Allgemein

Darmstadt schon im „Kampfmodus“

2. Dezember 2016

HSV-Präsident Jens Meier beim Richtfest in Ochsenzoll

HSV-Präsident Jens Meier beim Richtfest in Ochsenzoll

Ortstermin in Norderstedt. Der HSV e.V. hat geladen zum Richtfest des neuen Umkleidehauses in Norderstedt. Auf dem Gelände des alten „Lindenhofs“ entsteht das Gebäude mit 1.500 Quadratmetern, das die alten, marode geworden Anlagen am Weg Richtung Fußballplätze ersetzen soll. Der Präsident des HSV e.V., Jens Meier, nannte den Bau einen Meilenstein, was sicher richtig ist, zumal die Untragbarkeit der alten Zustände schon jahrelang bekannt war. Nun ist gehandelt worden, und es soll in Norderstedt weiter an der Infrastruktur gebaut werden, wie zu hören war. Die Zahlen des HSV e.V. werden in den kommenden Tagen präsentiert werden, und es ist kein Geheimnis vorherzusagen, dass hier solide gewirtschaftet wurde und wird. Nicht ganz so gut gelaunt zeigte sich Meier, als er als Präsident des Mehrheitsgesellschafters auf die HSV AG angesprochen wurde. Natürlich wünsche man sich eine andere Lage in der Fußball-Bundesliga, sagte Meier. Was seine Aktivitäten im AG-Aufsichtsrat, und die seiner fünf Kollegen anbelangt, hielt sich Meier bedeckt: „Es gebührt sich nicht, dass ich mich dazu äußere.“ Wie alle anderen beim HSV blickt Meier allerdings auch gebannt auf das Bundesliga-Spiel am Sonntag in Darmstadt.

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Beiersdorfer: „Bei uns herrscht kein Chaos!“

1. Dezember 2016

Dietmar Beiersdorfer, hier beim 80. Geburtstag von Uwe Seeler. Fotos: Witters

Dietmar Beiersdorfer, hier beim 80. Geburtstag von Uwe Seeler. Fotos: Witters

Über keinen anderen Mann wird im Moment so gestritten im und um den HSV herum: Dietmar Beiersdorfer. Wie groß ist seine Schuld an der Misere? Muss er den Hut endlich nehmen? Oder darf er gerade jetzt nicht gehen? Fehlt es ihm an Führung? Oder kommt das alles noch, wenn man noch mehr Geduld beweist? Heute hat der Vorstands-Vorsitzende der Deutschen Presse Agentur (dpa) ein schriftliches Interview gegeben. „Didi“ macht sich gerade, stellt sich vor die Sache und sieht den HSV – trotz allem – auf dem richtigen Weg. Hier ist das komplette Interview im Wortlaut:

Frage: Nach dem 2:2 im Nordderby gegen Werder Bremen wurde die sportliche Entwicklung der Mannschaft unter Trainer Markus Gisdol öffentlich anerkannt, Kritik gibt es weiterhin an der Führung des HSV und ihrer Person. Wie reagieren Sie darauf?

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Pressekonferenz vor dem Darmstadt-Spiel

1. Dezember 2016

Mathenia hat den Blick fürs Wesentliche

30. November 2016

Die Nummer 31 soll beim HSV von hinten raus die Mannschaft führen: Ersatzkeeper Christian Mathenia

Die Nummer 31 soll beim HSV von hinten raus die Mannschaft führen: Ersatzkeeper Christian Mathenia

Christian Mathenia wollte unbedingt zum HSV. Schon früher als junger Fußballer hatte er sich immer sehr für den HSV interessiert. Insofern kam die Anfrage der Hamburger im Frühjahr diesen Jahres alles andere als unerwünscht. Einzig der Zeitpunkt war ein wenig heikel, da er sich mit seinem damaligen Klub noch mitten im Abstiegskampf befand. Schon deshalb hielten er und sein Berater den bevorstehenden Wechsel unter Verschluss. „Ich wollte hier in dieser Phase keine falsche Unruhe aufkommen lassen“, so Mathenia damals, „ich wollte hier erst noch meinen Job zu Ende bringen und nach getaner Arbeit stolz gehen können.“ Und das schaffte er auch. Obwohl sein Wechsel bei Matz ab damals exklusiv noch vor Saisonende bekanntgegeben wurde.
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Wenn das Risiko unverantwortlich wird…

29. November 2016

Halten zusammen: HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer und Kühnes rechte Hand, Aufsichtsratsboss Karl Gernandt

Halten zusammen: HSV-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer und Kühnes rechte Hand, Aufsichtsratsboss Karl Gernandt

Ja, der HSV hätte eine ganze Woche verschenkt, wenn am Sonntag in Darmstadt nicht gewonnen wird. Wenn bei dem Mitkonkurrenten im Abstiegskampf nicht gepunktet wird, fällt der HSV ab. Weit ab, da Bremen gegen Ingolstadt spielt und dementsprechend mindestens einer der beiden punkten wird – und vielleicht fällt er sogar auseinander. Denn schlimmer noch als in der Tabelle würde sich eine Niederlage im Umfeld auswirken. Was in den letzten Wochen schon immer prophezeit wurde, ist auch diesmal wieder angekündigt: Verliert der HSV, muss Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer gehen. Und Aufsichtsratsboss Karl Gernandt, der für die Verzögerung in dieser Entscheidung hauptverantwortlich ist, wohl gleich mit. Sagen viele.
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Ein verschenkter Tag

28. November 2016

Sein Scheitern ist eine ganz bittere Niederlage für alle Beteilgten: Alen Halilovic.

Sein Scheitern ist eine ganz bittere Niederlage für alle Beteilgten: Alen Halilovic.

Ein weiterer verschenkter Tag für alle, die die Wachablösung in der Führung als überfällig erachten. Und da sich der HSV in Form seines Aufsichtsrates und Vorstandes noch immer nicht zu einem klaren Weg bekannt hat, folge ich dieser Einschätzung. Denn dieser Klub befindet sich weiter in einem selbst geschaffenen Vakuum. Punktemäßig bringen die zwei Remis nichts – man ist weiter Tabellenletzter und konnte nicht entscheidend Boden gutmachen. Außerdem ist man auf dem Platz ebenso wie auch außerhalb weiterhin schwach. Und das sogar selbst verschuldet. Denn solange die obersten Entscheidungsträger derart zur Disposition stehen und deren Verbleib an Ergebnisse gekoppelt ist, ist der HSV de facto führungslos. Und das in einer ganz wichtigen Phase. Mal wieder. Denn schon im Sommer hatte die aktuelle Führung nicht die Konsequenz gezogen, den Trainer zu wechseln, nachdem man sich inhaltlich und perspektivisch nicht auf einen gemeinsamen Weg einigen konnte. Dabei hätte einer gehen müssen. Das Ergebnis ist deutlich: Ein völlig unausgewogener Kader, von dem wirklich keiner überzeugt ist.
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Gisdol: „Das Pflänzchen wächst!“

27. November 2016

Markus Gisdol freut sich auch über kleine Schritte

Markus Gisdol freut sich auch über kleine Schritte

Der 1. Advent ist für die Profis des HSV traditionell ein besonderer Tag. Sie dürfen zu ihren Fanclubs reisen. Und so gab es heute Mittag nach dem Training am Volksparkstadion den großen Aufbruch. Bis nach Gemmingen in Baden-Württemberg (Nähe Heilbronn, dorthin verschlug es Luca Waldschmidt) reisten die Profis – und sicher werden sie dabei eine Menge leckeren Kuchen und Weihnachtstee bekommen haben samt freundlichen Worten und viel Beifall. Sozusagen genau das richtige einen Tag nach dem Nordderby gegen Werder Bremen, das doch wieder nur ein Pünktchen brachte. „Das Pflänzchen wächst“, meinte Trainer Markus Gisdol dessen ungeachtet heute in seiner Spielanalyse. Diese Perspektive ist nachvollziehbar, denn tatsächlich ist es seiner Mannschaft zum dritten Mal in Folge gelungen, zwei Tore zu schießen. Es hat wieder etwas mit Fußball zu tun, was der HSV auf den Rasen bringt. Trotzdem ist die Lage weiterhin und nahezu unverändert desolat. Die Baustellen (insbesondere in der Deckung) sind nicht geschlossen, die tabellarische Situation trostlos. Und nach dem als Ultimatum an Dietmar Beiersdorfer interpretierten Interview von Karl Gernandt vor zwei Wochen im Hamburger Abendblatt, fragt man sich aufs Neue: Wohin fährt der HSV?

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2:2 in einem Spiel, das keinen Sieger verdiente

26. November 2016

Es begann so gut: Schon nach drei Minuten das 1:0 durch Michael Gregoritsch

Es begann so gut: Schon nach drei Minuten das 1:0 durch Michael Gregoritsch

Vier Reisebusse voll mit Weder-Ultras wurden angehalten und gar nicht erst bis zum Stadion vorgelassen, in Ellerau wurden zudem bis zu 50 randalierende Werder-Fans in Gewahrsam genommen – zumindest vor dem Anpfiff hatte das 105. Nordderby schon eine Menge Feuer parat. Dass sich dieses Feuer nicht auf dem Platz wiederspiegelte – es war kaum anders zu erwarten bei diesen zwei Teams, die die Punkte so dringend benötigen. Dass es am Ende ein Unentschieden wurde – es dürfte niemandem gefallen. Weder den Spielern, noch den Fans – und am allerwenigsten den HSV-Aufsichtsräten, die schon vor dem Spiel ihre Mitglieder angemahnt hatten, sich für den Fall der Fälle nach dem Spiel bereitzuhalten. Ob es letztlich zu einem internen Treffen gekommen ist konnte ich bis zum Ende dieses Blogs noch nicht erkunden. Ich werde es aber nachreichen, sobald ich etwas erfahre. Den ganzen Beitrag lesen »

Der „einzig wahre Clasico“ muss gewonnen werden

25. November 2016

Pierre-Michel Lasogga traf zuletzt doppelt gegen Werder - trotzdem droht ihm vorerst die Bank.

Pierre-Michel Lasogga traf zuletzt doppelt gegen Werder – trotzdem droht ihm vorerst die Bank.

Es ist der einzig wahre Clasico. Wenn auch ohne große Klasse im Moment, gab es keine andere Paarung in der Bundesliga so oft wie dieses Nordderby. Von bisher 104 Duellen gewann der HSV 34 und Werder 37. In der letzten Saison siegte der HSV erstmals seit 1967/68 mal wieder in beiden Saisonspielen gegen den Nordrivalen und kam dadurch am Ende auf drei Punkte mehr als Werder. Stand jetzt ist der „wahre Clasico“ für die nächste Saison aber höchst gefährdet. Denn das 105. Nordderby in der Bundesliga steht voll im Zeichen des Abstiegskampfes: Sowohl der HSV als auch Werder haben nach 11 Runden die schwächste Bilanz ihrer Bundesliga-Geschichte! Vor allem die Hamburger stehen mit 3 Punkten desaströs da, bisher waren es zu diesem Zeitpunkt immer mindestens doppelt so viele.
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