Jubilar Bruno Labbadia setzt auf Geduld – und bleibt optimistisch

8. Februar 2016

HSV-Trainer Bruno Labbadia

HSV-Trainer Bruno Labbadia

Geschenke gab es genug. Von der Mannschaft einen netten Präsentkorb, von den Fans verschiedene Kleinigkeiten – und sogar größere Dinge. Und überall zog sich der Genussfaktor durch. Gute Rotweine, leckerer Kuchen wie den traditionellen Apfelstrudel von Edelfan und HSV-Historiker „Tiroler Friedl“. Nur der Fußball, den der HSV momentan präsentiert, trifft noch nicht ganz den Geschmack des seit heute 50 Jahre jungen HSV-Trainers. Zu wenig Druck nach vorn, zu viele unnötige Ballverluste hatte er gestern, unmittelbar nach dem Spiel gegen den 1. FC Köln. Heute hingegen, vielleicht auch von der Geburtstagsstimmung beflügelt, sah es alles schon etwas positiver aus. Nein: sogar positiv. „Ich habe viele Dinge gesehen, die gut waren, die uns eine Entwicklung innerhalb der Mannschaft zeigen“, so Labbadia. Was genau er meinte, ließ Labbadia weitgehend offen. Er nannte aber stellvertretend den Teamgeist, der sich durch die Geste Nicolai Müllers noch mal verdeutlicht hätte.
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1:1 – der HSV holt gegen Köln den ersten Rückrundenpunkt, ohne zu überzeugen

7. Februar 2016

Überzeugte nicht: Debütant Josip Drmic (M.)

Überzeugte nicht: Debütant Josip Drmic (M.)

Die böse Überraschung war ihm anzusehen, obgleich er gute Mine zum bösen Spiel machte. Dennoch, Wer Dennis Diekmeier in den letzten Jahren miterlebt hat, der weiß, wie ein bankplatz an ihm nagt. „Das spielt jetzt aber überhaupt keine Rolle – Hauptsache, wir gewinnen heute“, so Diekmeier vor dem Spiel einsilbig – und fokussiert. So, wie seine Kollegen auch, die zu Beginn der Partie präsent waren – deutlich präsenter als in den letzten 90 Bundesligaminuten in Stuttgart. Was auch nicht allzu schwer war. Dass es am Ende wieder ein Spiel wurde, dass als Rückschritt gegenüber der Hinrunde zu werten ist, war hier noch nicht zu ahnen.
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Der HSV kratzt jeden Groschen zusammen

6. Februar 2016

Finanz-Vorstand Frank Wettstein und Vereins-Boss Dietmar Beiersdorfer auf der Mitgliederversammlung im Januar

Finanz-Vorstand Frank Wettstein und Vereins-Boss Dietmar Beiersdorfer auf der Mitgliederversammlung im Januar

Jetzt hat die HSV AG also einen vierten Anteilseigner. Die Firma Burmeister, Vater Ernst und die drei Söhne Heino, Gerhard und Maik, haben 1,5 Prozent des HSV erworben. Macht eine Finanzspritze von etwa 4 Millionen Euro. Darüber haben die Kollegen der „Bild“ heute exklusiv berichtet. Der Club geht damit den Weg weiter, den Finanz-Vorstand Frank Wettstein vor einigen Tagen in seinem Interview mit dem Magazin „Finance“ beschrieben hat. „Richtig ist, dass wir unser Kapital mit Hilfe des privaten Umfelds des HSV stärken wollen. Wir wollen unseren Aktionärskreis auf eine breite Basis stellen, so dass kein einzelner Investor eine Sperrminorität ausüben kann, wie das bei manchen Klubs der Fall ist, die strategische Partner oder gar einen Finanzinvestor an Bord geholt haben.“ Klaus-Michael Kühne hat überdies seine Beteiligung am HSV auf 11 Prozent erhöht durch eine Umwandlung eines Kredits in Anteile. Das sorgt zwar nicht für „neues Geld“ bei Wettstein, aber doch für eine Reduzierung der Belastung durch Verbindlichkeiten.

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Ilicevic suspendiert – aber Spahic soll sein Comeback gegen Modeste geben

5. Februar 2016

Es geht auch zärtlicher: Emir Spahic (rechts Rudnevs) steht vor seinem Startelf-Comeback

Es geht auch zärtlicher: Emir Spahic (rechts Rudnevs) steht vor seinem Startelf-Comeback

Ich gebe zu, ich hätte es anders gelöst. Aber okay, das Thema „Kopfnuss“ sollte damit endgültig zumindest abgehakt sein, nachdem der HSV heute bekanntgab, dass Ivo Ilicevic für das Spiel am Sonntag suspendiert wurde und zudem eine Geldstrafe aufgebrummt bekam. Eine Strafe, die zum Teil auch zu Lasten des Vereines geht, da HSV-Trainer Bruno Labbadia gezwungen ist, mit  einer Alternative weniger für das Offensivspiel auszukommen. Nein, ich glaube, ich hätte in diesem Fall beide Streithähne bestraft. Ich hätte sie in einen Raum gesetzt und Ihnen eine Summe X als Gesamtgeldstrafe aufgebrummt, die zu Gunsten einer sozialen Geschichte gespendet werden. Beide hätten sich dann darauf verständigen müssen, wer welchen Anteil der Strafe zu bezahlen hat. Aber okay, ich hatte gestern schon geschrieben, dass diese Aktionen im Mannschaftstraining (ebenso wie auf dem Platz) nicht gutgeheißen werden können, dass sie aber auch lange nicht ausreichten, um für mich als „Skandal“ gewertet zu werden.
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Trainingseklat – und Labbadia macht alles richtig

4. Februar 2016

Sie können auch nett - nur heute nicht, da gerieten Michael Gregoritsch und  Ivo Ilicevic heftig aneinander

Sie können auch nett – nur heute nicht, da gerieten Michael Gregoritsch und Ivo Ilicevic heftig aneinander

Der Konkurrenzkampf ist belebt, hatte Peter Knäbel gestern gesagt. Und auch Trainer Bruno Labbadia freute sich über die zwei Zugänge, die ihm personell in der Offensive neue Möglichkeiten eröffnen. Wie weit die beiden schon sind, wurde heute in der Pressekonferenz gefragt. Labbadia wich ein wenig aus, deutete aber an, dass Drmic sehr wohl für Sonntag gegen Köln eine Idee ist, während Bahoui noch ein wenig Eingewöhnungszeit benötigt. Eigentlich. Denn plötzlich könnte auch für den schwedischen Ex-Nationalspieler alles ganz schnell gehen, nachdem sich heute im Training zwei Offensivspieler selbst rausnahmen: Ivo Ilicevic und Michael Gregoritsch. Letztgenannter verletzte sich dabei sogar am Knöchel sowie am Schienbein und musste ins Krankenhaus zu weitergehenden Untersuchungen. Was war passiert?
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HSV-PK zum Spiel gegen Köln und zur Kopfnuss

4. Februar 2016

Die Kaderplanungen sind abgeschlossen – es sei denn, Olic kommt…

3. Februar 2016

Der Direktor Profifußball des HSV hat eine schwere Transferphase hinter sich - und ist zufrieden: Peter Knaebel

Der Direktor Profifußball des HSV hat eine schwere Transferphase hinter sich – und ist zufrieden: Peter Knaebel

Peter Knäbel sagt selten etwas undurchdachtes. Er spricht nicht schnell, ist sehr höflich und beantwortet auch doofe Fragen so, als seien sie es gar nicht. „Dazu ist alles gesagt“, so Knäbel heute auf die Frage meines Kollegen Sven Töllner von Sky, als der den Direktor Profifußball auf die Gründe für den in letzter Sekunde gescheiterten Sekou-Sanogo-Deal ansprach. Knäbel lächelte dabei nett – obgleich es ihm sehr schwer fiel. Ob man den Deal nicht schon in den Tagen zuvor hätte abwickeln können, setzte Töllner noch mal nach – und bekam eine nette aber bestimmte Abfuhr von Knäbel. „Ich dachte, ich hätte mich deutlich ausgedrückt“, so Knäbel. Und das hatte er – und eigentlich auch wieder nicht. Auf jeden Fall blieb er es auch heute schuldig, den gesamten Ablauf eindeutig zu erklären. Sehr zum Ärger der TV-Kollegen, die mit einem Statement auf der Internetseite nicht allzu viel anfangen können. Dennoch wurden auch ihre Versuche jäh unterbunden. Weitere Fragen zum Thema Sanogo sind schlichtweg unerwünscht.
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Der HSV wird sein schlechtes Image einfach nicht los

2. Februar 2016

Neuzugang Nabil Bahoui weckt Hoffnungen - aber noch keine Erwartungen.

Neuzugang Nabil Bahoui weckt Hoffnungen – aber noch keine Erwartungen.

Der HSV ist selbst schuld. Leider. Pannen wie das verspätete Fax bei Choupo-Moting, Inkompetenz auf allen Ebenen, Illoyalität in den Führungsgremien, Fans als Aufsichtsratsbosse, andauernder Abstiegskampf, Schulden sowie von Fans eingesammelte und fremd verwendete Gelder haben den HSV ligaweit in ein tragisch-komisches Licht gerückt. Das wiederum sollte von den aktuellen Führungskräften wieder gerade gebogen werden. Und es ist bislang – noch nicht gelungen. Ganz offensichtlich. Auch, weil man die Öffentlichkeit immer wieder mit Seltsamkeiten füttert. Ein auf bislang noch immer ungeklärte Weise abhanden gekommener Rucksack mit brisanten Verträgen hatte zuletzt unangenehme Schatten auf die Verantwortlichen geworfen. Wie jetzt die Sekou-Sanogo-Panne.
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Drmic ist da, der Sanogo-Deal platzt in letzter Sekunde – dafür überrascht der HSV mit Bahoui

1. Februar 2016

Josip Drmic bleibt bis zum Sommer auf Leihbasis

Josip Drmic bleibt bis zum Sommer auf Leihbasis

***21.14 Uhr ergänzt mit Knäbel-Zitat zum Sanogo-Deal im 4. Absatz und Video Bahoui*** Das Geheimnis ist gelüftet. Und spektakulär ist es zwar erst einmal nicht – das muss es aber auch gar nicht sein. Vielmehr geht es darum, dass der HSV eine Lösung für sein Offensivproblem findet. Und mit Josip Drmic hat man da sportlich eine interessante Lösung gefunden, da der Schweizer genau das mitbringt, was ansonsten beim HSV fehlt: Fußballerische und läuferische Fähigkeiten als Stürmer. Allein die Tatsache, dass der HSV mit 1,2 Millionen Euro Leihgebühr zuzüglich Gehaltsanteile (rund 500000 Euro bis Saisonende) fast das ganze Geld aus dem Verkauf von Marcelo Diaz ausgegeben hat, treibt mir Sorgenfalten auf die Stirn. Denn der Angreifer wurde nur bis Saisonende von Borussia Mönchengladbach ausgeliehen. Das heißt: Ein Diaz mit einem laufenden Vertrag wird durch einen Spieler ersetzt, der nach sechs Monaten die finanziellen Mittel aufgebraucht hat und ohne Kaufoption wieder weg ist. Im Gegensatz zum zweiten Neuen, dessen Verpflichtung viele überraschte: Nabil Bahoui. Der schwedische Ex-Nationalspieler wechselt ablösefrei aus Saudi-Arabien nach Hamburg und unterschrieb heute bis 2018.
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