Allgemein

Ilicevic suspendiert – aber Spahic soll sein Comeback gegen Modeste geben

5. Februar 2016

Es geht auch zärtlicher: Emir Spahic (rechts Rudnevs) steht vor seinem Startelf-Comeback

Es geht auch zärtlicher: Emir Spahic (rechts Rudnevs) steht vor seinem Startelf-Comeback

Ich gebe zu, ich hätte es anders gelöst. Aber okay, das Thema „Kopfnuss“ sollte damit endgültig zumindest abgehakt sein, nachdem der HSV heute bekanntgab, dass Ivo Ilicevic für das Spiel am Sonntag suspendiert wurde und zudem eine Geldstrafe aufgebrummt bekam. Eine Strafe, die zum Teil auch zu Lasten des Vereines geht, da HSV-Trainer Bruno Labbadia gezwungen ist, mit  einer Alternative weniger für das Offensivspiel auszukommen. Nein, ich glaube, ich hätte in diesem Fall beide Streithähne bestraft. Ich hätte sie in einen Raum gesetzt und Ihnen eine Summe X als Gesamtgeldstrafe aufgebrummt, die zu Gunsten einer sozialen Geschichte gespendet werden. Beide hätten sich dann darauf verständigen müssen, wer welchen Anteil der Strafe zu bezahlen hat. Aber okay, ich hatte gestern schon geschrieben, dass diese Aktionen im Mannschaftstraining (ebenso wie auf dem Platz) nicht gutgeheißen werden können, dass sie aber auch lange nicht ausreichten, um für mich als „Skandal“ gewertet zu werden.
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Trainingseklat – und Labbadia macht alles richtig

4. Februar 2016

Sie können auch nett - nur heute nicht, da gerieten Michael Gregoritsch und  Ivo Ilicevic heftig aneinander

Sie können auch nett – nur heute nicht, da gerieten Michael Gregoritsch und Ivo Ilicevic heftig aneinander

Der Konkurrenzkampf ist belebt, hatte Peter Knäbel gestern gesagt. Und auch Trainer Bruno Labbadia freute sich über die zwei Zugänge, die ihm personell in der Offensive neue Möglichkeiten eröffnen. Wie weit die beiden schon sind, wurde heute in der Pressekonferenz gefragt. Labbadia wich ein wenig aus, deutete aber an, dass Drmic sehr wohl für Sonntag gegen Köln eine Idee ist, während Bahoui noch ein wenig Eingewöhnungszeit benötigt. Eigentlich. Denn plötzlich könnte auch für den schwedischen Ex-Nationalspieler alles ganz schnell gehen, nachdem sich heute im Training zwei Offensivspieler selbst rausnahmen: Ivo Ilicevic und Michael Gregoritsch. Letztgenannter verletzte sich dabei sogar am Knöchel sowie am Schienbein und musste ins Krankenhaus zu weitergehenden Untersuchungen. Was war passiert?
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HSV-PK zum Spiel gegen Köln und zur Kopfnuss

4. Februar 2016

Die Kaderplanungen sind abgeschlossen – es sei denn, Olic kommt…

3. Februar 2016

Der Direktor Profifußball des HSV hat eine schwere Transferphase hinter sich - und ist zufrieden: Peter Knaebel

Der Direktor Profifußball des HSV hat eine schwere Transferphase hinter sich – und ist zufrieden: Peter Knaebel

Peter Knäbel sagt selten etwas undurchdachtes. Er spricht nicht schnell, ist sehr höflich und beantwortet auch doofe Fragen so, als seien sie es gar nicht. „Dazu ist alles gesagt“, so Knäbel heute auf die Frage meines Kollegen Sven Töllner von Sky, als der den Direktor Profifußball auf die Gründe für den in letzter Sekunde gescheiterten Sekou-Sanogo-Deal ansprach. Knäbel lächelte dabei nett – obgleich es ihm sehr schwer fiel. Ob man den Deal nicht schon in den Tagen zuvor hätte abwickeln können, setzte Töllner noch mal nach – und bekam eine nette aber bestimmte Abfuhr von Knäbel. „Ich dachte, ich hätte mich deutlich ausgedrückt“, so Knäbel. Und das hatte er – und eigentlich auch wieder nicht. Auf jeden Fall blieb er es auch heute schuldig, den gesamten Ablauf eindeutig zu erklären. Sehr zum Ärger der TV-Kollegen, die mit einem Statement auf der Internetseite nicht allzu viel anfangen können. Dennoch wurden auch ihre Versuche jäh unterbunden. Weitere Fragen zum Thema Sanogo sind schlichtweg unerwünscht.
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Der HSV wird sein schlechtes Image einfach nicht los

2. Februar 2016

Neuzugang Nabil Bahoui weckt Hoffnungen - aber noch keine Erwartungen.

Neuzugang Nabil Bahoui weckt Hoffnungen – aber noch keine Erwartungen.

Der HSV ist selbst schuld. Leider. Pannen wie das verspätete Fax bei Choupo-Moting, Inkompetenz auf allen Ebenen, Illoyalität in den Führungsgremien, Fans als Aufsichtsratsbosse, andauernder Abstiegskampf, Schulden sowie von Fans eingesammelte und fremd verwendete Gelder haben den HSV ligaweit in ein tragisch-komisches Licht gerückt. Das wiederum sollte von den aktuellen Führungskräften wieder gerade gebogen werden. Und es ist bislang – noch nicht gelungen. Ganz offensichtlich. Auch, weil man die Öffentlichkeit immer wieder mit Seltsamkeiten füttert. Ein auf bislang noch immer ungeklärte Weise abhanden gekommener Rucksack mit brisanten Verträgen hatte zuletzt unangenehme Schatten auf die Verantwortlichen geworfen. Wie jetzt die Sekou-Sanogo-Panne.
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Drmic ist da, der Sanogo-Deal platzt in letzter Sekunde – dafür überrascht der HSV mit Bahoui

1. Februar 2016

Josip Drmic bleibt bis zum Sommer auf Leihbasis

Josip Drmic bleibt bis zum Sommer auf Leihbasis

***21.14 Uhr ergänzt mit Knäbel-Zitat zum Sanogo-Deal im 4. Absatz und Video Bahoui*** Das Geheimnis ist gelüftet. Und spektakulär ist es zwar erst einmal nicht – das muss es aber auch gar nicht sein. Vielmehr geht es darum, dass der HSV eine Lösung für sein Offensivproblem findet. Und mit Josip Drmic hat man da sportlich eine interessante Lösung gefunden, da der Schweizer genau das mitbringt, was ansonsten beim HSV fehlt: Fußballerische und läuferische Fähigkeiten als Stürmer. Allein die Tatsache, dass der HSV mit 1,2 Millionen Euro Leihgebühr zuzüglich Gehaltsanteile (rund 500000 Euro bis Saisonende) fast das ganze Geld aus dem Verkauf von Marcelo Diaz ausgegeben hat, treibt mir Sorgenfalten auf die Stirn. Denn der Angreifer wurde nur bis Saisonende von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen. Das heißt: Ein Diaz mit einem laufenden Vertrag wird durch einen Spieler ersetzt, der nach sechs Monaten die finanziellen Mittel aufgebraucht hat und ohne Kaufoption wieder weg ist. Im Gegensatz zum zweiten Neuen, dessen Verpflichtung viele überraschte: Nabil Bahoui. Der schwedische Ex-Nationalspieler wechselt ablösefrei aus Saudi-Arabien nach Hamburg und unterschrieb heute bis 2018.
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Labbadia: „Nicht von Angst leiten lassen!“ ******Drmic kommt*****

31. Januar 2016

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Das Rätsel ist gelöst. Josip Drmic ist der neue Stürmer des HSV. Wie der HSV mitteilte, kommt der Schweizer Stürmer zum Medizin-Check nach Hamburg. Danach soll er einen Leihvertrag bis Saisonende erhalten. Bereits im vergangenen Jahr hatte Sportchef Peter Knäbel kräftig an Drmic gebaggert. Sein damaliger Verein Bayer Leverkusen hat ihn aber nicht freigegeben. Nun ist Drmic in Mönchengladbach (Vertrag bis 2019) und konnte im zweiten Anlauf nach Hamburg geholt werden. Noch ein Gerücht: Mittelfeldspieler Gökhan Inler (31, Leicester City) werde vom HSV umworben.
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Frust bei Ivo Ilicevic über die vergebene Chance zur Führung

Frust bei Ivo Ilicevic über die vergebene Chance zur Führung

Mit nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen, zwei Niederlagen zum Rückrunden-Start und dazu noch dieser Minus-Leistung in Stuttgart hat sich der HSV seine sportliche Krise genommen. Sie führt dazu, dass nach dem 1:2 beim VfB Stuttgart und dem damit verbundenen zusammenschmelzen des Vorsprungs auf Relegationsrang 16 auf drei Punkte Alarmstufe Gelb ausgerufen wird rund um den Hamburger Volkspark. Nur zwei Punkte mehr hat der HSV auf dem Konto im Vergleich zum 19. Spieltag der vorigen Saison. „Es kann alles sehr schnell gehen, wenn wir so spielen wie in Stuttgart“, sagte Kapitän Johan Djourou. Und Regisseur Aaron Hunt meinte zum drohenden Abstiegskampf: „Wir haben ja nie etwas anderes gesagt. Wir wollten Punkte sammeln, um Vorsprung nach unten zu sammeln. Nun müssen wir so schnell wie möglich aus den Fehlern lernen und dürfen uns nicht verrückt machen lassen.“ Ein neuer Spieler könnte helfen – morgen um 18 Uhr endet das Transferfenster, und der HSV will bis dahin etwas hinbekommen.

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1:2 – der HSV verliert auch in Stuttgart

30. Januar 2016

Sinnbildlich: Ivo Ilicevic ärgert sich über eine dumme, aber verdiente Niederlage

Sinnbildlich: Ivo Ilicevic ärgert sich über eine dumme, aber verdiente Niederlage

Das war kein hochklassiges Spiel – aber ein sehr interessantes Spiel. Zunächst sah alles nach einem glücklichen Punkt für den HSV aus – dann alles nach einem Sieg für den VfB, um nach dem völlig überraschenden Ausgleich für den HSV wieder zu kippen. Leider aber verpasste es der heute taktisch undiszipliniert und körperlich unterlegene HSV beim stärker werdenden VfB Stuttgart, den einen Punkt festzuhalten und kassierte unmittelbar vor dem Abpfiff das 1:2. Und so sind es nach der zweiten Niederlage im zweiten Rückrundenspiel und insgesamt nur einen Punkt aus den jahresübergreifend letzten fünf Spielen plötzlich nur noch drei Punkte bis zum Relegationsplatz, den Werder Bremen (19 Punkte) belegt. Vor allem aber war es spielerisch und in Sachen taktischer Disziplin ein Rückschritt.
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Wo Sorgen berechtigt sind – und wo nicht

29. Januar 2016

Ergebnis des packenden Hinspiels. Und diesmal?

Ergebnis des packenden Hinspiels. Und diesmal?

HSV-Trainer Bruno Labbadia hatte die Frage auf der gestrigen Pressekonferenz, ob die Partie beim VfB Stuttgart ein Schlüsselspiel für die gesamte Rückrunde werden könnte, professionell beiseite geschoben. Jedes Spiel sei ein Schlüsselspiel, in jeder Partie gebe es ausreichend Druck. Faktisch ist das nicht zu bestreiten, und doch weiß Bruno Labbadia wie jeder andere, der am HSV interessiert ist: Geht das schief morgen in der Mercedes-Benz-Arena, dann geht es wieder los. Die Angst, in den Strudel da hinten hinein zu geraten. Nur noch einen Punkt stünde der HSV vor dem VfB – insbesondere nach den (aus HSV-Sicht) wenig begeisternden Ergebnissen des vorigen Wochenendes wäre der HSV wieder mit in der Verlosung. Irgendwie wäre dieses Szenario die Fortsetzung einer nicht gerade ebenmäßigen Rückrunden-Vorbereitung sowie einer bisher nicht von Erfolg gekrönten Suche nach neuen Spielern. Doch: Wer sagt eigentlich, dass es so schlecht kommen muss? Es gibt nämlich auch Anzeichen dafür, dass allzu große Sorgen um den HSV übertrieben sind.

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