1:0 gegen Augsburg – ein ganz wichtiger Dreier zum Auftakt

19. August 2017

Traf zum Sieg gegen den FC Augsburg und verletzte sich beim Jubeln am Knie: Nicolai Müller

Unter der Woche gab es viele Themen, die weit weg waren von dem, worum es eigentlich gehen sollte. Und auch heute sorgte das komplett ausgestrahlte Interview von Klau Michael Kühne bei Sky für weiteren Wirbel. Wobei ich sagen muss, dass heute das passiert ist, was ich mir schon gestern oder vorgestern erhofft hatte: HSV-Boss Heribert Bruchhagen machte sich in der Vorberichterstattung gerade und monierte die Zitate Kühnes. Vor allem die in Richtung von Pierre Michel Lasogga („Das können wir als Verein so nicht stehen lassen. Der Junge hat sich hier nichts zu Schulden kommen lassen“). Und daher geht mein erster Glückwunsch heute an Bruchhagen: So muss es sein! Dass es ihm die Mannschaft letztlich im Ergebnis gleichtun würde, war zwar noch nicht abzusehen. Aber das nicht immer schön anzusehende, hart erkämpfte 1:0 gegen den FC Augsburg rundete den ersten Spieltag für den HSV in der Saison 2017/2018 erfolgreich ab.
Den ganzen Beitrag lesen »

Es geht wieder los – und keiner merkt’s?

18. August 2017

Hat viel Arbeit und eine Menge Ärger vor sich: Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen

Es geht los. Wirklich. Und keiner merkt es, weil der Mann, dem der HSV zu 17 Prozent gehört, alles durcheinanderwirbelt. So gern ich das Thema ausgespart hätte, es geht gar nicht. Nein, Klaus Michael Kühne schadet diesem HSV trotz seiner Millionenzahlungen nachhaltig mehr als dass er dem HSV hilft. Und egal, wie viele Millionen er/sie in den HSV steckt, keiner hat das Recht, dem HSV so fahrlässig zu schaden. Ich bin mir sicher, dass Klaus Michael Kühne glaubt, das Richtige zu machen. Er glaubt auch, er dürfe das. Vielleicht glaubt er sogar, er müsse das machen. Aber da liegt er nun mal falsch. Die Kritik am Trainer, den er vor wenigen Wochen noch zum Heilsbringer erklärt hatte gepaart mit den Kritiken an Vorstandsboss Heribert Bruchhagen und Jens Todt machen den HSV zur Lachnummer, bevor es richtig losgeht. Weil diese sich nicht einmal wehren können, so abhängig ist dieser Klub inzwischen von Kühne, dessen Worte dem Klub in diesem Fall schon schaden, bevor die Bundesligasaison überhaupt beginnt.
Den ganzen Beitrag lesen »

Fehlender Realitätssinn

17. August 2017

HSV-Trainer Markus Gisdol ist um Ruhe im Umfeld bemüht.

Es ist immer wieder dramatisch, wie verschoben die Wahrnehmungen in einigen Teilen der Welt sind. Populisten preschen überall nach vorn. Weil sie einfach Wirkung haben. Und das Prinzip ist immer dasselbe: Stelle besonders polarisierende, anklagende (egal wie abstruse) Thesen auf und verspreche allen, das alles besser wird, wenn sie auf Dich hören – und Du wirst erhört. Ich habe schon lange den Glauben an allgemein gegenwärtige Vernunft verloren. Sie mag hier und da – vor allem in meinem ausgesuchten Umfeld – nach bestem Wissen und Gewissen gelebt werden. Aber sie ist längst nicht mehr massenkompatibel.

Was das alles mit dem HSV zu tun hat?

Fast nichts. Weltgeschehnisse lassen sich ganz zweifellos nicht mit dem Mikrokosmos HSV vergleichen. Aber es gibt einfach Ansätze der Menschen im Ganzen, die sich gleichen. Wie überall auf der Welt glaubt man auch beim HSV einfach lieber das, was rosarot verkauft wird. Schlechte Nachrichten werden einfach als „Fake News“ abgetan und erst einmal als üble Hetze und feindlich betrachtet. Der oder die Nachrichtenüberbringer sollen im sprichwörtlichen Sinne lieber gehängt als ernst genommen werden. Und selbst wenn am Ende das vorher angemahnte Übel sogar eintritt, dann eben nur, weil es angemahnt wurde.
Den ganzen Beitrag lesen »

HSV-PK mit Gisdol und Bruchhagen vor Augsburg

17. August 2017

The same procedure as last year…

16. August 2017

Klaus Michael Kühne ist skeptisch und fordert Verbesserungen

So ist das manchmal. Da ärgere ich mich noch darüber, dass der HSV längst nicht alles aus seinen Trainingsmöglichkeiten macht, und schon komme ich heute Morgen selbst zu spät. Dachte ich. Aber die Mannschaft hatte mir den Gefallen getan, etwas später als auf der Homepage angekündigt auf den Platz zu gegen. Auf dem Trainingsplan heute: Viele Zweikämpfe und Torabschlüsse. Erst auf gen Mittelfeldzentrum trichterförmig verengtem Feld, später auf verkürztem Feld Zwei gegen zwei. Immer lautstark dabei: Die Cotrainer von Markus Gisdol – aber auch die Spieler selbst. Sie feuerten sich gegenseitig an, machten Dampf. Es wurde um jeden Ball gekämpft. So sehr, dass sich Mergim Mavraj und Filip Kostic anschließend behandeln lassen mussten. Kostic präventiv und Mavraj, weil er mit Bakery Jatta (rutschte aus) härter zusammengeprallt war. Kurzum: So will man den HSV sehen. Allein das reicht nicht mehr. Das haben wir in der letzten Jahren immer wieder gesehen. Gewillt ist die Mannschaft.
Den ganzen Beitrag lesen »

Werdet endlich kreativer, findiger und fleißiger!

15. August 2017

Tomas Rincon wollte unbedingt besser werden, Ricardo Moniz half ihm dabei – mit Extratraining, wie es das heute kaum noch gibt.

Oh Mann, was würde Dieter jetzt abgehen. „Extratraining“ als Thema eines Blogs. Wahrscheinlich niemand vor und/oder nach ihm hat diese jahrzehntelange HSV-Problematik häufiger zum Thema gemacht als Dieter selbst. Das ging quasi mit der Bloggründung 2009 einher. Schon damals monierte Dieter (und seit meinem Dabeisein auch ich) immer wieder die langen Standzeiten der Spieler im Training. Insbesondere in Zeiten, wo das Wetter die Muskulatur schnell abkühlen ließ. Noch mehr als diesen Kritikpunkt erwähnte Dieter indes die suboptimale Nutzung der immer größer werdenden Trainerteams. Und daran hat sich bis heute nicht allzu viel verbessert beim HSV. Im Gegenteil. Hier denken immer noch zu viele, über quasi fertige Bundesligastars zu verfügen, denen man nur noch sagen muss, welche ihrer Qualitäten sie im nächsten Spiel abrufen müssen. Allerdings müssen die Ergebnisse der letzten Jahre auch dem Letzten und Ahnungslosesten schonungslos gezeigt haben, dass dem nicht so ist.
Den ganzen Beitrag lesen »

Osnabrück war mehr als nur ein Warnschuss

14. August 2017

Trainer Markus Gisdol und Co. müssen schnell handeln

Das Spiel gegen Holstein Kiel hatte ich zum „frühen Warnschuss“ deklariert und dafür von einigen hier einen auf den Deckel bekommen. Wie ich dazu käme, so maßlos zu übertreiben, wurde gefragt. Es sei doch nur ein Testspiel gewesen und noch früh in der Vorbereitung. Zumal Trainer Markus Gisdol einhergehend erklärte, er habe sehr viele gute Dinge in dem Spiel gesehen und es ginge ihm nicht in erster Linie ums Ergebnis. Kurzum: Es wurde das gesagt, was wahrscheinlich alle Vereine zu diesem Zeitpunkt sagen würden. Und während die meisten Vereine das auch wirklich so glauben dürfen, weil sie konkrete Pläne haben, von denen sie überzeugt sind, dass sie sie bis Saisonbeginn umgesetzt bekommen, so ist das beim HSV in den letzten Jahren anders gewesen. Jedes Jahr dieselben Plattitüden, und jedes Jahr dieselben Abstiegssorgen und Minusleistungen in der Saison.
Den ganzen Beitrag lesen »

Jens Todt und Markus Gisdol am Tag nach dem Pokal-Aus in Osnabrück

14. August 2017

1:3 in Osnabrück verloren – peinliches Erstrunden-Aus!

13. August 2017

Zum Eingraben: Bobby Wood kann es nicht fassen, der HSV ist raus.

Oh Mann, ist das ein Fehlstart in die Pflichtspielrunde. Nicht, dass es jetzt komplett überraschend kommt – also zumindest nicht für mich. Aber ein 1:3 gegen den VfL Osnabrück – das ist schon echt übel. Der HSV hat es als bislang einziger Erstligist geschafft, zu scheitern. Und das gegen einen Drittligisten, der früh in Unterzahl agieren musste. Aber der Reihe nach, denn es war wie vorgeschrieben: Der HSV hat den Ball, hat Ansätze von Torchancen, scheint sicher zu sein – und dann fällt das Gegentor quasi mit dem allerersten Angriff der Gäste. Pessimisten unter uns hatten das vorher so skizziert. Immerhin ist der VfL Osnabrück uns allen noch in schlechter Pokalerinnerung. Dass es letztlich aber nach 45 Minuten wirklich nur 0:1 aus Hamburger Sicher stehen sollte, das konnte sich hier und heute doch kaum jemand vorstellen. Zumal der HSV ab der 19. Minute sogar in Überzahl agierte. Osnabrücks Appiah hatte ins Leere gegrätscht, rutschte in den Laufweg von Bobby Wood und dieser nahm die Einladung zu Fallen dankend an: Freistoß und Rot für Appiah waren die Konsequenzen. Nur dem HSV-Spiel helfen sollte das nicht.
Den ganzen Beitrag lesen »

Nächste Einträge »