Allgemein

Labbadia als Heizer in Harsewinkel

27. Juli 2016

Bruno Labbadia zeigt, wo es langgeht

Bruno Labbadia zeigt, wo es langgeht

Es dauerte keine fünf Sekunden nach der Ankunft des HSV-Busses heute im Sporthotel der Klosterpforte, da waren die Tore auch schon zugezogen. Ein paar HSV-Fans waren gekommen, einige Spieler wie Gideon Jung, die über die riesige Klosteranlage im Harsewinkeler Ortsteil Marienfeld schlenderten, schrieben auch Autogramme. Doch die nächsten acht Tage, das ist überdeutlich, stehen im Zeichen der Bundesliga-Vorbereitung. Ablenkung: unerwünscht. Dass Pierre Michael Lasogga beim Start aus Hamburg ein paar Minuten zu spät gekommen war, wird ihm wohl die Ehre bringen, ein paar Euro in die Mannschaftskasse zu zahlen. Dessen ungeachtet begann es am Nachmittag mit der ersten intensiven Einheit. „Es ist erstmal gut, dass wir keinen langen Anfahrtsweg hatten“, sagte Trainer Bruno Labbadia am frühen Abend des ersten Trainingslagertages. „Im Sommer ist Deutschland so schön, dass man nicht unbedingt ins Ausland muss. Wir haben uns letztes Jahr schon sehr wohl gefühlt, deswegen denke ich, dass wir eine gute Entscheidung getroffen haben.“ Auch Bayern München und Olympique Marseille hatten zuletzt noch angefragt, ob sie hier noch ein paar Tagen trainieren können. Doch das Sporthotel ist ausgebucht – zuletzt wurden hier Lazio Rom, Cardiff City und Bayer Leverkusen beherbergt. Gut also für den HSV, der die Ruhe vor Ort in gewisser Weise genießen wird. Aber der Trainer wird es bei Genuss nicht bewenden lassen.

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Vorfreude beim HSV

26. Juli 2016

Filip Kostic, hier mit Nicolai Müller, in Aktion

Filip Kostic, hier mit Nicolai Müller, in Aktion

Sonne über dem Volkspark, neue und vielversprechende Spieler auf dem Trainingsplatz, Schulferien. Diese drei Umstände haben heute mal wieder für einen ordentlichen Rummel gesorgt am Trainingsplatz beim HSV und werden Bruno Labbadia und sein Team darin bestärkt haben, dass die kommenden acht Tage Bundesliga-Vorbereitung ganz in Ruhe angesagt sind – im zweiten Trainingslager dieses Sommers in der Klosterpforte in Harsewinkel. Geduldig wurden heute noch einmal Autogramme ohne Ende geschrieben, wobei naturgemäß Alen Halilovic und Filip Kostic besonders nachgefragt waren. Lächelnd erfüllte Kostic alle Wünsche. „Das erste Training war aber noch nicht so gut“, sagte er nach der Vormittags-Schicht bescheiden. Viele neue Mitspieler, neue Übungen – das diente erstmal zum Zurechtfinden. Und natürlich wird es auch in den kommenden Tagen noch Abstimmungsschwierigkeiten geben, die abzuarbeiten sind. Gute Spieler machen nicht automatisch eine gute Mannschaft – so sind auch die Worte von Bruno Labbadia gestern zu verstehen. „Es hat trotzdem schon viel Spaß gemacht“, sagte Filip Kostic noch, und verschwand fröhlich in der HSV-Kabine.

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Kostic: „Einer der besten Tage!“

25. Juli 2016

Da isser: Filip Kostic mit HSV-Trikot

Da isser: Filip Kostic mit HSV-Trikot

Am Ende konnte Filip Kostic sichtlich entspannt lächeln. „Das ist einer der besten Tage für mich“, sagte der neue HSV-Spieler, nachdem endlich alle Formalitäten erledigt waren. „Der HSV ist die beste Option für mich. Ich freue mich, dass es jetzt geklappt hat und ich hier bin.“ Das sagte der dreimalige serbische Nationalspieler am Nachmittag und stundenlangem Warten. Eigentlich sollte er schon am Vormittag mit seinen neuen Kollegen auf dem Rasen stehen, aber es fehlte noch eine Unterschrift aus Stuttgart von seinem abgebenden Verein. Nicht einmal fürs offizielle Mannschaftsfoto hat es am Mittag gereicht. Es war gewissermaßen das i-Tüpfelchen auf dem Wechsel-Marathon von Kostic. „Es war sehr schwer für mich in den vergangenen Wochen. Ich konnte nicht mit der Mannschaft trainieren und war ziemlich nervös.“ Umso größer also die Entspannung heute – auf allen Seiten.

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Weißer Rauch: Kostic kommt!

24. Juli 2016

VfB-Manager Jan Schindelmeiser, hier im Gespräch mit Bruno Labbadia

VfB-Manager Jan Schindelmeiser, hier im Gespräch mit Bruno Labbadia

Es ist vollbracht. Filip Kostic wechselt zum HSV. Noch heute in den Abendstunden wird der serbische Linksfuß seinen Medizincheck in Hamburg hinter sich bringen. Damit hat der wochen-, ja fast monatelange Poker nun endlich ein Ende. Ein glückliches Ende für den HSV, was sich ja in den vergangenen Tagen auch angedeutet hatte. Ein anderes Resultat hätte nach den Äußerungen des Spielers, wonach er unbedingt von Stuttgart nach Hamburg wechseln wollte, kaum geben können. Mit 14 Millionen Euro zuzüglich Nachzahlungen ist Filip Kostic allerdings nicht der teuerste Transfer der HSV-Geschichte. Das war Rafael van der Vaart, für dessen Rückholaktion im Jahr 2012 die Hamburger flotte 14,5 Millionen an Tottenham überwiesen hatten. Allgemein wird hier immer gern von 13 Millionen gesprochen, aber diese Zahl stimmt nicht. Der Club aus London hatte damals noch einen kleinen „Kühne-Aufschlag“ ausgehandelt. Genau diesen Aufschlag wollte die HSV-Führung nun unbedingt vermeiden, wobei klar ist, dass Unternehmer Klaus-Michael Kühne dem Verein diesen Spieler spendiert. So war es in der gegenseitigen Rahmenvereinbarung festgelegt, und so ist es nun eingetreten. Willkommen in Hamburg, Filip, morgen um 10 Uhr steigt sein erstes Training am Stadion – ausgestattet mit einem frischen HSV-Vertrag, der vermutlich bis 2020 läuft.

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Kostic-Berater hofft minütlich auf Eingung zwischen VfB und HSV

23. Juli 2016

Er wartet beharrlich auf eine Einbigung zuwischen seinem Noch-Arbeitgeber VfB Stuttgart und seinem Wunschverein HSV

Er wartet beharrlich auf eine Einigung zwischen seinem Noch-Arbeitgeber VfB Stuttgart und seinem Wunschverein HSV

Ich hatte meine Wette eigentlich schon als verloren abgehakt. Zumal dann, als Schürrle für die Rekordsumme von 30 Millionen zum BVB transferiert worden war und der VfL trotz Abgasskandal-Krise im VW-Konzern wieder über mächtig viel Geld verfügen konnte und Klaus Allofs meinem Wolfsburger Kollegen gegenüber außergewöhnlich optimistisch klang, Kostic nach Wolfsburg lotsten zu können. Aber: Pustekuchen. Der von USV schwer erarbeitete Joker zieht: Kostic selbst. Denn der Linksfuß erneuerte seinen Wunsch gegenüber den geschätzten Bild-Kollegen aus Stuttgart noch mal und betonte, dass er definitiv nirgendwohin wechseln wolle – außer zum HSV! Stark! Oder?

 

Nunja, aus Stuttgarter Sicht ist das doppelt hart. Denn der Spieler hat noch einen laufenden Vertrag und fängt an, dem Verein zu diktieren, wie es weitergeht. Das ist grenzwertig – zugegeben. So eine ähnliche Situation hatten wir in Hamburg schon mal mit Rafael van der Vaart, als er zum FC Valencia wechseln wollte. Oder mit Hakan Calhanoglu, als dieser unbedingt zu Bayer wechseln wollte. Beide Male war die Empörung hier zurecht groß. Und ich lasse diese Vergleiche hier auch gelten – muss sie aber zugleich auch entscheidend relativieren. Denn der einzige, aber eben auch ganz wesentliche Unterschied im Fall Kostic ist: Während der HSV seine Spieler beide nicht abgeben wollte und auch nicht abgeben musste, hat der VfB Stuttgart dem Spieler nach dem Abstieg unlängst mitgeteilt, dass man seinem Wunsch, den Verein zu wechseln, entsprechen würde. Einzig, dass sich der Spieler mit seinen Äußerungen in die Verhandlungen einmischt, gehört sich nicht. Auch wenn es dem HSV in diesem Fall massiv hilft und es Kostic gut aussehen lässt, da er offenbar ein Mann ist, der zu seinem Wort steht. Selbst dann, wenn er plötzlich mehr Geld geboten bekommt.

 

Ich verstehe den Ärger beim VfB. Aber mir gefällt der letzte Punkt allerdings trotzdem fast so gut, wie Kostics sportliche Qualitäten. Und die sind unbestritten. Ich bin überzeugt, dass der HSV mit Müller über rechts und Kostic über links mächtig Dampf für die Offensive dazugewonnen hat. Endlich Flankenläufe, Hereingaben für Lasogga und/oder Bobby Wood. Dazu ein Halilovic als Taktgeber – das klingt schon sehr ordentlich. Zumal dann, wenn Aaron Hunt gesund bleibt und als Achter neben Albin Ekdal als Abräumer das spielstarke Verbindungsstück ist von Defensive zur Offensive. Es wäre zumindest die wahrscheionlich offensivste Aufstellung, die Labbadia Stand heute wählen könnte.

Will unbedingt zum HSV - der HSV will ihn: VfB Stuttgarts Filip Kostic

Will unbedingt zum HSV – und der HSV will ihn: VfB Stuttgarts Filip Kostic

 

Womit wir zur Problemzone kommen, die noch nicht gelöst werden konnte: Die defensiven Außenbahnen. Gotoku Sakai gilt nach einer guten Rückrunde ebenso als gesetzt wie Dennis Diekmeier rechts und Matthias Ostrzolek links als Wackelkandidaten. Hier sucht der HSV noch. Ebenso wie im defensiven Mittelfeld, wo Genks Ndidi weiterhin eine ernste Alternative ist. Johan Djourou galt bislang als Verkaufskandidat, allerdings liegen keine Anfrage für den Kapitän vor, der seinerseits gar nicht wechseln will. „Ich fühle mich in Hamburg sehr wohl und freue mich auf die neue Saison“, so der Schweizer, der zusammen mit den anderen EM- und Copa-Nachzüglern sowie den rekonvaleszenten Nicolai Müller, Andreas Hirzel und Christian Mathenia heute auf dem Platz trainierte.

 

Ansonsten war heute zwar viel los am Volksparkstadion, das allerdings lag eher am REWE-Family-Fest, das auf dem Parkplätzen weiß und Gelb stattfand. Ansonsten war es ruhig. Einzig Kostics Berater Sedat Duraki hofft minütlich auf Rückmeldung aus dem Stuttgarter Trainingslager in Bayern. „Die Vereine sind am Zug und ich kann für alle Beteiligten, vor allem für Filip, nur hoffen, dass es eine schnelle Einigung gibt.“ Wie die Mopo erfuhr, spielt auch Kostics früherer Verein, der FC Groningen eine Rolle. Vor zwei Jahren verkauften die Niederländer Kostic für sechs Millionen Euro an den VfB und sicherten sich 15 Prozent Provision auf einen etwaigen Transfergewinn. Dennoch setzt Duraki weiterhin auf eine schnelle Einigung –  zwischen dem VfB und dem HSV…

 

In diesem Sinne, bis morgen. Ich mache den Rechner jetzt mal ein paar Tage aus und genieße den heute beginnenden Urlaub mit der Familie – sofern heute nicht noch Unerwartetes passiert. Lars wird mich wie immer vertreten und Euch wie gewohnt auf dem neuesten Stand halten. Vermutlich morgen etwas später – aber er wird da sein.

 

Bis dahin!

 

Scholle

 

HSV-Flitzer Wood: Der coole Hawaiianer hat große Ziele ***Kostic will weiter zum HSV***

22. Juli 2016

Alen Halilovic, Bobby Wood und Zoltan Stieber (v.l.) heute Morgen beim Laktattest

Alen Halilovic, Bobby Wood und Zoltan Stieber (v.l.) heute Morgen beim Laktattest

So, heute dann mal mehr Film als Text. Ist ja auch mal ganz nett. Zumal das Gespräch mit dem nächsten Zugang auch wirklich sehr nett war. Sehr ruhig, unaufgeregt und entspannt präsentiert sich der Hawaiianer, der schon als 14-jähriger Jugendlicher mit dem klaren Ziel, Fußballprofi zu werden, nach Deutschland gekommen war. Im Internat von 1860 München machte der heute 23-Jährige seine ersten, nicht immer leicht zu verarbeitenden Erfahrungen. Aber sie alle führten ihn ans Ziel. Wobei, nicht ganz, denn das hat der pfeilschnelle Angreifer noch nicht erreicht. „Ich mache Schritt für Schritt und bin jetzt dabei, mich in der ersten Bundesliga durchzusetzen“, so Wood, der heute mit den Nachzüglern zusammen den Laktattest sowie die sportärztliche Untersuchung absolvierte, überlegt.

 

Insgesamt muss man sagen, dass der 23-Järhrige, der noch vom inzwischen freigestellten ehemaligen HSV-Direktor Peter Knäbel für die festgeschriebene Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro vom Zweitligisten Union Berlin verpflichtet wurde, für seine 23 Jahre sehr aufgeräumt wirkt. „Er ist kein Durchdreher als Typ – aber im Spiel mit einer Power ausgestattet, dass sich alle HSVer freuen dürfen, ihn in ihren Reihen zu haben“, hatte der ehemalige Weltklassestürmer Jürgen Klinsmann über Wood gesagt. Der heutige US-Nationaltrainer hatte Wood bei der Copa America in fünf der sechs Spiele spielen lassen – weil Wood im sechsten Spiel gesperrt war. „Wir haben eine gute Copa gespielt, die mich persönlich sicher wieder ein Stück weitergebracht hat“, so Wood, der sich selbst als reinen Mittelstürmer sieht. Das Interview:

 

 

Was sonst noch los war? Nicht viel, das es zu schreiben gibt. Denn Vorstandsboss und Sportchef in Personalunion, Dietmar Beiersdorfer, ist weiter unterwegs. Offenkundig muss er sich auch nach einer Alternative für die linke Außenbahn umsehen, da Wolfsburgs Manager Klaus Allofs entgegen seiner eigenen Ansagen vor einigen Tagen nun doch großes Interesse an dem Stuttgarter angemeldet hat, der bislang zum HSV wollte. Mehr noch, in Wolfsburg gehen alle fest davon aus, dass Kostic kommt. Immerhin hat der VfL spätestens mit dem 30-Millionen-Verkauf Andre Schürrles gen Dortmund keine Probleme mehr, die Forderungen der Stuttgarter zu erfüllen, die seit Wochen das HSV-Angebot von 12 Millionen Euro zuzüglich zwei Millionen Prämien blocken.

 

***ERGÄNZUNG*** Laut „Bild“ hat sich Filip Kostic noch mal ganz klar zum HSV bekannt. „Ich will unbedingt zum HSV! Das ist der beste Verein für mich. Dort kann ich ein besserer Fußballer werden.“ Schon lange sei seine Entscheidzng für Hamburg gefallen: „Vor sechs Wochen ist bei mir diese Entscheidung gefallen.  Ich hoffe nur inständig, dass es mit dem HSV klappt. Ich bin sehr nervös. Ich darf nicht mit der VfB-Mannschaft trainieren und warte stündlich auf eine Entscheidung. Ich hoffe, dass es unmittelbar mit einem Wechsel nach Hamburg klappt.“ Ergo: Der HSV ist noch im Rennen.Und Kostic steht zu seinem Wort – alle Achtung!!

 

Und auch wenn ich hier allein damit stehen mag: Ich hätte die zwei oder drei Millionen Euro noch zusätzlich investiert. Oder eben gänzlich umgeplant. Denn obwohl der Name offiziell nicht bestätigt wird, taucht nach KRC Genks defensivem Mittelfeldspieler Onyinye Ndidi auch immer wieder der Name des Topspielers Leon Bailey auf. Der 18-jährige Linksaußen gilt als „Wunderkind“ bei den Belgiern und hat im zweiten Profijahr bereits einen Marktwert von 7,5 Millionen Euro. Warum? Das könnt Ihr in dem folgenden Video sehen. Und wenn ich die Relation sehe, dass Schürrle 30 Millionen Euro wert sein soll, dann ist Bailey allemal mehr als die von Transfermarkt.de erhobenen 7,5 Millionen wert. Oder?

 

 

In diesem Sinne, bis morgen.

 

Scholle

 

Um es nicht zu vergessen: Heute hat einer meiner Lieblings-Gäste bei Matzz ab Live Geburtstag: Harry Bähre. Das Ding mit dem Pass lasse ich ob der milliardenfachen Nennung mal außen vor und konzentriere mich ganz auf ihn: ALLES, ALLES Gute, Harry! Bleib gesund!

Bis 2020 unterschrieben – Halilovics erster HSV-Tag begann um vier Uhr

21. Juli 2016

Er ist endlich da: Alen Halilovic hat unterschrieben. Bis 2020

Er ist endlich da: Alen Halilovic hat unterschrieben. Bis 2020

Das passte. Als Patient bin ich in den letzten Jahren wegen meiner Knorpelschäden in den Knie häufiger als erhofft Gast gewesen im Rehabereich des UKE-Athleticums. Nicht, dass ich unzufrieden wäre, ganz im Gegenteil: Nicht umsonst gehen auch alle HSV-Profis hierhin, wenn sie ihre Wehwehchen versorgt wissen wollen. Und auch ich fühle mich dort bestens aufgehoben, auch wenn das Training immer sehr anstrengend war – und leider wieder sein wird. Auch heute war ich dort, um mir Einlagen für die Schuhe abzuholen, als ich erfuhr, dass irgendwann am Vormittag auch Alen Halilovic erscheinen würde, um hier seinen Medizincheck zu absolvieren. Konsequenz: Ich wartete vor Ort noch ein wenig – bis der besorgte Geschäftsführer des Athleticums mich nett darum bat, keine Fotos und/oder Videos vom Zugang des HSV zu machen. Ergebnis: Ich saß eine Dreiviertelstunde rum, bin dann aber gefahren. Die Nachricht, dass er da ist und unterschrieben hat reicht am Ende ja auch.
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Der HSV legt den ersten Meilenstein – weitere (sollen) folgen

20. Juli 2016

Halilovic in Hamburg gelandet? Nein - das ist er nicht, obgleich Ähnlichkeit da ist. Dieses und andere Fotos wurden uns heute zugeschickt.

Halilovic in Hamburg gelandet? Nein – das ist er nicht, obgleich Ähnlichkeit da ist. Dieses und andere Fotos wurden uns (meinen Freunden und mir) heute zugeschickt.

Um 7.51 Uhr kam die erste Mail mit einem Foto von Halilovic, wie er am Flughafen in Hamburg aufschlägt. Lustigerweise hat mir jemand, den ich Euch in den nächsten Tagen noch genauer vorstellen werde, heute Nachmittag noch ein paar nette Fotos geschickt, die HSV-Fans für Halilovic hielten. . Denn Fakt ist: Der Kroate, der für gut fünf Millionen Euro zum HSV wechseln will, soll und offenbar auch wird, kommt erst morgen nach Hamburg. Ob er schon morgen oder erst am Freitag seinen Medizincheck absolviert ist noch offen. Aber im Gegensatz zu Neven Subotic, der in Middlesbrough gerade durch den Medizincheck fiel, rechnet bei Halilovic niemand mehr mit Problemen.
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HSV-Wunschspieler Halilovic fast da – und alle drehen durch

19. Juli 2016

Barcelonas 20-jähriger Kroate Alen Halilovic wechselt bis 2020 zum HSV

Barcelonas 20-jähriger Kroate Alen Halilovic wechselt bis 2020 zum HSV

Das Beste vorweg: Der HSV und der FC Barcelona sind sich tatsächlich weitgehend einig, dass Alen Halilovic nach Hamburg wechselt. Fünf Millionen Euro Ablösesumme würden die Hamburger demnach für den 20 Jahre alten Kroaten an den FC Barcelona zahlen und der zentrale Mittelfeldspieler soll in Hamburg einen Vierjahresvertrag bis 2020 unterschreiben. Es wäre ein nominell richtig guter Deal, nachdem beim letzten Versuch, Halilovic nach Hamburg zu holen, nicht einmal ein Leihgeschäft durchgeboxt werden konnte. Und es ist ein Deal, der heute ganz Hamburg in Atem hielt… Dabei ist er leider noch nicht hundertprozentig durch.

Es geisterte viel durch die Medien- und Socialmedialandschft heute. Alen Halilovic sei schon auf dem Weg nach Hamburg meldeteten spanische Medien schon gestern Nacht. Um in die Hansestadt zu fliegen, habe der junge Mittelfeldspieler sogar den Medizincheck von heute sausen lassen. Erst heute morgen wurde es von der hiesigen Presse samt der Fan-Foren aufgegriffen und verbreitet. Demnach saß Halilovic bereits im Flieger zum Medizincheck in Hamburg. Wahrheitsgehalt: Null.

Das Rennen um mögliche Exklusivitäten wurde immer irrer. Plötzlich hieß es aus Spanien, der HSV und der FC Barcelona hätten sich auf eine Kauf geeinigt, der den HSV fünf Millionen Euro kostet und Barca ein Rückkaufsrecht von zehn Millionen nach einem Jahr und 12,5 Millionen Euro nach dem zweiten Jahr gewährt. Und diese Meldung wurde hier als „exklusiv“ verkauft. Der Wahrheitsgehalt dieser Exlusivität: 50 Prozent. Denn der HSV ist sich zwar mit Barca nahezu einig, die Rückkaufsoptionen sind allerdings noch nicht durch. Barca will sie – der HSV nicht. Daher noch weiter verhandelt. Fakt aber ist: Der HSV will Halilovic. Unbedingt. Zur Not auch mit Rückkaufsoptionen…

Etwas kurz kam heute die Personalie Filip Kostic. Der Serbe trainiert weiter individuell in Stuttgart ohne Mannschaft und will endlich Klarheit. Allerdings bewegen sich der HSV und der VfB derzeit keinen Millimeter aufeinander zu. Der HSV setzt auf Kostic selbst, der nach eigenen Angaben weiter zum HSV will. Und der VfB pocht auf eine höhere Ablösesumme als die bisher gebotenen 12 Millionen Euro zzgl. Erfolgsprämien. Oder besser formuliert: Die Stuttgarter könnten mit der Ablösesumme leben, wenn die Prämien an verschiedenen Punkten nachgebssert würden und die Schwaben zudem an einem Weiterverkauf beteiligt würden.

Nägel mit Köpfen wurden dagegen in Augsburg gemacht, wo Gojko Kacar einen Vertrag bis 2018 unterschrieben hat. Glückwunsch dazu an den FC Augsburg – und alles Gute, Gojko!!!

Bis morgen! Dann wahrscheinlich mit einem Rennen um die Exklusivität in der Personalie Filip Kostic. Der soll schon… Nein – ich lasse das weiterhin. Achja, nicht zu vergessen: Hallo und Herzlich Willkommen Alen Halilovic! Hamburg freut sich auf Deine Fußballkünste…

Scholle

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