Zwei Wochen, um sich neu zu sortieren

28. August 2016

Fussball

Rund 90 Minuten trainierten die Reservisten auf dem Platz, während die Stammspieler ausliefen. Alle, bis auf einen: Johan Djourou. Der Schweizer Nationalspieler unterhielt sich angeregt mit Trainer Bruno Labbadia. Die kompletten 90 Minuten über. Und dabei ging es nicht allein um die weiterhin ungeklärte Kapitänsfrage, sondern auch über das bescheidene erste Liga-Heimspiel gegen den FC Ingolstadt. Und angesichts der gestiegenen Erwartungen nach inzwischen 25 Millionen Euro für neue Spieler, gab es auch genügend Dinge anzusprechen, die so nicht ausreichen bzw. nicht ausgereicht haben.
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Nix Auftaktsieg! Ein ernüchterndes 1:1 gegen Ingolstadt

27. August 2016

Bobby Wood traf zwar zum 1:0, war aber ansonsten genauso wenig zu sehen, wie der Rest der HSV-Offensive

Bobby Wood traf zwar zum 1:0, war aber ansonsten genauso wenig zu sehen, wie der Rest der HSV-Offensive

„Wir machen uns das Leben leider immer wieder selbst schwer“, hatte Labbadia nach dem Zwickau-Spiel kritisiert – und die Worte gefunden, die er auch heute wieder benutzen musste. Denn der HSV versäumte es gegen mehr als schlagbare Ingolstädter, den ersten Auftaktsieg seit 2010 zu besorgen. Am Ende langte es nur zu einem 1:1, weil Cleber Reis eine durchaus gefährliche Hereingabe der Gäste unkontrolliert einem Ingolstädter in die Füße schoss. Das halbe Eigentor besiegelte letztlich ein schwaches 1:1, das mehr als vermeidbar war. Ernüchternd für all diejenigen, die ein Offensivspektakel erwartet hatten…
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Es geht wieder los – endlich!!!

26. August 2016

Bruno Labbadia zeigt, wo es langgeht. Gegen Ingolstadt wohl mit dem Siegerteam aus Zwickau

Bruno Labbadia zeigt, wo es langgeht

Das Wetter gibt sich zumindest alle Mühe, das steht mal fest. Bei mehr als 35 Grad im Schatten trainierten Bruno Labbadias Schützlinge heute Nachmittag ab 15.30 Uhr auf dem Trainingsplatz. Aufwärmläufe, ein Zonenspiel und Standards – insbesondere Ecken standen auf dem Plan. Und das alles mit der erwarteten Startelf aus dem Zwickau-Spiel. Soll heißen: Emir Spahic sitzt morgen zum Saisonauftakt gegen den FC Ingolstadt (15.30 Uhr, Volksparkstadion)zunächst nur auf der Bank, obwohl er das heutige Training schon ohne Schutzmaske absolvierte. Der Routinier ist eben hart im Nehmen… Ebenso Ersatz dürfte Pokal-Siegtorschütze Alen Halilovic sein, während Lewis Holtby und Bakery Jatta die beiden Spieler aus dem heute 18 Feldspieler umfassenden Trainingskader sind, die erneut auf der Tribüne Platz nehmen müssen.
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Es wird ein heißer Auftakt

25. August 2016

Nur viel Wasser half gegen die unfassbare Hitze heute - und das soll wohl auch noch am Sonnabend so sein. Hier erfrischt sich Matthias Ostrzolek

Nur viel Wasser half gegen die unfassbare Hitze heute – und das soll wohl auch noch am Sonnabend so sein. Hier erfrischt sich Matthias Ostrzolek

Es ist zumindest ein guter Härtetest gewesen – das kann man sagen. Bei 33 Grad Celsius ließ Trainer Bruno Labbadia seine Mannen heute unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren. Das allerdings nicht wie zunächst angesetzt auf dem Trainingslatz neben dem Stadion, sondern im Volksparkstadion. Und glaubt man den Wetterprognosen, wird es am Sonnabend zum Saisonauftakt gegen Ingolstadt auch ein ganz heißer Auftakt. Um und bei 30 Grad soll es sich bewegen, wenn der HSV um 15.30 Uhr in seine 54. Bundesligasaison startet. Und diese Temperatur potenziert sich im Kessel der Arena auf dem Spielfeld locker auf über 40 Grad Celsius für die Spieler. Fast wie heute. Wobei die Spieler für ihre Übungen zumeist den schattigen Teil der Spielfläche nutzen konnten, was am Sonnabend sicher anders sein wird.
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Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Ingolstadt

25. August 2016

Lasogga: Abstellgleis oder Paradebeispiel für den gewollten Konkurrenzkampf?

24. August 2016

Lasogga (l.) und Gregoritsch kämpfen nicht nur mit Gewicheten, sondern auch um eine Position im Angriff

Lasogga (l.) und Gregoritsch kämpfen nicht nur mit Gewichten, sondern auch um eine Position im Angriff

Albin Ekdal wirkte endlich wieder mit. Der Schwede war bei allen Übungen heute voll dabei – allerdings nur, weil alles ohne Zweikämpfe ablief. Stabilisationsübungen, Ballstafetten, und eine Torschussübung bei schönstem Sommerwetter und voller Hütte am Trainingsplatz – mehr war es heute nicht. Aktive Regeneration nennt man sowas und morgen soll es unter Ausschluss der Öffentlichkeit dann wieder ins Feintuning gehen. Standards waren es zuletzt im Geheimtraining – und sie dürfte erneut anstehen, nachdem man gegen Zwickau trotz gefühlt 100 Freistößen und Ecken allein in der ersten Halbzeit für keine Torgefahr sorgen konnte.
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Halilovic funktioniert – und: Alles Gute, Lars Pegelow!!

23. August 2016

Feier heute seinen - so sagt er - 28. Geburtstag: Mein Freund und Blog-Kollege Lars Pegelow. Herzlichen Glückwunsch dazu!!!!

Feier heute seinen – so sagt er – 28. Geburtstag: Mein Freund und Blog-Kollege Lars Pegelow. Herzlichen Glückwunsch, Lars! Bleib gesund!!

Eigentlich hatte ich mich für gestern ja quasi schon abgemeldet. Letztlich ging es dann doch – dem Handy-Empfang sei Dank, was wiederum heute für meinen mächtigen Ansch… sorgte. Zurecht, wenn ich ehrlich bin, aber ich hatte eben niemanden, der für mich den Blog schreiben konnte, da meine einzige Vertretung in Person Lars Pegelows in Zwickau vor Ort war – und heute übrigens Geburtstag hat. Von daher noch mal von dieser Stelle:

Herzlichen Glückwunsch, Lars! Alles Gute! Vor allem natürlich Gesundheit!!

 

Und wo wir gerade bei Glückwünschen sind, gab es heute auch noch welche für Bruno Labbadia und seine Mannschaft, die in Zwickau spielerisch verbessert zurecht die zweite Runde erreicht hat. „Das nimmt man gern an. Es war auch ein Spiel, in dem wir uns sehr gut auf den Gegner eingestellt haben und ihn kontrollieren konnten“, so Labbadia, der sofort relativiert: „Aber wir wissen auch, dass wir noch Steigerungsbedarf in allen Bereichen haben. Wir heben hier nicht ab, weil wir nur unser erstes Ziel erreicht haben. Und wir können noch lange nicht davon ausgehen, dass alles automatisch funktioniert.“
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Halliovic-Schlenzer sichert dem HSV verdient die zweite Runde

22. August 2016

Das Tor des Tages durch Alen Halilovics Schlenzer aus der Hintertorkamera

Das Tor des Tages durch Alen Halilovics Schlenzer aus der Hintertorkamera

Das Premieren-Spiel im neuen Stadion des FSV Zwickau würde umkämpft, das wussten alle. „Wir fahren hin, um weiterzukommen. Darum geht es“, hatte Torwart Rene Adler gesagt. Und er war es auch, der den 1:0-Sieg letztlich festhielt. Einen verdienten 1:0-Sieg allerdings, den Alen Halilovic sieben Minuten nach seiner Einwechslung mit einem schönen Schlenzer besorgte. Die Blamage von vor einem Jahr in Jena wiederholte sich also nicht und der HSV steht völlig zurecht in Runde zwei des DFB-Pokals. „Wir hätten schon in der ersten Hälfte den Sack zumachen müssen“, analysierte Kapitän Johan Djourou anschließend korrekt, „aber entscheidend ist, dass wir weiter sind. Alen hat heute den Unterschied gemacht. Ein wichtiges Tor für ihn – und für uns.“
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Hrubesch? Na klar! Aber so einfach ist das leider nicht…

21. August 2016

Rentner oder vielleicht doch noch mal HSV? Horst Hrubesch.

Rentner oder vielleicht doch noch mal HSV? Horst Hrubesch.

Natürlich ist er ein absoluter Sympathieträger. Nein, mehr noch: Horst Hrubesch ist, das kann ich aus vielfacher eigener Erfahrungen sagen, ein absoluter Sympath. Authentisch, direkt und selbstbewusst an keinen Trend gebunden. Er ist kein so genannter Konzepttrainer – hat aber ein funktionierendes Konzept für egal welche Mannschaft parat. Er holt Titel, weil die Spieler ihm folgen. Hrubesch ist kein Theoretiker, sondern ein Macher. Junge Spieler werden unter ihm besser, teilweise sogar zu Weltstars. Die Generation Handy, Playstation und Kopfhörer funktioniert unter der Trainer-Generation „Was nicht tötet, härtet ab“ – weil Hrubesch aus Individualisten eine Mannschaft macht und den oft schon verwöhnten Jungmillionären aufzeigt, was das Wort „Einstellung“ überhaupt bedeutet. Hrubesch redet niemandem nach dem Mund, ganz im Gegenteil: Die Jungs lieben seine direkte, ebenso oft raue wie herzliche Art, Von daher ist es ein Leichtes, sich jetzt hier hinzustellen und Hrubeschs Rückkehr nach Hamburg zu fordern. Dennoch mache ich es nicht einfach so, weil ich weiß, dass es längst nicht so einfach ist.
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