Tagesarchiv für den 1. Januar 2013

Auffälligkeiten meines Fußball-Jahres 2012

1. Januar 2013

Willkommen in 2013. Hoffentlich seid ihr alle gut und bestens in das neue Jahr gekommen – bei mir war das der Fall, auch bei „Scholle“ ganz offenbar, denn wer in der Neujahrsnacht um 3.53 Uhr noch persönliche Grüße – und dann fast fehlerfrei (!) – in den Blog stellt, der muss ganz einfach super gelaunt in den Januar gekommen sein. Für „Scholle“ hat dieser Monat dann ja auch gleich einen großartigen Höhepunkt, denn gegen Ende des Januars wird er ja Papa. „Gobi“ fragte mich beim Training, hoffentlich gebe ich das nun richtig wider: „Wird Scholle eigentlich Mutter oder Vater?“ Meine Antwort: „Mutter.“ Dann wissen hoffentlich alle Bescheid. Ansonsten möchte ich an diesem Tag nicht mit einer zu schwer verdaulichen Fußball-Kost aufwarten, es hat sich ja, bis auf die Tesche-Kacar-Sache auch nicht viel getan zu diesem Dienstag. Ich möchte noch einmal einen kurzen Rückblick auf das Fußball-Jahr 2012 aus meiner Sicht wagen, was mir positiv, was mir negativ aufgefallen ist. Aus HSV-Sicht.
Und wer vielleicht noch schnell einmal seinen HSV trainieren sehen will, bevor es an diesem Mittwoch mittags ins Trainingslager nach Abu Dhabi geht, der sollte um 9.30 Uhr im Volkspark sein, da soll die Mannschaft noch einmal trainieren, bevor es dann in den Flieger geht.

Bevor ich loslege muss ich vielleicht noch eine Sache klarstellen – in eigener Sache. In meiner Neujahrsansprache habe ich ja davon gesprochen, dass ich am Ende des Jahres 2013 kein Festangestellter mehr des Hamburger Abendblatts sein werde. Das ist auch richtig, denn ich werde am 24. September 2013 65 Jahre alt, am 24. November 2013 habe ich deswegen, so wurde mir von der Rentenstelle Stralsund mitgeteilt, meinen letzten Arbeitstag. Nun haben sich darüber einige Matz-abber ein wenig erregt, weil sie es gerne sehen würden, dass ich noch ein wenig weiter arbeiten solle – um „Matz ab“ am Leben zu erhalten.

Aus diesem Grunde schickte mir der User Dr. M. (der Name ist mir bekannt) eine Mail, die er von einem besorgten Freund erhielt, weiter an mich. Hier ein kurzer Auszug:

„Erstmal wuensch ich dir einen schoenen jahreswechsel. Ihr gebt dem dieter matz keinen festen vertrag mehr wie ich hoere. Per neujahresbotschaft. Verlaesst euch euer gescheaftssinn? Fussball boomt seit ewigkeiten. Der mann ist eine feste groesse beim hsv. Und bei euch sollte er es sein. Jeder liest seinen blog . Das wir noch ganz GROSS. Das faellt sogar mir auf. Der mann und das medium ist eigentlich pflicht. Plus. Versteh ich nicht. Du bist doch der macher dort vor ort. Mach es. Lieben gruss, Andreas.

Das war nur eine Mail (es gab aber auch Anrufe) von einigen in dieser Angelegenheit. Ich kann aber alle diejenigen, die sich da Gedanken machen, zunächst einmal beruhigen, denn es gab diesbezüglich schon Gespräche mit dem Chefredakteur Lars Haider, und es wird noch weitere geben – so denke ich. Nach den in der Neujahrsansprache genannten Zahlen hat das Abendblatt natürlich auch ein Interesse daran, dass „Matz ab“ den Lesern erhalten bleibt. Also, es ist alles im Fluss, niemand muss sich groß aufregen.

So, dann komme ich mal zu den Dingen, die mir im Fußball-Jahr 2012 gefallen haben.
Top war, dass:

. . . sich der HSV im Sommer noch so eben vor dem Abstieg gerettet hat.

. . . sich mit Heiko Westermann und Dennis Aogo zwei Spieler, denen es beim HSV nicht immer nur unbedingt gut ging, stets darum bemühten, einen gewissen Teamgeist in die selten einmal richtig gut funktionierende Mannschaft zu bekommen.

. . . sich Jaroslav Drobny zwischen den Pfosten so großartig gesteigert hatte, nachdem er in der Startphase der Saison gleich mehrfach gepatzt hatte. Später war Drobny die Nummer eins dafür, dass der HSV die Klasse letztlich doch noch gehalten hatte.

. . . sich Romeo Castelen, der HSV-Pechvogel des Jahrhunderts, immer wieder an das Team herangekämpft hatte, dann aber gehen musste. Das ist zwar traurig und auch nicht top zu nennen, aber dass der frühere niederländische Nationalspieler immer noch nicht aufgab, sondern von einer Karriere im italienischen Fußball träumte, das ist einfach nur grenzenlos top zu nennen. Das ist, trotz des großen Pechs, hundertprozentiger Optimismus. Und verdient Anerkennung. Der Fußball-Gott hat es trotz allem nie so richtig gut gemeint mit Romeo. Leider. Und schade.

. . . sich Lotto King Karl bei jedem seiner Auftritte im Volkspark von seiner besten Seite zeigte. Voller Leidenschaft und Enthusiasmus – bei „Hamburg, meine Perle“. Immer und immer wieder, und immer wieder ein Hit. Wenn alle Spieler stets jene 100 Prozent, die Lotto (und Carsten Pape) am Spieltag bringt, ebenfalls bringen würden, dann stünde der HSV in der Bundesliga-Spitze.

. . . sich im engeren Umfeld der Profi-Mannschaft inzwischen (oder immer noch?) viele großartige Mitarbeiter „tummeln“, die dem gesamten Team ein sehr menschliches Gesicht verleihen. Stellvertretend seinen da genannt: Physiotherapeut Stefan Kliche, Busfahrer Miroslav Zadach, Zeugwart Mario Mosa und Teammanager Marinus Bester.

. . . im vierköpfigen Vorstand seit dem Frühjahr 2011 wieder Hand in Hand in voller Vertrauen gemeinsam und zum Wohle für den HSV gearbeitet wird.

. . . auch 2012 wieder verdienstvolle HSVer auf dem „Walk oft Fame“ verewigt wurden, diesmal waren das Udo Bandow, Thomas von Heesen, Willi Reimann, Branko Zebec, Fritz Laband und der großartige Günter Netzer. Der Dank gilt dem Initiator Andreas Maske und seiner Frau Carmen Pippig, die diese tolle Veranstaltung jedes Mal großartig organisiert.

. . . dass sich viele HSV-Spieler in dieser jetzt laufenden Spielzeit in ihren Leistungen gesteigert haben. Zu nennen wären da Dennis Diekmeier, Michael Mancienne, Marcell Jansen, Heung Min Son und (aber) vor allen Dingen Tolgay Arslan, der alle Skeptiker (auch oder vor allem mich), dass er die „Sechs“ nicht spielen kann, vom Gegenteil überzeugt hat.

. . . dass sich Rene Adler so schnell und so eindrucksvoll wieder in die alte Top-Form, die ihn einst zur Nummer eins in Deutschland werden ließ, gespielt hat. Der Mann ist längst wieder in Weltklasse-Format und hat dem HSV schon viele, viele Punkte gerettet. Der Top-Einkauf seit Jahren. Gratulation, Herr Arnesen, zu diesem geglückten Alleingang!

. . . dass sich Klaus-Michael Kühne nicht beirren ließ und daran festhielt, Rafael van der Vaart zurückzuholen. Der Milliardär und sein Niederländer sind ein nicht zu schlagendes Gespann – und „Raffa“ ein Garant dafür, dass nun alle HSV-Spieler mit höchster Konzentration ihrem Job nachgehen. Weil sich niemand eine Blöße – ihm gegenüber – geben möchte. Schon deshalb ist diese Van-der-Vaart-Rückhol-Aktion ein großartiger Coup gewesen.

. . . dass sich die Neuverpflichtung Milan Badelj von Beginn an so prächtig entwickelt hat.

. . . sich die HSV-Fans, vor allen die „harten“ im Nord-Westen, am 29. September von ihrer besten Seite zeigten. Wie sie in Sachen Flaggen und Fahnen und Plakaten auf die Beine stellten, um zum 125. Geburtstag des HSV zu gratulieren (mit großartiger Choreographie!), das war sensationell gut und kann gar nicht genug gewürdigt werden.

Ein Flop war im Jahr 2012, dass . . .

. . . David Jarolim den HSV verlassen musste. Ich schreibe das ganz bewusst an erster Stelle, denn ich weiß, dass ich mit diesem Gedanken nicht allein bin – im Gegenteil. Der größte Befürworter des Tschechen war zum Beispiel Uwe Seeler, der sagte: „Ich hätte Jaro niemals gehen lassen, denn er hatte als einer der wenigen HSV-Profis die Raute im Herzen.“ Stimmt, damit ist alles gesagt.

. . . der anfangs so großartige Gökhan Töre völlig die Einstellung zu seinem Beruf verloren hatte. Der junge Mann hat viel an den Füßen, aber der Kopf spielt ihm leider zu oft einen Streich. Wer nicht erkennt, welch ein großes Talent man eigentlich ist, und nichts dafür tut, um eine große Karriere zu starten, der im Gegenteil sich treiben lässt und nur die schönen Seiten am Fußball inhaliert, der wird früher oder später Schiffbruch erleiden. Töre war der Shootingstar der Hinrunde 2010/11, aber dann begriff er nicht, worauf es im Profi-Fußball tatsächlich und in erster Linie drauf ankommt. Thema verfehlt. Leider.

. . . sich Muhamed Besic, der heute gerade einmal 20 Jahre alt ist, zu schade war, um in der Regionalliga-Mannschaft des HSV zu spielen. Der (viel zu) schnelle Aufstieg zum A-Nationalspieler (Bosnien-Herzegowina) hatte ganz offenbar für zu viele Flausen im Kopf des jungen Mannes gesorgt – null Selbstkritik. So tritt man sein Glück mit Füßen.

. . . sich der HSV im letzten Saisonspiel, als der Klassenerhalt gerade mal perfekt war, eine solche blamable Partie wie die 0:1-Niederlage in Augsburg erlaubte. Das war krass. Das war auch katastrophal. Alle hätten frei und unbeschwert aufspielen können, um zu zeigen, wie gut sie wirklich sind – und dann dieser furchtbare Rohrkrepierer. Das war Leistungsverweigerung pur. Ein solcher Auftritt kann nicht gleich abgehakt werden, der muss im Gedächtnis jener bleiben, die daran beteiligt waren und ist ganz sicher auch (negativ-)geschichtsträchtig. Und wird so schnell nicht vergessen sein. Trotz vieler Gurkenspiele, die es auch in der Saison 2012/13 schon wieder gab.

. . . zum Beispiel die Partie in Düsseldorf eigentlich noch viel grottiger war. Dieser Auftritt war eine Frechheit, lag aber in der Negativ-Statistik nur knapp vor dem Kick in Leverkusen, als der HSV am Vortag sechs Stunden bei der Anreise per Zug verbracht hatte. Was Trainer Thorsten Fink zum Anlass nahm, nach der 0:3-Niederlage noch schnell und kurz einmal darauf hinzuweisen. Ein Eigentor, klassisch wie überflüssig.

. . . sich ein stellvertretender Aufsichtsrats-Chef wie Manfred Ertel während der Mitglieder-Versammlung im CCH mehrfach zu Beifall hinreißen lässt, als Reden gegen den neben ihm auf der Bühne sitzenden Vorstand Joachim Hilke gehalten wurden. Das mag ja die ausgelegte Meinungsfreiheit in diesem Lande dokumentieren, zu einem guten und vorbildlichen Vereinsleben passt es aber nicht – eher ist das Gegenteil der Fall. Ein Mitglied des Aufsichtsrates hat andere Möglichkeiten, einem Vorstandsmitglied des HSV die Meinung zu geigen, als diesen negativen Beifall. Auch wenn es in diesem Falle um die unsägliche Viagogo-Geschichte ging. So geht es trotzdem nicht.

. . . dass sich Aufsichtsrats-Boss Alexander Otto dazu entschloss, nicht wieder zu kandidieren. Weil die Arbeit ruft. Die rief aber auch vorher immer wieder – sogar laut. Und in diesen schwierigen Zeiten auch mit viel Vehemenz – aber ein Herr Otto ist doch längst eine Institution und dürfte auch über allem stehen. Schade, schade, der HSV verliert mit ihm einen wichtigen und großartigen Mann. Der nur schwer, ich glaube sogar, der nicht zu ersetzen sein wird. Jedenfalls nicht so schnell.

. . . sich Robert Tesche trotz seiner völlig überraschenden (und auch überflüssigen) Vertragsverlängerung nicht weiterentwickelt hat, im Gegenteil, er schien zuletzt nur noch seinen Vertrag „absitzen“ zu wollen.

. . . sich Neuerwerbung Paul Scharner nicht so entwickelt hat, wie vor allem ich erhofft hatte (ich habe sehr viel von ihm erwartet – auch als Führungsspieler). Es ist in seinem ersten HSV-Halbjahr nichts gekommen.

. . . die Dummen einfach nicht aussterben wollen. Und zwar diesmal die, die sich in Sachen Pyro-Technik im Stadion immer wieder versuchen. Eine verbrannte und „heißgeliebte“ Flagge müsste eigentlich jedem (wirklich jedem!) zu denken geben, denn ein solches Heiligtum durfte doch ganz einfach nicht „sterben“, aber einige merken offenbar wirklich nichts.

So, es ließe sich bestimmt noch der eine oder andere Flop finden, auch sicher noch so manche Top-Leistung, aber ich lasse es damit mal bewenden.

Ungläubig habe ich zur Kenntnis genommen (wieder einmal!), was hier einige bestens informierte User immer wissen – und wissen wollen. Und mit welch unqualifizierten Sätzen sie dann gleich lospoltern und gnadenlos nur ihre Meinung durchprügeln wollen. Thema Gojko Kacar. Wer da bessere Informationen hatte, der hätte schon ein Vier-Augen-Gespräch mit dem Trainer führen müssen. Ich kann jedem, der diesen Mist lesen musste, versichern, dass es so, wie ich es geschrieben habe, richtig war. Ich kann es sogar noch ergänzen: Es wurde intern beim HSV nicht erst am Montag entschieden, Kacar zu Hause zu lassen (und nicht mit nach Abu Dhabi zu nehmen), sondern sogar schon am späten Sonntag.
Aber vielleicht gibt es ja sogar mal eine Entschuldigung für die gequirlte . . . Obwohl, diese Hoffnung habe ich eigentlich schon lange, lange verloren.

PS: Ich werde, weil ich nun wieder auf diese unqualifizierten Zwischenrufe eingegangen bin, sicherlich in aller Form vom Moderatoren-Team abgestraft, aber ich kann nur sagen: Tut mir Leid, dass es wieder mal passiert ist, aber das musste einfach mal raus. Denn ich hasse jede Form von Ungerechtigkeit.

In diesem Zusammenhang möchte ich einen Begriff schnell noch einwerfen, der mir bei der Neujahrsansprache noch durch die Lappen gegangen ist:
Toleranz.

Wenn in diesem Punkt alle in diesem Jahr mehr an sich arbeiten würden, dann hätten ganz sicher viel mehr Leute Spaß – auch an diesem Matz-ab-Blog. Toleranz – gepaart mit einem kleinen Hauch von Demut, das hätte schon was. Nicht immer gleich explodieren, nicht sofort alles in Schutt und Asche reden und schreiben, sondern erst einmal durchatmen und denn überlegen, in welcher Form sich dazu äußert (wenn überhaupt). Es ist bei uns („Matz ab“) ja wie im richtigen Leben. Erst denken, dann machen. Das gilt, und das liegt mir nach 2012 auch auf dem Herzen, auch für den Fußball, ganz speziell für den Bereich der Schiedsrichter. Kein Mensch ist fehlerfrei. Keiner. Von den Fußball-Profis wissen wir das alle. Nur die Schiedsrichter, so habe ich das Gefühl, sind die einzigen Menschen, die niemals einen Fehler machen sollen, machen dürfen – Schiedsrichter gelten für alle, die es nicht sind, als die seltene Gattung der fehlerfreien Menschen. Und sollte einer dieser fehlerfreien Menschen dann doch einmal daneben liegen, dann sollte bei uns allen in Sekundenschnelle mal an das kleine Wörtchen Toleranz gedacht werden. Das wäre jedenfalls mein allgemeiner Fußball-Wunsch für das Jahr 2013. Und ich bin mir absolut sicher, dass es uns allen danach etwas, vielleicht nur etwas, vielleicht aber auch etwas mehr, besser gehen würde.

So, das war mein Jahr zum neuen Jahr. In diesem Blog hat es auch einen „offenen Brief“ gegeben, der viele beschäftigt hat. Ich veröffentliche ihn hier noch einmal, weil ich weiß, dass nur ein Bruchteil der „Matz-aber“ noch die Kommentare lesen.

Offener Brief an den Vorstand des
HSV
21.12.2012

An den Vorstand
Hamburger Sportverein e .V.
Sylvesterallee 7
22525 Hamburg

Sehr geehrter Herr Jarchow,
Sehr geehrter Herr Arnesen,
Sehr geehrter Herr Hilke,
Sehr geehrter Herr Scheel,

wir Mitglieder und Fans des HSV sind in tiefer Sorge um die weitere Entwicklung unseres Vereins. Wir finden es befremdlich dass Aufrufe von CFHH und PT 98 auf der SC Plattform veröffentlicht werden.
Wir selber haben Stellung bezogen gegen die politische Hysterie der Innenminister und deren Intention, DFL u. DFB unter Druck zu setzen. Die große Plattform Fußball wird von der Politik missbraucht um vom eigenen Versagen in der Frage über Gewalt und Verrohung in unserer Gesellschaft abzulenken.
Trotzdem können wir nicht die Augen davor verschließen, dass einige Gruppierungen den Protest gegen das Sicherheitspapier zu ihren eigenen Zwecken missbrauchen, und versuchen, andere Fans und Fußballfreunde ihre Aktionen aufzuzwingen.
Jeder gezündete Bengalo, Rauch und bewegliche Feuerwerkskörper sind ein Schlag ins Gesicht unseres HSV und kosten unserem Verein viel Geld. Auch die vulgären und antidemokratischen Schmährufe gegen DFB und DFL verunglimpfen unseren Verein und sein Ansehen. Das Verhalten dieser Leute ist, soweit sie HSV Mitglieder sind, absolut vereinsschädigend. Wir müssen uns nicht hinter Pseudonymen, Masken und Kappen verstecken um unsere Meinung sachlich und fair zu äußern.
Wir finden es auch sehr fragwürdig, dass einigen Ultra Gruppierungen im HSV so viel Spielraum gelassen wird- trotz der Tatsache, dass Sie offen für eine „legitimierte Fankultur“ eintreten, die Recht und Gesetz der Bundesrepublik mit Füßen tritt.
Wir sind für das was wir im Sport Fairplay nennen. Sport soll verbinden und nicht spalten.
Wir möchten hiermit zum Ausdruck bringen, dass wir jeglichen weiteren Stimmungsboykott und einen angedrohten Spieltagsboykott ablehnen, wie von den Fanvereinigungen CFHH und PT 98 gefordert. (http://www.hsv-sc.de/nc/de/news-anzeige/article/1212-geht-weiter.html?tx_ttnews[backPid]=6)
Des Weiteren distanzieren wir uns mit Nachdruck von Leuten die zur Gewalt und Pyroaktionen Aufrufen, die derzeit in diversen Internetforen und Netzwerken verbreitet werden. (Hier nur ein Beispiel dazu: https://www.facebook.com/events/510157715685852/)
Wir finden es super, dass sich jetzt erst Recht Mitglieder engagieren und äußern!
Wir fordern unseren Vorstand auf engagiert und entschlossen die Interessen des HSV und des Fußballsports zu vertreten.
Wir akzeptieren geschlossen sowohl unsere Stadionordnung als auch den Verhaltenskodex des HSV Supportes Club.

In diesem Sinne: NUR DER HSV!

Mit b-w-s Gruessen

Peter F. ( u. 25 Unterstützer)

18.47 Uhr