher etwa wieder verletzt? Nein, war er nicht. Hunt wurde von Bruno Labbadia in die Kabine geschickt. Weil er dem Trainer „kleine Widerworte“ gegeben habe, wie dessen Assistent Eddy Sözer anschließend freundlich mitteilte. No big deal – aber vielleicht so etwas, was Michael Gregoritsch schon nach dem Werder-Spiel sagte. Es brennt im Training. Möglicherweise auch ein Rezept im Hinblick auf den 32. Spieltag bei Mainz 05, selbst wenn einige HSV-Profis dort ausfallen werden.

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Nicht mal schöne Tage können genossen werden…

25. April 2016

Haben schwere Zeiten hinter, und noch schwerere vor sich: HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer und Frank Wettstein (Vorstand Finanzen)  width=

Haben schwere Zeiten hinter, und noch schwerere vor sich: HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer und Frank Wettstein (Vorstand Finanzen)

Drobny im Sommer weg? Olic trotz seiner großen Verdienste kein Abschiedsspiel? Ich habe sogar stochastische Ausarbeitungen bekommen, die die Abstiegswahrscheinlichkeit des HSV zwar auf weniger als fünf Prozent bewerten und trotzdem dazu führten, dass der/die eine oder andere Blogger davon ausgeht, dass der HSV selbst diese Minimalchance auf einen Abstiegs- beziehungsweise Relegationsplatz schon nutzen werde. Kein Wort darüber, dass der HSV nach dem so wichtigen Derbysieg vom Freitag die mit Abstand besten Karten der noch sieben Abstiegskandidaten (Wolfsburg sehe ich dort trotz der miserablen Form nicht mehr) hat. Und wisst Ihr was? So ungern ich das zugebe und so fremd mir das leider viel zu oft schon völlig undifferenzierte Gepöbel auch ist – es ist letztlich in der Tendenz selbst verschuldet.
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Der HSV ist gerettet – zu 90 Prozent!

24. April 2016

Bruno Labbadia an der Seitenlinie im Dauereinsatz gegen Werder Bremen

Bruno Labbadia an der Seitenlinie im Dauereinsatz gegen Werder Bremen

Durch oder nicht durch? Das ist hier die Frage! Praktisch wird das 2:1 gegen Werder Bremen ziemlich sicher reichen, damit der HSV auch im 54. Jahr in der Bundesliga spielt. Die anderen Teams da unten werden sich in den kommenden Wochen gegenseitig die Punkte wegnehmen – und vielleicht ist der Klassenerhalt von Brunos Truppe schon am kommenden Wochenende endgültig klar. Seit Einführung der Drei-Punkte-Regel im Jahr 1995 sind erst zwei Mal Mannschaften mit 37 Punkten oder mehr abgestiegen. 1998 der Karlsruher SC und ein Jahr später der 1. FC Nürnberg. Damals gab es freilich noch keine Relegation. Wie auch immer: Angesichts der aktuellen Tabellen-Konstellation können die Planungen für die neue Saison in der Bundesliga aufgenommen werden, da müsste es schon mit dem Teufel zugehen. Und der hat ja keinen Zugriff auf den HSV – das haben wir in den letzten beiden Relegations-Jahren ja alle miterleben können.

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Labbadia ist fast durch – jetzt sind andere in der Pflicht

23. April 2016

Trainer Bruno Labbadia blickt zurecht skeptisch in die Zukunft

Trainer Bruno Labbadia blickt zurecht skeptisch in die Zukunft

Zwei Stunden Schlaf – das war es. Trotzdem wirkte Bruno Labbadia heute morgen deutlich elanvoller als noch unmittelbar vor dem Spiel gegen Werder am Donnerstag. Klar, dass der erfolgreiche Ausgang des Nordderbys Schwung gegeben hat. Dennoch stellte Labbadia heute in seiner betont ruhigen Art klar, dass er von einem kollektiven Durchatmen nichts halten würde. „Es war ein Riesenmeilenstein. Heute sind wir aber schon wieder gefasst und bereiten vor, was uns zuletzt nicht immer gelungen ist: Die Spannung hochzuhalten“, so der Trainer, der zwar erleichtert war, einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben. Der aber auch sofort wieder zur Tagesordnung überging. „Der Klassenerhalt ist erst dann gesichert, wenn es rechnerisch klar ist. Unser Augenmerk gilt nicht mehr dem Derbysieg, sondern dem nächsten Spiel in Mainz.“
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Gewonnen. Nicht schön. Aber gewonnen!!!!

22. April 2016

Spielentscheidend: Torwart Jaroslav Drobny hält den Elfmeter von Claudio Pizarro

Spielentscheidend: Torwart Jaroslav Drobny hält den Elfmeter von Claudio Pizarro

Auf dem Weg zum Stadion erinnerte nicht viel an ein sportliches Event. Blaulicht dominierte die Straßen zum Stadion, und in der Elbgaustraße eskalierte der Fanmarsch, als die Polizei mit Wasserwerfern auf ein paar unbelehrbare Fans reagierte, die nicht ohne Pyrotechnik auskommen wollten. Ein unschöner Beginn eines am Ende doch schönen Abends? Zumindest hatten sich die Fans im Stadion eine sensationell schöne Choreographie ausgedacht und der Mannschaft schon vor Anfang an verdeutlicht, dass sie sich über den 12. Mann heute mal wieder keine Gedanken machen müssten. „Mitreißen“ wollte HSV-Trainer Bruno Labbadia die Fans „von Beginn an“ – und das klappte. Nach vier Minuten schon.
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