An Tagen wie diesen – kann man ja auch mal miteinander reden

15. Juni 2017

Vorstandsvorsitzender HSV-Boss Heribert Bruchhagen bemüht sich, Ruhe in den Klub zu bekommen

Und wieder ein Tag, an dem nichts passiert ist. Heribert Bruchhagen hat sich zwar via Abendblatt gemeldet und verbreitet, dass alles im Fluss ist. Nur zu vermelden gibt es weiterhin nichts. Keine Neuen, keine verkauften Spieler. Diesmal nur ein Gerücht aus Italien um den Innenverteidiger Andrea Rispoli. Mehr nicht. Deshalb werde ich die Gelegenheit nutzen und auf ausgewählte Posts antworten, die mir entweder besonders zusagen, oder eben gerade nicht. Mit letzterem fange ich heute mal an. „zakky“ richtet da einige Zeilen an mich, die ich nicht ganz verstehe. Zumindest habe ich es hier im Blog komplett gegenteilig geschrieben. Nun kann es natürlich sein, dass „zakky“ noch nicht lange Leser des Blogs ist, weshalb ich ihn an dieser Stelle ganz herzlich begrüße und versichern möchte, dass meine unten stehende Antwort einzig dem gegenseitigen Verständnis dienen soll – nichts anderem. Dass ich das bislang nur selten gemacht habe, lag eigentlich nur daran, dass es sonst immer was zu berichten gab. Im Gegensatz zu heute. Aber okay, legen wir mal los. zakky schreibt:

 

Scholle ist wie ein beleidigtes Kind, welchem man das Spielzeug wegnimmt. Auf einmal ist der AR alles schuld, jahrelang war dieser Aufsichtsrat eine komplette Katastrophe, vor der Ausgliederung und danach. Und jetzt auf einmal, nachdem Kühnes Lakai den Vorsitz abgegeben hat und die Mehrheitsverhältnisse sich geändert haben, sie endlich ihren Job machen, ist der AR auf einmal der böse? Das kann nicht dein Ernst sein. Und der völlig falsch verstandene Beiersdorfer… unerträglich.
Ich habe wenig gute Kontakte zu Aufsichtsräten der Vergangenheit. Vor der Ausgliederung führte das zu Feindschaftserklärungen seitens eines Rates, während mich einige andere prinzipiell mieden. Und das war auch ihr gutes Recht. Denn ich kann mich erinnern, dass das tatsächlich nicht daran lag, dass ich Ihr Wirken besonders positiv dargestellt habe. Im Gegenteil. Deshalb bin ich auch nicht beleidigt. Und: Vor der Ausgliederung war der AR für mich eine Ansammlung von Räten, die keine Vision, kein Ziel sowie keinen Weg aus der Krise hatten und entsprechend planlos agierten. Sie gaben den HSV in vielen Dingen fast schon der Lächerlichkeit preis. Und das habe ich etliche Male so deutlich geschrieben. Kannst Du sogar nachlesen. Genauso, dass ich Karl Gernandts Wirken als nicht ausreichend bewertet habe. Ganz im Gegensatz zu dessen aktuellen Kontrahenten im Kontrollrat, die ich für ihr Bestreben nach Konsolidierung und verantwortungsbewussterem Umgang mit Transferausgaben ausdrücklich gelobt habe. Achja, und zum ehemaligen Vorstandsvorsitzenden: Da hast Du offenbar was komplett falsch verstanden. Ich habe das zumindest nie behauptet. Er hat ganz entscheidende Fehler gemacht und ist zurecht nicht mehr im Amt. Aber das habe ich oft geschrieben – kannst Du auch nachlesen.
Wie kann man als erfahrener Journalist so naiv sein, die Abhängigkeit Kühnes als nicht mehr abzuwendende Tatsache deklarieren und diesem nun alle Macht in die Hand geben zu wollen? Ist der Verein einem nichts mehr wert? Wie tief muss man sinken, um so zu denken.

Eine sehr gute Frage, die ich leider nicht beantworten kann. Zumal ich nur den Moment beschreibe, wie er ist. Und der lässt den HSV nicht selbständig handeln. Im Gegenteil, man muss weiter sparen, um wieder handeln zu können und ist daher – auch mit Kühnes Hilfe – auf die man aktuell schlichtweg angewiesen ist. Sollte dieser den Stöpsel ziehen, wäre der HSV als Bundesliga-Urgestein (wenn überhaupt noch) nur noch sehr schwer zu retten. Kann man sich anders schönmalen hoffen – es ist aber (ohne anderen Geldgeber) so. Und dass es nicht abzuwenden ist, entspringt wieder nur Deiner Feder. Ich habe gesagt, dass der HSV das Glück hat, sich seine Eigenständigkeit noch retten zu können. Ich habe nur zu bedenken gegeben, dass sich der HSV aktuell nicht darauf einlassen darf, alles auf einmal zu wollen und so den Kader vernachlässigt. Soll heißen: Man sollte zusehen, den Kader zu verstärken. Auch mit der Hilfe Kühnes. Entscheidend dabei ist, dass nicht wieder nur teure Ablösesummen bezahlt werden, sondern auch die Folgekosten in Form der Gehälter im Blick behalten (oder bestenfalls von Kühne bereits mit abgedeckt) werden.
Es steht doch in der deiner Zeitung, das Interview mit Kühne war mehr als eindeutig, der Mann gibt kein Geld einfach so, der Mann will Einfluss, dem bekommt er und bekam er immer auch. Sonst wäre er nie so reich geworden. Und Struth ist nicht der nette Berater, der das aus Nettigkeit macht, nein, der Mann ist Spielerberater und verdient damit sein Geld. Der HSV ist ihm dabei komplett egal. Aber laut Scholle sollen diese beiden also am besten die Geschicke des Vereines übernehmen und sagen, wo es lang gehen soll. Herzlichen Glückwunsch.

Den Glückwunsch kann ich nur zurückgeben. Du stehst jetzt bei drei Thesen – und liegst zu 100 Prozent falsch. Erstens habe ich geschrieben, dass er gerade das machen müsste, also Geld einfach so geben, wenn er hier kurzfristig Erfolg haben will. Ich habe eine große Investition in drei, vier Topspieler als sinnvoller erachtet, als das Flicken eines Teils der offenen Baustellen, da so nie 100 Prozent erreicht werden können und die personellen Nachbesserungen (wie in den letzten Jahren) mit runtergezogen werden, weil sie mit Erwartungen überfrachtet werden.

Zweitens habe ich schon vor Kühnes Einstieg als Investor geschrieben, dass Kühne SELBSTVERSTÄNDLICH!!!! Einfluss nehmen wird. Und das hat sich auch zu 100 Prozent bestätigt. Ich könnte mich darüber auch jeden tag weiter aufregen – aber das würde langweilig. Da es angesichts der aktuell vorherrschenden Alternativlosigkeit für den HSV ohne Kühne noch schwerer wäre, als mit ihm. Und das beinhaltet nicht, dass Kühne und Struth hier die Macht bekommen. Fakt ist, dass ein Ratgeber wie Struth, der als Schwergewicht unter den Beratern weltweit gilt, für Kühne angesichts seiner Investitionen sehr sinnvoll ist. Ich würde es zumindest auch so machen und mich bei Leuten informieren, denen ich vertraue. Ein vertragliches Beraterverhältnis Struth/Kühne besteht übrigens gar nicht mehr. Es ist vielmehr auf freiwilliger, freundschaftlicher Ebene, wie zu hören war und ist.
Ich habe die Ausgliederung gewählt, damit eben genau das nicht passiert. Drei Jahre lang wurde der Karren nun bewusst gegen die Wand gefahren, jetzt wachen ein paar Köpfe auf und steuern gegen und hier heult man deswegen rum. Es ist unglaublich.

Ich wiederhole mich: Das, was der aktuelle Rat (oder zumindest ein Teil davon) aktuell anstrebt, ist lobenswert. Deshalb habe ich den vorgegeben Sparkurs auch gelobt. Geweint habe ich deshalb allerdings nicht. Ehrlich nicht. Aber zu Deiner Wahl: Dass es das Ziel gibt, Anteile zu veräußern und dasd das wiederum zu stimmberechtigen Gesellschaftern führen würde, stand im Programm von HSVPlus. Das hättest Du auch vor Deiner Wahl wissen können. Allerdings hast Du natürlich Recht, dass der eingeschlagene Weg wenig bis nichts mehr mit dem ursprünglichen HSVPlus zu tun hat. Strategische Partner sind ausgeblieben, stattdessen wurde schlecht gewirtschaftet und so eine Abhängigkeit zu einem Geldgeber hergestellt, aus der sich der HSV in allerletzter Sekunde – und das eben nicht ohne ganz erhebliche Risiken – zu retten versucht.

 

Ich hoffe, liebe(r) zakky, dass ich damit einigen Missverständnissen entgegentreten konnte. Solltest Du dennoch noch Fragen oder Anregungen haben, kannst Du Dich auch gern persönlich bei mir unter marcus.scholz@abendblatt.de melden. Und das meine ich ernst. Und für alle anderen, die mich nicht persönlich anschreiben aber dennoch eine Frage haben, kennzeichnet sie doch im Blog mit der Einleitung „Scholle“, dann kann ich speziell danach suchen und sie bei einer erneut so mauen Nachrichtenlage wieder beantworten.

 

In diesem Sinne, habt alle einen schönen Rest-Donnerstag und bis morgen!

Scholle

 

 

95 Reaktionen zu “An Tagen wie diesen – kann man ja auch mal miteinander reden”

  1. Blauringkrake sagt:

    Immer erste Liga – Nur der HSV

  2. HaMa sagt:

    Von den im letzten Saisonspiel gegen Wolfsburg eingesetzten 14 Spielern hat sich aktuell nur Ostrzolek einen neuen Verein gesucht. Die 13 anderen kicken noch für uns. Wenn sie gut genug waren um VW zu schlagen, warum soll dieser Truppe nicht auch eine ordentliche, sorgenfreie Saison 17/18 zuzutrauen sein.
    Pro: wirtschaftliche Vernunft, Vertrauen in eigene Stärken, Optimismus, Entwickeln und Fördern, Aufbruch
    Kontra: Einfach (nicht vorhandenes) Geld raushauen, schwarz malen, ewiges Gezanke wer in der Vergangenheit der größte Versager und Fehlplaner war

  3. pwehsv sagt:

    @Vorblog
    .
    @RolloHL sagt:
    14. Juni 2017 um 23:06
    .
    Mea culpa, verwechselt mit Horst Becker aus dem damaligen Kompetenzteam Bandows.
    .
    @Pegasus sagt:
    15. Juni 2017 um 03:22
    .
    Geniale Idee. Wenn das andere Vereine ähnlich handhaben würden. Solange Berater Vereine finden, die dies nicht tun, sind die Spieler weg.
    .
    @nicki1887 sagt:
    15. Juni 2017 um 06:13
    .
    An was außer vereinbarten Laufzeiten sollte sich denn die DFL orientieren? Das ist nicht kleinkariert, sondern regelkonform und für alle Vereine gültig.

  4. schnackoli sagt:

    Ereiferung von „zakky“
    Ich bewundere Scholle um seine Gelassenheit, mit Zakky`s Anmache umzugehen.
    Würde mir, ehrlich gesagt, etwas schwer fallen.

    Zum Thema sparen:
    Sparen ist gut, aber wenn die Mannschaft nicht verstärkt wird, dann hat man vielleicht den Etat gesenkt – steigt aber nächsten Jahr dann endgültig ab. Was ist teurer?

    Zum Thema Kühne:
    M.E. wird das Thema Einflussnahme viel zu hoch gehängt. Wenn ICH Millionen zur Verfügung stellen könnte, würde ich auch darauf achten, wer von MEINEM Geld gekauft wird. Aber das finde ich normal und sehe ich nicht als inakzeptablen Einfluss an. DENN: Wenn der HSV einen Spieler trotzdem kaufen möchte, kann er das doch machen – mit eigenen Mitteln.
    Wenn meine Enkeltochter Geld für den Führerschein benötigt, bekommt sie es; will sie sich ein Tattoo stechen lassen, bekommt sie es nicht, das muss sie dann wohl selber finanzieren. – Ist das inakzaptable Einflussnahme?

  5. GV1977 sagt:

    》》》Da es angesichts der aktuell vorherrschenden Alternativlosigkeit für den HSV ohne Kühne noch schwerer wäre, als mit ihm. Und das beinhaltet nicht, dass Kühne und Struth hier die Macht bekommen. Fakt ist, dass ein Ratgeber wie Struth, der als Schwergewicht unter den Beratern weltweit gilt, für Kühne angesichts seiner Investitionen sehr sinnvoll ist. 《《《
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Erst mit Kühne geht es dem HSV derart schlecht. Und „alternativlos“ ist ist schon garnicht, zumindest solange Kühne bei seiner Knebeltaktik bleibt.
    Ein Ratgeber wie Struth verfolgt niemals Ziele, die nicht ihm selbst zuerst nützen. Etwas anderes zu schreiben, ist nach meinem Verständnis bestenfalls noch hoffnungslos naiv.

    》》》Ein Weg, den ich auch diesem HSV von heute empfehlen würde. Denn so unbescheiden und frech es klingen mag, nach mehr Geld bei Kühen zu fragen, es ist die einzige Chance, schnell den Weg aus dem schleichenden Niedergang zu finden. Heribert Bruchhagen sollte den Weg zu Kühne suchen, auch wenn sich die beiden nicht sonderlich grün sind, und nach einem gemeinsamen Weg fragen. „Wir können uns bei Kühne nicht prostituieren“ höre ich immer, wenn ich sowas anspreche. Dabei hat der HSV genau DAS schon lange hinter sich. Die Abhängigkeit ist da, wie aktuell wieder unschwer zu erkennen ist. Ich hätte an Bruchhagens Stelle Kühnes Satz genommen, als er davon sprach, einen Titel in den nächsten drei Jahren zu gewinnen und ihn gefragt, wie das so klappen soll. Ich würde ihm den Vorschlag machen, diese Saison richtig Geld zu investieren, gern auch in Absprache mit seinen Ratgebern wie Struth und Co.《《《

    Aber so würde der HSV nicht wieder nur eine von zwei Baustellen schließen können, sondern alle auf einmal.

  6. mr-haus sagt:

    „Scholle“
    Mal ne andere Frage an Herrn Scholz, wann strebt/gedenkt der HSV eine Schadenersatzklage gegen Herrn Beiersdorfer/alten AR einzureichen ? Der Fall Demirbay ist hoffentlich nur ein Einzelfall oder nicht ? (Nationalelf Klausel fehlte im Vertrag)
    In meiner Firma habe ich für jeden Bereich festgelegte Vertragsmuster (inkl. Checkliste).
    Da wird nichts vergessen anzusprechen bzw. schriftlich festzuhalten was in einem Vertrag zwingend erforderlich ist.
    Der Herr Beiersdorfer hat dieses wohl aus dem Handgelenk geschüttelt. Na ja, so wie der spricht und denkt ist das kein wunder das er so gehandelt hat, aber so viel Dummheit (falls es zutrifft) gehört bestraft.
    In meinen Augen hat der Mann hat sein Job so grob fahrlässig ausgeübt, falls es zutreffend sein sollte, ist das in meinen Augen Strafbar. Jeder Angestellte hat heutzutage eine private Diensthaftpflicht Versicherung die in solch einem Fall einspringt sofern man eine Fahrlässigkeit Nachweisen kann.
    Herr Scholz übernehmen Sie, prüfen Sie es als Journalist den Sachverhalt und decken auf.
    Vielleicht sind noch mehrere solcher Verträge in der Schublade von denen wir nichts wissen. Alles auf Kosten des HSV.
    +
    Die Bewältigung des gestrigen gehört zu den Aufgaben von heute und morgen ansonsten wird man nie aus den Fehlern von gestern lernen.
    +
    Sommerloch Fragen könnten jetzt gestellt und beantwortet werden. Vor allem kann mal die
    frühere Vergangenheit aufarbeiten.
    +
    Gute Idee Herr Scholz!

  7. GV1977 sagt:

    Zu diesem Zitat aus dem Vorblog fällt mir garnichts mehr ein – als ob es diese ganze Diskussion um Lizenzbedingungen, überhöhte Ausgaben, Sparzwang etc. nicht gegeben hätte.
    Pardon, das ist doch absurd !

  8. Schienbein sagt:

    @Scholle
    —————————————
    .
    Den „Zakky“ hast Du gut gekontert, darauf einen Dujardin 😀

  9. GV1977 sagt:

    Blauringkrake sagt:

    15. Juni 2017 um 19:25

    Immer erste Liga – Nur der HSV
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
    Immer Angst vorm Abstieg – hat nur der HSV
    😉

  10. m0starr sagt:

    „Scholle“

    Moin ,

    mich würde mal interessieren, ob man aktuelle Verträge der Profis (Lassogga, Holtby), nicht ändern kann. Also mal Hand aufs Herz – es geht um Kohle. Aber wenn es um die existenz des Vereines geht – sollte doch auch ein Profi Mann genug sein um evtl. auf etwas Geld zu verzichten. Bzw. einen Vertrag auszuhandeln, der nur bei guter Leistung, bestimmter Startelf nominierungen etc. wieder viel verdienen lässt.
    So könnte man doch einen Sparkurs angehen ?

    Oder bin ich da zu sozial eingestellt ? Also ich kenne viele große Firmen, die ihren Arbeitnehmern anbieten Gehalt abzuschmelzen, um Arbeitsplätze zu sichern.

    gruß

    m0starr

    Nur der HSV !

  11. garant sagt:

    Wir sollten es lassen, darüber zu urteilen, wie andere Verträge abschließen, wenn wir selbst die Interna nicht kennen und auf diesen Gebieten auch keine Fachleute sind. Insofern muss ich auch Scholle kritisieren, der unnötig ein Fass aufgemacht hat.

  12. witzke sagt:

    Der HSV hat unter Markus Gisdol in 24 Spielen 36 Punkte geholt. Das macht einen Schnitt von 1,5 Punkten pro Spiel. Sportlich ging es seit dem Herbst also deutlich aufwärts. Ich kann die ganze Aufregung und Schmarzmalerei daher nur bedingt verstehen, obwohl mich die Schwächephase ab dem Bremen Spiel schon erschreckt hat. Im Vergleich zu den vorherigen drei Spielzeiten – und hier meine ich auch die ebenfalls grausige Saison 2015/16 – hat der HSV endlich mal wieder mitreißende Spiele gezeigt.

    Zudem gab es dank Bruchhagen endlich mal Ruhe und kaum negative Schlagzeilen.
    Diese Ruhe muss jetzt auch wieder einkehren. Zudem muss endlich diese leidige Diskussion um zusätzliches Geld von Herrn Kühne enden. Sobald er frisches Geld zur Verfügung stellt, werden die Ablösesummen in die Höhe schnellen. Ist doch jetzt schon unfassbar, dass Leverkusen 10 Mio für Papadopoulos fordert. Erinnert mich irgendwie an die Verpflichtung von Lassogga, nach einer ebenfalls erfolgreichen Leihe. Oder 5(!) Mio für einen sicherlich guten Keeper, der allerdings erst eine Zweitligasaison gespielt hat.

    Die letzten Jahre haben doch gezeigt, dass Geld nun mal keine Tore schießt (zumindest nicht für den HSV). Konkurrenzfähig kann man allerdings auch ohne die Kühne Millionen sein. Entscheidend ist ein gutes Scouting. Das war in den letzten Jahren aufgrund der Millionen aber nicht notwendig. Der Verein braucht hungrige Talente wie Waldschmidt und Wood, die ihre Zukunft noch vor sich haben.

    Von daher ist es richtig, in der Außendarstellung durchaus klarzustellen, dass die Gehälter runter müssen. Wohlgemerkt in der Außendarstellung. Intern ist Augenmaß gefordert. Es macht keinen Sinn, Spieler vom Hof zu jagen, um kurzfristig ein bestimmtes Niveau zu erreichen. Ich denke Holtby und Hunt haben zumindest Ansatzweise gezeigt, wie wichtig sie für die Mannschaft sein können.

    … und mit einem guten Scouting werden die Gehaltskosten langfristig automatisch sinken, auch ohne große Hauruck Aktion …

    In diesem Sinne, „NUR DER HSV“

  13. HeLuecht sagt:

    @Scholle
    geh schwimmen!

  14. Nordisch sagt:

    Ja, was soll ich jetzt zu diesem Blog sagen. Irgendwie nichts, denn er war ja an „zakky“ gerichtet. Ist halt nichts los, kann man nix machen.
     
    Schließ ich mich also @HeLuecht an.

  15. mr-haus sagt:

    garant sagt:
    15. Juni 2017 um 21:03
    Wir sollten es lassen, darüber zu urteilen, wie andere Verträge abschließen, wenn wir selbst die Interna nicht kennen und auf diesen Gebieten auch keine Fachleute sind. Insofern muss ich auch Scholle kritisieren, der unnötig ein Fass aufgemacht hat.
    +++
    Ich denke, Sie haben Recht und Sie sollten sich deshalb gänzlich diesem Thema entziehen, da Sie ja anscheinend keine Ahnung (ihre Worte=keine Fachleute) von dieser Materie haben.
    Bitte aber nicht von „Wir“ schreiben, denn ich lasse mich mit Nichten entmündigen bzw. den Mund verbieten.
    Welches Fass meinen Sie was Herr Scholz aufgemacht hat? Eine genauere Zielansprache wäre Sinnvoll und alles andere ist irreführend.
    Meine Frage an Sie lieber Garant: Warum lesen und schreiben Sie hier ?

  16. devildino sagt:

    mr-haus
    Wieso eine Schadenersatzklage? Wegen der Klausel?
    Evtl ist die herausgenommen worden, da die TSG das abgelehnt hat.
    Ihre Firma ist sicher nicht das Musterbeispiel aller Verträge, ansonsten könnte man das Wort „Verhandlungen“ wohl getrost streichen.

  17. mr-haus sagt:

    devildino sagt:
    15. Juni 2017 um 22:53
    mr-haus
    Wieso eine Schadenersatzklage? Wegen der Klausel?
    Evtl ist die herausgenommen worden, da die TSG das abgelehnt hat.
    Ihre Firma ist sicher nicht das Musterbeispiel aller Verträge, ansonsten könnte man das Wort „Verhandlungen“ wohl getrost streichen.
    +++
    Genau das ist ja meine Frage. Ist die Klausel herausgenommen worden oder nicht ?!
    Sowas muss man hinterfragen.
    Wer nicht fragt, der nicht führt und wer nicht führt, der nichts weiss und das ist ein verdammt schlechtes Gefühl nichts zu wissen.

  18. Kuddel sagt:

    Sommerloch ……… noch ca 6 Wochen…. 😜

  19. devildino sagt:

    Fragt sich bloß, wohin es führen soll…
    Außer vielleicht zu einer noch katastrophalen Aussendarstellung.

  20. devildino sagt:

    katastrophaleren

  21. rrose sagt:

    witzke sagt:
    15. Juni 2017 um 21:32
    Der HSV hat unter Markus Gisdol in 24 Spielen 36 Punkte geholt. Das macht einen Schnitt von 1,5 Punkten pro Spiel…

    Wie kommt ihr nur immer darauf, dass Bruno die ersten 10 Spiele vergeigt hat?
    Müssen es nicht 29 Spiele gewesen sein, wenn Bruno nur 5 Spiele hatte?
    Dann sieht der Schnitt schon wieder anders aus 🙂

  22. mr-haus sagt:

    devildino sagt:
    15. Juni 2017 um 23:03
    Fragt sich bloß, wohin es führen soll…
    Außer vielleicht zu einer noch katastrophalen Aussendarstellung.
    +++
    Die Akteure VV und AR haben das zu verantworten und dazu beigetragen das mehr hinterfragt wird als vorher.
    Jetzt ist die Zeit der Abrechnung, wo man den Fehlverhalten nachweisen sollte und sich einen Teil des Geldes zurückholt. Jeder Stein muss umgedreht werden.
    Sich devot zurückhalten und nur verbal einen Furz lassen, dass prallt bei diesen Aalglatten so ab.
    Die Aussendarstellung vom HSV würde an Wert gewinnen, weil jeder im Lande wüsste das der HSV sich nichts mehr gefallen lassen würde.
    Es kommen dann bestimmt mehr strategische Investoren die den HSV wieder erst nehmen.
    Gegenfrage: Wie oft wollte man einen Neuanfang und den Sumpf austrocknen ?

  23. NaddelsEleven sagt:

    15. Juni 2017 um 23:14

    witzke sagt:


    Wie kommt ihr nur immer darauf, dass Bruno die ersten 10 Spiele vergeigt hat?
    Müssen es nicht 29 Spiele gewesen sein, wenn Bruno nur 5 Spiele hatte?
    Dann sieht der Schnitt schon wieder anders aus 🙂

    ———————————————————————————-

    alternative Fakten halt, ist gerad total in…

  24. Bastrup sagt:

    Dieser Blog ist erste Sahne.

    Gibt keinen Grund, sich auf Scharmützel mit Pestern einzulassen.

    „einfach gar nicht ignorieren!“ 🙂

    Nochmals Danke für die täglichen Updates Scholle.

    g.n.
    B.

  25. Jupp Koitka sagt:

    zu den Wünschen der meisten HSV-Fans vor dem Hintergrund der Realitäten im Kommerzfussball:
    .

    Im Profifussball geht es den meisten Konsumenten (das sind wir nun mal alle) um sportlichen Erfolg und weniger um Mitbestimmung oder finanzielle Abhängigkeiten.
    .

    Ein Bayern-Fan sagt immer zu mir:
    „Was habt ihr denn von eurer Selbstbestimmung? In der Bundesliga geht es doch um große Spiele in Europa und Titel. Unabhängig ist doch sowieso keiner mehr im Kapitalismus. Mitbestimmen kannst du in deinem Bezirksliga-Verein.“
    Er kann es nicht wirklich verstehen, dass man sich beim HSV auf so viele Kleinkriege einlässt und sich in einer Stadt mit einer solchen Wirtschaftskraft in Bezug auf die kapitalistische Realität so viel vorheuchelt und die Möglichkeiten nicht in Anspruch nimmt.
    Auch er weiß, dass sich nach der Ära Hoeneß/Rummenigge beim FC Bayern die Anteilseigner und Sponsoren vermehrt „einschalten“ werden.
    .

    Ich selbst bin mir ziemlich sicher, dass es 90% der HSV-Fans schlichtweg egal ist, ob man von Kühne abhängig ist oder nicht. Unser schöner Blog ist – nicht nur altersmäßig – nicht gerade repräsentativ. Wer unterhält sich im Stadion schon über Bilanzverluste, Minderheitsgesellschafter, Darlehen mit Besserungsschein oder Abschreibungen.
    .

    Die Fans wollen tollen Fussball im Volksparkstadion sehen. Und dazu braucht es viel Kohle. Die kommt im Kommerzfussball von außen. Und wer die Kohle gibt, will auch was „beitragen“. Alles völlig normal.
    .

    Selbst A-Liga-Vereine sind nicht unabhängig, sondern müssen denjenigen, die regelmäßig viel Geld „spenden“, auch bestimmte Dinge zugestehen. Und wenn es das ungestrafte Lästern am Sportplatz ist.
    Das ist die Realität in unserem System. Wer Kohle hat, gilt eben was. Und die Kohlegeber dominieren nun mal den Kommerzfussball. Auch wenn das hier immer wieder verklärt wird.
    .
    Den Fans ist es (fast) völlig egal, woher die Kohle kommt, wenn im Volkspark endlich wieder Künstler zu sehen sind.
    Deshalb plädiere ich wieder einmal dafür, dass 50+1-Regel schnell abgeschafft wird (und zwar ohne langes EuGH-Verfahren) und Kühne den HSV übernimmt. Dann könnte er endlich klotzen und müsste nicht weiter kleckern.
    Er würde es bestimmt nicht schlechter machen als die Clubgremien, die sich auch in hundert Jahren noch gegenseitig blockieren werden. Zumindest immer dann, wenn gerade mal wieder eine sportliche und daraus folgende finanzielle Delle den HSV-Weg pflastern wird.
    .
    Das ganze „Gelaber“ von Finanzen, Bilanzen und Abhängigkeiten verstehen doch nur die wenigsten Fans.
    In England ist es den meisten Fans doch auch völlig schnuppe, wem der Klub gehört.
    Es hat dort noch keinem Klub geschadet. Auch Chelsea nicht, deren Investor vor fast zwanzig Jahren als unseriös angesehen wurde. Noch heute steht Abramo fest zu seinem Club. Und die Fans haben Spaß – im Gegensatz zu uns.
    .
    Eine finanzielle Konsolidierung ist für einen Club, der in einem so harten Wettbewerb steht wie der HSV, kaum planbar. Der HSV ist kein Industrieunternehmen und auch keine Bank! Der HSV ist Event.
    .

    Wie Lars49 schon schrieb, ist dauerhafter sportlicher Erfolg nötig, um sich finanziell zu konsolidieren. Wer soll in diesem Wettbewerbsumfeld sportlichen Erfolg mit wenig Mitteln garantieren.
    Da sind Zufall, Glück und Pech (Pfosten, Latte, Schiedsrichterentscheidungen, Verletzungen usw. – ihr alle kennt die Unwägbarkeiten in einer Bundesligasaison) doch viel zu einflussreich.
    .
    Ich glaube wirklich, dass der HSV ohne Großinvestition nicht vom Fleck kommen wird und wir auch noch in fünf Jahren über Relegationsgegner, Bilanzen, Finanzen und Abhängigkeiten diskutieren werden (hoffentlich nicht über Zweitliga-Gegner).
    Unter den gegebenen Umständen ist es einfach kaum möglich, sich wieder zu einem Titelkandidaten oder CL-Anwärter zu entwickeln.
    .

    Mag sein, dass die Mehrheit hier in diesem Blog damit zufrieden wäre, sich immer irgendwo in der Mitte der Tabelle oder auch weiter unten zu bewegen. Hauptsache die Finanzen stimmen und wir sind unabhängig.
    .
    Einen Großteil der Fans interessiert das aber schlichtweg nicht. Die wollen keine tolle Bilanz und Unabhängigkeit von Investoren, sondern einfach nur geilen Fussball in unserer schönen Arena.
    Das gilt vor allem für die jüngeren und mittelalten Fans.
    Und das wiederum geht nur mit einem ungeschminkten Bekenntnis zum Kapitalismus und der vollständigen Öffnung für Investoren. Alles andere ist Nostalgie.
    .
    .
    zur fehlenden Nationalmannschaftsklausel für Demirbay:
    .

    Ich kann den Wind, der hier gemacht wird, nicht nachvollziehen. Vielleicht hätte man da besser verhandeln können. Kann ich auch nicht so genau beurteilen.
    Aber es hier als Super-GAU hinzustellen, ist doch arg daneben.

  26. common sense sagt:

    Blauringkrake – 15.06.2017 – 19:25 h
    wie immer ein mega Statement, kaum zu toppen!!!

  27. common sense sagt:

    TO WHOM IT MAY CONCERN

    Dieses permanente Bashing gegen Reinhard 1954 wird zunehmend langweiliger, zumal uns diverse User bekannt sind, welche dessen Statements immer wieder gern lesen.

  28. Eisenwilli sagt:

    Scholle,
    ist es nicht so, dass es von allen HSV-Verantwortlichen schon vor der Winterpause der vergangenen Saison ein klares Bekenntnis FÜR Gisdol gab und nahezu alles unternommen wurde, um seine Alarmmeldungen ernst zu nehmen und zu erfüllen? Man komplett und einheitlich hinter und zu ihm stand. Und weiter, dass es intensive Neustartgespräche gab mit Bruchhagen, Todt, Gisdol und Kühne, um einen klaren Weg für die neue Saison zu erarbeiten festzulegen. Quasi der Marshallplan entwickelt wurde. Mit Spielsystem und: Alles unter Gisdols Leitung. Eine Philosophie. Denn Gisdol hatte unmissverständlich gesagt, wie sehr ihn die Situation an den Nerven gezerrt hatte und er keinesfalls ein solches Drama ein zweites Mal erleben will mit dem HSV.
    .
    Dass jetzt irgendwelche Räte und Kontrolleure aus den Kellern krabbeln und angeblich alles verhindern wollen, ist für mich ein Unding, Irrwitz und Posse, wie sie nur der HSV schreiben kann. Denn eines muss doch allen klar sein: Es muss das oberste Anliegen sein, dass der HSV ein Abwehrwollwerk installiert, dass angehalten sein sollte, 50% der Gegentore der abgelaufenen Spielzeiten zu verhindern. Mit den Winterneuzugängen Mavraj und Papadopoulos klappte es – bis auf der Bayernspiel – recht ordentlich. 70 % der Investitionen in diesen Kernbereich fließen lassen. Abwehrbollwerk errichten. Mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Dreier- oder Viererkette plus zwei Sechser. (Das Hoffenheimsystem, dass Löw während des Confed Cups auch ausprobieren und spielen lässt) Dazu den einen spielintelligenten, genialen 10er. Mehr braucht es nicht. Alle anderen Positionen kann der HSV abdecken und den Weg gehen, aus den eigenen Reihen aufzufüllen mit all den Arps und Jattas die wir bereits haben.
    .
    Wie man 10 Millionen Euro Gehälter einsparen will ist mir ein Rätsel. Womöglich sollte sich Kühnes Engagement auch dahingehend ausweiten.
    Der Abstieg ist in erster Linie dadurch verhindert worden, weil Mavraj und Papa Stabilität in die Defensive gebracht haben. Nichts anderes. Und genau das ist der Weg! Hier muss der Grundstein der Kompaktheit und Homogenität gelegt werden. Unbedingt.
    Aller weitere wie agressives Gegenpressing, Balleroberung und gnadenlose, schneller Konter mit Torabschluss wird Gisdol hinbekommen.
    .
    Tatsächlich würde ich Santos und Walace behalten und ihnen weiter Selbstvertrauen einflößen. Oder aber auf jeden Fall darauf zu vertrauen, dass in der oben angesprochenen Elefantenrunde die Dinge klar erkannt und benannt worden sind.
    Wenn Bayer Leverkusen weiterhin so herumzickt wegen Papa würde ich als HSV klarstellen, dass die Werkself niemals mehr auch nur einen HSV Profi erwerben wird, egal wieviel sie auch bieten, denn grad die Rheinländer bedienen sich doch ständig und gern im Hamburger Supermarkt. Es sollte irgendwie – auch im Profigeschäft – so etwas wie ein Nehmen und Geben geben.

  29. Reiner Petri sagt:

    Guten Morgen aus Sachsen.
    Um das Sommerloch zu füllen: Ich stimme Eisenwilli zu.
    Eigene Talente und davon gibt es genug im HSV und die Abwehr verstärken.
    Warten bis Angebote kommen für teure Spieler und zuschlagen.
    Die B-Zeitung muss ihre Seiten auch füllen und oftmals steht dort halt auch nicht gerade die Wahrheit geschrieben.
    Der Wirbel um die Neuverpflichtungen oder eben die Nichtverpflichtungen ist künstlich erzeugt.
    Alle sind noch in Urlaub. Wood ist erst jetzt nach seinen Länderspieleinsätzen auf Hawaii oder wo auch immer, die meisten twittern von ihren Stränden aus.
    Bei den Transferbestätigungen der vergangenen Wochen waren eigentlich für uns auch keine Spieler dabei, die ich unbedingt als passend für den HSV einschätze. Papa wird sicher ein Kraftakt und erst im August eingetütet. Ich könnte mir noch vorstellen, dass wir Spieler ausleihen werden. Gnabry geht zu Bayern und wird sofort wieder verliehen. Alles erscheint möglich. Ich schätze Todt und Co. so ein, dass endlich mal ruhig gearbeitet wird. Was dem HSV gut tut, alle vergangenen Aktivitäten erschienen doch recht überzogen unüberlegt. Unsere Brasilianer werden sich entwickeln. Wenn nun endlich die Temperaturen steigen können die sich diese Saison eingewöhnen und vielleicht gelingt es Walace sich wirklich auch als Spielkoordinator zu präsentieren. Auf keinen Fall würde ich ihn jetzt abgeben.
    Mir ist nicht bange um den HSV!

  30. scorpion sagt:

    .
    Jupp Koitka sagt:
    15. Juni 2017 um 23:56
    .
    Guter Kommentar zur Geisterstunde. 🙂
    .
    Die sehr vereinfachte Frage die an die Fans zu stellen ist, ist doch die:
    „Wollt Ihr die Meisterschale oder eine ausgeglichene Bilanz?“
    .
    Alles andere sind doch Überbleibsel verklärter Fußballromantik für die sich der FC Falke als Auffangbecken bestens eignet …
    .
    Die Aussage von dem bisher letzten erfolgreichen, wenn auch in einigen Punkten grenzwertigen Vorstandsvorsitzenden Bernd Hoffmann bringt es auf den Punkt.
    .
    Sinngemäß sagte er, „Ziel muss es sein sportlich erfolgreich zu sein, unter Vermeidung der Insolvenz“. Besser kann man die Situation eigentlich nicht beschreiben.
    .
    Dass alle Protagonisten nach ihm nur den Weg in die Insolvenz unter Vermeidung des sportlichen Erfolges beschritten haben, wird leider in der Retrospetive vermehrt verklärt dargestellt – wenn überhaupt.
    .
    Sie haben alle jahrelang ihre persönlichen Eitelkeiten, Intrigen und ihr operatives Unvermögen ausgelebt und letztlich den HSV als Kollateralschden hinterlassen.
    Dass sie teilweise dafür auch noch Millionenabfindungen gefordert und bekommen haben, war ihr persömliches Sahnehäubchen.
    .
    Die Aufarbeitung dieser Hinterlassenschaften der Herren mit der Raute im Herzen, macht die Aufgabe des aktuellen Vorstandes, des Aufsichtsrates und der sportlichen Führung nicht einfach und wir sollten ihnen einfach mal eine Zeit lang vertrauen.

  31. Kuddel sagt:

    Jupp Koitka sagt:
    15. Juni 2017 um 23:56
    .
    👍👍👍
    „Scheixx Ecken – aber ne geile Bilanz!“

  32. Helmut sagt:

    Guten Morgen

    mit dem letzten Satz von scorpion ist alles gesagt!

  33. SlideTackle sagt:

    Jupp Koitka sagt:
    15. Juni 2017 um 23:56
    ______________________
    Guter Kommentar! Es geht um den Sport und letztlich um den Erfolg. Und auch ein Mittelfeldplatz kann ein Erfolg sein, wenn man diesen z. B. mit vielen Talenten oder geringen finanziellen Mitteln erreicht hat.
    Mir bringen die Diskussionen um die – ich nenn es mal – Vereinspolitik auch keinen Spaß. Darum halte ich mich da meistens auch raus. Vieles kann ich auch nicht beurteilen. Und das betrifft wohl die meisten Fans. Ich bin HSV-Fan weil ich Fußball sehen möchte und ich drücke meinem Heimatverein die Daumen. Nicht mehr und nicht weniger.
    Der HSV sollte für seine Zielerreichung ein langfristiges Konzept erstellen, bzw. eigentlich schon lange erstellt haben. Das Ziel ist klar zu definieren und diesem alles unterzuordnen. Dabei sollte der Verein mehr nach München oder Dortmund schauen (ja ja Großmut und so), als nach Freiburg. Die Freiburger leisten eine tolle Arbeit, keine Frage. Dennoch wird dieser Verein allein schon aufgrund seiner Strahlkraft nie ein dauerhafter Vertreter in der EL/CL, geschweige denn Meisteranwärter sein. Die Top-Spieler wird es immer nach Madrid, Mailand, London, Paris, München und vielleicht irgenwann auch mal wieder nach Hamburg ziehen. Hoeneß sagte einmal in einem Interview, dass die Stadt Hamburg alles biete, um hier etwas Großes aufzubauen. Leider hat man es bis heute nicht geschafft. In unserem Verein wird seit Jahren nicht an einem Strang gezogen. Es wird offensichtlich nicht gut gearbeitet. Und darum kann ich – jetzt wird es doch noch vereinspolitisch – der momentanen Entscheidung des AR nichts abgewinnen. Klar, die finanzielle Not gibt es her, aber die ist ja erst entstanden, weil der AR seit vielen Jahren seine Arbeit nicht gemacht hat! Jetzt die (finanzielle) Notbremse zu ziehen, könnte den Verein um viele Jahre zurückwerfen. Ich meine, dazu ist es strategisch viel zu spät! Der HSV hat sich für dieses Investorenmodell entschieden, jetzt sollte er es auch konsequent fortsetzen. Zukünftige Gehälter niedriger ansetzen, gehaltstechnisch teure Spieler verkaufen oder Verträge auslaufen lassen, sind ja geeignet um langfristig (Stichwort: langfristiges Konzept) das gewünschte Gehaltniveau zu erreichen. Kurzfristig hilft dem Verein nur der sportliche Erfolg zur Werterhaltung und zum Abbau der Schulden (Stichwort: Mehreinnahmen). Daher bleibe ich bei meiner Meinung, dass der HSV schon jetzt um die guten Talente mitbieten soll, unabhängig ob teure Spieler abgegeben wurden. Parallel ist mit Kühne ein vernünftiges Konzept zu erarbeiten, wie investiert wird, wie mit Gehältern oder Schulden umgegangen wird.

  34. GV1977 sagt:

    Jupp Koitka haben die Mitternachtsgeister diesen Beitrag eingegeben ?
    Das glaub‘ ich gern – welch ein gruseliger Unfug. !
    Als ob es um „ungeschminktes Bekenntnis zum Kapitalismus“ ginge, oder darum, dass Großinvestoren werden sollten…
    Warum hat der HSV nur einen Investor, und warum geht’s seither nur noch steiler bergab ?
    Dafür ist die Kapitalismus-kritische Haltung verantwortlich ?
    Wem hier sollte die Bilanz wichtiger sein als schöner guter Fußball ?
    Quatsch !
    Die Bilanzen sind das RESULTAT falscher Großinvestitionen, falschen Handelns und schrecklichen Gebolzes, das den Namen Fußball nicht verdient !
    Der HSV ist quasi handlungsunfähig WEGEN dieses Investors und seiner Zuträger !
    Und das haben ein paar User hier und nebenan nicht übersehen können.
    .
    Das Fatale ist, dass es so wenige sind.

  35. SlideTackle sagt:

    GV1977 sagt:
    16. Juni 2017 um 08:55
    _______________________
    HSV+ wurde gewählt, weil es vorher schon sportlich nicht lief. Die Schulden wahren auch vor HSV+ schon enorm! Man sollte ein Modell – egal welches – nicht verteufeln, nur weil die handelnden Personen es schlecht oder sogar garnicht umgesetzt haben!
    Der HSV bzw. die Mitglieder haben sich für dieses Investorenmodell entschieden und nicht alle Vereine fahren schlecht damit. Nicht nur eine Minderheit hat erkannt, wie es um den jetzigen Verein zu stehen scheint. Es sind viele mehr, nur sie ziehen andere Schlüsse aus ihren Beobachtungen, als du es z. B. tust. Also bleib mal ganz sachte, ehe du hier andere Blogger als Nichtsblicker darstellst!

  36. SlideTackle sagt:

    *waren

  37. paulinski sagt:

    GV1977, pardon, aber das muss mal gesagt werden, Du bist m.E. ein richtig unangenehmer Klugscheixxer….Deine Besserwisserei und Dein angebliches Insiderwissen, so what! Warst natürlich in den nach außen etwas abgeschirmten Gesprächen der VV, etc. stets dabei. Wahrscheinlich konnten diese Deinen Ausführungen nicht folgen. Unmöglich, das geht doch nicht. Nun bist Du wieder bei uns und ziehst uns dafür die Ohren lang. Na denn!

  38. fm54 sagt:

    Lassoga u.A. müssen ihre fußballerische Leistung anbieten ( Training und eventuell im Spiel) , dafür bekommen sie ihr Gehalt.
    Wenn der HSV pleite ist, sind sie frei.
    Da aber der HSV anscheinend noch nicht pleite ist, gibt es keinen Grund auf einen Cent zu verzichten.
    Der HSV will ja sogar noch einkaufen. Vor jedem Einkauf sind aber die laufenden Verpflichtungen (Gehalt eben) zu erfüllen.
    Lassoga schont seine Knochen und startet nach Ablauf des HSV Vertrages durch.
    Er selbst hat auch keinerlei schlechtes Gewissen, da er sich selbst sowieso für die bessere Lösung im Sturm hält.
    Wenn Lassoga bei Bayern spielen würde, kämen zwischen 10- 20 Tore in der Saison mühelos raus.
    Das er nicht ins System passt, ist nicht sein Problem.
    ( Unvergessen die “ Erledigung“ von Gomez durch Mehmet Scholl durch einen einzigen Kommentar im Fernsehen.)
    Facit: es wäre besser gewesen, nach Vermeidung der Relegation, die Schnauze zu halten, die Mannschaft zu loben und einen intern festgelegten Plan in Ruhe zu folgen.
    Das HA schrieb vor Jahren: wenn der HSV einen Spieler verkaufen will … und brachte den Vergleich mit einem Gebrauchtwagenverkauf:
    Lange Zeit nicht mehr waschen, noch ein paar Beulen reintreten, Aschenbecher randvoll und mit dem Kommentar “ der machts eh nicht mehr lange“ anbieten.
    Es hat sich nichts geändert.

  39. Jupp Koitka sagt:

    @GV1977 um 8:55 Uhr:

    Kühne ist nur deshalb ein Problem, weil er nicht alleine schalten und walten kann.
    Der HSV-Chor hat zu viele unterschiedliche Stimmen, die alle gerne rausgehört werden wollen.
    So kann Kühne immer nur Flickschusterei betreiben, weil er entweder Rücksicht auf die uneinigen Gremien nehmen muss oder von diesen zurückgepfiffen wird.
    .
    Viele HSV-Köche verderben den Brei.
    Es wird in der Regel dort erfolgreich Fussball gespielt, wo EINER oder maximal zwei Leute das Sagen haben – und zwar über einen längeren Zeitraum. In unserer kapitalistischen Welt sind das die Geldgeber.
    .
    Der HSV gleicht doch eher einem Karnevalsverein, in dem jeder mal Prinz gewesen sein muss.
    Und wenn der Prinz Schwächen zeigt, neigt der hanseatische Kronprinz dazu, diese durch versteckte und gezielte Attacken auszunutzen.
    .
    Deshalb 100% Kühne👍.

  40. Dithm._Jung sagt:

    Ich habe das Gefühl, dass Beim HSV ein geplanter Abstieg inszeniert wird. Es wird uns härter treffen als 1860 München, und dafür benötigen wir noch nicht einmal einen Scheich.

  41. common sense sagt:

    Spielerische Qualität wird reduziert
    Sehr begrüßenswert, dass der Kommentar von Lars49 zu diesem Thema in der heutigen Ausgabe des HA als Leserbrief publiziert wurde.

  42. rrose sagt:

    Wood wird wohl gehen. Schade, dass an den 12 Mio. der Ex-Berater noch mitverdient. Es wird eine großartige Saison.

  43. jp sagt:

    Wenn LEV nicht massiv nachgibt, würde ich sofort Abstand von Papas Verpflichtung nehmen. Mir geht das Gebahren von Tante Käthe auch seit Jahren mächtig gegen den Strich. Abstiegskandidaten mitten in der entscheidenden Phase Spieler abspenstig zu machen ist das letzte. Denen gönne ich keinen Penny. Also Ersatz suchen und Bayer warten lassen. Papa selbst tut mir da etwas leid, aber was nützt es.

  44. Jupp Koitka sagt:

    nochmal GV1977 sagt:
    .

    16. Juni 2017 um 08:55

    „…Und das haben ein paar User hier und nebenan nicht übersehen können.
    .Das Fatale ist, dass es so wenige sind.“
    .
    .
    Warum sind es denn so wenige? Weil die anderen 74.500 HSVer so doof sind?
    .

    Ich würde mir darüber mal Gedanken machen, warum ihr so „outstanding“ seid.
    Es ist so ähnlich wie bei Michael Schanzes „Eins Zwei Oder Drei!“. Die wenigen, die sich für das falsche Feld entschieden hatten, durften keine Bälle einsacken…😉.
    .
    Nix für ungut, GV1977. Du bist bestimmt auch ein eingefleischter HSVer.

  45. Dithm._Jung sagt:

    ip, Tante Käthe kann ich seit dem Geistertor in Hoffenheim auch nicht mehr sehen. Er ist auf den Platz gerannt und hat Kiesling erzählt was er sagen soll. Natürlich mit der Hand vor dem Mund.

  46. kauz sagt:

    Moin,
    @jp:
    das mit dem „Spieler abspenstig machen“ hat schon der schmale Dauerschwätzer vor Jahren vorgemacht.
    Ich weiß nicht mehr wie der Junge hieß, aber es war die letzte Saison von Energie Cottbus in der Buli.
    In dieser Saison schwebten die Giftmischer auch iun Abstiegsgefahr und Calmund zog los
    mit jede Menge Kohle im Gepäck und kaufte den Cottbussern den besten Abwehrspieler weg. Gespielt hat der dann fast gar nicht in LEV, aber Cottbus ist am Ende abgestiegen und nicht Calmunds Zuckerpüppchen.
    So macht man das.

  47. Ulle sagt:

    paulinski sagt:
    16. Juni 2017 um 09:36
    GV1977, pardon, aber das muss mal gesagt werden, Du bist m.E. ein richtig unangenehmer Klugscheixxer….Deine Besserwisserei und Dein angebliches Insiderwissen, so what! Warst natürlich in den nach außen etwas abgeschirmten Gesprächen der VV, etc. stets dabei. Wahrscheinlich konnten diese Deinen Ausführungen nicht folgen. Unmöglich, das geht doch nicht. Nun bist Du wieder bei uns und ziehst uns dafür die Ohren lang. Na denn!
    >
    Sehr treffend beschrieben!
    Made my day 🤣
    Du hast nur vergessen, dass er auch Kirmespsychologe und Kaffesatzleser ist 😜

  48. HSV - Vossi sagt:

    Moin, moin

    Liebe HSV-hater, liebe Blockgenossen, liebe HSV-Realos und Fundamentalisten, liebe Pester, liebe Sprechpuppen und Über den Tellerrandgucker, liebe HSV-Hüpfer im Rosa Tütü….

    Beruhigt Euch……es ist Sommerloch….der Gelddealer hat uns doch weiter angefixt..wir steigen wieder auf..in die Bundesligaelite….nächstes Jahr wird ein Brett…aber eine geile Saison…..ganz sicher

    Nur der HSV

  49. HSV - Vossi sagt:

    …und ich mag die Vielzahl und das breite Fanspektrum der HSV Fans…..würde aber dem einen und anderen raten sich nur an wirklichen Fakten zu halten. Da wird ein Arp schon zum Stammspieler erhoben, wo man zwar hoffen kann, aber es trotzdem noch nicht weiss ob Bundesligatauglichkeit vorhanden ist. Bei dem anderen hat Gisdol nur 25 Spiel gecoacht…kann man so sehen. Der nächste pisst Bruchhagen und den AR an, wegen einer angeblichen Gehaltsbremse. Alles Vermutungen , auch in den Medien und sogenannten Boulevardblättern. Der nächste will wissen das Gisdol hinschmeisst, von mir aus gerne, aber wo sind die Indizien. Also gebe ich den Rat zu mehr Faktencheck.
    Eines steht doch fest, wir werden wohl definitiv 11 Mann zusammenkriegen und antreten. Wie wäre es denn mal mit Training und Verbesserung der Spieler, dann bräuchte man gar keine neuen.

    Nur der HSV

  50. HoffenSiegenVertrauen sagt:

    Jupp Koitka, 23:56

    Eine finanzielle Konsolidierung ist für einen Club, der in einem so harten Wettbewerb steht wie der HSV, kaum planbar. Der HSV ist kein Industrieunternehmen und auch keine Bank! Der HSV ist Event.
    .
    Wie Lars49 schon schrieb, ist dauerhafter sportlicher Erfolg nötig, um sich finanziell zu konsolidieren. Wer soll in diesem Wettbewerbsumfeld sportlichen Erfolg mit wenig Mitteln garantieren.
    Da sind Zufall, Glück und Pech (Pfosten, Latte, Schiedsrichterentscheidungen, Verletzungen usw. – ihr alle kennt die Unwägbarkeiten in einer Bundesligasaison) doch viel zu einflussreich.
    .
    100% Zustimmung
    .
    Finde es auch immer wieder belustigend wenn hier die Vergleiche zu anderen Wirtschaftsunternehmen gezogen werden.
    .
    Apropos, “ mr-haus“
    .
    Wenn Sie schon mal dabei sind eine Schadenersatzklage gegen Herrn DB zu fordern, machen Sie doch gleich ein paar schreiben mehr zurecht und schicken diese an die Unternehmen VW, Daimler, Deutsche Bank usw .

  51. Zu gut für die Mannschaft sagt:

    Bild meldet, der FC aus Köln sei an „unserem“ Österreicher dran:
    http://www.bild.de/sport/fussball/michael-gregoritsch/hsv-oesi-soll-kommen-52207928.bild.html?utm_source=dlvr.it&utm_medium=twitter
    Stöger ist ja auch aus Österreich, könnte als Duo bei denen passen.
    .
    Beim HSV wären dann Wood, Waldschmidt und Lasogga für die Spitze übrig. Sollte reichen, aber dann wäre es doch ganz gut, wenn Wood bleiben würde, oder?

  52. JU aus Qu sagt:

    moin all,

    @Jupp Koitka,

    leider etwas zu kurz gesprungen.
    In meinem DK Umfeld wird sich schon über das seit Jahren anhaltende Dilemma unterhalten, auch, wenn auch nebensächlich über Bilanzen.
    Vor allem aber über die seit AG Einführung katastrophalen Leistungen der Spieler, für die einmal das Trainerteam tuständig, wie über die noch schlechtere/überteuerte Kaderzusammenstellung und die dafür Verantwortlichen.
    Wenn dann diese DK Inhaber aus Frust wegen Minderleistungen weg bleiben, aber vorher ihren teuren Obulus dafür entrichtet haben, sie daraufhin vom Vorstand in Zusammenarbeit mit dem SC!!!!!!!!!!!!! „entmündig“ werden, dann ist es ein weiteres Stück aus dem Tollhaus, man aber fleißig die Pyrostrafen ohne“Gegenwehr“ bezahlt.
    Hier stimmt schon lange die Verhältnismäßigkeit nicht mehr.
    Wenn du dann den Vergleich mit Chelsea heranziehst, dann verwechselst Du Äpfel mit Birnen, das ist so als wenn KMK mit Badelatschen ins Büro käme und Abramowitsch Schuhe by Hand made.
    Das Problem bleibt weiterhin, wie bopsi einst zum Besten gab, egal ob e.V. oder AG, es kommt immer auf die richtigen Führungskräfte drauf an und da waren beim HSV die letzten Jahre nur blutige Amateure am Werk, das Ergebnis lässt sich leider nicht verleugnen.

  53. dead-alive sagt:

    @ HSV – Vossi um 10:44.
    .
    Fakten-Check? Ganz gern! Training vs. Verbesserung der Spieler. Nur ein Beispiel:
    .
    Kostic wird für 14 Mio. als LOM verpflichtet. LOM müssen auch mal flanken. Kostic kann nicht so gut flanken, was wenig hilfreich ist. Also muss das trainiert werden. Dazu wurde das Trainerteam verpflichtet. Hatte 29 Spieltage, also sehr viele Monate Zeit, dies individuell und im Mannschaftstraining dem Kostic zu vermitteln. Ergebnis am Saisonende: Eine (!) gute Flanke im letzten Spiel. Kostic kann also immer noch nicht so gut flanken. Das „Konzept“ des Trainerteams, welches Spieler verbessern soll, hat also nicht funktioniert. Check!
    .
    Es ist hier ja verpönt, zu spekulieren, woran es lag, weil man als Außenstehender weder die Expertise hat noch Interna kennt. Also verzichtet man auf laienhafte Interpretationen und geht davon aus, dass die verantwortlichen Profis schon wissen, was sie tun. Check!
    .
    Dennoch erlaube ich mir die Frage: Wurde jemals ein entsprechendes Einzeltraining mit dem Spieler Kostic durchgeführt? Falls nein, wie kann das sein? Falls ja, wie kann das Ergebnis so schlecht sein?
    .
    Da es darauf keine seriöse Antwort geben kann, ohne die verantwortlichen Profis zu beschädigen, vertritt der gemeine Hüpfer gern folgende Sichtweise: Der kommt noch! Und diese eine Flanke hat doch gereicht. 14 Mio. Investment gegen den Abstieg haben sich gelohnt. Ein Abstieg wäre viel teurer geworden. Check!
    .
    Und dann wundert man sich, warum es beim HSV „nicht so gut läuft“ und sich der Verein permanent der Lächerlichkeit preisgibt.
    .
    Hüpf hüpf. Es wird eine geile Saison.

  54. Dehn sagt:

    @Scholle (aus dem Blog:)
    „Wie kann man als erfahrener Journalist so naiv sein, die Abhängigkeit Kühnes als nicht mehr abzuwendende Tatsache deklarieren und diesem nun alle Macht in die Hand geben zu wollen? Ist der Verein einem nichts mehr wert? Wie tief muss man sinken, um so zu denken.

    Eine sehr gute Frage, die ich leider nicht beantworten kann. Zumal ich nur den Moment beschreibe, wie er ist. Und der lässt den HSV nicht selbständig handeln. Im Gegenteil, man muss weiter sparen, um wieder handeln zu können und ist daher – auch mit Kühnes Hilfe – auf die man aktuell schlichtweg angewiesen ist. Sollte dieser den Stöpsel ziehen, wäre der HSV als Bundesliga-Urgestein (wenn überhaupt noch) nur noch sehr schwer zu retten. Kann man sich anders schönmalen hoffen – es ist aber (ohne anderen Geldgeber) so.“
    ———
    Ich glaube nicht, dass Kühne noch „den Stöpsel ziehen“ kann. Er hängt viel zu sehr selbst mit in dem Desaster. Und er hat es – nicht zuletzt durch die fette finanzielle Spritze beim zweiten VdV – Transfer eingeleitet und verursacht. Selbst für den Fall seines Ablebens wird er eine fürsorgliche juristische Formulierung gefunden haben, die von der Seite seines Vermögens den wirtschaftlichen Absturz des HSV ausbremsen könnte.

  55. JU aus Qu sagt:

    @cs

    ich weiß nicht welche Version das HA jetzt von Lars 49 veröffentlicht hat, bin im Moment etwas weg vom „Schuss“. Aber wie feige ist man beim HA etwas zu bringen, was im Grunde nur gegen die jetzige Führung geht, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist und nicht schon vorher von Reinhard, als er allen den Spiegel vorgehalten hat, was aber keiner hören / lesen wollte, weil das die Realtät war, nicht was jetzt zu beanstanden ist zu machen wäre, weil es im Moment einzig und allein darum geht, den Scherbenhaufen nicht größer werden zu lassen.
    Das Erbe was jetzt zu bearbeiten ist ist schwer genug, wogegen Lars 49 jetzt das beanstandet, fordert was Didi und Co vorher mit großen Füßen getreten haben.
    Das Baby von Didi liegt seit langem anonym in der Babyklappe und keiner weiß es wirklich anzunehmen, weil das Aufwachsen, Erziehung sich keiner wirklich zutraut, weil das Kind von Anfang an „verkorkst“ ist.

  56. r0n sagt:

    Vielleicht ist der HSV einfach viel genialer als wir alle dachten….
    Wir lassen schön die Vereine sich mit teuren Spielern zupflastern….und wir holen uns einfach den Torschützenkönig vom ConfedCup! Scouten vom Sofa aus, dann muss da auch keiner hinfahren und sich junge Talente angucken……
    Moment mal….die spielen ja eh nicht 🙂
    Wenn ich lese das Arp von Real umworben wird und der bei uns nicht mal n ernsthaftes Thema ist…..junge junge junge

  57. Reto Cahn sagt:

    @ mr-haus sagt 15. Juni 2017 um 22:14
    .
    „… ich lasse mich mit Nichten …“
    .
    Nein, wirklich, das geht gar nicht.
    Man darf nicht immer alles den Frauen anlasten! Schon gar nicht im Fußball!
    .
    Aber mal so nebenbei:
    Wie (NICHT wie hoch) ist der Schaden denn bezifferbar, dessen Ersatz du dann in weiteren Klage auf Leistung einklagen willst?

  58. Rautenliebe sagt:

    Von vielen werden hier immer „zusätzliche strategische Partner“ gefordert. Die wird es in der jetzigen Konstellation nicht geben und das wäre wahrscheinlich auch gar nicht sinnvoll.
    Warum nicht? Man stelle sich ein gestandenes Unternehmen vor, welches grundsätzlich aus welchen Gründen auch immer Interesse an einer Zusammenarbeit hätte. Welche Grundmotivation könnte ein solches Unternehmen haben? Welchen Output verspricht sich ein solches Unternehmen von einem Engagement?
    Die romantische Vorstellung, dass da erfolgreiche Unternehmer sitzen, die nur darauf warten aquiriert zu werden ist naiv. Es ist vor allem die glaubwürdige Darstellung einer Win-Win-Situation, die einen Geldgeber motivieren könnte.
    Diese Darstellung kann beim HSV nicht gelingen. Das mache ich noch nicht einmal an der derzeitigen sportlichen Situation fest, sondern vielmehr an den Internas.
    Teil eines Insolvenz-Szenarios zu sein, gleich welcher Art, ist für ein Unternehmen Gift. Egal ob es für das eigene Unternehmen substanziell ist oder nicht.
    Des weiteren wird kein in seinem Bereich erfolgreicher Unternehmer Geld in die Hand nehmen um beim Krisen-HSV Junior- oder auch Babypartner zu werden. Nichts Anderes wäre bei dem übermächtigen Engagement bzw. Einfluss von Kühne möglich.
    Warum ich deshalb auch nicht böse bin, dass es keine weiteren „strategischen Partner“ gibt – es sei denn echte Großinvestoren, die auf Augenhöhe agieren können?
    Weil ich weitere Graben- und Machtkämpfe befürchte, bei dem die AG selber nur staunend zuschauen könnte, weil ihr längst nicht mehr die Macht oder auch Kraft gegeben ist in einem solchen Szenario gegenzusteuern.
    So gesehen bleibt dem HSV eigentlich nur die Alternative sich entweder komplett von Kühne zu lösen (was alleine aufgrund der verkauften Anteile nicht geht), oder mit der Tatsache zu leben, dass es keine weiteren größeren Engagements geben wird.
    Da bereits ein Groß-Anteilseigner da ist, geht es nur darum ihm als gestandenem Unternehmer den wirtschaftlichen Weg zur Sonne aufzuzeigen, oder radikal und sofort den Stecker zu ziehen.
    Mit dem Weg zur Sonne meine ich nicht eine Großinvestition in Spieler, sondern eine Konsolidierung des Haushalts.
    Ich pers. glaube, dass die Klasse in der kommenden Saison mit wenigen gezielten Verbesserungen gehalten werden kann – und nur darum geht es im Moment / die Zeit bis zum Ende der komplett wahnsinnigen Verträge einzelner Spieler zu überleben.
    Danach – und wirklich auch erst dann, kann ein echter Neuaufbau stattfinden.

  59. henne1887 sagt:

    Bei einigen Bloggern scheint es ein riesiges Vakuum in der Schaltzentrale zwischen den Schultern zu geben. Anders sind die Aussagen von Jupp, Slide & Co. wohl nicht zu deuten. 3 Jahre nach der Ausgliederung gibt es anscheind jede Menge Rosarot gekleidette Hüpfer die das Modell HSV+ immer noch nicht verstehen -> alle Achtung!
    .
    Es tut mir in der Seele weh so’ne gequirlte Scheixxe zu lesen. HSV+ war eben gerade nicht das Modell Abramowitsch, Kühne & Co. Es war eine rieseige Chance für den Club und die Stadt Hamburg doch leider haben die damaligen Verantwortlichen das Modell HSV+ mißbraucht und die Grundsätze von HSV+ mit Füßen getreten. Der Aufsichtsrat hat mit offenen Augen zugeschaut und das „lustige Millionenverbrennen“ von Didi & Co. abgenickt!
    .
    ENDLICH tut des Aufsichtsrat das, wofür er bezahlt wird!!!
    .
    .
    .
    aus + wurde –

  60. Rautenliebe sagt:

    @henne1887

    Wichtig ist bei jeder Betrachtung „Vergangenheit-Gegenwart-Futur“ sorgsam zu trennen.
    Was mal eine Chance war, ist es mittlerweile evtl. nicht mehr.
    Ist das Schade – ganz klar!
    War es absehbar? Wahrscheinlich.
    Haben die Protagonisten einen schlechten Job gemacht? Bestimmt!
    Man kann aber nun die gewaltigen Fehler der letzten 3 Jahre nicht in wenigen Monaten korrigieren, bei derart verfahrenen Situationen bedarf es schon einer längerfristigen Strategie.
    Von Vollgas direkt zur Vollbremsung ist weder ökonomisch noch ungefährlich….

  61. AD1979 sagt:

    Die Ausgliederung ist gescheitert, weil es ihren Protagonisten nicht gelungen ist, die besten Männer für Stab und Spielerkader zu verpflichten. Nun wittern diejenigen Morgenluft, denen die ganze Richtung seit Frühjahr 2014 nicht gepasst hat. Doch sie sollten sich nicht täuschen: Angesichts der finanziellen Situation existieren nur die Alternativen 1. Aus der Krise herauszuwachsen (wie es der BvB vor 10 Jahren geschafft hat) oder 2. Bankrotterklärung und Neuanfang in der Amateurliga.

  62. Halphy sagt:

    Scholle,

    ich halte die Diskussion über das „Bestreben nach Konsolidierung und verantwortungsbewussterem Umgang mit Transferausgaben“ für zu wenig differenziert, denn ein ökonomisches Gesundschrumpfen, wie bei finanziell angeschlagenen Unternehmen üblich, funktioniert im Fussball nicht. Denn Abstieg und Neuaufbau in Liga 2 ist nun mal keine Option! Deshalb betrachte ich die Ernennung des Technokraten Andreas Peters zum Aufsichtsratsvorsitzender auch sehr kritisch.

    Es ist der falsche Zeitpunkt für eine Konsolidierung. Das macht bestenfalls in homöopathischen Dosen Sinn und muss warten, bis eine Mannschaft auf dem Platz steht, die wenigstens stabil genug ist, nichts mit dem Abstieg zu tun zu bekommen. Somit hast Du vollkommen recht, Scholle, wenn Du anregst, man solle jetzt einmal richtig zuschlagen und 3-4 Spieler holen, die den Unterschied machen.

    Vereinfacht ausgedrückt: Was wir jetzt brauchen ist nicht Konsolidierung, sondern Verantwortliche mit sportlicher Kompetenz! Der Kauf von Spielern bedeutet nicht zwangsläufig Neuverschuldung, sondern zunächst mal Investition. Gute Investitionen führen zu Wertsteigerungen und Veräußerungsgewinnen. Das war nur unter Beiersdorfer nicht gegeben.

    Wenn es gelingt durch die Verpflichtung einiger Schlüsselspieler das sportliche Niveau zu steigern, steigt auch die Leistung der (vielen) Spieler, die nicht ihr volles Potenzial abrufen. Und das steigert deren Marktwert und die Anfragen für Spieler, mit denen Gisdol nicht mehr plant.

    Ich empfinde das Gejammer über Kühne als ermüdend. Ja, der HSV ist (heute!) komplett abhängig von Kühne. Das ist aber nicht Kühnes Schuld, sondern die überforderter Funktionäre, allen voran Otto Rieckhoff und seiner HSV Plus Seilschaft, die die Rückkehr von Beiersdorfer nicht nur zu verantworten, sondern auch durchgesetzt haben. Wäre es nach Kühne gegangen und auch das sagt eine Menge über seinen Einfluss zum Zeitpunkt der Ausgliederung aus, wäre Magath VV geworden. Die Abhängigkeit von Kühne heute, ist ein Resultat Beiersdorfers Inkompetenz. Versucht euch einfach mal vorzustellen (oder vielleicht auch lieber nicht 😉 ), man hätte die sportliche Verantwortung und rund 100 Millionen Euro einem übertragen mit der Kompetenz eines Ralf Rangnick. Der HSV würde international spielen und den doppelten Umsatz erwirtschaften. Keiner würde von einer Abhängigkeit von Kühne reden. Das Einzige was man Kühne möglicherweise vorhalten kann, aber das ist reine Spekulation meinerseits und wenn Du Scholle es weisst, wirst Du es vermutlich nicht öffentlich sagen. Möglicherweise hat Kühne seine schützende Hand über Beiersdorfer gehalten und somit eine frühere Trennung verhindert. Da kann das immer wiederkehrende, vor allem wenn undifferenzierte und somit unsinnige Argument der Kontinuität eine Rolle gespielt haben. Kontinuität ist immer nur dann gut, wenn etwas funktioniert. Außerdem hat Kontinuität auch eine Schattenseite und da bin auch schon wieder bei unseren diversen Aufsichtsräten. Die Schattenseite von Kontinuität ist Verkrustung.

    Es gibt nur einen Weg, aus der Abhängigkeit von Kühne herauszukommen. Sportlicher Erfolg!

    Es ist genau wie Du schreibst, Scholle. Es fehlt ein Visionär, jemand mit klarem Plan. Das Beiersdorfer ein Fehlbesetzung war, wäre leicht erkennbar gewesen, wenn man analytisch und frei von Emotionen ein Anforderungprofil erstellt hätte. Bei einem derartigen „Casting“ hätte Beiersdorfer nicht mal die erste Runde überstanden. Und es geht mir dabei gar nicht um Beiersdorfs schwache Außendarstellung. Wir sollten nicht vergessen, dass er in den letzten 3 Sommertransferperioden, zwei Mal auch Sportchef war. Und zwar in den beiden Jahren, in denen wir fast abgestiegen wären.

    Wie wenig sachlich die „Didi-Jünger“ waren, läßt sich leicht herleiten. Nach seinem Ausscheiden 2009, hat Beiersdorfer nichts mehr auf die Reihe bekommen. Ich frage mich, warum sich nicht andere Bundesligavereine um diesen großartigen Sportchef gerissen haben. Irgendwann durfte er bei RB Salzburg das „Mädchen für alles“ spielen, was er einzig und allein seinem Busenfreund Huub Stevens zu verdanken hatte. Als er dann als Vorstandsvorsitzender von RB Leipzig endlich eine klar umrissene Aufgabe mit der Zielsetzung bekam, RB mit mehr als ausreichend Kapital im Rücken, von der 4. in die 3. Liga zu führen, hat er versagt und wurde entlassen. Einem russischen Oligarchen, der sich einen Verein hält und bekanntlich seine eigenen Vorstellungen hat, „die Aktentasche zu tragen“, ist auch kein erwähnenswertes Kriterium. Nur einmal stand Beiersdorfer kurz vor einem Engagement bei einem Bundesligisten. Ich glaube es war der 1. FC Köln. Doch dann schlug die Stunde der Rache von Klopp für Beiersdorfers damalige Schmutzkampagne. Nachdem sich Klopp kurz öffentlich zu Wort gemeldet hatte, war das Thema (Köln?) erledigt.

    Im Übrigen halte ich die Glorifizierung von Beiersdorfers erster Amtszeit für überzogen. Ja, er hat einige sehr gute Spieler verpflichtet. Wenn man aber berücksichtigt, dass der HSV seinerzeit einer der 15-20 (Bundesliga 2. oder 3.) umsatzstärksten Vereine in Europa war, was eher Hoffmann zuzuschreiben ist und bedenkt, dass wir uns nur einmal für die Champions League qualifiziert haben und in der Vorrunde untergegangen sind, fällt die Beurteilung von Beiersdorfer schon ganz anders aus.

    Ganz gleich was in den nächsten Wochen passiert. Der Fokus muss in erster Linie auf den sportlichen Erfolg und nicht die Konsolidierung ausgerichtet sein. Die Frage, welche sich somit stellt, sind Gisdol und Todt dazu in der Lage und wer bei den HSV Verantwortlichen, will das überhaupt beurteilen. Das Eis ist dünn. Wenn nicht diesen Sommer alles richtig gemacht wird, gehen wir unter.

  63. paulinski sagt:

    So isses! und nich anners, Halphy!

  64. dead-alive sagt:

    @ Rautenliebe um 13:13: Klingt sehr vernünftig, was Du schreibst. Aber was allein lässt Dich glauben, dass es bei den jetzt Verantwortlichen diese längerfristige Strategie gibt?
    .
    Ich kann leider überhaupt keine Indizien dafür erkennen, außer dem Totschlagargument, positiv zu denken. Und zu hoffen, dass es besser wird. Und das Sommerloch abzuwarten. Und sich dann am ersten Trainingslager mit Zug drin zu ergötzen.
    .
    Viele sagen ja, der Aufsichtsrat mache endlich seinen Job, verhindert eine Fortsetzung des Geldverbrennens. Der Konzepttrainer muss sich von der unmenschlichen Belastung erholen und Sportdirektor ist ein Herr Todt. Bruchhagen reagiert nichtssagend auf ein Statement aus der verbotenen Zone, der Faktor Kühne liegt weiterhin brach und die Medien versagen wie immer. Wie steht es eigentlich um die Kompetenz der Verantwortlichen?
    .
    Hast Du was im Angebot?

  65. common sense sagt:

    JU aus Qu – 16.06.2017 – 12:30 h
    Danke für Deine Stellungnahme.
    Unabhängig davon bewerte ich es als positiv, dass der Kommentar des in der Tat gestandenen HSV Experten Lars49 durch die Veröffentlichung seines Leserbriefes in einer auflagestarken, seriösen Tageszeitung nun einem größeren Leserkreis zugänglich gemacht wird.
    BTW, überhaupt nicht nachvollziehen kann ich die häufig negativen Kritiken zu Deinen fast immer interessanten Fachbeiträgen hier im Blog – gut, dass Du darauf stets eine passende Antwort parat hast.

  66. waldo sagt:

    Hallo Scholle – Aus meinem Blickwinkel wird der aktuelle Kader – auch wenn man die Abgänge berücksichtigt – gewaltig unterschätzt.

    Die Abstiegsgefahr der letzten Saison war doch vor allem begründet, weil die Hinrunde so jämmerlich gelaufen ist. Zu Saisonanfang waren noch alle Experten der Ansicht, dass mit den sinnvollen Verstärkungen der HSV mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird und das ein einstelliger Tabellenplatz im Rahmen des Möglichen ist.

    Wenn man allein die Rückrundentabelle mit Platz 7 zu Grunde legt, muss man sagen, dass es Gisdol und der Mannschaft gelungen ist, trotz der nicht zu unterschätzenden Abstiegsangst eine sehr gute Rückrunde zu absolvieren. Warum ist die Hinrunde der letzten Saison so schlecht gelaufen? Rein statistisch gesehen waren die ersten 10 Spieltage der Hinrunde unter Bruno Labbadia doch nur eine Fortsetzung der schlechten Rückrunde der Saison 2015/16. Statistisch gesehen war der HSV 2016 die Bundesligamannschaft, die sich die wenigsten Chancen herausgespielt hatten. Diesen schon in der Rückrunde 2016 erkennbaren Trend hat man sich aber mit dem Tabellenplatz 10 schöngeredet. Leider muss man attestieren, dass es Labbadia nicht gelungen ist bzw. er nicht gewollt hat, sich taktisch dem Kader der letzten Saison auszurichten.

    Gisdol ist es im Gegensatz zu Labbadia gelungen, das Potential aus dem Kader auszuschöpfen. Die bisherigen Abgänge sind aus meinem Blickwinkel verkraftbar. Wenn dann noch ein paar sinnvolle Ergänzungen dazukommen, dürfen wir uns, wenn der Trend der Rückrunde der vorigen Saison (wie gesagt mit Platz 7) auf eine hoffentlich wesentliche entspanntere neue Saison freuen. Mehr dürfen wir aber – bei Berücksichtigung der offensichtlichen Defizite im Spielaufbau et.c – auch nicht erwarten.

    Ich bin deshalb nicht so ganz pessimistisch und bin unter der Voraussetzung, dass die Entscheidungsträger (Bruchhagen, Todt, Gisdol) zusammenhalten und gemeinsame Lösungen finden, noch guter Hoffnung. Beste Grüße Waldo

  67. dead-alive sagt:

    Halphy sagt am 16. Juni 2017 um 13:24:
    .
    Dank und Respekt für diesen Beitrag!

  68. dead-alive sagt:

    @ waldo: „… die ersten 10 Spieltage der Hinrunde unter Bruno Labbadia…“.
    .
    Werde ich nie begreifen, aber ist ja auch egal.

  69. Blogfan sagt:

    dead-alive sagt:
    16. Juni 2017 um 12:08

    …viell. ist es dir ja entgangen, aber der Cheftrainer selber hat sich öffentlich dazu geäußert und zwar dahingehend, dass er “ kein Flankenspiel mag “ und die Lösungen über außen spielerisch erzielt werden sollen/müssen.
    .
    Flankenspiel ist doch sowas von out und somit auch das Trainieren von „timing am Kopfballpendel „. Uns Uwe und auch Hotte haben unzählige Stunden für Nichts trainiert.
    Deren Kopballtreffen waren alle reiner Zufall so wie heutzutage die Passquote im HSV Spiel.
    .
    Einzeltraining NACH der normalen Trainingszeit ist auf Grund privater Termine nicht mehr machbar.

  70. Ruediger sagt:

    Laut Sport1 und Kicker soll es in die heiße Phase im Poker um Pollersbeck gehen. Man will wohl verhindern, dass er beim Turnier Aufmerksamkeit erregt 😅😅Bis Sonntag könne etwas zu vermelden sein.Ich bin ja mal gespannt

  71. Der Meller sagt:

    Super, dann hätten wir einen Torwart, obwohl wir kein Geld haben, den wir nicht brauchen. Hurra. Läuft.

  72. pwehsv sagt:

    @Jupp Koitka sagt:
    15. Juni 2017 um 23:56
    .
    Treffender könnte man die Hüpfer-Mentalität kaum umschreiben. Vlt. noch anmerken, daß selbst die Ligazugehörigkeit dabei sekundär ist.
    Dann sollte man sich unter Umständen einen Blog suchen, in dem der Realistenanteil niedriger ist. Ich selbst war vor 5 Jahren auch noch enthusiastischer, wenn es um den Verein ging. Die Konzeptlosigkeit hat mir die Augen geöffnet.
    Und ja, ein Proficlub ist ein Unternehmen (auch wenn das nicht jeder so sieht), mit dreistelligen Millionenumsätzen.
    .
    @Jupp Koitka sagt:
    16. Juni 2017 um 09:52
    .
    Mit Didi und KG hatte er nach der Ausgliederung doch die nötigen Personen ganz oben sitzen, mit denen er ein ganzheitliches Übernehmen unter seiner Philosophie hätte finanzieren können. Somit wären von vorneherein klare Fakten vorhanden gewesen und es hätte die Reparaturdarlehen nicht gebraucht.
    Man hätte es sich als Verein zwar mit den Supporters und einem Teil der damaligen Ausgliederungsgegner verscherzt, die jetzigen Diskussionen wären aber Makulatur.
    .
    @Rautenliebe sagt:
    16. Juni 2017 um 12:54
    .
    Die exzellente Chance auf strategische Partner (die angeblich bereits Schlange standen) wurde exzellent versemmelt.

  73. Ruediger sagt:

    Wo gab es denn jemals eine Chance auf diese sog. strategischen Partner? Die hat es nie gegeben.

  74. Kill Bill sagt:

    Jan-Fiete Arp hat bis 2019 verlängert.

  75. Ruediger sagt:

    Fiete Arp und HSV haben verlängert, aber warum nur bis 2019?

  76. Blogfan sagt:

    …na dann ist ja genügend Zeit ihn langsam heranzuführen…wohin auch immer.

  77. Der Meller sagt:

    Genug Zeit, ihn langsam RAUSZUFÜHREN.

  78. Blogfan sagt:

    ..weil Fiete danach ablösefrei gehen will…so mit 19/20 J.

  79. Ruediger sagt:

    Muss ich nicht wirklich verstehen…. 😡😡😡

  80. Blogfan sagt:

    mensch Ruediger,

    …weil ER und Milewski dann richtig Kohle machen können.

  81. pwehsv sagt:

    @Ruediger sagt:
    16. Juni 2017 um 15:57
    .
    Diese Frage möge man Hr. Gernandt stellen. Vlt. im gleichen Interview, in dem man ihn nach den sonstigen Fakten fragt, auf Grund derer er sich (und den Rat?) als gut bewertet.

  82. xerxes sagt:

    https://www.google.de/amp/m.bild.de/sport/fussball/rafael-van-der-vaart/der-hsv-muss-spieler-mit-eiern-holen-52173480,view%3Damp.bildMobile.html

    Auch wenn es jetzt schon ein paar Tage her ist, der Hsv braucht Spieler mit Eiern, sagt vdv. Gut, dass er hier nicht mehr ist, denn dieses Kriterium erfüllte er lange nicht mehr.
    .
    Seit dem Valencia-Trikot-Ding ist er bei mir unten durch.
    .
    Hat man eigentlich schonmal Jansen gefragt, ob er für eine Saison seine Stiefel wieder schnüren will – ehrenamtlich versteht sich?

  83. Blogfan sagt:

    pwehsv sagt:
    16. Juni 2017 um 16:22

    ….und wer soll solche Fragen stellen ?? Waldi Hartmann ?

  84. Yeti sagt:

    Arp plant also seinen Abgang für 2019, aber was soll´s, bis dahin sind wir sowieso abgestiegen. Da die Abgänge von Gregoritsch und Wood anstehen, wer soll nächste Saison die Tore schiessen, wo wir doch schon in der abgelaufenen Saison nicht wußten wo das Tor steht.

  85. scorpion sagt:

    .
    So, so.
    .
    Jan Fiete Arp hat also verlängert. Um ein Jahr. Was bedeutet, dass er in Ruhe 2017/18 sein Abi machen kann und, in bester HSV Tradition, 2018/2019 an den BL Kader „herangeführt“ werden kann – bevor er 2019 ablösefrei geht.
    .
    Das macht Sinn für den HSV. Er bezahlt seine persönliche und fußballerische Weiterentwicklung durch den höher dotierten Vertrag, damit er Hamburg und den HSV, nachdem er sich 2019 ablösefrei verabschiedet hat, in guter Erinnerung behält.
    Netter und sympathischer Zug…

  86. mr-haus sagt:

    Realsatire pur.
    🙂

  87. Kuddel sagt:

    Ein guter Sportjournalist würde jetzt in Sachen Fiete Arp recherchieren……. und niemals ins Blaue berichten.

  88. hansiat83 sagt:

    Natürlich wäre eine längere Vertragslaufzeit bei Arp besser gewesen. Aber dazu gehören ja immer zwei. Und wenn Arp nur ein Jahr verlängern wollte, dann ist das Ergebnis doch besser als nichts. Vielleicht plant Gisdol ja schon, ihn diese Saison mal zu bringen. Und wenn das positiv läuft, ist es ja nicht ausgeschlossen, dass Arp noch länger beim HSV bleibt. Weil er eben hier eine gute Entwicklung in seinem gewohnten Umfeld nehmen kann. Oder er geht eben zu einem „größeren“ Verein. Dann ist das eben so. Oder aber er schafft den Sprung in die Bundesliga gar nicht. Auch das ist ja möglich. Deshalb: nicht gleich das „nur eine Jahr länger“ so negativ sehen. Wer weiß was noch kommt. Immerhin ist er Stand jetzt noch 2 Jahre HSVer!

  89. Helmut sagt:

    Hätte Arp 5 Jahre unterschrieben hätten einige gesagt warum konnte
    man nicht warten ob und wie er sich entwickelt! Jetzt für ein Jahr
    natürlich auch Scheiße!

    Das im Moment keiner mit Verstand beim HSV langfristig unterschreibt
    ist verständlich!

    In 2 Jahren mit entsprechendem Profivertrag geht es um andere Summen.

    Also, man kann die Entwicklung abwarten und dann reagieren!

    Bayern hat der Hertha drei 17 jährige Talente abgeworben! Wir können
    Jan Fiete Arp halten! Trotzdem wird gemeckert!

    In der momentanen Situation konnte es schlimmer kommen!

  90. ecki_hh sagt:

    Dieses Geplapper im Sommerloch geht schon ein bisschen auf die Nerven. Gerade von den Leuten, die immer viel investieren wolle.
    .
    Wenn der HSV pleite ist, gibt’s dies Jahr keine neuen Spieler. Ende!
    .
    Schließlich sollte letzet Saison mit dem jetzigen Kader die Euro-League angegriffen werden.
    Und da sollen sie nächste Reise wieder gegen den Abstieg spielen?
    Kann sein, glaub ich aber nicht.
    .
    Es ist nicht die Zeit der Hysterie, bloß weil der gemeine „Fan“ das so will.

  91. flashbax sagt:

    Ruediger sagt:
    16. Juni 2017 um 15:33
    Laut Sport1 und Kicker soll es in die heiße Phase im Poker um Pollersbeck gehen. Man will wohl verhindern, dass er beim Turnier Aufmerksamkeit erregt 😅😅Bis Sonntag könne etwas zu vermelden sein.Ich bin ja mal gespannt
    #
    bei unserem glück nehmen wir den vorm turnier unter vetrag und da entpuppt der sich als totaler fliegenfänger. 😉

  92. flashbax sagt:

    torwarte, wir brauchen mehr torwarte…

  93. flashbax sagt:

    Kuddel sagt:
    16. Juni 2017 um 16:53
    Ein guter Sportjournalist würde jetzt in Sachen Fiete Arp recherchieren……. und niemals ins Blaue berichten.
    #
    gibt es die noch??
    dann musst du mir unbedingt mal einen zeigen.
    dachte nämlich, die wären ausgestorben…

  94. HSV57 sagt:

    flashbax sagt:
    16. Juni 2017 um 18:55
    .
    Jawoll, wir stellen 7 nebeneinander und 3 liegend drüber ins Tor und warten dann ab wer ins Tor trifft.

  95. pwehsv sagt:

    Blogfan sagt:
    16. Juni 2017 um 16:24
    .
    Gerne jeder, der seinen Beruf noch als solchen versteht und dem Kopieren anderweitiger Quellen vorzieht. Muss auch gar nicht aus dem Hamburger Umfeld kommen.