Tagesarchiv für den 26. Dezember 2012

Die Noten für die Klubführung

26. Dezember 2012

Das Weihnachtsfest 2012 ist in wenigen Stunden Geschichte, die Herren, über die nun zu lesen sein wird, sind ebenfalls Geschichte – oder sie werden es in nächster Zeit. Es geht um die Hinrunden-Bilanz, und da sind diesmal nicht die Jungs in den kurzen und roten Hosen dran, sondern jene Herren, die die Zügel in der Hand haben. Die fast frühlingshaften Temperaturen haben für eine gewisse Milde im Land gesorgt, vielleicht auch im Blog – bei mir ohnehin, denn ich werde, wenn es um die Belange des Vorstands geht, kein Wort mehr über die Vereinsführung von Februar 2003 bis ins Jahr 2011 verlieren. Das wird wahrscheinlich die meisten erfreuen, vielleicht aber wird der eine oder andere User enttäuscht abwinken, was ich über die jetzige Vereinsführung denke – und schreibe. Ich kann aber versichern, dass das, was nun folgt, meine Gedanken zu 100 Prozent sind, und dass das nichts mit dem Frühling und dessen Milde Ende Dezember 2012 zu tun hat.

Vorausschicken möchte ich schnell noch, dass ich seit der Ära von Dr. Wolfgang Klein, der HSV-Präsident von Dezember 1979 bis November 18987 war, über den Klub berichte (und schreibe). Klein ging in die Geschichte des HSV als erfolgreichster Klub-Boss ein, unter seiner Führung wurden schließlich nicht nur Meisterschaften geholt, sondern auch der Europapokal der Landesmeister gewonnen. Das ist zu 100 Prozent gut, keine Frage. Aber, und nun kommt das aber, in dieser Zeit, vor allen Dingen aus dieser Zeit konnte der HSV keinerlei Nutzen ziehen. Im Gegenteil, der HSV war erfolgreich, verkaufte aber mit diversen Häusern fast sein ganzes Klub-Vermögen. Horst Hrubesch hat es hier vor ein paar Tagen gesagt: „Während beim FC Bayern die Erfolge und das dadurch eingespielte Geld in die Mannschaft investiert wurde, profitierte beim HSV der Gesamtverein vom Geld der Europapokalsieger.“ Und weg waren die Dollars . . . Es gab also schon immer (oder schon früher) arge Finanzprobleme, das ist in diesen Zeiten nichts Neues.

Nach Wolfgang Klein waren Ernst Naumann, Horst Becker, Jürgen Hunke, Ronald Wulff, Uwe Seeler, Werner Hackmann (kommissarisch), Rolf Mares, Werner Hackmann und nochmals Ronald Wulff (kommissarisch) bis 2003 an der Spitze des Vereins. Ich schreibe das deswegen, weil ich somit etliche Präsidenten erlebt habe, mir also ein Bild machen kann, von dem, was damals so gelaufen ist – und was heute läuft.

Dass Carl-Edgar Jarchow vor eineinhalb Jahren ein schweres Amt übernommen hat, ist kein Geheimnis, dürfte jedem bekannt sein. Ich habe sie noch im Ohr, die Stimmen von jenen HSVern, die für dieses Amt infrage gekommen wären, die aber – schon bevor sie gefragt wurden – entsetzt das Weite gesucht haben, indem sie sagten: „Ohne mich, diese finanziellen Aufbauten des Klubs durchschaue ich nicht, wird niemand mehr durchschauen – das soll ein anderer machen . . .“ Jarchow wurde es, und ich habe nicht gedacht, dass er bis heute noch im Amt sein würde. Eher hatte ich befürchtet, dass er schon nach wenigen Monaten den Bettel hinwirft und ebenfalls das Weite suchen würde. Denkste. Der Mann hält durch. Tapfer, tapfer – ich sage: bewundernswert.

Wobei ich sehr wohl weiß, dass Carl Jarchow nicht jedermanns „Geschmack“ ist. In letzter Zeit aber, vornehmlich in den letzten Monaten, begegne ich immer mehr Leuten, die einst ganz anders über den heutigen HSV-Vorstandsvorsitzenden gedacht haben, als heute. Zuletzt war das in diesem Dezember der Fall, als Jarchow eine Ehrenamts-Veranstaltung des Hamburger Fußball-Verbandes besuchte. HFV-Sprecher Carsten Byernetzki und ich sprachen in einer Talkrunde etwa 30 Minuten mit Jarchow – über den HSV. Und als der Boss gegangen war, kamen drei Ehrenamtler (unabhängig vorneinander) zu mir und sagten das, was ich zuvor schon einige Male auch von „Matz-abbern „gehört hatte: „Der ist ja ganz anders, als ich gedacht habe, der ist ja sympathisch und wirkt auch kompetent auf mich.“ Ein Mann war dabei, der sogar ans „Eingemachte“ ging: „Mein Sohn schreibt im Internet in einem HSV-Forum mit, den höre ich immer nur über Jarchow schimpfen und meckern. Ich werde ihm mal sagen, was ich nun denke – Jarchow ist ein guter Mann.“

Der in meinen Augen auch so langsam wieder Grund in den HSV bekommt. Auch wenn die Zahlen etwas anderes belegen (wollen). Natürlich hat der HSV in Jarchows Ära weit über seine Verhältnisse gelebt, natürlich stehen am Ende dieses Jahres tiefrote Zahlen zu Buche, werden sie auch 2013 noch so stehen – oder vielleicht auch noch schlechter, aber: Dieser Vorstand hat es im Griff, und dieser Vorstand musste so handeln, andernfalls wäre die Gefahr riesig gewesen, dass der HSV sehenden Auges in die Zweite Liga marschiert. Ich werde Jarchow und Co auf jeden Fall stets dankbar dafür sein, dass quasi in letzter Sekunde die Reißleine gezogen wurde. Der HSV, so hat es auch (noch einmal) Horst Hrubesch gesagt, wird „nicht in dieser Saison absteigen, und auch nicht in der nächsten“. Weil im Vorstand Mut bewiesen wurde. Das war kein Harakiri-Einsatz, sondern ein dickes Muss. Denn kein Mensch konnte doch vorhersehen, dass mit Fürth und Augsburg zwei Absteiger (fast) schon feststehen. Da unten hätte auch der HSV herumkrebsen können (nach der Vorgeschichte 2011/12), und deswegen mussten Millionen, die der Klub nicht hatte, locker gemacht werden.

Nebenbei soll der „Campus“ im Volkspark gebaut werden, es wird also – quasi nebenbei – auch an der Zukunft des HSV gearbeitet, sodass man sagen kann: es tut sich was. 2015 ist, bis auf Pille-Palle-Kosten, die Arena abbezahlt, es ist also Land in Sicht. Und ich würde mich freuen, wenn Carl-Edgar Jarchow dann noch immer an der Spitze des HSV stehen würde. Wenn ich ihn mit allen Präsidenten, die vorher in diesem Amt waren, vergleiche, dann würde Jarchow von mir eine Schulnote 2,5 erhalten. Er hat ganz sicher schon viel Gutes bewirkt, auch wenn das viele HSVer wahrscheinlich nicht sehen, nicht sehen wollen.

Gleiches kann und werde ich nur über Joachim Hilke, den „Mann an seiner Seite“ sagen. Erstens wird in diesem vierköpfigen Vorstand vertrauensvoll zusammen gearbeitet, es ziehen alle Männer an einem Strang, es gibt keinen Alleinherrscher, es gibt ein faires Miteinander – und daran hat auch Hilke einen ganz entscheidenden Anteil. Ich kann wirklich sagen, dass wenn ich mich mit „Alt-Internationalen“ des HSV unterhalte, dass von zehn Leuten neun voller Lob über diese Klubführung sind, und dass alle, tatsächlich alle auch von Hilke überzeugt und begeistert sind. Mal abgesehen von dieser unsäglichen „Viagogo“-Nummer, aber das wissen längst alle – auch Joachim Hilke, dass das eine große (einmalige) Fehlleistung war. Aber die Herren, das kann man daran sehen, versuchen eben alles, um an Gelder für den HSV zu kommen, dabei wird eben auch mal über das Ziel hinausgeschossen. Abgesehen davon, dass dieser Deal im Sommer 2013 erledigt sein wird (der oder die Prozesse, die noch folgend werden, vielleicht noch nicht ganz!), hat Joachim Hilke in Sachen Finanzen bislang (seit Frühling 2011) ganze Arbeit geleistet. Und wird es auch weiterhin tun. Der Mann weiß genau, was er tut – und er ist in diesen (Finanz- und Marketing-)Kreisen ein anerkannter Fachmann. Auch er erhält von mir die Note 2,5.

Der „dritte Mann“ in diesem Vorstand ist Oliver Scheel. Der Herr für die Fans, für die Mitglieder-Belange. Kein einfacher Job, muss ich gestehen, denn die Fans erwarten viel von ihm (Rückdeckung zum Beispiel), und der Vorstand erwartet, dass er die Fans „gut im Griff“ hat, was, wie wir alle wissen, eher eine fast unlösbare Aufgabe ist. Und ich denke mal, dass diesbezüglich noch einige Dinge zu besprechen sein werden, wenn ich so an die Vorfälle in Sachen Pyrotechnik (in Düsseldorf und auch in Leverkusen) denke. Ich wünschte mir gelegentlich ein entschiedenes Wort von Scheel, wenn es um solche lebensgefährlichen Sachen geht, aber ganz offenbar will er es sich mit niemandem verscherzen. Ich sehe ein, dass das in vielen Fällen auch ein Tanz auf der Rasierklinge für ihn ist, aber dennoch darf ein HSV-Vorstandsmitglied seiner Entrüstung über ausartende Fan-Aktivitäten doch lautstärkeren Ausdruck verleihen, als das in den zurückliegenden Monaten der Fall gewesen ist. Irgendwann sollte dann auch mal Schluss mit lustig sein, so schwer es (Oliver Scheel) auch fällt. Deswegen gibt es auch nur die Note vier.

Und wer nun entsetzt war, dass ich den „Zweiten Mann“ bislang nicht erwähnt habe, dem muss ich sagen, dass ich das mit Bedacht gemacht habe. Weil Sportchef Frank Arnesen doch – auch wenn er der Zweite Vorsitzendes des HSV“ ist, irgendwie ein „Einzelkämpfer“ ist. Der Däne ist für den An – und Verkauf im Klub zuständig, und das macht er fast im Alleingang, eher aber noch mit Trainer Thorsten Fink zusammen, als mit den Vorstandskollegen. Obwohl ich sehr wohl weiß, dass auch Jarchow und Hilke an „gewissen“ Verpflichtungen „mitgewirkt“ haben. Trotz allem steht Arnesen für die sportliche und personelle Seite der Klubführung, und da der ehemalige dänische Nationalspieler im Sommer verschiedentlich und teilweise auch recht rustikal „angeschossen“ worden war (auch von den Medien, keine Frage, aber nicht nur von ihnen!), muss man nun, nach einem halben Jahr, feststellen, dass Arnesen nicht schlecht gearbeitet hat.

Die meisten Einkäufe tragen das Prädikat „gut“, der Alleingang von Arnesen, der unter dem Namen „Adler“ läuft, wird sogar „Weltklasse“ genannt. Und da mit dem Karlsruher Hakan Calhanoglu bereits der nächste „Hammer“ feststeht, ist vieles von dem, was Frank Arnesen zu erledigen hatte, aufgegangen. Trotz aller Kommentatoren-Tätigkeit während der EM 2012, trotz der Tatsache, dass er nicht jeden Spieler, der zum HSV kommen sollte (weil Thorsten Fink ihn haben wollte), gekommen ist. Schlechter bewertet werden muss an der Tätigkeit von Arnesen, dass er den HSV mit einem viel zu großen Kader in die Saison starten ließ. Das kostet! Jetzt wird sich zeigen, ob der Däne auch das Handwerk des Verlaufens versteht, denn der HSV-Kader muss dringend, händeringend abgespeckt werden, um an den Finanzen positiv zu arbeiten. Ich bin noch ein wenig skeptisch, ob es Frank Arnesen zufriedenstellend gelingen wird, die HSV-Spieler, die „über“ sind, auch tatsächlich an einen anderen Verein bringen kann und wird. Deswegen auch erst einmal nur eine vorsichtige Note 3,5.

Letzter in diesem Bunde ist der Trainer. Ich hatte lange Zeit das Gefühl, dass Thorsten Fink sich damit schwertut, in Hamburg anzukommen. Diese Skepsis zog sich bis in diese Saison hin. Nach dem verkorksten Start allerdings, als es dann bergauf ging, da war für mich der Fink „voll“ da. Ich habe zuvor immer auch zu mir gesagt: „Okay, der Mann kommt vom großen FC Bayern, der ist ganz anderes gewöhnt, der schwebt immer noch in viel, viel höheren Sphären – und kann sich mit den Hamburger Verhältnissen immer noch nicht so recht anfreunden.“ Vielleicht hat dieser Umstellungsprozess ein wenig länger gedauert, als es der Coach wollte – vielleicht. Zumal die Bundesliga ja für ihn als Trainer ebenfalls Neuland war. Ich habe jetzt aber das Gefühl, dass Thorsten Fink Hamburger geworden ist, und dass er mit diesem HSV (seinem HSV?) noch einige wird bewegen können. Er war als Spieler, bereits in Wattenscheid, immer einer, der die Ärmel hochgekrempelt und zur Sache gegangen ist, das wird er nun auch hier im Volkspark zeigen.

Wenn man ihn denn machen lässt. Da aber der Klub in den nächsten Jahren absolut auf Kontinuität setzen will und wird (der „Fall Oenning“ schmerzt den Oberen immer noch sehr, das weiß ich!), dürfte sich an der Position des Trainers auf absehbarer Zeit nichts ändern – nicht einen Millimeter. Und das ist gut zu wissen, wir alle! Nicht nur für die Spieler, aber auch. Es sei denn, Fink begeht noch einige Fehler jener Art, sich über die zu lange Bahnfahrt in den Westen zu beschweren. Das, und das kann ich aus erster Hand sagen, das gefiel der Klubführung nicht wirklich gut, und ich kann nur hoffen, dass das auch der Coach inzwischen weiß.

Was ich Fink als Medienmann noch hoch anrechnen muss: Trotz aller schlechten Zeiten, die es während der Fast-Abstiegssaison durchaus gab (und nicht nur da!), ist der Trainer nicht ausgeflippt, nie laut geworden, hat sich nie lautstark (über eine eventuell zu harte Kritik) beschwert. Kompliment, Her Fink, das als ehemaliger Star des FC Bayern – das ist klasse. Und souverän. Das haben wir in Hamburg auch schon ganz anders erlebt, ich könnte da aus der Schule plaudern . . . In diesem Punkt darf Thorsten Fink durchaus so weitermachen, er bekommt von mir das Zwischen-Zeugnis 3,5.

Schnell noch ein kurzer Schwenk zum immer noch viel zu großen Aufsichtsrat. Es gab, das ist schon Tradition, so manche Turbulenzen, vor allen Dingen um den Rücktritt von Ernst-Otto Rieckhoff, doch auch das hat der Klub verdrängt und überstanden. Die große Bewährungsprobe wird im nächsten Jahr kommen, wenn dieser Rat eine neue Zusammensetzung erhält – eine Ansammlung von Fans. Ich denke, dass es dann ganz leicht wieder zu mehr Turbulenzen kommen wird, kommen könnte. Die Zeiten, als ein Udo Bandow den ganz Laden bestens im Griff hatte, sind vorbei, aber sie könnten dann – trotz des gelegentlichen Ärgers im Verrat – zum Vorbild genommen werden, wie man es dann doch besser machen sollte. Ich bin gespannt. Sehr gespannt sogar. Und gebe diesem HSV-Aufsichtsrat, bei dem ich den Verlust von Alexander Otto, sehr, sehr bedauere, die Note (gerade noch) vier.

Insgesamt, so denke ich, befindet sich der HSV aber doch wieder auf einem guten Weg der Besserung. Diese Prognose wage ich einmal. Und ich kann alle Skeptiker beruhigen, ob Joachim Hilke und Carl-Edgar Jarchow wirklich die richtigen Männer an der Spitze sind: Beide Herren waren in diesem Herbst zu Gast bei „Matz ab live“, und wer sie (einer sah die Düsseldorf-Pleite, der andere das Leverkusen-Debakel) dabei „abgehen“ sah, wie sie mitfieberten, wie sie gestikulierten, wie sie schrien, wie sie voller Entsetzen aufsprangen und ihre Hände vor das Gesicht schlugen, der weiß, dass da nicht irgendwelche „coole Geschäftsmänner“ (oder Politiker – wie Jarchow), die dem Klub rein zufällig über den Weg gelaufen sind, am Werke sind, sondern HSVer durch und durch. „Wir sind eben auch nur und in erster Linie HSV-Fans“, sagte Carl-Edgar Jarchow im Schnelsener „Champs“ (unserem Übertragungs-Restaurant) zu mir, als ich ihm erstaunt sagte, dass ich ein solches Mitgehen weder von ihm noch von Hilke erwartet hätte.

„Wir sind eben auch nur und in erster Linie HSV-Fans.“ Welch ein schöner Abschluss dieser Bilanz.

So, nun bin ich für den “Zweeiten” durch, ich möchte aber nicht vergessen, für die immer noch so zahlreich kommenden Weihnachtswünsche an Frau M. und mich zu bedanken. Ihr seid schon klasse. Extraklasse!
Ein kleines Gedicht aus dieser Reihe habe ich schnell noch, auch dafür ganz herzlichen Dank (heute angekommen):

Lieber guter “Matze-Mann”

Du schreibst hier an den Weihnachtsmann
er möge den HSV beglücken
und wieder an die Spitze rücken
er soll besorgen die Millionen
die sich dann wohl doch nicht lohnen….
in Säcken soll die Kohle liegen
denn die Profis möchten fliegen
denn das ist ein Hochgenuss
statt eine Fahrt mal mit dem Bus
Wie gerne denke ich an Zeiten
als die Spieler konnten Freude bereiten
da waren die Fans euphorisiert
weil auf dem Rasen was passiert
heute muss es ein goldener Teppich sein
und die Spieler treten doch drauf ein

Ach, so früher am Rothenbaum
das war schön anzuschauen
die Spieler kamen in bescheidenen Wagen
über Nichtigkeiten gab es keine Klagen
Im Volkspark gab es zumindest Fussball pur
heute höre ich über Geld und Skandale nur
Während heute schon die Pässe “kranken”
gab` s für Uwe von Charly präzise Flanken
Keegan dieser Wirbelwind
war der Liebling ganz geschwind
dann allmählich krankte es immer mehr
viele Trainer mussgen her
doch statt Europa und Pokal
spielte man Durchschnitt und banal
So mancher kam betrogen sich vor
wechselte beispielsweise ans Millerntor….

Während heute viele in Erinnerungen träumen
und vor Wut oft überschäumen
nimmt Gewalt und Überfluss seinen Lauf
keine Fairness, man haut nur auf die Gegner drauf
Ach Dieter, und Du lieber Weihnachtsmann
wie man das nur aushalten kann
Vielleicht hat der Weihnachtsmann statt Geld
Ideen, zur Hilfe dieser Fussball-Welt
z.B. mal im Umland schauen
und mehr auf Talente bauen
Gehälter nach oben begrenzen lassen
die Stars könnten`s wohl kaum fassen.

Kurzum, glauben wir wieder an das Gute
der Weihnachtsmann lässt stecken seine Rute
Wir sind mit Mittelmass nur dann zufrieden
wenn Fans sich nicht mehr so “bekriegen”
Fussball pur, Fairness ohne Ausschreitungen
keine Übertreibungen in den Zeitungen
Und für Dieter schöne HSV-Spoiele auf grünem Rasen
klappt es nicht, frag` nach Verstärkungen den Osterhasen….!

Ganz liebe Grüße aus Hasloh! Dein “Backhus”-Kollege Jörn K.

17.19 Uhr