Alle gegen Ekdal – sogar er selbst

22. Januar 2017

Das entscheidende Duo auf dem Platz: HSV-Spieler Albin Ekdal und Schiedsrichter Felix Zwayer. Fotos: Witters

Das entscheidende Duo auf dem Platz: HSV-Spieler Albin Ekdal und Schiedsrichter Felix Zwayer. Fotos: Witters

Einsicht ist bekanntlich der erste Schritt zur Besserung, und so gesehen waren die reumütigen Aussagen von Albin Ekdal nach dem völlig überflüssigen Platzverweis in Wolfsburg absolut angemessen. „Er ist gleich zu mir gekommen und hat sich entschuldigt“, sagte Trainer Markus Gisdol heute. „Dennoch war es eine Situation, die nicht geht“, ärgerte sich der Coach. „Sie hat wahrscheinlich das Spiel entschieden, und wir können uns so etwas nicht erlauben.“ So etwas – also ein Foul von hinten irgendwo an der Seitenlinie, nachdem Ekdal erst fünf Minuten vorher die Gelbe Karte erhalten hat. „Wahrscheinlich war da Frust im Spiel, weil es vorher auch nicht so lief“, mutmaßte Sportchef Jens Todt. Doch viel mehr Erklärendes muss man nun auch gar nicht mehr besprechen. Ekdal hat dem HSV gleicht doppelt einen Bärendienst erwiesen. Zum einen für den Spielverlauf. In einer ausgeglichenen, sehr defensiv geführten Partie, setzte Wolfsburg kurz vor dem Ende den entscheidenden Hieb. Und: Ekdal fehlt auch kommende Woche beim nicht minder wichtigen Spiel beim FC Ingolstadt.

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Vermeidbare 0:1-Niederlage in Wolfsburg

21. Januar 2017

Entscheidend: Schiedsrichter Zwayer zeigt Ekdal die zweite Gelbe - Platzverweis in der 33. Minute

Entscheidend: Schiedsrichter Zwayer zeigt Ekdal die zweite Gelbe – Platzverweis in der 33. Minute

Unmittelbar vor dem Anpfiff kam sie, die Nachricht von Johan Djourous Verletzung. Das Innenband im Knie machte derart Probleme, dass der Schweizer passen musste – und den Weg für Kyriakos Papadopoulos‘ Premiere frei machte. Der Grieche also mit einem Kaltstart neben dem zweiten Zugang, Mergim Mavraj, der eh in der Startelf stand. Und so viel sei vorweggenommen: Mario Gomez hatte es schwer gegen den hart (aber zumeist sehr fair) agierenden Neu-HSVer – und war am Ende doch der Siegtorschütze dieses Nord-Duells. Eine mehr als unglückliche, weil vermeidbare 0:1-Niederlage für den HSV zum Auftakt.
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Premiere: Matz ab heute live im Free-TV bei Hamburg1

21. Januar 2017

Moin, moin, liebe Matzabberinnen und Matzabber!

Vor einigen Tagen hatte ich Euch an dieser Stelle verraten, dass es im Laufe der Rückrunde ein paar Neuerungen geben wird – die hoffentlich auch Verbesserungen sein werden. Und damit wird heute begonnen. Denn zum ersten Mal senden Uli Pingel und ich heute im Anschluss an das Auswärtsspiel in Wolfsburg live aus dem Studio von unserem Kooperationspartner Hamburg1 im frei empfangbaren Fernsehen. Sendebeginn wird heute um 17.45 Uhr sein.

ABER, alle die, die HH1 nicht empfangen können, müssen nichts befürchten: Die Sendung wird natürlich auch weiterhin hier im Blog zu sehen sein. Heute aus organisatorischen Gründen leider noch etwas zeitversetzt, in Zukunft dann aber nach Möglichkeit immer gleich parallel zum TV-Stream.

Hier ein Foto von unserer Generalprobe:

matz_ab

Im Laufe der nächsten Wochen wird die Sendung inhaltlich noch um einige interessante Rubriken ergänzt. Ein Beispiel: Ihr könnt als Zuschauer/-innen mit Kommentaren via Blog und/oder Facebbook an der Live-Sendung teilhaben. Aber wie das funktionieren wird und was es ansonsten noch an Neuerungen gibt, dazu in den nächsten Tagen mehr!

Hoffen wir, dass wir die heutige Premiere erst einmal gut hinbekommen… 😉 Vor allem aber wünsche ich uns allen erst einmal einen gelungenen Punktspielauftakt 2017 – am besten gleich mit nem Dreier in Wolfsburg!

Also: Daumen drücken und bis später!
Scholle

Die Ruhe vor dem Sturm

20. Januar 2017

Vor dem ersten HSV-Bundesligaspiel: Mergim Mavraj

Vor dem ersten HSV-Bundesligaspiel: Mergim Mavraj

Mit Prognosen ist das so eine Sache. Die Ergebnisse können einen schnell einholen, wenn man sich zu weit aus dem Fenster lehnt. Schon der Ausgang eines einzigen Spiels, zum Beispiel der Partie des HSV morgen in Wolfsburg, kann für den Verlauf der gesamten Rückrunde wegweisend sein. Und zwar sowohl in die eine, wie auch in die andere Richtung. Nicht umsonst haben wir in den vergangenen Tagen recht zurückhaltende Verantwortliche gehört. „Die Anspannung steigt“, gab der Vorsitzende Heribert Bruchhagen zu. „Ich weiß gar nicht, ob ich da von Vorfreude sprechen kann.“ Denn es steht für den HSV viel auf dem Spiel. Bruchhagen weiß: Die extrem positive Stimmung am Ende des vergangenen Jahres passt noch nicht zum Tabellen- und Punktestand der Bundesliga-Mannschaft. Ehe sich dies nicht verändert, werden wir – zurecht – keine überschwänglichen Kommentare aus der Chefetage hören. Doch schafft der HSV überhaupt zeitnah den Sprung nach oben? Leicht wird es nicht. In den vergangenen Jahren war der Verlauf der Rückrunden-Vorbereitung stets ein guter Indikator für das, was im zweiten Teil der Saison kommen sollte. Das legt den Schluss nahe, dass der HSV tatsächlich noch nicht aus dem Schneider ist.

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Gisdol: „Jetzt hat das Leben wieder einen Sinn…“

19. Januar 2017

Freut sich auf deas erste Pflichtspiel 2017: HSV-Trainer Markus Gisdol

Freut sich auf das erste Pflichtspiel 2017: HSV-Trainer Markus Gisdol

Es geht wieder los – endlich. Der Fußball steht wieder im Fokus. Kein Aufsichtsrat, keine Vorstandspersonalie ist heute Thema. Heute geht es einzig darum, wie der HSV sportlich für den Start 2017 aufgestellt ist und wer am Wochenende in Wolfsburg aufläuft. „Jetzt hat das Leben wieder einen Sinn“, freute sich auch Trainer Markus Gisdol heute offensichtlich darüber, dass es endlich wieder ernst wird. Er wolle so stabil auftreten, wie es sich in den letzten Wochen angedeutet habe, so der HSV-Coach, der vor allem darauf hofft, dass der positive Trend der letzten Hinrundenspiele 2016 wieder aufgegriffen werden kann. „Ich hätte gern auf die Pause verzichtet, aber wir haben eine sehr gute Vorbereitung hingelegt, haben sehr gut arbeiten können.“ Insofern: Attacke…!!!
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HSV-PK vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg

19. Januar 2017

Kampf um die Startelf – es wird spannend!

18. Januar 2017

Zum 15. Februar von seinem Amt als Aufsichtsrat zurückgetreten: Peter Nogly

Zum 15. Februar von seinem Amt als Aufsichtsrat zurückgetreten: Peter Nogly

Der erste Rücktritt des Jahres ist perfekt. Und er kommt, wie war es anders zu erwarten, aus dem Aufsichtsrat. Peter Nogly legte heute offiziell sein Amt nieder. Der letzte sportlich orientierte Aufsichtsrat dieser Runde geht somit zum 15. Februar von Bord und wird kommissarisch von Dr. Andreas Peters, dem Beirat und Vorsitzenden des Ehrenrates bis zur Mitgliederversammlung im Herbst ersetzt. Die Verantwortlichen erhoffen sich durch die interne Neubesetzung mehr Ruhe in dem Gremium, das erst im Februar im Anschluss an die Wahl Peters‘ einen neuen Vorsitzenden wählen will.

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Papadopoulos: Der Mann, der durch Wände geht

17. Januar 2017

Gilt als harter Hund: Kyriakos Papadopoulos

Gilt als harter Hund: Kyriakos Papadopoulos

Frisch war es. Auch wenn viele Fans von „kalt“ sprachen und der beheizte Trainingsplatz noch längst nicht alle Eisschichten hatte abtauen können, ich bleibe dabei: kalt ist was anderes. Zumal dann, wenn es im Training heiß hergeht. So, wie beim HSV derzeit. Denn seit heute ist der Konkurrenzkampf noch ein Stückchen weiter forciert worden: Kyriakos Papadopoulos feierte seine Trainingspremiere beim HSV, der den Griechen bis Saisonende ausgeliehen hat. Und der neue HSV-Sportchef Jens Todt ist glücklich über seinen ersten offiziell abgewickelten Transfer für den HSV: „Er ist ein kämpferischer Spieler, der über seine Physis kommt und für seine Mannschaft durch die Wand geht.“ Zudem sei Papadopoulos sowohl in der Innenverteidigung als auch auf der Sechs einzusetzen: „Natürlich haben wir ihn vorrangig für die Innenverteidigerposition verpflichtet, aber es hilft immer, wenn ein Spieler variabel einsetzbar ist. Wir haben uns schon einen längeren Zeitraum mit ihm beschäftigt, auch eine Risikoabwägung bezüglich der medizinischen Einschätzung durchgeführt. Er ist fit und wir sind insgesamt froh, dass seine Verpflichtung geklappt hat“, so Todt, wie Ihr auch im Video-Interview nachvollziehen könnt.
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Bilder vom ersten Training nach Dubai – mit Kyriakos Padadopoulos

17. Januar 2017

Frisch war es, teilweise sogar noch leicht gefroren auf dem Trainingsplatz des HSV. Dennoch wurden taktische Übungen absolviert. Im Gegensatz zu Aaron Hunt (fehlte verschnupft) mitten drin: Neuzugang Kyriakos Papadopoulos. Nicht, dass es schon echte Aufschlüsse auf die Leistungsfähigkeit des griechischen Innenverteidigers zuließ, aber es lässt erahnen, dass der HSV hier eine echte Kante verpflichtet hat. Auf Leihbasis bis Saisonende, „aber die Laufzeit ist völlig egal. Ich bin jetzt beim HSV und gebe alles“, so Papadopoulos anschließend in der Presserunde, die ich Euch nach der Sendung heute Abend hier ebenfalls  mit reinstellen werde. Bis dahin ein paar frostige Impressionen vom heutigen Training:

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