Der HSV auf der Suche nach sich selbst

3. Mai 2016

Der einzige Teil HSV, der gut rüberkommt UND funktioniert: Trainer Bruno Labbadia

Der einzige Teil HSV, der gut rüberkommt UND funktioniert: Trainer Bruno Labbadia

Leicester ist DAS Thema. Logisch. Und auch zurecht. Denn genau wegen solcher Geschichten wird man Fußballfan. Und dann wäre da natürlich noch Werder Bremen. Der Nordrivale, der gestern einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf mit 6:2 aus dem Stadion schoss und dabei eine Moral bewies, die auf den Klassenerhalt deutet. Ohne Relegation wohlgemerkt. Aktionen wie die von Kapitän Clemens Fritz, der seinen Vertrag trotz Rücktrittsankündigung verlängerte, weil er sich moralisch in der Pflicht sah, haben schon was. Ebenso wie die Mannschaftssitzung, in der sich alle hinter den zum Abschuss freigegebenen Viktor Skripnik stellten. Alles Aktionen, die den Zusammenhalt demonstrieren. Und darauf kommt es am Ende an, wenn man nicht über schier endlose Qualität verfügt wie die ganz großen Klubs. Eben das, was der HSV in seinem Leitbild versucht, vorzugeben und was seit der 2000er-Mannschaft um Roy Präger und Co. nie so zu erkennen war, wie bei unserem Nordrivalen.
Den ganzen Beitrag lesen »

Alles Spekulation – und eine Frage der Risikobereitschaft

2. Mai 2016

Wird wieder für eine Führungsposition beim HSV gehandelt: Thomas von Heesen

Wird wieder für eine Führungsposition beim HSV gehandelt: Thomas von Heesen

Pause im Volkspark. Und Zeit für wilde Spekulationen. Ohne neue Namen, aber es übertreffen sich mal wieder alle. Bobby Wood ist dabei der bislang am heißesten gehandelte Angreifer, der im Sommer das größte HSV-Problem lösen und endlich wieder ein Torgarant im HSV-Trikot werden soll. Der US-Boy von Union Berlin ist tatsächlich einer, der es schaffen kann. Einer, der den direkten Weg zum Tor kennt, der schnell ist und links wie rechts gut schießt. Und vor allem ist er der intuitive Typ Angreifer, den Bruno Labbadia seit dessen Verpflichtung in Nabil Bahoui sieht. Dass er als Zweitligastürmer allerdings schon 3,5 Millionen Euro kosten soll, schreckt mich ab. Das Geld hat der HSV nicht, beziehungsweise, es darf erwartet werden, dass der HSV einen Bobby Wood von vor einem Jahr findet, der einen Marktwert von rund 400000 bis 500000 Euro hat und sich hier zum Millionen-Stürmer entwickelt.
Den ganzen Beitrag lesen »

Die Realität ist zu langweilig, um damit leben zu können

1. Mai 2016

Trainer Bruno Labbadia hat sportlich sein Ziel fast erreicht. Allein der Weg dahin ist diskutabel.

Trainer Bruno Labbadia hat sportlich sein Ziel fast erreicht. Allein der Weg dahin ist diskutabel.

Natürlich macht es mehr Spaß, wenn man selbst noch etwas gewinnen kann. So wie Leicester heute bei Manchester United zum Beispiel. Die Underdogs der Premier League hatten es heute selbst auf dem Fuß, den Titel perfekt zu machen und damit auch DIE Sensation des Fußballjahres 2015/2016. Am Ende eines durchschnittlichen Spiels reichte es für Leicester trotz der Überlegenheit Manchester Uniteds immerhin zu einem Punkt – was die Entscheidung zumindest vorerst aufschob. Selbst das Wohlergehen der U23, die heute gegen Rehden einen ganz wichtigen 3:2-Sieg landete und plötzlich wieder beste Aussichten auf den Klassenerhalt hat, ist spannender als der HDV in der Bundesliga. Zumindest wirkt das hier so. Denn das 0:0 in Mainz wird hier bewertet, als müsste der HSV den Anspruch haben, dort das Spiel zu dominieren und zu gewinnen. Und ich frage mich, wann dieser HSV in dieser Saison soweit war, dass er eine solche Denkweise gerechtfertigt hätte…
Den ganzen Beitrag lesen »

Gern genommene Langeweile – denn die Nullnummer in Mainz reicht zum Klassenerhalt

30. April 2016

Zumindest zum Durchatmen reicht der eine Punkt - ansonsten war nicht viel los in der Coface-Arena...

Zumindest zum Durchatmen reicht der eine Punkt – ansonsten war nicht viel los in der Coface-Arena…

Immer wieder mal was neues: Heute gleich viermal gegenüber dem Derbysieg. Die größte Überraschung dabei: Nabil Bahoui feierte seine sehr durchwachsene Startelfpremiere, während Gojko Kacar die Sechs neben Lewis Holtby und hinter Rückkehrer Aaron Hunt. Ganz vorn drin: Sven Schipplock. So begann der HSV in Mainz, wollte ich gerade schreiben, als mir auffiel, dass auch auf der Torwartposition nicht Rene Adler, sondern erneut Jaroslav Drobny spielte. Aus dem Kader gestrichen wurde neben dem verletzten Rene Adler Ahmet Arslan. Das hieß: Batuhan Altintas war dabei.
Den ganzen Beitrag lesen »

Mit 20 Mann nach Mainz – beginnt Rudnevs? ***Korrektur***

29. April 2016

Sind beide in Mainz dabei: Artjoms Rudnevs und Batuhan Altintas

Sind beide in Mainz dabei: Artjoms Rudnevs und Batuhan Altintas

Das passiert, wenn man zu viele angeschlagene Spieler hat: 20 Mann reisen mit. Vorsichtshalber. Denn mit Rene Adler (Hüfte) und Dennis Diekmeier (Adduktoren) sind zwei Spieler noch fraglich. Und so reisten neben den beiden Angeschlagenen noch Drobny, Mickel, Kacar, Spahic, Ilicevic, Hunt, Holtby, Djourou, Jung, Schipplock, Sakai, Bahoui, Olic, Cleber, Ostrzolek, Altintas, Rudnevs und Arslan mit nach Mainz. Sollte Adler spielen können, wird er beginnen und Tom Mickel würde als erster von zwei Spielern noch aus dem Kader fliegen und könnte die U23 am Sonntag im Abstiegskampf gegen BSV Rehden unterstützen. Fakt aber ist, dass in dem Kader auch Spieler sind, die nahezu ohne Aussicht auf eine Auswechslung mitreisen. Es ist also wirklich alles dabei, was noch halbwegs einsetzbar ist.
Den ganzen Beitrag lesen »

25 Millionen von Kühne und Olic im Kader

28. April 2016

Erstmals wieder im Kader: Ivica Olic profitiert von der Personalnot

Erstmals wieder im Kader: Ivica Olic profitiert von der Personalnot

Für 25 Millionen Euro muss man schon ein, zwei Tage lang Überstunden machen. Es ist zumindest ein Geldbetrag, den hat man nicht mal eben links oder rechts in der Hosentasche. Sollte man meinen. Allerdings ist auch das alles sehr relativ. Denn für ein Multimillionen-Unternehmen wie den HSV ist es nur ein Tropfen in ein großes Fass, das zunehmend leerer wird. Irgendwie schaffen es die Verantwortlichen seit Jahren nicht, das Loch zu stopfen. Stattdessen wird oben weiter reingestopft, was unten zumeist ergebnislos rausläuft. Es ist das berühmt berüchtigte Fass ohne Boden.

Oder?
Den ganzen Beitrag lesen »

Pressekonferenz: Labbadia vor dem Spiel gegen Mainz

28. April 2016

Warum nicht mal Mut beweisen?

27. April 2016

Schnell, trickreich und mit starken Standards wusste Nabil Bahoui noch nicht ganz zu überzeugen. Bekommt er in Mainz seine Chance?

Schnell, trickreich und mit starken Standards wusste Nabil Bahoui seinen Trainer Bruno Labbadia (hinten) noch nicht gänzlich zu überzeugen. Bekommt er in Mainz seine Chance?

Es kommt noch mal knüppeldick vor der drittletzten Partie am Sonnabend in Mainz. Und es zeigt noch einmal auf die harte Gangart, wie unfassbar wichtig der Sieg am vergangenen Freitag gegen Werder Bremen im Nordderby war. „Viele Ausfälle verkraften wir einfach noch nicht“, hatte Peter Knäbel vor einiger zeit im Interview gesagt. Und angesichts der Ausfälle von Michael Gregoritsch, Pierre Michel Lasogga (je 5. Gelbe) sowie der verletzten Spieler Albin Ekdal, Nicolai Müller und seit heute auch noch Dennis Diekmeier und Ivo Ilicevic ist der Kader für Bruno Labbadia schmal geworden. Sehr schmal. Und bei allen Nachteilen dieser Ausfälle kann das Ganze auch was Gutes haben: Plötzlich MÜSSEN gewisse Spieler, die zuletzt zu kurz gekommen sind, wieder herangezogen und vielleicht sogar eingesetzt werden.
Den ganzen Beitrag lesen »

„Zoff” beim Training – Hunt wie Gravesen

26. April 2016

Da war er noch dabei: Aaron Hunt beim Training am Vormittag mit Kerim Carolus

Da war er noch dabei: Aaron Hunt beim Training am Vormittag mit Kerim Carolus

Da war was los heute morgen beim Training. Sowieso ging es schon die ganze Zeit in Kleinfeldspielen zur Sache. Zwei gegen zwei, dann drei gegen drei und vier gegen vier. Reichlich Körperkontakt inklusive (wehe dem, der in der Nähe von Emir Spahic stand oder lief…). Dann ging es auch noch verbal hoch her. Aaron Hunt, sicherer Kandidat für die Startelf am Sonnabend in Mainz, schimpfte plötzlich. Einen Augenblick später stapfte er vom Trainingsrasen – ohne Kommentar. War der Spielmacher etwa wieder verletzt? Nein, war er nicht. Hunt wurde von Bruno Labbadia in die Kabine geschickt. Weil er dem Trainer „kleine Widerworte“ gegeben habe, wie dessen Assistent Eddy Sözer anschließend freundlich mitteilte. No big deal – aber vielleicht so etwas, was Michael Gregoritsch schon nach dem Werder-Spiel sagte. Es brennt im Training. Möglicherweise auch ein Rezept im Hinblick auf den 32. Spieltag bei Mainz 05, selbst wenn einige HSV-Profis dort ausfallen werden.

Den ganzen Beitrag lesen »

Nächste Einträge »