Allgemein

HSV-Betthupferl als kurzes Update

23. August 2017

Kämpfen um den Platz hinten rechts: Dennis Diekmeier (l.) und Gotoku Sakai

Schönen guten Abend, lieber Matzabberinnen und Matzabber! Wie gestern bereits angekündigt, bin ich heute leider den ganzen Tag unterwegs gewesen. Das Gute daran: beim HSV ist nichts passiert, nehmen wir mal die ganzen Meldung raus, die erst heiß gehandelt – und dann komplett eingemottet wurden. Aber ich befürchte, im Kampf um die erste Meldung wird uns das bis zum Ende der Transferperiode  noch häufiger passieren. Fakt ist, dass an der Meldung der L’Équipe nichts dran ist. Leider, wie ich finde. Denn Diego Contento hat noch keinen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen.  Tatsächlich gab es heute in Sachen Neuzugänge sogar gar nichts Neues.

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Ex-HSV-Keeper Butt: Contento kann dem HSV helfen

22. August 2017

Planen den Kader nach eigenen Angaben auf Hochtouren.: Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt

Der HSV muss aufräumen. In allen Bereichen. Denn egal, was man von dem Kühne-Vorstoß via Interviews im Spiegel und bei Sky an sich auch hält, die Verquickungen und Fremdbestimmungen, die darin von dem HSV-Investor aufgeführt werden, können nicht weggelächelt werden. Stichwort: Hahn-Transfer. Der Sechs-Millionen-Einkauf wurde von Kühne finanziert. Allerdings erst, nachdem der HSV den Vertrag mit Wood verlängerte, was Kühne zur Bedingung gemacht hatte. Problem hierbei: Hahn und Wood sind Mandanten von Kühne-Berater Struth, der als Spielerberater an beiden Personalien mitverdient. Zuletzt hieß es bei meinen Kollegen sogar, auch Gisdol habe ebenso wie Kühne Druck gemacht. Ein Geflecht von Interessen, das einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Aber damit ist das Aufräumen noch lange nicht beendet, denn auf der einen Seite muss er zusehen, die nicht mehr vom Trainer eingeplanten Spieler endlich von der gehaltsliste zu bekommen. Sie binden Gelder, die der HSV dringend für Neue bräuchte. Denn zum anderen muss er zusehen, einen Kader zusammenzustellen, der besser ist als in der Vorsaison.

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Welchen Weg wählt der HSV?

21. August 2017

Auf sie kommt es jetzt an: Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt (r.)

Die Diskussionen hier im Blog sind dieselben wie anderswo. Kernfrage: Wie reagiert man bzw. der HSV auf den langfristigen Ausfall von Nicolai Müller richtig? Personell nachrüsten mit Bordmitteln? Intern nach Lösungen suchen? Oder einfach wieder Klaus Michael Kühne fragen und Neue einkaufen? Wobei ich eines vorwegnehmen will: Es gibt nicht DIE EINE RICHTIGE Antwort, sondern verschiedene Lösungsansätze, die alle durchaus funktionieren können. Allerdings muss sich der Verein im Vorfeld der Entscheidung einig sein, welchen Weg man in dieser Saison gehen will. Denn alle Varianten haben ihre Lösungsansätze – aber allesamt haben auch Begleiterscheinungen, über die man sich im Nachhinein nicht wundern darf. Was ich meine? Ganz einfach:

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Nach Müller-Aus – der HSV muss (s)einen Weg finden ***ERGÄNZUNG ZUM THEMA MATZ AB LIVE****

20. August 2017

Er braucht nochz etwas Zeit – ist aber einer der Hoffnungsträger für eine bessere Zukunft: Rick van Drongelen

***ERGÄNZUNG AM TEXTENDE ZU MATZ AB LIVE****
Es hätte kaum schlimmer kommen können. Gestern Abend erfuhren es der Spieler, Trainer Gisdol sowie die Sportliche Leitung schon, heute Morgen folgte dann der Schock für alle: Nicolai Müller hat sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen und fällt rund sieben Monate aus. Sportchef Jens Todt: „Die Diagnose ist ein großer Schock für uns ein schwerer Schlag zum Saisonstart und natürlich extrem bitter auch für Nicolai. Wir wünschen ihm einen guten Heilungsverlauf und unterstützen ihn dabei so gut wir nur können.“ Ob und wie der HSV auf den langfristigen Ausfall reagieren wird ist noch offen. Meiner Meinung nach müsste es der Klub dringendst – aber da gibt es eben auch Hürden. So sind die finanziellen Mittel bekanntermaßen eher begrenzt. Insofern kommt, was nach der vergangenen Woche kommen musste: Der HSV ist erneut auf Klaus Michael Kühne angewiesen. Sage ich. Denn ohne Müller fehlt dem HSV vorn der bislang gefährlichste Spieler langfristig.
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Oh Mann, ist das bitter: Nicolai Müller fällt mit Kreuzbandriss ein halbes Jahr aus

20. August 2017

Unfassbar! Nicolai Müller jubelte, knickte weg und fällt jetzt einen Großteil der Saison aus. Diagnose: Kreunzbandriss

Es hätte wohl kaum schlimmer kommen können. Heute Morgen dann der Schock. Nicolai Müller hat sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen und fällt rund sieben Monate aus. Sportchef Jens Todt: „Die Diagnose ist ein großer Schock für uns,ein schwerer Schlag zum Saisonstart und natürlich extrem bitter auch für Nicolai. Wir wünschen ihm einen guten Heilungsverlauf und unterstützen ihn dabei so gut wir nur können.“

Ob und wie der HSV auf den langfristigen Ausfall reagieren wird ist noch offen. Meiner Meinung nach müsste es der Klub dringendst – aber da gibt es eben auch viele Hürden, denn die finanziellen Mittel sind begrenzt. Aber hört selbst, was

Bis später,
Scholle

1:0 gegen Augsburg – ein ganz wichtiger Dreier zum Auftakt

19. August 2017

Traf zum Sieg gegen den FC Augsburg und verletzte sich beim Jubeln am Knie: Nicolai Müller

Unter der Woche gab es viele Themen, die weit weg waren von dem, worum es eigentlich gehen sollte. Und auch heute sorgte das komplett ausgestrahlte Interview von Klau Michael Kühne bei Sky für weiteren Wirbel. Wobei ich sagen muss, dass heute das passiert ist, was ich mir schon gestern oder vorgestern erhofft hatte: HSV-Boss Heribert Bruchhagen machte sich in der Vorberichterstattung gerade und monierte die Zitate Kühnes. Vor allem die in Richtung von Pierre Michel Lasogga („Das können wir als Verein so nicht stehen lassen. Der Junge hat sich hier nichts zu Schulden kommen lassen“). Und daher geht mein erster Glückwunsch heute an Bruchhagen: So muss es sein! Dass es ihm die Mannschaft letztlich im Ergebnis gleichtun würde, war zwar noch nicht abzusehen. Aber das nicht immer schön anzusehende, hart erkämpfte 1:0 gegen den FC Augsburg rundete den ersten Spieltag für den HSV in der Saison 2017/2018 erfolgreich ab.
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Es geht wieder los – und keiner merkt’s?

18. August 2017

Hat viel Arbeit und eine Menge Ärger vor sich: Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen

Es geht los. Wirklich. Und keiner merkt es, weil der Mann, dem der HSV zu 17 Prozent gehört, alles durcheinanderwirbelt. So gern ich das Thema ausgespart hätte, es geht gar nicht. Nein, Klaus Michael Kühne schadet diesem HSV trotz seiner Millionenzahlungen nachhaltig mehr als dass er dem HSV hilft. Und egal, wie viele Millionen er/sie in den HSV steckt, keiner hat das Recht, dem HSV so fahrlässig zu schaden. Ich bin mir sicher, dass Klaus Michael Kühne glaubt, das Richtige zu machen. Er glaubt auch, er dürfe das. Vielleicht glaubt er sogar, er müsse das machen. Aber da liegt er nun mal falsch. Die Kritik am Trainer, den er vor wenigen Wochen noch zum Heilsbringer erklärt hatte gepaart mit den Kritiken an Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Jens Todt machen den HSV zur Lachnummer, bevor es richtig losgeht. Weil diese sich nicht einmal wehren können, so abhängig ist dieser Klub inzwischen von Kühne, dessen Worte dem Klub in diesem Fall schon schaden, bevor die Bundesligasaison überhaupt beginnt.
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Fehlender Realitätssinn

17. August 2017

HSV-Trainer Markus Gisdol ist um Ruhe im Umfeld bemüht.

Es ist immer wieder dramatisch, wie verschoben die Wahrnehmungen in einigen Teilen der Welt sind. Populisten preschen überall nach vorn. Weil sie einfach Wirkung haben. Und das Prinzip ist immer dasselbe: Stelle besonders polarisierende, anklagende (egal wie abstruse) Thesen auf und verspreche allen, das alles besser wird, wenn sie auf Dich hören – und Du wirst erhört. Ich habe schon lange den Glauben an allgemein gegenwärtige Vernunft verloren. Sie mag hier und da – vor allem in meinem ausgesuchten Umfeld – nach bestem Wissen und Gewissen gelebt werden. Aber sie ist längst nicht mehr massenkompatibel.

Was das alles mit dem HSV zu tun hat?

Fast nichts. Weltgeschehnisse lassen sich ganz zweifellos nicht mit dem Mikrokosmos HSV vergleichen. Aber es gibt einfach Ansätze der Menschen im Ganzen, die sich gleichen. Wie überall auf der Welt glaubt man auch beim HSV einfach lieber das, was rosarot verkauft wird. Schlechte Nachrichten werden einfach als „Fake News“ abgetan und erst einmal als üble Hetze und feindlich betrachtet. Der oder die Nachrichtenüberbringer sollen im sprichwörtlichen Sinne lieber gehängt als ernst genommen werden. Und selbst wenn am Ende das vorher angemahnte Übel sogar eintritt, dann eben nur, weil es angemahnt wurde.
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HSV-PK mit Gisdol und Bruchhagen vor Augsburg

17. August 2017

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