Schönes Wochenende mit einer guten Nachricht

16. Juni 2017

Jann-Fiete Arp verlängerte heute seinen Vertrag bis 2019

Michael Gregoritsch hat einen neuen Interessenten, Fiete Arp hat seinen Vertrag verlängert und Helmut Kohl ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Das sind die Nachrichten, die ich an dieser Stelle für relevant halte. Letztgenannte zweifellos für die schwerwiegendste – aber Politik und Blog haben in der Vergangenheit nicht funktioniert, daher belasse ich es bei diesem kurzen Nachruf. Und auch in Sachen HSV könnte ich es schon wieder dabei belassen. Denn mehr gab es nicht. Mehr gibt es nicht. Der HSV betont in Person der Aufsichtsräte und des Vorstandsvorsitzenden weiterhin seine Handlungsfähigkeit, obgleich klar ist, dass der Sportchef vor Einkäufen erst verkaufen muss. Demzufolge ist bis heute noch kein Neuer. Dafür konnte er heute einen Vertrag verlängern, der ein gutes Zeichen nach innen setzen könnte: Fiete Arp verlängerte in Hamburg bis 2019.

 

Jens Todt: „Fiete ist ein hochtalentierter Spieler, der auch das Interesse zahlreicher großer Klubs auf sich gezogen hat. Umso mehr freuen wir uns, dass Fiete auch seine nächsten Entwicklungsschritte mit uns gehen wird. Die Vertragsverlängerung ist nur logisch und konsequent.“ In der abgelaufenen Saison brachte es Arp in 21 Spielen in der B-Junioren-Bundesliga auf 26 Treffer. Bei der U17-Europameisterschaft konnte er starke sieben Turniertore erzielen. Insofern kann man dem HSV an dieser Stelle zu dieser Vertragsverlängerung, die Arp dem Vernehmen nach schon 20000 Euro pro Monat verdienen lassen wird, definitiv gratulieren. Allerdings muss man die kurze Laufzeit von nur zwei Jahren auch als Warnung verstehen, dass hier noch vieles verbessert werden muss, bis sich ein derart umworbenes Toptalent auch auf eine langfristige Bindung einlässt. Denn das war das eigentliche Bestreben des HSV, der so aber wenigstens einen vernünftigen Kompromiss hinbekommen hat. Von daher noch mal: Glückwunsch dazu!!

***ZWISCHENRUF: Den Hinweis aus dem Kommentarbereich, dass Arp nur für zwei Jahre verlängern durfte, prüfe ich gerade. Ich kennen einen solchen Passus nicht, zudem hat Arp seinen eigentlich noch bis 2018 laufenden Vertrag bis 2019 nur für ein Jahr verlängert. Daher werde ich hier noch mal nachhaken.***

 

Zu Michael Gregoritsch habe ich schon alles gesagt. Ich würde ihn nicht verkaufen, sondern endlich einmal konsequent da einsetzen, wo er am besten ist, auf der Neun. Natürlich hat er dort mit Wood einen sehr starken Konkurrenten, allerdings braucht der HSV neben dem Amerikaner, zu dem ich im P.S. noch etwas sage/schreibe, zwingend einen zweiten torgefährlichen Mann. Zudem ist der Österreicher, der nach Mainz nun auch vom 1. FC Köln umworben sein soll, als einziger ein echtes Kopfballspiel. Gut, Pierre Michel Lasogga vielleicht auch noch annähernd – aber der spielt bei Trainer Markus Gisdol eben keine Rolle mehr und darf sogar von Vereinsseite aus gehen, wenn er denn ein passendes Angebot vorliegen hat. Hat er aber nicht. Und deshalb befürchte ich, dass der Verein sich letztlich mit allen Verkaufsmöglichkeiten auseinandersetzen muss.

 

So, und da heute nichts gravierendes passiert ist, würde ich den heutigen Blog an dieser Stelle eigentlich beenden. Zudem sitze ich seit 18 Uhr beim Fußball-Verbandstag des HFV und lausche den Probleme und Wünschen der Hamburger Fußball-Verantwortlichen, die tatsächlich etwas spannender sind, als die Neuigkeiten rund um die Transferaktivitäten des HSV. Allerdings schließe ich hier nicht ab, ohne einen weiteren Post zu kommentieren, in dem ich persönlich angesprochen wurde. Wobei ich an dieser Stelle einen Blognutzer von gestern bitten würde, mir seine Email noch mal zu schicken, da ich sie aus Versehen gelöscht habe. Es war eine „sehr kritische“ Email, vorsichtig formuliert. Es war sogar die einzige, kritisierende, insofern dürfte der Verfasser wissen, dass er gemeint ist. Aber zurück zum heutigen Post, der von „Halphy“ verfasst wurde:

 

Scholle,

ich halte die Diskussion über das „Bestreben nach Konsolidierung und verantwortungsbewussterem Umgang mit Transferausgaben“ für zu wenig differenziert, denn ein ökonomisches Gesundschrumpfen, wie bei finanziell angeschlagenen Unternehmen üblich, funktioniert im Fussball nicht. Denn Abstieg und Neuaufbau in Liga 2 ist nun mal keine Option! Deshalb betrachte ich die Ernennung des Technokraten Andreas Peters zum Aufsichtsratsvorsitzender auch sehr kritisch.

Es ist der falsche Zeitpunkt für eine Konsolidierung. Das macht bestenfalls in homöopathischen Dosen Sinn und muss warten, bis eine Mannschaft auf dem Platz steht, die wenigstens stabil genug ist, nichts mit dem Abstieg zu tun zu bekommen. Somit hast Du vollkommen recht, Scholle, wenn Du anregst, man solle jetzt einmal richtig zuschlagen und 3-4 Spieler holen, die den Unterschied machen.

Dass du das so siehst ist natürlich absolut legitim. Ich sehe es ähnlich wie Du als die richtige Maßnahme zum wahrscheinlich falschen Zeitpunkt. Zudem befürchte ich, dass die sportliche Kompetenz im Aufsichtsrat nicht ausreicht, um die aktuelle, zweifellos besondere  Situation korrekt zu analysieren. Und dazu zähle ich auch Herrn Peters, dessen Stringenz ich ansonsten nur als Vorteil seh. Dennoch könnte Herr Kühne allem die Spannung nehmen, indem er Gelder für Ablösen und Gehälter zur Verfügung stellt oder der HSV eben für beides mit den angekündigten 20 Millionen hinkommt.

Die von Dir erwähnten drei bis vier neuen Spieler sehe ich als Minimum an, um dieser Mannschaft überhaupt erst das Potenzial zu verleihen, tabellarisch wirlich relevante Zonen erreichen zu können und zumindest eine Tendenz zu gen Titelgewinn zu haben. Denn der wurde ja von Kühne selbst als erstrebenswertes Ziel binnen der nächsten drei Jahre erwähnt. Und Flickschustern lässt eben immer auch Lücken, die dieser HSV – wie in den letzten Jahren zu sehen – nicht verkraftet.

Vereinfacht ausgedrückt: Was wir jetzt brauchen ist nicht Konsolidierung, sondern Verantwortliche mit sportlicher Kompetenz! Der Kauf von Spielern bedeutet nicht zwangsläufig Neuverschuldung, sondern zunächst mal Investition. Gute Investitionen führen zu Wertsteigerungen und Veräußerungsgewinnen. Das war nur unter Beiersdorfer nicht gegeben.

Wenn es gelingt durch die Verpflichtung einiger Schlüsselspieler das sportliche Niveau zu steigern, steigt auch die Leistung der (vielen) Spieler, die nicht ihr volles Potenzial abrufen. Und das steigert deren Marktwert und die Anfragen für Spieler, mit denen Gisdol nicht mehr plant.

Da hast Du sicher Recht. Allerdings muss man auch ganz ehrlich sagen, dass dies eine Vertrauenssache ist. Und ganz ehrlich: Dass hier das Vertrauen nur noch sehr eingeschränkt ist, ist mehr als nachvollziehbar. Denn dieses Misstrauen haben die letzten sportlich Verantwortlichen nachhaltig mit Fehlkäufen erwirkt.

Ich empfinde das Gejammer über Kühne als ermüdend. Ja, der HSV ist (heute!) komplett abhängig von Kühne. Das ist aber nicht Kühnes Schuld, sondern die überforderter Funktionäre, allen voran Otto Rieckhoff und seiner HSV Plus Seilschaft, die die Rückkehr von Beiersdorfer nicht nur zu verantworten, sondern auch durchgesetzt haben. Wäre es nach Kühne gegangen und auch das sagt eine Menge über seinen Einfluss zum Zeitpunkt der Ausgliederung aus, wäre Magath VV geworden. Die Abhängigkeit von Kühne heute, ist ein Resultat Beiersdorfers Inkompetenz. Versucht euch einfach mal vorzustellen (oder vielleicht auch lieber nicht 😉 ), man hätte die sportliche Verantwortung und rund 100 Millionen Euro einem übertragen mit der Kompetenz eines Ralf Rangnick. Der HSV würde international spielen und den doppelten Umsatz erwirtschaften. Keiner würde von einer Abhängigkeit von Kühne reden. Das Einzige was man Kühne möglicherweise vorhalten kann, aber das ist reine Spekulation meinerseits und wenn Du Scholle es weisst, wirst Du es vermutlich nicht öffentlich sagen. Möglicherweise hat Kühne seine schützende Hand über Beiersdorfer gehalten und somit eine frühere Trennung verhindert.

Nein, das hat er nicht. Dennoch hatte er sich tatsächlich für einen Verbleib Beiersdorfers ausgesprochen. Dem Rest kann ich sehr gut folgen.

Da kann das immer wiederkehrende, vor allem wenn undifferenzierte und somit unsinnige Argument der Kontinuität eine Rolle gespielt haben. Kontinuität ist immer nur dann gut, wenn etwas funktioniert. Außerdem hat Kontinuität auch eine Schattenseite und da bin auch schon wieder bei unseren diversen Aufsichtsräten. Die Schattenseite von Kontinuität ist Verkrustung.

Es gibt nur einen Weg, aus der Abhängigkeit von Kühne herauszukommen. Sportlicher Erfolg!

Korrekt. Und die ewig lange und anhaltende Diskussion darüber bezieht sich auf die Vielfalt der Wege, die dahin zu gehen sind.

Es ist genau wie Du schreibst, Scholle. Es fehlt ein Visionär, jemand mit klarem Plan. Das Beiersdorfer ein Fehlbesetzung war, wäre leicht erkennbar gewesen, wenn man analytisch und frei von Emotionen ein Anforderungprofil erstellt hätte. Bei einem derartigen „Casting“ hätte Beiersdorfer nicht mal die erste Runde überstanden. Und es geht mir dabei gar nicht um Beiersdorfs schwache Außendarstellung. Wir sollten nicht vergessen, dass er in den letzten 3 Sommertransferperioden, zwei Mal auch Sportchef war. Und zwar in den beiden Jahren, in denen wir fast abgestiegen wären.

Wie wenig sachlich die „Didi-Jünger“ waren, läßt sich leicht herleiten. Nach seinem Ausscheiden 2009, hat Beiersdorfer nichts mehr auf die Reihe bekommen. Ich frage mich, warum sich nicht andere Bundesligavereine um diesen großartigen Sportchef gerissen haben. Irgendwann durfte er bei RB Salzburg das „Mädchen für alles“ spielen, was er einzig und allein seinem Busenfreund Huub Stevens zu verdanken hatte.

Das ist eine mir neue Sachlage. Beiersdorfer hatte 2009 sehr viele Verantwortliche, die ihn empfohlen haben. Nicht nur bei Red Bull. Dennoch bleibt festzuhalten, dass Beiersdorfer seither im sportlichen (und in Hamburg) eher erfolglos gearbeitet hat. In Russland wie beim HSV.

Als er dann als Vorstandsvorsitzender von RB Leipzig endlich eine klar umrissene Aufgabe mit der Zielsetzung bekam, RB mit mehr als ausreichend Kapital im Rücken, von der 4. in die 3. Liga zu führen, hat er versagt und wurde entlassen. Einem russischen Oligarchen, der sich einen Verein hält und bekanntlich seine eigenen Vorstellungen hat, „die Aktentasche zu tragen“, ist auch kein erwähnenswertes Kriterium. Nur einmal stand Beiersdorfer kurz vor einem Engagement bei einem Bundesligisten. Ich glaube es war der 1. FC Köln. Doch dann schlug die Stunde der Rache von Klopp für Beiersdorfers damalige Schmutzkampagne. Nachdem sich Klopp kurz öffentlich zu Wort gemeldet hatte, war das Thema (Köln?) erledigt.

Im Übrigen halte ich die Glorifizierung von Beiersdorfers erster Amtszeit für überzogen. Ja, er hat einige sehr gute Spieler verpflichtet. Wenn man aber berücksichtigt, dass der HSV seinerzeit einer der 15-20 (Bundesliga 2. oder 3.) umsatzstärksten Vereine in Europa war, was eher Hoffmann zuzuschreiben ist und bedenkt, dass wir uns nur einmal für die Champions League qualifiziert haben und in der Vorrunde untergegangen sind, fällt die Beurteilung von Beiersdorfer schon ganz anders aus.

Das kann man so sehen. Ich sehe es eher als Verdienst beider – durchaus zu gleichen Teilen. Der eine hatte ein gutes Händchen bei Neueinkäufen und so den sportlichen Erfolg damals maßgeblich beeinflusst, und der andere hat selbigen so geschickt vermarktet, dass der HSV in der Rangliste stetig stieg. Es ist zu schade, dass die beiden keinen gemeinsamen Nenner mehr gefunden haben und sich 2009 trennen mussten.

Ganz gleich was in den nächsten Wochen passiert. Der Fokus muss in erster Linie auf den sportlichen Erfolg und nicht die Konsolidierung ausgerichtet sein. Die Frage, welche sich somit stellt, sind Gisdol und Todt dazu in der Lage und wer bei den HSV Verantwortlichen, will das überhaupt beurteilen. Das Eis ist dünn. Wenn nicht diesen Sommer alles richtig gemacht wird, gehen wir unter.

Was bleibt ist Hoffnung auf Besserung. Die Transferperiode läuft immerhin noch bis Ende August.

 

In diesem Sinne, bis morgen.

Scholle

 

P.S.: Ich habe heute von meinem Bekannten einen Anruf bekommen, in dem er sich noch mal stark machte, dass seine Infos bezüglich Bobby Wood richtig sind. Er war es, der mir sagte, dass Schalke Interesse an Wood hätte, was der FC-Manager Heidel umgehend und eindeutig dementierte. Aus Respekt ihm gegenüber wollte ich das zumindest im Abspann noch mal erwähnt haben.

44 Reaktionen zu “Schönes Wochenende mit einer guten Nachricht”

  1. Rauteee sagt:

    Arp durfte nur für zwei Jahre verlängern, weil er noch nicht 18 ist. Könntest du noch ergänzen Scholle!

  2. Femmark sagt:

    20.000 € pro jahr? Schnäppchen…

  3. scorpion sagt:

    .
    @ Scholle
    .
    Wo bleibt das angekündigte P.S. ?
    .
    Oder gibts noch ein Aufarbeitungsinterview mit dem Vizepräsidenten des HFV Carlo Edgar Jarchow, z.B. wo die Millioner der HSV Fananleihe geblieben sind …

  4. LadyA sagt:

    Falsch. Unter 18 darf man max. 3 Jahre verlängern.

  5. scorpion sagt:

    .
    ein „o“ zuviel und ein „n“ für ein „r“ 😡

  6. HSV-Fanin sagt:

    @Scholle

    ich verstehe deine Argumentation bei Spielern oft nicht. Da sagst du, neben Wood sollte es einen weiteren guten Stürmer geben. Aber genauso forderst du mehr Einsatz für Waldschmid. Was denn nun? Denn damit hätten wir schon drei gute Stürmer, die auf der Neun einzusetzen sind und wie bei Gregoritsch und Waldschmidt gesehen, am besten nur auf der Neun. Dazu haben wir in Knöll und Stark, sowie Arp bedingt, junge Nachwuchsspieler, die man immer mal wieder Einsatzminuten geben sollte. Also was spricht dagegen, einen Stürmer zu verkaufen. (Von Lasogga mal abgesehen, der eh weg soll)

    Ich denke mittlerweile sogar, wenn Wood für 12 Mio geht, hätte man genug Geld, um mind. zwei neue Spieler für die IV zu holen. Mit Gregoritsch und Waldschmidt hätten wir dann zwei ambitionierte Stürmer, denen man sicherlich einfach mal mehr Einsatzzeit geben müsste. Bleibt Wood ist doch die Frage, was wir mit all den Stürmern machen, wenn uns doch IV fehlen. Wäre es dann nicht sinnvoll, wenn doch so viele starke Nachwuchsstürmer in unseren Reihen sind, einen davon zu verkaufen? Und wenn Gregoritsch 5 Mio bringt, Wood verlängert, dann hätten wir genug Stürmer.

    Es ist ähnlich, wie du unter der Saison immer ganz vielen Einsätze wünscht, aber dann spielen wir nach deinen Vorstellungen mit 16 Mann.

  7. m0starr sagt:

    @Scholle

    Moin nochmal,

    Es geht noch immer um die Frage,ob es /oder warum nicht gehaltseinsparungen im aktuellen Kader umsetzbar sind. Also Verträge verändern, zum finanziellen Gunsten des Vereins. Und für einen Profi kann es doch auch nur förderlich sein, wenn er für besondere Leistungen auch mehr Geld verdient.
    Die Profis wissen doch auch um die schlechte Situation des Vereines, von daher verstehe ich nicht warum kein Spieler (sogar von sich aus ) mal auf etwas Kohle verzichtet?

    Eine persönliche Meinung von Dir- bzw. eine Einschätzung aus Sicht der Profis von Dir wäre echt toll !

    Danke , Gruß

    mostarr
    Nur der HSV!

  8. paulstiewe sagt:

    Piependreier sagt:
    16.06.2017 20:45
    Mit den vielen Rückblicken in die Vergangenheit kommt der HSV nicht voran. Sollte der AR wirklich erst Verkäufe von Spielern verlangen bevor Verstärkungen verpflichtet werden dürfen, wird das eine unendliche Geschichte. Die zum Verkauf stehenden Spieler wecken nicht gerade das Intersee für andere Vereine durch gezeigte Leistungen. So werden die zu Ladenhütern beim HSV bis Vertragsende.
    Nur zum Neuaufbau der Mannschaft gehören entsprechende Verstärkungen für die Abwehr, das Mittelfeld und den Sturm. Trainer Gisdol möchte auch die Talente Janjicic, Jatta, Arp und einige andere weiter entwickeln. So viel Einsatz und Lust am Spiel wie die aussortierten Spieler zeigen diese Nachwuchspieler immer. Eine erfolgreiche Mannschaft kann nur aus erfahrenen Führungs- und Nachwuchsspielern bestehen. Es wäre schon ein Erfolg für die neue Mannschaft, einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu erreichen. Zum vorrücken auf einen Platz zwischen Platz 5- 7 sind einige Jahre erforderlich. Wichtig ist, das dem Trainer dafür die Zeit gegeben wird.

  9. HSV-Fanin sagt:

    Außerdem sollte man bei den Stürmern warten, ob Wood verlängert. Bis dahin kann gar keine Entscheidung gefällt werden. Davon hängt sicher auch vieles ab.

    Ich denke, dass die Neuen auch noch nicht verpflichtet wurden, weil die Alten noch da sind. Es wird ein junger dynamischer Zehner gesucht. Aber wir haben mit HOltby und Hunt zwei für diese Position. Wenn da keiner geht, kann kein neuer kommen.

    Die einzigen Stellen, die frei sind und sofort besetzt werden könnten sind Linksverteidiger und IV.

    Von daher denke ich, dass der Stillstand nicht nur wegen des Geldes, sondern mehr wegen der noch vorhandenen Spieler vorherrscht.

  10. Oldenburger sagt:

    Danke, Scholle, dass Du den Kommentar hier nochmal reingestellt (und kommentiert) hast. Der ist gut (auch wenn ich nicht alles teile) und beinhaltet vor allem ein paar neue Gedanken (da sich viele Kommentare ja doch langsam wiederholen).

  11. Schienbein sagt:

    Aus vertrauenswürdiger Quelle wurde mir zugetragen, daß Stefan Schnoor pleite ist!
    Stimmt das, und warum überhaupt? Wer weiß da mehr? 🙄

  12. Goalero sagt:

    Ein Blog, bei dem man sich fragt: Was soll das ?

  13. garant sagt:

    Die vorstehenden Diskussionen zu dem Vertrag Arp bestätigen das, was ich bereits gestern schrieb. Es äußern sich welche zu Dingen, nämlich zu Vertragsabschlüssen im Profifußball, von denen sie nichts verstehen und auch nicht verstehen können.

  14. Reinhard 1954 sagt:

    Halphy sagt:
    16. Juni 2017 um 13:24
    ………………
    Halphy deine Ausführungen bezüglich Herrn Beiersdorfer werden aber einigen hier nicht gefallen.
    …………………..
    Die Kompetenz eines Ralf Rangnick fehlt überall. Allein sein Credo, wir holen keine Spieler die älter als 24 Jahre sind, wäre der richtige Weg – den auch HSVPlus wollte – gewesen.
    ………….
    Wie der Chef so die Orga.
    ……………
    Ich bin wirklich gespannt, ob Herr Beiersdorfer bei einem Profiverein in Deutschland noch einmal eine Chance bekommt.

  15. nenndorfer sagt:

    @schienbein
    .
    Es muss „wieder“ heißen, er war es 2010 schon mal 😟

  16. flashbax sagt:

    Femmark sagt:
    16. Juni 2017 um 20:30
    20.000 € pro jahr? Schnäppchen…
    #
    danke,
    dachte schon ich hätte einen knick in der linse.

  17. flashbax sagt:

    Reinhard 1954 sagt:
    16. Juni 2017 um 21:48
    Halphy sagt:
    16. Juni 2017 um 13:24
    ………………
    Halphy deine Ausführungen bezüglich Herrn Beiersdorfer werden aber einigen hier nicht gefallen.
    …………………..
    Die Kompetenz eines Ralf Rangnick fehlt überall. Allein sein Credo, wir holen keine Spieler die älter als 24 Jahre sind, wäre der richtige Weg – den auch HSVPlus wollte – gewesen.
    ………….
    Wie der Chef so die Orga.
    ……………
    Ich bin wirklich gespannt, ob Herr Beiersdorfer bei einem Profiverein in Deutschland noch einmal eine Chance bekommt.
    #
    NIEMALS

  18. manni48 sagt:

    SUPER GASTKOMMENTAR, den ich 100% unterschreibe!
    Schönes Wochenende allen

  19. Alter Hamburger sagt:

    HSV Rückrunden Tabelle:

    1 Bayern München, 40 Punkte
    2 Borussia Dortmund 34 Punkte
    3 1899 Hoffenheim 31 Punkte
    4 Werder Bremen 29 Punkte
    5 RB Leipzig 28 Punkte
    6 Bor. Mönchengladbach 28 Punkte
    7 Hamburger SV 25 Punkte

    Ich halte viel davon, dass der HSV endlich wieder Finanziell solide dar steht, aber die Sparmaßnahmen zu diesem Zeitpunkt und unter diesem Trainer, zeigen einmal mehr die Unfähigkeit des Vorstandes.
    Als Vorstand schaue ich mir die Rückrunden Tabelle an und zähle eins und eins zusammen.
    Wenn Gisdol die Finanziellen Mittel erhält, die er verdient hat nach dieser Rückrunde, dann ist unter diesem Trainer Platz 5 bis 7 möglich.
    Da hat der HSV endlich mal einen guten Trainer, der aus einer schlechten Mannschaft Platz 7 in der Rückrunde raus kitzelt und der Vorstand verwährt ihm die Möglichkeit, in der nächsten Saison sein ganzes Potenzial zu zeigen.

    Momentan hat der HSV wohlgemerkt nur 1 Torwart und nur 1 Innenverteidiger.
    Und die Devise lautet, der Gehalts Etat muss um 10 Millionen gekürzt werden.

    jetzt mal ehrlich. Wie bitte soll das denn gehen?
    Der HSV hat es in den letzten 10 Jahren nicht geschafft seine Ladenhüter zu verkaufen.
    Und nun sollen Spieler wie Lassoga, Hunt oder Holtby an den Mann gebracht werden.
    Besser noch, wenn wir diese Spieler nicht los werden, dann verkaufen wir halt unsere Spieler die einigermaßen Potenzial haben?
    So wie Santos oder Walace.
    Bei Santos könnte man eventuell noch drüber nachdenken, da es auf dieser Position bessere Spieler für das gleiche Geld gibt, aber ein Talent wie Walace nach nur einem halben Jahr zu verkaufen, ist ehrlich gesagt eine reine Katastrophe.
    Die ersten 3 Spiele von Walace waren beeindruckend. Das ein Brasilianer, dann erstmal in ein Loch fällt ist völlig normal. Die Pflicht und Aufgabe des HSV ist es diesen Spieler aus seinem Loch zu holen und zu Formen.

    Dieser HSV steuert momentan schlicht und ergreifend auf den Abstieg zu.

    Schuld sind nicht die Sparmaßnahmen, sondern die Art und Weiße und zu welchem Zeitpunkt der Aufsichtsrat die Sparmaßnahmen Publik gemacht hat.

    Dieser Vorstand schadet dem Verein.

    ERGO: Vorstand raus

  20. HSV63 sagt:

    20000 Euro pro Monat

    Wie kann das denn, ich habe das gelesene anders in Erinnerung?

  21. Kill Bill sagt:

    @Scholle
    Gibt es eigentlich eine %-Beteiligung für Bochum und/oder Hoffenheim bei einem Verkauf von Gregoritsch? 🤔

  22. Fischkopp58 sagt:

    @Jupp Koitka ( Vorblog)
    Vor 3 Jahren war die erste Chance da, das Herr Kühne den „HSV-Abramovich“ macht…..
    vor 2 Jahren wieder eine Chance…..und vor der letzten die dritte Chance…..
    Nun stellt sich mir die Frage ( die ich gerne an Sie weiter reiche ) ……warum „wehrt“ sich Herr Kühne so vehement dagegen? ……..
    Gruß aus Remscheid, Wolfgang

  23. nenndorfer sagt:

    Na, 20tausend im Jahr wird ja nicht sein, ein Jatta bekommt schon 10tausend im Monat.

  24. nenndorfer sagt:

    …und Didi kommt wieder zum HSV.

  25. kauz sagt:

    flash, sag das nicht.
    Erinnere Dich an Herrn Meier, der hatte erst den 1. FC Köln pleitegewirtschaftet, ist dann die Treppe raufgefallen nach Dortmund, hat dort mit einem kongenialen Harsadeur den BVB an die Wand gefahren, hat dann nochmal den gleichen Job in Köln bekommen, wo man sich inzwischen etwas erholt hatte, um denen dann den Rest zu geben.
    Und nach alldem hat dieser Meier vom HSV in der unsäglichen Kreuzer-Ära nochmal 800.000 Euronen abgegriffen für den ultimativen Trainer-Tip: Bert von Marveik!!!
    Du weißt sicher noch, der besonders fleißige mit dem legendären Ruf. Der kam damals für ganz kleines Geld 🙁
    Kreuzer kannte den damals offenbar nicht, na ja, Drittligamanager.
    Der Typ war Ertel und Hunkes Ding.
    Aber lassen wir DAS jetzt.

  26. flashbax sagt:

    stimmt, im fussi business ist alles möglich.

  27. nicki1887 sagt:

    Moin! KMK hat im Interview bei Sat1 alles gesagt! Bleiben Sie bitte am Ball und stützen Sie weiterhin Herrn Gisdol! Er hat es sich verdient und gezeigt das er ein guter Trainer ist! So nun wünsche ich denn meisten einen schönen Tag! P.s: Wer heute im Volkspark ist,dem wünsche ich viel Spaß beim Shoppen.

  28. paulinski sagt:

    Scorpion, was heisst, so Unrecht hat er ja nicht……….. Er spricht doch das aus, was hier ein Dauerthema ist. Er denkt und fühlt wie ein echter Fan. Kraft seiner Vita und seiner Finanzkraft darf er auch mal sagen, was er von den Verantwortlichen des HSV erwarten möchte, ja sogar einfordern. Und Gisdol nehm auch ich ausdrücklich heraus, er hat mit seiner Arbeit maßgeblichen Anteil, dass der Bundesligist auch einer bleiben darf. Das kann und wird doch wohl keiner bestreiten. Ich bin auch überzeugt davon, dass Gisdol den Nachwuchs nach und nach einsetzen wird. Beweis bereits die Chancen, die er den beiden Jungspunden gegeben hatte, sogar zugegeben in den letzten schwierigen Spieltagen! dazu Arp länger gebunden wurde. Dass Lasogga und co wohl nicht verkäuflich sind, ist wohl kaum VV und JT anzulasten. Unterm Strich halte ich es mit den Optimisten, die anderen nennen sie Hüpfer, dass wir eine bessere, sprich abstiegsfreie, Saison erleben werden.

  29. HarryBooth sagt:

    Ich bin auch der Meinung, dass man sich nicht wieder zu sehr an Kühne ketten sollte und trotzdem hätte man schon längst die Personalien Papadopulus und Wood mit Hilfe von Kühne abschließen können (und müssen). Darüber hinaus kann man doch eine solide Transferpolitik gestalten.

  30. PicoDelTeide sagt:

    Ein sehr guter Gastbeitrag, vielen Dank dafür.
    Vom Inhalt her, gehe ich da zu 1887% konform!
    Auch nei den anderen Kommentaren sehe ich gute Ansätze, wie es möglich wäre, endlich neue Spieler zu verpflichten.
    Ob es „nur“ an der Kompetenzlosigkeit einiger AR liegt, vermag ich nicht zu sagen.
    Angst und Bange wird mir, wenn die Sippe vom HFC sich durch die Hintertür wieder Zutritt in die oberen Ebenen des Vereins verschaffen könnte…
    Kühne hat jedes Recht, auch öffentlich mal Dampf abzulassen und Druck auf Vorstand und AR auszuüben. Er hat in der Vergangenheit den HSV am Leben erhalten und wäre auch jetzt bereit. Wir brauchen ein Korsett aus 8-10 gestandenen Spielern, die nicht nur die Kohle abgreifen, sondern auch Fussball spielen wollen. Drumherum sollte man die jingen Spieler integrieren und aufbauen. Auf alle Fälle bleibt es spannend…
    Allen ein schönes Wochenende. Der Urlaub naht und ich freue mich auf den Trainingsauftakt, mit „vielen😂😂😂“ neuen Gesichtern, rund um den HSV!

  31. Junger HSVer sagt:

    Nach diesen Aussagen von kmk sollte man ihn um Hilfe bitten Lasso hunt Diekmeier los zu werden.
    Vielleicht zahlt er ja die Abfindung

  32. Jupp Koitka sagt:

    @Fischkopp58 um 22:22Uhr:
    Es ist ja bekannt, dass Kühne sich gewünscht hat, dass neben ihm auch andere Partner investieren.
    Das hat nicht wirklich geklappt. Die Mini-Anteilseigner und Alexander Otto mal außen vor gelassen.

    .
    Deshalb hat er sich verleiten lassen, immer wieder Flickschusterei zu betreiben. Mittlerweile dürfte auch er erkannt haben, dass man mit 10 Mio nicht mehr weit kommt.
    .
    Allerdings – das ist der Knackpunkt – ist es im Moment wegen der 50+1-Regel noch gar nicht möglich, den Abramovic zu geben. Deshalb verstehe ich Ihre Frage nicht, Fischkopp.
    .
    Kühne hat mal angedeutet, dass er den HSV eigentlich nicht übernehmen möchte, er aber glaubt, dass es wohl im Zweifels- oder Notfall von ihm erwartet würde.
    .

    Aber nochmal (frei nach Schnoor😉):
    Die Möglichkeit hat Kühne noch gar nicht.
    Und solange die Panoptiken beim HSV ihr Unwesen treiben dürfen, würde doch kein Geldgeber einen richtig hohen Betrag investieren. Das funktioniert nur, wenn der Geldgeber das uneingeschränkte Sagen hat und ausschließlich Leute seines Vertrauens einsetzen darf.
    .
    Das hätte auch den Vorteil, dass Kühne jede Fehlmaßnahme selbst wieder reparieren würde.
    Sein Geldbrunnen ist quasi unerschöpflich. Er könnte den HSV alleine durch die Investition einer Jahresrendite auf ein ganz anderes Level heben und müsste seine Kapitalsubstanz nicht mal ansatzweise anrühren.
    .
    Um das nochmal klarzustellen:
    Mir gefällt diese Entwicklung im Kommerzfussball ganz und gar nicht. Es ist dadurch schon viel kaputt gegangen. Identifikation mit Spielern gibt es beispielsweise heute kaum mehr.

    Aber es ist auch völlig sinnlos, dagegen anzukämpfen und sich mit der 50+1-Regel was vorzuheucheln.
    Ich halte diese Regelung übrigens – ich weiß, ich wiederhole mich – für ein Schutzschild der Bayern. Auch der BVB dürfte im Moment kein Interesse an einer Aufhebung haben.
    .

    Vielleicht werden kommende Generationen mal zu der Erkenntnis kommen, dass die aktuelle Entwicklung den Fussball im 21. Jahrhundert zerstört hat. Ich halte das für nicht unwahrscheinlich.
    Aber in meiner begrenzten Zeit auf diesem Planeten will ich auch gerne „Brot und Spiele“.
    Und die soll mir gefälligst mein Club garantieren. Dazu muss er alle finanziellen Möglichkeiten in Anspruch nehmen, die sich ihm bieten – unter Vermeidung der Insolvenz, wie Scorpion und Bernd Hoffmann richtigerweise ausführten.

  33. Bidriovo sagt:

    Ich denke der HSV ist für die kommende Saison bereits gut aufgestellt. Man muss einem Arp, Jatta, Jung, Feka und Porath aber auch das uneingeschränkte Vertrauen schenken. Nicht wie einst bei Götz nach dem Motto „Oh du bist nicht gut genug, um Robben zu stoppen, du bist nicht bundesligatauglich“.
    Aber typisch HSV werden wahrscheinlich Ende August wieder die ganz großen Kracher (Ladenhüter *hust*) den Weg nach Hamburg finden, nur um dort dann nicht integriert, der Mannschaft nicht weiterhelfen zu können.

  34. Oldenburger sagt:

    Sehr gute Aussagen von Kühne. Er will einfach mehr Drive sehen und repräsentiert damit die allgemeine Fan-Meinung – bei besserem Einblick. Die Überschrift „lässt Dampf ab“ ist natürlich wieder Mopo-dämlich, aber darauf wird man dort wohl ausgebildet.

  35. paulinski sagt:

    Aber mal ehrlich, was erwartest Du von der Mopo. Lässt sich doch nur so einigermaßen verkaufen. Wenig sachlich, immer druff!

  36. HH2305 sagt:

    moin
    michi hat recht,
    das ist für einige ein arschtritt,und weckruf zugleich.

  37. Dithm._Jung sagt:

    1. Die Aussage von Kühne finde ich richtig und gut.
    2. Die Kompetenz von Rangnik wird gelobt. Mit so einer dicken Brieftasche (Hopp) würde ich auch Bergedorf 85 in die BL bringen. So etwas ist einfach. Aber sie in der BL zu halten, dass sieht schon anders aus. Schließlich ist er auch schon ein paar Mal gescheitert. Warten wir mal ab, was mit den Bullen passiert.
    .
    .
    Ürigens: ich musste meinen Nicknamen abkürzen, weil beim Dithm……scher_Jung das Wort Ar… enthalten ist. Kaum zu glauben oder ? Kieler, Oldenburger usw. sind nicht betroffen.

  38. Fischkopp58 sagt:

    Moin,
    DAS KMK – INTERVIEW……….
    Also, was mich als erstes sehr stört ist , das Herr Kühne immer nur als „Edel-Fan“ benannt wird.
    Man sollte auch jetzt mit offen Karten spielen:
    Nicht „Edel-Fan“ sondern der (bisher ) einzige „strategische Partner“ ( wenn man es milde ausdrücken möchte ).
    „..die bisherige Kader-Planung: „Noch ist der HSV nicht so aufgestellt, wie wir uns das wünschen. Es müssen neue Spieler kommen, es wird daran gearbeitet. Ich bin zuversichtlich, dass da einiges passiert. Es ist ein bisschen spät, der HSV muss sich sehr am Riemen reißen.“
    Wer ist „wir“? Warum muß sich der HSV „am Riemen reißen“ ( DFL )?
    Das neue Spieler kommen müssen ist nun nichts Neues und das daran gearbeitet wird sollte eigentlich normal sein. Durch das „am Riemen reißen“ werden die „Hinweise auf DFL bedingungen“ sehr schön umschrieben.
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    „…seine Erwartungen an die Bosse: „Aufsichtsrat, Vorstand, Sportdirektor und Trainer, alle müssen ihr Bestes geben. Beim Trainer bin ich überzeugt davon, dass er ein gutes Konzept hat. Nun muss er von seinen Vorgesetzten volle Unterstützung finden – und ich glaube, das wird jetzt geschehen. Aber wie gesagt, das ist auch dringend notwendig.“
    Druck auf alle, außer dem Trainer? Haben alle anderen bisher nicht „ihr Bestes“ gegeben?
    Der „strategische Partner“ KMK gibt also nur dem Trainer ( noch ) sein volles Vertrauen, stellt die Forderung des „vollen Vertrauens“ an alle anderen. Hat der Trainer nicht das volle Vertrauen und auch die Unterstützung seiner Vorgesetzten allein schon durch die Vertragsverlängerung erhalten? Das „gute Konzept“ des Trainers wurde doch allein schon durch diese Maßnahme von sportlicher Leitung (VV/Spodi) und AR unterstützt.
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    „…die ungeklärte Situation von Kyriakos Papadopoulos: „Natürlich ärgert mich das. Papadopoulos ist einer der markanten Spieler, den ich mir weiterhin wünsche. Aber es geht natürlich immer um viel Geld und er ist verletzungsanfällig. Die Verhandlungen, die über ihn geführt werden müssen, das ist ein Poker. Wie im Geschäft, so ist es auch im Sport. Mit offenem Ende, wir müssen abwarten, ob man sich da einigen wird oder nicht. Aber wünschen tue ich es mir.“
    Wunschspieler wie damals bei VdV ?
    Sieht fast so aus. Aus meiner Sicht wird die Verhandlungsbasis des HSV durch diese Äußerung wieder einmal geschwächt.
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    „…seine Bereitschaft, Geld für Transfers zur Verfügung zu stellen: „Unter gewissen Voraussetzungen bin ich dazu bereit. Wenn das Konzept des Trainers von seinen Vorgesetzten voll akzeptiert wird, dann bin ich bereit, weiterhin zu helfen.“
    Ist die „Eigenständigkeit“ des HSV dadurch „offiziell“ beendet?
    Ja, ganz klar……doch wieder nicht den Mut ( Jupp Koitka) klar zu formulieren, das er seinen Wunsch in 3 Jahren mit einem Titel dazustehen finanziell voll unterstützen will. Es wird weiter „Flickschusterei“ betrieben. Keine klare Äußerung wie diese „Hilfe“ aussehen wird, schade eigentlich.
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    „…seine Zusammenarbeit mit dem Vorstand: „Sie läuft ein bisschen langsam! Im Prinzip sind sich alle einig: Es muss etwas passieren! Aber es fehlt ein bisschen die Dynamik. Da versuche ich immer etwas zu ermahnen: Tut mal was, nun bewegt euch mal ein bisschen schneller. Denn man sieht es bei den anderen Vereinen, da werden täglich Meldungen über Neuverpflichtungen von sehr interessanten Spielern veröffentlicht. Beim HSV gab es noch keine einzige – und selbst Wood hängt noch in der Luft.“
    Endlich mal eine direkte Aussage über „massive Einflußnahme“?
    Aus meiner Sicht eindeutig ja, doch keiner weiß was Herr Kühne so richtig will.
    Wird er in seinem Alter ungeduldiger? Ein Widerspruch zu seinem ersten Absatz.
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    „…die nächsten Schritte: „Ich wünsche mir ein gewisses anderes Verhalten. Und darüber sind wir im Gespräch.“
    Klare „Aussage“ oder „schwammiges Statement“?
    Wieder ein mMn „schwammiges Statement“. Warum äußert er dann nicht seine Wünsche zu anderen Verhalten und über was wird gesprochen? Klare Aussagen sehen anders aus.
    Die Einflußnahme wird dadurch endlich öffentlich. Allein die Tatsache, das er ein „anderes Verhalten“ einfordert zeigt mir, das die „Entscheidungsfreiheit und die Eigenständigkeit“ der AG auf NULL gesunken sind.
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    Nochmals gesagt, ich bin nicht gegen strategische Partner. Ich bin auch nicht gegen H I L F E von KMK, doch dieses Interview zeigt mir eindeuting das hier ein „Milliadär“ mit einem Fussballverein „spielt“.
    Ein Interview, welches aus meiner Sicht auch noch zum vollkommenen falschen Zeitpunkt kommt.
    Schade eigentlich.
    Gruß aus Remscheid, Wolfgang

  39. merkosh63 sagt:

    Auf das Kühne-Interview kann es von den HSV-Verantwortlichen nur eine angemessene Antort geben: GISDOL RAUS!!!

  40. rrose sagt:

    Das Problem am Interview „Nun tut mal was“ ist doch, dass man darauf als Vorstand und Sportdirektor keine direkten Taten folgen lassen kann… also tut sich weiter nichts… auch gut… so sparen wir am meisten.

  41. Nordisch sagt:

    Dithm._Jung sagt um 10:27

    2. Die Kompetenz von Rangnik wird gelobt. Mit so einer dicken Brieftasche (Hopp) würde ich auch Bergedorf 85 in die BL bringen. So etwas ist einfach. Aber sie in der BL zu halten, dass sieht schon anders aus. Schließlich ist er auch schon ein paar Mal gescheitert. Warten wir mal ab, was mit den Bullen passiert.

    Nein, würdest Du nicht. Rangnik (+ Zuarbeiter in der Führung) schon.
     
    Man muss Geld auch sinnvoll ausgeben können. Beide, RB und Hoffenheim, hatten den Vorteil das man Strukturen komplett neu, und damit gut, aufbauen konnte. Was passiert, wenn man Geld bekommt und einfach nur ausgibt, siehst Du ja hier.

  42. max.headroom sagt:

    Eine Saison ist überstanden, die man am liebsten vergessen möchte. Ich bin erleichtert und hatte tatsächlich große Vorfreude auf die Tansferperiode. Denn ein gewisses Maß an Vertrauen in die handelnden Personen (Bruchhagen-Todt-Gisdol) hatte und habe ich. Und ein solides Grundgerüst im Kader ist m. M. n. durchaus vorhanden.

    Auch Herr Kühne ist offenbar großzügigerweise wieder bereit, zu helfen. (Auch wenn der öffentliche Umgang damit wieder mal himmelschreiend weil preistreibend ist. Das regt mich auf, gibt es da nur unseriöse Amateure?)

    Dass nun aber der AR durch kurzsichtige Blockade-Politik alles kaputt macht zur Unzeit kann ich in keinster Weise verstehen. Das oben genannte Dreigestirn, dem man so die Arbeit vollständig sabotiert, kann man nur Respekt zollen für die zurückhaltende, loyale Reaktion bisher. Das ist hoch professionell. Es ist allerhöchste Zeit, sportliche Kompetenz fest im AR zu verankern. Aber für die kommende Saison wohl zu spät. Wir sitzen auf der Titanic.