Ohne Wood und „Papa“ zu den Bayern?

19. Februar 2017

Papa-Aua: Kyriakos Papadopoulos hat Schulterschmerzen

Beim HSV gab es nach dem 2:2 gegen den SC Freiburg wahrscheinlich nur einen Darsteller, der völlig unzufrieden war mit dem Ergebnis. Aaron Hunt sprach von einem der schlechtesten Elfmeter, die er je geschossen hatte. Das Unentschieden fühle sich wie eine Niederlage an. „Ich ärgere mich am meisten“, sagte die Nummer 14 des HSV, nachdem er den Strafstoß in der 89. Minute zu schwach geschossen hatte und Freiburgs Alexander Schwolow parieren konnte. Ärgerlich war dies für den HSV ganz sicher, wobei das Ergebnis am Ende dem Spielverlauf entsprach. Aber daran, wie künftig die Elftmeterschützen ausgesucht werden, will der HSV arbeiten. „Ich nehme das auch auf meine Kappe“, meinte Trainer Markus Gisdol. Was war passiert? Und wie kam es vor dem entscheidenden Schuss eigentlich zur Diskussion zwischen Hunt und Michael Gregoritsch? Welche Rolle haben Gisdol und Kapitän Gotoku Sakai eingenommen? Der Reihe nach.

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2:2 gegen Freiburg – Hunt trifft erst und vergibt dann den Sieg

18. Februar 2017

Aaron Hunt verschiesst Elfmeter gegen Torwart Alexander Schwolow (Freiburg)
Hamburg, 18.02.2017, Fussball Bundesliga, Hamburger SV – SC Freiburg 2:2

Es war ein Abend, der spannend war. Nicht wirklich fußballerisch hochklassig vom HSV, aber mal wieder durch unbändigen Einsatz gekennzeichnet. Dass es am Ende ein 2:2 gab – es war gerecht und bitter zugleich. Denn unmittelbar vor Schlusspfiff bot sich dem HSV die hundertprozentige Gelegenheit, dieses Spiel zu gewinnen. Aber Aaron Hunt, der getroffen hatte und den Elfer herausgeholt hatte vergab die große Chance. Bitter. Aber der Reihe nach…
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Hoffen auf Müller – und auf einen fairen Sieg

17. Februar 2017

Nicolai Müller ist angeschlagen und könnte gegen Freiburg ausfallen

Ich weiß, dass nicht jede(r) von Euch mit dem Gastbeitrag etwas anfangen kann. Ich hingegen finde es immer wieder sehr nett, mich mit Kollegen des kommenden Gegners auseinanderzusetzen. Zudem glaube ich, dass gerade in Zeiten, wo immer wieder von unsinniger Gewalt auch beim Fußball gesprochen wird, dieser sicher nur sehr kleine Schritt den Respekt füreinander zumindest hier etwas schärfen und uns wieder auf das Wesentliche konzentrieren lässt: den Sport. Auf das faire Miteinander bei aller Rivalität. Dass es am Ende nur einen Sieger geben soll – logisch. Nicht umsonst heißt es „Nur der HSV“… Daher, die Punkte dürfen unsere Gäste gern wollen – nur bekommen werden sie die natürlich nicht. Dafür aber meinen Respekt. Denn der gebührt uns allen. Aber das nur nebenbei…
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Gastbeitrag: Freiburgs „Bomber“ fürchtet vor allem Cardoso….

17. Februar 2017

So, liebe Leute!
Wie schon in der Vorwoche mit den RB-Blogbetreibern habe ich diese Woche einen Gästebeitrag eines SC-Freiburg-Bloggers erhalten, über den ich mich sehr freue. Dabei geht es mir nicht darum, Euch mit dem Gegner intim vertraut zu machen und nullkommanull darum, Euch einen anderen Lieblingsverein anzupreisen. Nein, hier zählt weiterhin nur der HSV. Aber vielleicht setzen wir mit dieser Art des Umgangsmit dem jeweiligen gegner ein kleines Zeichen der Fairness. Gerade jetzt. Denn letztlich dreht es sich bei unser aller liebstes Hobby „nur“ um ein Spiel, für dessen gewinner es drei Punkte gibt. Die wollen sie – wir wollen sie. Logisch.

Nur eines wollen wir nicht, und da spreche ich hoffentlich für alle Blogleserinnen un Leser: Dumme, rohe Gewalt. Und dabei kann ein wenig mehr Respekt für den Gegenüber sicher nicht schaden, frei nach dem Motto: Wehret den Anfängen… In diesem Sinne, viel Spaß mit dem Beitrag von „Bomber“ Klemens aus Freiburg! Ich melde mich heute Abend mit dem täglichen Blog und allem relevant Neuem vom HSV wieder bei Euch! Bis dahin!

Salli !

Mister Scholz, Betreiber von „Matz Ab“, hat mich kontaktiert.
Weil der SC Freiburg demnächst nach Hamburg muss. Und ich einen Freiburger Fußballblog betreibe.

Mein Nickname ist „Bomber“, frei nach Uwe Seeler. Äh, Quatsch, frei nach Gerd Müller, dem „Bomber der Nation“. Tschuldjung…

Also: HSV, SC Freiburg, – ich schreib einfach von der Leber weg, was mir dazu einfällt.
Brainstorming, wie man wohl in Hamburg sagt.

HSV – einziges Gründungsmitglied der Bundesliga, das immer erstklassig spielt,
seit über 50 Jahren, der Bundesliga-Dino.
SC Freiburg – seit 93/94 17 mal 1. Bundesliga, 7 mal 2. Liga, das südwestliche „kleine gallische Dorf“ im Haifischbecken.
In der ewigen Tabelle HSV Platz 3, Freiburg 22-ster – verrät mir der „kicker“.

Christian Streich äußert sich vor seinem ersten Spiel als Cheftrainer in Hamburg mit gebührendem Respekt und in seiner authentischen Art :
Streich der Woche : Mein Vater ist HSV-Fan.

Das Spiel gewann dann Freiburg. (17.03.2012)
Also, aufgepasst Hamburger, nicht einlullen lassen !

Assoziationen :

Freiburger Spieler wechseln zum HSV :

Rodolfo Esteban Cardoso – Publikumsliebling bei den Breisgau-Brasilianern und in Hamburg.
Jonathan Pitroipa – Der gazellenartige Schlacks mit eigen-ästhetischem Bewegungsablauf.
Dennis Aogo – Der Spieler der auch lebt.
Andreas Zeyer – Spielte in Freiburg – HSV – Freiburg – der Renner

HSV Spieler in Freiburg :

Richard Golz
Der langjährige Berliner Hamburger Keeper gilt als bester Freiburger Hüter.
Roda Antar
Bomber und Bomber Junior treffen Roda Antar im Laden. Aus der Reihe:
Geschichten die das Leben schrieb.

Warum erwähne ich diese Spieler?

Nun, beim kurz stöbern auf „Matz ab“ war von Mister Scholz für die neue Reihe „Gegnerkontakte“ ja auch ein Vereins-scheuklappen-überwindender Aspekt angedacht.
Von daher fielen mir erst mal Spieler ein, die beiden Vereinen dienten. Und die zu unterschiedlichen Zeiten beiden Vereinen/ den Fans hoffentlich Freude bereiteten. Oder, sag ich mal, mir Freude bereiteten.

Tor 0:1 Jonathan Pitroipa HSV
Bundesliga SC Freiburg – Hamburger SV

Egal ob ausgerechnet Pitroipa für den HSV im Dreisamstadion ein frühes Tor schoss (09.08.2009, 3. Minute, Endstand 1:1 – von daher verkraftbar..). Oder Cardoso zwei direkte Freistoßtore (mit links halt) in und gegen Freiburg zum Endstand erzielte (18.03.2000) „Unser“ Cardoso, mit Zungenschnalzertreffern, gegen uns, in „seinem“ Stadion – gegen Golz – unhaltbar, unhaltbar… HSV wurde damals Dritter.

Martin GROTH , Rodolfo CARDOSO , Thomas GRAVESEN – Jubel 0:2
SC Freiburg – Hamburger SV 0:2

Oder Cardoso mit einem Treffer auf Vorlage von Antar für den HSV in Freiburg den Torreigen eröffnete (04.05.2002). Freiburg war damals schon abgestiegen. Endstand war dann 4:3 .

  • Schnitt :

Nun zur Begegnung HSV – SC am Samstag:
Auch hier keine allgemeingültige fundiert journalistische Analyse, sondern meinerseits lose Assoziationen.
Beim Abstieg von Freiburg vor 2 Jahren waren (keine Wertung, nur Erwähnung) viele Punktverluste in letzter Minute/ Nachspielzeit. Verhexte Saison. 32. Spieltag, beim Ausgleich für Hamburg, in der Schlusssekunde natürlich, war Kacars Einsatz gegen Bürki regelwidrig.
Nicht dass das jetzt Schuld sei für unseren Abstieg. Aber wir hatten passabel gespielt. Hätten gewinnen „müssen“. Und Hamburg „duselt“ sich, wie in den letzten Saisons gefühlt, wieder irgendwie per Relegation vom Acker.

Die erneuten Investitionen für diese Saison…der magere Ertrag…der erneute Trainerwechsel zum „braven“ Gisdol…um Hamburg musste man sich ja wieder voll Sorgen machen…(da mein Hauptfokus aber dem Nichtabstieg vom SC gilt, ist der Blick auf Mannschaften mit Dauersorgen auch interessant..)..ich hab nur den Blick aus der Ferne und keinen Einblick, um über HSV zu urteilen, aber es gibt immer wieder z.B. Rumgeeiere in der Außendarstellung. Eine Trainersuche wird vom kommuniziert ausgemachtem Deal zur peinlichen Absage. ..Ein Sportdirektorkandidat tut es sich letztendlich nicht an, weil die Vereine über Unsummen feilschen ..man liest viel, was der HSV so vorhat, (die Infos gelangen wohl leicht in die Gazetten), und spürt, das wird wieder nix …es gibt vielleicht zuviel Strippenzieher..
Ob das lösbar ist, weiß ich nicht. Aber Köln steht mit Stöger und Schmadtke (auch so eine Ex-Freiburger Kultfigur) ganz anders da als vor Jahren. Vielleicht gelingt es ja Todt (auch so eine Ex-Freiburger Kultfigur) nachhaltiger zu wirken. Wenn das überhaupt gewünscht/ gemachbart wird.

Die Aufbruchstimmung ob der jüngsten Hamburger Erfolge, die Wucht von Papadopoulos, für Freiburg steht wohl eine steife Brise bevor. Aber Freiburg zeigt sich bisher angenehm stabil. Ob der Dino vollends erwacht?
Im Forenbereich über Freiburg sind zuletzt Thema :
Söyüncü, der überraschend zum Stammspieler avancierte Neuzugang. Eine coole Socke.
Und Petersen mit der Joker-Frage, was erlaube Streich, ihn nicht von Anfang an spielen zu lassen.
Reines Luxusproblem.

Das wars, auf ein ansprechendes Spiel,

adda
Bomber

HSV gegen Freiburg – das ist ein „Topspiel“…!

16. Februar 2017

Freiburgs Maximilian Philipp gewinnt das Luftduell gegen Douglas Santos – das soll sich am Sonnabend nicht wiederholen

HSV gegen Freiburg – das hört sich zunächst nicht nach einem Kracher an. Der HSV ist vom Relegationsmeister zum Dauersorgekind in Sachen Klassenerhalt mutiert. Und der SC ist als so genannte „Fahrstuhlmannschaft“ gefühlt schon häufiger auf- und abgestiegen, als der HSV Meister geworden. Dennoch, wenn man die aktuelle Form betrachtet, ist die Partie vom Sonnabend im Volksparkstadion ein absolutes Topspiel, denn abgesehen vom FC Bayern München (22 Punkte) sind der HSV (15) und Freiburg (14) die erfolgreichsten Mannschaften der letzten Wochen (gemessen ab Dezember). Kein Wunder, dass die Zuschauer wieder strömen. Rund 50.000 Tickets sind bereits abgesetzt, und auch das Pokalspiel gegen Mönchengladbach am 1. März dürfte voll werden.
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HSV-Pressekonferenz vor dem Freiburg-Spiel

16. Februar 2017

Walace: „Ich habe den Druck gespürt“

15. Februar 2017

Ärmel hochkrempeln ist sein Ding: Walace ist in Hamburg sehr gut angekommen und überzeugte zuletzt

Er würde lieber andere Dinge machen. Verständlich. Denn es gibt zweifellos tausend Dinge, die mehr Spaß machen, als sich nach dem Training noch den Fragen von uns Journalisten zu stellen. Deshalb wandert der Blicke des smarten Brasilianers immer wieder von der Armbanduhr zum Dolmetscher, auf sein Handy, das mit Summen in einer hohen Frequenz neue Nachrichten signalisiert. Und dennoch lächelt er freundlich. Egal auf welche Frage, es kommt immer eine ausführliche Antwort. Denn das scheint klar: Walace ist ein höflicher Mensch – und er hat richtig Spaß beim HSV. „Ich bin selbst überrascht, wie schnell alles geht“, so der Winterzugang nach nunmehr zwei Spielen von Beginn an, „aber ich beschwere mich nicht. Im Gegenteil: Ich freue mich sehr darüber.“
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Endlich mal wieder einer dieser Tage….

14. Februar 2017

Haben alles im Grif: Heribert Bruchhagen (r.) mit Jens Todt (hier noch in Dubai)

Heute ist einer dieser Tage, an denen eigentlich alles gut ist. Endlich mal wieder. Der HSV macht sportlich Spaß, wird von schweren Verletzungen verschont, im Training glüht der Konkurrenzkampf und die Vereinsführung arbeitet in Ruhe. Und weil heute mal tatsächlich einer dieser ganz selten gewordenen Tage ist, möchte ich das nicht unerwähnt lassen. Dass der HSV dennoch wie immer Stoff für Diskussionen birgt, liegt in der Natur des Fanseins. Daher hier auch die lebhaften Diskussionen. Es wird sogar als wichtig erachtet, herauszufinden, ob und wie viel Anteil des Erfolges auf den inzwischen urlaubenden Ex-Vorstandsboss Dietmar Beiersdorfer fällt. Ganz ehrlich, das kann man machen – aber es ist nicht mal in seinem Sinne.
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Mavraj ist der Beginn der positiven Entwicklung

13. Februar 2017

Auf ihn wird gehört: Mergim Mavraj ist der neue Chef auf dem Platz. Hier mit Kyriakos Papadopoulos (l.L

Es ist die mit Abstand schönere Suche, die viel angenehmere Diskussion, wenn man sich darüber streitet, woran es liegt, dass der HSV auf einmal gewinnt. Klar, als erstes werden immer die Neuerungen angeführt, vom Personal wie dem Vorstand bis hin zu einzelnen Spielern. Und fast immer hat es auch tatsächlich damit zu tun. Vor allem dann, wenn sich eine Mannschaft auf eine neue Taktik einlässt, gerade WEIL er dafür neue Spieler hat. So, wie dieser HSV. Wobei, um das auch gleich vorweg zu sagen: Dieser HSV ist durch seine neuen Spieler nicht nur zu einer besseren Taktik veranlagt, sondern hat durch sie vor allem eines dazugewonnen: endlich die richtige Einstellung.
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