Nur ein kurzer Zwischenruf… ***aktualisiert***

25. Juni 2016

Da habe ich vielen Blognutzern unter uns ja mal so richtig Futter geliefert. Und die üblichen Verdächtigen haben auch gar nicht lange auf sich warten lassen. Sie feuern ihre Kritik raus. Laut und möglichst deutlich. Und: So soll es ja auch sein. Eigentlich…

Viele handeln auch so und bleiben dabei sachlich. Allerdings sind wie in jedem anderen Forum auch hier viele der Kritiker nicht dabei, um ehrlich zu diskutieren. Sie wollen zumeist beleidigen. Oftmals Lars. früher Dieter und natürlich auch mich – die Schreiber halt. Es trifft fast immer den, der gerade seine Meinung aufgeschrieben hat. Und dass das auch in diesem Fall so ist, weiß ich deshalb, weil ich mir die Mühe gemacht habe, diese aufschreienden Blog-User/innen auf Ihren bei Ihrer Anmeldung registrierten Emailadressen anzuschreiben. Ich habe Sie gefragt, ob Sie sich mit mir persönlich austauschen würden. Mit Klarnamen selbstverständlich. Eben so, wie ich hier für alle unterwegs bin.

Okay, dass Blogger Ihre Kritiker anschreiben und persönlich diskutieren wollen, ist nicht wirklich üblich. Das irritiert einige sicher zuerst. Deshalb habe ich die Email auch erst einnal eine Weile wirken lassen. Und: Auch ich kann das nicht zur Norm machen, weil es unfair würde, hier Grenzen zwischen Person A und Person B zu ziehen. Aber in diesem Fall – unabhängig von der Korrektheit meiner Thesen und Gedanken – wollte ich sehen, wer von den so mutig und direkt formulierenden Bloggern mir ebenso direkt antwortet. Und noch ist die Chance ja da, mich eines Besseren zu belehren. denn bislang kam: leider nichts…

****Aktuslisiert: Von sieben Angeschriebenen haben 5 geantwortet – das ist stark!! Auch wenn wir inhaltlich nicht alle zusammengekommen sind, habe ich zumindest eine sachliche Diskussionsbereitschaft erkennen können. So macht es Spaß! So soll es sein!*****

Damit will ich nicht sagen, dass Kritik an meinen Blogs (und speziell am gestrigen) falsch ist. Ganz im Gegenteil: Ich habe meine Meinung zu den Vorgängen und weiß, dass viele, viele Menschen das ganz anders sehen. Oftmals liege ich sicher auch falsch. Kein Thema! Und dieser Diskussion stelle ich mich gern. Immer wieder. Das mache ich genau genommen seit Jahren jeden Tag hier im Blog. Immer wieder habe ich darauf verzichtet, einzelne rauszuschmeißen. Ich persönlich habe sogar noch nie einen rausgeschmissen. Und das nicht, weil ich erwartet habe, dass diese User irgendwann ruihger würden und zu einer funktionierenden Blogdiskussion beitragen. Nein, Ich wollte einfach nur nicht den falschen Anschein erwecken, mich würde das tangieren. Rausgeflogen sind fast immer nur die, die die anderen Blog-Autoren oder andere Blogger beleidigt haben. Und für diese Arbeit gebührt unseren Mods ein Reisenkompliment.

Ich weiß, auch mit dieser Aktion werde ich bei den Kritikern nichts bewirken. Sie werden weiter beleidigen, weil sie es so wollen. Ich werde auch weiterhin keine Rausschmisse einfordern, aber ich werde hier fortan auch keine Blog-User/innen mehr vor dem Rausschmiss schützen, wenn Sie sich mir nach derartigen Ausbrüchen wie gestern und heute nicht einmal auf Augenhöhe stellen und mir persönlich sagen, was sie sich sonst nur anonym zu sagen trauen.

Ich glaube, das ist nur fair.

Euch allen einen schönen Sonnabend.
Scholle

P.S.: Hier geht es um Fußball – Punkt. Das stimmt und ich werde in Zukunft sicher zweimal mehr überlegen, ob ich etwas politisch einordne oder nicht. Aber eines möchte ich mit Eurer Hilfe dann doch noch klären, bitte! Weil sich mir nicht erschließt, weshalb sich hier HSVPlus-WÄHLER angegriffen fühlen. Mir ging es im Text ausschließlich um die, die das Konzept nicht entsprechend ihrer Ankündigungen umgesetzt haben. Und das steht hier auch so:

Wobei, in einer Sache sind sich HSVPlus und der Brexit dann doch sehr ähnlich: Beide haben Ängste und Nöte im Wahlkampf als Grundlage genutzt, um ihrer Behauptung ausreichend Futter zu geben, es könne nur dann besser werden, wenn man endlich wieder autark handeln könne….

Damit meine ich nicht, dass es ohne HSVPlus besser geworden wäre. Die Gegenseite scheiterte eben genau daran, gar keinen Lösungsansatz liefern zu können.
Damit meine ich auch nicht, dass sich die Gegner von HSVPlus in ihrem Wahlkampf nicht auch dieser Stilmittel bedient haben
Damit meine ich aber vor allem und ganz sicher nicht, dass HSVPlus-Wähler pauschal dumm sind.

Ich sage aber sehr wohl, dass die meisten Ankündigungen nicht umgesetzt wurden und es nicht wie versprochen besser wurde.

England hat halt keinen Klaus Michael Kühne

24. Juni 2016

Wie eine Bank für den HSV ist er da, wenn mal wieder gar nichts geht: Klaus Michael Kühne

Wie eine Bank für den HSV ist er da, wenn mal wieder gar nichts geht: Klaus Michael Kühne

England ist raus. Aus der EU. Nun denn. Der „Brexit“ – für mich schon jetzt das Unwort des Jahres (neben „Belastungssteuerung“ beim HSV) – wird Realität. Mal wieder zeigt sich, wie man mit Angst Leute dazu bringen kann, noch so eindeutigen Fehlinformationen zu folgen. Ein Indiz für die Ahnungslosigkeit vieler Wähler: Unmittelbar nach Bekanntwerden des Brexits verzeichnete die Online-Suchmaschine Google ein Rekordhoch: Die Engländer suchten nach den direkten Folgen des Brexits für sie selbst. Offensichtlich etwas spät. Aber, um das klar zu sagen, die HSV-Ausgliederung und den Brexit zu vergleichen ist nicht angemessen. Auch wenn es Parallelen gibt, die Tragweiten sind schlichtweg zu unterschiedlich. Einzig die Folgen ähneln sich, wenn man denn will: In beiden Fällen hat es wirtschaftlich zunächst Nachteile zur Folge.
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Wenn Gomez auch noch Blogs schreiben könnte…

23. Juni 2016

Hitzefrei. Heute haben wir hitzefrei. Zumindesat fast. Beim HSV passiert mal wieder nichts (Er-)Zählbares, während ich die Zeit nutzen konnte, um für den Blog an sich aktiv zu werden. In diesem Fall bin ich weiterhin auf der Suche nach einem dritten Blogschreiber, da Lars weiterhin stark beim NDR eingebunden sein wird und ich nach zuletzt drei Jahren mit jeweils rund 300 Arbeitstagen Unterstützung brauche. Gerade jetzt, wo so richtig wenig beim HSV passiert, dafür aber umso mehr um den Blog herum zu regeln ist, merke ich, wie sehr. Es fehlte uns in den letzten Tagen die Zeit, uns intensiv mit HSV-Verantwortlichen auszutauschen, uns mit Protagonisten zu treffen und Erzählgeschichten aufzuschreiben. Dafür entschuldige ich mich ganz ehrlich bei Euch, versichere Euch aber im selben Atemzug, dass wir einen anderen Anspruch haben und dem in den nächsten Wochen auch wieder gerecht werden. Versprochen! Und wenn ich schon nicht auf hitzefrei kann, habe wir heute ganz sicher aber EM-frei, was ich sehr schade finde, obwohl ich diese EM über sicher so leidenschaftslos bin wie bei noch keinem Endturnier (USA 1994 mal ausgenommen). Vielleicht liegt es dran, dass bei diesem Turnier die Vorrunde fast albern ist, wenn nur acht Mannschaften ausscheiden, aber 16 weiterkommen. Das einzig interessante an dieser Geschichte ist das, worüber sich so viele aufregen: Dass Deutschland schon ab dem Viertelfinale potenzielle Endspiele hat. Den ganzen Beitrag lesen »

Das Sommerloch ist überall…

22. Juni 2016

Das ist dann wohl das „ Sommerloch“ auf Seiten der Blog-User: Ob ich mir vorstellen könnte, dass hier einige Blogger mit gezieltem Interesse unterwegs sind? „Klar“, habe ich geantwortet und zugleich gefragt, was das denn verändern würde? Wenn hier also irgendwer gezielt immer versucht, alles positiv darzustellen, zum Beispiel. Davon kenne ich einige Blogger sogar persönlich, die komplett unverdächtig sind, dies auf Geheiß des HSV zu machen. Genauso im umgekehrten Fall bei den Dauernörglern. Hier gibt es tatsächlich alle Gruppierungen – und das ist auch gut so. Es gibt die, die alles positiv beschreiben. Und es gibt die, die alles schlecht schreiben. Hinzu kommen die, die mich immer gegen Kritiken anderer verteidigen und natürlich auch die, die mich prinzipiell kritisieren und eh immer besser informiert sind. Und, ist irgendwer von denen verdächtig? Mitnichten.
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Labbadia bleibt, Sissoko scheint unerreichbar und Gomez beginnt

21. Juni 2016

Deutschland spielt – und alle wollen es sehen. Oder zumindest fast alle. Auf jeden Fall aber will ich es sehen, und halte den Blog dementsprechend kurz und prägnant. Und damit meine ich nicht nur, dass morgen der letzte Tag für alle Dauerkunden ist, ihr Vorkaufsrecht wahrzunehmen. Oder, dass die U23 als neue U21 morgen mit ihrem neuen Trainer Dirk Kunert in die Vorbereitung startet. Ich meine damit auch zwei Personalien, die sich beim HSV derzeit aufgetan haben: Moussa Sissoko von Newcastle United und Bruno Labbadia, der angeblich vom rumänischen Verband umgarnt wird.
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Klinsmann: Der HSV darf sich auf Bobby Wood freuen

20. Juni 2016

Physisch stark, torgefährlich: Selbst Nationaltrainer Jürgen Klinsmann traut HSV-Zugang Bobby Wood (l.) den großen Durchbruch zu

Physisch stark, torgefährlich: Selbst Nationaltrainer Jürgen Klinsmann traut HSV-Zugang Bobby Wood den großen Durchbruch zu

Ich hatte es Euch angekündigt, diese Woche (und vielleicht noch die nächste) wird reich an Terminen sein. Und die meisten haben es auch verstanden, wie ich es gesagt haben wollte. Einige wenige machen Scherze, noch weniger dumme Kommentare. Hier ist es halt auch nicht anders als im normalen Leben. Also alles völlig okay so. Und das schreibe ich nur, weil ich höflich sein möchte und zwei Blogger/-innen Gedanken antorten möchte, die sich offenbar Sorgen gemacht haben. Also, an Euch: Alles absolut gar kein Problem! Zumal dann nicht, wenn man so nette Kollegen hat wie ich. In diesem Fall erreichte mich gestern ein Anruf aus Frankreich. Wolfgang Stephan, intern bekannt als „der Mann der ersten Frage“ und Chefredakteur beim Stader/Buxtehuder/Altländer TAGEBLATT rief mich an. Dazu muss man wissen, dass Wolfgang nicht nur ein erfahrener Journalist ist, der seit einer gefühlten Ewigkeit über den HSV und die Nationalelf berichtet, sondern auch ein Blogger der ersten Stunde. Nicht aktiv im Kommentarbereich – aber als Leser immer dabei. Auch in Frankreich. Und wohl auch deshalb bot er mir an, für den Blog einige Zitate von Jürgen Klinsmann, den er gerade interviewt hatte, über Bobby Wood freizugeben. Ein Angebot, das ich sehr gern annehme. Hier ist der Teil des Interviews, das Ihr in Gänze hier unter Jürgen Klinsmann im TAGEBLATT-Interview über Bobby Wood nachlesen könnt. Und, noch mal an Wolfgang: Vielen Dank für Deine Unterstützung! Und Euch/uns jetzt viel Spaß mit Jürgen Klinsmann über den HSV-Zugang Bobby Wood, der aktuell für die USA bei der Copa America überzeigt – und im Halbfinale pausieren muss. Leider, wie Klinsmann erklärt. Aber lest selbst:

US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann über HSV-Zugang Bobby Wood:

Vor zwei Jahren haben sie mich ausgelacht, als ich ihn von 1860 München zu uns geholt habe. Bobby Wood ist durch eine sehr schwere Entwicklungsphase durchgegangen. Der Junge ist ganz alleine mit 14 Jahren rüber nach München. Der hat das klasse gemacht – über Aue nach Berlin und jetzt mit dem großen Wechsel zum HSV. Er hat einfach einen Klasse-Charakter, er ist fokussiert, er ist hungrig und ein guter Zuhörer. Ich habe es dem Bruno schon gesagt, dass er einen Spieler haben wird, der wie ein Schwamm ist, der alles aufsaugt und versucht, immer das Beste zu geben. Hier bei der Copa ist er phantastisch aufgetreten, er hat wahnsinnig viel Defensivarbeit gemacht, er bricht Räume auf, geht auf die Innenverteidiger los. Er hat Klasse. Leider ist er im Halbfinale gegen Argentinien (Mittwoch 3 Uhr, MEZ, Anm. d. Red.) gesperrt. Er ist ein Mann, auf den sich Hamburg freuen kann. Man muss ihm als 23-Jährigen auch mal ein schlechtes Spiel zugestehen. Aber sein Reifeprozess ist einfach wundervoll und das macht einen Trainer glücklich.

Das klingt ehrlich nach einem Spieler, auf den wir uns in Hamburg freuen dürfen. Und die wenigen Spiele, die ich bisher mit ihm sehen konnte, hat er gezeigt, dass er der Typ Stürmer ist, der dem HSV fehlte: Einer mit Tempo, mit beidfüßig guten Abschlüssen, einer enormen Physis und einem Zug zum Tor, wie wir ihn beim HSV lange nicht mehr so direkt erleben durften. Dennoch will ich hier noch nicht in die euphorisch angehauchten Kommentare vieler verfallen, weil eben jene nicht nur Komplimente für den Jungen sind, sondern auch den Anspruch an ihn unnötig steigern. Und der ist bei einer Ablösesumme von 3,5 Millionen Euro, für die er am allerwenigsten kann, eh schon groß genug. Ich hoffe einfach auf das, was der US-Amerikaner bereits andeutet und freue mich umso mehr, wenn er letztlich hier im Volksparkstadion auch so durchstartet, wie es ihm Klinsmann zutraut. Ob ich daran glaube? Definitiv!

Glauben tue ich auch daran, dass der HSV noch einige Hochkaräter holt. Die finanziellen Voraussetzungen dafür sind gegeben. Etwas anderes wird am Ende auch kaum zu erklären sein, wobei – apropos: Viele beschweren sich über die wenigen Neuzugänge, die bislang verkündet wurden. Solange nichts offiziell verkündet wird, wird fälschlicherweise angenommen, es wird auch zu wenig gesucht und gearbeitet beim HSV. Dennoch, wenn Ihr mal die bislang genannten Namen nehmt, davon zehn Prozent als falsch abzieht und 50 Prozent dazupackt, die uns allen noch nicht bekannt sind, dann seid Ihr ungefähr bei der Listenlänge, die der HSV erstellt hat und die er derzeit abarbeitet. Und diese Liste ist tatsächlich deutlich länger als in den letzten Jahren. Nicht, weil Dietmar Beiersdorfer der Beste oder besser ist als seine Vorgänger. Nein. Möglich, dass er es ist, kein Thema. Aber die Listen seiner Vorgänger wären zweifellos auch mit besseren und vor allem mehr Namen besetzt gewesen, wenn sie die finanziellen Möglichkeiten gehabt hätten, die Klaus Michael Kühne Dietmar Beiersdorfer gerade eröffnet.

Dass Beiersdorfer nicht dafür bekannt ist, überhastet zu entscheiden, ist bekannt. Und es gab in seiner Zeit beim HSV noch kein Jahr, indem sich nicht Spielerberater, Vorstandskollegen, Leute aus dem Trainerstab und/oder Kollegen von mir über diese tatsächlich schwer zu nehmende Art beschwert haben. Aber am Ende war das Ergebnis seiner Arbeit für mich entscheidend. Und als Sportchef stimmte das. Von daher, auf die Frage vieler von Euch eine klare Antwort: Ich vertraue Beiersdorfer als Sportchef und werde seine Arbeit auch dieses Jahr nicht abschließend beurteilen, bevor die Transferphase faktisch abgeschlossen ist und die ersten Spiele gespielt sind.

Selbst dann nicht, wenn es in der Zwischenzeit noch so langweilig wird, weil Beiersdorfer mal wieder nicht erreichbar ist oder Spieler ablehnt, die ich persönlich für extrem wertvoll (Mor) befunden habe. Mehr noch: Bis wir es nicht anders wissen, ist Beiersdorfers Nicht-Erreichbarkeit und sein Fehlen in der Öffentlichkeit für mich ein gutes Zeichen. Ebenso wie die Komplimente Klinsmanns für Bobby Wood…

In diesem Sinne, bis morgen.

Scholle

Leute, da läuft doch was mächtig falsch…

19. Juni 2016

Der Umgang mit ihm ist unwürdig - und gefährlich: Mario Götze

Der Umgang mit ihm ist unwürdig – und gefährlich: Mario Götze

Es fällt mir wirklich nicht leicht, das zu schreiben, da ich Reinhold Beckmann für einen herausragenden, sozial aktiven, kompetenten Menschen und tollen Journalisten halte. Auch deshalb hoffe ich, dass das, was die ARD da aus Malente abliefert, nicht auf seinen Mist gewachsen ist. Denn etwas anderes ist das alles nicht. Gestern gipfelte das Ganze in Tim Wiese als Möchtegern-Body- und Pokal-Guard sowie Nico Patschinski als lustiger Tänzer in einer zwischengeschobenen Showeinlage. Dass Uwe Seeler in der ganzen Geschichte auch noch vorgeführt wird – bitter. Und da ich weiß, wie sehr sich Beckmann und Seeler gegenseitig schätzen, kann es gar nicht sein, dass Beckmann das so wollte/will. Insofern bleibt bei mir die Frage: Warum? Was soll uns „Beckmanns Sportschule“ aus Malente sagen? Oder ist das ein verfrühtes Argument für die Abschaffung der erzwungenen Gebühren fürs staatliche Fernsehen?
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Guter oder schlechter Beiersdorfer?

18. Juni 2016

Erfolgsduo von einst: Beiersdorfer, Hoffmann

Erfolgsduo von einst: Beiersdorfer, Hoffmann

Wer den Krieg gewinnt, der bestimmt, wie die Geschichte geschrieben wird. So kennen wir das aus der Welt-Historie – und in gewisser Weise ist diese Neigung, sich Dinge hinzudrehen, wie sie gerade passen, auch im Fußball sehr populär. Beispiel HSV. Der HSV war in den 2000er Jahren sehr erfolgreich. Fast Dauergast in Europa (natürlich auch dank des mittlerweile eingestampften UI-Cups), wirtschaftlicher und sportlicher Aufschwung. Namhafte internationale Spieler standen in Hamburg unter Vertrag. Der Erfolg hatte zwei Väter: den knallharten Macher Bernd Hoffmann, und Dietmar Beiersdorfer – genannt: „Dukaten-Didi“. Hoffmann war der „Bad Guy“ in diesem Spiel, Beiersdorfer der „Good Guy.“

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„Ich bin schon ein Adrenalin-Typ“

17. Juni 2016

Christian Mathenia heute im Kraftraum beim HSV

Christian Mathenia heute im Kraftraum beim HSV

Seit zwei Tagen ist Christian Mathenia in Hamburg. Vorgestern hat sich der neue Torwart des HSV, den die Hamburger für eine Ablösesumme von 800.000 Euro von Darmstadt 98 verpflichtet haben, auf den Weg Richtung Norden gemacht. „Es hat so stark geregnet, dass ich teilweise nur 20 km/h auf der Autobahn fahren konnte“, sagt der 24 Jahre alte gebürtige Mainzer. Ein paar Schweißperlen stehen ihm noch auf der Stirn – Mathenia kommt gerade aus dem Kraftraum im Umkleidetrakt des Volksparkstadions, in dem er sich schon auf den Trainingsstart am 27. Juni vorbereitet. Ein neues Kapitel im Leben des Christian Mathenia, der sich auch noch von den Folgen eines Mittelhandbruchs – erlitten am vorletzten Bundesligaspieltag der Darmstädter bei Hertha BSC – erholt.

Herr Mathenia, wie geht es Ihrer Hand?

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